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Vienna Autoshow – was geht elektrisch?

rxat_viennaautoshow_vas-logo-white-top_2017.rx.image.441Heute war ich auf der Vienna Autoshow auf der Messe im Prater. Ich wollte mal nachsehen was es so für Neuigkeiten am Elektroautomarkt gibt.

Was mir sofort auffällt ist, dass die Elektrofahrzeuge bei vielen Herstellern eher wenig prominent platziert sind. Es macht für mich den Eindruck als würden sie die Botschaft aussenden “Ja, wir haben Elektroautos, aber nur um unsere CO2 Bilanz zu verbessern” Das vorhandene Know How auf der Messe ist entsprechend angepasst 😉
Dabei gibt es durchaus interessante Fahrzeuge mit beachtenswerten Reichweiten. Zum Beispiel den Renault ZOE, den ich bereits getestet habe. Hundai hat seinen Ioniq auf der Messe etwas besser präsentiert. Er steht auf einer grünen Insel und auch noch auf meiner Testliste …

1465207789460Der neue Smart4Two electric Drive von Brabus ist auch zu sehen. Für mich eines der interessantesten Stadtautos, denn er hat in der neuen Version eine gute Reichweite und ist zu einem halbwegs moderaten Preis zu haben! Leider erst am März 2018
Auch Nissan;Volkswagen und Kia haben Elektroautos ausgestellt.

info-grafik-image-only-copyrightIn der Vorhalle der Messe treffe ich dann noch auf Instadrive, meinen Partner für die Teststellungen meiner Autotests. Am Stand vom Elektro Mobilitäts Club Österreich habe ich dann noch interessante Gespräche über Praxiserfahrungen. Diesen Club werde ich mir sicher am nächsten Clubabend genauer ansehen, denn die beiden Herren, mit denen ich spreche haben viel Wissen zu diesem Thema. Vom Elektro Mobilitäts Club gibt es auch ein Interview der Hersteller, die dort Elektroautos ausgestellt haben

Fazit:
Die Elektroautos sind auf der Messe angekommen, auch wenn manche Hersteller sie nicht in die erste Reihe stellen. Dass die Elektromobilität schon jetzt durchaus praxistauglich ist, bekommt man aber leider (noch) nicht zu hören, aber die Zukunft hat schon begonnen 😉
In meiner Kategorie “Elektrofahrzeuge” könnt ihr meine persönlichen Eindrücke lesen, die ich bis jetzt erhalten habe…

Kategorie: Elektrofahrzeuge


Aufladen Unterwegs – was kostet das ?

Während meines Tests habe ich mir sehr bewusst angesehen, wo man in der Praxis unterwegs ein Elektroauto laden kann. Ich war überrascht, dass es schon durchaus praktische Möglichkeiten gibt!

TANKE – Wien Energie
Die Tankstellen der Wien Energie heißen “Tanke”. Es gibt im Wiener Raum ca. 500 Stück dieser Tankstellen, die am BEÖ teilnehmen, dazu später!
Die Zapfsäulen stehen manchmal im öffentlichen Raum, leider aber auch oft in kostenpflichtigen Garagen!
Die Verrechnung erfolgt nach Ladezeit und man kann an ihnen meist bis 11kW oder bis 22kW laden. Zusätzlich gibt es an den Zapfsäulen immer 240V Anschlüsse mit 2kW.
Die Preise sind derzeit:

Anschluss Leistung
max.
€ / Stunde Verrechnungseinheit 20171128_Tanke_084720 - CUT
Schuko Stecker (240V) 3,7 kW 0,84 10 min
Typ2 11 kW 2,40 10 min
Typ2 22 kW 4,80 10 min
CCS 50 kW 9,60 10 min

Aus dieser Preisgestaltung ergeben sich zwei unterschiedliche Lade Szenarien. Beim Schnelladen werde ich den höchsten verfügbaren Ladestrom verwenden und mich nur kurze Zeit anschließen.
In der Praxis ist der Renault ZOE in mit 22kW in ca. 120 Min und mit 50kW in ca. 60 Min wieder fast voll.
Das kostet knapp unter € 10,- für ca. 350 km. Fährt man viel, dann rechnet sich das schnell 😉

Steht man als Pendler in einer Park & Ride Anlage wird man sinnvoller Weise den SCHUKO Stecker (3,7 kW) verwenden! Damit kommt man bei einer Ladedauer von ca. 10 Stunden auf den selben Preis und kann so sein Auto einen ganzen Arbeitstag angeschlossen lassen. Das ist schon sehr praxistauglich, wenn man während der Arbeit mit dem Elektroauto in einer P&R Anlage steht!

Smartrics:
Das Laden bei Smartrics Stationen ist leider sehr teurer. Hier wird nicht pro Stunde, sondern pro Minute abgerechnet. Dafür gibt es an jeder Smartrics ausschliesslich Schnelladeanschlüsse. Entweder CCS (50 kW), Cademo (50 kW) oder Typ2 bis (43 kW). Hier sind die Ladekabel an der Säule fix verbunden.
Ohne monatlichen Vertrag kostet das Laden:

Anschluss Leistung (max.) €-Cent  / Min. € / Stunde 20171112_Smartrics alle - Cut
CCS,Typ2,Cademo 11 kW 4 2,40
CCS,Typ2,Cademo 22 kW 15 9,-
CCS,Typ2,Cademo 50 kW 45 27,-

Den Renault ZOE hier vollzuladen dauert hier rein rechnerisch ca. 1 Stunde, sofern er an der Typ2 Säule wirklich die volle Leistung von 43kW bekommt. Wobei die letzten 20% sicher etwas länger dauern.
Kosten würde die Volladung hier allerdings mit ca. € 30,- DREIMAL so viel wie an der Tanke!
Rechnet man hier die Kosten für einen Diesel dagegen, kommt man fast auf den selben Preis.
Bei Smartrics wird man also wirklich nur im Notfall tanken!!
Der Fairness halber muss gesagt werden, dass es hier auch Monatsverträge gibt, die das Tanken merklich billiger machen, allerdings hat man dann laufenden Kosten von € 19,- bis € 49,- pro Monat!
Das dieses Verrechnungsmodell viele Freunde finden wird möchte ich stark bezweifeln 😉

BEÖ – Verbund der Energieversorger
imageEine interessante Entwicklung passiert gerade über den Bundesverband der Elektromobilität Österreich (BEÖ). Er vertritt die Interessen von derzeit elf Energieunternehmen in Österreich (siehe Bild) Alle in diesen Zusammenschluss befindliche Unternehmen haben einen gemeinsamen Tarif. Da auch WienEnergie dabei ist, kann man als Kunde von Wien Energie bei allen Verbundpartnern zum selben Preis wie bei einer Tanke aufladen (Preise siehe oben!).
Der Verbund , angeblich Österreichs führendes Stromunternehmen und somit die Ladestationen von Smartrics sind leider im BEÖ NICHT dabei!

Ladeinfrastruktur
Wie gut ausgebaut die Ladeinfrastruktur in Europa ist, kann man in diesem Artikel von Mobiflip.de gut nachlesen. Hier sieht man, dass es bei uns noch etwas Aufholbedarf gibt 😉
Aber es tut sich schon einiges, wie man in den weiterführenden Links lesen kann.

Smartrics errichtet erste “Ultra-Schnelladestation” in Wien
Wien stellt sich auf 80.000 Elektroautos bis 2030 ein
Dopplergruppe probiert es mit Schnelladestationen

Fazit:
Ich bin überzeugt, dass die Elektromobilität schon viel früher praxistauglich wird, als wir erwarten!
Die Zeichen sind inzwischen unübersehbar, denn alle Organisationen mit großen Fahrzeugflotten, wie zum Beispiel die Post oder das Land Niederösterreich haben schon längst begonnen auf Elektroautos umzurüsten!

Für Privatpersonen ist ein Elektroauto dann sehr interessant, wenn die Möglichkeit besteht hauptsächlich in der eigenen Garage über einen Haushaltstarif aufzuladen. Fahrten auf der Langstrecke sind inzwischen durchaus realistisch möglich, wenn man bereit ist etwas Planung in Kauf zu nehmen.
Solange es noch so viel Unwissenheit zum Thema Elektromobilität gibt, werden sich Halbwissende und Kritiker die fossilen Brennstoffe weiterhin schönreden, während der Rest bereits kostengünstig elektrisch unterwegs ist 😉 Ich persönlich werde jetzt mal prüfen ob eine Steckdose in meiner Garage möglich ist ….

Kategorie: Elektrofahrzeuge


Elektroauto aufladen – Systeme & Stecker ?

Das Aufladen eines Elektroautos ist grundsätzlich sehr einfach. Will man auf der Langstrecke mit Schnelladung fahren, sollte man allerdings einige Grundlagen wissen!
Zuerst mal ist es wichtig zu wissen, dass es unterschiedliche Stecker Systeme gibt, mit denen man unterschiedliche Maximalleistung laden kann.
Daher die wichtigsten Anschlüsse hier kurz erklärt:

Typ2

20171112_Stecker Typ2 - CutIn Europa ist der Typ2 Stecker zum “Normalladen” mit Wechselstrom Standard. Daher findet man diese Anschlüsse an den meisten Ladesäulen. Entweder als Buchse um das beim Auto mitgelieferte Kabel dort anzuschließen, oder als Stecker mit einem entsprechenden Kabel. Der Typ 2 Anschluss ist zum “langsam” Laden mit bis zu 22kWh über die Ladeelektronik des Fahrzeuges gedacht. Je nach Fahrzeug Type dauert das Laden von 150 Minuten (Renault ZOE) bis 4 Stunden oder mehr (e-Golf)

Der Ladevorgang wird von der Bordelektronik des Fahrzeugs gesteuert und daher ist es abhängig von der Leistung die das Ladegerät verkraftet. Beim neuen e-Golf sind das leider nur maximal 7,5 kW.
DIe meisten Fahrzeuge kann man damit bis 22kW laden. In sehr seltenen Fällen, wie bei meinem ZOE Testwagen kann man damit sogar bis zu 40 kW laden, aber das ist eher die Ausnahme!
Das passende Ladekabel für Typ2 ist bei fast allen Fahrzeugen im Lieferumfang.

CSS

20171112_Stecker CSS - CutDer CCS Stecker ist zum Schnelladen mit Gleichstrom gedacht. Derzeit lassen sich damit ohne Probleme 50 kWh und mehr laden. Da der obere Teil des CSS Steckers mit dem Typ2 Stecker kompatibel ist, haben die meisten Fahrzeuge eine kombinierte Ladebuchse. Über den oberen Teil des Steckers läuft die Kommunikation des Fahrzeugakkus mit der Ladestation und die unteren Beiden sind für die Ladespannung auf große Leistung ausgelegt. Hier wird am Ladegerät des Fahrzeugs “vorbeigeladen” und die Ladestation handelt sich direkt mit der Fahrzeugbatterie aus, wie stark geladen werden kann.

In der EU ist CCS (Combindt Charging System) seit 2015 Standard für die Ladung mit Gleichstrom und seit 2017 verpflichtend vorgeschrieben für Ladestationen über 22kW Leistung!

Mit diesem Stecker kann man beispielsweise den e-Golf in ca. 30 Min von 0 auf 80% aufladen, der Renault ZOE hat diese Möglichkeit gar nicht, da er schon über Typ2 mit 43kW geladen werden kann!

Cademo

20171112_Stecker CadeMo - CutDen Cademo Stecker findet man eher auf Fahrzeugen die im asiatischen Raum produziert werden. Der Stecker kommuniziert mit der Ladestation über CAN-Bus und kann derzeit Ladeleistungen von bis zu 150kW realisieren. Langfristig sind sogar bis zu 400kW angedacht. Bei uns gibt es an den Stationen von Smartrics solche Lademöglichkeiten.

Tesla und Andere

Als Tesla die ersten Schnellader baute, gab es noch kein genormtes System zum Schnelladen, daher hat Tesla den Typ2 Stecker etwas abgewandelt. Deshalb kann Tesla mit diesem Stecker sowohl  Schnelladen mit Gleichstrom, als auch an der Typ2 Ladesäule mit Wechselstrom laden.

Der Vollständigkeit halber muss man noch den Typ1 Stecker erwähnen, den ich aber bis jetzt noch in keinem Fahrzeug gesehen hab!

Genauere Infos zu den Steckern und technische Erklärungen findet ihr auf der Webseite von GoingElectric.de

Daheim in der Garage

719px-Renault_ZOE_ICCB_NotladekabelBei einem Elektroauto macht es natürlich Sinn, das Fahrzeug so oft wie möglich zu Hause am eigenen Stromanschluss zu laden!
Um das richtig zu realisieren, lasst uns etwas rechnen:

Ein heutiges Fahrzeug mit einer brauchbaren Reichweite besitzt einen Akku mit 30-40 kWh. Am Beispiel des kürzlich getesteten Renault ZOE sind das 41kWh.
Eine Haushaltssteckdose kann normalerweise 10A Strom abgeben. Im besten Fall 16A.
Bei einer Spannung von 240 Volt kommen da zwischen 2400Watt und 3800 Watt heraus. Bei Voll-Last der Steckdose wohlgemerkt!
Rechnerisch braucht der Zoe damit also im schlimmsten Fall 17 Stunden bis er voll ist!
Will man ein vergleichbares Auto also über Nacht zuverlässig laden müssen mindestens 4000 Watt Leistung her.
Es liegt also nahe in der Garage einen 400V Drehstromanschluss zu installieren und diesen mit mindestens 10A Leistung auszustatten. Das lässt sich in nahezu jedem Haushalt realisieren. Damit kann man dann in maximal 10 Stunden nahezu jedes Elektroauto vollladen.
Wichtig dabei:
Das Ladekabel für zu Hause ist bei vielen Fahrzeugen NICHT im Lieferumfang und muss extra bestellt werden. Da sich in solche einem Kabel eine komplexe Ladeelektronik befindet, kostet es oft einige hundert Euro!

Als nächstes gibt es Infos zum Laden und den Kosten der unterschiedlichen Anbieter….

Kategorie: Elektrofahrzeuge


Renault ZOE – was kann die neue Version ?

Renault_76238_global_enDer kleine Renault Zoe , den ich übers Wochenende von Instadrive bekommen habe, ist ein interessantes Elektroauto!
Denn  Renault verspricht eine NEFZ Reichweite von 400 km mit der neuen 41kWh Batterie. Der Zoe hat eine Typ 2 Ladeanschluss ohne CCS, das bedeutet er kann nicht zusätzlich mit Gleichstrom geladen werden. Dafür lässt er am Typ 2 Stecker eine Ladeleistung von bis zu 43kW zu, sofern man eine passende Ladesäule findet!

Die Ausstattung des kleinen Franzosen ist entsprechend seiner Klasse ganz ordentlich. Tempomat, elektrische Fenster, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Navi, spezielle Reifen für geringen Rollwiderstand sind dabei. In meinem Testfahrzeug befindet sich auch die aufpreispflichtige Bose Hifi Anlage, wirklich hörenswert 😉

Ein besonderes Feature ist die eingebaute Wärmepumpe zum Heizen, die den Akku schont. Diese kann auch über die etwas groß geratene Fernbedienung, oder zeitgesteuert im Auto aktiviert werden. Allerdings nur wenn der Zoe am Ladestrom hängt.

Die wichtigsten Dinge können direkt übers Lenkrad bedient werden. Die Heizung und Kühlung hat Knöpfe auf der Mittelkonsole, Alles Andere kann man über den Bildschirm in der Mittelkonsole steuern. Die Einstellungsmöglichkeiten machen einen etwas durchwachsenen Eindruck. Durchaus übersichtlich aber etwas verspielt wirkt die Menüführung. Man hat oft das Gefühl dass hier nebensächliche Einstellungen im Vordergrund sind und sich wesentliche Menüpunkte hinter den erweiterten Optionen befinden, die über ein “+” Zeichen aufgerufen werden können. Bei genauer Betrachtung fehlt aber nichts!

renault-zoe-b10-ph1lr-features-confort-002.jpg.ximg.l_full_m.smartDas Navi macht den Eindruck als wäre es schon etwas in die Jahre gekommen, denn die Eingabe Tastatur ist noch nicht “QWERT” sondern “ABCD”. Die Navigation funktioniert aber ganz gut, bis auf den Menüpunkt der nächsten Ladestation. Hier wird mir bei der Abfrage mitten in Wien, eine Ladestation in 94 km Entfernung angeboten, das sollte Renault nochmal überarbeiten, gerade bei einem Elektroauto!!

 

Fahren:
Mit einer Länge von ca. 4 Metern fühlt sich der Zoe in der Stadt sehr wohl. Deaktiviert man den ECO Modus ist er mit seinen etwa 90 PS durchaus spritzig. Ampelduelle gewinnt man mit ihm nur, gegen durchschnittlich motorisierte Autos 😉 Die Bedienung ist simpel und man findet sich schnell zurecht. Nur die Lautstärke Wippe des Radio musste ich etwas länger suchen, denn sie befindet sich fix montiert an der Lenksäule. Dort ist sie, sobald man sie gefunden hat, hervorragend bedienbar. Sie ist gleichzeitig auch die Funktionstaste für die Bluetooth Freisprecheinrichtung.
Bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h erzeugt das Auto ein gut hörbares summendes Geräusch. Klingt fast etwas futuristisch. Offensichtlich ist das eine gewünschte Akustik um den Zoe auch im langsamen Geschwindigkeitsbereich für sehbehinderte Menschen hörbar zu machen. Ich würde mir wünschen hier eine Auswahl an Geräuschen zu haben. z.B einen 10 Zylinder Lamborghini 😉
Steht das Auto Bergauf und man steht etwas länger auf der Bremse, dann löst sich diese erst nach ca. 1 Sekunde von selbst. Das gibt Sicherheit beim Anfahren ohne Handbremse. Steht der Zoe allerdings gerade dann rollt er unverzüglich los, wenn man von der Bremse steigt. Durchaus OK, aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Reichweite und Tanken in der Praxis:
Ich habe den kleinen Zoe Freitag Früh vollgetankt bekommen. Während meiner Testfahrt bis Sonntag Nachmittag bin ich ca. 170 km vorwiegend in der Stadt gefahren. Das bedeutet viel Stop & Go Verkehr, besonders a20171112_134147 - Kopiem Freitag in der Früh!
Ich hatte dabei den Eco Modus ausgeschaltet, die ganze Zeit die Heizung auf 22 Grad und die meiste Zeit die Stereoanlage eingeschaltet. Tja, die Bose Anlage klingt wirklich toll 😉
Als ich zu meiner Testtankstelle kam, waren der Akku noch zu 51% voll.  Das ergibt eine rechnerische Gesamt Reichweite von ca. 340 km, bei meiner beschriebenen Fahrweise!
Ich gehe in ein Lokal neben der Tankstelle Mittagessen und nach genau 50 Min. an der (angeblich) 22kw Ladesäule ist der Zoe wieder auf 83%. Dass in dieser Zeit “nur” 12,4 geladen wurden, liegt möglicherweise daran, dass ab 80% Kapazität die Ladung langsamer stattfindet.
Rein Rechnerisch kann man den Zoe mit der Funktion Ultraschnelladung mit 43kW von 0% auf 80% in unter einer Stunde laden. Das sollte dann wieder für knapp 300km reichen, also durchaus praxistauglich!

verschiedene Modelle – Mietpreis:
Beim Zoe gibt es unterschiedliche Modelle (R90, Q90, Intens, Bose, Life). Gewisse Funktionen, wie z.B. das Ultraschnelle Laden kann nur der Q90, dieser hat aber weniger Motorleistung als der R90. Dafür hat der R90 trotz mehr Motorleistung eine etwas größere Reichweite mit dem selben Akku. Alles sehr verwirrend !?
Auch ist bei manchen Modellen kein Ladekabel mit 220V Stecker dabei. Diesen braucht man aber, um an einer normalen Haushaltssteckdose in der Garage zu laden!
Hier ist die gute Beratung von Instadrive gefragt, damit man beim Bestellen alles hat was man braucht…
Beim Instadrive „Easing“ mit 20.000 km / Jahr kostet das Auto etwas mehr als € 400,- inkl. Ust monatlich in der Vollausstattung bei ca. € 3800,- Anzahlung.

Fazit:
Der kleine Zoe ist erwachsen geworden, zumindest was seine Reichweite betrifft. Ich kann mir vorstellen in der Praxis sind mit dem 41kWh Akku auch bei “normaler” Fahrweise mehr als 300 km realistisch.Zoe Ladebuchse
Das Navi sollte nochmal eine Nachschulung zu den Ladestationen und ein aktuelles Tastaturlayout bekommen, aber das ist meckern auf hohem Niveau!
Dass der Zoe nicht mit CSS geladen werden kann, ist aufgrund der höheren Leistung am Typ 2 Stecker kein KO Kriterium, sollte aber gesagt werden. Denn Flexibilität kann in der Zukunft durchaus wichtig sein, wenn stärkere Ladestationen kommen, die nur mit CCS laden. Allerdings kann er dafür eine Typ 2 Stecker der meisten Ladesäulen voll auslasten.
Mir persönlich gefällt der Zoe zwar ganz gut, aber für “mein Auto” ist mir Alles optisch etwas zu verspielt und rund!
Ein gutes Elektroauto ist er sicher trotzdem, auch wenn mir der Zoe optisch nicht besonders gefällt 😉

Weiterführende Links:
Webseite von Renault
Zoe mieten über Instadrive

Kategorie: Elektrofahrzeuge


Elektroauto Test – 4 Tage mit dem Renault ZOE

imageDen kleinen Renault hatte ich schon 2013 kurz mal zum Testen. Heute Früh bekomme ich ein neueres Modell mit einem stärkeren Akku und wesentlich mehr Reichweite. Die Akkuvariante  Z.E 40 hat vermutlich 40kw Leistung und eine NEFZ Reichweiter von 400km. In der Praxis kommt man damit sehr wahrscheinlich auch bei meiner Fahrweise mehr als 300km weit!
In wenigen Tagen gibt es meinen Testbericht, bleibt gespannt 😉

Kategorie: Elektrofahrzeuge


Renault ZOE – doch noch Probefahrt

20130920_renault-zoeHeute hatte ich die Gelegenheit den Renault ZOE für 2 Stunden probezufahren.
Grundsätzlich mag ich die Franzosen nicht so besonders, aber der ZOE macht wirklich einen tollen Eindruck.
Der Zoe ist eines der praxistauglichsten Elektroautos, die ich bis jetzt testen durfte.

Die von Renault angegebene Reichweite von ca. 200 km ist zwar toll, aber in der Praxis wird das Fahrzeug nicht so weit kommen.
In meinem Test habe ich bei zügiger Stadtfahrt und ca. 20 km Autobahn, nach 48 km ungefähr 40% des Akkus verbraucht.
Das bedeutet dass ich rein rechnerisch mit dem vollen Akku und meiner Fahrweise ca.  130 km weit komme.
Das entspricht zwar nicht den Herstellerangaben, ist aber der beste Wert den ich bis jetzt bei einem Elektroauto hatte!!

Noch dazu war ich auf der Autobahn kurz mal Vollgas unterwegs, was der Tacho mit 140 km/h angezeigt hat.
Auch hier ist der Zoe in der Oberen Leistungsklasse angesiedelt! Alle bisher getesteten, reinen Elektroautos, waren langsamer.

Was mir sonst  noch aufgefallen ist ?
20131001_Zoe2Die Bedienung des Zoe ist seht intuitiv! Alles ist ohne Handbuch bedienbar obwohl es in meinem Topmodell viele Spielereine gab.
Das Navi ist über eine Speicherkarte mit Kartenmaterial von TomTom bestückt, die in der Mittelkonsole angesteckt wird. Updates sind also offensichtlich leicht zu realisieren!
Die Verbindung mit meinem Bluetooth Handy funktionierte zum Freisprechen ohne Probleme.
Der Bildschirm in der Mittelkonsole hat auch Multimedia Funktionen, die ich allerdings in der kurzen Zeit nicht testen konnte.
Die Rückfahrkamera mit Einparkhilfe ist im Top Modell dabei und funktioniert gut.
Alles in allem hat der Zoe eine wirklich zeitgemäße und gut durchdachte Ausstattung. Zumindest nach dem was ich in den 2 Stunden feststellen konnte.

Was mir nicht gefällt:

20131001_Zoe1Der Preis für die Batteriemiete ist schlicht unverschämt!!
Leide kann man die Batterie nicht kaufen, somit muss man sich auf hohe laufende Kosten einrichten!
Wie hoch genau, kann man sich in der Preisliste auf Seite 2 ansehen! Das ist für mich persönlich ein absolutes NoGo!!

Auch das Aufladen an der Haushaltssteckdose ist beim ZOE nicht si einfach, Denn das Fahrzeug besitzt nur ein Typ2 Ladekabel! Wer an der normalen 220 Volt Schukosteckdose aufladen möchte benötigt einen ca. 400,- EUR teuren Ladeadapter!! So zumindest die Info vom Verbund Mitarbeiter…

Trotzdem ist der Zoe einer der praxistauglichsten Elektroautos die ich kenne, denn es ist wirklich alles da, was man auch in einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor erwarten würde. Nur halt elektrisch …

Kategorie: Elektrofahrzeuge


Renault ZOE – Testfahrt um den Ring und Gedanken zur Batteriemiete

Im Zuge der E-Mobility on Stage Veranstaltung durfte ich das erste Mal den Renault ZOE probefahren.
Zwar ging nur eine Runde um den Ring, aber das reichte aus um festzustellen, dass der kleine ZOE wirklich gut fährt.

Während der Testfahrt habe ich von meinem Beifahrer der für Renault arbeitet, einige Infos zum Renault bekommen, die ich weniger toll finde.

  • 20130920_renault-zoeLaden an der Haushalts Steckdose nur mit optionalem
    Zubehör (ca. EUR 400,-)
  • Batterie kann nicht gekauft werden, sondern ist ausschließlich über Mietvariante erhältlich
  • Mietpreis der Batterie bei 15.000 km Jahresleistung
    derzeit EUR 89,-/Monat!
  • Bei 30.000 km Jahresleistung sogar EUR 142,-/Monat !!!

Schade, denn all diese Informationen haben mich dazu gebracht dieses Fahrzeug vorerst nicht näher zu testen, denn …

Batteriemiete ist für mich nach derzeitigem Wissensstand ein absolutes NOGO!!
Wenn man sich die Praxis im Umfeld ansieht, dann wird man schnell herausfinden, dass die elektrische Einheit von Batterie und Fahrzeug nur schwer trennbar ist. Ein “Update” der Batterie auf eine neuere Technologie ist für den Fahrzeughersteller also keine interessante Geschäftsidee, da sie derzeit viel zu aufwendig und daher auch zu teuer ist.

In der Praxis, zum Beispiel beim Toyota Prius, hat eine Batterie eine Lebensdauer die 10 Jahre problemlos übersteigt. Es fahren Prius Fahrzeuge mit 15 Jahre alten Batterien herum!!

Nimmt man den Mietpreis auf die Dauer von 10 Jahren, berechnet am Beispiel von Renault, bei einer Kilometerleistung von 20.000 km / Jahr.  In 10 Jahren würde die Batterie dann über 12.000 Euro kosten.
Das ist fast doppelt so viel, wie die Batterie HEUTE kostet.
Wie teuer ist eine Batterie erwartungsgemäß in 10 Jahren ?? Ich denke viel weniger, da dann die Massenproduktion so richtig einsetzt.

Wieso sollte ich also als Kunde eine Batterie MIETEN wollen??

Der wahre Grund ist möglicherweise Angst von geplanter Obsoleszenz ??
Ist das vielleicht genau das Ziel der Erdöllobby ??
Tja, ich werde es nicht herausfinden, kann aber zumindest in dieser Sache zum Nachdenken anregen Zwinkerndes Smiley

Kategorie: Elektrofahrzeuge


E-Mobility on Stage – beim Burgtheater

20130920 Volkswagen E-UP1Gestern war ich auf der E-Mobility on Stage beim Burgtheater. Elektromobilität verstehen und erleben lautet die Devise die Veranstaltung. Zu sehen sind E-Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Energie, Forschung & Technik sowie Aus- und Weiterbildung. Die Veranstaltung ist überschaubar!

Allerdings kann man Vorort mit einigen Elektroautos, Elektrofahrrädern und Trikke probefahren.

20130920 Volkswagen E-UP2Ich habe dort den Renault ZOE das erste Mal selbst fahren dürfen und auch den neuen VW UP in einer reinen Elektro-Variante das erste Mal gesehen.

Zusätzlich kann man sich dort auch einen Überblick über Ladetechniken für Haus und Firma verschaffen!

Die E-Mobility on Stage ist noch heute bis 19.00 Uhr besuchbar.
Nähere Infos auf der Webseite der Veranstaltung

Kategorie: Elektrofahrzeuge


Elektromobilität

Mit dem Thema der elektrischen Fortbewegung setze ich mich schon seit 2005 auseinander!

Wenn ihr die Geschichte dahinter nicht lesen wollt,
gehts hier gleich direkt zu den aktuellen Artikeln über Elektrofahrzeuge

In der Schlagwortwolke habe ich spezielle Unterkategorien angeführt, wie zum Beispiel alles zum Mittelmotor Bafang, oder zu Sesselrädern allgemein. Da Kategorien und Schlagworte übergreifend organisiert sind, kann es sein, dass die Beiträge in mehreren Rubriken angezeigt werden.

Berichte mit mehreren Einträgen haben eine gleiche oder ähnliche Überschrift und sollten dann um den Zusammenhang zu verstehen, von unten nach oben gelesen werden.

Viel Spass beim Stöbern!

was bisher geschah …

kaufte ich ein erstes Elektrofahrzeug, den Elektroroller NDS Pico!
Sehr schnell wurde klar, dass hier viel Potential drin steckt, aber die damalige Akkutecknik nicht besonders beeindruckende Reichweiten möglich machte. Der Elektroroller NDS Pico kam gerade mal 7km weit

habe ich herausgefunden, dass man elektrisch sehr innovativ unterwegs sein kann!
In diesem Jahr habe ich meinen Segway i2 gekauft, den ich mehr als 3 Jahre in Wien als Nahverkehrsmittel verwendet habe. Mehr darüber im eigenen Bereich für Segway

Habe ich dann einen kurzen Ausflug in die nicht elektrische Welt gemacht und mir ein Genius Mobiky gekauft.
Dieses kleine Fahrrad, war sehr leicht und super praktisch in Kombination mit Bin, Bus und U-Bahn. Seit dieser Zeit gibt es die Kategorie „Mobiky“ auf dem Blog.

Bin ich auf die elektrische Version des Mobiky umgestiegen.
Auch kann man einen kleinen Einkauf ohne Probleme damit transportieren und es trotzdem noch in ALLEN Öffis mitnehmen! Auf meiner Mobiky Webseite gibt es viele Informationen über das kleine Fahrrad.

Habe ich mir einen damaligen Traum erfüllt und das Sesselrad Utopia Phonix günstig gebraucht gekauft.
Dieses Sesselrad ist das gemütlichste Fahrrad auf dem ich jemals fahren durfte.
Kurz nach dem Kauf habe ich es bei backwind.at elektrifizieren lassen. Es ist fast wie fliegen, auf dem inzwischen vollgefederten Fahrrad dahinzugleiten. Und das auch auf längeren Touren ohne Ermüdungserscheinungen! Auf der Utopia Seite habe ich viele interessante Infos für euch. Schade dass dieses Rad von Utopia nicht mehr gebaut wird ;-(

Ein Vergleich aller seit 2013 getesteten Fahrzeuge für den Radweg gibt es in der Übersichtsliste
Dort sind technischen Daten, die Links zu den entsprechenden Artikeln auf dem Blog und auch die Links zu den Herstellerseiten drinnen. Viele interessante Technologien wie zum Beispiel das Trikke, das YIKE Bike. den Scuddy oder den kleinen Roller von E-Twow, den ich unter verschiedenen Namen fast 1000km in der Praxis testen durfte, gibt es hier detailiert gelistet.

Inzwischen stehen auch Autos, wie der Renault Zoe, der kleine Thinky oder der Smart Electric Drive und der Tesla ModelS auf meiner Liste der bereits getesteten Fahrzeuge.
Für all diese Elektrofahrzeuge vom kleinsten bis zum Großen gibt es hier  eine eigene Kategorie.

Kategorie:


Elektroautos im Jahr 2012 – die Vienna Autoshow

Heute Nachmittag war ich mit Michael auf der http://www.viennaautoshow.at

Unser Interesse galt ausschließlich der Elektromobilität, also den Elektroautos. Die großen Hersteller ziehen auf der Messe zwar eine mächtige Show ab, haben aber oft nicht wirklich was brauchbar vorzuweisen. Speziell bei Volkswagen sah es für mich so aus als wolle man die Kunden für blöd verkaufen. Mächtiges Tamtam um einen Golf ähnlichen Elektrowagen über den es KEINERLEI technische Daten zu berichten gibt. Selbst im Zuge einer Pressekonferenz in einem abgesperrten Bereich, war es mir nicht möglich irgendetwas zu erfahren. ich vermute stark dass von VW heuer nix brauchbares mit Elektroantrieb kommen wird. Wenn doch, haben sie es auf der Messe erfolgreich vertuscht Zwinkerndes Smiley

Auch bei Mercedes gibt es kein Elektrofahrzeug. Ich vermute das  man hier entweder noch zuwartet, oder eher auf Wasserstoffantrieb setzt. Einzig der Smart “Electric Drive” war ausgestellt. Interessant dabei, dass der Smart ca. 15.000,- kosten wird und man die Batterie extra mieten muss. Ein Konzept das mich neugierig macht, aber leider wird es den elektrischen Smart auch nicht vor September 2012 geben, schade eigentlich. Der Kleine Smart ist als Zweisitzer das ideale Stadtfahrzeug. Auf der Autobahn macht man damit nur beschränkt eine gute Figur.

Aber es gibt auch Elektofahrzeuge die man schon jetzt kaufen kann. Beispielsweise den Mitsubishi iMiev. Dieses kleine Auto ist ein 4 sitziger Winzling der zwar eher für die Stadt gebaut wurde, aber auch auf der Autobahn mitfahren kann. Technisch gut durchdacht und von einem sehr kompetenten Vertreter präsentiert, der wirklich alle technischen Fragen beantworten konnte.

Auch den Nissan LEAF mit Zero Emmision kann man schon kaufen. Wie auch der iMiev ist der Nissan ein reines Elektrofahrzeug mit “Plugin”. Das bedeutet, wenn der Akku leer ist muss er an die Steckdose. Der Leaf ist ein Mittelklasse PKW, der mit kleinen technischen Spielereien gekauft werden kann. Ungefähr so groß wie ein Golf ist er sowohl für die Autobahn, als auch für die Stadt geeignet.

2012_01_12_RenaultBei Renault gibt es gleich vier Elektromodelle im Angebot! Das kleine Spassfahrzeug Twizy kann man als Moped zulassen, oder als Quad (Motorrad mit vier Rädern). Der Twizy hat keine Fenster und ist daher nur im Sommer wirklich interessant. Auch der Kangoo , der Zoe und der Fluence sind mit Elektroantrieb erhältlich. Ganz schön viele Elektroautos bei Renault! Bis auf den Twizy sind sie alle auch Praxistauglich …

Zum Schluss besuchen wir noch den Stand von Chevrolet. Der Chevrolet Volt ist ein tolles Auto welches schon eher in der oberen Mittelklasse daheim ist. Er ist baugleich mit dem Opel Ampera.
Mit knapp über 41.000 Euro für den Chevrolet ist er trotzdem interessant, denn der Volt hat einen sogenannten “Range Extender” eingebaut. Angetrieben wird er rein elektrisch! Geht der Strom zur Neige kann er entweder angesteckt, oder von eine Benzinmotor während der Fahrt wieder aufgeladen werden. Der Akku reicht für ca. 60-80 km was für die meisten Stadtfahrten vollkommen ausreicht. Will man mit dem Volt weiter als 80km fahren, kann man den Benzinmotor als Generator zum Akkuladen dazu schalten. Mit dieser Kombination kommt man auf einen Spritverbrauch von etwas über 5 Liter gerechnet auf eine Tank/Akkuladung.
Damit ist der Chevrolet die sichere Alternative für Leute die ein Elektroauto ohne Reichweiten Einschränkung haben wollen!

Ich habe mich jedenfalls für alle oben genannten Autos zu einer Probefahrt angemeldet und werde meine Erfahrungen mit diesen natürlich hier berichten….

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Innovative Technik