Hofer Akoya P2212T – leider ein kurzes Vergnügen …

20131205_TablettVor einer Woche musste ich leider mein tolles Akoya P2212T wieder zurückbringen ;-(
Das Display hatte einen Fehler und ich wollte das Risiko einer Reparatur nicht in Kauf nehmen!
Es wurde allerdings von Hofer ohne Probleme zurück genommen, das ist wirklich toll!!
Schade dass ich kein Austausch Gerät bekommen konnte ;-(

Schade, denn dieses Tablett hatte wirklich potential!! Die Kombination der Hardware im Tablett und dem Tastatur Teil waren nahezu perfekt. Auch das Display lies keine Wünsche offen. Und der Preis war für diese Hardware wirklich hervorragend!
Auch Windows 8.1 ist inzwischen fast erwachsen geworden. In den knapp 2 Wochen, die ich mit dem Tablett verbringen durfte hat sich für mich einiges sehr klar dargestellt. Natürlich subjektiv …

Am Tablett und ohne Einschränkungen Arbeiten nur mit Windows
Ein Tablett mit Touchscreen muss, wenn man darauf auch produktiv arbeiten möchte, Windows 8.1 haben. Android eignet sich im Vergleich dazu nur für kleine administrative Tätigkeiten. Auf dem Akoya konnte ich die mangelnde Programmvielfalt vom “Kachelwindows” leicht ausgleichen indem ich einfach die passende Software im “echten Windows” installierte. Speziell Programme für die es (noch) keine Alternativen im Kachel-Windows gibt, wie Total Commander, Blogsoftware, Office  u.s.w

Displaygröße und Auflösung müssen zueinanderpassen
10 Zoll geht perfekt mit FullHD 1920 x 1080. Wenn das Display kleiner wäre, könnte man die Bedienelemente im “richtigen Windows” kaum erkennen. Beim Akoya war das nahezu perfekt abgestimmt! Wobei im “Kachel-Windows” war das Display schon fast etwas zu groß. Denn dort ist alles sehr überdurchschnittlich dimensioniert und es ist viel Platz am Bildschirm ungenutzt. Dafür konnte man im richtigen Windows wirklich gut arbeiten.

Festplatte in der Tastatur – toll, aber mit Vorsicht
Der große Vorteil des Akoya war, dass er im Tastatur Teil eine 500GB große Festplatte hatte. Das ist zwar toll, wenn man mit beiden Teilen unterwegs ist, aber die trennbare Bauform verleitet sehr oft nur mit dem Tablett unterwegs zu sein. Mann muss daher sehr aufpassen, was man in die “Bodenstation” ablegt.
Für Datensicherung oder um einige Videos mitzunehmen war es schon sehr klasse, dass die große Festplatte da war, aber dann musste man auch beide Teile herumschleppen …
Wobei das Gewicht der beiden Teile von jeweils ca. 800 Gramm nicht wirklich “schleppen” bedeutet.

Fazit
Ich bin auf den Geschmack gekommen nun doch ein Tablett zu besitzen. Allerdings bin ich von Android Tabletts weitgehend geheilt, seit ich gemerkt habe, dass es mit Windows wesentlich produktiver geht.
Leider gibt es noch immer kaum brauchbare Software für das Kachel-Windows, aber mit Geräten wie dem Akoya wird es sicher bald zu einer gewissen Nachfrage kommen.
In Zukunft wünsche ich mir viele gute Apps für die “Kacheln” um so oft wie möglich nur mit dem Display Teil eines Tabletts ähnlich dem Akoya herumzulaufen. Den Teil mit Tastatur, großer Festplatte, 2.Akku brauche ich dann nur mehr auf Dienstreise und im Urlaub mitnehmen.

Ich mach mich jetzt jedenfalls auf die Suche nach einem vergleichbaren Produkt wie den Akoya P2212T. Wenn ich mir was wünschen darf, dann mit 4 GB (statt 2GB) Hauptspeicher und einer etwas größeren SSD in Display Teil! Und das zu einem akzeptablen Preis von maximal EUR 600,-
Mal sehen was ich finde. Falls ihr was interessantes findet, dann lasst es mich wissen!!

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