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Nuvincy Harmony & Sunstar S03+ nach 2 Wochen

Nun teste ich die Kombination der Nuvinci Harmony und Sunstar S03+ (36V) seit 14 Tagen.
In der Praxis hat sich diese Kombination sehr gut bewährt!

Ich möchte hier auch gleich Anmerken dass die Kombination für Alltags Radler keinerlei Wünsche offen lässt!
Folgende Punkte sind mir bei meinen hohen Anforderungen besonders aufgefallen:

Schaltung Nuvinci Harmony:

  • 2015-08-26 HarmonyDie Schaltung hat einen Automatikmodus, wo man die Tretfrequenz festlegt (blaue Anzeige), oder eine normale Schaltmöglichkeit für die Übersetzung. Beide Varianten sind stufenlos regelbar!
  • Die Kraft des Motors wird von der Schaltung sehr gut umgesetzt
    Man kann mit dieser Kombination Steigungen bewältigen, die an die Haftgrenze der Reifen meines Testfahrrades gehen. Da bei optimal eingestellter Kadenz nicht geschaltet werden muss, zieht das Fahrrad wie am Gummiband, nahezu jede Steigung hinauf! Das ist vorbildlich!!
  • Bei geringer Tretfrequenz kann man in Kombination mit dem Motor sehr einfach brauchbare Geschwindigkeiten erreichen. Der “offene” Motor bringt es mit kräftigem Treten bei der Schaltung auf über 35 km/h. Die Straßenvariante regelt natürlich bei 25 km/h ab, wie vorgeschrieben!
  • Ab 40 km/h beginnt dann, mit oder ohne Motor,  die “Haxlerei”. Soll heißen, dass beim schnelleren Bergabfahren nicht mehr so bequem mitgetreten werden kann, so wie ich es von meiner Rohloff Schaltung gewohnt bin.  Das liegt an der etwas geringeren Bandbreite der Nuvinci Schaltung (360% im Vergleich zu 528% beim Rohloff). In der Praxis ist das trotzdem ein guter Wert!
  • Leichte Aussetzer habe ich bemerkt, wenn es zu stärkeren Erschütterungen kommt. Die Schaltung muss dann neu kalibrieren und hat kleine Unstimmigkeiten von ca. 1/4 Sekunde. Das ist zwar unbedenklich beim Fahren, führt aber zu kurzem Schlupf. Dieser Schlupf macht sich auch bemerkbar wenn sich die Steigung plötzlich ändert. Die Nuvinci muss dann Drehmoment nachregeln und das merkt man an einem kurzen Drehzahlanstieg beim Motor und einem Nachlassen des Gegendrucks auf den Pedalen.
  • Generell spürt man bei der Schaltung einen minimalen Kraftverlust beim Antreten. Ich vermute das ist der Zeitraum wo die beiden Kugel in der Schaltung die Flüssigkeit zusammenpressen bis Reibung entsteht. Ist nicht schlimm, aber gewöhnungsbedürftig. Wird außerdem von einem kräftigen Motor wieder relativiert Zwinkerndes Smiley
  • Selbst ohne Elektroantrieb macht die Nuvinci auch eine gute Figur. Nur dass man dann bei steilen Passagen selbst die Kraft aufbringen muss, um zügig voranzukommen. Hier wünsche ich mir bei sehr steilen Passagen noch 1-2 kleinere Gänge…
  • Die Schaltung funktioniert sogar ganz ohne Strom. Allerdings nur mit EINEM, sehr leichten Gang. Man kommt damit zwar auch weiter, nur Freude macht es keine.
    In so eine Situation kommt man aber nur mit viel Gedankenlosigkeit, denn selbst ein leerer Akku, der den Motor nicht mehr antreiben kann, schafft es noch Strom für ca. 50 km Schalten mit der Nuvinci zu liefern, bevor er komplett leer ist.

Ich würde bei der Schaltung eigentlich nur 4 Einstellungen brauchen:

  1. schnell (Stufe1)
  2. leicht Bergauf (Stufe 3-4)
  3. steil bergauf (Stufe 5-7)
  4. Uphill (Stufe 10-12)

Motor Sunstar S03+ (36V)

  • 2015-08-19 10.31.07Der Motor reagiert kraftvoll und passt gut in diese Kombination
  • Die Drehmomentsteuerung sorgt dafür dass man trotz des kräftigen Vortriebs noch in die Pedale treten muss. Denn der Motor addiert seine Leistung zu der Kraft mit der man tritt.
    Vereinfacht: Je stärker der Pedaldruck, desto mehr kraft vom Motor.
    Stufe1 ca. +100%, Stufe 2 ca. +200% und bei Stufe3 ca. +300%.
    Wobei die Zugaben nicht so exakt zu nehmen sind!
  • In der stärksten Unterstützungsstufe ist der Nachlauf von fast einer Sekunde merkbar. Die Schaltung kompensiert allerdings ein kleines Bisschen davon. In der kleinsten Stufe ist der Nachlauf dafür kaum spürbar.
  • Das Display ist sehr gut ablesbar, für meine Begriffe aber etwas überdimensioniert!
  • die automatische Displaybeleuchtung sorgt dafür dass es immer gut ablesbar bleibt
  • Die Tasten wirken nur auf der Hälfte wo die Beschriftung ist.
    Die andere Hälfte der Tasten ist ohne Funktion. Das verwirrt am Anfang etwas und wirkt unfertig.
  • Die Anzeige hat 2 rückstellbare Kilometerzähler (Trip1, Trip2) die beide gleichzeitig mitlaufen. So lässt sich ein Tageskilometerstand und zusätzlich einer für Streckenabschnitte speichern. Natürlich gibt es auch einen Gesamtkilometerstand.
    Zusätzlich sieht man noch die Geschwindigkeit, die Unterstützungsstufe (Support), den Akkustand und die Außentemperatur. Sehr gut ablesbar und vorbildlich angeordnet.

Alles in Allem macht die Kombination sehr viel Freude, weil man sehr faul unterwegs sein kann.

Werd ich mein Utopia umbauen?
NEIN, denn die Bandbreite meiner Rohloff Speedhub 500 ist mir sehr recht.
Speziell beim Fahren ohne Strom, wird mir schnell klar, wie toll es ist, eine Schaltbandbreite von 528% mit 14 vollkommen symmetrischen Gängen zu haben!
Das kann auch die nahezu perfekte Automatik der Nuvinci nicht toppen.

Beim Elektrisch Fahren, ist es allerdings durchaus oft ein Vorteil, wenn man gar nicht mehr schalten muss! Somit kann ich diese Variante für alle Leute empfehlen, die sich nicht gerne mit Gängen, oder dem Schalten an sich auseinander setzen wollen. Wenn allerdings Nuvinci, dann bitte mit Elektromotor im Rad, sonst macht es wesentlich weniger Freude!

Quellen:
Testfahrrad von backwind.at
Motor: Sunstar
Schaltung: Nuvinci Harmony

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Scooterbike mit Nuvinci Schaltung und Elektro Antrieb

Das Skooterbike von Used habe ich 2011 schon einige Monate getestet. Damals hatte das Rad einen BionX Heckmotor und eine Nabenschaltung. Nun hat Michael von Backwind dem Fahrrad ein völlig neues Antriebskonzept verpasst!
Der Motor ist ein Sunstar S03+ in der neuesten Variante mit 36V und neuem Display. Die Schaltung ist eine Nuvinci Harmony 360.

Schaltung:
2015-08-13 nuvinci-getriebe-funktionsweiseDie Nuvinci Harmony 360 gibt es nun schon ein paar Jahre. Ich habe die Schaltung schon kurz angetestet, aber noch nie in einem Sesselrad.
Die Konstruktion ist grundsätzlich genial, da sie wie ein Planetengetriebe funktioniert und mit der elektrischen Verstellung zusätzlich noch eine fixe Kadenz (Tretfrequenz) ermöglicht. In Kombination mit einem Elektroantrieb im Tretlager eine geniale Kombination. Genauere technische Infos über das Funktionsprinzip der Schaltung könnt ihr in diesem Video von Nuvinci sehen!
Eine weniger technische Beschreibung gibt es hier

Motor:
Der Sunstar S03 ist ein “alter” Bekannter. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er Drehmoment gesteuert ist und dadurch sehr gut für meinen Einsatzzweck passt. Denn ich will meine eingesetzte Kraft verstärkt haben und nicht nur durch das drehen der Pedale fahren, wie bei einem Kadenz gesteuerten Motor.
2015-08-13 iBike-S03 -KB-0004-with-human-interfaceObwohl der Gedanke, nur durch drehen der Pedale ohne Anstrengung zu fahren, durchaus verlockend wäre.

Ich werde das neue Antriebskonzept mal ein paar Tage testen und hier berichten….
Soviel schon mal als Vorgeschmack: Diese Kombination ist hervorragend abgestimmt!

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Utopia Phönix – Frühlingserwachen mit Hindernissen

Gestern habe ich mein Utopia Phönix ausgewintert und meine erste Fahrt gemacht. Nach kurzer Teststrecke musste ich leider feststellen dass die Kette oft über irgendein Zahnrad rutscht und somit einen kurzen und lauten Schlupf erzeugt.
Dieses Problem hatte ich letztes Jahr auch schon, allerdings nicht so intensiv wie jetzt. Eine Nachfrage bei einigen Spezialisten hat damals sehr widersprüchliche Informationen zu Tage gefördert.
Von “Kette defekt” (ist ca, 1000km alt) bis “alle Zahnräder tauschen”  (ebenfalls nur 1000km alt), bis zu Rohloff Schaltung defekt, waren alle Vorschläge vertreten.

Fazit: Nix genaues weiß “Man” nicht.
Deshalb habe ich Michael von Backwind ersucht, sich das mal anzusehen.
Er ist für mich der “Mann” für solche Dinge2014-02-24 Utopia Werfer
Da ich die nächsten Tage auf einem Seminar bin, brauche ich mein Utopia einige Tage nicht.
Somit war der Zeitpunkt günstig, damit mein Utopia rechtzeitig zu Frühlingsbeginn wieder einsatzbereit ist.

Sehr überrascht war ich, als Michael schon am selben Tag anrief und das Problem gelöst hatte.
So machten wir gleich gemeinsam eine kurze Radtour um zu prüfen ob auch wirklich alles passt.
Nach den ersten 10 km war klar, es passt!! Michael hatte herausgefunden, dass der Kettenwerfer etwas zu locker eingestellt war und die Kette dort die Möglichkeit hatte ab und zu ein Ritzel “auszulassen”.

Danke Michael für’s tüfteln!!
Er ist halt einfach der Beste…..
Uns solange die Saison noch nicht voll eingesetzt hat, ist er zusätzlich noch der Schnellste Zwinkerndes Smiley
Und dafür gibt’s eine Jause bei der Kurkonditorei Oberlaa, wo wir im Zuge unserer Tour vorbeikommen….

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Sunstar S03+ Rückbau!!

Schon wieder Probleme mit dem Sunstar S03+! Der Motor macht Zicken, ich will darüber gar nicht mehr schreiben. Nur soviel:
Die Qualität des neuen Motors entspricht nicht meinen Erwartungen!

Michael hat meinen alten Motor Sunstar S03 aus seinem Testfahrrad wieder ausgebaut und mein Utopia bekommt ihn wieder zurück. Ich fahre ab heute wieder Sunstar S03 (ohne Plus).

An die etwas andere Steuerung werde ich mich wieder gewöhnen, aber ich will FAHREN und nicht dauernd irgendwo rumstehen …..

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Seitenständer Verlängerung fürs Utopia Phönix

20130913_Seitenständer1Nachdem Einbau der gedämpften Vordergabel, ist mein Utopia vorne ca. 5cm höher.

Deshalb hatte mein ESGE Seitenständer leider Probleme den Boden angemessen zu erreichen.
Das Phönix stand meist so schief, dass es bei der leichtesten Belastung umfiel!

Die Idee den Ständer zu verlängern schien mir die einfachste Idee.
Damit würde das Fahrrad wieder gerader stehen und auf dem Ständer wäre nicht so viel Gewicht.
Leider konnte ich in keinem der vielen Baumärkte ein passendes Rohr finden, welches man einfach über den konischen Ständer drüber schieben konnte.
Ein Tipp von einem Freund zum Spezialisten zu gehen, hat dann geholfen. Bei der Firma Petzolt in der Burggasse,  fand ich nicht nur ein Alurohr in passendem Durchmesser, sondern auch ein kleines Stück Verschnitt.Toll denn so musste ich keine 2m lange Stange des Rohres kaufen um ein 35cm Stück zu bekommen.
Inklusive dem Zuschnitt einer kleinen Metallplatte kostete mich der ganze Spaß gerade mal 2 EUR. 20130913_Seitenständer2

Das Rohr passt komplett über den Ständer und da  der Ständer konisch ist, steckt es ab der Hälfte dann fest auf dem Ständer.
Ganz ohne Schrauben oder sonstige Befestigung!

Ein alter Kunststoffuß eines Nordik Walking Stick hat zufällig GENAU den Innendurchmesser dass er auf das andere Ende des Rohres passt.
Ein bisschen schwarzer Sprühlack und alles sieht aus, als hätte der Hersteller es so vorgesehen.

Ich bin begeistert, wie einfach das alles funktioniert hat. Auf dem rechten Bild sieht man wie das im fertigen Zustand aussieht.
Das Fahrrad steht jetzt wieder viel steiler, dadurch ist auch weniger Stützlast auf dem Seitenständer.
Mal sehen wie lange diese Lösung funktioniert, wenn ich mal eine Radtour mit 2 vollgepackten Satteltaschen mache…..

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Sunstar S03+ – Getriebeschaden nach 3 Monaten!

Mit dem alten Motor (Sunstar S03) bin ich  mehr als ein Jahr wirklich gut gefahren!
Danach hat Michael mir einen Sunstar S03+ im Tausch angeboten.

Die Vorteile des S03+ waren angeblich:

  • Abstimmung auf 20 Zoll
    daher bessere Steuerungsfähigkeiten
  • Metall statt Plastik Getriebe
  • verbesserte und empfindlichere Abstufung zwischen den Unterstützungsstufen

Dieses Angebot war sehr günstig und ich habe es angenommen.

Nun habe ich den Motor S03+ knapp 3 Monate im Einsatz und schon macht er schlapp!!
Am letzten Freitag hatte ich einen Getriebeschaden!!

Gottseidank ist Michael noch nicht im Urlaub und so war der Schaden 2 Tage später schon wieder repariert!
Diesmal bin ich selbst dabei und sehe mit an was Michael da genau macht.

20130901_S03 ZahnradWir mussten den Sunstar S03+ komplett zerlegen um an das Getriebezahnrad zu kommen!
Meine Enttäuschung war groß, als ich sah, dass der Motor leider nur ein Kunststoffzahnrad verbaut hatte.
Eigentlich war das einer der Gründe warum ich den neuen Motor haben wollte!!
Die Zähne des Rades sind regelrecht abgerieben, wie man auf dem Fotos sehen kann.
Spricht nicht für die Qualität des neuen Motors!!

Leider hat Michael kein Metall Ersatzteil mehr lagernd, deshalb bauen wir schweren Herzens wieder eines aus Kunststoff ein.
Die Reparatur dauert knapp eine Stunde, und Michael verlangt diesmal auch nur eine freiwillige Spende von mir.
Er selbst hatte auch noch keinen S03+  offen und ist auch etwas überrascht!

Meine Enttäuschung über den S03+ ist groß, denn der Motor hat kaum 3 Monate gebraucht um das Getriebe zu schrotten.
Meinen alten S03 gibt es heute noch und er funktioniert nach wie vor!!
Neu ist also nicht immer besser!!
Und wenn der alte S03 nicht für eine falsche Raddimmension ausgelegt wäre hätte ich ihn am liebsten wieder zurückgenommen!

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Utopia Phönix – neue Vordergabel mit Dämpfer von Backwind

Nachdem ich von Volker stark inspiriert wurde hat mein Utopia nun auch eine neue Vordergabel bekommen.
Nochmal vielen Dank, Volker für die Vorreiterrolle Zwinkerndes Smiley
Dank auch an Michael von Backwind.at für die exzellente Durchführung des Umbaus!!

20130815_D90_0556Michael hat sich wirklich ins Zeug gelegt, denn der ursprüngliche Plan, die Gabel einfach auszutauschen blieb leider Theorie!

Da mein Lenker recht weit oben ist, musste tatsächlich wesentlich mehr gemacht werden!
Längere Bremsleitungen von Magura mussten angeschafft und angepasst werden. Nahezu alle elektrischen Leitungen wurden verlängert (Motor, Dynamo, u.s.w)
Und natürlich alles zerlegt und wieder zusammengebaut. Dafür war mein Utopia nun fast eine Woche in Michaels Werkstatt.

Die erste Probefahrt brachte dann einen sehr emotionalen Ausbruch “ist das GEEEEIIIILLL !!!!”

Das Utopia fährt sich wie auf Wolken, obwohl Michael den verstellbaren Dämpfer vorne auf die härteste Einstellung justiert hatte.
Weicher geht zwar auch, aber dann kann es sein, dass er bei hohen Randsteinauffahrten durchschlägt, was der Lebensdauer des Dämpfers nicht besonders gut tut.

Das Fahrgefühl ist einmalig, denn der Dämpfer ist so gewählt dass er Stöße von Vorne auch in der härtesten Einstellung wirklich wunderbar ausfedern kann.
Da die Gabel etwas länger ist als das Original wurden im oberen Bereich einige dezente Spacer eingebaut.
Das Vorderrad steht nun etwas höher, was dazu führt, dass man den Lenker weiter in den Lenkerhals schieben kann.
DAS stabilisiert wiederum die Gabel etwas mehr. 20130815_D90_0557

Alles in Allem fährt sich das Utopia merklich weicher, aber genau so sicher wie vorher. Heftige Bremsmanöver führen nun nicht mehr so schnell zum Blockieren der Gabel, weil der Dämpfer zuerst einfedern muss. Fühlt sich subjektiv sicherer an. In schnell gefahrenen und unebenen Kurven dafür wirkt das Vorderrad etwas weniger starr. Das wird subjektiv zwar als instabil wahrgenommen, wirkt sich aber nicht merklich auf die Stabilität in der Kurve aus.

Fazit:
Ich würde es sofort wieder machen!!
Obwohl die Umbaukosten dann doch etwas höher waren als geplant!

Material: Vordergabel, Abstandscheiben, Montagematerial, Magura Brems Reparatur Kit, Kabeln ca. 180,-
Arbeitszeit: beim ersten Mal einen halben Tag, der nächste Umbau klappt dann schon ich 3-4 Stunden…

Danke Michael für die kulante Verrechnung deiner Zeit und dein Durchhaltevermögen für dieses Experiment!!
Und sorry für meine zeitweise Ungeduld Zwinkerndes Smiley

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Sunstar S03+ – fast drei Wochen mit dem neuen Motor

2013_05_01_Motor_7291Nun habe ich den neuen Motor seit ca. 3 Wochen auf meinem Utopia montiert.
Den ersten Eindruck habe ich hier ja schon kundgetan.
Hier der zweite Eindruck…

Motorgeräusch

Nachdem der Country Vollkettenschutz von Utopia nun weg ist, hallt der Motor nicht mehr so. Allerdings ist der Sunstar S03+ etwas lauter von Fahrgeräusch als der S03. Michael meint, das liegt an den Metall Zahnrädern im neuen Motor. Der alte S03 (ohne Plus) hatte einige Kunststoffzahnräder die offensichtlich etwas leiser sind. In Summe hat sich das Geräusch aber trotzdem etwas “verfeinert”, da der Plastikkasten des Kettenschutz, das Motorgeräusch nicht mehr verstärkt.

Antriebsgefühl

Das Antriebsgefühl hat sich im Normalbetrieb (ohne ECO) kaum geändert. Der Motor unterstützt immer noch kraftvoll bis etwas über 28 km/h und lässt dann nach. Wenn man stark in die Pedale tritt spürt man die Unterstützung bis fast 33 km/h. Allerdings hilft sie dann nur mehr mit, ohne große Kraft.
Im ECO Modus bekommt der Motor ein sehr interessantes neues Fahrgefühl!
Der Unterschied der drei Unterstützungsstufen ist jetzt wesentlich deutlicher zu spüren! Offensichtlich kann der Motor jetzt, da er meinen Radumfang kennt, viel präziser arbeiten Zwinkerndes Smiley

Die Stufe 1 ist nun bestens geeignet für eine Radtour mit “unelektrischen” Mitfahrern. In dieser Stufe gibt es nur sanfte Unterstützung, die man kaum merkt. Wenn man zügig weiterkommen will, muss man sich schon etwas anstrengen! Einen Nachlauf des Motors spürt man in dieser Stufe nur sehr selten.

Die Stufe 2 ist meine Lieblingsvariante. Sie unterstützt merklich und ist daher ideal zum dahingleiten mit 25 km/h. Anstrengen muss man sich nur wenn es bergauf geht, aber so richtig ins Schwitzen kommt man nicht.
Der Nachlauf ist in dieser Stufe nur manchmal merkbar

Die Stufe 3 ist was für Faulsäcke. Sie unterstützt sehr kraftvoll, aber hat auch einen merklichen Nachlauf von 1-2 Sekunden. Hier muss man beim Schalten, speziell mit der Rohloff, schon etwas mitdenken. Denn wenn der Motor gerade noch an der Kette zieht ist NIX mit Schalten…
Ich verwende diese Stufe gerne wenn ich es eilig habe und der Akkuverbrauch wurscht ist. Die 3er wird auch kurz aktiviert wenn es mal ein Stück bergauf geht und ich zu faul zum Schalten bin. DAS geht natürlich merklich auf den Akku!

Kettenschutz

Das integrierte Kettenschutzblatt auf dem neuen Zahnkranz sieh zwar super aus, es wirkt aber nur mäßig. Ich hatte schon 2 x ein Stück Hose in der Kette. Hier muss noch was Besseres gefunden werden. Bis dahin werde ich halt mit den uncoolen Hosenclips fahren Zwinkerndes Smiley Schade dass der Utopia Kettenschutz so wenig robust ist, denn der vordere Teil war schon ganz praktisch…

Akkuverbrauch

Der Akkuverbrauch hat sich nur wenig geändert. In der 1.Stufe bei einer Radltour von ca. 38 km mit ECO, konnte ich gerade das Blinken des letzten Akkupunktes bemerken. Hier wären noch 5-7 km drinnen gewesen. Das sind zwar 5 km mehr wie vorher, aber keine berauschende Mehrleistung. im Vergleich zu früher.
Aber immerhin eine Verbesserung.

Alles in allem bin ich mit dem Sunstar S03+ sehr zufrieden. Speziell dass der Motor jetzt die Drehzahl erkennt, hat ihn noch etwas smarter und flexibler gemacht. Somit wird das Gute noch einen Tick besser, was immer wieder Freude macht.
Danke Michael für das Angebot und die fairen Umbaukosten!

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Utopia Phönix – wie praxistauglich ist es in der Stadt

Ich werde immer wieder gefragt,

  • wie denn das Utopia Phönix so in der Stadt zu fahren ist
  • ob es in der Praxis unterschiede zum “normalen Fahrrad gibt
  • ob es Einschränkungen damit gibt
  • und viele andere Dinge mehr…

Das Utopia Phönix ist DAS bequemste Fahrrad welches ich je gefahren bin! Allerdings muss man sich mit der Fahrgeometrie des Phönix vertraut machen und die Unterschiede zum “normalen” Fahrrad akzeptieren.2013_05_23_Aufzug Liesing1

  • Die Sitzposition ist etwas tiefer
  • das Phönix ist um ca. 15 cm länger
  • Die Lenkung reagiert merklich direkter und leichter
    weil wenig Gewicht auf dem Vorderrad ist.
  • “Vorne” bremst auch etwas weniger gut, besonders in Kurven!
  • der Radstand und der Wendekreis ist merklich größer

Die tiefere Sitzposition macht für mich im Straßenverkehr keinen Unterschied. Allerdings bin ich mit 195 cm Körpergröße auch nicht gerade klein. Beim Fahrverhalten gibt es keine Probleme, wenn man beim Bremsen die meiste Bremskraft auf das Hinterrad verlegt. Die auf meinem Phönix verbauten hydraulischen Scheibenbremsen sind da eine sehr große Hilfe!

Im Notfall stellt man einfach die Füße VORSICHTIG runter und erhöht dadurch die Bremswirkung. Nebenbei kann man damit auch das Fahrrad gerade halten. DAS sollte man aber unbedingt vorher üben!!!

2013_05_23_Sitz GriffDas Phönix ist extrem leichtgängig, und daher auch ohne Strom nicht schwer zu Fahren. Die symmetrische Rohloff 14 Gang Schaltung hilft dabei. Durch diese Leichtgängigkeit kann man das Phönix auch gut schieben. Beim rangieren in der U-Bahn oder im Zug machen sich die 15 cm Überlänge manchmal bemerkbar. Beispielsweise wenn mal ein Aufzug zu klein ist, oder ein Rangierbereich. Aber das lässt sich oft umgehen, wie man an dem Foto rechts (hier mit dem Scooterbike) gut sehen kann Zwinkerndes Smiley. Manchmal aber auch nicht. Hilfreich ist hier auch der kleine eingebaute Griff hinter dem Sitz, denn damit kann man das Utopia sehr gut kurz mal anheben.

Im Vergleich zu einem Liegerad ist das Phönix einfacher zu fahren, da man die Füße nicht so weit auf das Rad hinaufheben muss. Auch ist am Phönix die Sitzposition nicht ganz so tief wie auf dem Liegerad. Denn der Oberkörper ist ja aufrecht. Übersehen wird man mit dem Phönix seltener, weil man kaum kleiner ist, als auf einem herkömmlichen Fahrrad. Außerdem ist das Phönix ein absoluter Blickfang. Und wenn mal was passiert, ist das Phönix nach der Eingewöhnungsphase intuitiver zu bremsen.

Alles in Allem ist das Phönix sehr gut für größere Strecken, aber auch für die Stadt geeignet. Zum Mitnehmen in der U-Bahn oder Schnellbahn ist es weniger praktisch, wobei auch das bisher keine Probleme verursacht hat! Wenn’s manchmal etwas enger wird, muss man halt ein bisschen improvisieren …..
Vergleichbar sind auch das Scooterbike von Used und der MCS Cruiser die auch sehr gut, aber nicht so einfach zu fahren sind.

Die hier beschriebenen Erkenntnisse sind natürlich meine persönliche subjektive Wahrnehmung. Sollte ihr andere Erkenntnisse haben, freue ich mich über einen Kommentar….

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Utopia Phönix – Motor Update auf Sunstar S03+

Motor_7291Da sich am Utopia speziell im Antriebsstrang eine merkliche Abnutzung gezeigt hat (Kette, Zahnkränze) habe ich mit Michael von Backwind kurz geplaudert.

Bei diesem Gespräch kam heraus dass mein Sunstar S03 Motor aus der ersten Baureihe nicht für 20 Zoll konfigurierbar war. Dadurch konnte die Drehzahl der Räder nicht in der Motorsteuerung berücksichtigt werden.
ECO Schalter_7296Nicht dass ich mit der Leistungsentfaltung unzufrieden bin, ganz im Gegenteil, aber manchmal darf es auch mal etwas sanfter zugehen. Speziell dann, wenn die Verschleißteile des Antriebs (Kette, Zahnkränze) dadurch wesentlich geschont werden können.

Michael hat mir daher angeboten ein Upgrade auf Sunstar S03+ zu machen, der auf 20 Zoll konfiguriert ist. Dadurch bekommt der Motor die Möglichkeit die Raddrehzahl in der Motorsteuerung zu berücksichtigen. Das gibt mir die Möglichkeit zusätzlich einen sogenannten ECO Modus, über einen Schalter, zu aktivieren.
Bei dieser Gelegenheit hat Michael mir auch einen neuen Zahnkranz mit integrierter Kettenschutzscheibe und dazu passende Pedalhebel montiert. Beides in mattschwarz, hervorragend zum schwarzen Utopia passend. Wir nennen die Tuningvariante “Black Beauty” Zwinkerndes Smiley

Kettenblatt_7293Heute hatte ich bei einer kurzen Radtour die Gelegenheit das neue System zu testen.  Im sogenannten ECO Modus, regelt der Motor früher ab und beschleunigt auch etwas sanfter. Wirklich praktisch, wenn man mit nicht elektrifizierten Freunden eine Radtour macht, denn dann merkt man nicht so extrem den elektrischen Vortrieb.
Deaktiviert man den ECO Modus, dann gibt der Motor, wie bisher auch, die volle Leistung ab.

Durch den Wegfall des defekten Vollkettenschutz, wirkt der Motor auch merklich leiser und das Antriebsgeräusch hallt nicht mehr so. Alles in allem läuft damit meine “Black Beauty” schon nahezu perfekt. Jetzt fehlt nur noch der hintere Zahlkranz, der noch nicht lieferbare Big Apple Plus und die neue Kette, dann ist alles wieder absolut TOP.

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iGrip Universalhalterung mit dem Xperia Z

Lenkkopfhalterung_7287Nun habe ich die erste Tour mit dem Universalhalter von iGrip hinter mir.
Ich habe mich bei dieser Fahrt für die Montage der Halterung am Lenkerkopf entschieden.
Diese Montagevariante sieht auf dem Utopia Phönix nicht nur edel aus, sondern sorgt auch dafür dass das XperiaZ durch den Montagearm etwas näher bei mir, und daher besser abzulesen ist.

Die Klemmhalterung aus dem KIT hat von der Breite her, gerade noch für das XperiaZ gepasst, breiter lässt sich die Halterung nicht mehr öffnen!
Ohne die Befestigungsriemen, sollte man die Halterung nicht verwenden, denn da besteht die Möglichkeit, dass das XperiaZ herausfällt.
Das mit der Halterung mitgelieferte Gummiband sorgt aber für bombensicheren Halt.

2013-04-27 Richter Test2Allerdings stört das Sicherungsband ein kleines Bisschen die Bedienung. Speziell das Handy zu entsperren, ist damit eine besondere Herausforderung! Ich rate daher in diesem Fall die Bildschirmsperre zu deaktivieren.
Auch beim Ablesen der Komoot Karten ist es manchmal so, dass sich eine Abzweigung gerade hinter dem Gummiband befindet, aber man gewöhnt sich dran.

Kurze Zeit habe ich mir eine der alten Klemm-Halteschalen ohne Gummiband, für mein XperiaZ gewünscht. Diese gibt es allerdings nicht mehr. Angeblich waren diese Klemmsysteme nicht 100% sicher gegen Herausfallen des Smartphones gesichert! 

DAS kann mit der von mir getesteten iGrip Halterung und aktiviertem Gummiband NICHT passieren.
Selbst einige Passagen mit Kopfsteinpflaster konnten in meinem Test nicht dafür sorgen, dass mein XperiaZ sich aus der Halterung lockerte.
Alles in allem kann man diese Lösung daher als sehr praxistauglich bezeichnen! Ich werde also auf jedes meiner Fahrräder eine iGrip Montageplatte befestigen.

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Utopia Phönix – der April macht was ich will

In den letzten beiden Monaten wurde mein Utopia so richtig auf Vordermann gebracht!

Lenker_7285Neuer Lenker:
Da der alte Lenker eigentlich immer schon etwas zu kurz war, habe ich einen neuen Lenker bestellt.
Der “Neue” hat den Vorteil dass ich mit der Lenkstange etwas tiefer in das Hauptrohr komme und somit der Lenker etwas sicherer montiert ist. Durch die Doppelstrebe in der Mitte, kann ich nun meine Zusatzanbauten (Tacho, Handyhalterung, u.s.w) etwas besser verteilen.

Neuer Mittelstoßdämpfer:

Dämpfer_7299Der alte Stoßdämpfer in der Mitte war schon etwas müde. Der neue Luft Dämpfer Epicon R der Firma SR-Suntour macht sich wirklich hervorragend.
Man kann den Luftdruck und damit die Dämpfung variieren.
Auch komplett sperren lässt er sich, wobei ich das sicher nicht brauchen werde.
Merklich angenehmer fährt sich das Utopia nun.

Kettenschutz weg:
Der sogenannte Vollkettenschutz wurde entfernt!  Nachdem ich jetzt ein Jahr verzweifelt versucht hatte ihn am Leben zu halten, ist er nun endlich Geschichte….
Dieses Teil ist meiner Meinung nach eine Fehlkonstruktion. Somit werde ich auch keinen mehr bestellen!
Eine neue Lösung ist schon in Sicht, aber dazu später mehr…

In den nächsten Wochen kommt dann noch der neue Hinterreifen der brandneue Schwalbe Big Apple Plus. Dieser Reifen ist besonders Pannensicher und daher perfekt für mein Utopia.

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Fahrrad Korb und Ortlieb Taschen gleichzeitig befestigen

2012_09_08_Klickfix1Wenn man flexibel Dinge mit dem Fahrrad transportieren will, dann ist es nötig auch für entsprechende Transportbehälter zu sorgen.
Ich Normalfall reicht dafür ein Gitterkorb am Packlträger. Bei mir ist das ein Klickfix City Max, da dieser Korb so engmaschig ist, dass auch kleine Gegenstände, wie Schlüssel, nicht durchfallen können. Dieser Korb ist auf der Klickfix Gepäckträgeradapter versperrbar montiert.

Auf unseren längeren Radtouren hat sich allerdings etwas mehr Platzbedarf bemerkbar gemacht und so habe ich zwei Ortlieb Backroller Fahrradtaschen gekauft. Diese Taschen sind nicht nur qualitativ sehr hochwertig, sondern auch wasserdicht. 2012_09_08_Klickfix2
Leider ist es Standardmäßig nicht möglich auf dem KlickFix System einen Korb UND Taschen zu befestigen, da der Korb die Schlitze für die Taschen verdeckt. Deshalb sind auf meinem Klickfix Korb Distanzhüllen montiert um etwas Abstand für die Bügel der Taschen zu schaffen. Auf der Klickfix Platte sind kleine Kunststoff Puffer montiert, damit das Ganze fest sitzt und nicht wackelt.

2012_09_08_Klickfix3Die Taschen müssen allerdings eingehängt werden, bevor der Korb montiert und versperrt wird. Vorteil daran ist, dass der versperrte Korb auch gleich verhindert, dass die Taschen entfernt werden können.
Alles in Allem eine recht brauchbare Lösung ……
Zur Perfektion werde ich irgendwann mal versuchen die von Hand gebrochenen Plastiktürkeile auf der Klickfixplatte gegen etwas hochwertigeres zu ersetzen, aber nur wegen der Optik, denn die Funktion ist jetzt schon gegeben…

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Utopia Phönix – Tausch der Sitzbespannung

Rechtzeitig vor meinem Urlaub ist nun die neue Sitzbespannung von Utopia eingelangt. Meine alte Bespannung hatte schon kurz nach den ersten Ausfahrten Risse im Stoff obwohl das Fahrrad erst 2 Jahre alt war, als ich es bekam. Eine Argumentation von Utopia war sofort, dass ja das Fahrrad mit Elektroantrieb nachgerüstet ist und deshalb die Bespannung höher belastet wird. Blödsinn, wie ich in meinem Test rausgefunden hab, denn je mehr der Motor antreibt, desto weniger fest muss ich auf die Pedale treten und daher an den Sitz drücken.  2012_08_10_Sitzbespannung2Also liebe Utopia diese „Ausrede“ zieht nicht 😉
Die neue Bespannung kostet mich also knapp EUR 100,- . Ich hoffe nur dass sie diesmal länger hält, denn bei diesem Preis ist mein Qualitätsanspruch eher groß !!

Wie macht man es nun: Zuerst sollte man sich GENAU ansehen wie der Bezug montiert ist. Besser noch ein paar Fotos machen, denn eine Montage Anleitung gibt es leider nicht!

Zuerst muss man alle Klettverschlüsse am Sitz von unten nach oben lösen und kann dann die Bespannung ganz nach oben schieben. Die Querstange am oberen Teil des Sitzes läßt sich durch leichtes Klopfen mit der flachen Hand nach oben entfernen. Sie ist nur draufgesteckt.
Danach kann man das obere Teil des Sitzes leicht herunternehmen und die Bespannung komplett ausfädeln.
Genau so einfach fädelt man die neue Bespannung wieder ein und klopft die Querstange wieder in die Führung. Eine Fixierung gibt es nicht. Dabei ist es wichtig die EInfädelrichtung zu beachten, denn die Ausnehmungen im unteren Bereich müssen hinten sein. Ist das falsch, muss man alles wieder ausfädeln! Danach schließt man die Klettbänder von oben nach unten. Da dem Ersatzteil keine Anleitung beiliegt, wie fest man welche Klettverschlüsse anziehen muss, mache ich das intuitiv nach Sitzgefühl. Botschaft an Utopia: Wenn ihr keine genaue Anleitung beifügt, gibts aber auch im Garantiefall KEINE Ausrede dass was „falsch“ montiert war!

Danke Volker für den Tipp mit der Einfädelrichtung, das war mir nicht sofort klar 😉

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Utopia Phönix – Statusbericht nach den ersten 1000 km

Nun bin ich schon ca. 1000 km mit meinem Utopia Phönix unterwegs. Hat keine 4 Monate gedauert, und bis auf ein paar kleinen Wehwehchen bin ich wirklich sehr zufrieden.
Nach ca. 600 km wurde mein Sunstar S03 leicht locker und ich musste auf ein kleines Service zu Backwind. Der tägliche Weg zur Arbeit welcher mich teils über Katzenkopf Pflaster führt, hat offensichtlich dafür gesorgt, dass die Motorbefestigung nachgezogen werden muss.
Da das Utopia wirklich sehr gut läuft merke ich solche Erschütterungen eher nicht.
Nun sitzt der Motor wieder fest und ich kann beruhigt weiterfahren.

2012_07_04_Utopia_KettengeberDas Utopia Phönix läuft auch mit ausgeschaltetem Motor so leicht dass man oft das Gefühl hat als würde es auf gerader Strecke niemals bis zum Stillstand ausrollen. Auch die Bremsen und die Schaltung arbeiten sehr zufriedenstellend. Zwar musste einmal der Geber der Gangschaltung nachgezogen werden, aber das war in ein paar Minuten erledigt. Auch muss man aufpassen dass der Kettenspanner (siehe rote Markierung) nicht während der Fahr irgendwo streift, da es sonst zu Beschädigungen kommt. Eine unabsichtliche Fahrt durch niedriges Gestrüpp hat diesen Umstand bereits einmal ausgelöst. Gottseidank habe ich die Spezialisten vom Fahrradeck, die solche Sachen wieder reparieren!

Mein Country Vollkettenschutz ist inzwischen so stark  2012_07_04_Utopia2beschädigt, dass man ihm mit den vorgesehenen Kabelbindern kaum noch befestigen kann. Die Gummimanschette, die das Kunststoffrohr des Kettenschutz hält hat auf der  angebrochenen Plastikscheibe zu wenig halt und rutscht alle 200 km herunter. Eine nette Geste vom Fahrradhändler, mir ein Ersatzstück für den gebrochenen Teil zuzusenden, hat leider nicht geklappt. Denn das zugeschickte Teil, hatte die gleichen Bruchstellen wie mein Original Kettenschutz. Der ursprüngliche Gedanke an einen Transportschaden hat sich schnell wiederlegt, denn die Platzikscheibe ist inzwischen regelrecht zerbröselt!
Irgendwie drängt sich mir der Gedanke auf dass dieses Plastikteil von minderer Qualität ist.
Sehr verwunderlich, denn das Fahrrad selbst macht einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck.
Der Kettenschutz gehört offensichtlich nicht dazu.
Ich spiele schon mit dem Gedanken dieses komische Ding ganz zu entfernen.

2012_07_04_Utopia SitzDer Sitz des Utopia macht nach den ersten 1000km leider keinen so tollen Eindruck. Ich weiß dass mein Phönix nicht mehr ganz neu ist, aber dass nach 2-3 Jahren die Sitzbespannung zu reißen beginnt obwohl das Fahrrad nichtmal 2000 km auf dem Tacho hat, finde ich schade. Es ist zwar derzeit noch nicht sehr schlimm, aber hier kündigt sich eine Reparatur des Sitzes schon an. Bei meiner Kilometerleistung fürchte ich dass es noch in dieser Saison passieren wird. DAS passt nicht ganz zum perfekten Qualitätseindruck!
Ich spiele hier mit dem Gedanken den Schalensitz des Scooterbike auf das Utopia zu montieren.
Dazu werde ich Michael von Backwind mal fragen, denn soweit ich weiß hat er noch ein Scooterbike in seiner Vorführ Flotte.

Alles in allem bin ich sowohl mit dem Utopia Phönix, als auch mit der Motorisierung sehr zufrieden. Einzig der lange Nachlauf des Motors stört mich noch etwas und ich hoffe noch immer dass Michel von Backwind dafür bald eine Lösung findet. Dadurch würde das Schalten noch schneller gehen und damit auch noch mehr Spass machen….

Was ich mit dem Kettenschutz machen werde, weiß ich noch nicht, aber vielleicht gibt es ja bei Utopia direkt eine Lösung!

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Utopia Phönix – nix für “Offroad”, Fahrradeck hat’s repariert !

2012_06_11_FahrradeckNachdem eine Radtour letztes Wochenende Aufgrund von Navigationsproblemen etwas zu tief “im Grünen” endete, hat mein Utopia Phönix die Kettenspannung der Schaltung “abgeworfen”.
Ich konnte gerade noch ca. 6-8 Teile in der Wiese aufsammeln und Andrea musste mein Utopia dann im strömenden Regen bis zur Straße schieben, während ich das Auto mit dem Fahrradträger holte.

Etwas unentspannt, habe ich daher heute früh beim Fahrradeck angerufen und um einen Reparatur Termin gebeten. Alex, dort ist Spezialist für Rohloff und alles was mit dieser Schaltung zu tun hat.

Innerhalb von ca. 10 Minuten hatte er nicht nur die Ursache des Problems diagnostiziert, sondern 5 Minuten später konnte ich bereits mit der reparierten Schaltung schon die erste Probefahrt machen.

Während einer kurzen Plauderei wurde dann auch noch von Herrn Weinhappl eine perfekte Lösung für die Montage meiner Taschen auf dem Gepäckträger “erfunden” die es auch möglich macht zusätzlich noch einen Korb auf dem Träger zu befestigen!
Und während ich ein Eis für die beiden holte war die Lösung gleich auch realisiert und fertig durchgeführt.
Ich bin absolut begeistert wie es den beiden Herrn beim Fahrradeck immer wieder gelingt mit vielen guten Ideen meine oft etwas speziellen Wünsche umzusetzen!

Und das noch dazu zu einem wirklich guten Preis, denn ich bezahlte nicht einmal eine halbe Arbeitsstunde für all diese tollen Lösungen.
Danke an euch Beide.  Ich kann euch nicht oft genug weiterempfehlen…

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Utopia Phönix – Reichweitentest

Der Original Akku, welcher mit dem Mittel-Motor mitgeliefert wird, hat nur 5 A/h. Dass man mit diesem Akku nicht besonders weit kommt, habe ich bereits mit meinem Testrad herausgefunden.
Der 5 A/h Akku macht bei zügiger Fahrweise im “Turbo” Modus bereits nach 10-12 km schlapp. Liegt wohl daran dass Michael das abrupte Ende, der Unterstützung relativ stark in die Höhe gesetzt hat. Das bringt zwar etwas mehr Spaß, geht allerdings auf die Reichweite. Obwohl die auf dem Datenblatt angegebene Reichweite von 25 km wohl auch mit exakter Abregelung nicht zu erreichen sein wird.
Ganz zu schweigen von 50 km im ECO Modus.

2012_04_22_FlaschenakkuMit einer kleinen elektronischen Änderung, die Michael selbst mir nicht verraten will, kann er auch andere, stärkere Akkus mit dem Motor betreiben. Deshalb habe ich für mein Utopia bereits den stärksten 24V Akku bestellt, den Backwind.at derzeit liefern kann. Dieser Akku hat 24 V und 11,6 A/h, ist nur ca. 1.9 kg schwer und hat die Form einer dicken Trinkflasche.

Bei meiner heutigen Radtour habe ich es damit auf fast 27 km Reichweite geschafft. Und das im getunten “Turbo” Modus. Heißt der Motor beschleunigt bis 25 km/h sehr kräftig und lässt dann bis ca. 28 km/h merklich nach. Er dreht zwar danach noch weiter mit, ohne aber Geschwindigkeiten zu ermöglichen, die man nicht auch ohne Antrieb schaffen würde. Der Vorteil dabei ist aber wirklich spürbar, denn in der ungetunten Variante ist ab 25 km/h so schnell Schluss dass es sich fast wie bremsen anfühlt. Kann sein dass es ein subjektiver Eindruck ist Zwinkerndes Smiley

Ich habe allerdings dabei unnötige Anstrengungen wie steile Passagen im Gang 14 und andere Blödheiten die den Akku quälen bewusst vermieden. Ich wollte wirklich rausfinden wie weit es realistisch geht, wenn man auch noch selbst was tun will.

Interessant dabei ist, dass bereits nach ca. 8-10 km ist der erste Akkupunkt weg ist. Bei ca. 16 km verschwindet dann der zweite Punkt. Schließlich bei ca. 20 km beginnt die Anzeige des letzten Akkupunktes zu blinken. Normalerweise muss man sich danach auf ein baldiges Ende einstellen. Von diesem Zeitpunkt bis zum tatsächlichen Abschalten der Akkuelektronik vergingen dann allerdings nochmal 7 km!! Das hätte ich nicht erwartet. Denn eigentlich bekommt man damit 4 Akkustufen …
Ist der Akku leer dann dreht die Akkuelektronich einfach die Stromzufuhr ab und man muss alleine treten. Bei mir war das im ersten Test nach knapp 28 km so weit.

Ich werde nun mal die ungepimpte Variante ausprobieren und danach versuchen einen Tag lang die Version für Spassbremsen zu testen. Ob das klappt werden wir bald wissen.

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Utopia Phönix – Elekroantrieb ist eingebaut

Nun ist es geschafft. Dank Michael ist mein Utopia Phönix seit Freitag elektrisch unterwegs.
Die Elektrifizierung des Fahrrades war lt. Michael nicht einfach, denn er hat wunschgemäß versucht den Country Vollkettenschutz zu erhalten.
2012_04_21_Utopia MotorDas Vorhaben ist gelungen und nicht nur das, ist es auch möglich gewesen, den vorderen Zahnkrank des Fahrrades zu verwenden. Dieser ist etwas größer und somit kann ich weiterhin schnell fahren ohne mit “abhaxeln” zu müssen. In meinen ersten Tests ging das Fahrrad ja schon über 40 km/h, und das OHNE Motor!
Der Motorpasst gut zu dem Fahrrad! Er hilft kräftig mit, wenn man in die Pedale tritt und unterstützt auch gut. Man hat immer das Gefühl das fast 22 kg schwere Fahrrad würde an einem kräftigen Gummiband gezogen. Der Antrieb ist allerdings nicht so zart und geschmeidig, wie beispielsweise der Panasonic Mittelmotor, sondern eher mit dem Bosch Antrieb vergleichbar. Meinem Gefühl nach reagiert er noch etwas “zackiger” als der Bosch. Mir gefällt das, aber für ungeübte Fahrer kann es, speziell beim Anfahren, gewöhnungsbedürftig sein.

Für die Akkumontage des optional erhältlichen Flaschenakkuswurde in den Rahmen eine zusätzliche Flaschenhalterung eingebaut. Sollte der Akku aus irgendeinem Grund nicht mehr dort montiert sein, dann bleibt eine kräftige Halterung für eine Trinkflasche übrig. Gefällt mir !2012_04_21_Utopia Akku
Die Montage unter dem Sitz ist perfekt für die Ausgewogenheit der Gewichtsverteilung, denn wenn man das Fahrrad mal tragen muss greift man recht genau unter dem Akku an den Rahmen.

Die Rolhoff Schaltung passt grundsätzlich sehr gut zu diesem Antrieb. Allerdings muss man beim Schalten immer etwas warten bis der Nachlauf des Motors aufgehört hat, da es Rolhoff lieber hat wenn man ihn ohne Last schaltet. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig!
Noch dazu ist der Nachlauf des Motors gefühlsmäßig sehr lange, ca. 1-2 Sekunden!
Das muss noch geändert werden sonst kann man keine schnellen Schaltfolgen durchführen. Ehrlich gesagt schalte ich mit diesem Antrieb eh nur 3 Gänge. 7 zum Wegfahren, 11 zum Cruisen und 14 zum Schnellfahren.

Gut finde ich dass die gesamte Antriebseinheit nicht allzu schwer ist. Der Motor hat weniger wie 2 kg und der Akku ebenfalls ca. 1800g. Dafür gi8bt es wirklich ordentlich Power. Und es sorgt dafür dass man das Fahrrad auch ohne Elektroantrieb noch sehr gut fahren kann.

Danke Michael von Backwindfür die perfekte Umsetzung und die Erhaltung der wesentlichen Teile des Fahrrades Zwinkerndes Smiley 

Mehr Infos gibt es nach der ersten Ausfahrt kommendes Wochenende….

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MEIN Utopia Phönix ist da!!

Heute in der Mittagspause kam endlich mein lang ersehntes Utopia Phönix vom Fahrradhändler aus Rothenburg an!
Wie erwartet in einer Top Ausstattung und sehr gepflegt. Und bis auf einen kleinen Transportschaden am Kettenschutz ist das Fahrrad auch TOP in Ordnung.

2012_04_16_Utopia SpeedDa die Vorfreude schon so groß war, konnte ich es, trotz strömenden Regen, nicht lassen gleich damit nach Hause zu fahren. Die ca. 12 km bis kurz vor Schwechat, waren ein echter Genuss!!
Dieses Fahrrad fährt so leichtgängig, dass ich mir ernsthaft kurz überlegt habe, gar keinen Elektromotor einzubauen. Selbst Steigungen sind dank der Rolhoff Schaltung keine große Anstrengung. Wegfahren kann man mit dieser Schaltung im 5-7 Gang. Leichte Steigungen kann man im 3-4 Gang langsam fahren, wenn man sich bergauf nicht anstrengen will.
Die ersten beiden Gänge sind dann für härtere Bergwertungen gedacht.
Die Auswertung meines GPS Loggers hat ergeben, dass man auf gerader Strecke im 14. Gang ohne weiteres 30 km/h erreichen kann. Geht es leicht bergab, sind sogar einmal über 40 km/h drinnen. obwohl der Tacho etwas lügt Zwinkerndes Smiley. Jedenfalls klappt das Ganze ohne extrem schnell zu “haxeln”.
Fazit: Der Rolhoff Antrieb macht auf diesem Rad auch ohne Elektro schon viel viel Spaß…

Die Sitzverstellung ist so vielseitig, dass ich 5-6 x stehen blieb, bis die (vorerst) beste Sitzposition gefunden war. Der Sitz ist gut, und wenn man die richtige Einstellung gefunden hat auch sehr bequem. Am bequemsten kommt mir eine sehr aufrechte Sitzposition vor, bei der ich den ganzen Rücken auf der Lehne abstützen kann und trotzdem die Füße fast durchgestreckt sind. So kann ich den gesamten Rücken zum Druck auf die Pedale verwenden. Da das Rad einen langen Radstand hat, ist es auch kein Problem für mich diese Sitzposition zu erreichen, obwohl ich 195cm Körpergröße habe.
Für Regenfälle gibt übrigens einen Schutzbezug aus Polyester sowohl für Sitz als auch für Lehne. Vorbildlich gelöst.
Nach 12 km Fahrt in ca. 35 Minuten, mit einem Schnitt von ca. 20 km/h hatte ich das starke Bedürfnis sitzen zu bleiben. Also hängte ich kurzentschlossen meine zwei Ortlieb Taschen auf das Rad und fuhr gleich zum Einkauf weiter.

Die Verarbeitung des Utopia Fahrrades sieht sehr gut aus. Alles hat seinen Platz und es gibt noch viele Möglichkeiten Zubehör zu montieren.
In den nächsten Tagen werde ich noch einige Sonderausstattung montieren und einen Platz für den Akku des Elektroantriebes suchen.

Und wenn’s morgen nicht zu stark regnet, bin ich wieder unterwegs…..

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Radträgerverbreiterung von Backwind – funktioniert!!

2011_06_14_Fahrradträger1Mein Scooterbike Hybrid Testfahrrad ist so lang, dass es auf meinen normalen Radträger nicht stabil draufpasst.
Nachdem es dadurch nahezu unmöglich war mit dem Scooterbike weiter weg zu fahren, habe ich Michael von Backwind.at mal gefragt ob er RAD(T) weiß.

Na klar, da müssen wir nur ein Alu T-Profil….. und das schneiden wir….. und da bohren wir …… und dann schrauben wir ….. dann passt das schon.
Ich war skeptisch, denn ich habe ja keine Ahnung von diesen Metall Dingen. Also brachte ich meinen Träger zu Backwind und ließ Michael machen.

Wichtigste Vorgabe: 2011_06_14_Fahrradträger2

Das Ding muss zumindest genau so stabil sein, wie es vorher war! Nur damit keine Pannen passieren, wenn ich mal auf der Autobahn damit einen 100er fahren möchte ….

Einige Tage später bekam ich meinen Fahrradträger wieder zurück.
Die mittlere Schiene wurde auseinandergeschraubt und dort ein stabiles Alu T Profi eingesetzt und an jeder Seite ca. 5-7 cm in die Führungsschiene des Profiles geschoben. Zusätzlich wurde sie noch 8 fach verschraubt, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, aber sicher ist sicher!
Vor dem Umbau konnte man die beiden Hälften immer etwas abbiegen, wenn man die Schiene an der Außenkante belastete.
Damit ist jetzt Schluss! Die Schiene ist wirklich stabiler wie vorher!

Wirklich toll, denn inzwischen habe ich den Umbau schon einige Male getestet, und er funktioniert hervorragend!

Danke Michael…

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Liesingbach Radweg – mit dem Scooterbike OHNE Elektro

2011_04_23_Scooterbike AufzugNun sind wir gerade so im Radfahren drinnen, da wollen wir doch unsere Lieblingsradstrecke am Liesingbach nicht auslassen.

Allerdings hat Andrea heute KEIN Elektrorad zur Verfügung und so beschließe ich der Fairness halber ebenfalls ohne Elektroantrieb zu radeln.
Ich wollte eh schon immer mal auszuprobieren, wie sich das Scooterbike OHNE Elektroantrieb fährt. Damit das auch fair abläuft lass ich den Akku und auch das Display zu Hause, denn wenn alles montiert ist, kommt man doch immer wieder in Versuchung einzuschalten Smiley

Wir fahren also mit der Schnellbahn nach Liesing wo der Radweg startet. Beim Reinheben in die Schnellbahn fällt mir zwar auf, dass der Akku vorne am Scooterbike fehlt, aber DIE Erleichterung ist es nicht. In Liesing muss sehr tricksen (siehe Foto), denn der Aufzug vom Bahnsteig auf das “Festland” ist mikroskopisch klein! Ja das Scooterbike ist schon etwas länger als ein normales Fahrrad, aber selbst Andrea mit ihrem “normalen” Fahrrad hat hier leichte Probleme! Hier wäre auch Platz für einen “richtigen” Aufzug gewesen, denn er ist nachträglich außen angebaut!

Der Radweg selbst führt entlang des Liesingbaches und ist meist gerade, bis leicht abschüssig. Das Skooterbike fährt sich auch ohne Elektroantrieb sehr gut!! An den kurzen steilen Stücken, wo man vom Bach hinauf zur Straße muss, hilft mir die 9 Gang Schaltung. Im Elekrobetrieb ist die Schaltung immer auf den Gang 9 eingestellt und ich hatte fast schon vergessen dass es sie gibt!2011_04_23_Andrea am Scooterbike

Auch Andrea probiert mal kurz mit dem Scooterbike zu fahren und ist nach anfänglicher Unsicherheit von den Vorteilen sehr angetan. Einerseits ist die Sitzposition sehr bequem für den Hintern, andererseits kommt sie mit den Füßen ohne abzusteigen auf den Boden. Am Ende will sie har nicht mehr runter von Scooterbike Zwinkerndes Smiley

Wieder ein schöner Tag mit hervorragendem Wetter! Hier die Route entlang des Liesingbach zum Ansehen….

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Das perfekte Sesselrad – Wunschliste des Perfektionisten

Nun habe ich ja schon einige Liege und Sesselräder getestet und bin schon nahe dran das perfekte Fahrrad zu finden.

Hier nun mal eine Wunschliste für das perfekte Scooterbike

  • Felgenbremse hydraulisch vorne (Magura HS11)
  • Scheibenbremse oder Felgenbremse hydraulisch hinten (Magura Luise)
  • 20 Zoll Räder vorne & hinten
  • pannensichere Bereifung mit Autoventilen (z.B. Schwalbe “Big Apple”)
  • integriertes Steuerkopf-Federsystem fürs Vorderrad
  • zentrales Federelement unterm Sattel – wie Scooterbike oder Phönix
  • Schalensitz (wie beim Scooterbike Testfahrrad) aber
    mit Sitzverstellung in Länge und Neigung (wie beim neuen Utopia Phönix)
  • Rohloff Schaltung (14 Gang)
  • Elektroantrieb im Tretlager – z.B. Panasonic Antrieb der im Flyer verwendet wird.
  • Elekroantrieb bis 28 km/h volle Unterstützung  und bis 32 km/h ausklingende Unterstützung . wie BioniX (mit Software 3.8)
  • Vollkettenschutz – wie bei Utopia möglich (Country Kettenschutz)
  • Radnabendynamo (vorne)
  • Preis unter EUR 4500,-

Falls jemand von Euch so ein Fahrrad finder, dann her damit 😉

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Scooterbike Hybrid – 6.Tag – Abschlussbericht

2010_09_17_Scooterbike HypridDas Scooterbike Hybrid ist wirklich nahezu perfekt und es ist mir schwer gefallen es heute wieder zu Backwind.at zurückzubringen. Michael hat sich schon gefreut, denn es warten schon einige Leute die von mir während der Testwoche Visitenkarten bekommen haben, auf eine Probefahrt. Ich bin sicher das Scooterbike wird nicht lange im Geschäft stehen!

Die Vorteile dieses Fahrradkonzeptes überwiegen klar im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad. Die Sitzposition ist sehr angenehm und ich hatte während der ca. 500 km, die ich mit dem Fahrrad unterwegs war, keine Poposchmerzen, oder ähnliche Probleme mit dem Rücken!
Zwar haben anfangs einige Muskeln rebelliert, von denen ich nicht mal wusste dass es sie gibt. Aber das hat sich nach einer kurzen Trainingszeit wieder gelegt und die Kerle haben akzeptiert dass sie nun auch was hackel müssen 😉

Beim Beladen des Fahrrades ist mir angenehm aufgefallen dass das Gewicht hinter dem Sitz das Fahrverhalten eher positiv beeinflusst als Negativ!. Bei höherer Beladung wirkt das Rad noch laufruhiger. Nur beim langsam fahren in engen Kurven, speziell enge Rechts-links Kombinationen ist der Lenkeinschlag schwer zu dosieren. Hier braucht man entweder viel Gefühl und auch Übung, oder man stellt einfach die Füße auf den Boden und manövriert da durch ohne zu treten. Sieht zwar nicht so professionell aus, ist aber in manchen Fällen sicherer!

Hier eine kurze Zusammenstellung der Fakten die mir aufgefallen sind:

  • PRO – Sitzposition, sehr bequem und nach kurzer Zeit will man nicht mehr anders sitzen! 
  • PRO – bei hohen Geschwindigkeiten sehr laufruhig durch den langen Radstand
  • PRO – Hohe Beladungsfähigkeit bei guter Laufruhe
  • PRO – Sitzposition bleibt erhalten auch beim Stehen. Einfach die Füße runter stellen reicht.
  • PRO – Gute Beleuchtung bereits serienmäßig
  • PRO – gute Bremsanlage (fürs Vorderrad bei Nässe fast schon zu gut!)
  • PRO – Schalensitz ist sehr bequem!! – Sonderausstattung (229,-)
  • PRO – BionX 250 HT mit dem neuen Display sehr Leistungsfähig!! (leider auch sehr teuer)
  • PRO – Schwalbe Breifung mit Kevlar Pannenschutz (vorbildlich)
  • PRO – Cruiser Lenker sehr bequem zu fahren – Sonderausstattung (25,-)
  • PRO – Trotz des hohen Gewichtes (über 30kg) sehr ausgewogen und gut zu tragen
  • KONTRA – wackelig beim langsamen Fahren in engen Kurven.
  • KONTRA – Kettenkranz vorne “frisst” gerne dünne Hosen!!

Wie schon gesagt überwiegen die Vorteile dieses Fahrrades stark, daher bin ich derzeit sehr überzeugt von dieser Art des Radfahrens. Nach diesem Test würde ich gerne einen direkten Vergleich zum neuen Utopia Phönix haben, da dieses Fahrrad einige Änderungen besitzt, die vielleicht auch dem Scooterbike gut tun würden.

Beispielsweise wäre der Vollkettenschutz (zumindest Vorne) eine starke Bereicherung. Auch ein 20“ Vorderrad würde dem Scooterbike wahrscheinlich ganz gut tun. Allerdings nur dann wenn man nicht auf das integriertes Steuerkopf-Federsystem verzichtet, den in meinem Test hat es oft einen guten Dienst getan!
Speziell bei steileren Auffahrtsrampen ist es eine hervorragende Hilfe um etwas gedämpft anzukommen.
Auch kommt in meinem Test oft der Wunsch nach mehr Gängen auf, denn dann könnte man noch höhere Geschwindigkeiten mit dem Rad fahren, ohne viel zu “haxeln”.
Leider ist mir keine Schaltung bekannt die mehr als 9 Zahnkränze in Verbindung mit dem BionX Elektroantrieb am Hinterrad unterbringt!
Deshalb ist mein getestetes Scooterbike schon die perfekteste Ausbaustufe die es derzeit mit Elektromotor im Heck gibt. Eine Lösung mit Frontmotor halte ich in diesem  Fahrrad für keine gute Idee, da das Vorderrad meiner Meinung nicht genügend Traktion dafür hat. Speziell bei Nässe wär das gar nicht lustig.
Hier würde beispielsweise der Mittelmotor von Panasonic hervorragend reinpassen, aber Weihnachten kommt ja erst…

Ich werd meine Wunschliste nach den vielen Eindrücken mal zusammenstellen und dann sehen, ob jemand so ein Rad im Frühjahr 2011 auch baut!
Wenn ja, dann wird es sicher eine Kaufentscheidung geben, sofern ich das Geld dann auch zusammen habe 😉

Alle Erfahrungen mit dem Fahrrad könnt ihr bekommen, wenn ihr hier im Blog nach Scooterbike sucht!

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Scooterbike Hybrid – 5.Tag – Stadttour bei Regen

Heute habe ich endlich wieder mal Zeit mit dem Scooterbike zu fahren. Diesmal beruflich, denn ich muss in mehreren Außenstellen Netzwerkkomponenten anschließen.

Ein idealer Testtag ist heute nicht, denn schon bei der Abfahrt regnet es leicht. Ich beschließe gleich die ganze Regenmontur anzuziehen und habe wieder mal den richtigen Riecher, denn auf halber Strecke zur ersten Außenstelle beginnt es zu schütten.

2010_09_16_Scooterbike_Vorderrad Die Fahrt bei Regen lässt wieder meine Zweifel aufkommen ob das kleine 16 Zoll Vorderrad wirklich eine gute Wahl für das Fahrrad ist. Denn in Kombination mit der Magura “Luise”, der hydraulischen Scheibenbremse ist das Rad auf nassem, rutschigen Untergrund sehr vorsichtig zu bremsen.

Als ich allerdings bei einer Straßenkreuzung eine Vollbremsung machen muss, weil ein Autofahrer versucht telefonierend mit einer Hand eine Kurve zu meistern, bin ich Froh dass man durch die niedrige Sitzposition mit den Füßen mit bremsen kann. Das hat in diesem Fall zwei Vorteile!
Zum Einen erhöht es die Verzögerung und zum Anderen kann ich das Gleichgewicht halten obwohl das Vorderrad trotz “Stotterbremse” nicht mehr ganz stabil auf der Straße liegt.

So beschließe ich auf Kosten meiner Schuhsolen den Trottel nicht abzuschießen, denn es wäre auch sehr Schade um das schöne Scooterbike!
Ich denke dass ich mit einem herkömmlichen Fahrrad da mehr Probleme gehabt hätte, denn nur mit der Bremswirkung der Räder, wär sich das auch damit nicht mehr ausgegangen.
Dabei war ich in diesem Fall gar nicht so schnell dran.

Der Regen wird immer stärker und ich habe es etwas schwer den Drehgriff der 9 Gang Schaltung zu verwenden, da meine regennassen Hände auf dem Griff immer abrutschen. Den sollte man vielleicht etwas leichtgängiger machen.2010_09_16_Scooterbike_Drehgriff

Ich schaffe die vier Lokationen in nicht mal 4 Stunden obwohl ich jeweils ca. 30 Minuten für den Aufbau brauche. Massiv förderlich sind dafür zwei Tatsachen. Zum Einen brauche ich keinen Parkplatz suchen und zum Anderen kann ich immer die Ideallinie fahren (z.B. durch die Innenstadt). Immer mehr bin ich der Meinung dass dieses Fahrrad mit dem BionX Antrieb der ideale Ersatz für das Auto ist, sofern man nicht viel zu transportieren hat.
Die Allwettertauglichkeit des Fahrrades hat sich mit diesem Tag zwar bestätigt. Allerdings drängt sich schon die Frage auf ob man auch bereit ist, bei solchem Wetter mit Regengewand ausgerüstet auch im starken Regen zu fahren, denn Spaß macht das nur bedingt.
Auch muss man einkalkulieren dass man am Ziel die Zeit braucht, sich von den nassen Sachen zu befreien und diese auch irgendwo unterbringen sollte.

Alles in Allem war es ein lehrreicher Tag und ich bin total überrascht, wie schnell ich die 36 km heute mit dem Scooterbike Hybrid erledigt hatte, obwohl es sicher die Hälfte davon regnete.

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Scooterbike Hybrid – 4.Tag – Zug und U-Bahn

Heute bin ich mal zum Test in der U-Bahn und in der Schnellbahn unterwegs.

2010_09_14_Scooterbike_Schnellbahn Da das Scooterbike Hybrid nur um ca. 15 cm länger ist wie mein “Standard Fahrrad”, sollte das kein besonderes Problem werden.

Allerdings ist das Scooterbike mit ca. 33kg (aufgetankt) nicht unbedingt ein Leichtgewicht. Denn der BionX Antrieb hat schon seine geschätzten 8 kg.
Da das Fahrrad keinen Alurahmen hat, sondern aus hochfestem CroMo-Rohr ist, kommen da schon für das Fahrrad ohne Elektroantrieb 25,5 Kg auf die Wage.
Jedoch ist die Gewichtsverteilung absolut ideal und so lässt sich das Scooterbike viel leichter in den Zug heben als beispielsweise der “weisse Riese” den ich vor einiger Zeit zum Test hatte!
Das hat mich etwas überrascht, denn ich hatte mir mehr Probleme mit dem langen Ding erwartet…

In manchen Aufzügen, speziell in den U-Bahn Stationen ist das dann nicht mehr so einfach. Denn dort habe ich oft mit meinem herkömmlichen Fahrrad schon meine liebe Not. Aber was solls, meist ist sowieso eine Rolltreppe da, und auch dort macht das Scooterbike keine schlechte Figur.
In der U-Bahn selbst geht sich das Fahrrad in einem Wagon quer ebenfalls ohne Probleme aus, allerdings gibt es in diesem Wagon dann nicht mehr viel Platz zum durchgehen. Gerade mal ein halber Meter auf EINER Seite lässt sich machen. In diesem Fall schummle ich mich nicht mehr so gerne zu “nicht Fahrradzeiten” in die U-Bahn, denn das gibt doch mehr Konfliktpotential als zum Beispiel mit einem Klapprad, welches bedeutend kürzer ist!
Und solange die Leute ohne Probleme vorbeigehen können, gibts auch keinen Ärger 😉

Fazit: Praxistest in den öffentlichen Verkehrsmitteln bestanden!

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Scooterbike Hybrid – 3.Tag – Einkaufstour ohne Strom

2010_09_10_Scooterbike Heute früh war mal Einkaufen angesagt. Nur, nicht wie üblich, mit dem Auto. Denn ich habe ja das Scooterbike im Test und daher darf mein Auto heute mal in der Garage bleiben.

Da Andrea mit mir einkaufen fährt, habe ich aber freundlicherweise den Elektroantrieb abgeschaltet. Gar nicht so leicht, aber das Scooterbike macht auch ohne Strom Spaß.

Nach einer “kleinen” Einkaufstour mit Andrea von insgesamt ca. 12 km steht fest dass sich das Scooterbike ohne Probleme auch ohne Strom bewegen lässt.
Jedoch bei steilen Bergaufstrecken geht das ganz schön in die Kniemuskeln, aber die werden sich auch noch daran gewöhnen 😉
Ich konnte trotzdem mit Andrea mithalten und bei der Tour außerdem feststellen dass das Scooterbike etwas länger bergab ohne Treten rollt, wie Andreas Fahrrad. Das finde ich toll, denn Andreas Diamant Fahrrad ist schon sehr leichtgängig!
Lag vielleicht daran dass ich unseren gesamten Wochenendeinkauf auf dem Packlträger hatte.

Außerdem stelle ich fest dass das Scooterbike überall ein absoluter Publikumsmagnet ist! Michale wird sich freuen, denn bald hab ich keine Visitenkarten von Backwind.at mehr 😉

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Scooterbike Hybrid – 2.Tag – BionX der Go und STOP Antrieb

2010_09_11_bionx-logo Heute hab ich mal beschlossen den Akku des Scooterbike Hybrid leerzufahren. Irgendwie kommt mir Radfahren mit dem BionX Antrieb vor wie Selbstbetrug. Denn auf die stärkste Unterstützungsstufe eingestellt, macht er dir zuerst Lust auf Beschleunigung die bis 25 km/h so rasant funktioniert, wie bei keinem bis jetzt getesteten Fahrrad, also “GO”. Und dieses “GO” passiert kraftvoll auch beim Bergauffahren ohne ein merkliches Geräusch vom Motor zu hören, da der Antrieb von BionX kein Getriebe hat. Wirklich toll!!!
Dann bei exakt 25 km/h ist plötzlich der Strom weg, also STOP. Ich nenne ihn daher “GO and STOP” Antrieb!

Ich habe gestern Abend fast 2 Stunden im Internet verbracht und unzählige Codes gefunden, die es angeblich möglich machen diesem Antrieb ein wenig sanfte Dynamik im oberen Bereich beizubringen. Soll heißen, dass der Abschalte-Vorgang etwas sanfter bis ca. 28 km/h ausklingt als bei 25 km/h den Stecker rauszuziehen! Leider ist mein Testfahrrad mit der neuesten Version dieses Antriebes ausgestattet (siehe Bild) und da geht angeblich nix mehr. 2010_09_11_BionX DisplayDa der Motor die Leistung selbst drosselt und auch weiß für welchen Radumfang er verbaut wurde, ist auch nix mit kleinerem Radumfang einstellen und ähnlichen Tricks! Schade, denn im Internet habe ich gelesen dass der Motor in anderen Ländern sogar bis 32 km/h zugelassen ist und früher bis zu dieser Geschwindigkeit auch eingestellt werden könnte. Nicht dass ich jetzt damit rasen möchte, aber wenn die Unterstützung bis 28 km/h noch wenig mittut und bei 30 km/h dann komplett aus ist, wär das absolut perfekt! 
Und meines Wissens räumt der Gesetzgeber eine gewisse Toleranzgrenze bis 28 km/h ein, also wärs auch gesetzlich im Rahmen.

Nun ja, vielleicht findet sich da ja noch eine Lösung, denn so wie es jetzt ist funktioniert es zwar toll, aber ab 25 km/h sehr plötzlich Spassfrei ;-( Dafür gefällt mir das neue Display wesentlich besser, als die bisherigen BionX Anzeige!

Ich habs heute trotzdem geschafft ca. 45 km auf den Tacho zu radeln und dabei waren noch 2 von 8 Akkustrichen vorhanden. Daher schätze ich die Reichweite bei voller Unterstützung (stufe 4) mit dem Scooterbike auf ca. 55 km. Und das obwohl das Fahrrad komplett ca. 33 kg hat!

Nun zum vorher angesprochenen Selbstbetrug. Dieser sah so aus, dass ich mit dem Fahrrad IMMER schneller unterwegs war als 25 km/h und somit ohne es zu merken, viel mit getreten habe. Der Tagesschnitt lag lt. Tacho bei 23.5 km/h. Klingt für mich zwar etwas viel, aber wird schon stimmen, denn beim Bergabfahren können schon mal 40 km/h am Tacho stehen!
Und das Fahrrad läuft trotz des relativ schweren Motors sehr leicht und mit kaum merklichen Widerstand. Das hohe Gewicht merkt man nur, ein kleines bisschen, wenn ohne Strom gefahren wird.

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Scooterbike Hybrid – 1.Tag – die Krönung der Fahrradfahrens

  Vor einigen Tagen habe ich ja, wie schon gelesen das Scooterbike Hybrid für einen Test von Backwind.at bekommen.

2010_09_10_Ich auf dem ScooterbikeEin Fahrrad dieser Bauform beabsichtige ich eventuell nächstes Frühjahr zu kaufen, denn ich bin überzeugt dass diese Art Fahrrad zu fahren die Entspannteste ist die es gibt! Nun habe ich die Gelegenheit herauszufinden ob das auch wirklich stimmt.

Mein erster Eindruck von dem Fahrrad ist “GEIL”. Die Sitzposition ist perfekt und mit dem optionalen Schalensitz meines Testrades fühlt man sich sofort nach dem Hinsetzen total geborgen!

Der Basisrahmen entspricht einem Scooterbike ROADSTER SCB 1.5 der mit einem Schalensitz aufgerüstet wurde. 
Weiter technischen Daten meines Testrrades könnt ihr auf der Webseite von Scooterbike nachlesen.

Fahren auf diesem Rad ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase unbeschreiblich angenehm. Durch die niedrigere Sitzposition hat man weniger Abstand zur Straße. Das macht sich beim stehen bleiben dadurch bemerkbar, dass man die Füße auf den Boden stellen kann ohne absteigen zu müssen. Speziell für kleine Personen ideal! Der lange Radstand des Fahrrades macht es auch bei höheren Geschwindigkeiten leicht beherrschbar und trotzdem leicht zu manövrieren.
Ich bin am ersten Tag schon fast 30 km damit gefahren weil man, einmal im Sattel, gar nicht mehr absteigen möchte.

Der Antrieb von Bionix, welcher auf meinem Testrad verbaut ist, hat mich ehrlich gesagt sehr zwiegespalten. Einerseits schiebt er auf der stärksten Unterstützungsstufe an wie verrückt. Und das nahezu lautlos und ohne Anstrengung.
Zum anderen bricht er diesen tolle Vortrieb bei exakt 25 km/h wieder genau so rasant ab. So wie es das Gesetz vorschreibt, ohne Spielraum. Das ist wie “Coitus interruptus”, denn gerade bei 25 km/h kommt der Wunsch auf noch weiter zu beschleunigen. Das geht auch, aber eben nur mehr mit Muskelkraft. 
In der Praxis bedeutet das erst einmal das Beschleunigungsloch zu überwinden und dafür fehlen der 9 Gang Schaltung noch ein paar obere Gänge.

Allerdings ist dieses Empfinden sehr stark subjektiv, denn auf diesem Fahrrad spürt man nahezu keine Geschwindigkeit. Und genau deshalb ist das Verlangen nach mehr Geschwindigkeit auch so stark!
Angeblich kommt das daher dass man, nicht wie beim herkömmlichen Fahrrad, auf die Straße runter sieht und bewusst wahrnimmt wie Asphalt unter einem vorbeizieht, sondern eher nach oben sieht. Dadurch bekommt man mehr das Gefühl gefahren zu werden und die Geschwindigkeit sieht langsamer aus als sie ist.

Mein erster Eindruck ist jedenfalls toll! Wie es weitergeht hier, in den nächsten Tage…

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Neuigkeiten von der Eurobike in Friedrichshafen

2010_09_08_Eurobike Heute früh war ich bei Backwind.at um mal nachzusehen was Michael alles so von der Eurobike Fachmesse in Friedrichshafen mitgebracht hat.

Ich kam aus dem Staunen nicht heraus denn die Fahrzeuge die ich da in seinem Büro vorfand, werden mich einige Wochen kosten, um sie alle zu testen! Hier mal die wichtigsten

Mobiki mit Elektroantrieb
MEIN Genius Mobiki, das praktischste Klapprad das es gibt mit Elektroantrieb!?
Nicht ganz! Denn das Fahrrad ist KEIN Original Genius Mobiki, sondern ein Nachbau aus China
Eine kurze Probefahrt bestätigt auch, das ist eher eine klapprige Sache, kein Vergleich zum Original! Den Elektroantrieb allerdings, finde ich genial!! Ich hab Michael schon gefragt ob er mir den nicht umbauen will 😉 Da bei Michael alles möglich ist bekam ich auch gleich einen Preis genannt, den ich mir nun überlege …

DreamSlide
Tja das ist etwas schwer zu erklären, denn das Dreamslide ist eine eigene Kategorie für sich!
Man steht auf zwei Pedalen (wie auf einem Stepper) und bewegt die Füße auf und ab.
Durch eine gefinkelte Übersetzung wird das Fahrzeug so bis zu 30 km/h schnell bewegt!!
Der DreamSlide ist sehr leicht und auch noch klein zusammenklappbar.
DAS Fahrzeug hat echt Potential zum Kultobjekt und ich werde es mir sicher mal eine Woche für einen Praxistest ausborgen!

Scooterbike Hybrid

Das Scooterbike ist, ähnlich wie das Phönix von Utopia, ein sogenanntes Sesselrad. Man sitzt entspannt und zurückgelehnt während man nebenbei Fahrrad fährt 😉
Dieses Scooterbike hat noch zusätzlich einen Bionix Elektroantireb mit an Board. 

Viel zu tun in nächster Zeit und ich hoffe dass in den nächsten Wochen schönes Wetter ist, damit ich all diese tollen Sache auch testen kann!!
Mein absolutes persönliches Highlight, das Scooterbike Hybrid, welches ich schon immer mal ausführlich testen wollte, habe ich gleich mitgenommen!

Denn ich bin überzeugt dass diese Art Fahrrad zu fahren die Entspannteste ist die es gibt!
Nun habe ich die Gelegenheit herauszufinden ob das auch wirklich stimmt….

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MCS Cruiser II – Tag 5 – der letzte Tag

Heute kommt die Trennung auf uns zu. Das Sesselrad MCS Cruiser II und mich!

Daher hab ich wieder einen halben Tag frei und mir ein paar Herausforderungen gesucht um die Alltagstauglichkeit des MCS Cruiser II weiter zu testen. Ich hatte vor mit dem MCS in der Badnerbahn zu fahren. Dazu muss ich es allerdings zusammenklappen.

Leider ist diese Klappfunktion eher theoretisch, denn man kann das Hinterrad zwar einklappen und den Lenker auch umklappen, aber es fehlt jede Arretierungsmöglichkeit und deshalb schlankern die losen Teile herum! Das so verkleinerte Fahrrad ist also eher beschränkt in einem Zug transportfähig!

2010_04_28_MCS_geklappt
Somit ist die Klappfunktion gerade mal zu brauchen das Fahrrad in den Kofferraum eines Kombi einzuladen. Trotzdem recht praktisch, denn das Fahrrad wird um die gesamte Hinterradschwinge kürzer. So wie es rechts auf dem Bild zu sehen ist muss man auch noch den Sitz herunterklappen und dann hat man schon 2 Teile die lose baumel. Aber das kann schon mal entscheidend sein, wenn man das Fahrrad irgendwo unterbringen will.

Es war einen schöne Zeit und ich bin ernsthaft am Überlegen ob ich mir das MCS Cruiser II kaufen soll!

Um diese Entscheidung zu treffen mach ich mal eine persönliche Checkliste mit den Vor und Nachteilen. Diese sind natürlich subjektiv

Vorteile:

  • Fahrspass pur
  • Sehr bequem und rückenfreundlich
  • angenehme Federung hinten (verstellbar!)
  • Viel Platz zum Transportieren von Dingen
  • Qualitativ hochwertige Teile und Verarbeitung

Nachteile:

  • keine Federgabel vorne
  • keine Kotflügel (diese sind nur am Hinterrad nachrüstbar)
  • bei steilen Bergaufstücken schwer zu fahren
  • sehr lang und grosser Wendekreis beim Rangieren
  • überbreit am Autoträger

Obwohl der Preis von EUR 2200,- nicht gerade ein Schnäppchen ist, bekommt man ein technisch sehr ausgereiftes Fahrrad um sein Geld! Da wackelt nix, alles passt und funktioniert. Bei der Wahl der Komponenten (Schaltung, Bremsen, Sitz) gibt es genug Spielraum um sich ein perfektes Fahrrad zusammenstellen zu lassen.

Wenn man jetzt noch einen Elektroantrieb dazu konfiguriert, was natürlich auch möglich ist, dann wird das Rad um ca. EUR 1000,- teurer, ist aber dann auch für steile Bergauffahrt bestens geeignet…

Nähere Infos zum MCS Cruiser II und zu anderen innovativen Fahrrädern von Maderna gibt es auf der Webseite.

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MCS Cruiser II – Tag 4 – Regenwetter

2010_04_27_MCS_Regen1 Heute ließ ich es eher ruhig angehen. Einfach in die Firma fahren und am Heimweg ein paar Kleinigkeiten erledigen.

Heute hab ich wieder mal bemerkt dass das MCS auf engem Raum weniger wendig im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad ist. Und da meine ich nicht beim Fahren, denn enge Kurven machen viel mehr Spass, weil der Schwerpunkt tiefer liegt. Eher beim Rangieren wo Fahrzeuglänge und Wendekreis entscheidend sind (z.B. in der U-Bahn) ist es manchmal schwierig mit dem MCS zu hantieren. In einigen Fällen sind auch Plätze auf “normale” Fahrräder abgestimmt und dann hat hat man mit dem ca. 20cm längeren MCS Fahrrad ein Problem (z.B. im Fahrradabstellraum). Aber man kann das MCS ja auch zusammenklappen.

Am Nachmittag hat mich dann ein heftiger Regenguss erwischt und ich war froh dass ich mein Goretex Ausrüstung dabei hatte. Da man auf dem Liegerad ja dem Regen wie auf dem sogenannten Präsentierteller ausgesetzt ist, sollte man sich mit einer Jacke/Hose Kombination vor dem Regen schützen. Ein Fahrradumhang, wie er am klassischen Fahrrad verwendet wird, hilft hier nichts, da er immer wieder durch Fahrtwind von den Beinen weht.

2010_04_27_MCS_Regen2Da mein Testfahrzeug keine Kotflügel hat, war meine Befürchtung groß dass ich dreckig werden würde. Allerdings hat die Transportwanne und der Packelträger des Fahrrades den ganzen Schmutz von der Straße abgefangen. Wäre allerdings mein Rucksack auf dem Packlträger montiert gewesen, hätte der entsorgt werden müssen!
Ich hoffe dass es in der Aufpreisliste von MCS-Bikes auch eine Option “Kotflügel” für dieses Rad gibt, weil man sonst bei Regen kein Gepäck transportieren kann, das nicht schmutzig werden soll.

Ich bin trotzdem angenehm überrascht dass ich nicht selbst schmutzig geworden bin…

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MCS Cruiser II – Tag 3 – die Radtour

2010_04_25_Autoträger Heute war die “große” Radtour dran. Dafür mussten die Räder auf das Auto!
Die Frage dabei lautet: Passt das MCS Cruiser II (=MCS) überhaupt gemeinsam mit einem zweiten Fahrrad meiner Frau, auf meinen Träger? Antwort: Es passt!
In der Praxis stellte sich heraus dass es praktischer ist, wenn das MCS innen auf den Träger geladen wird, da es breiter und schwerer ist. Außerdem muss die Transportschale unter dem Fahrrad abmontiert werden da es sonst zu breit wird, und kein zweites Fahrrad auf den Träger passt!
Die normale Klemmvorrichtung des Trägers hält das MCS allerdings nicht, da die Mittlere Stange zu dick für die Halteklammer ist. Mann muss daher unbedingt mit zusätzlichen Befestigungsgurten dafür sorgen dass das Rad nicht aus der Halteklammer rutscht und vom Träger herunterkippt!
Das MCS Fahrrad steht übrigens ca. 10 cm auf jeder Seite über den Fahrzeugrand hinaus und man muss aufpassen dass man beim Rangieren die Breite nicht übersieht!

In Breitenfurt angekommen, verluden wir die Räder auf die Fähre nach Podersdorf um dann von dort ca. 40 km zurück Richtung Breitenbrunn zu fahren. Wir fuhren die Route mit lieben Freunden nach dem Motto “der Weg ist das Ziel” , denn schließlich sollte es hauptsächlich Spaß machen.

2010_04_25_MCS_Bergauf Das MCS Bike ist wirklich toll geeignet um entspannt dahin zu gleiten! Wie schon gestern bemerkt kommt es mir vor als ob das MCS-Fahrrad auf der ebenen Strecke etwas leichter zu bewegen ist, als ein herkömmliches Fahrrad. Nach längerer Fahrt bergauf, sowie auf steilen Bergstücken macht sich allerdings bemerkbar dass man bei dieser Art zu fahren mehr Kraft braucht. Die Beinmuskeln, speziell die Oberschenkel, sind durch die liegende Sitzhaltung etwas mehr gefordert als bei der herkömmlichen Methode Rad zu fahren. Denn auch der Trick aufzustehen und das gesamte Körpergewicht auf einer Steigung zum Treten einzusetzen, ist auf dem MCS nicht möglich.
Irgendwie passt es für mich nicht ganz zusammen entspannt zu sitzen und sich anzustrengen, aber die hervorragenden Shimano Schaltung mit immerhin 21 Gängen erleichtert die Sache etwas.

Dafür bleibt aber Rücken und der Hintern auf der gesamten Fahrt absolut entspannt und das ist mir sehr recht, denn die Beinmuskeln lassen sich durch regelmäßigen Gebrauch des MCS Fahrrades trainieren 😉

Alles in Allem ein toller Tag mit ausgezeichnetem Wetter und ich bekomme Lust öfter eine Radtour auf dem MCS Cruiser II zu machen.

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MCS Cruiser II -Tag 2

Heute waren mal Besorgungen am Programm. Das bedeutet den halben Tag arbeiten und danach alles mögliche besorgen. Zuerst mal Kleinigkeiten also nur mit dem Rucksack beladen.

Am Nachmittag dann noch schnell einkaufen. Das allerdings bedeutet, die Alu Wanne muss auf das Rad und gleich auch eine Faltkiste für den Wochenendeinkauf!2010_04_23_MCS_Cruiser

Wie das dann aussieht wenn man am Ende noch eine günstige Giesskanne erbeutet, seht ihr auf dem Bild 😉
Die Beladung, in meinem Fall ca. 20 kg,  ändert das Fahrverhalten in keiner Weise, außer dass das Fahrrad satter auf der Straße liegt!

Ich habe heute insgesamt 28 km runtergeradelt und hab es erst bemerkt, als ich am Abend auf meinem Datalogger die Auswertung sah. Ich habe auch das Gefühl als wär man mit dem Cruiser II schneller unterwegs als mit dem klassischen Fahrrad ohne sich mehr anzustrengen, geht das überhaupt?? OK, ich bin trotzdem heute ganz schön geschafft, denn mein Körper ist so viel Radeln inzwischen nicht mehr gewöhnt, aber das wird sich ändern, denn morgen ist eine kleine Radtour mit Freunden geplant, und da werden wir sehen wie es weitergeht ….

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MCS Cruiser II -Tag 1

Heute Nachmittag habe ich mir von Maderna Cycle Systems ein “MCS Cruiser II” für einen 5 Tage Test abgeholt.

Dieses spezielle Fahrrad ist eine Mischung aus Liegerad und Sesselrad. Die Sitzhaltung ist sehr angenehm, fast wie auf einer Harley. Man lehnt sich zurück und kann während man bequem, wie in einem gemütlichen Sessel, in dem GFK Schalensitz entspannt auch noch Radfahren. 2010_04_22_MCS_Cruiser

Das Fahrrad ist aus Aluminium und ca. 18 kg schwer. Vorne ist ein 20 Zoll Rad mit Backenbremse und hinten ein 26 Zoll Rad mit Scheibenbremse montiert. Der Radstand ist ca. 140 cm. Daraus ergibt sich eine kraftvolle Fahrdynamik. Der Hinterreifen hat eine Federung mit 12cm Federweg eingebaut. Unter dem Fahrrad ist eine schmale Wanne aus Aluminium und Kunststoff mit einer Transportfläche von 60 x 20 cm befestigt. Darauf kann man bis zu 50 kg Gewicht transportieren. Da die Wanne mit zwei schrauben leicht abnehmbar ist, muss man sie nicht immer mithaben, sehr praktisch!

Mein erster Tag führt mich zuerst mal durch die Stadt. Die ersten Kilometer sind sehr gewöhnungsbedürftig, da man beim Losfahren immer wackelt, da die Beine im vergleich zum klassischen Fahrrad eher hoch lagern. Das gibt sich aber nach ca. 10-20 mal Anfahren. Danach ist das Fahrrad sehr bequem zu fahren.

In der U-Bahn merke ich schon dass das Fahrrad länger ist als ein klassisches Modell, denn in den Aufzügen bleibt nicht mehr viel Platz. Trotzdem lässt sich das Fahrrad in der U-Bahn problemlos transportieren.

Danach führt mich meine Route auch über eine Feldweg und da merke ich dass die 12 cm Federweg sehr angenehm sind, denn die paar Bodenebenheiten erreichen nur sehr sanft mein “Popometer”. Das Vorderrad ist zwar nicht gefedert, aber da der Lenker relativ schräg angeordnet ist, merkt man davon nicht viel.

Ich erledige noch einige Wege und komme so auf ca. 18km. Für den ersten Tag nicht so schlecht. Morgen habe ich einige Wege zu erledigen und bin schon gespannt wie sich das MCS Cruiser II dabei macht…..

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