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VHD Dateien in Windows Mounten

Um eine Partition zu vergrößern, oder einige Dateien in eine VHD zu kopieren, kann man sie natürlich in jedem Windows System mounten.

Dazu muss man die Datenträgerverwaltung öffnen und dort unter “Aktion”, “virtuelle Festplatte anfügen” das entsprechende VHD-File öffnen.

Wenn diese VHD von Windows richtig erkannt wird, dann kann man sie als zusätzliche Laufwerksbuchstaben dazu hängen.

2013_04_25_VHD-Mount

natürlich lässt sich die Platte auf schreibgeschützt anhängen, damit nicht irrtümlich was geändert wird…

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Bestehende Installation oder Acronis Backup in VHD umwandeln

2013_04_12_Acronis1Angeblich kann man auch eine bestehende Windows Installation in ein VHD File umwandeln.
Auf der Seite von PCWelt gibt es eine Beschreibung dazu.
Allerdings habe ich diese Vorgehensweise nicht getestet, denn ich habe die Gelegenheit genutzt wieder mal ein sauberes Windows zu installieren.
Die erste fertige Installation habe ich dann gleich als Basis für alle weiteren Installationen gesichert.

Ausprobiert habe ich allerdings den Tipp von der Acronis Webseite mit dem man ein Acronis Backup in eine VHD umwandeln kann. Das hat recht gut funktioniert.

Damit ist es mir gelungen eine Acronis Sicherung (.tib Datei) in eine funktionierende VHD umzuwandeln. Habe diese Funktion aber nur zum Testen mal kurz ausprobiert!

Auch gefunden habe ich die Anleitung Windows XP in ein VHD zu installieren. Da ich seit längerem nur mehr mit Windows 7 arbeite, habe ich diese Variante allerdings nicht ausprobiert! Trotzdem gut zu wissen, dass es sie gibt.

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VHD Installationen vergrößern und verkleinern

2013_04_12_VHDResizeNachtrag zum Blogartikel von gestern Abend. Denn ich habe vergessen noch einige ganz nützliche Tools zu erwähnen die es etwas komfortabler machen, mit VHD Dateien zu arbeiten.

Das erste Programm ist der VHD-Diskresizer. Damit kann man zu klein geratene VHD Dateien vergrößern oder umgekehrt.
Dieses Tool habe ich gleich zu Anfang gebraucht, da ich die erste Testversion eher sparsam auf 15 GB ausgelegt hatte.
Als der Test dann doch erfolgreich war wollte ich gleich auch noch Office und einige Tools dazu installieren und dann war die Partition schon zu klein.
Die Vorgehensweise ist einfach. Man installiert und startet den  VHD-Diskresizer unter der Basis Installation (Mini Windows) und wählt die zu vergrößernde VHD Datei aus. Dann stellt man die Größe ein. Nach dem drücken auf den Resize Knopf tut sich mal sehr lange NICHTS. ALlerdings kann man beobachten dass die Zieldaei erstellt wird und stetig wächst. Bei 22 GB kann das schon mal 20 Minuten oder länger dauern.

Ist die Partition erstellt, beginnt das Programm die Installation Bit für Bit zu kopieren. Dies wird dann durch den Fortschrittsbalken am unteren Rand angezeigt. Ist alles fetig, dann befindet sich auf der Zielplatte eine zusätzlcihe VHD Datei die um den angegebenen GB Bereich größer ist.

Bootet man dann mit dieser Datei, muss man nur noch in der Datenträgerverwaltung die entsprechende Partition vergrößern und fertig!

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Umstellung aller Installationen auf VHD abgeschlossen!

Nach einigen ausgiebigen Tests, habe ich nun alle meine PC’s in VHD Dateien virtualisiert!

Basis meiner Überlegung war es, mir sowohl die VM-Ware , als auch das Acronis Backup für meine Test PC’s zu ersparen.
Mit der Funktionalität des VHD, ist es möglich eine voll funktionsfähige Windows Installation statt auf einer Festplattenpartition, in eine DATEI auf einer Festplatte zu machen. DAS macht allerdings nur Sinn, wenn diese Festplatte schnell ist, also rate ich zu einer SSD!

Die Vorgehensweise ist einfach. Man bootet eine Windows CD (getestet mit Windows 7, Windows 8) und erstellt während der Installation die VHD-Datei. Eine genaue Anleitung gibt es hier

für Windows 7 (selbst getestet!)
für Windows 8 (selbst getestet!)

Danach installiert man das gewünschte Windows in genau diese erstellte VHD Datei.

Mit dem kostenlosen Tool Easy BCD kann man dann den Bootsector entsprechend anpassen um mehrere unterschiedliche VHD Dateien in das Bootmenü zu integrieren. SO kann man auf einem Computer mit einer ausreichend großen SSD mehrere Betriebssysteme abwechselnd booten, ohne für jede Installation eine Partition zu benötigen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man über das Basissystem auf der Festplatte (ein Mini Windows, das ganz normal auf der Platte installiert ist) die VHD-Dateien durch einfaches kopieren sichern und wieder herstellen kann. Sehr flexibel zum Testen mit unterschiedlichen Umgebungen!!

Ich habe so auf meinem Testrechner inzwischen 2 Windows 7 und eine Windows 8 Version auf einer Festplatte als 3 Dateien installiert.
Auch auf meinem Firmennotebook läuft zusätzlich zum Standard Betriebssystem des Unternehmens, eine Windows 7 und eine Windows 8 Testumgebung.
Zum Schluss habe ich noch meinen Windows Server in meinem Homeoffice umgestellt und auch diesen virtualisiert. Diese Installation läuft nun schon seit einigen Wochen ohne Probleme. Wenn ich daran irgendwas rumbasteln will, dann starte ich ein Mini Windows, sichere das VHD File weg, und schon können die Experimente losgehen ….
VM-Ware und Acronis habe ich seither nicht mehr verwendet!!

Fazit: Die Virtualisierung mit VHD Dateien macht wirklich Sinn. Allerdings sollte man eine schnelle SSD für die VHD-Dateien verwenden, um auch einen Geschwindigkeitsvorteil zu merken. Auf meinem Firmennotebook habe ich allerdings trotz normaler Festplatte keine merklichen Einschränkungen bemerkt.

Während meiner Recherche habe ich auch einige Tools gefunden, die für den Betrieb der VHD Installationen sehr nützlich sind, aber dazu später…..

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Microsoft VHD – virtuelle Festplatten unter Windows

Bis vor kurzem habe ich zum Testen von “gefährlichen” Programmen immer VM-Ware benutzt.
Seit einiger Zeit gibt es die Virtuellen Festplatten auch von Microsoft. Das Virtual Hard Disk Format wird direkt in Windows unterstützt, und ist daher bei jedem installierten Windows automatisch dabei.

Nach der Devise “never change a running…” hat mich das bis vor einer Woche nicht besonders  interessiert. Im Zuge einer neuen Herausforderung ist mir aber klar geworden, dass dieses Microsoft Tool, besonders in Verbindung mit schnellen SSD Platten, ein starkes Potential hat!!

In meinem Fall kann es möglicherweise die alte VM-Ware zum Testen UND Acronis Backup zum Sichern ablösen.
Und genau DAS werde ich in den nächsten Wochen herausfinden!

Warum das alles??
Meine VM-Ware Lizenz ist schon über 5 Jahre alt und ich verwende sie nur mehr zum Testen von Programmen bei denen potentielle Virengefahr besteht.
Meine Acronis Lizenz ist sicher schon genauso alt und ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, mir eine Neue zu kaufen.

Bevor das passiert, werde ich VHD einem ausführlichen Test unterziehen, denn wenn das VHD Format funktioniert werde ich keines der beiden alten Produkte mehr verwenden…

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