Trikke

Trikke uPT

Trikke

Im Internet habe ich es gefunden und heute durfte ich es schon ausprobieren!

Das Elektro- uPT Trikke bewegt Dich mit einem Tempo von bis zu 25km/h und das bis zu 26 km weit mit einer einzigen Batterieladung.
Mit gerade einmal 18 kg sowie dem patentierten Klappmechanismus kann man es praktisch verstauen, denn es braucht nicht einmal 1m² Stellfläche.

Wie das Trikke bewegt wird könnt ihr in diesem Video sehen, soweit bin ich allerdings (noch) nicht 😉

Vorteile

.) Kraftvoller Antrieb
.) Reichweite ca. 25 km abhängig von Strecke und Gewicht des Fahrers!
.) zusammengeklappt gut zu verstauen.
.) macht einen sehr robusten und hochwertigen Eindruck
.) kann auch schwere Lasten transportieren

Nachteile:

.) Das kleine Vorderrad benötigt auf losem Untergrund etwas Gefühl des Fahrers um die Kraft auf die Strasse zu bringen.
.) auf holprigen Untergrund gibts durch die kleinen Räder eine heftige Fussmassage, ist das vielleicht ein Vorteil 😉

Erfahrungen in der Praxis: Trikke Test_9160

Dank Ing. Christof Kotauczek, der dieses tolle Fahrzeig hier in Wien vertreibt, durfte ist das Trikke ein Wochenende lang Probefahren.

Der 48 V bürstenlose Radnabenmotor im Vorderrad erzeugt mächtig Vortrieb. Für ungeübte Fahrer heißt das anfangs mal schwarze Striche auf den Asphalt zeichnen, denn das kleine 10 Zoll Vorderrad verlangt beim Beschleunigen etwas Körpereinsatz nach vorne. Lehnt man sich stattdessen zurück dann wird das Vorderrad entlastet und man kann so recht einfach Randsteine überwinden ohne abzusteigen. Mit etwas Übung lassen sich diese Eigenschaften für einige nette Fahrmanöver nutzen, wie man im Video sehen kann.

Trikke macht Spaß!

Trikke macht Spaß!

Gebremst wird das Gefährt mit 2 Scheibenbremsen, die unabhängig voneinander auf die beiden 9,4 Zoll Hinterräder wirken. Das Vorderrad ist ungebremst. Hier heißt es beim Bremsen eher zurücklehnen. Die Lenkung des Trikke funktioniert eher instinktiv ohne viel nachzudenken.
Hat man die technische Ausstattung verstanden kann man mit dem Trikke wirklich cool durch die Gegend carven. Es ist fast ein bißchen wie Schifahren und angeblich geht das sogar ohne Strom. Ich habs allerdings nicht ausprobiert!

Trauf man sich in den Kurven mit dem Körper mitzugehen steigt der Spassfaktor ungemein. Je enger die Kurve, desto breiter das Dauergrinsen, das hat was!!
Am zweiten Tag hab ich schon ein paar Tricks drauf die es mir schwer fallen von dem Ding wieder abzusteigen. Der leere Akku macht es mir natürlich etwas leichter…

Akku Lebensdauer:

Der Lithium Ionen Akku mit 48V hat etwas über 11 A/h
Ich bin nun 2 Tage mit vollem Akku von zu Hause weg und an beiden Tagen ca. 20 km weit mit einer Akkuladung gekommen.
Ja ich habe die Stufe 2 verwendet wo das Trikke die volle Power hat. Stufe 1 habe ich nur ein paar Minuten probiert, ist was für Warmduscher 😉
Und ja in meinem Test waren natürlich auch ein paar Steigungen dabei, die merklich am Akkustand zehren!
Auf der Webseite steht was von „bis zu 45 km“, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, denn mein Testfahrzeug hatte schon den besten Akku. Die 26 km welche ich in den technischen Daten gefunden habe glaub ich schon eher!
Denn als ich am zweiten Tag daheim ankam hatte der Akku schon die ersten Tendenzen abzuschalten, das bedeutet ich war kurz vor dem Ende.

In der U-Bahn:

Trikke Test_9146In den öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem Trikke unterwegs zu sein hat mich etwas zwiegespalten. Denn einerseits ist das Fahrzeug zusammenklappbar, und mit ca. 18 kg auch nicht bespnders schwer. Allerdings habe ich in einem kurzen Praxistest herausgefunden, dass es trotzdem nicht so einfach zu transportieren ist. Klappt man es zusammen dann muss man es um wirklich Platz zu sparen aufstellen. Dabei sollte es nicht beladen sein, sonst weiß man nicht wohin mit der Ladung.

Außerdem gibt es an beiden Enden des zusammengeklappten Fahrzeuges Räder. Das bedeutet in der Praxis oft auch Schmutz. Ich würde mich deshalb nicht trauen das Fahrzeug in der U-Bahn aufzustellen.

Stehend ist es einfach zu plazieren, man muss nur darauf achten dass es gebremst ist und längs zur Fahrtrichtugn steht. Stellt man es quer auf dann beginnt das ungebremste Vorderrad das Trikke unmotiviert zu drehen.

Weitere Tests in anderen Verkehrsmitteln habe ich in der kurzen Zeit nicht gemacht …..

Fazit:

Der Fun Faktor des Trikke ist nahezu unschlagbar. Ich wage sogar zu behaupten er übertrifft den des Segway. Das liegt daran dass man mit dem Trikke viel Blödsinn anstellen kann, der mit dem Segway und vielen anderen Fahrzeugen nicht funktioniert. Beispielsweise am Schotter mit der Handbremse umdrehen, Randsteine cool überwinden oder Ähnliches. Dazu muss man allerdings etwas üben, denn das sieht nach einem Wochenende mit dem Trikke noch nicht so spektakulär aus wie im Video.
Auch ist man mit dem Trikke schneller und cooler unterwegs als mit dem Segway und daher kommt hier mehr „freude am Fahren“ auf, zumindest für mich.

Das Trikke ist als Fortbewegungsmittel für die Stadt durchaus praxistauglich. Aber nur, wenn man mit ca. 20km Reichweite auskommt.
Im Vergleich zum Mobiky Youri Electric kann es nicht ganz mithalten. Denn erstens hat das Mobiky mit mehr als 30km Reichweite die Nase vorn. Dafür muss man hier halt ab und zu die Pedale drehen 😉 Ist man viel mit Bus und Bim unterwegs, läßt sich das Mobiky etwas schneller und smarter zusammenfalten.

Allerdings macht es nicht so viel Spass wie das Trikke und das zählt hier mehr !!

Zum Schluss noch einige Links:

Webseite von Trikke Österreich

nettes Trikke electro Imagevideo