15 – Malta – Abreisetag – die Partymeile am Tag danach

2010_11_07_Party danach Heute ist Abreisetag. Wir packen unsere Koffer und gehen frühstücken. Am Weg durch das St. Pauli von Malta finden wir einige interessante Überbleibseln oder auch “left overs” der gestrigen Nacht. Nicht nur, dass die Jugendlichen Dreck machen, wie eine Horde tollwütiger Wildschweine, sie sehen nach einer durchzechten Nacht auch manchmal so aus ;-)Ich bin echt froh, dass wir hier “weggezogen” sind, denn das hätte ich nicht mal eine Woche ausgehalten.

Denn auch in unserem Hotel “St. Georges Park” passt vieles nicht. Es sind zwar immer nur einzelne Kleinigkeiten, die aber in Summe dafür gesorgt haben, dass wir keinen Tag länger hier verbringen wollen.

  • Die Dusche ist eher ein Tröpferlbad! Das Wasser schafft es nicht einmal den umgedrehten Brausekopf zu überwinden. Dadurch ist ein Duschen der unteren Körperregionen nahezu unmöglich.
  • Der Fernseher (ca. 20 cm Bilddurchmesser) ist zwar vorhanden, aber fast jeder Sender ist nur zwischen einem Schneegestöber zu erkennen. Eine Fernbedienung gibt es nicht. Auch der AV Eingang mit dem ich zumindest ein Bild meines Xtremaers darstellen könnte, funktioniert nicht!
  • Die Klospülung erinnert an einen Brunnen. Je mehr man am Spülhebel drückt, desto mehr Wasser "pumpt" man in die Muschel. Zum Entfernen eines größeren Geschäftes reicht es oft nicht.
  • Der Kühlschrank im Zimmer ist so laut, dass man ihn in der Nacht abschalten muss.
  • Die Leintücher sind nicht nicht nur verschlissen, sondern haben auch oft fragwürdige Flecken, genau wie die Handtücher.

Mit einem Wort: Alles ist vorhanden aber nichts ist wirklich verwendbar !!

  • Im Zimmer “muffelt” es wie in einer Mottenkiste, und so ähnlich riechen auch die Überdecken des Bettes. Das macht es nicht einfach bei geschlossenem Fenster zu schlafen
  • Öffnet man die Fenster bekommt man eine kontinuierliche Geräuschkulisse präsentiert. Sind die Partygäste endlich fertig, beginnt der Baustellenlärm eines Parkhauses genau gegenüber vom Hotel. Zwischendurch hört man zeitweise das Motorengeräusch der Jugendlichen, die mit ihren aufgemotzten Kisten durch die Partymeile dröhnen

Uns “Sensibelchen” ist das alles viel zu wenig energetisch, und deshalb sind wir auch am ersten Tag gleich geflüchtet. Jetzt am letzten Tag ist es uns nochmal bestätigt worden, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Noch dazu wo es so viele schöne Orte in Malta gibt, beispielsweise  unser “Exil-Hotel” Rivera in Melliha. Schön dass wir uns das gegönnt haben!!!!

Deshalb ist auch dieser Reisebericht entstanden und wir hoffen dass er vielen Malta Urlaubern hilft, sich einen Überblick zu verschaffen, wo es überall schön ist auf Malta!
Für St.Julian gilt das nur wenn ihr auch wirklich die ganze Nacht Party machen wollt…

Mit diesen Worten begeben wir uns wieder auf den Flughafen von Malta und treten die Heimreise an….

Ein Kommentar
  1. Andrea sagt:

    St. Julian und das Hotel "St.Georges Park" ist der ideale Ort für Jugendliche die gerne Party machen, erst in den Morgenstunden im "bewusstseinserweiteren Zustand" eine Bleibe brauchen und für jene, die einen starken "energetischen Schutzmantel" tragen oder an Lärm und Schmutz gewöhnt sind. Mich hat St. Julian und das Hotel gelehrt, dass ich wirklich ein sensibles Wesen bin und auch dazu stehe. Es in meiner Veranwortung, dafür zu sorgen, dass die Grundbedürfnisse für dieses Wesen erfüllt sind. An diesem Ort wäre das nur mit viel Hirnarbeit(ständiger Achtsamkeit meiner Gedanken,Umprogramierung,NLP…)möglich gewesen. Der Hotel- und Ortwechesl war die für den Urlaub bessere Lösung.
    Andrea