In Linz beginnt’s - die Geburtstagsüberraschung

by pbelcl 30. September 2011 21:14

Geheimnisse haben sich in unserem Haus breit gemacht!
Schon seit Wochen weiß ich dass ich an diesem Wochenende was vorhabe. Nur nicht WAS!!!
Nun hat die Geheimniskrämerei ein Ende und ich erfahre das Ziel unseres Wochenend Trips. Es ist Linz!

Mit den Fahrrädern am Auto kommen wir in Linz an und ich sehe plötzlich das Auto von Peter und Brigitte vorbeifahren. “Was macht ihr den hier” frage ich noch etwas überrascht, als ich kurz darauf ein verschmitztes Lächeln in Andreas Augen wahrnehme.
Die Überraschung ist groß, als ich dann an der Rezeption noch Vici, Gabi und Sepp treffe. Am späteren Abend stoßen dann noch Angela und Michael dazu und wir essen, trinken und plaudern bis spät Nacht.2011_09_30_Linz

Am nächsten Tag in der Früh geht es zum  “Höhenrausch” auf die Dächer von Linz. Dort gibt es viele interessante Attraktionen. Nebel im Freien, eine Wasserwand wo man nicht nass wird, eine riesige Eisspirale und riesige Seifenblasen. Mehr Bilder davon sind bereits am Fotoportal unter “Linz”.

Nach einem guten Mittagessen bei “Josef”, wo es Tapas und andere gute Sachen gibt, machen wir uns auf zum Pöstlingberg . Dass alle Erwachsenen auch in die Grottenbahn müssen, ist eh klar Zwinkerndes Smiley
Am Abend gehen wir dann noch auf den Rummelplatz und anschließend was gutes Essen. Zur Krönung des Tages hat Andrea dann noch ein riesiges Feuerwerk bestellt, welches wir mit einem Eis in der Hand von der Donaubrücke aus bewundern können.

Der nächste Tag beginnt früh, da wir um 9:30 auf dem Schiff nach Aschbach sein müssen. Von dort aus, geht es mit den Rädern zurück nach Linz. Die Radtour von ca. 40 km ist Anfangs sehr schön und wir haben traumhaftes Wetter!! Die letzten 10 km müssen wir dann auf dem Radweg entlang der Straße fahren, aber das geht halt leider nicht anders.

Eine SUPER!!!! Überraschung, denn ich habe von nichts gewusst. Danke euch allen!!
Mit einigen meiner Freunde habe ich vorher noch telefoniert und die haben wirklich alle dicht gehalten Zwinkerndes Smiley 

Danke auch an meine beste Andrea, denn es gelingt dir nach so vielen Jahren Partnerschaft immer noch mich ab und zu zu überraschen!
Dafür und für all die anderen Dinge die du immer für uns machst, liebe ich dich......

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Reise

Seemobil - Fotos sind im Web

by pbelcl 29. September 2011 06:49

2011_09_06_AnkerTja, wir haben sooooo viele Fotos von unserer Seemobilreise gemacht, dass es etwas gedauert hat, sie alle auszusortieren!

Nun ist es endlich geschafft, die Fotos sind am Fotoportal unter “Seemobil 2011” zu finden!

Viel Spaß beim Ansehen....

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Reise | Seemobil

SAMO in Werfenweng – Elektroauto Think

by Paul Belcl 14. September 2011 18:54

Elektroauto Think_1513Den Think City habe ich ja schon einmal getestet. Allerdings nur kurz, während einer Probefahrt bei Denzel in Wien. In Werfenweng konnte ich das kleine Auto zweieinhalb Tage voll austesten! Der Kleine Zweisitzer mit dem großen Kofferraum ist wie ein Automatikauto zu fahren. Mit dem kleinen Unterschied, dass der Elektromotor beim Beschleunigen keinerlei Schaltpausen hat.

Am ersten Tag waren wir auf der Autobahn von Werfenweng nach Golling unterwegs, um dann die Lammerklamm zu besuchen. Natürlich ist der Think City kein Fahrzeug für die Überholspur! Auch muss man beim Überholen von LKW’s, die ja bekanntlich so ca. 90 km/h fahren, schon etwas Platz haben, denn der Think schafft maximal 110 km/h Geschwindigkeit. Nach ca. 75 km rumfahren, war der Akku auf ca. 50 % herunten und wir beschlossen sicherheitshalber wieder heimzufahren. Unsere Heimfahrt über eine kürzere Strecke, war dann doch noch ca. 47 km weit und der Akku des Think City hatte bei der Ankunft nach knapp 120 km noch ca.  30 % Saft. Allerdings bin ich an diesem Tag im Betriebsmodus “E” gefahren. Das bedeutet der Think regeneriert beim Bergabfahren den Akku und bremst dadurch merklich, wenn man den Fuß vom Strompedal nimmt. Außerdem bekommt man im “ECO” Modus beim Überholen und Bergauffahren nicht die volle Leistung. Das stört zwar keineswegs, ist aber im Vergleich zum “Drive” Modus ein merklicher Unterschied.

Da wir am Abend noch mal fahren wollten, steckte ich das Auto mal zum Laden an. Nach einem ca. 2 Stündigen Aufenthalt für Duschen, Abendessen, u.s.w hatte der Kleine schon wieder 50 % Ladung. Das bedeutet ca. 10% in 1 Stunde. Nicht schlecht, dafür dass man den Think “nur” mit 220V und nicht schnell laden kann.

Unser zweiter Tag mit dem Auto begann schon am Vorabend. Der Verleih hatte schon ein Auto da und ich nahm es gleich mit. Da der Wagen auch schon vollgeladen war, konnte ich schon am Abend einen Test im leistungsfähigen “D” Drive Modus machen. Denn bis am Abend wollte ich sowieso keine 120 km mehr fahren, und so musste ich auch nicht sparen. Der kleine Wagen beschleunigt in diesem Modus fast genau so gut wie ein Kleinwagen mit bis zu 75 PS. Allerdings nur bis ca. 75 km/h. Danach geht es sehr gemütlich weiter bis ca. 100 km/h. Für die Stadt perfekt, denn schneller als 80km/h kann man dort eh nicht oft fahren. Laut Hersteller beschleunigt der 34kw starke Elektromotor das Auto 0-50 km/h in 6,5 Sekunden. Genug Beschleunigung um in der Stadt mit zu schwimmen!Elektroauto Think_1670

Am nächsten Tag war das Wetter eher schlecht und wir beschlossen mit dem Think wieder die Gegend zu erkunden. In Bischofshofen machte sich ein weiterer Vorteil dieses Autos bemerkbar. Mit einer Länge von 3,2 Metern ist das kleine Auto hervorragend einzuparken. Speziell auch deshalb, weil die Heckscheibe bis zur Ladekante heruntergeht und man daher fast die Stoßstange sieht. So fanden wir auch einen speziellen Parkplatz, der wie für den Think gemacht war!

Bei der Rückfahrt am zweiten Tag wurde es kalt und regnerisch. Die 4kw Heizung des Think hat das allerdings nicht gestört und wir mussten sogar wieder zurückdrehen, da es im Auto schnell sehr warm wird!. Auch die Beleuchtung ist topp und hat unsere Reichweite am zweiten Tag kaum merklich verkürzt.

Die Straßenlage bei Regen und rutschiger Fahrbahn ist vorbildlich. Das kleine Auto kann man auch in engen Kurven nicht aus der Ruhe bringen. Ich bin schon viele Kleinwagen gefahren die da nicht so souverän reagieren! Das liegt sicher auch daran, dass der Akku direkt unter dem Auto verbaut ist und der ganze Wagen daher einen optimalen Schwerpunkt hat. Die subjektiv gefahrene Geschwindigkeit fühlt sich dabei allerdings höher an als sie ist.

Nach meinem Test ist der Think City das perfekte Stadtauto, wenn man daheim und vielleicht sogar in der Firma eine Lademöglichkeit hat!
Leider ist der Preis noch viel zu hoch, somit wird es sicher noch etwas dauern bis sich dieses Auto in großen Stückzahlen verkauft. Wenn der kleine Wagen einen Preis wie ein vergleichbarer Kleinwagen mit Benzin oder Dieselantrieb bekommt, dann ist er ganz oben auf der Liste meines nächsten Autos!!

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Elektrofahrzeuge | Reise

SAMO in Werfenweng – Test der Funfahrzeuge

by Paul Belcl 14. September 2011 09:00

DSC_1542Nach dem anstrengenden Urlaub am Seemobil hat Andrea bei Hoferreisen einen Funsport Urlaub gefunden.

Unter dem Titel SAnfteMObilität bietet der Ort Werfenweng viele lustige und auch interessante Fahrzeuge kostenlos zum Ausleihen an. Die Aktion ist allerdings daran gebunden, dass man seinen Autoschlüssel bei der Touristeninformation für mindestens 4 Tage abgibt, oder mit dem Zug anreist.

Nur dann bekommt man die sogenannte SAMO-Karte und kann sich alle angebotenen Fahrzeuge kostenlos ausleihen. Will man seinen Autoschlüssel behalten ist es natürlich auch möglich, aber dann zahlt man eine normale Mietgebühr. Da es auch Erdgasautos  und das Elektroauto Think City zum Ausleihen gibt, habe ich kein Problem mich von meinem Autoschlüssel zu trennen, falls wir mal die Umgebung erkunden wollen.DSC_1574

Da am ersten Tag schon alle Autos verliehen sind reservieren wir uns für den Folgetag gleich mal einen Think und probieren heute mal einige Spaßgefährte aus. Ich kann mir vorstellen dass in der Hauptsaison hier ein ziemlicher Andrang herrscht, da aber derzeit Nachsaison ist, kommen wir in den Genuss wirklich ALLE dieser Fahrzeuge ausprobieren zu dürfen. Man kann sie mit der SaMo Karte kostenlos so oft mal will immer für 30 Minuten kostenlos ausleihen und muss sie nachher wieder zurückbringen damit andere Leute auch in den Genuss kommen.

Der Biga sieht aus wie ein Streitwagen ohne Pferde, beschleunigt sehr rasant und fährt ca. 16 km/h schnell. Er wird nach einigen Tests Andreas Lieblingsfahrzeug.
Auch der Arrow, das rote Elektrogocart ist ganz witzig zu fahren. Es fährt ungefähr 20 km/h schnell, und hat einen Wendekreis eines LKW Zuges Zwinkerndes Smiley.  Das dritte, von uns getestete Fahrzeug ist ein Elektromoped welches als Fahrrad zugelassen ist, da es nicht mehr wie 25 km/h schnell ist. Dieses Ding probieren wir sogar kurz zu zweit aus.

DSC_1595 Reichweite haben sie alle so ca. 20 km, also auch nicht gerade berauschend. Über die Praxistauglichkeit brauchen wir hier nicht diskutieren, denn bei etwas stärkeren Steigungen geben alle drei recht schnell auf. Einzig das Elektromoped klingt interessant, denn dieses gibt es angeblich auch mit einem stärkeren Akku. Dann hat es eine Reichweite von bis zu 60 km, das ist ok.
Anstandshalber stell ich mich noch auf einen Segway und drehe ein paar Runden. Dass der Segway praxistauglich ist, weiß ich ja schon aus meiner eigenen Erfahrung.

Die Flyer Elektroräder können wir leider nicht benutzen, da es kein Fahrrad mit einem so niedrigen Sattel gibt, wie Andrea es brauchen würde. Wir versuchen zwar gemeinsam mit dem Verleiher einen anderen Sattel zu finden, was aber leider nicht funktioniert. Schade, denn einen Tag mit Elektrorädern hätten wir eigentlich geplant. Es gibt natürlich auch normale Fahrräder oder zwei Liegeräder, aber da Werfenweng heroben am Berg ist, wird uns die Rückfahrt damit sicher zu anstrengend. Und angestrengt haben wir uns vorige Woche genug!!

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Reise | Elektrofahrzeuge

Seemobil – bereits wieder daheim – Fazit

by Paul Belcl 12. September 2011 10:30

Für alle die sich so eine Reise überlegen, hier mal eine kurze Zusammenfassung unserer Eindrücke.

  • 2011_09_10_RouteDas Seemobil hat wirklich ALLES an Bord was man braucht um zu zweit bis zu drei Tage ohne Außenwelt unterwegs zu sein. Speziell die großen Wassertanks mit jeweils 600 Liter und die Akkugepufferte 220 Volt Stromversorgung von ca. 800 Ah machen das möglich. Allerdings ist das Seemobil die Königsdisziplin mit fast 18 Tonnen und fast 12 Metern Länge. Zu zweit würde ich nächstes Mal sicher ein kleineres Boot nehmen. Allerdings muss man dann spätestens jeden 2.Tag einen Yachthafen ansteuern.
  • Das Seengebiet unserer Reiseroute ist wirklich sehenswert.
    Teils märchenhafte Landschaft gepaart mit ostdeutschem Scharm. Unsere Strecke war sehr vielfältig und wir würden nichts davon auslassen. Allerdings kann man sich dafür sicher auch doppelt so viel Zeit nehmen und dafür noch etwas mehr an diversen schönen Plätzen verweilen.
    Außergewöhnlich schön war die Gegend um Lychen. Besonders im Woblitzkanal mit seinen engen Kurven war jeder Kilometer eine Überraschung für sich. Aber auch die Templiner und Haveler Wasserstrasse und die Gegend um Zehdenick ist sehr schön. Auf der Havel sind allerdings die vielen Schleusen manchmal etwas anstrengend.
  • Zu ZWEIT sollte man versuchen so wenig wie möglich zu Schleusen, denn sonst ist die Reise eher stressig als erholsam. Einige der Schleusen sind mit diesem schweren Schiff zu weit körperlich richtig anstrengend! Wenn ihr also die Havel Wasserstrasse mit den vielen Schleusen mit dem Seemobil plant, dann sollten 3-4 Leute an Bord sein von denen auch ZWEI wirklich fahren und mindestsens DREI Kraft haben in den Schleusen richtig zuzupacken.
    Zu zweit ist eher eine Route interessant wo man mehr die idyllischen Seen geniest und weniger rumfährt. Zum Beispiel die Gegend nach Templin, beim Templiner See und Fährsee soll angeblich dafür gut geeignet sein. Nett anzusehen sind auch die Städte Rheinsberg Templin oder Lychen

Leider ist es mir nicht gelungen unsere Reiseroute als Link auf Google Maps darzustellen. Falls jemand dazu einen Tipp hat, bitte her damit. In der Zwischenzeit könnt ihr die Route als .kml Datei von meiner Webseite herunterladen und sie euch im Google Earth ansehen.

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Reise | Seemobil

Seemobil - Freitag - Rückfahrt und Abgabe des Schiffes

by pbelcl 9. September 2011 14:18


2011_09_09_FabrikHeute geht es locker zu, denn wir haben nur 4 Stunden Fahrt vor uns, bis wir in der Ziegelei Mildenberg unser Schiff zurückgeben müssen. Wir machen einen kurzen Spaziergang durch Templin, bevor wir uns wieder auf unser Schiff begeben. Die Templiner Schleuse ist heute Früh zum zweiten Mal eine Herausforderung, denn wir versuchen mit einem weiteren Charterboot gemeinsam zu schleusen. Da aber der Bug mit der Ankerspitze gefährlich nah über unser Schiff drüber geht und sogar zwei mal an unserem Geländer der Dachtreppe anstößt, ersuche ich den Kapitän der Bootes wieder aus der Schleuse rauszufahren. Es kommt zu einer kurzen Diskussion aber ich bestehe darauf, da ICH sonst die Schleuse verlassen werde. 2011_09_09_Hütte
Der restliche Tag verläuft ruhig und wir haben wieder etwas Zeit die wunderschöne Landschaft zu genießen. An manchen Stellen spürt man hier noch die Schwere des ehemaligen “Osten”. Zum Beispiel dort wo alte verlassene Fabrikgebäude oder andere Dinge durch den Zahn der Zeit einfach verfallen, ohne dass jemand Notiz davon nimmt.

Wir kommen um ca. 13:30 im neuen Hafen von Mildenberg an. Da noch etwas Zeit ist, fahren wir noch weiter bis zum Yachthafen nach Zehdenick und drehen dort noch eine kleine Runde. Die Fischer an denen wir vorbeifahren haben es übrigens gar nicht gerne wenn man, zu knapp an ihnen vorbeifährt. Neugierig wie ich nun mal bin muss ich mich derb anpöbeln lassen um diesen Lerneffekt auch noch mitnehmen zu dürfen. Sorry “Alter” aber ich kann nicht in einer Woche ALLES lernen was die alten Seebären so wissen....

2011_09_09_FischerHier, hinter der Schleuse ginge es nochmal so weit in unbekanntes Gewässer wie wir schon gefahren sind. Aber für diesen Urlaub ist es wirklich genug und wir legen im neuen Ziegeleihafen von Mildenberg zum letzten mal an und und beginnen unsere Sachen zu packen. Mit einigem Geschick und ca. 2,5 kg Übergewicht, bekommen wir sogar die Nespressomaschine in unsere Koffer. Herr Baumgärtner ist auch schon da und wir beginnen mit der Abrechnung der Betriebskosten. Wir haben mit unserem Seemobil 33 Betriebsstunden zurückgelegt und das kostet nochmal ca. EUR 300,-. Da das Seemobil ca. 5 Liter Diesel pro Betriebsstunde verbraucht sind das schon mal 165 Liter Diesel. Das macht schon mal 220 EUR alleine für den Sprit. Mit Gas, Entsorgung des Abwassers und anderen Kleinigkeiten bekomme ich von meinen EUR 1000,- Kaution gerade mal EUR 700,- und ein paar zerquetschte zurück. Wir hatten eigentlich mit einem Hunderter weniger gerechnet, aber die Abrechnung stimmt!

Herr Baumgärtner ist noch so nett und bringt uns zum Bahnhof Zehdenick. Dort haben wir ca. 20 Minuten Zeit die wir fast zur Gänze damit verschwenden bei dem komischen Fahrkartenautomaten zwei Tickets zum Flughafen zu kaufen. Fast wie bei uns zu Hause Zwinkerndes Smiley.

Als wir im Zug sitzen kommen uns erste Zweifel auf dass Berlin Tegel auch der Bahnhof ist wo sich der Flughafen befindet. Da wir uns derzeit noch auf einer privaten Zugstrecke befinden, kann uns auch die Zugbegleiterin nicht gleich helfen. Wir beschließen den sicheren Weg zu gehen und erst mal zum Berliner Hauptbahnhof zu fahren. Von dieser Drehscheibe aus, ist es angeblich auch möglich direkt mit dem Bus zum Flughafen Tegel zu kommen. Als wir am Hauptbahnhof in Berlin aussteigen sind wir erst mal überwältigt. Der Bahnhof erstreckt sich über ca. 5-6 Ebenen. Auf jeder gibt es unzählige Bahngleise und viele Menschen. Es dauert fast eine halbe Stunde, bis wir den Bus TXL zum Flughafen finden können. Gut dass unser Flug erst um 21.30 abhebt, denn inzwischen ist es schon 18:30. Der Bus braucht dann auch noch eine geraume Zeit sich durch den Berliner Stadtverkehr zu quälen. Als wir am Flughafen ankommen können wir sofort einchecken.

Wir sind wirklich geschafft und sehr müde von dieser Reise. Denn Erholung war das garantiert nicht. Trotzdem sind wir froh dass wir sie gemacht haben, denn wir haben viele schöne Dinge gesehen und ich durfte 1 Woche lang eines der größten Schiffe fahren, die im Brandenburger Gewässer ohne Patent zu chartern sind.

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Reise | Seemobil

Seemobil – Donnerstag – Sturm und drang

by pbelcl 8. September 2011 11:39

2011_09_08_AdlerÜber den nun wieder befahrbaren Woblitz Kanal fahren wir zurück zum Stolpsee, den wir allerdings diesmal nur kreuzen und danach über die Havel Wasserstrasse nach Bredereiche. Dann weiter die Havel entlang, biegen wir links ins Templiner Gewässer ein und fahren weiter über den großen Kuwallsee in Richtung Templin. Auf unserem Weg gibt uns die Natur wieder einige Darbietungen ihrer Schönheit.

Die kleine Schleuse vom Kuwallsee Richtung Lankensee ist eine der ältesten Schrägwandschleusen in diesem Gebiet. Sie ist 1905 gebaut worden und ihre Tore werden noch von Hand bedient. Sie hebt uns gerade mal einen halben Meter in die Höhe. Als wir schon alle Angebunden sind, kommt noch ein großes Schubschiff und wir müssen nochmal los und alle Boote ca. 15 Meter nach vorne ziehen. Leicht gesagt, denn das Seemobil mit 18 Tonnen zu zweit zu ziehen ist kaum möglich. Da es in der Schleuse allerdings schon recht eng ist darf ich die Maschinen nicht mehr starten, um etwas mitzuhelfen. 2011_09_08_RegenEs dauert einige Zeit bis wir unseren schweren Pott richtig positioniert haben.

Nach der Schleuse kommt der Lankensee und anschließend wieder ein sehr schöner kurzer Kanal. Mitten drinnen beginnt es in Strömen zu Regnen und wir bleiben kurz stehen um den Regentropfen zuzusehen wie sie das zuvor spiegelglatte Wasser aufwirbeln. Der Regen wird immer stärker und als wir auf den großen Rödelinsee kommen beginnt noch ein starkes Gewitter. Kurze Zeit ist der Regen so stark, dass wir fast nicht sehen wo wir hinfahren. Es ist aber nicht mehr weit zu dem Hafen den uns der Lychener  Hafenmeister empfohlen hat, wo wir heute übernachten wollen. Gut so, denn wir sind schon wieder fast 10 Stunden unterwegs und schon ziemlich fertig.
2011_09_08_BiberbergDer Yachthafen Biberberg ist allerdings dann eine große Enttäuschung für uns! Wir sind schon auf Anlegen eingestellt und nun passt KEIN Anlegesteg im neu gebauten Hafen zu der Länge und Masse unseres Bootes. Der riesige aber billig wirkende Steg aus Kunststoff sieht aus als könnte er nicht mal ein zwei Mann Kanu aushalten! Das bedeutet dass wir hier nicht anlegen können. Der Hafenmeister meint wir sollen nach Templin weiterfahren, dort gäbe es die nächste Möglichkeit. Da es schon 18.00 Uhr ist, sind wir nicht gerade begeistert, denn ab 20:00 Uhr ist es bereits finster und der Weg nach Templin dauert sicher noch 1,5 Stunden. Außerdem ist noch eine Schleuse zu befahren und wir haben heute eigentlich mit den bisherigen sieben Schleusen genug!
Da es keine andere Möglichkeit gibt, fahren wir schnell los. 2011_09_08_Schleuse TemplinAnkern kommt heute nicht in Frage, denn dafür ist uns das Wetter zu unbeständig. Die Strecke nach Templin ist ebenfalls sehr schön, aber wir haben leider keine Möglichkeit mehr diese Schönheit aufzunehmen. Wir sind einfach schon zu müde. Die letzte Schleuse gibt uns dann fast den Rest. Die Stadtschleuse von Templin ist die Königsdisziplin der Schleusen für 2 Personen Boote!! Geschätzte 5 Meter Hubhöhe hat diese Schleuse. Und zu allem Übel ist sie noch eine handesteuerte. Wir brauchen fast 5 Minuten bis wir unser Schiff auf beiden Seiten so angebunden haben, dass es auch leicht wieder zu lösen ist um den Hub der Schleuse ausgleichen zu können. Aber auch das schaffen wir.
Der Hafenmeister am Stadthafen in Templin ist ein waschechter Seebär. Leider habe ich das Problem dass ich keine seiner Anweisungen verstehe weil ich eben KEIN Seemans DEUTSCH kann. Der nordische Dialekt macht das Ganze noch etwas schwieriger. Es dauert eine weile bis ich ihm klar gemacht habe dass er bei mir RECHTS und LINKS sowie VORNE und HINTEN sagen muss, da ich mit Achtern und Backbord in Extremsituationen, wie jetzt beim Anlegen nix anfangen kann. Auch mit seiner eigenartigen Art ein Schiff anzubinden komme ich nicht sofort klar. Letztendlich stelle ich mich so dumm, wie in diesem Fall auch wirklich bin und lasse ihn alles machen. Schließlich muss er ja wissen wie man mein Schiff an seinem Steg am besten festmacht.
Nach einem ausgezeichneten „Käptens Dinner“ von meiner ersten Offizierin beschließen wir diesen anstrengenden Tag und machen uns bereit für unsere letzte Fahrt morgen zurück nach Mildenberg.

Heute sind wir so fertig dass wir es schon fast bereuen diese lange Reise überhaupt angetreten zu sein! Die Anstrengungen sind wirklich groß, aber die schöne Natur hier macht fast immer alles wieder wett. Heute gelingt ihr das leider einmal nicht, denn wir sind TOT Zwinkerndes Smiley Derzeitiger Status “NIE WIEDER” !!!!

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Reise | Seemobil

Seemobil – Donnerstag – Rückweg versperrt

by pbelcl 8. September 2011 11:22

2011_09_08_BaumDer heutige Tag beginnt mit einer Entscheidung. Wollen wir feig einen Tag im Hafen von Lychen verbringen, oder dem Wetter trotzen und weiterfahren?
Da der Wind inzwischen fast komplett abgeflaut ist und es nur mehr regnet, beschließen wir die lange Strecke nach Templin zu wagen.
Der Hafenmeister von Lychen, der übrigens sehr nett ist, gibt uns noch einen Tipp wo wir anlegen können falls wir es nicht bis nach Templin schaffen, denn die Strecke hat acht Schleusen und wird daher etwas 6 Stunden dauern. Wir bedanken uns noch bei dem ne2011_09_08_Wasservogeltten Hafenmeister und fahren los.


Als wir in den wunderschönen Woblitz Kanal einbiegen der uns schon beim Herfahren so gut gefallen hat, gibt uns die Natur ein Zeichen zur „Entschleunigung“. Quer über die Fahrrinne des Kanals liegt ein umgestürzter Baum, der gestern noch nicht da lag. Der Sturm von heute Nacht hat wohl hier ganz schön gewütet. 2011_09_08_ArbeitsschiffWir verständigen Herrn Baumgärtner, unseren Vermieter, der die nötigen Stellen informiert und ankern vor der Einfahrt zum Kanal, um andere Schiffe zu warnen.

Ein paar Tauchenten sind unser Schauspiel für einige Zeit. Nach knapp 40 Minuten hören wir aus dem Kanal schon das Geräusch von Motorsägen. Ganz schön schnell die Burschen der Wasserstrassenverwaltung! 2011_09_08_Baum gefällt

Inzwischen fahren trotzdem einige Schiffe in den Kanal. Da sie nicht mehr herauskommen, werden wir jedes Mal neugierig und fahren ebenfalls rein um nachzusehen. Doch die Arbeiten sind noch im Gange und ich übe mit dem Seemobil bei jeder Einfahrt ein Wendemanöver und fahre wieder raus. Die Räumungsarbeiten dauern dann allerdings doch ca. 2 Stunden. Als wir das Räumboot aus dem Kanal kommen sehen, können wir endlich weiterfahren. Der zusammengeschnittene Baum liegt am Rand der Wasserstrasse und wir sind beeindruckt. Inzwischen ist es kurz nach Mittag. Schade denn Templin wird sich nun nicht mehr ausgehen. Aber wir haben ja den Tipp von dem Hafenmeister und werden dann wohl dazwischen in Biberberg anlegen.

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Reise | Seemobil

Seemobil - Mittwoch - windige Nacht

by pbelcl 7. September 2011 10:57

2011_09_07_SpinneDer Tag heute beginnt sehr früh! Um kurz vor 5 Uhr weckt mich Offizierin Andrea weil sich unser Boot eigenartig bewegt. Als wir aus dem Fenster sehen, bemerken wir, dass sich das Seemobil von seinem Ankerplatz losgerissen hat und bereits einige 100 Meter weit entlang des Schilfes treibt. Der Boden in manchen Seen ist nur aus schlammigem Lehm. Bei starkem Wind, wie letzte Nacht, kann es schon mal sein, dass der Anker nicht hält. In diesem Fall treibt das Boot ein Stück ins Schilf und fängt sich dann wieder. Kein Problem, denn die Antriebsschrauben sind nicht die tiefste Stelle am Rumpf. Das bedeutet im schlimmsten Fall, dass das Seemobil aus dem Schilf gezogen werden muss. Kaputtgehen kann nur was, wenn der Schiffsrumpf auf ein Hindernis trifft.
In unserem Fall fängt sich das Schiff leider nicht, also schnell die Maschinen an und gegensteuern!! 2011_09_07_Kanal
Jetzt bin ich wieder froh, dass ich 2 Motoren hab, denn so kann ich ohne fremde Hilfe wieder aus dem Schilf herausfahren. Wir probieren noch 2-3 mal zu Ankern, aber der Wind reißt uns immer wieder los. So beschließen wir in der Dämmerung bis zur ersten Schleuse zu fahren und uns dann dort anzubinden bis es vollkommen hell ist. Also Positionsleuchten an und losgefahren.Das sollte man aber wirklich nur im Notfall machen, denn das Seemobil hat gerade mal Begrenzungslicht und ist daher für Nachtfahrten nur bedingt geeignet. 

Bei dieser Gelegenheit entdecken wir dass das gesamte Schiff auf der Außenseite von Spinnennetzen geziert ist. Selbst ein Glas, das ich gestern auf der Aussichtsplattform stehen ließ, wurde als Basis für ein Netz verwendet. Jetzt wird mir schön langsam klar, wieso wir so wenig Gelsen (=Mücken) haben. Für Spinnen Phobiker allerdings eine bedenkliche Situation Zwinkerndes Smiley

Der Regen und der Wind sind leider heute unser ständiger Begleiter. Schon bei der ersten Schleuse sind wir trotz Regenjacke waschelnass. Die eingebaute Webasto Standheizung auf unserem Seemobil trocknet unsere Kleider aber schnell wieder und sorgt auch dafür dass uns bald wieder warm ist. Voll aufgedreht kann diese Heizung das ganze Schiff sicher auf mehr als 20 Grad bringen, egal wie kalt es draußen wird.


2011_09_07_SchwäneWir wollen heute vom Ziernsee zurück über den ewig langen Stolpsee hinauf bis nach Lychen fahren um uns die Gegend dort genauer anzusehen. Diese Route ist besonders empfehlenswert, weil das Stück vom Haussee über den Woblitz Kanal zum großen Lychsee wunderschön ist. Der Kanal ist am Ende sehr kurvenreich und wunderschön eingesäumt, fast wie im Märchen sieht es hier aus. Zwischendurch kommt auch wieder die Sonne heraus und schenkt uns auf dieses Strecke ein traumhaftes Licht. Als wir am Lychsee ankommen ist der Wind wieder so stark, dass ich große Schwierigkeiten habe mit meinem Seemobil am Yachthafen anzulegen. Ich schaffe es gerade mal den Kahn halbwegs anzubinden und suche mir anschließend Unterstützung beim Hafenmeister. Mit dessen Hilfe stellen wir das Seemobil dann sturmsicher ab. Keine Minute zu früh, denn der Sturm wird immer heftiger. 2011_09_07_Solarboot
Wir bleiben den Nachmittag hier und inspizieren das kleine Dorf Lychen. Hier gibt es ein Flossmuseum wo wir einen kurzen Blick reinwerfen. Auf unsere Inspektionstour finden wir Elektroboote mit Solarantrieb die hier angeblich einzigartig sind. Leider ist unser Bedarf an „Bootfahren“ für heute schon gedeckt ;-)
Beim Abendessen wird es dann ganz dunkel und zum Wind kommen noch starke Regenschauer und Sturm. Wir genießen das Schauspiel von unserer verglasten Aussichtskanzel aus und sind echt froh, dass unser Seemobil bereits seit einigen Stunden an der Leine ist. Heute ist um 19:00 Uhr schon Bettruhe, denn der Tag war nicht nur lang sondern auch wieder sehr Ereignisreich.

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Seemobil - Dienstag - Rheinsberg unser Ziel

by pbelcl 6. September 2011 09:05

2011_09_06_nachReinsbergVon der Marina Wolfsbruch fahren wir voll geladen und betankt weiter in Richtung Rheinsberg. Wir passieren den Tiezowsee, den Schlabornsee und gelangen dann in den großen Rheinsbergsee. Interessanter Weise liegt das kleine nette Örtchen Rheinsberg nicht am Rheinsbergsee sondern am  Grienericksee. Dort angelangt legen wir unser Schiff an den Gästesteg und gehen zu Fuß nach Rheinsberg.  Wir besichtigen kurz das Schloss, aber nur von außen, denn Kultur ist diesmal nicht das Ziel unserer Reise.
Die Porzelanmanufaktur haben wir uns kurz angesehen, empfanden sie aber eher als unspektakulär. Trotzdem nimmt Andrea zwei kleine Milchkännchen als Andenken an Rheinsberg mit. 2011_09_06_SchlossReinsbergAuf dem Rückweg gibt es noch ein uriges deutsches Essen vom Grill. Als Nachspeise gönnt sich Andrea eine spezielle Eismischung aus der "kleinsten Eisfabrik der Welt". Dort wird das Eis nach Wunsch des Kunden mit diversen Zutaten frisch hergestellt. Es gibt dort angeblich 365 Sorten Eis.
Als wir wieder am Anlegesteg ankommen ist es bereits sehr stürmisch. Ein Kapitän des benachbarten Yachtclubs macht uns darauf aufmerksam dass es mit dem Seemobil sehr schwer wird bei diesem Wind abzulegen ohne wo dagegen zu fahren. Wir beschließen mit Hilfe einiger anderer Yachtclub Mitglieder dass Seemobil am Steg möglichst weit nach hinten zu ziehen um dann mit voller Kraft nach vorne wegzufahren. Unser Manöver gelingt ohne wo anzurempeln und wir sind wieder unterwegs.
2011_09_06_AnkerIn den nächsten beiden Schleusen wird es dann richtig Ernst, denn der Wind drückt das Schiff mehrmals so schnell zur Seite dass ich selbst mit meinen zwei Motoren alle Hände voll zu tun habe um die Kontrolle zu behalten. Gut dass ich inzwischen ganz gut damit umgehen kann. Trotzdem ist der Tag purer Stress, den Andrea heute leider auch zu spüren bekommt. Nachdem wieder Ruhe eingekehrt ist müssen wir uns eingestehen, dass es doch ganz schön gewagt ist zu zweit mit diesem riesigen Schiff unterwegs zu sein.
Unseren heutigen Ankerplatz findet Andrea in unserer geliehenen Karte von Gerd. Gleich nach der Einfahrt in den Ziernsee links ist eine große Bucht in der wir mit angemessenem Abstand vor Anker gehen. Wieder ein Abend wo wir 100% Natur um uns haben und genug Zeit uns auszusprechen und dabei diese Zeilen zu schreiben.

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Reise | Seemobil

Seemobil - Montag - Regenwetter

by pbelcl 5. September 2011 01:13

2011_09_05_SchlafraumUnser Ankerplatz am Rad des Schilfes war perfekt gewählt. Auch ein Sturm und Regen in der vergangenen Nacht konnten unserem Schiff nichts anhaben. Offizierin Andrea wurde in der Nacht von knarzenden Geräuschen geweckt, die das Schiff macht wenn es sich um die Ankerkette dreht. Kein Grund zur Besorgnis, denn wir stehen heute früh immer noch an der selben Stelle, wie gestern Abend.
Nicht nur im Schlafraum ist die Aussicht toll, denn im vorderen Teil des Schiffes hat man den hervorragenden Ausblick sogar von drei Seiten. Es gibt über die gesamte Fensterfront Vorhänge die wir in der Nacht natürlich geschlossen haben. Es ist jeden Morgen ein wunderbares Erlebnis die Vorhänge zu öffnen und mal mit einem guten Nespresso in der Hand in die Runde zu blicken was sich so vor unseren Fenstern tut. Leben was brauchst du mehr ??
Wir starten heute am Schwedtsee in Richtung Rheinsberg. 2011_09_05_4BooteWir beginnen über die Steinhavel Wasserstrasse. Bei der Einfahrt in die erste Schleuse sind gleich 4 weitere Boote mit in der großen Schleuse. Das bedeutet so richtig Stress für uns, denn wir müssen nun auch noch aufpassen, dass wir kein fremdes Boot berühren. Andrea ist danach echt fertig weil es so anstrengend ist, das schwere Schiff alleine zu halten.
Kurz danach beginnt es in strömen zu regnen. In anderen Booten sitzen die Kapitäne entweder im Regen, oder unter Planen mit Plastikfenstern. Uns macht das nichts aus, denn der Führerstand des Seemobil ist durch das Vordach geschützt. Nicht mal bis zur Frontscheibe schaffen es die Regentropfen, das ist echt komfortabel! Wir passieren den Ziernsee und fahren den gesamten Ellenbogensee entlang. Der See ist echt so lang wie mein Ellenbogen und genau so langweilig ;-)

2011_09_05_Marina_WolfsbruchAndrea beginnt inzwischen in der komfortablen Küche des Seemobils unser Mittagessen zu kochen. Es gibt Geschnetzeltes mir Reis und Salat. Am ende des Ellenbogens immer noch auf der Müritz-Havel Wasserstrasse ankern wir für ein Mittagessen und eine kurze Ruhepause.
Bei der nächsten Schleuse stehen schon 5 Boote vor uns in der Schlange. Bis wir drankommen, dauert es diesmal fast eine Stunde. Wir kommen mit einigen anderen Bootskollegen ins Plaudern und so ergibt sich auch eine gegenseitige Schiffsbesichtigung. Bevor es wirklich losgeht ist dann sogar noch eine ausgiebige Nespresso Pause drinnen. Danach geht es flott weiter über den Pälitzsee in den Schleusenkanal zu unserem heutigen Ziel.
Die Marina Wolfsbruch ist ein hervorragend ausgestatteter Yachthafen. Hier gibt es alles um gutes Geld. Wir erleichtern unser Schiff um ca. 400 Liter Abwasser und tanken ca. genau so viel Trinkwasser um knapp 12,- Euro. Der Liegeplatz für unser Schiff mit Stromanschluss kostet dann nochmal ca. 22,- EUR. Auch das WLAN wird hier mit EUR 2.-/Stunde extra berechnet.
Dafür ist das WC und die Duschen kostenlos und man kann sogar Wäsche waschen. Im nahegelegenen Hotel der "Best Western" Kette mit einem Hallenbad, wo Andrea natürlich sofort ein paar Stunden verschwindet.  Unser Tag heute endet mit einem kleinen Spaziergang durch das Dorf rund um die Marina.

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Seemobil – Sonntag – alles Schleuse oder was

by pbelcl 4. September 2011 15:55

2011_09_04_FrühstückDer Tag heute beginnt mit einem tollen Frühstück von Offizierin Andrea. Es gibt leckere in unserem Backofen aufgebackene Semmeln,(=Brötchen) und vieles mehr von unseren im Kühlschrank gebunkerten Schätzen. Wir fahren vom Kuhwallsee zurück in die Havel Wasserstrasse. Diesmal geht es allerdings die Havel Wasserstrasse nach rechts über Bredereiche Richtung Stolpsee. Auf unserem Rückweg bis zur Abzweigung begleitet uns wieder der Reiher der uns schon am Vorabend vorausgeflogen ist. Diesmal gelingen auch ein paar Fotos von dem graziösen Tier. Die Natur macht hier einen so unberührten Eindruck dass es manchmal schon fast kitschig wirkt. 2011_09_04_Havel

Nach einigen Kilometern treffen wir auf die erste automatische Schleuse. Nun muss Kapitän Paul zeigen was er bei der Einschulung gelernt hat. Mit Gefühl taste ich mich an die Anlegestelle vor der Schleuse heran. Da weit und breit kein anderes Boot in Sicht ist, muss ich alles alleine machen. 2011_09_04_Schleuse1Nach zwei Anlegeversuchen habe ich das 12 Meter Schiff so befestigt dass ich rausspringen und die Schleusenanlage auslösen kann. Dazu muss man einen grünen Hebel Richtung Schleuse drehen. Die Anzeigetafel an der Schleuse quittiert meinen Wunsch mit "Schleuse wird vorbereitet", was ca. 5 Minuten dauert. Nachdem die Ampel grün zeigt manövriere ich das Schiff in den engen Schleusenkanal. Mit 2-3 mal Abstoßen vom Rand stehen wir nun gerade in der Schleuse und ich muss wieder einen grünen Hebel drehen. Die Schleusung beginnt und wir haben alle Hände voll zu tun unser Schiff zu zweit am Rand festzuhalten. Dabei wären ein paar Leute mehr ganz hilfreich, denn Andrea hat mit ihren kurzen Händen hier kei2011_09_04_Schleuse2n leichtes Spiel.

Auf unserem Weg zum Stolpsee kommen noch 4 weitere Schleusen auf uns zu und wir werden immer besser. In der letzten Schleuse in Bredereiche kommt ein zweites Boot mit hinein da die Schleuse sehr groß ist. Hier muss ich während der Schleusung etwas mit dem Motor mithelfen da sich unser Schiff in der Schleuse von seiner Befestigung löst. Diesmal klappt es schon so gut dass wir trotz des "Ausreißers" nirgends anstoßen. Jetzt ist zumindest eine gewisse Grundroutine da ;-)

Nach den Anstrengungen der vielen Schleusen legen wir in Bredereiche an um etwas zu essen. Die Speisekarte offeriert hier einige interessante Speisen mit Pfifferlingen (=Eierschwammerl), die ganz passabel schmecken. Nach dem Essen geht's weiter mit einer etwas anderen Landschaft. Weniger Wald, dafür sattgrüne Wiesen, Ziegen und Kühe gibt es hier. Nach einiger Zeit queren wir den Stolpsee der sehr groß ist. Herr Baumgärtner unser Vermieter, hat uns einen sehr guten Yachthafen am benachbarten Schwedtsee empfohlen. Als wir um ca. 16:00 Uhr dort ankommen sehen wir schon unzählige 2011_09_04_Schleuse3Boote die dort angelegt haben. Wir beschließen kurzer Hand dass wir uns den Trubel ersparen und ankern am anderen Ende des Schwedtsees, mit einigen anderen kleineren Booten, die aber weit genug weg sind um unsere Ruhe nicht zu stören.

Wir haben noch einen halb vollen Trinkwassertank und 70% Akkuladung, also schaffen wir ohne Probleme eine weitere Nacht ohne Strom und Wasser zu tanken.

2011_09_04_BadenDen restlichen Tag verbringen wir damit uns in die Sonne zu legen und Andrea springt sogar einmal kurz in das nicht mehr ganz so warme Wasser. Die paar Sonnenstunden tun uns gut, denn die heutige Fahrt war irgendwie anstrengender als wir dachten. Ein gemütliches Abendessen zu zweit mit ein paar Mücken (=Gelsen), die wir bald mal mit einem Gelsenstecker (=Mückenstecker) zur Flucht überreden beschließt diesen Tag.

Als wir im Bett liegen kommen wir zum Einschlafen nochmal in den Genuss der tollen Landschaft, denn das Boot dreht sich um die Ankerkette und beschert uns eine bessere Rundumsicht als auf dem Donauturm. Die Fenster unseres Schlafraumes sind so angeordnet, das man im Bett liegend auf beiden Seiten rausschauen kann - echt schwer bei so viel Ausblick einzuschlafen, denn zu sehen gibt es immer etwas, zumindest bis es dunkel geworden ist. Danach können wir durch die Glaskuppel im Dach noch die Sterne bewundern. Echt toll was unser Seemobil alles zu bieten hat!!

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Seemobil – Samstag – Charterschein für das Boot

by pbelcl 3. September 2011 15:24

2011_09_03_SeemobilAm nächsten morgen beginnen den Tag mit einem leckeren Frühstück. Danach geht's zu Fuß vom alten Yachthafen zum “neuen Hafen”. Dort wartet schon unser Vermieter, Herr Baumgärtner und natürlich auch das Seemobil auf uns.
Das Boot hat eine Länge von ca. 12 Meter und ist ca. 18 Tonnen schwer. Ein ganz schön großer Pott, obwohl wir nur das “kleine Seemobil” bekommen haben. Wir sind insgesamt 8 Personen die 3 Seemobile bekommen und so geht es gleich auf dem größten Boot los mit der Fahrstunde. Jeder “Skipper” muss einige wichtige Manöver lernen und selbst ausführen. Dazu gehören natürlich das Fahren, Wenden des Bootes, das Anlegen, das Ankern und vieles mehr. Wir üben ca. 1/2 Tag alle erdenklichen Manöver und bekommen währenddessen viele interessante Informationen zu den Gewässern die wir befahren und auch alle erdenklichen Tipps zu Herausforderungen, die alle bisherigen Vormieter bereits hatten.
Unser Schiff, ein Katamaran verfügt über 2 x 14 PS Dieselmotoren die gegenläufig sowohl vorwärts als auch rückwärts gesteuert werden können. Damit kann man den fast 12 Meter langen Kahn fast auf der Stelle drehen, wenn man etwas geschickt ist. Das Boot zu manövrieren ist dabei aber nicht die Herausforderung, sondern auf den engen Hafenanlagen und auf den Wasserstrassen genug Platz zu finden diese Manöver auch ohne “Feindberührung” durchzuführen. Und genau das ist nicht immer so einfach, wie es in der Theorie klingt. Also auf in die Praxis.2011_09_03_Einschulung
Da leider auf unsere vorbestellten Fahrräder vergessen wurde, und nun alle Fahrräder bereits weg sind, können wir damit keinen Proviant bunkern. Zum Glück kommt uns da wieder die deutsche Hilfsbereitschaft zugute! Wir werden von einem anderen Mieter, der ebenfalls nach Zehednick einkaufen fährt ,mitgenommen. Er ist Schlosser und mit seinem Sohn und einem Freund ebenfalls mit einem Seemobil auf der Reise. Die Einkaufstour nicht mit Fahrrädern zu machen, war die beste Entscheidung dieses Tages. Denn mit 2 prall vollen Einkaufstaschen, einem vollen Rucksack und 12 Stück 1,5 Liter Getränkeflaschen kommen wir wieder zurück. DAS hätten wir NIEMALS auf den Fahrrädern transportieren können!!
2011_09_03_AbendNun sind wir für die kommenden 3-5 Tage autark überlebensfähig und können nach einer kurzen Nachschulung beim Anlegen endlich losfahren.
Unser Schiff ist wirklich perfekt ausgestattet. Es gibt Bettwäsche, Polster, Handtücher, Geschirr und nahezu alles was man so braucht. Nur Verbrauchsgegenstände sollte man besorgen, Klopapier Taschentücher sind nur in "Erstausstattung" da.
Das Boot hat eine Batteriegepufferte Stomversorgung mit 220V mit ca. 800 A/h. Auch sind 600 Liter Trinkwasser und ein Tank für 600 Liter Abwasser vorhanden. Damit kann man bei sparsamen Umgang ohne Probleme 3 Tage unterwegs sein ohne wo anlegen zu müssen. Das kommt uns sehr gelegen, denn wir wollen ja eh alleine sein ;-)
 
Wir schaffen es heute gerade noch von Zehednick über Burgwall und die Havel Wasserstrasse in den großen Kuhwallsee. Die letzten Meter brauchen wir schon unser Positionslicht, denn die Sonne ist schon fast weg und es wird schon dunkel als wir und am Rand des Sees niederlassen und den Anker werfen. Unsere Ankunft belohnt die Natur mit einem traumhaften Abendrot welches wir noch kurz genießen, bevor es wirklich dunkel wird.

Vor dem Schlafengehen stellen wir noch fest, wie toll es ist so viel Luxus dabei zu haben, nachdem wir ausgiebig geduscht haben und auch die Toilette getestet wurde. Ankerlicht an und Nachtruhe für den Kapitän und den ersten Offizier der MS-Nespresso.

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Seemobil – Freitag - Anreise über Berlin

by pbelcl 2. September 2011 19:06

2011_09_02_YachthavenDer erste Tag unseres Urlaubes auf der Brandenburger Seenplatte beginnt mit dem Flug von Wien nach Berlin. Trotzdem wir schon eine 10 kg schwere Kiste vorausgeschickt haben, sind unsere Koffer bis an das erlaubte Limit von 20 kg gefüllt. Und wir hätten noch mehr mitgenommen.
Der Flug von Wien nach Berlin verläuft schnell und ohne Zwischenfällt. Wir sind etwas überrascht wie viel Service wir bekommen, obwohl wir einen Billigflug bei Air Berlin gebucht haben. Es gibt Zeitungen, einen Sandwich und Getränke in der kurzen Zeit von knapp einer Stunde Flug.
In Berlin angekommen studieren wir kurz die Reiseroute bis Zehednick. Vier mal umsteigen und dann noch mit dem Taxi ist und etwas zu kompliziert, und so entscheiden wir uns für die schnellere Variante mit dem Taxi um ca. 35 EUR bis nach Oranjenburg zu fahren und dann dort nur mehr den Bummelzug bis Zehednick zu nehmen. Unser Taxler bemüht sich sehr und wir erreichen einen Zug fast eine Stunde früher als geplant – Bestzeit.
Im Zug plaudern wir mit einem Arbeiter der sich im Zug sein Feierabenbier genehmigte und einer netten Frau die offensichtlich auch aus der Arbeit kommt. Als wir erzählen was wir vorhaben kommen wir nett ins Plaudern. Unser Plan in Zehednick ein Taxi zum alten Ziegeleihafen zu nehmen, amüsiert beide!
Als wir in Zehednick aussteigen wissen wir warum. Es ist ein absoluter Provinzbahnhof der gerade mal ein Bahnhofshäuschen besitzt, welches aber schon lange “wegen Vandalismus” geschlossen ist. Von einem Taxi weit und breit keine Spur. 2011_09_02_WasserstrasseAuch die Busse fahren hier heute nicht mehr. Als wir etwas unentschlossen rumstehen und nach der Telefonnummer unseres Bootsvermieters suchen, kommt die nette Frau aus dem Zug auf uns zu und lädt uns ein uns zum Ziegeleihafen zu bringen. Sie meint, das wäre ihre nette Tat für den heutigen Tag. Wir laden also unser Monstergepäck in das kleine Auto und werden die ca. 7 km in den alten Ziegeleihafen gebracht.
Wir sind überwältigt von der deutschen Hilfsbereitschaft und bedanken uns höflich. Selbst ein keines süßes Geschenk aus Wien möchte die nette Frau nicht annehmen. Wenigstens bekomme ich ihre Emailadresse und ich verspreche ihr einen Link zu unserem Reisebericht zukommen zu lassen.
Der alte Yachthafen ist wirklich beeindruckend!! Absolute Ruhe und nette Menschen. Alle sind total entspannt und man merkt schnell dass hier die Hektik KEINE Chance hat. Wunderschön ist es hier. Unsere Zimmer sind sehr einfach, aber nett. Nach einem guten Abendessen im Restaurant “Alter Hafen” mit romantischen Ausblick auf die Wasserstrasse wo wir morgen starten werden, gehen wir aufs Zimmer.

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Seemobil – Tag 0 – morgen geht's los

by pbelcl 1. September 2011 19:18

2011_09_01_Nespresso12011_09_01_Nespresso2Heute habe ich frei um noch einige Vorbereitungen zu treffen. In der vergangenen Nacht hatte ich die fixe Idee, Leiberln für die gesamte Besatzung drucken zu lassen. Also für Andrea und mich. Diese Idee drängt sich so stark auf, dass ich ernsthaft versuche, sie in die Tat umzusetzen.
Klaus von Blaupause hat mir versprochen die Leiberln heute noch zu drucken, wenn ich ihm bis 12:00 Uhr die Logos schicke. Da unser Schiff ja bereits MS-Nespresso heißt, fällt mir die Wahl des Logos nicht schwer. Schnell noch eine passende Schrift her und fertig ist das Leiberl für den Kapitän und die erste Offizierin.
Der restliche Tag vergeht mit Einpacken, was wir alles mitbrauchen......

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Hausboot Reise - die Planung beginnt

by pbelcl 31. August 2011 18:33

Heute hat der erste Offizier (Andrea) seine Angelobung durch den Kapitän (Ich) erhalten.

Danach wurde er beauftragt die Reiseroute der MS-Nespresso, unseres Hausbootes zu entwerfen.

2011_08_31_Planung

Dass Andrea dafür das halbe Wohnzimmer abgeriegelt hat, stört mich vorerst nicht.

Fleißiger erster Offizier!

Ich hoffe unsere Navigationskarten bekommen noch eine etwas handlichere Form  Zwinkerndes Smiley

Denn die MS-Nespresso wird bald in See stechen...

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Seemobil Brandenburg - zwei Wochen noch...

by pbelcl 17. August 2011 21:49

2011_08_17_seemobilDer nächste Urlaub kommt bestimmt. Unserer in ca. 2 Wochen. Da wir immer wieder gefragt werden, was wir diesmal tun, hier eine kurze Vorankündigung.
Wir haben uns diesmal etwas besonderes einfallen lassen unseren Forscherdrang zu befriedigen. Ein luxuriöses Seemobil auf der Brandenburger Seenplatte mit dem wir zu zweit die dortigen Wasserstrassen befahren werden. Viele Seen und einige Schleusen werden wir erkunden und das Ganze ohne Handy und Anbindung ans Internet. Bin gespannt wie lange ich das aushalte. Vielleicht sollte Andrea sicherheitshalber eine Zwangsjacke für mich einpacken ...

Andrea nennt unser Schiff inzwischen liebevoll “BS-Nespresso”, denn wir haben beschlossen in dieser Woche “auf See” keinerlei Luxus zu missen. Deshalb werden wir auch die wichtigsten Dinge mit der Spedition vorausschicken. Beispielsweise die Nespresso Kaffeemaschine Zwinkerndes Smiley

Bloggen werde ich natürlich auch, aber lesen werdet ihr das erst wenn wir zurückkommen, denn Internet gibt es dort nur sehr sporadisch.
Für alle die jetzt Lust bekommen haben sich das näher anzusehen gibt es auf der Webseite des Seemobils einige interessante Bilder zu sehen.

Mehr Bilder und viel zu erzählen gibt es dann, wenn wir zurückkommen .....

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Schlafen unter Wasser

by pbelcl 15. July 2011 08:20

2011_07_15_Unterwasser SchlafzummerHeute habe ich beim Stöbern ein Hotel gefunden in dem man unter Wasser wohnen kann!!!

Das ist ein Traum!!

Ich habe einen Urlaub dort, gleich mal auf meine Wunschliste gesetzt...

Mehr Bilder gibt es hier...

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Reise

Radträgerverbreiterung von Backwind - funktioniert!!

by pbelcl 13. June 2011 18:18

2011_06_14_Fahrradträger1Mein Scooterbike Hybrid Testfahrrad ist so lang, dass es auf meinen normalen Radträger nicht stabil draufpasst.
Nachdem es dadurch nahezu unmöglich war mit dem Scooterbike weiter weg zu fahren, habe ich Michael von Backwind.at mal gefragt ob er RAD(T) weiß.

Na klar, da müssen wir nur ein Alu T-Profil..... und das schneiden wir..... und da bohren wir ...... und dann schrauben wir ..... dann passt das schon.
Ich war skeptisch, denn ich habe ja keine Ahnung von diesen Metall Dingen. Also brachte ich meinen Träger zu Backwind und ließ Michael machen.

Wichtigste Vorgabe: 2011_06_14_Fahrradträger2

Das Ding muss zumindest genau so stabil sein, wie es vorher war! Nur damit keine Pannen passieren, wenn ich mal auf der Autobahn damit einen 100er fahren möchte ....

Einige Tage später bekam ich meinen Fahrradträger wieder zurück.
Die mittlere Schiene wurde auseinandergeschraubt und dort ein stabiles Alu T Profi eingesetzt und an jeder Seite ca. 5-7 cm in die Führungsschiene des Profiles geschoben. Zusätzlich wurde sie noch 8 fach verschraubt, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, aber sicher ist sicher!
Vor dem Umbau konnte man die beiden Hälften immer etwas abbiegen, wenn man die Schiene an der Außenkante belastete.
Damit ist jetzt Schluss! Die Schiene ist wirklich stabiler wie vorher!

Wirklich toll, denn inzwischen habe ich den Umbau schon einige Male getestet, und er funktioniert hervorragend!

Danke Michael...

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Fahrrad | innovative Technik | Reise

15 – Malta – Abreisetag – die Partymeile am Tag danach

by Paul Belcl 7. November 2010 10:29

2010_11_07_Party danach Heute ist Abreisetag. Wir packen unsere Koffer und gehen frühstücken. Am Weg durch das St. Pauli von Malta finden wir einige interessante Überbleibseln oder auch “left overs” der gestrigen Nacht. Nicht nur, dass die Jugendlichen Dreck machen, wie eine Horde tollwütiger Wildschweine, sie sehen nach einer durchzechten Nacht auch manchmal so aus ;-)Ich bin echt froh, dass wir hier “weggezogen” sind, denn das hätte ich nicht mal eine Woche ausgehalten.

Denn auch in unserem Hotel “St. Georges Park” passt vieles nicht. Es sind zwar immer nur einzelne Kleinigkeiten, die aber in Summe dafür gesorgt haben, dass wir keinen Tag länger hier verbringen wollen.

  • Die Dusche ist eher ein Tröpferlbad! Das Wasser schafft es nicht einmal den umgedrehten Brausekopf zu überwinden. Dadurch ist ein Duschen der unteren Körperregionen nahezu unmöglich.
  • Der Fernseher (ca. 20 cm Bilddurchmesser) ist zwar vorhanden, aber fast jeder Sender ist nur zwischen einem Schneegestöber zu erkennen. Eine Fernbedienung gibt es nicht. Auch der AV Eingang mit dem ich zumindest ein Bild meines Xtremaers darstellen könnte, funktioniert nicht!
  • Die Klospülung erinnert an einen Brunnen. Je mehr man am Spülhebel drückt, desto mehr Wasser "pumpt" man in die Muschel. Zum Entfernen eines größeren Geschäftes reicht es oft nicht.
  • Der Kühlschrank im Zimmer ist so laut, dass man ihn in der Nacht abschalten muss.
  • Die Leintücher sind nicht nicht nur verschlissen, sondern haben auch oft fragwürdige Flecken, genau wie die Handtücher.

Mit einem Wort: Alles ist vorhanden aber nichts ist wirklich verwendbar !!

  • Im Zimmer “muffelt” es wie in einer Mottenkiste, und so ähnlich riechen auch die Überdecken des Bettes. Das macht es nicht einfach bei geschlossenem Fenster zu schlafen
  • Öffnet man die Fenster bekommt man eine kontinuierliche Geräuschkulisse präsentiert. Sind die Partygäste endlich fertig, beginnt der Baustellenlärm eines Parkhauses genau gegenüber vom Hotel. Zwischendurch hört man zeitweise das Motorengeräusch der Jugendlichen, die mit ihren aufgemotzten Kisten durch die Partymeile dröhnen

Uns “Sensibelchen” ist das alles viel zu wenig energetisch, und deshalb sind wir auch am ersten Tag gleich geflüchtet. Jetzt am letzten Tag ist es uns nochmal bestätigt worden, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Noch dazu wo es so viele schöne Orte in Malta gibt, beispielsweise  unser “Exil-Hotel” Rivera in Melliha. Schön dass wir uns das gegönnt haben!!!!

Deshalb ist auch dieser Reisebericht entstanden und wir hoffen dass er vielen Malta Urlaubern hilft, sich einen Überblick zu verschaffen, wo es überall schön ist auf Malta!
Für St.Julian gilt das nur wenn ihr auch wirklich die ganze Nacht Party machen wollt...

Mit diesen Worten begeben wir uns wieder auf den Flughafen von Malta und treten die Heimreise an....

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Reise

14 – Malta – vorletzter Tag Valetta und Casino

by Paul Belcl 6. November 2010 10:24

Heute ist der letzte Tag in unserem 2. Wohnsitz am Meer und wir müssen wieder zurück nach St.Julians. Wir geben unser Auto ab und machen noch eine Fahrt mit dem Bus in die Hauptstadt Valetta. Die Autobuslinien sind hier privat betrieben, aber die Busfahrer haben sich zu einem Verkehrsbund organisiert. Jeder Busfahrer fährt mit seinem eigen2010_11_06_Bus en Bus im Linienverbund. Alle Busse starten vom großen Bus Terminal in der Hauptstadt Valetta und fahren sternförmig in alle Ecken von Malta. In den wichtigen zentralen Orten, fahren viele Linien vorbei, am Rand des Landes wirds allerdings dann etwas spärlicher. Will man also von einem Eck des Landes in ein anderes, kann das schon mal etwas dauern.
Die meisten Busse sind echte Raritäten und oft schon 30 Jahre alt, aber sie fahren noch immer. Türen gibt es bei den meisten Bussen keine, denn das sorgt für Frischluft. Auch irgendwelche Personenschutzeinrichtungen, gibt es nicht, der Busfahrer wirft vor der Abfahrt einen kurzen Blick über die Schulter, und los gehts.

2010_11_06_Kutsche Da wir in Valetta schon etwas faul sind vom packen und Koffer einladen, gönnen wir uns den Luxus mit einer kleinen Pferdekutsche durch Valetta zu fahren. Wie unsere Fiaker sind die Kerle nahezu unverschämt teuer, lassen aber mit sich handeln. So fahren wir fast zum halben Preis die Runde durch Valetta. Von den Erzählungen des Kutschers verstehen wir zwar nur die Hälfte, aber die meisten Sachen haben wir bei der Hafenrundfahrt eh schon gehört. Die Kutschenfahrt dauert dann etwas kürzer als erwartet, da Valetta auf dem Plan etwas größer aussieht als es tatsächlich ist. Ehrlich gesagt hätten wir diese Strecke für die der Kutscher 45 Minuten gebraucht hat auch zu Fuß in ca. 90 Minuten geschafft. Könnt ihr also getrost auslassen, falls es euch mal nach Valetta treibt ;-)

Am Abend treffen wir Kathrin und Erich wieder. Wir haben schon voriges Mal beschlossen an diesem Abend ins Casino zu gehen und das tun wir auch. Erich der ja mal Direktor des Casinos Seefeld war, plaudert ein bisschen aus dem sogenannten Nähkästchen und erklärt uns auch einige Spiele. Es ist sehr interessant zu hören mit welchen, teils gut ausgedachten Tricks, die Spieler versuchen das Casino übers Ohr zu hauen. Allerdings gibt es kaum einen Trick, den das Casinopersonal nicht schon kennt. Am Blackjack Tisch gibt es dann noch einige interessante Lektionen in NLP und lesen der Körpersprache. ECHT spannend und so bemerken wir gar nicht dass es bereits Mitternacht ist.

Als wir wieder zurück zum Hotel gehen ist die Partymeile im sogenannten “Vollbetrieb”. Echt stark wie brutal hier mitten auf der Straße abgefeiert wird. Leider habe ich keine Kamera dabei!!

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Reise

13 – Malta – links Autofahren, alles ist anders

by Paul Belcl 6. November 2010 10:22

Nun bin ich ja schon mehr als 10 Tage mit dem Mietauto auf der “falschen” Straßenseite unterwegs. Alle Leute haben mich “gewarnt”. Von “Das kannst du ja nicht machen”, bis “ich würd mich nicht trauen”, hab ich alles gehört.

DSC_5062 Ich wollte allerdings meine eigenen Erfahrungen machen.

Mein mitgebrachter IGO8 hat eine Karte von Malta dabei, die zwar keine Orte kennt, aber immerhin kann man damit zu gewissen Punkten Navigieren. Und das funktioniert sehr gut.
Auch meine selbst improvisierte Autohalterung für den PDA funktioniert hervorragend!(siehe Bild)

Der Linksverkehr ist nach 2-3 Tagen so selbstverständlich wie rechts zu fahren. Einzig in den Städten wie St. Julian oder Valetta ist es etwas anstrengend, denn die Malteser fahren fast genau so rücksichtslos, wie die Wiener. Speziell im Kreisverkehr herrscht oft ein kleines Chaos. Erkennen sie allerdings Unsicherheit, oder Fahrfehler die dich als Tourist outen, dann sind sie sehr nett und lassen dich fahren
Das bringt einen gewissen Heimvorteil für mich, denn wenn ich unsicher bin, dann oute ich mich halt kurz als Tourist ;-)

Was am längsten gedauert hat ist die Bedienung des Autos umzustellen.DSC_5139 Denn wenn man, wie ich, schon 25 Jahre Auto fährt, dann sind gewisse Dinge schon so im Unterbewusstsein verankert, dass es schwer fällt diese zu ändern.

Beispielswiese ist nicht nur der Schaltknüppel mit der anderen Hand zu bedienen, sondern auch die Hebel für Blinker und Scheibenwischer vertauscht. Und so passiert es oft, dass ich ohne Blinker abbiege, dafür ist die Scheibe immer blitzblank.

Ist hier allerdings kein Problem, denn blinken ist hier etwas woran man die Leihautos der Touristen erkennt, Einheimische machen so etwas eher selten.

Man braucht zwar nicht unbedingt ein Auto um hier weiterzukommen, denn es fahren viele Busse mit denen man fast überall hinkommt. Aber eben nur fast, und außerdem haben sie eher undefinierbare Intervalle und fahren immer nur sternförmig von Valetta weg. Das kann schon mal etwas dauern um irgendwo hinzukommen.

Unsere Neugierde treibt Andrea und mich  halt oft dahin “Wo noch nie ein Tourist zuvor gewesen ist”, wie wir immer sagen, und das geht ohne Auto gar nicht!

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Reise

Malta – 12 – Popeye Village und die Tauben

by Paul Belcl 5. November 2010 10:13

2010_11_05_Tauben Heute sehen wir uns noch die Inselspitze auf unserer Seite der Insel an. Auf dem letzten Stück des nördlichen Zipfels befindet sich ein freier Campingplatz und danach ein Schutzgebiet für Seevögel. Als wir dort ankommen, sehen wir ein Auto stehen, neben dem einige Kisten stehen. Neugierig sehen wir zu was da passiert. Ein Mann lässt aus diesen Kisten alle 1-2 Minuten eine Taube fliegen.
Als noch 2 weitere Autos mit Tauben ankommen, werden wir neugierig.

Wir erfahren, dass es sich hierbei um ein auf Maltas sehr verbreitetes Hobby handelt, so ähnlich wie bei uns die Brieftauben. Die Tauben sind mit einem Chip markiert und werden hier freigelassen. Danach wird gestoppt wie lange es dauert bis die Tiere wieder im Taubenschlag sind. Für eine Strecke von ca. 60 km brauchen die schnellsten angeblich nicht länger wie 1,5 Stunden!
Da nächste Woche hier in Malta ein großer Bewerb für dieses Hobby stattfindet, trainieren die Taubenbesitzer hier noch sehr intensiv. Nachdem wir einige Zeit total begeistert zusehen, wie eine Taube nach der anderen startet, geht es weiter.

2010_11_05_Popeye Village Popeye Village ist eine Attraktion hier ganz in der Nähe. Dort ist die Filmkulisse zu sehen wo der Kinofilm “Popeye ” gedreht wurde. Man sieht vom Felsen oberhalb die kleine Stadt sehr gut und wir beschließen die 20 Eur Eintritt zu sparen, da wir den Kinofilm eh nicht gesehen haben. 
Die kleine Stadt ist allerdings sehr nett und ähnlich wie in diversen Disney Parks, gibt es auch ein paar “Fahrgeschäfte” vor dem Eingang. Sicher ein ideales Tagesausflugsziel für Kinder. Im Dorf selbst kann man viele Informationen zum Film bekommen und auch eine Bootsfahrt ist inkludiert. 

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Malta – 10 – Blue Grotto, aber ohne Boot

by Paul Belcl 3. November 2010 09:46

2010_11_02_Blue Grotto1 Heute früh wollten wir uns die letzte interessante Sehenswürdigkeit auf Malta ansehen, die sogenannte “Blue Grotto”. In diese ca. 30m hohe Höhle die das Wasser im Laufe der Zeit aus den Klippen gewaschen hat, fahren kleine Boote hinein.

Als wir an der einzigen Abfahrtsstelle in “Wied iz Zurrieq” ankommen, ist aber kein Boot zu sehen. Die See ist leider etwas zu rauh um mit den Booten zwischen der Felswand rumzufahren, wird uns gesagt.

Also versuchen wir die Grotte über den Landweg zumindest mal zu sehen. Das gelingt uns auch, denn von einem Klippenvorsprung, der zu Fuß mit etwas Klettern erreichbar ist, sieht man zumindest einen Teil der Grotteneinfahrt.2010_11_02_Blue Grotto2

Schade, das hätten wir uns gerne vom Wasser aus angesehen! Aber vielleicht gibts ja noch an einem anderen Tag die Gelegenheit. 

Wir spazieren noch durch den Hafen von “Wied iz Zurrieq”, der auch recht nett zum Baden wäre, aber die Wellen sind uns dann doch etwas zu hoch.

Wir verbringen den Nachmittag am Hotelpool, wo es auch ganz nett ist. Außerdem tut es gut auch mal ein bisschen zu entspannen, nachdem wir ja schon so viel rumgefahren sind...

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Malta – 9 – Paradise Bay – ein Badetag

by Paul Belcl 2. November 2010 08:27

2010_11_01_Badetag1 Nachdem der Wetterbericht Regen angesagt hat, haben wir heute trotzig wie wir nun mal sind, einen Badetag am Paradise Bay geplant. Offensichtlich ist es hier auf Malta möglich das Wetter zu beeinflussen, denn es regnet in der Nacht so viel dass der nächste Morgen wieder strahlend schön ist.

Paradise Bay ist mit unserem Auto ca. 10 Minuten vom Hotel entfernt und wir buchen dort gleich mal 2 gemütliche Sonnenliegen und haben natürlich auch unsere Schnorchelausrüstung mit dabei.

2010_11_01_Badetag2Die kleine Bucht ist absolut leer als wir ankommen und bis Mittag sind nur wenige Liegen besetzt. Erst ab ca. 13.00 Uhr kommen dann ein paar Leute. 

Das Wasser hat ca. 22 Grad und ist ideal um sich abzukühlen, denn die Sonne hat noch ganz schön viel Kraft. Und das Anfang November!!!
Bloß wenn die Wolken vor die Sonne rutschen, wird es mit dem Wind, der hier dauernd leicht bläst, etwas kühler.

Zu sehen gibt es am Meeresboden hier in der Bucht nicht besonders viel da der Sandstrand weit bis ins Meer hinein geht. Aber das macht nichts, denn in den nächsten Tagen ist ein Schnupper-Tauchkurs geplant, und da wirds dann sicher interessanter auf dem Meeresgrund. 

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Reise

Malta – 8 – Rabat, Mdina und Hagar Quim

by Paul Belcl 1. November 2010 08:47

2010_10_30_Katakomben Heute gehts mal an die Geschichte. Nicht so mein Ding, aber muss auch sein ;-)

Zu aller Anfang in Mdina verschaffen wir uns mal einen Überblick, indem wir mit dem Bummelzug eine Stadtrundfahrt durch Mdina und Rabat machen.

Anschließend sehen wir uns die Kirche und die Katakomben in Rabat an. Die Kirche meines Namenspatrons des Hl. Paul ist über einer Grotte gebaut in der Paulus der Legende nach, während seines Aufenthalts in Malta, gelebt hat. Die Katakomben, die wir als nächstes besichtigen, sind ein Labyrinth aus unzähligen Grabkammern. Sehr beeindruckend, wie verzweigt und verwinkelt diese Grabstätten angelegt wurden. 2010_10_30_Tempel

Die steinzeitliche Tempelanlage in Hagar Qim liegt sehr schön in einsamer Natur oberhalb des Meeres.Sie wurde ca. 3500 vor Ch. errichtet. Besonders beeindruckend wie damals schon mit geschickter Auswertung des Lichteinfalles der Sonne, die Zeit gemessen wurde. Die zwei Ausgrabungsstätten sind mit einer Konstruktion aus Kunststoffplanen überdacht. Das nimmt der ganzen Ausgrabung zwar etwas den Charme, schützt sie aber vor den Wettereinflüssen.

2010_10_30_Fisch essen Genug Kultur, nun suchen wir uns etwas um den Gaumen zu erfreuen. Ganz abgelegen in Ghar Laspi finden wir das Fischrestaurant Blue Creek. Das Lokal liegt auf einem Klippenvorsprung und ist somit von drei Seiten vom Meer eingesäumt. Wir entschließen uns wieder mal einen Genusstag zu machen, und bestellen uns einen gegrillten Steinfisch und ein paar Garnelen. Alles schmeckt herrlich, sogar der Kaffee. Ein Blick aus dem Fenster dieses Lokales hat schon gewisse meditative Fähigkeiten ;-)

Hier gibt es eine Grotte in der man Liegeplätze zum Baden finden kann. Außerdem beginnt hier der Klippenwanderweg der Dingli Klippen, die wir vom Restaurant aus sehen können.

Diesen Tag beschließen wir mit einem Sonnenuntergang im Paradise Bay, wo wir auch mal einen Badetag verbringen werden.   

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Reise

Malta – 7 – schwimmen mit Delphinen

by Paul Belcl 30. October 2010 09:37

2010_10_29_Delphine2 Der  “Splash and Fun Park”, in der Nähe der Partymeile  St.Julians ist der ideale Platz für Kinder. Mehrmals täglich finden hier Shows mit Seelöwen, Delphinen und Papageien statt. Da der Park Ende Oktober seine Pforten schließt, gibt es auch hier eine Ermäßigung.

Andrea zieht es hierher um sich einen Traum zu erfüllen. Denn hier kann man mit Delphinen schwimmen. Delphine sind sehr gelehrig und haben angeblich Spass daran diverse Kunststücke zu lernen. Mit solchen Tieren in näheren Kontakt zu kommen ist für viele Menschen ein Traum.

Zuerst wird mal ordentlich geduscht, denn alle künstlichen Stoffe wie Makeup und Parfüm müssen herunter vom Körper. Delphine können diese Chemikalien sonst über das Wasser aufnehmen und davon krank werden. Danach bekommen alle Teilnehmer einen Neopren Anzug.

Fertig ausgerüstet geht es dann in kleinen Gruppen von 4-5 Personen zum Delphinbecken. Dort werden zuerst mal einige Übungen zum Kennenlernen mit den Tieren gemacht. 2010_10_29_Delphine1 Die Tiere werden gemeinsam gefüttert und liebkost. Die Krönung der ganzen Sache sind zwei kleine Schwimmrunden wo der Delphin den Schwimmer mit der Nase vor sich herschiebt. Insgesamt dauert die ganze Show ca. 30 Minuten.

Andrea strahlt als sie wieder aus dem Wasser steigt und ich bin fast ein wenig eifersüchtig, denn sie schildert mir wie toll es ist einem Delphin in die Augen zu sehen und ist total begeistert. Aber auch eine gewisse Rührung ist zu spüren, denn eigentlich gehören Delphine in die Freiheit und ich denke dass man auch diese Sehnsucht spüren kann wenn man in ihre Augen sieht.

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Malta – 6 – Hafenrundfahrt in Valettas Naturhäfen

by Paul Belcl 29. October 2010 09:40

2010_10_28_Hafen Werft Heute ist der letzte Tag der Saison. Daher auch der letzte Tag an dem “Captain Morgan Cruises” eine Rundfahrt in alle Häfen der Hauptstadt Valetta macht. Die Tour ist daher etwas verbilligt und wir lassen uns überreden sie zu machen. Auch Erich und Kathrin sind mit dabei.

Wir treffen uns im Hafen von Sliema und von dort geht es los. Die Stadt Valetta ist auf beiden Seiten umgeben von zwei Natur-Häfen. Zum Einen der sogenannte “Grand Harbour” auf der rechen Seite und der Marsamxett Hafen auf der anderen. Auf den drei Seiten zum Meer hin ist die Hauptstadt Valetta durch hohe Festungsmauern abgegrenzt. Auf der Landseite sind die Stadtmauern von Floriana ein erster Schutzwall. Keine andere Stadt war im 17 Jhd. wehrhafter als Valetta und Floriana. 2010_10_28_Hafen Krankenhaus

Auf der fast 2 Stunden dauernde Rundfahrt durch die Hafenanlagen sehen wir aber auch noch ein altes Krankenhaus das in früheren Zeiten als Seuchenstation diente. Ein weiteres Krankenhaus an dem wir vorbeikommen hat eine direkte Anlegestelle wo die Patienten vom Schiff aus über einen Turm, wie mit einem Aufzug, nach oben transportiert wurden(Bild rechts). 

Weiter gehs vorbei an der Werft in der ein Trockendock verfügbar ist, wo jedes Schiff der sogenannten “Panamaklasse” gewartet oder repariert werden kann. Auch die Küstenwache von Malta operiert von hier aus.

Natürlich gibt es auch jede Menge Yachthäfen in den vielen Armen der Hafenanlage. Hier parken wunderschöne kleine und große Kunstwerke der Schiffbautechnik die uns immer wieder dazu bringen etwas Fernweh zu bekommen.

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Malta – 5 – Comino die Badeinsel

by Paul Belcl 28. October 2010 09:47

Direkt vor unserem Hotel fährt ein kleines Fährschiff direkt auf die Badeinsel Comino. Diese kleine Insel liegt zwischen Malta und Gozo.

2010_10_27_Comino Badebucht Sie ist als DIE Badeinsel im Reiseführer beschrieben. Das kleine Boot macht bei der Hinfahrt noch einen kurzen Halt in Cirkewwa, wo auch die Fähre nach Gozo abfährt. Dort steigen noch viele Passagiere zu und so ist das Boot relativ voll. Als wir auf Comino ankommen, sind wir etwas überrascht. Direkt an der Anlegestelle, wo schon 5-6 Boote stehen ist ein kleiner Sandstrand von ca. 100 Metern Länge. Dann steigt die Insel steil und felsig an. An 5-10 Stellen gibt es kleine abgeflachte Plateaus von denen aus man in das wunderbar blaugrüne Wasser gehen kann.

Leider ist der Teil der Insel etwas zu klein für die Menge an Menschen die dort ausgeladen werden! Dementsprechend ist das Gedränge beim Wasser. Daher bleibt die romantische Badeidylle etwas auf der Strecke.

Wir überlegen uns einmal ganz zeitig, mit dem ersten Boot herüberzufahren, dann klappt das eventuell mit der Idylle. Jetzt aber wollen wir lieber wieder weg. 2010_10_27_Comino Grotte

Wir starten noch einen kleinen Inselrundgang um festzustellen, dass es etwas zu heiß ist für einen Wandertag und somit ist die nächste Fähre zurück wieder bestiegen.

Auf der Rückfahrt nimmt das kleine Fährboot eine Route durch die Grotten der kleinen Insel. Vorbei an schöne Höhlen und tiefblauem Wasser, sowie an einigen kleinen unbewohnte Inselfragmenten. Wir überlegen ob man diese vielleicht schwimmend erreichen könnte um dort in aller Ruhe zu baden.

Comino zum Baden zu besuchen, würden wir nur dann empfehlen wen man keine Probleme mit vielen Menschen hat. Die Bootsfahrt mit der Fähre, ist schon alleine wegen der Rückfahrt vorbei an den Grotten empfehlenswert.

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Reise

Malta – 4 – Gozo

by Paul Belcl 27. October 2010 08:20

2010_10_26_Gozo Bakery Gozo muss man sich unbedingt ansehen, wurde uns gleich bei der Ankunft gesagt. Mit der Autofähre, die alle 45 Minuten von Cirkewwa ablegt, kommen wir also heute früh in Gozo an. Die Fahrt dauert nur ca. 20 Minuten, aber mit Ein und Ausladen der Autos uns warten dauert es schon mal eine Stunde.  Bei der Hinfahrt sind wir noch etwas verwundert, dass wir nicht bezahlen mussten, aber dazu später.

Gozo ist auf den ersten Eindruck nicht viel anders wie Malta. Die selben fahlgelben Gebäude und auch eine ähnliche Landschaft. Allerdings finden wir hier, oft auch wirklich schöne Gebäude im Englischen Stil und mit Steinfiguren verziert.

2010_10_26_Gozo Azure WindowBei unserer Rundfahrt über die ca. 10 km lange Insel finden wir auch einige sehr nette Badeplätze. Allerdings ist heute der Wind sehr stark und somit nicht wirklich Badewetter.

In der Nähe von Nadur finden wir durch Zufall eine kleine Bäckerei die angeblich laut Reiseführer einen großen Teil der Insel mit frischem Brot versorgt. Neugierig wie wir nun mal sind müssen wir uns das natürlich gleich ansehen. Es werde dort nur zwei Sorten Brot auf kleinstem Raum gebacken. Da es gerade frische Pizza gibt lassen wir uns gleich vor der Bäckerei auf einen kleinen Mittagssnack nieder.

2010_10_26_Gozo Salz Anschließend machen wir uns auf zur interessantesten Sehenswürdigkeit auf der Insel, dem “Azure Window” in Qawra. In dieser Felsformation soll der Legende nach  Odysseus 7 Jahre lang als Gefangener und Geliebter der Nymphe Caslypso gelebt haben. Dieser Ort hat eine so tolle Energie dass es uns schwer fällt ihn wieder zu verlassen.

Der letzte Aufenthalt auf Gozo ergibt sich eher zufällig. Da wir unsere Route immer am Wasser entlang planen, kommen wir auch noch in Marsalform bei den Salinenfeldern vorbei. Das Meerwasser verdunstet hier in unzähligen kleinen Felsbecken die schon im Jahr 1740 angelegt wurden und bis heute noch immer zur Salzgewinnung genutzt werden.

Gozo ist eine sehr interessante Insel. Alles ist merklich sauberer und weniger verfallen hier, sodass der Eindruck entsteht dass Gozo die Hauptinsel ist und Malta nur ein “Abfallprodukt” davon. Man kann übrigens die Insel auch mit dem Bus erkunden, allerdings sollte man dann wesentlich mehr Zeit einplanen um alles zu sehen, denn wir haben schon mit dem Auto den ganzen Tag gebraucht. 

Die Fähre haben wir übrigens bei der Rückfahrt erst bezahlt, denn es gibt nur diesen einen Weg, weg von der Insel, wenn man ein Auto dabei hat.

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Malta – 3 – auf eigene Faust

by Paul Belcl 26. October 2010 09:55

2010_10_25_Hotel verfallen Auf den ersten Blick konnte wir den “Spirit of Malta” nicht entdecken. Alleine die höhe Bevölkerungsdichte lässt wenig Platz für die Natur. Verfallene Häuser und auch Hotels um die sich offensichtlich niemand kümmert.

“For Sale” ist auf vielen von ihnen zu lesen. Auch sonst lässt sich wenig hübsches entdecken. Ein fahles Gelb auf den eckigen Betonglötzen, keine geschwundenen Formen, kein Grün und auch keine Blumen. Alles sieht irgendwie gleich aus, ohne Ästetik und Kreativität.

2010_10_25_Boote Es bedarf schon etwas Mühe einen zweiten Blick auf das andere, schöne Malta zu machen. Wie immer im Urlaub wenn wir uns treiben lassen führt es uns dann doch zu den schönen Plätzen in unserem Urlaubsdomizil. Wie Beispielsweise am ersten Tag alleine unterwegs nach Marsascala und Marsaxlokk.  Hier ziehen sich die Häuser wie ein breiter Saum um eine langgestreckte Bucht herum. Viele kleine Lokale und Restaurants an der Uferpromenade bieten hier leckere Fisch Spezialiäten vom Fang des Tages an. Die vielen bunten Fischerbote sind eine wahre Freude für unsere Augen. Endlich Farbe in Malta.

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Malta – 2 – Das Land ohne Partymeile

by Paul Belcl 25. October 2010 11:08

Schon am ersten Tag mit unserem Mietauto fanden wir einige Hotels, die sehr schön und gar nicht teuer waren. Wir fuhren die ganze Insel ab und fanden letztendich in der Nähe von Mellieha, am Marfa Bay das traumhafte Hotel “Riviera Ressort & Spa”. Hier gibt es nicht nur ehrliche 4 Sterne, sondern auch einen akzeptablen Preis von EUR 55,- für das Doppelzimmer inklusive Frühstück für 2 Personen. Das Hotel liegt fast ganz am Ende einer Bucht und ist absolut ruhig. Nur eine Zufahrtsstrasse ohne Autoverkehr und das Meer gibt es hier.

2010_10_24_Hotel RiveraDie Hotelanlage ist schön gepflegt und die Zimmer entsprechen unserem Standard von 4 Sternen. Ein Indoor Pool mit kleinem Wellness Bereich und Wirlpool, sowie ein sehr schöner Außenbereich mit einem Outdoor Pool und großzügig angelegter Liegefläche ist ebenso vorhanden. Im Zimmer gibt es Klimaanlage, Zimmersafe, Minibar und Balkon mit Blick auf die Poolandschaft und das Meer. Außerdem hat das Hotel kostenloses wlan und deshalb gibt es schon während des Urlaubs einige Infos, ich kann`s halt einfach nicht lassen ;-)

Wir buchen für die restliche Zeit unseres Aufenthaltes dort ein Zimmer und verlängern bei dieser Gelegenheit auch gleich den Mietwagen um unsere Flexibilität zu gewährleisten. Denn ob wir nochmal nach St. Julian zurückfahren werden ist sehr ungewiss.

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Malta – 1 - Reise ins Ungewisse

by Paul Belcl 24. October 2010 19:02

Vor längerer Zeit schon, haben wir eine Ausbildungsreise nach Malta gebucht.
Viele Ausbildungsangebote gab es, unter anderem Reiki, Familienstellen, Meditation u.s.w.  2010_10_23_Malta AnkunftDer Preis von EUR 350,- für eine Woche Malta inklusive Hotel und Flug zum Gruppenpreis erschien uns sehr günstig. Wir buchten das Ganze ohne viel zu überlegen, und erwarteten einen netten Ort für so viel Energiearbeit.

Nun war es heute Samstag soweit. Am Flughafen in Malta angekommen, wartete auch schon unser Veranstalter und Malta Experte, welcher diese Reise für uns organisiert hatte, mit einem Blumenkranz für alle Damen.

Danach ging es mit einem Kleinbus zu unserem Hotel “St.Georges Park”welches angeblich 3 Sterne besitzt. Dieses befand sich mitten im Partyzentrum von St. Julian, nicht gerade der energetischste Ort.

Das Hotel ist zwar sauber, aber leider schon etwas in die Jahre gekommen. Alles ist schon etwas zu verkommen um die 3 Sterne zu rechtfertigen. Nun gut, es ist ja auch nicht teuer. Leider ist uns der absolut unerträgliche Lärm der Partymeile und der desolate Zustand des Hotels nach zwei Tagen so am Nerv gegangen, dass wir beschlossen uns eine andere Bleibe zu suchen.

Also mieteten wir uns ein Auto und begannen ohne Instruktor und die “Sportlergruppe” Malta zu erkunden.

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3 Tage im Steirerhof – wie im Paradies

by Paul Belcl 5. March 2010 20:38

2010_03_03_Steirerhof1 Wir waren vor vielen Jahren schon mal da, im Steirerhof in Bad Waltersdorf. Seit diesem Zeitpunkt haben wir alle unsere Aufenthalte in diversen Wellness Hotels an diesem Besuch im Steirerhof gemessen. Nun war es wieder mal Zeit zu prüfen ob unser erster Eindruck vom besten Wellness Hotel heute immer noch stimmt. Deshalb haben wir uns zu Andreas Geburtstag wieder mal 2 Nächte/3 Tage im Steirerhof einquartiert.

Angefangen damit, dass man in diesem Hotel keinerlei “Zaungäste” vorfindet, die “nur” dort Essen oder “nur” in die Wellnesslandschaft gehen. Hier kannst Du das hervorragende Essen genießen oder die Wellnesslandschaft benutzen, wenn Du Gast im Hotel bist, sonst nicht.

Auch gibt es das Wellnessangebot des Steirerhofes nur für mindestens 2 Nächte, denn erstens macht es sowieso keinen Sinn kürzer zu bleiben, und zweitens wird das Angebot dadurch weniger interessant für die sogenannten “Schnäppchenjäger”. Zugegeben das 5 Sterne Hotel ist in der oberen Preisklasse angesiedelt, aber trotzdem sehr preiswert!

Hat man eingecheckt beginnt sofort die Erholung! Die freundlichen Mitarbeiter im Steirerhof schaffen es wirklich hervorragend den Gästen nahezu JEDEN Wusch zu erfüllen. Oft hat man sogar den Eindruck sie lesen ihn von den Augen ab. Von einer Matratze nach Wunsch bis hin zum speziellen Kopfpolster, alles ist möglich.

Die Thermenlandschaft ist nicht nur sehr schön, sondern es ist auch wirklich alles da was das Herz begehrt. Dampfbad, Sauna, 60Grad Biosauna, Solebecken, Sportbecken, wirklich alles. Besonders aufgefallen ist uns die Liebe zum Detail! Mal da eine Blume, dort ein kleiner Behälter gefüllt mit den passenden Badeutensilien am richtigen Platz. Und überall gibt es Trinkbrunnen mit bestem Granderwasser.

Der Aufenthalt ist zwar nur mit Halbpension zu buchen, aber es gibt während des gesamten Tages überall Kleinigkeiten zu Essen, die dafür sorgen dass man eigentlich rundum verpflegt ist. Mittags zweierlei Suppen mit Brot und Aufstrichen, Nachmittags Kaffee und Kuchen.

Auch gibt es immer wieder interessante Veranstaltungen, die meist kostenlos oder gegen einen geringen Kostenbeitrag besucht werden können. Beispielsweise durften wir mit einem gelernten Bäcker selbst Nussbrot, Brezerln, und Speckstangerln kreieren und dann in der Hotelküche selbst herausbacken. Alleine schon der Blick in die Küche, wo kreative Köche die zauberhaften Kreationen für den Abend vorbereiteten, ließ uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Unsere Kreationen konnten wir dann gleich verkosten, und beim Abendessen gabs den Rest davon für die Hotelgäste mit einer besonderen Widmung ;-)

Das Frühstücksbuffet ist das umfangreichste, das ich je gesehen habe. 2010_03_03_Steirerhof2 Frische Früchte in vielen Variationen, Lachs, Sekt und viele hausgemachte Leckereien sind nur ein kleines Beispiel.  Auf einer Kochstelle im Frühstücksraum kann man sich Speck mit Ein oder eine frische Eierspeis zubereiten lassen.

Es gibt auch einen eigenen Obstraum in dem wohl temperiert verschiedene Früchte den ganzen Tag darauf warten ausgepresst oder gleich so verspeist zu werden.

Auch beim Abendessen wurden wir immer wieder überrascht wie selbstverständlich uns viele Wünsche erfüllt wurden, oft noch bevor sie ausgesprochen waren. Auch spezielle Sondergerichte für ältere Menschen (z.B. Glutenfrei, Lactosefrei) sind keinerlei Problem.

Die weitläufige Bar neben dem offenen Kamin lädt nach dem Abendessen noch zu einem Cocktail ein. Auch ein Spiel Mühle, oder “Mensch ärgere dich nicht” mit handgemachten Spielfiguren in der gemütlichen Umgebung kann man machen.

Während des gesamten Aufenthaltes hatte ich keine Sekunde Zweifel, dass ich hier nicht nur Kunde sondern auch König bin!!

Auch unser Geburtstagskind bekam einige kleine Aufmerksamkeiten und ein besonderes Geschenk von der Chefin persönlich. Bei der Abreise wurde uns noch ein Sackerl mit steirischen Äpfeln als Reiseproviant überreicht.

Als Andrea dann bemerkte dass sie einen der Geschenkgutscheine daheim vergessen hatte, war auch das kein Problem. Der Gutschein wurde uns trotzdem abgezogen und Andrea darf ihn mit der Post nachschicken. Wirklich vorbildlich und super Kundenfreundlich!!!

Fazit: Unser erster Eindruck vor einigen Jahren hat sich mehr als bestätigt.

Der Steirerhof in Bad Waltersdorf ist SUUUUUPPPEEERRRR!!

Unser nächster Besuch ist schon gelpant, allerdings werden wir leider auf das nächste Urlaubsgeld warten müssen ….

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Reise | Privat

Testbericht über den i-GotU Datalogger GT-600 ist online

by Paul Belcl 27. February 2010 18:46

2010_02_27_GT_600Der kleine Datenlogger ist die erste Wahl wenn man ein kostengünstiges Gerät sucht das folgende Vorteile hat:

  • wasserdicht
  • Aufzeichnung mit Bewegungsmelder
  • kostengünstig (unter EUR 100,-)

Da der Logger mit einem SIRFIII Chipsatz ausgestattet ist, funktioniert er am besten wenn er außen, mit freier Sicht zum Himmel,  getragen wird. Dann ist er auch sehr genau und zuverlässig.

Weitere Erfahrungen könnt ihr in meinem Testbericht lesen ……

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GPS-Navigation | innovative Technik | Fotografieren | Reise

Sommerurlaub - Fazit - und zwei schwarze Vögel

by Paul Belcl 31. August 2009 14:09

Es ist in Österreich wunderschön und wir waren überrascht wieviel Spaß man haben kann wenn man sich einfach treiben läßt. Andrea hat sich zwar viel im Internet über unsere Ziele rausgesucht, und die meisten interessanten Desitnationen Vorort waren dort auch zu finden!2009_08_31_schwarze Raben des Urlaubs

Allerdings sind viele lokale Veranstaltungen NICHT übers Internet zu finden und das bedeutet man braucht pro Ziel
ca. 1-2 Tage um sich etwas zurecht zu finden und die teilweise interessanten Sachen zu organisieren.
Oft hat man Glück und ist dann gerade zu dem Zeitpunkt Vorort um eine wöchentliche Wanderung, wie unsere Nachtwanderung zum Wasserfall, mitzumachen. Auch die Gletscherstrasse haben wir eher zufällig entdeckt.

Alles in allen ist es in unserem Heimatland sehr schön und auch nicht viel teurer, wenn man sich nicht gerade all inklusive in einen türkischen Touristentempel einkaserniert. Aber das wär sowieso nix für uns ;-)

2009_08_31_schwarzes SchafWas wäre der schönste Urlaub, wenn es nicht auch was zu meckern gäbe. Das Wetter war es nicht, denn bis auf einen Regentag hatten wir "Kaiserwetter". Allerdings gab es zwei Dinge die wir im Urlaub negativ gefunden haben und daher mit unserem speziellen Preis "dem schwarzen Vogel" krönen! Der schwarze Vogel ist eine Negativ Auszeichnung für Nepper, Schlepper und Bauernfänger in unserem Urlaub. Ich möchte darauf hinweisen dass dies eine persönliche Meinung von uns ist. Und eigentlich mag ich ja Vögel, deshalb sind die Vögel auf meinem Foto auch nur als Symbole zu sehen ;-)

Ihr könnt euch ja auch ein schwarzes Schaf vorstellen, und wenn ihr das intensiv genug macht wird links im Bild auch eines zu sehen sein ;-)

 

die Zugspitze 

  • weil wir den Preis für übertrieben halten
  • weil wir finden dass Menschen dort wie Ware behandelt werden
  • weil wir kommerzialisierung des Berges in diesem Ausmaß abstoßend finden

der Tauerntunnel

Bei der Fahrt von Kärnten nach Salzburg haben wir ohne groß nachzudenken die direkteste Strecke gewählt und diese führt nun mal durch den Tauerntunnel. Die Zufahrt zum Tunnel kostet ca. EUR 10,-. Und da ist es egal ob man eine Autobahnvignette besitzt oder nicht. Kein Problem, denn für besondere Dinge muss man halt extra bezahlen.

Nur dass der Tauerntunnel der "grindigste" und engste Tunnel ist den ich je befahren durfte, war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht klar. Eine EINSPUHRIGE Tunneldurchfahrt mit Blockabfertigung am Nachmittag ist für dieses Geld wirklich UNANGEMESSEN. Zu allem Nepp hat sich dann noch ein Auto im Tunnel zerlegt und wir mussten fast einenhalb Stunden auf der Autobahn stehen und warten!! In diesem Fall hätte die Umfahrung des Tauerntunnel sogar eine Stunde gebracht, da sie nur nur eine halbe Stunde länger dauert, als durch den Tunnel zu fahren!

Wenn ich nicht muss, werde ich den Tauerntunnel SICHER nicht mehr benutzen, denn er ist sein Geld nicht wert!!

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Reise

Sommerurlaub - Rundflug Salzburg - Kitzbühel - Chimsee

by Paul Belcl 30. August 2009 21:01

2009_08_30_Rundflug1 Roland, ein befreundeter Hobbypilot, hat mich schon mehrmals gefragt, ob ich nicht vielleicht mal Lust hätte bei einem seiner Flüge als Passagier dabei zu sein.

Leider gab es immer wieder zeitliche Probleme, aber heute war es dann endlich soweit!
Andrea und ich durften mit ihm in der 4 sitzigen Piper zu einem Rundflug über Salzburg antreten. 2009_08_30_Rundflug2

Wir wurden also, wie besprochen, in der schwarzen Limousine des Piloten vom Parkplatz abgeholt und direkt auf den Flugplatz gebracht.

Ein kurzer Besuch im Pilotenraum um noch schnell mal das Wetter zu checken und dann ging's auch schon auf die Startbahn wo unser Flieger bereits aufgetankt wartete. Nach einigen sogenannten "Preflight Checks" durften wir dann auch schon auf die Startbahn raus und nahmen hinter einem weiteren Flieger Position ein. Kurz darauf die Startfreigabe und los ging's.

2009_08_30_Rundflug3 Das Gefühl ist komplett anders als in einer großen Linien Maschine, denn in der Piper wurde es beim Starten richtig laut.

Nach einigen Minuten waren wir auf unserer Reiseflughöhe von ca. 2500 Meter und flogen über die Berge von Salzburg. Sehr beeindruckend, da es aussah als könnte man auf der Bergkette von einem Gipfel zum anderen hüpfen. Die Runde ging bis nach Tirol wo wir bis St. Johann kamen.
Nach einer großen Schleife ging's dann über den Chimsee in Deutschland zurück nach Hause und die Stunde verging wirklich (wie) im Flug. 2009_08_30_Rundflug4
Ein wunderschöner Abschluss eines wirklich schonen Urlaubes, danke Roland für die Möglichkeit Gast in deinem Flieger gewesen zu sein!!

Natürlich half ich Roland nach dem Flug auch noch die kleine Piper wieder in ihre Garage im Hangar R2 zu bringen, nachdem wir sie sauber gemacht hatten.

2009_08_30_Rundflug5Einen Überblick über die Route  habe ich auch noch für Euch!

Mehr Fotos vom Rundflug gibt es am Fotoportal unter Urlaubsfotos, Österreich 2009!

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Sommerurlaub - Hangar 7 - Frühstück fast wie fliegen

by Paul Belcl 30. August 2009 09:33

Der letzte Tag unseres Urlaubes in der Ferne beginnt mit einem traumhaften Frühstück im Restaurant "Ikarus" des Hangar 7 von Red Bull König Dieter Mateschitz.
Da wir geplant haben, in der Nähe des Hangar 7 auf einem kleinen Privatflugplatz einen Rundflug über Salzburg zu machen, ist das der beste Platz für den Start in den Tag.2009_08_30_Hangar7

Da wir uns leider nicht entscheiden können was wir uns von der Speisekarte des Ikarus aussuchen sollen, nehmen wir einfach ALLES. Dieses ALLES kann man dann noch unterteilen in "salzig" oder "süß".

Auch hier können wir nicht wirklich entscheiden und so bekommt Andrea das salzige Frühstück und ich das süße. Wer nicht zu knauserig ist, für ein 2 Personen Frühstück ca. 35,- zu bezahlen wird dort herausfinden dass man wirklich äußerst lecker in einer gediegenen Atmosphäre frühstücken kann.

Von "Früchtecarpaccio in Honigluft" über Waffeln mit Sauerkirschen und Schlagobers in der Süßen Abteilung bis hin zu vielen verschiedenen Sorten von Käse und Schinken und Lachs in der salzigen Abteilung. Liebevoll auf mehrstöckigen Tellern angerichtet, ist diese Frühstücksvariante sehr zu empfehlen. Natürlich gibt es auch Kaffee oder Tee und einen Aperol Spritzer mit Red Bull, oder ein Kombucha dazu.

Dieses Frühstück war wirklich preiswert, denn so nobel und gut haben wir schon lange nicht mehr gefrühstückt, sehr empfehlenswert.

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Sommerurlaub - Salzwelten Hallein - in Bad Dürnberg

by Paul Belcl 29. August 2009 20:17

Unser zweiter Besuch in einem Berg hatte einen besonderen Grund. Denn heute war das Wetter nass und regnerisch, somit das ideale Wetter für einen Besuch in den Salzwelten von Hallein in Bad Dürnberg. Mit einer Lok werden die schmalen Waggons in den Berg hineingezogen. Von der Endstelle der Bahn sieht zwar noch die Schienen der alten Grubenhunde, muss aber zu Fuß weitergehen.

2009_08_29_Salzwelten2Das Salzbergwerk ist sehr interessant und man bekommt eindrucksvoll erklärt wie das Salz damals gewonnen wurde und welche wichtige Bedeutung es für die damaligen Machthaber hatte.

Im Bergwerk gibt es mehrere Videofilme zu sehen. In die unteren Bereiche des Bergen gelangt man über zwei Holzrutschen die besonders viel Spaß machen!! Die zweite Rutsche ist so schnell dass es richtig warm wird am Hintern ;-)

2009_08_29_Salzwelten1Mit einem großen Holzboot wird man dann auf einem unterirdischen See durch das Bergwerk transportiert und kann während der Fahrt ein unbeschreibliches Lichtermeer von verschiedenen Lichtquellen genießen. Alleine die Bootsfahrt ist wirklich sehr beeindruckend!

An Ende der Tour fährt mal dann auf einer langen Rolltreppe wieder zurück und wird mit dem Zug wieder aus dem Berg rauschauffiert.

Am Ende der Tour gibt es dann ein kleines salziges Geschenk vom Führer der Gruppe, hat uns auch sehr gefallen!

Das Salzbergwerk ist ebenfalls ein tolles Event und sicher nicht nur als Schlechtwetterprogramm interessant !

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Sommerurlaub - Kauntaler Gletscherstrasse

by Paul Belcl 28. August 2009 01:18

2009_08_27_Gletscher3 Schon nach der Abfahrt von der Autobahn Richtung Kaunertal erlebten wir ein ganz anderes Tirol, als wir es bis jetzt kannten.
Ruhe und Frieden eingebettet in einer wunderschönen Landschaft.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir die Mautstelle zum Eingang des Gletscherpark`s.
Bei der Kaunertaler Gletscher Strasse handelt es sich um  eine 26 km lange Privatstraße, ihr höchster Punkt ist der Gletscher auf 2750m.

Eigentlich wollten wir nur mal kurz vorbeischauen und eine schöne Bergstraße, für unseren „Rennfahrer“ im Urlaubsteam, befahren. Ganze sechs Stunden sind dann wie im Flug vergangen. 2009_08_27_Gletscher2

Es ist nämlich nicht einfach nur eine schöne Straße eingesäumt von natur belassener Landschaft, sondern ein Erlebnis mit diversen Sehenswürdigkeiten entlang der Straße: Stausee, Was2009_08_27_Gletscher1serfälle, Schluchten, Holzkapelle, Klettergarten, den Weißsee und immer wieder sensationelle Panoramablicke. Meter für Meter pure Schönheit!

Die Krönung am Gipfel ist der Gletscher selbst und der Pfad durch die Gletscherspalte. Ein begehbarer Eistunell in dem man das Gletschereis bestaunen und befühlen kann. Die Gletscherspalte muss man allerdings zu Fuß erobern indem man quer über den Kaunertaler Gletscher geht. Auch hier sind Wanderschuhe angesagt obwohl das Gletschereis auch für glatte Sohlen geeignet wäre, aber das machen ja nur Touristen ;-)

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Reise

Sommerurlaub - was ist ein Alpin-Coaster ?

by Paul Belcl 27. August 2009 15:01

2009_08_27_Alpencoaster Andrea  Das ist ganz einfach erklärt. Man nimmt einen möglichst hohen Berg und baut dort die längste Berg Achterbahn der Welt hin.
So geschehen  in Imst in Tirol. Natürlich konnten wir uns das nicht entgehen lassen!!

Schon beim Rauffahren hört der Sessellift lange nicht auf. Unterwegs sehen wir immer wieder die Leute auf der Achterbahn runterfahren und hören auch dass sie offensichtlich viel Spaß dabei haben.

Das System der Achterbahn ist so konstruiert, dass man immer Vollgas fahren kann, wenn man mit den Lastwechselreaktionen des 2009_08_27_Alpencoaster PauliKörpers in den engen Kurven kein Problem hat. Leute denen das Probleme bereitet, sollten die "bitte bremsen" Schilder eher beachten. Als alter Speedjunkie habe ich natürlich die "Vollgas-Variante" gewählt ;-)

Leider hatte vor uns eine Familie mit Kleinkindern den Weg ins Tal begonnen. Die Warmduscher zwangen uns sehr oft, mitten auf der Bahn etwas zu warten, wenn wir nicht im Tempo einer krebskranken Schildkröte den Berg runterrutschen wollten.
Daher ein wichtiger Tipp: Wenn ihr Speed wollt, laßt keine kleinen Kinder oder Familien vor, oder wartet am Start so lange, bis die Feiglinge alle weg sind ;-)

Wenn man bei der Fotostrecke besonders schnell durchfährt, dann stellt sich das Segel quer, so weiß man auch wer hier der schnellere war ;-))

Wir haben eine Probefahrt in der Früh vor unserem Gletscherbesuch gemacht, und wollten am Nachmittag dann richtig loslegen. Leider hat uns der Gletscher etwas länger aufgehalten, und als wir um 17:00 Uhr wieder beim Sessellift waren, hatte dieser bereits die letzte Bergfahrt hinter sich.
Das ist echt sch...ade, denn es war bis ca. 20:00 Uhr noch strahlender Sonnenschein. 
Das  ist nicht besonders kundenfreundlich, und hat noch Verbesserungspotential!!!
Trotzdem können wir den Alpencoaster sehr empfehlen!

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Reise

Sommerurlaub - Silberbergwerk mit dem Grubenhund

by Paul Belcl 26. August 2009 08:40

2009_08_26_Silberbergwerk2Die nächste Station unseres Urlaubes führt uns in die Unterwelt. In Schwaz in Tirol befindet sich das Silberbergwerk. Nach dem Kauf der Karte muss man auf den Zug mit der richtigen Nummer warten, und wird dann über einen sehr engen Tunnel mit der Grubenbahn ca. 800 m weit in den Berg gebracht. Der Tunnel ist so eng, dass ich mich nicht mal traue während der Fahrt meine Beine zu spreizen ;-)

Besonders bei der großer Hitze an diesem Ta g ist die Temperatur von 12 Grad im Silberbergwerk eine herrliche Abkühlung.

Im Stollen bekommt man bei einigen Stationen teilweise multimedial gezeigt, wie das Arbeiten im Silberbergwerk früher war.

2009_08_26_Silberbergwerk1Das Wasserrad wurde erst später eingebaut um die Wasserheber zu ersetzen, welche immer mehr Geld verlangten.

Die genaue Geschichte darüber gibt es auf der

Webseite des Bergwerkers

Positiver Nebeneffekt für Asthmatiker und Allergiker – die Luft ist absolut Pollenfrei und regeneriert die Atemwege. Das merkt man sofort, wenn man den Stollen betritt! 
Nähere Infos dazu gibt es unter: Das Bergwerk als „Pollenfreie-Zone“

Da das Wetter an diesem Tag sehr schön war, haben wir es beim Bergwerksbesuch belassen ....

Allerdings gibt es auch noch weitere Sehenswürdigkeiten in Schwaz:

Weitere Sehenswürdigkeiten findet man direkt neben dem Silberbergwerksgelände in Schwaz mit dem Zeiss-Planetarium und nur wenige hundert Meter entfernt das Haus der Völker mit faszinierenden Ausstellungen.

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Sommerurlaug - Zugspitze als Touristennepp ??

by Paul Belcl 25. August 2009 07:52

2009_08_25_Zugspitze1 Natürlich wollte mein kleiner Bergfex Andrea auch auf den höchsten Berg in der Gegend rauf, die Zugspitze.

Somit planten wir die Zugspitze als Tagesausflug und starteten bei der Kassa der Zugspitzenbahn gleich mal mit einer Überraschung! EUR 34,- pro PERSON wollten die dort für eine Berg und Talfahrt. Lasst euch das auf der Zunge zergehen das sind fast 1000,Schilling für 2 Personen in echtem Geld ;-)

Ich wäre wieder gegangen, aber wollte Andrea die Freude nicht nehmen, also rauf da. Wir quetschten uns in die wartende Riesengondel mit anderen 100 Personen und merkten sofort, dass hier das Recht des stärkeren herrscht. Gerade waren wir noch so entspannt und offen, nun zieht es uns fast wieder zurück in den Alltag, weil in der Gondel ein rücksichtsloses Gedränge herrscht.

2009_08_25_Zugspitze3Oben angekommen trauen wir unseren Augen nicht. DAS ist die absolute kommerizialisierung eines Berges!!!
Deutschlands höchste Würstelbude, höchster Biergarten, höchstes Kiosk, höchstes Scheisshaus u.s.w. Und Millionen von Menschen. Erinnert mich irgendwie an das Oktoberfest und hilft nicht gerade mit unsere deutschen Nachbarn schätzen zu lernen ;-) Leider ist die Fernsicht auf ca. 2800m auch nicht möglich, denn der Berg ist in Wolken gehüllt. Trotz des hervorragenden Wetters im Tal. Das hätte man uns UNTEN auch mitteilen können.

Wir wechseln fluchtartig auf die österreichische Seite wo es keine Kiosks, keine Würstelstandel u.s.w gibt. Dort ist auch wesentlich weniger los und wir beginnen wieder etwas von unser Urlaubsstimmung zurückzugewinnen. Trotzdem sehen wir fast nichts, denn auch in Österreich ist Hochnebel.

Wir halten es auf der Zugspitze kaum eine Stunde aus, denn die Sicht ist mies und in einer deutschen Touristenfalle das höchste Würstel zu essen verdreht uns schon im Kopf den Magen...

2009_08_25_Zugspitze2Die Abfahrt gestaltet sich dann auch noch etwas mühsam, denn die Gondel ist gerade weg und man wird nach einem sogenannten "Vorwartesystem" eingereiht, da die Gondeln nur alle 20 MINUTEN!!! fahren. Ist man in der Vorwartehalle nicht rechtzeitig, wird diese abgefertigt noch BEVOR die Gondel überhaupt da ist, und man kann weitere 20 Minuten warten, bis die nächste Gondel kommt!!! Unsere Vorwartehalle war nach ca. 4 Minuten bereits voll!!!

Das ist wirklich ABSOLUT unzumutbar und keinesfalls kundenfreundlich. Zugspitze, das könnt ihr sicher noch besser, und bis dahin sollte man die Zugspitze wirklich nur dann besuchen wenn es sein muss !!!

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Reise

Sommerurlaub - die Berge und das Wasser am Stuibenfall

by Paul Belcl 25. August 2009 04:36

2009_08_24_Wasserfall Milch Am nächsten Tag ging es auf den Stuibenfall. Diesen Wasserfall im Umhausen kann man nur besichtigen wenn man auch bereit ist 45 - 100 Minuten zu Fuß den Berg raufzugehen. 2009_08_24_WasserfallEs gibt zwar eine Bergstrasse über die man mit dem Auto etwas näher heranfahren kann, aber man verzichtet dadurch auf eine wunderbare Aussicht während des gesamten Weges.

Also rein in die Wanderschuhe und los gehts. Der Weg zum Wasserfall beginnt mal mit einem Milchatomaten. Ich finde die Idee absolut toll denn so kann man sich noch vor dem langen Weg mit frischer Milch vom Bauern versorgen. 

Der Aufstieg ist teilweise recht mühsam, da es natürliche Stufen aus Baumwurzeln gibt die fast größer sind als Andreas "Fußspannweite". Allerdings gibt es immer wieder mal die Gelegenheit eine Pause zu machen und einen Blick auf den Wasserfall zu werfen.

2009_08_24_Wasserfallwanderung2 Ich habe nun ja nicht gerade das Wandern erfunden, aber hier helfen meine langen Beine schon sehr um nicht mit heraushängender Zunge hinter Andrea herzulaufen. Meist habe ich sogar einen ausreichenden Vorsprung um zwischen durch mal etwas "Abzuhängen", wie man auf dem Foto eindrucksvoll erkennen kann.

Am Gipfel angekommen kann man den Wasserfall dann von Oben beobachten wie er ins Tal tost. Echt beeindruckend und jedenfalls die Wanderung wert. Ich überlege mir ernsthaft doch ab und zu mit Andrea mitzugehen wenn wieder mal "der Berg nach ihr ruft"....

2009_08_26_Wasserfall NachtFür Nachtschwärmer gibt es jeden Mittwoch eine geführte Tour mit Öllaternen über einen schmalen Grat entlang eines Gebirgsbaches zum beleuchteten Wasserfall. Wirklich sehr schon, aber nix für "Stöckelschuhtouristen". Denn der Weg ist oft sehr schmal und es empfielt sich für Notfälle eine Taschenlampe dabei zu haben!

Mehr Fotos gibt es am Fotoportal unter "Urlaubsfotos", "Österreich 2009"....

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Reise

Sommerurlaub - bischt a Tiroler im Hotel Hirschen

by Paul Belcl 23. August 2009 21:58

2009_08_23_Hirschen Teich Nach einem Besuch von Freunden in St.Veit gings weiter zur nächsten Station in Tirol. Andrea hatte hier ein sehr günstiges 5 Tage Angebot mit Vollpension aus einem Lebensmittelladen gebucht. Wir haben beschlossen es einfach zu probieren und waren überrascht!

Das Hotel Gasthof "Hirschen" macht seinem Namen alle Ehre. Es gibt wirklich eine Familie "Hirsch" in einem eingezäunten Waldstück hinter dem Gasthof. Die Anlage ist ideal für Familien mit Kindern, da es neben den Rehen auch noch einen Streichelzoo mit Hasen und Meerschweinchen, sowie ein Ziegengehege gibt. Auch einen kleinen Saunabereich mit Dampfkammer gibt es im Hotel. Das absolute Highlight ist aber der Schwimmteich welcher zusätzlich zum Hotelpool als Entspannungsbereich zur Verfügung steht.2009_08_23_Hirschen Bambi

Die Zimmer sind nett und auch das Essen ist gut. Alles in Allem eine preiswerte Angelegenheit. Die Tiroler sind sehr freundlich und wir müssen uns Anfangs erst gewöhnen dass man offensichtlich in Tirol sofort per "DU" ist. Uns gefällt das! Dass das Hotel direkt an der Bundesstrasse liegt würde man in einer Beschreibung mit "verkehrsgünstige Lage" anpreisen, aber der Verkehr hält sich Nachts in Grenzen. Man sollte jedenfalls berücksichtigen dass es für Ruhefanatiker sicher bessere Hotels gibt!

Dieses Quartier ist für die nächste Woche unser Basislager .....

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Reise

Sommerurlaub - zu Besuch bei der Schokolade

by Paul Belcl 19. August 2009 21:41

Der erste Ausflug unseres Urlaubs führt uns gleich mal in die Genussecke des Lebens. Die bekannte Schokolademanufaktur "Zotter" ist unsere erste Anlaufstelle. Wer Zotter nicht kennt, der mag keine Schokolade!
2009_08_19_Zotter1In der Näher von Riegersburg hat Herr Zotter in der Garage begonnen Schokolade zu machen, heute ist er einer der besten in seinem Fach!

In der Schokoladenfabrik gibt zuerst mal einen Videofilm. Dieser Film erklärt wie "Fair Trade" funktioniert und auch wie sehr sich Zotter mit seinen Lieferanten um einen fairen Handel mit den Kakaobauern bemüht.

Anschließend kann man selbstständig durch die Manufaktur gehen und bekommt über einen Audio Guide erklärt was man gerade sieht oder kostet. Nett ist, dass es auch eine lustige Variante des Audioguide für Kinder gibt.2009_08_19_Zotter2

Im Laufe des Durchganges lernt man nicht nur viel über Kakao und auch Schokolade, sondern kann auch alle Variationen von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade kosten so lange und viel man will! Meine Favoriten waren die flüssigen Schokoladen für den Schokobrunnen und die Seilbahn mit der Trinkschokolade, welche extra von der Firma Doppelmayr für Zotter angefertigt wurde!

Ein Tipp: Bis zum Ende der Führung immer etwas Platz lassen, denn sonst hält man nicht bis zum Schluss durch ;-) Im schlimmste Fall kann man natürlich jederzeit auch zurück gehen....

Für Schokoholics ist diese Führung ein absolutes MUSS ;-)

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Reise

Sommerurlaub - zu Beginn mal kuscheln

by Paul Belcl 18. August 2009 21:29

Unser Sommerurlaub 2009 beginnt mit einem Kurzurlaub im Mayers Kuschelhotel in Loipersdorf.2009_08_18_Kuschelhotel

Das Hotel ist sehr schön angelegt und es gibt viele Bereiche wo man auf Wunsch "nur" zu zweit sein kann. Besonders gefallen hat uns dass im Kuschelhotel nahezu alles möglich ist, was man sich wünscht. Vom "Spielzimmer" mit Wasserbett über einen Saunabereich mit Salztropfsteinhöhle bis hin zum Casanovadinner oder einem Frühstück im Pavillon.
Frisch verliebte bekommen dort jedenfalls genug Möglichkeiten die Zweisamkeit so richtig auszuleben.

Uns hat es sehr gefallen, wir sind aber der Meinung dass es mit etwas Ideenreichtum auch ausserhalb des Kuschelhotels möglich ist zu zweit glücklich zu sein. Allerdings kann man sich im Maiers sicher die eine oder andere Idee holen .....

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Reise

Bilderbuch von den Azoren ist Online

by Administrator 24. September 2008 17:36

Andrea und ich haben vor einiger Zeit ein Bilderbuch von unserer Azoren Reise fertiggestellt.
Auf ca. 60 Seiten sieht man viele Bilder und auch einige Worte von den Eindrücken dieser Reise.
1Routenplan

Auf der Webseite könnt Ihr euch das Tagebuch downloaden oder Online ansehen, natürlich gibt es am Fotoportal auch viele Fotos!
.... viel Spaß

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Privat | Reise

Über den Autor

Dieser Blog gibt mir die Möglichkeit, all die Kleinigkeiten die man normalerweise erfährt und dann wieder vergißt, mit Euch zu teilen.

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