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technische Vergleichsliste Elektrofahrzeuge

Ich werde immer wieder gefragt, ob es irgendwo eine Vergleichsliste aller von mir getesteten Elektrofahrzeuge gibt. Ich hab mal begonnen so eine Liste zu erstellen.

In diese Liste befinden sich alle Fahrzeuge, die ich von August 2013 bis April 2015 testen durfte.
Auch sind nur Fahrzeuge aufgelistet wo ich genug Zeit hatte mich genauer damit zu beschäftigen (Testzeitraum > 1 Woche). Das waren folgende Fahrzeuge:

Die komplette Vergleichsliste der technischen Daten gibt es hier als PDF zum Downlaod.
Falls Werte falsch sind oder fehlen, bin ich gerne bereit, diese zu verbessern….

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Sucddy – Fazit meines Kurztest

Der Scuddy ist eines der kraftvollsten Elektrofahrzeuge in der Klasse bis 25 km/h , die ich je getestet habe! Keine Steigung konnte ihn aufhalten, selbst meine Garagenauffahrt konnte ihn nicht bremsen.
Mit 50 cm Breite und 110 cm Länge ist er von den Abmessungen merklich kleiner als ein Elektrofahrrad und noch dazu klappbar. 2015-04-19_Stehend fahrenDie Breite gibt ihm zwar subjektiv den Eindruck auf manchen Fahrradwegen zu viel Platz zu brauchen, messtechnisch ist das aber nicht korrekt, denn mein Utopia Sesselrad braucht mit montierten Seitentaschen fast 15 cm mehr Platz.

Das Gewicht von ca. 30 kg im fahrbereiten Zustand mit Sitz ist allerdings doppelt so schwer wie zum Beispiel das Mobiky Klapprad. Dafür gibt es eine Reichweite von ca. 35 km.
Der Scuddy macht viel Spaß beim Fahren. Lässt man sich auf die mögliche Schräglage ein, dann sind Kurven eine wahre Freude. Damit das allerdings auch halbwegs cool aussieht, sollte man auf einem Parkplatz etwas üben.

Perfekt ist der Scuddy für Personen die längere Strecken fahren wollen und keinen Bewegungsanspruch haben. Der Scuddy ist kraftvoll und kann, zusammengeklappt trotzdem einfach im Zug oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden. Mit Sitz und KlickFix Korb kann  man mit ihm einiges transportieren. Mit der RFID Diebstahlsicherung ist er auch nicht so leicht von unbefugten Personen in Betrieb zu nehmen. Absperren sollte man ihn aber trotzdem, wenn er länger unbeaufsichtigt bleibt!

Die Höchstgeschwindigkeit für den Scuddy als Fahrrad ist mit 25 km/h beschränkt, es gibt allerdings eine Version mit rotem Taferl (Mopedkennzeichen), die dann ca. 35 km/h schnell ist.

Den Preis von ca. 4500,- halte ich für dieses ausgereifte Produkt durchaus angemessen, denn es ist wirklich hochwertige durchdachte Technik verbaut. Genauer Infos dazu gibt es auf der Scuddy Webseite.
Mir hat der Scuddy während des Tests viel Spaß bereitet. Er hat sich auch als beachtlich verwandlungsfähig herausgestellt, nachdem ich doch noch eine vorsichtige Freundschaft mit dem Klappmechanismus geschlossen habe Zwinkerndes Smiley
2015-04-20 KofferraumSo wird mein Testfahrzeug ein letztes Mal zusammengeklappt und geht zurück zu t43b.com. In meinem Kofferraum findet der Scuddy übrigens locker Platz.

Wenn ihr Interesse bekommen habt einen Scuddy mal probezufahren, dann meldet euch bei t43b.com, der Generalvertretung von Scuddy für Österreich. Sie ist übrigens nicht weit von Wien in Bruck an der Leitha zu finden. Wenn ihr den ganzen Artikel lesen wollt ist hier der richtige Link, am Besten von unten nach oben lesen…

Meinen Anforderungen entspricht der Scuddy nicht so sehr, denn ich brauche nicht unbedingt so viel Reichweite, möchte aber meinen elektrischen Begleiter oft in enge Geschäfte oder Büros mitnehmen. Den Scuddy dann jedes Mal zusammenzuklappen oder draußen abzusperren, ist für mich zu umständlich, wenn ich durch die Geschäfte ziehe. Genau deshalb bevorzuge ich ein Fahrzeug, welches ich mitnehmen kann, wie zum Beispiel den E-Twow Roller.
Von diesem bekomme ich übrigens voraussichtlich morgen eine brandneue stärkere Version für einen 14 Tage Test, aber das ist eine andere Geschichte ….

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Scuddy – 4. im Zug und Fahrt bei Regen

Den Scuddy kann man mit oder ohne Sitz fahren.

2015-04-15_Scuddy mit Sitz2015-04-15_Scuddy ohne Sitz

Beim Sitzen fährt man entspannter. Da der Abstand Lenker und Sitz, sowie die Sitzhöhe fix vorgegeben ist, gibt es nicht viel Spielraum zum Verstellen. Der Lenker kann allerdings in der Höhe verstellt werden. Beim Wegfahren tut man sich sitzend merklich leichter. Will man die Füße wirklich bequem abstellen, kommt dafür am ehesten der grüne Akku Bereich des Scuddy in Frage. Dort wird’s aber leider schnell schmutzig.
2015-04-19_Schnellbahn2In meinem Test habe ich die Füße hinten abgestellt, was in meinem Fall allerdings auf längere Strecken unbequem wird. Nach Rückfrage bei t43b.com bekomme ich die Auskunft, dass man die Füße auf den grünen Bereich draufstellen kann, aber sich dort nicht abstützen sollte.

Auf dem Scuddy zu stehen ist auch OK. Der große Vorteil dabei ist, dass man den Sitz beim Zusammenklappen nicht irgendwo verstauen muss. Ideal also für den Transport im Zug. Dafür ist es auch ratsam den optionalen Klickfix Korb daheim zu lassen denn dann wird der Scuddy wirklich praktisch transportfähig.
Man kann ihn nämlich wie eine Sackrodel die Stufen runtertransportieren und auch in Schnellbahnzügen mit hohem Einstieg raufziehen und im Zug perfekt abstellen.
2015-04-19_Schnellbahn1Ich habe mich mit dem Klappmechanismus also noch etwas intensiver beschäftigt und bin auch noch ein Stück mit der Schnellbahn gefahren. Der Scuddy ist zwar nicht so schnell geklappt wie das Mobiky oder der U-Carver, aber länger wie 1 Minute braucht man mit etwas Übung auch hier nicht. Will man oft umsteigen, so wie ich an manchen Tagen,  sollte man allerdings berücksichtigen, dass man den Sitz und den KlicFix Korb vor dem Klappen abnehmen und irgendwo zwischenlagern muss!

Heute Abend hat mich dann ein massiver Regenguss erwischt, und den Scuddy zu einer regelrechten Wasserfahrt verholfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Scuddy seinen Fahrer hervorragend vor Spritzwasser durch die Räder schützt. Das Fahrverhalten ändert sich bei nasser Straße nicht merklich, das gefällt mir.
2015-04-19 Lichtkegel GarageEbenfalls bemerkenswert ist die an die Bordelektrik angeschlossene LED-Beleuchtung, die einen tollen breiten Lichtkegel erzeugt und damit für hervorragende Sicht sorgt.  Das Rücklicht ist zwar baulich bedingt etwas tief angebracht, aber dafür ist ein helles Bremslicht in die LED Leiste integriert!
So gut beleuchtet, war noch kein Testfahrzeug in der 25 km/h Klasse.

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Scuddy – 3. in den Öffis

2015-04-16 Scuddy U-BahnHeute war ich mit dem Scuddy mal ohne Sitz unterwegs und hab versucht  U-Bahn, Zug und Rolltreppen zu benutzen. In der U-Bahn kann der Scuddy locker auf einem Kinderwagenplatz in einer neuen Garnitur stehen.
Ist ja im Grunde von der Bauform ähnlich, nur das Kind ist halt größer Zwinkerndes Smiley
In einem der älteren U-Bahn Züge sollte man den Scuddy entweder zu Fahrradzeiten mitnehmen, oder besser zusammenklappen.

2015-04-16 Scuddy RolltreppeAuf der Rolltreppe macht er keine Probleme, da das Fahrzeug sogar von Alleine stehen bleibt. Offensichtlich ist der Radabstand exakt 2 Treppenstufen lang, sehr praktisch!
Ich habe mir den Nachmittag frei genommen und bin mit einem Freund am Donaukanal Mittagessen gewesen. Danach quer durch die Stadt etwas Sonne und Frischluft auf abgelegenen Radwegen zu tanken. Der Scuddy macht beim Fahren viel Freude und auch die Reichweite lässt sich durchaus für Fahrten quer durch die Stadt nutzen.

Am Abend wollte ich dann noch mit dem Zug zu einem Termin fahren. In meiner Praxis war es dann doch nicht so einfach wie im Video von Scuddy. Warum?

  1. Muss man den Sitz vorher runternehmen, nur wohin mit dem Ding,
    wenn man bereits am Bahnsteig steht.
  2. Ist die Tasche am Klickfix Halter etwas im Weg
    Ok runternehmen und da gleich den Sitz rein, passt soweit!
  3. Greift man das Hinterteil des Scuddy an, wird man schnell schmutzig, also immer ein Set Einweghandschuhe griffbereit. Merk ich mir fürs nächste Mal 😉
  4. Biegt man den Lenker etwas zu weit, dann schert er an den Kotflügeln.
    Das führt auf Dauer sicher zu Kratzern.

Fazit des Faltvorgangens:
Man sollte sich das etwas genauer zeigen lassen, das habe ich beim Abholen meines Testfahrzeuges nicht gemacht, weil ich schon geil auf FAHREN war 😉
Und jedenfalls ca. 5 mal üben bevor man sich, wie ich heute Abend, zeitlich etwas zu knapp auf dem Bahnhof begibt!
Morgen gehts  wieder ohne Öffis in die Stadt.
Scuddy fahren macht eh viel mehr Spass, als mit dem Zug ….

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Scuddy – 2. erste Ausfahrt nach 30 km

Heute mal über die Donaukanal Route in die Firma gefahren. Scuddy mit Sitz und viel Gegenwind am Donaukanal, die Frisur ist zwar im Eimer Zwinkerndes Smiley, aber der Scuddy hat noch mehr als den halben Akku! Die Strecke ist ca. 15 km lang, und der Gegenwind war stark. Der Akku vom Scuddy auch, also Reichweite genug!

Der Motor zieht auf der schnelleren Stufe wirklich gut an und ist sehr leise. Der Lüfter vom Ladegerät des Scuddy ist lauter … Auch wenn es mal steiler wird, lässt die Kraft des Scuddy kaum nach. Selbst auf meiner Garagenauffahrt schaffe ich es bergauf aus dem Stand bis auf 22 km/h zu beschleunigen, das hat bisher nur mein Segway geschafft!

Der eingebaute Tacho zeigt bei Vollgas ca. 27 km/h an, mein GPS Tracker macht daraus 26 km/h, entspricht also voll den gesetzlichen Vorschriften. Der Scuddy selbst könnte auch schneller, nämlich bis 35 km/h, allerdings braucht er dann ein Mopedkennzeichen und darf nicht mehr auf dem Radweg verwendet werden.

2015-04-16 Scuddy VideoVom Fahrverhalten hinterlässt der Scuddy ein sehr sicheres Gefühl, welches sich in engeren Kurven anfangs etwas verflüchtigt. Wenn man sich allerdings traut, dann kann man mit dem Scuddy auch bei höherem Tempo enge Kurvenradien fahren. Der Mut des Fahrers ist hierbei das größte Hindernis, das Fahrwerk des Scuddy ist es meist nicht Zwinkerndes Smiley Hier das Video

Auch auf holprigem Untergrund (Katzenkopf Pflaster) fährt sich der Scuddy weitgehend neutral. Wird es zu holprig, dann sollte man sich etwas nach vorne lehnen, sonst beginnt der Scuddy leicht zu springen. Sobald aber mein Rucksack im Korb vorne drinnen ist passt es wieder, somit ist das meckern auf hohem Niveau …

Am Rückweg durch die Hauptallee kommt auch ein Stück Schotterweg und ebener Waldboden unter die Räder. Auch diese Strecke ist für den Scuddy keine große Herausforderung. Kommt man an kleine Hindernisse, wie Äste oder kleine Steine sollte man sich abgewöhnen wie zwischen die Vorderräder “in die Mitte” zu nehmen, denn dann bekommt sie das Hinterrad ab. Ist aber reine Gewöhnungssache.

Zu Hause angekommen spüre ich eine leichte Verspannung. Ich bin jetzt ca. 30 km auf dem Scuddy gesessen und stelle fest, dass meine Haltung nicht optimal war.
Heute war mal ein “Sitz-Tag”. Das bedeutet ich hatte den Sitz auf dem Scuddy montiert. Morgen wird ein “ohne Sitz Tag” da ich den Scuddy im Zug mitnehmen muss, und beim Zusammenklappen ist der Sitz im Weg! Mal sehen ob sich mein Körper beim Stehen leichter tut.

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Scuddy – 1. Eindruck

2015-04-15 Scuddy_freiDas erste Mal habe ich den Scuddy im Internet vor ca. 3 Jahren gesehen, als er angekündigt wurde. Heute hab ich mir den Scuddy in der City Version zum Testsen abgeholt. Der erste Eindruck ist schon mal sehr gut. Der Scuddy ist zwar merklich größer als E-Twow oder U-Carver, lässt sich aber fast auf die Größe einer Bierkiste zusammenlegen.

Die Ausstattung für den Fahrbetrieb lässt auf den ersten Blick keine Wünsche offen.

  • Hydraulische Scheibenbremsen vorne, Trommelbremse hinten
    Rekuperationsbremse zusätzlich!
  • LED Beleuchtung vorne und hinten inkl. Bremslicht
    Die Frontbeleuchtung ist hervorragend stark!
  • sehr kraftvoller Motor der von 1500W auf 600W für Österreich abgeregelt wurde.
    schafft Steigung von 20% ohne Probleme!
  • 2 Fahrprogramme für bis zu 20 km/h und sanftem Antritt, oder bis 25 km/h und kräftiger Beschleunigung. Es gibt auch eine 35 km/h Variante mit rotem Taferl
  • wahlweise mit Sitz oder stehend zu verwenden
  • elektronische Wegfahrsperre über RFID-Chip und versperrbares Akkuschloss
  • 512 Wh LiFePo4 Hochleistungs Akku abnehmbar (ca. 6 kg)
  • Klickfix Halterung bereits serienmäßig

Ich habe knapp eine Woche zum testen und werde herausfinden wie man mit dem Scuddy in Wien unterwegs sein kann. Eines weiß ich nach einer ca. 20 km Fahrt von gestern jetzt schon. Spaß macht es jedenfalls!!

Bezugsquelle T43B.freizeit (Generalimporteur)

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Scuddy – Tretroller ohne “Tret”

Heute habe ich beim Stöbern im Internet wieder mal was innovatives gefunden!
Den Scuddy!

Der kleine Roller hat eine Geschwindigkeit von 20 km/h (32 km/h) und eine Reichweite von ca. 40 km (32 km) je nach Typ. Ich bin ja schon einige Fahrzeuge gefahren, aber dieses Ding sieht wirklich sehr gut aus!!

Warum?
Weil es auf Praxistauglichkeit entwickelt wurde!!
Würde das Gerät wirklich gerne mal eine Woche fahren, vielleicht klappt das ja mal …..

hier ein Video von dem Scuddy ….

Quelle und Testbericht: Golem.de

Imagevideo vom Scuddy

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