Scannen oder Fotografieren ?

Schon lange gibt es die Möglichkeit mit unterschiedlichen Programmen am Smartphone Dokumente über die Fotokamera zu kopieren.
Grundsätzlich eine gute Idee, denn diese Programme können Verzerrungen korrigieren, oder die Belichtung verbessern.
Bis jetzt war ich immer der Meinung, dass diese “Fotokopien” im wahrsten Sinn des Wortes niemals so gut sein können, wie ein mit 200 dpi gescanntes Dokument.
Gestern ergab sich die Gelegenheit das in der Praxis zu testen.

Ein Werbeflyer musste möglichst schnell übermittelt werden.
Ich habe ihn fotografiert und OHNE eine weitere Bearbeitung durch eine Software verschickt.
Das Original habe ich nachher zu Hause auf den Scanner gelegt und mit 200 dpi eingescannt. Danach habe ich die beiden Dokumente nebeneinander mit der maximalen Vergrößerung verglichen.
Das Ergebnis war überraschend!!

2014-07-28 ScanTest

Wie man im Bild sehen kann ist das gescannte  Dokument (rechts im Bild) zwar wesentlich heller, aber keinesfalls von besserer Qualität. Und das obwohl ich den fotografierten Teil (links) ohne große Achtsamkeit auf das Licht, mit der Kamera meines Xperia Z fotografiert habe!

Fazit:
Bei brauchbarem Licht kann ein Handyfoto von einem Schriftstück ohne Probleme mit einem gescannten Dokument mithalten! Für die Verarbeitung eines 50 seitigen Scripts würde ich allerdings weiterhin den ADF eines Scanners vorziehen, sofern er bei der Hand ist ….

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