Yike Bike – 1. die ersten Kilometer

Seit heute Nachmittag habe ich das Yike Bike zum Ausprobieren. Bis Ende nächste Woche darf ich es auf seine Praxistauglichkeit testen.
Das Konzept ist relativ einfach. Man sitzt mit dem Schwerpunkt auf dem Sattel genau in der Mitte zwischen Vorder und Hinterrad. Die Hände erreichen durch einfaches Runterhängen den Lenker und so wird das Yike auch gesteuert. Anfangs ist es sehr ungewohnt die Lenkung hinter dem Körper zu bedienen, aber nach kurzer Eingewöhnung ist es sehr angenehm zu fahren.  Ähnlich wie beim Segwayfahren ist es besser das Fahrzeug nicht mit dem Kopf zu steuern, sondern mit dem Bauchgefühl! Allerdings erst wenn man die Funktionsweise verinnerlicht hat Zwinkerndes Smiley
Hier eine kurze Videopräsentation:

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Das Yike Bike Fahren kann man grundsätzlich in 15 Minuten lernen, allerdings sollten man zusätzlich etwas Sicherheit für Extrem Situationen üben. Einfach draufsetzen und im Straßenverkehr losfahren halte ich für keine gute Idee.

Rechts gibt es einen Knopf für Gasgeben und links einen zum Bremsen, balancieren muss man selbst. Das Fahrzeug bremst auf Knopfdruck indem es den Motor als Generatorbremse verwendet. Das funktioniert überraschend effizient.
Eine eingebaute Elektronik sorgt dafür, dass das Vorderrad beim Bremsen nicht blockiert. Bremst man zu heftig ohne sich festzuhalten, rutscht man im schlimmsten Fall vorne vom Bike und steht mit beiden Füßen auf der Straße.  In meinen ersten Tests war das Yike Bike dann immer schon so langsam, dass ich sicher zum Stehen kam.
Trotzdem ist es sehr ratsam sich beim Bremsen gut festzuhalten.
Da man die Hände auch während der Fahr NICHT vom Lenker nehmen kann, um Handzeichen beim Abbiegen zu geben, ist das Yike Bike in der Lenkstange mit LED-Blinkleuchten ausgestattet.  Auch das Licht für vorne und hinten ist im Fahrzeug fix eingebaut und immer eingeschaltet.

20130808_YikeBike1Nach 1-2 Stunden Yike Bike fahren im geschützten Raum (z.B. Prater Hauptallee) ist man schon recht fit für die Straße, oder zumindest den Radweg.
Somit habe ich mich am Abend mal auf den Weg von der U-Bahn Simmering nach Hause gemacht, um herauszufinden wie praxistauglich das Yike Bike ist.

Der Radweg von Simmering nach Schwechat ist eine gute Teststrecke, da er auf der Strecke alles beinhaltet, was in der Praxis so auftreten kann. Buckeln im Asphalt, schräge Auffahrten auf Randsteine und am Ende durch den Park eine kurzes Schotterstück.

Das Yike Bike macht grundsätzlich auf allen Untergründen die halbwegs gerade sind einen stabilen Eindruck. Wird es uneben ist Übung gefragt! Aber wenn man das Yike Bike einigermaßen beherrscht, macht es viel Spaß es zu fahren.
Wie Praxistauglich es wirklich ist, werde ich in den nächsten Tagen ausprobieren…

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