Seemobil – Donnerstag – Rückweg versperrt

2011_09_08_BaumDer heutige Tag beginnt mit einer Entscheidung. Wollen wir feig einen Tag im Hafen von Lychen verbringen, oder dem Wetter trotzen und weiterfahren?
Da der Wind inzwischen fast komplett abgeflaut ist und es nur mehr regnet, beschließen wir die lange Strecke nach Templin zu wagen.
Der Hafenmeister von Lychen, der übrigens sehr nett ist, gibt uns noch einen Tipp wo wir anlegen können falls wir es nicht bis nach Templin schaffen, denn die Strecke hat acht Schleusen und wird daher etwas 6 Stunden dauern. Wir bedanken uns noch bei dem ne2011_09_08_Wasservogeltten Hafenmeister und fahren los.


Als wir in den wunderschönen Woblitz Kanal einbiegen der uns schon beim Herfahren so gut gefallen hat, gibt uns die Natur ein Zeichen zur „Entschleunigung“. Quer über die Fahrrinne des Kanals liegt ein umgestürzter Baum, der gestern noch nicht da lag. Der Sturm von heute Nacht hat wohl hier ganz schön gewütet. 2011_09_08_ArbeitsschiffWir verständigen Herrn Baumgärtner, unseren Vermieter, der die nötigen Stellen informiert und ankern vor der Einfahrt zum Kanal, um andere Schiffe zu warnen.

Ein paar Tauchenten sind unser Schauspiel für einige Zeit. Nach knapp 40 Minuten hören wir aus dem Kanal schon das Geräusch von Motorsägen. Ganz schön schnell die Burschen der Wasserstrassenverwaltung! 2011_09_08_Baum gefällt

Inzwischen fahren trotzdem einige Schiffe in den Kanal. Da sie nicht mehr herauskommen, werden wir jedes Mal neugierig und fahren ebenfalls rein um nachzusehen. Doch die Arbeiten sind noch im Gange und ich übe mit dem Seemobil bei jeder Einfahrt ein Wendemanöver und fahre wieder raus. Die Räumungsarbeiten dauern dann allerdings doch ca. 2 Stunden. Als wir das Räumboot aus dem Kanal kommen sehen, können wir endlich weiterfahren. Der zusammengeschnittene Baum liegt am Rand der Wasserstrasse und wir sind beeindruckt. Inzwischen ist es kurz nach Mittag. Schade denn Templin wird sich nun nicht mehr ausgehen. Aber wir haben ja den Tipp von dem Hafenmeister und werden dann wohl dazwischen in Biberberg anlegen.

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