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E-Twow Booster Version 5 – der ultimative Roller?

e-twow-booster-s2-plus-samsungIch fahre seit über einem Jahr den ersten E-Twow Booster, der 2017 mit LCD Display rauskam. Die nachfolgenden Modelle hatten bis jetzt keine Verbesserungen, die mich überzeugt hätten upzudaten.

Vor ca. 2 Wochen habe ich von Vertical den neuen E-Twow Booster V (Modell 2018) bekommen. Die Version 5 des sehr beliebten E-Twow Booster kommt mit vielen Detailverbesserungen. Die wichtigste Neuerung ist das Farb Display und ein stärkerer Akku. Der Motor ist zwar der Gleiche, wie beim alten Modell, bekommt aber jetzt 36 Volt Spannung, statt bisher 33V. Das macht ihn merklich kräftiger. Möglich macht das der leistungsfähigere Samsung Akku mit 10,5 Ah (378 Wh)

Statt bisher 7,5 Ah (247 Wh), im alten Modell, hat der Akku nun 10,5 Ah (378 Wh). Das sorgt trotz kräftigerer Fahrweise für eine Reichweitenverlängerung um bis zu 10km. Aber dazu mehr im Praxis Teil.

Praxis

Was mir sofort auffällt, ist die verbesserte Fahrdynamik. Der E-Twow beschleunigt am Anfang nicht mehr so stark, sondern zieht erst während der Fahrt so richtig durch. Das ist ideal für ungeübte Personen oder Anfänger, da der Roller nun beim Wegfahren nicht mehr am Vorderrad reisst.
Der Gasgriff reagiert nun spürbar feiner und es fühlt sich so an, als hätte er mehr Abstufungen bekommen. Nach dem Losfahren kommt die Leistung dann sehr gut dosiert an und bringt noch etwas mehr Fahrspaß wie bisher. Ich muss mich allerdings erst etwas daran gewöhnen, dass der Roller nicht mehr so “knackig” losfährt, da sich meine Motorik an diese Fahrdynamik bereits angepasst hat 😉

Leichte und mittlere Steigungen führen jetzt nicht mehr zum Verlangsamen, sondern lassen den Roller meist mit knapp unter 20 km/h weiterfahren. Trotz der merklich besseren Fahrleistung hat der Roller eine beachtliche Reichweite von angeblich bis zu 40 km.
e-twow-booster-s2-plus_detail_2Die Federung wurde auch etwas verbessert, der Neue federt immer noch sehr weich reagiert aber auf Unebenheiten merklich entspannter und weniger klapprig als das alte Modell. Das LED-Farbdiplay ist zwar gut ablesbar, aber bei direkter Sonneneinstrahlung wäre mir persönlich das alte LCD Display lieber.

Das vordere Fahrlicht in der Mittelkonsole wurde leider nicht verbessert. Die Leds leuchten zwar hell, aber unfokussiert auf die Fahrbahn. Jedenfalls kann man die Beleuchtung nun wahlweise auf EIN / AUS / oder Automatik stellen und der Roller merkt sich diese Einstellungen. Das funktionierte beim alten Booster nicht immer optimal.
Ich wünsche mir fürs nächste Modell, dass E-Twow die-twow-booster-s2-plus_detail_3e billigen runden LEDs gegen CRee-LEDs tauscht und diese in einen Reflektor einbaut. Damit hätte der Roller auch vorne ein praxistaugliches Licht. Das können andere Roller wie z. B. der von Segway inzwischen viel besser!
Das Rücklicht mit der Bremslicht Funktion ist hell genug um gut wahrgenommen zu werden. Es schaltet sich auch mit dem Frontlicht EIN oder AUS, das gefällt mir.
Damit der Roller der Fahrradverordnung entspricht, hat er auf beiden Seiten vorne und hinten Reflektoren eingebaut.

Reichweiten Test – meine Praxis

In meinem ersten Test habe ich folgende Voraussetzungen für einen Reichweiten Test:

  • 20180827_Etwow V5 leergefahrenGeschwindigkeit auf 30 km/h limitiert.
  • Klickfix Tasche am Lenker montiert.
  • Fahrstrecke mit 2-3 Unterführungen, wo sich der Roller etwas plagen muss 😉
  • Dort wo es möglich ist mit “Vollgas” unterwegs.
  • neuer Akku (noch nicht volle Kapazität)

Mit diesem Setting komme ich in der Praxis bereits auf 26,2 km Reichweite! Ich habe ca. 85 kg und bin 196 cm groß.
Ist man leichter oder ausschließlich auf gerader Strecke unterwegs, ist sicher eine Reichweite von 35 km und mehr drinnen. Das ist derzeit einzigartig für einen Roller mit knapp 12 kg Gewicht!!

Die Rekuperation mit dem Bremshebel setzt jetzt merklich gefühlvoller ein und bremst beim vollständigen durchdrücken des Hebels noch kräftiger. Sehr gut verbessert, denn jetzt ist es nicht fast gar nicht mehr nötig die Kotflügelbremse zu benutzen.

Mit dem Elektroroller in der Stadt – meine Erfahrungen

Ich bin inzwischen mit allen E-Twow Modellen seit 2014 schon mehr als 5000 km in der Stadt gefahren. Dabei wurde mir oft die Frage gestellt, wie ein Elektroroller im Straßenverkehr gesehen wird.
Die Einstufung für alle Fahrzeuge dieser Art richtet sich nach der Fahrradverordnung.
Hat es zwei unabhängige Bremsen, hat es eine vorschriftsmäßige Beleuchtung und kann es maximal 25 km/h erreichen, dann gilt es im Straßenverkehr als Fahrrad. Man darf also, meiner Information nach, mit dem E-Twow, auf dem Fahrradweg oder auf der Straße fahren. Ich habe im Dunkeln zusätzlich eine Beleuchtung dabei, die der Strassenverkehrsordnung entspricht.

Der große Vorteil des Elektrorollers ist, dass man ihn auch in der Fußgängerzone oder am Gehsteig verwenden darf. Dort allerdings nur OHNE Elektroantrieb und mit angemessener Geschwindigkeit.
Das macht einen Elektrotoller zum Joker für die Stadt, denn damit kommt man überall hin.

Fazit

Der E-Twow Booster ist in der Version 5 in vielen Details verbessert worden. Beschleunigen und bremsen ist angenehmer zu bedienen und funktioniert noch besser wie bisher. Der stärkere Akku führt zu einem sehr guten Fahrerlebnis und einer tollen Reichweite. Somit gibt es in dieser Version kaum noch Verbesserungspotential. Einzig das Frontlicht könnte noch etwas besser sein.

Ich bin sehr froh, dass ich den neuesten Booster von Vertical für einen Langzeittest bekommen hab. Mit dem durchzugsstärkeren Motor und der verbesserten Reichweite macht es noch mehr Spaß mit dem Roller unterwegs zu sein! Toll, dass ich jetzt noch weitere Strecken nur mit dem Roller, ohne U-Bahn erledigen kann. Alles in Allem ist der E-Twow Version 5 ein ideales Fahrzeug für die Kurzstrecke. Mit viel Potential durchaus mal etwas weiter zu fahren als nötig 😉

Wer einen perfekten Elektroroller mit guter Reichweite sucht, bekommt mit dem E-Twow Booster V sicher das Beste derzeit erhältliche Fahrzeug. Das hat auch seinen Preis, denn das Top Modell der E-Twow Reihe kostet derzeit knapp über € 1000,-. Preiswert ist er trotzdem, denn die gebotene Qualität und Leistung passt!

Bezugsquelle: Vertical.world

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Ninebot ES2 – ein stylischer Elektroroller von Segway

20180809_160506 - DisplayDer Roller von Ninebot macht einen sehr robusten ersten Eindruck.
Er hat 12,5 kg und fährt maximal 25 km/h schnell. Ein LED Display in der Mitte des Lenkers zeigt den Fahrmodus, die Geschwindigkeit und den Akkustand an. Den Rest kann man über die Ninebot App anzeigen lassen. Die Trittfläche ist mit rutschsicherem Gummi überzogen, unter der Trittfläche ist ein kleiner Seitenständer montiert. Der Roller ist vollgefedert. Die Batterie befindet sich vorne im Lenker.
Damit der Roller verwendet werden kann, muss er zuerst freigeschaltet werden. Zuvor muss man sich einige Sicherheitswarnungen ansehen.

Praxistest

Das Fahrgefühl am ES2 ist sehr gut. Der Roller macht auch bei schnellerer Fahrt einen sichern und gut verarbeiteten Eindruck. Es gibt 3 Fahrmodi, die durch doppeltes Drücken am Taster der Anzeige Einheit ausgewählt werden können. Der erste Modis (ohne Symbol) kann in der Geschwindigkeit beliebig von 0-25 km/h limitiert werden. Der 2. Modus (weißes “S”) ist sehr ausgewogen auf eine gute Mischung zwischen Leistung und Reichweite ausgelegt. Mit diesem Modus kann der Roller ca. 20-25 km/h erreichen. Der 3. Modus (“rotes “S”) ist der Power Modus. Hier gibt es immer die volle Leistung und der Roller fährt schnell die maximale Geschwindigkeit von 25 km/h. Die Reichweite in diesem Modus wird ca. 15-18 km betragen, Immer noch eine tolle Reichweite!

In der Praxis tendiere ich natürlich den ES2 mit dem Etwow zu vergleichen. Der ES2 ist merklich härter gefedert und reagier auf Fahrmanöver etwas “knackiger” als der Etwow. Wenn man mit dem ES2 2018-08-17 12_10_57-Segway (@segway) • Instagram-Fotos und -Videoseine etwas höhere Fahrbahnunebenheit überfährt hört man manchmal ein lautes Klappern des vorderen Stoßdämpfers.  Kein Problem, denn der Roller fährt sehr stabil, aber akustisch etwas unangenehm.
Die Beschleunigung des ES2 ist sehr smart. Man muss den Roller etwas anschieben, damit der Gasgriff zu arbeiten beginnt. Drückt man ihn beim Losfahren zu schnell bis zum Anschlag, wie man es als Etwow Fahrer gewohnt ist, dann passiert gar nix. Man muss den Gashebel gefühlvoll betätigen, dann geht’s eher gemächlich los. Während der Fahrt kommt das Gefühl auf als hätte der sehr gut bedienbare Gasgriff mehr Abstufungen als beim Etwow. Wenn man den Gashebel loslässt, spürt man in der stärksten Stufe auch eine sehr kurze Verzögerung, bevor der Motor abschaltet. Schiebt man den eingeschalteten Roller kann es passieren, dass er schon durch eine leichte Berührung des Gashebels losfährt! Man sollte ihn also beim Schieben immer abschalten!

Beim Fahren bemerke ich, dass der Lenker des Rollers nicht höhenverstellbar ist. Da es mir erst nach ca 15km Fahrstrecke auffällt, ist es offensichtlich nicht so schlimm 😉 Trotzdem sollten Personen ab ca. 185 cm Körpergröße eine ausführliche Probefahrt machen, bevor sie sich entscheiden.
Was mir allerdings auffällt, dass der ES2 nicht in den Kofferraum meines Skoda Fabia reinpasst, da man den Lenker nicht zusammenschieben kann. Kein wirkliches Problem, denn nun liegt er halt beim Transport im Auto auf der Rückbank. Der Akku in der Lenkstange macht den Roller beim Schieben etwas kopflastig, was s20180808_225031 - Lichtich speziell beim Rolltreppenfahren bemerkbar macht.

Die Beleuchtung im ES2 ist vorbildlich! Das LED Frontlicht ist im Lenker eingebaut und leuchtet die Fahrbahn hervorragend aus, das sorgt für beste Sicht, auch wenn es völlig dunkel ist. Das Rücklicht im ES2 ist zwar eher seitlich ausgerichtet, zeichnet aber bei Dunkelheit einen roten Bereich auf die Fahrbahn, sodass man auch hier ausreichend gut gesehen wird. Die Unterboden Beleuchtung im ES2 ist was für verspielte Leute. Die RGB Leds können über die App sehr vielfältig konfiguriert werden und sorgen bei Dunkelheit im Umfeld des ES2 für Aufsehen. Ideal für Leute die zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen, der praktische Nutzen bleibt überschaubar 😉

Die App

2018-08-17 12_21_40-Segway-Ninebot - Apps on Google PlayÜber die Ninebot App, die es für Android und iPhone gibt, kann man zusätzliche Funktionen steuern. Die Geschwindigkeit des Modus 1 kann  man limitieren. Die RGB Leds im Unterboden können sehr umfangreich konfiguriert werden. Der Roller kann “abgesperrt” werden und blockiert in diesem Zustand das Vorderrad und gibt Pieptöne von sich, sobald er bewegt wird. Ist das Handy in Bluetooth Reichweite kommt auch eine Nachricht, dass der Roller sich bewegt. Der Roller besitzt auch einen Tempomaten, der über die App aktiviert werden kann. Hält man den Gasgriff 5 Sekunden lang in einer Position, dann fährt der Roller die gewählte Geschwindigkeit solange weiter, bis einer der Hebeln betätigt wird
Zusätzlich kann man festlegen ob das Rücklicht dauernd eingeschaltet sein soll, oder sich gemeinsam mit dem Frontlicht einschaltet.

Fazit:

Der ES2 von Ninebot ist ein sehr interessantes Fahrzeug. Er macht einen sehr robusten Eindruck hat aber eine geringere Reichweite als aktuelle Etwow Modelle. Dafür gibt es einige verspielte und viele durchaus sinnvolle Funktionen, die alle gut durchdacht sind! Die hervorragende Beleuchtung ist nur eine dieser Funktionen.
Das Fahrgefühl ist gut, man fühlt sich sehr sicher, aber merklich härter gefedert als beim Etwow.  Die Bedienelemente und die Anzeige wirken professionell und hochwertig. Außerdem ist der Ninebot Roller mit ca. € 650,- auch noch günstiger als die gängigen Etwow Modelle.
Wer also nicht so viel Wert auf die maximale Reichweite legt und mit einer härteren Federung zurecht kommt, ist mit dem Ninebot ES2  gut beraten. Man bekommt ein sehr gut durchdachtes Fahrzeug zu einem wirklich fairen Preis.

Den Roller gibt es derzeit bei Vertical.world lagernd, danke an das Vertical Team für das Testfahrzeug, das ich fast eine Woche behalten durfte!

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Boom bei Elektroscootern

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Ich weiß ja schon lange, dass man mit einem Elektroscooter den Stadtverkehr hervorragend meistern kann.
Speziell in Verbindung mit den Öffis ist ein Elektroroller, wie zum Beispiel der E-Twow eine tolle Sache.

Gestern gab es in Wien heute einen kurzen aber interessanten Artikel über die tollen Roller. Angeblich erleben die Fahrzeuge gerade einen regelrechten Boom!
Dort wird auch beschrieben, wo man mit den Rollern fahren darf und wie die gesetzliche Grundlage ist.

Fazit:
Der Elektroroller gilt als Elektrofahrrad und darf am Radweg fahren.
Wenn kein Radweg existiert, muss er auf der Straße fahren!.
Am Gehsteig ist er nur dann erlaubt, wenn er abgeschaltet ist und mit Fuß Kraft bewegt wird.

Für mich gibt es derzeit kaum eine bessere Art der Fortbewegung ….
Hier gibts mehr Erfahrungen und Infos zu Rollern

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E-Twow S2 Booster Plus – Roller mit Farbdisplay

Brauche ich einen Roller mit Farbdisplay ? Nein, eigentlich nicht!
Trotzdem habe ich das Angebot von Backwind.at angenommen, den neuen E-Twow S2 Booster Plus mal einige Zeit zu testen und war angenehm überrascht. E-Twow hat wirklich gute Arbeit geleistet ein nahezu perfektes Produkt noch ein bisschen besser zu machen. Booster S2Plus1

Aussehen – eleganter
Der E-Twow S2 Booster Plus ist die optimale Weiterentwicklung des alten Modells. Das Farbdisplay ist nur eine der Neuerungen.
Das Aussehen habt sich nicht stark verändert. Nur die Öffnungen der Bodenplatte wurden durch rote Reflektoren ersetzt, sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern ist ein weitere Schritt in Richtung Straßenzulassung. Das Trittbrett ist nun durchgehend mit einem Antirutschbelag versehen, was den Grip auf der Standfläche wesentlich verbessert!
Auch wurde das Trittbrett an den Enden leicht verbreitert, was allerdings beim Fahren nicht wirklich bemerkbar ist.

Steuerung – merklich geschmeidiger
Die technische Grundausstattung ist gleich geblieben, die elektronische Steuerung wurde allerdings stark überarbeitet und reagiert nun wesentlich geschmeidiger auf Fahrbefehle. Speziell wenn man den Gasgriff ganz durchdrückt fährt der Roller nicht mehr mit Vollgas los, sondern beschleunigt zart und geschmeidig bis zur Höchstgeschwindigkeit! Auch ein Druck auf die Hinterradbremse verzögert jetzt wesentlich zarter wie beim alten Modell. Das ist auch perfekt so, denn damit kann das Vorderrad bei nassem Untergrund keine unerwarteten Manöver mehr veranstalten 😉 Somit ist es nicht mehr nötig die Rekuperation der Hinterradbremse zu deaktivieren!

Booster S2Plus3Auch die vordere Reku-Bremse wurde verbessert. Bei einer Vollbremsung mit dem Bremshebel kommt der Roller nun schneller zum Stillstand. 
Alles in Allem fährt sich der Roller jetzt viel berechenbarer, aber durchaus noch kraftvoll!

Die maximale Höchstgeschwindigkeit wurde leider etwas abgeriegelt. Drehte das Vorgängermodell den Motor manchmal bis ca. 32 km/h aus, wenn die elektronische Begrenzung abgeschaltet war, ist jetzt mit 30 km/h Schluss!
Das merkt man speziell bei Strecken wo es leicht bergabgeht 😉 Dort spürt man zwischen 28 km/h und 30 km/h die Aktivität des Begrenzers, die sich durch ein leichtes Aussetzen der Kraft bemerkbar macht. Nicht schlimm, aber schade…

Reichweite
Die Reichweite des neuen Rollers mit noch nicht eingefahrem Akku war in meinem kurzen Booster S2Plus2Test ca. 18 km. Allerdings hat meine Teststrecke einige kurze Steigungen und ich bin die gesamte Strecke ohne Begrenzung nahezu Vollgas gefahren. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass der Roller mit Begrenzung auf 25 km/h und “zarter” Fahrweise auf bis zu 30 km Reichweite kommt, sobald der Akku einige Male geladen wurde. Ich bin mit knapp 20 km bei meiner Fahrweise durchaus auch zufrieden.

Fazit:
Mir persönlich gefällt der E-Twow S2 Booster Plus sehr gut. Er reagiert merklich geschmeidiger und wird dadurch für Anfänger wesentlich berechenbarer! Für mich bedeutete es eine kleine Umstellung, denn ich bin jetzt seit vielen 100km mit dem alten Modell gewohnt, dass der Roller Vollgas losfährt, wenn ich die rechte Taste drücke.
Das Farbdisplay ist zwar sehr hübsch anzusehen, aber bei direkter Sonneneinstrahlung ist es schlechter abzulesen als die LCD Variante. 
Ich habe Michael von Backwind angeboten einen S2 Booster Plus etwas länger zu testen, mal sehen ob ich einen bekomme.
Quelle:
E-Twow
Backwind.at

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SP-Connect – praktische schnelle Halterung für ALLES!

Nun habe ich die Teststellung von SP-Connect schon über eine Woche. Inzwischen habe ich einige interessante Möglichkeiten gefunden, mein Samsung Galaxy S7 Edge auf diversen Fahrzeugen zu montieren.

phone-cases-phone-case-set-5_grandeDie Grundlage dafür ist die Schale für das Telefon mit dem Schnellverschluß auf der Rückseite. Die Schale ist zwar etwas schwerer, als die meisten Gummischalen, wirkt aber merklich hochwertiger. Sie bietet zusätzlich den Mehrwert auf ALLE SP-Connect Halterungen zu passen. Dazu muss man das Telefon nur auf die Halterung aufsetzen und dann um 90 Grad drehen. Mit etwas Übung, und einer stabil montierten Halterung, ist das ohne Probleme mit einer Hand möglich. Danach sitzt das Telefon sehr stabil auf und hält auch eine schnellere Fahrt auf losem Untergrund aus.
Fertige Schalen gibt es derzeit für iPhone, Samsung Galaxy S7 und S8. Alle anderen Telefone, kann man über ein sogenanntes “Universal Interface" mit jeder beliebigen Hülle nachrüsten. Diese Lösung habe ich allerdings nicht ausprobiert.
Für Telefonie, die nicht wasserdicht sind, hat Sp-Connect eine Regenschutzhülle im Angebot. Mir war wichtig für alle Gefährte, die ich derzeit nutze eine brauchbare Montage zu finden. Und das habe ich mit SP-Connect!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         am Sesselrad:
Am Utopia Sesselrad habe ich mehrere Varianten ausprobiert. Die praktischste Variante ist, der Ersatz der Lenkerholm Platte durch eine Montageplatte von SP-Connect. Damit das Telefon einen brauchbaren Abstand bekommt, montiere ich darauf einen kleinen Kunststoff Winkel, aus dem “Adhesive Adapter Kit”, auf den dann das Handy draufgedreht wird.
Damit ist es möglich mein Smartphone gerade und symmetrisch zu montieren. Sieht nicht nur gut aus, sondern funktioniert auch bestens! Dass es etwas über das Display vom Bafang drübersteht, merkt man beim Fahren nicht! Da der Winkel mit einer Schraube fixiert wird, kann ich das S7 auch variieren, falls mal die Sonne zu stark blendet, nahezu perfekt!

auf dem Etwow Roller: 
1_E-TwowHier habe ich die Halterung nur mit einem Klettband des “Universal Mount” an den Lenker befestigt. Das Band hat auf der Rückseite eine robuste, etwas klebrige Beschichtung. Dadurch bleibt die Halterung verdreh sicher.
Durchaus praktisch auch in der U-Bahn. Denn wenn der Roller neben meinem Sitz steht kann ich am Handy in der Halterung meine Zeitungs Feeds lesen, ohne das Telefon in der Hand halten zu müssen.

 

auf dem Mobiky Klapprad 1_Mobiky
Für das Mobiky Klapprad habe ich eine Lösung gefunden, die auch das zusammenklappen des Fahrrades weiterhin möglich macht. Ist es nicht ganz so einfach, aber hier hilft der Kunststoffbügel aus dem “Handlebar Mount”, den nötigen Abstand zu bekommen. So steht das Galaxy über den Bügeln des Klappmechanismus und kann dort sogar noch etwas in der Neigung verstellt werden! Da der Umfang des Bügels leider etwas zu groß war, habe ich mir hier mit einer Gummifolie aus meiner Bastelkiste geholfen.

Kombinationsmöglichkeiten
Falls ihr ein “normales” Fahrrad habt, wird aller Voraussicht nach das Standard Bike Set ohne Erweiterungen ausreichen!
Aber die Vielseitigkeit dieses Systems, für spezielle Anwendungen, wie Elektroroller oder Klapprad hat storage-wedge-case-set-2_grandemich beeindruckt. Ein kurzer Besuch bei SP Connect in Wien hat Funktionen meiner Testkomponenten hervorgebracht, die man auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt. Denn alle Komponenten die zusammengeschraubt sind haben eine nahezu stufenlose Drehbarkeit und können über dieses Drehelement mit beliebigen ähnlichen Komponenten verbunden werden. Dadurch entstehen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten !

Will man das Telefon montieren und noch einen USB Akku zum Aufladen dabei haben, bietet sich das “Wedge Case Set” an. Dieses hat insgesamt 3 Aufnahmemöglichkeiten dadurch kann man dort nicht nur das Telefon anbringen, sondern auch noch ein “Led Light”, falls man so etwas braucht.

Fazit:

Die Basisaufnahme Schale für das Smartphone ist robust, aber durch den Montagering auf der Rückseite merklich schwerer, als eine normale Kunststoffhülle.
Die Halterungskomponenten machen einen sehr durchdachten Eindruck und sind auf Wunsch beliebig kombinierbar!
Bei einer Standard Montage auf einem normalen Fahrrad wird das Standard Bike Set ausreichen, aber bei speziellen Gefährten ist es toll zusätzliche Montageoptionen zu bekommen!
Ich bin ab sofort mit SP-Connect Halterungen auf allen meinen Fahrzeugen unterwegs und werde herausfinden wie sich die Komponenten im Langzeittest machen 😉
Und wenn das alles gut klappt, SP-Connect hat auch noch einen Gürtelklip, Selfie Sticks, einen schwimmenden Griff und ein TriPod im Programm ….
Viel Potential für nahezu alle Einsatzmöglichkeiten, und da habe ich Halterungen für Auto, Motorrad und Golfwagen noch nicht mal erwähnt 😉

Quelle: sp-connect.de

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Elektroroller – Reichweite und Kosten

Unabhängig von den Anschaffungskosten, werde ich immer wieder die selben Dinge gefragt. Ich habe mal ein paar Antworten zusammengestellt, die ich mit dem Etwow V3.5 “erfahren” habe.

2017-03-17_Reichweite 18km - KleinWie weit kommt man mit einer Ladung:
In meinem Praxistest knapp 20 km. Allerdings ist das sehr stark abhängig vom Gewicht des Fahrers (in meinem Fall ca. 85kg) und der Strecke die man fährt. In meinem Fall habe ich ca. 5% Bergauf und der Rest ist relativ gerade. Damit komme ich in meinem Test auf 18,3 km bis der Roller leer ist. Am Anfang geht die Akkuanzeige relativ schnell auf die Hälfte runter, erholt sich aber dann wieder. Überraschend war, dass ich mit KEINEM Akkustrich noch ca. 2,5 km gefahren bin, bis der Kleine wirklich leer war. Leer bedeutet, dass der Roller merklich an Kraft verliert und dann sollte man ihn auch möglichst abschalten um den Akku zu schonen!

2017-03-17  Stromverbrauch1Wie lange lädt der Roller:
Wenn er komplett leergefahren ist, dann braucht er ca. 2,5 Stunden bis er wieder zu 85% voll ist. Bis zu 100 % dauert dann noch ca. 1 Stunde
Dabei verbraucht er die meiste Zeit 130 Watt und gesamt 0,27 kWh.
Die genaue Ladekurve kann man auf dem Bild rechts gut sehen.

Was kostet eine Vollladung:
Je nach Stromtarif kostet das dann zwischen 5-8 EuroCent für eine Strecke von 20km.
Stromverbrauch ausrechnen: http://www.stromverbrauchinfo.de
Ganz schön günstig, wenn man im Vergleich dazu ein Mofa rechnet, welches auch nicht viel schneller fährt 😉
Noch dazu bin ich mit dem Etwow am Radweg unterwegs und kann ihn in der U-Bahn mitnehmen, das geht mit dem Mofa nicht!

Diese Vergleichswerte sind natürlich in geringer Modifikation auch auf andere vergleichbare Fahrzeuge umzusetzen. Als Nahverkehrslösung für die Stadt mit U-Bahn Unterstützung gibt es derzeit nix besseres ….

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Etwow Version 3.5 – Modellpflege und neue Farben

Seit heute habe ich wieder einen Etwow Roller von Backwind. Michael hat mir diesmal einen brandneuen Etwow der Version 3.5 in rot besorgt. In diesem Modell sind nun alle Erkenntnisse von Etwow und von Michael in einem Fahrzeug vereint.

Serienmäßig dabei:2017-03-16 Etwow

  • Beleuchtung vorne und hinten
  • Bremslicht
  • neue Griffe (etwas dicker als bisher)
  • neue Farben (rot, giftgrün)
  • Lichtautomatik kann nun abgeschaltet werden.

Erweiterung von Backwind:

  • Spritzschutz für Kleidung (vorne und hinten)
    SEHR wichtig, wenn man auch bei Regen mit schöner Kleidung fährt
  • Klickfix Halterung für Klickfix Vario Rack
  • Seitenreflektoren (Fahrradverordnung)

Nach einigen Tests von ungefederten Rollern ist mir eines sofort aufgefallen. Der Etwow fährt sich einfach sensationell weich und angenehm. Ich werde den Neuen nun mal einige Zeit EINfahren und dann mal einen Reichweitentest machen…..

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Elektroroller Micro emicro One nach 10 Tagen Praxis

2017-02-21 emicro_001Nun habe ich den emicro One von Micro (=emicro) seit fast 2 Wochen im Praxistest. Unsere anfänglichen Missverständnisse sind ausgeräumt und ich komme seither gut mit ihm zurecht! Der Kleine hat wieder Erwarten durchaus Potential mir im Praxis Einsatz Freude zu machen!

Bis jetzt habe ich mich immer bevorzugt mit Fahrzeugen bewegt, die keine Kraftanstrengung benötigten. Damit waren auch längeren Strecken (bis 20km) eher akkubedingt begrenzt.
Das ändert sich mit dem eMicro, denn er braucht körperliche Unterstützung beim Fahren!  Längere Strecken , wie 20 km, damit zu fahren, ist anstrengender und braucht merklich mehr Zeit. Daher ist er wirklich nur für die letzten Kilometer gedacht, was auch durch die Akkureichweite von weniger als 15 km vorgegeben ist. Ein etwas anderes Bewegungsprofil erschließt sich also für mich.
Ich fahre wirklich nur die Strecken mit dem Roller, die nicht anders möglich sind.

Bedienung
Die Akkuanzeige mit 4 Leuchtdioden im hinteren Teil des Trittbretts ist die einzige Information, die man bekommt. Über die Kreisförmige glatte Fläche kann die stärke der Unterstützung über einen Steuerungschip eingestellt werden. Mehr Bedienungselemente gibt es nicht. Wird das Hinterrad gedreht, erwacht der Roller zum Leben und beim 1. bis 2. Anschieben setzt die Unterstützung ein. Damit ist gesichert, dass der Kleine nur dann aktiv ist, wenn man ihn auch braucht. Das hat während meines Tests immer zuverlässig funktioniert und es gab nie das Bedürfnis weiterer Bedienelemente. Die Ladebuchse auf der rechten Seite im Trittbrett ist taktisch gut untergebracht und war auch nach einer Fahrt im Regen nicht nassgespritzt.
Der Ladevorgang dauert nur wenige Stunden, wobei ich den Roller in meinem Test nicht leer gefahren habe.

Fahren
Beim Fahren mit dem kleinen Roller muss man sich mit dem automatischen Antriebskonzept etwas anfreunden. Knopf drücken und Losfahren ist mit dem emicro NICHT!. Man muss nicht nur kräftig antauchen, sondern auch in gewisser Regelmäßigkeit, damit der Roller in Bewegung  bleibt. Das ist einerseits manchmal mühsam, allerdings bleibt der Körper in Bewegung, was grundsätzlich ja wünschenswert ist. Hat man den Roller dazu gebracht die Unterstützung zu aktivieren, dann setzt diese auch Kraftvoll ein. Hier sollte man sich langsam an Steigerungsstufen herantasten, sonst wird man, wie ich beim ersten Mal möglicherweise überrascht …

2017-02-21 emicro_front_001Die kleinen Räder und die fehlende Federung machen wirklich nur auf ebenem Untergrund Spaß. Selbst etwas mehr Streusplitt sorgt schon dafür, dass der automatische Antrieb unmotiviert schwach wird. Das ist auch gut so, denn auf unebenem Untergrund will man mit diesem Roller nicht schnell fahren! Auf gerader Strecke, wie dem Radweg von Simmering nach Schwechat, bin ich aber durchaus auch mal länger mit 20 km/h unterwegs. Das sorgt nicht nur für ausreichend Bewegung meines Körpers, sondern ist auf längere Zeit durchaus schweißtreibend. Steht man zu weit hinten am Brett und tritt kräftig an, kann es passieren, dass der Kleine das Vorderrad kurz entlastet und dann seitlich ein wenig versetzt. Ist auch klar, denn der Motor ist im Hinterrad und der Akku unter dem Trittbrett. Man gewöhnt sich aber schnell daran weit vorne zu stehen.

Bei schnellerer Fahrt ist der Roller durch den kurzen Radstand merklich unruhiger als mein Vergleichsfahrzeug eTwow. Nicht besorgniserregend, aber erwähnenswert. Der Wendekreis ist dafür vorbildlich, denn der Lenker kann komplett um 360 Grad gedreht werden, da es vorne weder Kabeln noch Antrieb gibt.

Bremsen
Das Bremsen ist sehr einfach. Man tritt leicht auf den hinteren Kotflügel und es setzt eine merkliche Rekuperation ein. Soweit so perfekt! Das Ausrollen aus der Fahrt, wie es mit anderen Fahrzeugen möglich ist, gestaltet sich mit dem dem Roller etwas kniffelig. Denn er versucht möglichst optimal auch den Auslauf elektrisch zu unterstützen. Somit kann es durchaus sein, dass er kurz vor dem Stillstand noch mal eine kleine Beschleunigung durchführt. Speziell vor engeren Kurven langsamer werden ist somit nicht immer einfach. Ist man in Fahrt und es kommt eine Situation in Sichtweite wo man vielleicht bremsen muss, sollte man damit rechnen und jedenfalls schon den Fuß auf der Bremse haben!
Hat man diese Grundregel verinnerlicht, kommt man mit dem emicro ganz gut zurecht.

Beladung
Ich habe ja auf meinen Testfahrzeugen immer eine Klickfix Halterung drauf. Der emicro One ist dafür nicht geeignet, denn der gesamte Roller hat nur 7,5 kg und der Lenker ist daher nicht für die Montage von Gepäck geeignet! Ich habe gerade mal ein kleines LED Licht und eine Klingel montiert. Alles was man transportieren will,  sollte also in einen Rucksack und nicht in irgendwelche Taschen, die am Lenker baumeln…

wo fährt man damit?
Mit dem emicro wird man eher auf dem Gehsteig fahren müssen, denn die Entfaltung der Geschwindigkeit überschreitet die 20 kn/h Grenze eher selten! Auf der Straße macht er keinen Spaß und durch das dauernde anschieben wird man sich dort auch keine Freunde machen. Deshalb erwische ich mich oft instinktiv den Gehsteig zu bevorzugen. Schiebt man kräftig an, muss man allerdings gut auf Häusereingänge aufpassen, sonst ist mit fast 20 km/h Ärger vorprogrammiert Zwinkerndes Smiley
Am liebsten war mir für den eMicro ein gut asphaltierter Radweg, dort ist man mit dem Fahrzeug gut aufgehoben.
In den Öffis ist der Kleine wesentlich besser zu verstauen als der E-Twow, das ist sehr praktisch. Auch dass er wesentlich leichter ist, merkt man jedes Mal wenn man irgendwo aus oder einsteigt. Strecken bis maximal 5km sind mit dem emicro durchaus ok, aber nur wenn es eben ist. Alles was darüber ist wünsche ich mir ein anderes Fahrzeug.

Fazit
Der eMicro ist mit 7,5 kg Gewicht der leichteste elektrisch angetriebene Roller, den ich bisher fahren durfte. Auf ebenem Untergrund fährt er sich toll. Wenn man sich ein wenig mit dem Antriebskonzept befasst, kommt man auch zu sehr brauchbare Unterstützung durch den Elektromotor. Das klappt selbst bei Steigungen, aber nur wenn man auch kräftig mithilft. Das Fahrverhalten ist ähnlich wie bei allen Rollern mit kleinen Rädern und kurzem Radstand. Im Vergleich zum Referenz Roller E-Twow fährt er sich etwas nervöser und wesentlich härter. Als Fahrzeug für die letzte Meile durch sein Gewicht die optimale Lösung für Leute, die sich gerne auch etwas bewegen möchten. Ich habe im Zuge meines Tests beschlossen, dass ich lieber mit weniger körperlicher Anstrengung unterwegs sein werde und deshalb suche ich mir als Nächstes wieder ein Testfahrzeug das auf Knopfdruck fährt.
Bis dahin hab ich noch etwas Spaß mit dem Kleinen emicro auf meiner letzten Meile Zwinkerndes Smiley

Der Preis  für den Kleinen ist angemessen, denn man bekommt mit dem eMicro One ein gut verarbeitetes und technisch durchaus ausgereiftes Fahrzeug. Wer jetzt Lust bekommen hat, den Roller gibt es bei Scootervienna.at zu kaufen und auch probezufahren.

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

emicro one–Elektroroller von Micro

Heute habe ich von ScooterVienna den ersten Elektroroller von Micro zum testen bekommen, den emicro one.

Die Infos auf der Webseite von Micro lesen sich vollmundig:
WILLKOMMEN IN DER ZUKUNFT DER WELTWEIT ERSTE ELEKTROSCOOTER MIT MOTION-CONTROL!
Motion-Control ist eine kleine Sensation in der Welt der Motorensteuerung. Der Motor unterstützt den Fahrer bei jedem Abstoßen am Boden mit elektrischer Energie, ähnlich wie die Tretunterstützung beim E-Bike. Dabei erreicht das emicro bis zu 25 km/h und meistert auch jede Steigung mühelos. Der kompakte und
leistungsstarke Motor ist im Hinterrad verbaut und der Lithium-Ionen Akku befindet sich im Trittbrett des Scooters.
Dieser liefert während 10 – 15 Kilometern Energie und ist mit 82 Wattstunden genau so groß, dass er noch problemlos im Flugzeug transportiert werden kann…..

2017-02-21 emicro_front_001Technische Daten:
Tragkraft: 100kg
Rollen: 120mm Hartgummi PU
Lenkerhöhe: 73 cm / 96 cm
Gewicht: 7,5 kg
Motor: BLDC 250W / 500W
Akku: Lithium Ionen mit 82Wh
Geschwindigkeit: max. 25 km/h
Reichweite: 10 – 15 km

Den kleinen Micro E-Roller gibt es schon seit zwei Jahren. Da ich nicht aus der Roller Fraktion komme, sondern eher auf Fahrzeuge mit Gasgriff stehe, hatte ich den E-Micro bis heute noch nicht auf meinem Fokus. Nun ist gerade Zeit und Lust aufgekommen was, für mich Neues zu testen.
 
Kleine Roller hat nur 7,5 kg und ist damit ein absolutes Leichtgewicht! Er hat für den Fahrbetrieb keine Bedienelemente und wird automatisch aktiviert, sobald sich das Hinterrad dreht.
Ab diesem Zeitpunkt gibt er zu jedem Rollerstoß, den der Fahrer macht bis zu 500 Watt Energie dazu, je nachdem wie stark angetreten wird.  
Eingebaute Sensoren erkennen angeblich welches Fahrmanöver der Fahrer machen will und ergänzt dieses auch durch angemessene Elektrounterstützung. Mein erster Versuch das auszuprobieren kostet mich eine Wrangler Jeans und 1/8l kolloidales Silber für mein Knie Zwinkerndes Smiley Ich fürchte den Befehl für das Fahrmanöver “langsamer fahren” muss ich dem emicro One noch etwas präziser übermitteln…

Nach einige Kilometern kann ich zwar immer noch nicht langsamer fahren, ohne die Rollerbremse zu betätigen, aber schnell fahren geht schon sehr gut. Je heftiger ist anstoße, desto schneller wird der Roller. Auf den ersten 3 km komme ich schon auf eine maximal Geschwindigkeit von 18 km/h (GPS-Messung). Wobei das noch nicht die Endgeschwindigkeit des Rollers ist, aber vorerst mal meine Eigene…
Beim Tritt auf die Rollerbremse setzt auch eine gut wirkende Rekuperation ein.

erstes Fazit:
Für Leute die bis jetzt mit einem Roller OHNE  Elektro gefahren sind, ist der Micro ein durchaus interessanter Wegbegleiter, da sich am sogenannten “antauchen” beim Rollerfahren grundsätzlich nichts ändert, nur die Kraft wird durchaus kraftvoll elektrisch “verlängert”.
Wie gut ich mit dieser Verlängerung zurecht komme, werde ich in den nächsten Tagen herausfinden….

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Kleefer – Praxistest

Yoom.at hat mir den kleinen Roller für ca. 1 Woche zum Praxistest überlassen und so fahre ich gleich zwei mal damit von Daheim, die ca. 12 km in die Firma. Der 36V Motor des Kleefer ist extrem leise und fährt sich auf ebenem Untergrund ausgesprochen angenehm! Er beschleunigt zügig aber nicht übertrieben bis ca. 25 km/h und fährt auch leichte Steigungen sehr kraftvoll hoch.
Anfangs musste ich mich etwas umgewöhnen, denn die Lenkung reagiert sehr akkurat. Nach einigen Kilometern Eingewöhnung beginnt es Spaß zu machen. Nicht jedermanns Sache, aber ich mag es, wenn ein Fahrzeug meine Befehle ohne Verzögerung umsetzt!

2016-07-20_Kleefer hinten_thumbWird der Boden länger uneben, dann braucht der Kleefer etwas mehr Aufmerksamkeit, denn die direkte Lenkung und der kurze Radstand sorgen für ein unruhiges Fahrgefühl. Das macht sich weniger bei kurzen Unebenheiten bemerkbar, sondern eher auf längeren unebenen Wegstücken.
Das luftgefüllte Hinterrad sorgt zwar für weniger Erschütterung , aber möglicherweise auch für unruhige Fahrgefühl wenn es mal länger uneben wird. Die eher starre Bauweise des Rollers hat natürlich nicht nur Vorteile…
Aber für solche Strecken ist kein Roller gedacht Zwinkerndes Smiley

Die angegebene Reichweite von 15km schafft der Kleefer sicher, denn nach 12km habe ich noch 2016-07-22_Kleefer Displayeinen Strich auf der Anzeige. Diese ist einfach und kann sowohl den Akkustand, als auch die gefahrenen Kilometer des “Trip” und Gesamtkilometer anzeigen. Startet man den Roller ist er vorerst mal auf 6 km/h limitiert und kann mit einem Knopfdruck auf Fullspeed umgeschaltet werden. Das fördert zwar die Sicherheit, ist aber auf Dauer etwas lästig. Unbeabsichtigt starten kann man den Roller dichn, denn der Gasgriff zeigt erst Wirkung, wenn sich die Räder drehen. Die Trip Anzeige stellt sich jedes Mal auf “0”, wenn der Roller abgeschaltet wird. Nicht sehr sinnvoll, denn eine Tagestour kann man damit nicht aufzeichnen ohne den Kleefer dauernd eingeschaltet zu lassen.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich mit dem kleineren 2016-07-20_Kleefer U-BahnRoller viel weniger im Weg bals mit dem E-Twow.
Denn dort lässt sich der Kleefer unter den Sitz schieben, ohne beim dahinter sitzenden Passagier auf die Füße zu fahren.
Auch in der Kinderwagen Bucht der U-Bahn ragt er nicht über die Begrenzung hinaus. Daher kann  man sich auch dort relativ Platzsparend aus dem Weg stellen. Der E-Twow steht im Vergleich dazu in diesem Bereich ca. 10 cm in den Durchgang hinein. Dadurch fallen immer wieder einige blinde “Lemminge” über das Hinterrad drüber.

Viel Transportieren kann man mit dem Kleefer nicht! Da er keine genormte Lenkstange hat, passen keine Erweiterungen von Drittanbietern (wie z.B. Klickfix). Einen kleinen Einkauf, muss man also über die Lenkstange hängen, alles Andere kann nur am Körper z.B. in einem Rucksack getragen werden.
Die Lenkstange ist nicht höhenverstellbar.  Beim Fahren hätte ich das gar nicht bemerkt, aber in den Öffis fällt es auf, wenn man sitzt und den Roller zwischen den Füßen hat.
Die eingebaute Beleuchtung, muss als homöopathisch bezeichnet werden. Hier ist noch Verbesserungspotential vorhanden, denn die drei blauen LEDs sind maximal ein Partygag, aber kein Licht. Dafür kann sie praktisch über eine Taste am Lenker aktiviert werden. Von Yoom.at habe ich erfahren, dass hier schon eine verbesserte Version in Aussicht gestellt wurde, die dann sogar ein Rücklicht hat. Wir bleiben gespannt …

FAZIT des Vergleichs:
Der Kleefer hat durchaus Potential. Er ist kleiner, leiser und macht einen etwas robusteren Eindruck als der E-Twow ohne wesentliche Einschränkungen zu haben.
Solange die Strecke eben ist fährt er sich gut. Je unwegsamer der Untergrund wird, desto eher wünsche ich mir wieder auf einem E-Twow zu stehen.  Katzenkopfpflaster, wie im 1.Bezirk um den Stephansplatz herum mag er gar nicht.
2016-07-22 Vergleich RollerDer abnehmbare Akku mit Smartphone Ladenschluss gefällt mir sehr gut. Besonders praktisch wenn der Roller im Keller oder Fahrradraum abgestellt werden muss! Der leise kräftige Motor macht ebenfalls viel Freunde. Mit Knapp über 10 kg (inkl. Akku) ist er gerade mal 30dag leichter wie der E-Twow.
Der durchdachte Klappmechanismus und der kleine aber robuste Ständer machen in der Praxis viel Freude und ergänzen den Kleefer zu einem gut abgestimmten Angebot!
Ich würde ihn am ehesten deshalb kaufen, weil er merklich kürzer ist und so in den Öffis viel weniger auffällt! Der Fahrkomfort ist allerdings beim E-Twow besser…

Danke YOOM.at für die Testwoche ….
Dort gibts den Kleefer auch um ca. 1100,- zu kaufen

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Kleefer – kleiner Roller mit viel Potential

Ich teste viele Elektrofahrzeuge. Manchmal kurz, manche auch länger.  Für einen Praxistest wähle ich natürlich bevorzugt Fahrzeuge die für mich Potential haben sie zu kaufen.
Der Kleefer Elektrotroller, den ich von Yoom zum Testen angeboten bekam, ist so ein Fahrzeug.
Da ich oft mit dem E-Twow unterwegs bin liegt also ein Vergleich nahe. Dabei geht es nicht um besser oder schlechter, sondern um die Unterschiede, die eventuell als Kaufkriterium für den Kleefer dienen.

Was unterscheidet den kleinen Kleefer vom E-Twow Roller ?
Er ist insgesamt merklich kürzer! Das macht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln Sinn !
Denn je weniger Platz man in den Öffis braucht, desto flexibler kann man sich hinsetzen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Durch das kürzere Fahrgestell und die fehlende Federung fährt sich der Roller merklich “knackiger”. Fahrmanöver werden direkter umgesetzt. Man muss sich am Anfang etwas daran gewöhnen, aber danach macht er durchaus Freude.

Gebremst wird mir einer Handbremse die zuerst die Rekuperation aktiviert und dann bei stärkerem Zug eine Trommelbremse im Luft gefüllten Hinterrad auslöst.
Bei der ersten Bremsung war ich fast etwas überrascht von der guten Bremswirkung, das gefällt mir sehr.

20160720_Kleefer AkkuanschlußDer abnehmbare Wechselakku (209 Wh) hat den Vorteil, dass man zum Laden nicht den ganzen Roller mitnehmen muss. Ich habe damit kein Problem, aber es gibt durchaus Einsatzgebiete wo der Roller im Keller oder im Fahrradraum abgestellt werden muss.
Dann ist es praktisch wenn man den Akku zum Laden abnehmen kann. Dieser kann, wenn er am Roller montiert ist auch abgesperrt werden. Durch die zweistrebige Lenkerkonstruktion, lässt sich der Kleefer auch gut mit einem Fahrradschloß irgendwo anhängen. 
Beim Verriegeln des Akkus muss man aufpassen, dass der Haltestift im Mechanismus gut eingeschnappt ist, sonst fällt einem der Akku beim Losfahren auf die Füße!

Toll ist, dass der Akku am unteren Ende einen USB Ausgang hat, mit dem man ein Smartphone oder jedes beliebige USB Gerät aufladen kann. Somit dient der Akku im Urlaub gleich als Powerpack. Mein Samsung Galaxy lädt der Akku mit etwas über 1A Strom, das ist ganz ordentlich!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Ein Alleinstellungsmerkmal des Kleefer ist der halbautomatische Klappmechanismus. Tippt man mit der Fußspitze auf den Auslösemechanismus, dann zieht eine Feder die Bodenplatte des Rollers nach oben und der Kleine ist zusammengeklappt. Drückt man die Bodenplatte leicht vom zusammengeklappten Roller weg, dann lässt die Feder die Bodenplatte wieder nach unten los und der Mechanismus verriegelt automatisch für den Fahrbetrieb. Das ist sehr praktisch, denn man muss nicht nicht mehr bücken um den Roller zusammenzuklappen.

Ich habe ein kleines Youtube Video gemacht, damit ihr euch das vorstellen könnt. Auf Youtube findet ihr natürlich auch ein ImageVideo von Kleefer, wo man es auch sieht. Den Vorgang selbst sollte man etwas üben, dann sieht es durchaus cool aus Zwinkerndes Smiley
Parken kann man den Roller mit dem links an der Bodenplatte montierten Ständer. Dieser ist robust genug um den Roller in jeder Situation sicher abzustellen.

Ich freue mich nun schon auf eine ganze Woche mit dem Kleefer im Praxistest ….

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ZAR – der 4kg Elektroroller

Ich bin immer wieder auf der Suche nach innovative Verkehrsmitteln.
Mein Hauptaugenmerk geht dabei auf Fahrzeuge die sehr klein und leistungsfähig sind!
Derzeit ist die optimalste Lösung der E-Twow Roller, den ich gerade in der 3.Generation von Backwind.at teste.

The World's Lightest & Smartest E-Scooter: cool, small, portable, and can be easily folded into a backpack and bring it anywhere.Pre-Order your ZAR:pre-order@crazyfire.loveEin Kickstarter Projekt plant jetzt ZAR. Dieser kleine Roller hat einen sehr effizienten Elektroanrieb und ein Gewicht von nur 4 kg!

Leichtbauweise und Wegfall unnötiger Teile macht es möglich.

Noch dazu soll der Kleine äußerst robust sein.
Ich würd ihn gerne mal in der Praxis testen!!

Quelle: TurnOn oder Kickstarter

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E-Twow Modell 2016 im Praxistest

Heute hat mir Michael von Backwind.at das 2016 er Modell des E-Twow Booster für einen längeren Praxistest zur Verfügung gestellt.
Ich habe das Modell ja schon mal kurz angetestet, aber so richtig im Detail noch nicht!

Der E-Twow Roller ist für mich immer noch das Praxistauglichste Fahrzeug zum “überall mithaben”, wenn es darum geht unauffällig und schnell unterwegs zu sein!

Im Vergleich zum Mobiky ist der Roller wesentlich praktischer, da er wirklich überall mitgenommen werden kann, sogar in die kleinste Trafik. Zusätzlich kann ich ihn schnell mal im Kofferraum meines Auto transportieren ohne Sitze umklappen zu müssen, wie beim Mobiky.

Außerdem bemerke ich, dass der Roller wesentlich weniger auffällt als das kleine Klapprad, wenn ich damit ein Geschäft betrete.

Eigentlich sollte man mehrere Elektrofahrzeuge haben, je nach Tagesverfassung und geplanter Wegstrecke einen E-Twow, ein Mobiky und ein Utopia Phönix Zwinkerndes Smiley

Mein Testroller ist diesmal mit folgendem Zubehör ausgestattet:

  • Klickfix Halterung für Lenker
  • Spritzschutz für Kotflügel vorne und hinten
  • Klingel (da auf die Pfeifquietsche vom E-Twow niemand angemessen reagiert)
  • Der Rekuperationskontakt am Hinterrad wurde deaktiviert!
    Damit löst das Betätigen der Hinterradbremse KEINE Rekuperation am Vorderrad aus!
    Dadurch muss man bei Nässe nicht so aufpassen, wenn man Bodenmarkierungen anbremst Zwinkerndes Smiley

So ausgerüstet werde ich nun mal einige Zeit rumfahren und berichten …..

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Jack – interessanter Roller

2016-02-03 1Jack

Heute wieder etwas im Internet gestöbert und Jack gefunden.
Jack ist ein interessanter Roller der zwar nicht besonders leicht aussieht, aber sehr robust. Die Luft Reifen geben ihm sicher ein gutes Fahrverhalten auch ohne Federung!
Außerdem hat er zwei Scheibenbremsen und einen sehr gut durchdachten Faltmechanismus. 

Sehr euch das Video an, falls ihr interessiert seid, der Mechanismus macht einen gut durchdachten Eindruck!
Ich werde versuchen ob ich ein Testfahrzeug bekomme, mal sehen….

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Jack Hot – Edelroller aus Carbon mit nur 6,3 kg

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVor einigen Tagen durfte ich bei Beko einen neuen Roller probefahren. Den Jack Hot.
Dieser Roller ist wirklich Hot, denn er ist fast vollständig aus Carbon hergestellt und hat daher nur 6,3 kg! Der erste Eindruck war toll, denn der Jack Hot wirkt wesentlich edler als alles was ich bis jetzt gesehen habe!

Der Akku ist in der Lenkstange verbaut und somit ist die Trittfläche sehr dünn. Obwohl der Jackhot um mehr als 10 cm kürzer ist, als der E-Twow, hat man auf dem Trittbrett mehr Platz.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADieser Roller ist die logische Verkleinerung der bekannten Fahrzeuge, ohne merkliche Einschränkungen. Ob sich dieser erste Eindruck bestätigt, werde ich hoffentlich bald in einem Praxistest herausfinden.

Wenn ihr euch den Roller live ansehen möchtet, Beko hat mit Elektro Power Bike einen Stand auf der Wiener Ferienmesse, die heute beginnt.
Halle B auf Stand: 0336.
Ich freue mich schon auf einen ausgiebigen Praxistest mit dem Jack Hot, sobald die erste Lieferung da ist ….

Nähere Infos auf der Webseite: Jackhot.com

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Vertical “Speedy” nach 10 Tagen Praxistest

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer “Speedy” von Vertical ist, wie schon gesagt eine verbesserte Weiterentwicklung des E-Twow Rollers.
Mein Testfahrzeug in knalligem Grün fällt extrem gut auf und sorgt für einige interessante Gespräche zur Elektromobilität unter Passanten.
Der Vertical Speedy macht einen etwas robusteren Eindruck, als das Vorgängermodell, welches ich fast 6 Monate lang gefahren bin.
Der Lenkervorbau wackelt nicht mehr so stark beim Fahren und vermittelt dadurch ein merklich sichereres Fahrgefühl. Auch die neuen Griffe machen einen hochwertigeren Eindruck als beim Vorgänger.
Die Räder haben sich nicht verändert, obwohl Phillip Haller schon mit einem Luftreifen für das Hinterrad experimentiert. Mal sehen, ob das einen Vorteil bring…

Beleuchtung eingebaut
Die Beleuchtung vorne hat sich nicht geändert, aber das neue Mode2015-11-15 Vertical Rücklichtll hat nun auch hinten eine kleine LED Leiste in den Kotflügel integriert. Diese wird nicht nur als Licht verwendet, sondern funktioniert auch als Bremsleuchte. Die Bremsled leuchten sowohl beim Rekuperieren, als auch, wenn man die Kotflügelbremse auslöst.
Als Licht sind die vier LEDs nicht besonders hell, wenn man aber bremst, dann ist der Roller auch aus weiterer Entfernung deutlich sichtbar. Für den Betrieb auf dem Gehsteig durchaus ausreichend, auf der Straße oder dem Radweg würde ich ein zusätzliches Licht empfehlen, weil die Rollerbeleuchtung relativ tief angebracht ist!

Fahrwerk:
Der Vertical Speedy ist Vollgefedert und vermittelt daher sehr viel Fahrspaß. Gerade auf leichten Unebenheiten ist das angenehm zu spüren. Die Federung hinten kann mit einer Schraube verkürzt und daher etwas straffer gestellt werden. Da ich nicht besonders schwer bin, bevorzuge ich die Einstellung mit angenehm großen Federweg. Mit dem Roller auf Katzenkopfpflaster oder Schotter zu fahren ist zwar möglich, aber je größer die Unebenheiten werden desto weniger Freude macht es. Außerdem fühle ich, dass es dem Fahrzeug langfristig nicht besonders gut tut!

Zulassung:
OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Höchstgeschwindigkeit, ohne Drosselung, ist mit 29 km/h etwas langsamer als beim Vorgängermodell.
Auf privatem Gelände konnte das Vorgängermodell noch ca. 32 km/h erreichen.
Da Vertical den Roller mit Straßen Zulassung als Fahrrad verkauft, wird er bei Auslieferung auf 25 km/h Höchstgeschwindigkeit gedrosselt.
Damit er allerdings der Fahrradverordnung entspricht und am Radweg verwendet werden darf, muss man selbst noch die vorgeschriebenen Reflektoren (vorne, hinten und seitlich) anbringen. Diese sind bei meinem Testfahrzeug nicht dabei! Außerdem MUSS man unbedingt eine Klingel auf den Roller montieren, denn die Quietschhupe entspricht zwar der Verordnung, wird aber von ALLEN Verkehrsteilnehmern ignoriert, da das Geräusch erst geortet werden muss, bevor es zugeordnet werden kann!

technische Daten:

Praxis:
In der Praxis macht der kleine Roller sehr viel Spaß. Er ist für mich immer dann die beste Wahl in Wien 2015-11-15 Vertical Speedy 07.57.38unterwegs zu sein, wenn ich nichts zu transportieren habe und nur mit dem Rucksack unterwegs bin.
Der Lenker des Rollers kann zwar einen Klickfix Halter aufnehmen, aber alles was man dort auflädt verändert oft das Fahrverhalten.

An diesen Tagen wo ich mehr Öffi und  wenig zusätzliche Strecken fahren muss ist der Roller mit einer Reichweite von ca. 20 km mein bester Begleiter.
Die kleinen Räder sind ein angemessener Kompromiss zwischen Gewicht und Fahrsicherheit. Auf trockener Fahrbahn muss man auch nur auf tiefe Längsrillen aufpassen. Wenn es Nass oder rutschig wird, dann ist mehr Aufmerksamkeit angesagt, denn dann kann es schon mal passieren dass bei schnellerer Kurvenfahrt das Heck zum überholen ansetzt. Für geübte Rollerfahrer aber kein Problem hier den richtigen Drive zu finden, denn das Fahrverhalten des Vertical Speedy ist durchaus berechenbar.

Fazit:
Mir gefällt besonders an dem neuen Modell, dass er es einen etwas robusteren Eindruck macht und dass ich die Beleuchtung nun auch für hinten immer dabei habe. Der leer gefahrenen Roller kann in ca. 3 Stunden wieder voll aufladen werden und ist somit das ideale Stadtfahrzeug für Strecken von 5 – 35 km pro Tag je nachdem ob man nachladen kann oder nicht.

2015-11-15 Etwow RückVerbesserungspotential hat der hintere Kotflügel! Obwohl er schon etwas verlängert wurde spritzt bei nassem Wetter der Dreck auf die Kleidung oder in meinem Fall auf den hellen Rucksack. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern lässt sich auch vermeiden, wie man am Foto meines getunten Vorgängers sehen kann (siehe Bild rechts) ….
Die Reflektoren sollten schon bei der Auslieferung drauf sein denn nur so entspricht der Roller der Fahrradverordnung! Und eine Klingel ist eine gute Investition!
Zum Transport von kleinen Dingen kann man am Lenker die Klickfix Halterung und das Variorack montieren, mehr wie 7 kg Gewicht sollte man aber nicht einplanen ohne es vorher mal in der Praxis zu testen …

Der Preis von ca. 999,- ist angemessen, denn der Roller ist das innovativste Fahrzeug, dass man derzeit in dieser Gewichtsklasse kaufen kann.

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Elektroroller – Vertical Speedy für 14 Tage zum Test

Heute hab ich mir den “Speedy” vom Vertical Schauraum im Arsenal abgeholt.

2015-11-06 Vertical1Vertical ist ein Wiener Startup Unternehmen rund um den ehemaligen Volkswagenmanager Philipp Halla (38) und steht für Lifestyle, exzellente Leichtbauweise und Design. Mit dem VERTICAL Elektroroller wurden Lösungen für intermodale Verkehrskonzepte, für die Verbindung von öffentlichem Verkehr und Individualverkehr gefunden……
soweit ein Auszug aus dem Pressetext!

Der Vertical “Speedy” entspricht einer Weiterentwicklung des bekannten E-Twow Modells.
Was sich genau geändert hat, werde ich in den nächsten 14 Tagen herausfinden…

Mehr zu dem Roller auf der Webseite von Vertical….

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technische Vergleichsliste Elektrofahrzeuge

Ich werde immer wieder gefragt, ob es irgendwo eine Vergleichsliste aller von mir getesteten Elektrofahrzeuge gibt. Ich hab mal begonnen so eine Liste zu erstellen.

In diese Liste befinden sich alle Fahrzeuge, die ich von August 2013 bis April 2015 testen durfte.
Auch sind nur Fahrzeuge aufgelistet wo ich genug Zeit hatte mich genauer damit zu beschäftigen (Testzeitraum > 1 Woche). Das waren folgende Fahrzeuge:

Die komplette Vergleichsliste der technischen Daten gibt es hier als PDF zum Downlaod.
Falls Werte falsch sind oder fehlen, bin ich gerne bereit, diese zu verbessern….

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E-Twow „Speed“ – endlich!!

Den E-Twow Roller kenn ich ja schon seit längerer Zeit. Ich habe ihn als Schweber (von Beko) oder als Etwow 2.5 (von Backwind) getestet.
Nun ist das Nachfolgemodell der e-Twow “SPEED” verfügbar und ich habe diesen heute von Michael (backwind.at) für einen längeren Test bekommen!
Grundsätzlich sieht der Roller exakt so aus, wie sein Vorgänger!
Was ist nun neu?
Die elektrische Anlage des Rollers wurde mit mehr Power versehen. Der Motor hat nun merklich mehr Kraft!
Genauere Unterschiede zeigt die Tabelle. Das alte Modell gibt es nach wie vor unter der Bezeichnung “ECO” zu kaufen.

2015-04-21 E-Twow Vergleich

Was der “Neue” wirklich besser kann, werde ich in den nächsten Wochen in einem Praxistest herausfinden.
Eines nur vorweg:
Das Ding macht schon auf den ersten Kilometern viel mehr Spaß als der “Alte” ….  Zwinkerndes Smiley

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U-Carver – Update mit einigen Verbesserungen

Vor ca. 10 Tagen habe ich einen verbesserten U-Carver von GW St. Pölten bekommen. Er hat nun pannensichere Räder die statt einem Luftschlauch einen elastischen Schaum beinhalten. Dadurch gibt es keine Probleme mehr mit Reifenpannen.
Die neuen Räder sind allerdings ca. 500 Gramm pro Rad schwerer. Der UCarver hat jetzt statt ca. 13 kg schon fast 15 kg, und das macht sich beim Tragen des Fahrzeuges leicht bemerkbar. Speziell wenn man das Fahrzeug, wie ich gerne, nur an der Stange die Stiegen runterträgt ohne es zusammenzuklappen.

Die ausgeschäumten Reifen sind zwar merklich härter als die mit Luft gefüllten Vorgänger.Das Fahrverhalten verändert sich aber nur minimal. Bei starken Bodenunebenheiten merkt man dass der U-Carver manchmal etwas hoppelt.

2015-04-06 Ucarver SpritzschutzDer Spritzschutz an der hinteren Radabdeckung wurde verbreitert und sorgt dafür dass bei nasser Fahrbahn kein Wasser mehr auf die Kleidung spritzt. Diese kleine Veränderung macht das Fahren bei nasser Straße wesentlich angenehmer, da ich mein Regengewand wirklich nur mehr dann anziehen muss, wenn es auch regnet.
Die rote Markierung am Foto ,markiert die ursprüngliche Form.

2015-04-06 HaltegitterDie Halterung am vorderen Lenker wurde verkürzt und statt dem kleinen Korb bekam der U-Carver ein kleines gebogenes Gittergestell von Klickfix. Damit kann man jetzt auch größere Dinge transportieren, braucht aber für kleine Dinge eine Tasche oder einen Rucksack zum Reingeben. Da das Gestell wesentlich leichter als der Korb ist, sorgt es auch für ein besseres Fahrverhalten!

Die Höchstgeschwindigkeit hat sich leicht verbessert.In meinen Messungen der letzten 10 Tage schafft der U-Carver auf gerade Strecke nun manchmal statt 20 km/h schon 22 km/h aus eigener Kraft. Das macht merklich mehr Spaß, hat aber noch Potential nach oben Zwinkerndes Smiley Mir würde es gefallen, wenn der Ucarver zumindest 25 km/h schnell wäre, denn das ist für Fahrzeuge dieser bauart erlaubt und mit dem Ucarver, vom Fahrverhalten her, durchaus möglich!

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Ucarver – Reifenpanne und Update meines Testfahrzeuges

2015-03-23 Ucarver Reifenwechsel1Gestern hatte ich bei meinem U-Carver Testfahrzeug der GW St. Pölten eine Reifenpanne. Der rechte Hinterreifen hat offensichtlich mit einem kleinen Nagel eine innigere Beziehung eingegangen als mir lieb war. Leider hatte beim Auswählen meiner Testausstattung aus Gewichtsgründen auf die pannensichere Bereifung verzichtet, jetzt hat sich das gerächt  Zwinkerndes Smiley
Ein Reifenwechsel beim Ucarver ist allerdings nicht besonders schwierig.

Mann entfernt den Reifen von der Achse indem man die mittlere Schraube löst. Danach keinesfalls versuchen mit Werkzeug den Reifen von der Felge zu lösen, sondern die 6 Schrauben der Felge lösen. Diese ist nämlich zweigeteilt und man kann 2015-03-24 Ucarver Reifenwechselnach dem Lösen der Schauben die beiden Hälften der Felge entfernen und der Reifen inklusive Schlauch bleibt übrig.

Man muss danach nur mehr den Schlauch tauschen und alles wieder zusammenbauen.
Meiner Meinung nach sehr wartungsfreundlich.

Da sowieso gerade ein Update meines Testfahrzeuges zur Sprache stand, habe ich das Angebot von GW-St. Pölten angenommen mein Fahrzeug zum “Update” zu schicken.
Danke an das Team von der GW-St.Pölten für die tolle Unterstützung!

In den nächsten Tagen werde ich mein Testfahrzeug dann zurückbekommen das folgende Verbesserungen hat:

  • pannensichere Bereifung
  • verbesserte Halterung mit Universalbügel statt dem Korb
  • schnellere Höchstgeschwindigkeit (bis 25 km/h)

GW-St. Pölten hat meinen Test für das neue Fahrzeug um einige Monate verlängert, ich werde also berichten sobald mein verbesserter U-Carver da ist…

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Wie wird man sichtbarer ? Mit einem LED Gürtel !

2015-01-08 vorneBeim Testen der unterschiedlichsten Fahrzeuge im Winter habe ich ein Problem. Trotz vorschriftsmäßiger Beleuchtung werde ich manchmal übersehen!
Teils ist es Unachtsamkeit, manchmal auch Ignoranz. Wie auch immer, damit ist jetzt Schluss!
Ich habe mich “sichtbarer” gemacht!
Wie ?
Mit einem Led Stripe, den ich auf einen Gürtel genäht habe. Derzeit noch ein Prototyp, funktioniert aber schon ganz brauchbar! Was braucht man dazu?2015-01-08 Leds

1 x einen USB Led Stripe in ROT
1 x einen USB Led Stripe in weiss
1 x ein Kofferriemenset (oder einen breiten Gürtel)
Lötkolben, Heißkleber, Nadel und Faden

Die beiden LED-Produkte werden fertig vorkonfiguriert als 50 cm Streifen geliefert, sind wasserdicht und haben einen USB Stecker dran. Sie können alle 3 cm (nach 2015-01-08 hintenjeder LED) auf die passende Länge gekürzt werden. Ich habe sie so gekürzt und zusammengelötet, dass ich vorne weiß und hinten rot leuchte. Mein Gürtel besteht aus insgesamt 23 Leds und nimmt einen Strom von ca. 1200 mA auf. Mein 8400 mAh USB Akku kann das Set also ca. 7 Stunden betreiben, bis er leer ist. Der Akku hängt in einer Gürteltasche direkt am Gürtel drauf und kann dort auch ein und ausgeschaltet werden. Der Gürtel ist mit kurzen Kabelbrücken soweit verstellbar, dass er über jede Jacke geschnallt werden kann.

Fazit:
Es werde Licht!
Und wenn ich jetzt noch übersehen werde, dann hat es mein Schicksal so bestimmt Zwinkerndes Smiley

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auch der E-Twow muss in den Schnee …

2014-12-31 E-Twow -15GradHeute war ich mal, zum direkten Vergleich einen Tag mit dem E-Twow unterwegs. Deshalb gibt es einige Worte zum Vergleichen der beiden Fahrzeuge U-Carver und E-Twow.
Es ist Arschkalt, das bestätigt mir auch die Temperaturanzeige im Cockpit des Rollers Zwinkerndes Smiley

Auf Schneefahrbahn oder in tieferem Schnee kann man mit dem E-Twow nur schwer fahren. Speziell auf eisigem Schnee lassen die harten Räder des Rollers zwar Traktion zu, rutschen aber bei Unebenheiten im Schnee schnell mal ab. Das geht mit dem U-Carver wesentlich besser.
Sobald die Räder den darunterliegenden Asphalt erreichen wird ist es perfekt !
Auf dem Trockenen fällt mir im direkten Vergleich auf, dass der E-Twow wesentlich ruhiger läuft. Lenkkorrekturen sind kaum nötig. Der U-Carver macht einen wesentlich nervöseren Eindruck, obwohl er mit den drei Lufträder absolut sicher auf der Straße ist! Aber das unruhige Lenkgefühl ist halt trotzdem da, liegt wahrscheinlich am kürzeren Radstand….
Selbst mit der Ortlieb Tasche am Roller , fällt mir auf, dass sich der E-Twow VIEL entspannter steuern lässt.
Der starke Gegenwind, den ich an beiden Tagen hatte, macht dem E-Twow merklich mehr Probleme. Oft bin ich gerade mal 14 km/h schnell und der kleine Motor plagt sich sehr! Der U-Carver hat sich gestern auch geplagt, aber deshalb bin ich nicht wesentlich langsamer gefahren. Daran merkt man wie viel Kraft der Motor des U-Carver hat!
Die Kälte und der Wind macht beiden Rollern nichts, außer dass die Reichweite geringer ist als bei Plustemperaturen.

Daheim angekommen stelle ich noch zwei Dinge fest. Der E-Twow nimmt wesentlich weniger Dreck von draußen mit, und mein Gewand ist absolut sauber obwohl es draußen immer noch nass und matschig ist!
Ein Pluspunkt für den E-Twow!

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U-Carver im Schnee ? Ja das fährt …

2014-12-29 U-Carver im SchneeAls ich meinen U-Carver zum Test von GW-St. Pölten bekam wurde mir nahegelegt das Fahrzeug mal im Schnee auszuprobieren. Der U-Carver macht angeblich im Schnee nicht nur besondere Spuren, sondern fährt sich auch ganz gut.
Natürlich komme ich dieser Bitte gerne nach. Heute ist der ideale Tag für einen solchen Test!

Es ist –7 Grad kalt, als ich heute früh gut verpackt mit dem Testfahrzeug das Haus verlasse. Der starke eisige Wind, macht die Sache noch interessanter. Eine harte Prüfung meine Ausrüstung und den U-Carver Zwinkerndes Smiley

Gibt man auf rutschigem Untergrund zu viel Gas, dann verhält sich der U-Carver wie ein alter 5er BMW, er kommt, meist kontrolliert, mit dem Heck nach vorne. Übertreibt man die Fahrweise, dann kann es schon mal passieren, dass man quer unterwegs ist. Durch die drei Räder ist es allerdings problemlos möglich auch ohne Rutschpartie unterwegs zu sein, wenn man nicht übermütig wird. Selbst Eiskrusten am Radweg nach Simmering, der nur lieblos geräumt wurde, sind kein Problem. Solange zumindest 2014-12-29 U-Carver SpurenEINES der 3 Räder Grip hat. Ich würde zwar nicht bevorzugt beim heutigen Wetter mit dem U-Carver unterwegs sein, aber es ist durchaus möglich.

Im Tiefschnee wird die knappe Bodenfreiheit hinten, schnell zur Spaß Bremse, aber dafür ist der U-Carver auch nicht gemacht!

Leider ist der angeblich verbesserte Spritzschutz auf dem Fahrzeug immer noch nicht perfekt! Der Rücken bleibt zwar sauber, aber die Hosenbeine meiner Regenhose sind immer noch bis über die Knie mit Dreck bespritzt. Hier gibt es also noch Verbesserungspotential.
Die Heck-Beleuchtung hat sich auf dem neuen Testfahrzeug wesentlich verbessert. Man sieht mich jetzt von hinten richtig gut. Allerdings wär eine Stromversorgung vom Fahrzeug Akku noch toll, dann könnte man sich die 4 AA Batterien (2 Vorne, 2 Hinten) sparen!

Die Reichweite bei diesen Temperaturen (ca. –6 Grad) ist übrigens etwas eingeschränkt. Nach ca. 8km habe ich nur mehr die rote Akkuanzeige, das bedeutet eine geschätzte Reichweite von ca. 12 km! Ausprobieren will ich das aber bei diesen Temperaturen lieber nicht Zwinkerndes Smiley

Zurück zu Hause fällt mir auf, dass der U-Carver viel Dreck mitbringt! Nachdem er im Warmen ca. 30 Min steht, habe ich eine bemerkenswerte Wasserlacke am Boden. Offensichtlich gibt es unter dem Fahrzeug einige Plätze wo der Schnee und Gatsch gut hängenbleiben kann…

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U-Carver – Modell 2014 im Test

Nach meinem Besuch im Werk von GW-St. Pölten habe ich heute den versprochenen U-Carver zum Testen bekommen! Diesen darf ich jetzt mal bis Ende Jänner testen!

Folgende Änderungen sind mir angekündigt worden beziehungsweise an der Version 2014 aufgefallen:

  • größere Räder
  • verbessertes Rücklicht
  • Fahrradlicht vorne
  • Feststellbremse bremst merklich besser
  • Klappmechanismus verbessert
  • nur mehr 2 Fahrprogramme serienmäßig

Weitere Infos, sobald ich einen genaueren Vergleich habe …

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U-Carver – Besichtigung bei WG-St. Pölten

Aufgrund meines Praxistest mit dem U-Carver bekam ich heute einen Anruf vom Verkaufsleiter der U-Carver Produktionsstätte. Nach einem kurzen freundlichen Gespräch, wurde ich eingeladen mir das Werk in St. Pölten anzusehen. Da ich kurzfristig Zeit hatte, setzte ich mich ins Auto und fuhr nach St. Pölten.

Sehr gefreut habe ich mich dort über den äußerst freundlichen Empfang!
GW-St. Pölten baut nicht nur den U-Carver, sondern auch viele andere Dinge für die Elektroindustrie und diverse heimische Betriebe. Das Werk ist viele 1000 m2 groß und die Führung war sehr interessant.

logo_gwSTPöltenDer U-Carver wird nahezu vollständig in der GW-ST. Pölten gefertigt. Nur einige Zubehörteile werden zugekauft. In der Produktion bestätigt sich mein erster Eindruck. Der U-Carver wird meinem hohen Qualitätsanspruch sicher gerecht. Die Qualitätsanforderungen und Testanforderungen für das Fahrzeug sind hoch!

Meine “Mängelliste” aus dem Test des Fahrzeuges von Beko ist dort nicht nur bereits bekannt, sondern viele der von mir gefunden Unzulänglichkeiten bereits behoben.
Aus diesem Grund wird mir angeboten, einen U-Carver aus der neuen Serie 2014 für einige Zeit zu testen. Beeindruckt verlasse ich das Werk und bin gespannt wie schnell ich mein Testfahrzeug bekommen werde …..
Wenn euch interessiert, was GW-St.Pölten alles so macht, seht euch die Imagevideos an

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Wieviel transportiere ich auf einem E-Roller ?

Grundsätzlich ist meine Antwort in so einem Fall immer: Soviel wie er tragen kann!
Diese Aussage muss ich allerdings beim e-Twow etwas korrigieren, denn der Roller muss fahrbar und auch beherrschbar bleiben!!

Segel beim Schweber
Die Segeltasche des Schwebers von Beko ist nahezu perfekt für den Alltag!
Man kann in der Tasche das Ladegerät, Regengewand, ein kleines Notebook und einen kleinen Einkauf perfekt verstauen. Und das ohne merkliche Beeinträchtigung beim Fahren!
Leider hatte ich beim Absteigen manchmal Probleme meine Reflexe und die Verspannung des Segels in Einklang zu bringen Zwinkerndes Smiley. Auch ist das Fassungsvermögen des Segels für größere Gepäckstücke eher begrenzt. Durch den Aufbau des Segels ist auch die Montage weiterer Halterungen am Lenker des Rollers nur schwer möglich, daher suchte ich hier noch nach einer besseren Lösung!

KlickFix und Korb am Lenker
2014-12-10 Etwow Korb vorne1Da ich oft zwar leichte aber etwas größere Packerl transportieren möchte, habe ich also mit einer KlickFix Halterung experimentiert. Michael von Backwind.at hat diese Variante mit einem kleinen schwarten Korb von Klickfix perfektioniert. Der Nachteil ist, dass der Korb viel weniger Platz für Kleinigkeiten hat, wie das Segel am Schweber! Außerdem ist er offen, und daher ist der Inhalt nicht gegen Witterungseinflüsse geschützt

KlickFix und Ortlieb Tasche am Lenker

2014-12-10 E-Twow mit BügelDie bis jetzt flexibelste Lösung ist eine wasserdichte Ortlieb Tasche, die mit einem selbst gebauten Montagebügel auf den Klickfix Halter passt. Die Tasche ist breiter als er Korb und nicht vollständig fix montiert. deshalb wackelt sie seitlich etwas. Das stört allerdings nicht, so lange die Tasche nur das Regengewand und das Ladegerät enthält.

2014-12-10  E-Twow Tasche innenWenn die Tasche voll beladen ist, lässt sich der Roller nur schwer präzise steuern, da das Gewicht in der Tasche stark am Lenker zerrt. Ich habe daher einen zweiten Halter montiert, der es ermöglicht, die Tasche auch an der Innenseite des Lenkers zu montieren. Sie ragt dann so weit zu den Füssen herein, dass die Tasche mit den Knien stabilisiert werden kann. Klingt zwar wiedersinnig, aber das Fahrgefühl verbessert sich dadurch sehr zum Positiven. Speziell wenn in der Taschen die vom Halter erlaubten 7 kg Zuladung sind, kann man den Roller mit etwas Übung noch zuverlässig steuern.

Derzeit werde ich nun mit der Ortlieb Tasche am Lenker fahren. Für die Zukunft wäre ein Schweber Segel in Kombination mit einer Halterung für die Ortlieb Tasche erstrebenswert. Dann könnten die Dinge, die ich immer mitbrauche im Segels sein und ich müsste die Tasche nur mehr montieren, wenn mal wieder ein größeres Packerl zu transportieren ist!

Wenn ihr die Fotos größer sehen wollt, einfach auf die Bilder klicken!

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Rollertausch bei Backwind – kann Hinterbremse umkonfiguriert werden ?

Nachdem das Ersatzteil für meinen defekten E-Twow Roller noch immer nicht da ist, hat mir Michael nun auf meinen Wunsch, gestern seinen Vorführroller zur Verfügung gestellt. Die letzten 3 Wochen hatte ich ja eh den U-Carver zum Test, da wars nicht so schlimm. Nun bin ich schon mehrere Tage ohne Fahrzeug und , die Sonne scheint, das geht gar nicht  Zwinkerndes Smiley

Nachdem ich auf den Vorführroller all mein Zubehör montiert habe, fällt mir etwas ein. Wenn man die automatische Rekuperation über die Hinterradbremse deaktiviert, kann das Problem, welches ich vor mehr als 3 Wochen hatte nicht mehr auftreten! 
Ein weitere Vorteil für mich, dass ich damit fahrtechnisch auswählen kann, ob ich vorne oder hinten bremsen will.
Ist mir lieber, denn wenn ich mit dem Roller eine Notbremsung machen muss, dann stört es mich ehrlich gesagt, dass er dann vorne auch bremst. Liegt man nämlich in so einer Situation leicht in der Kurve und es ist vielleicht auch noch nass, dann kann schon mal das Vorderrad eigene Wege gehen.

Ich ersuche Michael meinen Roller nach erfolgter Reparatur gleich mal so zu konfigurieren, dass die hintere Bremse auch nur auf das Hinterrad wirkt!

Bis das passiert, werde ich nun mal mit dem Vorführer rumfahren und etwas die Beladung testen …

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U-Carver – der letzte Tag und Fazit

Heute war der letzte Tag meines U-Carver Tests. Morgen muss ich ihn wieder zu Beko zurückbringen! Mein Fazit ist etwas zwiegespalten, da ich nach der heutigen Heimfahrt wieder nass und dreckig angekommen bin Zwinkerndes Smiley Hier meine, natürlich subjektive,  Bewertung

Positiv ist mir aufgefallen:

  • 2014-12-01 U-Carver1Sehr wendig und mit etwas Übung viel Freude beim Fahren
  • starker Motor der auch leichte Steigungen kraftvoll meistert
  • hochwertig verarbeitet
  • gute Bremsen, auch bei Nässe
    integrales Bremssystem auf vorder und Hinterräder
  • gute Straßenlage und sicheres Fahrverhalten durch DREI Räder
  • Fahrprogramme für alle Ansprüche
  • Kurz und praktisch, leicht zusammenklappbar und zu transportieren
  • steht alleine und hat Feststellbremse

Nicht so gut hat mir gefallen:

  • Beim Regen eine richtige Dreckschleuder!!
    nur mit Schutzkleidung zu fahren!
  • 2014-12-01 U-Carver2keine brauchbare Beleuchtung
    Licht hinten ist sehr schwach, vorne kein serienmäßiges Licht
  • maximale Geschwindigkeit “nur” 20 km/h
    nach einigen GPS Messungen erst rausgekommen!
  • etwas hecklastig, Anfangs gewöhnungsbedürftig
  • serienmäßig keine Möglichkeit Dinge zu transportieren
  • Preis von EUR 1800,-
    Ist zwar für die Qualität angemessen, aber dafür ist der U-Carver
    zu spartanisch ausgestattet!

Der U-Carver ist etwas für Leute die ein robustes und qualitativ hochwertiges Fahrzeug aus Österreich suchen. Er macht Spaß, ist aber in einigen Details nicht praxistauglich zu Ende gedacht, wie ich am Spritzschutz der Hinterräder oder an der Möglichkeit Dinge zu transportieren, erkennen durfte.
In Summe ist mir persönlich ein Roller auf der Basis vom Schweber lieber, da er leichter und flexibler und auch um Einiges billiger ist!
Speziell was die flexible Konstruktion betrifft, hat Beko einiges vor, wie man die Rollerwelt und die elektrische Fortbewegung zusammenbringt. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon auf der Facebookseite vom Spazierschweberclub zu sehen. Ich hoffe, dass ich die Ergüsse aus diesem Projekt bald probefahren darf. Wenn das passiert, werde ich natürlich darüber berichten!!

Nochmal danke an Christof für die großzügige Leihstellung!

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U-Carver – in den Öffis und anderen Transportmitteln

2014-11-26 U-Carver in der u-BahnDer U-Carver macht in den Öffis eine gute Figur. Da er um ca. 15cm kürzer ist, als der Schweber kann man ihn in der U-Bahn seitlich an eine Trennwand stellen, ohne dass er jemanden behindert. Da der Kleine alleine steht und eine Feststellbremse hat, braucht man ihn gar nicht anbinden. Das ist wirklich vorbildlich!

2014-11-26 SchnellbahnAuch in der Schnellbahn ist der U-Carver leicht unterzubringen. Das Fahrzeug kann locker vollständig unter dem Sitz verstaut werden. Nur der Lenker ist dann noch zu sehen. Diesen kann man beim Sitzen aber problemlos zwischen die Beide einklemmen.

2014-11-26 U-Carver auf der RolltreppeAuf der Rolltreppe ist der U-Carver nicht ganz so praktisch, da der kurze Radstand es nicht erlaubt, das Fahrzeug vollständig auf zwei Treppen der Rolltreppe abzustellen. Deshalb muss man ihn auf der Rolltreppe gut festhalten! Bei dem Gewicht von ca. 13 kg kann man ihn aber auch ohne Probleme über die Stufen tragen.

2014-11-26 im AutoMuss der U-Carver mal im Auto mitgenommen werden, klappt das auch problemlos. Der Klappmechanismus ist sehr einfach zu bedienen und somit ist der ROller schnell mal zusammengelegt. Er kann dann am eingeklappten Lenker getragen und gehoben werden. Allerdings muss man darauf achten, den U-Carver möglichst weit hinten zu halten, da das Hinterteil sehr viel schwerer ist, als der Rest!

Gut gefällt mir dass der U-Carver alleine steht und eine Feststellbremse hat. Dadurch braucht er nicht immer die volle Aufmerksamkeit, wenn man mal beide Hände frei haben muss! Der kurze Radstand ist meist von Vorteil, außer vielleicht auf der Rolltreppe. Habe jedenfalls während meines 14 Tage Tests viel Spaß mit dem U-Carver, obwohl er jetzt nicht mein Lieblingsfahrzeug wird.

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