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NineBot Mini Pro – Fazit nach einer Woche

Der kleine Baby Segway von Ninebot hat mich überrascht. Er fährt sich sehr stimmig und in der Woche wo wir gemeinsam unterwegs waren, hat er viel Spaß gemacht.
2016-07-13_Ninebot PraterDer Ninebot Mini Pro vereint die geringe Baugröße und das leichte Gewicht eines Hoverboard mit dem stabilen Fahrverhalten auf unebenem Untergrund.
Natürlich kann er nicht mit einem Segway mithalten, aber das Fahrverhalten ist dem sehr ähnlich.
Die Lenkbewegungen werden etwas akkurater umgesetzt und der Kleine balanciert von alleine weiter wenn man absteigt. Dieser Umstand ist sehr praktisch, wenn man irgendwo warten muss und nicht auf dem Fahrzeug steht. Zieht man ihn in dieser Einstellung hinter sich nach, folgt er brav, wie ein kleiner Hund.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist er aufgrund seiner Handlichkeit etwas besser zu verstauen als der E-Twow Roller, da er wesentlich kürzer ist. Obwohl der Ninebot um 2 kg schwerer ist, kann man ihn leichter irgendwo verstauen ohne im Weg zu sein.

2016-07-11 NineBot ÖffiToll finde ich die Ausstattung mit dem kraftvollen Motor, der jede Steigung meiner Testwoche mitgemacht hat. Selbst gegen die gestrigen Windböen hat er sich erfolgreich gestemmt. Auch bei Regen macht er einen stabilen und sicheren Eindruck.
Die Beleuchtung vorne kann man durchaus als Fahrlicht im Dunkeln verwenden. Auch hinten ist er mit Blinker und Bremslicht gut ausgerüstet.

Da der NineBot Mini auch ohne Fahrer selbst balanciert, kann man ihn über die Smartphone App fernsteuern. Ist zwar in der Praxis eher Sinn Frei, aber durchaus lustig! Die App zeichnet auch alle Wegstrecken auf und “lügt” die Geschwindigkeit vor. Der Ninebot soll 18 km/h schnell sein, aber mehrere Messungen (GPS und Radar) zeigen an dass es in Wirklichkeit nur 15 km/h sind.
Das ist für mich auch der Hauptgrund ihn eher als Fun Fahrzeug zu sehen und nicht als Stadtverkehrsmittel. Denn schnell vorwärtskommen kann man mit ihm nicht.
Hier ein kurzer Videoclip wie der NineBot so fährt

Fazit:
Funfahrzeug mit Spaß Faktor und beschränkter Praxistauglichkeit für Strecken wo man es nicht eilig hat. Gute Fahrstabilität durch relativ große Luftreifen.
Danke Johann von Xrent.at für das Testfahrzeug!

Bezugsquelle: Xrent.at
oder Amazon (affiliate Link)

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NineBot Mini Pro – Tag2 – die ersten Kilometer

Heute früh wage ich mit dem NineBot Pro eine kleine Einkaufstour von ca. 3km. Einfach nur um zu testen ob ich überhaupt Lust bekomme, mit dem kleinen Roller auch länger unterwegs zu sein.
Als ich zurückkomme steht eines fest, JA ich will Zwinkerndes Smiley

Somit kommt mein Fotorucksack zum Einsatz, denn auf dem NineBot kann man nichts transportieren, was nicht am Körper des Fahrers befestigt ist. Ich fahre die knapp 5km bis zu U-Bahn über einen schönen Radweg, der kurz auch über einen befestigten Schotterweg führt.

Der NineBot fährt sich auf nahezu jedem Untergrund angenehm und ohne Überraschungen. Die 10” Räder sind auch groß genug um sicher über kleine Gehsteigkanten (bis 2cm) oder Auffahrtsrampen zu fahren. Bei den ersten Kontakten dieser Art ist eher mein Kopf das Hindernis, nicht der NineBot. Aber wenn man sich traut, kommt man schnell drauf, dass der Kleine solche Hindernisse gut meistern kann.

2016-07-11 Ninebot LichtAuch Steigungen und Bodenschwellen in 30er Zonen sind kein Problem. Fährt man sie zu schnell an, dann bremst der NineBot behutsam, nach dem Anfahren der Schwelle ab. Beim ersten Mal etwas ungewohnt, aber total stimmig. Auch das übrige Verhalten des NineBot kann als stimmig bezeichnet werden. Neigt man sich zu weit nach vorne und wird der Kleine zu schnell, beginnt er zu piepsen. Dann sollte man tunlichst weniger Druck machen, denn wenn man es übertreibt, dann kann es auch mal eng werden. Denn im Extremfall, wenn man sich nach dem gut hörbaren Piepsen weiterhin nach vorne lehnt, hat der Ninebot nicht genug Kraft sich wieder geradezurichten und fällt nach Vorne um. Hab ich von Johann erzählt bekommen, nicht selber ausprobiert Zwinkerndes Smiley

Kommt man zu einem Hindernis, das nicht überfahrbar ist, kann man absteigen und den Ninebot elektrisch unterstützt darüberfahren lassen, oder einfach drüber heben. Der NineBot bleibt auch im “Balance Modus”, wenn niemand draufsteht, das unterscheidet ihn vom Segway!
Wird er mit der ausgezogenen Führungsstange nachgezogen folgt er brav wie ein Hund seinem Herrchen, das ist sehr praktisch!

Am Abend entschließe ich mich vom Hauptbahnhof die ca. 8 km bis nach Hause mit dem NineBot zu fahren. Bei dieser Gelegenheit lasse ich mein GPS mitlaufen und bin etwas enttäuscht. Denn die in der NineBot angezeigten 18,5 km/h sind in Wirklichkeit nur knapp 15 km/h. Das ist schon ein merklicher Unterschied. So brauche ich für die Strecke insgesamt mehr als 40 Min!
Das können andere Fahrzeuge besser und vor allem schneller!

Als ich daheim ankomme ist es schon dunkel und ich sehe wie die Beleuchtung des NineBot funktioniert.
Fazit: Durchaus brauchbar die Beleuchtung für 15 km/h Vmax Zwinkerndes Smiley

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NineBot Mini Pro – Baby Segway im Praxistest

2016-07-10 Ninebot 09.53.41Da mir von NineBot selbst aufgrund meiner angeblichen “Segway Befangenheit” noch kein Testfahrzeug überlassen wurde, werde ich jetzt mal den Kleinen NineBot Mini Pro testen.
Danke an Xrent.at für das Testfahrzeug!

Der kleine NineBot ist eine recht gut gelungene Mischung aus einem Segway und einem Angelboard. Die Steuerung für die Fahrt passiert über Gewichtsverlagerung nach vorne und hinten. Gelenkt wird mit der Stange zwischen den Knien. Soweit ganz einfach.

Nach dem Auspacken meines Testfahrzeuges muss ich zuerst mal die NineBot App für Android aus dem Playstore laden. Denn nur damit kann man den kleinen NineBot vollständig aktivieren!
Anfangs war ich etwas ärgerlich, aber der Sinn dahinter ist durchaus gut durchdacht!
Der Kleine Roller fährt zwar auch ohne App, aber dann nur maximal 6 km/h. Will man schneller fahren, dann muss man ein kleines Übungsprogramm über die App absolvieren. Nach einigen Warnhinweisen wird man aufgefordert auf den Roller zu steigen und muss dann eine volle Links und Rechtsdrehung machen, sowie ca. 10 m fahren und 5 Sekunden ruhig stehen. Anschließend wird der NineBot auf 10 km/h freigeschaltet. Danach muss man noch 1km in diesem langsamen 2016-07-10 Ninebot 10.04.06Modus zurücklegen und bekommt anschließend die Einstellung freigeschaltet, die vollen 18 km/h fahren zu dürfen. Es nervt zwar, wenn man sofort losfahren will, ist aber eine sehr gute Möglichkeit das Fahrzeug besser kennen zu lernen bevor man sich mit voller Geschwindigkeit bewegen kann. Gefällt mir….

Nun hängt mein NineBot Testfahrzeug am Strom um vollgeladen für die erste Fahrt morgen Früh zur Verfügung zu stehen. Vorher spiele ich auch gleich noch ein Firmwareupdate ein, welches die Software vorschlägt.

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Spaßfahrzeuge ins Haus gebracht – Xrent kann das…

2016-07-10 19_XrentVor einigen Tagen habe ich Johann von Xrent.at kennen gelernt. Xrent hat sich ein interessantes Verleihkonzept ausgedacht. Xrent bringt die ausgeliehenen Fahrzeuge in ganz Österreich ins Haus und holt sie nach der Leihdauer wieder ab.
Ideal für Firmenfeiern, oder andere Veranstaltungen wo man eines oder besser gleich mehrere der folgenden Fahrzeuge braucht:

Ich habe mir heute zum Testen für ein paar Tage den NineBot Mini ausgeborgt.
Der Ninebot steht schon länger auf meiner Testwunschliste, somit hat sich das ganz gut getroffen…

Die Lieferung erfolgte prompt und zuverlässig. Normalerweise gibt es eine ausführliche Einleitung durch einen der Instruktoren von Xrent, aber da ich ja schon Segway Vorkenntnisse habe, beschränken wir uns auf die wesentlichen Unterschiede.

Ich bekomme einen originalverpackten Ninebot Mini Pro den ich in den nächsten Tagen in der Praxis testen werde…..

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