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Teneriffa – die letzten Tage Essen und Trinken

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Die letzten Tage verbringen wir noch etwas mit Tauchen, rumliegen am Strand und kleineren Ausflügen zu guten Lokalen.
Zum Beispiel haben wir uns den Drachenbaum angesehen, der über 500 Jahre alt ist. Er kann in einem kleinen Park für wenig Geld besichtigt werden.
Im Verhältnis zu Andrea (im Bild rechts) ist er nicht nur SEHR viel älter, sondern auch sehr viel Größer 😉 Der Park an sich ist eher unspektakulär, aber der Drachenbaum macht schon was her.

2017-09-06_Fischessen am Hafen_GS7_134144 - BlogAuf unserem Weg begegnen uns auch immer wieder tolle Lokale, wo wir lokale Speisen bekommen. Zum Beispiel die kleinen kanarischen Kartoffeln mit Mojo, oder die kleinen frittierten Paprikas, die ebenfalls sehr lecker schmecken. Und natürlich viel Fisch. Wer sich auf die kanarische Küche einlässt, wird selten enttäuscht, außer wenn man sich in die Touristen Hochburgen speziell im Osten der Insel begibt. Diese sind aber in den meisten Fällen durch Autobusse erkennbar, die vor dem Lokal parken ….

2017-09-05_GS7_192139 - BlogKommt man in das richtige Lokal auf La Palma, wie zum Beispiel das Cocomar, oder das Las Norias Grill, dann bekommt man dort einen leckeren rosa gebratenen Thunfisch oder andere tolle gegrillte Sachen serviert.
Auf Teneriffa haben wir im La Bodega de San Miguel und gleich in der Nähe unseres Hotels im Restaurant TIJL besonders lecker gespeist.
Schade, denn das TIJL haben wir erst am letzten Abend durch Zufall entdeckt.

2017-09-05_Baraquito_GS7_195810 - BlogDas sogenannte Nationalgetränk Barraquito ist ein Mix aus süßer Kondenzmilch, dem Likör 43, einem starken Espresso und Milchschaum. Wenn man süßen Kaffee mag ist er ausgesprochen lecker. Allerdings sollte man nur dann mehrere davon trinken, wenn man danach nicht mehr vor hat, einen steilen dunklen Küstenweg zum Hotel zurückzulegen. Denn sonst wird es auch mit Taschenlampe ein kleines Abenteuer 😉

Verhungern muss man also auf keiner der drei Inseln!

 

FAZIT:
Das Fazit unseres Urlaubes ist gemischt. Wir hatten auf allen drei Inseln eine sehr schöne Zeit. Wiederkommen würden wir am ehesten nach La Gomera, denn die kleine Insel hat eine sehr beeindruckende Landschaft. Die Menschen auf den Inseln, sind überaus freundlich, aber nicht so herzlich, wie beispielsweise in Griechenland.  Auch die besondere Verbundenheit zu Ihrer Herkunft und der Natur, wie die Hawaiianer sie  besitzen, haben wir hier nicht bemerkt. Die schroffe Landschaft, speziell auf Teneriffa erzeugt den Eindruck einer gewissen Trostlosigkeit. Die Bewohner der kanarischen Inseln, identifizieren sich eher als Spanier, die auf einer Insel leben, denn als Kanaren. 
Was sie Umwelt betrifft konnten wir auch keine besondere Verbundenheit finden. Die Abwässer werden einfach in das Vulkangestein geleitet in der Hoffnung, dass die Insel es ausreichend gut filtert. Das klappt derzeit zwar noch, aber wie lange?
Auf den Inseln gibt hier weder ein Pfandsystem für Glasflaschen, noch achtet man hier auf die Vermeidung von Plastikabfällen. Man kann das Wasser aus der Leitung zwar trinken, aber es schmeckt nicht besonders.

Alles in Allem aber trotzdem ein schöner Ort Urlaub zu machen, das steht außer Zweifel ….

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Teneriffa – Siam Park

2017-09-14_GS7_101856_021Der heutige Tag beginnt mit Anstellen. Wie buchen ein Ticket im Siam Park, angeblich dem größten Wasserpark Europas. Gleich nach dem Eintritt, wo wir ca. 20 min anstehen mussten, mache ich alle Attraktionen einmal durch. Denn kurz nach dem Aufsperren des Parks gibt es noch keine Schlangen. Die Attraktionen sind Wasserrutschen mit unterschiedlichen “Schwierigkeitsgraden”. Vom langsamen kurvenreichen dahingleiten, bis zum “fast” freien Fall ist alles dabei. 
Am Nachmittag nach dem Mittagessen sieht es leider anders aus! Dann muss man vor einer besseren Attraktionen manchmal 50 min in der Schlange stehen. Will man im Siampark hauptsächlich die Wasserrutschen verwenden zahlt sich der “Fast Lane Pass” um €15,- Aufpreis sicher aus!! Damit kann man an der Schlange vorbei und muss nicht ewig warten.

Es gibt eine Wasserstrasse die durch den ganzen Park führt und ohne Anstellen benutzt werden kann. Man setzt sich in einen 1-3 Personen Schwimmreifen und lässt sich einfach treiben. Eine komplette Runde in der 2017-09-14_GS7_102244 - BlogWasserstrasse mit einer kurzen Rutschpartie, die auch für Kinder OK ist, dauert fast eine Stunde.
Überall gibt es kleinere Liegeplätze, teils mit Schatten unter Palmen. Rund um das riesige Hauptbecken kann man sich auch auf den Sandstrand legen. Im großen Becken gibt es alle Stunden ein Wellenbad mit Riesenwellen, die über 2 Meter hoch sind.

 2017-09-14_GS7_175712Wir sind heute eher zum Erforschen aller Möglichkeiten hier und dementsprechend überall unterwegs.

Kauft man das Premium Ticket um € 54,- pro Person, bekommt man ein Schließfach, ein dreckiges Handtuch und einen Essensgutschein von
€ 15,- für eines von drei Lokalen im Park. Man kann natürlich auch alles extra bezahlen, mit dem Premium Ticket ist es allerdings günstiger.
Den Siam Park muss man nicht unbedingt gesehen haben, aber wer Lust auf einen sehr weitläufigen schönen Wasserpark mit vielen Attraktionen hat, sollte sich dort mal umsehen.

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Teneriffa – die Cueva del Viento

2017-09-13_GS7_175722Heute haben wir einen Besuch in den Höhlen “Cueva del Viento” vor. Hier sollte man jedenfalls 1-2 Tage vorher auf der Webseite ein Ticket reservieren, denn in die Höhlen dürfen nur begrenzte Besucherzahlen hinein und deshalb sind sie auch gut gebucht. Feste Schuhe sind ein muss, Touristen mit FlipFlops oder losen Sandalen werden zurückgeschickt!
Wir haben unsere Führung in deutscher Sprache gebucht und erfahren während des Spaziergangs zur Höhle schon vorab einige Basisinformationen. Nicht nur über das Höhlensystem, das vor ca. 27.000 Jahren durch den Ausbruch des Vulkans Pico Viejo entstanden ist, sondern auch über die Insel.
Diese Informationen hätten wir gerne am Anfang unserer Reise gehabt. Unsere deutschsprachige Höhlenführerin hat ein großes Wissen wie zum Beispiel das Abwassersystem hier funktioniert. Es wird nämlich nicht geklärt, sondern durch das Lavagestein abgeleitet, und dadurch hervorragend gereinigt. Das klappt nur dann hervorragend, wenn möglichst wenig Fremdkörper, wie zum Beispiel Toilettenpapier ins Abwasser gelangen. Deshalb sollte man auf der Insel möglichst kein Klopapier in die Toiletten werfen.

2017-09-13_GS7_170442 - BlogWir erfahren von einem Brand auf der Insel und dass es in der Höhle einige Tierarten ohne Augen gibt, die sonst nirgendwo vorkommen. Das System von Lavasteinröhren ist fast 17 km lang, aber wir besichtigen nur einen sehr kleinen Teil davon. Auch viele interessante Informationen über die unterschiedlichen Arten der Bodenbeschaffenheit und auch was ein AUA Gestein ist bekommen wir erzählt.
Für Personen die etwas tiefer hinter die Kulissen der Insel sehen wollen ist der Besuch in der Höhle ein absolutes Muss!

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Teneriffa – Strand und tauchen im Meer

Tauchen:
2017-09-18_GS7_103023 - BlogDirekt im Hotel befindet sich eine Tauchschule. Diese nimmt mich gerne mit zu einem Tauchspot am südlichsten Zipfel der Insel. Dazu fahren wir mit dem Auto zum Hafen wo unser Boot wartet. Nach ca. 15 Min Fahrt mit dem Boot sind wir am Tauchspot Punta Negra angelangt. Wir sehen unzählige verschiedene Fische und tauchen sogar durch eine kleine Felshöhle entlang der Steilküste durch. Die 45min Tauchgang vergehen wie im Flug und ich bekomme Lust auf mehr! Die felsige Küste ist jedenfalls ein hervorragender Platz zum Tauchen und ich kann es wirklich sehr empfehlen.

Schnorcheln:
Auch ohne Pressluftflaschen kann man hier die Unterwasserwelt beobachten.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA Direkt hinter unserem Hotel gibt es einen Meerzugang, der allerdings nur verwendet werden kann, wenn das Meer eher ruhig ist. Über eine Aluleiter kann man dort direkt an der Lavasteinwand ins Wasser.
Hier sollte man sich allerdings Tauchschuhe anziehen,denn die Felsen sind zum Teil sehr nahe an der Oberfläche. Dafür ist das Wasser klar und man sieht interessante Formationen der Felsen,Krebse und Fische. Am manchen Stränden  mit schwarzen oder weißen Sand muss man schon weiter rausschwimmen um  Fische zu sehen. Die Stellen wo es eher felsig ist und es meist auch etwas Brandung gibt, sind besser geeignet um Fische zu beobachten. Im Norden ist auf Teneriffa immer viel Wind und daher ist der Strand dort auch zum Kitesurfen bestens geeignet.

Der schönste Strand:
Will man nur einen Tag am Strand verbringen und einen tollen Zugang zum Schwimmen, dann empfiehlt sich der Strand Teresitas Beach in
San Andes
am nordöstlichen Zipfel der Insel. Hier gibt es wunderbaren weißen Sand und viel Schatten unter herrlichen Plamen. Dort gibt es auch alle Annehmlichkeiten, wie Duschen, Umkleidekabinen und ausreichend Parkplatz.
Die Aussicht ist sehr interessant, denn man kann sich aussuchen ob man seinen Blickt auf den Industriehafen richten möchte, oder auf die Berge die hinter dem Strand am Ende der Stadt aufsteigen.

U-Boot:
Für alle die nicht direkt mit dem Salzwasser im Berührung kommen wollen, OLYMPUS DIGITAL CAMERAgibt es im Hafen von San Miguel eine U-Boot Fahrt mit Submarine Safaris . Da es an unseren letzten Tagen zu stürmisch zum Schnorcheln ist, fahren wir mit dem U-Boot. Während der  ca. 50 Minuten Fahrt aufs offene Meer bekommen wir viele unterschiedlichen Fische zu sehen, die uns die ganze Zeit folgen. Das liegt möglicherweise auch daran, dass es um das U-Boot herum immer etwas leckeres Futter gibt.  Auf der Fahrt sorgt ein Taucher dafür dass wir große Rochen sehen können, die er spielerisch an den Fenster vorbei zieht. Auch an zwei Schiffswracks kommen wir vorbei.
Am Ende der Fahrt erfahren wir noch einige technischen Details über das 3 Millionen teure U-Boot, das übrigens elektrisch betrieben wird. Eine interessante Möglichkeit die Unterwasserwelt kennen zu lernen ohne selbst nass zu werden.

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Eingesperrt auf La Gomera – Unterkunft in Hayas

2017-09-10_GS7_113143fHeute machen wir einen Tagesausflug auf die kleine Insel La Gomera. Zeitig in der Früh geht’s mit der Autofähre los auf die kleine Insel neben Teneriffa. Um in der Früh möglichst Zeit zu sparen buchen wir die Fähre schon am Vorabend über die Webseite von Directferries. Die Überfahrt dauert ca. 1 Stunde und wir nutzen die Zeit auf der Fähre zum Frühstücken.
In La Gomera angekommen wollen wir gleich einen Platz für die Rückfahrt am Abend buchen und bekommen eine Absage. ALLES AUSGEBUCHT!! 
Offensichtlich ist Urlauber Wechsel und es gibt keine Fähre mehr zurück!
Nachdem die anfängliche Verzweiflung abgeklungen ist buchen wir einen Platz auf der neuen Express Fähre von Fred Olsen für den Abend des Folgetages und machen uns auf den Weg La Gomera zu erforschen. Vorher buchen wir über eine Buchungsplattform noch ein Zimmer in der Mitte der Insel.

2017-09-10_GS7_140448In Hayas finden wir unsere Unterkunft für die kommende Nacht. Wir machen dort gleich mal ein Update auf die kleine Ferienwohnung “Bodega del Raso”, ein kleines 2 Zimmer Appartement mit einer kleinen Küche und einer Terrasse wo man eine wunderbare Aussicht hat. Die Ferienwohnung befindet sich mitten im Nationalpark ca. 800m  entfernt vom Haupthaus mit eigenem Parkplatz. Sie ist sehr originell mit viel Stein und Holz ausgestattet und hat sogar einen Kamin. Wir sind so beeindruckt, dass wie auch gleich hier zu Mittag essen. Das Essen ist sehr  traditionell, denn hier gibt es keine Speisekarte. Gegessen wird was auf den Tisch kommt und so essen wir eine leckere Gemüsesuppe, Gofio Brei und Salat aus frischem Gemüse.

2017-09-10_EM10_4357fDie Insel La Gomera erinnert uns sehr stark an Hawaii. Wunderschöne Plätze mit toller Aussicht und viel Grün. Wir fahren in die Berge und kommen fast an die Wolkengrenze heran.  Hinter jeder Kurve bekommt man Lust stehen zu bleiben und die herrliche Landschaft zu genießen. Und so vergeht auch der erste Tag auf La Gomera den wir auf der Terrasse mit einem Glas Wein bei einem unbeschreiblichen Sonnenuntergang beenden.

Nationalpark_EM10_4377Nach einem traditionellen Frühstück ohne Speisekarte in unserer Unterkunft fahren wir weiter. Alles wunderschön grün und da es in der Nacht stark geregnet hat zaubert der aufsteigende Nebel eine eine mystische Stimmung in die Landschaft.
Wir besuchen den Lorbeerwald und staunen nicht schlecht wie toll und grün ein Wald sein kann. Die ganze Insel ist durchzogen von Wanderwegen und ich bin sicher, dass man hier wochenlag wandern kann, ohne dass es langweilig wird!

Mirador de Abrante_EM10_4402Wir fahren weiter zum Mirador de Abrante, einer modernen Aussichtsplattform mit einem Lokal von dem man direkt auf das einige 100m darunterliegende Agulo sehen kann. Leider ist es noch stark nebelig, daher sehen wir nicht viel. Aber Agulo sehen wir uns trotzdem an, auch wenn wir dazu ca. 15km um den ganzen Berg herumfahren müssen.

2017-09-10_EM10_4277Nun ist es schön langsam Zeit aufzubrechen, damit wir unserer Fähre nicht verpassen. Für die Rückfahrt haben wir einen Platz auf der schnellen Fähre der Reederei Fred Olsen gebucht. Sie ist gerade erst einige Monate in Betrieb und braucht dank Jetantrieb fast 15 min weniger Zeit um uns wieder auf Teneriffa zu bringen. Das Schiff ist sehr modern und die Fahrt den geringen Aufpreis jedenfalls wert!  
Am Abend sind wir dann wieder in unserem Hotel und haben endlich wieder Zugriff auf alle Dinge, die wir für unseren Tagesausflug natürlich nicht mitgenommen hatten.
Fazit:
Wir sind dankbar das uns das Schicksal eine Verlängerung auf La Gemora verschafft hat. Beim nächsten Mal würden wir gleich mehrere Tage auf La Gomera einplanen, denn die kleine Insel ist die schönste von den Dreien!

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Teneriffa – Ankunft Costa del Silencio und Vulkan el Teide

2017-09-07_GS7_181217Heute wechseln wir auf die Insel Teneriffa, wo wir nun fast 2 Wochen bleiben werden. Der Inlandsflug mit der kanarischen Fluglinie Binter Air ist kurz aber sehr angenehm. Es gibt nicht zur Zeitungen, sondern auch Snacks und Getränke kostenlos. Und das obwohl der Flug mit der kleinen Propeller Maschine nur knapp 30 Min dauert und gerade mal
€ 50,- pro Person kostet. Da kann sich die Iberia was abschauen!!
In unserem Hotel Marino an der Costa del Silencio im Süden  der Insel wechseln wir zuerst gleich mal das Zimmer, denn der Balkon liegt genau über der Animation, die täglich bis mindestens 21.00 Uhr die trinkfreudigen Touristen am Pool bespaßt. Nicht wirklich “silencio”!
Unser neues Zimmer hat den Blick auf die Hinterseite des Hotels zu einem Parkplatz und ist bis auf ein paar Autos die den Parkplatz nutzen absolut ruhig, perfekt!
Inzwischen habe ich auch ein Update auf ein stärkeres Auto, somit ist auch zügiges Weiterkommen für die nächsten 2 Wochen gewährleistet.2017-09-09_GS7_091105f

Teneriffa ist merklich karger als La Palma. Verlässt man das bebaute Gebiet findet man öfters Landschaft vor, die an andere Welten aus Raumschiff Enterprise erinnert. Unser erster Ausflug führt uns auf den Vulkan el Teide. Der Vulkan ist mit über 3700 m der höchste Gipfel spanischem Staatsgebiet und natürlich der auch der höchste der Insel Teneriffa. Er ist zwar das letzte Mal 1909 ausgebrochen gilt aber immer noch als aktiv.
2017-09-09_EM10_4230fAuf dem Weg dorthin durchqueren wir las Canadas, das Gebiet rund um den Vulkan wo die Gedanken an fremde Welten wieder sehr nahe kommen.

Will man mit der Seilbahn auf den Vulkan, dann sollte man sich einige Tage vorher auf der Webseite der Seilbahn ein Ticket kaufen, denn Vorort muss man bei großem Besucherandrang mit einigen Stunden Wartezeit rechnen! Die Auffahrt mit der Seilbahn ist zwar recht nett, weil man bei gutem Wetter eine tolle Aussicht hat. Den Krater des Vulkanes, kann man aber von dort aus nicht sehen. Ganz auf die Spitze kommt man nur mit einer angemeldeten Bergtour!

Fazit:
Den Vulkan zu besuchen raubt einem den Atem. Schon alleine deshalb, weil die Luft auf fast 4000m schon etwas dünn wird Zwinkerndes Smiley
Will man beeindruckende Landschaft, unglaubliche Höhen und tolle Ausblicke dann ist der Vulkan eine Pflichtveranstaltung. Spektakuläre Lava oder einen Krater bekommt man nicht zu sehen.

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La Palma – Residencia LasNorias die ersten 6 Tage

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Die kleine aber feine Appartement Anlage Residentia LasNorias befindet sich im kleinen Ort Zazacorte im Nordwesten von LaPalma. Es gibt hier zwar keinen direkten Zugang zum Meer, aber dafür einen tollen Meerblick. Die Anlage besteht aus individuellen Appartements die in einem sehr schön gestaltetem Garten angelegt sind. Absolute Erholung in ruhiger Traumlage. Dazu gibt es zwei Pools, die im Winter beheizt werden können. Unser Appartement hat 2 Schlafzimmer, ein Wohnzimmer mit Küchenzeile und eine Terrasse mit Meerblick.

Auf der Insel, die zum größten Teil aus Vulkangestein besteht gibt es wenige Strände. Die meisten Zugänge zum Meer sind felsig und es ist oft starke Brandung. Wir beginnen im Süden. Die Entfernungen mit dem Auto sind auf der Insel mit Vorsicht zu genießen, denn die Straßen sind oft eng und sehr kurvenreich. So kann es OLYMPUS DIGITAL CAMERA         schon passieren, dass man für 10 km Fahrtstrecke mal über 30 Min braucht. Es empfiehlt sich ein starkes Auto zu buchen, dann kann man zumindest ab und zu auf den kurzen zweispurigen Passagen der Straßen einen überängstlichen Touristen überholen, wenn sich traut.

In Salinas de Fuencaliente sehen wir wie man Salz aus dem Meer gewinnen kann. Auf einer riesigen Fläche sind viele kleine Becken in denen die Sonne das Meerwasser trocknet und das Salz wird dann herausgenommen und nach einer Reinigung verkauft. Im angrenzenden Shop gibt es nicht nur das Salz sondern einige nette Souvenirs zu kaufen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Auf unserer Fahrt fallen uns immer wieder riesige weiße Zelte aus Netz auf, unter denen Bananen wachsen. Es kommt uns so vor, als würde jeder freie Platz auf der Insel dafür genutzt werden Bananen anzubauen. Offensichtlich ist das Klima hier ideal für Bananen.

Im Norden in La Fajana gibt es ein öffentliches Meeres Schwimmbecken. Der Atlantik kann hier in etwas entschärfter Form im 2017-09-04_GS7_183709 - Blogetwas ruhigeren Wasser ohne Sand im Hoserl genossen werden. Das Wasser ist angenehm warm und wer es doch etwas heftiger mag, kann über eine Leiter ins offenen Meer hinaus schwimmen. Wir finden auch einige nette Strände mit schwarzem Sand und guter Infrastruktur, wie zum Beispiel in Playa de Charco Verde. Dort gibt es ein kleines Cafe und Duschen, sowie eine Aufsicht mit BayWatch .

Am vorletzten Tag machen wir eine Bootsfahrt mit dem lustigen OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Partyboot Fantasy der Fancy Tours. Das Boot ist fast 70 km/h schnell und hat einen Glasboden, sowie gemütliche Ledersitze rundherum. Wir sehen einen Wal und einige Delphine, bevor wir uns die Höhlen und Buchten am Strand von der Wasserseite aus ansehen. Hier gibt s viele Häuser die man ausschließlich von der Wasserseite erreichen kann. Einige sind zwar auch zu Fuß erreichbar, aber dafür müsste man bis zu 90 Minuten über teils felsige Wege herunterklettern. Diese kleinen Häuser sind zum Teil bis zu 80% in den Felsen hineingebaut und werden zumeist als Wochenendhäuschen genutzt. Das Highlight unserer Tour, die befahrbare Höhle ist nur sehr klein und eher unspektakulär. Die Tour an sich können wir aber sehr empfehlen,speziell wenn man das Glück hat Delphine oder gar einen Wal zu sehen.

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Iberia – Wie weit kann man´s Treiben

Heute sind wir unterwegs in unseren Urlaub auf die kanarischen Inseln. Die nächsten 3 Wochen werden wir  auf La Palma, Teneriffa und La Gomera verbringen. Unsere erste Begegnung mit Spanien, beginnt schon am Flughafen. Denn wir fliegen mit der Iberia.

2017-09-02_GS7_132113Ich dachte eigentlich ich habe schon alles erlebt, was Fluglinien einem so antun können, aber das war ein Irrtum. Der Platz zwischen den Sitzen unterschreitet das absolute Minimum für Personen ab einer Körpergröße von 185 cm, wie mich drastisch! Gottseidank müssen wir in Madrid umsteigen,  somit hat die Qual für die Beine zwischendurch eine kurze Pause. Selbst für die kurzen Beine von Andrea war gerade mal ausreichend Platz obwohl der Vordersitz aufrecht gestellt war!

Auch haben die Sitze  keine Sitztaschen mehr, wie man auf dem Foto links sehen kann! Das bedeutet dass man alle Gegenstände die man während des Fluges braucht, entweder in den Händen halten muss, oder am Schoß liegen hat. Echt jetzt ??
Leider kann man deshalb auch keinen Mist mehr dort zwischenlagern, bis die 2017-09-02_GS7_065113freundlichen Flugbegleiter ihn abholen, so müssen wir ihn am Boden deponieren. Dass einiges davon während des Fluges in Bewegung gerät und dann unter dem Sitz verschwindet, ist nach dem Verlassen des Fliegers nicht mehr unser Problem Zwinkerndes Smiley

Dass es bei manchen Fluglinien nichts mehr zu essen gibt, kann ich durchaus verstehen. Speziell auf kurzen Flügen macht das keinerlei Sinn. Bei der Iberia gibt es nicht einmal mehr Wasser kostenlos. Eine Flasche Wasser mit 0,2l kostet 2,50, eine Tasse löslichen Kaffee bekommt man schon ab € 3,50. Der vorbereitete Pappbecher mit Nescafe Pulver wird in diesem Fall einfach mit heißem Wasser aufgegossen, lecker Zwinkerndes Smiley 

Wer nun glaubt, wir haben einen Billigflug oder ein Super Schnäppchen gebucht, der irrt.
Der Flug kostet knapp über € 1000,. für 2 Personen.

Fazit:
Ich werde ab heute keinen Flug mehr bei Iberia buchen, denn bei diesem Flug hatte ich das erste Mal in meinem Leben etwas Platzangst. Und ich bin normalerweise kein ängstlicher Mensch.
Wir fliegen genau noch EINMAL mit der Iberia, nämlich zu unserem bereits gebuchten Rückflug. Danach werden wir dort nie wieder einen Flug buchen, denn DAS geht inzwischen zu weit!!

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