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Wochenendtrip nach Hamburg – Dungeon und Elbtunnel

20130714_Hamburg DungeonZum Abschluss unseres Hamburg Aufenthaltes besuchen wir am Sonntag Nachmittag noch das Hamburg Dungeon. Obwohl ich schon mal hier war, hat mich das Dungeon besonders begeistert! Der geführte Besuch bei dem man durch unzählige Räume geht, dauert ca. 90 Minuten.

Einige Highlights des Besuches sind:

  • Fahrstuhl des Grauens
  • Hamburgs Alte Bibliothek
  • Folterkammer
  • Die Inquisition
  • Das Labyrinth
  • Das Pestkrankenhaus
  • Sturmflut
  • und einige Andere…

Der Preis vom über EUR 20,- ist zwar hoch, aber die gebotenen Darstellungen ebenfalls. Ich würde mir das Dungeon jedenfalls wieder ansehen.

Da wir an diesem tag noch nicht besonders viel rumgelaufen sind, haben wir uns nach dem Dungeon noch einen Spaziergang durch den Elbtunnel gegönnt. Dieser Tunnel verbindet St. Pauli mit dem Freihafen und den Werfen auf Steinwerder. Der Tunnel ist ist ca. 426 Meter lang und ca. 23 Meter unter der Erde. Er wurde 1907 gebaut, ist daher schon über 100 Jahre alt.
Unter der Woche werden hier über große Liftanlagen auch Autos unter den Kanal gebracht, die dann durch die Röhre fahren können.

Wir gehen durch und sind am anderen Ende eher enttäuscht. Keine Attraktionen auf der anderen Seite, außer vielleicht ein recht netter Ausblick auf die andere Seite.
Der Tunnel selbst allerdings ist schon sehenswert, aber man muss nicht unbedingt durchlatschen Zwinkerndes Smiley

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Wochenendtrip nach Hamburg – Fischmarkt und Michl

20130714_Hamburg Fischmarkt3Heute früh müssen wir wieder sehr zeitig aufstehen. Wir wollen auf den Hamburger Fischmarkt. Aufgrund eines sehr alten Gesetzes ist es hier auch am Sonntag möglich von 5.00 – 9:30 Uhr Waren zu verkaufen. 
Marktschreier die Fisch anbieten sind allerdings inzwischen sehr in der Minderzahl. Viele der Stadeln verkaufen alles nur keinen Fisch. Fetzen, Essen, Obst und Gemüse, Nudeln, lebende Hühner und Hasen, alles kann man hier kaufen.20130714_Hamburg Fischmarkt1

Offensichtlich ist direkt in der Fischhalle noch eine Party vom Vorabend am Laufen, denn sie ist gesteckt voll mit Jugendlichen. Einige von ihnen sind so betrunken, dass sie sich mehrmals in das kalte Wasser des Hafens stürzen.

Am Ende entdecken wir doch noch einige Fisch Verkäufer und auch den “Nudel Ollie”. Schade dass wir mit dem Flieger da sind, denn die Angebote sind oft wirklich sehr interessant. Die Fische gibt es sogar bereits eingeschweißt, also mitnehmfertig. Allerdings haben wir durch unsere Shoppingtour bei Globetrotter schon etwas Übergepäck!

Nach dem Frühstück im Hotel gehen wir zum Michl. Die Kirche St. Michaelis ist nicht nur das Wahrzeichen Hamburgs, sondern besitzt auch eine besondere Orgelanlage. Von den VIER in der Kirche verbauten Orgeln, können angeblich drei zusammengeschaltet werden und gemeinsam von einem Organisten gespielt werden. Um 12.00 Uhr gibt es an jedem Sonntag eine 20 minütige Messe mit 2 Orgelstücken zu hören. Wirklich hörenswert….

Danach gehen wir noch in das benachbarte Souvenirgeschäft von Frau Vogel. Sie hat mehrere hundert unterschiedliche Quietschenten im Angebot. Dieser Shop wurde uns von der Sightseeing Tour in dem roten Bus als sehenswert empfohlen. Wenn man auf Gummienten steht, sicher sehenswert, sonst eher ein Souvenirshop wie jeder andere…

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Wochenendtrip nach Hamburg – Einkaufen und Alster

Heute früh war vorerst mal einkaufen angesagt. Dafür fahren wir zu Globetrotter, einem Outdoor Einkaufszentrum welches 4 Stockwerke Einkaufsfläche hat. Ein Paradies für Camper, Radfahrer oder Outdoor Fans. So etwas gibt es bei uns nicht!!
Jacken, Zelte, Trinkflaschen, Schlafsäcke, alles da…… Nach ca. 2 Stunden können wir nichts mehr tragen Zwinkerndes Smiley

Nachdem wir unsere Sachen im Hotel untergebracht haben, treffen wir uns wieder um eine gemeinsame Alster Schifffahrt zu machen. Ursprünglich wollten wir die Alster mit dem Tretboot befahren. Die Einkaufstour hat uns allerdings ziemlich mitgenommen und so entscheiden wir uns für ein Cabrio Boot wo wir nicht selbst fahren müssen. Gute Wahl, denn um die gesamte Alster (innen und außen) zu sehen, hätten wir viel treten müssen.

Wir kommen bei einem der “vier Männer auf Bojen” von Stephan Balkenhol vorbei. Diese Figuren ziehen unweigerlich den Blick auf sich, da man erst bei näherem Heranfahren erkennen kann, dass es eine Statue ist. Sie wurden 1993 von dem Bildhauer installiert und sind nur von März bis November zu sehen.

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Wochenendtrip nach Hamburg – die Huren in St. Pauli

Nachdem wir uns etwas von der ersten Sightseeing Tour ausgeruht haben, geht es zur Davidwache. Die Polizeistation ist nur 5 Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Von dort startet die von uns gebuchte “Hurentour”. Als wir dort ankommen, sind wir etwas überrascht! Mehrere 100 Leute stehen dort und wollen an der Tour teilnehmen. Wir werden in eine der unzähligen Gruppen eingeteilt und sind dann nur mehr ca. 20 Personen für die Tour.

Von unserer Guide erfahren wir viel über historische Dinge der Prostituierten in St. Pauli. Beispielsweise, dass die Huren komische Kostüme anziehen mussten um von jedermann als Hure erkannt zu werden. Auch durften sich die Damen in vielen Bereichen nicht aufhalten, sonst wurden sie festgenommen. Heute ist das nicht mehr so, aber trotzdem sind die Plätze wo die käufliche Liebe erlaubt ist genau vordefiniert. Auch welche Mädels wo stehen dürfen ist bis auf einen Abstand von ca. 2 Metern geregelt.

Wir kommen vorbei an vielen Originalen von St. Pauli. Beispielsweise ist die “Ritze” eines dieser Lokale. Hier geht es allerdings eher um das leibliche Wohl in Form von Essen, als um …
Sehr wohl ums ….. geht es etwas weiter im größten Laufhaus auf ST. Pauli, dem Club Eros. Hier sind angeblich 80  Zimmer untergebracht, die um ca. 150,- pro Tag von den Damen aus unterschiedlichen Nationen, gemietet werden können. Wenn man unserer Guide glauben darf sind hier nie besonders viele Zimmer leer!!

Während der Tour besuchen wir ein ehemaliges Bordell, welches heute nur mehr als Ausstellungshaus dient. Hier gibt es die bizarrsten Spielzeuge in dafür eingerichteten Räumen. Hier steht ein Käfig aus dem hier sehr bekannten “Club Shade” für diverse Spiele.

Im ersten Stock können wir einige “Wohnzimmer” der Mädchen besichtigen, dürfen aber dort nicht fotografieren! Die Räume sind sehr klein und im Umkreis des zentral aufgestellten Bettes, gibt es nur wenig Platz für ein Waschbecken und ein kleines Nachtkästchen. Nichts für Leute mit Platzangst!!

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Wochenendtrip nach Hamburg – Hafenrundfahrt und Stadtbesichtigung

Den Abschluss unseres heurigen Sommerurlaubes macht ein Wochenendtrip nach Hamburg.
Wir sind 7 Leute, hauptsächlich Familie. Als wir am Freitag zu Mittag in unserem Hotel Hanseport, direkt in ST.Pauli abkommen, sehen wir noch einige Überbleibsel der vergangenen Nacht. Es ist dreckig in St. Pauli!
Nachdem wir eingecheckt haben und das Gepäck verstaut ist, gehen wir zum Hafen.

Dort haben wir Glück eine Hafenrundfahrt mit der kleinen Barkasse “Angelika” zu finden. Der Kapitän dieses Schiffes, hat so einige nette Geschichten über den Hamburger Hafen zu erzählen. Oft haben wir den Eindruck er sei selbst mal eines dieser riesigen Schiffe, die wir am Hafen bewundern können, gefahren.

Unsere Hafentour führt uns vorbei am riesigen Containerschiff “Cosco Harmony” welches Honkong als Heimathafen hat. Hier wird gleichzeitig mit 5 Containerkränen die Ladung innerhalb von Stunden gelöscht und danach wieder beladen. Länger als 1 Tag ist so ein Schiff normalerweise nicht im Hafen.

Vorbei an einer schwimmende Werft von Bloomberg & Voss sehen wir auch ein Autocontainerschiff, welches auf bis zu 18 ca. 2 Meter hohen Verladedecks viele 1000 Autos transportieren kann. Gigantisch wie hoch diese Schiffe erscheinen, wenn man direkt darunter durchfährt.

Da die Ebbe noch nicht so stark fortgeschritten ist, können wir mit dem kleinen Schiff auch noch in die alte Speicherstadt reinfahren. Hier wurden früher alle möglichen Waren, wie Kaffee, Gewürze, Teppiche u.s.w gelagert. Heute sind die Gebäude meist zu Büros umgebaut, oder beinhalten irgendwelche Attraktionen wie das Dungeon oder das Miniaturwunderland welches wir noch besuchen wollen. Alles in Allem sind wir sehr froh, dass wir mit der “Angelika” unterwegs sind und nicht mit einem der großen Ausflugsschiffe die direkt am Hafen angeboten werden. Denn die Geschichten unseres Kapitän sind nicht nur interessant, sondern oft auch mit Hamburger Humor gewürzt. 

Die anschließende Stadtrundfahrt mit einem dieser roten “Hop on Hop off” Busse verläuft dann eher ruhig. Da wir heute schon sehr zeitig am Flughafen sein mussten, merken wir die ersten “Verfallserscheinungen”. Nach der Rundfahrt gibt es noch ein paar Stunden Entspannung in unserem Hotel, denn am Abend haben wir eine “Hurentour” durch St. Pauli gebucht.

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