Kategorie Testberichte

Alles was in der PC-News oder auf dem Blog getestet wurde!

Test Fritz!Box 7590 – wieso brauche ich eine neue Fritz!Box?

Gestern habe ich mit der Pressestelle von AVM ein langes Telefonat geführt. Ich habe angefragt ob es möglich ist, die neue FritzBox 7590 zu testen.
Bei dieser Gelegenheit wurde mir erst bewusst, dass meine inzwischen 12 Jahre alte Fritz!Box 7390 seit der Installation 2005 ohne nennenswerte Probleme Tag und Nacht durchläuft! Wieso also eine neue Box kaufen?
Nun ja, die Frage ist einfach beantwortet. In den letzten 10 Jahren haben sich die Anforderungen an einen Netzwerkrouter daheim etwas geändert. Glasfaser Internet und Multimedia Streaming, schnelles VPN sind nur einige der Dinge die heute wichtig sind. Dazu braucht es auch eine starke Hardware.
Und genau hier haben die Fritz!Box Router in der letzten Zeit stark zugelegt!

Wenn man sich die Philosophie der Firma AVM genauer ansieht, steht dort nicht nur hohe Qualität dahinter, sondern auch viele andere Dinge.

  • AVM_FB_W7590_01Hohe Qualität der Hard und Software
  • Fertigung der Hardware in Deutschland
  • 5 Jahre Garantie
  • hervorragender Support
  • zuverlässige Softwareupdates (auch für Geräte die schon 10 Jahre und älter sind!)
  • große Verbreitung und dadurch zuverlässige Sicherheitsfunktionen
  • hervorragendes Verhältnis von  Preis und Leistung
  • Fokus auf Kundenzufriedenheit und nicht auf Gewinnmaximierung
  • u.v.a.m

Für mich ist daher klar. Wenn ein neuer Router ins Haus kommt, dann eine Fritz!Box. Deshalb freue ich mich schon auf den Test….

Kategorie: Computer, Innovative Technik, Testberichte | Tags:

Nissan e-NV200 im Test

Als ich das Angebot bekam den Nissan NV-200 elektro zu testen dachte ich sofort an Parkplatzprobleme 😉
20180204_Nissan voderansichtIch hab ihn trotzdem ausprobiert, und war wirklich überrascht!
Der kleine Lieferwagen ist überraschend spritzig.
Die Bedienung des Fahrtzeuges ist selbsterklärend. Die Ausstattung lässt nichts Wichtiges vermissen, hat aber auch keine besonderen Highlights. Mein Testfahrzeug, mit der 24 kW/h Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich! Das neue Modell mit 40 kW/h kommt im 2.Quartal 2018 in den Handel.

Fahren – Bremsen

Der kleine Lieferwagen ist mit 254Nm Drehmoment recht schnittig zu fahren. Das Fahrwerk kann da leider nicht immer mithalten, denn der NV-200 hoppelt bei zügiger Fahrweise etwas an der Hinterachse.
Das liegt vielleicht auch daran, dass ein Lieferwagen selten ohne Ladung gefahren wird, wie in meinem Test.

Die 109 PS im NV-200 lassen sich so rasch aktivieren, dass die Vorderräder beim Beschleunigen schnell mal durchdrehen. Benutzt man den Kickdown sollten die Räder gerade stehen, sonst verliert man eventuell die Kontrolle. Mir persönlich gefällt das, denn niemand erwartet einen Ampelstart gegen einen Lieferwagen zu verlieren 😉
Will man nicht so zügig unterwegs sein, dann aktiviert man einfach den “ECO” Modus. Dieser nimmt dem Antrieb etwas Schärfe. Fährt man auf der Autobahn die vom Tacho angezeigte Höchstgeschwindigkeit von knapp 140 km/h, sorgt das für massive Verringerung der geschätzten Restreichweite! Man kann der Anzeige zusehen wie sie im Sekundentakt die Kilometer runterzählt, das ist fast schon beängstigend.

Beim Bremsen kann man sich mit dem Automatik Wählhebel die Stärke der Rekuperation aussuchen. Wenn man vorrausschauend fährt muss man in der starken Reku-Stufe fast gar nicht mehr bremsen. Das ist sehr angenehm und schont auch extrem die Bremsen. Beim Zurückfahren ertönt ein lauter Piepser außen am Auto.
Die eingebaute Rückfahrkamera hilft beim Einparken und lässt etwas vergessen, dass man mit einem 4,5 m langen Lieferwagen unterwegs ist. Alles in Allem fährt sich der NV-200 gut und macht auch Freude.

Akku – Laden
Mein Testwagen hatte eine 24kWh Batterie und damit eher schwach 20180204_Schnell Ladungausgestattet. In meinem Praxistest kommt man bei zügiger Fahrweise, gerade mal 120 km weit. Das ist sehr wenig! Speziell auf der Autobahn bei 130 km/h macht sich dieser Umstand stark bemerkbar. Man kann zusehen,  wie im Sekundentakt die Rest Kilometer verschwinden! Der ECO Modus hilft hier zwar ein bisschen, aber Wunder gibt es damit auch nicht.

Der NV-200 kann entweder mit Typ1 Stecker oder per CHAdemo mit Gleichstrom geladen werden. Schnelladen geht bis 80% der Akku Kapazität auch relativ schnell (ca. 40 min). Danach wird es zum Schutz des Akkus auch an der Schnelladestation eher langsam. In der Praxis habe ich den Wagen von 20% auf 92% in knapp einer Stunde geladen, das ist zwar OK, aber 100% Akku Ladung sind in diesem Auto leider nur ca. 120km Reichweite.
Für die Langstrecke ist das zu wenig!

Ausstattung
Die Bedienelemente sind ein wenig verteilt im Fahrzeug untergebracht, aber durchaus zu finden.
In der Mittelkonsole ist eine Multimedia Einheit verbaut. Hier gibt es Radio, ein ganz brauchbares Navi und eine Bluetooth Freisprecheinrichtung fürs Handy. Mein Telefon war schnell 20180204_Nissan Innenraumverbunden und hat auch sofort, ohne mich zu fragen, die Kontakte ins Auto geladen. Das hätte ich gerne verhindern dürfen!
Die Qualität der Freisprechanlage ist ok.
Der Bildschirm in der Mitte zeigt auch das Bild für die Rückfahrkamera an. Allerdings kann man nicht alle Einstellungen des Fahrzeugs von dort erreichen. Vieles davon muss man im wesentlich kleinerem Bildschirm, des Tachos machen. Offensichtlich ist hier die Integration in die Mittelkonsole nicht vollständig gelungen.
Die Heizung hat keine Wärmepumpe und braucht somit etwas mehr Energie vom Akku. Wenn es richtig kalt ist, kann das schon mal 15% Reichweite kosten. Leider gibt es angeblich bei diesem Modell auch keine Wärmepumpe gegen Aufpreis!
Gewöhnungsbedürftig ist die Handbremse auf der Beifahrerseite der Mittelkonsole. Hier hat sich Nissan offensichtlich erspart die Mechanik an die Linkslenker anzupassen.

Der 2 Meter Laderaum meines Testfahrzeuges fasst angeblich 2 Euro Paletten und kann bis zu 770kg Gewicht transportieren. Die elektrische Version des NV-200 kann damit mehr Gewicht zuladen, als das vergleichbare Diesel Modell. Die Ladekante ist mit 52cm relativ niedrig. Irgendwie schade, dass gerade niemand in meinem Bekanntenkreis umziehen muss, wär sicher interessant geworden 😉

Fazit:
Der Nissan NV-200 hinterlässt bei mir einen durchwegs positiven Eindruck. Er ist spritzig und hat alles was man in einem Lieferwagen braucht. Aber auch nicht mehr als nötig! Es gibt ihn als Kastenwagen mit ca. 770kg Zuladung, oder als 7 sitzigen Familien Van.
Das Modell mit der 24 kWh Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich!  Mit dem Nachfolgemodell und der neuen 40kWh Batterie (Lieferbar Mitte 2018), ist man dann bestens gerüstete für einen Tag Liefern im Stadtgebiet, oder einen kleinen Ausflug mit der Familie. Ich gehe davon aus, dass dieses Modell dann ca. 250km Reichweite bekommen wird.

Bezugsquellen
Den elektrischen NV-200 kann man derzeit ab 169,- / Monat mieten. Nähere Infos dazu auf der Webseite von INSTADRIVE.
Kaufen kann man den NV-200 ab ca. 23.000,- wobei man sich genau überlegen sollte den Akku zu kaufen oder zu mieten. Denn beim Nissan ist beides möglich.

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Elektroautotest – Kia Soul EV

kia-soul-ev-exterior-designDie letzten 5 Tage hatte ich den Kia Soul EV von Instadrive zum Praxistest. Der Kia Soul EV ist ein schickes Auto, ob nun die eher rechteckige Optik gefällt, oder nicht, ist Geschmacksache. Der Wagen macht einen spritzigen Eindruck und  lässt sich zügig fortbewegen. Sportwagen Feeling kommt allerdings keines auf 😉 Die Bedienung ist logisch und man findet sich schnell zurecht.

Der 110 PS Motor beschleunigt in 11,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Genug Biss für zügiges Vorankommen. Die Höchstgeschwindigkeit von ca. 150 km/h ist ausreichend für die Stadt und kurze Autobahnfahrten. Der 27 kWh LiPo Akku sorgt für eine Reichweite von bis zu 200 km. In der Praxis kann man bei derzeitigen Temperaturen (ca. 5-10 Grad) im ECO Modus mit eingeschalteter Wärmepumpen Heizung, und Hifi Anlage mit ca. 160-180 km rechnen.
Der Unterschied zwischen der Normal Einstellung und ECO ist so gering, dass ich in meinem Test oft mit dem ECO Modus gefahren bin. Speziell auch deshalb, weil er nach dem Start immer voreingestellt ist.

Laden:

Der Kia kann entweder über einen TYP1 Anschluss mit Wechselstrom bis maximal 6,6 kW oder über CHAdeMo 32-Kia-Soul-EVbis 100 kW mit Gleichstrom geladen werden.
Leider kann man an allen Ladesäulen, die ein Typ2 Kabel fix verbaut haben, NICHT laden, denn das mitgelieferte Kabel von Typ1 auf Typ2 kann nur angeschlossen werden, wenn eine Typ2 Buchse vorhanden ist!
Damit kann der Kia auch am Typ2 Anschluss nur bis maximal 6,6 kW laden.
In der Praxis ist es also am besten, wenn man sich eine Schnell-Ladesäule mit CHAdeMo Anschluss sucht, oder über Nacht an der heimischen Steckdose lädt.

Ausstattung:kia-soul-ev-interior-style-and-comfort
Die Ausstattung meines Testwagen ist OK. Keyless Entry, Rückfahrkamera, Tempomat und Speedlimiter, gute Radio Ausstattung mit DAB und ein  Navigationssystem ohne Volltextsuche ist dabei. Im Navi auf dem Bildschirm der Mittelkonsole kann man alle Lagestationen suchen die man mit der derzeitigen Akkuladung noch erreichen kann, das finde ich nett. Etwas komisch finde ich, dass es spezielle Konfigurationsmenüs gibt, die man ausschließlich am Bildschirm hinter dem Lenkrad, 20171229_Kia Ladeanzeige_140330 - Kopienicht aber auf der zentralen Bedieneinheit einstellen kann!  Die Besonderheit des Kia ist eine sehr gut sichtbare Ladeanzeige direkt auf dem Armaturenbrett. Damit ist es auch aus kurzer Entfernung zum Auto möglich den Ladezustand festzustellen.
Der Kofferraum hat zwar eine hohe Ladekante, aber dafür gibt es unter dem Kofferrauboden 2 Fächer für die diversen Ladekabel, das bringt Ordnung in den Kofferraum.

Praxistest:
Nach meiner Einkaufstour wo ich kurz in einer Leinergarage am Typ2 aufladen durfte, war der Wagen ca. halb leer. 20171231_Smartrics_151050 - KopieEin kurzer Kaffee bei MC-Donalds wo bevorzugt Smartrics Schnelladestationen mit CHAdeMo stehen, waren nach ca. 17 Minuten wieder 60km mehr Reichweite vorhanden, das ist toll. Der Kia könnte über diesen Anschluss bis zu 100kW aufnehmen, Smartrics gibt am CHAdeMO Anschluss allerdings derzeit maximal 50kW her. Der Kia ist damit also auch für stärkere Schnelladestationen gerüstet. Damit wäre es theoretisch möglich das Auto in ca. 30 Min von 0% auf mehr als 90% zu laden.

Am nächsten Tag fuhr ich wieder ca. 100 km und konnte beim Billa am Flughafen ebenfalls eine Smartrics Station zum Aufladen finden. Ein 30 Minuten Einkauf reicht aus um wieder fast voll zu sein. In der Praxis gibt es also auch jetzt schon viele Möglichkeiten ein Elektroauto außerhalb der heimischen Garage während unvermeidbaren Tätigkeiten, wie einkaufen, nebenbei aufzuladen. Man muss nur seinen Horizont um die manchmal gut versteckten Ladesäulen erweitern 😉

Fazit:
Der Kia Soul EV ist ein praktisches Auto für die Stadt und kurze Strecken. Auf der Langstrecke ist er aufgrund seiner Reichweite nur geeignet, wenn man bereit ist alle ca. 180 km eine Schnelladesäule anzufahren.
Mir persönlich gefällt am Soul die einfache Bedienung und die wirklich gute Schnelladefähigkeit am CHAdeMO Anschluss. Bekommt man dort 100KW angeboten ist das Auto in ca. 30 Min wieder fast voll.
Was mir gar nicht gefällt ist seine rechteckige Optik und die Tatsache, dass er an Typ2 Ladestationen mit fix angeschlossenem Kabel NICHT geladen werden kann! Trotzdem ein nettes Elektroauto 😉

Der Kia Soul EV ist bei Instadrive ab ca. € 219,- pro Monat zu mieten.

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Renault ZOE – was kann die neue Version ?

Renault_76238_global_enDer kleine Renault Zoe , den ich übers Wochenende von Instadrive bekommen habe, ist ein interessantes Elektroauto!
Denn  Renault verspricht eine NEFZ Reichweite von 400 km mit der neuen 41kWh Batterie. Der Zoe hat eine Typ 2 Ladeanschluss ohne CCS, das bedeutet er kann nicht zusätzlich mit Gleichstrom geladen werden. Dafür lässt er am Typ 2 Stecker eine Ladeleistung von bis zu 43kW zu, sofern man eine passende Ladesäule findet!

Die Ausstattung des kleinen Franzosen ist entsprechend seiner Klasse ganz ordentlich. Tempomat, elektrische Fenster, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Navi, spezielle Reifen für geringen Rollwiderstand sind dabei. In meinem Testfahrzeug befindet sich auch die aufpreispflichtige Bose Hifi Anlage, wirklich hörenswert 😉

Ein besonderes Feature ist die eingebaute Wärmepumpe zum Heizen, die den Akku schont. Diese kann auch über die etwas groß geratene Fernbedienung, oder zeitgesteuert im Auto aktiviert werden. Allerdings nur wenn der Zoe am Ladestrom hängt.

Die wichtigsten Dinge können direkt übers Lenkrad bedient werden. Die Heizung und Kühlung hat Knöpfe auf der Mittelkonsole, Alles Andere kann man über den Bildschirm in der Mittelkonsole steuern. Die Einstellungsmöglichkeiten machen einen etwas durchwachsenen Eindruck. Durchaus übersichtlich aber etwas verspielt wirkt die Menüführung. Man hat oft das Gefühl dass hier nebensächliche Einstellungen im Vordergrund sind und sich wesentliche Menüpunkte hinter den erweiterten Optionen befinden, die über ein “+” Zeichen aufgerufen werden können. Bei genauer Betrachtung fehlt aber nichts!

renault-zoe-b10-ph1lr-features-confort-002.jpg.ximg.l_full_m.smartDas Navi macht den Eindruck als wäre es schon etwas in die Jahre gekommen, denn die Eingabe Tastatur ist noch nicht “QWERT” sondern “ABCD”. Die Navigation funktioniert aber ganz gut, bis auf den Menüpunkt der nächsten Ladestation. Hier wird mir bei der Abfrage mitten in Wien, eine Ladestation in 94 km Entfernung angeboten, das sollte Renault nochmal überarbeiten, gerade bei einem Elektroauto!!

 

Fahren:
Mit einer Länge von ca. 4 Metern fühlt sich der Zoe in der Stadt sehr wohl. Deaktiviert man den ECO Modus ist er mit seinen etwa 90 PS durchaus spritzig. Ampelduelle gewinnt man mit ihm nur, gegen durchschnittlich motorisierte Autos 😉 Die Bedienung ist simpel und man findet sich schnell zurecht. Nur die Lautstärke Wippe des Radio musste ich etwas länger suchen, denn sie befindet sich fix montiert an der Lenksäule. Dort ist sie, sobald man sie gefunden hat, hervorragend bedienbar. Sie ist gleichzeitig auch die Funktionstaste für die Bluetooth Freisprecheinrichtung.
Bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h erzeugt das Auto ein gut hörbares summendes Geräusch. Klingt fast etwas futuristisch. Offensichtlich ist das eine gewünschte Akustik um den Zoe auch im langsamen Geschwindigkeitsbereich für sehbehinderte Menschen hörbar zu machen. Ich würde mir wünschen hier eine Auswahl an Geräuschen zu haben. z.B einen 10 Zylinder Lamborghini 😉
Steht das Auto Bergauf und man steht etwas länger auf der Bremse, dann löst sich diese erst nach ca. 1 Sekunde von selbst. Das gibt Sicherheit beim Anfahren ohne Handbremse. Steht der Zoe allerdings gerade dann rollt er unverzüglich los, wenn man von der Bremse steigt. Durchaus OK, aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Reichweite und Tanken in der Praxis:
Ich habe den kleinen Zoe Freitag Früh vollgetankt bekommen. Während meiner Testfahrt bis Sonntag Nachmittag bin ich ca. 170 km vorwiegend in der Stadt gefahren. Das bedeutet viel Stop & Go Verkehr, besonders a20171112_134147 - Kopiem Freitag in der Früh!
Ich hatte dabei den Eco Modus ausgeschaltet, die ganze Zeit die Heizung auf 22 Grad und die meiste Zeit die Stereoanlage eingeschaltet. Tja, die Bose Anlage klingt wirklich toll 😉
Als ich zu meiner Testtankstelle kam, waren der Akku noch zu 51% voll.  Das ergibt eine rechnerische Gesamt Reichweite von ca. 340 km, bei meiner beschriebenen Fahrweise!
Ich gehe in ein Lokal neben der Tankstelle Mittagessen und nach genau 50 Min. an der (angeblich) 22kw Ladesäule ist der Zoe wieder auf 83%. Dass in dieser Zeit “nur” 12,4 geladen wurden, liegt möglicherweise daran, dass ab 80% Kapazität die Ladung langsamer stattfindet.
Rein Rechnerisch kann man den Zoe mit der Funktion Ultraschnelladung mit 43kW von 0% auf 80% in unter einer Stunde laden. Das sollte dann wieder für knapp 300km reichen, also durchaus praxistauglich!

verschiedene Modelle – Mietpreis:
Beim Zoe gibt es unterschiedliche Modelle (R90, Q90, Intens, Bose, Life). Gewisse Funktionen, wie z.B. das Ultraschnelle Laden kann nur der Q90, dieser hat aber weniger Motorleistung als der R90. Dafür hat der R90 trotz mehr Motorleistung eine etwas größere Reichweite mit dem selben Akku. Alles sehr verwirrend !?
Auch ist bei manchen Modellen kein Ladekabel mit 220V Stecker dabei. Diesen braucht man aber, um an einer normalen Haushaltssteckdose in der Garage zu laden!
Hier ist die gute Beratung von Instadrive gefragt, damit man beim Bestellen alles hat was man braucht…
Beim Instadrive „Easing“ mit 20.000 km / Jahr kostet das Auto etwas mehr als € 400,- inkl. Ust monatlich in der Vollausstattung bei ca. € 3800,- Anzahlung.

Fazit:
Der kleine Zoe ist erwachsen geworden, zumindest was seine Reichweite betrifft. Ich kann mir vorstellen in der Praxis sind mit dem 41kWh Akku auch bei “normaler” Fahrweise mehr als 300 km realistisch.Zoe Ladebuchse
Das Navi sollte nochmal eine Nachschulung zu den Ladestationen und ein aktuelles Tastaturlayout bekommen, aber das ist meckern auf hohem Niveau!
Dass der Zoe nicht mit CSS geladen werden kann, ist aufgrund der höheren Leistung am Typ 2 Stecker kein KO Kriterium, sollte aber gesagt werden. Denn Flexibilität kann in der Zukunft durchaus wichtig sein, wenn stärkere Ladestationen kommen, die nur mit CCS laden. Allerdings kann er dafür eine Typ 2 Stecker der meisten Ladesäulen voll auslasten.
Mir persönlich gefällt der Zoe zwar ganz gut, aber für “mein Auto” ist mir Alles optisch etwas zu verspielt und rund!
Ein gutes Elektroauto ist er sicher trotzdem, auch wenn mir der Zoe optisch nicht besonders gefällt 😉

Weiterführende Links:
Webseite von Renault
Zoe mieten über Instadrive

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Elektroauto Test – 4 Tage mit dem Renault ZOE

imageDen kleinen Renault hatte ich schon 2013 kurz mal zum Testen. Heute Früh bekomme ich ein neueres Modell mit einem stärkeren Akku und wesentlich mehr Reichweite. Die Akkuvariante  Z.E 40 hat vermutlich 40kw Leistung und eine NEFZ Reichweiter von 400km. In der Praxis kommt man damit sehr wahrscheinlich auch bei meiner Fahrweise mehr als 300km weit!
In wenigen Tagen gibt es meinen Testbericht, bleibt gespannt 😉

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5 Tage elektrisch unterwegs mit dem neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-active-displayDer elektrische VW Golf von Instadrive ist vollausgestattet. Das Auto kostet so wie ich es zum Testen bekommen habe ca. € 48.000,- 
In dieser Ausstattung ist auch die Hauptarmatur als sogenanntes “Active Display” ausgeführt, ein hochauflösender Bildschirm, der auswählbare Anzeigeschwerpunkte darstellen kann. Man kann sich den Bildschirm in gewissen Bereichen selbst einstellen.

Funktionen und Bedienung:
Alles was man sucht ist im Golf intuitiv zu finden und zu bedienen, obwohl das Auto sehr viele Funktionen hat. Fast zu viele für einen 5 Tage Test 😉
vw-volkswagen-car-netEs gibt eine (Automatic Cruise Control), Spurhalte Assistenten und eine automatische Einparkfunktion, aber dazu später. Die meisten Einstellungen können direkt über die ca. 15 Tasten am Lenkrad gemacht werden. Den Rest stellt man am Display in der Mittelkonsole über diverse übersichtliche Menüs ein. Anfangs verliert man etwas den Überblick, gewöhnt sich aber dann schnell an die angebotenen Funktionen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig, bis hin zur Höhe des Piepton der Einparkhilfe. Die wichtigsten Einstellungen können auf Wunsch einem Fahrerprofil zugeordnet und gespeichert werden.

elektrisch fahren:
Die Reichweite des E-Golf ist mit knapp 300km angegeben.
Schon der sparsamste Eco+ Modus ist angenehm zu fahren. Mit dieser Einstellung und angemessener Fahrweise, kann man das Fahrzeug sicher realistisch auf eine Reichweite von 250 km bringen, das ist schon sehr praxistauglich!
gl4839-print-a5Ich will allerdings mehr Spaß haben, überspringe den Eco Modus und nehme “Normal”. Die sportlichste Einstellung! Selbst hier kann man noch eine ansehnliche Reichweite erzielen, wenn man nicht an jeder Ampel der Erste sein muss. Wobei GENAU DAS macht mit dem e-Golf besonders viel Spaß.
Bei einer Systemleistung von ca. 100kW ist der E-Golf gut motorisiert. Denn das Drehmoment von 290 Nm liegt ohne Verzögerung SOFORT an und die Kraft wird dementsprechend umgesetzt.  Das bringt eine Beschleunigung von 0 auf 60 km/h in 4,2 und auf 100 km/h in 9,6 Sekunden.
Da kommt Freude auf 😉
Man muss allerdings verdammt aufpassen, denn der Wagen beschleunigt so schnell und vor allem LAUTLOS, dass man in wenigen Augenblicken die Höchstgeschwindigkeit in der Stadt überschritten hat.  Das sorgt auch für überraschte Gesichter der anderen Verkehrsteilnehmer, die sich unbedingt mit dem Elektroauto anlegen wollen 😉 Steigt man zu heftig aufs Strompedal, greift das ASR ein und regelt die Leistung entsprechend zurück.
Das Bremsen funktioniert zuerst über Rekuperation. Diese kann schon beim Loslassen des Strompedals einsetzen, je nachdem wie man es durch kurzes links und rechts drücken des Schalthebels einstellt. Stufe 3 wirkt so wie eine starke Motorbremswirkung bei einem Verbrennungsmotor, Stufe 1 fühlt sich wie der Leerlauf bei einem Benziner an. Betätigt man das Bremspedal wird die Rekuperation merklich  verstärkt, bis dann letztendlich ohne merklichen Moment die Scheibenbremsen eingreifen. Das Auto fühlt sich immer souverän und zuverlässig an!

Assistenz Systeme:
ACC: Damit folgt der Golf dem vorigen Fahrzeug bis zu einer einstellbaren Geschwindigkeit und bremst auch bis zum Stillstand ab, wenn es zu einem Stau kommt. Nur Anfahren muss man noch selber, wirklich sehr praktisch. Der Abstand kann individuell geregelt werden. Der kürzeste einstellbare Abstand passt gerade gut, dass genug Zwischenraum bleibt ohne zu viel Platz für Spurdrängler zu lassen.

vw-volkswagen-stauassistentZusätzlich zu der oben beschriebenen ACC besitzt der Golf noch einen Lane Assist. Mit diesem kann man automatisch die Spur halten lassen. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut, allerdings wählt der Golf einen sehr “progressiven” rechten Seitenrand auf der Mittelspur, wenn auf der rechten Spur KEINE Autos fahren. Ist rechts Verkehr, dann ist der Abstand eher “mittig”. Gut, aber für mich etwas ungewohnt, da ich meist in der Mitte einer Spur fahre.
Autonomes Fahren ist damit allerding nicht möglich, denn dazu verlangt mein Testfahrzeug zu oft nach meinen Händen am Lenkrad!

Einparken ist mit dem E-Golf auch eine einfache Sache. Die Rückfahr Kamera zeigt sehr gut auch bei Dunkelheit in Farbe an und die Abstandssensoren helfen auch noch. Wenn man, wie ich, gut einparken kann, dann irritieren die vielen Piepser im Auto etwas, aber allen Anderen hilft es sicher! Den automatischen Einpark Assistenten habe ich nicht ausprobiert, da die dafür nötigen Parkplätze für mich zu groß sind um so etwas zu brauchen.

Laden:
vw-volkswagen-elektroauto-e-golf1#Der Ladevorgang beim Golf ist relativ einfach. Man steckt das Ladekabel in das Auto und dann in die Ladestation. Die Ladung wird mit der Karte aktiviert und das Ladekabel mit dem Abschließen des Autos verriegelt. In meinem Testfahrzeug befindet sich ein Kabel für Typ2 und eines für eine Schuko Steckdose.
An der TANKE, der Wien Energie wird nicht nur die Leistung verrechnet, sondern die Ladezeit.
Rein rechnerisch kommt eine Volladung an der Tanke also auf ca. 8,-
In der Praxis wird man ein Elektroauto sicher zu einem großen Teil in der heimischen Garage laden, dort kommt man für die Volladung dann je nach Tarif auf 3,- bis 5,-

Mit dem Typ 2 Stecker ist der Golf in ca. 4,5 Stunden komplett aufgeladen. Das liegt daran, dass der Golf die Ladeleistung am Typ 2 Stecker auf ca. 7kW begrenzt! Schnelladen geht im Gold also nur über die CCS Ladebuchse an der passenden Ladesäule! Die maximale Ladegeschwindigkeit mit CCS ist von 0% auf 80% in ca. 45 Min!

Praxistest

Da ich am ersten Abend schon ca. 70km weit unterwegs war beschließe ich am nächsten Vormittag noch eine kurze Einkaufstour zu machen. Nach weiteren 42 km, zeigt mein Testwagen noch 152km Restreichweite an.

Ich beschließe mein Auto während einer Besprechung von 2 Stunden an einer Ladesäule der E-Tanke von Wienstrom zu laden. In einem 4km Radius von meiner Wohnung entfernt habe ich zwei Ladestationen. Eine mit 11kW bei einem Spar, und eine mit 22kW in einem Grünmarkt. Bei Spar parken immer wieder Benzin Autos vor der Ladesäule, weil diese nicht besonders gut gekennzeichnet sind. Ich fahre daher weiter zum Grünmarkt in die Heidestrasse.
Ich stecke meinen Testwagen dort zum Laden an die Tanke von Wien Energie mit 22kW an und fahre mit meinem E-Twow weiter zu meiner Besprechung. Als ich nach etwas mehr als 2 Stunden wieder zurückkomme ist der Golf bereits voll!
Ich fahre quer durch die Stadt und hole meine Liebste vom Büro ab, danach eine komplette Runde um den Gürtel und einige Erledigungen machen. Rasch stehen wieder über 50km auf dem Tacho. Restreichweite 186 km obwohl ich heute den Eco+ Modus nicht mehr ausprobiert und auch 2-3 Ampelstarts erfolgreich absolviert habe 😉 Das ist wirklich ordentlich!
vw-volkswagen-e-golf-elektroauto-seitenansichtAm letzten Tag fahre ich auf die Messe nach Tulln. Da die Ladestation von Tulln Energie dort leider nicht funktioniert, lässt man mich freundlicherweise auf dem Messegelände aufladen, . Da ich keinen 380V Adapter mit habe, lade ich nur mit 220V an einem Schukoanschluß. Die geladene Leistung reicht gerade mal für 30 zusätzliche Kilometer. Ich entscheide mich trotzdem für den Rückweg über den Exelberg, weil ich natürlich mit dem Golf auch mal ein paar Motorradfahrer jagen möchte 😉
Da sich keine Motorradfahrer melden überhole ich sehr zügig beim Bergauffahren einige ängstliche Sonntags Fahrer. Das führt zu einer “Neuberechnung” meiner Restreichweite von ca. 138km auf 108km. Aber es macht viel Spaß! Beim Bergabfahren gelingt es uns noch die herrliche Herbststimmung zu bewundern und etwas Strom mit Stufe 3 am Schalthebel zurückzugewinnen. In Neuwaldeck angekommen ist meine Adrenalin wieder normal und die Reichweitenanzeige wieder zurück auf 138 km obwohl ich inzwischen fast 20km gefahren bin. Es ist also die aktuelle Fahrweise sehr entscheidend für die berechnete Restreichweite. Das ist sehr realistisch und beruhigend, gefällt mir gut!

FAZIT:
Würde ich jetzt ein neues Auto brauchen und einen Stromanschluss in meiner Garage realisierbar sein, wäre der E-Golf sicher in der engeren Wahl. Der Preis für das Fahrzeug ist zwar noch etwas hoch aber er hat zwei wesentliche Merkmale die ICH bei einem Elektroauto wichtig finde. Ein realistische Reichweite von mindestens 250km und die Möglichkeit mit CCS in ca. 45min schnell zu laden. Damit ist er für die nahe Zukunft gut aufgestellt und man kann damit mit etwas Geduld auch die Langstrecke bewältigen! Die öffentliche Lade Infrastruktur hat leider noch etwas Potential nach oben, denn ich habe in der kurzen Zeit während meines Tests noch einige Unzulänglichkeiten entdeckt. Aber das wird sich in  der nächsten Zeit hoffentlich ändern, mal sehen wo es uns hinführt.

Den E-Golf bei Instadrive mieten?
Die Miete für dieses Auto bei Instadrive im “all Inclusive” Paket kostet ca. € 500,- monatlich bei ca. 25% Anzahlung abzüglich Förderung. Ein durchaus interessantes Paket, wenn man sich ohne Risiko für die nächsten 4 Jahre die Elektromobilität “Live” ansehen will. Als Fahrzeug für Mitarbeiter speziell für Firmen interessant da der E-Golf kein Sachbezug ist 😉

Nähere Infos:
Fahrzeug mieten: Instadrive
technische Daten: Volkswagen E-Golf

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5 Tage rein elektrisch fahren – Test des neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-innen-interieur-elektroautoHeute Nachmittag habe ich mit von Instadrive den neuen e-Golf zum testen geholt. Der neue Golf hat angeblich eine Reichweite von bis zu 300km, DAS ist bereits durchaus Praxistauglich!
Ich werde in den nächsten 5 Tagen herausfinden, wie man mit einem Elektroauto durch kommt OHNE einen Stromanschluss in der Garage zu haben 😉
Das bedeutet mehrmals eine Ladestation aufsuchen und aufladen. Eine TANKE Karte habe ich für meinen Test von Instadrive bekommen.

Der erste Eindruck ist schon mal hervorragend. Der Golf hat nicht nur einen Bildschirm in der Mittelkonsole, sondern auch das Armaturenbrett ist ein hochauflösender Bildschirm. Der ungefähre Preis für das Fahrzeug mit Vollausstattung ist etwas über  € 45.000,-.
Bei Instadrive kann man das Fahrzeug allerdings nicht kaufen, sondern es wird für 4 Jahre gemietet. In der Miete ist das Service, die Vollkasko Versicherung, Pickerl, ein Sicherheitspaket und noch einige andere Features inkludiert!

Ich werde jetzt mal 5 Tage lang herausfinden, wie sich der e-Golf so in der Praxis fährt….

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Raincombi – Abschluß Test im Dauerregen

2015-10-19 RaincombiHeute Regnet es den ganzen Tag, juchuuu…..
Nein, ich bin nicht verrückt, ich teste noch immer den Raincombi.
Und heute habe ich das IDEALE Testfeld!

Also fahre ich heute bestens ausgerüstet im strömenden Regen nicht nur bis zu U-Bahn, sondern gleich ca. 12 km bis in die Firma. Der Rainkombi trägt sich sehr angenehm und ich habe während der Fahrt oft auch Gegenwind. Um das Wasser im Gesicht zu verringern, habe ich unter der Kapuze des Rainkombi  noch eine Schirmkappe auf.

Nach der Fahrt mache ich eine kurze “Bestandsaufnahme” und stelle folgendes fest:

  • die Stelle wo der Raincombi über die Schuhe drüber geht ist hervorragend geschützt und trocken
    Das hatte ich nicht erwartet, weil dort gibt’s normalerweise immer nasse Stellen.
    Grund dafür ist die großzugige Länge der Beine beim Raincombi und die flexiblen Klettverschlüsse am Ende der Beine.
  • Die ausreichend langen Beine sorgen auch dafür, dass während der gesamten Fahrt nix spannt, oder zwickt. Einfach perfekt.
  • Die Kapuze lässt sich sehr gut einrichten und gibt immer eine gute Sicht auf die Seite frei.
    Bei starkem Gegenwind ist meine Schirmkappe allerdings ganz gut, dadurch kommt weniger Regen ins Gesicht und ich brauche die Kapuze nicht so streng zuziehen.
  • Die Abschlusbündchen in den Ärmeln sorgen hervorragend dafür dass nur die vordere Hälfte meiner Handschuhe nass werden, aber nicht die Unterarme.
  • Einziges Problem, das mir auffällt, dass es dort wo die 3 Zippverschlüsse sich treffen reingeregnet hat. Ein nasser Schritt der nach dezenter Inkontinenz aussieht ist die Folge. Zum Glück habe ich als erfahrener Radfahrer ein Reservegewand in der Firma Zwinkerndes Smiley
    Nach genauer Untersuchung stelle ich fest, dass ich die wirklich hervorragenden Dichtungslaschen zwischen den Beinen schlampig verschlossen habe!
  • Der Raincombi ist schon nach kurzer Zeit (noch vor der Mittagspause) völlig trocken, obwohl er zuvor triefnass war.
  • Vor der Heimfahrt verschließe ich die Dichtungslaschen zwischen den Beinen, so wie es vorgesehen ist und komme daheim ohne nassen Schritt an, obwohl es noch immer stark schüttet!
    Dafür sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, dann klappts auch!

Fazit:

2015-09-27 Raincombi RolleDer Raincombi ist das beste Regengewand das ich bis jetzt verwendet habe. Seinen relativ hohen Preis rechtfertigt er durch sehr gut durchdachte Konstruktion und praxistaugliche Ausführung. Mir fällt auch nach längerem Überlegen nichts ein, was man hier noch besser machen könnte.
Außer vielleicht  etwas größere Laschen bei den Zippverschlüssen, damit man diese besser einhängen kann. Und genau diese sind bei der nächsten Produktion schon in Planung, habe ich von Raincombi erfahren.

Jedenfalls wird mich in Zukunft eine Schlechtwetterwarnung nicht mehr daran hindern trotzdem mit dem Fahrrad zu fahren. Denn es macht fast ein bisschen Spaß mit dem Raincombi im Regen zu fahren, deshalb habe ich beschlossen ihn zu behalten …..

Bezugsquelle: http://www.raincombi.at

Kategorie: Fahrrad, Testberichte

Raincombi – wenn man mal Regen braucht…

Nun hab ich schon ca. 3 Wochen den Raincombi zum Testen und es hat im Urlaub kein einziges Mal richtig geregnet. Tja, wenn man mal Regen braucht, ist keiner da. Gestern Nachmittag war es dann soweit, endlich ein heftiger Regenguss!
Eigentlich wollte ich ja Büroarbeit machen, aber die Verlockung den Raincombi unter “echten” Bedingungen zu testen war dann doch zu groß. So startete ich eine kleine Testfahrt von ca. 10 km um zu sehen wie der Raincombi sich im Regen denn macht.

2015-09-27 Raincombi anziehenDas Anziehen geht inzwischen schon relativ schnell. Nur beim Schließen der kleinen Zippverschlüssen hab ich noch nicht die optimale Geschwindigkeit. Sie haben aus Gewichtsgründen sehr kleine Laschen zum Einhängen und da brauche ich noch etwas mehr Übung. Trotzdem schaffe ich es in etwas weniger als zwei Minuten fertig angezogen zu sein. Super ist, dass man die Hosenbeine einfach nur zusammen zippen kann und somit weder in die Hosenbeine “einsteigen”, noch die Schuhe ausziehen muss. Wirklich sehr praktisch.

Kaum betrete ich fertig adjustiert das Freie, hört es augenblicklich auf zu schütten! Raincombi hat offensichtlich auch regenstoppende Fähigkeiten Zwinkerndes Smiley

Es bleibt aber noch genug Regen um meinen Test fortzusetzen. Was mir sofort positiv auffällt, als ich losfahre, ist die sehr gute Sicht auf die Seite, durch die geschlossene Kapuze. Sie kann mit Gummizügen seitlich und auch hinten exakt auf die gewünschte Kopfgröße eingestellt werden. Egal ob man mit Helm fährt oder so wie ich mit einer Schirmkappe, die Kapuze passt immer perfekt. Auch die 2015-09-27 Raincombi kapuzeBündchen mit Daumenschlaufe am Ende der Ärmel sind super, denn dadurch bläst der starke Wind nicht in die Ärmel rein. Die wasserdichte Innentasche beim Modell Parka nimmt sicher geschützt ein Smartphone, Ausweis oder Geld auf. Zusätzlich gibt es noch eine große Tasche am Schenkel für Schlüssel oder andere Dinge. Diese Tasche ist auch gleichzeitig der Behälter in dem der Raincombi verstaut wird, wenn er nicht gerade im Einsatz ist.

Durch den großzügigen Schnitt in bestimmten Bereichen gibt es auch keinerlei Einschränkung in der Bewegungsfreiheit, so wie bei vergleichbaren Produkten. Der schwedische Funktionsstoff ist trotz Wasser Dichtheit (8.000 mm Wassersäule) ausreichend atmungsaktiv (RET 13,5). So hatte ich währen der ganzen Fahrt ein angenehmes Gefühl ohne zu schwitzen, oder irgendwie beeinträchtigt zu sein. Fast so als hätte ich gar keine Regenkombi an.

2015-09-27 Raincombi beineDas Material ist zu 57% aus Polyamid und zu 43% aus Polyurethan und frei von giftigen Fluorcarbonen (PFOA/PFOS).  Das Material kann mit 30 Grad gewaschen werden (Handwaschprogramm) und durch Bügeln auf Stufe1 kann sogar die Imprägnierung (Bionic-Finish) wieder vollständig reaktiviert werden.
Das Material ist sehr reißfest und qualitativ eines der hochwertigsten derzeit am Markt verfügbaren.

Den Raincombi gibt es in zwei Ausführungen. Den Overall Parka mit eingebauter Hose, die man optional in der Jacke verstecken kann und den Overall Sporty mit cleverem Belüftungssystem. Raincombi Produkte sind in unterschiedlichen Farben erhältlich.

mein persönliches Fazit:
Raincombi ist das beste Regengewand, das ich je verwendet habe!
Der Preis ist zwar im oberen Segment angesiedelt, aber der Raincombi ist jeden Cent davon wert, wenn ihr einen Regenschutz ohne Kompromisse wollt.
Die wichtigsten Punkte:

  • sehr schnell an und auszuziehen 2015-09-27 Raincombi Rolle
    nach einiger Übung in unter 90 Sekunden
  • sehr angenehm zu tragen
    auch bei direktem Hautkontakt (kurze Ärmel)
  • sehr praktisch auch bei extremen Wind
    da alle Öffnungen individuell verschlossen werden können
  • trocknet extrem schnell
  • sehr kleines Packmaß und Gewicht (ca. 450 g)

Ich habe die Erlaubnis bekommen, den Raincombi noch einige Zeit weiter zu testen und werde natürlich gerne berichten, falls es noch neue Erkenntnisse damit gibt.

Hersteller: http://www.raincombi.at
Händler: Fahrradeck, YOOM,

Kategorie: Fahrrad, Testberichte

Sony Xperia Z3 – Testbericht

2015-03-12 XperiaZ3_VariationenIn der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht über das  Sony Xperia Z3 erschienen. Nicht viel Neues, aber stabile wasserdichte Hardware von Sony.

Inzwischen sogar mit Lollipop

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Mit dem Tesla Model S85 in die Therme

2015-01-26 TeslaModelSHeute hatte ich einen Tesla Model S85 zum Testen. Das Model S85 hat eine theoretische Reichweite von mehr als 400km, beschleunigt in 4,2 Sekunden auf 100 und ist auch noch wunderschön.
Nachdem ich das Auto in der Lugnercity abgeholt hatte, ging es in die Rognertherme Blumau. Mein Tesla zeigte beim Start ca. 380 km Reichweite an. Die gesamte Strecke von ca. 285 km (hin & retour) sollte für den Tesla also auch ohne Aufladen zu machen sein. Die brachiale Beschleunigung des ModelS85 macht auf der Autobahn sehr viel Spaß!  Normalerweise legt man sich nicht mit Porsche Cayenne S oder ähnlichen Gefährten an, mit dem S85 sind diese Autos keine Gegner, sondern eher Opfer 😉 Ich wünscht ich wär auf einer deutschen Autobahn…….
In Blumau angekommen hatte ich noch ca. 160 km Restreichweite auf der Anzeige. 2015-01-26 LadeanzeigeTrotzdem habe ich das Fahrzeug in Blumau an die 200V Ladestation, die es dort zur kostenlosen Nutzung gibt, abgeschlossen.
Nach ca. 5 Stunden Therme hatte ich mit 220V (13A) wieder 206 km Reichweite auf der Uhr. Mit 220 Volt einen Tesla kurz nachzuladen, macht also nicht wirklich Sinn!
Beim Heimfahren über das Stück Bundesstraße bis zur Autobahn ein paar Mal Beschleunigung ausprobiert, und als ich auf der Autobahn ankam, waren noch 170 km Restreichweite auf der Uhr. OK, die Strecke bis zur Autobahn sind zwar nur 8 km lang, aber ich hatte auf diesem Abschnitt viel Freude mit dem Tesla Zwinkerndes Smiley
So edel und gleichzeitig sportlich bin ich noch nie im Leben elektrisch unterwegs gewesen!!

Nach ca. 60 km auf der Autobahn begann das Navi zu meckern, dass ich langsamer fahren sollte sonst würde ich mein Ziel in der Lugnercity nicht erreichen. Und das obwohl ich seit der Auffahrt auf die Autobahn den Tempomat auf die Höchstgeschwindigkeit (mit etwas Reserve) eingestellt hatte.
Nach 80 km meinte das Navi ich würde das Ziel mit 1% Restakku erreichen, obwohl die dynamische Restanzeige ca. 30 km mehr Reichweite anzeigte als auf dem Navi zum Ziel stand.

2015-01-26 Tesla SuperchargerIch beschloss also sicherheitshalber die ca. 15 km vom meinem Ziel  entfernte Tesla Supercharger Station in der Gutheil Schodergasse anzufahren. Diese Schnellader wollte ich sowieso schon immer mal sehen! Nach weiteren 20 km meinte das Navi, dass ich auch diese nicht mehr erreichen würde. Sehr eigenartig, denn die “Typical Range” Restkilometer Anzeige in der Tachomitte war anderer Meinung.

2015-01-26 Tesla SuperchargerLetztendlich erreichten wir den Tesla Supercharger mit Restakku für 4km nachdem das Navi schon 22 km vorher 0% Akku angezeigt hatte. Die “Typical Range” Anzeige in der Tachomitte hat also recht!! Das wär sich auch bis in die Lugnercity noch ausgegangen…
Die Superchargerstationen von Tesla können einen Model S85 in ca. 1 Stunde wieder voll aufladen. Die ersten 2/3 der Ladung geht sehr schnell. So hatten wir nach etwas mehr als 10 Minuten wieder 100km Reichweite auf der Uhr. Wenn man sich den Ladestrom auf der Ladeanzeige rechts ansieht kein Wunder. Und das kostenlos!!

Alles in Allem hat der Tesla Model S85 sehr viel Spaß gemacht. Alles funktioniert wie erwartet. Die Bedienung ist sehr logisch und der riesige Bildschirm in der Mittelkonsole ein Traum!
Wir sind mit etwas nachladen über 320 km weit gefahren trotz ca. 2 Grad Außentemperatur und meiner “forschen” Fahrweise. Ich hatte auf der Hinfahrt viel Spaß beim Beschleunigen, und im Auto war alles eingeschaltet was Freude macht (auch die Sitzheizung auf Andreas Seite) Zwinkerndes Smiley
Lässt man öfter den Tempomaten fahren und macht keine Revierkämpfe auf der Autobahn, dann gehen sich sicher auch ohne Nachladen noch 50-70 km mehr aus!

Fazit:
Der Tesla Modell S 85 kommt zwar keine 450 km weit, aber mit mehr als 320 km im Winter, bei meiner Fahrweise ist er absolut praxistauglich!
Ich würde mir an jeder Autobahnraststätte einen Tesla Supercharger wünschen, denn dann wäre mein einziges Problem die etwas mehr als € 70.000,- für das günstigste Modes S aufzutreiben Zwinkerndes Smiley
Aber das muss ich mir zwar als Durchschnittsverdiener nicht wirklich ernsthaft überlegen, aber der Tesla Model S85 ist das einzige Auto für das ich sofort zu sparen beginnen würde …..

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LG G3 – Testbericht in der PC-News

2014-11-17 g3

In der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht über das  LG G3 erschienen. Eines der besten Smartphones, die ich bis jetzt testen durfte!

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Testbericht – Sony Smartband SWR10

2014-08-25 SmartBand_Black

In der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht über das Sony Smartband SWR10

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Sony Xperia Z2 – das bessere Z1 ?

2014-08-25 Xperia_Z2_WaterIn der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht des Sony Xperia Z2 gerade erschienen.

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Der neue Nasenhaarschneider ….

2014-07-18 NasenhaarschneiderHeute habe ich versucht ein Produkt zu kaufen und wie ich es oft versuche, den Fachhandel zu bevorzugen.
Nicht lachen, es geht dabei um einen Nasenhaarschneider, …… OK, es wird doch lustig Zwinkerndes Smiley
Ich habe schon einiges an Schrott in diesem Bereich gehabt und daher sind meine Ansprüche recht hoch.
Im Internet mal recherchiert, welches Produkt meinen gehobenen Ansprüchen gerecht wird. Die Wahl fällt aufgrund übermäßig guter Bewertungen und einer simplen technischen Beschreibung auf den Panasonic ER-GN 30K
Die Illusion diesen Artikel irgendwo anzusehen und eventuell auf Brauchbarkeit zu prüfen, habe ich inzwischen aufgegeben. Also geht’s auf, dieses Produkt möglichst heute noch einzukaufen…..

  1. Amazon würde dieses Gerät innerhalb von 2 Tagen an mich verschicken, und das um  unter € 17,- (inkl. Verpackung und Versand).
    Aber ich will ja den Fachhandel fördern also:
  2. Auf der Panasonic Webseite mal eine Händlerliste abgefragt, geht ganz schnell
    Ich habe Österreich ausgewählt, Ort Wien eingegeben und dann nur “Körperpflegeprodukte” ausgewählt. Somit ist sichergestellt, dass ich keine Hifi Läden angezeigt bekomme!
    Leider sind in der Liste, die ich bekomme, auch Elektroketten gelistet. Ich nehme sie halt mal als Fachhändler in meine Auswahl, schließlich will ich ja auch eine reelle Chance haben mein Gerät heute noch zu bekommen!
  3. Der erste Händler sagt mir per Tonband, dass seine Öffnungszeiten von 11:30 bis 14:00 und von 14:30 bis 18:00 sind. Ich will das Ding aber JETZT!!
  4. Der 2. Händler (eine elektrokette mit “K”) sieht mir freundlich im Computer nach. Dort ist der
    Panasonic ER-GN 30K auch gelistet, leider nicht lagernd! Ich ersuche nachzusehen ob irgendeine Filiale das Produkt lagernd hat. Nein, ist die Antwort, denn ich telefoniere mit der Zentrale und man hat hier den Überblick über ALLE Filialen.
  5. Der nächste Händler ist eine Elektrokette die nach einem Planeten benannt ist. Auch dort sieht man mir in allen Filialen im Umkreis von Wien nach, leider nicht lagernd. Man kann das Produkt aber bestellen, dauert ca. 1-2 Wochen.
  6. “Ich bin doch nicht blöd”, daher rufe ich die nächste Kette an. Nach gefühlten 5 Minuten Wartezeit meldet sich die Vermittlung. Ich werde ich die entsprechende Abteilung verbunden. Nach gefühlten weiteren 5 Minuten werde ich plötzlich aus der Leitung geworfen. Tja, vielleicht haben sie ja gerade viele Kunden die Nasenhaarschneider kaufen wollen Zwinkerndes Smiley
  7. Ein kleine sehr freundlicher Elektrohändler mit “K” im 8.Bezirk ist mein nächstes Ziel. Dort werde ich sofort in die Abteilung für “Braunware” verbunden und man sieht für mich im Computer nach. Leider ist dort mein Produkt gar nicht gelistet, obwohl der Händler auf der Panasonic Seite gelistet ist. Es wird mir freundlich eine Auswahl anderer verfügbarer Produkte genannt, aber ich lehne dankend ab!
  8. Mein nächster Anruf gilt einem Elektrohändler mit “L” im 3.Bezirk, den es schon seit meiner Kindheit dort auf der Landstraße gibt. Eine freundliche Dame sieht für mich nach und findet, das Produkt im Computer. Leider kann man keinen genauen Lieferzeitpunkt festlegen. Wir kommen ins Gespräch und ich erzähle, was ich schon alles erlebt habe. Ich erfahre, dass es auf für die Händler nicht so einfach ist, denn es gibt Mindestabnahmemengen, Mindestbestellsummen und natürlich auch noch die Portokosten.
    Ich gebe zu bedenken dass ich derzeit noch gar nicht über den Preis reden will, sondern es derzeit mal nur um die Verfügbarkeit des Produktes geht! Sie ersucht mich, ihr die Gelegenheit zu geben beim Lieferanten mal nachzufragen ob es überhaupt möglich ist dieses Produkt zu bekommen. Ich gebe ich meine Telefonnummer und wir verbleiben so….
  9. Ich versuchen nochmal bei der Kette mit der “größten Auswahl und dem kleinsten Preis” mein Glück. Diesmal werde ich nicht mehr rausgeworfen. Ein freundlicher Mitarbeiter sieht in ALLEN Filialen nach und stellt fest dass es in KEINER lagernd ist. Bestellen ist leider nicht möglich, denn auch hier hat man eine Mindestbestellmenge von 30 Stück, die man nicht aufwenden möchte
  10. Mein nächster und letzter Händler ist in der Schönbrunnerstrasse und beginnt mit “M”. Auch dort sieht man freundlich nach, aber nicht lagernd. Bestellen möglich, aber ca. 3-5 Tage Lieferzeit.
  11. Der Elektrohändler aus dem 3. Bezirk ruft mich an und informiert mich, dass der Panasonic ER-GN 30K bei keinem seiner drei Lieferanten lieferbar ist. Somit kann er mir das Gerät auch nicht bestellen.
  12. Ich habe genug gehört und versuche den Panasonic ER-GN 30K auf der Panasonic Seite zu bestellen.
    Leider führt der Kaufen Knopf dort wieder nur zur Händlerliste!
  13. Amazon gewinnt!!
    Ich bestelle den Panasonic ER-GN 30K bei Amazon (Werbelink) und zahle dort auch noch nur knapp € 13,- . Da ich sowieso noch eine Bestellung bei Amazon im Warenkorb habe, bekomme ich auch die Mindestbestellmenge zusammen und somit zahle ich auch KEIN Porto. Und wenn mir das Ding nicht gefällt, kann ich es auch noch 14 Tage lang kostenlos zurückschicken Zwinkerndes Smiley
  14. Nicht dass ich das brauche, aber es ist ein weiterer Vorteil den der Fachhandel in diesem Fall nicht mehr bietet. Denn alle angerufenen Geschäfte, würden das Gerät für mich extra bestellen!!
    Ich müsste es also auf jedenfalls kaufen, ohne es auch nur gesehen zu haben!
    Früher konnte man die Geräte wenigstens im Geschäft auf grundlegende Brauchbarkeit prüfen.

Fazit:
Wie dieses Beispiel zeigt, ist es fast unmöglich den Fachhandel zu unterstützen.
Es tut mir zwar sehr leid, aber ich habe zumindest mehrmals meinen guten Willen gezeigt.
Denn ICH habe fast 2 Stunden herumtelefoniert um nicht unnötig von Geschäft zu Geschäft zu fahren, und dort dann vielleicht zu hören “Nur das was im Regal steht”….
Diesen Satz mag KEIN Kunde hören, der bereits eine Kaufentscheidung getroffen hat!!

Selbst wenn sie mein Produkt bestellen, muss ich mindestens 1-2 Wochen warten.  Der Händler zahlt wahrscheinlich für diese eine Bestellung hohe Portokosten, die er in irgendeiner Form auch weiterverrechnen muss. Der Verdienst an diesem Produkt bleibt also für den Händler “überschaubar”. Und der Preis wird für mich zwar vertretbar, aber sicher nicht günstig sein! Und dann muss ich das Produkt noch Vorort abholen.

Kurz gesagt ist die Motivation auf beiden Seiten entsprechend gering dieses Geschäft überhaupt zu machen!
Kann ich gut verstehen.
So habe ich nach Lesen der Rezessionen einfach den “Bestellen” Knopf gedrückt und bin 2 Minuten später fertig.  Wenn ich Glück habe ist mein Panasonic ER-GN 30K von Amazon schon am Dienstag in meinem Postkasten.

Ob ich mir die oben beschriebene Prozedur nochmal antue –> NEIN
Ob DAS beim Fachhandel was ändert –> Ich fürchte JA
Ob mir das leid tut –> JEIN , denn es ist offenbar der Lauf der Zeit….

Kategorie: Meckerecke, Testberichte

Xperia Z1 Compact – nettes kleines Ding …

2014-03-26 Xperia_Z1_CompactHeute habe ich ein Xperia Z1 Compact nach etwas mehr als einer Woche wieder zu Sony zurückgeschickt. Das Besondere an diesem Gerät ist, dass es die leistungsfähige Hardware eines Flaggschiffes in einem kleinen Gehäuse mit 4,3 Zoll Display.

Perfekt für alle, die ein leistungsfähiges und wasserdichtes Smartphone, aber kein großes Display und Gehäuse wollen.  Das Xperia Z1 Compact misst 127 x 64,9 x 9,5 mm und hat 137 Gramm. Die Auflösung ist mit 1.280 x 720 Pixel ausreichend für seine Displaygröße.
Wasserdicht (IP55 und IP58) und Staubdicht (IP55) ist es ebenfalls.
Durch den separaten Knopf zur Kamera Auslösung, lassen sich damit auch Unterwasser Fotos machen.

Der 2,2 GHz Qualcomm MSM8974 Quad-Core-Prozessor und Google Android 4.4 (Kitkat) lassen keine Wünsche offen. Die Kamera macht sehr brauchbare Bilder für ein Smartphone.

Mir persönlich ist das Display schon fast etwas zu klein, daher habe ich das kleine Telefon nicht für einen längeren Praxistest hergenommen. Aber das ist sicher auch viel Gewohnheit.
Wenn jemand von euch ein kleines 4,3 Zoll Smartphone sucht, das nicht unbedingt ein Full HD Display haben muss, ist das Xperia Z1 Compact sicher eine Überlegung wert.

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Pebble – die ersten Programme – Evernote auf der Uhr ?

2014-03-26 Casio 1981Was braucht man auf einer Uhr?

Diese Frage stellte sich das erste Mal in den 80ern als 1981 die ersten Casio Uhren mit Taschenrechner herauskamen!

2014-03-26 Pebble Timer AppDie Funktionen der Pebble lassen sich individuell gestalten. Vom einfachen Timer, bis hin zu Börsenkursen oder Twitter Feeds oder Live Nachrichten kann sie alles darstellen. Man kann in der Timer App sogar jeden Timer individuell einstellen und speichern. Von einer Sekunde, bis zu einigen 100 Tagen ist alles möglich!

Wichtig: Es läuft immer nur die App, die auch am Display angezeigt wird. Ist eine App nicht zu sehen, ist sie deaktiviert. Das ist wichtig zu wissen, denn eine laufende Stoppuhr oder Timer App hört sofort auf zu laufen, sobald man eine andere App in den Vordergrund holt!!
In meinem Test habe ich mich vorerst mal beschränkt Programme zu suchen, die ICH brauchen kann. Die Timer App ist schon mal fix auf der Uhr drauf!

2014-03-26 Pebble EvernoteDie zweite App die ich gerade ausprobiere ist Evernote. Man kann damit auf der Uhr Informationen aus dem Evernote aus dem Telefon anzeigen. Ob das Sinn macht, kann ich nicht 100 % genau sagen, es ist jedenfalls faszinierend. Ob ich im Supermarkt, die Einkaufsliste wirklich auf der Uhr durchgehe, wenn ich das Handy dabei habe, lass ich mal dahingestellt. Auch kann man auf der Uhr nicht suchen, sondern nur durch bestimmte Einträge blättern. Ich kann mir aber vorstellen einen Favoriten im Evernote anzulegen, der nur Informationen enthält die auf der Uhr sinnvoll angezeigt werden. Diesen Favoriten kann man dann auf der Pebble aufrufen.

Kategorie: Innovative Technik, Testberichte

Pebble – die Pepple App und Watchfaces

Gestern hab ich mal in den Programmen rumgestöbert, die für die Pebble so existieren.
Dabei habe ich rasch einige interessante Tools gefunden, die mit der Pebble recht nett funktionieren.

Zuerst mal muss man die Pebble App im Playstore runterladen. Hat man die App installiert, kann man  dann IN der App die Pebble mit dem Smartphone verknüpfen.
IN der App werden auch die meisten Programme, Watchfaces und andere Dinge für die Uhr herunterladen.
Als erster Download wird mal das Softwareupdate 2.01 für die Pebble angeboten. Dieses bringt einige Verbesserungen und Bugfixes auf die Pebble.

Da Pebble die Softwaredownloads erst vor kurzem auf IN App Installation umgestellt hat, kann man natürlich auch im Playstore unzählige Programme für die Pebble finden.
Wo man die Apps für die kleine Uhr auch immer her hat, einige von ihnen sind wirklich nett.

2014-03-25 Pebble WatchfaceDie wichtigste Kategorie sind die Watchfaces. Das eingestellte Watchface ist immer zu sehen, wenn man die Uhr ansieht. Es gibt Watchfaces in allen Variationen. Mein Favorit ist eine Darstellung die gleichzeitig Uhrzeit, Datum, Wetter und Außentemperatur der nächstgelegenen Messstation anzeigen.

Zusätzlich sieht man auf der Anzeige den Akkustand der Pebble und ob eine Bluetooth Verbindung existiert. Die Anzeige ist sehr übersichtlich, daher auch leicht abzulesen.
Der Ideenvielfalt solcher Faces sind keine Grenzen gesetzt, man findet also sicher ein Bild das passt!

2014-03-25 Pebble AppUnabhängig von den Watchfaces kann man bis zu 8 Apps auf die Pebble spielen. In der Pebble APP werden diese verwaltet. Man sieht dort wie viele “Slots” auf der Uhr noch frei sind und kann diese zwischen Pebble und dem sogenannten “App Locker” hin und herschieben.

Apps die man von der Pebble entfernt, bleiben vorerst im Locker gespeichert und können von dort sehr rasch wieder installiert werden. So ist es möglich die 8 App Speicherplätze auf der Uhr recht schnell wieder zu verändern.

Wenn man eine APP komplett entfernen will, muss man sie auch aus dem Locker löschen, erst danach ist sie entfernt und kann vom Store wieder geladen werden.

Kategorie: Innovative Technik, Testberichte

Fritz!Fon C4 – die Fernbedienung für die Frtiz!Box

2014-02-14 fritzfon_c4Das neue  Fritz!Fon C4 war innerhalb kurzer Zeit in mein Heimsystem integriert.
Einfach ein langer Druck auf die “DECT”-Taste an der Fritz!Box und fertig.
Das Display und die Menüführung ist vorbildlich. Man findet sich sofort zurecht und bekommt zusätzlich noch Lust alle möglichen angebotenen Spielereien auszuprobieren, aber vorher zu den Basisfunktionen!

Das Telefon bekommt sofort Zugriff auf das in der FritzBox eingerichtete Telefonbuch. Ohne irgendwas überspielen zu müssen. Das ist vorbildlich, denn meine alten Gigaset Telefone musste ich immer händisch mit den aktuellen Telefondaten bespielen! Die Gesprächsqualität ist durch HD Funktion sehr gut. Auch beim Freisprechen bleiben keine Wünsche offen.

Anklopfen, Rufumleitung, Halten, Makeln, Vermitteln und Dreierkonferenz sind natürlich genau so selbstverständlich, wie die SIP Funktionalität nach RFC3261 für Internet Telefonie.

Auch die Zusatzfunktionen die das Telefon in Verbindung mit der Fritz!Box kann, sind sehr praktisch.

  • Internet Radio
    Ist auf der Fritzbox Internet Radio eigerichtet, kann man die Sender auf dem Telefon auswählen und abspielen. Diese kann man dann entweder über den Lautsprecher des Telefons wiedergeben, oder via Kopfhöreranschluss an ein Headset. Mit dem entsprechenden Kabel, lässt sich das Telefon theoretisch auch mit der Stereoanlage verbinden.
  • Steuerung der Fritz!Box
    Praktisch habe ich gefunden, dass man über das Telefon die WLAN Funktionen der Box steuern kann.
    So ist es beispielsweise möglich das WLAN oder das getrennte GAST-WLAN mit dem Fon einzuschalten.
  • Steuerung von Fritz Aktoren
    Hat man eine oder mehrere Fritz!Powerline Dosen, lassen sich auch diese direkt über das Telefon ein und ausschalten. SO ist es möglich über das Telefon eine kleine Heimautomatisation zu realisieren.
    Leider gibt es von AVM derzeit nur eine Zwischensteckdose die EIN/AUS Schalten kann.

Soweit mal die Erkenntnisse nach mehr als einer Woche mit dem Fritz!Fon C4 von AVM

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Praxistest Acer Iconia W4 – Testgerät ist da…

2014-02-22 AcerIconiaW4Gestern kam ein neues Testgerät an. Der Acer Iconia W4.
Dieses Gerät interessiert mich besonders, weil es das erste Windows 8.1 Tablett mit 8 Zoll Bildschirmdiagonale ist, welches ich zum Testen bekomme. Ich bin schon gespannt, ob man auf einem Display dieser Größe mit Windows vernünftig arbeiten kann.

Das Acer Iconia W4. erhält den neuesten Intel® Atom™ Prozessor mit 1,33 GHz und 2 GB RAM. Damit sollen ca.  10 Stunden Akkulaufzeit herauskommen.  Das Display des Acer Iconia W4 löst mit 1280 x 800 Bildpunkten auf, und ist auf den ersten Eindruck sehr gut abzulesen. Die IPS-Technologie bietet angeblich gleichbleibenden Farben aus jedem Winkel bis 170 Grad und die Zero Air Gap-Technologie minimiert Spiegelungen und sorgt so für eine gestochen scharfe und lebendige Darstellung – selbst bei Sonnenlicht.

Die 2 MP Frontkamera erstellt Bilder mit 1080p. Die 5 MP Rückseitenkamera mit Autofokus ermöglicht Aufnahmen mit unglaublichen 60 Bildern pro Sekunde.

Dank des MicroSD™-Kartensteckplatzes (bis zu 32 GB) ist auch die Erweiterung des Speicherplatz kein Problem. Zusätzlich gibt es noch einen Micro-HDMI®-Anschluss und einen Micro-USB-Anschluss. Über den Micro USB wird das Tablett geladen und zusätzlich kann man hier mit einem optionalen Micro-USB auf USB Adapter  diverse Endgeräte anschließen.

Ich darf das Gerät bis Anfang April testen und werde danach bei einem Clubabend des Clubcomputer meine Erfahrungen damit Berichten. Der Termin dafür steht schon fest, und ihr könnt euch bereits anmelden!
Natürlich könnt ihr auf meinem Blog alle Erfahrungen lesen, dazu sucht einfach nach “Iconia W4

Kategorie: Computer, Testberichte

Testbericht – Sony Xperia Z1 – PC-News

2014-02-20 XperiaZIn der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht des Sony Xperia Z1 gerade erschienen.

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Testbericht – Jabra Motionn UC+

2014-02-20 Jabra_MotionUCIn der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht des Jabra Motion UC+ gerade erschienen.

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Fritz!Fon C4 von AVM im Test

Vor einigen Tage habe ich das neue Fritz!Fon C4 für einen Praxistest bekommen.
Das DECT Telefon wartet mit folgenden Funktionen auf:

  • Schnurloses Telefon (DECT) für Internet- und Festnetztelefonie 2014-02-14 fritzfon_c4
  • Optimale Ergänzung für alle FRITZ!Box-Modelle mit DECT-Basis
  • Unterstützt HD-Telefonie für ein natürliches Klangbild
  • Full-Duplex-Freisprechen, Lauthören in HD-Qualität
  • Ab Werk sicher durch verschlüsselte Sprachübertragung
  • RSS-Feeds, Internetradio und Podcasts empfangen
  • Eingegangene E-Mails lesen und beantworten
  • Telefonbuch für 300 Einträge und mehrere Anrufbeantworter
  • Ruflisten, Weckruf, Babyfon, Klingelsperre
  • Übersichtliche Menüs auf hochwertigem Farbdisplay (180 ppi)
  • Telefonieren und Audio hören über Headset
  • Update mit neuen Funktionen spielend einfach per Tastendruck
  • DECT-Eco: Funkabschaltung bei Bereitschaft

Liest sich schon ganz ordentlich!
Mich haben die Funktionen angesprochen, die das C4 in Verbindung mit einer Fritz Box kann. Und genau diese werde ich in den nächsten Wochen genauer testen…

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Artikel und Belegexemplare ab Jänner 2014 im Blog!

Seit Februar 1995 gibt es schon meine Testberichte und Artikel in den unterschiedlichsten Medien.
In den letzten 20 Jahren habe ich einige 100 Artikel über viele technische Neuerungen verfasst.
Der erste Artikel erschien im Februar 1995 über den HP 100LX Palmtop.
Ihr glaubt das Smartwatches eine neue Erfindung sind, dann lest mal den Artikel über die Times Datalink vom September 1995!
Seit Jänner 2014 werde ich diese Artikel nicht mehr händisch in meinem Webspace verwalten, sondern hier im Blog!
Für euch ergeben sich dadurch unterschiedliche Möglichkeiten diese zu selektieren:

  • Die neue Kategorie “Testberichte”.
    Hier könnt ihr euch alles ansehen was ich so getestet habe.
    Egal ob Blogartikel, oder PC-News Artikel.
    Unabhängig davon ob Elektrofahrzeug oder Smartphone!
  • Die neue Schlagwort Rubrik „PC-News“
    Dort gibt es alle Artikel die ab 01.01.2014 in der PC-News erschienen sind!
    Das werden eher EDV Dinge sein (Smartphones, EDV Zubehör, Tabletts)
    Artikel von 2013 und früher sind auf der neuen Artikelseite zu finden.
  • Die neue Schlagwort Rubrik „Tablett“
    Dort findet ihr alles, was grösser wie ein Smartphone ist (ab ca. 7 Zoll) und wo man den Bildschirm berühren kann.
    Unabhängig ob Android oder Windows.
    Wobei mein Interesse bei grösseren Geräten eher Richtung Windows 8.1 oder neuer geht!.

Die alten Artikel bleiben auf der neuen Artikelseite zum ABruf gespeichert.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim lesen, der alten und neuen Artikel und Testberichte….

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Wechsel von A1 zu Drei – vor drei Jahren

Unlängst habe ich wieder mal in der Liste meiner unveröffentlichten Artikel gestöbert und habe etwas gefunden.
Der Artikel über meinen “Leidensweg” als ich A1 aufgegeben habe und zu DREI gewechselt bin.

Ich hatte den Artikel damals nicht veröffentlicht um A1 milde zu stimmen, damit mein Wechsel ohne Ärger abläuft. Inzwischen ist es DREI Jahre her und ich muss fast schon darüber lachen….

Kategorie: Meckerecke, Smartphone, Testberichte

Hofer Akoya P2212T – leider ein kurzes Vergnügen …

20131205_TablettVor einer Woche musste ich leider mein tolles Akoya P2212T wieder zurückbringen ;-(
Das Display hatte einen Fehler und ich wollte das Risiko einer Reparatur nicht in Kauf nehmen!
Es wurde allerdings von Hofer ohne Probleme zurück genommen, das ist wirklich toll!!
Schade dass ich kein Austausch Gerät bekommen konnte ;-(

Schade, denn dieses Tablett hatte wirklich potential!! Die Kombination der Hardware im Tablett und dem Tastatur Teil waren nahezu perfekt. Auch das Display lies keine Wünsche offen. Und der Preis war für diese Hardware wirklich hervorragend!
Auch Windows 8.1 ist inzwischen fast erwachsen geworden. In den knapp 2 Wochen, die ich mit dem Tablett verbringen durfte hat sich für mich einiges sehr klar dargestellt. Natürlich subjektiv …

Am Tablett und ohne Einschränkungen Arbeiten nur mit Windows
Ein Tablett mit Touchscreen muss, wenn man darauf auch produktiv arbeiten möchte, Windows 8.1 haben. Android eignet sich im Vergleich dazu nur für kleine administrative Tätigkeiten. Auf dem Akoya konnte ich die mangelnde Programmvielfalt vom “Kachelwindows” leicht ausgleichen indem ich einfach die passende Software im “echten Windows” installierte. Speziell Programme für die es (noch) keine Alternativen im Kachel-Windows gibt, wie Total Commander, Blogsoftware, Office  u.s.w

Displaygröße und Auflösung müssen zueinanderpassen
10 Zoll geht perfekt mit FullHD 1920 x 1080. Wenn das Display kleiner wäre, könnte man die Bedienelemente im “richtigen Windows” kaum erkennen. Beim Akoya war das nahezu perfekt abgestimmt! Wobei im “Kachel-Windows” war das Display schon fast etwas zu groß. Denn dort ist alles sehr überdurchschnittlich dimensioniert und es ist viel Platz am Bildschirm ungenutzt. Dafür konnte man im richtigen Windows wirklich gut arbeiten.

Festplatte in der Tastatur – toll, aber mit Vorsicht
Der große Vorteil des Akoya war, dass er im Tastatur Teil eine 500GB große Festplatte hatte. Das ist zwar toll, wenn man mit beiden Teilen unterwegs ist, aber die trennbare Bauform verleitet sehr oft nur mit dem Tablett unterwegs zu sein. Mann muss daher sehr aufpassen, was man in die “Bodenstation” ablegt.
Für Datensicherung oder um einige Videos mitzunehmen war es schon sehr klasse, dass die große Festplatte da war, aber dann musste man auch beide Teile herumschleppen …
Wobei das Gewicht der beiden Teile von jeweils ca. 800 Gramm nicht wirklich “schleppen” bedeutet.

Fazit
Ich bin auf den Geschmack gekommen nun doch ein Tablett zu besitzen. Allerdings bin ich von Android Tabletts weitgehend geheilt, seit ich gemerkt habe, dass es mit Windows wesentlich produktiver geht.
Leider gibt es noch immer kaum brauchbare Software für das Kachel-Windows, aber mit Geräten wie dem Akoya wird es sicher bald zu einer gewissen Nachfrage kommen.
In Zukunft wünsche ich mir viele gute Apps für die “Kacheln” um so oft wie möglich nur mit dem Display Teil eines Tabletts ähnlich dem Akoya herumzulaufen. Den Teil mit Tastatur, großer Festplatte, 2.Akku brauche ich dann nur mehr auf Dienstreise und im Urlaub mitnehmen.

Ich mach mich jetzt jedenfalls auf die Suche nach einem vergleichbaren Produkt wie den Akoya P2212T. Wenn ich mir was wünschen darf, dann mit 4 GB (statt 2GB) Hauptspeicher und einer etwas größeren SSD in Display Teil! Und das zu einem akzeptablen Preis von maximal EUR 600,-
Mal sehen was ich finde. Falls ihr was interessantes findet, dann lasst es mich wissen!!

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Netgear Push2TV 3000 – Miracast wie es sein soll

20131212 Miracast3Heute habe ich den Netgear PTV3000 Miracast Adapter (=P2TV) bekommen. Dieses 8 x 5 x 1 Zentimeter große Kästchen ist angeblich in der Lage ALLE Inhalte von meinem neuen Tablett und auch von Smartphones die Miracast unterstützen, kabellos an den Fernseher zu übertragen. Und das OHNE zusätzliche Software, wie beim PTV-01
Der Nachmittag heute ist also draufgegangen um herauszufinden, was das Ding wirklich kann.
Zuerst habe ich mal, nach der Anleitung ein Firmware Update für das P2TV gemacht. In diversen Internetforen sind Fehler beschrieben, die es inzwischen gar nicht mehr gibt. Leider basieren darauf auch viele Bewertungen, die inzwischen nicht mehr richtig sind!

Grundlagen
Grundlegend kann der P2TV Videosignale von allen Geräten empfangen, die sich entweder an den WiDi oder den Miracast Standard halten. Und das sich schon einige, denn derzeit sieht es so aus als würde sich Miracast langsam durchsetzen. Derzeit kann jedes Android Gerät ab 4.2 und jeder Windows 8.x PC der einen passenden Chipsatz hat Informationen über Miracast senden. In der Wikipedia gibt es nähere Infos zu Miracast oder Intel Wireless Display.

Praxis
Schließt man den P2TV am HDMI Anschluss eines Fernseher an und versorgt ihn über den Mini USB Anschluss mit Strom ist der erste Schritt auch schon erledigt. Der Adapter beginnt nach einigen Minuten selbsttätig auf Empfang zu gehen. Dann kann man über die unterschiedlichen Geräte eine Verbindung aufbauen.

20131212 MiracastAndroid
In Android 4.x ist der Miracast Standard schon eingebaut. Sowohl mein XperiaZ als auch mein Nexus 4 (inzwischen mit Android 4.4.2) können an den Netgear PTV3000 problemlos Inhalte übertragen. Und zwar OHNE eine spezielle Software zu brauchen! Man geht einfach in die Einstellungen unter “Display”, “Bildschirmübertragung” und aktiviert dort die Kabellose Übertragung. Anschließen wählt man das Zielgerät aus und sieht danach sofort das Bild des Smartphones am Fernseher und kann dann jedes beliebige Programm zum Abspielen von Inhalten starten.  Toll ist hier, dass die Internetverbindung über HSDPA bestehen bleibt, obwohl WLAN für die Bildschirmübertragung benötigt wird. Nur die WLAN Verbindung wir getrennt! Man kann also auch Videos aus Youtube oder anderen Onlinequellen abspielen!

20131212_Miracast2Windows 8.1 (mit Medion Akoya)

Unter Windows 8.1 ist es ebenfalls so einfach. Anfangs dachte ich viel zu kompliziert und habe eine Software zum Übertragen gesucht, die ich starten wollte. Der Miracast Standard ist in Windows 8 allerdings bereits integriert. Deshalb braucht man einfach nur von rechts wischen und “Geräte” auswählen. Danach “Projizieren” und “Drahtlose Anzeige hinzufügen” . Hat man das einmal für ein Miracast fähiges Gerät gemacht, dann bleibt es gespeichert und kann im “Projizieren” Menü direkt aufgerufen werden, wie man im Bild rechts sieht!
Auch unter Windows 8 kann die WLAN Verbindung trotz Miracast Übertragung weiter benutzt werden, sie ist nur in meinem Test lähmend langsam!! Ich habe einen Downlaod während der Bildübertragung probiert und kam gerade mal auf 5 – 10% der sonst üblichen Geschwindigkeit.
Für Präsentationen reicht es aber, denn da muss man selten größere Dinge runterladen und gleichzeitig ein Bild projizieren.
Einen sehr brauchbaren Bericht habe ich auf auf windowsblog.at gefunden, der von Georg Binder betreut wird. Dort gibt es auch eine ausführlichere Anleitung und ein paar Screenshots mehr.

Fazit:

Der Netgear Push2TV 3000 hat mich so weit fasziniert, dass ich ihn behalten werde. Meine wichtigsten Anforderungen sind erfüllt.

  • Bild übertragen und gleichzeitig HSDPA Verbindung am Smartphone
  • geringe Größe und Gewicht des Adapters
  • einfache Bedienung
  • Funktioniert OHNE zusätzliche Software auf Android und Windows 8

Alles Weitere werde ich in der nächsten Zeit noch herausfinden. Der Preis von ca. EUR 70,- ist zwar kein Schnäppchen, aber angemessen für die flexible Leistung. Wenn ihr den Netgear Push2TV 3000 gekauft habt, bitte SOFORT das Firmwareupdate auf der Webseite von Netgear runterladen und durchführen!
Ihr erspart euch damit möglicherweise einige Probleme ….

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Akoya P2212T – das Multitablett von Hofer

Vor einigen Tagen hab ich es geschafft einen von 6 Stück Akoya Multimode Touch-Notebook zu ergattern. Das Notebook wurde um 399,- angeboten und war in meiner Filiale nach gestoppten 45 Sekunden ausverkauft!!

Anfangs hatte ich noch bedenken, da es sich bei dem Gerät um eine sehr sparsam ausgelegte Konfiguration handelt.
Nur 2 GB Speicher und nur ein 1,6 Ghz Celeron Prozessor.
Nach dem Installieren wurde mir aber sehr schnell klar, dass es für meinen Anwendungszweck trotzdem reicht! Und der Preis ist unschlagbar….

Hardwaredaten

  • Intel® Celeron® P20131205_Tablettrozessor N2910
  • 500 GB HDD und 64 GB Flash-Speicher
    (64 GB Tablet-Einheit + 500 GB Basis-Einheit)
  • 2 GB Speicher
  • 2 x Lithium Polymer Akku
    (1 x Tablett und 1 x Basiseinheit)
    hält bis zu 10 Std. im Notebook-Modus
  • 3 x USB 2,0 und 1 x USB 3.0
    2 im Tablett und 2 in der Basis
  • integr. Frontkamera und Mikrofon
  • Micro SD Karten Slot (max. 64 GB)
  • 11,6 Zoll (29,5 cm) Full HD AHVA Multitouch-Display
    (1.920 x 1.080 Pixel)
    Micro HDMI Ausgang
  • Windows 8.1 Essentials (vorinstalliert)
    inkl. Wiederanlauf CD im Lieferumfang!
  • Intel® Wireless-ac 3160
    Bluetooth 4.0-Funktion, Wireless LAN IEEE 802.11ac Standard
  • Maße (BxHxT)/Gewicht:
    Tablet-Einheit: ca. 30,5 x 1,2 x 19,1 cm, 840 g
    Basis-Einheit: ca. 30,5 x 1,4 x 20,1 cm, 860 g

Getrennte Wege
Der 64 GB Flash Speicher, wo das Betriebssystem drauf ist, befindet sich in der Tablett Einheit. Der kleinere Akku ist auch da eingebaut (zusammen ca. 840g). Er enthält eine USB 3.0 und eine USB2.0 Schnittstelle, sowie den HDMI Anschluss und den MicroSD Slot. Somit kann dieser Teil komplett alleine ca. 5 Stunden betrieben werden! Ein vollwertiges Windows 8.1 Essentials, welches mit der passenden Seriennummer in jede beliebige Windows Version aktiviert werden kann, ist vorinstalliert. Kein RT Schmarrn, sondern ein ECHTES Windows!
Zum Internet Surfen, Emails ansehen, oder News lesen perfekt!

Gemeinsam ein Notebook
Der Tatstatur Teil hat einen zweiten Akku und die 500 GB Festplatte eingebaut. Dort sind auch noch  zwei weitere USB Schnittstellen eingebaut. Beide Teile gemeinsam halten mehr als 8 Stunden. Selbst beim Installieren getestet. Bei weniger intensiven Anwendungen kann man durchaus mit 10 Stunden Betriebszeit rechnen.

Geschwindigkeit
Für Geschwindigkeitsfanatiker ist der kleine Akoya nicht die erste Wahl, denn wenn mehrere aufwendigere Anwendungen laufen, können manchmal kurze Wartepausen entstehen.  Ich habe das Gerät allerdings als Ersatz für ein Android Tablett (z.B. Nexus 10) gekauft und dafür ist es bestens geeignet!

Praxistauglichkeit?
Als Tablett mit der Option normale Windows Programme darauf laufen zu lassen ist der Medion Akoya P2212T hervorragend geeignet. Der Bildschirm ist wirklich gut und die Auflösung von 1920 x 1080 (Full HD) passt hervorragend zur Bildschirmdiagonale! Die Aufteilung der Akkus und des Datenspeichers finde ich genial! Durch die Unterstützung aller handelsüblichen Windows Programme, bekommt das Gerät als Tablett einen überdurchschnittlichen Mehrwert gegenüber einem Android Gerät!
Die Bedienung über die Kacheln von Windows 8,1 ist genau so brauchbar, wie die Oberfläche auf Android. Im Desktop Modus ist die Fingerbedienung schon erstaunlich gut, aber manchmal nicht 100% praxistauglich. Aber da kommt dann die hervorragende Tastatur und eventuell eine Bluetooth Maus ins Spiel und dann passt wieder alles!

Während meiner Installation und einigen Stunden Arbeit auf dem Gerät sind noch keine Begehrlichkeiten aufgekommen, die ich mit dem Akoya nicht lösen konnte. In Tablett Modus macht der Kleine zwar sehr viel Spaß, aber das Arbeiten mit Windows Programmen, wo viele Tastatureingaben stattfinden, sind mühsam. Die Bildschirmtastatur nimmt die Hälfte des verfügbaren Bildschirmes ein. DAS ist aber bei allen anderen Windows 8 Tabletts mit dieser Auflösung genau so!

Inzwischen habe ich Office, Browser, Evernote, Lifewriter, Feedreader und einige andere Programme installiert und im Einsatz.
Alles weitere wird sich nun in meinem Alltagseinsatz zeigen, und ich bin schon gespannt was ich alles herausfinden werde.
Nur soviel: Mein vor ca. 5 Jahren gekauftes EEE-PC war bis vor kurzem immer noch im Einsatz, und hat gute Dienste geleistet. Geschwindigkeit ist also nicht alles …..
Aber auf den größeren Bilschirm und “Touch” von Akoya freue ich mich schon sehr!

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Miracast Dongle PTV-01 – FAZIT

20131128_SmallartMein Test des  Smallart PTV-01 Wifi Display Miracast Dongle mit DLNA Support ist nun zu Ende.

Der kleine Stick funktioniert grundsätzlich nicht schlecht. Die Miracast Verbindung lässt sich einfach aufbauen und mit der Software Airfun kann man einfach Videos und Fotos vom Handy auf den verbundenen Bildschirm ausgegeben werden.
Auch ein USB Datenspeicher lässt sich anschliessen

Miracast
Die drahtlose Verbindung vom Handy zum Smallart PTV-01 funktioniert über Miracast das heißt WLAN. Das bedeutet dass eine WLAN Verbindung vom Smartphone zum Gerät aufgebaut werden muss. Android kann  allerdings nur EINE Verbindung gleichzeitig aufbauen.  Daher kann man solange mit dem Smallart PTV-01 eine Verbindung besteht, keine Netzwerkverbindung nutzen. Somit lassen sich keine Videos aus dem Netzwerk oder von Youtube abspielen!

Stromversorgung
Auf dem kleinen Stick ist ein Micro USB Anschluss für die Stromversorgung. Ein Netzteil ist leider nicht dabei. Das beiliegende Micro USB Kabel kann aber an den meisten Fernsehern am USB Wartungsport angesteckt werde und bekommt dort Strom. Oder man schließt das Kabel an einen vorhandenen USB Lader an.

Festplatte und USB
Auf dem Stick ist noch ein weitere Micro USB Anschluss.
An diesen kann mit dem mitgelieferten USB-to GO Kabel ein Stick oder eine Festplatte angeschlossen werden.  In meinem Test verwendete ich eine 500GB Platte mit separatem Stromanschluss. Obwohl die Platte mit NTFS formatiert war, konnte ich mit dem Smallart PTV-01 auf die Files der Festplatte zugreifen. Es war sogar möglich die bis zu 5 GB großen .ts Files abzuspielen, die mein Mediaplayer normalerweise bekommt.
Bei einigen Formaten spielt der PTV-01 keinen Ton ab, was möglicherweise am Format des Videos liegen kann.

Steuerung Video
Die Menüstruktur wird sowohl auf dem Smartphone, als auch auf dem Bildschirm dargestellt und man kann mit der Software Airfun das Abspielen der Dateien steuern.
Die Steuerung der Wiedergabe funktioniert gut. Manchmal reagiert sie etwas verzögert, was allerdings nur selten unangenehm auffällt!
Leider habe ich in der Software keine Möglichkeit gefunden, in einem Video eine bestimmte Zeit vor und zurück zu springen. Das wäre sinnvoll um Werbung im Video zu überspringen!

Steuerung Fotos
Auch auf dem Gerät befindliche Fotos lassen sich einzeln auswählen und dann mit ausgewählten Übergängen anzeigen.
Die Software zeigt allerdings ALLE Fotos ohne Ordnerstruktur an, was beim Auswählen von vielen Fotos etwas mühsam ist.

FAZIT
Ich habe mir das Smallart PTV-01 bestellt um mir die Mitnahme eines Hardware Mediaplayers im nächsten Urlaub zu ersparen.
Die Wiedergabe Qualität der Videos und Fotos macht einen sehr brauchbaren Eindruck! Auch dass man sehr einfach von Festplatten und USB Sticks Videos wiedergeben kann, hat mir gefallen.
Leider ist mir die Bedienung des Gerätes über Airfun noch etwas zu mühsam. Die Oberfläche wirkt noch etwas unaufgeräumt und einige Funktionen haben noch Verbesserungspotential. Ich hatte mir eine wesentlich bessere Integration in das Betriessystem erwartet, daher ist das Gerät für mich nicht interessant!
Wer eine besser integrierte Lösung sucht, wird sich den PTV-3000 von Netgear zulegen…

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Miracast Dongle PTV-01 im Test

20131128_SmallartVor einigen Tagen kam ein neues Testgerät an. Das Smallart PTV-01 Wifi Display Miracast Dongle mit DLNA Support. Große Worte, denn sowohl Miracast als auch DNLA sind Standards die in vielen Smartphones bereits verbaut sind.
Meine Anforderungen an dieses Gerät sind zwar noch nicht 100% klar, aber einige grundlegende Wünsche hab ich schon. Mal sehen ob der kleine Stick in der Lage ist, diese auch zu erfüllen!

  • Videos vom Smartphone, aus Youtube und auch vom Netzwerk über das Smartphone am HDMI Fernseher wiedergeben
  • Fotos vom Smartphone als Diashow am Fernseher anzeigen.
  • Das Bild vom Smartphone am Fernseher anzeigen
    für Präsentationen und Schulungen.20131128_Airfun

Mein erster Test des PTV-01 läuft schon mal recht gut. Rasch habe ich den Stick am Fernseher angeschlossen und das Smartphone über WiFi mit dem Dongle verbunden. Über den am Fernseher angezeigten Weblink ist die Software Airfun schnell auf dem Handy installiert.

Mit der Software kann man dann auf Videos und Fotos des Gerätes zugreifen und diese auf dem Bildschirm des Fernsehers drahtlos darstellen.
In den nächsten Tagen werde ich rausfinden, wie praxistauglich diese Lösung ist und einige Erfahrungen hier berichten…..

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