Radtour von Schwechat nach Kottingbrunn am Triestingauradweg 9a

Heute wollen wir Freunde in Kottingbrunn besuchen. Da schönes Wetter vorausgesagt wird und wir Lust auf Radfahren haben, wollen wir den Triestingauradweg (9a) ausprobieren. Dieser Radweg führt von Schwechat bis nach Schönau an der Triesting. Von dort ist es dann nur mehr ein Katzensprung nach Kottingbrunn. Ich versuche die Route mit Komoot zu planen, aber das Programm lässt sich nicht überreden den Triestingau Radweg zu fahren. Verständlich, denn 2012_08_04_Triestingau Radtourder Thermenradweg wäre die direktere Strecke.
Somit fahren wir ohne Navigation der guten Beschilderung des 9a nach. Die wunderschöne Strecke führt zu Anfang entlang der Schwechat, vorbei am Waldbad in Himberg über Münchendorf nach Trumau.
Nach einer kurzen Mittagspause und einem guten Essen im Volksheim von Trumau geht es weiter über Oberwaltersdorf, Steinfelden bis nach Günselsdorf. Die Strecke bis nach Schönau ist knapp 38 km lang und sehr empfehlenswert. Immer wieder passiert man schöne Waldstücke entlang des Wassers oder fährt durch Felder meist auf Asphalt oder guten Schotterwegen. Zwischendurch gibt es immer wieder Gelegenheiten kurz mal im seichten Fluss, sich die Füße abzukühlen.
In Günselsdorf müssen wir dann den Radweg, der noch einige Kilometer nach Schönau weiterführt verlassen, um nach Kottingbrunn zu gelangen. Dieses Stück nach Kottingbrunn plane ich wieder mit Komoot.
Das Programm führt uns zwar meist entlang der Hauptstraße, allerdings ist dort ein Radweg wo wir sicher nach Kottingbrunn gelangen.

Nach unserem Besuch, und einigen Runden im Schwimmteich bei guten Freunden, haben wir noch Lust auf etwas Radfahren und versuchen diesmal die andere Richtung über den Thermenradweg zurückzufahren. Diesmal gelingt die Planung mit Komoot, und wir fahren los. Da wir es sicher nicht bis zur Dunkelheit nach Wien schaffen, planen wir die Strecke mal bis Baden um dann dort mit dem Zug weiterzufahren. Schlussendlich schaffen wir es bis Gumpoldskirchen wo uns die Dunkelheit dann einholt. Bis der Zug kommt, der hier nur stündlich Richtung Wien fährt, gehen wir in einem netten Heurigen noch etwas essen.
Das letzte Stück von Rennweg bis zu uns nach Hause fahren wir dann auch noch mit dem Rad.

Alles in Allem, kommen wir heute auf mehr als 65 km. Ohne Elekroantrieb hätten wir sicher den Rückweg nicht mehr mit dem Rad probiert!! Somit hat die Elektrifizierung unserer Räder ein zusätzliches Stück Spaß und Freiheit ermöglicht. Im Zug bei der Heimfahrt ändert Andrea ihr maximales Tagespensum von 35 km auf 55 km wenn wir elektrisch fahren. Mich freut das sehr, denn somit stehen uns nun auch die anspruchsvollen Radtouren mit 40-50 km offen.

4 Kommentare
  1. Volker sagt:

    Hallo Paul,

    wie ging es denn mit Deinem Phoenix seit Deinem letzten Bericht weiter? Wurde der Sitz repariert oder getauscht?
    Wie sieht´s aus mit dem Country Kettenschutz?
    Ist der wieder heil?

    • Paul Belcl sagt:

      Hallo Volker,
      Ich habe inzwischen herausgefunden, dass hier Teile verbaut wurden, die gar nicht zusammen passen.
      Laut Utopia kann der Vollkettenschutz nicht mit einem Kettenspanner gemeinsam verwendet werden.
      Das ist auch der Grund, warum ich immer wieder Probleme damit habe.
      Inzwischen kann ich aufgrund verschiedener Tests auch mit Sicherheit ausschließen dass der Motor schuld ist.
      Michael von Backwind hat mir das sehr eindrucksvoll bewiesen.

      Um den Kettenspanner loszuwerden muss auch die Hinterradaufnahme umgebaut werden und die Kette gekürzt u.s.w.
      Ich habe dem Fahrradhändler angeboten die Hälfte der Kosten zu übernehmen.
      Wenn er sich nicht in einer Woche dazu äußert werde ich das über meine Rechtschutz Versicherung weiterlaufen lassen….

      • Volker sagt:

        Hallo Paul,
        Seltsam, der Phoenix mit Dual Drive Kettenschaltung hat doch auch einen Kettenspanner (Umwerfer) verbaut und ist mit Country-Kettenschutz erhältlich…aber vielleicht ist das ja was anderes…
        Was macht denn die Rückenlehne? Wieder heil?