Kripo ermittelt gegen A1 wegen zu hoher Rechnungen

2011_05_19_MobilfunkEndlich geht es den unverschämten Forderungen einiger Mobilfunkanbieter an den Kragen.
Offensichtlich ist jetzt endlich die Zeit gekommen, wo sich die Kunden solche Abzocke nicht mehr gefallen lassen!

Sowohl A1 als auch Orange haben lt. Heise ihre Forderungen so überzogen, dass die Kripo nun wegen Sachwucher (Paragraph 155 öStGB) ermittelt! In einem Fall wollte ein Anbieter fast 25.000 EUR von einem betroffenen Kunden!!

Grund für diese Forderungen sind oft falsch konfigurierte Smartphones die natürlich unabhängig des bestehenden Vertrages ins Internet gelangen können. In den meisten Fällen konfigurieren sich diese Geräte weitgehend automatisch und somit ist es kaum zu verhindern, dass man damit ins Internet kommt!

Hat man kein Datenpaket so kostet jedes übertragene Mb (Megabyte!!!) gleich mal bis zu 25 Cent. Das bedeutet einen Preis von EUR 250,- für ein GB Datenvolumen, welches innerhalb eines Breitbandvertrages nur ca. 1 EUR kostet!!
Einige Anbieter haben inzwischen eh schon Tarife bei denen es zu solchen Datenfallen nicht mehr kommen kann.
Bei DREI ist es beispielsweise so, dass nach Verbrauch des inkludierten Datenvolumens einfach die Geschwindigkeit so langsam wird, dass die Übertragung keinen Spaß mehr macht. Ich finde das viel besser als wenn man abgezockt wird! Speziell da man ja oft gerade am Anfang nicht weiss, wie viel Datenvolumen man benötigt.

Ich empfehle euch beim Kauf eines Smartphones unbedingt einen Datenvertrag mit mindestens 500 MB abzuschließen oder nachweislich dafür zu sorgen dass der Mobilfunkanbieter den Datentransfer abdreht! Allerdings behaupte ich dass der Kauf eines Smartphones dann eigentlich KEINEN Sinn macht. Denn wenn man sich schon ein Statussymbol vergönnt, sollte man es auch angemessen verwenden können. Zwinkerndes Smiley

Quelle: Heise

Die Kommentare sind geschlossen.