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Nissan e-NV200 im Test

Als ich das Angebot bekam den Nissan NV-200 elektro zu testen dachte ich sofort an Parkplatzprobleme 😉
20180204_Nissan voderansichtIch hab ihn trotzdem ausprobiert, und war wirklich überrascht!
Der kleine Lieferwagen ist überraschend spritzig.
Die Bedienung des Fahrtzeuges ist selbsterklärend. Die Ausstattung lässt nichts Wichtiges vermissen, hat aber auch keine besonderen Highlights. Mein Testfahrzeug, mit der 24 kW/h Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich! Das neue Modell mit 40 kW/h kommt im 2.Quartal 2018 in den Handel.

Fahren – Bremsen

Der kleine Lieferwagen ist mit 254Nm Drehmoment recht schnittig zu fahren. Das Fahrwerk kann da leider nicht immer mithalten, denn der NV-200 hoppelt bei zügiger Fahrweise etwas an der Hinterachse.
Das liegt vielleicht auch daran, dass ein Lieferwagen selten ohne Ladung gefahren wird, wie in meinem Test.

Die 109 PS im NV-200 lassen sich so rasch aktivieren, dass die Vorderräder beim Beschleunigen schnell mal durchdrehen. Benutzt man den Kickdown sollten die Räder gerade stehen, sonst verliert man eventuell die Kontrolle. Mir persönlich gefällt das, denn niemand erwartet einen Ampelstart gegen einen Lieferwagen zu verlieren 😉
Will man nicht so zügig unterwegs sein, dann aktiviert man einfach den “ECO” Modus. Dieser nimmt dem Antrieb etwas Schärfe. Fährt man auf der Autobahn die vom Tacho angezeigte Höchstgeschwindigkeit von knapp 140 km/h, sorgt das für massive Verringerung der geschätzten Restreichweite! Man kann der Anzeige zusehen wie sie im Sekundentakt die Kilometer runterzählt, das ist fast schon beängstigend.

Beim Bremsen kann man sich mit dem Automatik Wählhebel die Stärke der Rekuperation aussuchen. Wenn man vorrausschauend fährt muss man in der starken Reku-Stufe fast gar nicht mehr bremsen. Das ist sehr angenehm und schont auch extrem die Bremsen. Beim Zurückfahren ertönt ein lauter Piepser außen am Auto.
Die eingebaute Rückfahrkamera hilft beim Einparken und lässt etwas vergessen, dass man mit einem 4,5 m langen Lieferwagen unterwegs ist. Alles in Allem fährt sich der NV-200 gut und macht auch Freude.

Akku – Laden
Mein Testwagen hatte eine 24kWh Batterie und damit eher schwach 20180204_Schnell Ladungausgestattet. In meinem Praxistest kommt man bei zügiger Fahrweise, gerade mal 120 km weit. Das ist sehr wenig! Speziell auf der Autobahn bei 130 km/h macht sich dieser Umstand stark bemerkbar. Man kann zusehen,  wie im Sekundentakt die Rest Kilometer verschwinden! Der ECO Modus hilft hier zwar ein bisschen, aber Wunder gibt es damit auch nicht.

Der NV-200 kann entweder mit Typ1 Stecker oder per CHAdemo mit Gleichstrom geladen werden. Schnelladen geht bis 80% der Akku Kapazität auch relativ schnell (ca. 40 min). Danach wird es zum Schutz des Akkus auch an der Schnelladestation eher langsam. In der Praxis habe ich den Wagen von 20% auf 92% in knapp einer Stunde geladen, das ist zwar OK, aber 100% Akku Ladung sind in diesem Auto leider nur ca. 120km Reichweite.
Für die Langstrecke ist das zu wenig!

Ausstattung
Die Bedienelemente sind ein wenig verteilt im Fahrzeug untergebracht, aber durchaus zu finden.
In der Mittelkonsole ist eine Multimedia Einheit verbaut. Hier gibt es Radio, ein ganz brauchbares Navi und eine Bluetooth Freisprecheinrichtung fürs Handy. Mein Telefon war schnell 20180204_Nissan Innenraumverbunden und hat auch sofort, ohne mich zu fragen, die Kontakte ins Auto geladen. Das hätte ich gerne verhindern dürfen!
Die Qualität der Freisprechanlage ist ok.
Der Bildschirm in der Mitte zeigt auch das Bild für die Rückfahrkamera an. Allerdings kann man nicht alle Einstellungen des Fahrzeugs von dort erreichen. Vieles davon muss man im wesentlich kleinerem Bildschirm, des Tachos machen. Offensichtlich ist hier die Integration in die Mittelkonsole nicht vollständig gelungen.
Die Heizung hat keine Wärmepumpe und braucht somit etwas mehr Energie vom Akku. Wenn es richtig kalt ist, kann das schon mal 15% Reichweite kosten. Leider gibt es angeblich bei diesem Modell auch keine Wärmepumpe gegen Aufpreis!
Gewöhnungsbedürftig ist die Handbremse auf der Beifahrerseite der Mittelkonsole. Hier hat sich Nissan offensichtlich erspart die Mechanik an die Linkslenker anzupassen.

Der 2 Meter Laderaum meines Testfahrzeuges fasst angeblich 2 Euro Paletten und kann bis zu 770kg Gewicht transportieren. Die elektrische Version des NV-200 kann damit mehr Gewicht zuladen, als das vergleichbare Diesel Modell. Die Ladekante ist mit 52cm relativ niedrig. Irgendwie schade, dass gerade niemand in meinem Bekanntenkreis umziehen muss, wär sicher interessant geworden 😉

Fazit:
Der Nissan NV-200 hinterlässt bei mir einen durchwegs positiven Eindruck. Er ist spritzig und hat alles was man in einem Lieferwagen braucht. Aber auch nicht mehr als nötig! Es gibt ihn als Kastenwagen mit ca. 770kg Zuladung, oder als 7 sitzigen Familien Van.
Das Modell mit der 24 kWh Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich!  Mit dem Nachfolgemodell und der neuen 40kWh Batterie (Lieferbar Mitte 2018), ist man dann bestens gerüstete für einen Tag Liefern im Stadtgebiet, oder einen kleinen Ausflug mit der Familie. Ich gehe davon aus, dass dieses Modell dann ca. 250km Reichweite bekommen wird.

Bezugsquellen
Den elektrischen NV-200 kann man derzeit ab 169,- / Monat mieten. Nähere Infos dazu auf der Webseite von INSTADRIVE.
Kaufen kann man den NV-200 ab ca. 23.000,- wobei man sich genau überlegen sollte den Akku zu kaufen oder zu mieten. Denn beim Nissan ist beides möglich.

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Elektromobilität – geballte Kompetenz auf einem Platz

Am 24. Jänner findet das monatliche  Kompetenztreffen des E-Mobility Club das erste Mal bei INSTADRIVE statt.
Ich habe die Jungs vom EMC auf der Vienna Autoshow kennengelernt und bin natürlich am 24.Jänner dabei um zu sehen ob ich dort Mitglied werden möchte!
Meine Leser sind natürlich hiermit herzlich eingeladen, dabei zu sein und sich über die neuesten Trends zu informieren 😉

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Vienna Autoshow – was geht elektrisch?

rxat_viennaautoshow_vas-logo-white-top_2017.rx.image.441Heute war ich auf der Vienna Autoshow auf der Messe im Prater. Ich wollte mal nachsehen was es so für Neuigkeiten am Elektroautomarkt gibt.

Was mir sofort auffällt ist, dass die Elektrofahrzeuge bei vielen Herstellern eher wenig prominent platziert sind. Es macht für mich den Eindruck als würden sie die Botschaft aussenden “Ja, wir haben Elektroautos, aber nur um unsere CO2 Bilanz zu verbessern” Das vorhandene Know How auf der Messe ist entsprechend angepasst 😉
Dabei gibt es durchaus interessante Fahrzeuge mit beachtenswerten Reichweiten. Zum Beispiel den Renault ZOE, den ich bereits getestet habe. Hundai hat seinen Ioniq auf der Messe etwas besser präsentiert. Er steht auf einer grünen Insel und auch noch auf meiner Testliste …

1465207789460Der neue Smart4Two electric Drive von Brabus ist auch zu sehen. Für mich eines der interessantesten Stadtautos, denn er hat in der neuen Version eine gute Reichweite und ist zu einem halbwegs moderaten Preis zu haben! Leider erst am März 2018
Auch Nissan;Volkswagen und Kia haben Elektroautos ausgestellt.

info-grafik-image-only-copyrightIn der Vorhalle der Messe treffe ich dann noch auf Instadrive, meinen Partner für die Teststellungen meiner Autotests. Am Stand vom Elektro Mobilitäts Club Österreich habe ich dann noch interessante Gespräche über Praxiserfahrungen. Diesen Club werde ich mir sicher am nächsten Clubabend genauer ansehen, denn die beiden Herren, mit denen ich spreche haben viel Wissen zu diesem Thema. Vom Elektro Mobilitäts Club gibt es auch ein Interview der Hersteller, die dort Elektroautos ausgestellt haben

Fazit:
Die Elektroautos sind auf der Messe angekommen, auch wenn manche Hersteller sie nicht in die erste Reihe stellen. Dass die Elektromobilität schon jetzt durchaus praxistauglich ist, bekommt man aber leider (noch) nicht zu hören, aber die Zukunft hat schon begonnen 😉
In meiner Kategorie “Elektrofahrzeuge” könnt ihr meine persönlichen Eindrücke lesen, die ich bis jetzt erhalten habe…

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Kia präsentiert Niro EV Studie auf CES

Die Optik des Kia Soul, den ich vor Kurzem testen durfte,  trifft nicht gerade meinen Geschmack 😉

niroev-12Heute habe ich allerdings auf der Webseite von GoingElectric.de eine Studie von Kia entdeckt, die mir gut gefällt!
Der Niro EV ist ein kompaktes vollelektrisches SUV mit einer Reichweite von ca. 383km. Das ist fein!
Der Motor mit 150 kW Leistung verspricht ein zügiges Fahrverhalten und  der 64 kW/h große Akku eine gute Praxistauglichkeit.
Bin sehr gespannt ob dieses Auto wirklich auf den Markt kommt ….

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Elektroautotest – Kia Soul EV

kia-soul-ev-exterior-designDie letzten 5 Tage hatte ich den Kia Soul EV von Instadrive zum Praxistest. Der Kia Soul EV ist ein schickes Auto, ob nun die eher rechteckige Optik gefällt, oder nicht, ist Geschmacksache. Der Wagen macht einen spritzigen Eindruck und  lässt sich zügig fortbewegen. Sportwagen Feeling kommt allerdings keines auf 😉 Die Bedienung ist logisch und man findet sich schnell zurecht.

Der 110 PS Motor beschleunigt in 11,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Genug Biss für zügiges Vorankommen. Die Höchstgeschwindigkeit von ca. 150 km/h ist ausreichend für die Stadt und kurze Autobahnfahrten. Der 27 kWh LiPo Akku sorgt für eine Reichweite von bis zu 200 km. In der Praxis kann man bei derzeitigen Temperaturen (ca. 5-10 Grad) im ECO Modus mit eingeschalteter Wärmepumpen Heizung, und Hifi Anlage mit ca. 160-180 km rechnen.
Der Unterschied zwischen der Normal Einstellung und ECO ist so gering, dass ich in meinem Test oft mit dem ECO Modus gefahren bin. Speziell auch deshalb, weil er nach dem Start immer voreingestellt ist.

Laden:

Der Kia kann entweder über einen TYP1 Anschluss mit Wechselstrom bis maximal 6,6 kW oder über CHAdeMo 32-Kia-Soul-EVbis 100 kW mit Gleichstrom geladen werden.
Leider kann man an allen Ladesäulen, die ein Typ2 Kabel fix verbaut haben, NICHT laden, denn das mitgelieferte Kabel von Typ1 auf Typ2 kann nur angeschlossen werden, wenn eine Typ2 Buchse vorhanden ist!
Damit kann der Kia auch am Typ2 Anschluss nur bis maximal 6,6 kW laden.
In der Praxis ist es also am besten, wenn man sich eine Schnell-Ladesäule mit CHAdeMo Anschluss sucht, oder über Nacht an der heimischen Steckdose lädt.

Ausstattung:kia-soul-ev-interior-style-and-comfort
Die Ausstattung meines Testwagen ist OK. Keyless Entry, Rückfahrkamera, Tempomat und Speedlimiter, gute Radio Ausstattung mit DAB und ein  Navigationssystem ohne Volltextsuche ist dabei. Im Navi auf dem Bildschirm der Mittelkonsole kann man alle Lagestationen suchen die man mit der derzeitigen Akkuladung noch erreichen kann, das finde ich nett. Etwas komisch finde ich, dass es spezielle Konfigurationsmenüs gibt, die man ausschließlich am Bildschirm hinter dem Lenkrad, 20171229_Kia Ladeanzeige_140330 - Kopienicht aber auf der zentralen Bedieneinheit einstellen kann!  Die Besonderheit des Kia ist eine sehr gut sichtbare Ladeanzeige direkt auf dem Armaturenbrett. Damit ist es auch aus kurzer Entfernung zum Auto möglich den Ladezustand festzustellen.
Der Kofferraum hat zwar eine hohe Ladekante, aber dafür gibt es unter dem Kofferrauboden 2 Fächer für die diversen Ladekabel, das bringt Ordnung in den Kofferraum.

Praxistest:
Nach meiner Einkaufstour wo ich kurz in einer Leinergarage am Typ2 aufladen durfte, war der Wagen ca. halb leer. 20171231_Smartrics_151050 - KopieEin kurzer Kaffee bei MC-Donalds wo bevorzugt Smartrics Schnelladestationen mit CHAdeMo stehen, waren nach ca. 17 Minuten wieder 60km mehr Reichweite vorhanden, das ist toll. Der Kia könnte über diesen Anschluss bis zu 100kW aufnehmen, Smartrics gibt am CHAdeMO Anschluss allerdings derzeit maximal 50kW her. Der Kia ist damit also auch für stärkere Schnelladestationen gerüstet. Damit wäre es theoretisch möglich das Auto in ca. 30 Min von 0% auf mehr als 90% zu laden.

Am nächsten Tag fuhr ich wieder ca. 100 km und konnte beim Billa am Flughafen ebenfalls eine Smartrics Station zum Aufladen finden. Ein 30 Minuten Einkauf reicht aus um wieder fast voll zu sein. In der Praxis gibt es also auch jetzt schon viele Möglichkeiten ein Elektroauto außerhalb der heimischen Garage während unvermeidbaren Tätigkeiten, wie einkaufen, nebenbei aufzuladen. Man muss nur seinen Horizont um die manchmal gut versteckten Ladesäulen erweitern 😉

Fazit:
Der Kia Soul EV ist ein praktisches Auto für die Stadt und kurze Strecken. Auf der Langstrecke ist er aufgrund seiner Reichweite nur geeignet, wenn man bereit ist alle ca. 180 km eine Schnelladesäule anzufahren.
Mir persönlich gefällt am Soul die einfache Bedienung und die wirklich gute Schnelladefähigkeit am CHAdeMO Anschluss. Bekommt man dort 100KW angeboten ist das Auto in ca. 30 Min wieder fast voll.
Was mir gar nicht gefällt ist seine rechteckige Optik und die Tatsache, dass er an Typ2 Ladestationen mit fix angeschlossenem Kabel NICHT geladen werden kann! Trotzdem ein nettes Elektroauto 😉

Der Kia Soul EV ist bei Instadrive ab ca. € 219,- pro Monat zu mieten.

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Aufladen Unterwegs – was kostet das ?

Während meines Tests habe ich mir sehr bewusst angesehen, wo man in der Praxis unterwegs ein Elektroauto laden kann. Ich war überrascht, dass es schon durchaus praktische Möglichkeiten gibt!

TANKE – Wien Energie
Die Tankstellen der Wien Energie heißen “Tanke”. Es gibt im Wiener Raum ca. 500 Stück dieser Tankstellen, die am BEÖ teilnehmen, dazu später!
Die Zapfsäulen stehen manchmal im öffentlichen Raum, leider aber auch oft in kostenpflichtigen Garagen!
Die Verrechnung erfolgt nach Ladezeit und man kann an ihnen meist bis 11kW oder bis 22kW laden. Zusätzlich gibt es an den Zapfsäulen immer 240V Anschlüsse mit 2kW.
Die Preise sind derzeit:

AnschlussLeistung
max.
€ / StundeVerrechnungseinheit20171128_Tanke_084720 - CUT
Schuko Stecker (240V)3,7 kW0,8410 min
Typ211 kW2,4010 min
Typ222 kW4,8010 min
CCS50 kW9,6010 min

Aus dieser Preisgestaltung ergeben sich zwei unterschiedliche Lade Szenarien. Beim Schnelladen werde ich den höchsten verfügbaren Ladestrom verwenden und mich nur kurze Zeit anschließen.
In der Praxis ist der Renault ZOE in mit 22kW in ca. 120 Min und mit 50kW in ca. 60 Min wieder fast voll.
Das kostet knapp unter € 10,- für ca. 350 km. Fährt man viel, dann rechnet sich das schnell 😉

Steht man als Pendler in einer Park & Ride Anlage wird man sinnvoller Weise den SCHUKO Stecker (3,7 kW) verwenden! Damit kommt man bei einer Ladedauer von ca. 10 Stunden auf den selben Preis und kann so sein Auto einen ganzen Arbeitstag angeschlossen lassen. Das ist schon sehr praxistauglich, wenn man während der Arbeit mit dem Elektroauto in einer P&R Anlage steht!

Smartrics:
Das Laden bei Smartrics Stationen ist leider sehr teurer. Hier wird nicht pro Stunde, sondern pro Minute abgerechnet. Dafür gibt es an jeder Smartrics ausschliesslich Schnelladeanschlüsse. Entweder CCS (50 kW), Cademo (50 kW) oder Typ2 bis (43 kW). Hier sind die Ladekabel an der Säule fix verbunden.
Ohne monatlichen Vertrag kostet das Laden:

AnschlussLeistung (max.)€-Cent  / Min. € / Stunde20171112_Smartrics alle - Cut
CCS,Typ2,Cademo11 kW42,40
CCS,Typ2,Cademo22 kW159,-
CCS,Typ2,Cademo50 kW4527,-

Den Renault ZOE hier vollzuladen dauert hier rein rechnerisch ca. 1 Stunde, sofern er an der Typ2 Säule wirklich die volle Leistung von 43kW bekommt. Wobei die letzten 20% sicher etwas länger dauern.
Kosten würde die Volladung hier allerdings mit ca. € 30,- DREIMAL so viel wie an der Tanke!
Rechnet man hier die Kosten für einen Diesel dagegen, kommt man fast auf den selben Preis.
Bei Smartrics wird man also wirklich nur im Notfall tanken!!
Der Fairness halber muss gesagt werden, dass es hier auch Monatsverträge gibt, die das Tanken merklich billiger machen, allerdings hat man dann laufenden Kosten von € 19,- bis € 49,- pro Monat!
Das dieses Verrechnungsmodell viele Freunde finden wird möchte ich stark bezweifeln 😉

BEÖ – Verbund der Energieversorger
imageEine interessante Entwicklung passiert gerade über den Bundesverband der Elektromobilität Österreich (BEÖ). Er vertritt die Interessen von derzeit elf Energieunternehmen in Österreich (siehe Bild) Alle in diesen Zusammenschluss befindliche Unternehmen haben einen gemeinsamen Tarif. Da auch WienEnergie dabei ist, kann man als Kunde von Wien Energie bei allen Verbundpartnern zum selben Preis wie bei einer Tanke aufladen (Preise siehe oben!).
Der Verbund , angeblich Österreichs führendes Stromunternehmen und somit die Ladestationen von Smartrics sind leider im BEÖ NICHT dabei!

Ladeinfrastruktur
Wie gut ausgebaut die Ladeinfrastruktur in Europa ist, kann man in diesem Artikel von Mobiflip.de gut nachlesen. Hier sieht man, dass es bei uns noch etwas Aufholbedarf gibt 😉
Aber es tut sich schon einiges, wie man in den weiterführenden Links lesen kann.

Smartrics errichtet erste “Ultra-Schnelladestation” in Wien
Wien stellt sich auf 80.000 Elektroautos bis 2030 ein
Dopplergruppe probiert es mit Schnelladestationen

Fazit:
Ich bin überzeugt, dass die Elektromobilität schon viel früher praxistauglich wird, als wir erwarten!
Die Zeichen sind inzwischen unübersehbar, denn alle Organisationen mit großen Fahrzeugflotten, wie zum Beispiel die Post oder das Land Niederösterreich haben schon längst begonnen auf Elektroautos umzurüsten!

Für Privatpersonen ist ein Elektroauto dann sehr interessant, wenn die Möglichkeit besteht hauptsächlich in der eigenen Garage über einen Haushaltstarif aufzuladen. Fahrten auf der Langstrecke sind inzwischen durchaus realistisch möglich, wenn man bereit ist etwas Planung in Kauf zu nehmen.
Solange es noch so viel Unwissenheit zum Thema Elektromobilität gibt, werden sich Halbwissende und Kritiker die fossilen Brennstoffe weiterhin schönreden, während der Rest bereits kostengünstig elektrisch unterwegs ist 😉 Ich persönlich werde jetzt mal prüfen ob eine Steckdose in meiner Garage möglich ist ….

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Elektroauto aufladen – Systeme & Stecker ?

Das Aufladen eines Elektroautos ist grundsätzlich sehr einfach. Will man auf der Langstrecke mit Schnelladung fahren, sollte man allerdings einige Grundlagen wissen!
Zuerst mal ist es wichtig zu wissen, dass es unterschiedliche Stecker Systeme gibt, mit denen man unterschiedliche Maximalleistung laden kann.
Daher die wichtigsten Anschlüsse hier kurz erklärt:

Typ2

20171112_Stecker Typ2 - CutIn Europa ist der Typ2 Stecker zum “Normalladen” mit Wechselstrom Standard. Daher findet man diese Anschlüsse an den meisten Ladesäulen. Entweder als Buchse um das beim Auto mitgelieferte Kabel dort anzuschließen, oder als Stecker mit einem entsprechenden Kabel. Der Typ 2 Anschluss ist zum “langsam” Laden mit bis zu 22kWh über die Ladeelektronik des Fahrzeuges gedacht. Je nach Fahrzeug Type dauert das Laden von 150 Minuten (Renault ZOE) bis 4 Stunden oder mehr (e-Golf)

Der Ladevorgang wird von der Bordelektronik des Fahrzeugs gesteuert und daher ist es abhängig von der Leistung die das Ladegerät verkraftet. Beim neuen e-Golf sind das leider nur maximal 7,5 kW.
DIe meisten Fahrzeuge kann man damit bis 22kW laden. In sehr seltenen Fällen, wie bei meinem ZOE Testwagen kann man damit sogar bis zu 40 kW laden, aber das ist eher die Ausnahme!
Das passende Ladekabel für Typ2 ist bei fast allen Fahrzeugen im Lieferumfang.

CSS

20171112_Stecker CSS - CutDer CCS Stecker ist zum Schnelladen mit Gleichstrom gedacht. Derzeit lassen sich damit ohne Probleme 50 kWh und mehr laden. Da der obere Teil des CSS Steckers mit dem Typ2 Stecker kompatibel ist, haben die meisten Fahrzeuge eine kombinierte Ladebuchse. Über den oberen Teil des Steckers läuft die Kommunikation des Fahrzeugakkus mit der Ladestation und die unteren Beiden sind für die Ladespannung auf große Leistung ausgelegt. Hier wird am Ladegerät des Fahrzeugs “vorbeigeladen” und die Ladestation handelt sich direkt mit der Fahrzeugbatterie aus, wie stark geladen werden kann.

In der EU ist CCS (Combindt Charging System) seit 2015 Standard für die Ladung mit Gleichstrom und seit 2017 verpflichtend vorgeschrieben für Ladestationen über 22kW Leistung!

Mit diesem Stecker kann man beispielsweise den e-Golf in ca. 30 Min von 0 auf 80% aufladen, der Renault ZOE hat diese Möglichkeit gar nicht, da er schon über Typ2 mit 43kW geladen werden kann!

Cademo

20171112_Stecker CadeMo - CutDen Cademo Stecker findet man eher auf Fahrzeugen die im asiatischen Raum produziert werden. Der Stecker kommuniziert mit der Ladestation über CAN-Bus und kann derzeit Ladeleistungen von bis zu 150kW realisieren. Langfristig sind sogar bis zu 400kW angedacht. Bei uns gibt es an den Stationen von Smartrics solche Lademöglichkeiten.

Tesla und Andere

Als Tesla die ersten Schnellader baute, gab es noch kein genormtes System zum Schnelladen, daher hat Tesla den Typ2 Stecker etwas abgewandelt. Deshalb kann Tesla mit diesem Stecker sowohl  Schnelladen mit Gleichstrom, als auch an der Typ2 Ladesäule mit Wechselstrom laden.

Der Vollständigkeit halber muss man noch den Typ1 Stecker erwähnen, den ich aber bis jetzt noch in keinem Fahrzeug gesehen hab!

Genauere Infos zu den Steckern und technische Erklärungen findet ihr auf der Webseite von GoingElectric.de

Daheim in der Garage

719px-Renault_ZOE_ICCB_NotladekabelBei einem Elektroauto macht es natürlich Sinn, das Fahrzeug so oft wie möglich zu Hause am eigenen Stromanschluss zu laden!
Um das richtig zu realisieren, lasst uns etwas rechnen:

Ein heutiges Fahrzeug mit einer brauchbaren Reichweite besitzt einen Akku mit 30-40 kWh. Am Beispiel des kürzlich getesteten Renault ZOE sind das 41kWh.
Eine Haushaltssteckdose kann normalerweise 10A Strom abgeben. Im besten Fall 16A.
Bei einer Spannung von 240 Volt kommen da zwischen 2400Watt und 3800 Watt heraus. Bei Voll-Last der Steckdose wohlgemerkt!
Rechnerisch braucht der Zoe damit also im schlimmsten Fall 17 Stunden bis er voll ist!
Will man ein vergleichbares Auto also über Nacht zuverlässig laden müssen mindestens 4000 Watt Leistung her.
Es liegt also nahe in der Garage einen 400V Drehstromanschluss zu installieren und diesen mit mindestens 10A Leistung auszustatten. Das lässt sich in nahezu jedem Haushalt realisieren. Damit kann man dann in maximal 10 Stunden nahezu jedes Elektroauto vollladen.
Wichtig dabei:
Das Ladekabel für zu Hause ist bei vielen Fahrzeugen NICHT im Lieferumfang und muss extra bestellt werden. Da sich in solche einem Kabel eine komplexe Ladeelektronik befindet, kostet es oft einige hundert Euro!

Als nächstes gibt es Infos zum Laden und den Kosten der unterschiedlichen Anbieter….

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Elektromobilität – Fluch oder Segen

payucaLogoLight-01Heute war ich bei Payuca auf einer Podiumsdiskussion zum Thema Elektromobilität.
Payuca ist ein innovatives Unternehmen. Es kümmert sich darum leerstehende Garagenplätze in Häusern für Kurzzeitparker zu erschließen. Und das zu einem Preis, der günstiger ist, wie die Parkscheingebühr!

Die Gäste waren:

  • Prof. Mag. Thomas Malloth, FRICS / Immobilienexperte und Sachverständiger
  • Prof. DI Dr. Harald Frey / TU-Wien Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
  • Marcella Karl / Stellvertretende Leiterin ÖAMTC Fuhrparkmanagement
  • Christoph Chorherr / Abgeordneter zum Wiener Landtag

Die Diskussion war sehr interessant, denn es wurde nicht nur “Pro” Elektromobilität argumentiert, sondern auch die urbane Mobilität generell beleuchtet. Speziell Prof. Mag. Thomas Malloth hatte hier zwar etwas radikale, aber durchaus interessante Ansätze den Verkehr in den Städten einzudämmen 😉 Von Fr. Marcella Karl durften wir erfahren dass der Öamtc schon sein langer Zeit Elektrofahrzeuge verwendet und auf die Mobilisierung solcher Fahrzeuge bestens vorbereitet ist.  Christoph Chorherr und Prof. DI. Dr. Frey brachten für uns etwas Licht in die Aspekte der Stadtplanung. Auch hier gibt es sehr spannende Entwicklungen.

Besonders faszinierend waren folgende Fakten, die sich teils während der Diskussion, aber auch nachher im Gespräch ergaben:

  • Wenn wir den gesamten Autoverkehr auf “elektrisch” umstellen brauchen wir gerade mal 16% mehr Strom.
  • Wenn man sich die gesamte Wertschöpfungskette ansieht ist die CO2 Belastung für die Produktion eines Elektrofahrzeuges nicht größer als die eines Benzinfahrzeuges.
  • Lithium, und andere Rohstoffe für die Batterieherstellung ist in ausreichender Menge vorhanden.
  • Die alten Fahrzeugbatterien bekommen in Stromspeichern ein 2. Leben bevor sie entsorgt und zum großen Teil wieder verwertet werden können.

Fazit der Diskussion war keine klare Bewertung ob Segen oder Fluch, sondern die Erkenntnis, dass die Elektromobilität unsere Welt, und die Art wie wir am öffentlichen Verkehr teilnehmen, stark verändern wird.
Klar wurde auch, dass dieser Prozess bereits begonnen hat und möglicherweise schneller abgeschlossen ist, als so manchen betroffenen Personen bewusst ist. In dieser Erkenntnis waren sich fast alle Diskussionsteilnehmer einig.

Danke Payuka für den Rahmen dieser interessanten Zusammenkunft.

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Renault ZOE – was kann die neue Version ?

Renault_76238_global_enDer kleine Renault Zoe , den ich übers Wochenende von Instadrive bekommen habe, ist ein interessantes Elektroauto!
Denn  Renault verspricht eine NEFZ Reichweite von 400 km mit der neuen 41kWh Batterie. Der Zoe hat eine Typ 2 Ladeanschluss ohne CCS, das bedeutet er kann nicht zusätzlich mit Gleichstrom geladen werden. Dafür lässt er am Typ 2 Stecker eine Ladeleistung von bis zu 43kW zu, sofern man eine passende Ladesäule findet!

Die Ausstattung des kleinen Franzosen ist entsprechend seiner Klasse ganz ordentlich. Tempomat, elektrische Fenster, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Navi, spezielle Reifen für geringen Rollwiderstand sind dabei. In meinem Testfahrzeug befindet sich auch die aufpreispflichtige Bose Hifi Anlage, wirklich hörenswert 😉

Ein besonderes Feature ist die eingebaute Wärmepumpe zum Heizen, die den Akku schont. Diese kann auch über die etwas groß geratene Fernbedienung, oder zeitgesteuert im Auto aktiviert werden. Allerdings nur wenn der Zoe am Ladestrom hängt.

Die wichtigsten Dinge können direkt übers Lenkrad bedient werden. Die Heizung und Kühlung hat Knöpfe auf der Mittelkonsole, Alles Andere kann man über den Bildschirm in der Mittelkonsole steuern. Die Einstellungsmöglichkeiten machen einen etwas durchwachsenen Eindruck. Durchaus übersichtlich aber etwas verspielt wirkt die Menüführung. Man hat oft das Gefühl dass hier nebensächliche Einstellungen im Vordergrund sind und sich wesentliche Menüpunkte hinter den erweiterten Optionen befinden, die über ein “+” Zeichen aufgerufen werden können. Bei genauer Betrachtung fehlt aber nichts!

renault-zoe-b10-ph1lr-features-confort-002.jpg.ximg.l_full_m.smartDas Navi macht den Eindruck als wäre es schon etwas in die Jahre gekommen, denn die Eingabe Tastatur ist noch nicht “QWERT” sondern “ABCD”. Die Navigation funktioniert aber ganz gut, bis auf den Menüpunkt der nächsten Ladestation. Hier wird mir bei der Abfrage mitten in Wien, eine Ladestation in 94 km Entfernung angeboten, das sollte Renault nochmal überarbeiten, gerade bei einem Elektroauto!!

 

Fahren:
Mit einer Länge von ca. 4 Metern fühlt sich der Zoe in der Stadt sehr wohl. Deaktiviert man den ECO Modus ist er mit seinen etwa 90 PS durchaus spritzig. Ampelduelle gewinnt man mit ihm nur, gegen durchschnittlich motorisierte Autos 😉 Die Bedienung ist simpel und man findet sich schnell zurecht. Nur die Lautstärke Wippe des Radio musste ich etwas länger suchen, denn sie befindet sich fix montiert an der Lenksäule. Dort ist sie, sobald man sie gefunden hat, hervorragend bedienbar. Sie ist gleichzeitig auch die Funktionstaste für die Bluetooth Freisprecheinrichtung.
Bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h erzeugt das Auto ein gut hörbares summendes Geräusch. Klingt fast etwas futuristisch. Offensichtlich ist das eine gewünschte Akustik um den Zoe auch im langsamen Geschwindigkeitsbereich für sehbehinderte Menschen hörbar zu machen. Ich würde mir wünschen hier eine Auswahl an Geräuschen zu haben. z.B einen 10 Zylinder Lamborghini 😉
Steht das Auto Bergauf und man steht etwas länger auf der Bremse, dann löst sich diese erst nach ca. 1 Sekunde von selbst. Das gibt Sicherheit beim Anfahren ohne Handbremse. Steht der Zoe allerdings gerade dann rollt er unverzüglich los, wenn man von der Bremse steigt. Durchaus OK, aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Reichweite und Tanken in der Praxis:
Ich habe den kleinen Zoe Freitag Früh vollgetankt bekommen. Während meiner Testfahrt bis Sonntag Nachmittag bin ich ca. 170 km vorwiegend in der Stadt gefahren. Das bedeutet viel Stop & Go Verkehr, besonders a20171112_134147 - Kopiem Freitag in der Früh!
Ich hatte dabei den Eco Modus ausgeschaltet, die ganze Zeit die Heizung auf 22 Grad und die meiste Zeit die Stereoanlage eingeschaltet. Tja, die Bose Anlage klingt wirklich toll 😉
Als ich zu meiner Testtankstelle kam, waren der Akku noch zu 51% voll.  Das ergibt eine rechnerische Gesamt Reichweite von ca. 340 km, bei meiner beschriebenen Fahrweise!
Ich gehe in ein Lokal neben der Tankstelle Mittagessen und nach genau 50 Min. an der (angeblich) 22kw Ladesäule ist der Zoe wieder auf 83%. Dass in dieser Zeit “nur” 12,4 geladen wurden, liegt möglicherweise daran, dass ab 80% Kapazität die Ladung langsamer stattfindet.
Rein Rechnerisch kann man den Zoe mit der Funktion Ultraschnelladung mit 43kW von 0% auf 80% in unter einer Stunde laden. Das sollte dann wieder für knapp 300km reichen, also durchaus praxistauglich!

verschiedene Modelle – Mietpreis:
Beim Zoe gibt es unterschiedliche Modelle (R90, Q90, Intens, Bose, Life). Gewisse Funktionen, wie z.B. das Ultraschnelle Laden kann nur der Q90, dieser hat aber weniger Motorleistung als der R90. Dafür hat der R90 trotz mehr Motorleistung eine etwas größere Reichweite mit dem selben Akku. Alles sehr verwirrend !?
Auch ist bei manchen Modellen kein Ladekabel mit 220V Stecker dabei. Diesen braucht man aber, um an einer normalen Haushaltssteckdose in der Garage zu laden!
Hier ist die gute Beratung von Instadrive gefragt, damit man beim Bestellen alles hat was man braucht…
Beim Instadrive „Easing“ mit 20.000 km / Jahr kostet das Auto etwas mehr als € 400,- inkl. Ust monatlich in der Vollausstattung bei ca. € 3800,- Anzahlung.

Fazit:
Der kleine Zoe ist erwachsen geworden, zumindest was seine Reichweite betrifft. Ich kann mir vorstellen in der Praxis sind mit dem 41kWh Akku auch bei “normaler” Fahrweise mehr als 300 km realistisch.Zoe Ladebuchse
Das Navi sollte nochmal eine Nachschulung zu den Ladestationen und ein aktuelles Tastaturlayout bekommen, aber das ist meckern auf hohem Niveau!
Dass der Zoe nicht mit CSS geladen werden kann, ist aufgrund der höheren Leistung am Typ 2 Stecker kein KO Kriterium, sollte aber gesagt werden. Denn Flexibilität kann in der Zukunft durchaus wichtig sein, wenn stärkere Ladestationen kommen, die nur mit CCS laden. Allerdings kann er dafür eine Typ 2 Stecker der meisten Ladesäulen voll auslasten.
Mir persönlich gefällt der Zoe zwar ganz gut, aber für “mein Auto” ist mir Alles optisch etwas zu verspielt und rund!
Ein gutes Elektroauto ist er sicher trotzdem, auch wenn mir der Zoe optisch nicht besonders gefällt 😉

Weiterführende Links:
Webseite von Renault
Zoe mieten über Instadrive

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Elektroauto Test – 4 Tage mit dem Renault ZOE

imageDen kleinen Renault hatte ich schon 2013 kurz mal zum Testen. Heute Früh bekomme ich ein neueres Modell mit einem stärkeren Akku und wesentlich mehr Reichweite. Die Akkuvariante  Z.E 40 hat vermutlich 40kw Leistung und eine NEFZ Reichweiter von 400km. In der Praxis kommt man damit sehr wahrscheinlich auch bei meiner Fahrweise mehr als 300km weit!
In wenigen Tagen gibt es meinen Testbericht, bleibt gespannt 😉

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5 Tage elektrisch unterwegs mit dem neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-active-displayDer elektrische VW Golf von Instadrive ist vollausgestattet. Das Auto kostet so wie ich es zum Testen bekommen habe ca. € 48.000,- 
In dieser Ausstattung ist auch die Hauptarmatur als sogenanntes “Active Display” ausgeführt, ein hochauflösender Bildschirm, der auswählbare Anzeigeschwerpunkte darstellen kann. Man kann sich den Bildschirm in gewissen Bereichen selbst einstellen.

Funktionen und Bedienung:
Alles was man sucht ist im Golf intuitiv zu finden und zu bedienen, obwohl das Auto sehr viele Funktionen hat. Fast zu viele für einen 5 Tage Test 😉
vw-volkswagen-car-netEs gibt eine (Automatic Cruise Control), Spurhalte Assistenten und eine automatische Einparkfunktion, aber dazu später. Die meisten Einstellungen können direkt über die ca. 15 Tasten am Lenkrad gemacht werden. Den Rest stellt man am Display in der Mittelkonsole über diverse übersichtliche Menüs ein. Anfangs verliert man etwas den Überblick, gewöhnt sich aber dann schnell an die angebotenen Funktionen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig, bis hin zur Höhe des Piepton der Einparkhilfe. Die wichtigsten Einstellungen können auf Wunsch einem Fahrerprofil zugeordnet und gespeichert werden.

elektrisch fahren:
Die Reichweite des E-Golf ist mit knapp 300km angegeben.
Schon der sparsamste Eco+ Modus ist angenehm zu fahren. Mit dieser Einstellung und angemessener Fahrweise, kann man das Fahrzeug sicher realistisch auf eine Reichweite von 250 km bringen, das ist schon sehr praxistauglich!
gl4839-print-a5Ich will allerdings mehr Spaß haben, überspringe den Eco Modus und nehme “Normal”. Die sportlichste Einstellung! Selbst hier kann man noch eine ansehnliche Reichweite erzielen, wenn man nicht an jeder Ampel der Erste sein muss. Wobei GENAU DAS macht mit dem e-Golf besonders viel Spaß.
Bei einer Systemleistung von ca. 100kW ist der E-Golf gut motorisiert. Denn das Drehmoment von 290 Nm liegt ohne Verzögerung SOFORT an und die Kraft wird dementsprechend umgesetzt.  Das bringt eine Beschleunigung von 0 auf 60 km/h in 4,2 und auf 100 km/h in 9,6 Sekunden.
Da kommt Freude auf 😉
Man muss allerdings verdammt aufpassen, denn der Wagen beschleunigt so schnell und vor allem LAUTLOS, dass man in wenigen Augenblicken die Höchstgeschwindigkeit in der Stadt überschritten hat.  Das sorgt auch für überraschte Gesichter der anderen Verkehrsteilnehmer, die sich unbedingt mit dem Elektroauto anlegen wollen 😉 Steigt man zu heftig aufs Strompedal, greift das ASR ein und regelt die Leistung entsprechend zurück.
Das Bremsen funktioniert zuerst über Rekuperation. Diese kann schon beim Loslassen des Strompedals einsetzen, je nachdem wie man es durch kurzes links und rechts drücken des Schalthebels einstellt. Stufe 3 wirkt so wie eine starke Motorbremswirkung bei einem Verbrennungsmotor, Stufe 1 fühlt sich wie der Leerlauf bei einem Benziner an. Betätigt man das Bremspedal wird die Rekuperation merklich  verstärkt, bis dann letztendlich ohne merklichen Moment die Scheibenbremsen eingreifen. Das Auto fühlt sich immer souverän und zuverlässig an!

Assistenz Systeme:
ACC: Damit folgt der Golf dem vorigen Fahrzeug bis zu einer einstellbaren Geschwindigkeit und bremst auch bis zum Stillstand ab, wenn es zu einem Stau kommt. Nur Anfahren muss man noch selber, wirklich sehr praktisch. Der Abstand kann individuell geregelt werden. Der kürzeste einstellbare Abstand passt gerade gut, dass genug Zwischenraum bleibt ohne zu viel Platz für Spurdrängler zu lassen.

vw-volkswagen-stauassistentZusätzlich zu der oben beschriebenen ACC besitzt der Golf noch einen Lane Assist. Mit diesem kann man automatisch die Spur halten lassen. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut, allerdings wählt der Golf einen sehr “progressiven” rechten Seitenrand auf der Mittelspur, wenn auf der rechten Spur KEINE Autos fahren. Ist rechts Verkehr, dann ist der Abstand eher “mittig”. Gut, aber für mich etwas ungewohnt, da ich meist in der Mitte einer Spur fahre.
Autonomes Fahren ist damit allerding nicht möglich, denn dazu verlangt mein Testfahrzeug zu oft nach meinen Händen am Lenkrad!

Einparken ist mit dem E-Golf auch eine einfache Sache. Die Rückfahr Kamera zeigt sehr gut auch bei Dunkelheit in Farbe an und die Abstandssensoren helfen auch noch. Wenn man, wie ich, gut einparken kann, dann irritieren die vielen Piepser im Auto etwas, aber allen Anderen hilft es sicher! Den automatischen Einpark Assistenten habe ich nicht ausprobiert, da die dafür nötigen Parkplätze für mich zu groß sind um so etwas zu brauchen.

Laden:
vw-volkswagen-elektroauto-e-golf1#Der Ladevorgang beim Golf ist relativ einfach. Man steckt das Ladekabel in das Auto und dann in die Ladestation. Die Ladung wird mit der Karte aktiviert und das Ladekabel mit dem Abschließen des Autos verriegelt. In meinem Testfahrzeug befindet sich ein Kabel für Typ2 und eines für eine Schuko Steckdose.
An der TANKE, der Wien Energie wird nicht nur die Leistung verrechnet, sondern die Ladezeit.
Rein rechnerisch kommt eine Volladung an der Tanke also auf ca. 8,-
In der Praxis wird man ein Elektroauto sicher zu einem großen Teil in der heimischen Garage laden, dort kommt man für die Volladung dann je nach Tarif auf 3,- bis 5,-

Mit dem Typ 2 Stecker ist der Golf in ca. 4,5 Stunden komplett aufgeladen. Das liegt daran, dass der Golf die Ladeleistung am Typ 2 Stecker auf ca. 7kW begrenzt! Schnelladen geht im Gold also nur über die CCS Ladebuchse an der passenden Ladesäule! Die maximale Ladegeschwindigkeit mit CCS ist von 0% auf 80% in ca. 45 Min!

Praxistest

Da ich am ersten Abend schon ca. 70km weit unterwegs war beschließe ich am nächsten Vormittag noch eine kurze Einkaufstour zu machen. Nach weiteren 42 km, zeigt mein Testwagen noch 152km Restreichweite an.

Ich beschließe mein Auto während einer Besprechung von 2 Stunden an einer Ladesäule der E-Tanke von Wienstrom zu laden. In einem 4km Radius von meiner Wohnung entfernt habe ich zwei Ladestationen. Eine mit 11kW bei einem Spar, und eine mit 22kW in einem Grünmarkt. Bei Spar parken immer wieder Benzin Autos vor der Ladesäule, weil diese nicht besonders gut gekennzeichnet sind. Ich fahre daher weiter zum Grünmarkt in die Heidestrasse.
Ich stecke meinen Testwagen dort zum Laden an die Tanke von Wien Energie mit 22kW an und fahre mit meinem E-Twow weiter zu meiner Besprechung. Als ich nach etwas mehr als 2 Stunden wieder zurückkomme ist der Golf bereits voll!
Ich fahre quer durch die Stadt und hole meine Liebste vom Büro ab, danach eine komplette Runde um den Gürtel und einige Erledigungen machen. Rasch stehen wieder über 50km auf dem Tacho. Restreichweite 186 km obwohl ich heute den Eco+ Modus nicht mehr ausprobiert und auch 2-3 Ampelstarts erfolgreich absolviert habe 😉 Das ist wirklich ordentlich!
vw-volkswagen-e-golf-elektroauto-seitenansichtAm letzten Tag fahre ich auf die Messe nach Tulln. Da die Ladestation von Tulln Energie dort leider nicht funktioniert, lässt man mich freundlicherweise auf dem Messegelände aufladen, . Da ich keinen 380V Adapter mit habe, lade ich nur mit 220V an einem Schukoanschluß. Die geladene Leistung reicht gerade mal für 30 zusätzliche Kilometer. Ich entscheide mich trotzdem für den Rückweg über den Exelberg, weil ich natürlich mit dem Golf auch mal ein paar Motorradfahrer jagen möchte 😉
Da sich keine Motorradfahrer melden überhole ich sehr zügig beim Bergauffahren einige ängstliche Sonntags Fahrer. Das führt zu einer “Neuberechnung” meiner Restreichweite von ca. 138km auf 108km. Aber es macht viel Spaß! Beim Bergabfahren gelingt es uns noch die herrliche Herbststimmung zu bewundern und etwas Strom mit Stufe 3 am Schalthebel zurückzugewinnen. In Neuwaldeck angekommen ist meine Adrenalin wieder normal und die Reichweitenanzeige wieder zurück auf 138 km obwohl ich inzwischen fast 20km gefahren bin. Es ist also die aktuelle Fahrweise sehr entscheidend für die berechnete Restreichweite. Das ist sehr realistisch und beruhigend, gefällt mir gut!

FAZIT:
Würde ich jetzt ein neues Auto brauchen und einen Stromanschluss in meiner Garage realisierbar sein, wäre der E-Golf sicher in der engeren Wahl. Der Preis für das Fahrzeug ist zwar noch etwas hoch aber er hat zwei wesentliche Merkmale die ICH bei einem Elektroauto wichtig finde. Ein realistische Reichweite von mindestens 250km und die Möglichkeit mit CCS in ca. 45min schnell zu laden. Damit ist er für die nahe Zukunft gut aufgestellt und man kann damit mit etwas Geduld auch die Langstrecke bewältigen! Die öffentliche Lade Infrastruktur hat leider noch etwas Potential nach oben, denn ich habe in der kurzen Zeit während meines Tests noch einige Unzulänglichkeiten entdeckt. Aber das wird sich in  der nächsten Zeit hoffentlich ändern, mal sehen wo es uns hinführt.

Den E-Golf bei Instadrive mieten?
Die Miete für dieses Auto bei Instadrive im “all Inclusive” Paket kostet ca. € 500,- monatlich bei ca. 25% Anzahlung abzüglich Förderung. Ein durchaus interessantes Paket, wenn man sich ohne Risiko für die nächsten 4 Jahre die Elektromobilität “Live” ansehen will. Als Fahrzeug für Mitarbeiter speziell für Firmen interessant da der E-Golf kein Sachbezug ist 😉

Nähere Infos:
Fahrzeug mieten: Instadrive
technische Daten: Volkswagen E-Golf

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5 Tage rein elektrisch fahren – Test des neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-innen-interieur-elektroautoHeute Nachmittag habe ich mit von Instadrive den neuen e-Golf zum testen geholt. Der neue Golf hat angeblich eine Reichweite von bis zu 300km, DAS ist bereits durchaus Praxistauglich!
Ich werde in den nächsten 5 Tagen herausfinden, wie man mit einem Elektroauto durch kommt OHNE einen Stromanschluss in der Garage zu haben 😉
Das bedeutet mehrmals eine Ladestation aufsuchen und aufladen. Eine TANKE Karte habe ich für meinen Test von Instadrive bekommen.

Der erste Eindruck ist schon mal hervorragend. Der Golf hat nicht nur einen Bildschirm in der Mittelkonsole, sondern auch das Armaturenbrett ist ein hochauflösender Bildschirm. Der ungefähre Preis für das Fahrzeug mit Vollausstattung ist etwas über  € 45.000,-.
Bei Instadrive kann man das Fahrzeug allerdings nicht kaufen, sondern es wird für 4 Jahre gemietet. In der Miete ist das Service, die Vollkasko Versicherung, Pickerl, ein Sicherheitspaket und noch einige andere Features inkludiert!

Ich werde jetzt mal 5 Tage lang herausfinden, wie sich der e-Golf so in der Praxis fährt….

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1. Kompetenzzentrums Österreichs für Elektromobilität eröffnet in Wien

20171021_163359Vertical und Instadrive haben heute in der Gänsbachergasse 1 das erste Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Wien eröffnet.
Auf 2000m2 Außenfläche und 500m2 Innenfläche gibt es am Bosch Standort in Wien 11, nicht nur geballtes Wissen über Elektromobilität, sondern auch markenübergreifende Beratung.

20171021_163423Vertical eMobility GmbH steht schon seit 2014 für qualifizierte Beratung und Service bei einspurigen Elektrofahrzeugen.
Inzwischen hat sich das Unternehmen als Marktführer in diesem Bereich etabliert.
Marken wie Torrot, Bultaco, NIU, E-Twow oder Johammer werden hier zum großen Teil als Importeur vertrieben.

Seit kurzer Zeit gibt es die Kooperation mit Instadrive, einer modernen Alternative zum Kauf von Elektroautos. Beim sogenannten “Easing” kommen Instadrive Kunden unkompliziert zu ihrem gewünschten PKW. Egal ob Tesla oder Smart, hier kann man nahezu alle Elektro-Fahrzeuge mieten.  
2017-10-17_Vertical Pressekonferenz_111153Das Ziel ist ein “rundum sorglos Paket” für Kunden anzubieten. Beginnen bei der Fahrzeugmiete, über Versicherung und Service bis hin zu günstigen Konditionen beim Laden, alles gibt es auf Wunsch inklusive!
Seit heute ist es am neuen Standort möglich, viele Elektromotorräder und Autos auszuprobieren oder gegen eine kleine Aufwandsentschädigung tageweise zu testen.

Fazit:
Es kommt Bewegung in den Elektroautomarkt, denn mit der markenunabhängige Beratung ist Instadrive derzeit einzigartig in Österreich. Ich habe mich schon für einige Fahrzeugtests angemeldet und werde hier meine Erfahrungen berichten….
Bleibt gespannt!

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Elektroautos und der IG-L Hunderter – Schildbürgerstreich ?

Heute lese ich auf Futurezone, dass der Verfassungsgerichtshof bestätigt hat, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft auch für Elektroautos gelten!

2017-04-06 iglDas ist meiner Meinung nach der größte Schildbürgerstreich des Jahres, denn die Argumentation ist nicht nur lächerlich, sondern beweist auch, dass durch den Boom der Elektroautos gewisse schwach durchdachte Regelungen nun bald nicht mehr durchgesetzt werden können.
Schon 2011 gab es so eine Geschichte. Damals versuchte man noch zu argumentieren dass auch Elektroautos durch ihren Reifenabrieb Schadstoffe “ausstoßen”.
Jetzt ist die Begründung, dass es in diesen 100er Zonen dann zur Verwirrung wegen unterschiedlicher Geschwindigkeiten kommt.
Das klingt schon sehr danach als suche man verzweifelt nach einer Argumentation! Denn auf einer dreispurigen Autobahn werden IMMER unterschiedliche Geschwindigkeiten gefahren, dafür gibt es ja auch mehrere Fahrspuren.

2017-04-06 grüne TaferlnEs wird also Zeit endlich zu akzeptieren, dass Elektrofahrzeuge, von gewissen Regeln die bisher “für Alle” gegolten haben einfach auszunehmen sind. Oder man überlegt sich angepasste Gesetzte, damit solche lächerlichen Argumentationen nicht mehr nötig sind.

Eine eindeutige Kennzeichnung von Elektroautos ist ja sein 3.April 2017 mit den grünen Kennzeichen möglich! Also könnte man sie auf der Autobahn durchaus unterscheiden 😉

Quelle: Futurzone.at
grüne Kennzeichen: Nachrichten.at

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Tesla fahren wieder im Angebot …

2015-12-17 Tesla EcotecIch habe ja vor einige Zeit mal einen Tag mit dem Tesla Model S 85D verbracht.
Diese Möglichkeit gibt es gerade wieder!

Der Gutschein 8 Stunden mit dem Tesla unterwegs zu sein, ist noch 12 Tage bei Groupon erhältlich!

Für alle die noch nie ein Elektroauto gefahren sind eine hervorragende Idee das mal auszuprobieren.
Ich kann euch garantieren das hat Suchtfaktor Zwinkerndes Smiley

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Mit dem Tesla Model S85 in die Therme

2015-01-26 TeslaModelSHeute hatte ich einen Tesla Model S85 zum Testen. Das Model S85 hat eine theoretische Reichweite von mehr als 400km, beschleunigt in 4,2 Sekunden auf 100 und ist auch noch wunderschön.
Nachdem ich das Auto in der Lugnercity abgeholt hatte, ging es in die Rognertherme Blumau. Mein Tesla zeigte beim Start ca. 380 km Reichweite an. Die gesamte Strecke von ca. 285 km (hin & retour) sollte für den Tesla also auch ohne Aufladen zu machen sein. Die brachiale Beschleunigung des ModelS85 macht auf der Autobahn sehr viel Spaß!  Normalerweise legt man sich nicht mit Porsche Cayenne S oder ähnlichen Gefährten an, mit dem S85 sind diese Autos keine Gegner, sondern eher Opfer 😉 Ich wünscht ich wär auf einer deutschen Autobahn…….
In Blumau angekommen hatte ich noch ca. 160 km Restreichweite auf der Anzeige. 2015-01-26 LadeanzeigeTrotzdem habe ich das Fahrzeug in Blumau an die 200V Ladestation, die es dort zur kostenlosen Nutzung gibt, abgeschlossen.
Nach ca. 5 Stunden Therme hatte ich mit 220V (13A) wieder 206 km Reichweite auf der Uhr. Mit 220 Volt einen Tesla kurz nachzuladen, macht also nicht wirklich Sinn!
Beim Heimfahren über das Stück Bundesstraße bis zur Autobahn ein paar Mal Beschleunigung ausprobiert, und als ich auf der Autobahn ankam, waren noch 170 km Restreichweite auf der Uhr. OK, die Strecke bis zur Autobahn sind zwar nur 8 km lang, aber ich hatte auf diesem Abschnitt viel Freude mit dem Tesla Zwinkerndes Smiley
So edel und gleichzeitig sportlich bin ich noch nie im Leben elektrisch unterwegs gewesen!!

Nach ca. 60 km auf der Autobahn begann das Navi zu meckern, dass ich langsamer fahren sollte sonst würde ich mein Ziel in der Lugnercity nicht erreichen. Und das obwohl ich seit der Auffahrt auf die Autobahn den Tempomat auf die Höchstgeschwindigkeit (mit etwas Reserve) eingestellt hatte.
Nach 80 km meinte das Navi ich würde das Ziel mit 1% Restakku erreichen, obwohl die dynamische Restanzeige ca. 30 km mehr Reichweite anzeigte als auf dem Navi zum Ziel stand.

2015-01-26 Tesla SuperchargerIch beschloss also sicherheitshalber die ca. 15 km vom meinem Ziel  entfernte Tesla Supercharger Station in der Gutheil Schodergasse anzufahren. Diese Schnellader wollte ich sowieso schon immer mal sehen! Nach weiteren 20 km meinte das Navi, dass ich auch diese nicht mehr erreichen würde. Sehr eigenartig, denn die “Typical Range” Restkilometer Anzeige in der Tachomitte war anderer Meinung.

2015-01-26 Tesla SuperchargerLetztendlich erreichten wir den Tesla Supercharger mit Restakku für 4km nachdem das Navi schon 22 km vorher 0% Akku angezeigt hatte. Die “Typical Range” Anzeige in der Tachomitte hat also recht!! Das wär sich auch bis in die Lugnercity noch ausgegangen…
Die Superchargerstationen von Tesla können einen Model S85 in ca. 1 Stunde wieder voll aufladen. Die ersten 2/3 der Ladung geht sehr schnell. So hatten wir nach etwas mehr als 10 Minuten wieder 100km Reichweite auf der Uhr. Wenn man sich den Ladestrom auf der Ladeanzeige rechts ansieht kein Wunder. Und das kostenlos!!

Alles in Allem hat der Tesla Model S85 sehr viel Spaß gemacht. Alles funktioniert wie erwartet. Die Bedienung ist sehr logisch und der riesige Bildschirm in der Mittelkonsole ein Traum!
Wir sind mit etwas nachladen über 320 km weit gefahren trotz ca. 2 Grad Außentemperatur und meiner “forschen” Fahrweise. Ich hatte auf der Hinfahrt viel Spaß beim Beschleunigen, und im Auto war alles eingeschaltet was Freude macht (auch die Sitzheizung auf Andreas Seite) Zwinkerndes Smiley
Lässt man öfter den Tempomaten fahren und macht keine Revierkämpfe auf der Autobahn, dann gehen sich sicher auch ohne Nachladen noch 50-70 km mehr aus!

Fazit:
Der Tesla Modell S 85 kommt zwar keine 450 km weit, aber mit mehr als 320 km im Winter, bei meiner Fahrweise ist er absolut praxistauglich!
Ich würde mir an jeder Autobahnraststätte einen Tesla Supercharger wünschen, denn dann wäre mein einziges Problem die etwas mehr als € 70.000,- für das günstigste Modes S aufzutreiben Zwinkerndes Smiley
Aber das muss ich mir zwar als Durchschnittsverdiener nicht wirklich ernsthaft überlegen, aber der Tesla Model S85 ist das einzige Auto für das ich sofort zu sparen beginnen würde …..

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Neues vom LIT-Motors C1

Über dieses sehr innovative Fahrzeug habe ich schon mehrmals berichtet.
Nun ist wieder ein Video von dieser Motorrad-Auto Kombination aufgetaucht.
Hier sieht man auch einige technischen Details:

Ich halte dieses Fahrzeug für eine kleine Revolution im Stadtverkehr. Nicht nur weil es innovativ, sonder auch sehr sicher aussieht!
Angeblich soll es in ca. 1 Jahr auf den Markt kommen und ca, 25.000 US$ kosten, ich bin sehr gespannt!

Quelle: Trends der Zukunft

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Elektrobusse mit 900 A schnelladen

Heute habe ich einen Artikel im Elektroniknet.de gefunden. Dort wird beschrieben, wie man bereits in der Praxis Elektrobusse an jeder Haltestelle mit hohem Strom nachladen kann. Die Zeit, die der Bus in der Station verbringt, reicht um genug Energie aufzunehmen um weiterfahren zu können. Dazu kann das Ladesystem angeblich bis zu 900A Strom liefern!!

2014-10-31 Elektrobusse

Wenn das mit einer PKW Batterie auch klappen würde, wär das nicht schlecht. Der maximale Ladestrom von 900A könnte bei 380 Volt ca. 350 Kilowatt in einer Stunde laden, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Das ist 20 x soviel Energie wie ein durchschnittliches Elektroauto für eine Vollladung braucht.
Rechne ich jetzt weiter, dann könnte man ein normales Elektroauto mit 380 Volt und 900A theoretisch in ca. 5 Minuten vollladen. DAS wäre der Tod eines jeden Benziners, denn dann würde der Ladevorgang genau so lange dauern, wie tanken!

Ich fürchte bis die Bürokratie soweit ist, die entsprechenden Konzepte zu machen, kann ich nicht mehr Autofahren, weil ich zu alt bin Zwinkerndes Smiley
Die Technik kann es offensichtlich jetzt schon …..

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Tesla Model S Probefahren ?

Heute hab ich beim Groupon ein interessantes Angebot gefunden:

2014-10-28 Tesla

DAS werde ich mir überlegen!!
Ist zwar nicht billig, aber einen Tag lang Spaß mit dem Tesla, stell ich mir toll vor!
Ich wollte dieses geniale Auto sowieso schon immer mal probefahren.

Interesse??
Hier gehts zum Deal

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

BMW i3 – Probefahrt beim Burgtheater

2014-09-20 BMWi3Heute ist wieder mal die Emobilität “on Stage” beim Burgtheater.
Elektroautos , Elektromotorräder und “Schweber” von Beko gibt es zu sehen.
Besonders interessiert hat mich die neue BMW Serie i3 und i8.
Die beiden BMWs bin ich noch nicht probegefahren und so melde ich mich für eine Proberunde an.
Der i8 kann dort leider nicht probegefahren werden, aber eine Runde mit dem BMW i3 geht sich aus.

Beim Einsteigen fühlt man sich schon wie in einer anderen Welt. Das Auto hat richtiges Wohnzimmer Flair. Edle Materiealien und viele technischen Spielereien sind hier zu finden. Der rein elektrisch angetriebene Wagen leistet 170 PS!! Die Höchstgeschwindigkeit wird beim 150 km/h abgeregelt.
Da ich nur in der Innenstadt fahren darf, kommt nur sehr kurz “Freude am Fahren” auf, denn schnell wird es nicht. Trotzdem kann ich auf einem kurzen Stück das Fahrzeug etwas durchbeschleunigen. GEIL!!!! So viel Kraft hatte noch keines meiner Testfahrzeuge. Ich finde den kleinen BMW sehr innovativ, aber leider kein Schnäppchen.
Der i3 kostet in der Basisausstattung  € 35.700,- Für die TOP Ausstattung unseres Testfahrzeuges muss man sich mehr als € 50.000,- zurechtlegen. Die Preislisste hat 36 Seiten, da bleibt sicher kein einziger Wunsch offen, solange die Geldbörse offen bleibt…
Mit einer Reichweite von ca. 160km ist der i3 im Mittelfeld der Elektroautos dabei. Allerdings kann man das Fahrzeug angeblich mit bis zu 50kW Gleichstrom in ca. 30 Min auf 80% schnelladen. Das ist hervorragend, aber leider gibt es in Österreich noch nicht viele Ladestationen die das auch können. Eine Route von Wien nach Bregenz 2014-09-20 BMWi3_innenist also auch mit diesem Auto derzeit nicht ohne Nächtigung möglich.

Fazit:
Der Bmw i3 zeigt sehr eindrucksvoll wo es mit der Elektromobilität lang geht. Die Leistung ist hervorragend und ich kann mir vorstellen dass der i3 sehr viel Spaß macht.
Solange es keine brauchbare Ladeinfrastruktur gibt, wird es ein Konzept für Leute bleiben, die überdurchschnittlich viel Geld und Strom in der Garage besitzen. Und das ist nicht die Masse Zwinkerndes Smiley

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Der C-1 von Lit Motors – endlich ein praktisches Stadtfahrzeug!

Lit_Motors-C1_07Über dieses Fahrzeug habe ich im Februar 2013 schon berichtet. Damals war es noch eine sogenannte “Designstudie”. Offensichtlich macht der Hersteller “Lit-Motors” jetzt Ernst. Für Ende 2014 sind die Fahrzeuge bereits angekündigt!

Dieses Fahrzeug werde ich jedenfalls probefahren, sobald es verfügbar ist! Denn wenn es funktioniert ist es meiner Meinung nach DIE Lösung für den Stadtverkehr!!
Alle Vorteile eines Autos (geschützt vor Witterung) und alle Vorteile eines Motorrades (Einspurig, keine Parkometerabgabe)

Quelle: emobilitaetonline.de

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Renault ZOE – doch noch Probefahrt

20130920_renault-zoeHeute hatte ich die Gelegenheit den Renault ZOE für 2 Stunden probezufahren.
Grundsätzlich mag ich die Franzosen nicht so besonders, aber der ZOE macht wirklich einen tollen Eindruck.
Der Zoe ist eines der praxistauglichsten Elektroautos, die ich bis jetzt testen durfte.

Die von Renault angegebene Reichweite von ca. 200 km ist zwar toll, aber in der Praxis wird das Fahrzeug nicht so weit kommen.
In meinem Test habe ich bei zügiger Stadtfahrt und ca. 20 km Autobahn, nach 48 km ungefähr 40% des Akkus verbraucht.
Das bedeutet dass ich rein rechnerisch mit dem vollen Akku und meiner Fahrweise ca.  130 km weit komme.
Das entspricht zwar nicht den Herstellerangaben, ist aber der beste Wert den ich bis jetzt bei einem Elektroauto hatte!!

Noch dazu war ich auf der Autobahn kurz mal Vollgas unterwegs, was der Tacho mit 140 km/h angezeigt hat.
Auch hier ist der Zoe in der Oberen Leistungsklasse angesiedelt! Alle bisher getesteten, reinen Elektroautos, waren langsamer.

Was mir sonst  noch aufgefallen ist ?
20131001_Zoe2Die Bedienung des Zoe ist seht intuitiv! Alles ist ohne Handbuch bedienbar obwohl es in meinem Topmodell viele Spielereine gab.
Das Navi ist über eine Speicherkarte mit Kartenmaterial von TomTom bestückt, die in der Mittelkonsole angesteckt wird. Updates sind also offensichtlich leicht zu realisieren!
Die Verbindung mit meinem Bluetooth Handy funktionierte zum Freisprechen ohne Probleme.
Der Bildschirm in der Mittelkonsole hat auch Multimedia Funktionen, die ich allerdings in der kurzen Zeit nicht testen konnte.
Die Rückfahrkamera mit Einparkhilfe ist im Top Modell dabei und funktioniert gut.
Alles in allem hat der Zoe eine wirklich zeitgemäße und gut durchdachte Ausstattung. Zumindest nach dem was ich in den 2 Stunden feststellen konnte.

Was mir nicht gefällt:

20131001_Zoe1Der Preis für die Batteriemiete ist schlicht unverschämt!!
Leide kann man die Batterie nicht kaufen, somit muss man sich auf hohe laufende Kosten einrichten!
Wie hoch genau, kann man sich in der Preisliste auf Seite 2 ansehen! Das ist für mich persönlich ein absolutes NoGo!!

Auch das Aufladen an der Haushaltssteckdose ist beim ZOE nicht si einfach, Denn das Fahrzeug besitzt nur ein Typ2 Ladekabel! Wer an der normalen 220 Volt Schukosteckdose aufladen möchte benötigt einen ca. 400,- EUR teuren Ladeadapter!! So zumindest die Info vom Verbund Mitarbeiter…

Trotzdem ist der Zoe einer der praxistauglichsten Elektroautos die ich kenne, denn es ist wirklich alles da, was man auch in einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor erwarten würde. Nur halt elektrisch …

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Renault ZOE – Testfahrt um den Ring und Gedanken zur Batteriemiete

Im Zuge der E-Mobility on Stage Veranstaltung durfte ich das erste Mal den Renault ZOE probefahren.
Zwar ging nur eine Runde um den Ring, aber das reichte aus um festzustellen, dass der kleine ZOE wirklich gut fährt.

Während der Testfahrt habe ich von meinem Beifahrer der für Renault arbeitet, einige Infos zum Renault bekommen, die ich weniger toll finde.

  • 20130920_renault-zoeLaden an der Haushalts Steckdose nur mit optionalem
    Zubehör (ca. EUR 400,-)
  • Batterie kann nicht gekauft werden, sondern ist ausschließlich über Mietvariante erhältlich
  • Mietpreis der Batterie bei 15.000 km Jahresleistung
    derzeit EUR 89,-/Monat!
  • Bei 30.000 km Jahresleistung sogar EUR 142,-/Monat !!!

Schade, denn all diese Informationen haben mich dazu gebracht dieses Fahrzeug vorerst nicht näher zu testen, denn …

Batteriemiete ist für mich nach derzeitigem Wissensstand ein absolutes NOGO!!
Wenn man sich die Praxis im Umfeld ansieht, dann wird man schnell herausfinden, dass die elektrische Einheit von Batterie und Fahrzeug nur schwer trennbar ist. Ein “Update” der Batterie auf eine neuere Technologie ist für den Fahrzeughersteller also keine interessante Geschäftsidee, da sie derzeit viel zu aufwendig und daher auch zu teuer ist.

In der Praxis, zum Beispiel beim Toyota Prius, hat eine Batterie eine Lebensdauer die 10 Jahre problemlos übersteigt. Es fahren Prius Fahrzeuge mit 15 Jahre alten Batterien herum!!

Nimmt man den Mietpreis auf die Dauer von 10 Jahren, berechnet am Beispiel von Renault, bei einer Kilometerleistung von 20.000 km / Jahr.  In 10 Jahren würde die Batterie dann über 12.000 Euro kosten.
Das ist fast doppelt so viel, wie die Batterie HEUTE kostet.
Wie teuer ist eine Batterie erwartungsgemäß in 10 Jahren ?? Ich denke viel weniger, da dann die Massenproduktion so richtig einsetzt.

Wieso sollte ich also als Kunde eine Batterie MIETEN wollen??

Der wahre Grund ist möglicherweise Angst von geplanter Obsoleszenz ??
Ist das vielleicht genau das Ziel der Erdöllobby ??
Tja, ich werde es nicht herausfinden, kann aber zumindest in dieser Sache zum Nachdenken anregen Zwinkerndes Smiley

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Testfahrt im Toyota Prius Hybrid Plugin

Im Zuge der Hybridwochen bei Toyota konnte ich mir heute in einer moderierten Testfahrt den Prius Hybrid Plugin näher ansehen.

20130920_toyota-prius-plugin_1jpgToyota beschäftigt sich schon seit über 15 Jahren mit der Hybridtechnik und deshalb sind die Fahrzeuge sehr ausgereift. Man sieht sie in letzter Zeit auch sehr oft im Taxi Betrieb und das spricht für die Qualität.

Der Prius Plugin Hybrid unterscheidet sich von den anderen Hybrid Fahrzeugen durch eine größere Batterie mit der man bis zu 25 km auch rein elektrisch fahren kann. Alle anderen Modelle schaffen maximal 2,5 km im reinen Elektromodus! Bei der Testfahrt, die von einem ÖAMTC Techniker durchgeführt wurde, konnte ich gut feststellen wie perfekt der Prius die Energie nutzt. Im Hybridmodus, mit vollgeladenem Akku, kommt man damit auf einen Spritverbrauch von bestenfalls 2,1 Liter auf 100 km. Das ist allerdings für lange Strecken nur bedingt realistisch, denn die Berechnung schließt 25km rein elektrische Fahrt ein. Das geht nur EINMAL pro Ladung, denn der Prius kann die Batterie während der Fahrt angeblich nur bis maximal ca. 30% wieder aufladen. Das reicht zwar für 100% Hybrid Betrieb für eine unbegrenzt lange Strecke, aber keine rein elektrische Fahrt über 2,5 km Länge, bis die Batterie wieder aufgeladen ist.20130920_toyota-prius-plugin_jpg 

Die Anzeige der Kraftverteilung auf dem Display in der Wagenmitte verleitet sehr stark zum dahingleiten. Und wenn man sich zum Gleiten verleiten lässt verwendet der Prius sehr oft wirklich nur den Elektromotor, speziell zum Halten der Geschwindigkeit. In unserer Testfahrt von ca. 5 km wurde die mechanische Bremse fast nie benutzt. Selbst stärkere Bremsungen wurden über die Generator Funktion des Antriebs durchgeführt!

Der größere Akku mit ca. 3kW Leistung im Prius Plugin Hybrid wird angeblich nur bis zu 80% seiner Kapazität genutzt, dadurch fallen die Lade Zyklen im oberen Bereich weg. Dieser Bereich vom 80% – 100% indem die Zellen ausbalanciert werden müssen ist bei Lithium Akkus mit viel Vorsicht und aufwendiger Elektronik zu realisieren. Nutzt man ihn nicht, oder nicht oft, dann haben die Batterien eine wesentlich höhere Lebenserwartung. Bei Toyota sind beispielsweise einige Hybrid Modelle mit dem ersten Akkusatz schon seit Beginn, also mehr als 15 Jahre, im Einsatz!!

Der Plugin kann seinen 25 km Zusatz-Akku in ca. 90 Minuten an einer Haushaltssteckdose wieder befüllen. Mit einem stärkeren Stromanschluss geht das in ca. 20 Min.

Fazit:
Wenn ich ein Alltagstaugliches zuverlässiges Auto mit Hybrid Antrieb suche, welches kurze Strecken auch rein elektrisch fahren kann, dann ist der Prius sicher die erste Wahl. Fahrleistungen und Ausstattung sind je nach gewählter Ausstattungsvariante, im oberem Mittelklasse Bereich angesiedelt. Mit ca. 38.000 EUR Kaufpreis ist er für die angebotene Leistung auch ganz OK.
Wer nun Lust auf eine Probefahrt bekommen hat, kann sich bis 28.September zu einer moderierten Probefahrt anmelden.

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Testfahrt mit dem Renault Twizy

Heute durfte ich den Renault Twizy einige  Stunden lang im Straßenverkehr probefahren.
Der Kleine kann eigentlich gar nicht als Auto bezeichnet werden, ich würde ihn eher als Quad mit Dach titulieren! Und so fährt er sich auch.

20130806 Twizy FahrtDie Federung fühlt sich hart an und lässt immer einen guten Kontakt zur Straße zu. Man spürt größere Unebenheiten durch, ohne dass sich der Twizy unsicher anfühlt. Das macht einerseits Spaß, weil man den Twizy wirklich zackig bewegen kann. Für Leute mit sensiblen Bandscheiben ist er aber weniger geeignet. Der Drehstrom-Asynchronmotor mit 18 PS (13 kW) bringt 57 Nm Drehmoment. Das gibt genug Vortrieb um im Stadtverkehr zügig mitzuschwimmen. Ampelrennen sind mit ihm aber nicht zu gewinnen, außer man nutzt den Überraschungsmoment Zwinkerndes Smiley

Die Einbauposition von Batterie und Elektromotor sorgt im Twizy für einen niedrigen Schwerpunkt. In Verbindung mit den weit außen liegenden Rädern sowie der Spurweite von 1,09 Metern vorne und 1,08 Metern hinten bringt der Hinterradgetriebene Twizy eine wirklich gute Straßenlage zusammen. In zu schnell gefahrenen Kurven übersteuert das Fahrzeug meist kontrollierbar.

Die vier Scheibenbremsen arbeiten gut, auch wenn man ordentlich in die Eisen treten muss. Ich vermute dass der Twizy keinen Bremskraftverstärker hat. Auch eine Servolenkung gibt es nicht! Braucht er auch nicht, denn der Kleine hat nur 562 kg Leergewicht!

20130806 Twizy querDie Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ist für die Stadt perfekt, für die Südost Tangente gerade noch OK, auf der Autobahn möchte ich mit dem Twizy allerdings nicht lange unterwegs sein! Wird mit einer Reichweite von maximal 100 km sowieso nicht oft der Fall sein, denn der Twizy ist ja auch als Stadtfahrzeug gedacht.

Da das Auto nur 2,34 Meter lang ist, kann man ihn problemlos quer in einen Längsparkplatz stellen, wie man in meinem Bild sehen kann. Angeblich darf man das sogar. Für einen Wochenendeinkauf ist im Twizy nur Platz, wenn kein Beifahrer an Bord ist, denn Kofferraum gibt es keinen brauchbaren. Die Kleine Ablagebox hinter dem Beifahrersitz kann maximal ein paar Kleinutensilien aufnehmen. Auch das Handschuhfach vorne nimmt gerade mal ein A5 Heft, Handy und Geldbörse auf. Dafür ist es versperrbar. Muss auch sein, denn das Auto selbst kann man nicht zusperren!

Die Sitzposition ist auch für lange Leute, wie mich, angenehm. Allerdings sollte man auf der vorderen Sitzreihe Platz nehmen. Wer hinter dem Fahrer sitzen will, muss schon etwas geübt sein um den Beifahrersitz zu besteigen. Außerdem ist dieser Sitz weniger  geeignet für Klaustrophobiker, denn hinten geht es etwas eng zu. Zum Aussteigen muss der Fahrersitz ganz nach Vorne, somit kann der Beifahrer alleine oft nicht raus. Bei einer maximalen Zuladung von 128 kg darf sich im Auto sowieso nur EINE übergewichtige Person befinden.

20130806 Twizy EmotionDie optionalen Seitentüren sollte man sich jedenfalls bestellen, denn sie geben eine gewisse Sicherheit und etwas Seitenhalt. Außerdem macht es Spaß, denn sie öffnen wie Flügeltüren nach Oben. Das sorgt für etwas Aufsehen, beim Aussteigen.

Bei meiner Probefahrt konnte ich mich nicht abkühlen , denn Fahrtwind  gibt es im Twizy kaum. Das Glasdach sorgt noch zusätzlich für Sonne und daher auch Hitze im Auto. Schlecht bei Temperaturen um 40 Grad, gut wenn es etwas kälter ist. Ich denke dass der fehlende Fahrtwind bei Regen auch dafür sorgt, dass man im Auto trotz fehlender Fenster nicht zu nass wird.

Es gibt im Twizy keinen Rückspiegel, obwohl man hinten nicht raussieht. Beim Einparken muss man also aus den sowieso fehlenden Fenstern seitlich hinters Auto sehen. Vielleicht gibt es deshalb auf der Aufpreisliste einen Einparksensor für hinten.

Nach meiner Testfahrt von ca. 35 km war der Akku auf knapp 50% Kapazität. Wobei ich den Twizy in dieser Zeit nicht geschont habe. Die Hälfte meines Weges habe ich ihn richtig gefordert und auch auf der Ampel meist mit Vollgas wegbewegt. Die andere Hälfte war ich eher schonend unterwegs. Über zusätzliche Stromverbraucher, muss  man sich im Twizy keine Sorgen machen. Es gibt weder Radio, noch Klimaanlage, nicht mal eine Lüftung oder einen Zigarettenanzünder. DAS ist wahrer Purismus!!
20130806 Twizy hintenSein Preis von ca. 8000,- ist zwar nicht schlecht, aber dafür bekommt man auch angemessen wenig Auto geboten.
Leider muss man die Batterie mieten, und kann sie nicht kaufen, das erhöht den tatsächlichen Kosten für das Fahrzeug erheblich!
Die Monatsmiete ist abhängig von der Mietdauer und der Kilometerleistung und beträgt mindestens EUR 50,- / Monat

FAZIT:

Es fährt, es macht Spaß, aber Komfort oder Luxus ist Fehlanzeige.  Ich würde mir den Twizy jedenfalls zulegen bevor ich mir ein Quad kaufe, denn er macht fast genau so viel Spaß in der Stadt. Auch ist er ideal für Leute die immer nur kurze Strecken fahren , gute Autdoor Kleidung besitzen und eine Steckdose in der Garage haben.
Für meine Bedürfnisse ist der Twizy zu wenig Praxistauglich. Ich wäre auch bereit für ein vollwertiges wintertaugliches Elektroauto mehr Geld ausgeben…
Wer sich näher für den Twizy interessiert, sollte jedenfalls eine Probefahrt zu zweit im Auto machen!
Auf der Webseite von Renault gibt es:

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Macht Tesla die elektrische Autozukunft ?

Ich denke schon!
Das Model Tesla Roadster war ja schon ein Meilenstein in der Fahrzeugtechnik. Der elektrische Sportwagen Tesla Roadster kann knapp 400 km weit mit einer Akkuladung fahren. Und das bei einer Beschleunigung von unter 4 Sekunden auf 100 km/h!
Die vor einigen Monaten erschienene Limousine Tesla Model S  schafft schon etwas über 400 km Reichweite bei Autobahngeschwindigkeit.

Heute habe ich ein Video gesehen, in dem Tesla die automatische Akkuwechselstation ankündigt. Mit dieser kann man in nur 90 Sekunden vollautomatisch bei einem Model S den leeren Akku gegen einen vollen tauschen.

Akkuwechsel Tesla Model S

Quelle: Engadget.com

Klar ist das ganze erst in wenigen Städten der USA zu bekommen, aber der elektrische Gedanke darf schon mal ernsthaft durch unsere Köpfe gehen, denn lange dauert es nicht mehr, bis diese Technologien praxistauglich sind. Ich denke da an eine Solaranlage im Haus und einen Tesla als Strompuffer für die zu viel produzierte Energie. Vielleicht noch in Kombination mit einer flächendeckenden LED Beleuchtung im Haus.
Uns der Stromanschluss bekommt plötzlich eine untergeordnete Rolle …

Und was das Autofahren betrifft, wird es nun wirklich bald unnötig Benzin zu tanken Zwinkerndes Smiley
Natürlich nur wenn sich die Ölindustrie nicht wieder irgendwelche Schauermärchen einfallen lässt um uns potentielle Elektroauto Kunden das wieder auszureden…..

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Tankstelle für Elektroautos in der eigenen Garage?

2013_06_10_tankstelle2Der Kauf eines Elektroautos wird immer interessanter. Leider ist in meiner Garage noch kein passender Strom Anschluss!
Somit kann ich auch keine Langzeittests von sogenannten Plugin Fahrzeugen machen.
Deshalb habe ich mir  überlegt eine entsprechende Stromtankstelle in meiner Garage montieren zu lassen. Nach Rücksprache mit meinem Elektriker musste ich allerdings feststellen, dass es hier viele Dinge zu berücksichtigen gibt!! Also besser vorher genau erkundigen!

Auf der Webseite von Wien Energie bin ich auch gleich fündig geworden. Hier gibt es die Stromtankstelle für Privat Haushalte, die EASY Box Z.E.
Und in diesem Fall kümmert sich Wien Energie auch um alle nötigen Vorbereitungen in gewissem Ausmaß. Und eine Förderung bis Ende 2013 gibt es auch noch dazu.
Zum Testen für Fahrzeuge ist es mir zwar etwas zu teuer, aber sobald die Entscheidung zu einem Elektroauto gefallen ist, werde ich dieses Angebot sicher genauer prüfen.

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Smart for two Electric Drive – 3 Stunden Probefahrt

2_1_2_1280x1024Den Smart for two gibt es ja schon lange! Seit einiger Zeit ist die rein elektrische Variante dieses Smart verfügbar.
Heute habe ich mal ausprobiert, wie praxistauglich der Elektro Smart für die Stadt ist.
Mercedes Wiesenthal in der Troststrasse hat mir ein Fahrzeug zum Probefahren überlassen.

Der kraftvolle 55 kW-Elektromotor und die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 17,6 kWh sind die zentralen Komponenten des Antriebskonzepts.
Mit einem Drehmoment von 130 Nm, beschleunigt der smart fortwo electric drive in 4,8 Sekunden von 0 auf 60 km/h, und in 11,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Wer schon mal Smart gefahren ist wird sich im der elektrischen Variante sofort zurecht finden. Beim Schaltknüppel fehlt die TippTronik Seite, denn der Smart fährt automatisch. Der Fußraum ist durch die Batterien unter dem Auto merklich höher, was für größere Personen wie mich etwas ungewohnt ist. Das Motorgeräusch nach dem Anstarten fehlt auch. Sonst ein ganz normaler Smart…

Mein Leihwagen hat noch ca. 85% Akku, ist also nicht ganz voll geladen. Ich fahre zuerst mal eine Stunde durch die Stadt. Im Stadtverkehr merkt man keinerlei Einschränkungen durch den Elektroantrieb. Im Gegenteil, der elektrische Smart beschleunigt viel zackiger und die Bremse mit eingebauter Rekuperation bremst das Fahrzeug auch wieder zügig ab.
Nachdem ich meine Wege in der Stadt erledigt habe, geht es Richtung Shopping City auf die Autobahn. Ich fahre auch ein Stück außerhalb der 80er Beschränkung und merke dass der kleine Flitzer bis 120 km/h ohne besondere Verzögerung beschleunigt. Wirklich ausreichend, auch für die Stadtautobahn! Mache noch eigne Besorgungen in der Shopping City und fahre dann noch einen Freund besuchen.

Witziges Detail: Auf dem Schlüssel befindet sich ein Knopf mit einem Kofferraum Symbol. Bei der Coupe Variante öffnet dieser das Glasoberteil des Kofferraumes wenn man da drauf drückt. Bei meinem Cabrio Testfahrzeug geht das Verdeck auf, wenn man diesen Knopf drückt. Ich habe es nicht gleich bemerkt als ich im Regen zum Auto ging, und so war das halbe Verdeck schon offen. Machte etwas Stress, denn SCHLIESSEN kann man das Verdeck nicht mit dem Knopf, sondern mit einem Schalter IM Auto bei EINGESCHALTETER Zündung!!. Tja der Wasserstand im Auto war gottseidank nicht allzu hoch, als das Dach wieder zu war Zwinkerndes Smiley

Als ich wieder auf das Firmengelände von Wiesenthal einbiege hat der kleine Flitzer nur mehr 15% Akku. Ich bin knapp 70 km gefahren, das bedeutet ich hätte mit einem vollen Akku eine Reichweite von ca. 100 km gehabt.
Das ist zwar nicht besonders üppig, aber ich bin auch mit Heizung, Radio und Licht gefahren. Auch musste ich natürlich ein paar mal den Kickdown ausprobieren, der mich wirklich überrascht hat!  Das macht im Smart ED wirklich Spaß, kostet halt auch etwas mehr Strom.

Im optimalen Betriebsbereich und mit sanfter Fahrweise schafft der kleine Smart sicher auch schon mal 120 km und mehr. Die im Prospekt angegebenen 145 km werden sich in der Praxis allerdings nicht oft ausgehen …

Es gibt den Smart ED nur in einer Innenausstattungsvariante, die aber wirklich Top-Klasse hat. Mit dabei ist ein zentraler Bildschirm der einen klangvollen Radio, Navigation und einige andere Funktionen steuert. Zum Beispiel gibt es Bluetooth Freisprechen, Audiostreaming über Bluetooth und einige andere Stückerl. Audiostreaming von meinem Android Smartphone ließ sich während meiner kurzen Testfahrt sogar sehr intuitiv einrichten. Smart-LadeansichtAuch eine Klimaanlage, elektrische Fenster, elektrische Außenspiegel sowie eine Sitzheizung ist vorhanden. Ausstattung also TOP, wie bei Mercedes halt üblich ….

Die Aufladung dauert mit 220V ca. 8 Stunden. Der Smart ED kann allerdings auch mit Starkstrom (400 V/22 kW) geladen werden, was dann angeblich nur mehr 1 Stunde dauert.
Das dafür benötigte Ladegerät (Wallbox) ist allerdings Sonderzubehör und kostete extra! Außerdem setzt es einen Starkstromanschluss voraus!

Der Smart Electric Drive ist als Coupe um EUR 24.960,- zu haben, oder als Cabrio mit elektrischem Verdeck um EUR 4800,- Aufpreis.
Wer die Batterie nicht kaufen will, zahlt für die Coupe Variante EUR 19.800,- und monatlich EUR 65,- Miete für die Batterie.

Kleines Rechenbeispiel gefällig?
Wer die Batterie kauft, kann sie zum gleichen Preis auch 6,6 Jahre mieten. Danach gehören sie allerdings immer noch Smart Zwinkerndes Smiley
Gut wenn sie dann vielleicht schon schwach oder gar kaputt sind ….

Alles in allem fasziniert mich der Smart immer wieder! Besonders taugtn mir die Größe (Länge 2,7 m, Breite: 1,56 m) und die Agilität sowie der Wendekreis von  8,75 m an dem 900 kg schweren Elektroflitzer. Für die Parkplatzsuche in der Stadt absolut perfekt!
Der Kofferraum, sofern man diesen mit 220 – 360 l Fassungsvermögen überhaupt so nenne darf, ist jedoch gerade mal für einen Wochenend-Einkauf geeignet.

Leider gibt es für 2013 nur mehr sehr wenige Fahrzeuge zu kaufen, da die meisten schon verkauft oder zumindest vorbestellt sind. Ich persönlich würde mir den Smart wirklich ernsthaft überlegen. Allerdings nur als zweit Auto, denn Urlaub mit Fahrrädern u.s.w geht mit dem Smart halt gar nicht.
Ich würde allerdings sicher 80% meiner Autofahrten elektrisch zurücklegen und das hätte schon Scharm ….

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Elektroautos im Jahr 2012 – die Vienna Autoshow

Heute Nachmittag war ich mit Michael auf der http://www.viennaautoshow.at

Unser Interesse galt ausschließlich der Elektromobilität, also den Elektroautos. Die großen Hersteller ziehen auf der Messe zwar eine mächtige Show ab, haben aber oft nicht wirklich was brauchbar vorzuweisen. Speziell bei Volkswagen sah es für mich so aus als wolle man die Kunden für blöd verkaufen. Mächtiges Tamtam um einen Golf ähnlichen Elektrowagen über den es KEINERLEI technische Daten zu berichten gibt. Selbst im Zuge einer Pressekonferenz in einem abgesperrten Bereich, war es mir nicht möglich irgendetwas zu erfahren. ich vermute stark dass von VW heuer nix brauchbares mit Elektroantrieb kommen wird. Wenn doch, haben sie es auf der Messe erfolgreich vertuscht Zwinkerndes Smiley

Auch bei Mercedes gibt es kein Elektrofahrzeug. Ich vermute das  man hier entweder noch zuwartet, oder eher auf Wasserstoffantrieb setzt. Einzig der Smart “Electric Drive” war ausgestellt. Interessant dabei, dass der Smart ca. 15.000,- kosten wird und man die Batterie extra mieten muss. Ein Konzept das mich neugierig macht, aber leider wird es den elektrischen Smart auch nicht vor September 2012 geben, schade eigentlich. Der Kleine Smart ist als Zweisitzer das ideale Stadtfahrzeug. Auf der Autobahn macht man damit nur beschränkt eine gute Figur.

Aber es gibt auch Elektofahrzeuge die man schon jetzt kaufen kann. Beispielsweise den Mitsubishi iMiev. Dieses kleine Auto ist ein 4 sitziger Winzling der zwar eher für die Stadt gebaut wurde, aber auch auf der Autobahn mitfahren kann. Technisch gut durchdacht und von einem sehr kompetenten Vertreter präsentiert, der wirklich alle technischen Fragen beantworten konnte.

Auch den Nissan LEAF mit Zero Emmision kann man schon kaufen. Wie auch der iMiev ist der Nissan ein reines Elektrofahrzeug mit “Plugin”. Das bedeutet, wenn der Akku leer ist muss er an die Steckdose. Der Leaf ist ein Mittelklasse PKW, der mit kleinen technischen Spielereien gekauft werden kann. Ungefähr so groß wie ein Golf ist er sowohl für die Autobahn, als auch für die Stadt geeignet.

2012_01_12_RenaultBei Renault gibt es gleich vier Elektromodelle im Angebot! Das kleine Spassfahrzeug Twizy kann man als Moped zulassen, oder als Quad (Motorrad mit vier Rädern). Der Twizy hat keine Fenster und ist daher nur im Sommer wirklich interessant. Auch der Kangoo , der Zoe und der Fluence sind mit Elektroantrieb erhältlich. Ganz schön viele Elektroautos bei Renault! Bis auf den Twizy sind sie alle auch Praxistauglich …

Zum Schluss besuchen wir noch den Stand von Chevrolet. Der Chevrolet Volt ist ein tolles Auto welches schon eher in der oberen Mittelklasse daheim ist. Er ist baugleich mit dem Opel Ampera.
Mit knapp über 41.000 Euro für den Chevrolet ist er trotzdem interessant, denn der Volt hat einen sogenannten “Range Extender” eingebaut. Angetrieben wird er rein elektrisch! Geht der Strom zur Neige kann er entweder angesteckt, oder von eine Benzinmotor während der Fahrt wieder aufgeladen werden. Der Akku reicht für ca. 60-80 km was für die meisten Stadtfahrten vollkommen ausreicht. Will man mit dem Volt weiter als 80km fahren, kann man den Benzinmotor als Generator zum Akkuladen dazu schalten. Mit dieser Kombination kommt man auf einen Spritverbrauch von etwas über 5 Liter gerechnet auf eine Tank/Akkuladung.
Damit ist der Chevrolet die sichere Alternative für Leute die ein Elektroauto ohne Reichweiten Einschränkung haben wollen!

Ich habe mich jedenfalls für alle oben genannten Autos zu einer Probefahrt angemeldet und werde meine Erfahrungen mit diesen natürlich hier berichten….

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SAMO in Werfenweng – Elektroauto Think

Elektroauto Think_1513Den Think City habe ich ja schon einmal getestet. Allerdings nur kurz, während einer Probefahrt bei Denzel in Wien. In Werfenweng konnte ich das kleine Auto zweieinhalb Tage voll austesten! Der Kleine Zweisitzer mit dem großen Kofferraum ist wie ein Automatikauto zu fahren. Mit dem kleinen Unterschied, dass der Elektromotor beim Beschleunigen keinerlei Schaltpausen hat.

Am ersten Tag waren wir auf der Autobahn von Werfenweng nach Golling unterwegs, um dann die Lammerklamm zu besuchen. Natürlich ist der Think City kein Fahrzeug für die Überholspur! Auch muss man beim Überholen von LKW’s, die ja bekanntlich so ca. 90 km/h fahren, schon etwas Platz haben, denn der Think schafft maximal 110 km/h Geschwindigkeit. Nach ca. 75 km rumfahren, war der Akku auf ca. 50 % herunten und wir beschlossen sicherheitshalber wieder heimzufahren. Unsere Heimfahrt über eine kürzere Strecke, war dann doch noch ca. 47 km weit und der Akku des Think City hatte bei der Ankunft nach knapp 120 km noch ca.  30 % Saft. Allerdings bin ich an diesem Tag im Betriebsmodus “E” gefahren. Das bedeutet der Think regeneriert beim Bergabfahren den Akku und bremst dadurch merklich, wenn man den Fuß vom Strompedal nimmt. Außerdem bekommt man im “ECO” Modus beim Überholen und Bergauffahren nicht die volle Leistung. Das stört zwar keineswegs, ist aber im Vergleich zum “Drive” Modus ein merklicher Unterschied.

Da wir am Abend noch mal fahren wollten, steckte ich das Auto mal zum Laden an. Nach einem ca. 2 Stündigen Aufenthalt für Duschen, Abendessen, u.s.w hatte der Kleine schon wieder 50 % Ladung. Das bedeutet ca. 10% in 1 Stunde. Nicht schlecht, dafür dass man den Think “nur” mit 220V und nicht schnell laden kann.

Unser zweiter Tag mit dem Auto begann schon am Vorabend. Der Verleih hatte schon ein Auto da und ich nahm es gleich mit. Da der Wagen auch schon vollgeladen war, konnte ich schon am Abend einen Test im leistungsfähigen “D” Drive Modus machen. Denn bis am Abend wollte ich sowieso keine 120 km mehr fahren, und so musste ich auch nicht sparen. Der kleine Wagen beschleunigt in diesem Modus fast genau so gut wie ein Kleinwagen mit bis zu 75 PS. Allerdings nur bis ca. 75 km/h. Danach geht es sehr gemütlich weiter bis ca. 100 km/h. Für die Stadt perfekt, denn schneller als 80km/h kann man dort eh nicht oft fahren. Laut Hersteller beschleunigt der 34kw starke Elektromotor das Auto 0-50 km/h in 6,5 Sekunden. Genug Beschleunigung um in der Stadt mit zu schwimmen!Elektroauto Think_1670

Am nächsten Tag war das Wetter eher schlecht und wir beschlossen mit dem Think wieder die Gegend zu erkunden. In Bischofshofen machte sich ein weiterer Vorteil dieses Autos bemerkbar. Mit einer Länge von 3,2 Metern ist das kleine Auto hervorragend einzuparken. Speziell auch deshalb, weil die Heckscheibe bis zur Ladekante heruntergeht und man daher fast die Stoßstange sieht. So fanden wir auch einen speziellen Parkplatz, der wie für den Think gemacht war!

Bei der Rückfahrt am zweiten Tag wurde es kalt und regnerisch. Die 4kw Heizung des Think hat das allerdings nicht gestört und wir mussten sogar wieder zurückdrehen, da es im Auto schnell sehr warm wird!. Auch die Beleuchtung ist topp und hat unsere Reichweite am zweiten Tag kaum merklich verkürzt.

Die Straßenlage bei Regen und rutschiger Fahrbahn ist vorbildlich. Das kleine Auto kann man auch in engen Kurven nicht aus der Ruhe bringen. Ich bin schon viele Kleinwagen gefahren die da nicht so souverän reagieren! Das liegt sicher auch daran, dass der Akku direkt unter dem Auto verbaut ist und der ganze Wagen daher einen optimalen Schwerpunkt hat. Die subjektiv gefahrene Geschwindigkeit fühlt sich dabei allerdings höher an als sie ist.

Nach meinem Test ist der Think City das perfekte Stadtauto, wenn man daheim und vielleicht sogar in der Firma eine Lademöglichkeit hat!
Leider ist der Preis noch viel zu hoch, somit wird es sicher noch etwas dauern bis sich dieses Auto in großen Stückzahlen verkauft. Wenn der kleine Wagen einen Preis wie ein vergleichbarer Kleinwagen mit Benzin oder Dieselantrieb bekommt, dann ist er ganz oben auf der Liste meines nächsten Autos!!

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Elektroautos – der Durchbruch hätte schon 1996 passieren können!!

2011_08_16_EV1Vor einigen Tagen habe ich diese Powerpoint Präsentation in die Hände bekommen!

Sie berichtet davon, dass es schon 1996 serienreife Elektroautos von General Motors gegeben hat die praxistauglich waren.
Der EV1 von General Motors hatte eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 130 km/h und eine Reichweite von ca. 220 km.
Also damals schon wesentlich mehr als die heutigen Fahrzeuge, wie kann das sein ???

Diese Fahrzeuge wurden auf eine befristete Dauer vermietet und wurden nach Ende dieser Dauer, trotz Proteste der Besitzer wieder verschrottet.

Weitere Projekte 1997 und 2005 verliefen ähnlich. Immer war es so, dass die Fahrzeuge nur zu mieten waren und nach Ende der Mietdauer den Benutzern KEINE Möglichkeit gegeben wurde, diese Fahrzeuge weiter zu nutzen.

Ich kann zwar nicht beurteilen ob es wirklich so gelaufen ist. Aber ich kann sehr wohl beurteilen, dass der technische Fortschritt im Bereich alternative Fahrzeugantriebe sehr stark “schaumgebremst” wird!!
Sonst gäbe es heute schon wesentlich praxistauglichere Fahrzeuge, denn die Technik ist bereits ausgereift genug!

Allerdings bin ich auch sehr zuversichtlich dass WIR inzwischen so reif sind, diese Sache nicht länger mitzumachen!!
Denn ich habe schon einige Elektrofahrzeuge getestet und festgestellt dass sie in gewissen Bereichen bereits SEHR Praxistauglich sind!!

Ich werde in der Zwischenzeit mal ein paar Autohäuser aufsuchen und dort provokativ nach Elektroautos fragen, mal sehen welche Antworten ich bekomme Zwinkerndes Smiley

Ich brauche zwar derzeit noch kein neues Auto, aber mein nächstes Auto hat sicher einen Elektroantrieb, und wenn es nur ein Hybrid Fahrzeug ist…

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Elektroautos im Praxistest – Probefahrt mit dem Tazzari Zero

Vor einiger Zeit habe ich herausgefunden, dass es schon Elektroautos gibt, die bereits in Österreich verkauft werden. Grund genug sich diese mal auf Praxistauglichkeit zu testen.
2011_01_04_TAZZARI-ZERO_outDer erste Wagen den ich probefahren darf ist der "Tazzari Zero" der italienischen Firma Tazarri.

Das 1963 von Giorgio Tazzari gegründete Unternehmen hat heute eine wichtige Position in der Maschinen- und Metallindustrie, in der Aluminiumgießerei, als Zulieferant, auf dem Montagesektor. In den 70er Jahren war der Name Tazzari weltweit auf allen Skipisten aufgrund der Entwicklung und Herstellung von Hochleistungs-Schleifmaschinen für Skis bekannt.
Für den Tazzari Zero hat die Firma ca. 3 Jahre Entwicklungszeit gebraucht.2011_01_04_TAZZARI-ZERO_in

Die wichtigsten Daten für meine Probefahrt:

  • 2 Sitzplätze
  • asynchroner Drehstrommotor mit 15 kW / 20 PS
  • Heckantrieb
  • keine Fahrhilfen wie ESP, oder ABS
  • keine Servolenkung
  • kein Bremskraftverstärker
  • keine Heizung (Dieselheizung nur gegen Aufpreis)
  • 2 Laderäume mit 180 Litern Kapazität (30+150)  von der Form her eher nur für Handgepäck!!
  • das Fahrwerk ist wie bei einem Kart, hart und direkt
  • genaue Ausstattungsdetails auf der Webseite von Tazzari …

Mein erster Eindruck ist “Cool sieht er aus”, denn der Tazzari macht einen schnittig sportlichen Eindruck. Die kantigen Formen der Karosserie verstärken den Eindruck noch etwas. Der Innenraum wirkt etwas spartanisch. Fast schon etwas wie aus der Elektronikwerkstatt. In der Mitte des Armaturenbrettes befinden sich 4 bunte Knöpfe, mit denen man die Motorleistung auswählen kann. Am unteren Ende gibt es nochmal zwei Tasten für VOR und ZURÜCK. Diese kann man aber nur betätigen wenn man fest auf die Bremse tritt.
Auf den zweiten Blick merkt man oft, dass dieses Fahrzeug noch Verbesserungspotential hat. Das Lenkrad ist beispielsweise nicht verstellbar und die Lastanzeige mit 5 Leuchtdioden hinter dem Lenkrad wirkt ein wenig aufgesetzt. Auch die verbauten Materialien machen eher einen billigen Eindruck und an einigen Stellen merkt man etwas wenig Liebe zum Detail.   

In der Praxis, bei meiner Probefahrt verstärket sich der Eindruck. Die Federung ist hart und direkt, fast wie bei einem GoKart. Kein Schlagloch bleibt ungespürt und ab 70 km/h versetzt es das Auto sogar leicht, wenn man tiefere Bodenunebenheiten passiert. Ich habe fast den Verdacht das Auto fällt in die Bodenunebenheiten hinein.
Der Antritt des 15 kW Starken Elektromotors, gesteuert über das elektronische Gaspedal ist kräftig und sehr abrupt und man braucht etwas Gefühl um den Tazzari nicht zu ruckartig zu bewegen. Ab ca. 70 km/h läßt die Leistung des Motors spürbar nach. Auch ist der Motor der hinter den Sitzen angeordnet ist, ab ca. 40 km/h immer gut zu hören. Beim Gas wegnehmen wird automatisch eine elektrische Motorbremse aktiviert, die 2011_01_04_TAZZARI-ZERO_frontBremsenergie in die Batterien rekuperiert. Das hilft dem kleinen Flitzer eine Reichweite  von bis zu  100km zu erreichen.

Die Höchstgeschwindigkeit des ca. 500 kg schweren Autos liegt bei ca. 90 km/h was für ein reines Stadtauto ganz passabel ist. Auf die Autobahn will man mit dem Tazzari Zero eh nicht, denn das Fahrwerk hat schon ab ca. 70 km/h  recht bockige Anwandlungen. Dafür ist der Preis von ca. EUR 20.000,- für ein reines Elektrofahrzeug eher günstig. Nimmt man ein paar Dinge aus der Aufpreisliste mit, wie zum Beispiel eine Diesel-Standheizung, die im Winter zwingend nötig ist, oder ein Schnelladegerät, dann kommen recht schnell noch einige Tausender dazu.

Alles in allem  ist der Zero ein hübsch gemachtes Spaßmobil für den Sommer, für Leute die zu viel Geld in der Tasche haben. Die Praxistauglichkeit bleibt meiner Meinung nach aufgrund des eher kleinen Gepäckraumes und der eher  spartanischen Ausstattung leider etwas auf der Strecke. Mir gefällt auch die Verarbeitungsqualität im Inneren des Fahrzeuges nicht besonders, da man an einigen Stellen sehr deutlich sieht dass bei der Ausstattung Geld gespart wurde. Von außen sieht der Tazzari Zero ganz ordentlich aus.
Wer sich selbst mal ein Bild machen möchte, kann das Auto beim Vertriebspartner Fastbox in der Brunnerstrasse 86 / Ecke Ketzergasse probefahren.

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Elektroauto endlich Praxistauglich !!

Heute habe ich eine Nachricht auf Engadget gelesen die mich wirklich überrascht hat.2010_11_26_Lekkar Mobil

Dort wird eine neue Akkutechnologie beschrieben die angeblich folgende Vorteile hat:

  • Wirkungsgrad von 97%
  • Reichweite in einem Audi A2 von mehr als 600 km!!
  • Volladung (mit Starkstrom) in nur 6 Minuten!!
  • Akkutechologie ist serienreif
  • billiger als Lithium Polymer Akkus herzustellen.

Na Leute, nun fehlt es aber an nix mehr, oder?

Ich bin echt gespannt wer da noch einen Haken findet. Ach ja, ich hab die Ölindustrie vergessen, die werden solche Technologien nicht sehr gerne sehen…

Hoffentlich wird diese Technologie nicht von denen wieder aufgekauft, oder sonst irgendwie “mundtot” gemacht, denn es wird immer deutlicher, dass die Zeit bereits überreif ist, für das praxistaugliche Elektroauto!!

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