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Utopia Phönix – wie praxistauglich ist es in der Stadt

Ich werde immer wieder gefragt,

  • wie denn das Utopia Phönix so in der Stadt zu fahren ist
  • ob es in der Praxis unterschiede zum “normalen Fahrrad gibt
  • ob es Einschränkungen damit gibt
  • und viele andere Dinge mehr…

Das Utopia Phönix ist DAS bequemste Fahrrad welches ich je gefahren bin! Allerdings muss man sich mit der Fahrgeometrie des Phönix vertraut machen und die Unterschiede zum “normalen” Fahrrad akzeptieren.2013_05_23_Aufzug Liesing1

  • Die Sitzposition ist etwas tiefer
  • das Phönix ist um ca. 15 cm länger
  • Die Lenkung reagiert merklich direkter und leichter
    weil wenig Gewicht auf dem Vorderrad ist.
  • “Vorne” bremst auch etwas weniger gut, besonders in Kurven!
  • der Radstand und der Wendekreis ist merklich größer

Die tiefere Sitzposition macht für mich im Straßenverkehr keinen Unterschied. Allerdings bin ich mit 195 cm Körpergröße auch nicht gerade klein. Beim Fahrverhalten gibt es keine Probleme, wenn man beim Bremsen die meiste Bremskraft auf das Hinterrad verlegt. Die auf meinem Phönix verbauten hydraulischen Scheibenbremsen sind da eine sehr große Hilfe!

Im Notfall stellt man einfach die Füße VORSICHTIG runter und erhöht dadurch die Bremswirkung. Nebenbei kann man damit auch das Fahrrad gerade halten. DAS sollte man aber unbedingt vorher üben!!!

2013_05_23_Sitz GriffDas Phönix ist extrem leichtgängig, und daher auch ohne Strom nicht schwer zu Fahren. Die symmetrische Rohloff 14 Gang Schaltung hilft dabei. Durch diese Leichtgängigkeit kann man das Phönix auch gut schieben. Beim rangieren in der U-Bahn oder im Zug machen sich die 15 cm Überlänge manchmal bemerkbar. Beispielsweise wenn mal ein Aufzug zu klein ist, oder ein Rangierbereich. Aber das lässt sich oft umgehen, wie man an dem Foto rechts (hier mit dem Scooterbike) gut sehen kann Zwinkerndes Smiley. Manchmal aber auch nicht. Hilfreich ist hier auch der kleine eingebaute Griff hinter dem Sitz, denn damit kann man das Utopia sehr gut kurz mal anheben.

Im Vergleich zu einem Liegerad ist das Phönix einfacher zu fahren, da man die Füße nicht so weit auf das Rad hinaufheben muss. Auch ist am Phönix die Sitzposition nicht ganz so tief wie auf dem Liegerad. Denn der Oberkörper ist ja aufrecht. Übersehen wird man mit dem Phönix seltener, weil man kaum kleiner ist, als auf einem herkömmlichen Fahrrad. Außerdem ist das Phönix ein absoluter Blickfang. Und wenn mal was passiert, ist das Phönix nach der Eingewöhnungsphase intuitiver zu bremsen.

Alles in Allem ist das Phönix sehr gut für größere Strecken, aber auch für die Stadt geeignet. Zum Mitnehmen in der U-Bahn oder Schnellbahn ist es weniger praktisch, wobei auch das bisher keine Probleme verursacht hat! Wenn’s manchmal etwas enger wird, muss man halt ein bisschen improvisieren …..
Vergleichbar sind auch das Scooterbike von Used und der MCS Cruiser die auch sehr gut, aber nicht so einfach zu fahren sind.

Die hier beschriebenen Erkenntnisse sind natürlich meine persönliche subjektive Wahrnehmung. Sollte ihr andere Erkenntnisse haben, freue ich mich über einen Kommentar….

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MCS Cruiser II – Tag 5 – der letzte Tag

Heute kommt die Trennung auf uns zu. Das Sesselrad MCS Cruiser II und mich!

Daher hab ich wieder einen halben Tag frei und mir ein paar Herausforderungen gesucht um die Alltagstauglichkeit des MCS Cruiser II weiter zu testen. Ich hatte vor mit dem MCS in der Badnerbahn zu fahren. Dazu muss ich es allerdings zusammenklappen.

Leider ist diese Klappfunktion eher theoretisch, denn man kann das Hinterrad zwar einklappen und den Lenker auch umklappen, aber es fehlt jede Arretierungsmöglichkeit und deshalb schlankern die losen Teile herum! Das so verkleinerte Fahrrad ist also eher beschränkt in einem Zug transportfähig!

2010_04_28_MCS_geklappt
Somit ist die Klappfunktion gerade mal zu brauchen das Fahrrad in den Kofferraum eines Kombi einzuladen. Trotzdem recht praktisch, denn das Fahrrad wird um die gesamte Hinterradschwinge kürzer. So wie es rechts auf dem Bild zu sehen ist muss man auch noch den Sitz herunterklappen und dann hat man schon 2 Teile die lose baumel. Aber das kann schon mal entscheidend sein, wenn man das Fahrrad irgendwo unterbringen will.

Es war einen schöne Zeit und ich bin ernsthaft am Überlegen ob ich mir das MCS Cruiser II kaufen soll!

Um diese Entscheidung zu treffen mach ich mal eine persönliche Checkliste mit den Vor und Nachteilen. Diese sind natürlich subjektiv

Vorteile:

  • Fahrspass pur
  • Sehr bequem und rückenfreundlich
  • angenehme Federung hinten (verstellbar!)
  • Viel Platz zum Transportieren von Dingen
  • Qualitativ hochwertige Teile und Verarbeitung

Nachteile:

  • keine Federgabel vorne
  • keine Kotflügel (diese sind nur am Hinterrad nachrüstbar)
  • bei steilen Bergaufstücken schwer zu fahren
  • sehr lang und grosser Wendekreis beim Rangieren
  • überbreit am Autoträger

Obwohl der Preis von EUR 2200,- nicht gerade ein Schnäppchen ist, bekommt man ein technisch sehr ausgereiftes Fahrrad um sein Geld! Da wackelt nix, alles passt und funktioniert. Bei der Wahl der Komponenten (Schaltung, Bremsen, Sitz) gibt es genug Spielraum um sich ein perfektes Fahrrad zusammenstellen zu lassen.

Wenn man jetzt noch einen Elektroantrieb dazu konfiguriert, was natürlich auch möglich ist, dann wird das Rad um ca. EUR 1000,- teurer, ist aber dann auch für steile Bergauffahrt bestens geeignet…

Nähere Infos zum MCS Cruiser II und zu anderen innovativen Fahrrädern von Maderna gibt es auf der Webseite.

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MCS Cruiser II – Tag 4 – Regenwetter

2010_04_27_MCS_Regen1 Heute ließ ich es eher ruhig angehen. Einfach in die Firma fahren und am Heimweg ein paar Kleinigkeiten erledigen.

Heute hab ich wieder mal bemerkt dass das MCS auf engem Raum weniger wendig im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad ist. Und da meine ich nicht beim Fahren, denn enge Kurven machen viel mehr Spass, weil der Schwerpunkt tiefer liegt. Eher beim Rangieren wo Fahrzeuglänge und Wendekreis entscheidend sind (z.B. in der U-Bahn) ist es manchmal schwierig mit dem MCS zu hantieren. In einigen Fällen sind auch Plätze auf “normale” Fahrräder abgestimmt und dann hat hat man mit dem ca. 20cm längeren MCS Fahrrad ein Problem (z.B. im Fahrradabstellraum). Aber man kann das MCS ja auch zusammenklappen.

Am Nachmittag hat mich dann ein heftiger Regenguss erwischt und ich war froh dass ich mein Goretex Ausrüstung dabei hatte. Da man auf dem Liegerad ja dem Regen wie auf dem sogenannten Präsentierteller ausgesetzt ist, sollte man sich mit einer Jacke/Hose Kombination vor dem Regen schützen. Ein Fahrradumhang, wie er am klassischen Fahrrad verwendet wird, hilft hier nichts, da er immer wieder durch Fahrtwind von den Beinen weht.

2010_04_27_MCS_Regen2Da mein Testfahrzeug keine Kotflügel hat, war meine Befürchtung groß dass ich dreckig werden würde. Allerdings hat die Transportwanne und der Packelträger des Fahrrades den ganzen Schmutz von der Straße abgefangen. Wäre allerdings mein Rucksack auf dem Packlträger montiert gewesen, hätte der entsorgt werden müssen!
Ich hoffe dass es in der Aufpreisliste von MCS-Bikes auch eine Option “Kotflügel” für dieses Rad gibt, weil man sonst bei Regen kein Gepäck transportieren kann, das nicht schmutzig werden soll.

Ich bin trotzdem angenehm überrascht dass ich nicht selbst schmutzig geworden bin…

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MCS Cruiser II – Tag 3 – die Radtour

2010_04_25_Autoträger Heute war die “große” Radtour dran. Dafür mussten die Räder auf das Auto!
Die Frage dabei lautet: Passt das MCS Cruiser II (=MCS) überhaupt gemeinsam mit einem zweiten Fahrrad meiner Frau, auf meinen Träger? Antwort: Es passt!
In der Praxis stellte sich heraus dass es praktischer ist, wenn das MCS innen auf den Träger geladen wird, da es breiter und schwerer ist. Außerdem muss die Transportschale unter dem Fahrrad abmontiert werden da es sonst zu breit wird, und kein zweites Fahrrad auf den Träger passt!
Die normale Klemmvorrichtung des Trägers hält das MCS allerdings nicht, da die Mittlere Stange zu dick für die Halteklammer ist. Mann muss daher unbedingt mit zusätzlichen Befestigungsgurten dafür sorgen dass das Rad nicht aus der Halteklammer rutscht und vom Träger herunterkippt!
Das MCS Fahrrad steht übrigens ca. 10 cm auf jeder Seite über den Fahrzeugrand hinaus und man muss aufpassen dass man beim Rangieren die Breite nicht übersieht!

In Breitenfurt angekommen, verluden wir die Räder auf die Fähre nach Podersdorf um dann von dort ca. 40 km zurück Richtung Breitenbrunn zu fahren. Wir fuhren die Route mit lieben Freunden nach dem Motto “der Weg ist das Ziel” , denn schließlich sollte es hauptsächlich Spaß machen.

2010_04_25_MCS_Bergauf Das MCS Bike ist wirklich toll geeignet um entspannt dahin zu gleiten! Wie schon gestern bemerkt kommt es mir vor als ob das MCS-Fahrrad auf der ebenen Strecke etwas leichter zu bewegen ist, als ein herkömmliches Fahrrad. Nach längerer Fahrt bergauf, sowie auf steilen Bergstücken macht sich allerdings bemerkbar dass man bei dieser Art zu fahren mehr Kraft braucht. Die Beinmuskeln, speziell die Oberschenkel, sind durch die liegende Sitzhaltung etwas mehr gefordert als bei der herkömmlichen Methode Rad zu fahren. Denn auch der Trick aufzustehen und das gesamte Körpergewicht auf einer Steigung zum Treten einzusetzen, ist auf dem MCS nicht möglich.
Irgendwie passt es für mich nicht ganz zusammen entspannt zu sitzen und sich anzustrengen, aber die hervorragenden Shimano Schaltung mit immerhin 21 Gängen erleichtert die Sache etwas.

Dafür bleibt aber Rücken und der Hintern auf der gesamten Fahrt absolut entspannt und das ist mir sehr recht, denn die Beinmuskeln lassen sich durch regelmäßigen Gebrauch des MCS Fahrrades trainieren 😉

Alles in Allem ein toller Tag mit ausgezeichnetem Wetter und ich bekomme Lust öfter eine Radtour auf dem MCS Cruiser II zu machen.

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MCS Cruiser II -Tag 2

Heute waren mal Besorgungen am Programm. Das bedeutet den halben Tag arbeiten und danach alles mögliche besorgen. Zuerst mal Kleinigkeiten also nur mit dem Rucksack beladen.

Am Nachmittag dann noch schnell einkaufen. Das allerdings bedeutet, die Alu Wanne muss auf das Rad und gleich auch eine Faltkiste für den Wochenendeinkauf!2010_04_23_MCS_Cruiser

Wie das dann aussieht wenn man am Ende noch eine günstige Giesskanne erbeutet, seht ihr auf dem Bild 😉
Die Beladung, in meinem Fall ca. 20 kg,  ändert das Fahrverhalten in keiner Weise, außer dass das Fahrrad satter auf der Straße liegt!

Ich habe heute insgesamt 28 km runtergeradelt und hab es erst bemerkt, als ich am Abend auf meinem Datalogger die Auswertung sah. Ich habe auch das Gefühl als wär man mit dem Cruiser II schneller unterwegs als mit dem klassischen Fahrrad ohne sich mehr anzustrengen, geht das überhaupt?? OK, ich bin trotzdem heute ganz schön geschafft, denn mein Körper ist so viel Radeln inzwischen nicht mehr gewöhnt, aber das wird sich ändern, denn morgen ist eine kleine Radtour mit Freunden geplant, und da werden wir sehen wie es weitergeht ….

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MCS Cruiser II -Tag 1

Heute Nachmittag habe ich mir von Maderna Cycle Systems ein “MCS Cruiser II” für einen 5 Tage Test abgeholt.

Dieses spezielle Fahrrad ist eine Mischung aus Liegerad und Sesselrad. Die Sitzhaltung ist sehr angenehm, fast wie auf einer Harley. Man lehnt sich zurück und kann während man bequem, wie in einem gemütlichen Sessel, in dem GFK Schalensitz entspannt auch noch Radfahren. 2010_04_22_MCS_Cruiser

Das Fahrrad ist aus Aluminium und ca. 18 kg schwer. Vorne ist ein 20 Zoll Rad mit Backenbremse und hinten ein 26 Zoll Rad mit Scheibenbremse montiert. Der Radstand ist ca. 140 cm. Daraus ergibt sich eine kraftvolle Fahrdynamik. Der Hinterreifen hat eine Federung mit 12cm Federweg eingebaut. Unter dem Fahrrad ist eine schmale Wanne aus Aluminium und Kunststoff mit einer Transportfläche von 60 x 20 cm befestigt. Darauf kann man bis zu 50 kg Gewicht transportieren. Da die Wanne mit zwei schrauben leicht abnehmbar ist, muss man sie nicht immer mithaben, sehr praktisch!

Mein erster Tag führt mich zuerst mal durch die Stadt. Die ersten Kilometer sind sehr gewöhnungsbedürftig, da man beim Losfahren immer wackelt, da die Beine im vergleich zum klassischen Fahrrad eher hoch lagern. Das gibt sich aber nach ca. 10-20 mal Anfahren. Danach ist das Fahrrad sehr bequem zu fahren.

In der U-Bahn merke ich schon dass das Fahrrad länger ist als ein klassisches Modell, denn in den Aufzügen bleibt nicht mehr viel Platz. Trotzdem lässt sich das Fahrrad in der U-Bahn problemlos transportieren.

Danach führt mich meine Route auch über eine Feldweg und da merke ich dass die 12 cm Federweg sehr angenehm sind, denn die paar Bodenebenheiten erreichen nur sehr sanft mein “Popometer”. Das Vorderrad ist zwar nicht gefedert, aber da der Lenker relativ schräg angeordnet ist, merkt man davon nicht viel.

Ich erledige noch einige Wege und komme so auf ca. 18km. Für den ersten Tag nicht so schlecht. Morgen habe ich einige Wege zu erledigen und bin schon gespannt wie sich das MCS Cruiser II dabei macht…..

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