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U-Carver – der erste Tag

Heute habe ich einige Wege zu erledigen. Da mein U-Carver Testfahrzeug, keinerlei Transportbehälter hat, ist mein Rucksack voll angestopft. Ich fahre die Strecke von Daheim in den 3.Bezirk zu meinem ersten Termin. Zeit genug um mir die 4 Fahrprogramme genauer anzusehen. 2014-11-19 UCarver Bedieneinheit3Die Programme werden reihum aktiviert, wenn man den Gashebel gedrückt hält und danach den Einschalteknopf betätigt. Jedes Programm, wird mit einer Tonfolge aus dem Hintern des U-Carvers signalisiert. Will man also von Programm 2 auf Programm 1 zurück, muss man die Prozedur so oft durchführen, bis wieder der Ton von Programm 1 zu hören ist. Klingt schwieriger als es ist!

1.) Die lahme Ente
Mit diesem Programm kommt keine Freude auf, denn hier geht alles so gemächlich, dass es fast schon langweilig wird. Dieses Programm ist perfekt für Angsthasen, alte Omis und Behinderte die gerade noch alleine stehen können.

2.) Wird schon besser
Hiermit kann man schon arbeiten. Das Programm ist beim Anfahren immer noch relativ träge aber nach ca. 1 Sekunde kommt schon Freude auf. Dieses Programm ist ideal für nasses Wetter, rutschige Straße oder leichtes Gelände.

3.) Aber Hallo
Hier gibt der U-Carver beim Losfahren schon ordentlich Stoff. Nach einer kurzen Nachdenkpause wird  kräftig beschleunigt. Dieses Programm gefällt mir am Meisten und ich verwende ich heute den restlichen Tag!

4.) Kamika(t)ze
Hier ist die Beschleunigung gleich nach dem Drücken des Gashebels richtig stark. Wenn man auf Unebenheiten, die das Vorderrad entlasten, zu viel Gas gibt, kommt schon mal ein Wheely raus! Durch den kurzen Radstand des U-Carvers, nur was für Leute die schon einige Erfahrung haben! Dennoch macht dieses Programm richtig Spaß, wenn man sich beim Losfahren angemessen nach vorne beugt. Da kommt kein Opa auf dem Elektrorad mehr mit, bis 25 km/h jedenfalls Zwinkerndes Smiley ….

Denn bei 25 km/h ist bei allen Programmen Schluss. Der Motor ist leider relativ laut, aber man hat selten den Eindruck, dass er sich plagt. Im Gegenteil, es fühlt sich an, als wären hier noch massig Leistungsreserven vorhanden! Ich gehe davon aus dass hier noch Spielraum für Tuning ist Zwinkerndes Smiley

Beim Fahren habe ich heute den ganzen Tage ein gemischtes Gefühl. Der U-Carver reagiert, trotzdem dass Christof bereits den Lenker verbreitert hat, sehr direkt auf alle Fahrmanöver. Unabhängig davon ob sie gewollt sind, oder nicht. Beim überfahren von Bodenunebenheiten wie Schienen oder Auffahrtsrampen, macht er dadurch manchmal einen etwas nervösen Eindruck. Neigt man sich beim Befahren einer Rampe zu weit nach hinten, verliert das Vorderrad manchmal kurz den Grip und der Kleine biegt unmotiviert ab. Lehnt man sich aber dabei nach vorne, klappt alles problemlos und fühlt sich auch sicher an. Erst nach ca. 5 Kilometern Fahrt wird mir klar, dass der U-Carver mit den DREI Rädern wesentlich sicherer zu fahren ist, wie ein Roller.
Ab diesem Zeitpunkt macht es auch viel Spaß, denn der U-Carver kann mit etwas Übung wirklich spektakuläre Fahrmanöver machen.  Speziell der kleine Kurvenradius ist in manchen Situationen wirklich beeindruckend. Der U-Carver kann den Lenker fast einmal komplett rumdrehen und daher fast auf der Stelle wenden. Anfangs aber nur mit Programm 2 und etwas Gefühl
Die Auffahrtsrampe eines Radweges dient mir zur etwas genaueren Erprobung der Kurvenlage und der Kraftentfaltung des Motors. Beides macht wirklich Lust auf mehr Zeit, um den U-Carver besser kennen zu lernen!
Leider ist die Straße immer noch nass und so werde ich heute keine Experimente mehr machen!

Bodenunebenheiten wie der löchrige Asphalt oder das kleine Kopfsteinpflaster auf meiner Teststrecke lassen den U-Carver ziemlich kalt. NICHTS klappert oder scheppert, und ich habe auch keine Angst etwas kaputt zu machen, wie manchmal beim E-Twow Roller. Diese Tatsache spricht für eine hochwertige Verarbeitung des U-Carver, die man auch nahezu in jedem Teil spüren und sehen kann!

2014-11-19 U-Carver Ladegerät1Nach ca. 14 km lässt die Leistung des U-Carvers merklich nach, obwohl auf der 3 teiligen Akkuanzeige noch 2 Lämpchen leuchten. Zwei Kilometer später ist auch die zweite Lampe aus. Die Leistung ist nun schon sehr schwach!
Trotzdem komme ich mit etwas Körpereinsatz, fast bis an mein Ziel, denn der U-Carver fährt mit der letzten Akkulampe noch ca. 2 km weit. Offensichtlich regelt der Motor die Leistung stark herunter, um Akku zu sparen, denn schnell bin ich nicht. Ich finde es aber toll, denn so kann man mit der restlichen Energie ganz passabel haushalten ohne schieben zu müssen. Insgesamt schaffe ich heute mit meinem Testfahrzeug etwas mehr wie 18 km Reichweite.

Beim Laden merke ich dann, dass das Ladegerät einen lauten Lüfter verbaut hat. Im Bürobetrieb so nebenbei aufzuladen, ist leider damit nicht möglich. So wandert mein Testfahrzeug in den Abstellraum und wird dort aufgeladen. Das Ladegerät des U-Carvers ist leider auch ca. doppelt so groß, wie das des e-Twow Rollers. Zum “immer mithaben” fast etwas zu groß!

2014-11-19 U-Carver RücklichtBei der Heimfahrt am Abend fällt mir noch etwas zur Beleuchtung meines Testfahrzeuges auf. Das am U-Carver eingebaute Rücklicht bekommt eher die Bezeichnung “Funzel”, denn für ein Licht ist es viel zu schwach! Vorne hat mein Testfahrzeug kein fix montiertes Licht, daher musste eine kleine LED-Fahrradlampe montiert werden. Hier gibt es noch etwas Verbesserungspotential, denn ich bin der Meinung, dass jedes elektrisch angetriebene Fahrzeug auch gleich eine Licht dabei haben sollte, das über die Bordspannung gespeist wird. Damit muss man nicht dauernd daran denken Akkus oder Batterien zu wechseln!

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U-Carver – nun doch noch ein Test

2014-11-18 U-Carver1Vor 4 Wochen hatte ich eine kurze Probefahrt mit einem U-Carver.  Ein Testtermin konnte leider nicht vereinbart werden, da der österreichische Hersteller offensichtlich keine Fahrzeuge an Blogger zum Testen verleiht. Da ich mich auch als Kunde dafür interessierte, sollte ich für eine längere Probefahrt zurückgerufen werden.
Leider hat mich der Verkäufer von U-Carver nicht mehr kontaktiert, offensichtlich war die Angst vor “dem Blogger” größer, als die Aussicht auf ein verkauftes Fahrzeug Zwinkerndes Smiley
Und so habe ich über einen anderen Weg einen etwas älteres Modell des U-Carver zum Test bekommen. Danke Christof !

2014-11-18 UCarver Bremse vorneDer U-Carver sieht aus wie eine Mischung aus Roller und Skateboard. Er macht einen sehr robusten und hochwertigen Eindruck. Vorne ist er aufgebaut wie ein Tretroller, nur hochwertiger verarbeitet. Ein Bremshebel wirkt sowohl auf die Bandbremse vorne, als auch auf die hinteren Räder, somit ist eine angemessene Verzögerung gewährleistet. Die Trittplatte ist breiter als bei einem Roller, daher kann man bequem beide Füße nebeneinander abstellen. 2014-11-18 UCarver Hinterteil1Der hintere Teil hat zwei Räder nebeneinander und ist über ein Gelenk mit der Trittplatte verbunden. In diesem hinteren Teil befindet sich auch der Akku. Eine Federung, wie beim E-Twow oder Schweber  gibt es nicht!
Die Bremse verzögert wirklich vorbildlich! Bei einer Vollbremsung beginnen zuerst die Hinterräder leicht zu blockieren, was sich im Normalfall positiv auf die Fahrstabilität beim Bremsen auswirkt, das gefällt mir!
Da der Ucarver durch die nebeneinander angeordneten Hinterräder von selbst steht, hat die Bremse auch eine Feststellfunktion. Somit kann der Roller auch auf schiefer Strecke sicher abgestellt werden.

Die Steuereinheit mit dem Gashebel, dem Einschalteknopf und den drei Anzeigelampen, wirkt etwas “altbacken” Das Fahrzeug hat 4 2014-11-18 UCarver Bedieneinheit2Fahrprofile, die über eine Tastenkombination beim Einschalten aktiviert werden können. Die vier Einstellungen unterscheiden sich durch einen mehr oder weniger kraftvollen Einsatz des Motors.  Von “ da schläft sogar die Oma ein” bis “geht ab wie Schmitds Katze” kann man über diese 4 Profile einstellen.  Zwinkerndes Smiley

Der U-Carver merkt sich das eingestellte Fahrprofil nach dem Ausschalten so lange, bis es wieder über die Tastenfolge umgestellt wird. Im stärksten Modus gibt der U-Carver so brutal Gas, dass sogar ein Wheely möglich ist, wenn man nicht aufpasst!
Ich wähle daher fürs Erste mal Stufe 2. Alle Fahrprofile haben die gleiche Endgeschwindigkeit von ca. 25 km/h. Somit gibt es auch bei der Polizei keine Diskussionen.

Mein erster Eindruck, nach einer ca. 5km langen Fahrt, in die Firma ist schon mal etwas feucht!
Da es geregnet hat, ist die Straße nass. Der U-Carver lässt mich  nach kurzer Zeit an diesem Umstand teilhaben, da das Hinterteil des Fahrzeugs leider das ganze Regenwasser und den Dreck der Straße auf meinem Rücken und der Hose verteilt. Das ist schon mal nicht gut!

Ich werde also heute Abend mein wasserdichtes Regengewand anziehen und morgen mal eine etwas längere Strecke fahren….

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E-Twow – Elektronik defekt – Überlast beim Rekuperieren ?

2014-11-17 PlatineGestern hatte mein E-Twow Roller ein kleines Problem. Ich wollte gerade Frühstück holen und plötzlich rieht es nach verbrannter Elektronik.
Bei Wegfahren mit vollem Akku, hatte ich nach dem ersten Bremsen mit der Rekuperation ein kurzes Blitzen auf der Konsole gesehen und danach war alles finster.

Michael hat den Roller heute gleich mal zerlegt und untersucht. Tatsächlich gibt es offensichtlich ein verbratenes Bauteil in der Konsole ;-(

Ich vermute, dass es hierbei um ein Problem mit der Ableitung der Überspannung aus der Rekuperation geht. Wenn der Roller vollgeladen ist, dann kann nichts in den Akku zurückgeladen werden, um diesen nicht zu beschädigen. In dieser kurzen Zeit, die ersten 500m Fahrt, muss die Energie der Rekuperation anders “verbraten” werden. Offensichtlich war dieser Baustein bei meinem Roller überlastet.

Nun dann warte ich mal bis Michael eine Ersatzkonsole bekommt …..

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E-twow Elektroroller Version 2.5 – von Backwind

Nachdem ich nun einige Zeit lang den e-twow Elektroroller und den baugleichen Schweber von Beko getestet habe, sind mir einige “Verbesserungsvorschläge” eingefallen.
Michael von Backwind hat sich meine Vorschläge angesehen und daraus den
E-twow Roller Gen 2,5 kreiert!

Beleuchtung
2014-11-04 RücklichtDer kleine Roller hat vorne ein ganz brauchbares LED Licht in der Konsole eingebaut. 2014-11-06 Seitenstrahler 19.45.56 - KopieMichaels Version 2.5 hat nun auch hinten ein LED Licht am Kotflügel montiert.
Das geniale an der Sache: Das Led Licht wird mit der Fahrzeugbeleuchtung an der Konsole, gemeinsam mit dem Frontlicht gemeinsam aktiviert und von dort auch mit Strom versorgt! Das Rücklicht ist eine Eigenkonstruktion von Backwind, die mit der gleichen Bordspannung funktioniert, wie das Frontlich, das ist absolut genial!!
Die Kabelführung ist teilweise im Gehäuse des Rollers verlegt, oder unsichtbar und wasserdicht in der Radmulde verklebt.
Macht Alles einen professionellen und zuverlässigen Eindruck!
Ich selbst habe dann noch eine Kombination aus Reflektoren und Reflektorfolien seitlich auf dem Roller vorne und hinten angebracht.
Somit entspricht er nun der Fahrradverordnung!

Spritzwasser
2014-10-31 Etwow RückBeim Fahren im Regen ist mir aufgefallen,dass der hintere Kotflügel etwas zu kurz geraten ist. Somit spritzt Dreck von der Straße auf die Kleidung oder meinen Rucksack. Michael hat gleich BEIDE Kotflügel mit etwas breiteren Kunststoff Lippen verlängert. 2014-10-31 Etwow Spritzschutz vorne - KopieSomit ist Spritzwasser auch kein Problem mehr. Mit dem vorderen Spritzschutz bleiben nun auch die Schuhe sauber! Habe ich schon ausprobiert, funktioniert.
Und aussehen tut es auch noch recht gut!
Ein Seitenständer am Beispiel des Egret ist bei Backwind schon in Planung, das dauert aber noch etwas….
Michael hat es schon im Kopf, ich hoffe es tut nicht allzu weh, bevor es raus darf Zwinkerndes Smiley

Transport
2014-10-31 Etwow Korb vorne1 - KopieZum Transport hat Michael auf den E-Twow eine KlickFix Halterung und einen kleinen Korb montiert. Diese Variante werde ich nun mal einige Zeit testen und dann meine “Transporterfahrungen” berichten!
Jedenfalls passt auf die Klickfixhalterung schon mal was Anderes auch drauf, als der Korb, aber das wird eine andere Geschichte …..

Geschichten die alle getesteten Elektroroller betreffen, haben übrigens seit Kurzem einen eigenen Tag (e-roller) bekommen und können in der Schlagwortwolke ausgewählt werden.

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Schweben bei Regen – kein Problem

Heute hat es beim Heimfahren geschüttet. Ich musste trotzdem nach Hause und so haben der Schweber  und ich, gleich einen Regentest gemacht. Ich habe ein wasserdichtes Regengewand mit. Die Elektrik und der Motor des Rollers sind angeblich  gekapselt und sollten eine Fahrt im Regen problemlos aushalten!

2014-09-24 Schweber mit Schirm - KopieWichtig bei Fahrten im Regen ist, dass die Gummilippe der Ladebuchse gut geschlossen ist, sonst kommt eventuell Wasser rein. Die Segeltasche des Schwebers ist offensichtlich regendicht, allerdings lässt sich der Zippverschluss nicht bis ganz nach oben schließen. Ich gebe daher das Ladegerät vor Beginn meiner Fahrt lieber in meinen wasserdichten Rucksack!

Wenn man vernünftig fährt ändert sich das Fahrverhalten bei Nässe nicht merklich. Selbst nasse Blätter sind kein Problem, solange man sich nicht in die Kurve legt.

Die weiße Bodenplatte des Rollers wird leider schnell schmutzig. Die Segeltasche hält zwar etwas vom Regen ab, als Regenschutz für die Beine kann sie allerdings nicht dienen.
Der hintere Kotflügel des Schwebers ist leider etwas zu kurz ausgelegt und so spritzt das Regenwasser vom Hinterrad fast bis zu den Schultern auf die Kleidung. Dieses Problem kenn ich schon vom Mobiky, dort habe ich den Kotflügel mit einer kleinen Gummilippe verlängert!

Die am Schweber eingebaute Beleuchtung vorne ist hervorragend geeignet um gut gesehen zu werden. Viel Sicht im Dunkeln bringt der Led Scheinwerfer allerdings nicht.
Hinten muss man selbst für Beleuchtung sorgen, denn ein Rücklicht hat der kleine Roller nicht.

Der Schweber hat den Regenguss jedenfalls bestens überstanden und ich auch. Ohne wasserfesten Kleidung macht so eine Fahrt aber nur bedingt Spaß. Die Konstruktion auf dem Foto hätte ich heute gerne auf Praxistauglichkeit getestet, sie ist aber noch ein Versuchsaufbau Smiley

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Schweber nach einer Woche schweben

Nun habe ich den Schweber seit etwas mehr als einer Woche. Lange genug um die ersten Erfahrungen berichten zu können.
Ich verwende den kleinen Roller hauptsächlich um die ca. 5 km lange Strecke von zu Hause nach Simmering zu kommen. Nach der Arbeit geht’s natürlich auch noch etwas durch die Stadt um Besorgungen zu machen oder einzukaufen. Ich erwische mich oft dabei viel weiter zu fahren als geplant, weil der kleine Roller so viel Spaß macht!
Oft ist es natürlich auch nötig etwas zu transportieren. Und das nicht zu knapp. 

Beladung:
Das Transportsegel des Schwebers hinterlässt dabei einen sehr gemischten Eindruck. Kleinere Dinge lassen sich darin hervorragend unterbringen. 2014-10-02_Schweber mit RucksackSelbst mein Rucksack passt knapp hinein, allerdings muss der Verschluss dann offen bleiben. Das Fahrverhalten des Rollers ändert sich dadurch wenig, da beim Fahren das Segel und auch das Ladegut zwischen den Füßen eingeklemmt ist.
Ich bin trotzdem vom Rucksacktransport wieder abgekommen, da das Segel dadurch schon etwas stark gespannt wird. Schließlich will ich ja nix kaputt machen! Hier fehlt für meinen persönlichen Bedarf noch eine Erweiterungsmöglichkeit für größere Einkäufe.

Mir passiert es auch manchmal beim Absteigen, dass ich mit dem Fuß am Segel hängen bleibe. Am Schweber muss man eher wie bei einem Fahrrad nach Hinten absteigen, als bei einem Roller. Hier ist offensichtlich ein gewisser Gewöhnungseffekt nötig, der bei mir bis jetzt noch nicht eingetreten ist.

Fahren und bremsen
Das Fahren mit dem Roller funktioniert grundsätzlich sehr entspannt. Einfach rechts draufdrücken und los geht’s! Der Roller fährt sich auf fast jedem Untergrund problemlos. Man muss nur bei tieferen Längsrillen oder vergleichbaren Kanten  in der Fahrbahn aufpassen, dass der Roller nicht der falschen Spur folgt.  Der Hebel für die Rekuperationsbremse funktioniert bei vorausschauender Fahrweise so gut, dass man auf den Kotflügel als Bremse in fast 90% der Situationen verzichten kann. Trotzdem sollte man ab und zu damit bremsen, damit man in Gefahren Situationen richtig reagieren kann! Gelingt das nicht, dann ist die Abdeckung der LED Beleuchtung die erste Knautschzone! Ist der Akku des Rollers voll aufgeladen sollte man die ersten 1000 Meter jedenfalls mit der Hinterradbremse unterwegs sein, denn die Rekuperation kann bei vollem Akku plötzlich aussetzen!! Dass ist kein Fehler sondern eine Schutzfunktion, damit der Akku nicht überladen wird. Ähnliches Verhalten konnte ich auch beim Segway bereits beobachten.

in den Öffis
2014-09-29 Schweber in ÖffisIn den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich mit dem Schweber wesentlich flexibler unterwegs als mit dem Mobiky. Der kleine Roller findet fast immer einen Platz. Will man ihn unter den Sitzen verstecken, behindert manchmal das Transportsegel die Einschubtiefe. Mit einem kleinen biegsamen weichen Anbinde Bügel, den man im Foto sieht, kann man den Roller nahezu perfekt fixieren. Ragt der Lenker in den Fahrgastraum dann birgt es die Gefahr, dass einige Leute, die in der U-Bahn wie Lemminge rumlaufen daran anstoßen. Also immer den Lenker einklappen, dann werden sie durch das etwas zu gut geschmierte Scharnier am eingeklappten Lenker gleich als Lemminge gekennzeichnet Zwinkerndes Smiley

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schweben mit dem “Schweber” von Beko – ab heute 2 Wochen im Test

2014-09-24 Schweber mit SchirmHeute früh habe ich mir den Schweber von Beko ausgeborgt. Der Schweber entspricht dem Konzept des e-twow Rollers, hat aber einige Alleinstellungsmerkmale von Beko bekommen.
Den Schweber gibt es nur in weiß. Mein erster Gedanke war “wird sicher schnell schmutzig”. Ob das stimmt, werde ich in den nächsten Wochen herausfinden. Der weiße Roller sieht auf den ersten Eindruck sehr edel aus. Die Farbe lässt einen leichten iPhone-Stil hochkommen und lockt so, möglicherweise einige Apple Kunden an. Auch ist man bei Beko sehr innovativ am Testen aller möglichen interessanten Erweiterungen, wie zum Beispiel den Regenschirmhalter auf dem Foto.
Das wahre Alleinstellungsmerkmal am Schweber ist aber die innovative Transportmöglichkeit mit der am Roller montierten Segeltasche. Beko hat sich da was wirklich praktisches einfallen lassen! Die Tasche kann mit ca. 10 kg Tragfähigkeit und 12 Liter Volumen nicht nur einen Tageseinkauf aufnehmen, sondern auch noch als Werbefläche bedruckt werden!
Auf der Webseite findet man den Schweber deshalb auch als “rollende Einkaufstasche”.
Genau deshalb möchte ich den Schweber gerne etwas länger testen, den zu rumführen hab ich immer irgendwas Zwinkerndes Smiley
Da auch der Schweber die bereits vom e-twow bekannte Federung besitzt, liegt der Name wirklich auf der Hand. Die Fortbewegungsmethode kommt dem Schweben sehr nahe! Das Transportsegel löst schon am ersten Tage Begeisterung aus, denn ich bekomme da sogar meinen Rucksack hinein, ohne dass sich am Fahrgefühl des Rollers merklich etwas ändert.
Und das obwohl der Rucksack manchmal mit Tablet PC und Zubehör 5-7 kg schwer ist. In die beiden Innentaschen auf der Seite passt zusätzlich noch das kleine Ladegerät des Rollers und ein Regenschutz rein. Wirklich toll. Nur einkaufen, darf ich jetzt nix mehr Zwinkerndes Smiley

Wie es mir so mit dem Schweber ergeht, gibt es hier in den nächsten Wochen zu lesen …..
Die wichtigsten technische Daten gibt auf der Webseite von Beko

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E-Twow Elektroroller nach 2 Wochen ….

Nun fahre ich mit dem e-Twow Gen2 schon zwei Wochen herum und bin begeistert. Der kleine Roller macht nicht nur viel Spaß, sondern eröffnet mir eine noch flexiblere Art mich fortzubewegen.

Die sogenannte “Last Mile” von U-Bahn, Zug oder Straßenbahn wird noch einfacher!
Grund dafür ist, dass der kleine Roller mit etwas unter 10 kg wesentlich leichter in den Öffis zu transportieren ist, wie das Mobiky Klapprad, welches mit allem Zubehör fast 16 kg auf die Waage bringt.
OK, mit dem kleinen Roller kann ich keinen großen Einkauf transportieren, aber wenn das wirklich mal nötig ist, dann kann ich ja mit dem “großen Rad” fahren. Speziell in Straßenbahn und Bus, wo es eher wenig Platz gibt, kann der Roller überzeugen.

Trotz des leichten Gewichts von unter 10 kg bin ich bei meinem ersten Reichweitentest 18,8 km weit gekommen. Die Strecke vom 1. Bezirk (Stadtpark) bis fast an die Stadtgrenze Schwechat schafft der kleine Roller mit Vollgas (ca. 25 km/h) in etwas weniger als 40 Min. Am nächsten Tag fahre ich dann nochmal von zu Hause bis zur U-Bahn bevor der Akku ganz leer ist.

2014-09-03 E_twow RollerDie Akkuanzeige ist dabei allerdings keine große Hilfe, denn die ersten 10 km verliert sie gerade mal einen von 5 Strichen. Der Zweite Strich, geht dann bis ca. 13m verloren und auf den restliche 5 km folgen dann die restlichen 3 Striche!! Man sollte also bei der Hälfte der Anzeige mit ca. 5km Restreichweite rechnen!
Aber wenn man’s weiß, kein Problem.

Ein weiterer Vorteil des Rollers ist die Vollfederung! Ich habe mir ja schon kurz den Egret One angesehen. Dieser hat zwar auch eine Federung, die aber lange nicht so effizient arbeitet, wie bei eTwow! Liegt auch vielleicht daran dass der e-Twow vorne UND hinten gefedert ist!
Großes Katzenkopf Pflaster fährt man damit sicher auch nicht gerne, aber das Gebiss kann dabei schon mal im Mund bleiben Zwinkerndes Smiley. Speziell kleine Unebenheiten, wie Astwurzeld die durch den Aspalt wachsen bügelt das “Fahrwerk” aber souverän weg. Speziell auf meiner Stammstrecke von Simmering Stadtauswärts gibt es viele solcher Unebenheiten. Man merkt den Unterschied besonders deutlich, wenn man die gleiche Strecke mit dem eTwow und einem weniger gut gefederten Roller, wie dem Egret, hintereinander fährt…

2014-09-22 e-twow KonsoleDas “Armaturenbrett” zeigt die gefahrenen Tageskilometer, Gesamtkilometer Ladezustand und Temperatur an. Mit den Knöpfen kann man zwischen den Anzeigen wählen, das Licht oder den Roller ein uns Ausschalten, sowie die Signalquäke aktivieren. Ter Tageskilometerzähler zeigt bei 20km auf ca. 500m genau an, und die Temperaturanzeige ist auch nicht übel.  Oft denke ich mir beim Losfahren “na heute ist es schon etwas kühl” und stelle am Thermometer fest, dass es gar nicht stimmt Zwinkerndes Smiley

Das quietschende Signal, das der kleine Roller beim drücken auf die Hupe auslöst, wird nicht immer als “da kommt ein Fahrrad” von den Passanten wahrgenommen. Ich werde mir also, wenn ich den Roller kaufe, zusätzlich noch eine Klingel montieren!!

Alles in Allen löst der e-twow einen starken “will haben” Effekt aus. Bevor ich dem nachgebe, werde ich mir allerdings noch ein oder zwei Alternativen ansehen ……..

Wer es jetzt schon nicht mehr aushält kann, wie mein Freund Karol, noch einen e-Twow aus der ersten Lieferung von Backwind ergattern, 2 Stück sind mit heutigem Stand noch zum Einführungspreis um unter 900,- zu haben. Michael hat zwar aus privaten Gründen noch immer keine Produktseite, aber die wichtigsten Infos gibt es inzwischen hier auf meinem Blog!

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E-TWOW Gen.2 – leichter Elektroroller mit Scharm

Vor einigen Tagen habe ich von Backwind einen neuen Roller bekommen. Direkt von der Bike Messe in Friedrichshafen mitgebracht, schon im 14 Tage Dauertest. Der e-Twow Roller ist schon einige Zeit am Markt. Das Testfahrzeug, welches ich bekomme, ist allerdings die Generation 2. Angeblich gibt es viele Verbesserungen in diesem neuen Modell. Da ich das Generation1 Modell nicht kenne, kann ich keine Vergleiche machen.
Der erste Eindruck ist schon mal sehr gut. Der Roller macht einen hochwertigen Eindruck, obwohl das Display in der “Mittelkonsole” auf den 1. Blick etwas billig aussieht. Aber es zeigt, auf Wunsch mit Hintergrundbeleuchung,  alle nötigen Infos wie Akkustand, Tageskilometer, Gesamtkilometer und sogar die Temperatur an. In dieser Mittelkonsole ist auch das LED Vorderlicht eingebaut. Besonders auffallend ist die Vollfederung! Vorne gibt es einen kleinen Monoshock Dämpfer und in der Bodenplatte ist ein Dämpfer fürs Hinterrad eingebaut. Der kleine Roller fährt sich dadurch generell sehr angenehm. Wird es mal uneben sorgt die Federung für sicheres Fahrgefühl und verhindert auch Zähneklappern Zwinkerndes Smiley Gefällt mir sehr gut!!
Natürlich kann man den Kleinen auch zusammenklappen und so überall mitnehmen. Mit ca. 10 kg Gewicht, macht das durchaus Sinn.
Was ich noch mit dem Roller erlebe, erfahrt ihr in den nächsten Wochen ….

Die technischen Daten:

  • Vorderradmotor mit 24 V, 250 W / bürstenlos2014-09-03 E_twow Roller
  • Gewicht ca. 10 kg
  • Raddurchmesser 8 Zoll
  • Rekuperationsbremse am Vorderrad
  • Kotflügelbremse mit Rekuperationskontakt am Hinterrad
  • Vollfederung
  • Display in der Lenksäule für Geschwindigkeit
    Tageskilometer, Temperatur, Akkustand u.a
  • LED Licht in der Lenksäule
  • 5,8 A/h Lithium Polymer Akku
  • Ladegerät ohne Lüfter, Ladezeit ca. 3 Stunden
  • Reichweite ca. 16 – 22 km, Geschwindigkeit ca. 25 km/h
  • voraussichtlicher Preis unter EUR 1000.-

In ca. 2-3 Wochen kann man den Roller bei Backwind.at kaufen. Derzeit gibt es leider noch keine Infos auf der Webseite, aber Michael hat versprochen, diese nach seinem Urlaub in 2-3 Wochen nachzureichen…. Zwinkerndes Smiley

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Egret ONE – “the ONE and only” Elektroroller ?

2014-05-12 Egret FederungLetztes Wochenende durfte ich für mehr als zwei Tage den Egret One Elektroroller testen. Der Egret One ist der ultimative Elektroroller für alle Tretroller Fans.
Mir war der Test viel zu kurz, daher hier nur die wichtigsten Erkenntnisse.

LiFePo4 Akku in der Bodenplatte, Motor im Hinterrad, alles sehr zusammengeräumt und hochwertig verarbeitet! Der Roller hat einen beleuchteten Tacho, Tageskilometerzähler und Gesamtkilometer. Mit einem kleinen Hebel auf der rechten Seite wird Gas gegeben. Links die Bremse mit Rekuperationsfunktion die auch auf das Hinterrad wirkt.
Der ca. 15 kg schwere Roller kann bis zu 120 kg Zuladung vertragen.  Der Raddurchmeser von ca. 6 Zoll (16 cm) ist bemerkenswert klein, dafür ist das Vorderrad gefedert. Die Reichweite wird vom Hersteller mit 25 km angegeben, das ist schon sehr ordentlich für den 36V /8 Ah Akku!

Der Roller ist vom Werk aus auf 20 km/h gedrosselt, kann aber auch auf 12 km/h oder 35 km/h Endgeschwindigkeit konfiguriert werden. Perfekt, denn so können sowohl Kinder damit fahren (12 km/h), oder Speedjunkies wie ich. Das macht wirklich Freude, denn soviel Power 2014-05-12 Egret Tachotraut man dem kleinen Roller nicht zu! Zwinkerndes Smiley Habe mit der schnellen Variante auch noch ca. 15 km Reichweite zusammengebracht, obwohl ich dem Kleinen nichts geschenkt habe. Das ist wirklich ein guter Wert!
In wenigen Sekunden zusammengeklappt, lässt er sich sowohl im Auto, als auch in jedem Öffi problemlos mitnehmen.

Bei meiner Testfahrt hatte ich sehr viel Spaß, denn der Roller ist nicht nur sehr kraftvoll sondern auch wirklich schnell. Die kleinen Räder sind relativ breit, dadurch hat man auch auf etwas unebenem Asphalt immer ein sicheres Gefühl. Auf losem Untergrund ist man mit dem Roller sowieso nicht unterwegs, denn das geht bei einer Bodenfreiheit von wenigen Zentimetern eh nicht.

Wird es holprig (Katzenkopfpflaster oder gerillter Asphalt) klappert der kleine Roller so laut, dass man automatisch langsamer wird. Schon aus Respekt, dem Kleinen nicht “weh zu tun”. Obwohl ich denke dass der Egret One mehr aushält als man ihm zumutet, denn er macht einen sehr stabilen Eindruck!

Am Sonntag schüttet es in Strömen, doch ich fahre trotzdem Frühstück holen. Der Egret macht auch auf nasser Fahrbahn einen sicheren Eindruck. Da das Gehäuse gut abgedichtet ist, braucht man auch nicht jede Lacke umfahren. Der Motor, oder die Plattform sollte allerdings nicht unbedingt untergetaucht werden!
Die Kurvenlage muss allerdings etwas angepasst werden, sonst gibt es einen Schotterausschlag Zwinkerndes Smiley

Fazit:
Ich will den Egret One gerne länger testen!
Jeder Rollerfan sollte das Ding mal probefahren. Aber Vorsicht!
Infektionsgefahr ist sehr akut und kostet etwas über EUR 1000,-, denn das ist der Preis für den kleinen Flitzer!
Eines der interessantesten Gefährte, die ich bis jetzt von Yoom hatte!
Und ich werde ihn hoffentlich Ende Juni nochmal für einen längeren Praxistest bekommen….

Importeur für Österreich: Yoom
Hersteller: Egret
Nachtrag vom 27.09.2014 – Kurztest auf Trends der Zukunft
Nachtrag vom 28.09.2014 – Artikel mit Testbericht in Futurezone

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Yike Bike – 6. Fazit

Nun ist Zeit mal eine Zusammenfassung meines YikeBike Tests zu machen.
Natürlich enthält diese Zusammenfassung meine subjektive Meinung.

Gut gefallen hat mir:20130808_YikeBike

  • Das YikeBike macht viel Spaß!
    Man sollte sich allerdings etwas Zeit dafür nehmen, den Umgang zu perfektionieren!
  • Das YikeBike ist sehr kraftvoll im Antrieb
  • Beleuchtung und Blinker zum “gesehen werden” ist eingebaut.
  • Zusammengelegt ist es in ca. 30 Sekunden und dann wirklich überall gut zu verstauen
  • Auch zu Tragen ist es recht gut, aber ohne Tragehilfe eher nur für kurze Strecken.
  • Das große Vorderrad und die Sitzposition vermittels ausreichend Sicherheit beim Fahren
  • Mit etwas Übung kann man damit sehr souverän unterwegs sein!

Nicht so gut gefallen hat mir:

  • Das YikeBike ist im Vergleich zu anderen Fahrzeugen recht laut.
  • Das YikeBike hat keinen Ständer und kann daher nicht vernünftig ohne Hilfsmittel abgestellt werden.
    Allerdings ist hier vom Hersteller schon eine Lösung in Arbeit…
  • Das YikeBike kann nicht elektronisch gegen unbefugte Inbetriebnahme gesichert oder versperrt werden!
    Man bracht also ein externes Schloss mit, wenn man es abschließen möchte!
  • Das YikeBike längere Zeit zu tragen ist anstrengend (ca. 14 kg)
    Allerdings habe ich Fotos gesehen, auf denen ein YikeBike mit Umhängriemen zu sehen ist.
  • Sitzposition kann nicht verstellt werden, speziell für kleine Personen möglicherweise ein Problem!
    Eine Probefahrt hilft das rauszufinden.

Meiner Meinung nach hat dieses Fahrzeug viel potential!20130815_YikeBike
Es ist cool und durchaus praxistauglich, was ich ehrlich gesagt vor meinem Test nicht geglaubt hätte.
Speziell für alle Personen die ohne Gepäck und nicht weiter wie 10 km Pro Strecke unterwegs sind eine durchaus interessante Möglichkeit der Fortbewegung!

Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass man YikeBike fahren lernen muss.
Es dauert zwar nicht besonders lange, aber die wirklich coolen Fahrmanöver werden sicher erst nach 1-2 Wochen intensiver Benutzung möglich sein.

Der Preis von ca. EUR 1900,- ist natürlich kein Schnäppchen, aber ein brauchbares und praxistaugliches Elektrofahrzeug kostet bald mal diesen Betrag und brauchbar ist das YikeBike durchaus!

Für mich persönlich wird das YikeBike keine Ablöse meines Mobiky darstellen.
Denn die Fahrzeuge sind nicht wirklich vergleichbar!
Für mich ist flexible Beladbarkeit sehr wichtig, und das YikeBike ist kein Transportgerät.
Allerdings gab es Tage wo das Ziel war, mit möglichst wenig Aufwand von A nach B zu kommen, und dort hatte das YikeBike definitiv die Nase vorn!!
Wenn ich mehr solche Tage in meinem Leben und 2000,- zu viel in der Portokasse feststelle, ist das YikeBike akut kaufgefährdet Zwinkerndes Smiley

Danke an das Team von YikeBike Austria für die unbürokratische Bereitstellung meines Testfahrzeuges und die sehr freundliche Unterstützung während des Tests!!
Wer Interesse hat kann sich auf der Webseite des österreichischen Vertriebes für eine Probefahrt anmelden.

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Yike Bike – 5. der letzte Tag auch mit dem Auto

Am letzten Tag versuche ich noch so viel wie möglich auszuprobieren und so kommt es auch zu einem Versuch sich während der Fahrt kurz die Brille zu richten. Dieser Versuch führte zu 20130814 Yike Auto1einer sehr wackeligen Notbremsung, denn mit einer Hand am Lenker kann ich nicht mal ein kleines Stück geradeaus fahren.
Vom Importeur habe ich allerdings erfahren, dass „seine Jungs“ teilweise mit einer Hand und einem Fuss noch Achter fahren.
Mein Trick nach dem ersten Bremsschub die Füße runterzustellen, klappt auch diesmal gut und so kommt es zu keinem “UMfall” Zwinkerndes Smiley
Ich rate euch jedenfalls nicht ohne vorherige Übung den Lenker auszulassen denn das kann zu ungewollten Fahrmanövern führen!
Am Nachmittag überrascht mich ein kurzer Regenguss während der Heimfahrt. Auf gerader Strecke ändert sich am Fahrverhalten des YikeBike nichts. 20130814 Yike Auto2Auch in leichten Kurven merke ich keinen Unterschied im Fahrverhalten. Ich hoffe das YikeBike ist regendicht, denn ich schaffe es nicht sofort mich irgendwo unterzustellen ….

In Kombination mit dem Auto macht das Yike eine besonders gute Figur! Vollständig zusammengelegt lässt es sich sowohl im Kofferraum, als auch hinter dem Beifahrersitz bequem verstauen. Im Vergleich mit dem Mobiky, hat es hier einen klaren Vorteil, denn da muss ich mein Auto schon etwas aufwendiger umbauen.

Nun geht das YikeBike zu Michel von Backwind. Er darf es nach meinem Test noch technisch untersuchen. Bin schon gespannt was er alles so rausfinden wird…..
Wenn er fertig ist gibt es hier noch ein Fazit zum Test

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Yike Bike – 4. Einkaufen und anspruchsvolle Passagen

Auf dem Heimweg mit dem YikeBike ein paar Kleinigkeiten einzukaufen ist kein Problem. 20130813 Yike EinkaufenAlles was man in einem Rucksack unterbringen, oder sich umhängen kann, lässt sich auch transportieren. Am Yike selbst kann man nichts befestigen.

Auch muss man bedenken, dass man das Yike nirgendwo unbeaufsichtigt stehen lassen kann.
Denn das Fahrzeug kann nicht versperrt oder gesichert deaktiviert werden. Auch hat es keinen Ständer oder eine andere Vorrichtung um es abzustellen. Also muss man entweder so cool sein, damit überall reinzufahren, oder es vor jedem kurzen Einkauf zusammenklappen und tragen.  Nervt zwar etwas, wenn man nur kurz in die Trafik gehen will, aber was solls….
In größeren Einkaufszentren mit dem Yike Bike rumzufahren kommt in den meisten Fällen nicht gut an, das habe ich mit anderen Fahrzeugen schon herausgefunden! Zwinkerndes Smiley
Allerdings gibt es auch hier eine praktikable Lösung  (siehe Foto).
20130810_Yike BergaufDer kraftvolle Motor des Yike kann beachtliche Steigungen bewältigen ohne viel an Kraft zu verlieren. Fast möchte ich sagen, dass man mit dem Yike überall rauffahren kann wo man sich traut. In der Praxis wird es sicher an der Balance beim Langsamfahren oder am Grip des Vorderreifens irgendwann scheitern.

Was mit dem Yike nur schwer zu Fahren geht ist großes Katzenkopfpflaster. Obwohl das YikeBike immer einen sehr stabilen Eindruck macht, habe ich am Katzenkopfpflaster Angst etwas kaputt zu machen. Auch andere größere Unebenheiten kann man zwar fahren, machen aber auf dem Yike keine besondere Freude. Liegt sicher auch daran, dass das Fahrzeug keinerlei Federung hat.

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Yike Bike – 3. ein normaler Arbeitstag

Fahrt in die Arbeit. Heute bin ich schon recht früh unterwegs weil ich vor der Arbeit noch einen Termin habe.

Die Fahrt zur U-Bahn verläuft mit sehr gemischten Gefühlen!
Einerseits macht das Yike Bike viel Spaß beim Fahren, aber trotzdem kommt irgendwie nicht der Wunsch auf, damit länger als nötig unterwegs zu sein.
Mit anderen Testfahrzeugen, hatte ich nach einiger Zeit das Bedürfnis, die U-Bahn zu meiden und eine größere Strecke mit dem zu testenden Objekt zu fahren. Obwohl ich inzwischen schon recht sicher unterwegs bin, zumindest solange ich nicht versuche mit dem Kopf einem Hindernis auszuweichen, sondern es intuitiv mache!

Vielleicht liegt es daran dass das YikeBike bauartbedingt nicht für Langstrecken gedacht ist. Es hat keinerlei Federung und daher braucht man für Strecken mit mehr als 10km gutes Sitzfleisch.

Da ich zu früh bei meinem Termin bin, nutze ich die Zeit um mit dem Yike das Langsamfahren zu üben.
Die Herausforderung ist es, langsam möglichst enge Kurven zu fahren.

Wie schon bei der Einschulung erfahren hilft es sich zentriert auf den Sattel zu setzen und sich KEINESFALLS am Lenker festzuhalten.
Verkrampft man sich am Lenker oder nimmt die Füße von den Rasten, dann bestraft das Yike Bike mit sofortigem “geigeln”, sprich wackelnder Fahrweise.
Wenn die Knie möglichst geschlossen sind und auch die Füße nur locker auf den Fußrasten abgestützt sind, kann man mit dem Yike Bike wirklich sehr zielsicher unterwegs sein.
Sagt zumindest das Bauchgefühl Zwinkerndes Smiley

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Yike Bike – 2. Rückfahrt im Dunkeln

Nachdem ich gestern am Heimweg schon einige Basiserfahrungen sammeln konnte, geht’s heute mal in den Echtbetrieb.
Ich fahre eine Freundin besuchen, die im 22. Bezirk schon fast bei Essling wohnt.
Da das Yike Bike nur eine Reichweite von 14 km hat, muss ich die Kombination mit den Öffis nehmen.

Bei Losfahren vor dem Haus ist es mir das erste mal bewusst aufgefallen:

Das Yike Bike ist sehr laut!
Unbemerkt irgendwo vorbeizufahren ist leider nicht möglich!
Nicht nur weil ich noch etwas “wackelig” aussehe, sondern weil das Yike sich anhört wie eine rostige Feuerwehrsirene Zwinkerndes Smiley
Aber das hat durchaus auch Vorteile, denn Fußgänger die am Radweg verträumt dahinlaufen, bemerken mich immer rechtzeitig.
Ungeachtet der Vor und Nachteile, sollte das Yike noch merklich leiser werden!

In Simmering muss ich das Yike dann zusammenklappen, denn der kleine Triebwagen des Regionalzuges nach Raabs, der in Stadlau vorbeifährt hat nicht viel Platz.
Das Zusammenfalten des Yike klappt inzwischen schon recht gut. In weniger als 30 Sekunden ist das Yike nur mehr so groß wie ein Autoreifen.
Am Zielbahnhof habe ich nochmal ca. 3 km mit dem Yike zu fahren. Auch das Auseinanderklappen gelingt in weniger als 30 Sekunden

Am Abend nach dem Besuch ist es inzwischen Dunkel, geht’s wieder nach Hause. 20130814_Yike beleuchtet
Das Yike ist mit seiner einbauten LED Beleuchtung (Licht, Rücklicht, Blinker) im Dunkeln wirklich nicht zu übersehen!

Leider reicht die LED Beleuchtung vorne als Fahrlicht nicht aus. Speziell dann nicht, wenn man die Höchstgeschwindigkeit von ca. 25 km/h fährt.
Bei langsamer Fahrt kann man allerdings damit zumindest Umrisse und Hindernisse gut wahrnehmen.
Eine zusätzliche Beleuchtung in Form einer Stirnlampe macht allerdings Sinn!
Da ich heute keine Stirnlampe mit habe, entschließe ich mich nur mehr den letzten Kilometer mit dem Yike zu fahren, und springe in die nächste Straßenbahn.

Fazit für heute:

  • Das Yike ist sehr laut
  • Es lässt sich wirklich schnell und praktisch zusammenlegen
  • Die Beleuchtung sorg dafür dass man gut GESEHEN wird, aber nur mäßig SEHEN kann, wenn es völlig dunkel ist
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Yike Bike – 1. die ersten Kilometer

Seit heute Nachmittag habe ich das Yike Bike zum Ausprobieren. Bis Ende nächste Woche darf ich es auf seine Praxistauglichkeit testen.
Das Konzept ist relativ einfach. Man sitzt mit dem Schwerpunkt auf dem Sattel genau in der Mitte zwischen Vorder und Hinterrad. Die Hände erreichen durch einfaches Runterhängen den Lenker und so wird das Yike auch gesteuert. Anfangs ist es sehr ungewohnt die Lenkung hinter dem Körper zu bedienen, aber nach kurzer Eingewöhnung ist es sehr angenehm zu fahren.  Ähnlich wie beim Segwayfahren ist es besser das Fahrzeug nicht mit dem Kopf zu steuern, sondern mit dem Bauchgefühl! Allerdings erst wenn man die Funktionsweise verinnerlicht hat Zwinkerndes Smiley
Hier eine kurze Videopräsentation:

Das Yike Bike Fahren kann man grundsätzlich in 15 Minuten lernen, allerdings sollten man zusätzlich etwas Sicherheit für Extrem Situationen üben. Einfach draufsetzen und im Straßenverkehr losfahren halte ich für keine gute Idee.

Rechts gibt es einen Knopf für Gasgeben und links einen zum Bremsen, balancieren muss man selbst. Das Fahrzeug bremst auf Knopfdruck indem es den Motor als Generatorbremse verwendet. Das funktioniert überraschend effizient.
Eine eingebaute Elektronik sorgt dafür, dass das Vorderrad beim Bremsen nicht blockiert. Bremst man zu heftig ohne sich festzuhalten, rutscht man im schlimmsten Fall vorne vom Bike und steht mit beiden Füßen auf der Straße.  In meinen ersten Tests war das Yike Bike dann immer schon so langsam, dass ich sicher zum Stehen kam.
Trotzdem ist es sehr ratsam sich beim Bremsen gut festzuhalten.
Da man die Hände auch während der Fahr NICHT vom Lenker nehmen kann, um Handzeichen beim Abbiegen zu geben, ist das Yike Bike in der Lenkstange mit LED-Blinkleuchten ausgestattet.  Auch das Licht für vorne und hinten ist im Fahrzeug fix eingebaut und immer eingeschaltet.

20130808_YikeBike1Nach 1-2 Stunden Yike Bike fahren im geschützten Raum (z.B. Prater Hauptallee) ist man schon recht fit für die Straße, oder zumindest den Radweg.
Somit habe ich mich am Abend mal auf den Weg von der U-Bahn Simmering nach Hause gemacht, um herauszufinden wie praxistauglich das Yike Bike ist.

Der Radweg von Simmering nach Schwechat ist eine gute Teststrecke, da er auf der Strecke alles beinhaltet, was in der Praxis so auftreten kann. Buckeln im Asphalt, schräge Auffahrten auf Randsteine und am Ende durch den Park eine kurzes Schotterstück.

Das Yike Bike macht grundsätzlich auf allen Untergründen die halbwegs gerade sind einen stabilen Eindruck. Wird es uneben ist Übung gefragt! Aber wenn man das Yike Bike einigermaßen beherrscht, macht es viel Spaß es zu fahren.
Wie Praxistauglich es wirklich ist, werde ich in den nächsten Tagen ausprobieren…

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Yike Bike Testfahrt heute

20130808_YikeBikeSchön seit 2011 versuche ich ein Yike Bike zum Test zu bekommen.
Seit kurzer Zeit gibt es einen Vertrieb in Österreich.

Heute war es soweit, ich durfte das Yike Bike kurz mal probefahren!

Das kleine Gefährt hat mich so interessiert, dass ich mir für nächste Woche eines bestellt habe, um einen längeren Praxistest damit zu machen.

Bin schon sehr gespannt….

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Yike Bike – wieder ein witziges Gefährt

2011_01_28_YikeBikeUnlängst bei Engadget gefunden: Das YikeBike.

Das YikeBike ist ein klappbares Elektrovehikel mit einer sehr eigenwilligen Konstruktion. Man sitzt direkt auf dem Vorderrad und lenkt mit den Armen an der Seite, das würde ich wirklich gerne mal probieren!! Habe mich schon mal auf der Webseite des Herstellers für eine Probefahrt angemeldet!

Es ist angeblich bis zu 24 km/h schnell und hat eine Reichweite von knapp 10 km!
Leider wird das komische Fahrzeug nicht so bald nach Österreich kommen, denn um stolze 3595 Dollar wird es nicht besonders viele Käufer finden ….

Auf der Webseite des Herstellers gibt es jedenfalls schon einige tolle Fotos und Videos

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