Teneriffa – die letzten Tage Essen und Trinken

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Die letzten Tage verbringen wir noch etwas mit Tauchen, rumliegen am Strand und kleineren Ausflügen zu guten Lokalen.
Zum Beispiel haben wir uns den Drachenbaum angesehen, der über 500 Jahre alt ist. Er kann in einem kleinen Park für wenig Geld besichtigt werden.
Im Verhältnis zu Andrea (im Bild rechts) ist er nicht nur SEHR viel älter, sondern auch sehr viel Größer 😉 Der Park an sich ist eher unspektakulär, aber der Drachenbaum macht schon was her.

2017-09-06_Fischessen am Hafen_GS7_134144 - BlogAuf unserem Weg begegnen uns auch immer wieder tolle Lokale, wo wir lokale Speisen bekommen. Zum Beispiel die kleinen kanarischen Kartoffeln mit Mojo, oder die kleinen frittierten Paprikas, die ebenfalls sehr lecker schmecken. Und natürlich viel Fisch. Wer sich auf die kanarische Küche einlässt, wird selten enttäuscht, außer wenn man sich in die Touristen Hochburgen speziell im Osten der Insel begibt. Diese sind aber in den meisten Fällen durch Autobusse erkennbar, die vor dem Lokal parken ….

2017-09-05_GS7_192139 - BlogKommt man in das richtige Lokal auf La Palma, wie zum Beispiel das Cocomar, oder das Las Norias Grill, dann bekommt man dort einen leckeren rosa gebratenen Thunfisch oder andere tolle gegrillte Sachen serviert.
Auf Teneriffa haben wir im La Bodega de San Miguel und gleich in der Nähe unseres Hotels im Restaurant TIJL besonders lecker gespeist.
Schade, denn das TIJL haben wir erst am letzten Abend durch Zufall entdeckt.

2017-09-05_Baraquito_GS7_195810 - BlogDas sogenannte Nationalgetränk Barraquito ist ein Mix aus süßer Kondenzmilch, dem Likör 43, einem starken Espresso und Milchschaum. Wenn man süßen Kaffee mag ist er ausgesprochen lecker. Allerdings sollte man nur dann mehrere davon trinken, wenn man danach nicht mehr vor hat, einen steilen dunklen Küstenweg zum Hotel zurückzulegen. Denn sonst wird es auch mit Taschenlampe ein kleines Abenteuer 😉

Verhungern muss man also auf keiner der drei Inseln!

 

FAZIT:
Das Fazit unseres Urlaubes ist gemischt. Wir hatten auf allen drei Inseln eine sehr schöne Zeit. Wiederkommen würden wir am ehesten nach La Gomera, denn die kleine Insel hat eine sehr beeindruckende Landschaft. Die Menschen auf den Inseln, sind überaus freundlich, aber nicht so herzlich, wie beispielsweise in Griechenland.  Auch die besondere Verbundenheit zu Ihrer Herkunft und der Natur, wie die Hawaiianer sie  besitzen, haben wir hier nicht bemerkt. Die schroffe Landschaft, speziell auf Teneriffa erzeugt den Eindruck einer gewissen Trostlosigkeit. Die Bewohner der kanarischen Inseln, identifizieren sich eher als Spanier, die auf einer Insel leben, denn als Kanaren. 
Was sie Umwelt betrifft konnten wir auch keine besondere Verbundenheit finden. Die Abwässer werden einfach in das Vulkangestein geleitet in der Hoffnung, dass die Insel es ausreichend gut filtert. Das klappt derzeit zwar noch, aber wie lange?
Auf den Inseln gibt hier weder ein Pfandsystem für Glasflaschen, noch achtet man hier auf die Vermeidung von Plastikabfällen. Man kann das Wasser aus der Leitung zwar trinken, aber es schmeckt nicht besonders.

Alles in Allem aber trotzdem ein schöner Ort Urlaub zu machen, das steht außer Zweifel ….

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