Heute waren wir schon um 10:00 Uhr fertig zum Losfahren. Robert und ich begleiteten Segway Freaks aus Deutschland, die schon vor dem internationalen Segway Treffen in Wien zwischenstation machten
Vom Hotel der Beiden gings mal auf den Ring, und dann weiter den Donaukanal entlang. Weiter über die Hauptallee zum Lusthaus, wo wir gerne im Fischrestaurant Lindner unser Mittagessen eingenommen hätten.
Leider ließ uns der Chef des Restaurants welches sich als Fahrradfreundlich gibt unsere Segways nicht aufladen, obwohl es sogar einen passenden Platz mit Steckdose gab. Begründung: "Weil das nicht geht".
Ich glaube, der hatte echt Angst dass ihm die Kücke abstürzt, weil wir im so viel Strom wegsaugen.
Einen Kilometer weiter in einem türkischen Restaurant zierte man sich ebenfalls etwas. Als wir dann erklärten dass ein Segway zum laden gerade mal so viel Strom braucht, wie eine starke Glühbirne, durften wir uns endlich anstecken. Das Essen war gut, aber verhältnismäßig teuer.
Als dann die Rechnung kam, wollte der Kellner von uns JE EUR 2,50 für EINE Stunde Segway aufladen!!!!
Um die türkische Gastfreundschaft nicht über zu strapazieren, bezahlten wir unter Protest. Nur zum Nachrechnen: 110 Watt Strom kostet pro Stunde gerade mal ca. 10 Cent!
Als wir dann die Rechnung kontrollierten, sahen wir dass der Kellner uns auch noch bei den Getränken um ca. 2,- EUR beschummelt hatte. Dann war UNSERE Gastfreundschaft strapaziert. Die glauben doch wirklich weil wir wie Touristen aussehen können wir abgezockt werden.
Ich werde übrigens solche Lokale bei meinen zukünftigen Touren vermeiden, denn ICH entscheide wo wir das nächste Mal unser Geld lassen.
Schade, denn all das hinterließ bei unseren deutschen Gästen keinen besonders guten Eindruck.