Winglights – Praxistest

Nun habe ich seit 1 Woche die Winglights auf meine Utopia montiert.
In der Praxis funktionieren die kleinen magnetischen Blinker sehr gut!

Montage:
Die Montage ist relativ einfach. Man entfernt die Stoppeln am Ende des Lenkers und schiebt die Aufnahmeplatten für die Blinker in das Loch. Im Lieferumfang der Winglights befinden sich unterschiedlich dicke Gummistücke durch die sich die Platte im Lenker verspreizen lässt.  Das 2016-07-04 Winglights1geschieht durch Anziehen eines Imbusgewindes welches einen Metallring im inneren des Lenkers enger zieht. Dadurch werden die Gummipfropfen im Lenker auseinandergedrückt und halten die Montageplatten fest.

Mit ist aufgefallen, dass die Blinkerbefestigungen nachher zwar leicht wackeln, sich aber trotzdem keinesfalls aus dem Lenker herausziehen lassen.  Alles gut!

Bedienung:
Ist alles fertig kann man die magnetischen Winglights auf die Platten klicken und mit einer Nase einrasten.
Diese Nasen haben den Sinn, dass man die Richtung der LEDs optimal ausrichten kann. Sie sollen ja sowohl vorne als auch hinten gut sichtbar sein.
Aktiviert werden die Blinker durch drücken auf das abgerundete Ende. Sie werden dann für ca. 50 Sekunden aktiviert und schalten danach selbsttätig wieder ab. So wird verhindert, dass die Batterie unnötig entleert wird, wenn man mal unabsichtlich ankommt. Steht man länger als 50 Sekunden zum Abbiegen, muss man den Blinker erneut aktivieren.
Hier würde ich mir manchmal eine etwas längere Zeit wünschen bevor der Blinker absschaltet.

Tag & Nacht

2016-07-04 Winglights2Die Sichtbarkeit der Blinker bei Tag ist zwar OK, aber man sollte sich nicht darauf verlassen, dass das Blinken auch wirklich wahrgenommen wird. Speziell bei heller Sonneneinstrahlung sind die Blinker auf weitere Entfernung nicht optimal wahrnehmbar. Das liegt nicht unbedingt nur an den Winglighs, sondern an der Wahrnehmung der anderen Verkehrsteilnehmer.
Ein Fahrrad mit Blinkern ist leider nicht so selbstverständlich im Strassenverkehr, wie ich es mir wünschen würde.

Bei Nacht sieht es total anders aus. In der Dunkelheit wird ein  Handzeichen oft übersehen. Hier spielen die hellen LEDs ihre volle Stärke aus.  Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass das Fahrrad auch sonst gut beleuchtet ist. Denn nur dann kann auch wahrgenommen werden in welche Richtung man fahren will.

Fazit:
Die Winglights machen auf meinem Utopia eine sehr gute Figur! Speziell deshalb, weil mein Lenker so breit ist, dass sie sowohl vorne als auf hinten gut sichtbar sind.
Empfehlenswert sind die kleinen Blinker durchaus. Speziell wenn man oft im Dunkeln fährt machen die kleinen Dinger einen sehr brauchbaren Eindruck. Sie sind gut durchdacht und qualitativ hochwertig verarbeitet. Tagsüber sollte man sich eher auf ein Handzeichen verlassen, denn die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen die Blinker nicht immer als solche wahr.

verschiedene Modelle:
Winglights gibt es in verschiedenen Modellen. Entweder die magnetische Variante, die ich testen durfte, oder auch eine Variante zum fixen Einbau.
Ich habe die magnetische Variante gewählt, weil ich so die Blinker abnehmen kann, wenn mein Fahrrad im Radraum verschwindet. Außerdem ist das Batteriewechseln dann leichter.

Bezugsquelle:
Winglights Shop
Amazon – magnetische Variante (affiliate Link)
Amazon – fixe Variante (affiliate Link)

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