Reifenpannenspray ist nicht genug

Auf der letzten Radtour hatte ich auf meinem Utoipa einen Patschen. Was mich besonders ärgerte, dass mein angeblich so pannensicherer Reifen leider eine sehr spärliche Schutzschicht gegen Eindringlinge auf der Lauffläche hat. Leider hab ich das erst herausgefunden als es mal nötig war!

Kein Problem, dachte ich und holte meinen Pannenspray aus der Werkzeugtasche. Denkste, denn der Spray hatte keinen Erfolg. Leider hatte ich das altbewährte Reifenpickzeug aus der Tasche entfernt, da Mann ja heutzutage eh keinen Reifen mehr zerlegt.2015-09-16 tiptoptt02

Genau DAS musste ich aber tun um weiterfahren zu können. Leider erst nachdem ich mit Andreas Fahrrad von einer Tankstelle im 3,5 km entfernten Nachbarort ein Reifenpickzeug besorgt hatte.
Der Pannenspray hat die Sache dann natürlich noch erschwert, weil im Reifen und auch im Schlauch die unnötige weiße Klebemasse zu finden war. Das Zeug klebt wie SAU, nur halt nicht dort wo das ca. 3 mm große Loch in meinem Schlauch war!
Gottseidank hatten wir auf Andreas Rad eine Pumpe dabei.

Fazit dieser Geschichte:

  • pannensichere Reifen sind gut, aber nicht das Allheilmittel
    Wichtig dabei: es gibt unterschiedliche Pannenstufen. Für meinen neuen Vorderreifen werde ich die höchste Pannenstufe 5 wählen!
  • vergesst die Spraydosen mit Pannenspray!
    Sie halten nicht mal das was draufsteht, denn das Loch welches zu flicken war entsprach den Angaben auf der Dose.
  • Niemals ohne Reifenpickzeug losfahren
    Ich bevorzuge die Schachteln auf dem Bild, damit habe ich schon als Kind unzählige Reifen erfolgreich gepickt!
  • Luftpumpe und Reifenheber nicht vergessen.
    Es gibt kleine Pannensets da sind die Reifenheber teil des Deckels. Ich habe so ein Teil, leider derzeit in meinem Keller liegen Zwinkerndes Smiley
  • Probedurchlauf machen um benötigtes Werkzeug mitzuhaben!
    Das beste Pickzeug hilft nix, wenn ihr den Reifen nicht herunterbekommt.
    In meinem Fall hat das Utopia Schnellspanner,daher brauche ich kein Werkzeug

Unsere Radtour konnte mit ca. 90 Minuten Verzögerung weitergehen. Wäre auch schade gewesen, denn wir hatten gerade erst die Hälfte der Strecke erledigt!

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