Elektroautos im Jahr 2012 – die Vienna Autoshow

by Paul Belcl 12. January 2012 23:05

Heute Nachmittag war ich mit Michael auf der http://www.viennaautoshow.at

Unser Interesse galt ausschließlich der Elektromobilität, also den Elektroautos. Die großen Hersteller ziehen auf der Messe zwar eine mächtige Show ab, haben aber oft nicht wirklich was brauchbar vorzuweisen. Speziell bei Volkswagen sah es für mich so aus als wolle man die Kunden für blöd verkaufen. Mächtiges Tamtam um einen Golf ähnlichen Elektrowagen über den es KEINERLEI technische Daten zu berichten gibt. Selbst im Zuge einer Pressekonferenz in einem abgesperrten Bereich, war es mir nicht möglich irgendetwas zu erfahren. ich vermute stark dass von VW heuer nix brauchbares mit Elektroantrieb kommen wird. Wenn doch, haben sie es auf der Messe erfolgreich vertuscht Zwinkerndes Smiley

Auch bei Mercedes gibt es kein Elektrofahrzeug. Ich vermute das  man hier entweder noch zuwartet, oder eher auf Wasserstoffantrieb setzt. Einzig der Smart “Electric Drive” war ausgestellt. Interessant dabei, dass der Smart ca. 15.000,- kosten wird und man die Batterie extra mieten muss. Ein Konzept das mich neugierig macht, aber leider wird es den elektrischen Smart auch nicht vor September 2012 geben, schade eigentlich. Der Kleine Smart ist als Zweisitzer das ideale Stadtfahrzeug. Auf der Autobahn macht man damit nur beschränkt eine gute Figur.

Aber es gibt auch Elektofahrzeuge die man schon jetzt kaufen kann. Beispielsweise den Mitsubishi iMiev. Dieses kleine Auto ist ein 4 sitziger Winzling der zwar eher für die Stadt gebaut wurde, aber auch auf der Autobahn mitfahren kann. Technisch gut durchdacht und von einem sehr kompetenten Vertreter präsentiert, der wirklich alle technischen Fragen beantworten konnte.

Auch den Nissan LEAF mit Zero Emmision kann man schon kaufen. Wie auch der iMiev ist der Nissan ein reines Elektrofahrzeug mit “Plugin”. Das bedeutet, wenn der Akku leer ist muss er an die Steckdose. Der Leaf ist ein Mittelklasse PKW, der mit kleinen technischen Spielereien gekauft werden kann. Ungefähr so groß wie ein Golf ist er sowohl für die Autobahn, als auch für die Stadt geeignet.

2012_01_12_RenaultBei Renault gibt es gleich vier Elektromodelle im Angebot! Das kleine Spassfahrzeug Twizy kann man als Moped zulassen, oder als Quad (Motorrad mit vier Rädern). Der Twizy hat keine Fenster und ist daher nur im Sommer wirklich interessant. Auch der Kangoo , der Zoe und der Fluence sind mit Elektroantrieb erhältlich. Ganz schön viele Elektroautos bei Renault! Bis auf den Twizy sind sie alle auch Praxistauglich …

Zum Schluss besuchen wir noch den Stand von Chevrolet. Der Chevrolet Volt ist ein tolles Auto welches schon eher in der oberen Mittelklasse daheim ist. Er ist baugleich mit dem Opel Ampera.
Mit knapp über 41.000 Euro für den Chevrolet ist er trotzdem interessant, denn der Volt hat einen sogenannten “Range Extender” eingebaut. Angetrieben wird er rein elektrisch! Geht der Strom zur Neige kann er entweder angesteckt, oder von eine Benzinmotor während der Fahrt wieder aufgeladen werden. Der Akku reicht für ca. 60-80 km was für die meisten Stadtfahrten vollkommen ausreicht. Will man mit dem Volt weiter als 80km fahren, kann man den Benzinmotor als Generator zum Akkuladen dazu schalten. Mit dieser Kombination kommt man auf einen Spritverbrauch von etwas über 5 Liter gerechnet auf eine Tank/Akkuladung.
Damit ist der Chevrolet die sichere Alternative für Leute die ein Elektroauto ohne Reichweiten Einschränkung haben wollen!

Ich habe mich jedenfalls für alle oben genannten Autos zu einer Probefahrt angemeldet und werde meine Erfahrungen mit diesen natürlich hier berichten….

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Solaron: Elektro-Fahrrad für 600 Dollar

by pbelcl 16. September 2011 15:58

2011_09_16_SolarfahrradFarrukh Khan, ein pakistanische Student hat sich ein Elektrofahrzeug der besonderer Art gebaut.

Der Student von der Universität für Maschinenbau und Technik in Lahore http://uet.edu.pk hat sich ein Trike gebaut, dass Solartechnik mit Fahrkomfort verbindet. Das "Solaron" erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 30 km/h, und die Bauanleitung ist im Netz frei zugänglich.

Khan hat nur 18 Tage gebraucht, um das Solaron zu entwerfen und zu bauen. Das verkehrt aufgebaute Trike ist 2,13 Meter lang, 1,06 Meter breit und erreicht eine Höhe von 1,37 Metern und ist ca. 60 kg schwer.

Die Batterie wird von einem 40-Watt-Solarmodul wieder aufgeladen. Das Solar Panel ist über dem Kopf als Dach montiert und dient auch gleichzeitig als Schattenspender und Regenschutz.

Alle Komponenten, inklusive dem Motor, sind einfach im Handel erhältlich und kosten ca. 600 Dollar.

Die 24 Volt des Antriebs bringen das Solaron auf eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h, eine volle Batterieladung soll eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern ermöglichen.

Auf der Selbstbau-Community instructables.com hat Khan eine komplette Bauanleitung inklusive Skizzen und 3D-Modellen veröffentlicht. Somit kann jeder der das handwerkliche Können mitbringt, so ein Fahrzeug zusammenbauen.

Wer Lust hat sich ein Video von dem Burschen anzusehen, hier gibt es einen Link....

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

SAMO in Werfenweng – Elektroauto Think

by Paul Belcl 14. September 2011 18:54

Elektroauto Think_1513Den Think City habe ich ja schon einmal getestet. Allerdings nur kurz, während einer Probefahrt bei Denzel in Wien. In Werfenweng konnte ich das kleine Auto zweieinhalb Tage voll austesten! Der Kleine Zweisitzer mit dem großen Kofferraum ist wie ein Automatikauto zu fahren. Mit dem kleinen Unterschied, dass der Elektromotor beim Beschleunigen keinerlei Schaltpausen hat.

Am ersten Tag waren wir auf der Autobahn von Werfenweng nach Golling unterwegs, um dann die Lammerklamm zu besuchen. Natürlich ist der Think City kein Fahrzeug für die Überholspur! Auch muss man beim Überholen von LKW’s, die ja bekanntlich so ca. 90 km/h fahren, schon etwas Platz haben, denn der Think schafft maximal 110 km/h Geschwindigkeit. Nach ca. 75 km rumfahren, war der Akku auf ca. 50 % herunten und wir beschlossen sicherheitshalber wieder heimzufahren. Unsere Heimfahrt über eine kürzere Strecke, war dann doch noch ca. 47 km weit und der Akku des Think City hatte bei der Ankunft nach knapp 120 km noch ca.  30 % Saft. Allerdings bin ich an diesem Tag im Betriebsmodus “E” gefahren. Das bedeutet der Think regeneriert beim Bergabfahren den Akku und bremst dadurch merklich, wenn man den Fuß vom Strompedal nimmt. Außerdem bekommt man im “ECO” Modus beim Überholen und Bergauffahren nicht die volle Leistung. Das stört zwar keineswegs, ist aber im Vergleich zum “Drive” Modus ein merklicher Unterschied.

Da wir am Abend noch mal fahren wollten, steckte ich das Auto mal zum Laden an. Nach einem ca. 2 Stündigen Aufenthalt für Duschen, Abendessen, u.s.w hatte der Kleine schon wieder 50 % Ladung. Das bedeutet ca. 10% in 1 Stunde. Nicht schlecht, dafür dass man den Think “nur” mit 220V und nicht schnell laden kann.

Unser zweiter Tag mit dem Auto begann schon am Vorabend. Der Verleih hatte schon ein Auto da und ich nahm es gleich mit. Da der Wagen auch schon vollgeladen war, konnte ich schon am Abend einen Test im leistungsfähigen “D” Drive Modus machen. Denn bis am Abend wollte ich sowieso keine 120 km mehr fahren, und so musste ich auch nicht sparen. Der kleine Wagen beschleunigt in diesem Modus fast genau so gut wie ein Kleinwagen mit bis zu 75 PS. Allerdings nur bis ca. 75 km/h. Danach geht es sehr gemütlich weiter bis ca. 100 km/h. Für die Stadt perfekt, denn schneller als 80km/h kann man dort eh nicht oft fahren. Laut Hersteller beschleunigt der 34kw starke Elektromotor das Auto 0-50 km/h in 6,5 Sekunden. Genug Beschleunigung um in der Stadt mit zu schwimmen!Elektroauto Think_1670

Am nächsten Tag war das Wetter eher schlecht und wir beschlossen mit dem Think wieder die Gegend zu erkunden. In Bischofshofen machte sich ein weiterer Vorteil dieses Autos bemerkbar. Mit einer Länge von 3,2 Metern ist das kleine Auto hervorragend einzuparken. Speziell auch deshalb, weil die Heckscheibe bis zur Ladekante heruntergeht und man daher fast die Stoßstange sieht. So fanden wir auch einen speziellen Parkplatz, der wie für den Think gemacht war!

Bei der Rückfahrt am zweiten Tag wurde es kalt und regnerisch. Die 4kw Heizung des Think hat das allerdings nicht gestört und wir mussten sogar wieder zurückdrehen, da es im Auto schnell sehr warm wird!. Auch die Beleuchtung ist topp und hat unsere Reichweite am zweiten Tag kaum merklich verkürzt.

Die Straßenlage bei Regen und rutschiger Fahrbahn ist vorbildlich. Das kleine Auto kann man auch in engen Kurven nicht aus der Ruhe bringen. Ich bin schon viele Kleinwagen gefahren die da nicht so souverän reagieren! Das liegt sicher auch daran, dass der Akku direkt unter dem Auto verbaut ist und der ganze Wagen daher einen optimalen Schwerpunkt hat. Die subjektiv gefahrene Geschwindigkeit fühlt sich dabei allerdings höher an als sie ist.

Nach meinem Test ist der Think City das perfekte Stadtauto, wenn man daheim und vielleicht sogar in der Firma eine Lademöglichkeit hat!
Leider ist der Preis noch viel zu hoch, somit wird es sicher noch etwas dauern bis sich dieses Auto in großen Stückzahlen verkauft. Wenn der kleine Wagen einen Preis wie ein vergleichbarer Kleinwagen mit Benzin oder Dieselantrieb bekommt, dann ist er ganz oben auf der Liste meines nächsten Autos!!

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Elektrofahrzeuge | Reise

SAMO in Werfenweng – Test der Funfahrzeuge

by Paul Belcl 14. September 2011 09:00

DSC_1542Nach dem anstrengenden Urlaub am Seemobil hat Andrea bei Hoferreisen einen Funsport Urlaub gefunden.

Unter dem Titel SAnfteMObilität bietet der Ort Werfenweng viele lustige und auch interessante Fahrzeuge kostenlos zum Ausleihen an. Die Aktion ist allerdings daran gebunden, dass man seinen Autoschlüssel bei der Touristeninformation für mindestens 4 Tage abgibt, oder mit dem Zug anreist.

Nur dann bekommt man die sogenannte SAMO-Karte und kann sich alle angebotenen Fahrzeuge kostenlos ausleihen. Will man seinen Autoschlüssel behalten ist es natürlich auch möglich, aber dann zahlt man eine normale Mietgebühr. Da es auch Erdgasautos  und das Elektroauto Think City zum Ausleihen gibt, habe ich kein Problem mich von meinem Autoschlüssel zu trennen, falls wir mal die Umgebung erkunden wollen.DSC_1574

Da am ersten Tag schon alle Autos verliehen sind reservieren wir uns für den Folgetag gleich mal einen Think und probieren heute mal einige Spaßgefährte aus. Ich kann mir vorstellen dass in der Hauptsaison hier ein ziemlicher Andrang herrscht, da aber derzeit Nachsaison ist, kommen wir in den Genuss wirklich ALLE dieser Fahrzeuge ausprobieren zu dürfen. Man kann sie mit der SaMo Karte kostenlos so oft mal will immer für 30 Minuten kostenlos ausleihen und muss sie nachher wieder zurückbringen damit andere Leute auch in den Genuss kommen.

Der Biga sieht aus wie ein Streitwagen ohne Pferde, beschleunigt sehr rasant und fährt ca. 16 km/h schnell. Er wird nach einigen Tests Andreas Lieblingsfahrzeug.
Auch der Arrow, das rote Elektrogocart ist ganz witzig zu fahren. Es fährt ungefähr 20 km/h schnell, und hat einen Wendekreis eines LKW Zuges Zwinkerndes Smiley.  Das dritte, von uns getestete Fahrzeug ist ein Elektromoped welches als Fahrrad zugelassen ist, da es nicht mehr wie 25 km/h schnell ist. Dieses Ding probieren wir sogar kurz zu zweit aus.

DSC_1595 Reichweite haben sie alle so ca. 20 km, also auch nicht gerade berauschend. Über die Praxistauglichkeit brauchen wir hier nicht diskutieren, denn bei etwas stärkeren Steigungen geben alle drei recht schnell auf. Einzig das Elektromoped klingt interessant, denn dieses gibt es angeblich auch mit einem stärkeren Akku. Dann hat es eine Reichweite von bis zu 60 km, das ist ok.
Anstandshalber stell ich mich noch auf einen Segway und drehe ein paar Runden. Dass der Segway praxistauglich ist, weiß ich ja schon aus meiner eigenen Erfahrung.

Die Flyer Elektroräder können wir leider nicht benutzen, da es kein Fahrrad mit einem so niedrigen Sattel gibt, wie Andrea es brauchen würde. Wir versuchen zwar gemeinsam mit dem Verleiher einen anderen Sattel zu finden, was aber leider nicht funktioniert. Schade, denn einen Tag mit Elektrorädern hätten wir eigentlich geplant. Es gibt natürlich auch normale Fahrräder oder zwei Liegeräder, aber da Werfenweng heroben am Berg ist, wird uns die Rückfahrt damit sicher zu anstrengend. Und angestrengt haben wir uns vorige Woche genug!!

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Reise | Elektrofahrzeuge

Elektroautos - der Durchbruch hätte schon 1996 passieren können!!

by pbelcl 16. August 2011 08:07

2011_08_16_EV1Vor einigen Tagen habe ich diese Powerpoint Präsentation in die Hände bekommen!

Sie berichtet davon, dass es schon 1996 serienreife Elektroautos von General Motors gegeben hat die praxistauglich waren.
Der EV1 von General Motors hatte eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 130 km/h und eine Reichweite von ca. 220 km.
Also damals schon wesentlich mehr als die heutigen Fahrzeuge, wie kann das sein ???

Diese Fahrzeuge wurden auf eine befristete Dauer vermietet und wurden nach Ende dieser Dauer, trotz Proteste der Besitzer wieder verschrottet.

Weitere Projekte 1997 und 2005 verliefen ähnlich. Immer war es so, dass die Fahrzeuge nur zu mieten waren und nach Ende der Mietdauer den Benutzern KEINE Möglichkeit gegeben wurde, diese Fahrzeuge weiter zu nutzen.

Ich kann zwar nicht beurteilen ob es wirklich so gelaufen ist. Aber ich kann sehr wohl beurteilen, dass der technische Fortschritt im Bereich alternative Fahrzeugantriebe sehr stark “schaumgebremst” wird!!
Sonst gäbe es heute schon wesentlich praxistauglichere Fahrzeuge, denn die Technik ist bereits ausgereift genug!

Allerdings bin ich auch sehr zuversichtlich dass WIR inzwischen so reif sind, diese Sache nicht länger mitzumachen!!
Denn ich habe schon einige Elektrofahrzeuge getestet und festgestellt dass sie in gewissen Bereichen bereits SEHR Praxistauglich sind!!

Ich werde in der Zwischenzeit mal ein paar Autohäuser aufsuchen und dort provokativ nach Elektroautos fragen, mal sehen welche Antworten ich bekomme Zwinkerndes Smiley

Ich brauche zwar derzeit noch kein neues Auto, aber mein nächstes Auto hat sicher einen Elektroantrieb, und wenn es nur ein Hybrid Fahrzeug ist...

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Trikke Test abgeschlossen - ein Wochenende mit Dauergrinsen

by pbelcl 8. August 2011 07:53

Trikke Test 9554Nun ist es leider soweit. Mein Trikke uPT Testfahrzeug ist wieder bei Kristof Kotauczek angelangt.
Das war ein bewegtes Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes Zwinkerndes Smiley

Das Trikke gefällt mir wirklich sehr gut denn der Spaß Faktor ist enorm!!
Ich würde das Ding gerne etwas länger testen damit ich rausfinden wie lange es dauert bis ich das Fahrzeug genau so cool bewegen kann wie der Typ im Video

Vielleicht ergibt sich ja wieder mal eine Fahrt mit diesem netten Ding.

Alles was ich in den zwei Tagen damit erlebt habe könnt ich auf der Webseite bei den Elektrofahrzeugen lesen....

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Trikke uPD - Testwochenende hat begonnen...

by pbelcl 6. August 2011 16:42

2011_08_06_Trikke uPDGestern hat mich Harald noch inspiriert mit meiner Mobiky Webseite endlich loszulegen.
Heute finde ich auf Haralds Webseite noch ein interessantes Gefährt, das Trikke uPD.

Und wie ich so nach einer möglichen Probefahrt suche finde ich die Webseite der österreichischen Vertretung.
Ein kurzer Anruf dort und ich glaube es nicht, denn Christof Kotauczek der G&F Handels Ges.m.b.H. hat ein Testfahrzeug bis Montag für mich übrig.

Einige Stunden später steht das Ding schon in meinem Wohnzimmer und ich warte gespannt bis der Akku voll ist.
Dann geht's auch schon los mit meinem Test....

Alles was ich rausfinde gibt es natürlich zusammengefasst auf der Webseite im neuen Bereich der “Elektrofahrzeuge”

Toll was es immer wieder neues zum Ausprobieren gibt ....

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Mobiky Jouri Elektro - Erfahrungsbericht begonnen

by pbelcl 5. August 2011 16:29

2011_08_05_Mobiky_gefaltetVor einigen Tagen hat mich eine Anfrage von Harald erreicht, der wissen wollte wie zufrieden ich mit dem elektrischen Mobiky bin.
Ich habe seine Anfrage zum Anlass genommen um auf meiner Webseite einen Praxisbericht über das Mobiky zu beginnen.
Danke Harald für den Ansporn das endlich zu machen, denn die Fotos und Textschnipsel befinden sich schon sein Wochen auf meinem PC.

Bei dieser Gelegenheit habe ich auf meiner Webseite einen Knopf “Elektrofahrzeuge” erstellt. Hier wird es in Zukunft zusammengefasst alle geben, was ich so mit diversen Elektrofahrzeugen erlebe.
Über das Mobiky gibt es schon einiges zu lesen.....
Wobei ich den Mobiky Bericht natürlich in nächster Zeit mit weiteren Erfahrungen befüllen werde.

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad | innovative Technik

Segway Nachbau für EUR 300,-

by pbelcl 27. July 2011 20:44

2011_07_27_SegwayNachbauWie auf Golem berichtet hat der findiger Elektroniker Petter Forsberg aus Schweden ein Segway ähnliches Gefährt um nur EUR 300,- gebaut.

Im Vergleich zu den bisherigen Nachbauten sieht das Gerät von Petter schon sehr vertrauenserweckend aus!
Schade dass es vorerst nur ein Prototyp ist, denn ich würde das Ding mal gerne Probe fahren!

Auf der Webseite von Petter Forsberg gibt es einige Videos zum ansehen.

Interessant!

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Segway | Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Bericht über Elektrofahrzeuge am ZDF

by pbelcl 25. July 2011 20:08

Der Bericht über Elektrofahrzeuge des ZDF den ich von einer Freundin als Link bekommen habe war sehr interessant!
2011_07_25_ElektroautosBeeilt euch mit dem Ansehen, denn diese Online Fernsehberichte stehen nur eine bedingte Zeit zur Verfügung ...

Hier bekommt man einen guten Einblick, wie weit es mit der Elektromobilität schon ist und auch viele Gerüchte werden geklärt.

Beispielsweise dass es mit nur 10% des deutschen Stroms ALLE Autos in Deutschland elektrisch fahren könnten.
Ich kann zwar nicht beurteilen ob das wirklich stimmt, aber wenn, dann ist das KEIN Grund weiter Benzin zu tanken.

Ich werde mir jedenfalls wieder ein paar dieser Elektroautos ansehen und testen, sofern sie in Wien und Umgebung zum Probefahren angeboten werden.

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Mobiky Jouri 16” Elektro - das Stadtfahrzeug?

by pbelcl 23. June 2011 14:57

2011_06_22_Mobiky1Das preisgekrönte Genius Mobiky mit den 12” Rädern nutze ich ja schon seit fast eineinhalb Jahren! Nach vielen Tests mit unterschiedlichen Fahrzeugen auf der langen Suche nach dem perfekten Stadtfahrzeug fiel die Wahl damals auf dieses Fahrrad.

Dabei war es für mich wichtig möglichst frei entscheiden zu können, ob ich mit dem Fahrrad oder mit irgendeinem öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Bim, U-Bahn, Zug) oder gar mit dem Auto unterwegs bin. Das Mobiky passt überall rein.  Durch seinen patentierten Klappmechanismus war es auch in ca. 3 Sekunden zusammengeklappt!

Nun habe ich seit ca. 1 Woche die neu entwickelte elektrische Version mit 16” Rädern, das Mobiky Jouri 16” Elektro! Für mich die absolute Symbiose zwischen Faulheit und Radfahren in der Stadt. Damit geht mir auch mein Segway nicht mehr so stark ab, den ich voriges Jahr verkauft habe!

Mit etwas über 16 kg Gewicht ist dieses Klapprad gerade noch leicht genug um es auch mal zu tragen. In der Praxis ist das dann nötig, wenn mal auf einem Bahnhof der Aufzug kaputt ist, oder es nur Stufen zum Bahnsteig gibt. Oder aber um es mal kurz mit in die Wohnung zu nehmen oder im Keller zu verstauen.

Der 24V Antrieb passt wirklich hervorragend zu diesem Fahrrad, denn er ist sehr leicht. Der kleine Motor beschleunigt das Fahrrad, je nach gewählter Unterstützungsstufe ganz ordentlich. In der stärksten Stufe lässt der Vortrieb ab 25 km/h langsam nach und hört dann bei ca. 27 km/h komplett auf. In der Stufe 2 wird nur bis ca. 15 km/h unterstützt und Stufe 1 ist wirklich nur für Warmduscher, die Angst vor Geschwindigkeiten über 10 km/h bekommen Zwinkerndes Smiley2011_06_22_Mobiky2

Der 10Ah Akku ist mit ca. 2 kg ein Leichtgewicht! Die Reichweite von ca. 30km, je nach Eigenleistung, ist wirklich in Ordnung. Leider ist die Akkuanzeige etwas ungenau, denn bei einer Tour von ca. 40 km hatte ich bis zu Kilometer 35 noch 3 von 5 Strichen auf der Akkuanzeige, die dann bei einer kurzen Steigung im Endspurt innerhalb von Sekunden ein plötzliches Ende fanden. Die letzten 5 km musste ich dann selbst treten. Schade, denn das trübt den Gesamteindruck!!

Die Verarbeitung des neuen Mobiky hat meiner Meinung nach, seit der Firmenübernahme des französischen Herstellers etwas eingebüßt, denn mein “altes” Mobiky wirkt im Vergleich etwas robuster. Der Gesamteindruck ist trotzdem OK.

Leider haben nach der Neuübernahme auch die Preise stark angezogen, denn das günstigste Mobiky ohne Elektroantrieb kostet jetzt schon mal EUR 795,-. Meine elektrische Version des Topmodells mit dem starken 10Ah Akku kostet ohne Sonderausstattung gleich mal EUR 1990,-

Der erste Eindruck dieses Fahrrades ist trotz des hohen Preises sehr gut, denn auch die elektrische Version des Mobiky lässt sich in ca. 3 Sekunden soweit zusammenklappen, dass man in der Bim ohne Probleme Platz findet. Und das Mobiky ist wegen der 16” kleinen Räder kein Fahrrad, sondern ein Gepäckstück und kann daher zu jeder Zeit überall mitgenommen werden.

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad | innovative Technik

Elektrorad Bericht auf ORF.at - Gefahr durch Elektroräder?

by pbelcl 15. May 2011 20:02

2011_05_15_ElektroräderHeute habe ich auf ORF.at einen Artikel gelesen, der mich einerseits sehr interessiert hat, aber andererseits auch etwas ärgert. Denn wie ihr wisst bin ich schon seit fast 3 Jahren in Wien elektrisch unterwegs!

In dem Artikel wird eine Gefahr beschrieben, die von der Geschwindigkeit der neuen Elektroräder ausgeht. Als mittelmäßig trainierter Radfahrer muss ich darüber schmunzeln, denn auch ohne Elektroantrieb ist es mir möglich Geschwindigkeiten von weit mehr als 25 km/h zu erreichen. Und das ist in gewissen Situationen genau so gefährlich wie mit Elektroantrieb. Speziell wenn man sein Fahrrad nicht unter Kontrolle hat.

Meiner Meinung nach hat man in gewissen Bereichen den Ausbau der Radwege stark vernachlässigt, und nun sieht es für mich so aus als will man die Elektroradler dafür verdammen. Bestes Beispiel ist der Radweg auf dem Ring, den ich nahezu jeden Tag ein Stück benutze. Unübersichtliche Schikanen, oder Führung durch Bereiche wo es unmöglich ist eine Konfrontation mit Fußgängern zu vermeiden. Das trifft ALLE Radfahrer nicht nur die mit Elektro. Hier sollte möglichst rasch dem steigenden Verkehrsaufkommen entgegen gewirkt werden.

Richtig ist allerdings nach eigener Erfahrung, dass die Elektroradler im Straßenverkehr oft unterschätzt werden, denn sie können schneller beschleunigen und sind auch beim Bergauffahren oft nicht langsamer unterwegs. Allerdings sind die Autofahrer nicht unschuldig, denn es wird von ihnen meist nicht genau beobachtet wie schnell ich unterwegs bin, sondern nur kurz mein Erscheinungsbild als Radfahrer eingestuft und automatisch als langsam bewertet. Das führt oft zu Missverständnissen, besonders wenn Autos aus benachrangten Straßen noch knapp vor mir plötzlich herausfahren, weil sie meine Geschwindigkeit falsch einschätzen. Speziell in Straßenzügen die etwas steiler bergauf gehen, bemerke ich das verstärkt!

Zum Thema “Rückenwind als Risikofaktor” kann ich nur sagen, dass man im Straßenverkehr KEIN Fahrzeug lenken sollte, das man nicht beherrscht. Und dabei ist es egal ob Fahrrad oder Scheibtruhe Zwinkerndes Smiley. Also lautet das Motto nicht “Gefahr durch Elektroräder”, sondern eher “Gefahr durch wenig Akzeptanz im gemeinsamen Miteinander”

Nachlesen: Artikel auf ORF.at

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Elektrofahrräder - Achtung vor zu günstigen Angeboten!!

by pbelcl 27. April 2011 20:58

2011_04_27_Elektrorad TippsIch teste nun schon seit ca. 18 Monaten immer wieder diverse Elektrofahrräder. Habe auch selbst schon einige Bausätze gesehen und ein Klapprad für mich schon umbauen lassen. Zusammengebaut wurde es von backwind.at, einem Fachbetrieb der sich schon sein einiger Zeit mit diesem Thema beschäftigt und schon viele Umbauten und Nachrüstungen durchgeführt hat. Deshalb funktioniert mein umgerüstetes Cyco Klapprad vom Hofer auch immer noch einwandfrei.

Immer wieder kommen mir Angebote unter, die auf den ersten Blick spektakulär günstig aussehen. Wie zum Beispiel das Angebot auf dem Foto links, welches ich nicht näher beschreiben will. Hier sieht man, wenn man sich auskennt, gleich auf den ersten Blick wo der Hund begraben ist. Entweder wird extrem schwere und alte Akkutechnik verbaut (siehe blaue Markierung), oder das Angebot enthält versteckte Kosten. Leider ist es nicht für Jedermann so einfach! Auch für mich ist es nicht immer so offensichtlich.

Ich möchte daher einige Tipps geben, wie man zum idealen Elektrorad kommt:

  • Ich rate euch daher eure Elektroräder vor dem Kauf probezufahren!
    Denn hier sieht man recht schnell ob das Ding auch was taugt. Ich würde niemals die “Katze im Sack” kaufen, egal wie billig das Angebot ist!
  • Keine Fahrräder mit Bleiakkus oder Nickel Metallhydrid Technik kaufen, diese Technik ist STEINALT!!!
    Angesagt ist Lithium Ionen oder andere Lithium Techniken! Diese sind ca. halb so schwer und halten doppelt so lange.
    Außerdem sind sie sehr langlebig, sofern es sich um qualitativ hochwertige Exemplare handelt.
  • Antriebstechnik mit möglichst hoher Betriebsspannung auswählen. 24 V Motoren sind sehr sinnvoll, wenn das gesamte Fahrrad sehr leicht sein soll und die Unterstützung nicht ganz so kraftvoll sein muss. Wie beispielsweise in meinen CYCO Klapprad.
  • Wenn das Gewicht nicht so wichtig ist, oder bei schweren Fahrrädern, besser 36 V oder gar 48 V Antriebssysteme aussuchen. Die haben meist die bessere Leistung und Reichweite.

Was für unterschiedliche Antriebstechniken habe ich getestet:

  • Hinterrad Antrieb
    Der stärkste Antriebssatz, den ich bis jetzt getestet habe ist der BionX PL 250HT L. Er lässt sich auf fast jedem Fahrrad mit Kettenschaltung nachrüsten und funktioniert sehr kraftvoll. Leider ist BionX mit ca. 1900,- auch der teuerste. Allerdings habe ich schon Gerüchte über massive Preisreduzierung bei BionX gehört.
    Der Spezialist für dieses System ist der Radmechaniker in Wien 11. Er Kennt BionX in und auswendig und man kann Fahrräder mit BionX-Antrieb dort entweder Probefahren, oder tageweise ausleihen.
  • Vorderrad Antrieb
    Der leichteste Antrieb ist der von meinem CYCO Klapprad. Er wird von Backwind.at verbaut und ist ab ca. EUR 990,- zu haben.
    Sehr empfehlenswert wenn man auf das Gewicht achten muss. Ideal für Klappräder oder Spezialräder mit Innengang Schaltung im Hinterrad!
    Backwind.at hat sich auf das Nachrüsten von Fahrrädern mit Sonderwünschen spezialisiert. Es gibt kaum etwas was bei Backwind.at nicht mit einem Elektroantrieb nachgerüstet werden kann!
    Die Nachrüst-Komponenten für mein CYCO Fahrrad kommen von einem österreichischen Lieferanten der nur qualitativ gute Ware verkauft!
    Bein Backwind gibt es auch immer einige “Schmankerln” zum Probefahren, wie beispielsweise mein CYCO Klapprad, das mit Elektroantrieb nur ca. 16 kg hat!!
  • Mittelmotor
    Der edelste Antrieb ist von Panasonic und wird zum Beispiel von der schweizer Firma Flyer in sehr exquisiten Rädern verbaut. Diese Technik ist nicht nur ausgereift sondern funktioniert auch sehr souverän. Hervorragend geeignet für Personen die einfach nur dezente aber kraftvolle Elektrounterstützung in einem neuen Fahrrad bestens integriert haben wollen. Diese Antriebstechnik gibt es nur in fertigen Fahrrädern, NICHT zum Nachrüsten.
    Der Antrieb und der Akku sind hinter der Sattelstange verbaut und bestens in das Fahrrad integriert. Dadurch ergibt sich ein sehr ausgewogenes Fahrgefühl.
    Fahrräder dieser Bauart gibt es auch oft über Movelo in Ferienregionen auszuleihen, sehr empfehlenswert.
  • und vieles mehr...
    Auch neue Systeme, wie der neue Antrieb von Bosch sind interessant. Dieses Mittelmotor Konzept soll die Kraftvolle Entfaltung des BionX und die souveräne Leistung des Panasonic Antriebes vereinen. Diesen Antrieb habe ich schon auf meiner “Probefahrtliste”. Ihn wird es in kürze bei Radmechaniker in Wien 11 geben!
  • Spezialräder - Scooterbike2011_04_27_Scooterbike
    DAS ultimative Fahrrad in meiner Testliste ist derzeit das Scooterbike Hybrid, welches ich mir bei Backwind.at ausgeborgt habe. Entspannt zurückgelehnt sitzen und dank BionX Antrieb doch mit wenig Anstrengung vorwärts kommen. Und das im Praxistest, je nach Eigenleistung bis zu 65 km weit. DAS ist genial.
    Leider ist mein Scooterbike Hybrid Testfahrrad in der exklusiven Ausstattung mit Hydraulischen Scheibenbremsen, Schalensitz, verstellbarem Hochlenker, u.s.w mit fast EUR 4500,- nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür aber das geilste Fahrrad das ich bis jetzt gefahren bin!!!

    Das Scooterbike gibt es übrigens ab ca. 1700,-, allerdings in Standard Ausführung und ohne Elektroantrieb. Ihr solltet so ein Sesselrad UNBEDINGT mal Probefahren!! Aber bitte nicht nur einen Häuserblock weit, denn die Entspannung stellt sich erst ein wenn man sich an die neue Sitzposition gewöhnt hat.
    Backwind.at hat für Scooterbike in Österreich den Generalvertrieb, und auch ein Utopia Phönix Sesselrad im Programm. Also unbedingt mal Probefahren. Allerdings nur nach Rücksprache, denn das Scooterbike Testfahrrad hab derzeit ich Zwinkerndes Smiley

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Doch noch Kirschblüten für Andrea

by pbelcl 21. April 2011 19:37

2011_04_21_KirschblütenHeute haben mich die Erzählungen von Andrea nicht losgelassen und ich habe sie überredet den Kirschblütenradweg doch noch zu fahren.
Allerdings nicht mit dem Zug, sondern mit dem Auto und unserem “Fahrradanhänger”. Dazu muss allerdings ein zweites Elektrorad her, denn das Skooterbike passt (noch) nicht auf meinen Fahrradträger ;-(

Also mal sehen was Horst May, der Radmechaniker, noch so zum Verleihen hat. Ich suche mir ein Raleigh E-Comfort Line mit Panasonic Tretlagermotor zum Testen aus.
Andrea bekommt nochmal das Winora vom Vortag. Diese beiden Fahrräder passen komfortabel auf meinen Fahrradträger und so sind wir um 10:30 schon unterwegs nach Jois. Dort beginnt der Kirschblütenradweg B12.

Der Radweg durch die Weinberge ist also bestens geeignet für Elektroräder, denn anfangs geht es recht viel Bergauf und Bergab. Ohne Elektroantrieb eine Herausforderung für die Muskeln Zwinkerndes Smiley
Der Radweg ist allerdings sehr schön und immer wieder bleiben wir stehen und genießen die Aussicht auf den Neusiedlersee, oder auf die noch spärlich vorhandenen Kirschblüten in den Bäumen. Auch heute gibt es wieder Gegenwind, aber das macht uns, dank der elektrischen Unterstützung nichts aus...

2011_04_21_RaleighDa wir uns nur nach den Schildern richten kürzen wir die Route leider unabsichtlich ab, da wir glauben schon in Purbach wieder zurück auf den Neusiedlerradweg B10 zu müssen. Eigentlich wäre die Strecke noch bis Donnerskirchen weitergegangen. So kommen wir heute nur auf ca. 28 km Gesamtstrecke. Trotzdem nicht schlecht, somit haben wir noch Zeit am Rückweg einen Sprung nach Parndorf ins “Designer Outlet” zu fahren...

Alles in allem ist der Kirschblütenradweg sehr zu empfehlen. Besonders wenn man ein Elektrorad testen möchte, denn die Strecke hat alles was man braucht um herauszufinden on ein Elektrorad zu einem passt.

Übrigens das Raleigh E-Comfort hat mich nicht überzeugt. Das Fahrrad ist nicht schlecht, aber der Elektroantrieb mit 26V wirkt manchmal etwas kraftlos, außer wenn mal viel schaltet! Und dafür ist der Preis von fast 2700,- meiner Meinung nach etwas zu viel.

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Radtour mit Hindernissen dafür mit Elektroantrieb

by pbelcl 20. April 2011 19:35

2011_04_20_Tulln RadtourHeute war wieder mal eine Radtour auf dem Programm. Diesmal habe ich für Andrea ein Winora F1 Elektrorad mit TransX Antrieb und für mich wieder mein geliebtes Scooterbike Hybrid besorgt.

Ursprünglich war geplant mit dem Zug nach Neusiedl am See zu fahren, und dort den Kirschblütenradweg zu besuchen. Leider gab's dann einige Probleme:

Zuerst stellten wir fest dass die Bahnstrecke nach Neusiedl bis 25.4. von Bruck bis nach Neusiedl unterbrochen und somit für den Fahrradtransport ungeeignet ist.
Dann fanden wir doch einen Zug zeitig in der Früh welcher mit einem Schienenersatz Radtransporter unterwegs war.
Als wir dann letztendlich am Bahnhof standen, haben wir durch einen Fehler beim Fahrplanlesen, diesen Zug dann verpasst!!
Leider NACHDEM wir die Fahrkarte gekauft hatten ;-(

So planten wir kurzerhand um und entschieden uns von Tulln entlang der Donau Richtung Wien zu fahren. Da wir die Tagesradkarte ja schon hatten brauchten wir nur mehr ein weiteres Personen Zugticket zu kaufen. Als wir in Spittelau den Zug einfahren sahen, waren wir etwas angespannt, denn die Wagons hatten kleine Einstiegstüren. Es stellte sich aber heraus, dass am Zugende ein Fahrradwagon verfügbar war, und so hatten wir kein Problem mit den doch recht schweren Rädern! Toll dass wir einen schnellen Zug erwischt hatten, denn dieser war in ca. 20 Minuten in Tulln!

Der Radweg von Tulln nach Wien verläuft nahezu immer sehr schön entlang der Donau und ist wirklich empfehlenswert. Von Tulln nach Wien (Spittelau) sind es ca. 38 km.
Auf der Strecke gibt es viele nette Plätze die dafür sorgen, dass wir ausreichend Rast machen. Dank der Elektroräder spüren wir auch nichts von dem Gegenwind auf der Strecke, der uns lediglich dazu bringt unsere Windjacken anzuziehen.

Wer unsere Strecke von Tulln nach Wien gerne verfolgen möchte kann sie auf unserer Homepage ansehen

Inklusive unserem ersten Versuch mit Neusiedl kommen wir heute auf ca. 50 km gefahrene Strecke. Die Elektroräder hätten sicher noch ca. 10 weitere km geschafft, aber Andreas “Popometer” leider nicht mehr Zwinkerndes Smiley

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Kurztest Winora F1 mit Mionic PST Hinterrad Antrieb

by pbelcl 19. April 2011 19:21

2011_04_19_WinoraHeute habe ich wieder mal ein neues Testrad besorgt welches Andrea bei der morgigen Radtour fahren wird.
Es handelt sich um das Winora  F1 mit Mionic PST Hinterradantrieb , welches uns vom Radmechaniker zur Verfügung gestellt wurde.
Horst May, der Chef der Firma verleiht seit kurzem Fahrräder. Andrea durfte einer der ersten Kundinnen sein.
Horst war sogar so nett und hat einen kurzen Sattel für Andrea auf das Rad montiert, damit sie keine Probleme hat, mit den Füssen richtig auf den Boden zu gelangen! DANKE!

Das Winora F1 ist ein stabiles Elektro Fahrrad in der EUR 2000,- Klasse. Es hat keine klassischer Vorderradfederung, sondern einen zentralen Dämpfer in den Rahmen integriert. Dadurch ist auch der Federweg nicht besonders üppig, aber es funktioniert. Die 9 Gang Kettenschaltung  Shimano Alivio M 430 arbeitet über zwei Wippen und funktioniert sehr präzise. Ich persönlich mag diese Art zu schalten viel lieber als diese “Drehgriff Dinger”, aber das ist sicher eine subjektive Entscheidung. Die Verarbeitung des Winora macht einen stabilen Eindruck und es gibt einige kleine Schmankerln. Beispielsweise ist Rahmen ein Speichenschloß integriert, welches mit dem selben Schlüssel gesperrt werden kann, wie die Akkuabdeckung. Auch ein Nabendynamo ist serienmäßig dabei.

Der Elektroantrieb funktioniert hervorragend. Der Motor von Mionic (oder TransX) ist im Hinterrad verbaut. Auch der Akku ist hinten im Gepäckträger integriert. Das macht das Fahrrad hecklastig! Beim Fahren merkt man davon wenig, aber wenn man das Fahrrad tragen muss, fällt dieser Umstand natürlich entsprechend auf.

Ein schönes fast übergroßes Multifunktionsdisplay LCD DP-09 liefert alle nötigen Informationen zur Geschwindigkeit, gefahrenen Entfernung, Akkuladung und die restliche Reichweite für die derzeit eingestellte Unterstützungsstufe. Der Antrieb bietet 3 Unterstützungsstufen (L, M, H) und natürlich auch einen Leerlauf (N) mit dem das Fahrrad ohne elektrische Unterstützung gefahren werden kann. Das macht allerdings bei einem Kampfgewicht von fast 25kg (ohne Gepäck) nicht lange Spaß Zwinkerndes Smiley

Die Kraftübertragung in der Stufe “H” ist sehr gut und sehr kräftig, sie schiebt auch Bergauf noch ausreichend stark an. Die Stufe “M” ist eigentlich die angenehmste, denn hier bekommt man ausreichend Unterstützung, die aber nicht aufdringlich wirkt. Mit der Stufe “L” kann man fahren um das hohe Fahrzeuggewicht auszugleichen, sozusagen mit der gleichen Anstrengung als hätte man ein leichtes Fahrrad ohne E-Antrieb. Der Motor gibt je nach eingestellter Stufe seinen Antrieb dazu. Etwas träge ist manchmal die Abschaltung, das bedeutet dass der Motor den  Bruchteil einer Sekunde nachschiebt, wenn man zum Treten aufhört. Hat man sich an diese Tatsache gewöhnt, dann stört es aber kaum.

Die Reichweite ist mit ca. 60 km angegeben, was schon ganz ansehnlich ist.

Alles in allem ein sehr brauchbares Fahrrad zu einem akzeptablen Preis.

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Solowheel - der Segway von morgen ?

by pbelcl 24. March 2011 07:16

Schon vor einiger Zeit habe ich von Gerd einen Hinweis auf das Solowheel bekommen.

Es handelt sich dabei um ein sich selbst balancierendes Einrad mit einem praktischen Tragegriff.

Auf dem Video sieht das Ganze zwar etwas wackelig aus, aber dafür lässt sich das Fahrzeug sehr gut in Auto und U-Bahn transportieren.

Das Solowheel wiegt nur 10 Kilogramm und soll noch im März für knapp 1.500 Dollar auf den Markt kommen.

Das Ding würde ich gerne mal probefahren!!

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Yike Bike – wieder ein witziges Gefährt

by pbelcl 28. January 2011 08:09

2011_01_28_YikeBikeUnlängst bei Engadget gefunden: Das YikeBike.

Das YikeBike ist ein klappbares Elektrovehikel mit einer sehr eigenwilligen Konstruktion. Man sitzt direkt auf dem Vorderrad und lenkt mit den Armen an der Seite, das würde ich wirklich gerne mal probieren!! Habe mich schon mal auf der Webseite des Herstellers für eine Probefahrt angemeldet!

Es ist angeblich bis zu 24 km/h schnell und hat eine Reichweite von knapp 10 km!
Leider wird das komische Fahrzeug nicht so bald nach Österreich kommen, denn um stolze 3595 Dollar wird es nicht besonders viele Käufer finden ….

Auf der Webseite des Herstellers gibt es jedenfalls schon einige tolle Fotos und Videos

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Elektroautos im Praxistest - Probefahrt mit dem Think City

by Paul Belcl 4. January 2011 18:32

2010_01_04_ThinkCity_frontDas zweite Elektrofahrzeug, das ich mir ansehe ist der Think!City der norwegischen Automobilschmiede THINK. Diese Firma entwickelt schon seit 1990 Elektroautos und hat somit schon viele Jahre Erfahrung mit Elektrofahrzeugen. Der erste Think City Prototyp wurde bereits 1991 entwickelt und ist seit einigen Jahren ausgereift. Seit 2006 werden die Think City Modelle bereits in Norwegen verkauft. Die Think City werden in Österreich von Denzel vertrieben.

Der erste Eindruck des Think! ist genau das Gegenteil vom Tazzari. Der Think! sieht auf den ersten Blick wie ein etwas zu groß geratenes Mopedauto aus. Gar nicht schnittig und wenig sportlich! Auf den zweiten Blick aber entpuppt sich der Think! als ein sehr gut durchdachtes Elektroauto mit viel Praxisnähe. Ein paar Ausstattungsmerkmale:

2010_01_04_ThinkCity_Heck

  • 2 Sitzplätze
  • Frontantrieb (Elektromotor 34 kW / 46 PS)
  • Wasserheizung (elektrisch)
  • Servolenkung
  • Bremskraftverstärker und ABS
  • 2 Airbags (Fahrer und Beifahrer)
  • elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung
  • vollwertiger Kofferraum (vergleichbar mit Mittelklasse PKW)
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • weitere Ausstattungsmerkmale auf der Webseite …

Der Think City fährt sich sehr souverän. Das Fahrwerk ist sehr ausgewogen und durch die Batterien in der Mitte des Fahrzeugbodens hat der Think eine überraschend gute Straßenlage. Dadurch verleitet er nicht nur zu sportlicher Fahrweise, sondern wird auch aufgrund seiner eher biederen Optik oft von anderen Verkehrsteilnehmern unterschätzt. Der ca. 35 kW starke Elektromotor, welcher vorne eingebaut ist, hat einen überzeugenden Antritt. Der Think fährt sich ähnlich einem Automatik Fahrzeug und man braucht nicht viel überlegen, da sowohl die Instrumente, als auch der Schalthebel selbsterklärend sind.
Bei der Probefahrt kommt nach kurzer Zeit ein gewisser Suchtfaktor auf! Ich habe den Schalthebel nicht auf "E"conomy, sondern auf "D"rive. In diesem Modus gibt der kleinen Wagen wirklich alles, was technisch möglich ist. Und das ist eine ganze Menge! Bis 70 km/H spürt man eine starke Beschleunigung, die mich dazu verleitet auf die Autobahn zu fahren um herauszufinden wie hoch die Endgeschwindigkeit des Think City denn ist. Auf der Fahrt bis Wiener Neudorf merke ich dann schnell wo die Grenzen sind, denn der starke Antritt lässt ab 70 km/h bis 100 km/h merklich nach. Trotzdem ist man auf der Autobahn nicht vollkommen deplatziert, aber man sollte sich eher auf der rechten Spur einordnen, denn mehr als 100 km/h ist nicht drinnen.

2010_01_04_ThinkCity_seiteDie Ausstattung des Think City lässt wenig Wünsche offen und ich bekomme richtig Lust dieses gut durchdachte Auto länger als eine Stunde zu fahren.
Der Wagen ist mit einer Reichweite von ca. 160 km nicht nur als Stadtfahrzeug zu brauchen, denn damit kommt man auch schon etwas ins Umland. Bei meiner Probefahrt von ca. 1 Stunde bei ca. 2 Grad Minus, eingeschalteter Heizung, Radio und Fahrzeugbeleuchtung, habe ich für ca. 45 km etwas weniger als 40% des Akkus leergefahren.  Dabei habe ich den kleinen sehr zügig bewegt und ordentlich Leistung abverlangt! Den Ecomodus habe ich nur zum Vergleich kurz aktiviert.
Das bedeutet dass der Think! bei diesen eher widrigen Verhältnissen immer noch ca. 110 km weit kommt, sofern die Akkustandsanzeige korrekt funktioniert. Das ist absolut Praxistauglich.
Leider hat auch der Think! einen Nachteil! Den relativ hohen Anschaffungspreis von ca. 35.000,-!
Dafür bekommt man aber eine 5 Jahres Garantie auf den Lithium Ionen Akku und Antriebssystem, ein 5 Jahre (oder 100.000 km) Sorglos Paket eben.

Wer also weniger auf Show aus ist, sondern ein praxistaugliches Stadtfahrzeug mit reinem Elektroantrieb und einem brauchbaren Kofferraum sucht, sollte den Think City bei Denzel “Green Drive” in Erdberg mal probefahren.

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Elektroautos im Praxistest - Probefahrt mit dem Tazzari Zero

by Paul Belcl 4. January 2011 18:05

Vor einiger Zeit habe ich herausgefunden, dass es schon Elektroautos gibt, die bereits in Österreich verkauft werden. Grund genug sich diese mal auf Praxistauglichkeit zu testen.
2011_01_04_TAZZARI-ZERO_outDer erste Wagen den ich probefahren darf ist der "Tazzari Zero" der italienischen Firma Tazarri.

Das 1963 von Giorgio Tazzari gegründete Unternehmen hat heute eine wichtige Position in der Maschinen- und Metallindustrie, in der Aluminiumgießerei, als Zulieferant, auf dem Montagesektor. In den 70er Jahren war der Name Tazzari weltweit auf allen Skipisten aufgrund der Entwicklung und Herstellung von Hochleistungs-Schleifmaschinen für Skis bekannt.
Für den Tazzari Zero hat die Firma ca. 3 Jahre Entwicklungszeit gebraucht.2011_01_04_TAZZARI-ZERO_in

Die wichtigsten Daten für meine Probefahrt:

  • 2 Sitzplätze
  • asynchroner Drehstrommotor mit 15 kW / 20 PS
  • Heckantrieb
  • keine Fahrhilfen wie ESP, oder ABS
  • keine Servolenkung
  • kein Bremskraftverstärker
  • keine Heizung (Dieselheizung nur gegen Aufpreis)
  • 2 Laderäume mit 180 Litern Kapazität (30+150)  von der Form her eher nur für Handgepäck!!
  • das Fahrwerk ist wie bei einem Kart, hart und direkt
  • genaue Ausstattungsdetails auf der Webseite von Tazzari …

Mein erster Eindruck ist “Cool sieht er aus”, denn der Tazzari macht einen schnittig sportlichen Eindruck. Die kantigen Formen der Karosserie verstärken den Eindruck noch etwas. Der Innenraum wirkt etwas spartanisch. Fast schon etwas wie aus der Elektronikwerkstatt. In der Mitte des Armaturenbrettes befinden sich 4 bunte Knöpfe, mit denen man die Motorleistung auswählen kann. Am unteren Ende gibt es nochmal zwei Tasten für VOR und ZURÜCK. Diese kann man aber nur betätigen wenn man fest auf die Bremse tritt.
Auf den zweiten Blick merkt man oft, dass dieses Fahrzeug noch Verbesserungspotential hat. Das Lenkrad ist beispielsweise nicht verstellbar und die Lastanzeige mit 5 Leuchtdioden hinter dem Lenkrad wirkt ein wenig aufgesetzt. Auch die verbauten Materialien machen eher einen billigen Eindruck und an einigen Stellen merkt man etwas wenig Liebe zum Detail.   

In der Praxis, bei meiner Probefahrt verstärket sich der Eindruck. Die Federung ist hart und direkt, fast wie bei einem GoKart. Kein Schlagloch bleibt ungespürt und ab 70 km/h versetzt es das Auto sogar leicht, wenn man tiefere Bodenunebenheiten passiert. Ich habe fast den Verdacht das Auto fällt in die Bodenunebenheiten hinein.
Der Antritt des 15 kW Starken Elektromotors, gesteuert über das elektronische Gaspedal ist kräftig und sehr abrupt und man braucht etwas Gefühl um den Tazzari nicht zu ruckartig zu bewegen. Ab ca. 70 km/h läßt die Leistung des Motors spürbar nach. Auch ist der Motor der hinter den Sitzen angeordnet ist, ab ca. 40 km/h immer gut zu hören. Beim Gas wegnehmen wird automatisch eine elektrische Motorbremse aktiviert, die 2011_01_04_TAZZARI-ZERO_frontBremsenergie in die Batterien rekuperiert. Das hilft dem kleinen Flitzer eine Reichweite  von bis zu  100km zu erreichen.

Die Höchstgeschwindigkeit des ca. 500 kg schweren Autos liegt bei ca. 90 km/h was für ein reines Stadtauto ganz passabel ist. Auf die Autobahn will man mit dem Tazzari Zero eh nicht, denn das Fahrwerk hat schon ab ca. 70 km/h  recht bockige Anwandlungen. Dafür ist der Preis von ca. EUR 20.000,- für ein reines Elektrofahrzeug eher günstig. Nimmt man ein paar Dinge aus der Aufpreisliste mit, wie zum Beispiel eine Diesel-Standheizung, die im Winter zwingend nötig ist, oder ein Schnelladegerät, dann kommen recht schnell noch einige Tausender dazu.

Alles in allem  ist der Zero ein hübsch gemachtes Spaßmobil für den Sommer, für Leute die zu viel Geld in der Tasche haben. Die Praxistauglichkeit bleibt meiner Meinung nach aufgrund des eher kleinen Gepäckraumes und der eher  spartanischen Ausstattung leider etwas auf der Strecke. Mir gefällt auch die Verarbeitungsqualität im Inneren des Fahrzeuges nicht besonders, da man an einigen Stellen sehr deutlich sieht dass bei der Ausstattung Geld gespart wurde. Von außen sieht der Tazzari Zero ganz ordentlich aus.
Wer sich selbst mal ein Bild machen möchte, kann das Auto beim Vertriebspartner Fastbox in der Brunnerstrasse 86 / Ecke Ketzergasse probefahren.

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Elektroauto endlich Praxistauglich !!

by Paul Belcl 26. November 2010 20:07

Heute habe ich eine Nachricht auf Engadget gelesen die mich wirklich überrascht hat.2010_11_26_Lekkar Mobil

Dort wird eine neue Akkutechnologie beschrieben die angeblich folgende Vorteile hat:

  • Wirkungsgrad von 97%
  • Reichweite in einem Audi A2 von mehr als 600 km!!
  • Volladung (mit Starkstrom) in nur 6 Minuten!!
  • Akkutechologie ist serienreif
  • billiger als Lithium Polymer Akkus herzustellen.

Na Leute, nun fehlt es aber an nix mehr, oder?

Ich bin echt gespannt wer da noch einen Haken findet. Ach ja, ich hab die Ölindustrie vergessen, die werden solche Technologien nicht sehr gerne sehen…

Hoffentlich wird diese Technologie nicht von denen wieder aufgekauft, oder sonst irgendwie “mundtot” gemacht, denn es wird immer deutlicher, dass die Zeit bereits überreif ist, für das praxistaugliche Elektroauto!!

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Elektrofahrzeuge | innovative Technik

Das perfekte Sesselrad – Wunschliste des Perfektionisten

by Paul Belcl 19. September 2010 07:38

Nun habe ich ja schon einige Liege und Sesselräder getestet und bin schon nahe dran das perfekte Fahrrad zu finden.

Hier nun mal eine Wunschliste für das perfekte Scooterbike

  • Felgenbremse hydraulisch vorne (Magura HS11)
  • Scheibenbremse oder Felgenbremse hydraulisch hinten (Magura Luise)
  • 20 Zoll Räder vorne & hinten
  • pannensichere Bereifung mit Autoventilen (z.B. Schwalbe “Big Apple”)
  • integriertes Steuerkopf-Federsystem fürs Vorderrad
  • zentrales Federelement unterm Sattel – wie Scooterbike oder Phönix
  • Schalensitz (wie beim Scooterbike Testfahrrad) aber
    mit Sitzverstellung in Länge und Neigung (wie beim neuen Utopia Phönix)
  • Rohloff Schaltung (14 Gang)
  • Elektroantrieb im Tretlager – z.B. Panasonic Antrieb der im Flyer verwendet wird.
  • Elekroantrieb bis 28 km/h volle Unterstützung  und bis 32 km/h ausklingende Unterstützung . wie BioniX (mit Software 3.8)
  • Vollkettenschutz – wie bei Utopia möglich (Country Kettenschutz)
  • Radnabendynamo (vorne)
  • Preis unter EUR 4500,-

Falls jemand von Euch so ein Fahrrad finder, dann her damit ;-)

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Scooterbike Hybrid – 6.Tag - Abschlussbericht

by Paul Belcl 17. September 2010 19:49

2010_09_17_Scooterbike HypridDas Scooterbike Hybrid ist wirklich nahezu perfekt und es ist mir schwer gefallen es heute wieder zu Backwind.at zurückzubringen. Michael hat sich schon gefreut, denn es warten schon einige Leute die von mir während der Testwoche Visitenkarten bekommen haben, auf eine Probefahrt. Ich bin sicher das Scooterbike wird nicht lange im Geschäft stehen!

Die Vorteile dieses Fahrradkonzeptes überwiegen klar im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad. Die Sitzposition ist sehr angenehm und ich hatte während der ca. 500 km, die ich mit dem Fahrrad unterwegs war, keine Poposchmerzen, oder ähnliche Probleme mit dem Rücken!
Zwar haben anfangs einige Muskeln rebelliert, von denen ich nicht mal wusste dass es sie gibt. Aber das hat sich nach einer kurzen Trainingszeit wieder gelegt und die Kerle haben akzeptiert dass sie nun auch was hackel müssen ;-)

Beim Beladen des Fahrrades ist mir angenehm aufgefallen dass das Gewicht hinter dem Sitz das Fahrverhalten eher positiv beeinflusst als Negativ!. Bei höherer Beladung wirkt das Rad noch laufruhiger. Nur beim langsam fahren in engen Kurven, speziell enge Rechts-links Kombinationen ist der Lenkeinschlag schwer zu dosieren. Hier braucht man entweder viel Gefühl und auch Übung, oder man stellt einfach die Füße auf den Boden und manövriert da durch ohne zu treten. Sieht zwar nicht so professionell aus, ist aber in manchen Fällen sicherer!

Hier eine kurze Zusammenstellung der Fakten die mir aufgefallen sind:

  • PRO – Sitzposition, sehr bequem und nach kurzer Zeit will man nicht mehr anders sitzen! 
  • PRO – bei hohen Geschwindigkeiten sehr laufruhig durch den langen Radstand
  • PRO – Hohe Beladungsfähigkeit bei guter Laufruhe
  • PRO – Sitzposition bleibt erhalten auch beim Stehen. Einfach die Füße runter stellen reicht.
  • PRO – Gute Beleuchtung bereits serienmäßig
  • PRO – gute Bremsanlage (fürs Vorderrad bei Nässe fast schon zu gut!)
  • PRO – Schalensitz ist sehr bequem!! - Sonderausstattung (229,-)
  • PRO – BionX 250 HT mit dem neuen Display sehr Leistungsfähig!! (leider auch sehr teuer)
  • PRO – Schwalbe Breifung mit Kevlar Pannenschutz (vorbildlich)
  • PRO – Cruiser Lenker sehr bequem zu fahren – Sonderausstattung (25,-)
  • PRO – Trotz des hohen Gewichtes (über 30kg) sehr ausgewogen und gut zu tragen
  • KONTRA – wackelig beim langsamen Fahren in engen Kurven.
  • KONTRA – Kettenkranz vorne “frisst” gerne dünne Hosen!!

Wie schon gesagt überwiegen die Vorteile dieses Fahrrades stark, daher bin ich derzeit sehr überzeugt von dieser Art des Radfahrens. Nach diesem Test würde ich gerne einen direkten Vergleich zum neuen Utopia Phönix haben, da dieses Fahrrad einige Änderungen besitzt, die vielleicht auch dem Scooterbike gut tun würden.

Beispielsweise wäre der Vollkettenschutz (zumindest Vorne) eine starke Bereicherung. Auch ein 20“ Vorderrad würde dem Scooterbike wahrscheinlich ganz gut tun. Allerdings nur dann wenn man nicht auf das integriertes Steuerkopf-Federsystem verzichtet, den in meinem Test hat es oft einen guten Dienst getan!
Speziell bei steileren Auffahrtsrampen ist es eine hervorragende Hilfe um etwas gedämpft anzukommen.
Auch kommt in meinem Test oft der Wunsch nach mehr Gängen auf, denn dann könnte man noch höhere Geschwindigkeiten mit dem Rad fahren, ohne viel zu “haxeln”.
Leider ist mir keine Schaltung bekannt die mehr als 9 Zahnkränze in Verbindung mit dem BionX Elektroantrieb am Hinterrad unterbringt!
Deshalb ist mein getestetes Scooterbike schon die perfekteste Ausbaustufe die es derzeit mit Elektromotor im Heck gibt. Eine Lösung mit Frontmotor halte ich in diesem  Fahrrad für keine gute Idee, da das Vorderrad meiner Meinung nicht genügend Traktion dafür hat. Speziell bei Nässe wär das gar nicht lustig.
Hier würde beispielsweise der Mittelmotor von Panasonic hervorragend reinpassen, aber Weihnachten kommt ja erst…

Ich werd meine Wunschliste nach den vielen Eindrücken mal zusammenstellen und dann sehen, ob jemand so ein Rad im Frühjahr 2011 auch baut!
Wenn ja, dann wird es sicher eine Kaufentscheidung geben, sofern ich das Geld dann auch zusammen habe ;-)

Alle Erfahrungen mit dem Fahrrad könnt ihr bekommen, wenn ihr hier im Blog nach Scooterbike sucht!

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 5.Tag – Stadttour bei Regen

by Paul Belcl 16. September 2010 20:09

Heute habe ich endlich wieder mal Zeit mit dem Scooterbike zu fahren. Diesmal beruflich, denn ich muss in mehreren Außenstellen Netzwerkkomponenten anschließen.

Ein idealer Testtag ist heute nicht, denn schon bei der Abfahrt regnet es leicht. Ich beschließe gleich die ganze Regenmontur anzuziehen und habe wieder mal den richtigen Riecher, denn auf halber Strecke zur ersten Außenstelle beginnt es zu schütten.

2010_09_16_Scooterbike_Vorderrad Die Fahrt bei Regen lässt wieder meine Zweifel aufkommen ob das kleine 16 Zoll Vorderrad wirklich eine gute Wahl für das Fahrrad ist. Denn in Kombination mit der Magura “Luise”, der hydraulischen Scheibenbremse ist das Rad auf nassem, rutschigen Untergrund sehr vorsichtig zu bremsen.

Als ich allerdings bei einer Straßenkreuzung eine Vollbremsung machen muss, weil ein Autofahrer versucht telefonierend mit einer Hand eine Kurve zu meistern, bin ich Froh dass man durch die niedrige Sitzposition mit den Füßen mit bremsen kann. Das hat in diesem Fall zwei Vorteile!
Zum Einen erhöht es die Verzögerung und zum Anderen kann ich das Gleichgewicht halten obwohl das Vorderrad trotz “Stotterbremse” nicht mehr ganz stabil auf der Straße liegt.

So beschließe ich auf Kosten meiner Schuhsolen den Trottel nicht abzuschießen, denn es wäre auch sehr Schade um das schöne Scooterbike!
Ich denke dass ich mit einem herkömmlichen Fahrrad da mehr Probleme gehabt hätte, denn nur mit der Bremswirkung der Räder, wär sich das auch damit nicht mehr ausgegangen.
Dabei war ich in diesem Fall gar nicht so schnell dran.

Der Regen wird immer stärker und ich habe es etwas schwer den Drehgriff der 9 Gang Schaltung zu verwenden, da meine regennassen Hände auf dem Griff immer abrutschen. Den sollte man vielleicht etwas leichtgängiger machen.2010_09_16_Scooterbike_Drehgriff

Ich schaffe die vier Lokationen in nicht mal 4 Stunden obwohl ich jeweils ca. 30 Minuten für den Aufbau brauche. Massiv förderlich sind dafür zwei Tatsachen. Zum Einen brauche ich keinen Parkplatz suchen und zum Anderen kann ich immer die Ideallinie fahren (z.B. durch die Innenstadt). Immer mehr bin ich der Meinung dass dieses Fahrrad mit dem BionX Antrieb der ideale Ersatz für das Auto ist, sofern man nicht viel zu transportieren hat.
Die Allwettertauglichkeit des Fahrrades hat sich mit diesem Tag zwar bestätigt. Allerdings drängt sich schon die Frage auf ob man auch bereit ist, bei solchem Wetter mit Regengewand ausgerüstet auch im starken Regen zu fahren, denn Spaß macht das nur bedingt.
Auch muss man einkalkulieren dass man am Ziel die Zeit braucht, sich von den nassen Sachen zu befreien und diese auch irgendwo unterbringen sollte.

Alles in Allem war es ein lehrreicher Tag und ich bin total überrascht, wie schnell ich die 36 km heute mit dem Scooterbike Hybrid erledigt hatte, obwohl es sicher die Hälfte davon regnete.

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 4.Tag – Zug und U-Bahn

by Paul Belcl 14. September 2010 19:28

Heute bin ich mal zum Test in der U-Bahn und in der Schnellbahn unterwegs.

2010_09_14_Scooterbike_Schnellbahn Da das Scooterbike Hybrid nur um ca. 15 cm länger ist wie mein “Standard Fahrrad”, sollte das kein besonderes Problem werden.

Allerdings ist das Scooterbike mit ca. 33kg (aufgetankt) nicht unbedingt ein Leichtgewicht. Denn der BionX Antrieb hat schon seine geschätzten 8 kg.
Da das Fahrrad keinen Alurahmen hat, sondern aus hochfestem CroMo-Rohr ist, kommen da schon für das Fahrrad ohne Elektroantrieb 25,5 Kg auf die Wage.
Jedoch ist die Gewichtsverteilung absolut ideal und so lässt sich das Scooterbike viel leichter in den Zug heben als beispielsweise der “weisse Riese” den ich vor einiger Zeit zum Test hatte!
Das hat mich etwas überrascht, denn ich hatte mir mehr Probleme mit dem langen Ding erwartet…

In manchen Aufzügen, speziell in den U-Bahn Stationen ist das dann nicht mehr so einfach. Denn dort habe ich oft mit meinem herkömmlichen Fahrrad schon meine liebe Not. Aber was solls, meist ist sowieso eine Rolltreppe da, und auch dort macht das Scooterbike keine schlechte Figur.
In der U-Bahn selbst geht sich das Fahrrad in einem Wagon quer ebenfalls ohne Probleme aus, allerdings gibt es in diesem Wagon dann nicht mehr viel Platz zum durchgehen. Gerade mal ein halber Meter auf EINER Seite lässt sich machen. In diesem Fall schummle ich mich nicht mehr so gerne zu “nicht Fahrradzeiten” in die U-Bahn, denn das gibt doch mehr Konfliktpotential als zum Beispiel mit einem Klapprad, welches bedeutend kürzer ist!
Und solange die Leute ohne Probleme vorbeigehen können, gibts auch keinen Ärger ;-)

Fazit: Praxistest in den öffentlichen Verkehrsmitteln bestanden!

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 3.Tag – Einkaufstour ohne Strom

by Paul Belcl 11. September 2010 23:29

2010_09_10_Scooterbike Heute früh war mal Einkaufen angesagt. Nur, nicht wie üblich, mit dem Auto. Denn ich habe ja das Scooterbike im Test und daher darf mein Auto heute mal in der Garage bleiben.

Da Andrea mit mir einkaufen fährt, habe ich aber freundlicherweise den Elektroantrieb abgeschaltet. Gar nicht so leicht, aber das Scooterbike macht auch ohne Strom Spaß.

Nach einer “kleinen” Einkaufstour mit Andrea von insgesamt ca. 12 km steht fest dass sich das Scooterbike ohne Probleme auch ohne Strom bewegen lässt.
Jedoch bei steilen Bergaufstrecken geht das ganz schön in die Kniemuskeln, aber die werden sich auch noch daran gewöhnen ;-)
Ich konnte trotzdem mit Andrea mithalten und bei der Tour außerdem feststellen dass das Scooterbike etwas länger bergab ohne Treten rollt, wie Andreas Fahrrad. Das finde ich toll, denn Andreas Diamant Fahrrad ist schon sehr leichtgängig!
Lag vielleicht daran dass ich unseren gesamten Wochenendeinkauf auf dem Packlträger hatte.

Außerdem stelle ich fest dass das Scooterbike überall ein absoluter Publikumsmagnet ist! Michale wird sich freuen, denn bald hab ich keine Visitenkarten von Backwind.at mehr ;-)

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Scooterbike Hybrid – 2.Tag - BionX der Go und STOP Antrieb

by Paul Belcl 10. September 2010 23:11

2010_09_11_bionx-logo Heute hab ich mal beschlossen den Akku des Scooterbike Hybrid leerzufahren. Irgendwie kommt mir Radfahren mit dem BionX Antrieb vor wie Selbstbetrug. Denn auf die stärkste Unterstützungsstufe eingestellt, macht er dir zuerst Lust auf Beschleunigung die bis 25 km/h so rasant funktioniert, wie bei keinem bis jetzt getesteten Fahrrad, also “GO”. Und dieses “GO” passiert kraftvoll auch beim Bergauffahren ohne ein merkliches Geräusch vom Motor zu hören, da der Antrieb von BionX kein Getriebe hat. Wirklich toll!!!
Dann bei exakt 25 km/h ist plötzlich der Strom weg, also STOP. Ich nenne ihn daher “GO and STOP” Antrieb!

Ich habe gestern Abend fast 2 Stunden im Internet verbracht und unzählige Codes gefunden, die es angeblich möglich machen diesem Antrieb ein wenig sanfte Dynamik im oberen Bereich beizubringen. Soll heißen, dass der Abschalte-Vorgang etwas sanfter bis ca. 28 km/h ausklingt als bei 25 km/h den Stecker rauszuziehen! Leider ist mein Testfahrrad mit der neuesten Version dieses Antriebes ausgestattet (siehe Bild) und da geht angeblich nix mehr. 2010_09_11_BionX DisplayDa der Motor die Leistung selbst drosselt und auch weiß für welchen Radumfang er verbaut wurde, ist auch nix mit kleinerem Radumfang einstellen und ähnlichen Tricks! Schade, denn im Internet habe ich gelesen dass der Motor in anderen Ländern sogar bis 32 km/h zugelassen ist und früher bis zu dieser Geschwindigkeit auch eingestellt werden könnte. Nicht dass ich jetzt damit rasen möchte, aber wenn die Unterstützung bis 28 km/h noch wenig mittut und bei 30 km/h dann komplett aus ist, wär das absolut perfekt! 
Und meines Wissens räumt der Gesetzgeber eine gewisse Toleranzgrenze bis 28 km/h ein, also wärs auch gesetzlich im Rahmen.

Nun ja, vielleicht findet sich da ja noch eine Lösung, denn so wie es jetzt ist funktioniert es zwar toll, aber ab 25 km/h sehr plötzlich Spassfrei ;-( Dafür gefällt mir das neue Display wesentlich besser, als die bisherigen BionX Anzeige!

Ich habs heute trotzdem geschafft ca. 45 km auf den Tacho zu radeln und dabei waren noch 2 von 8 Akkustrichen vorhanden. Daher schätze ich die Reichweite bei voller Unterstützung (stufe 4) mit dem Scooterbike auf ca. 55 km. Und das obwohl das Fahrrad komplett ca. 33 kg hat!

Nun zum vorher angesprochenen Selbstbetrug. Dieser sah so aus, dass ich mit dem Fahrrad IMMER schneller unterwegs war als 25 km/h und somit ohne es zu merken, viel mit getreten habe. Der Tagesschnitt lag lt. Tacho bei 23.5 km/h. Klingt für mich zwar etwas viel, aber wird schon stimmen, denn beim Bergabfahren können schon mal 40 km/h am Tacho stehen!
Und das Fahrrad läuft trotz des relativ schweren Motors sehr leicht und mit kaum merklichen Widerstand. Das hohe Gewicht merkt man nur, ein kleines bisschen, wenn ohne Strom gefahren wird.

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 1.Tag - die Krönung der Fahrradfahrens

by Paul Belcl 10. September 2010 07:14

  Vor einigen Tagen habe ich ja, wie schon gelesen das Scooterbike Hybrid für einen Test von Backwind.at bekommen.

2010_09_10_Ich auf dem ScooterbikeEin Fahrrad dieser Bauform beabsichtige ich eventuell nächstes Frühjahr zu kaufen, denn ich bin überzeugt dass diese Art Fahrrad zu fahren die Entspannteste ist die es gibt! Nun habe ich die Gelegenheit herauszufinden ob das auch wirklich stimmt.

Mein erster Eindruck von dem Fahrrad ist “GEIL”. Die Sitzposition ist perfekt und mit dem optionalen Schalensitz meines Testrades fühlt man sich sofort nach dem Hinsetzen total geborgen!

Der Basisrahmen entspricht einem Scooterbike ROADSTER SCB 1.5 der mit einem Schalensitz aufgerüstet wurde. 
Weiter technischen Daten meines Testrrades könnt ihr auf der Webseite von Scooterbike nachlesen.

Fahren auf diesem Rad ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase unbeschreiblich angenehm. Durch die niedrigere Sitzposition hat man weniger Abstand zur Straße. Das macht sich beim stehen bleiben dadurch bemerkbar, dass man die Füße auf den Boden stellen kann ohne absteigen zu müssen. Speziell für kleine Personen ideal! Der lange Radstand des Fahrrades macht es auch bei höheren Geschwindigkeiten leicht beherrschbar und trotzdem leicht zu manövrieren.
Ich bin am ersten Tag schon fast 30 km damit gefahren weil man, einmal im Sattel, gar nicht mehr absteigen möchte.

Der Antrieb von Bionix, welcher auf meinem Testrad verbaut ist, hat mich ehrlich gesagt sehr zwiegespalten. Einerseits schiebt er auf der stärksten Unterstützungsstufe an wie verrückt. Und das nahezu lautlos und ohne Anstrengung.
Zum anderen bricht er diesen tolle Vortrieb bei exakt 25 km/h wieder genau so rasant ab. So wie es das Gesetz vorschreibt, ohne Spielraum. Das ist wie “Coitus interruptus”, denn gerade bei 25 km/h kommt der Wunsch auf noch weiter zu beschleunigen. Das geht auch, aber eben nur mehr mit Muskelkraft. 
In der Praxis bedeutet das erst einmal das Beschleunigungsloch zu überwinden und dafür fehlen der 9 Gang Schaltung noch ein paar obere Gänge.

Allerdings ist dieses Empfinden sehr stark subjektiv, denn auf diesem Fahrrad spürt man nahezu keine Geschwindigkeit. Und genau deshalb ist das Verlangen nach mehr Geschwindigkeit auch so stark!
Angeblich kommt das daher dass man, nicht wie beim herkömmlichen Fahrrad, auf die Straße runter sieht und bewusst wahrnimmt wie Asphalt unter einem vorbeizieht, sondern eher nach oben sieht. Dadurch bekommt man mehr das Gefühl gefahren zu werden und die Geschwindigkeit sieht langsamer aus als sie ist.

Mein erster Eindruck ist jedenfalls toll! Wie es weitergeht hier, in den nächsten Tage…

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Neuigkeiten von der Eurobike in Friedrichshafen

by Paul Belcl 7. September 2010 16:02

2010_09_08_Eurobike Heute früh war ich bei Backwind.at um mal nachzusehen was Michael alles so von der Eurobike Fachmesse in Friedrichshafen mitgebracht hat.

Ich kam aus dem Staunen nicht heraus denn die Fahrzeuge die ich da in seinem Büro vorfand, werden mich einige Wochen kosten, um sie alle zu testen! Hier mal die wichtigsten

Mobiki mit Elektroantrieb
MEIN Genius Mobiki, das praktischste Klapprad das es gibt mit Elektroantrieb!?
Nicht ganz! Denn das Fahrrad ist KEIN Original Genius Mobiki, sondern ein Nachbau aus China
Eine kurze Probefahrt bestätigt auch, das ist eher eine klapprige Sache, kein Vergleich zum Original! Den Elektroantrieb allerdings, finde ich genial!! Ich hab Michael schon gefragt ob er mir den nicht umbauen will ;-) Da bei Michael alles möglich ist bekam ich auch gleich einen Preis genannt, den ich mir nun überlege …

DreamSlide
Tja das ist etwas schwer zu erklären, denn das Dreamslide ist eine eigene Kategorie für sich!
Man steht auf zwei Pedalen (wie auf einem Stepper) und bewegt die Füße auf und ab.
Durch eine gefinkelte Übersetzung wird das Fahrzeug so bis zu 30 km/h schnell bewegt!!
Der DreamSlide ist sehr leicht und auch noch klein zusammenklappbar.
DAS Fahrzeug hat echt Potential zum Kultobjekt und ich werde es mir sicher mal eine Woche für einen Praxistest ausborgen!

Scooterbike Hybrid

Das Scooterbike ist, ähnlich wie das Phönix von Utopia, ein sogenanntes Sesselrad. Man sitzt entspannt und zurückgelehnt während man nebenbei Fahrrad fährt ;-)
Dieses Scooterbike hat noch zusätzlich einen Bionix Elektroantireb mit an Board. 

Viel zu tun in nächster Zeit und ich hoffe dass in den nächsten Wochen schönes Wetter ist, damit ich all diese tollen Sache auch testen kann!!
Mein absolutes persönliches Highlight, das Scooterbike Hybrid, welches ich schon immer mal ausführlich testen wollte, habe ich gleich mitgenommen!

Denn ich bin überzeugt dass diese Art Fahrrad zu fahren die Entspannteste ist die es gibt!
Nun habe ich die Gelegenheit herauszufinden ob das auch wirklich stimmt….

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Abschied vom weissen Riesen – letzter Testtag

by Paul Belcl 6. September 2010 20:58

Heute war ich zum letzten Mal mit dem Testrad ”weisser Riese” von Backwind.at unterwegs. Zuerst mal von Daheim bis in die Firma. Nach der Firma zu einem Termin ins Auhofcenter. Anfangs mit der U-Bahn bis Hütteldorf und dann den Wiental Radweg bis zum Auhofcenter.
Den Rückweg in die Stadt dann ohne U-Bahn immer entlang des Wienflusses. Leider geht der Wiental Radweg nur bis knapp nach Hütteldorf, aber die restliche Strecke ist auch nahezu immer auf dem Radweg oder zumindest einer Radspur zu fahren. Nach einem kurzen Stopp im 4.Bezirk gehts es weiter nach Hause.

Alles in allem bin ich heute wieder mal ca. 45km gefahren, und am Ende gabs noch 1-2 Akkustriche Restladung.

Mein Fazit zum weissen Riesen:2010_08_19_Weisser Riese

  • Fahrrad ist mit ca. 28 kg sehr schwer. Der Schwerpunkt ist weit hinten.
    Das macht beim Fahren Spass, aber tragen kann man das Fahrrad nur sehr umständlich!
  • Reichweite ist OK! Die längste Strecke mit 54 km und einem
    Akkureststrich ist schwer in Ordnung.
  • Die Sitzhaltung auf dem Fahrrad ist sehr gut, da aufrecht!
    Ermüdungserscheinungen halten sich dadurch stark in Grenzen
  • Die Verarbeitung ist zwar nicht erstklassig, was mir aber während des gesamten Tests
    keinerlei Probleme gemacht hat.
  • Der Preis (ca. EUR 1890,-) für dieses Rad ist schlichtweg zu teuer, deshalb wird es eher nicht ins Programm von Backwind.at aufgenommen, denn da gibt es besseres zu einem vergleichbaren Preis!

Trotzdem eine nette Erfahrung, aber nun muss Platz gemacht werden für einen neuen Testkandidaten den ich morgen abhole!

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Fahrrad | Elektrofahrzeuge

Weisser Riese – langstrecken Testtag

by Paul Belcl 27. August 2010 07:29

Heute war wieder mal perfektes Elektrorad Wetter. So nahm ich das Testrad von Backwind.at welches ich “weisser Riese” nenne und fuhr wieder mal los.
Heute wollte ich mal rausfinden wie lange man mit dem Fahrrad unterwegs sein kann bis der Akku leer ist.

Dazu fuhr ich mal die ersten 11km in die Firma. Am Nachmittag gings dann weiter zu Sonja und Michael von Backwind.at mit denen ich eine kleine Stadtrundfahrt geplant hatte.

Mittagessen in Meidling, danach einige Wege erledigen im 4.Bezirk und dann zum Eis essen nach Favoriten. Schließlich wieder nach Hause. Als ich daheim ankam zeigte mein GPS Aufzeichnungsgerät 54 km an!

Und das mit einer Akkuladung auf voller Unterstützungsstufe! Und theoretisch war sogar noch ein Akkupunkt auf der Anzeige. Allerdings hatte ich auf den letzten Kilometern schon das Gefühl, dass die Unterstützung etwas nachläßt.

Das Testrad welches mir Michael da geborgt hat, ist irgendwie eine komische Erscheinung, denn es sieht auf den ersten Blick sehr gut und wertig aus, aber beim genaueren Hinsehen kommt immer mehr die “Chinaware” zum Vorschein, was nicht heissen muss, dass es auch Qualitativ so ist. Tatsache ist, dass mir nach mehr als 50km nicht der Hintern weh tut, und ich hatte auch die ganze Zeit ein sicheres Gefühl auf dem Fahrrad hatte!

Ich habe auch das Gefühl, dass sich die schon erwähnte Motorbremse beim zurückdrehen der Tretkurbel, auch den Rollwiderstand negativ auswirkt. Denn je öfter ich diese recht praktische Funktion nutze, desto schwergängiger fühlt sich das Fahrrad an. So als würde sich diese Motorbremse nicht vollständig lösen…

Kurz zusammengefaßt:

Vorteile:

  • Sehr gute und aufrechte Sitzposition2010_08_19_Weisser Riese
  • starker und souveräner Antrieb
  • sieht hochwertig aus
  • gute Reichweite

Nachteile:

  • Nach einiger Zeit hoher Rollwiederstand
    macht sich aber durch den starken Antrieb nicht gleich bemerkbar
  • kleine Verarbeitungsmängel (nicht wesentlich)
  • etwas zu teuer

Fazit:
Ich habe Michael geraten dieses Rad nur dann in sein Programm aufzunehmen wenn es um maximal 1500,- EUR zu verkaufen ist. Denn um den Preis von knapp 1900,-, den es jetzt kosten soll, ist es kein Schnäppchen. Da leg ich noch 1-2 Hunderter drauf und kauf mir ein Fahrrad der Qualitätsmarke Flyer…

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Wieder ein neues Gefährt – Segway für Biker ;-)

by Paul Belcl 21. August 2010 21:18

Gerd versorgt mich immer mit vielen interessanten Neuigkeiten aus dem Netz. Danke Gerd dass dir so oft so fad ist, denn ich würde all diese tollen Dinge nicht finden ;-)

Hier seht ihr einen selbsbalancierenden Roller, der so aussieht als könnte er auch richtige Motorradfahrer begeistern.

Ryno Motors

Ich jedenfalls bin sehr interessiert dieses Ding mal zu fahren!!!

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innovative Technik | Elektrofahrzeuge

Neues Fahrrad von Backwind.at zum Test – der weißer Riese

by Paul Belcl 19. August 2010 20:03

2010_08_19_Weisser Riese Schon vorigen Freitag habe ich von Backwind.at ein neues Testrad bekommen. Das wird der Bionix Killer hat Michael von Backwind gemeint. “Abwarten”, war meine Antwort!

Das weiße Fahrrad sieht auf den ersten Eindruck sehr hochwertig aus. Der Rahmen wirkt stabil und auch die Verarbeitung ist OK. Auf den zweiten Blick sieht man schon, dass es nicht ganz so hochwertig gemacht ist wie der erste Eindruck vermittelt. Speziell der Ladestecker für den Akku ist schon etwas in die Jahre gekommen. Solche Ladestecker hatte schon die Elektroroller vor ca. 5-8 Jahren. Auch die Abdeckung des Akkus sieht zwar hochwertig aus, ist aber auf den zweiten Blick eher billiges Plastik. Aber das muss ja noch nichts schlechtes bedeuten!

Der weiße Riese (=WR) hat einen Hinterradantrieb der über einen sogenannten Dehnungsmesser im Rahmen die Tretkraft misst und entsprechend den Einstellungen an der Steuerkonsole dann mehr oder weniger Kraft über den Motor dazugibt. Dieses Konzept entspricht auch dem, was Bionix macht, nur dass dort die Messeinheit angeblich im Motor sitzt. Diese Art der Tretkraftmessung ist die eine der derzeit feinfühligsten am Markt und so ist auch die Unterstützung mit dem Antrieb von Bionix vergleichbar. Der Unterschied ist dass der eher kleine Motor ein Getriebe besitzt und daher nicht so leise läuft.

2010_08_19_Weisser Riese_LedDie Steuerkonsole am Lenker ist eher spartanisch ausgestattet. Man sieht in 4 Led Punkten die verbleibende Kapazität der Batterie und aus! Keinen Tacho, kein Tageskilometer. Man kann jedoch die Unterstützung in 4 Stufen wählen, falls man mal weniger Unterstützung haben möchte. Auch hier sieht man, dass bei der Verarbeitung gespart wurde denn die 4 Leuchtdioden sehen so aus als wären sie schief und nicht gerade eingebaut. Schade!

Aber nun losgefahren:

2010_08_19_Weisser Riese_Motor Der Antrieb ist vom Fahrgefühl wieder etwas anders, als bei den Fahrrädern die ich bisher gefahren bin. Er erinnert etwas an das Panasonic Mittelmotos System, was das Ansprechverhalten betrifft. Nur dass der Motor im WR etwas länger braucht bis er sich aktiviert. Dafür gibt er dann ordentlich Gas wenn man fest in die Pedale tritt. Diese Eigenschaft ist wiederum vergleichbar mit dem Heckmotor von Bionix. Irgendwie von beiden etwas und es ist auch stimmig!

Ich habe die Unterstützung immer voll aufgedreht weil ich es geil finde, an der Kreuzung die Typen mit den gelben Rucksäcken regelmäßig abzustauben. Da der Antrieb sehr kräftig ist, gelingt das sehr oft, zumindest bis zur Höchstgeschwindigkeit von ca. 25 km/h. Danach ist Muskelkraft gefragt um auch Erster zu bleiben ;-)
Trotzdem kommt das Fahrrad auf eine ansehnliche Reichweite von ca. 60 km pro Akkuladung. Die Reichweite habe ich allerdings nur hochgerechnet, da ich in meinem Test, heute mit EINEM verbrauchten Akkustrich von VIER ca. 20 km gefahren bin. Wenn man damit rechnet dass der Akku am Ende etwas nachlässt kommt man ungefähr auf diese Reichweite.

Auch von der Sitzposition fährt sich das Fahrrad sehr gut. Besonders begeistert bin ich von der sehr aufrechten Sitzhaltung. Durch diese ist meine Wirbelsäule am Abend nicht so verbogen, das tut gut ;-)

Bei meiner Testfahrt habe ich an diesem Fahrrad etwas entdeckt das ich faszinierend finde. Wenn man während der Fahrt die Tretkurbel zurückdreht, wie wenn man mit einem Rücktritt bremsen möchte, dann beginnt nach ca. 1-2 Umdrehungen der Motor zu bremsen. Ich weiß nicht ob es gewollt ist, oder ein technischer Zufall, ich finde es jedoch interessant, denn die Motorbremswirkung ist nicht schlecht. Vielleicht ist damit ja auch eine sogenannte “Rekuperation” möglich. Soll heißen dass der Akku bei diesem Vorgang wieder geladen wird. Aber das ist nur eine Vermutung!

Mein Fazit:
Eine gelungene Mischung mit einem Ansprechverhalten das dem Panasonic Mittelmotor Antrieb ähnlich ist, mit der Kraftentfaltung des Bionix Antriebes. Ich würde dieses Fahrrad für Leute empfehlen die gerne eher aufrecht sitzen wollen und bei kräftigem Treten einen merklichen Vorschub spüren wollen. Auch dieser Antrieb regelt über 25 km/h ab, allerdings hatte ich einige Male das Gefühl dass es eher bei 27 km/h erst so richtig vorbei ist, denn auch mit diesem Rad kann man auf gerader Strecke ohne Probleme bis zu 30 km/h erreichen wenn man kräftig in die Pedale Tritt.

Durch die großen Räder ist diese Geschwindigkeit auch ohne merkliche Angst zu fahren, denn das Fahrverhalten des Rades ist ausgezeichnet!

Ob das Fahrrad ins Programm von Backwind.at aufgenommen wird, kann ich nicht sagen. Meiner Meinung nach ist es für die Verarbeitung etwas zu teuer. Unter EUR 1500,- wäre es als Einstiegsdroge für Schnäppchenjäger sicher eine interessante Alternative.

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Hast ein Edelweis bist ….. schnell unterwegs

by Paul Belcl 6. August 2010 17:13

2010_08_06_Edeweiss Wieder mal bekomme ich von Michael bei Ratka Bike Solution ein von ihm elektrifiziertes Fahrrad, zum Testen. Eigentlich entspricht das Edelweiss Elektrorad von der Bauform dem CYCO. Allerdings merkt man beim Fahren sofort, dass das Edelweiss Basisrad ca. das dreifache vom CYCO kostet.

Es ist wesentlich steifer und wirkt stabiler obwohl nicht mehr Rahmen da ist als bei meinem CYCO. Allerdings ist es auf absolutes “Weglassen” konstruiert, denn es gibt auf dem Rad2010_08_06_Edeweiss geklappt weder Kettenschutz noch Kotflügel. Ist zwar nicht ganz mein Stil, fährt sich aber trotzdem hervorragend. Speziell durch den “Mittelakku” ist das Fahrrad sehr ausgewogen!

Und es hat noch einen weiteren kleinen Vorteil gegenüber dem CYCO, es lässt sich mit EINER Hand tragen ohne wie ein Weberknecht, dauernd irgendwelche Teile von sich zu strecken!  Das würde ich mir in der U-Bahn schon manchmal wünschen!

Mir persönlich ist das Edelweiss allerdings schon etwas zu “naked”, denn ein Regenguss und man sieht aus wie eine mittlere Sau, da die Reifen den Dreck richtig auf die Kleidung schleudern, aber dafür ist es extrem leicht und klarerweise können Teile die nicht da sind, auch nicht klappern…..

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Am Nachmittag bei Ekomobil

by Paul Belcl 10. June 2010 21:43

Der Nachmittag war nicht weniger Interessant, denn bei Ekomobil in der Pragerstrasse in Wien gibt es nicht nur Fahrräder, sondern auch Mopeds und Motorräder mit Elektroantrieb!

Erwin und seine Frau wollten eigentlich ein Elektromotorrad kaufen und da es nix brauchbares gab, haben sich die Beiden entschlossen gleich ein Geschäft mit solchen Fahrzeugen zu eröffnen. Die beiden sind sehr nett und beraten uns ausführlich über alle möglichen Fahrzeuge.2010_06_10_Ekomobil

Vom Mofa bis zum Motorroller mit bis zu 100km Reichweite gibt es alles bei Ekomobil.

Das Besondere an den Rollern ist ein eigenes Akkukonzept! Es gibt Akkublöcke aus LiFePo4 Akkus welche die beiden exklusiv vertreiben. Mit diesem System kann man nahezu alles elektrifizieren, vom Moped bis zum Auto.

Die LiFePo4 Akkus sind sehr robust und meines Wissens die beste Akku Technologie die derzeit erhältlich ist!
Deshalb gibt es bei Ekomobil auch 2 Jahre Garantie auf die Akkus, und das habe ich noch nirgends wo gesehen!!

Wenn ihr euch für Elektro Mopeds oder Motorräder interessiert ist ein Besuch dort jedenfalls Pflicht! Natürlich gibt es auch Elektro Fahrräder von Winora dort, die beim Fahren sehr sanft und zuverlässig den elektrischen Rückenwind auslösen.
Danke euch Beiden für den netten Nachmittag, ich bin froh dass euch kennenlernen durfte ;-)

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Cyco Elektrorad – Fahrt bei Gegenwind

by Paul Belcl 4. June 2010 18:54

Wien – starker Gegenwind – die Frisur ist im Eimer, aber wir fahren trotzdem 25 km/h ;-)

Lustig ist dabei, dass man die Geschwindigkeit auf dem CYCO Elektrofahrrad nicht so extrem wahr nimmt!

Erst wenn ein überholter Radfahrer ohne eingebauten Rückenwind im Rückspiegel schnell kleiner wird, dann realisiert man erst, dass man ohne E-Power eigentlich viel langsamer wäre. Tja, ist aber nicht so!
Wobei solche Fahrsituationen auf Dauer natürlich schon stark am Akku zehren, aber was solls.

Die Strecke vom Leberberg nach Simmering , die ich jetzt schon einige Jahre mit dem Segway regelmäßig zurücklege ist eigentlich eher langweilig. Schnurgerade und je nach Richtung mit einer leichten Steigung oder Gefälle.
Mit dem Elektrorad bin ich jetzt wesentlich schneller, denn wenn ich brav mit trete, komme ich oft auf eine Geschwindigkeit von fast 30 km/h. Man könnte auf der langen Geraden sogar noch schneller fahren, aber die Übersetzung des CYCO ist leider nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt. Daher muss man schon kräftig “haxeln” damit man auf die 30 km/h kommt.

Wer faul sein will kann auch nur langsam die Pedale ohne Kraftaufwand drehen, und den Elektromotor die Arbeit machen lassen. Mit dieser faulen Fahrweise reduziert sich die Reichweite dann sicher auf die Hälfte. Trotzdem sind damit noch ca. 25 km/h möglich, selbst wenn Gegenwind herrscht klappen noch ca. 23 km/h.

2010_06_04_Cyco-LeergefahrenAm Nachmittag kommt die Sonne heraus und daher beschließe ich einen Reichweiten Test zu machen um zu sehen wie lange der Akku in der Praxis wirklich durchhält, daher lasse ich die U-Bahn heute mal aus!

Quer durch die Stadt in den 16.Bezirk, entlang des Gürtels und dann wieder in die Innenstadt, der Akku hält. Beim Bergauffahren merke ich, dass die Akkuanzeige oft bis zu 2 Anzeigestriche variiert, wenn der Motor belastet wird. Dadurch lässt sich nicht immer Eindeutig feststellen wie es dem Akku wirklich geht. Nach 20 km habe ich noch immer 3 Akkustriche und daher beschließe ich nun auch noch nach Hause mit dem Rad zu fahren. Das wären nochmal ca. 15 km.

Am Weg dorthin ca. 3 km vor dem Ziel gibt der Akku dann wirklich auf. Die Anzeige verliert am Ende der Akkulebensdauer sehr viel schneller ihre Stricherln als zu Anfang. Ist der letzte Akkustrich verbraucht endet die Motorunterstützung recht plötzlich.

Nun bemerke ich erst wie stark der Wind immer noch ist!!! Trotzdem lässt sich das Fahrrad auch ohne Motorunterstützung gut fahren. Ich komme auch aus eigener Kraft auf 25 km/h aber halt nicht lange….

Alles in Allem hat der Akku trotz Gegenwind heute ca. 30 km durgehalten obwohl ich heute nicht besonders viel mitgetreten habe. Ich denke dass mit dem Fahrrad sicher auch 40km bis 50km drinnen sind. Auf ebener Strecke, mit mehr treten und ohne Wind, aber das werde ich auch noch testen.

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Mini Elektrofahrrad von Easy Bikes.at getestet

by Paul Belcl 4. June 2010 16:00

2010_06_04_EasyBikeHeute Nachmittag war ich bei der Firma Scooter Connection um ein kleines Elektrofahrrad von Easy Bikes.at auszuprobieren. Ich habe ein witziges Gefährt im Internet gefunden, welches von der Firma vertrieben wird.

Das kleine Fahrrad hat einen sehr kurzen Radstand und ist recht simpel aufgebaut. Der Klapp Mechanismus ist sehr praktisch.

Bei der Probefahrt hatte ich das erste Mal richtig Angst, denn das kleine Fahrrad ist kaum präzise zu steuern! Wackelig und unsicher drehe ich einen Häuserblock und bringe es dann sofort wieder zurück. Da das Rad keinerlei Antriebsübersetzung hat, kann man damit gerade mal 10 km/h fahren ohne mit den Knien zu “stricken”.
Auch stoßen meine langen Knie in der Kurve immer am Lenker an.

Der Antrieb wirkt eher Kraftlos und daher ist dieses Rad maximal etwas für Kinder ….

Der Preis von EUR 899,- ist meiner Meinung nach unangemessen obwohl das Fahrrad einen stabilen und auch gut verarbeiteten Eindruck macht. Praxistauglich ist es eher nicht, aber trotzdem eine interessante Erfahrung!

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad

CYCO Elektrorad von Backwind.at

by Paul Belcl 1. June 2010 19:25

Da ich noch immer auf der Suche nach dem ultimativen Stadtfahrzeug bin, habe ich unlängst wieder mal eine interessante Entdeckung gemacht. Das CYCO Elektrorad von Backwind.at.2010_06_01_Cyco

Das Fahrrad ist ein Dahon Nachbau und sehr leicht. Die elektrische Ausrüstung ist trotz des akzeptablen Preises vom Feinsten.

Der Radnaben Motor ist im Vorderrad untergebracht und leistet ca. 250 Watt. Im Tretlager ist ein sogenannter Pedelec Sensor verbaut, welcher die Drehzahl misst, und passend dazu Energie zum Motor leitet.
Will man nicht treten gibt es auch einen Gashebel mit dem man das Fahrrad auf maximal 25 km/h beschleunigen kann.

Der Lihtium Ionen Akku mit 24 Volt / 9 Ah ist auf dem Lenker befestigt. Trotz meiner langen Beine klappt das Fahren mit dem Klapprad hervorragend. Auch der Akku am Lenker stört überhaupt nicht! Ganz im Gegenteil, ich habe das Gefühl, der Akku sorgt für eine ausgewogene Fahrdynamik.

Das ganze Fahrrad ist nicht nur besonders leicht, sondern mit einem Preis von EUR 990,- auch besonders preisgünstig.

Ich bin überrascht wie kraftvoll der Motor bis zur Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h beschleunigt. Wenn man kräftig in die Pedale tritt, hat man das Gefühl der Motor hilft noch bis fast 28 km/h mit. Und das Ganze ist immer noch ein Klapprad!!

Ich habe mir dieses Fahrrad jetzt mal für eine Woche ausgeborgt und werde es in meiner Praxis ausprobieren. Wie es weitergeht in ein paar Tagen ……

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Bionix Elektroantrieb für Fahrräder – Probefahrt

by Paul Belcl 15. May 2010 19:28

2010_05_15_BionxVor einigen Tagen habe ich ganz in meiner Nähe einen sehr kompetenten Bionix Händler gefunden, den Radmechaniker in der Leberstrasse. Horst May ist dort der Profi der sich mit Bionix nicht nur super auskennt, sondern uns auch Fahrräder mit diesem Antrieb zur Probefahrt borgte.

Ich habe mir diesen Antrieb schon vor einiger Zeit angesehen, aber mir hat der übergrosse Akku auf der vorderen Querstrebe nicht besonders gut gefallen! Inzwischen gibt es das Bionix Antriebskonzept auch mit einem Akku, der am Packelträger montiert ist. 

Sieht meiner Meinung nach besser aus, ist aber lt. Horst fahrdynamisch nicht so gut. Und genau das hat sich auch bei meiner Probefahrt bestätigt. Horst hat mir noch dazu ein wirklich hervorragendes Fahrrad mit “Full suspension” gegeben. Damit macht natürlich der Antrieb besonders viel Spass!!

Nun bin ich wieder etwas im Zwiespalt, denn bis vor kurzem war ich noch der Meinung der Panasonic Tretlager-Antrieb von Kalkhoff, den ich vor einiger Zeit bei Fahrradeck getestet habe ist das Beste.

Doch der Bionix Antrieb ist so kraftvoll, dass mir fast die Spucke weg bleibt. Nun ja ich werd halt in der kommenden Zeit noch weitere Elektrofahrräder testen, damit hier endlich Gewissheit herrscht.
Am 30.5.2010 fahre ich eh bei einer Rätselrally mit, dafür werde ich mir wieder ein “Testobjekt” besorgen.

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Gruber Assist- Elektro(HILFS)antrieb für Fahrräder probegefahren

by Paul Belcl 14. October 2009 11:09

Heute war ich bei Ciclopia, ein Fahrradgeschäft unter den Stiegen im 6.Bezirk in Wien. Das Geschäft wurde mir von der Firma Gruber Assist empfohlen. Bei Ciclopia durfte ich ein ganz normales Mountainbike fahren in dem der Gruber Assist Hilfsmotor eingebaut ist.

Das Besondere an dem Gruber Hilfsmotor ist, dass er nahezu volkommen unsichtbar ist! Der Motor selbst ist im Rohr der Sattelstütze unten beim Tretlager eingebaut und daher unsichtbar. Der Akku wird in einer kleinen Tasche unter dem Sitz verstaut und von dort führt ein kurzes Kabelstück hinein in das Sattelrohr. Ebenfalls nahezu unsichtbar!

2009_10_09_GruberAsssist Einzug der kleine rote Knopf zur Bedienung ist am Lenker zu sehen. Von dort geht auch noch ein Kabel zum Motor. Das war's! Keine Anzeige, keine weiteren Bedienelemente eigentlich total einfach. 
Auf meine Frage bei Daniel, dem Elektro-Fahrradspezialisten von Ciclopia, wie der Antrieb zu verwenden ist bekomme ich eine einfache Erklärung. Treten bis zu einer Tretfrequenz die gehalten werden soll und dann den Knopf für ca. 5 Sekunden drücken. Danach lässt sich der Motor immer mit dieser gespeicherten Tretfrequenz starten und unterstützt bis dort elektrisch.

Bei meiner Probefahrt stelle ich zuerst fest dass der Motor relativ laut ist. Ich fahre die Gumpendorferstrasse Richtung Apollokino den Berg hinauf und bin gleich mal etwas enttäuscht. So kräftig wie die anderen Antriebe, die ich bis jetzt getestet habe ist der Gruber Assist nicht. Auch hört er sich an als würde er mir jeden Augenblich sein Leben im Sattelholm aushauchen, aber das ist nur meine subjektive Wahrnehmung.

Fazit: Der Gruber Assist ist ideal für Leute die Unterstützung beim Treten haben wollen, aber man MUSS selbst schon auch Kraft aufbringen um weiter zu kommen. Daher ist diese Art von Antrieb absolut nix für Faulpelze die glauben durch Drehen des Tretlagers schon losfahren zu können. Der Antrieb ist zwar weitgehend unsichtbar, aber sobald man “Gas gibt” merkt jeder sofort was läuft. Dafür ist der gesamte Antrieb mit ca. 3-4 kg auch extrem leicht und eignet sich daher auch für Mountainbikes oder Rennräder. Leider ist der Preis von fast EUR 2000,- nicht gerade ein Schnäppchen und das ist der Preis OHNE Einbaukosten!!

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad | innovative Technik

Elektrofahrräder – der Test geht weiter

by Paul Belcl 7. October 2009 21:55

Heute war ich bei Fahrrad Eck im 17.Bezirk. Herr Weinhappl ist ein sehr kompetenter Fahrradhändler der sich auch auf Elektrofahrräder spezialisiert hat. In der Nähe des Geschäftes befindet sich eine kleine Steigung, die ich für meinen Test ideal fand.2009_10_05_Elektrofahrrad

Ich durfte dort ein ganz normales Fahrrad ausprobieren, welches mit dem Elektroantrieb von Schachner nachgerüstet wurde. In diesem Rad war die Steuerung mittels Gasgriff realisiert. Diese Version ist zwar ganz brauchbar, aber der Antrieb machte im Vergleich zu den beiden anderen Testmodellen einen eher kraftlosen Eindruck. Der Nachrüstsatz kostet ca. 1500,- EUR, empfiehlt sich daher nur dann wenn man sein altes Fahrrad besonders lieb hat!

Das nächste Rad welches ich fahren durfte war eine Komplettlösung von Kalkhoff. Dort ist ein Tretlagermotor eingebaut der einen wirklich guten Wirkungsgrad aufweist. Auch der Akku ist durch LiOn Technik wesentlich leichter als bei der Schachner Variante, und dazu mit 10 A/h noch der leistungsfähigste in meinem Test.
Dieses Fahrrad ist meiner Meinung nach am praxistauglichsten. Der Antrieb funktioniert nach dem Pedelec Prinzip, das bedeutet während des Tretens kommt vom Motor Unterstützung in 3 wählbaren Stufen dazu. Bei meiner Probefahrt hatte ich wirklich das Gefühl mit eingebautem Rückenwind zu fahren, ohne mich darum kümmern zu müssen!
Das Fahrrad von Kalkhoff macht auch sonst einen sehr durchdachten Eindruck. Es hat serienmäßig einen Radnabendynamo und einige nette Funktionen, wie eine im Lenker eingebaute Klingel. Der Preis dieses Modells ist ca. 1700,- EUR. Ich kann mir nicht vorstellen dass es da noch Sinn macht, ein altes Rad nachzurüsten!!

Da ich immer noch den Gedanken im Kopf habe, eine “all in one” Lösung für den Stadtverkehr zu besitzen fuhr ich zum Schluss noch ein chinesisches Klapprad mit Elektroantrieb. Ein Produkt aus China mit guter Qualität, ich war skeptisch? Das kleine Klapprad war aber erstaunlich kraftvoll. Auch hier funktioniert der Antrieb über einen Gasgriff. Allerdings hat sich in meinem Test herausgestellt, dass es nicht wirklich praxistauglich ist, denn das zusammengelappte Fahrrad ist sehr unhandlich zu transportieren und hat immer noch ca. 20 kg. Somit keine wirkliche Lösung für Straßenbahn und Bus. Ich fürchte von diesem “all in one” Gedanken muss ich mich schön langsam lösen ;-(
Auch kein Problem, denn auch hier gibt es das Mobiky Genius. Zum Unterschied von Arsov, kann Herr Weinhappl das Mobiky auch reparieren, falls mal was kaputt geht!

Fazit: Es ist schön zu bemerken dass es noch wirklich gute Beratung gibt, was ja inzwischen selten geworden ist. Herr Weinhappl ist nicht nur kompetent, sondern hat auch eine Werkstatt dabei, somit kann man bei ihm Fahrrad, Beratung  und Service aus einer Hand bekommen.

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Elektrofahrzeuge | Fahrrad | innovative Technik

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