Solaron: Elektro-Fahrrad für 600 Dollar

by pbelcl 16. September 2011 15:58

2011_09_16_SolarfahrradFarrukh Khan, ein pakistanische Student hat sich ein Elektrofahrzeug der besonderer Art gebaut.

Der Student von der Universität für Maschinenbau und Technik in Lahore http://uet.edu.pk hat sich ein Trike gebaut, dass Solartechnik mit Fahrkomfort verbindet. Das "Solaron" erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 30 km/h, und die Bauanleitung ist im Netz frei zugänglich.

Khan hat nur 18 Tage gebraucht, um das Solaron zu entwerfen und zu bauen. Das verkehrt aufgebaute Trike ist 2,13 Meter lang, 1,06 Meter breit und erreicht eine Höhe von 1,37 Metern und ist ca. 60 kg schwer.

Die Batterie wird von einem 40-Watt-Solarmodul wieder aufgeladen. Das Solar Panel ist über dem Kopf als Dach montiert und dient auch gleichzeitig als Schattenspender und Regenschutz.

Alle Komponenten, inklusive dem Motor, sind einfach im Handel erhältlich und kosten ca. 600 Dollar.

Die 24 Volt des Antriebs bringen das Solaron auf eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h, eine volle Batterieladung soll eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern ermöglichen.

Auf der Selbstbau-Community instructables.com hat Khan eine komplette Bauanleitung inklusive Skizzen und 3D-Modellen veröffentlicht. Somit kann jeder der das handwerkliche Können mitbringt, so ein Fahrzeug zusammenbauen.

Wer Lust hat sich ein Video von dem Burschen anzusehen, hier gibt es einen Link....

Currently rated 2.0 by 1 people

  • Currently 2/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Mobiky Jouri Elektro - Erfahrungsbericht begonnen

by pbelcl 5. August 2011 16:29

2011_08_05_Mobiky_gefaltetVor einigen Tagen hat mich eine Anfrage von Harald erreicht, der wissen wollte wie zufrieden ich mit dem elektrischen Mobiky bin.
Ich habe seine Anfrage zum Anlass genommen um auf meiner Webseite einen Praxisbericht über das Mobiky zu beginnen.
Danke Harald für den Ansporn das endlich zu machen, denn die Fotos und Textschnipsel befinden sich schon sein Wochen auf meinem PC.

Bei dieser Gelegenheit habe ich auf meiner Webseite einen Knopf “Elektrofahrzeuge” erstellt. Hier wird es in Zukunft zusammengefasst alle geben, was ich so mit diversen Elektrofahrzeugen erlebe.
Über das Mobiky gibt es schon einiges zu lesen.....
Wobei ich den Mobiky Bericht natürlich in nächster Zeit mit weiteren Erfahrungen befüllen werde.

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad | innovative Technik

Mobiky Jouri 16” Elektro - das Stadtfahrzeug?

by pbelcl 23. June 2011 14:57

2011_06_22_Mobiky1Das preisgekrönte Genius Mobiky mit den 12” Rädern nutze ich ja schon seit fast eineinhalb Jahren! Nach vielen Tests mit unterschiedlichen Fahrzeugen auf der langen Suche nach dem perfekten Stadtfahrzeug fiel die Wahl damals auf dieses Fahrrad.

Dabei war es für mich wichtig möglichst frei entscheiden zu können, ob ich mit dem Fahrrad oder mit irgendeinem öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Bim, U-Bahn, Zug) oder gar mit dem Auto unterwegs bin. Das Mobiky passt überall rein.  Durch seinen patentierten Klappmechanismus war es auch in ca. 3 Sekunden zusammengeklappt!

Nun habe ich seit ca. 1 Woche die neu entwickelte elektrische Version mit 16” Rädern, das Mobiky Jouri 16” Elektro! Für mich die absolute Symbiose zwischen Faulheit und Radfahren in der Stadt. Damit geht mir auch mein Segway nicht mehr so stark ab, den ich voriges Jahr verkauft habe!

Mit etwas über 16 kg Gewicht ist dieses Klapprad gerade noch leicht genug um es auch mal zu tragen. In der Praxis ist das dann nötig, wenn mal auf einem Bahnhof der Aufzug kaputt ist, oder es nur Stufen zum Bahnsteig gibt. Oder aber um es mal kurz mit in die Wohnung zu nehmen oder im Keller zu verstauen.

Der 24V Antrieb passt wirklich hervorragend zu diesem Fahrrad, denn er ist sehr leicht. Der kleine Motor beschleunigt das Fahrrad, je nach gewählter Unterstützungsstufe ganz ordentlich. In der stärksten Stufe lässt der Vortrieb ab 25 km/h langsam nach und hört dann bei ca. 27 km/h komplett auf. In der Stufe 2 wird nur bis ca. 15 km/h unterstützt und Stufe 1 ist wirklich nur für Warmduscher, die Angst vor Geschwindigkeiten über 10 km/h bekommen Zwinkerndes Smiley2011_06_22_Mobiky2

Der 10Ah Akku ist mit ca. 2 kg ein Leichtgewicht! Die Reichweite von ca. 30km, je nach Eigenleistung, ist wirklich in Ordnung. Leider ist die Akkuanzeige etwas ungenau, denn bei einer Tour von ca. 40 km hatte ich bis zu Kilometer 35 noch 3 von 5 Strichen auf der Akkuanzeige, die dann bei einer kurzen Steigung im Endspurt innerhalb von Sekunden ein plötzliches Ende fanden. Die letzten 5 km musste ich dann selbst treten. Schade, denn das trübt den Gesamteindruck!!

Die Verarbeitung des neuen Mobiky hat meiner Meinung nach, seit der Firmenübernahme des französischen Herstellers etwas eingebüßt, denn mein “altes” Mobiky wirkt im Vergleich etwas robuster. Der Gesamteindruck ist trotzdem OK.

Leider haben nach der Neuübernahme auch die Preise stark angezogen, denn das günstigste Mobiky ohne Elektroantrieb kostet jetzt schon mal EUR 795,-. Meine elektrische Version des Topmodells mit dem starken 10Ah Akku kostet ohne Sonderausstattung gleich mal EUR 1990,-

Der erste Eindruck dieses Fahrrades ist trotz des hohen Preises sehr gut, denn auch die elektrische Version des Mobiky lässt sich in ca. 3 Sekunden soweit zusammenklappen, dass man in der Bim ohne Probleme Platz findet. Und das Mobiky ist wegen der 16” kleinen Räder kein Fahrrad, sondern ein Gepäckstück und kann daher zu jeder Zeit überall mitgenommen werden.

Currently rated 5.0 by 4 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad | innovative Technik

Radträgerverbreiterung von Backwind - funktioniert!!

by pbelcl 13. June 2011 18:18

2011_06_14_Fahrradträger1Mein Scooterbike Hybrid Testfahrrad ist so lang, dass es auf meinen normalen Radträger nicht stabil draufpasst.
Nachdem es dadurch nahezu unmöglich war mit dem Scooterbike weiter weg zu fahren, habe ich Michael von Backwind.at mal gefragt ob er RAD(T) weiß.

Na klar, da müssen wir nur ein Alu T-Profil..... und das schneiden wir..... und da bohren wir ...... und dann schrauben wir ..... dann passt das schon.
Ich war skeptisch, denn ich habe ja keine Ahnung von diesen Metall Dingen. Also brachte ich meinen Träger zu Backwind und ließ Michael machen.

Wichtigste Vorgabe: 2011_06_14_Fahrradträger2

Das Ding muss zumindest genau so stabil sein, wie es vorher war! Nur damit keine Pannen passieren, wenn ich mal auf der Autobahn damit einen 100er fahren möchte ....

Einige Tage später bekam ich meinen Fahrradträger wieder zurück.
Die mittlere Schiene wurde auseinandergeschraubt und dort ein stabiles Alu T Profi eingesetzt und an jeder Seite ca. 5-7 cm in die Führungsschiene des Profiles geschoben. Zusätzlich wurde sie noch 8 fach verschraubt, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, aber sicher ist sicher!
Vor dem Umbau konnte man die beiden Hälften immer etwas abbiegen, wenn man die Schiene an der Außenkante belastete.
Damit ist jetzt Schluss! Die Schiene ist wirklich stabiler wie vorher!

Wirklich toll, denn inzwischen habe ich den Umbau schon einige Male getestet, und er funktioniert hervorragend!

Danke Michael...

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | innovative Technik | Reise

Radtour nach Orth an der Donau

by pbelcl 12. June 2011 20:33

Heute war eine Radtour nach Orth an der Donau auf unserem Programm. Über die Wehrbrücke des Kraftwerkes Freudenau kommt man von Simmering auf die Donauinsel. Dann rechts einige Kilometer Flussabwärts gibt es eine Fußgängerbrücke über die man normalerweise auf das andere Donauufer gelangt. Heute war diese Brücke wegen Renovierungsarbeiten gesperrt und so mussten wir leider ca. 7 km Umweg fahren um über die Steinspornbrücke auf die andere Seite zu gelangen.

Von dort geht's dann auf der Donau entlang bis zum ÖMV Gelände. Dann biegt man links ab und fährt durch das Industriegebiet den gut beschilderten Radweg Richtung Orth/Hainburg. 2011_06_11_Radtour_Orth1

Ich bin die Strecke vor vielen Jahren das letzte Mal gefahren und konnte mich nicht mehr erinnern. Die Strecke ist schnurgerade und daher eigentlich stinklangweilig!!
Ideal für Rennradfahrer die ohne Kurven und sonstige Hindernisse möglichst schnell viele Kilometer fahren wollen. Landschaftlich gibt die Strecke jedoch wenig her.
Endlos lange Weiten in beide Richtungen lassen den Wunsch Aufkommen viel schneller fahren zu können als es tatsächlich möglich ist, um nicht einzuschlafen Zwinkerndes Smiley

Die Abzweigung nach Orth ist nach ca. 33 km erreicht und wir fahren zum Uferhaus, wo man einen ausgezeichneten Fisch bekommt. Da wir kurz vor 12:00 Uhr da sind, haben wir Glück und bekommen noch einen Tisch. Sogar einen Schattenplatz, denn die Sonne hat uns schon ganz schön angebraten...2011_06_11_Radtour_Orth2

Nach dem Essen welches zwar preislich etwas gehoben, aber trotzdem sein Geld wert ist, fahren wir weiter. Die Fähre, die einige 100m vom Uferhaus entfernt ablegt  bringt uns auf die andere Donauseite nach Haslau. Der Preis für 2 Personen und 2 Fahrräder beträgt ca. EUR 10,- Von dort fahren wir noch ein Stück bis zu Bahnstation wo wir den Zug Richtung Heimat besteigen.

Alles in Allem eine nette Radtour von ca. 40 km, aber die Strecke ist nicht sehr anspruchsvoll!
Wir haben sie gesehen und so bald brauchen wir sie nicht mehr. Außer ich kann mich wieder mal nicht daran erinnern ....

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Elektrorad Bericht auf ORF.at - Gefahr durch Elektroräder?

by pbelcl 15. May 2011 20:02

2011_05_15_ElektroräderHeute habe ich auf ORF.at einen Artikel gelesen, der mich einerseits sehr interessiert hat, aber andererseits auch etwas ärgert. Denn wie ihr wisst bin ich schon seit fast 3 Jahren in Wien elektrisch unterwegs!

In dem Artikel wird eine Gefahr beschrieben, die von der Geschwindigkeit der neuen Elektroräder ausgeht. Als mittelmäßig trainierter Radfahrer muss ich darüber schmunzeln, denn auch ohne Elektroantrieb ist es mir möglich Geschwindigkeiten von weit mehr als 25 km/h zu erreichen. Und das ist in gewissen Situationen genau so gefährlich wie mit Elektroantrieb. Speziell wenn man sein Fahrrad nicht unter Kontrolle hat.

Meiner Meinung nach hat man in gewissen Bereichen den Ausbau der Radwege stark vernachlässigt, und nun sieht es für mich so aus als will man die Elektroradler dafür verdammen. Bestes Beispiel ist der Radweg auf dem Ring, den ich nahezu jeden Tag ein Stück benutze. Unübersichtliche Schikanen, oder Führung durch Bereiche wo es unmöglich ist eine Konfrontation mit Fußgängern zu vermeiden. Das trifft ALLE Radfahrer nicht nur die mit Elektro. Hier sollte möglichst rasch dem steigenden Verkehrsaufkommen entgegen gewirkt werden.

Richtig ist allerdings nach eigener Erfahrung, dass die Elektroradler im Straßenverkehr oft unterschätzt werden, denn sie können schneller beschleunigen und sind auch beim Bergauffahren oft nicht langsamer unterwegs. Allerdings sind die Autofahrer nicht unschuldig, denn es wird von ihnen meist nicht genau beobachtet wie schnell ich unterwegs bin, sondern nur kurz mein Erscheinungsbild als Radfahrer eingestuft und automatisch als langsam bewertet. Das führt oft zu Missverständnissen, besonders wenn Autos aus benachrangten Straßen noch knapp vor mir plötzlich herausfahren, weil sie meine Geschwindigkeit falsch einschätzen. Speziell in Straßenzügen die etwas steiler bergauf gehen, bemerke ich das verstärkt!

Zum Thema “Rückenwind als Risikofaktor” kann ich nur sagen, dass man im Straßenverkehr KEIN Fahrzeug lenken sollte, das man nicht beherrscht. Und dabei ist es egal ob Fahrrad oder Scheibtruhe Zwinkerndes Smiley. Also lautet das Motto nicht “Gefahr durch Elektroräder”, sondern eher “Gefahr durch wenig Akzeptanz im gemeinsamen Miteinander”

Nachlesen: Artikel auf ORF.at

Currently rated 5.0 by 3 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Elektrofahrräder - Achtung vor zu günstigen Angeboten!!

by pbelcl 27. April 2011 20:58

2011_04_27_Elektrorad TippsIch teste nun schon seit ca. 18 Monaten immer wieder diverse Elektrofahrräder. Habe auch selbst schon einige Bausätze gesehen und ein Klapprad für mich schon umbauen lassen. Zusammengebaut wurde es von backwind.at, einem Fachbetrieb der sich schon sein einiger Zeit mit diesem Thema beschäftigt und schon viele Umbauten und Nachrüstungen durchgeführt hat. Deshalb funktioniert mein umgerüstetes Cyco Klapprad vom Hofer auch immer noch einwandfrei.

Immer wieder kommen mir Angebote unter, die auf den ersten Blick spektakulär günstig aussehen. Wie zum Beispiel das Angebot auf dem Foto links, welches ich nicht näher beschreiben will. Hier sieht man, wenn man sich auskennt, gleich auf den ersten Blick wo der Hund begraben ist. Entweder wird extrem schwere und alte Akkutechnik verbaut (siehe blaue Markierung), oder das Angebot enthält versteckte Kosten. Leider ist es nicht für Jedermann so einfach! Auch für mich ist es nicht immer so offensichtlich.

Ich möchte daher einige Tipps geben, wie man zum idealen Elektrorad kommt:

  • Ich rate euch daher eure Elektroräder vor dem Kauf probezufahren!
    Denn hier sieht man recht schnell ob das Ding auch was taugt. Ich würde niemals die “Katze im Sack” kaufen, egal wie billig das Angebot ist!
  • Keine Fahrräder mit Bleiakkus oder Nickel Metallhydrid Technik kaufen, diese Technik ist STEINALT!!!
    Angesagt ist Lithium Ionen oder andere Lithium Techniken! Diese sind ca. halb so schwer und halten doppelt so lange.
    Außerdem sind sie sehr langlebig, sofern es sich um qualitativ hochwertige Exemplare handelt.
  • Antriebstechnik mit möglichst hoher Betriebsspannung auswählen. 24 V Motoren sind sehr sinnvoll, wenn das gesamte Fahrrad sehr leicht sein soll und die Unterstützung nicht ganz so kraftvoll sein muss. Wie beispielsweise in meinen CYCO Klapprad.
  • Wenn das Gewicht nicht so wichtig ist, oder bei schweren Fahrrädern, besser 36 V oder gar 48 V Antriebssysteme aussuchen. Die haben meist die bessere Leistung und Reichweite.

Was für unterschiedliche Antriebstechniken habe ich getestet:

  • Hinterrad Antrieb
    Der stärkste Antriebssatz, den ich bis jetzt getestet habe ist der BionX PL 250HT L. Er lässt sich auf fast jedem Fahrrad mit Kettenschaltung nachrüsten und funktioniert sehr kraftvoll. Leider ist BionX mit ca. 1900,- auch der teuerste. Allerdings habe ich schon Gerüchte über massive Preisreduzierung bei BionX gehört.
    Der Spezialist für dieses System ist der Radmechaniker in Wien 11. Er Kennt BionX in und auswendig und man kann Fahrräder mit BionX-Antrieb dort entweder Probefahren, oder tageweise ausleihen.
  • Vorderrad Antrieb
    Der leichteste Antrieb ist der von meinem CYCO Klapprad. Er wird von Backwind.at verbaut und ist ab ca. EUR 990,- zu haben.
    Sehr empfehlenswert wenn man auf das Gewicht achten muss. Ideal für Klappräder oder Spezialräder mit Innengang Schaltung im Hinterrad!
    Backwind.at hat sich auf das Nachrüsten von Fahrrädern mit Sonderwünschen spezialisiert. Es gibt kaum etwas was bei Backwind.at nicht mit einem Elektroantrieb nachgerüstet werden kann!
    Die Nachrüst-Komponenten für mein CYCO Fahrrad kommen von einem österreichischen Lieferanten der nur qualitativ gute Ware verkauft!
    Bein Backwind gibt es auch immer einige “Schmankerln” zum Probefahren, wie beispielsweise mein CYCO Klapprad, das mit Elektroantrieb nur ca. 16 kg hat!!
  • Mittelmotor
    Der edelste Antrieb ist von Panasonic und wird zum Beispiel von der schweizer Firma Flyer in sehr exquisiten Rädern verbaut. Diese Technik ist nicht nur ausgereift sondern funktioniert auch sehr souverän. Hervorragend geeignet für Personen die einfach nur dezente aber kraftvolle Elektrounterstützung in einem neuen Fahrrad bestens integriert haben wollen. Diese Antriebstechnik gibt es nur in fertigen Fahrrädern, NICHT zum Nachrüsten.
    Der Antrieb und der Akku sind hinter der Sattelstange verbaut und bestens in das Fahrrad integriert. Dadurch ergibt sich ein sehr ausgewogenes Fahrgefühl.
    Fahrräder dieser Bauart gibt es auch oft über Movelo in Ferienregionen auszuleihen, sehr empfehlenswert.
  • und vieles mehr...
    Auch neue Systeme, wie der neue Antrieb von Bosch sind interessant. Dieses Mittelmotor Konzept soll die Kraftvolle Entfaltung des BionX und die souveräne Leistung des Panasonic Antriebes vereinen. Diesen Antrieb habe ich schon auf meiner “Probefahrtliste”. Ihn wird es in kürze bei Radmechaniker in Wien 11 geben!
  • Spezialräder - Scooterbike2011_04_27_Scooterbike
    DAS ultimative Fahrrad in meiner Testliste ist derzeit das Scooterbike Hybrid, welches ich mir bei Backwind.at ausgeborgt habe. Entspannt zurückgelehnt sitzen und dank BionX Antrieb doch mit wenig Anstrengung vorwärts kommen. Und das im Praxistest, je nach Eigenleistung bis zu 65 km weit. DAS ist genial.
    Leider ist mein Scooterbike Hybrid Testfahrrad in der exklusiven Ausstattung mit Hydraulischen Scheibenbremsen, Schalensitz, verstellbarem Hochlenker, u.s.w mit fast EUR 4500,- nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür aber das geilste Fahrrad das ich bis jetzt gefahren bin!!!

    Das Scooterbike gibt es übrigens ab ca. 1700,-, allerdings in Standard Ausführung und ohne Elektroantrieb. Ihr solltet so ein Sesselrad UNBEDINGT mal Probefahren!! Aber bitte nicht nur einen Häuserblock weit, denn die Entspannung stellt sich erst ein wenn man sich an die neue Sitzposition gewöhnt hat.
    Backwind.at hat für Scooterbike in Österreich den Generalvertrieb, und auch ein Utopia Phönix Sesselrad im Programm. Also unbedingt mal Probefahren. Allerdings nur nach Rücksprache, denn das Scooterbike Testfahrrad hab derzeit ich Zwinkerndes Smiley

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Liesingbach Radweg - mit dem Scooterbike OHNE Elektro

by pbelcl 23. April 2011 18:07

2011_04_23_Scooterbike AufzugNun sind wir gerade so im Radfahren drinnen, da wollen wir doch unsere Lieblingsradstrecke am Liesingbach nicht auslassen.

Allerdings hat Andrea heute KEIN Elektrorad zur Verfügung und so beschließe ich der Fairness halber ebenfalls ohne Elektroantrieb zu radeln.
Ich wollte eh schon immer mal auszuprobieren, wie sich das Scooterbike OHNE Elektroantrieb fährt. Damit das auch fair abläuft lass ich den Akku und auch das Display zu Hause, denn wenn alles montiert ist, kommt man doch immer wieder in Versuchung einzuschalten Smiley

Wir fahren also mit der Schnellbahn nach Liesing wo der Radweg startet. Beim Reinheben in die Schnellbahn fällt mir zwar auf, dass der Akku vorne am Scooterbike fehlt, aber DIE Erleichterung ist es nicht. In Liesing muss sehr tricksen (siehe Foto), denn der Aufzug vom Bahnsteig auf das “Festland” ist mikroskopisch klein! Ja das Scooterbike ist schon etwas länger als ein normales Fahrrad, aber selbst Andrea mit ihrem “normalen” Fahrrad hat hier leichte Probleme! Hier wäre auch Platz für einen “richtigen” Aufzug gewesen, denn er ist nachträglich außen angebaut!

Der Radweg selbst führt entlang des Liesingbaches und ist meist gerade, bis leicht abschüssig. Das Skooterbike fährt sich auch ohne Elektroantrieb sehr gut!! An den kurzen steilen Stücken, wo man vom Bach hinauf zur Straße muss, hilft mir die 9 Gang Schaltung. Im Elekrobetrieb ist die Schaltung immer auf den Gang 9 eingestellt und ich hatte fast schon vergessen dass es sie gibt!2011_04_23_Andrea am Scooterbike

Auch Andrea probiert mal kurz mit dem Scooterbike zu fahren und ist nach anfänglicher Unsicherheit von den Vorteilen sehr angetan. Einerseits ist die Sitzposition sehr bequem für den Hintern, andererseits kommt sie mit den Füßen ohne abzusteigen auf den Boden. Am Ende will sie har nicht mehr runter von Scooterbike Zwinkerndes Smiley

Wieder ein schöner Tag mit hervorragendem Wetter! Hier die Route entlang des Liesingbach zum Ansehen....

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Doch noch Kirschblüten für Andrea

by pbelcl 21. April 2011 19:37

2011_04_21_KirschblütenHeute haben mich die Erzählungen von Andrea nicht losgelassen und ich habe sie überredet den Kirschblütenradweg doch noch zu fahren.
Allerdings nicht mit dem Zug, sondern mit dem Auto und unserem “Fahrradanhänger”. Dazu muss allerdings ein zweites Elektrorad her, denn das Skooterbike passt (noch) nicht auf meinen Fahrradträger ;-(

Also mal sehen was Horst May, der Radmechaniker, noch so zum Verleihen hat. Ich suche mir ein Raleigh E-Comfort Line mit Panasonic Tretlagermotor zum Testen aus.
Andrea bekommt nochmal das Winora vom Vortag. Diese beiden Fahrräder passen komfortabel auf meinen Fahrradträger und so sind wir um 10:30 schon unterwegs nach Jois. Dort beginnt der Kirschblütenradweg B12.

Der Radweg durch die Weinberge ist also bestens geeignet für Elektroräder, denn anfangs geht es recht viel Bergauf und Bergab. Ohne Elektroantrieb eine Herausforderung für die Muskeln Zwinkerndes Smiley
Der Radweg ist allerdings sehr schön und immer wieder bleiben wir stehen und genießen die Aussicht auf den Neusiedlersee, oder auf die noch spärlich vorhandenen Kirschblüten in den Bäumen. Auch heute gibt es wieder Gegenwind, aber das macht uns, dank der elektrischen Unterstützung nichts aus...

2011_04_21_RaleighDa wir uns nur nach den Schildern richten kürzen wir die Route leider unabsichtlich ab, da wir glauben schon in Purbach wieder zurück auf den Neusiedlerradweg B10 zu müssen. Eigentlich wäre die Strecke noch bis Donnerskirchen weitergegangen. So kommen wir heute nur auf ca. 28 km Gesamtstrecke. Trotzdem nicht schlecht, somit haben wir noch Zeit am Rückweg einen Sprung nach Parndorf ins “Designer Outlet” zu fahren...

Alles in allem ist der Kirschblütenradweg sehr zu empfehlen. Besonders wenn man ein Elektrorad testen möchte, denn die Strecke hat alles was man braucht um herauszufinden on ein Elektrorad zu einem passt.

Übrigens das Raleigh E-Comfort hat mich nicht überzeugt. Das Fahrrad ist nicht schlecht, aber der Elektroantrieb mit 26V wirkt manchmal etwas kraftlos, außer wenn mal viel schaltet! Und dafür ist der Preis von fast 2700,- meiner Meinung nach etwas zu viel.

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Radtour mit Hindernissen dafür mit Elektroantrieb

by pbelcl 20. April 2011 19:35

2011_04_20_Tulln RadtourHeute war wieder mal eine Radtour auf dem Programm. Diesmal habe ich für Andrea ein Winora F1 Elektrorad mit TransX Antrieb und für mich wieder mein geliebtes Scooterbike Hybrid besorgt.

Ursprünglich war geplant mit dem Zug nach Neusiedl am See zu fahren, und dort den Kirschblütenradweg zu besuchen. Leider gab's dann einige Probleme:

Zuerst stellten wir fest dass die Bahnstrecke nach Neusiedl bis 25.4. von Bruck bis nach Neusiedl unterbrochen und somit für den Fahrradtransport ungeeignet ist.
Dann fanden wir doch einen Zug zeitig in der Früh welcher mit einem Schienenersatz Radtransporter unterwegs war.
Als wir dann letztendlich am Bahnhof standen, haben wir durch einen Fehler beim Fahrplanlesen, diesen Zug dann verpasst!!
Leider NACHDEM wir die Fahrkarte gekauft hatten ;-(

So planten wir kurzerhand um und entschieden uns von Tulln entlang der Donau Richtung Wien zu fahren. Da wir die Tagesradkarte ja schon hatten brauchten wir nur mehr ein weiteres Personen Zugticket zu kaufen. Als wir in Spittelau den Zug einfahren sahen, waren wir etwas angespannt, denn die Wagons hatten kleine Einstiegstüren. Es stellte sich aber heraus, dass am Zugende ein Fahrradwagon verfügbar war, und so hatten wir kein Problem mit den doch recht schweren Rädern! Toll dass wir einen schnellen Zug erwischt hatten, denn dieser war in ca. 20 Minuten in Tulln!

Der Radweg von Tulln nach Wien verläuft nahezu immer sehr schön entlang der Donau und ist wirklich empfehlenswert. Von Tulln nach Wien (Spittelau) sind es ca. 38 km.
Auf der Strecke gibt es viele nette Plätze die dafür sorgen, dass wir ausreichend Rast machen. Dank der Elektroräder spüren wir auch nichts von dem Gegenwind auf der Strecke, der uns lediglich dazu bringt unsere Windjacken anzuziehen.

Wer unsere Strecke von Tulln nach Wien gerne verfolgen möchte kann sie auf unserer Homepage ansehen

Inklusive unserem ersten Versuch mit Neusiedl kommen wir heute auf ca. 50 km gefahrene Strecke. Die Elektroräder hätten sicher noch ca. 10 weitere km geschafft, aber Andreas “Popometer” leider nicht mehr Zwinkerndes Smiley

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Kurztest Winora F1 mit Mionic PST Hinterrad Antrieb

by pbelcl 19. April 2011 19:21

2011_04_19_WinoraHeute habe ich wieder mal ein neues Testrad besorgt welches Andrea bei der morgigen Radtour fahren wird.
Es handelt sich um das Winora  F1 mit Mionic PST Hinterradantrieb , welches uns vom Radmechaniker zur Verfügung gestellt wurde.
Horst May, der Chef der Firma verleiht seit kurzem Fahrräder. Andrea durfte einer der ersten Kundinnen sein.
Horst war sogar so nett und hat einen kurzen Sattel für Andrea auf das Rad montiert, damit sie keine Probleme hat, mit den Füssen richtig auf den Boden zu gelangen! DANKE!

Das Winora F1 ist ein stabiles Elektro Fahrrad in der EUR 2000,- Klasse. Es hat keine klassischer Vorderradfederung, sondern einen zentralen Dämpfer in den Rahmen integriert. Dadurch ist auch der Federweg nicht besonders üppig, aber es funktioniert. Die 9 Gang Kettenschaltung  Shimano Alivio M 430 arbeitet über zwei Wippen und funktioniert sehr präzise. Ich persönlich mag diese Art zu schalten viel lieber als diese “Drehgriff Dinger”, aber das ist sicher eine subjektive Entscheidung. Die Verarbeitung des Winora macht einen stabilen Eindruck und es gibt einige kleine Schmankerln. Beispielsweise ist Rahmen ein Speichenschloß integriert, welches mit dem selben Schlüssel gesperrt werden kann, wie die Akkuabdeckung. Auch ein Nabendynamo ist serienmäßig dabei.

Der Elektroantrieb funktioniert hervorragend. Der Motor von Mionic (oder TransX) ist im Hinterrad verbaut. Auch der Akku ist hinten im Gepäckträger integriert. Das macht das Fahrrad hecklastig! Beim Fahren merkt man davon wenig, aber wenn man das Fahrrad tragen muss, fällt dieser Umstand natürlich entsprechend auf.

Ein schönes fast übergroßes Multifunktionsdisplay LCD DP-09 liefert alle nötigen Informationen zur Geschwindigkeit, gefahrenen Entfernung, Akkuladung und die restliche Reichweite für die derzeit eingestellte Unterstützungsstufe. Der Antrieb bietet 3 Unterstützungsstufen (L, M, H) und natürlich auch einen Leerlauf (N) mit dem das Fahrrad ohne elektrische Unterstützung gefahren werden kann. Das macht allerdings bei einem Kampfgewicht von fast 25kg (ohne Gepäck) nicht lange Spaß Zwinkerndes Smiley

Die Kraftübertragung in der Stufe “H” ist sehr gut und sehr kräftig, sie schiebt auch Bergauf noch ausreichend stark an. Die Stufe “M” ist eigentlich die angenehmste, denn hier bekommt man ausreichend Unterstützung, die aber nicht aufdringlich wirkt. Mit der Stufe “L” kann man fahren um das hohe Fahrzeuggewicht auszugleichen, sozusagen mit der gleichen Anstrengung als hätte man ein leichtes Fahrrad ohne E-Antrieb. Der Motor gibt je nach eingestellter Stufe seinen Antrieb dazu. Etwas träge ist manchmal die Abschaltung, das bedeutet dass der Motor den  Bruchteil einer Sekunde nachschiebt, wenn man zum Treten aufhört. Hat man sich an diese Tatsache gewöhnt, dann stört es aber kaum.

Die Reichweite ist mit ca. 60 km angegeben, was schon ganz ansehnlich ist.

Alles in allem ein sehr brauchbares Fahrrad zu einem akzeptablen Preis.

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scheckbetrug im Internet – Konkret sendet meinen Bericht

by Paul Belcl 8. November 2010 18:43

tv_konkret_logo1 Unlängst habe ich ja über eine Info über Scheck Betrügereien hier berichtet.

Kurz darauf habe ich beim ORF in der Konkret Redaktion angerufen und dort mal nachgefragt ob Interesse besteht das zu senden.

Prompt darauf hatte ich ein Fernsehteam in meiner Wohnung und durfte der Konkret Redaktion meinen “Fall” schildern.

Das Ergebnis könnt ihr euch hier ansehen

Schön dass es mir hier gelungen ist, einige Leute vor diesen Betrügereien zu warnen!

Currently rated 5.0 by 2 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Tipps & Tricks | Fahrrad | Meckerecke

Das perfekte Sesselrad – Wunschliste des Perfektionisten

by Paul Belcl 19. September 2010 07:38

Nun habe ich ja schon einige Liege und Sesselräder getestet und bin schon nahe dran das perfekte Fahrrad zu finden.

Hier nun mal eine Wunschliste für das perfekte Scooterbike

  • Felgenbremse hydraulisch vorne (Magura HS11)
  • Scheibenbremse oder Felgenbremse hydraulisch hinten (Magura Luise)
  • 20 Zoll Räder vorne & hinten
  • pannensichere Bereifung mit Autoventilen (z.B. Schwalbe “Big Apple”)
  • integriertes Steuerkopf-Federsystem fürs Vorderrad
  • zentrales Federelement unterm Sattel – wie Scooterbike oder Phönix
  • Schalensitz (wie beim Scooterbike Testfahrrad) aber
    mit Sitzverstellung in Länge und Neigung (wie beim neuen Utopia Phönix)
  • Rohloff Schaltung (14 Gang)
  • Elektroantrieb im Tretlager – z.B. Panasonic Antrieb der im Flyer verwendet wird.
  • Elekroantrieb bis 28 km/h volle Unterstützung  und bis 32 km/h ausklingende Unterstützung . wie BioniX (mit Software 3.8)
  • Vollkettenschutz – wie bei Utopia möglich (Country Kettenschutz)
  • Radnabendynamo (vorne)
  • Preis unter EUR 4500,-

Falls jemand von Euch so ein Fahrrad finder, dann her damit ;-)

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 6.Tag - Abschlussbericht

by Paul Belcl 17. September 2010 19:49

2010_09_17_Scooterbike HypridDas Scooterbike Hybrid ist wirklich nahezu perfekt und es ist mir schwer gefallen es heute wieder zu Backwind.at zurückzubringen. Michael hat sich schon gefreut, denn es warten schon einige Leute die von mir während der Testwoche Visitenkarten bekommen haben, auf eine Probefahrt. Ich bin sicher das Scooterbike wird nicht lange im Geschäft stehen!

Die Vorteile dieses Fahrradkonzeptes überwiegen klar im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad. Die Sitzposition ist sehr angenehm und ich hatte während der ca. 500 km, die ich mit dem Fahrrad unterwegs war, keine Poposchmerzen, oder ähnliche Probleme mit dem Rücken!
Zwar haben anfangs einige Muskeln rebelliert, von denen ich nicht mal wusste dass es sie gibt. Aber das hat sich nach einer kurzen Trainingszeit wieder gelegt und die Kerle haben akzeptiert dass sie nun auch was hackel müssen ;-)

Beim Beladen des Fahrrades ist mir angenehm aufgefallen dass das Gewicht hinter dem Sitz das Fahrverhalten eher positiv beeinflusst als Negativ!. Bei höherer Beladung wirkt das Rad noch laufruhiger. Nur beim langsam fahren in engen Kurven, speziell enge Rechts-links Kombinationen ist der Lenkeinschlag schwer zu dosieren. Hier braucht man entweder viel Gefühl und auch Übung, oder man stellt einfach die Füße auf den Boden und manövriert da durch ohne zu treten. Sieht zwar nicht so professionell aus, ist aber in manchen Fällen sicherer!

Hier eine kurze Zusammenstellung der Fakten die mir aufgefallen sind:

  • PRO – Sitzposition, sehr bequem und nach kurzer Zeit will man nicht mehr anders sitzen! 
  • PRO – bei hohen Geschwindigkeiten sehr laufruhig durch den langen Radstand
  • PRO – Hohe Beladungsfähigkeit bei guter Laufruhe
  • PRO – Sitzposition bleibt erhalten auch beim Stehen. Einfach die Füße runter stellen reicht.
  • PRO – Gute Beleuchtung bereits serienmäßig
  • PRO – gute Bremsanlage (fürs Vorderrad bei Nässe fast schon zu gut!)
  • PRO – Schalensitz ist sehr bequem!! - Sonderausstattung (229,-)
  • PRO – BionX 250 HT mit dem neuen Display sehr Leistungsfähig!! (leider auch sehr teuer)
  • PRO – Schwalbe Breifung mit Kevlar Pannenschutz (vorbildlich)
  • PRO – Cruiser Lenker sehr bequem zu fahren – Sonderausstattung (25,-)
  • PRO – Trotz des hohen Gewichtes (über 30kg) sehr ausgewogen und gut zu tragen
  • KONTRA – wackelig beim langsamen Fahren in engen Kurven.
  • KONTRA – Kettenkranz vorne “frisst” gerne dünne Hosen!!

Wie schon gesagt überwiegen die Vorteile dieses Fahrrades stark, daher bin ich derzeit sehr überzeugt von dieser Art des Radfahrens. Nach diesem Test würde ich gerne einen direkten Vergleich zum neuen Utopia Phönix haben, da dieses Fahrrad einige Änderungen besitzt, die vielleicht auch dem Scooterbike gut tun würden.

Beispielsweise wäre der Vollkettenschutz (zumindest Vorne) eine starke Bereicherung. Auch ein 20“ Vorderrad würde dem Scooterbike wahrscheinlich ganz gut tun. Allerdings nur dann wenn man nicht auf das integriertes Steuerkopf-Federsystem verzichtet, den in meinem Test hat es oft einen guten Dienst getan!
Speziell bei steileren Auffahrtsrampen ist es eine hervorragende Hilfe um etwas gedämpft anzukommen.
Auch kommt in meinem Test oft der Wunsch nach mehr Gängen auf, denn dann könnte man noch höhere Geschwindigkeiten mit dem Rad fahren, ohne viel zu “haxeln”.
Leider ist mir keine Schaltung bekannt die mehr als 9 Zahnkränze in Verbindung mit dem BionX Elektroantrieb am Hinterrad unterbringt!
Deshalb ist mein getestetes Scooterbike schon die perfekteste Ausbaustufe die es derzeit mit Elektromotor im Heck gibt. Eine Lösung mit Frontmotor halte ich in diesem  Fahrrad für keine gute Idee, da das Vorderrad meiner Meinung nicht genügend Traktion dafür hat. Speziell bei Nässe wär das gar nicht lustig.
Hier würde beispielsweise der Mittelmotor von Panasonic hervorragend reinpassen, aber Weihnachten kommt ja erst…

Ich werd meine Wunschliste nach den vielen Eindrücken mal zusammenstellen und dann sehen, ob jemand so ein Rad im Frühjahr 2011 auch baut!
Wenn ja, dann wird es sicher eine Kaufentscheidung geben, sofern ich das Geld dann auch zusammen habe ;-)

Alle Erfahrungen mit dem Fahrrad könnt ihr bekommen, wenn ihr hier im Blog nach Scooterbike sucht!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 5.Tag – Stadttour bei Regen

by Paul Belcl 16. September 2010 20:09

Heute habe ich endlich wieder mal Zeit mit dem Scooterbike zu fahren. Diesmal beruflich, denn ich muss in mehreren Außenstellen Netzwerkkomponenten anschließen.

Ein idealer Testtag ist heute nicht, denn schon bei der Abfahrt regnet es leicht. Ich beschließe gleich die ganze Regenmontur anzuziehen und habe wieder mal den richtigen Riecher, denn auf halber Strecke zur ersten Außenstelle beginnt es zu schütten.

2010_09_16_Scooterbike_Vorderrad Die Fahrt bei Regen lässt wieder meine Zweifel aufkommen ob das kleine 16 Zoll Vorderrad wirklich eine gute Wahl für das Fahrrad ist. Denn in Kombination mit der Magura “Luise”, der hydraulischen Scheibenbremse ist das Rad auf nassem, rutschigen Untergrund sehr vorsichtig zu bremsen.

Als ich allerdings bei einer Straßenkreuzung eine Vollbremsung machen muss, weil ein Autofahrer versucht telefonierend mit einer Hand eine Kurve zu meistern, bin ich Froh dass man durch die niedrige Sitzposition mit den Füßen mit bremsen kann. Das hat in diesem Fall zwei Vorteile!
Zum Einen erhöht es die Verzögerung und zum Anderen kann ich das Gleichgewicht halten obwohl das Vorderrad trotz “Stotterbremse” nicht mehr ganz stabil auf der Straße liegt.

So beschließe ich auf Kosten meiner Schuhsolen den Trottel nicht abzuschießen, denn es wäre auch sehr Schade um das schöne Scooterbike!
Ich denke dass ich mit einem herkömmlichen Fahrrad da mehr Probleme gehabt hätte, denn nur mit der Bremswirkung der Räder, wär sich das auch damit nicht mehr ausgegangen.
Dabei war ich in diesem Fall gar nicht so schnell dran.

Der Regen wird immer stärker und ich habe es etwas schwer den Drehgriff der 9 Gang Schaltung zu verwenden, da meine regennassen Hände auf dem Griff immer abrutschen. Den sollte man vielleicht etwas leichtgängiger machen.2010_09_16_Scooterbike_Drehgriff

Ich schaffe die vier Lokationen in nicht mal 4 Stunden obwohl ich jeweils ca. 30 Minuten für den Aufbau brauche. Massiv förderlich sind dafür zwei Tatsachen. Zum Einen brauche ich keinen Parkplatz suchen und zum Anderen kann ich immer die Ideallinie fahren (z.B. durch die Innenstadt). Immer mehr bin ich der Meinung dass dieses Fahrrad mit dem BionX Antrieb der ideale Ersatz für das Auto ist, sofern man nicht viel zu transportieren hat.
Die Allwettertauglichkeit des Fahrrades hat sich mit diesem Tag zwar bestätigt. Allerdings drängt sich schon die Frage auf ob man auch bereit ist, bei solchem Wetter mit Regengewand ausgerüstet auch im starken Regen zu fahren, denn Spaß macht das nur bedingt.
Auch muss man einkalkulieren dass man am Ziel die Zeit braucht, sich von den nassen Sachen zu befreien und diese auch irgendwo unterbringen sollte.

Alles in Allem war es ein lehrreicher Tag und ich bin total überrascht, wie schnell ich die 36 km heute mit dem Scooterbike Hybrid erledigt hatte, obwohl es sicher die Hälfte davon regnete.

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 4.Tag – Zug und U-Bahn

by Paul Belcl 14. September 2010 19:28

Heute bin ich mal zum Test in der U-Bahn und in der Schnellbahn unterwegs.

2010_09_14_Scooterbike_Schnellbahn Da das Scooterbike Hybrid nur um ca. 15 cm länger ist wie mein “Standard Fahrrad”, sollte das kein besonderes Problem werden.

Allerdings ist das Scooterbike mit ca. 33kg (aufgetankt) nicht unbedingt ein Leichtgewicht. Denn der BionX Antrieb hat schon seine geschätzten 8 kg.
Da das Fahrrad keinen Alurahmen hat, sondern aus hochfestem CroMo-Rohr ist, kommen da schon für das Fahrrad ohne Elektroantrieb 25,5 Kg auf die Wage.
Jedoch ist die Gewichtsverteilung absolut ideal und so lässt sich das Scooterbike viel leichter in den Zug heben als beispielsweise der “weisse Riese” den ich vor einiger Zeit zum Test hatte!
Das hat mich etwas überrascht, denn ich hatte mir mehr Probleme mit dem langen Ding erwartet…

In manchen Aufzügen, speziell in den U-Bahn Stationen ist das dann nicht mehr so einfach. Denn dort habe ich oft mit meinem herkömmlichen Fahrrad schon meine liebe Not. Aber was solls, meist ist sowieso eine Rolltreppe da, und auch dort macht das Scooterbike keine schlechte Figur.
In der U-Bahn selbst geht sich das Fahrrad in einem Wagon quer ebenfalls ohne Probleme aus, allerdings gibt es in diesem Wagon dann nicht mehr viel Platz zum durchgehen. Gerade mal ein halber Meter auf EINER Seite lässt sich machen. In diesem Fall schummle ich mich nicht mehr so gerne zu “nicht Fahrradzeiten” in die U-Bahn, denn das gibt doch mehr Konfliktpotential als zum Beispiel mit einem Klapprad, welches bedeutend kürzer ist!
Und solange die Leute ohne Probleme vorbeigehen können, gibts auch keinen Ärger ;-)

Fazit: Praxistest in den öffentlichen Verkehrsmitteln bestanden!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Wie fährt sich ein “Streetstepper”

by Paul Belcl 12. September 2010 12:55

Ein weiteres interessantes Gerät das ich bei Michael von Backwind.at von der Eurobike ausprobieren durfte ist der Streetstepper.

Er ist dem Dreamslide sehr ähnlich, nur mit dem Unterschied dass die Kraftübertragung etwas anders funktioniert.

Beim Streetstepper kann man nicht nur durch wechselseitiges auf und ab Bewegen für Vortrieb sorgen, sondern auch durch gleichzeitiges. Wirklich lustig!

Der Streetstepper ist auch etwas schwerer als der Dreamslide und macht einen etwas robusteren Eindruck. Das Fahrgefühl ist auch wesentlich weniger wackelig. Allerdigs hab ich es hier nicht geschafft so schnell zu fahren, wie mit dem Dreamslide.

Es gibt auch eine Version mit 3 Gang Schaltung, wie immer das funktioniert.

Hier ein Video vom Streetstepper in Aktion

http://www.youtube.com/watch?v=38gyRy1ppOw&feature=player_embedded

Wer mal Probefahren will, kann sich gerne bei Michael melden….

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | innovative Technik

Was ist denn ein “Dreamslide” ?

by Paul Belcl 12. September 2010 12:55

Ein weiteres Fahrzeug das Michael von Backwind.at aus Friedrichshafen mitgebracht hat bin ich auch kurz mal probegefahren. Den/das Dreamslide. Dieses Fahrzeug hat wirklich potential zum Kultobjekt. Man steht auf dem Dreamslide ähnlich wie auf einem Trittroller. Nur dass man nicht auf einer festen Platte steht, sondern auf zwei großen Pedalen. Dort hat der ganze Fuß bequem Platz. Durch das auf und ab bewegen der Füße, wie auf einem Stepper wird das Ding angetrieben. Ein gefinkeltes Getriebe sorgt für die Umwandlung der Auf und Ab Bewegung in Vortrieb. Das Fahrgefühl auf dem Dreamslide ist anfangs extrem wackelig. Aber nach kurzer Zeit, wenn man darauf vertraut, kann man sich damit sehr intuitiv und bis zu 30 km/h schnell bewegen!!

Die Lenkstange ist vertikal angeordnet und die Griffe am Lenker sind rollengelagert.
So ist es möglich das Fahrzeug durch kräftiges Bewegen des ganzen Körpers zu beschleunigen. Ich hätte es nicht geglaubt, aber ich bin das Ding selbst mit 25 km/h gefahren.

Mein Eindruck vom Dreamslide ist gemischt!

2010_09_12_DreamslidePositiv aufgefallen ist mir:

  • Man kann sich damit schnell fortbewegen (bis zu 30 km/h!)
  • Nach einer Eingewöhnungsphase ist es recht gut zu beherrschen
  • Es lässt sich leicht zusammenklappen und ist dann nicht größer wie ein Tretroller!
    Der Klappmechanismus ist gut durchdacht und man kann das Dreamslide auch
    im zusammengeklappten Zustand mit einem Griff super manövrieren!
  • Zwei unabhängige Bremsen
  • Die Bremsen lassen sich sogar mit einem kniffeligen Seilzug fixieren

Nicht so gut gefällt mir

  • Zum Wechsel von Beschleunigen und Bremsen muss man kurz die Finger öffnen und die Bremsen greifen
    Instinktiv neigt man aber in Gefahrensituationen eher dazu sich noch mehr am Lenker festzuhalten!
    Das verringert für mich das Sicherheitsgefühl beim Fahren
  • Zum Abstellen des Dreamslide miss man zuerst die Bremsen fixieren und dann ein Pedal in eine exakte Position drehen, damit das Ding auch brav stehenbleibt. Das war mir viel zu fummelig!!
    -> hier fehlt ein Ständer!
  • Der Preis. Lt. Michael kostet das Dreamslide weit über 1000,- EUR

Ich bin zwar sehr beeindruckt von dieser neuen Art sich zu bewegen, aber für mich scheint das Dreamslide eher ein Sportgerät zu sein, als ein Fortbewegungsmittel. Aber für kurze Strecken von ca. 5-10 km ist es sicher hervorragend geeignet. 

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

innovative Technik | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 3.Tag – Einkaufstour ohne Strom

by Paul Belcl 11. September 2010 23:29

2010_09_10_Scooterbike Heute früh war mal Einkaufen angesagt. Nur, nicht wie üblich, mit dem Auto. Denn ich habe ja das Scooterbike im Test und daher darf mein Auto heute mal in der Garage bleiben.

Da Andrea mit mir einkaufen fährt, habe ich aber freundlicherweise den Elektroantrieb abgeschaltet. Gar nicht so leicht, aber das Scooterbike macht auch ohne Strom Spaß.

Nach einer “kleinen” Einkaufstour mit Andrea von insgesamt ca. 12 km steht fest dass sich das Scooterbike ohne Probleme auch ohne Strom bewegen lässt.
Jedoch bei steilen Bergaufstrecken geht das ganz schön in die Kniemuskeln, aber die werden sich auch noch daran gewöhnen ;-)
Ich konnte trotzdem mit Andrea mithalten und bei der Tour außerdem feststellen dass das Scooterbike etwas länger bergab ohne Treten rollt, wie Andreas Fahrrad. Das finde ich toll, denn Andreas Diamant Fahrrad ist schon sehr leichtgängig!
Lag vielleicht daran dass ich unseren gesamten Wochenendeinkauf auf dem Packlträger hatte.

Außerdem stelle ich fest dass das Scooterbike überall ein absoluter Publikumsmagnet ist! Michale wird sich freuen, denn bald hab ich keine Visitenkarten von Backwind.at mehr ;-)

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 2.Tag - BionX der Go und STOP Antrieb

by Paul Belcl 10. September 2010 23:11

2010_09_11_bionx-logo Heute hab ich mal beschlossen den Akku des Scooterbike Hybrid leerzufahren. Irgendwie kommt mir Radfahren mit dem BionX Antrieb vor wie Selbstbetrug. Denn auf die stärkste Unterstützungsstufe eingestellt, macht er dir zuerst Lust auf Beschleunigung die bis 25 km/h so rasant funktioniert, wie bei keinem bis jetzt getesteten Fahrrad, also “GO”. Und dieses “GO” passiert kraftvoll auch beim Bergauffahren ohne ein merkliches Geräusch vom Motor zu hören, da der Antrieb von BionX kein Getriebe hat. Wirklich toll!!!
Dann bei exakt 25 km/h ist plötzlich der Strom weg, also STOP. Ich nenne ihn daher “GO and STOP” Antrieb!

Ich habe gestern Abend fast 2 Stunden im Internet verbracht und unzählige Codes gefunden, die es angeblich möglich machen diesem Antrieb ein wenig sanfte Dynamik im oberen Bereich beizubringen. Soll heißen, dass der Abschalte-Vorgang etwas sanfter bis ca. 28 km/h ausklingt als bei 25 km/h den Stecker rauszuziehen! Leider ist mein Testfahrrad mit der neuesten Version dieses Antriebes ausgestattet (siehe Bild) und da geht angeblich nix mehr. 2010_09_11_BionX DisplayDa der Motor die Leistung selbst drosselt und auch weiß für welchen Radumfang er verbaut wurde, ist auch nix mit kleinerem Radumfang einstellen und ähnlichen Tricks! Schade, denn im Internet habe ich gelesen dass der Motor in anderen Ländern sogar bis 32 km/h zugelassen ist und früher bis zu dieser Geschwindigkeit auch eingestellt werden könnte. Nicht dass ich jetzt damit rasen möchte, aber wenn die Unterstützung bis 28 km/h noch wenig mittut und bei 30 km/h dann komplett aus ist, wär das absolut perfekt! 
Und meines Wissens räumt der Gesetzgeber eine gewisse Toleranzgrenze bis 28 km/h ein, also wärs auch gesetzlich im Rahmen.

Nun ja, vielleicht findet sich da ja noch eine Lösung, denn so wie es jetzt ist funktioniert es zwar toll, aber ab 25 km/h sehr plötzlich Spassfrei ;-( Dafür gefällt mir das neue Display wesentlich besser, als die bisherigen BionX Anzeige!

Ich habs heute trotzdem geschafft ca. 45 km auf den Tacho zu radeln und dabei waren noch 2 von 8 Akkustrichen vorhanden. Daher schätze ich die Reichweite bei voller Unterstützung (stufe 4) mit dem Scooterbike auf ca. 55 km. Und das obwohl das Fahrrad komplett ca. 33 kg hat!

Nun zum vorher angesprochenen Selbstbetrug. Dieser sah so aus, dass ich mit dem Fahrrad IMMER schneller unterwegs war als 25 km/h und somit ohne es zu merken, viel mit getreten habe. Der Tagesschnitt lag lt. Tacho bei 23.5 km/h. Klingt für mich zwar etwas viel, aber wird schon stimmen, denn beim Bergabfahren können schon mal 40 km/h am Tacho stehen!
Und das Fahrrad läuft trotz des relativ schweren Motors sehr leicht und mit kaum merklichen Widerstand. Das hohe Gewicht merkt man nur, ein kleines bisschen, wenn ohne Strom gefahren wird.

Currently rated 4.0 by 1 people

  • Currently 4/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Scooterbike Hybrid – 1.Tag - die Krönung der Fahrradfahrens

by Paul Belcl 10. September 2010 07:14

  Vor einigen Tagen habe ich ja, wie schon gelesen das Scooterbike Hybrid für einen Test von Backwind.at bekommen.

2010_09_10_Ich auf dem ScooterbikeEin Fahrrad dieser Bauform beabsichtige ich eventuell nächstes Frühjahr zu kaufen, denn ich bin überzeugt dass diese Art Fahrrad zu fahren die Entspannteste ist die es gibt! Nun habe ich die Gelegenheit herauszufinden ob das auch wirklich stimmt.

Mein erster Eindruck von dem Fahrrad ist “GEIL”. Die Sitzposition ist perfekt und mit dem optionalen Schalensitz meines Testrades fühlt man sich sofort nach dem Hinsetzen total geborgen!

Der Basisrahmen entspricht einem Scooterbike ROADSTER SCB 1.5 der mit einem Schalensitz aufgerüstet wurde. 
Weiter technischen Daten meines Testrrades könnt ihr auf der Webseite von Scooterbike nachlesen.

Fahren auf diesem Rad ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase unbeschreiblich angenehm. Durch die niedrigere Sitzposition hat man weniger Abstand zur Straße. Das macht sich beim stehen bleiben dadurch bemerkbar, dass man die Füße auf den Boden stellen kann ohne absteigen zu müssen. Speziell für kleine Personen ideal! Der lange Radstand des Fahrrades macht es auch bei höheren Geschwindigkeiten leicht beherrschbar und trotzdem leicht zu manövrieren.
Ich bin am ersten Tag schon fast 30 km damit gefahren weil man, einmal im Sattel, gar nicht mehr absteigen möchte.

Der Antrieb von Bionix, welcher auf meinem Testrad verbaut ist, hat mich ehrlich gesagt sehr zwiegespalten. Einerseits schiebt er auf der stärksten Unterstützungsstufe an wie verrückt. Und das nahezu lautlos und ohne Anstrengung.
Zum anderen bricht er diesen tolle Vortrieb bei exakt 25 km/h wieder genau so rasant ab. So wie es das Gesetz vorschreibt, ohne Spielraum. Das ist wie “Coitus interruptus”, denn gerade bei 25 km/h kommt der Wunsch auf noch weiter zu beschleunigen. Das geht auch, aber eben nur mehr mit Muskelkraft. 
In der Praxis bedeutet das erst einmal das Beschleunigungsloch zu überwinden und dafür fehlen der 9 Gang Schaltung noch ein paar obere Gänge.

Allerdings ist dieses Empfinden sehr stark subjektiv, denn auf diesem Fahrrad spürt man nahezu keine Geschwindigkeit. Und genau deshalb ist das Verlangen nach mehr Geschwindigkeit auch so stark!
Angeblich kommt das daher dass man, nicht wie beim herkömmlichen Fahrrad, auf die Straße runter sieht und bewusst wahrnimmt wie Asphalt unter einem vorbeizieht, sondern eher nach oben sieht. Dadurch bekommt man mehr das Gefühl gefahren zu werden und die Geschwindigkeit sieht langsamer aus als sie ist.

Mein erster Eindruck ist jedenfalls toll! Wie es weitergeht hier, in den nächsten Tage…

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Neuigkeiten von der Eurobike in Friedrichshafen

by Paul Belcl 7. September 2010 16:02

2010_09_08_Eurobike Heute früh war ich bei Backwind.at um mal nachzusehen was Michael alles so von der Eurobike Fachmesse in Friedrichshafen mitgebracht hat.

Ich kam aus dem Staunen nicht heraus denn die Fahrzeuge die ich da in seinem Büro vorfand, werden mich einige Wochen kosten, um sie alle zu testen! Hier mal die wichtigsten

Mobiki mit Elektroantrieb
MEIN Genius Mobiki, das praktischste Klapprad das es gibt mit Elektroantrieb!?
Nicht ganz! Denn das Fahrrad ist KEIN Original Genius Mobiki, sondern ein Nachbau aus China
Eine kurze Probefahrt bestätigt auch, das ist eher eine klapprige Sache, kein Vergleich zum Original! Den Elektroantrieb allerdings, finde ich genial!! Ich hab Michael schon gefragt ob er mir den nicht umbauen will ;-) Da bei Michael alles möglich ist bekam ich auch gleich einen Preis genannt, den ich mir nun überlege …

DreamSlide
Tja das ist etwas schwer zu erklären, denn das Dreamslide ist eine eigene Kategorie für sich!
Man steht auf zwei Pedalen (wie auf einem Stepper) und bewegt die Füße auf und ab.
Durch eine gefinkelte Übersetzung wird das Fahrzeug so bis zu 30 km/h schnell bewegt!!
Der DreamSlide ist sehr leicht und auch noch klein zusammenklappbar.
DAS Fahrzeug hat echt Potential zum Kultobjekt und ich werde es mir sicher mal eine Woche für einen Praxistest ausborgen!

Scooterbike Hybrid

Das Scooterbike ist, ähnlich wie das Phönix von Utopia, ein sogenanntes Sesselrad. Man sitzt entspannt und zurückgelehnt während man nebenbei Fahrrad fährt ;-)
Dieses Scooterbike hat noch zusätzlich einen Bionix Elektroantireb mit an Board. 

Viel zu tun in nächster Zeit und ich hoffe dass in den nächsten Wochen schönes Wetter ist, damit ich all diese tollen Sache auch testen kann!!
Mein absolutes persönliches Highlight, das Scooterbike Hybrid, welches ich schon immer mal ausführlich testen wollte, habe ich gleich mitgenommen!

Denn ich bin überzeugt dass diese Art Fahrrad zu fahren die Entspannteste ist die es gibt!
Nun habe ich die Gelegenheit herauszufinden ob das auch wirklich stimmt….

Currently rated 3.0 by 1 people

  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | Elektrofahrzeuge

Abschied vom weissen Riesen – letzter Testtag

by Paul Belcl 6. September 2010 20:58

Heute war ich zum letzten Mal mit dem Testrad ”weisser Riese” von Backwind.at unterwegs. Zuerst mal von Daheim bis in die Firma. Nach der Firma zu einem Termin ins Auhofcenter. Anfangs mit der U-Bahn bis Hütteldorf und dann den Wiental Radweg bis zum Auhofcenter.
Den Rückweg in die Stadt dann ohne U-Bahn immer entlang des Wienflusses. Leider geht der Wiental Radweg nur bis knapp nach Hütteldorf, aber die restliche Strecke ist auch nahezu immer auf dem Radweg oder zumindest einer Radspur zu fahren. Nach einem kurzen Stopp im 4.Bezirk gehts es weiter nach Hause.

Alles in allem bin ich heute wieder mal ca. 45km gefahren, und am Ende gabs noch 1-2 Akkustriche Restladung.

Mein Fazit zum weissen Riesen:2010_08_19_Weisser Riese

  • Fahrrad ist mit ca. 28 kg sehr schwer. Der Schwerpunkt ist weit hinten.
    Das macht beim Fahren Spass, aber tragen kann man das Fahrrad nur sehr umständlich!
  • Reichweite ist OK! Die längste Strecke mit 54 km und einem
    Akkureststrich ist schwer in Ordnung.
  • Die Sitzhaltung auf dem Fahrrad ist sehr gut, da aufrecht!
    Ermüdungserscheinungen halten sich dadurch stark in Grenzen
  • Die Verarbeitung ist zwar nicht erstklassig, was mir aber während des gesamten Tests
    keinerlei Probleme gemacht hat.
  • Der Preis (ca. EUR 1890,-) für dieses Rad ist schlichtweg zu teuer, deshalb wird es eher nicht ins Programm von Backwind.at aufgenommen, denn da gibt es besseres zu einem vergleichbaren Preis!

Trotzdem eine nette Erfahrung, aber nun muss Platz gemacht werden für einen neuen Testkandidaten den ich morgen abhole!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | Elektrofahrzeuge

Weisser Riese – langstrecken Testtag

by Paul Belcl 27. August 2010 07:29

Heute war wieder mal perfektes Elektrorad Wetter. So nahm ich das Testrad von Backwind.at welches ich “weisser Riese” nenne und fuhr wieder mal los.
Heute wollte ich mal rausfinden wie lange man mit dem Fahrrad unterwegs sein kann bis der Akku leer ist.

Dazu fuhr ich mal die ersten 11km in die Firma. Am Nachmittag gings dann weiter zu Sonja und Michael von Backwind.at mit denen ich eine kleine Stadtrundfahrt geplant hatte.

Mittagessen in Meidling, danach einige Wege erledigen im 4.Bezirk und dann zum Eis essen nach Favoriten. Schließlich wieder nach Hause. Als ich daheim ankam zeigte mein GPS Aufzeichnungsgerät 54 km an!

Und das mit einer Akkuladung auf voller Unterstützungsstufe! Und theoretisch war sogar noch ein Akkupunkt auf der Anzeige. Allerdings hatte ich auf den letzten Kilometern schon das Gefühl, dass die Unterstützung etwas nachläßt.

Das Testrad welches mir Michael da geborgt hat, ist irgendwie eine komische Erscheinung, denn es sieht auf den ersten Blick sehr gut und wertig aus, aber beim genaueren Hinsehen kommt immer mehr die “Chinaware” zum Vorschein, was nicht heissen muss, dass es auch Qualitativ so ist. Tatsache ist, dass mir nach mehr als 50km nicht der Hintern weh tut, und ich hatte auch die ganze Zeit ein sicheres Gefühl auf dem Fahrrad hatte!

Ich habe auch das Gefühl, dass sich die schon erwähnte Motorbremse beim zurückdrehen der Tretkurbel, auch den Rollwiderstand negativ auswirkt. Denn je öfter ich diese recht praktische Funktion nutze, desto schwergängiger fühlt sich das Fahrrad an. So als würde sich diese Motorbremse nicht vollständig lösen…

Kurz zusammengefaßt:

Vorteile:

  • Sehr gute und aufrechte Sitzposition2010_08_19_Weisser Riese
  • starker und souveräner Antrieb
  • sieht hochwertig aus
  • gute Reichweite

Nachteile:

  • Nach einiger Zeit hoher Rollwiederstand
    macht sich aber durch den starken Antrieb nicht gleich bemerkbar
  • kleine Verarbeitungsmängel (nicht wesentlich)
  • etwas zu teuer

Fazit:
Ich habe Michael geraten dieses Rad nur dann in sein Programm aufzunehmen wenn es um maximal 1500,- EUR zu verkaufen ist. Denn um den Preis von knapp 1900,-, den es jetzt kosten soll, ist es kein Schnäppchen. Da leg ich noch 1-2 Hunderter drauf und kauf mir ein Fahrrad der Qualitätsmarke Flyer…

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Radtour mit dem Utopia Phönix im Traisental

by Paul Belcl 21. August 2010 20:54

Nun ist es mir doch noch gelungen ein Utopia Phönix für einen 14 Tage Test aufzutreiben.
Ich habe dieses Sesselrad schon vor einigen Monaten in Salzburg beim einzigen Utopia Händler in Österreich kurz probegefahren und war begeistert. Michael von Backwind.at in Wien, hat sich nun ein etwas älteres gebrauchtes Utopia gekauft, um es mit einem Elektroantrieb auszustatten. Da Backwind.at nun aber 14 Tage auf Urlaub ist, darf ich es in dieser Zeit (noch ohne Elektro) mal testen.
Dazu hat Andrea eine Radtour auf dem Traisental Radweg für uns geplant.

2010_08_21_Traisen Radtour Auto Schon das Beladen des Fahrradträgers mit dem Phönix stellt mich vor eine Herausforderung. Das Fahrrad ist zwar mit ca. 180 cm nicht länger wie ein normales Fahrrad, aber durch den weiten Radstand fast etwas zu breit für die Schienen auf meinem Radträger. Gottseidank nur “fast”, denn mit etwas tricksen bei den Radfixiermulden klappt es dann doch. Ich beschließe jedoch das Utopia mit zwei zusätzlichen Spanngurten auch seitlich zu fixieren.

So kommen wir nach ca. 65 km in Traisen ohne Probleme am Ziel an!

2010_08_21_Traisen Radtour ZugVon dort geht es weiter mit dem Zug nach St. Ägyd am Neuwald. Die Zugfahrt dauert ca. 1 Stunde, da der kleine Triebwagenzug wie man so schön sagt “bei jedem Misthaufen” stehenbleibt. Der Einstieg in den Zug ist zwar etwas mühsam da die Türen recht schmal sind, aber im Zug gibt es sogar ein eigenes Fahrradabteil! Offensichtlich lernt die ÖBB ja gerade, dass man für den Preis einer Fahrradtageskarte um EUR 5,-!! auch etwas bieten muss ;-)
Und so sitzen wir entspannt neben unseren Rädern und fahren Richtung St. Ägyd am Neuwald…

Dort angekommen geht es gleich mal los und wir suchen den Radweg. Dieser ist einige 100m nach der Station auch schon beschriftet und ab diesem Zeitpunkt fahren wir dieser Beschriftung nach.

Der Radweg führt bis Lilienfeld durch wunderschöne ländliche Gefilde immer entlang des Traisen Flusses und der Bahnstrecke bis nach St. Pölten. Er ist hervorragend beschildert und wunderschön! Da uns die Strecke von St. Ägyd bis St.Pölten mit ca. 65km allerdings etwas zu Lang war steht das Auto auf ca. der Hälfte der Strecke in Traisen. Ich wollte mit dem Utopia Phönix auch nicht gleich übertreiben, da ich nicht wusste wie es zu fahren ist.

2010_08_21_Traisen Radtour Pause Nach ca. 15 km machten wir eine kurze Imbiss Pause und ich konnte nicht glauben dass ich schon die Hälfte der Strecke hinter mir hatte. Das Phönix fährt sich, obwohl gebraucht und ca. 5 Jahre alt, hervorragend. Es läuft fast wie von selbst und ich bin total begeistert. Je länger ich auf diesem Fahrrad sitze, desto grösser wird der “haben wollen” Effekt!

Ehrlich gesagt würde ich dieses Fahrrad gar nicht elektrisch haben wollen, denn dann wäre diese Leichtgängigkeit durch den Motor vernichtet. Ja dafür braucht man sich beim Bergauffahren nicht mehr so zu plagen, denn steile Abschnitte sind mit dem Phönix etwas ansträngender zu fahren als mit einem “normalen” Fahrrad. Aber das lässt sich durch eine gute Gangschaltung (z.B. von Rolhoff) wieder ausgleichen.

Alles in Allem werde ich mir dieses Fahrrad kaufen! Leider ist es mit meiner Wunschausstattung noch etwas teurer als mein derzeitiges Budget, aber das wird sich spätestens nächstes Jahr im März ändern, und dann wird nur mehr zurückgelehnt radgefahren…..

So vergeht ein “bester Tag” mit einem perfekten Fahrrad und einer perfekten Strecke, die bis Lilienfeld wunderschön ist und dann bis Traisen immer noch sehenswert bleibt. Nach der Rückkunft in Traisen sind wir uns sicher, diese Tour machen wir jedenfalls noch ein zweites Mal ……

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Neues Fahrrad von Backwind.at zum Test – der weißer Riese

by Paul Belcl 19. August 2010 20:03

2010_08_19_Weisser Riese Schon vorigen Freitag habe ich von Backwind.at ein neues Testrad bekommen. Das wird der Bionix Killer hat Michael von Backwind gemeint. “Abwarten”, war meine Antwort!

Das weiße Fahrrad sieht auf den ersten Eindruck sehr hochwertig aus. Der Rahmen wirkt stabil und auch die Verarbeitung ist OK. Auf den zweiten Blick sieht man schon, dass es nicht ganz so hochwertig gemacht ist wie der erste Eindruck vermittelt. Speziell der Ladestecker für den Akku ist schon etwas in die Jahre gekommen. Solche Ladestecker hatte schon die Elektroroller vor ca. 5-8 Jahren. Auch die Abdeckung des Akkus sieht zwar hochwertig aus, ist aber auf den zweiten Blick eher billiges Plastik. Aber das muss ja noch nichts schlechtes bedeuten!

Der weiße Riese (=WR) hat einen Hinterradantrieb der über einen sogenannten Dehnungsmesser im Rahmen die Tretkraft misst und entsprechend den Einstellungen an der Steuerkonsole dann mehr oder weniger Kraft über den Motor dazugibt. Dieses Konzept entspricht auch dem, was Bionix macht, nur dass dort die Messeinheit angeblich im Motor sitzt. Diese Art der Tretkraftmessung ist die eine der derzeit feinfühligsten am Markt und so ist auch die Unterstützung mit dem Antrieb von Bionix vergleichbar. Der Unterschied ist dass der eher kleine Motor ein Getriebe besitzt und daher nicht so leise läuft.

2010_08_19_Weisser Riese_LedDie Steuerkonsole am Lenker ist eher spartanisch ausgestattet. Man sieht in 4 Led Punkten die verbleibende Kapazität der Batterie und aus! Keinen Tacho, kein Tageskilometer. Man kann jedoch die Unterstützung in 4 Stufen wählen, falls man mal weniger Unterstützung haben möchte. Auch hier sieht man, dass bei der Verarbeitung gespart wurde denn die 4 Leuchtdioden sehen so aus als wären sie schief und nicht gerade eingebaut. Schade!

Aber nun losgefahren:

2010_08_19_Weisser Riese_Motor Der Antrieb ist vom Fahrgefühl wieder etwas anders, als bei den Fahrrädern die ich bisher gefahren bin. Er erinnert etwas an das Panasonic Mittelmotos System, was das Ansprechverhalten betrifft. Nur dass der Motor im WR etwas länger braucht bis er sich aktiviert. Dafür gibt er dann ordentlich Gas wenn man fest in die Pedale tritt. Diese Eigenschaft ist wiederum vergleichbar mit dem Heckmotor von Bionix. Irgendwie von beiden etwas und es ist auch stimmig!

Ich habe die Unterstützung immer voll aufgedreht weil ich es geil finde, an der Kreuzung die Typen mit den gelben Rucksäcken regelmäßig abzustauben. Da der Antrieb sehr kräftig ist, gelingt das sehr oft, zumindest bis zur Höchstgeschwindigkeit von ca. 25 km/h. Danach ist Muskelkraft gefragt um auch Erster zu bleiben ;-)
Trotzdem kommt das Fahrrad auf eine ansehnliche Reichweite von ca. 60 km pro Akkuladung. Die Reichweite habe ich allerdings nur hochgerechnet, da ich in meinem Test, heute mit EINEM verbrauchten Akkustrich von VIER ca. 20 km gefahren bin. Wenn man damit rechnet dass der Akku am Ende etwas nachlässt kommt man ungefähr auf diese Reichweite.

Auch von der Sitzposition fährt sich das Fahrrad sehr gut. Besonders begeistert bin ich von der sehr aufrechten Sitzhaltung. Durch diese ist meine Wirbelsäule am Abend nicht so verbogen, das tut gut ;-)

Bei meiner Testfahrt habe ich an diesem Fahrrad etwas entdeckt das ich faszinierend finde. Wenn man während der Fahrt die Tretkurbel zurückdreht, wie wenn man mit einem Rücktritt bremsen möchte, dann beginnt nach ca. 1-2 Umdrehungen der Motor zu bremsen. Ich weiß nicht ob es gewollt ist, oder ein technischer Zufall, ich finde es jedoch interessant, denn die Motorbremswirkung ist nicht schlecht. Vielleicht ist damit ja auch eine sogenannte “Rekuperation” möglich. Soll heißen dass der Akku bei diesem Vorgang wieder geladen wird. Aber das ist nur eine Vermutung!

Mein Fazit:
Eine gelungene Mischung mit einem Ansprechverhalten das dem Panasonic Mittelmotor Antrieb ähnlich ist, mit der Kraftentfaltung des Bionix Antriebes. Ich würde dieses Fahrrad für Leute empfehlen die gerne eher aufrecht sitzen wollen und bei kräftigem Treten einen merklichen Vorschub spüren wollen. Auch dieser Antrieb regelt über 25 km/h ab, allerdings hatte ich einige Male das Gefühl dass es eher bei 27 km/h erst so richtig vorbei ist, denn auch mit diesem Rad kann man auf gerader Strecke ohne Probleme bis zu 30 km/h erreichen wenn man kräftig in die Pedale Tritt.

Durch die großen Räder ist diese Geschwindigkeit auch ohne merkliche Angst zu fahren, denn das Fahrverhalten des Rades ist ausgezeichnet!

Ob das Fahrrad ins Programm von Backwind.at aufgenommen wird, kann ich nicht sagen. Meiner Meinung nach ist es für die Verarbeitung etwas zu teuer. Unter EUR 1500,- wäre es als Einstiegsdroge für Schnäppchenjäger sicher eine interessante Alternative.

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Cyco – Tuning des “Getriebes”

by Paul Belcl 10. August 2010 07:04

Nachdem ich nun einige Zeit mit dem CYCO Klapprad gefahren bin, kommen natürlich die ersten Änderungswünsche.
Normalerweise sind solche Wünsche technisch schwer zu realisieren.2010_08_10_Cyco Tuning
Bei Backwind.at, wie Michael Ratka seine Fahrrad Tuningfirma inzwischen nennt ist das kein Problem!

Zum Beispiel ist es bei schnellerer Fahrt auf dem CYCO nicht mehr wirklich möglich mit zutreten, denn ab ca. 27 km/h muss man schon sehr schnell “haxeln” um die Geschwindigkeit zu halten! 
Da der Motor nur bis ca. 25 km/h unterstützt (Vorschrift ist Vorschrift ;-), kann ich also kaum schneller fahren, als 27 km/h.

“Da geben wir halt ein kleineres Ritzel hinten drauf”, meinte Michael auf meine Frage was man hier tun kann.
Ich habe keine Ahnung welche Auswirkungen das hat und daher lass ich ihn halt mal machen.

Als ich mein CYCO nach ca. 30 Minuten wieder bekomme, lässt es sich zwar im ersten Gang etwas schwerer treten. Aber das stört nicht, denn das CYCO wird eh nur im Notfall ohne Strom gefahren. Dafür kann man aber im 3. Gang nun bis ca. 35 km/h mit treten, ohne mit den Füßen zu “stricken”. Das gefällt mir!!

Der ganze Umbau kostet ca. EUR 70,- für ein kleineres Zahnrad hinten und die Arbeitszeit!
Schön, was bei Backwind.at alles möglich ist!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Hast ein Edelweis bist ….. schnell unterwegs

by Paul Belcl 6. August 2010 17:13

2010_08_06_Edeweiss Wieder mal bekomme ich von Michael bei Ratka Bike Solution ein von ihm elektrifiziertes Fahrrad, zum Testen. Eigentlich entspricht das Edelweiss Elektrorad von der Bauform dem CYCO. Allerdings merkt man beim Fahren sofort, dass das Edelweiss Basisrad ca. das dreifache vom CYCO kostet.

Es ist wesentlich steifer und wirkt stabiler obwohl nicht mehr Rahmen da ist als bei meinem CYCO. Allerdings ist es auf absolutes “Weglassen” konstruiert, denn es gibt auf dem Rad2010_08_06_Edeweiss geklappt weder Kettenschutz noch Kotflügel. Ist zwar nicht ganz mein Stil, fährt sich aber trotzdem hervorragend. Speziell durch den “Mittelakku” ist das Fahrrad sehr ausgewogen!

Und es hat noch einen weiteren kleinen Vorteil gegenüber dem CYCO, es lässt sich mit EINER Hand tragen ohne wie ein Weberknecht, dauernd irgendwelche Teile von sich zu strecken!  Das würde ich mir in der U-Bahn schon manchmal wünschen!

Mir persönlich ist das Edelweiss allerdings schon etwas zu “naked”, denn ein Regenguss und man sieht aus wie eine mittlere Sau, da die Reifen den Dreck richtig auf die Kleidung schleudern, aber dafür ist es extrem leicht und klarerweise können Teile die nicht da sind, auch nicht klappern…..

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Fahrradservice Service von Hofer - klappt hervorragend

by Paul Belcl 5. July 2010 19:04

2010_07_04_HoferVor einiger Zeit hatte der Hinterreifen meines Hofer Klapprades eine kleine etwas komische Ausbuchtung. Ich dachte mir nichts dabei bis diese Ausbuchtung während einer Radtour plötzlich immer höher wurde und dann schlussendlich zum sogenannten Patschen führte! Toll, dachte ich, und das schon 1 Monat nach dem Kauf.

Ich rief also bei der Hofer Hotline an und bekam nach Angabe einiger Informationen beim Call Center die Information dass sich der Mechaniker spätestens in 10 Tagen bei mir melden würde.
Nach 5 Tagen kam auch schon der Anruf. Der Mechaniker teilte mir mit dass er in ein paar Tagen in Wien sei und dass er dann am Nachmittag bei mir sein kann.
Heute war dieser Tag und ich bin wirklich angenehm überrascht worden. Das Hinterrad meines Klapprades war im Nu ausgebaut und der Fehler auch prompt gefunden. Irgend ein Teil hatte gefehlt, was dazu führte dass der Schlauch und auch der Reifen kaputt waren. Mein Rad bekam also einen neues Hinterrad und bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich zwei fehlende Schrauben am Kettenschutz erneuert und die Sitzbefestigung getauscht. Ein Rundum sorglos Paket also....
Alles dauerte ca. 45 Minuten und nun fährt es wieder, das Hofer Klapprad -

Super Service, danke Hofer !!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Testfahrt Utopia Phönix – das beste Sesselrad bis jetzt!

by Paul Belcl 2. July 2010 17:59

2010_07_03_PhoenixHeute war ich mit Freund Michael in Salzburg. Wir haben dort bei aVelo, dem einzigen österreichischen Händler der kleinen deutschen Fahrradschmiede Utopia das Sesselrad Phönix probegefahren.

a’Velo ist ein Fahrradfachgeschäft! Dort wird der Kunde noch richtig beraten!
Wir durften dort mit Hr. Bauer sprechen, der uns nicht nur freundlich, sondern auch sehr kompetent alle Vor und Nachteile des Utopia Phönix erklärt hat!

Ich bin ja schon lange auf der Suche nach einem perfekten Sesselrad, wie ihr hier sicher schon gelesen habt. Das Utopia Phönix ist allerdings das beste Sesselrad das ich bis jetzt gefahren bin. a’Velo hat das Vorführrad mit allem ausgestattet was die Aufpreisliste hergibt. Nur so ist es für den Kunden möglich wirklich alle Komponenten die es derzeit gibt zu testen und sich dann zu entscheiden was davon wirklich auch für ihn wichtig ist.

Das Vorführrad, welches uns für etwas mehr als 2 Stunden überlassen wurde, hatte folgende Ausstattung:

  • Basisrad Phönix mit Standard Schaltung 8 Gang (2699,-)
  • Rohloff Speedhub 14 Gang Schaltung, SUPER!! (+800,-)
  • Nabendynamo Big Bull von SON (+136,-)
  • Son Edelux Beleuchtung mit Standlichtfunktion (+85,-)
  • Country Voll - Kettenschutz (+98,-)

Bei der Probefahrt fühlte ich mich vom ersten Antritt an wohl auf dem Phönix! Die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten des Sitzes (Vor-Zurück, Neigung Lehne, Neigung Gesamtsitz) lassen keinerlei Wünsche offen. Damit ist es möglich für jede Person eine optimale Sitzposition zu finden!!

Die Federung befindet sich direkt unter dem Sitz und filtert alles weg was dem Popometer nicht gefällt. Sogar große Schlaglöscher und Auffahrtsrampen an den Gehsteigkanten sind kein Problem! Die Federung kann in Härte und Ausfedereigenschaften verstellt werden und lässt somit ebenfalls keine Wünsche offen.

Die Speedhub 500/14 Gang Schaltung von Rohloff ist die beste Innengangschaltung, die es derzeit gibt. Sie passt hervorragend zu dem Phönix, denn bei Sesselrädern ist es wichtig auch am Stand schalten zu können, da man hier nicht so einfach das Hinterrad hochheben kann, falls man einmal mit dem falschen Gang bei der Kreuzung stehen geblieben ist. Details zur Schaltung im nächsten Blogbeitrag.

Der Nabendynamo funktioniert ebenfalls hervorragend, und auch die Beleuchtung ist Topp! Allerdings werde ich mir diese nicht bestellen, denn der Nabendynamo ist im Vorderrad untergebracht und da kommt ja mein Elektroantrieb rein ;-)

Auch die Kette ist hervorragend angebracht und mit dem Country Vollkettenschutz auch noch komplett gekapselt. Damit ist auch ein Ausflug in Sand und Wasser, sowie gatschige Feldwege kein Problem für die Kette oder den Antrieb!

Überall wo man beim Phönix hinschaut sind sinnvolle oder praktische Funktionen zu sehen. Alles ist hervorragend durchdacht und befestigt.

DIESES Fahrrad ist mein derzeitiger Favorit!!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Wer oder was ist Rohloff ?

by Paul Belcl 2. July 2010 17:55

Bei der heutigen Fahrradtestfahrt bei a’Velo in Salzburg gab es viele Eindrücke! Auch stellte sich heute die Frage warum ich ca. EUR 800,- für eine Fahrrad - Gangschaltung ausgeben soll. Hr. Bauer von a’Velo hatte einige Antworten auf diese Frage.

Die Rohloff Nabenschaltung ist die beste Nabenschaltung die es derzeit gibt und besitzt folgende Vorteile:

  • 2010_07_03_RohloffDie Schaltung ist vollständig gekapselt
    daher unempfindlich gegen Staub, Wasser u.s.w
  • leicht laufend  (Wirkungsgrad ca. 95-99%)
  • effektive Gangzahl einer Kettenschaltung
    keine doppelten Gänge!! (siehe Grafik)
  • gleichmäßige Abstufung der Gänge (ca. 13.6%)
  • große Gesamtübersetzung (ca. 526%)
  • schnell und sicher zu schalten, auch am Stand
  • nahezu wartungsfrei! (Ölwechsel alle 5000km)
  • 1/4 der Betriebskosten einer Kettenschaltung (ab 10.000 km Laufleistung)
  • durchschnittliche Lebensdauer ca. 120.000 km!

Kling ja alles wie aus dem Marketing Prospekt des Herstellers. Ist auch von dort ;-)
Allerdings hab ich mir diesen Prospekt erst nach der Erklärung von Hr. Bauer bei a’Velo und einer 15 km Probefahrt mit dem  Utopia Phönix mit dieser Schaltung genommen!!

Der Übersetzungsvergleich auf der Webseite von Rohloff deckt nämlich eine interessante Sache auf.
Eine 27 Gang Kettenschaltung hat auch nicht mehr effektive Gänge als die Rohloff. Nur dass dort die Sortierung mit 3 x 9 Kettenblättern etwas schwieriger ist und es technisch bedingt natürlich viele doppelte Gänge gibt (siehe Grafik!)

Schon beeindruckend wie perfekt diese Schaltung ist. Wer mag kann auch hinein schauen wie das Ganze funktioniert.

Ich bin jedenfalls überzeugt ….

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Azub Liegerad – nix für mich!

by Paul Belcl 2. July 2010 17:51

2010_07_02_Azub Als Alternative zum Phönix Sesselrad durfte ich bei a’Velo auch noch das AZUB Liegerad mit Unterlenker probefahren.

Dieses Fahrrad ist allerdings ausschließlich für Strecken geeignet wo man keinen “Stop and Go” Verkehr hat. Denn das losfahren mit diesem Fahrrad im Strassenverkehr ist richtig gefährlich. Natürlich gewöhnt man sich an die niedrige Sitzposition und den Lenker unter den Beinen, die ubrigens sehr bequem ist! Sie führt aber auch dazu, dass man von den anderen Verkehrsteilnehmern kaum gesehen wird, weil man verhältnismäßig weit unten sitzt!

Nix für mich!!

Trotzdem war es interessant das AZUB Liegerad einige Kilometer entlang der Salzach zu fahren…..

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Testfahrt mit “Birdy” von Riese & Müller

by Paul Belcl 30. June 2010 19:36

Heute Nachmittag, ich bin noch immer auf der Suche nach einem Fahrradgeschäft für KlickFix, versuchte ich mein Glück mal in Geschäften die ich schon kenne. Beispielsweise Cooperative Fahrrad in der Gumpendorferstrasse. Irgendwie hatte ich noch im Kopf dass es dort immer innovative Produkte gibt!
Und tatsächlich die haben auch KlickFix! Dort erfuhr ich auch von einem erfahrenen Verkäufer dass auf das KlickFix System auch Taschen vom “wasserdicht Spezialisten” Ortlieb passen. Hier gibt es also noch gute Beratung, hervorragend!!  Ich werde bei Cooperative wohl öfter vorbeischauen …
Da ich mein CYCO nicht dabei hatte, musste ich das Taschen aussuchen vertagen.

2010_06_30_Birdy vorneAllerdings stand dort ein sehr interessantes Fahrrad, das ich schon mal kurz angesehen hatte, ein Birdy von deutschen Klappradspezialisten Riese & Müller. Und das auch noch mit Elektroantrieb!! Das Birdy Hybrid!

Auf meine Frage das Fahrrad mal einen Tag auszuborgen bekam ich leider eine Absage, denn man wolle das Ausstellungsstück gerne noch verkaufen. Aber eine Probefahrt von 15-20 Minuten wäre jederzeit möglich. Also rauf auf das Ding und abgedüst.

Das Birdy ist ein sogenanntes “Fully”. Es hat sowohl vorne eine sehr gute Federung als auch hinten eine Dämpfung über einen Elastomer Gummi. Die Wirkung dieses Stoßdämpfers ist natürlich nicht so toll wie bei einem Mountainbike, aber sie bügelt schon einiges weg vom Katzenkopfpflaster. Das Besondere am Birdy ist der Akku für den Bionix Antrieb. Dieser befindet sich nämlich in der Lenkertasche. Da der Akku nicht gerade leicht ist, spürt man ihn auch beim Lenken! Nicht umsonst hat das Birdy auch ZWEI Ständer! Einen vorne für den Akku, und einen hinten für das Fahrrad!2010_06_30_Birdy hinten

Mein Fazit: Ganz passables Fahrgefühl für ein Klapprad. Der Lenker reagiert zwar durch das Gewicht des Akkus etwas “nervös”, aber kontrollierbar. Der Bionix Motor gibt zwar reichlich Stoff und es macht Spass das Fahrrad zu fahren. Allerdings fühlt sich der Bionix Motor in diesem Fahrrad etwas unausgewogen an, da er manchmal unmotiviert und etwas spät einsetzt. Dafür ist die Reichweite mit angeblich 70km sehr gut! 
Das Birdy Hybrid ist mit ca. 3500,- eher im oberen Preissegment zu Hause und daher verwerfe ich den Gedanken wieder.

Denn mein CYCO ist nicht nur zwei drittel billiger, sondern auch ca. ein drittel leichter. Und der Antrieb von Ratka Bike Solutions ist berechenbarer und nur halb so teuer. Dafür bekommt das Popometer im CYCO durch die fehlende Federung JEDEN “Kopf der Katze” auch zu spüren. Ja ich weiß, der muss etwas sickern –>  (Katzenkopfpflaster …)

Trotzdem ist das Birdy Hybrid eine brauchbare Alternative wenn man vollgefedert + elektrisch + klappbar unterwegs sein möchte!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Ich weiß warum die Händler aussterben

by Paul Belcl 30. June 2010 07:30

Gestern wollte ich eine Lenkertasche für mein Fahrrad kaufen. In einem Fahrradgeschäft im 10.Bezirk fand ich ein interessantes System, das sogenannte KlickFix System von Rixen & Kaul. Dieses innovative System kann man jederzeit durch Kauf eines weiteren Montagehalters auf mehreren Rädern verwenden. Leider hatte der Fahrradhändler zwar einige Zubehörteile, aber keinerlei Taschen oder Rücksäcke dieser Firma lagernd!
Nur auf Bestellung hieß es. Auf meine Frage wie ich mir diese Tasche dann auf Tauglichkeit prüfen sollte, bekam ich den Tipp ich solle mir doch ein Geschäft suchen welches die Taschen ausgestellt hat und dann wiederkommen um sie hier zu bestellen. Ich musste schallend lachen, denn diese Idee wäre mir selbst nicht eingefallen. Auf meine Frage ob das Ernst gemeint war bekam ich einen Vortrag zu hören man könne nicht alles auf Lager und so weiter …..2010_06_29_KlickFix

Mir ist schon klar dass das nicht mit ALLEN Produkten geht, aber eine kleine Auswahl wär halt nett, aber egal.

Auf der Webseite von KlickFix.de fand ich den österreichischen Distributor die Thalinger Paul Lange GmbH.

Da ich keine Lust hatte nach Wels zu fahren um mir eine Tasche auszusuchen, rief ich dort an und fragte nach Fachhändlern die zumindest einen Großteil der Produkte auch lagernd haben.

Fehlanzeige, denn es gibt sehr viele Fachgeschäfte, die leider auch, wie der Händler im 10. Bezirk nur mehr auf Katalog verkaufen. Man könne mir nicht sagen welche Händler welche Produkte lagernd hätten. Aber ich bekam eine kurze Liste von potentiellen Verkaufsstellen. Bei DREI dieser Händler war ich heute, überall nur noch auf Bestellung ;-(

Ehrlich gesagt wundert es mich nicht, dass die Kunden sich die Ware inzwischen im Internet bestellen, denn dort können sie die Teile nicht nur ausgiebig befummeln, sondern auch noch 14 Tage nach dem Kauf zurückschicken!!

Tja liebe Händler ich weiß dass ihr es schwer habt, aber der Betrag “Händlerspanne” ist genau dafür gedacht, dass der Kunde sich in euren Geschäften die Ware auch ansehen kann, denn sonst könnten wir die Sachen gleich zu eurem Einkaufspreis beim Hersteller kaufen, ohne sie anzusehen.

Ich bin weiter auf der Suche ….

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | Meckerecke

Radtour mit Flyer Elektrorädern

by Paul Belcl 28. June 2010 07:28

Heute haben wir uns einen Tag Auszeit gegönnt um mit zwei Flyer Elektrorädern eine Radtour zu machen.

2010_06_25_Flyer_TDazu haben wir uns beim ersten Movelo Partner in Wien, der Firma Mountainbiker im 11. Bezirk, zwei  Elektrofahrräder des schweizer Herstellers Flyer ausgeborgt. Zu Einen ein  Flyer T Serie mit 28 Zoll für mich und zum Anderen ein Flyer i:SY für Andrea.

2010_06_25_Flyer_IsyBeide Fahrräder sind mit dem Tretlagermotor von Panasonic ausgestattet, meiner Meinung nach dem besten Motorkonzept das es derzeit gibt. Um das zu bestätigen haben wir heute eine ca. 35 km lange Radtour quer durch Wien gemacht.

Von Simmering über das Erhohlungsgebiet Laaer Wald zu den Wienerberggründen. Weiter über Meidling und Alt Erlaa zum Liesingbach Radweg und von dort über Oberlaa wieder zurück.

Die Route 2010_06_25_Route hatte einige sehr interessante Steigungen in sich! Speziell im Erholungsgebiet Wienerberg gibt es einige heftige auf und ab Stellen.

Der Antrieb von Panasonic ist nicht ohne Grund ein sehr verbreitetes Antriebskonzept, denn er ist nicht nur optimal in der Mitte des Fahrrades eher unten angebracht, sondern ermöglicht auch die Gangschaltung mit zu verwenden. Das bedeutet der Motor braucht die gleiche Kraft die auch auf die Pedale wirkt, je nach eingelegtem Gang.Fährt man also in einem kleinen Gang, spart das nicht nur Kraft für unsere Muskeln, sondern hilft auch dem Motor. Ist mal faul, kann man in einen hohen Gang schalten und dann macht der Motor fast die ganze Arbeit, was natürlich auf die Reichweite geht.

Zusätzlich gibt es auch hier drei Unterstützungsstufen mit denen geregelt wird wie viel Leistung der Motor dazu gibt.
In der Praxis habe ich für nahezu die gesamte Fahrt die stärkste Unterstützung ausgewählt, da ich testen wollte wie lange der Akku das mitmacht und los geht's.

Der Antrieb bringt sich, je nach gewähltem Gang kräftig, oder sehr dezent und souverän ein. Hat man einen kleinen Gang gewählt dann kommt die meiste Kraft von den Beinen. Ist ein größerer Gang eingelegt, dann kann man natürlich nicht so viel Kraft auf die Pedale bringen. Hier gibt der Antrieb dann das Meiste dazu.

Speziell beim steil Bergauffahren habe ich die mögliche Kraft unterschätzt. Hier klappt es problemlos ohne besonderen Kraftaufwand auch auf steilen Bergstücken aus dem Stand wegzufahren, obwohl mein Fahrrad (ohne Gepäck) mehr als 27 kg hat!

2010_06_25_Flyer 34kmNach ca. 35 Kilometern mit einigen wirklich starken Steigungen habe ich noch 2 von 5 Akkustrichen.  Das bedeutet eine Reichweite von ca. 55 km im Unterstützungsmodus “high” mit einigen Steigungen. Ich denke mit diesem Fahrrad kann man auch noch weiter fahren, wenn es sein muss.

Mein Fazit:
Das Antriebskonzept ist genial und lässt keine Wünsche offen. Auch die Ausstattung ist hervorragend und mit vielen kleinen Freuden versehen! Zu Beispiel kann man direkt über das Display die Fahrradbeleuchtung einschalten, welche vom Akku mitversorgt wird. Auch der Ständen ist hervorragend und bietet auch auf losem Untergrund mit viel Gepäck einen ausreichenden Stand. Einzig die Bremsen auf meinem Fahrrad könnten etwas besser sein, aber das lässt sich über die Aufpreisliste von Flyer lösen!
Diese Qualität hat natürlich auch ihren Preis, deshalb sind die Fahrräder von Flyer in der oberen Preisklasse angesiedelt. Sie sind aber trotzdem Preiswert.

Wir können jedem empfehlen sich einmal einen Tag selbst davon zu überzeugen, den der Preis von EUR 19,-/Tag ist nicht so schlimm.

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Am Nachmittag bei Ekomobil

by Paul Belcl 10. June 2010 21:43

Der Nachmittag war nicht weniger Interessant, denn bei Ekomobil in der Pragerstrasse in Wien gibt es nicht nur Fahrräder, sondern auch Mopeds und Motorräder mit Elektroantrieb!

Erwin und seine Frau wollten eigentlich ein Elektromotorrad kaufen und da es nix brauchbares gab, haben sich die Beiden entschlossen gleich ein Geschäft mit solchen Fahrzeugen zu eröffnen. Die beiden sind sehr nett und beraten uns ausführlich über alle möglichen Fahrzeuge.2010_06_10_Ekomobil

Vom Mofa bis zum Motorroller mit bis zu 100km Reichweite gibt es alles bei Ekomobil.

Das Besondere an den Rollern ist ein eigenes Akkukonzept! Es gibt Akkublöcke aus LiFePo4 Akkus welche die beiden exklusiv vertreiben. Mit diesem System kann man nahezu alles elektrifizieren, vom Moped bis zum Auto.

Die LiFePo4 Akkus sind sehr robust und meines Wissens die beste Akku Technologie die derzeit erhältlich ist!
Deshalb gibt es bei Ekomobil auch 2 Jahre Garantie auf die Akkus, und das habe ich noch nirgends wo gesehen!!

Wenn ihr euch für Elektro Mopeds oder Motorräder interessiert ist ein Besuch dort jedenfalls Pflicht! Natürlich gibt es auch Elektro Fahrräder von Winora dort, die beim Fahren sehr sanft und zuverlässig den elektrischen Rückenwind auslösen.
Danke euch Beiden für den netten Nachmittag, ich bin froh dass euch kennenlernen durfte ;-)

Currently rated 4.0 by 1 people

  • Currently 4/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | Elektrofahrzeuge

zu Besuch bei Bike Revolution

by Paul Belcl 10. June 2010 21:29

Heute war ich mit meinem Freund Michael wieder mal Radl schauen. Diesmal begannen wir bei Bike Revolution in Gänserndorf. Thomas und seine Frau haben uns die tollen Trikes (Fahrräder mit 3 Rädern) die Thomas selbst entwickelt und auch baut vorgeführt.2010_06_10_Mungo

Natürlich war auch eine Probefahrt drinnen wie ihr in dem Video hier sehen könnt. Der Film zeigt eindrucksvoll was die Vollgefederten Trikes von Thomas wirklich aushalten. Bei meiner Probefahrt die natürlich etwas weniger brutal als im Video abgelaufen ist, haben ich schon auch ausprobiert wie das Rad auf wechselnden Untergrund bei hohen Geschwindigkeiten bis ca. 35 km/h reagiert. Das Ergebnis ist beeindruckend, denn ALLES was dem Mungo Sport oder dem Explorer unter die Räder kommt, wird abgefedert! Dazu kommt noch der Vorteil, dass man nicht umkippen kann. Je rutschiger der Untergrund desto mehr Spass macht das Trike!

Tatsache ist jedoch, dass man durch die liegende Sitzhaltung im Strassenverkehr eher gar nicht wahrgenommen wird. Auch in U-Bahn und Schnellbahn kann man so ein Fahrrad leider NICHT mitnehmen. Daher muss ich wehmütig auf das wirklich tolle Fahrgefühl verzichten, denn ich hatte schon Lust eines dieser geile Gefährte mit nach Hause zu nehmen. Sie sind vom Preis/Leistungs Verhältnis her gar nicht mal so teuer, denn es steckt in der Fahrwerks und Lenktechnik sehr viel Know How welches das Fahrzeug zu einem absoluten Erlebnis macht!
Am Ende unseres Gespräches hat Thomas dann gemeint es machen dir eh alle Platz weil Du auf dem Rad wie ein Behinderter aussiehst. Mit dieser Aussage wars dann wieder etwas leichter KEINES zu kaufen, denn wer will schon freiwillig so aussehen ;-)

Currently rated 3.0 by 1 people

  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Cyco Elektrorad – Praxistest – in den Öffis

by Paul Belcl 7. June 2010 18:46

2010_06_01_CycoHeute ist mal ein Tag wo ich die Unterstützung der öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch nehme. Zur Arbeit fahre ich deshalb heute mal mit der Schnellbahn.

Das Fahrrad ist durch sein leichtes Gewicht, wirklich sehr gut geeignet um im Zug transportiert zu werden. Durch das praktische Dreiecksrohr in der Mitte des Rahmens kann man das CYCO sehr einfach in den Zug heben. Da es auch etwas kürzer ist, wie ein normales Fahrrad, ist es auch weniger im Weg, wenn Leute vorbeigehen müssen. Und falls es mal ganz eng wird kann man es ja auch noch zusammenklappen…

Wirklich sehr vorteilhaft, dieses leichte Klapprad!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Cyco Elektrorad – Fahrt bei Gegenwind

by Paul Belcl 4. June 2010 18:54

Wien – starker Gegenwind – die Frisur ist im Eimer, aber wir fahren trotzdem 25 km/h ;-)

Lustig ist dabei, dass man die Geschwindigkeit auf dem CYCO Elektrofahrrad nicht so extrem wahr nimmt!

Erst wenn ein überholter Radfahrer ohne eingebauten Rückenwind im Rückspiegel schnell kleiner wird, dann realisiert man erst, dass man ohne E-Power eigentlich viel langsamer wäre. Tja, ist aber nicht so!
Wobei solche Fahrsituationen auf Dauer natürlich schon stark am Akku zehren, aber was solls.

Die Strecke vom Leberberg nach Simmering , die ich jetzt schon einige Jahre mit dem Segway regelmäßig zurücklege ist eigentlich eher langweilig. Schnurgerade und je nach Richtung mit einer leichten Steigung oder Gefälle.
Mit dem Elektrorad bin ich jetzt wesentlich schneller, denn wenn ich brav mit trete, komme ich oft auf eine Geschwindigkeit von fast 30 km/h. Man könnte auf der langen Geraden sogar noch schneller fahren, aber die Übersetzung des CYCO ist leider nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt. Daher muss man schon kräftig “haxeln” damit man auf die 30 km/h kommt.

Wer faul sein will kann auch nur langsam die Pedale ohne Kraftaufwand drehen, und den Elektromotor die Arbeit machen lassen. Mit dieser faulen Fahrweise reduziert sich die Reichweite dann sicher auf die Hälfte. Trotzdem sind damit noch ca. 25 km/h möglich, selbst wenn Gegenwind herrscht klappen noch ca. 23 km/h.

2010_06_04_Cyco-LeergefahrenAm Nachmittag kommt die Sonne heraus und daher beschließe ich einen Reichweiten Test zu machen um zu sehen wie lange der Akku in der Praxis wirklich durchhält, daher lasse ich die U-Bahn heute mal aus!

Quer durch die Stadt in den 16.Bezirk, entlang des Gürtels und dann wieder in die Innenstadt, der Akku hält. Beim Bergauffahren merke ich, dass die Akkuanzeige oft bis zu 2 Anzeigestriche variiert, wenn der Motor belastet wird. Dadurch lässt sich nicht immer Eindeutig feststellen wie es dem Akku wirklich geht. Nach 20 km habe ich noch immer 3 Akkustriche und daher beschließe ich nun auch noch nach Hause mit dem Rad zu fahren. Das wären nochmal ca. 15 km.

Am Weg dorthin ca. 3 km vor dem Ziel gibt der Akku dann wirklich auf. Die Anzeige verliert am Ende der Akkulebensdauer sehr viel schneller ihre Stricherln als zu Anfang. Ist der letzte Akkustrich verbraucht endet die Motorunterstützung recht plötzlich.

Nun bemerke ich erst wie stark der Wind immer noch ist!!! Trotzdem lässt sich das Fahrrad auch ohne Motorunterstützung gut fahren. Ich komme auch aus eigener Kraft auf 25 km/h aber halt nicht lange….

Alles in Allem hat der Akku trotz Gegenwind heute ca. 30 km durgehalten obwohl ich heute nicht besonders viel mitgetreten habe. Ich denke dass mit dem Fahrrad sicher auch 40km bis 50km drinnen sind. Auf ebener Strecke, mit mehr treten und ohne Wind, aber das werde ich auch noch testen.

Currently rated 3.0 by 1 people

  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Mini Elektrofahrrad von Easy Bikes.at getestet

by Paul Belcl 4. June 2010 16:00

2010_06_04_EasyBikeHeute Nachmittag war ich bei der Firma Scooter Connection um ein kleines Elektrofahrrad von Easy Bikes.at auszuprobieren. Ich habe ein witziges Gefährt im Internet gefunden, welches von der Firma vertrieben wird.

Das kleine Fahrrad hat einen sehr kurzen Radstand und ist recht simpel aufgebaut. Der Klapp Mechanismus ist sehr praktisch.

Bei der Probefahrt hatte ich das erste Mal richtig Angst, denn das kleine Fahrrad ist kaum präzise zu steuern! Wackelig und unsicher drehe ich einen Häuserblock und bringe es dann sofort wieder zurück. Da das Rad keinerlei Antriebsübersetzung hat, kann man damit gerade mal 10 km/h fahren ohne mit den Knien zu “stricken”.
Auch stoßen meine langen Knie in der Kurve immer am Lenker an.

Der Antrieb wirkt eher Kraftlos und daher ist dieses Rad maximal etwas für Kinder ….

Der Preis von EUR 899,- ist meiner Meinung nach unangemessen obwohl das Fahrrad einen stabilen und auch gut verarbeiteten Eindruck macht. Praxistauglich ist es eher nicht, aber trotzdem eine interessante Erfahrung!

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

CYCO Elektrorad von Backwind.at

by Paul Belcl 1. June 2010 19:25

Da ich noch immer auf der Suche nach dem ultimativen Stadtfahrzeug bin, habe ich unlängst wieder mal eine interessante Entdeckung gemacht. Das CYCO Elektrorad von Backwind.at.2010_06_01_Cyco

Das Fahrrad ist ein Dahon Nachbau und sehr leicht. Die elektrische Ausrüstung ist trotz des akzeptablen Preises vom Feinsten.

Der Radnaben Motor ist im Vorderrad untergebracht und leistet ca. 250 Watt. Im Tretlager ist ein sogenannter Pedelec Sensor verbaut, welcher die Drehzahl misst, und passend dazu Energie zum Motor leitet.
Will man nicht treten gibt es auch einen Gashebel mit dem man das Fahrrad auf maximal 25 km/h beschleunigen kann.

Der Lihtium Ionen Akku mit 24 Volt / 9 Ah ist auf dem Lenker befestigt. Trotz meiner langen Beine klappt das Fahren mit dem Klapprad hervorragend. Auch der Akku am Lenker stört überhaupt nicht! Ganz im Gegenteil, ich habe das Gefühl, der Akku sorgt für eine ausgewogene Fahrdynamik.

Das ganze Fahrrad ist nicht nur besonders leicht, sondern mit einem Preis von EUR 990,- auch besonders preisgünstig.

Ich bin überrascht wie kraftvoll der Motor bis zur Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h beschleunigt. Wenn man kräftig in die Pedale tritt, hat man das Gefühl der Motor hilft noch bis fast 28 km/h mit. Und das Ganze ist immer noch ein Klapprad!!

Ich habe mir dieses Fahrrad jetzt mal für eine Woche ausgeborgt und werde es in meiner Praxis ausprobieren. Wie es weitergeht in ein paar Tagen ……

Currently rated 4.0 by 1 people

  • Currently 4/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Bionix Elektroantrieb für Fahrräder – Probefahrt

by Paul Belcl 15. May 2010 19:28

2010_05_15_BionxVor einigen Tagen habe ich ganz in meiner Nähe einen sehr kompetenten Bionix Händler gefunden, den Radmechaniker in der Leberstrasse. Horst May ist dort der Profi der sich mit Bionix nicht nur super auskennt, sondern uns auch Fahrräder mit diesem Antrieb zur Probefahrt borgte.

Ich habe mir diesen Antrieb schon vor einiger Zeit angesehen, aber mir hat der übergrosse Akku auf der vorderen Querstrebe nicht besonders gut gefallen! Inzwischen gibt es das Bionix Antriebskonzept auch mit einem Akku, der am Packelträger montiert ist. 

Sieht meiner Meinung nach besser aus, ist aber lt. Horst fahrdynamisch nicht so gut. Und genau das hat sich auch bei meiner Probefahrt bestätigt. Horst hat mir noch dazu ein wirklich hervorragendes Fahrrad mit “Full suspension” gegeben. Damit macht natürlich der Antrieb besonders viel Spass!!

Nun bin ich wieder etwas im Zwiespalt, denn bis vor kurzem war ich noch der Meinung der Panasonic Tretlager-Antrieb von Kalkhoff, den ich vor einiger Zeit bei Fahrradeck getestet habe ist das Beste.

Doch der Bionix Antrieb ist so kraftvoll, dass mir fast die Spucke weg bleibt. Nun ja ich werd halt in der kommenden Zeit noch weitere Elektrofahrräder testen, damit hier endlich Gewissheit herrscht.
Am 30.5.2010 fahre ich eh bei einer Rätselrally mit, dafür werde ich mir wieder ein “Testobjekt” besorgen.

Be the first to rate this post

  • Currently 0/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad

Liegeradtest – MCS Cruiser II –Tag5 – der letzte Tag

by Paul Belcl 29. April 2010 07:52

Heute kommt die Trennung auf uns zu. Das Sesselrad MCS Cruiser II und mich!

Daher hab ich wieder einen halben Tag frei und mir ein paar Herausforderungen gesucht um die Alltagstauglichkeit des MCS Cruiser II weiter zu testen. Ich hatte vor mit dem MCS in der Badnerbahn zu fahren. Dazu muss ich es allerdings zusammenklappen.

Leider ist diese Klappfunktion eher theoretisch, denn man kann das Hinterrad zwar einklappen und den Lenker auch umklappen, aber es fehlt jede Arretierungsmöglichkeit und deshalb schlankern die losen Teile herum! Das so verkleinerte Fahrrad ist also eher beschränkt in einem Zug transportfähig!

2010_04_28_MCS_geklappt
Somit ist die Klappfunktion gerade mal zu brauchen das Fahrrad in den Kofferraum eines Kombi einzuladen. Trotzdem recht praktisch, denn das Fahrrad wird um die gesamte Hinterradschwinge kürzer. So wie es rechts auf dem Bild zu sehen ist muss man auch noch den Sitz herunterklappen und dann hat man schon 2 Teile die lose baumel. Aber das kann schon mal entscheidend sein, wenn man das Fahrrad irgendwo unterbringen will.

Es war einen schöne Zeit und ich bin ernsthaft am Überlegen ob ich mir das MCS Cruiser II kaufen soll!

Um diese Entscheidung zu treffen mach ich mal eine persönliche Checkliste mit den Vor und Nachteilen. Diese sind natürlich subjektiv

Vorteile:

  • Fahrspass pur
  • Sehr bequem und rückenfreundlich
  • angenehme Federung hinten (verstellbar!)
  • Viel Platz zum Transportieren von Dingen
  • Qualitativ hochwertige Teile und Verarbeitung

 

Nachteile:

  • keine Federgabel vorne
  • keine Kotflügel (diese sind nur am Hinterrad nachrüstbar)
  • bei steilen Bergaufstücken schwer zu fahren
  • sehr lang und grosser Wendekreis beim Rangieren
  • überbreit am Autoträger

Obwohl der Preis von EUR 2200,- nicht gerade ein Schnäppchen ist, bekommt man ein technisch sehr ausgereiftes Fahrrad um sein Geld! Da wackelt nix, alles passt und funktioniert. Bei der Wahl der Komponenten (Schaltung, Bremsen, Sitz) gibt es genug Spielraum um sich ein perfektes Fahrrad zusammenstellen zu lassen.

Wenn man jetzt noch einen Elektroantrieb dazu konfiguriert, was natürlich auch möglich ist, dann wird das Rad um ca. EUR 1000,- teurer, ist aber dann auch für steile Bergauffahrt bestens geeignet…

Nähere Infos zum MCS Cruiser II und zu anderen innovativen Fahrrädern von Maderna gibt es auf der Webseite.

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Liegeradtest – MCS Cruiser II –Tag4 - Regenwetter

by Paul Belcl 27. April 2010 07:27

2010_04_27_MCS_Regen1 Heute ließ ich es eher ruhig angehen. Einfach in die Firma fahren und am Heimweg ein paar Kleinigkeiten erledigen.

Heute hab ich wieder mal bemerkt dass das MCS auf engem Raum weniger wendig im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad ist. Und da meine ich nicht beim Fahren, denn enge Kurven machen viel mehr Spass, weil der Schwerpunkt tiefer liegt. Eher beim Rangieren wo Fahrzeuglänge und Wendekreis entscheidend sind (z.B. in der U-Bahn) ist es manchmal schwierig mit dem MCS zu hantieren. In einigen Fällen sind auch Plätze auf “normale” Fahrräder abgestimmt und dann hat hat man mit dem ca. 20cm längeren MCS Fahrrad ein Problem (z.B. im Fahrradabstellraum). Aber man kann das MCS ja auch zusammenklappen.

Am Nachmittag hat mich dann ein heftiger Regenguss erwischt und ich war froh dass ich mein Goretex Ausrüstung dabei hatte. Da man auf dem Liegerad ja dem Regen wie auf dem sogenannten Präsentierteller ausgesetzt ist, sollte man sich mit einer Jacke/Hose Kombination vor dem Regen schützen. Ein Fahrradumhang, wie er am klassischen Fahrrad verwendet wird, hilft hier nichts, da er immer wieder durch Fahrtwind von den Beinen weht.

2010_04_27_MCS_Regen2Da mein Testfahrzeug keine Kotflügel hat, war meine Befürchtung groß dass ich dreckig werden würde. Allerdings hat die Transportwanne und der Packelträger des Fahrrades den ganzen Schmutz von der Straße abgefangen. Wäre allerdings mein Rucksack auf dem Packlträger montiert gewesen, hätte der entsorgt werden müssen! 
Ich hoffe dass es in der Aufpreisliste von MCS-Bikes auch eine Option “Kotflügel” für dieses Rad gibt, weil man sonst bei Regen kein Gepäck transportieren kann, das nicht schmutzig werden soll.

Ich bin trotzdem angenehm überrascht dass ich nicht selbst schmutzig geworden bin…

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Liegeradtest – MCS Cruiser II –Tag3 - die Radtour

by Paul Belcl 25. April 2010 18:17

2010_04_25_Autoträger Heute war die “große” Radtour dran. Dafür mussten die Räder auf das Auto!
Die Frage dabei lautet: Passt das MCS Cruiser II (=MCS) überhaupt gemeinsam mit einem zweiten Fahrrad meiner Frau, auf meinen Träger? Antwort: Es passt!
In der Praxis stellte sich heraus dass es praktischer ist, wenn das MCS innen auf den Träger geladen wird, da es breiter und schwerer ist. Außerdem muss die Transportschale unter dem Fahrrad abmontiert werden da es sonst zu breit wird, und kein zweites Fahrrad auf den Träger passt!
Die normale Klemmvorrichtung des Trägers hält das MCS allerdings nicht, da die Mittlere Stange zu dick für die Halteklammer ist. Mann muss daher unbedingt mit zusätzlichen Befestigungsgurten dafür sorgen dass das Rad nicht aus der Halteklammer rutscht und vom Träger herunterkippt!
Das MCS Fahrrad steht übrigens ca. 10 cm auf jeder Seite über den Fahrzeugrand hinaus und man muss aufpassen dass man beim Rangieren die Breite nicht übersieht!

In Breitenfurt angekommen, verluden wir die Räder auf die Fähre nach Podersdorf um dann von dort ca. 40 km zurück Richtung Breitenbrunn zu fahren. Wir fuhren die Route mit lieben Freunden nach dem Motto “der Weg ist das Ziel” , denn schließlich sollte es hauptsächlich Spaß machen.

2010_04_25_MCS_Bergauf Das MCS Bike ist wirklich toll geeignet um entspannt dahin zu gleiten! Wie schon gestern bemerkt kommt es mir vor als ob das MCS-Fahrrad auf der ebenen Strecke etwas leichter zu bewegen ist, als ein herkömmliches Fahrrad. Nach längerer Fahrt bergauf, sowie auf steilen Bergstücken macht sich allerdings bemerkbar dass man bei dieser Art zu fahren mehr Kraft braucht. Die Beinmuskeln, speziell die Oberschenkel, sind durch die liegende Sitzhaltung etwas mehr gefordert als bei der herkömmlichen Methode Rad zu fahren. Denn auch der Trick aufzustehen und das gesamte Körpergewicht auf einer Steigung zum Treten einzusetzen, ist auf dem MCS nicht möglich.
Irgendwie passt es für mich nicht ganz zusammen entspannt zu sitzen und sich anzustrengen, aber die hervorragenden Shimano Schaltung mit immerhin 21 Gängen erleichtert die Sache etwas.

Dafür bleibt aber Rücken und der Hintern auf der gesamten Fahrt absolut entspannt und das ist mir sehr recht, denn die Beinmuskeln lassen sich durch regelmäßigen Gebrauch des MCS Fahrrades trainieren ;-)

Alles in Allem ein toller Tag mit ausgezeichnetem Wetter und ich bekomme Lust öfter eine Radtour auf dem MCS Cruiser II zu machen.

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | Zeit mit Freunden

Liegeradtest – MCS Cruiser II -Tag2

by Paul Belcl 23. April 2010 19:57

Heute waren mal Besorgungen am Programm. Das bedeutet den halben Tag arbeiten und danach alles mögliche besorgen. Zuerst mal Kleinigkeiten also nur mit dem Rucksack beladen.

Am Nachmittag dann noch schnell einkaufen. Das allerdings bedeutet, die Alu Wanne muss auf das Rad und gleich auch eine Faltkiste für den Wochenendeinkauf!2010_04_23_MCS_Cruiser

Wie das dann aussieht wenn man am Ende noch eine günstige Giesskanne erbeutet, seht ihr auf dem Bild ;-)
Die Beladung, in meinem Fall ca. 20 kg,  ändert das Fahrverhalten in keiner Weise, außer dass das Fahrrad satter auf der Straße liegt!

Ich habe heute insgesamt 28 km runtergeradelt und hab es erst bemerkt, als ich am Abend auf meinem Datalogger die Auswertung sah. Ich habe auch das Gefühl als wär man mit dem Cruiser II schneller unterwegs als mit dem klassischen Fahrrad ohne sich mehr anzustrengen, geht das überhaupt?? OK, ich bin trotzdem heute ganz schön geschafft, denn mein Körper ist so viel Radeln inzwischen nicht mehr gewöhnt, aber das wird sich ändern, denn morgen ist eine kleine Radtour mit Freunden geplant, und da werden wir sehen wie es weitergeht ….

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | innovative Technik

Liegeradtest – MCS Cruiser II -Tag1

by Paul Belcl 22. April 2010 22:25

Heute Nachmittag habe ich mir von Maderna Cycle Systems ein “MCS Cruiser II” für einen 5 Tage Test abgeholt.

Dieses spezielle Fahrrad ist eine Mischung aus Liegerad und Sesselrad. Die Sitzhaltung ist sehr angenehm, fast wie auf einer Harley. Man lehnt sich zurück und kann während man bequem, wie in einem gemütlichen Sessel, in dem GFK Schalensitz entspannt auch noch Radfahren. 2010_04_22_MCS_Cruiser

Das Fahrrad ist aus Aluminium und ca. 18 kg schwer. Vorne ist ein 20 Zoll Rad mit Backenbremse und hinten ein 26 Zoll Rad mit Scheibenbremse montiert. Der Radstand ist ca. 140 cm. Daraus ergibt sich eine kraftvolle Fahrdynamik. Der Hinterreifen hat eine Federung mit 12cm Federweg eingebaut. Unter dem Fahrrad ist eine schmale Wanne aus Aluminium und Kunststoff mit einer Transportfläche von 60 x 20 cm befestigt. Darauf kann man bis zu 50 kg Gewicht transportieren. Da die Wanne mit zwei schrauben leicht abnehmbar ist, muss man sie nicht immer mithaben, sehr praktisch!

Mein erster Tag führt mich zuerst mal durch die Stadt. Die ersten Kilometer sind sehr gewöhnungsbedürftig, da man beim Losfahren immer wackelt, da die Beine im vergleich zum klassischen Fahrrad eher hoch lagern. Das gibt sich aber nach ca. 10-20 mal Anfahren. Danach ist das Fahrrad sehr bequem zu fahren.

In der U-Bahn merke ich schon dass das Fahrrad länger ist als ein klassisches Modell, denn in den Aufzügen bleibt nicht mehr viel Platz. Trotzdem lässt sich das Fahrrad in der U-Bahn problemlos transportieren.

Danach führt mich meine Route auch über eine Feldweg und da merke ich dass die 12 cm Federweg sehr angenehm sind, denn die paar Bodenebenheiten erreichen nur sehr sanft mein “Popometer”. Das Vorderrad ist zwar nicht gefedert, aber da der Lenker relativ schräg angeordnet ist, merkt man davon nicht viel.

Ich erledige noch einige Wege und komme so auf ca. 18km. Für den ersten Tag nicht so schlecht. Morgen habe ich einige Wege zu erledigen und bin schon gespannt wie sich das MCS Cruiser II dabei macht…..

Currently rated 5.0 by 1 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad | innovative Technik

Mobiky – erste Erfahrungen in der Praxis

by Paul Belcl 19. November 2009 04:10

2009_10_02_Mobiky_GeniusIch bin nun seit einigen Tagen mit meinem neuen Mobiky unterwegs und muss sagen, das Teil ist wirklich genial! 

Man fährt das kleine Fahrrad so leicht, dass es fast schon eigenartig ist. Oft ertappe ich mich leider auch, dass ich Strecken plane, die ich früher mit dem Segway gefahren bin. Manchmal unterschätze ich diese Strecken und besorge meinem Körper damit ein überdurchschnittliches Fitnessprogramm, denn eines ist klar – TRETEN muss man selber ;-)

Trotzdem bin ich davon überzeugt dass es mit dem Mobiky perfekt möglich ist, etwas für seinen Körper zu tun, während man in der Stadt weiterkommt. Bis jetzt komme ich Pro Tag auf 15 – 20 km Fahrstrecke mit dem Rad. Meine Muskeln beginnen sich langsam daran zu erinnern, dass ich das vor ca. 25 Jahren regelmäßig gemacht habe und der Muskelkater hält sich in Grenzen ;-)

Schön daran ist: Wenn ich keine Lust mehr habe, dann klappe ich es zusammen und rein in die nächste Bim oder einen Bus.

 

 

 

Leider wird es bald wieder kälter und dann macht das Radfahren nach dem Motto “der Weg ist das Ziel” nicht mehr so viel Spaß, aber dann werden wir weitersehen. Heute werde ich mal zum Fahrradeck fahren und mit einen Tacho montieren lassen, dann kann ich in Zukunft rausfinden wie viel ich mit dem Mobiky wirklich unterwegs bin ……

Currently rated 5.0 by 2 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Fahrrad

Mobiky Genius - gekauft

by Paul Belcl 14. November 2009 08:56

2009_11_11_Mobiky Da nun das Wetter immer kälter wird und ich daher nicht mehr so oft mit dem Segway fahre, habe ich mir heute das Genius Mobiky gekauft.

Der Vorteil den ich erwarte ist, dass ich dadurch flexibel auf die Öffis umsteigen kann, wenn die Wetterbedingungen schlechter werden. Fahre ich in der Früh mit dem Rad los und es beginnt tagsüber zu regnen, kann ich dann mit Strassenbahn oder Bus weiterfahren. Mit dem Segway klappte das leider nicht so toll, denn in Bim und Bus ist nix mit Segway!

Ich habe lange überlegt Wo ich mein Mobiky kaufen soll, denn eigentlich bin ich über die Firma Arsov drauf gekommen. Herr Arsov ist auch sehr nett und so wie ich sehr überzeugt von dem Mobiky. Allerdings ist die Firma Arsov ein Architekturbüro welches nebenbei diese Fahrräder verkauft und leider keine Werkstatt für eventuelle Reparaturen hat. Deshalb hab ich mich nach langem überlegen entschlossen es im Fachgeschäft zu kaufen. Bei Fahrradeck im 17.Bezirk habe ich Herrn Weinhappl gefunden, der nicht nur das Mobiky verkauft, sondern auch viele Elektroräder hat. Er war so nett mir das Vorführ Fahrrad zu einem guten Preis zu verkaufen, bevor es den restlichen Winter im Geschäft verbringen muss. Es war auch gut dass ich so entschieden habe, denn die ersten Einstellungsarbeiten an meinem Mobiky waren schon nötig und diese wurden von Fahrradeck prompt und kostenlos durchgeführt. Außerdem bekam ich gleich eine Beleuchtung montiert und die Sache mit dem Fahrradtacho ist auch schon in Überlegung. Für solche Dinge, wenn man sie nicht selber machen will, braucht man eine gute Werkstatt.

Ich denke, wenn man beim Weiterkommen auch etwas für die Bewegung tun kann, ist das schon gut. Und meine Flexibilität wird dadurch auch noch erhöht, wieder mal genial. Nun werde ich in der nächsten Zeit mal das Mobiky verwenden und sehen wie es in der Praxis so ist.

Currently rated 4.0 by 2 people

  • Currently 4/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

innovative Technik | Fahrrad

Gruber Assist- Elektro(HILFS)antrieb für Fahrräder probegefahren

by Paul Belcl 14. October 2009 11:09

Heute war ich bei Ciclopia, ein Fahrradgeschäft unter den Stiegen im 6.Bezirk in Wien. Das Geschäft wurde mir von der Firma Gruber Assist empfohlen. Bei Ciclopia durfte ich ein ganz normales Mountainbike fahren in dem der Gruber Assist Hilfsmotor eingebaut ist.

Das Besondere an dem Gruber Hilfsmotor ist, dass er nahezu volkommen unsichtbar ist! Der Motor selbst ist im Rohr der Sattelstütze unten beim Tretlager eingebaut und daher unsichtbar. Der Akku wird in einer kleinen Tasche unter dem Sitz verstaut und von dort führt ein kurzes Kabelstück hinein in das Sattelrohr. Ebenfalls nahezu unsichtbar!

2009_10_09_GruberAsssist Einzug der kleine rote Knopf zur Bedienung ist am Lenker zu sehen. Von dort geht auch noch ein Kabel zum Motor. Das war's! Keine Anzeige, keine weiteren Bedienelemente eigentlich total einfach. 
Auf meine Frage bei Daniel, dem Elektro-Fahrradspezialisten von Ciclopia, wie der Antrieb zu verwenden ist bekomme ich eine einfache Erklärung. Treten bis zu einer Tretfrequenz die gehalten werden soll und dann den Knopf für ca. 5 Sekunden drücken. Danach lässt sich der Motor immer mit dieser gespeicherten Tretfrequenz starten und unterstützt bis dort elektrisch.

Bei meiner Probefahrt stelle ich zuerst fest dass der Motor relativ laut ist. Ich fahre die Gumpendorferstrasse Richtung Apollokino den Berg hinauf und bin gleich mal etwas enttäuscht. So kräftig wie die anderen Antriebe, die ich bis jetzt getestet habe ist der Gruber Assist nicht. Auch hört er sich an als würde er mir jeden Augenblich sein Leben im Sattelholm aushauchen, aber das ist nur meine subjektive Wahrnehmung.

Fazit: Der Gruber Assist ist ideal für Leute die Unterstützung beim Treten haben wollen, aber man MUSS selbst schon auch Kraft aufbringen um weiter zu kommen. Daher ist diese Art von Antrieb absolut nix für Faulpelze die glauben durch Drehen des Tretlagers schon losfahren zu können. Der Antrieb ist zwar weitgehend unsichtbar, aber sobald man “Gas gibt” merkt jeder sofort was läuft. Dafür ist der gesamte Antrieb mit ca. 3-4 kg auch extrem leicht und eignet sich daher auch für Mountainbikes oder Rennräder. Leider ist der Preis von fast EUR 2000,- nicht gerade ein Schnäppchen und das ist der Preis OHNE Einbaukosten!!

Currently rated 5.0 by 2 people

  • Currently 5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Tags:

Elektrofahrzeuge | Fahrrad | innovative Technik

Über den Autor

Dieser Blog gibt mir die Möglichkeit, all die Kleinigkeiten die man normalerweise erfährt und dann wieder vergißt, mit Euch zu teilen.

Es muss nicht immer alles Sinn machen was hier steht, ihr müßt es ja auch nicht immer lesen ;-)
Falls Euch gefällt, was ihr zu lesen bekommt, freue ich mich natürlich über den einen oder anderen Kommentar!
Kommentare bitte NUR in deuscher Sprache! Englische Kommentare oder Pseudokommentare mit Werbelinks werden kommentarlos gelöscht.

Die hier geschriebenen Artikel repräsentieren meine Meinung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Diese Meinung kann sich natürlich auch in Diskussion oder über einen Kommentar ändern, denn vielleicht habe ich ja etwas zu wenig über den sprichwörtlichen Tellerrand gesehen! Probiert es einfach aus mir mir darüber zu plaudern ;-)

In der Suchleiste könnt ihr alle Blogbeiträge nach Stichworten durchsuchen, oder nach Kategorien filtern!

aktuelle Kommentare

Comment RSS