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60 Tage mit der Fritz!Box 7590

Nun habe ich die Fritz!Box 7590 seit ca. 2 Monaten im Test! Die Umstellung verlief sehr einfach!
fritzbox_7590_anschluesseDie Anschlüsse selbst sind bis auf einen zusätzlichen WAN Port auf der neuen 7590 identisch.

Anschlüsse der Fritz!Box 7590
Der neue Port dient direkt zum Anschluss eines RJ45 Steckers, der wie in meinem  Beispiel aus einem Glasfaserwandler kommt. Der WAN Port kann mit maximal 940 Mbit/s arbeiten. Durch diesen zusätzlichen Port, bleiben auf der Box 4 LAN Ports mit je 1 Gbit/s fürs interne Netz verfügbar. Rechts im Bild seht ihr die Anschlüsse auf der Rückseite, zusätzlich gibt es noch einen weiteren USB und 2 x TDO für analoge Telefone oder Fax an der Seite.

Umstieg auf die neue Box
Nachdem ich auf der alten 7390 eine Sicherung der Einstellungen gemacht hatte, tauschte ich die beiden Boxen einfach aus. Die Verkabelung der analogen Telefone wurde einfach auf der neuen Box wieder angeschlossen. Nach dem Aktivieren der Box einfach das gesicherte Einstellungsfile über einen angesteckten USB Stick wieder zurückspielen und das Ganze läuft wieder. Fasziniert hat mich, dass alle Einstellungen von der alten 7390 ohne Probleme übernommen wurden, obwohl die 7590 hardwareseitig nicht identisch ist!
Firewall, Portweiterleitungen, FTP, USB-Stick, Freigaben, alles hat sofort wieder funktioniert!
Hat man an der alten Box, so wie ich, einige DECT Telefone verbunden muss man Diese wieder neu mit der 7590 als Basisstation verbinden. Das dauert pro Gerät nicht länger als 1-2 Minuten. Die Konfiguration der Geräte in der Fritz!Box wird danach wieder aktiviert. Mein Fritz Phone C4 hatte auch sofort nach dem Anmelden an die Basis Zugriff auf gespeichert Telefonnummern u.s.w. DAS ist wirklich vorbildlich!

Was ist nun anders?

  • Am meisten ist mir die verbesserte Netzwerk Geschwindigkeit aufgefallen. Speziell im WLAN gab es eine merkliche Beschleunigung.
  • Am USB angeschlossene Geräte funktionieren nun merklich schneller, da die 7590 USB 3.0 Ports verbaut hat. AVM verwendet auf selbst entwickelte Treiber, die jetzt noch effizienter arbeiten!
  • FTP-Up- und Downloads laufen ebenfalls schneller und stabiler. Speziell wenn ich Videos von meinem Online TV Recorder per FTP bekomme.
  • Der WAN Anschluss sorgt für einen zusätzlichen freien Port im internen Netzwerk
  • größere Datei Kopierjobs von Notebook oder Handy laufen schneller ab und es gibt keine Zwangspausen  mehr, wenn ich das Netz etwas stärker auslaste. Ist zwar nicht oft passiert, aber hier merkt man, dass die moderne Fritz!Box 7590 eine viel bessere Rechenleistung hat  😉
  • Mesh Netzwerk (in der Beta Labor Version!)

Mesh
FRITZ!OS – Die neue Mesh-VerbindungsgrafikMit der neuen Labor Software (Beta) kann man die Mesh Funktionalität bereit testen. Mit dieser Funktion lassen sich zusätzliche Repeater, wie der Fritz!Repeater 1750E oder auch weitere Fritz!Boxen als Netzwerkerweiterung konfigurieren.
Die Geräte verbinden sich dann automatisch an die Komponente mit dem besten Empfang. In meinem Fall hängt das Smartphone entweder an der Fritz!Box 7590 im Erdgeschoss, oder am installierten 1750E Repeater im Arbeitszimmer im Obergeschoß.  Alles wird als EIN WLAN angezeigt, unabhängig ob es im 2,4 GHz oder 5 GHz Frequenzband funkt. DAS ist wirklich flexibel!

Fazit
Alles in Allem hat sich der Umstieg auf die neue Box nicht nur gelohnt, sondern hat viel frischen Wind ins Netz gebracht. Die Laborversion 06.98-53358 BETA – arbeitet stabil und zeigt die neue MESH Funktionen schon sehr übersichtlich an! Im Bild sieht man die Übersicht der angeschlossenen Geräte und über welche Netzwerkanknüpfung im MESH sie verbunden sind. Gefällt mir gut.
In der nächsten Zeit werde ich nun die neuen Funktionen der Fritz!Box 7590 noch etwas genauer untersuchen….

Nähere Infos zur Frtiz!Box 7590 auf der AVM Webseite

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Test – Hyundai Ioniq übers Osterwochenende

Über die Osterfeiertage habe ich nun endlich den Hyundai Ioniq zum 20180330_131550 - HyundaiTest bekommen.
Der Hyundai hat zwar nur einen 28 kW/h Akku, ist aber bei entsprechender Fahrweise sehr Sparsam unterwegs und schafft daher trotzdem eine NEFZ Reichweite von 280km. In der Praxis bedeutet das realistische 200km,  bei normaler Fahrweise. Der Wagen kann mit Wechselstrom über Typ2 einphasig mit 6,6 kW geladen werden. Bei der Gleichstromladung mit CCS kann das Auto allerdings bis zu 75 kW aufnehmen. Das ist der höchste Wert aller bisherigen Testfahrzeuge und derzeit nur an wenigen Ladestationen möglich. Damit ist der Ioniq zukunftssicher aufgestellt und kann auch auf Ionity hervorragend laden, sobald das Netzwerk verfügbar ist.
Der Motor leistet 120 PS und kann damit in 9,6 Sekunden von 0-100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 165 km/h.

Ausstattung (Crono Paket):
QI-Lader in Mittelkonsole, Klima, gutes Navi!, Lenkradheizung, Wärmepumpe, Lane Assist, variable Cruise Control, Kamera hinten, elektrisch  Sitze, Hill Holder, Fahrerspeicherung, Touchbildschirm in der Mittelkonsole und gut angeordnete Displays im Tacho Bereich.

Praxistest:
Schon die erste Begegnung beim Einsteigen hat ein positives Erlebnis gebracht. Ich lege mein Smartphone in die Schale der Mittelablage und “palim” ertönt. Das Signal, dass mein Handy trotz dicker Hülle von dem eingebauten QI-Lader aufgeladen wird. Nicht nur das, mein Handy wird auch noch relativ schnell geladen, so mag ich das!
Meine Testfahrt führt mich von Wien in das ca. 100km entfernte Raiding in der Nähe von Oberpullendorf im Burgenland.
20180401_162532 - Tacho dunkelBei der Hinfahrt bin ich im Programm “Sport” zügig unterwegs. Auf der Autobahn die maximal mögliche Geschwindigkeit und auch sonst gut durchbeschleunigt. Nach ca. 100 km sind noch 35km Restreichweite im Akku. Dafür habe aber nicht bewusst irgendwo Strom gespart 😉
Der Ioniq macht im Sport Programm zwar durchaus Freude, aber das Auto mag lieber Cruisen!
Obwohl sich die Federung des Ioniq eher etwas härter anfühlt ist er sehr bequem.
Ein Schnellader in Oberpullendorf sorgte während des Mittagessens für einen vollgeladenen Akku. Es ist übrigens der einzige Schnellader in 35km Reichweite, also sollte man hier besser etwas vorausschauender planen!

20180401_154036 - MittelkonsoleBei der Rückfahrt im Modus “Normal” lasse ich die meiste Zeit den Tempomaten in Kombination mit der Cruise Control fahren. Damit beschleunigt das Auto sehr sparsam und versucht möglichst nicht mehr wie 20 kW Leistung abzurufen. Das Beschleunigen dauert zwar somit für mich eine gefühlte Ewigkeit, aber meine Beifahrerin findet es “normal”. Auch auf der Rückfahrt habe ich den Tempomaten auf der Autobahn mit ca. 135 km/h eingestellt. Durch die Cruise Control und wenig Verkehr habe ich trotz 22km Umweg bei der Rückfahrt noch fast 50 km Restreichweite im Akku als ich wieder in Wien ankomme! DAS ist ein guter Wert.

Der Fahrspaß im Ioniq ist immer gegeben, denn das Auto hat viele Annehmlichkeiten eingebaut. Der Spurhalteassistent funktioniert selbst bei Seitenwind noch gut, kann aber nur ca. 30 Sek. ohne Hände am Lenkrad alleine Fahren. Verlassen würde ich mich also darauf nicht. Auf den Notfallbremsassistenten kann man sich allerdings sehr gut verlassen! Dieser hat bei der Rückfahrt möglicherweise einen Unfall verhindert, als das vorausfahrende Fahrzeug bei einer Autobahnausfahrt auf der Überholspur plötzlich unmotiviert eine Vollbremsung hinlegte.
So etwas habe ich noch nie erlebt und hätte ich wahrscheinlich in meinem eigenen Auto auch nicht unbeschadet überstanden.  DANKE Hyundai 😉

20180401_162801Die Armaturen im Auto sind sehr logisch angeordnet und es gibt nichts was ich vermisst habe!
Sogar eine Taste für das automatische Freigeben des Ladesteckers,  nach Beendigung des Ladevorganges, ist vorhanden
Alle Bedienelemente sind im Dunkeln sehr elegant blau beleuchtet.
In der kurzen Zeit meines Tests ist es mir nicht gelungen alle Feinheiten der Bedienung auszuprobieren. Echt schade, denn der Hyundai Ioniq macht viel Lust auf einen längeren Testzeitraum.

Fazit:
Eine schöne Limousine mit perfekter Bedienung und hervorragender Ausstattung. Viele kleine Details machen Freude dieses Auto zu fahren, es funktioniert sehr innovativ nahezu perfekt.
Sparsamer Motor und sehr gute Schnellladung an CCS Ladesäulen.
Mit 75 kW ist das Auto in 23 min von 0-80% aufgeladen, das ist wirklich praxistauglich.
Fast schade dass ich so ein großes Auto selten benötige, trotzdem ist ein starker Impuls entstanden den Hyundai Ioniq noch länger zu fahren und genauer zu erleben!
Und daher freue ich mich schon auf den Hyundai Kona, der in wenigen Monaten mit einer 64kW/h Batterie auf den Markt kommen wird. Sofern dieses Auto eine Anhängekupplung für meinen Radträger erlaubt, muss ich bei INSTADRIVE mal etwas genauer nach dem EASING Preis fragen 😉

Weitere Infos
Hyundai Ioniq bei INSTADRIVE
Hyundai Webseite

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Einladung zum Vortrag über Elektroautos – am 3.April

Nächste Woche am Dienstag halte ich einen Vortrag über meine Erfahrungen mit diversen Elektroautos, die ich in der letzten Zeit testen durfte.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte auf der Webseite des Clubcomputer an. Mit dem Text “Gast von Paul Belcl” ist der Vortrag auch für Nicht-Mitglieder des Clubs kostenlos zu besuchen!

Ich freue mich schon sehr darauf meine Erfahrungen mit euch zu teilen…

20180330_131550 - Kopie

Komme übrigens mit dem neuen ->

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Raus aus der Stadt – Praxistest mit dem BMWi3s

Vor kurzer Zeit hatte ich das Vergnügen den BMWi3 von INSTADRIVE kurz mal in der Stadt zu testen. Der Spaß war so groß, dass ich Lust bekam, auch noch den i3S zu testen. Diesmal allerdings etwas länger und auch außerhalb der Stadt. So beschloss ich einen Kongress Termin in Graz dafür zu nutzen, den BMWi3s mal auf der Mittelstrecke zu testen.
Mein Ansatz dabei ist sportlich zu fahren und Spaß zu haben. Dafür ist der BMW i3s natürlich hervorragend geeignet. Danke an das INSTADRIVE Team für diese Möglichkeit. In meinem Testbericht werde ihr immer wieder das Wort “Verbrenner” finden. Damit meine ich ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor (Benzin, oder Diesel).
 
20180312_101515 - KopieDas Auto
Der kleine BMW i3s ist bis auf ein paar Kleinigkeiten identisch mit dem i3. Er hat allerdings mit 184 PS um 14 PS mehr als der i3 und daher eine etwas bessere Beschleunigung. Er schafft mit 270 Nm Drehmoment den Sprint von 0-100 in 6,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h reicht selbst für die österreichische Autobahn, somit ideal für meine Testfahrt über die A2 nach Graz.

Langstrecke im Sparmodus ?
Mein Ziel in Graz ist gerade mal 200km entfernt. Theoretisch könnte man versuchen mit dem i3s im ECO Pro+ Modus bei einer maximalen Geschwindigkeit von 100 km/h mit einer Akkuladung durchzukommen. Das macht allerdings nicht nur wenig Spaß, sondern könnte knapp werden.
Da BMW von dem 33.2 kW/h Akku effektiv nur 27,2 kW/h nutzt, erwarte ich bei zügiger Fahrweise eine tatsächliche Reichweite von 150-180 km.
Denn ich möchte nicht mit einem 184 PS starken Auto einen Stromspar Rekord aufstellen, sondern Spaß haben und rausfinden, wie der I3s bei sportlicher Fahrweise in der Praxis funktioniert. Das bedeutet Fahrprogramm “Sport” und da wo es möglich ist, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Auf meiner Strecke gibt es genug Schnelladestationen, somit kann ich den kleinen Flitzer schon mal von der Leine lassen 😉

Erfahrungen in der Praxis.
Von Wien nach Graz wähle ich die A2. Das bedeutet fast ausschließlich Autobahn. Da mir diesmal keine 2018-03-12 Hartberg GoingElectric.de - Kopiefunktionierende Smartrics Karte zur Verfügung steht, plane ich die Route über Schnellader des BOE Netzwerkes, die ich mit meiner TANKE Karte meist sogar kostenlos verwenden kann. Ein genialer Lader, der angeblich mit CCS bis zu 120kW laden kann, steht am Stadtplatz von Hartberg. Daher planen wir dort unser Mittagessen ein. Der Schnellader ist ca. 5 km von der Autobahn entfernt. Der BMWi3s kann an diesem Lader knapp 50kW aufnehmen, und somit dauert unser Mittagessen fast eine halbe Stunde länger, wie das Aufladen.
Das reicht auch bei meiner Fahrweise locker bis zu unserem Ziel in Graz.
Im Hotels Novapark, wo unser Kongress stattfindet, gibt es leider noch keine Ladeinfrastruktur. Die Garage wird gerade neu gebaut. 20180309_153221 - KopieMan gestattet mir aber jede Nacht an die 220V Steckdose in der Garage für die Angestellten anzustecken. Ein etwas abenteuerlicher Stellplatz, aber es klappt und er ist kostenlos 😉

Für die Rückfahrt wählen wir diesmal die S6. Auf halber Strecke gibt es das sogenannte Mürz Center, wo ebenfalls ein starker Schnellader mit bis zu 50kW steht. Nach ca. 25 Min ist der kleine BMW von 35% wieder auf 95%. Auch hier dauert unsere Kaffeepause länger, als das Auto zum Aufladen braucht. Die Ladung reicht bis Wien und wir kommen wieder gut nach Hause.

Fazit der Testfahrt
Unsere Fahrt nach Graz war mit dem BMWi3s sehr angenehm. Da wir bei der Hinfahrt unseren Ladestopp in die Mittagspause verlegt haben, waren wir nicht viel langsamer, als mit einem Verbrenner. 
Reichweitenangst braucht man in Österreich auch ohne Smartrics Karte nicht zu haben. Die Ladeinfrastruktur des BOE Netzwerks ist jetzt schon sehr gut nutzbar und wird laufend besser. Das Laden ist sogar oft kostenlos möglich.
20180312_101448 - KopieWenn man sich damit abfinden kann, spätestens alle 200km ca. 30 Min “Ladeweile” an einem Schnellader zu verbringen, kann man mit dem BMWi3s auch auf die Langstrecke gehen.

Hat ein Fahrzeug 300 km NEFZ Reichweite, dann bleiben realistisch ca. 200 km übrig.
Fährt man auf der Autobahn 130km/h  statt 110 km/h, kann das bis zu 30% mehr Stromverbrauch verursachen. Ist es dann noch kalt, oder ruft man beispielsweise im BMWi3s die 184 PS öfter ab, dann sind schnell nur mehr 150 km Reichweite übrig. Das ist kein Nachteil, sondern eine Tatsache, die man einplanen kann!
Auch ein Verbrenner braucht unter solchen Umständen mehr Treibstoff. Nur merkt man es dort nicht so extrem, weil man einfach mehr Energie im Tank dabei hat 😉 Auf meiner Testfahrt habe ich übrigens nur Schnellader aufgesucht, die kostenlos waren. Ich habe daher auf der Strecke von mehr als 450 km, keinen Cent für Treibstoff ausgegeben. Macht mir das mal mit einem Verbrenner nach 😉
Auch wenn man ein Elektroauto zum Service stellt, bekommt man es meist volltankt wieder zurück. Probiert das mal in eurer Werkstatt….

Verbesserungspotential im BMWi3s
Der kleine BMW hat allerdings nicht nur Vorteile.
Auf kurvenreicher Strecke ab 100km/h Geschwindigkeit fällt mir auf, dass die Lenkung des BMW i3s etwas zu direkt reagiert. Das macht in der Stadt sehr viel Freude, aber auf der Autobahn oder Bundesstrasse könnte sie durchaus etwas träger sein. Das ist leider unabhängig von der gewählten Einstellung und daher in allen Fahrprogrammen zu spüren.
Der Sicherheitsgurt ist leider nicht höhenverstellbar, da er in der hinteren Türe eingebaut ist. Bei Personen unter 160cm Körpergröße, wie meiner Liebsten, ist der Gurt daher sehr nahe am Hals. In schnell gefahrenen Rechtskurven ist das etwas unangenehm. Hier könnten eventuell Sitze mit mehr Seitenhalt, oder eine Höhenverstellung für den Gurt helfen?

Fazit – BMWi3s
Das kleine Stadtauto macht auch auf der Autobahn viel Spaß, denn mit dem 184 PS Motor macht jedes Überholmanöver oder jeder schnelle Spurwechsel eine große Freude. Man muss nur sehr aufpassen dass der drehfreudige Motor nicht in Konflikt mit einem messfreudigen Polizisten kommt, denn wenn man den kleinen BMWi3s von der Leine lässt, kann es auch auf der Autobahn mal zu schnell werden.

20180309_085805 - InnenDie Verarbeitung des Autos ist so gut, wie man es von BMW gewohnt ist. Die verwendeten Materialien machen durchwegs einen robusten, manchmal auch verspielten Eindruck, wie beispielsweise die blaue Innenbeleuchtung beim Verlassen des Fahrzeugs.
Wenn es eine Kaufentscheidung geben müsste, würde ich eher zu einem TOP ausgestatteten I3 statt dem i3s greifen, denn für die meisten Situationen reichen die 170 PS völlig. Will man  um jeden Preis mit dem Elektroauto Eindruck machen, dann ist der BMW I3s sicher die bessere Wahl!
Mehr Details über das Modell BMW i3 könnt ihr auch im vorigen Artikel finden.
Den BMW i3 kann man ab € 229,- / Monat mieten. Die i3s Variante ist je nach Ausstattung etwas teurer.
Nähere Infos dazu auf der Webseite von INSTADRIVE

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Jaguar i-Pace – Angriff auf Tesla ?

vor ein paar Tagen wurde der neue Jaguar i-Pace vorgestellt und kann auch schon bestellt werden.
Mit den technischen Daten, ist er ein ernstzunehmender Konkurrent für Teslas Model X.
Das Fahrzeug wird in Graz bei Magna Steyr gebaut und ist somit ein Österreicher.

636474872605351240RIDas SUV hat 5 Plätze und ist mit 2 Motoren ausgerüstet. Einer vorne und einer hinten. Damit kommt der Jaguar auf eine Systemleistung von 294 kW (400 PS) und beschleunigt in 4,8 Sekunden auf 100km/h.
Der 90 kW/h Akku hat eine WLTP Reichweite von bis zu 480 km und kann an einer Schnelladesäule mit bis zu 100 kW in ca. 45 Min von 0 auf 80% geladen werden. An den derzeit verfügbaren Stationen mit maximal 50 kW wird er wohl etwas länger brauchen. Jaguar verspricht aber dass der iPace mit 50 kW innerhalb einer Stunde 270 km Reichweite laden kann.

Das Fahrwerk mit aktiver Luftfederung senkt das Fahrzeug ab 100km/h automatisch etwas ab, um den Luftwiederstand zu verbessern. Die Heizung funktioniert mit einer Wärmepumpe, die auch die Abwärme der Elektronik nutzen kann. Drei Bildschirme mit 5, 10 und 12 Zoll ersetzen die Armaturen und lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Fast alle Einstellungen für Klima, Sitz, Spiegel und Entertainment Jaguar Innenausstattungkönnen auf Wunsch als Profile auf den entsprechenden Autoschlüssel gespeichert werden. Über das eingebaute LTE Modul wird ein WLAN Access Point für die Passagiere zur Verfügung gestellt. Systemupdates bekommt das Auto ebenfalls online, so wie auch bei Tesla. Elon Musk muss sich schön langsam warm anziehen, denn der Jaguar i-Pace hat das Zeug zu einem tollen SUV, das mit einem Startpreis von ca. 78.500 Euro in dieser Preisklasse sicher ein gutes Angebot ist!
Ab Sommer 2018 soll der i-Pace ausgeliefert werden, und ich werde natürlich versuchen dieses geniale Auto für einen Praxistest zu bekommen 😉

Mehr Infos und viele Fotos und Videos auf der Webseite von Jaguar….

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ZOE Chamäleon Lader & Elektroautos bei Kälte

20171112_ZoeIn den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit die Renault Zoe R90 noch etwas genauer zu testen.
Da es zeitweise in Wien am Stadtrand -15 Grad hatte, ein guter Zeitpunkt herauszufinden, wie sich ein Elektroauto bei diesen Temperaturen verhält. Außerdem war der Testwagen inzwischen bei Renault zum Softwareupdate und sollte nun an einer Schnelladestation endlich die angekündigten 43 kW Strom aufnehmen. Wir werden sehen…

Elektroauto bei Kälte
Ein paar Nächte musste die ZOE nun draußen stehen. Und das bei bis zu -15 Grad. Es gilt herauszufinden wie viel Strom durch die Kälte verloren geht. In meinem Test waren das in 12 Stunden ca. 1-2% der Akkuladung!
In der Praxis habe ich bei -12 Grad ca. 4 km Reichweite in etwas mehr als 12 Stunden verloren. Das finde ich ok!
Der Start eines Elektroautos klappt bei diesen Temperaturen besser als beim Verbrenner. Da der Elektromotor keine Warmlauf Phase hat, ist sofort nach dem Start die volle Leistung da. Will man es im Auto warm haben, dann braucht die Heizung für den Anfang ca. 3kW, dass sollte man bedenken, denn die Leistung geht natürlich von der Reichweite ab, sofern die Heizung länger auf Vollgas läuft. Ist es dann halbwegs warm im Auto, reduziert sich der Verbrauch der Heizung auf ca. 1kW.

Das Eiskratzen macht bei der ZOE nicht besonders viel Spaß, da man die Scheibenwischer nicht fix aufstellen kann. Es gibt zwar einen Trick, dass man die Wischer aus der Mulde unter der Motorhaube senkreckt stellen kann, aber fixieren lassen sie sich danach leider auch nicht. Man muss die Wischer also halten und mit dem Eiskratzer rundherum arbeiten, oder sie kurz übers Eis fahren lassen. Nicht schlimm, aber etwas unpraktisch!
Gottseidank gibt es eine Einstellung der Heizung die Scheibe möglichst schnell zu enteisen. Diese kann man aktivieren, während man das Auto vom Schnee befreit. Abgase gibt es ja keine beim Stehen auch wenn der Wagen aktiviert ist 😉

ZOE – Laden nach dem Software Update
20180304_Smartrics Typ2 LeistungLetzte Woche war mein Testwagen bei Renault zum Softwareupdate. Grund dafür war, dass er an einer Smartrics Schnelladestation über den Typ2 Anschluss nicht die volle Leistung von 43 kW laden konnte.
Nach diesem Update wollte ich natürlich rausfinden ob sich an der etwas zickigen Ladeeigenschaft der ZOE was verbessert hat. Ein Frühstück bei MC-Donalds mit 36% Akkustand bringt allerdings keine herausragende Leistung hervor. In 41 Minuten konnten gerade mal 6,81 kWh geladen werden. Das entspricht einer Lade Leistung von knapp 10 kW. Eigentlich sollte die ZOE hier an der Smartrics Station bis zu 43kW ziehen können. Und heute hat es bereits 2 Grad Plus, also auch keine Ausrede bei der Temperatur! Hier hat sich das Chamäleon in die falsche Richtung angepasst!

Bei einer Tanke in der Nähe die lt. Beschreibung 22kW hergeben sollte, nimmt die ZOE ebenfalls nicht mehr wie 11kW Leistung. Das ist sehr schade, denn damit hat das Softwareupdate leider nicht viel gebracht.
20180303_122238 - KopieBei meinem letzten Test an der 11kW Ladesäule von HUMA Eleven, bekomme ich überhaupt keinen Strom in die ZOE. Auch nach mehrmaligem Wechsel des Anschlusses kommt immer wieder eine Fehlermeldung, dass ich den Ladeanschluss prüfen soll. Laden an diesen Stationen war leider gar nicht möglich!

Renault ZOE – diverse Kleinigkeiten
Hat man ein Modell mit der hervorragenden BOSE Hifi Anlage gewählt, dann kann man leider den Kofferraum nicht für größere Kisten nutzen. Denn der Verstärker der Anlage ist im Kofferraum so zentral montiert, dass es am Kofferraumbodens kaum eine ebene Stellfläche gibt. Damit kann man keine größeren Gegenstände im Kofferraum gerade abstellen! Dafür ist der Klang der Bose Anlage allerdings nicht schlecht 😉

Fazit:
Die ZOE ist eines der preiswertesten Fahrzeuge mit fast 400km (NEFZ) Reichweite.
Kalte Temperaturen machten der ZOE in meinem Test nichts aus. Kaltstartphase gibt es im Elektroauto sowieso nicht. Die Heizung reagiert gut, kostet aber ca. 20% Reichweite, die bei solchen Temperaturen ca. 220km beträgt.
Auf der Langstrecke sollte man derzeit für die “Ladezicke” immer mehrere Stunden Sicherheitspolster einplanen!  Für mich ein absolutes NoGo, denn das erzeugt unnötigen Stress bei der Streckenplanung.

Wer allerdings in seiner Garage eine funktionierende Ladestation besitzt und wenig Langstrecke fährt kann mit der ZOE durchaus glücklich werden. Ob Renault es je schaffen wird, dieses Auto, wie versprochen mit 43kW zu laden, bleibt offen…..

Mir persönlich gefallen auch einige Kleinigkeiten, wie zum Beispiel der Bose Verstärker am Kofferraumboden oder einige Bedienelemente nicht. Aber das ist meine subjektive Einstellung und hat nichts damit zu tun,  dass die ZOE ein durchaus brauchbares Elektroauto für Kurz- und Mittelstrecken ist.

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

FRITZ!Box 6890 LTE für schnelles Internet über LTE oder DSL

Internet über DSL & LTE gefällig? Für diese Kunden hat AVM jetzt eine ganz geniale Lösung.

Bildergebnis für fritzbox 6890Eine Top-DSL-Box (7590) mit integrierter LTE-Box (6840), die FRITZ!Box 6890, die sowohl schnellstes DSL als auch schnellstes LTE beherrscht und allen Komfort einer FRITZ!Box in Punkto WLAN, VPN und TK-Anlage bietet.

Hier die wichtigsten Daten:

  • Neues Spitzenmodell FRITZ!Box 6890 LTE für Mobilfunk
  • Bis zu 300 Mbit/s über Mobilfunk oder DSL
  • Für schnelles Internet über LTE (CAT6) mit bis zu 300 MBit/s (UMTS/HSPA+ bis zu 42 MBit/s)
  • Multibandunterstützung: 5 LTE- und 2 UMTS-Frequenzen
  • Ausfallsicheres Internet dank Fallback-Funktion von DSL auf LTE
    (LTE: Band 1, 3, 7, 8 und 20; UMTS: Band 1 und 8)
  • Unterstützt ADSL, VDSL, VDSL Vectoring, Supervectoring 35b mit bis zu 300 MBit/s
    sowie All-IP-, ISDN- und analoge Anschlüsse
  • · DSL-Betrieb mit optionaler, automatischer Fallback-Funktion auf die Mobilfunkverbindung
  • · 2 Anschlüsse für extern anschraubbare Mobilfunkantennen (SMA)
  • · Ausrichthilfe zur optimalen Positionierung gegenüber der Mobilfunkzelle
  • · Gigabit-WAN-Port für den flexiblen Betrieb an Kabel- oder Glasfasermodems
  • · 4×4 Dualband WLAN AC+N mit Multi-User MIMO (1.733 MBit/s + 800 MBit/s)
  • · 4 Gigabit-LAN-Ports und 1 USB-3.0-Port
  • · DECT-Basis für Telefone und Smart-Home-Anwendungen
  • · ISDN-S₀-Bus für ISDN-Telefone oder ISDN-Telefonanlage
  • · 2 Anschlüsse für analoges Telefon oder Fax
  • · FRITZ!OS: mit Kindersicherung, Mediaserver, FRITZ!NAS, WLAN-Gastzugang, MyFRITZ!
  • · Einfaches Einrichten im Browser über mehrsprachige Benutzeroberfläche

Ich finde das ist eine geniale Kombination für alle, die ein gutes Ausfallkonzept und einen TOP ausgestatteten Router mit hervorragender Leistung wollen.

Bei A1 gibt’s die 6890 übrigens ab sofort als „Business Modem“. Dort gibt es auch einen sehr interessanten Testbericht zu lesen

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BMW i3 – aus Freude am Fahren und das elektrisch!

Die letzten 3 Tage hatte ich den neuen BMW i3 von INSTADRIVE zum Praxistest. Der kleine elektrische BMW hat ein etwas eigenwilliges Design. Das liegt sicher auch daran, dass es sich bei dem Fahrzeug nicht um einen umgebauten Verbrenner handelt, sondern um eine Neuentwicklung basierend auf Elektroantrieb.
Das aktuelle Modell hat einen 33 kW/h Akku und eine NEFZ Reichweite von 290 km.
20180215_160854 - SeitenansichtBei meiner Testfahrt zeigte der voll geladene Wagen allerdings eine Reichweite von 186 km an. Das liegt daran, dass BMW für die Berechnung der Reichweite nicht nur die Energie im Akku verwendet, sondern auch andere Einflüsse wie Temperatur, den bisherigen Verbrauch sowie die Fahrweise heranzieht.
Das sorgt für eine möglichst realistische Anzeige der Reichweite. Speziell wenn es kalt ist, sind die NEFZ Angaben relativ oft einiges von der Realität entfernt! Deshalb gibt BMW auf der Webseite auch einen Wert von 200 km Praxisreichweite an. Diese kann man mit dem I3 auch durchaus erreichen!

Außen
Der I3 ist mit knapp über 4 Meter Länge perfekt für die Stadt geeignet. Er hat 4 Sitzplätze. Durch den Heckantrieb ist der Wendekreis mit unter 10m sehr klein. Die speziellen Reifen mit 155/70 sind relativ schmal, das sieht man allerdings erst, wenn man die Lenkung einschlägt, denn im Gesamtbild wurde das berücksichtigt. Deshalb mach der kleine BMW auch einen souveränen Gesamteindruck. Die Beleuchtung ist zum Teil bereits in LED Ausführung und funktioniert hervorragend.

Innenraum
Der Innenraum des BMW i3, macht einen verspielten ersten Eindruck.
20180215_161001 - InnenraumDer Wählhebel für die Fahrprogramme und die darauf angebrachte Start/Stop Taste ist anfangs etwas Gewöhnungsbedürftig, weil beide hinter dem Lenkrad untergebracht sind. Der zentrale Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes wird mit einem Drehrad bedient, das sich in der Mittelkonsole befindet. Falls die rechte Hand während der Fahrt nicht am Lenkrad gebraucht wird, kommt sie genau dort zum Liegen und kann dann perfekt für die Bedienung verwendet werden. Man gleitet damit durch die gut strukturierten Menüs und findet sich schnell zurecht.
Im Auto gibt es zwar genug Ablagen, allerdings erscheint der vordere Bereich der Mittelkonsole etwas ungenutzt. Da wär noch mehr Ablage möglich gewesen.
Man sitzt im BMW i3 sowohl vorne als auch hinten sehr bequem und fühlt sich sofort wohl.

Fahrleistungen
Der Kleine BMW i3 hat Heckantrieb und bringt die elektrischen 170 PS mit 250 Nm auf die Straße. Das Auto beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 100. Damit gibt es an der Ampel im Normalfall kaum Gegner, DAS macht extrem viel Spaß!
Der I3 wird serienmäßig nur mit 155/70 er Reifen ausgeliefert. Damit fährt er sich zwar sehr sicher, aber im Grenzbereich merkt man schon, dass die Auflage Fläche der Reifen für diese Leistungsklasse etwas zu klein ist! In solchen Fahrsituationen greift allerdings das ESP sehr gut ein und sorgt für sichere Fahrt ohne als Spaß Bremse zu wirken. Der Begriff “aus Freude am Fahren” hat hier seine Bestätigung gefunden.
Wer noch sportlicher unterwegs sein möchte sollte sich den 184 PS starken I3s überlegen. Diesen gibt es auch mit breiteren Reifen, allerdings nur für den Sommer. Der BMW i3S hat aber bedingt durch den stärkeren Motor etwas weniger Reichweite.

Laden
Aufgeladen kann der BMW i3 entweder über Typ2 mit Wechselstrom angeblich mit 20180209_200813 - Ladenbis zu 11 kW,
oder mit CSS (bis zu 50kW). Am Schnellader mit 50 kW bringt man das Fahrzeug in ca. 40 Min von 0 auf 80% Ladung, das ist OK!
Steckt man den i3 an einen Lader, dann zeigt das Fahrzeug die Restzeit an, bis der Akku wieder voll ist.
Leider wird die derzeit geladene Leistung nicht direkt angezeigt, sie lässt sich aber daraus ungefähr abschätzen. Mir würde eine Anzeige der derzeit aufgenommenen Leistung (Strom & Spannung) gefallen, wie es beispielswiese beim Tesla funktioniert. Ist offensichtlich in der oberen Mittelklasse nicht machbar. Für Reichweiten Angsthasen gibt es den BMW auch mit einem kleinen Benzinmotor als Range Extender.

Besonderheiten
20180215_161027 - TürenDie hinteren Türen des BMW lassen sich nur öffnen, wenn auch die vordere Türe offen ist. Das ist zwar etwas ungewohnt, sorgt aber für einen sehr bequemen Einstieg für die hinteren Passagiere. Man muss nur etwas aufpassen, dass man sich nicht den Kopf an der oberen Verriegelung anstößt.
Vorne wo normalerweise der Motorraum ist, gibt es beim BMW i3 einen zweiten kleinen Kofferraum. Hier lassen sich perfekt alle nötigen Ladekabel verstauen, damit im Hinteren Teil nicht unnötig Platz verschwendet wird. Die Türen fallen alle satt ins Schloss, was auf eine gute Verarbeitung schließen lässt.

Fazit:
Der kleine BMW i3 hat bei mir einen ähnlich starken Kaufimpuls ausgelöst, wie der Tesla Model S!
Er geht mit seinen 170 PS nicht nur ab wie eine Rakete, sondern ist auch sehr intuitiv zu bedienen. Übertreibt man es mit den schmalen Reifen, dann hilft das ESP mit, ohne den Fahrspaß zu verderben.
Alles funktioniert gut und durchdacht, so wie man es von einem BMW gewohnt ist, das hat natürlich auch seinen Preis.
Von der Größe her ist er ideal für die Stadt. Auf der Langstrecke wird man mit dem i3 nur glücklich, wenn man alle 200km eine Pause von ca. 40 min an einer CCS Schnelladestation einkalkuliert.
Freude am Fahren macht er jedenfalls sehr,  also unbedingt mal bei INSTADRIVE probefahren!
Aber Vorsicht, der kleine I3 ist extrem ansteckend 😉

Weblinks:
BMW i3 bei INSTADRIVE mieten, ab 229,- monatlich
genaue technische Daten zum BMWi3 und I3S

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Test Fritz!Box 7590 – wieso brauche ich eine neue Fritz!Box?

Gestern habe ich mit der Pressestelle von AVM ein langes Telefonat geführt. Ich habe angefragt ob es möglich ist, die neue FritzBox 7590 zu testen.
Bei dieser Gelegenheit wurde mir erst bewusst, dass meine inzwischen 12 Jahre alte Fritz!Box 7390 seit der Installation 2005 ohne nennenswerte Probleme Tag und Nacht durchläuft! Wieso also eine neue Box kaufen?
Nun ja, die Frage ist einfach beantwortet. In den letzten 10 Jahren haben sich die Anforderungen an einen Netzwerkrouter daheim etwas geändert. Glasfaser Internet und Multimedia Streaming, schnelles VPN sind nur einige der Dinge die heute wichtig sind. Dazu braucht es auch eine starke Hardware.
Und genau hier haben die Fritz!Box Router in der letzten Zeit stark zugelegt!

Wenn man sich die Philosophie der Firma AVM genauer ansieht, steht dort nicht nur hohe Qualität dahinter, sondern auch viele andere Dinge.

  • AVM_FB_W7590_01Hohe Qualität der Hard und Software
  • Fertigung der Hardware in Deutschland
  • 5 Jahre Garantie
  • hervorragender Support
  • zuverlässige Softwareupdates (auch für Geräte die schon 10 Jahre und älter sind!)
  • große Verbreitung und dadurch zuverlässige Sicherheitsfunktionen
  • hervorragendes Verhältnis von  Preis und Leistung
  • Fokus auf Kundenzufriedenheit und nicht auf Gewinnmaximierung
  • u.v.a.m

Für mich ist daher klar. Wenn ein neuer Router ins Haus kommt, dann eine Fritz!Box. Deshalb freue ich mich schon auf den Test….

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Nissan e-NV200 im Test

Als ich das Angebot bekam den Nissan NV-200 elektro zu testen dachte ich sofort an Parkplatzprobleme 😉
20180204_Nissan voderansichtIch hab ihn trotzdem ausprobiert, und war wirklich überrascht!
Der kleine Lieferwagen ist überraschend spritzig.
Die Bedienung des Fahrtzeuges ist selbsterklärend. Die Ausstattung lässt nichts Wichtiges vermissen, hat aber auch keine besonderen Highlights. Mein Testfahrzeug, mit der 24 kW/h Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich! Das neue Modell mit 40 kW/h kommt im 2.Quartal 2018 in den Handel.

Fahren – Bremsen

Der kleine Lieferwagen ist mit 254Nm Drehmoment recht schnittig zu fahren. Das Fahrwerk kann da leider nicht immer mithalten, denn der NV-200 hoppelt bei zügiger Fahrweise etwas an der Hinterachse.
Das liegt vielleicht auch daran, dass ein Lieferwagen selten ohne Ladung gefahren wird, wie in meinem Test.

Die 109 PS im NV-200 lassen sich so rasch aktivieren, dass die Vorderräder beim Beschleunigen schnell mal durchdrehen. Benutzt man den Kickdown sollten die Räder gerade stehen, sonst verliert man eventuell die Kontrolle. Mir persönlich gefällt das, denn niemand erwartet einen Ampelstart gegen einen Lieferwagen zu verlieren 😉
Will man nicht so zügig unterwegs sein, dann aktiviert man einfach den “ECO” Modus. Dieser nimmt dem Antrieb etwas Schärfe. Fährt man auf der Autobahn die vom Tacho angezeigte Höchstgeschwindigkeit von knapp 140 km/h, sorgt das für massive Verringerung der geschätzten Restreichweite! Man kann der Anzeige zusehen wie sie im Sekundentakt die Kilometer runterzählt, das ist fast schon beängstigend.

Beim Bremsen kann man sich mit dem Automatik Wählhebel die Stärke der Rekuperation aussuchen. Wenn man vorrausschauend fährt muss man in der starken Reku-Stufe fast gar nicht mehr bremsen. Das ist sehr angenehm und schont auch extrem die Bremsen. Beim Zurückfahren ertönt ein lauter Piepser außen am Auto.
Die eingebaute Rückfahrkamera hilft beim Einparken und lässt etwas vergessen, dass man mit einem 4,5 m langen Lieferwagen unterwegs ist. Alles in Allem fährt sich der NV-200 gut und macht auch Freude.

Akku – Laden
Mein Testwagen hatte eine 24kWh Batterie und damit eher schwach 20180204_Schnell Ladungausgestattet. In meinem Praxistest kommt man bei zügiger Fahrweise, gerade mal 120 km weit. Das ist sehr wenig! Speziell auf der Autobahn bei 130 km/h macht sich dieser Umstand stark bemerkbar. Man kann zusehen,  wie im Sekundentakt die Rest Kilometer verschwinden! Der ECO Modus hilft hier zwar ein bisschen, aber Wunder gibt es damit auch nicht.

Der NV-200 kann entweder mit Typ1 Stecker oder per CHAdemo mit Gleichstrom geladen werden. Schnelladen geht bis 80% der Akku Kapazität auch relativ schnell (ca. 40 min). Danach wird es zum Schutz des Akkus auch an der Schnelladestation eher langsam. In der Praxis habe ich den Wagen von 20% auf 92% in knapp einer Stunde geladen, das ist zwar OK, aber 100% Akku Ladung sind in diesem Auto leider nur ca. 120km Reichweite.
Für die Langstrecke ist das zu wenig!

Ausstattung
Die Bedienelemente sind ein wenig verteilt im Fahrzeug untergebracht, aber durchaus zu finden.
In der Mittelkonsole ist eine Multimedia Einheit verbaut. Hier gibt es Radio, ein ganz brauchbares Navi und eine Bluetooth Freisprecheinrichtung fürs Handy. Mein Telefon war schnell 20180204_Nissan Innenraumverbunden und hat auch sofort, ohne mich zu fragen, die Kontakte ins Auto geladen. Das hätte ich gerne verhindern dürfen!
Die Qualität der Freisprechanlage ist ok.
Der Bildschirm in der Mitte zeigt auch das Bild für die Rückfahrkamera an. Allerdings kann man nicht alle Einstellungen des Fahrzeugs von dort erreichen. Vieles davon muss man im wesentlich kleinerem Bildschirm, des Tachos machen. Offensichtlich ist hier die Integration in die Mittelkonsole nicht vollständig gelungen.
Die Heizung hat keine Wärmepumpe und braucht somit etwas mehr Energie vom Akku. Wenn es richtig kalt ist, kann das schon mal 15% Reichweite kosten. Leider gibt es angeblich bei diesem Modell auch keine Wärmepumpe gegen Aufpreis!
Gewöhnungsbedürftig ist die Handbremse auf der Beifahrerseite der Mittelkonsole. Hier hat sich Nissan offensichtlich erspart die Mechanik an die Linkslenker anzupassen.

Der 2 Meter Laderaum meines Testfahrzeuges fasst angeblich 2 Euro Paletten und kann bis zu 770kg Gewicht transportieren. Die elektrische Version des NV-200 kann damit mehr Gewicht zuladen, als das vergleichbare Diesel Modell. Die Ladekante ist mit 52cm relativ niedrig. Irgendwie schade, dass gerade niemand in meinem Bekanntenkreis umziehen muss, wär sicher interessant geworden 😉

Fazit:
Der Nissan NV-200 hinterlässt bei mir einen durchwegs positiven Eindruck. Er ist spritzig und hat alles was man in einem Lieferwagen braucht. Aber auch nicht mehr als nötig! Es gibt ihn als Kastenwagen mit ca. 770kg Zuladung, oder als 7 sitzigen Familien Van.
Das Modell mit der 24 kWh Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich!  Mit dem Nachfolgemodell und der neuen 40kWh Batterie (Lieferbar Mitte 2018), ist man dann bestens gerüstete für einen Tag Liefern im Stadtgebiet, oder einen kleinen Ausflug mit der Familie. Ich gehe davon aus, dass dieses Modell dann ca. 250km Reichweite bekommen wird.

Bezugsquellen
Den elektrischen NV-200 kann man derzeit ab 169,- / Monat mieten. Nähere Infos dazu auf der Webseite von INSTADRIVE.
Kaufen kann man den NV-200 ab ca. 23.000,- wobei man sich genau überlegen sollte den Akku zu kaufen oder zu mieten. Denn beim Nissan ist beides möglich.

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Elektromobilität – geballte Kompetenz auf einem Platz

Am 24. Jänner findet das monatliche  Kompetenztreffen des E-Mobility Club das erste Mal bei INSTADRIVE statt.
Ich habe die Jungs vom EMC auf der Vienna Autoshow kennengelernt und bin natürlich am 24.Jänner dabei um zu sehen ob ich dort Mitglied werden möchte!
Meine Leser sind natürlich hiermit herzlich eingeladen, dabei zu sein und sich über die neuesten Trends zu informieren 😉

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Schalten und Dimmen mit Zwave

In meiner Teststellung von Zwave Europe befinden sich auch einige Schalter und Dimmer, die ich nun ausführlich getestet habe.

AEOTEC Smart Dimmer 6 (links im Bild)
Mit einer Leistung von 300 Watt, der stärkste Dimmer, den ich als Zwischenstecker gefunden habe.
Er hat zusätzlich im Gehäuse einen USB Anschluss eingebaut, der in meinem Test zum Laden für ein Galaxy S7 knapp 1A Ladestrom zulässt. Unter Last singt der USB Anschluss leise, aber in ca. 2 Meter Entfernung hört man es kaum noch. In der Fibaro HC2 erzeugt der Dimmer insgesamt 9 Geräte, die zum großen Teil für die Bedienung des Dimmers nicht nötig sind. Der Dimmer verwendet bereits Zwave Plus.

AEOTEC Smart Switch 6 20171024_Zwave Plugs_Cut
Der Zwischenstecker macht einen sehr robusten ersten Eindruck. Auch er hat einen eingebauten USB Anschluss im Gehäuse, mit dem man ein Smartphone mit ca. 1 A laden kann. Wie auch beim Dimmer singt der USB Anschluss unter Last etwas. Der Schalter zeigt in der HC2 von Fibaro die Leistung an und funktioniert gut. Er ist mit einer Leistung von 3000W einer der stärksten Zwischenstecker die ich gefunden habe.

NodeOn Smart Plug (rechts im Bild)
Dieser Zwischenstecker ist von der Bauform dem Fibaro Plug ähnlich. Er hat allerdings keinen Led Ring!
Leider zeigte er in meinem Test keinen Leistungsverbrauch in der HC2 an, daher ist er nur dann empfehlenswert, wenn es um den Preis geht. Denn der NodOn Stecker is um ca. € 5,- billiger als der Fibaro Plug. Mir gefällt der Fibaro Plug viel besser, da er speziell in der HC2 wesentlich mehr Möglichkeiten hat!

Fibaro Plug
2017-03-10 Fibaro Wall PlugFür mich ist dieser Zwischenstecker derzeit die absolute Empfehlung.
Speziell wenn man eine Fibaro Zentrale hat bekommt man mit diesem Zwischenstecker ein sehr flexibel konfigurierbares Tool. Der LED Ring kann automatisch seine Farbe verändern. Entweder abhängig von der Last, einem Alarm in der Anlage, oder per LUA Skript programmierbar. Mit 2500 Watt Leistung ist er allerdings etwas schwächer als der Aeotec Smart Switch! In den meisten Fällen wir die angebotene Leistung aber ausreichen.

Fazit:
Braucht man unbedingt einen Dimmer oder Plug mit hoher Last, oder will man einen integrierten USB Anschluss im Zwischenstecker, dann wird man zu den Aeotec Produkten greifen. Ist der Preis entscheidend dann kann man den Stecker von NodOn nehmen.
Besitzt man eine Fibaro Zentrale macht der Fibaro Plug durch seine individuelle Konfigurierbarkeit trotz des etwas höheren Preises mehr Sinn und bekommt daher meine Empfehlung.

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Vienna Autoshow – was geht elektrisch?

rxat_viennaautoshow_vas-logo-white-top_2017.rx.image.441Heute war ich auf der Vienna Autoshow auf der Messe im Prater. Ich wollte mal nachsehen was es so für Neuigkeiten am Elektroautomarkt gibt.

Was mir sofort auffällt ist, dass die Elektrofahrzeuge bei vielen Herstellern eher wenig prominent platziert sind. Es macht für mich den Eindruck als würden sie die Botschaft aussenden “Ja, wir haben Elektroautos, aber nur um unsere CO2 Bilanz zu verbessern” Das vorhandene Know How auf der Messe ist entsprechend angepasst 😉
Dabei gibt es durchaus interessante Fahrzeuge mit beachtenswerten Reichweiten. Zum Beispiel den Renault ZOE, den ich bereits getestet habe. Hundai hat seinen Ioniq auf der Messe etwas besser präsentiert. Er steht auf einer grünen Insel und auch noch auf meiner Testliste …

1465207789460Der neue Smart4Two electric Drive von Brabus ist auch zu sehen. Für mich eines der interessantesten Stadtautos, denn er hat in der neuen Version eine gute Reichweite und ist zu einem halbwegs moderaten Preis zu haben! Leider erst am März 2018
Auch Nissan;Volkswagen und Kia haben Elektroautos ausgestellt.

info-grafik-image-only-copyrightIn der Vorhalle der Messe treffe ich dann noch auf Instadrive, meinen Partner für die Teststellungen meiner Autotests. Am Stand vom Elektro Mobilitäts Club Österreich habe ich dann noch interessante Gespräche über Praxiserfahrungen. Diesen Club werde ich mir sicher am nächsten Clubabend genauer ansehen, denn die beiden Herren, mit denen ich spreche haben viel Wissen zu diesem Thema. Vom Elektro Mobilitäts Club gibt es auch ein Interview der Hersteller, die dort Elektroautos ausgestellt haben

Fazit:
Die Elektroautos sind auf der Messe angekommen, auch wenn manche Hersteller sie nicht in die erste Reihe stellen. Dass die Elektromobilität schon jetzt durchaus praxistauglich ist, bekommt man aber leider (noch) nicht zu hören, aber die Zukunft hat schon begonnen 😉
In meiner Kategorie “Elektrofahrzeuge” könnt ihr meine persönlichen Eindrücke lesen, die ich bis jetzt erhalten habe…

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Watertuin – Essen auf Zeit

Vor einigen Tagen waren wir im neuen Watertuin, in der Ettrichstrasse 23 in Simmering.
Beim Eingang des Lokales gibt es einen Checkin Schalter wo man vorab die Zeit festlegt, die man im Lokal bleiben möchte. Danach richtet sich der Preis. Zu diesem Preis gibt es Essen und Trinken “ALL INCLUSIVE”.
Wir haben eine Stunde um 23,- / Person gebucht.

20180109_200854 - KopieDas Lokal ist riesig und hat sicher mehrere 100 Sitzplätze. Die Atmosphäre ist angenehm und es ist alles sehr weitläufig. In der Mitte der riesigen Halle befinden sich Kochstellen zu unterschiedlichen Speisenkategorien. Es gibt den asiatischen Bereich, ein Salat Buffet, Fleisch und Fisch, sowie Nachspeisen und Früchte.

Viele der Speisen sind bereits fertig, einige kann man sich aber auch frisch zubereiten lassen.
Das Essen ist leider nur mittelmäßig und die vorbereiteten Speisen sehen aus, als würden sie schon etwas länger dort liegen. Speziell die Früchte und die Mehlspeisen waren schon sehr “abgelegen” und eingetrocknet. Kein Wunder, denn das riesige Lokal ist um ca. 19:30 Uhr nahezu leer.

Die frisch zubereiteten Speisen waren OK, aber auch hier macht sich eine mäßige Qualität bemerkbar, die keinesfalls den hohen Preis rechtfertigt. Speziell die kleinen Schüsseln mit den  Nachspeisen wie Mousse oder Pudding schmeckten eher wie Fertigprodukte und weitgehend geschmacksneutral.

Fazit:
Das Lokal ist schön und ansprechend, das Essen ist OK aber nicht berauschend und daher ist das Preis Leistungsverhältnis nicht OK! Wir kommen definitiv nicht wieder, denn Essen in dieser Qualität bekommt man überall anders billiger!

Kategorie: Essen & Trinken

Kia präsentiert Niro EV Studie auf CES

Die Optik des Kia Soul, den ich vor Kurzem testen durfte,  trifft nicht gerade meinen Geschmack 😉

niroev-12Heute habe ich allerdings auf der Webseite von GoingElectric.de eine Studie von Kia entdeckt, die mir gut gefällt!
Der Niro EV ist ein kompaktes vollelektrisches SUV mit einer Reichweite von ca. 383km. Das ist fein!
Der Motor mit 150 kW Leistung verspricht ein zügiges Fahrverhalten und  der 64 kW/h große Akku eine gute Praxistauglichkeit.
Bin sehr gespannt ob dieses Auto wirklich auf den Markt kommt ….

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Elektroautotest – Kia Soul EV

kia-soul-ev-exterior-designDie letzten 5 Tage hatte ich den Kia Soul EV von Instadrive zum Praxistest. Der Kia Soul EV ist ein schickes Auto, ob nun die eher rechteckige Optik gefällt, oder nicht, ist Geschmacksache. Der Wagen macht einen spritzigen Eindruck und  lässt sich zügig fortbewegen. Sportwagen Feeling kommt allerdings keines auf 😉 Die Bedienung ist logisch und man findet sich schnell zurecht.

Der 110 PS Motor beschleunigt in 11,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Genug Biss für zügiges Vorankommen. Die Höchstgeschwindigkeit von ca. 150 km/h ist ausreichend für die Stadt und kurze Autobahnfahrten. Der 27 kWh LiPo Akku sorgt für eine Reichweite von bis zu 200 km. In der Praxis kann man bei derzeitigen Temperaturen (ca. 5-10 Grad) im ECO Modus mit eingeschalteter Wärmepumpen Heizung, und Hifi Anlage mit ca. 160-180 km rechnen.
Der Unterschied zwischen der Normal Einstellung und ECO ist so gering, dass ich in meinem Test oft mit dem ECO Modus gefahren bin. Speziell auch deshalb, weil er nach dem Start immer voreingestellt ist.

Laden:

Der Kia kann entweder über einen TYP1 Anschluss mit Wechselstrom bis maximal 6,6 kW oder über CHAdeMo 32-Kia-Soul-EVbis 100 kW mit Gleichstrom geladen werden.
Leider kann man an allen Ladesäulen, die ein Typ2 Kabel fix verbaut haben, NICHT laden, denn das mitgelieferte Kabel von Typ1 auf Typ2 kann nur angeschlossen werden, wenn eine Typ2 Buchse vorhanden ist!
Damit kann der Kia auch am Typ2 Anschluss nur bis maximal 6,6 kW laden.
In der Praxis ist es also am besten, wenn man sich eine Schnell-Ladesäule mit CHAdeMo Anschluss sucht, oder über Nacht an der heimischen Steckdose lädt.

Ausstattung:kia-soul-ev-interior-style-and-comfort
Die Ausstattung meines Testwagen ist OK. Keyless Entry, Rückfahrkamera, Tempomat und Speedlimiter, gute Radio Ausstattung mit DAB und ein  Navigationssystem ohne Volltextsuche ist dabei. Im Navi auf dem Bildschirm der Mittelkonsole kann man alle Lagestationen suchen die man mit der derzeitigen Akkuladung noch erreichen kann, das finde ich nett. Etwas komisch finde ich, dass es spezielle Konfigurationsmenüs gibt, die man ausschließlich am Bildschirm hinter dem Lenkrad, 20171229_Kia Ladeanzeige_140330 - Kopienicht aber auf der zentralen Bedieneinheit einstellen kann!  Die Besonderheit des Kia ist eine sehr gut sichtbare Ladeanzeige direkt auf dem Armaturenbrett. Damit ist es auch aus kurzer Entfernung zum Auto möglich den Ladezustand festzustellen.
Der Kofferraum hat zwar eine hohe Ladekante, aber dafür gibt es unter dem Kofferrauboden 2 Fächer für die diversen Ladekabel, das bringt Ordnung in den Kofferraum.

Praxistest:
Nach meiner Einkaufstour wo ich kurz in einer Leinergarage am Typ2 aufladen durfte, war der Wagen ca. halb leer. 20171231_Smartrics_151050 - KopieEin kurzer Kaffee bei MC-Donalds wo bevorzugt Smartrics Schnelladestationen mit CHAdeMo stehen, waren nach ca. 17 Minuten wieder 60km mehr Reichweite vorhanden, das ist toll. Der Kia könnte über diesen Anschluss bis zu 100kW aufnehmen, Smartrics gibt am CHAdeMO Anschluss allerdings derzeit maximal 50kW her. Der Kia ist damit also auch für stärkere Schnelladestationen gerüstet. Damit wäre es theoretisch möglich das Auto in ca. 30 Min von 0% auf mehr als 90% zu laden.

Am nächsten Tag fuhr ich wieder ca. 100 km und konnte beim Billa am Flughafen ebenfalls eine Smartrics Station zum Aufladen finden. Ein 30 Minuten Einkauf reicht aus um wieder fast voll zu sein. In der Praxis gibt es also auch jetzt schon viele Möglichkeiten ein Elektroauto außerhalb der heimischen Garage während unvermeidbaren Tätigkeiten, wie einkaufen, nebenbei aufzuladen. Man muss nur seinen Horizont um die manchmal gut versteckten Ladesäulen erweitern 😉

Fazit:
Der Kia Soul EV ist ein praktisches Auto für die Stadt und kurze Strecken. Auf der Langstrecke ist er aufgrund seiner Reichweite nur geeignet, wenn man bereit ist alle ca. 180 km eine Schnelladesäule anzufahren.
Mir persönlich gefällt am Soul die einfache Bedienung und die wirklich gute Schnelladefähigkeit am CHAdeMO Anschluss. Bekommt man dort 100KW angeboten ist das Auto in ca. 30 Min wieder fast voll.
Was mir gar nicht gefällt ist seine rechteckige Optik und die Tatsache, dass er an Typ2 Ladestationen mit fix angeschlossenem Kabel NICHT geladen werden kann! Trotzdem ein nettes Elektroauto 😉

Der Kia Soul EV ist bei Instadrive ab ca. € 219,- pro Monat zu mieten.

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Aufladen Unterwegs – was kostet das ?

Während meines Tests habe ich mir sehr bewusst angesehen, wo man in der Praxis unterwegs ein Elektroauto laden kann. Ich war überrascht, dass es schon durchaus praktische Möglichkeiten gibt!

TANKE – Wien Energie
Die Tankstellen der Wien Energie heißen “Tanke”. Es gibt im Wiener Raum ca. 500 Stück dieser Tankstellen, die am BEÖ teilnehmen, dazu später!
Die Zapfsäulen stehen manchmal im öffentlichen Raum, leider aber auch oft in kostenpflichtigen Garagen!
Die Verrechnung erfolgt nach Ladezeit und man kann an ihnen meist bis 11kW oder bis 22kW laden. Zusätzlich gibt es an den Zapfsäulen immer 240V Anschlüsse mit 2kW.
Die Preise sind derzeit:

Anschluss Leistung
max.
€ / Stunde Verrechnungseinheit 20171128_Tanke_084720 - CUT
Schuko Stecker (240V) 3,7 kW 0,84 10 min
Typ2 11 kW 2,40 10 min
Typ2 22 kW 4,80 10 min
CCS 50 kW 9,60 10 min

Aus dieser Preisgestaltung ergeben sich zwei unterschiedliche Lade Szenarien. Beim Schnelladen werde ich den höchsten verfügbaren Ladestrom verwenden und mich nur kurze Zeit anschließen.
In der Praxis ist der Renault ZOE in mit 22kW in ca. 120 Min und mit 50kW in ca. 60 Min wieder fast voll.
Das kostet knapp unter € 10,- für ca. 350 km. Fährt man viel, dann rechnet sich das schnell 😉

Steht man als Pendler in einer Park & Ride Anlage wird man sinnvoller Weise den SCHUKO Stecker (3,7 kW) verwenden! Damit kommt man bei einer Ladedauer von ca. 10 Stunden auf den selben Preis und kann so sein Auto einen ganzen Arbeitstag angeschlossen lassen. Das ist schon sehr praxistauglich, wenn man während der Arbeit mit dem Elektroauto in einer P&R Anlage steht!

Smartrics:
Das Laden bei Smartrics Stationen ist leider sehr teurer. Hier wird nicht pro Stunde, sondern pro Minute abgerechnet. Dafür gibt es an jeder Smartrics ausschliesslich Schnelladeanschlüsse. Entweder CCS (50 kW), Cademo (50 kW) oder Typ2 bis (43 kW). Hier sind die Ladekabel an der Säule fix verbunden.
Ohne monatlichen Vertrag kostet das Laden:

Anschluss Leistung (max.) €-Cent  / Min. € / Stunde 20171112_Smartrics alle - Cut
CCS,Typ2,Cademo 11 kW 4 2,40
CCS,Typ2,Cademo 22 kW 15 9,-
CCS,Typ2,Cademo 50 kW 45 27,-

Den Renault ZOE hier vollzuladen dauert hier rein rechnerisch ca. 1 Stunde, sofern er an der Typ2 Säule wirklich die volle Leistung von 43kW bekommt. Wobei die letzten 20% sicher etwas länger dauern.
Kosten würde die Volladung hier allerdings mit ca. € 30,- DREIMAL so viel wie an der Tanke!
Rechnet man hier die Kosten für einen Diesel dagegen, kommt man fast auf den selben Preis.
Bei Smartrics wird man also wirklich nur im Notfall tanken!!
Der Fairness halber muss gesagt werden, dass es hier auch Monatsverträge gibt, die das Tanken merklich billiger machen, allerdings hat man dann laufenden Kosten von € 19,- bis € 49,- pro Monat!
Das dieses Verrechnungsmodell viele Freunde finden wird möchte ich stark bezweifeln 😉

BEÖ – Verbund der Energieversorger
imageEine interessante Entwicklung passiert gerade über den Bundesverband der Elektromobilität Österreich (BEÖ). Er vertritt die Interessen von derzeit elf Energieunternehmen in Österreich (siehe Bild) Alle in diesen Zusammenschluss befindliche Unternehmen haben einen gemeinsamen Tarif. Da auch WienEnergie dabei ist, kann man als Kunde von Wien Energie bei allen Verbundpartnern zum selben Preis wie bei einer Tanke aufladen (Preise siehe oben!).
Der Verbund , angeblich Österreichs führendes Stromunternehmen und somit die Ladestationen von Smartrics sind leider im BEÖ NICHT dabei!

Ladeinfrastruktur
Wie gut ausgebaut die Ladeinfrastruktur in Europa ist, kann man in diesem Artikel von Mobiflip.de gut nachlesen. Hier sieht man, dass es bei uns noch etwas Aufholbedarf gibt 😉
Aber es tut sich schon einiges, wie man in den weiterführenden Links lesen kann.

Smartrics errichtet erste “Ultra-Schnelladestation” in Wien
Wien stellt sich auf 80.000 Elektroautos bis 2030 ein
Dopplergruppe probiert es mit Schnelladestationen

Fazit:
Ich bin überzeugt, dass die Elektromobilität schon viel früher praxistauglich wird, als wir erwarten!
Die Zeichen sind inzwischen unübersehbar, denn alle Organisationen mit großen Fahrzeugflotten, wie zum Beispiel die Post oder das Land Niederösterreich haben schon längst begonnen auf Elektroautos umzurüsten!

Für Privatpersonen ist ein Elektroauto dann sehr interessant, wenn die Möglichkeit besteht hauptsächlich in der eigenen Garage über einen Haushaltstarif aufzuladen. Fahrten auf der Langstrecke sind inzwischen durchaus realistisch möglich, wenn man bereit ist etwas Planung in Kauf zu nehmen.
Solange es noch so viel Unwissenheit zum Thema Elektromobilität gibt, werden sich Halbwissende und Kritiker die fossilen Brennstoffe weiterhin schönreden, während der Rest bereits kostengünstig elektrisch unterwegs ist 😉 Ich persönlich werde jetzt mal prüfen ob eine Steckdose in meiner Garage möglich ist ….

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Elektroauto aufladen – Systeme & Stecker ?

Das Aufladen eines Elektroautos ist grundsätzlich sehr einfach. Will man auf der Langstrecke mit Schnelladung fahren, sollte man allerdings einige Grundlagen wissen!
Zuerst mal ist es wichtig zu wissen, dass es unterschiedliche Stecker Systeme gibt, mit denen man unterschiedliche Maximalleistung laden kann.
Daher die wichtigsten Anschlüsse hier kurz erklärt:

Typ2

20171112_Stecker Typ2 - CutIn Europa ist der Typ2 Stecker zum “Normalladen” mit Wechselstrom Standard. Daher findet man diese Anschlüsse an den meisten Ladesäulen. Entweder als Buchse um das beim Auto mitgelieferte Kabel dort anzuschließen, oder als Stecker mit einem entsprechenden Kabel. Der Typ 2 Anschluss ist zum “langsam” Laden mit bis zu 22kWh über die Ladeelektronik des Fahrzeuges gedacht. Je nach Fahrzeug Type dauert das Laden von 150 Minuten (Renault ZOE) bis 4 Stunden oder mehr (e-Golf)

Der Ladevorgang wird von der Bordelektronik des Fahrzeugs gesteuert und daher ist es abhängig von der Leistung die das Ladegerät verkraftet. Beim neuen e-Golf sind das leider nur maximal 7,5 kW.
DIe meisten Fahrzeuge kann man damit bis 22kW laden. In sehr seltenen Fällen, wie bei meinem ZOE Testwagen kann man damit sogar bis zu 40 kW laden, aber das ist eher die Ausnahme!
Das passende Ladekabel für Typ2 ist bei fast allen Fahrzeugen im Lieferumfang.

CSS

20171112_Stecker CSS - CutDer CCS Stecker ist zum Schnelladen mit Gleichstrom gedacht. Derzeit lassen sich damit ohne Probleme 50 kWh und mehr laden. Da der obere Teil des CSS Steckers mit dem Typ2 Stecker kompatibel ist, haben die meisten Fahrzeuge eine kombinierte Ladebuchse. Über den oberen Teil des Steckers läuft die Kommunikation des Fahrzeugakkus mit der Ladestation und die unteren Beiden sind für die Ladespannung auf große Leistung ausgelegt. Hier wird am Ladegerät des Fahrzeugs “vorbeigeladen” und die Ladestation handelt sich direkt mit der Fahrzeugbatterie aus, wie stark geladen werden kann.

In der EU ist CCS (Combindt Charging System) seit 2015 Standard für die Ladung mit Gleichstrom und seit 2017 verpflichtend vorgeschrieben für Ladestationen über 22kW Leistung!

Mit diesem Stecker kann man beispielsweise den e-Golf in ca. 30 Min von 0 auf 80% aufladen, der Renault ZOE hat diese Möglichkeit gar nicht, da er schon über Typ2 mit 43kW geladen werden kann!

Cademo

20171112_Stecker CadeMo - CutDen Cademo Stecker findet man eher auf Fahrzeugen die im asiatischen Raum produziert werden. Der Stecker kommuniziert mit der Ladestation über CAN-Bus und kann derzeit Ladeleistungen von bis zu 150kW realisieren. Langfristig sind sogar bis zu 400kW angedacht. Bei uns gibt es an den Stationen von Smartrics solche Lademöglichkeiten.

Tesla und Andere

Als Tesla die ersten Schnellader baute, gab es noch kein genormtes System zum Schnelladen, daher hat Tesla den Typ2 Stecker etwas abgewandelt. Deshalb kann Tesla mit diesem Stecker sowohl  Schnelladen mit Gleichstrom, als auch an der Typ2 Ladesäule mit Wechselstrom laden.

Der Vollständigkeit halber muss man noch den Typ1 Stecker erwähnen, den ich aber bis jetzt noch in keinem Fahrzeug gesehen hab!

Genauere Infos zu den Steckern und technische Erklärungen findet ihr auf der Webseite von GoingElectric.de

Daheim in der Garage

719px-Renault_ZOE_ICCB_NotladekabelBei einem Elektroauto macht es natürlich Sinn, das Fahrzeug so oft wie möglich zu Hause am eigenen Stromanschluss zu laden!
Um das richtig zu realisieren, lasst uns etwas rechnen:

Ein heutiges Fahrzeug mit einer brauchbaren Reichweite besitzt einen Akku mit 30-40 kWh. Am Beispiel des kürzlich getesteten Renault ZOE sind das 41kWh.
Eine Haushaltssteckdose kann normalerweise 10A Strom abgeben. Im besten Fall 16A.
Bei einer Spannung von 240 Volt kommen da zwischen 2400Watt und 3800 Watt heraus. Bei Voll-Last der Steckdose wohlgemerkt!
Rechnerisch braucht der Zoe damit also im schlimmsten Fall 17 Stunden bis er voll ist!
Will man ein vergleichbares Auto also über Nacht zuverlässig laden müssen mindestens 4000 Watt Leistung her.
Es liegt also nahe in der Garage einen 400V Drehstromanschluss zu installieren und diesen mit mindestens 10A Leistung auszustatten. Das lässt sich in nahezu jedem Haushalt realisieren. Damit kann man dann in maximal 10 Stunden nahezu jedes Elektroauto vollladen.
Wichtig dabei:
Das Ladekabel für zu Hause ist bei vielen Fahrzeugen NICHT im Lieferumfang und muss extra bestellt werden. Da sich in solche einem Kabel eine komplexe Ladeelektronik befindet, kostet es oft einige hundert Euro!

Als nächstes gibt es Infos zum Laden und den Kosten der unterschiedlichen Anbieter….

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Elektromobilität – Fluch oder Segen

payucaLogoLight-01Heute war ich bei Payuca auf einer Podiumsdiskussion zum Thema Elektromobilität.
Payuca ist ein innovatives Unternehmen. Es kümmert sich darum leerstehende Garagenplätze in Häusern für Kurzzeitparker zu erschließen. Und das zu einem Preis, der günstiger ist, wie die Parkscheingebühr!

Die Gäste waren:

  • Prof. Mag. Thomas Malloth, FRICS / Immobilienexperte und Sachverständiger
  • Prof. DI Dr. Harald Frey / TU-Wien Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
  • Marcella Karl / Stellvertretende Leiterin ÖAMTC Fuhrparkmanagement
  • Christoph Chorherr / Abgeordneter zum Wiener Landtag

Die Diskussion war sehr interessant, denn es wurde nicht nur “Pro” Elektromobilität argumentiert, sondern auch die urbane Mobilität generell beleuchtet. Speziell Prof. Mag. Thomas Malloth hatte hier zwar etwas radikale, aber durchaus interessante Ansätze den Verkehr in den Städten einzudämmen 😉 Von Fr. Marcella Karl durften wir erfahren dass der Öamtc schon sein langer Zeit Elektrofahrzeuge verwendet und auf die Mobilisierung solcher Fahrzeuge bestens vorbereitet ist.  Christoph Chorherr und Prof. DI. Dr. Frey brachten für uns etwas Licht in die Aspekte der Stadtplanung. Auch hier gibt es sehr spannende Entwicklungen.

Besonders faszinierend waren folgende Fakten, die sich teils während der Diskussion, aber auch nachher im Gespräch ergaben:

  • Wenn wir den gesamten Autoverkehr auf “elektrisch” umstellen brauchen wir gerade mal 16% mehr Strom.
  • Wenn man sich die gesamte Wertschöpfungskette ansieht ist die CO2 Belastung für die Produktion eines Elektrofahrzeuges nicht größer als die eines Benzinfahrzeuges.
  • Lithium, und andere Rohstoffe für die Batterieherstellung ist in ausreichender Menge vorhanden.
  • Die alten Fahrzeugbatterien bekommen in Stromspeichern ein 2. Leben bevor sie entsorgt und zum großen Teil wieder verwertet werden können.

Fazit der Diskussion war keine klare Bewertung ob Segen oder Fluch, sondern die Erkenntnis, dass die Elektromobilität unsere Welt, und die Art wie wir am öffentlichen Verkehr teilnehmen, stark verändern wird.
Klar wurde auch, dass dieser Prozess bereits begonnen hat und möglicherweise schneller abgeschlossen ist, als so manchen betroffenen Personen bewusst ist. In dieser Erkenntnis waren sich fast alle Diskussionsteilnehmer einig.

Danke Payuka für den Rahmen dieser interessanten Zusammenkunft.

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Renault ZOE – was kann die neue Version ?

Renault_76238_global_enDer kleine Renault Zoe , den ich übers Wochenende von Instadrive bekommen habe, ist ein interessantes Elektroauto!
Denn  Renault verspricht eine NEFZ Reichweite von 400 km mit der neuen 41kWh Batterie. Der Zoe hat eine Typ 2 Ladeanschluss ohne CCS, das bedeutet er kann nicht zusätzlich mit Gleichstrom geladen werden. Dafür lässt er am Typ 2 Stecker eine Ladeleistung von bis zu 43kW zu, sofern man eine passende Ladesäule findet!

Die Ausstattung des kleinen Franzosen ist entsprechend seiner Klasse ganz ordentlich. Tempomat, elektrische Fenster, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Navi, spezielle Reifen für geringen Rollwiderstand sind dabei. In meinem Testfahrzeug befindet sich auch die aufpreispflichtige Bose Hifi Anlage, wirklich hörenswert 😉

Ein besonderes Feature ist die eingebaute Wärmepumpe zum Heizen, die den Akku schont. Diese kann auch über die etwas groß geratene Fernbedienung, oder zeitgesteuert im Auto aktiviert werden. Allerdings nur wenn der Zoe am Ladestrom hängt.

Die wichtigsten Dinge können direkt übers Lenkrad bedient werden. Die Heizung und Kühlung hat Knöpfe auf der Mittelkonsole, Alles Andere kann man über den Bildschirm in der Mittelkonsole steuern. Die Einstellungsmöglichkeiten machen einen etwas durchwachsenen Eindruck. Durchaus übersichtlich aber etwas verspielt wirkt die Menüführung. Man hat oft das Gefühl dass hier nebensächliche Einstellungen im Vordergrund sind und sich wesentliche Menüpunkte hinter den erweiterten Optionen befinden, die über ein “+” Zeichen aufgerufen werden können. Bei genauer Betrachtung fehlt aber nichts!

renault-zoe-b10-ph1lr-features-confort-002.jpg.ximg.l_full_m.smartDas Navi macht den Eindruck als wäre es schon etwas in die Jahre gekommen, denn die Eingabe Tastatur ist noch nicht “QWERT” sondern “ABCD”. Die Navigation funktioniert aber ganz gut, bis auf den Menüpunkt der nächsten Ladestation. Hier wird mir bei der Abfrage mitten in Wien, eine Ladestation in 94 km Entfernung angeboten, das sollte Renault nochmal überarbeiten, gerade bei einem Elektroauto!!

 

Fahren:
Mit einer Länge von ca. 4 Metern fühlt sich der Zoe in der Stadt sehr wohl. Deaktiviert man den ECO Modus ist er mit seinen etwa 90 PS durchaus spritzig. Ampelduelle gewinnt man mit ihm nur, gegen durchschnittlich motorisierte Autos 😉 Die Bedienung ist simpel und man findet sich schnell zurecht. Nur die Lautstärke Wippe des Radio musste ich etwas länger suchen, denn sie befindet sich fix montiert an der Lenksäule. Dort ist sie, sobald man sie gefunden hat, hervorragend bedienbar. Sie ist gleichzeitig auch die Funktionstaste für die Bluetooth Freisprecheinrichtung.
Bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h erzeugt das Auto ein gut hörbares summendes Geräusch. Klingt fast etwas futuristisch. Offensichtlich ist das eine gewünschte Akustik um den Zoe auch im langsamen Geschwindigkeitsbereich für sehbehinderte Menschen hörbar zu machen. Ich würde mir wünschen hier eine Auswahl an Geräuschen zu haben. z.B einen 10 Zylinder Lamborghini 😉
Steht das Auto Bergauf und man steht etwas länger auf der Bremse, dann löst sich diese erst nach ca. 1 Sekunde von selbst. Das gibt Sicherheit beim Anfahren ohne Handbremse. Steht der Zoe allerdings gerade dann rollt er unverzüglich los, wenn man von der Bremse steigt. Durchaus OK, aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Reichweite und Tanken in der Praxis:
Ich habe den kleinen Zoe Freitag Früh vollgetankt bekommen. Während meiner Testfahrt bis Sonntag Nachmittag bin ich ca. 170 km vorwiegend in der Stadt gefahren. Das bedeutet viel Stop & Go Verkehr, besonders a20171112_134147 - Kopiem Freitag in der Früh!
Ich hatte dabei den Eco Modus ausgeschaltet, die ganze Zeit die Heizung auf 22 Grad und die meiste Zeit die Stereoanlage eingeschaltet. Tja, die Bose Anlage klingt wirklich toll 😉
Als ich zu meiner Testtankstelle kam, waren der Akku noch zu 51% voll.  Das ergibt eine rechnerische Gesamt Reichweite von ca. 340 km, bei meiner beschriebenen Fahrweise!
Ich gehe in ein Lokal neben der Tankstelle Mittagessen und nach genau 50 Min. an der (angeblich) 22kw Ladesäule ist der Zoe wieder auf 83%. Dass in dieser Zeit “nur” 12,4 geladen wurden, liegt möglicherweise daran, dass ab 80% Kapazität die Ladung langsamer stattfindet.
Rein Rechnerisch kann man den Zoe mit der Funktion Ultraschnelladung mit 43kW von 0% auf 80% in unter einer Stunde laden. Das sollte dann wieder für knapp 300km reichen, also durchaus praxistauglich!

verschiedene Modelle – Mietpreis:
Beim Zoe gibt es unterschiedliche Modelle (R90, Q90, Intens, Bose, Life). Gewisse Funktionen, wie z.B. das Ultraschnelle Laden kann nur der Q90, dieser hat aber weniger Motorleistung als der R90. Dafür hat der R90 trotz mehr Motorleistung eine etwas größere Reichweite mit dem selben Akku. Alles sehr verwirrend !?
Auch ist bei manchen Modellen kein Ladekabel mit 220V Stecker dabei. Diesen braucht man aber, um an einer normalen Haushaltssteckdose in der Garage zu laden!
Hier ist die gute Beratung von Instadrive gefragt, damit man beim Bestellen alles hat was man braucht…
Beim Instadrive „Easing“ mit 20.000 km / Jahr kostet das Auto etwas mehr als € 400,- inkl. Ust monatlich in der Vollausstattung bei ca. € 3800,- Anzahlung.

Fazit:
Der kleine Zoe ist erwachsen geworden, zumindest was seine Reichweite betrifft. Ich kann mir vorstellen in der Praxis sind mit dem 41kWh Akku auch bei “normaler” Fahrweise mehr als 300 km realistisch.Zoe Ladebuchse
Das Navi sollte nochmal eine Nachschulung zu den Ladestationen und ein aktuelles Tastaturlayout bekommen, aber das ist meckern auf hohem Niveau!
Dass der Zoe nicht mit CSS geladen werden kann, ist aufgrund der höheren Leistung am Typ 2 Stecker kein KO Kriterium, sollte aber gesagt werden. Denn Flexibilität kann in der Zukunft durchaus wichtig sein, wenn stärkere Ladestationen kommen, die nur mit CCS laden. Allerdings kann er dafür eine Typ 2 Stecker der meisten Ladesäulen voll auslasten.
Mir persönlich gefällt der Zoe zwar ganz gut, aber für “mein Auto” ist mir Alles optisch etwas zu verspielt und rund!
Ein gutes Elektroauto ist er sicher trotzdem, auch wenn mir der Zoe optisch nicht besonders gefällt 😉

Weiterführende Links:
Webseite von Renault
Zoe mieten über Instadrive

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Elektroauto Test – 4 Tage mit dem Renault ZOE

imageDen kleinen Renault hatte ich schon 2013 kurz mal zum Testen. Heute Früh bekomme ich ein neueres Modell mit einem stärkeren Akku und wesentlich mehr Reichweite. Die Akkuvariante  Z.E 40 hat vermutlich 40kw Leistung und eine NEFZ Reichweiter von 400km. In der Praxis kommt man damit sehr wahrscheinlich auch bei meiner Fahrweise mehr als 300km weit!
In wenigen Tagen gibt es meinen Testbericht, bleibt gespannt 😉

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5 Tage elektrisch unterwegs mit dem neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-active-displayDer elektrische VW Golf von Instadrive ist vollausgestattet. Das Auto kostet so wie ich es zum Testen bekommen habe ca. € 48.000,- 
In dieser Ausstattung ist auch die Hauptarmatur als sogenanntes “Active Display” ausgeführt, ein hochauflösender Bildschirm, der auswählbare Anzeigeschwerpunkte darstellen kann. Man kann sich den Bildschirm in gewissen Bereichen selbst einstellen.

Funktionen und Bedienung:
Alles was man sucht ist im Golf intuitiv zu finden und zu bedienen, obwohl das Auto sehr viele Funktionen hat. Fast zu viele für einen 5 Tage Test 😉
vw-volkswagen-car-netEs gibt eine (Automatic Cruise Control), Spurhalte Assistenten und eine automatische Einparkfunktion, aber dazu später. Die meisten Einstellungen können direkt über die ca. 15 Tasten am Lenkrad gemacht werden. Den Rest stellt man am Display in der Mittelkonsole über diverse übersichtliche Menüs ein. Anfangs verliert man etwas den Überblick, gewöhnt sich aber dann schnell an die angebotenen Funktionen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig, bis hin zur Höhe des Piepton der Einparkhilfe. Die wichtigsten Einstellungen können auf Wunsch einem Fahrerprofil zugeordnet und gespeichert werden.

elektrisch fahren:
Die Reichweite des E-Golf ist mit knapp 300km angegeben.
Schon der sparsamste Eco+ Modus ist angenehm zu fahren. Mit dieser Einstellung und angemessener Fahrweise, kann man das Fahrzeug sicher realistisch auf eine Reichweite von 250 km bringen, das ist schon sehr praxistauglich!
gl4839-print-a5Ich will allerdings mehr Spaß haben, überspringe den Eco Modus und nehme “Normal”. Die sportlichste Einstellung! Selbst hier kann man noch eine ansehnliche Reichweite erzielen, wenn man nicht an jeder Ampel der Erste sein muss. Wobei GENAU DAS macht mit dem e-Golf besonders viel Spaß.
Bei einer Systemleistung von ca. 100kW ist der E-Golf gut motorisiert. Denn das Drehmoment von 290 Nm liegt ohne Verzögerung SOFORT an und die Kraft wird dementsprechend umgesetzt.  Das bringt eine Beschleunigung von 0 auf 60 km/h in 4,2 und auf 100 km/h in 9,6 Sekunden.
Da kommt Freude auf 😉
Man muss allerdings verdammt aufpassen, denn der Wagen beschleunigt so schnell und vor allem LAUTLOS, dass man in wenigen Augenblicken die Höchstgeschwindigkeit in der Stadt überschritten hat.  Das sorgt auch für überraschte Gesichter der anderen Verkehrsteilnehmer, die sich unbedingt mit dem Elektroauto anlegen wollen 😉 Steigt man zu heftig aufs Strompedal, greift das ASR ein und regelt die Leistung entsprechend zurück.
Das Bremsen funktioniert zuerst über Rekuperation. Diese kann schon beim Loslassen des Strompedals einsetzen, je nachdem wie man es durch kurzes links und rechts drücken des Schalthebels einstellt. Stufe 3 wirkt so wie eine starke Motorbremswirkung bei einem Verbrennungsmotor, Stufe 1 fühlt sich wie der Leerlauf bei einem Benziner an. Betätigt man das Bremspedal wird die Rekuperation merklich  verstärkt, bis dann letztendlich ohne merklichen Moment die Scheibenbremsen eingreifen. Das Auto fühlt sich immer souverän und zuverlässig an!

Assistenz Systeme:
ACC: Damit folgt der Golf dem vorigen Fahrzeug bis zu einer einstellbaren Geschwindigkeit und bremst auch bis zum Stillstand ab, wenn es zu einem Stau kommt. Nur Anfahren muss man noch selber, wirklich sehr praktisch. Der Abstand kann individuell geregelt werden. Der kürzeste einstellbare Abstand passt gerade gut, dass genug Zwischenraum bleibt ohne zu viel Platz für Spurdrängler zu lassen.

vw-volkswagen-stauassistentZusätzlich zu der oben beschriebenen ACC besitzt der Golf noch einen Lane Assist. Mit diesem kann man automatisch die Spur halten lassen. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut, allerdings wählt der Golf einen sehr “progressiven” rechten Seitenrand auf der Mittelspur, wenn auf der rechten Spur KEINE Autos fahren. Ist rechts Verkehr, dann ist der Abstand eher “mittig”. Gut, aber für mich etwas ungewohnt, da ich meist in der Mitte einer Spur fahre.
Autonomes Fahren ist damit allerding nicht möglich, denn dazu verlangt mein Testfahrzeug zu oft nach meinen Händen am Lenkrad!

Einparken ist mit dem E-Golf auch eine einfache Sache. Die Rückfahr Kamera zeigt sehr gut auch bei Dunkelheit in Farbe an und die Abstandssensoren helfen auch noch. Wenn man, wie ich, gut einparken kann, dann irritieren die vielen Piepser im Auto etwas, aber allen Anderen hilft es sicher! Den automatischen Einpark Assistenten habe ich nicht ausprobiert, da die dafür nötigen Parkplätze für mich zu groß sind um so etwas zu brauchen.

Laden:
vw-volkswagen-elektroauto-e-golf1#Der Ladevorgang beim Golf ist relativ einfach. Man steckt das Ladekabel in das Auto und dann in die Ladestation. Die Ladung wird mit der Karte aktiviert und das Ladekabel mit dem Abschließen des Autos verriegelt. In meinem Testfahrzeug befindet sich ein Kabel für Typ2 und eines für eine Schuko Steckdose.
An der TANKE, der Wien Energie wird nicht nur die Leistung verrechnet, sondern die Ladezeit.
Rein rechnerisch kommt eine Volladung an der Tanke also auf ca. 8,-
In der Praxis wird man ein Elektroauto sicher zu einem großen Teil in der heimischen Garage laden, dort kommt man für die Volladung dann je nach Tarif auf 3,- bis 5,-

Mit dem Typ 2 Stecker ist der Golf in ca. 4,5 Stunden komplett aufgeladen. Das liegt daran, dass der Golf die Ladeleistung am Typ 2 Stecker auf ca. 7kW begrenzt! Schnelladen geht im Gold also nur über die CCS Ladebuchse an der passenden Ladesäule! Die maximale Ladegeschwindigkeit mit CCS ist von 0% auf 80% in ca. 45 Min!

Praxistest

Da ich am ersten Abend schon ca. 70km weit unterwegs war beschließe ich am nächsten Vormittag noch eine kurze Einkaufstour zu machen. Nach weiteren 42 km, zeigt mein Testwagen noch 152km Restreichweite an.

Ich beschließe mein Auto während einer Besprechung von 2 Stunden an einer Ladesäule der E-Tanke von Wienstrom zu laden. In einem 4km Radius von meiner Wohnung entfernt habe ich zwei Ladestationen. Eine mit 11kW bei einem Spar, und eine mit 22kW in einem Grünmarkt. Bei Spar parken immer wieder Benzin Autos vor der Ladesäule, weil diese nicht besonders gut gekennzeichnet sind. Ich fahre daher weiter zum Grünmarkt in die Heidestrasse.
Ich stecke meinen Testwagen dort zum Laden an die Tanke von Wien Energie mit 22kW an und fahre mit meinem E-Twow weiter zu meiner Besprechung. Als ich nach etwas mehr als 2 Stunden wieder zurückkomme ist der Golf bereits voll!
Ich fahre quer durch die Stadt und hole meine Liebste vom Büro ab, danach eine komplette Runde um den Gürtel und einige Erledigungen machen. Rasch stehen wieder über 50km auf dem Tacho. Restreichweite 186 km obwohl ich heute den Eco+ Modus nicht mehr ausprobiert und auch 2-3 Ampelstarts erfolgreich absolviert habe 😉 Das ist wirklich ordentlich!
vw-volkswagen-e-golf-elektroauto-seitenansichtAm letzten Tag fahre ich auf die Messe nach Tulln. Da die Ladestation von Tulln Energie dort leider nicht funktioniert, lässt man mich freundlicherweise auf dem Messegelände aufladen, . Da ich keinen 380V Adapter mit habe, lade ich nur mit 220V an einem Schukoanschluß. Die geladene Leistung reicht gerade mal für 30 zusätzliche Kilometer. Ich entscheide mich trotzdem für den Rückweg über den Exelberg, weil ich natürlich mit dem Golf auch mal ein paar Motorradfahrer jagen möchte 😉
Da sich keine Motorradfahrer melden überhole ich sehr zügig beim Bergauffahren einige ängstliche Sonntags Fahrer. Das führt zu einer “Neuberechnung” meiner Restreichweite von ca. 138km auf 108km. Aber es macht viel Spaß! Beim Bergabfahren gelingt es uns noch die herrliche Herbststimmung zu bewundern und etwas Strom mit Stufe 3 am Schalthebel zurückzugewinnen. In Neuwaldeck angekommen ist meine Adrenalin wieder normal und die Reichweitenanzeige wieder zurück auf 138 km obwohl ich inzwischen fast 20km gefahren bin. Es ist also die aktuelle Fahrweise sehr entscheidend für die berechnete Restreichweite. Das ist sehr realistisch und beruhigend, gefällt mir gut!

FAZIT:
Würde ich jetzt ein neues Auto brauchen und einen Stromanschluss in meiner Garage realisierbar sein, wäre der E-Golf sicher in der engeren Wahl. Der Preis für das Fahrzeug ist zwar noch etwas hoch aber er hat zwei wesentliche Merkmale die ICH bei einem Elektroauto wichtig finde. Ein realistische Reichweite von mindestens 250km und die Möglichkeit mit CCS in ca. 45min schnell zu laden. Damit ist er für die nahe Zukunft gut aufgestellt und man kann damit mit etwas Geduld auch die Langstrecke bewältigen! Die öffentliche Lade Infrastruktur hat leider noch etwas Potential nach oben, denn ich habe in der kurzen Zeit während meines Tests noch einige Unzulänglichkeiten entdeckt. Aber das wird sich in  der nächsten Zeit hoffentlich ändern, mal sehen wo es uns hinführt.

Den E-Golf bei Instadrive mieten?
Die Miete für dieses Auto bei Instadrive im “all Inclusive” Paket kostet ca. € 500,- monatlich bei ca. 25% Anzahlung abzüglich Förderung. Ein durchaus interessantes Paket, wenn man sich ohne Risiko für die nächsten 4 Jahre die Elektromobilität “Live” ansehen will. Als Fahrzeug für Mitarbeiter speziell für Firmen interessant da der E-Golf kein Sachbezug ist 😉

Nähere Infos:
Fahrzeug mieten: Instadrive
technische Daten: Volkswagen E-Golf

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5 Tage rein elektrisch fahren – Test des neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-innen-interieur-elektroautoHeute Nachmittag habe ich mit von Instadrive den neuen e-Golf zum testen geholt. Der neue Golf hat angeblich eine Reichweite von bis zu 300km, DAS ist bereits durchaus Praxistauglich!
Ich werde in den nächsten 5 Tagen herausfinden, wie man mit einem Elektroauto durch kommt OHNE einen Stromanschluss in der Garage zu haben 😉
Das bedeutet mehrmals eine Ladestation aufsuchen und aufladen. Eine TANKE Karte habe ich für meinen Test von Instadrive bekommen.

Der erste Eindruck ist schon mal hervorragend. Der Golf hat nicht nur einen Bildschirm in der Mittelkonsole, sondern auch das Armaturenbrett ist ein hochauflösender Bildschirm. Der ungefähre Preis für das Fahrzeug mit Vollausstattung ist etwas über  € 45.000,-.
Bei Instadrive kann man das Fahrzeug allerdings nicht kaufen, sondern es wird für 4 Jahre gemietet. In der Miete ist das Service, die Vollkasko Versicherung, Pickerl, ein Sicherheitspaket und noch einige andere Features inkludiert!

Ich werde jetzt mal 5 Tage lang herausfinden, wie sich der e-Golf so in der Praxis fährt….

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Fibaro Swipe – berührungslos steuern

Heute habe ich mir mal Swipe von Fibaro kurz angesehen. Das ca. 18 cm x 13 cm große Gerät kann sowohl mit Batterien, als auch über einen Micro USB Anschluß betrieben werden.
Es ermöglicht gewisse Steuerungsbefehle mittels Gesten vollständig berührungslos durchzuführen.

fibaro-swipe-fggc-001-surface-de-controle-gestuel-zwave-plusEs sind 6 Gesten im Gerät voreingestellt, diese können allerdings in Szenen auch kombiniert verwendet werden. Ich hatte das Swipe eigentlich vorgesehen um es unter den oberen Küchenkästen zum Einschalten der Beleuchtung zu verwenden.
In der Praxis hat sich allerdings herausgestellt, dass durch die Bewegung die aus der Arbeit auf der Küchenplatte stattfinden durchaus Potential für Fehlauslösungen gegeben ist. Außerdem ist es in meinem speziellen Fall nicht möglich das Gerät unter dem Kasten zu montieren, da es auf der Rückseite gewölbt ist.

Trotzdem ist das Fibaro Swipe ein interessantes Gerät wenn es mal nötig ist Befehle durch einfache Handbewegung zu initiieren. Das funktioniert auf bis ca.  15 cm Entfernung durchaus gut.

FAZIT:
Ein sehr innovatives Gerät, aber für meinen speziellen Zweck nicht ohne größere Umbau Arbeiten einsetzbar.

Weiterführende Links:
Fibaro Webseite
Kaufen bei ZwaveEurope

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1. Kompetenzzentrums Österreichs für Elektromobilität eröffnet in Wien

20171021_163359Vertical und Instadrive haben heute in der Gänsbachergasse 1 das erste Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Wien eröffnet.
Auf 2000m2 Außenfläche und 500m2 Innenfläche gibt es am Bosch Standort in Wien 11, nicht nur geballtes Wissen über Elektromobilität, sondern auch markenübergreifende Beratung.

20171021_163423Vertical eMobility GmbH steht schon seit 2014 für qualifizierte Beratung und Service bei einspurigen Elektrofahrzeugen.
Inzwischen hat sich das Unternehmen als Marktführer in diesem Bereich etabliert.
Marken wie Torrot, Bultaco, NIU, E-Twow oder Johammer werden hier zum großen Teil als Importeur vertrieben.

Seit kurzer Zeit gibt es die Kooperation mit Instadrive, einer modernen Alternative zum Kauf von Elektroautos. Beim sogenannten “Easing” kommen Instadrive Kunden unkompliziert zu ihrem gewünschten PKW. Egal ob Tesla oder Smart, hier kann man nahezu alle Elektro-Fahrzeuge mieten.  
2017-10-17_Vertical Pressekonferenz_111153Das Ziel ist ein “rundum sorglos Paket” für Kunden anzubieten. Beginnen bei der Fahrzeugmiete, über Versicherung und Service bis hin zu günstigen Konditionen beim Laden, alles gibt es auf Wunsch inklusive!
Seit heute ist es am neuen Standort möglich, viele Elektromotorräder und Autos auszuprobieren oder gegen eine kleine Aufwandsentschädigung tageweise zu testen.

Fazit:
Es kommt Bewegung in den Elektroautomarkt, denn mit der markenunabhängige Beratung ist Instadrive derzeit einzigartig in Österreich. Ich habe mich schon für einige Fahrzeugtests angemeldet und werde hier meine Erfahrungen berichten….
Bleibt gespannt!

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Z-Wave Fernbedienungen – alles Remote …

Heute beginne ich mit dem Test meiner Teststellung von Z-Wave Europe.
Da es in einer Haussteuerung immer viel zu bedienen gibt, sind brauchbare Fernsteuerungen wichtig.
Somit habe ich mir einige der innovativsten Produkte zum Testen bestellt.

Remotec – Scene Master – 8 fach Z-Wave Fernbedienung
Das erste Gerät das mich besonders interessiert ist der Remotec remotec_ZRC-90Scene Master, die einzige 8 fach Fernbedienung für Z-Wave.  Mit dem Remotec Scene Master kann man in der Fibaro Hc2 ein zentrales Szenen Skript verwenden um bis zu 32 unterschiedliche Befehle abzusetzen.
Denn man kann jede der 8 Tasten auf 1 x drücken , 2 x drücken, halten und loslassen programmieren.
Drücken und Loslassen ist ideal um Rollos rauf und runterzufahren, oder Licht zu dimmen.

Die Fernbedienung selber macht einen guten ersten Eindruck, obwohl das verwendete Material ein klein wenig billig wirkt. Hat man das Ding länger in der Hand, verschwindet dieser Eindruck aber wieder.
Die Tasten haben einen hörbaren Knack beim drücken, somit weiß man wann sie ausgelöst wurden. Leider sind die Punkte auf der Fernbedienung nicht erhaben, sonst könnten sie vielleicht auch von Remotec Scene Master_1blinden Personen verwendet werden. Die mitgelieferte Wandhalterung kann mit 2 Schrauben an der Wand befestigt werden und nimmt die Fernsteuerung über eine kleine Plastiknase auf, die einrastet.
Zum Anlernen und Administrieren befinden sich 3 weitere Tasten im Batteriefach. Betrieben wird die Fernsteuerung mit 2 x  AAA-Batterien. Da es sich um ein Z-Wave Plus Gerät handelt, kann man davon ausgehen, dass die Bedienung sicher 1-2 Jahre mit einem Batteriesatz klappt.
Wenn sie meinen Test über stabil funktioniert, werde ich sie sicher behalten!

Aeotec – Wall Mote 4
Die 4 fach Fernbedienugn von Aeotec ist etwas ganz besonderes. Sie hat einen eingebauten Akku, der über einen Micro USB Stecker aufgeladen werden kann. Ein kurzes USB Ladekabel ist im Lieferumfang dabei.
Bin schon gespannt, wie lange die Fernbedienung mit einer Akkuladung 2017-10-06_Aeotec Wallmote_Blogauskommt.

Die Verarbeitung des Wallmote macht einen sehr guten Eindruck. Im Lieferumfang ist eine Montageplatte  die ohne Schrauben an die Wand geklebt werden kann. Sie hält dann die Fernbedienung mit zwei kleinen Magneten. Dadurch kann diese sehr leicht abgenommen werden.

Die Bedienung funktioniert ohne Tasten. Die durchgehend weiße Fläche ist durch ein LED Kreuz in 4 Segmente geteilt und kann nur durch Berührung bedient werden. Über Z-Wave Parameter kann man einstellen ob Die Fernbedienung beim Berühren kurz vibrieren soll, oder das Ledkreuz kurz aufleuchtet, wenn man eine Taste drückt. Sehr innovativ!
Über dieses Led Kreuz wird auch der Ladezustand des Akkus angezeigt, damit man weiß, wann sie wieder aufgeladen werden muss. Der Wallmotre reagiert merklich schneller als andere Fernbedienungen. Das macht Freude, weil es damit möglich ist mehrere Befehle in kurzen Abständen zu realisieren. Ich werde den innovativen Schalter sicher behalten.

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Teneriffa – die letzten Tage Essen und Trinken

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Die letzten Tage verbringen wir noch etwas mit Tauchen, rumliegen am Strand und kleineren Ausflügen zu guten Lokalen.
Zum Beispiel haben wir uns den Drachenbaum angesehen, der über 500 Jahre alt ist. Er kann in einem kleinen Park für wenig Geld besichtigt werden.
Im Verhältnis zu Andrea (im Bild rechts) ist er nicht nur SEHR viel älter, sondern auch sehr viel Größer 😉 Der Park an sich ist eher unspektakulär, aber der Drachenbaum macht schon was her.

2017-09-06_Fischessen am Hafen_GS7_134144 - BlogAuf unserem Weg begegnen uns auch immer wieder tolle Lokale, wo wir lokale Speisen bekommen. Zum Beispiel die kleinen kanarischen Kartoffeln mit Mojo, oder die kleinen frittierten Paprikas, die ebenfalls sehr lecker schmecken. Und natürlich viel Fisch. Wer sich auf die kanarische Küche einlässt, wird selten enttäuscht, außer wenn man sich in die Touristen Hochburgen speziell im Osten der Insel begibt. Diese sind aber in den meisten Fällen durch Autobusse erkennbar, die vor dem Lokal parken ….

2017-09-05_GS7_192139 - BlogKommt man in das richtige Lokal auf La Palma, wie zum Beispiel das Cocomar, oder das Las Norias Grill, dann bekommt man dort einen leckeren rosa gebratenen Thunfisch oder andere tolle gegrillte Sachen serviert.
Auf Teneriffa haben wir im La Bodega de San Miguel und gleich in der Nähe unseres Hotels im Restaurant TIJL besonders lecker gespeist.
Schade, denn das TIJL haben wir erst am letzten Abend durch Zufall entdeckt.

2017-09-05_Baraquito_GS7_195810 - BlogDas sogenannte Nationalgetränk Barraquito ist ein Mix aus süßer Kondenzmilch, dem Likör 43, einem starken Espresso und Milchschaum. Wenn man süßen Kaffee mag ist er ausgesprochen lecker. Allerdings sollte man nur dann mehrere davon trinken, wenn man danach nicht mehr vor hat, einen steilen dunklen Küstenweg zum Hotel zurückzulegen. Denn sonst wird es auch mit Taschenlampe ein kleines Abenteuer 😉

Verhungern muss man also auf keiner der drei Inseln!

 

FAZIT:
Das Fazit unseres Urlaubes ist gemischt. Wir hatten auf allen drei Inseln eine sehr schöne Zeit. Wiederkommen würden wir am ehesten nach La Gomera, denn die kleine Insel hat eine sehr beeindruckende Landschaft. Die Menschen auf den Inseln, sind überaus freundlich, aber nicht so herzlich, wie beispielsweise in Griechenland.  Auch die besondere Verbundenheit zu Ihrer Herkunft und der Natur, wie die Hawaiianer sie  besitzen, haben wir hier nicht bemerkt. Die schroffe Landschaft, speziell auf Teneriffa erzeugt den Eindruck einer gewissen Trostlosigkeit. Die Bewohner der kanarischen Inseln, identifizieren sich eher als Spanier, die auf einer Insel leben, denn als Kanaren. 
Was sie Umwelt betrifft konnten wir auch keine besondere Verbundenheit finden. Die Abwässer werden einfach in das Vulkangestein geleitet in der Hoffnung, dass die Insel es ausreichend gut filtert. Das klappt derzeit zwar noch, aber wie lange?
Auf den Inseln gibt hier weder ein Pfandsystem für Glasflaschen, noch achtet man hier auf die Vermeidung von Plastikabfällen. Man kann das Wasser aus der Leitung zwar trinken, aber es schmeckt nicht besonders.

Alles in Allem aber trotzdem ein schöner Ort Urlaub zu machen, das steht außer Zweifel ….

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Teneriffa – Siam Park

2017-09-14_GS7_101856_021Der heutige Tag beginnt mit Anstellen. Wie buchen ein Ticket im Siam Park, angeblich dem größten Wasserpark Europas. Gleich nach dem Eintritt, wo wir ca. 20 min anstehen mussten, mache ich alle Attraktionen einmal durch. Denn kurz nach dem Aufsperren des Parks gibt es noch keine Schlangen. Die Attraktionen sind Wasserrutschen mit unterschiedlichen “Schwierigkeitsgraden”. Vom langsamen kurvenreichen dahingleiten, bis zum “fast” freien Fall ist alles dabei. 
Am Nachmittag nach dem Mittagessen sieht es leider anders aus! Dann muss man vor einer besseren Attraktionen manchmal 50 min in der Schlange stehen. Will man im Siampark hauptsächlich die Wasserrutschen verwenden zahlt sich der “Fast Lane Pass” um €15,- Aufpreis sicher aus!! Damit kann man an der Schlange vorbei und muss nicht ewig warten.

Es gibt eine Wasserstrasse die durch den ganzen Park führt und ohne Anstellen benutzt werden kann. Man setzt sich in einen 1-3 Personen Schwimmreifen und lässt sich einfach treiben. Eine komplette Runde in der 2017-09-14_GS7_102244 - BlogWasserstrasse mit einer kurzen Rutschpartie, die auch für Kinder OK ist, dauert fast eine Stunde.
Überall gibt es kleinere Liegeplätze, teils mit Schatten unter Palmen. Rund um das riesige Hauptbecken kann man sich auch auf den Sandstrand legen. Im großen Becken gibt es alle Stunden ein Wellenbad mit Riesenwellen, die über 2 Meter hoch sind.

 2017-09-14_GS7_175712Wir sind heute eher zum Erforschen aller Möglichkeiten hier und dementsprechend überall unterwegs.

Kauft man das Premium Ticket um € 54,- pro Person, bekommt man ein Schließfach, ein dreckiges Handtuch und einen Essensgutschein von
€ 15,- für eines von drei Lokalen im Park. Man kann natürlich auch alles extra bezahlen, mit dem Premium Ticket ist es allerdings günstiger.
Den Siam Park muss man nicht unbedingt gesehen haben, aber wer Lust auf einen sehr weitläufigen schönen Wasserpark mit vielen Attraktionen hat, sollte sich dort mal umsehen.

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Teneriffa – die Cueva del Viento

2017-09-13_GS7_175722Heute haben wir einen Besuch in den Höhlen “Cueva del Viento” vor. Hier sollte man jedenfalls 1-2 Tage vorher auf der Webseite ein Ticket reservieren, denn in die Höhlen dürfen nur begrenzte Besucherzahlen hinein und deshalb sind sie auch gut gebucht. Feste Schuhe sind ein muss, Touristen mit FlipFlops oder losen Sandalen werden zurückgeschickt!
Wir haben unsere Führung in deutscher Sprache gebucht und erfahren während des Spaziergangs zur Höhle schon vorab einige Basisinformationen. Nicht nur über das Höhlensystem, das vor ca. 27.000 Jahren durch den Ausbruch des Vulkans Pico Viejo entstanden ist, sondern auch über die Insel.
Diese Informationen hätten wir gerne am Anfang unserer Reise gehabt. Unsere deutschsprachige Höhlenführerin hat ein großes Wissen wie zum Beispiel das Abwassersystem hier funktioniert. Es wird nämlich nicht geklärt, sondern durch das Lavagestein abgeleitet, und dadurch hervorragend gereinigt. Das klappt nur dann hervorragend, wenn möglichst wenig Fremdkörper, wie zum Beispiel Toilettenpapier ins Abwasser gelangen. Deshalb sollte man auf der Insel möglichst kein Klopapier in die Toiletten werfen.

2017-09-13_GS7_170442 - BlogWir erfahren von einem Brand auf der Insel und dass es in der Höhle einige Tierarten ohne Augen gibt, die sonst nirgendwo vorkommen. Das System von Lavasteinröhren ist fast 17 km lang, aber wir besichtigen nur einen sehr kleinen Teil davon. Auch viele interessante Informationen über die unterschiedlichen Arten der Bodenbeschaffenheit und auch was ein AUA Gestein ist bekommen wir erzählt.
Für Personen die etwas tiefer hinter die Kulissen der Insel sehen wollen ist der Besuch in der Höhle ein absolutes Muss!

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Teneriffa – Strand und tauchen im Meer

Tauchen:
2017-09-18_GS7_103023 - BlogDirekt im Hotel befindet sich eine Tauchschule. Diese nimmt mich gerne mit zu einem Tauchspot am südlichsten Zipfel der Insel. Dazu fahren wir mit dem Auto zum Hafen wo unser Boot wartet. Nach ca. 15 Min Fahrt mit dem Boot sind wir am Tauchspot Punta Negra angelangt. Wir sehen unzählige verschiedene Fische und tauchen sogar durch eine kleine Felshöhle entlang der Steilküste durch. Die 45min Tauchgang vergehen wie im Flug und ich bekomme Lust auf mehr! Die felsige Küste ist jedenfalls ein hervorragender Platz zum Tauchen und ich kann es wirklich sehr empfehlen.

Schnorcheln:
Auch ohne Pressluftflaschen kann man hier die Unterwasserwelt beobachten.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA Direkt hinter unserem Hotel gibt es einen Meerzugang, der allerdings nur verwendet werden kann, wenn das Meer eher ruhig ist. Über eine Aluleiter kann man dort direkt an der Lavasteinwand ins Wasser.
Hier sollte man sich allerdings Tauchschuhe anziehen,denn die Felsen sind zum Teil sehr nahe an der Oberfläche. Dafür ist das Wasser klar und man sieht interessante Formationen der Felsen,Krebse und Fische. Am manchen Stränden  mit schwarzen oder weißen Sand muss man schon weiter rausschwimmen um  Fische zu sehen. Die Stellen wo es eher felsig ist und es meist auch etwas Brandung gibt, sind besser geeignet um Fische zu beobachten. Im Norden ist auf Teneriffa immer viel Wind und daher ist der Strand dort auch zum Kitesurfen bestens geeignet.

Der schönste Strand:
Will man nur einen Tag am Strand verbringen und einen tollen Zugang zum Schwimmen, dann empfiehlt sich der Strand Teresitas Beach in
San Andes
am nordöstlichen Zipfel der Insel. Hier gibt es wunderbaren weißen Sand und viel Schatten unter herrlichen Plamen. Dort gibt es auch alle Annehmlichkeiten, wie Duschen, Umkleidekabinen und ausreichend Parkplatz.
Die Aussicht ist sehr interessant, denn man kann sich aussuchen ob man seinen Blickt auf den Industriehafen richten möchte, oder auf die Berge die hinter dem Strand am Ende der Stadt aufsteigen.

U-Boot:
Für alle die nicht direkt mit dem Salzwasser im Berührung kommen wollen, OLYMPUS DIGITAL CAMERAgibt es im Hafen von San Miguel eine U-Boot Fahrt mit Submarine Safaris . Da es an unseren letzten Tagen zu stürmisch zum Schnorcheln ist, fahren wir mit dem U-Boot. Während der  ca. 50 Minuten Fahrt aufs offene Meer bekommen wir viele unterschiedlichen Fische zu sehen, die uns die ganze Zeit folgen. Das liegt möglicherweise auch daran, dass es um das U-Boot herum immer etwas leckeres Futter gibt.  Auf der Fahrt sorgt ein Taucher dafür dass wir große Rochen sehen können, die er spielerisch an den Fenster vorbei zieht. Auch an zwei Schiffswracks kommen wir vorbei.
Am Ende der Fahrt erfahren wir noch einige technischen Details über das 3 Millionen teure U-Boot, das übrigens elektrisch betrieben wird. Eine interessante Möglichkeit die Unterwasserwelt kennen zu lernen ohne selbst nass zu werden.

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Eingesperrt auf La Gomera – Unterkunft in Hayas

2017-09-10_GS7_113143fHeute machen wir einen Tagesausflug auf die kleine Insel La Gomera. Zeitig in der Früh geht’s mit der Autofähre los auf die kleine Insel neben Teneriffa. Um in der Früh möglichst Zeit zu sparen buchen wir die Fähre schon am Vorabend über die Webseite von Directferries. Die Überfahrt dauert ca. 1 Stunde und wir nutzen die Zeit auf der Fähre zum Frühstücken.
In La Gomera angekommen wollen wir gleich einen Platz für die Rückfahrt am Abend buchen und bekommen eine Absage. ALLES AUSGEBUCHT!! 
Offensichtlich ist Urlauber Wechsel und es gibt keine Fähre mehr zurück!
Nachdem die anfängliche Verzweiflung abgeklungen ist buchen wir einen Platz auf der neuen Express Fähre von Fred Olsen für den Abend des Folgetages und machen uns auf den Weg La Gomera zu erforschen. Vorher buchen wir über eine Buchungsplattform noch ein Zimmer in der Mitte der Insel.

2017-09-10_GS7_140448In Hayas finden wir unsere Unterkunft für die kommende Nacht. Wir machen dort gleich mal ein Update auf die kleine Ferienwohnung “Bodega del Raso”, ein kleines 2 Zimmer Appartement mit einer kleinen Küche und einer Terrasse wo man eine wunderbare Aussicht hat. Die Ferienwohnung befindet sich mitten im Nationalpark ca. 800m  entfernt vom Haupthaus mit eigenem Parkplatz. Sie ist sehr originell mit viel Stein und Holz ausgestattet und hat sogar einen Kamin. Wir sind so beeindruckt, dass wie auch gleich hier zu Mittag essen. Das Essen ist sehr  traditionell, denn hier gibt es keine Speisekarte. Gegessen wird was auf den Tisch kommt und so essen wir eine leckere Gemüsesuppe, Gofio Brei und Salat aus frischem Gemüse.

2017-09-10_EM10_4357fDie Insel La Gomera erinnert uns sehr stark an Hawaii. Wunderschöne Plätze mit toller Aussicht und viel Grün. Wir fahren in die Berge und kommen fast an die Wolkengrenze heran.  Hinter jeder Kurve bekommt man Lust stehen zu bleiben und die herrliche Landschaft zu genießen. Und so vergeht auch der erste Tag auf La Gomera den wir auf der Terrasse mit einem Glas Wein bei einem unbeschreiblichen Sonnenuntergang beenden.

Nationalpark_EM10_4377Nach einem traditionellen Frühstück ohne Speisekarte in unserer Unterkunft fahren wir weiter. Alles wunderschön grün und da es in der Nacht stark geregnet hat zaubert der aufsteigende Nebel eine eine mystische Stimmung in die Landschaft.
Wir besuchen den Lorbeerwald und staunen nicht schlecht wie toll und grün ein Wald sein kann. Die ganze Insel ist durchzogen von Wanderwegen und ich bin sicher, dass man hier wochenlag wandern kann, ohne dass es langweilig wird!

Mirador de Abrante_EM10_4402Wir fahren weiter zum Mirador de Abrante, einer modernen Aussichtsplattform mit einem Lokal von dem man direkt auf das einige 100m darunterliegende Agulo sehen kann. Leider ist es noch stark nebelig, daher sehen wir nicht viel. Aber Agulo sehen wir uns trotzdem an, auch wenn wir dazu ca. 15km um den ganzen Berg herumfahren müssen.

2017-09-10_EM10_4277Nun ist es schön langsam Zeit aufzubrechen, damit wir unserer Fähre nicht verpassen. Für die Rückfahrt haben wir einen Platz auf der schnellen Fähre der Reederei Fred Olsen gebucht. Sie ist gerade erst einige Monate in Betrieb und braucht dank Jetantrieb fast 15 min weniger Zeit um uns wieder auf Teneriffa zu bringen. Das Schiff ist sehr modern und die Fahrt den geringen Aufpreis jedenfalls wert!  
Am Abend sind wir dann wieder in unserem Hotel und haben endlich wieder Zugriff auf alle Dinge, die wir für unseren Tagesausflug natürlich nicht mitgenommen hatten.
Fazit:
Wir sind dankbar das uns das Schicksal eine Verlängerung auf La Gemora verschafft hat. Beim nächsten Mal würden wir gleich mehrere Tage auf La Gomera einplanen, denn die kleine Insel ist die schönste von den Dreien!

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Teneriffa – Ankunft Costa del Silencio und Vulkan el Teide

2017-09-07_GS7_181217Heute wechseln wir auf die Insel Teneriffa, wo wir nun fast 2 Wochen bleiben werden. Der Inlandsflug mit der kanarischen Fluglinie Binter Air ist kurz aber sehr angenehm. Es gibt nicht zur Zeitungen, sondern auch Snacks und Getränke kostenlos. Und das obwohl der Flug mit der kleinen Propeller Maschine nur knapp 30 Min dauert und gerade mal
€ 50,- pro Person kostet. Da kann sich die Iberia was abschauen!!
In unserem Hotel Marino an der Costa del Silencio im Süden  der Insel wechseln wir zuerst gleich mal das Zimmer, denn der Balkon liegt genau über der Animation, die täglich bis mindestens 21.00 Uhr die trinkfreudigen Touristen am Pool bespaßt. Nicht wirklich “silencio”!
Unser neues Zimmer hat den Blick auf die Hinterseite des Hotels zu einem Parkplatz und ist bis auf ein paar Autos die den Parkplatz nutzen absolut ruhig, perfekt!
Inzwischen habe ich auch ein Update auf ein stärkeres Auto, somit ist auch zügiges Weiterkommen für die nächsten 2 Wochen gewährleistet.2017-09-09_GS7_091105f

Teneriffa ist merklich karger als La Palma. Verlässt man das bebaute Gebiet findet man öfters Landschaft vor, die an andere Welten aus Raumschiff Enterprise erinnert. Unser erster Ausflug führt uns auf den Vulkan el Teide. Der Vulkan ist mit über 3700 m der höchste Gipfel spanischem Staatsgebiet und natürlich der auch der höchste der Insel Teneriffa. Er ist zwar das letzte Mal 1909 ausgebrochen gilt aber immer noch als aktiv.
2017-09-09_EM10_4230fAuf dem Weg dorthin durchqueren wir las Canadas, das Gebiet rund um den Vulkan wo die Gedanken an fremde Welten wieder sehr nahe kommen.

Will man mit der Seilbahn auf den Vulkan, dann sollte man sich einige Tage vorher auf der Webseite der Seilbahn ein Ticket kaufen, denn Vorort muss man bei großem Besucherandrang mit einigen Stunden Wartezeit rechnen! Die Auffahrt mit der Seilbahn ist zwar recht nett, weil man bei gutem Wetter eine tolle Aussicht hat. Den Krater des Vulkanes, kann man aber von dort aus nicht sehen. Ganz auf die Spitze kommt man nur mit einer angemeldeten Bergtour!

Fazit:
Den Vulkan zu besuchen raubt einem den Atem. Schon alleine deshalb, weil die Luft auf fast 4000m schon etwas dünn wird Zwinkerndes Smiley
Will man beeindruckende Landschaft, unglaubliche Höhen und tolle Ausblicke dann ist der Vulkan eine Pflichtveranstaltung. Spektakuläre Lava oder einen Krater bekommt man nicht zu sehen.

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La Palma – Residencia LasNorias die ersten 6 Tage

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Die kleine aber feine Appartement Anlage Residentia LasNorias befindet sich im kleinen Ort Zazacorte im Nordwesten von LaPalma. Es gibt hier zwar keinen direkten Zugang zum Meer, aber dafür einen tollen Meerblick. Die Anlage besteht aus individuellen Appartements die in einem sehr schön gestaltetem Garten angelegt sind. Absolute Erholung in ruhiger Traumlage. Dazu gibt es zwei Pools, die im Winter beheizt werden können. Unser Appartement hat 2 Schlafzimmer, ein Wohnzimmer mit Küchenzeile und eine Terrasse mit Meerblick.

Auf der Insel, die zum größten Teil aus Vulkangestein besteht gibt es wenige Strände. Die meisten Zugänge zum Meer sind felsig und es ist oft starke Brandung. Wir beginnen im Süden. Die Entfernungen mit dem Auto sind auf der Insel mit Vorsicht zu genießen, denn die Straßen sind oft eng und sehr kurvenreich. So kann es OLYMPUS DIGITAL CAMERA         schon passieren, dass man für 10 km Fahrtstrecke mal über 30 Min braucht. Es empfiehlt sich ein starkes Auto zu buchen, dann kann man zumindest ab und zu auf den kurzen zweispurigen Passagen der Straßen einen überängstlichen Touristen überholen, wenn sich traut.

In Salinas de Fuencaliente sehen wir wie man Salz aus dem Meer gewinnen kann. Auf einer riesigen Fläche sind viele kleine Becken in denen die Sonne das Meerwasser trocknet und das Salz wird dann herausgenommen und nach einer Reinigung verkauft. Im angrenzenden Shop gibt es nicht nur das Salz sondern einige nette Souvenirs zu kaufen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Auf unserer Fahrt fallen uns immer wieder riesige weiße Zelte aus Netz auf, unter denen Bananen wachsen. Es kommt uns so vor, als würde jeder freie Platz auf der Insel dafür genutzt werden Bananen anzubauen. Offensichtlich ist das Klima hier ideal für Bananen.

Im Norden in La Fajana gibt es ein öffentliches Meeres Schwimmbecken. Der Atlantik kann hier in etwas entschärfter Form im 2017-09-04_GS7_183709 - Blogetwas ruhigeren Wasser ohne Sand im Hoserl genossen werden. Das Wasser ist angenehm warm und wer es doch etwas heftiger mag, kann über eine Leiter ins offenen Meer hinaus schwimmen. Wir finden auch einige nette Strände mit schwarzem Sand und guter Infrastruktur, wie zum Beispiel in Playa de Charco Verde. Dort gibt es ein kleines Cafe und Duschen, sowie eine Aufsicht mit BayWatch .

Am vorletzten Tag machen wir eine Bootsfahrt mit dem lustigen OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Partyboot Fantasy der Fancy Tours. Das Boot ist fast 70 km/h schnell und hat einen Glasboden, sowie gemütliche Ledersitze rundherum. Wir sehen einen Wal und einige Delphine, bevor wir uns die Höhlen und Buchten am Strand von der Wasserseite aus ansehen. Hier gibt s viele Häuser die man ausschließlich von der Wasserseite erreichen kann. Einige sind zwar auch zu Fuß erreichbar, aber dafür müsste man bis zu 90 Minuten über teils felsige Wege herunterklettern. Diese kleinen Häuser sind zum Teil bis zu 80% in den Felsen hineingebaut und werden zumeist als Wochenendhäuschen genutzt. Das Highlight unserer Tour, die befahrbare Höhle ist nur sehr klein und eher unspektakulär. Die Tour an sich können wir aber sehr empfehlen,speziell wenn man das Glück hat Delphine oder gar einen Wal zu sehen.

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Iberia – Wie weit kann man´s Treiben

Heute sind wir unterwegs in unseren Urlaub auf die kanarischen Inseln. Die nächsten 3 Wochen werden wir  auf La Palma, Teneriffa und La Gomera verbringen. Unsere erste Begegnung mit Spanien, beginnt schon am Flughafen. Denn wir fliegen mit der Iberia.

2017-09-02_GS7_132113Ich dachte eigentlich ich habe schon alles erlebt, was Fluglinien einem so antun können, aber das war ein Irrtum. Der Platz zwischen den Sitzen unterschreitet das absolute Minimum für Personen ab einer Körpergröße von 185 cm, wie mich drastisch! Gottseidank müssen wir in Madrid umsteigen,  somit hat die Qual für die Beine zwischendurch eine kurze Pause. Selbst für die kurzen Beine von Andrea war gerade mal ausreichend Platz obwohl der Vordersitz aufrecht gestellt war!

Auch haben die Sitze  keine Sitztaschen mehr, wie man auf dem Foto links sehen kann! Das bedeutet dass man alle Gegenstände die man während des Fluges braucht, entweder in den Händen halten muss, oder am Schoß liegen hat. Echt jetzt ??
Leider kann man deshalb auch keinen Mist mehr dort zwischenlagern, bis die 2017-09-02_GS7_065113freundlichen Flugbegleiter ihn abholen, so müssen wir ihn am Boden deponieren. Dass einiges davon während des Fluges in Bewegung gerät und dann unter dem Sitz verschwindet, ist nach dem Verlassen des Fliegers nicht mehr unser Problem Zwinkerndes Smiley

Dass es bei manchen Fluglinien nichts mehr zu essen gibt, kann ich durchaus verstehen. Speziell auf kurzen Flügen macht das keinerlei Sinn. Bei der Iberia gibt es nicht einmal mehr Wasser kostenlos. Eine Flasche Wasser mit 0,2l kostet 2,50, eine Tasse löslichen Kaffee bekommt man schon ab € 3,50. Der vorbereitete Pappbecher mit Nescafe Pulver wird in diesem Fall einfach mit heißem Wasser aufgegossen, lecker Zwinkerndes Smiley 

Wer nun glaubt, wir haben einen Billigflug oder ein Super Schnäppchen gebucht, der irrt.
Der Flug kostet knapp über € 1000,. für 2 Personen.

Fazit:
Ich werde ab heute keinen Flug mehr bei Iberia buchen, denn bei diesem Flug hatte ich das erste Mal in meinem Leben etwas Platzangst. Und ich bin normalerweise kein ängstlicher Mensch.
Wir fliegen genau noch EINMAL mit der Iberia, nämlich zu unserem bereits gebuchten Rückflug. Danach werden wir dort nie wieder einen Flug buchen, denn DAS geht inzwischen zu weit!!

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Country Workshop – Photoshooting mit Melanie Sophie

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Heute war ich wieder mal bei Creativ Foto im schönen Heiligenkreuz bei einem Fotoshooting. Unser Modell diesmal war Melanie Sophie. Sie kommt aus Wien und hat zusätzlich noch einen perfekten Schmäh drauf, tolle Voraussetzungen für viel Spaß beim Fotografieren.

Als Kulisse hatten wir einen alten Traktor, einige Heuballen mit Heugabel, ein kleines Biotop und viel Natur.
Auch eine etwas zu große Lederhose war mit am Start.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Melanie ist nicht nur natürlich hübsch, sondern hat viele Gesichter. Von unschuldig bis frivol und verführerisch war alles zusehen. Ihr Posing ist professionell und sie erwiderte meine aufgelegten Scherze sehr gekonnt.
Außerdem hatte sie auch einige gute Ideen für tolle Fotos. Zum Abschluss gab es auf ihren Wunsch eine kleine Dusche, die wir natürlich in das Shooting einbauen durften., allerdings nur für das Modell 😉OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Fazit:
Tolles Shooting, tolles Modell, toller Tag…
Ich denke mit Melanie Sophie werde ich vielleicht mal wieder ein Shooting machen…

Links:
noch mehr Bilder von Melanie Sophie auf meinem Fotoportal
meine Profil auf der Modelkartei
zum Modell: Melanie Sofie 
Veranstalter: Creativ Foto

Kategorie: Fotografieren

Alufelgen und Felgenbremse – keine gute Kombination!

Bei meinem Mobiky hatte ich vor einiger Zeit Geräusche beim Bremsen. 2017-08-28_Mobiky Bremsen defekt
Eine kurze Sichtkontrolle der vorderen Bremsbeläge ergab keine besonderen Erkenntnisse, die Beläge waren optisch nur zur Hälfte verschlissen.
Nachdem die Geräusche immer lauter wurden bemerkte ich nach einiger Zeit, dass die Alufelgen des Mobiky dort stark abgenutzt waren, wo die Bremse greift.

2017-08-28_Mobiky Felde OKEine genauere Untersuchung brachte dann das Ergebnis. Die Bremsbeläge sind ungefähr ab der Hälfte mit einer Stahleinlage versehen. Diese Einlage ist von Außen nicht sichtbar!! Auf dem rechten Bild sieht man es genauer. Dort wo die grüne Markierung ist sieht man von Oben draufgeschaut, noch mindestens 5mm Belag, darunter ist der Bremsbacken aber schon bis auf das Matall abgenutzt (rote Markierung)

Stahl auf Alu brauche ich euch nicht erklären, somit mussten nicht nur neue Bremsbeläge her, sondern auch eine neue Felge!
Da sich beim Mobiky der Motor im Vorderrad befindet musste dieser sehr zeitaufwendig umgespeicht werden. Das ist über 1 Stunde Arbeitsaufwand für einen guten Mechaniker und kostet entsprechend.  Ein Mobiky Kollege von mir hat die Felge bis zum Ende durchgerieben. Wenn diese während der Fahrt bricht, dann ist ein Sturz vorprogrammiert!
Wenn ihr also auch Felgenbremsen und Alufelgen auf eurem Fahrrad habt, dann achtet auf kratzende Geräusche sehr sensibel, sonst wird es ungemütlich und vielleicht teuer. Man erkennt den Abrieb auch sehr gut, wenn man die schwarze Rille auf der Felge (Bild links) nicht mehr sieht!

Also lieber einmal öfter die Bremsbeläge wechseln, denn die alleine sind mit ca. 20,- eher ein Schnäppchen.

Danke an Fahrradeck im 17.Bezirk für die prompte und kostengünstige Reparatur!!

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Boom bei Elektroscootern

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Ich weiß ja schon lange, dass man mit einem Elektroscooter den Stadtverkehr hervorragend meistern kann.
Speziell in Verbindung mit den Öffis ist ein Elektroroller, wie zum Beispiel der E-Twow eine tolle Sache.

Gestern gab es in Wien heute einen kurzen aber interessanten Artikel über die tollen Roller. Angeblich erleben die Fahrzeuge gerade einen regelrechten Boom!
Dort wird auch beschrieben, wo man mit den Rollern fahren darf und wie die gesetzliche Grundlage ist.

Fazit:
Der Elektroroller gilt als Elektrofahrrad und darf am Radweg fahren.
Wenn kein Radweg existiert, muss er auf der Straße fahren!.
Am Gehsteig ist er nur dann erlaubt, wenn er abgeschaltet ist und mit Fuß Kraft bewegt wird.

Für mich gibt es derzeit kaum eine bessere Art der Fortbewegung ….
Hier gibts mehr Erfahrungen und Infos zu Rollern

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2 Jahre Erfahrungen mit kolloidalem Silber

Vor ziemlich genau 2 Jahren habe ich begonnen mich mit kolloidalem Silber zu beschäftigen.
Bei der Herstellung den Kolloidalen Silber sind einige Dinge zu beachten. Leider gibt es in den unzähligen Quellen durchaus Wiedersprüche.
Inzwischen habe ich einige Praxis Erfahrungen mit der Wirkung und bei der Erzeugung machen dürfen.
Hier meine Erkenntnisse

Welches Wasser
Hier sind die Meinungen ziemlich einstimmig, dass man gutes und wirksames kolloidales Silber nur mit destilliertem Wasser machen soll!. siehe auch meinen Betrag dazu.
Leitungswasser hat Mineralstoffe, die im schlimmsten Fall bei der Erzeugung zu Silbersalzen führen. Diese sollte man unbedingt vermeiden!
Ergänzend ist anzumerken, dass man destilliertes Wasser und kein “gereinigtes Wasser” verwenden soll.
Gereinigtes Wasser kann chemische Rückstände enthalten. Für Bügeleisen und Geräte ist das durchaus egal, trinken würde ich so ein Wasser nicht!
Wieder vielen Gerüchten ist destilliertes Wasser weder ungesund noch giftig, ich habs selbst ausgiebig getestet und lebe noch! Zwinkerndes Smiley. Das angebliche ungesunde daran ist, dass der Körper Mineralstoffe im Wasser dringend braucht und diese sind im destillierten Wasser NICHT enthalten. Man sollte also diese fehlenden Bestandteile ausgleichen, wenn man unbedingt größere Mengen destilliertes Wasser trinken muss!!

Heiß oder kalt
Auch hier habe ich durchaus unterschiedliche Meinungen gefunden. In vielen Fällen wird gesagt, dass die Bildung des Kolloides wesentlich besser funktioniert, wenn das Wasser auf ca. 60-80 Grad erhitzt wird.
Grund dafür ist, dass erwärmtes Wasser eine bessere elektrische Leitfähigkeit bekommt und dadurch die Silber Produktion um den Faktor 10 effizienter funktioniert.
Ich erhitze es mit einem Wasserkocher, bis dieses sich automatisch abschaltet. Danach zur Produktion in ein Hitzebeständiges Glasgefäß umfüllen. Meist hat das Wasser dann eine Temperatur von ca. 80 Grad und ist damit perfekt temperiert.

Welche Zeit
Die Zeit ist grundsätzlich abhängig von der Wassermenge. Ich erzeuge meist ca. 400ml und brauche dafür 30 min. um eine Sättigung von 25 ppm zu erreichen.
Es gibt grundsätzlich für alle Geräte, wie den IONIC Pulser eine Tabelle, die beim Gerät enthalten ist.
Will man die Wassermenge etwas flexibler gestalten, dann kann man auch im Internet auf der Webseite des Ionic Pulser Pro die genaue Zeit online berechnen.

Es gibt auch  eine App für Andriod zum Download. Dort muss man unter den Einstellungen für den Elektrodenstrom auswählen um die richtigen Ergebnisse zu bekommen!
Für den IONIC Pulser sind das zum Beispiel 5mA

Silberstäbe:
Bei den verwendeten Silberstäben muss man darauf achten, dass man ein 99,99% reines Silber bekommt. Ich persönlich kaufe meine Silberstäbe in Shops die sich auf kolloidales Silber spezialisiert haben. Oft kann man dort relativ günstig sogenannte 2.Wahl Stäbe kaufen, die nicht mehr ganz gerade sind. Diese sind oft um bis zu 40% preisgünstiger zu haben.

Fazit:
Meine Erfahrungen mit dem Kolloid sind sehr gut. Ich nehme seit mehr als 2 Jahren keine Antibiotika mehr sondern entscheide je nach Art der Krankheit die Silber Dosis zwischen 15ppm und 25 ppm 3-5 x täglich.
Die Genesungsphase ist in den meisten Fällen merklich kürzer und spürbarer als mit Antibiotika.
Außerdem spart man sich die anschließende Regenerierung der Darmflora!
Ich möchte hier nochmal ausdrücklich anmerken, dass ich meine “Selbstversuche” mit kolloidalem Silber bis zur Verinnerlichung immer mit einem Arzt abgesprochen habe, der diesem Mittel aufgeschlossen war.
Ein gesunder Menschenverstand hilft danach diese Erfahrungen entsprechend auf bereits bekannte Krankheitsbilder selbst umzusetzen 😉

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Bafang 8Fun – Totalschaden nach 22 Monaten??

Heute bekam ich einen Anruf von Backwind.at. Michael kann meinen Motor nicht reparieren!
Angeblich ist ein Lager defekt, welches er leider nicht tauschen kann, weil er dort nicht rankommt.
Somit ist mein Motor angeblich nicht mehr reparabel!
Ich bin sehr überrascht, denn Michael ist normalerweise jemand der alles reparieren kann.

Bafang defektMein Ruf nach einer Gewährleistung bleibt leider ebenfalls erfolglos, obwohl der Motor erst 22 Monate alt ist! Angeblich hat Michael er bereits mit dem Lieferanten gesprochen und dieser lehnt es ab, den Motor in die Gewährleistung zu nehmen. Auch eine Kulanz wird mir nicht angeboten.
Was mir Michael anbietet, ist ein günstiges Angebot auf den nächst größeren Bafang Motor mit neuem Akku umzusteigen.

Ich bin so überrascht von der gesamten Situation, dass ich jetzt mal vorerst nichts mehr kaufen möchte und ersuche Michael meinen Motor wieder zusammenzubauen und hole mein Utopia knatternd, aber fahrbereit wieder ab.

Fazit:
Der Bafang 8Fun wurde mir damals von Michael als langlebiges und hochwertiges Produkt angeboten, ideal um mein Sesselrad für lange Zeit gut anzutreiben. Von Beidem war ich bis jetzt sehr überzeugt.
Die derzeitige Situation hat nicht unbedingt geholfen mein Vertrauen in seine Empfehlung und die Qualität des Bafang Motors zu stärken ;-(
Ich kann daher ab dem heutigen Tag Bafang Motoren nicht mehr uneingeschränkt als qualitativ hochwertig weiterempfehlen, sehr schade!! Auch wenn mein Fall lt. Backwind nur ein Einzelfall ist…

Ich habe Michael ersucht zu prüfen ob er nicht doch noch eine Möglichkeit sieht das Problem zu lösen, wir werden sehen…

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Torrot Muvi – Moped oder Motorrad ?

20170801_alles - BlogHeute durfte ich bei Vertical.world für einige Stunden mit der Torrot Muvi probefahren.
Die Torrot Muvi kann als Motorrad, oder auch als Moped zugelassen werden. Die Motorrad Variante fällt in die Klasse A1 und kann mit der entsprechenden Prüfung auch mit B Führerschein gefahren werden.
Ich habe das Modell Torrot Muvi Executive getestet.

Der erste Eindruck ist gut. Das Motorrad ist eine Mischung zwischen Roller und Kleinmotorrad und hat alles was man benötigt dabei. Es kann wahlweise mit einem oder zwei Akkus ausgestattet werden und kommt mit zwei Akkus ca. 85km weit. Die Akkus sind entnehmbar und können daher auch aufgeladen werden, wenn keine Steckdos20170801_hinten - Bloge in der Garage vorhanden ist. Das Fahrgefühl ist gut, die Federung spürt sich eher härter an.
Anfänger werden sich damit wohl fühlen, denn der Antrieb der Torrot überfordert nicht mit übermäßiger Beschleunigung. An der Ampel nach vorne zu fahren, ist also nur etwas für sehr mutige 😉 
Aber es reicht um gemütlich durch die Stadt zu cruisen… Die Endgeschwindigkeit der Motorradvariante liegt bei ca. 65 km/h. Das Moped beschleunigt zwar gleich, regelt aber schon bei 45 km/h ab.

Die Ausstattung ist gut. Es gibt Scheibenbremsen vorne und hinten, sowie einen Riemenantrieb. Diese Antriebsart gilt als zuverlässiger eine Kette! Der Tacho zeigt neben der Geschwindigkeit auch den Ladestand der beiden Akkus. Bei der Verarbeitung der Verkleidung  merkt man an manchen Stellen, dass die Spaltmasse der Kunststoffteile nicht optimal sind, was in meinem kurzen Test aber keine Rückschlüsse auf die Qualität zulässt.
Im Gegenteil, die Torrot macht den Eindruck eines einfachen hübschen Kleinmotorrads mit einem guten Preis Leistungsverhältnis.

Ein Bluetooth Modul ermöglicht Zugriff auf Fahrdaten per Smartphone. Die App gibt es kostenlos für Android & iPhone.

Torrot Executive

 

  • 3000 Watt Brushless Motor mit 48 Volt
  • 2 x 1200 Wh Akku (Optional 3400 Wh)
  • 35 Nm Drehmoment
  • ca. 85 km Reichweite
  • Luftreifen 16 Zoll
  • Ladezeit 2,5 – 5 Stunden
  • Eigengewicht: 85 kg
  • Zuladung 160 kg
  • UVP: € 4999,-

Torrot Muvi City eMoped:
wie Executive aber:

  • 2650 Watt Brushless Motor
  • bis 45 km/h
  • UVP: € 4799,-

Fazit:
Ein hübsches und preiswertes Elektromotorrad (Moped) mit bewährter Ausstattung.
Nicht für die erste Startreihe, aber gut für gemütliches Weiterkommen in der Stadt….

Bezugsquelle:
Vertical World.com
http://torrot-motors.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Bafang 8Fun – Geräusche aus dem Motorraum

Seit einigen Wochen höre ich leise knatternde Geräusche, wenn der Bafang Motor auf meinem Utopia unter Last arbeitet. Ein kurzes Gespräch mit Michael vor ca. 1 Monat ergab, dass es nichts ernstes ist, sofern es nicht lauter wird.

Seit einigen Tagen ist es nun lauter und deshalb steht mein Utopia heute bei backwind.at um der Sache auf den Grund zu gehen!
Mal sehen ob ich wieder mal ein neues Zahnrad brauche, wie beim alten Sunstar Motor auch regelmäßig 😉

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad | Tags: ,

Vello Bike – Elektrorad mit Selbstladung!

Heute war ich bei Vello Bike um mir das neue Vello Bike+ anzusehen.
Das Besondere an diesem Fahrrad ist der im Hinterrad vollständig integrierte Elektroantrieb!
Er ist so effizient, dass er sich angeblich nahezu immer von selbst wieder auflädt.

Da das Fahrrad derzeit noch finanziert wird, konnte ich nur einen Prototypen probefahren. Dieses Fahrrad hat mich allerdings schon so fasziniert, dass ich mir für Ende September ein Testfahrrad bestellt habe, um darüber etwas genauer zu berichten.
Nur soviel: Die technischen Details dieses Antriebskonzeptes haben sehr interessante Ansätze.

Bis dahin kann man das vello Bike auch ohne Elektroantrieb kaufen ….
Wir bleiben gespannt….

Quelle: http://vello.bike

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

E-Twow S2 Booster Plus – Roller mit Farbdisplay

Brauche ich einen Roller mit Farbdisplay ? Nein, eigentlich nicht!
Trotzdem habe ich das Angebot von Backwind.at angenommen, den neuen E-Twow S2 Booster Plus mal einige Zeit zu testen und war angenehm überrascht. E-Twow hat wirklich gute Arbeit geleistet ein nahezu perfektes Produkt noch ein bisschen besser zu machen. Booster S2Plus1

Aussehen – eleganter
Der E-Twow S2 Booster Plus ist die optimale Weiterentwicklung des alten Modells. Das Farbdisplay ist nur eine der Neuerungen.
Das Aussehen habt sich nicht stark verändert. Nur die Öffnungen der Bodenplatte wurden durch rote Reflektoren ersetzt, sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern ist ein weitere Schritt in Richtung Straßenzulassung. Das Trittbrett ist nun durchgehend mit einem Antirutschbelag versehen, was den Grip auf der Standfläche wesentlich verbessert!
Auch wurde das Trittbrett an den Enden leicht verbreitert, was allerdings beim Fahren nicht wirklich bemerkbar ist.

Steuerung – merklich geschmeidiger
Die technische Grundausstattung ist gleich geblieben, die elektronische Steuerung wurde allerdings stark überarbeitet und reagiert nun wesentlich geschmeidiger auf Fahrbefehle. Speziell wenn man den Gasgriff ganz durchdrückt fährt der Roller nicht mehr mit Vollgas los, sondern beschleunigt zart und geschmeidig bis zur Höchstgeschwindigkeit! Auch ein Druck auf die Hinterradbremse verzögert jetzt wesentlich zarter wie beim alten Modell. Das ist auch perfekt so, denn damit kann das Vorderrad bei nassem Untergrund keine unerwarteten Manöver mehr veranstalten 😉 Somit ist es nicht mehr nötig die Rekuperation der Hinterradbremse zu deaktivieren!

Booster S2Plus3Auch die vordere Reku-Bremse wurde verbessert. Bei einer Vollbremsung mit dem Bremshebel kommt der Roller nun schneller zum Stillstand. 
Alles in Allem fährt sich der Roller jetzt viel berechenbarer, aber durchaus noch kraftvoll!

Die maximale Höchstgeschwindigkeit wurde leider etwas abgeriegelt. Drehte das Vorgängermodell den Motor manchmal bis ca. 32 km/h aus, wenn die elektronische Begrenzung abgeschaltet war, ist jetzt mit 30 km/h Schluss!
Das merkt man speziell bei Strecken wo es leicht bergabgeht 😉 Dort spürt man zwischen 28 km/h und 30 km/h die Aktivität des Begrenzers, die sich durch ein leichtes Aussetzen der Kraft bemerkbar macht. Nicht schlimm, aber schade…

Reichweite
Die Reichweite des neuen Rollers mit noch nicht eingefahrem Akku war in meinem kurzen Booster S2Plus2Test ca. 18 km. Allerdings hat meine Teststrecke einige kurze Steigungen und ich bin die gesamte Strecke ohne Begrenzung nahezu Vollgas gefahren. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass der Roller mit Begrenzung auf 25 km/h und “zarter” Fahrweise auf bis zu 30 km Reichweite kommt, sobald der Akku einige Male geladen wurde. Ich bin mit knapp 20 km bei meiner Fahrweise durchaus auch zufrieden.

Fazit:
Mir persönlich gefällt der E-Twow S2 Booster Plus sehr gut. Er reagiert merklich geschmeidiger und wird dadurch für Anfänger wesentlich berechenbarer! Für mich bedeutete es eine kleine Umstellung, denn ich bin jetzt seit vielen 100km mit dem alten Modell gewohnt, dass der Roller Vollgas losfährt, wenn ich die rechte Taste drücke.
Das Farbdisplay ist zwar sehr hübsch anzusehen, aber bei direkter Sonneneinstrahlung ist es schlechter abzulesen als die LCD Variante. 
Ich habe Michael von Backwind angeboten einen S2 Booster Plus etwas länger zu testen, mal sehen ob ich einen bekomme.
Quelle:
E-Twow
Backwind.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags: ,

Daten Leck im Internet – was tun ?

Vor einigen Tagen habe ich bei heute Konkret erfahren, dass es im Internet zu einem gigantischen Datenleck gekommen ist.
Dabei wurden Emailadressen, Kennworte und andere Informationen gefunden.
Betroffen sind auch verbreitete Dienste wie z.B. DropBox, Adobe, u.s.w.

Es gibt eine Seite wo man prüfen kann, ob eine entsprechende Adresse betroffen ist. Ich habe einige sogenannte “Mistkübel-Adressen” meiner Domäne dort geprüft und bin durchaus fündig geworden!

2017-07-18 14_42_09-Ergebnis Ihrer Anfrage bei HPI Identity Leak Checker - Nachricht (HTML)

Für mich kein Problem, denn seit mehr als 15 Jahren gibt es bei mir keinen Dienst der das gleiche Passwort hat. Außerdem sind die betroffenen Seiten alle schon sehr alt oder die Zugangsdaten schon sehr lange nicht mehr in Benutzung. Trotzdem, habe ich die entsprechenden Benutzerkonten entweder gelöscht, oder die Passworte dort geändert. In vielen Fällen waren die Portale schon lange auf neue Systeme umgestellt und die Adressen mit den entsprechenden Kennworten nicht mehr aktiv.

Wenn ihr euch für die Zukunft etwas wohler fühlen wollt, hier einige Tipps:

  • Verwendet keine gleichen Kennworte auf mehreren Seiten
  • Verwendet Kennworte mit Zahlen und Sonderzeichen.
    am besten von einem Safe Programm generierte, siehe Keepass!!
  • speichert diese in einem Kennwort Safe Programm, z.B. Keepass
  • legt euch eine Scheinidentität mit passender Emailadresse für unwichtige Seiten an.
    Benutzerforen benötigen meist KEINE Real Namen!
  • Speichert KEINE sensiblen Kennworte in Cloud Diensten!

Mit oben genannten Tipps kann man schon relativ gut über die Runden kommen…

Quelle: Heute Konkret
Test ob man betroffen ist: leak-checker
Links: Keepass

Kategorie: zum Nachdenken

SP-Connect – praktische schnelle Halterung für ALLES!

Nun habe ich die Teststellung von SP-Connect schon über eine Woche. Inzwischen habe ich einige interessante Möglichkeiten gefunden, mein Samsung Galaxy S7 Edge auf diversen Fahrzeugen zu montieren.

phone-cases-phone-case-set-5_grandeDie Grundlage dafür ist die Schale für das Telefon mit dem Schnellverschluß auf der Rückseite. Die Schale ist zwar etwas schwerer, als die meisten Gummischalen, wirkt aber merklich hochwertiger. Sie bietet zusätzlich den Mehrwert auf ALLE SP-Connect Halterungen zu passen. Dazu muss man das Telefon nur auf die Halterung aufsetzen und dann um 90 Grad drehen. Mit etwas Übung, und einer stabil montierten Halterung, ist das ohne Probleme mit einer Hand möglich. Danach sitzt das Telefon sehr stabil auf und hält auch eine schnellere Fahrt auf losem Untergrund aus.
Fertige Schalen gibt es derzeit für iPhone, Samsung Galaxy S7 und S8. Alle anderen Telefone, kann man über ein sogenanntes “Universal Interface" mit jeder beliebigen Hülle nachrüsten. Diese Lösung habe ich allerdings nicht ausprobiert.
Für Telefonie, die nicht wasserdicht sind, hat Sp-Connect eine Regenschutzhülle im Angebot. Mir war wichtig für alle Gefährte, die ich derzeit nutze eine brauchbare Montage zu finden. Und das habe ich mit SP-Connect!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         am Sesselrad:
Am Utopia Sesselrad habe ich mehrere Varianten ausprobiert. Die praktischste Variante ist, der Ersatz der Lenkerholm Platte durch eine Montageplatte von SP-Connect. Damit das Telefon einen brauchbaren Abstand bekommt, montiere ich darauf einen kleinen Kunststoff Winkel, aus dem “Adhesive Adapter Kit”, auf den dann das Handy draufgedreht wird.
Damit ist es möglich mein Smartphone gerade und symmetrisch zu montieren. Sieht nicht nur gut aus, sondern funktioniert auch bestens! Dass es etwas über das Display vom Bafang drübersteht, merkt man beim Fahren nicht! Da der Winkel mit einer Schraube fixiert wird, kann ich das S7 auch variieren, falls mal die Sonne zu stark blendet, nahezu perfekt!

auf dem Etwow Roller: 
1_E-TwowHier habe ich die Halterung nur mit einem Klettband des “Universal Mount” an den Lenker befestigt. Das Band hat auf der Rückseite eine robuste, etwas klebrige Beschichtung. Dadurch bleibt die Halterung verdreh sicher.
Durchaus praktisch auch in der U-Bahn. Denn wenn der Roller neben meinem Sitz steht kann ich am Handy in der Halterung meine Zeitungs Feeds lesen, ohne das Telefon in der Hand halten zu müssen.

 

auf dem Mobiky Klapprad 1_Mobiky
Für das Mobiky Klapprad habe ich eine Lösung gefunden, die auch das zusammenklappen des Fahrrades weiterhin möglich macht. Ist es nicht ganz so einfach, aber hier hilft der Kunststoffbügel aus dem “Handlebar Mount”, den nötigen Abstand zu bekommen. So steht das Galaxy über den Bügeln des Klappmechanismus und kann dort sogar noch etwas in der Neigung verstellt werden! Da der Umfang des Bügels leider etwas zu groß war, habe ich mir hier mit einer Gummifolie aus meiner Bastelkiste geholfen.

Kombinationsmöglichkeiten
Falls ihr ein “normales” Fahrrad habt, wird aller Voraussicht nach das Standard Bike Set ohne Erweiterungen ausreichen!
Aber die Vielseitigkeit dieses Systems, für spezielle Anwendungen, wie Elektroroller oder Klapprad hat storage-wedge-case-set-2_grandemich beeindruckt. Ein kurzer Besuch bei SP Connect in Wien hat Funktionen meiner Testkomponenten hervorgebracht, die man auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt. Denn alle Komponenten die zusammengeschraubt sind haben eine nahezu stufenlose Drehbarkeit und können über dieses Drehelement mit beliebigen ähnlichen Komponenten verbunden werden. Dadurch entstehen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten !

Will man das Telefon montieren und noch einen USB Akku zum Aufladen dabei haben, bietet sich das “Wedge Case Set” an. Dieses hat insgesamt 3 Aufnahmemöglichkeiten dadurch kann man dort nicht nur das Telefon anbringen, sondern auch noch ein “Led Light”, falls man so etwas braucht.

Fazit:

Die Basisaufnahme Schale für das Smartphone ist robust, aber durch den Montagering auf der Rückseite merklich schwerer, als eine normale Kunststoffhülle.
Die Halterungskomponenten machen einen sehr durchdachten Eindruck und sind auf Wunsch beliebig kombinierbar!
Bei einer Standard Montage auf einem normalen Fahrrad wird das Standard Bike Set ausreichen, aber bei speziellen Gefährten ist es toll zusätzliche Montageoptionen zu bekommen!
Ich bin ab sofort mit SP-Connect Halterungen auf allen meinen Fahrzeugen unterwegs und werde herausfinden wie sich die Komponenten im Langzeittest machen 😉
Und wenn das alles gut klappt, SP-Connect hat auch noch einen Gürtelklip, Selfie Sticks, einen schwimmenden Griff und ein TriPod im Programm ….
Viel Potential für nahezu alle Einsatzmöglichkeiten, und da habe ich Halterungen für Auto, Motorrad und Golfwagen noch nicht mal erwähnt 😉

Quelle: sp-connect.de

Kategorie: Fahrrad, Innovative Technik | Tags: ,,,

Torrot City Surfer – elektrisches Klapprad mal günstig

Immer wieder höre ich, dass man unter € 2000,- kein brauchbares elektrisches Klapprad bekommt.
Stimmt nicht ganz! Das Torrot City Surfer kostet derzeit bei Vertical World € 1499,- und es hat einige interessante Eigenschaften.
Ich habe mir das Klapprad heute von Vertical in Wien für 1 Tag ausgeborgt um zu sehen, wie es sich fährt, das Torrot City Surfer.

technische Daten:web_160616_RAW_Torrot_Citysurfer_0315-1030x687

  • Aluminium Rahmen,
  • Federgabel von RST vorne,
  • Shimano Schaltung TX55 (7 Gang)
  • Scheibenbremsen (mechanisch)
  • Motor Bafang bürstenlos (36V / 250 W)
  • Akku LiOn 36V / 375 Wh)
  • Gewicht: 21 kg (inkl Akku)

Das Torrot sieht auf den ersten Blick nicht wie ein Elektrofahrrad aus, denn der Akku ist sauber im Rahmen integriert und der Bafang Motor sitzt in der hinteren Radnabe. Diese Antriebsart macht Vortrieb unabhängig der geschalteten Gänge. Man muss auch nicht kraftvoll treten, ein leichtes drehen der Pedale reicht schon web_sixtophoto-torrot-city-surfer-1476-1030x687dass der Motor in der stärksten Stufe sehr kraftvoll beschleunigt. Genau so flink ist er wieder aus, sobald das Fahrrad 25 km/h erreicht hat. Die gefederte Vordergabel sorgt für eine sanfte Fahrt.

Die Anzeige ist hübsch und zeigt Akkustand, Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit und Kilometerstand an. Es gibt 5 Unterstützungsstufen, durch die entsprechend Leistung und Endgeschwindigkeit geregelt werden können. Man kann damit auch eine Schiebehilfe aktivieren und das eingebaute Licht einschalten.

sixtophoto-torrot-city-surfer-1474-1030x686Der Akku kann mit dem mitgelieferten Ladegerät entweder durch eine Öffnung im Rahmen geladen werden, oder aber man nimmt den versperrbaren Akku heraus und lädt ihn extern. Das macht Sinn, wenn das Torrot im Keller oder Fahrradraum bleiben muss. Um den Akku zu entnehmen muss das Fahrrad ein Stück zusammengeklappt werden, also kein großer Aufwand.
Wer etwas mehr mit dem kleinen Fahrrad befördern möchte, kann optional einen Gepäckträger und eine verperrbare Transportbox dazu bestellen. In die Box passt ein Regengewand, das Ladegerät und eine kleine Handtasche locker rein.

Fazit:

Das Torrot City Surfer macht einen guten Eindruck. Die Verarbeitung ist schlicht aber stimmig, es ist alles da was man braucht. Sogar etwas mehr, denn Scheibenbremsen sind in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Optisch ein Hingucker, da der Akku im Rahmen und der Motor in der hinteren Radnabe nicht sofort auffällt. Wer nicht viel für ein hübsches elektrisches Klapprad ausgeben möchte, sollte sich das Torrot mal bei Vertical World ansehen und probefahren…

Vertrieb in Wien: vertical.world
Hersteller: http://torrot-motors.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Molzbachhof – mehr als nur Wellness

2017-06-20_Pool_174837_blogNun sind wir schon seit einigen Tagen hier am Molzbachhof und finden es wirklich toll.
Der Hof wurde 1969 als kleine Pension mit 6 Zimmern eröffnet und wird bereits in der dritten Generation geführt. Das Hotel wird gerade durch einen neuen Anbau erweitert.
Wir haben die Gelegenheit bekommen, schon vor der offiziellen Eröffnung ein Appartement im neuen Hoteltrakt zu testen. Unser Zimmer „Waldtraum“ mit 2 Schlafräumen ist mit viel Holz getäfelt und besitzt eine große teils überdachte Terrasse. Es ist schlicht und sehr gemütlich. Ein Liegeplatz, direkt am Fenster ist das Highlight, wie man auf den verlinkten Bildern sehen kann!

Wellness
2017-06-20_Saunabereich_175702_BlogDie Mitarbeiter am Molzbachhof sind nicht nur sehr freundlich, sondern auch immer motiviert, dem Gast jeden möglichen Wunsch zu erfüllen.  Der Wellness und Saunabereich ist großzügig ausgelegt. Massagen, spezielle Behandlungen in der Dampfkammer und mehrere kleine FKK-Außenbereiche sind vorhanden. Hier gibt es unzählige Plätze zum Wohlfühlen und alleine sein, sowie auch viele Möglichkeiten in Gesellschaft zu kommen. Ganz wie man möchte!
2017-06-21_Sonnwendfeuer_195428 - BlogSchwimmen kann man mit Badekleidung entweder im neuen beheizbaren Aussen Pool oder im Schwimmteich. Auch hier im Paradiesgartl gibt es viele gemütliche Plätze wo man entspannen kann. Zum Beispiel Hängesessel, Paarliegen oder Strandkörbe. Im Solestollen kann man bei einer Farbtherapie gut durchatmen. Auf Wunsch kann man viele individuelle Behandlungen oder Massagen buchen.

Für die Sonnwendfeier gab es ein riesiges Grillfest, mit Feuerturm und einem tollen Feuerwerk, welches wir von der Terrasse unseres Appartements aus, mit einem guten Glas Wein genießen durften.

Essen
Die Genuss Pension sorgt dafür dass wir den ganzen Tag über was zu Essen bekommen. Abends sogar jeden Tag ein 5 Gänge Menü! Das Essen ist wirklich vorzüglich und meist können wir im großen Gastgarten essen. 2017-06-21_Essen_085756 - Blog Auch das Frühstück kann man auf Wunsch im Garten genießen. Es gibt Früchte, frisch gepressten Orangensaft, Müsli, verschiedene Wurst und Käsesorten aus der Region. Mann kann sich selbst auf einem kleinen Kochfeld Speck braten, oder Eier in allen Variationen zubereiten. Auch selbstgebackenen Kuchen ist da. Alles was möglich ist kommt aus der Region, und dementsprechend gut schmeckt es auch.
Zu Mittag gibt es eine Suppe zur Auswahl und zusätzlich Salat vom Salatbuffet, so viel man mag. Fast schade, dass wir oft Mittags mit dem Fahrrad unterwegs sind…

Radfahren
Tagsüber machten wir einige Radtouren. Der 18 km lange Feistritztal Radweg führt von Trattenbach 2017-06-21_Am Fluß_120730 - Blogbis nach Höll wo er in den Thermenradweg mündet. Er führt fast direkt beim Hotel vorbei. Will man nur eine Richtung befahren, dann empfiehlt sich in Trattenbach zu beginnen, denn der Radweg führt von dort die meiste Zeit leicht Bergab! Wir fahren den Thermen Radweg weiter bis nach Aspang Markt, wo sich auch einen Bahnstation befindet. Der Radweg führt die meiste Zeit am Bach entlang und es gibt auch einige Einstiegsmöglichkeiten in den Bach, wo man sich im Knietiefen Wasser, die Füße etwas abkühlen kann.

FAZIT:
Der Molzbachhof ist wirklich eine tolle Möglichkeit einige Tage zu entspannen! Man wird hier zuvorkommend und freundlich betreut. Viele Möglichkeiten zur Entspannung und zum Auftanken werden geboten. Die Massagen sind gut und alles hat einem angemessenen Preis.
Die Zimmer im neuen Hotelteil sind zum großen Teil aus Holz, schlicht und sehr gemütlich.

Wir kommen nicht nur wieder, sondern werden hier auch unser nächstes Familienstellen Wochenendseminar im Herbst abhalten.
Der Workshop “Ahnen – Aufstellen – Seelenwellness” wird von 27. bis 29. Oktober 2017 stattfinden. Der Molzbachhof ist ein energetisch wundervoller Platz dafür. Anmelden kann man sich bereits auf unserer Webseite.

Das Seminar wird auch auf der Webseite des Molzbachhofs angekündigt. also wird es nicht lange dauern, bis alle Plätze vergeben sind 😉
Nähere Infos zum Wellnesshotel unter: https://www.molzbachhof.at

Kategorie: Reisen

Smartphone Halterung für Überall, mit SP-Connect

Die ideale Halterung für das Handy auf all meinen Fahrzeugen, suche ich schon seit sehr langer Zeit!
Bis jetzt hatte ich die geniale Silikon Halterung Finn im Einsatz. Leider kann man damit das Smartphone nicht besonders schnell montieren und entfernen!

Auf der Bikemesse am Rathausplatz habe ich Kontakt zu SP-Connect geknüpft. Die Halterungen von SP-Connect basieren auf einer Schale für unterschiedliche Smartphone Modelle, die man mit einem Dreh an der Gegenstelle befestigen kann. Und diese Gegenstelle ist eine doppelschiene, die sich sehr vielfältig, ja fast grenzenlos auf nahezu jedem Fahrzeug konfigurieren und kombinieren läßt.
SP-Connect hat mit heute ein ausführliches Testpaket zugeschickt. Darin befinden sich einige fertieg Sets und viele nützliche Einzelkomponenten. Hier ein kleiner Auszug:

1 x Handlebar Mount (eventiell für den Etwow Roller!)
1 x Bike Bundle Universal (für mein Utopia Sesselrad)
1 x Wedge Case Set
1 x Universal Mount
1 x Clamp Mount

Ich werde während meiner nächsten Urlaubswoche bei längeren Radtouren einige der Kombinationen testen! Mal sehen welche Varianten ich finde…..

Kategorie: Fahrrad, GPS-Navigation

Bitcoin Vortrag bei Digital Society

Heute war ich in einem sehr interessanten Vortrag über Bitcoins von Digital Society.

Bitcoin Vortrag

Max Tertinegg, Mitbegründer von coinfinty in Graz hat das Thema sehr kompetent und interessant vorgetragen und mich inspiriert mich etwas näher mit den Bitcoins auseinander zu setzen.

Die ersten Bitcons, oder besser die ersten Satoschis habe ich schon gekauft.
Mal sehen, was dabei rauskommt….

Kategorie: Innovative Technik | Tags:

Bafang – das neue Display DPC-10

2017-05-29 c963Als ich den Bafang 8Fun im September 2015 bekam, war das C-963 das aktuelle Display (linkes Bild). Mich hat bei diesem immer gestört dass man nicht die Geschwindigkeit und den Tageskilometer auf einem Blick haben konnte. Stattdessen wurde die gerade am Motor verbrauchte Leistung angezeigt. Nicht uninteressant, aber nach 2 Jahren nicht mehr wirklich spannend!

Nachdem mein Utopia unlängst 10.000 km am Tacho hatte, war die Gelegenheit günstig ein neues Display (Tacho) anzuschaffen.

Nun fahre ich seit ca. 2 Wochen mit dem neuen Display DPC-10 von Bafang (Bild rechts).  Leistung kann ich nun nicht mehr abrufen, dafür habe ich endlich die gefahrenen Kilometer und die Geschwindigkeit im Blick ohne rumdrücken zu müssen. Das Display hat noch einige andere Vorteile.2017-05-29_Bafang neuer Tacho

  • Display kann mittig zentriert montiert werden
  • Anzeige ist sehr groß und daher gut ablesbar
  • automatische Beleuchtung
  • USB Anschluss zum Laden von Smartphones
  • Bedienungselement extra am Lenker
  • detailliertere Batterieanzeige

Handy Laden
Der USB Ladeanschluss am Display funktioniert nur, wenn man beim Einschalten des Displays das Smartphone schon angeschlossen hat. Leider kann das Display nur 500mA Strom abgeben, was für die meisten Smartphones leider gerade mal zur Ladeerhaltung reicht, wenn das Display eingeschaltet ist ;-( Das ist sehr schade, entspricht aber den technischen Spezifikationen von USB 2.0

automatisches Licht
Die automatische Beleuchtung ist wirklich sehr praktisch und kann in den Einstellungen des Displays individuell konfiguriert werden. Ein gutes Video wie man das Display konfigurieren kann, gibt es auf Youtube zu sehen.

Fazit:
Wenn ihr ein großes, gut ablesbares Display für den Bafang Motor sucht, seid ihr mit dem DPC-10 gut beraten. Das Laden des Smartphones mit diesem geringen Strom ist für mich kein Kaufkriterium, denn das kann jede PowerBank besser! Das Zurücksetzen des Tageskilometer ist etwas aufwendig, aber sonst kann ich das Display empfehlen. Bei Backwind.at könnt ihr das Display nicht nur kaufen, sondern bekommt es auch gleich perfekt montiert und eingestellt

Videovorstellung DPC-10 auf Youtube

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad | Tags: ,

Segwaytreffen – MAMS 2017 in Steyr

Heute geht das internationale Segwaytreffen in Steyr zu Ende. Eine Woche wo wir viel Gelegenheit hatten und zu amüsieren, auszutauschen und viel Segway zu fahren. Angeblich haben wir in dieser Wochen über 300 km auf dem Segway gestanden.
Kanutour, Rätselrally, Night Glide und viele spannende Erlebnisse wurden uns von Boris und seinem Team präsentiert. Danke für die viele Mühe die ihr euch macht um uns in dieser Woche so viel Spaß zu bereiten!

Hier habt ihr einige Video Eindrücke von unseren Erlebnissen. Danke Gilbert für die Videos…

Kurz Teaser Best of Mams: https://youtu.be/0OHjHmyVQJ4

Oder etwas mehr Eindrücke:
Freitag Abend: https://youtu.be/_FEZ9QcE-y8
Samstag: https://youtu.be/6vZvpWFY7tU
Sonntag: https://youtu.be/N0hVvFiIGP4

Viel Spaß beim Anschauen 😉

Kategorie: Zeit mit Freunden | Tags:

Aktshooting am Fahrzeughof

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Wie schon oft, hatte ich heute wieder ein von CF1 organisiertes Fotoshooting. Diesmal war Ava Dvorak unser Modell. Da es zu einigen kurzfristigen Absagen kam, hatte ich diesmal vorher keine Info über das Modell. Gut so, denn ich hätte voraussichtlich abgesagt 😉

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Der erste Eindruck von Ava war eher gemischt, denn ich mag weder große Tätowierungen noch Gesichtspiercings bei einem Modell.

Ava hat es allerdings durch ihr perfektes Posing geschafft, dass mir dann doch das eine oder andere gute Foto gelungen ist. Sie hat Erfahrung und speziell in oder auf den Fahrzeugen kommt sie mit dem “böse Mädchen Image” authentisch rüber.
Wenn ihr auf Tatoos und Piercings steht, und ein sehr freizügiges Modell wollt, kann ich euch Ava empfehlen.
Mein nächstes Modell wünsche ich mir wieder mit etwas weniger Farbe und Metall auf seiner Haut 😉

Kategorie: Fotografieren

Utopia Phönix 10.000 km ….

20170514_Tacho_10000Vor knapp 5 Jahren habe ich mein Utopia Phönix gebraucht gekauft. Heute hat mein Utopia Phönix Sesselrad ein rundes Jubiläum! Am Tacho stehen 10.000 km !!
Ich kann zwar nicht genau sagen wie viele Kilometer mein Utopia schon hatte, als ich es als Vorführmodell bekam. Ich vermute sogar ich habe damals den Tacho zurückgesetzt.
Aber ich weiß dass ich es mit ALLEN Sunstar Motoren mindestens 3500 km und mit dem Bafang 8fun mindestens 4000km gefahren bin. Das ist schon was 😉
Inzwischen hat das tolle Fahrrad von Utopia viele Änderungen und Verbesserungen erfahren.

  • April 2012 wird der erste Elektromotor eingebaut, ein Sunstar S03
  • Juli 2012 die ersten 1000 km, Entfernen des unnötigen Vollkettenschutz
  • August 2012 Erweiterung Handyhalter, Ladegerät über Dynamo, neue Sitzbespannung
  • September 2012 – Erweiterung Fahrradtaschen und Transport Träger für Klickfix
  • April 2013 – neuer Lenker und Luftfederung hinten
  • Mail 2013 – Upgrade auf Sunstar S03+
  • August 2013 – BMX-Dämpfergabel vorne (die beste Erweiterung die ich je eingebaut hab 😉
  • August 2013 – erster Getriebeschaden S03+
  • Juli 2015 – zweiter Getriebeschaden S03+
  • August 2015 – Motortausch Sunstar auf Bafang 8fun

Seit dieser Zeit läuft mein Utopia ohne Probleme. Der Bafang Motor h2017-05-17 Utopiaat inzwischen schon genau so viele Kilometer drauf, wie alle Sunstar Motoren mit mehreren Zahnkränzen zusammen. Er ist also sehr zu empfehlen!
Speziell auch deshalb, weil er mein Utopia Phönix mit knapp 30 kg Leergewicht und mir (knapp 90 kg) nach einer Anpassung der Übersetzung auf knapp 30 km/h beschleunigt, wenn ich ihm etwas helfe. Und das nun schon mehr als 4000 km lang.

Zeit mal danke zu sagen!
Aauch meinem Freund Michael von backwind.at, der nicht müde geworden ist, die vielen Verbesserungen und teilweise auch etwas kranken Ideen in mein Utopia einzubauen!
Danke Michael l!!
Zum “Geburtstag” gibt es heute ein neues Display für den Bafang Motor und neue Bremshebeln mit automatischer Motorabschaltung für die Magura Luise Scheibenbremse.

Ich wünsche mir noch viele 1000 km mit diesem tollen Fahrrad!
Denn auch wenn Utopia dieses tolle Ding inzwischen nicht mehr produziert, es ist die angenehmste Art Radzufahren die ich kenne!!
Alle meine Erlebnisse mit diesem tollen Fahrrad gibt es in der Rubrik „Utopia“ in der Schlagwortliste

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad | Tags: ,

Add-e Elektromotor zum Nachrüsten

Heute durfte ich mir von Vertical World ein sehr interessantes Antriebskonzept ausborgen.
Den Add-e Motor, der über eine Antriebsrolle auf das Hinterrad eines Fahrrades wirkt.
Die Montage ist angeblich auch von ungeübten Personen innerhalb von ca. 90 Min durchzuführen.

Technik – Motor
Die DriveUnit ist das Herzstück des Antriebsystems. Äußerlich unscheinbar, sind nur die Reibrolle und der Schwingarm erkennbar, im 2017-05-05 Add_e1Inneren ist modernste Elektronik und Sensorik verbaut. Das eloxierte Aluminium Gehäuse ist dabei gleichermaßen Motoraufhängung als auch “Schnellmontage Schnittstelle”.

  • Gewicht: < 1 kg
  • Abmessungen: 80 x 70 x 70 [mm]
  • Nominalleistung: 250 bzw. 600 [Watt]
  • Geschwindigkeit: 25 bzw. 45 [km/h]

Technik – Akku
2017-05-05 Add_AkkuDer Lithium Polymer Akku inkl. Ladeelektronik ist vollständig im Inneren der Aluminiumtrinkflasche versteckt. Im Boden der Flasche sind die Batteriekontakte eingearbeitet. Zur Leistungsverstellung dient der Trinkflaschenverschluss und erfordert kein weiteres Bedienteil.

  • Gewicht: 1kg
  • Kapazität: 9 Ah
  • Spannung: 25 Volt (Ladeschluss)
  • Reichweite: bis 60km *
  • Ladezeit: ~4h *

Praxis:
Der innovative Motor hat mich sehr überrascht, denn ich habe ihn massiv unterschätzt.
Verbaut auf einem leichten Rennrad ohne Gangschaltung (Singelspeed) hat der Motor zwar nicht viel Gewicht anzutreiben, aber dafür ist etwas mehr Kraft nötig die fehlende Gangschaltung auszugleichen.

Nach 2-3 Umdrehungen der Pedale setzt der 600 Watt starke Motor in meinem Testrad kraftvoll und merklich hörbar ein. Ist der Motor nicht auf 25 km/h begrenzt und die richtige Übersetzung verbaut kann er locker 35 km/h und mehr erreichen! Ich war sehr überrascht wie kraftvoll der Motor unterstützt!
Da kann sich fast jeder Radnabenmotor locker verstecken!
Allerdings ist er auch relativ laut, wie man in meinem kurzen Video sehen und hoffentlich auch hören kann

Der Trinkflaschen Akku mit ca. 200 Wh ist bei meinem Test nach knapp 20 km leer.
Allerdings hatte ich bei dieser Testfahrt fast immer die volle Leistung aktiviert. Einstellen kann man diese über den Drehregler an der Oberseite des Trinkflaschen Akku. Geht man es mit mehr Eigenleistung und einer niedrigeren Stufe an, kommt man damit nach Herstellerangaben bis zu 60 km weit.

Fazit:
Der Add-E ist ein durchaus interessanter Motor, der durch sein leichtes Gewicht und die kraftvolle Unterstützung auffällt. Der Akku ist zwar unscheinbar und sieht aus wie eine echte Trinkflasche, ist aber mit 200 Wh nicht unbedingt für längere Vollgastouren gebaut. Will man aber eigentlich eh Radfahren und braucht nur ab und zu eine kleine Unterstützung, ist dieses Antriebskonzept ideal!
Nicht nur weil es relativ leicht ist, sondern auch weil der Motor nur dann am Rad anliegt, wenn er auch benutzt wird. Wird er nicht verwendet, dann gibt es keine Verbindung zum Antriebsstrang und daher auch keine Beeinflussung oder Abnutzung. In diesem Fall hat man ein Fahrrad, das ca. 2 kg schwerer und wie gewohnt bedienbar bleibt.
Wirklich gut gemacht!

Quelle:
Bezug über Vertical World in Wien
Hersteller Seite
Link zum Interview mit dem Erfinder von Add-e

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Innenjalousien mit Z-Wave betreiben ?

2017-04-02 movez1Heute habe ich ein interessantes Projekt gefunden.
 MOVEZ ist ein kleiner Motor mit Z-Wave Steuerung mit dem man jede Art von Innenjalousien steuern kann. Es sind sowohl Jalousien mit Schnur als auch die mit den kleinen Kugelzügen verwendbar. Für jede Bauart sind im Lieferumfang spezielle Antriebsräder enthalten, die entsprechend auf den Motor draufgesteckt werden müssen.

Der kleine Kasten hat einen Akku drinnen und kann mit USB oder einem kleinen mitgelieferten Sonnenkollektor direkt durch das Fenster aufgeladen werden an dem er montiert ist. Befestigt wird er entweder mit einem starken Klebeband, oder mit Schrauben.

Der Preis von € 69,- ist durchaus OK, sofern das Gerät nicht der absolute “Plastikbomber” ist. Um das herauszufinden habe ich vor einigen Tagen meine Bestellung auf der Indiegogo Webseite abgesetzt. Die Auslieferung sollt eigentlich schon begonnen haben, somit hoffe ich meinen MoveZ  bald zu bekommen…

Interesse?
Hier gibt es ein Youtube Video wo man die Funktionsweise sehr gut sehen kann…

Kategorie: Haussteuerung | Tags:

Elektroautos und der IG-L Hunderter – Schildbürgerstreich ?

Heute lese ich auf Futurezone, dass der Verfassungsgerichtshof bestätigt hat, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft auch für Elektroautos gelten!

2017-04-06 iglDas ist meiner Meinung nach der größte Schildbürgerstreich des Jahres, denn die Argumentation ist nicht nur lächerlich, sondern beweist auch, dass durch den Boom der Elektroautos gewisse schwach durchdachte Regelungen nun bald nicht mehr durchgesetzt werden können.
Schon 2011 gab es so eine Geschichte. Damals versuchte man noch zu argumentieren dass auch Elektroautos durch ihren Reifenabrieb Schadstoffe “ausstoßen”.
Jetzt ist die Begründung, dass es in diesen 100er Zonen dann zur Verwirrung wegen unterschiedlicher Geschwindigkeiten kommt.
Das klingt schon sehr danach als suche man verzweifelt nach einer Argumentation! Denn auf einer dreispurigen Autobahn werden IMMER unterschiedliche Geschwindigkeiten gefahren, dafür gibt es ja auch mehrere Fahrspuren.

2017-04-06 grüne TaferlnEs wird also Zeit endlich zu akzeptieren, dass Elektrofahrzeuge, von gewissen Regeln die bisher “für Alle” gegolten haben einfach auszunehmen sind. Oder man überlegt sich angepasste Gesetzte, damit solche lächerlichen Argumentationen nicht mehr nötig sind.

Eine eindeutige Kennzeichnung von Elektroautos ist ja sein 3.April 2017 mit den grünen Kennzeichen möglich! Also könnte man sie auf der Autobahn durchaus unterscheiden 😉

Quelle: Futurzone.at
grüne Kennzeichen: Nachrichten.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

ZERO DS – Elektromotorrad mit Biss

2017-04-05 Zero WEBAls ich heute auf einen Kurzbesuch bei Vertical im Arsenal vorbeischaute, staunte ich nicht schlecht! Der ganze Verkaufsraum ist voll mit geilen Motorrädern. Und ALLE sind elektrisch angetrieben!

”Echte” Motorradfahrer für Elektromobilität zu begeistern ist sicher nicht leicht. Da geht es oft um Drehmoment, Beschleunigung und Sound.
Letzteren hat die Zero DS gar nicht. Nahezu geräuschlos beschleunigt das Motorrad während meiner Probefahrt.
Dafür kann sie bei der Beschleunigung und Drehmoment ohne Probleme bei der Oberklasse mithalten. Und das Ganze ohne schalten zu müssen!
Wirklich beeindruckend, wie das Ding abgeht. Selbst im Eco Modus kann man damit ca. 80% der PKW, die einem in der Stadt so begegnen ohne Probleme abstauben. Schaltet man dann in den Powermodus2017-04-05 Zero DS, erhöht sich der Prozentsatz meiner Meinung nach auf über 95%!
Dabei ist die Zero DS noch nicht das schnellste Motorrad aus der Zero Familie.
Die Zero DS macht wirklich Lust auf mehr und der Dauergrinser im Gesicht verschwindet nur sehr langsam wieder 😉
Ich ertappe mich bei der Testfahrt schon auf der Auffahrtspur zur Autobahn, als ich merke, dass ich eigentlich schon weit mehr als 30 Minuten unterwegs bin und gar keine Autobahnvignette habe!
Dieses Motorrad hat Potential für einen längeren Praxistest, mal sehen ob ich das hinbekomme…….

Fazit der kurzen Begegnung:
GEIL!!! Leider ist es der Preis auch denn die Zero DS beginnt bei ca. € 16.000 und das ist noch nicht die teuerste 😉
Wer mehr über dieses Motorrad wissen möchte: www.zeromotorcycles.com.
Oder ihr macht es wie ich und kommt zu Vertical auf eine Probefahrt

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Neuigkeiten vom Bikefestival 2017

Schon etwas her, aber nicht minder interessant. Am heurigen Bikefestival am Rathausplatz gab es einige Neue Fahrräder zu bewundern. Der Trend zu spezialisierten Lastenfahrrädern zeigt, dass es bereits ein Umdenken gibt! Das Anliefern von Waren in der Wiener Innenstadt mit dem Fahrrad, wird immer 20170401_UrbanArrow_blogattraktiver! Speziell im Bereich um den Stephans Platz kann man mit dem Auto oder LKW nur sehr beschränkt zufahren. Mit dem Lastenfahrrad ist das kein Problem!
Daher gab es heuer einige interessante Lastenfahrräder mit Elektroantrieb von Bosch zu sehen. Da diese Räder relativ schwer sind, macht es natürlich hier besonders viel Sinn einen leistungsfähigen Elektroantrieb einzubauen.

Ich durfte einige der Fahrzeuge probefahren und war überrascht, wie leicht und präzise sich die meisten Räder fahren lassen! Speziell das UrbanArrow machte trotz des langen Radstandes einen sehr guten Eindruck. In die Wanne vor dem Fahrrad kann man locker 2 Kinder reinsetzen, oder entsprechend viel Ladegut. Durch den Elektroantrieb ist 20170401_mk1e_bloges sehr leicht zu bewegen und es macht viel Spass damit unterwegs zu sein.

Das MK1-E ist mit einer Zweiradlenkung und einer Wetter sicheren Kabine ausgestattet. Auch hier lassen sich ohne Probleme 2 Kinder, oder Ladegut unterbringen. Vorteil hier, dass die Kabine verschlossen werden kann und damit die Kids auch bei starkem Regen trocken bleiben. Was den Fahrer betrifft, ist das eine andere Geschichte 😉

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Marriot – Brunch der Superlative

20170402_120228 Nachspeise BlogHeute sind wir zu einem Brunch eingeladen. Ein Geschenk unserer lieben Freundin!
Andrea und ich waren schon mal im Marriott frühstücken. Es war zwar nicht schlecht, aber herausragende Highlights gab es nicht. DAS sollte sich diesmal ändern!

Der Sonntagsbrunch im Wiener Marriott Hotel am Parkring ist eines der leckersten Büffets das wir bisher erleben durften! Es beginnt zwar erst um 12.00 Uhr, d20170402_124536 - Steak Blogas ist für uns leider schon sehr weit entfernt von der Zeit wo wir normalerweise frühstücken! Aber das Warten zahlt sich aus!

Es gibt nicht nur erlesenste kalte Vorspeisen, wie Lachs oder Beef Tartar, sondern auch frisch zubereitete Speisen. Von Ham and Eggs, bis zum Filet Steak ist alles vorhanden.
Man sollte allerdings, bei den ersten Gängen 20170402_120245 Nachspeise Blogvorsichtig sein, damit noch etwas Platz ist, für das ebenso erlesene Nachspeisen Büffet. Hier ist der Schokobrunnen, mit frischen Früchten nur eine Randerscheinung! Bei dieser reichen Auswahl ist es nicht einmal möglich alles was angeboten wird, zu kosten bevor man satt ist 😉

Fazit:
Der Preis von € 50,- ist zwar gehoben, aber das Angebot entspricht diesem Preis!
Wir werden zwar aus budgetären Gründen hier keine Stammgäste, aber zu besonderen Anlässen sieht uns das Marriott sicher wieder! Es war der leckerste Brunch seit langer Zeit…

Kategorie: Essen & Trinken

Bikefestival am Rathausplatz

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Wie jedes Jahr war ich heuer wieder auf dem Bikefestival  am Rathausplatz.
Dort gibt es nicht nur spektakuläre Stunts auf der großen Rampe zu sehen, sondern auch viele Neuigkeiten der interessantesten Fahrradhersteller.

Diesmal gab es sehr interessante Lastenräder zu sehen und auch Probezufahren. Einige interessante Roller habe ich auch gefunden, mal sehen ob sich daraus einige Testberichte ergeben ….

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Wechsel von Touchdown auf Nine

Emails am Smartphone sind für mich ungemein wichtig. Daher habe ich meine Mails auch über Hostet Exchange auf allen meinen Geräten synchronisiert.
Auf meinem Android Smartphone verwendete ich für Kalender, Kontakte und Email bis vor Kurzem die Software TouchDown für Android. Nach vielen Jahren hervorragender Dienste wurde diese Software allerdings von Symantec gekauft und in Kürze hatte sie die absolut unbrauchbare Bedienoberfläche!
Danke Symantec, denn jetzt ist sie genau so unbedienbar, wie eure anderen Programme….
Da es mir seither nicht mehr möglich ist damit effizient zu arbeiten, habe ich mich nach einem besseren Programm umgesehen.

2017-04-05 nine kalenderAuf Android gibt es zwar viele Programme für Email, aber nur sehr wenige die mit Hostet Exchange wirklich umgehen können. Ja ich weiß, inzwischen können das auch die Standardprogramme von Android recht gut. Ich will aber eine Software die ich nicht nur einfach und intuitiv bedienen sondern auch umfangreich individuell konfigurieren kann! Davon sind die im Android Betriebssystem mitgelieferten Programme leider sehr weit entfernt.

Nach kurzer Suche bin ich über Aqua Mail und einige andere nicht nennenswerte Ausflüge bei dem relativ neuen Produkt Nine Outlook for Android gelandet. Diese Software synct nicht nur  hervorragend mit Exchange, sondern ist auch sehr intuitiv zu bedienen! Zusätzlich kann man sie sehr umfangreich auf die eigenen Bedürfnisse einstellen, das mag ich!

2017-04-05 nine MailDas Programm kann mit den Exchange Foldern umgehen und diese auch syncen. Außerdem ist es auch möglich die Kategorien aus dem Exchange zu verwenden und diese im Kalender entsprechend farblich anzuzeigen. Das ist für mich sehr wichtig, da ich Termine nach Farben visualisiert habe und diese Funktion auch auf dem Smartphone nutzen kann.

Nach einem kurzen kostenlosen Test, habe ich das Programm unlängst gekauft und bin nun sehr schnell umgestiegen ohne nennenswerte Probleme bei der Umstellung zu haben. Nine ist sehr detailliert konfigurierbar, hat einen sehr hübschen Kalender und die Email App kann mit frei konfigurierbaren Wisch Aktionen die Emailflut sehr effizient bereinigen. Die App kann kostenlos 30 Tage lang getestet werden!
Wenn man Nine länger als 30 Tage verwenden möchte, dann werden ca. € 10,- für eine dauerhafte Lizenz fällig. Das ist ein guter Preis für diese tolle App…

Kategorie: Android

Hausautomatisierung mit Fibaro – Folien vom Vortrag

Gestern war mein Vortrag über das Fibaro Smart Home.
Falls ihr Lust habt, euch die Folien des Vortrages herunterzuladen:

Kategorie: Haussteuerung

Elektroroller – Reichweite und Kosten

Unabhängig von den Anschaffungskosten, werde ich immer wieder die selben Dinge gefragt. Ich habe mal ein paar Antworten zusammengestellt, die ich mit dem Etwow V3.5 “erfahren” habe.

2017-03-17_Reichweite 18km - KleinWie weit kommt man mit einer Ladung:
In meinem Praxistest knapp 20 km. Allerdings ist das sehr stark abhängig vom Gewicht des Fahrers (in meinem Fall ca. 85kg) und der Strecke die man fährt. In meinem Fall habe ich ca. 5% Bergauf und der Rest ist relativ gerade. Damit komme ich in meinem Test auf 18,3 km bis der Roller leer ist. Am Anfang geht die Akkuanzeige relativ schnell auf die Hälfte runter, erholt sich aber dann wieder. Überraschend war, dass ich mit KEINEM Akkustrich noch ca. 2,5 km gefahren bin, bis der Kleine wirklich leer war. Leer bedeutet, dass der Roller merklich an Kraft verliert und dann sollte man ihn auch möglichst abschalten um den Akku zu schonen!

2017-03-17  Stromverbrauch1Wie lange lädt der Roller:
Wenn er komplett leergefahren ist, dann braucht er ca. 2,5 Stunden bis er wieder zu 85% voll ist. Bis zu 100 % dauert dann noch ca. 1 Stunde
Dabei verbraucht er die meiste Zeit 130 Watt und gesamt 0,27 kWh.
Die genaue Ladekurve kann man auf dem Bild rechts gut sehen.

Was kostet eine Vollladung:
Je nach Stromtarif kostet das dann zwischen 5-8 EuroCent für eine Strecke von 20km.
Stromverbrauch ausrechnen: http://www.stromverbrauchinfo.de
Ganz schön günstig, wenn man im Vergleich dazu ein Mofa rechnet, welches auch nicht viel schneller fährt 😉
Noch dazu bin ich mit dem Etwow am Radweg unterwegs und kann ihn in der U-Bahn mitnehmen, das geht mit dem Mofa nicht!

Diese Vergleichswerte sind natürlich in geringer Modifikation auch auf andere vergleichbare Fahrzeuge umzusetzen. Als Nahverkehrslösung für die Stadt mit U-Bahn Unterstützung gibt es derzeit nix besseres ….

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Etwow Version 3.5 – Modellpflege und neue Farben

Seit heute habe ich wieder einen Etwow Roller von Backwind. Michael hat mir diesmal einen brandneuen Etwow der Version 3.5 in rot besorgt. In diesem Modell sind nun alle Erkenntnisse von Etwow und von Michael in einem Fahrzeug vereint.

Serienmäßig dabei:2017-03-16 Etwow

  • Beleuchtung vorne und hinten
  • Bremslicht
  • neue Griffe (etwas dicker als bisher)
  • neue Farben (rot, giftgrün)
  • Lichtautomatik kann nun abgeschaltet werden.

Erweiterung von Backwind:

  • Spritzschutz für Kleidung (vorne und hinten)
    SEHR wichtig, wenn man auch bei Regen mit schöner Kleidung fährt
  • Klickfix Halterung für Klickfix Vario Rack
  • Seitenreflektoren (Fahrradverordnung)

Nach einigen Tests von ungefederten Rollern ist mir eines sofort aufgefallen. Der Etwow fährt sich einfach sensationell weich und angenehm. Ich werde den Neuen nun mal einige Zeit EINfahren und dann mal einen Reichweitentest machen…..

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Clubabend Hausautomatisation am 23.März

2016-02-24 Fibaro RaeumeNun ist ein Jahr vergangen, seit ich mich entschlossen habe, mein Haus etwas smarter zu machen.
Wenn ihr erfahren wollt, was ich inzwischen umgesetzt habe und welche Erfahrungen ich machen durfte, kommt am 23.März 2017 zu meinem Clubabend im Rahmen des Clubcomputer.at nähere Infos zum Ort gibt es auf der Anmeldeseite!

Es gibt folgende Themen:

  • kurze Grundlageninfo was genau ich verwende und warum
  • Erfahrungswerte des letzten Jahres
    Welche Funktionen habe ich realisiert
    Was machte Sinn, was habe ich wieder verworfen!
    Welche Hardware habe ich getestet und was davon habe ich eingebaut.
  • Praxisbeispiele und Lifedemo, soweit wie möglich.
  • Meine Meinung zur Sicherheit
  • Antworten auf eure Fragen

Interesse?
Bitte rechtzeitig auf der Clubseite anmelden, denn die Plätze sind limitiert!
Der Vortrag ist kostenlos!

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Elektroroller Micro emicro One nach 10 Tagen Praxis

2017-02-21 emicro_001Nun habe ich den emicro One von Micro (=emicro) seit fast 2 Wochen im Praxistest. Unsere anfänglichen Missverständnisse sind ausgeräumt und ich komme seither gut mit ihm zurecht! Der Kleine hat wieder Erwarten durchaus Potential mir im Praxis Einsatz Freude zu machen!

Bis jetzt habe ich mich immer bevorzugt mit Fahrzeugen bewegt, die keine Kraftanstrengung benötigten. Damit waren auch längeren Strecken (bis 20km) eher akkubedingt begrenzt.
Das ändert sich mit dem eMicro, denn er braucht körperliche Unterstützung beim Fahren!  Längere Strecken , wie 20 km, damit zu fahren, ist anstrengender und braucht merklich mehr Zeit. Daher ist er wirklich nur für die letzten Kilometer gedacht, was auch durch die Akkureichweite von weniger als 15 km vorgegeben ist. Ein etwas anderes Bewegungsprofil erschließt sich also für mich.
Ich fahre wirklich nur die Strecken mit dem Roller, die nicht anders möglich sind.

Bedienung
Die Akkuanzeige mit 4 Leuchtdioden im hinteren Teil des Trittbretts ist die einzige Information, die man bekommt. Über die Kreisförmige glatte Fläche kann die stärke der Unterstützung über einen Steuerungschip eingestellt werden. Mehr Bedienungselemente gibt es nicht. Wird das Hinterrad gedreht, erwacht der Roller zum Leben und beim 1. bis 2. Anschieben setzt die Unterstützung ein. Damit ist gesichert, dass der Kleine nur dann aktiv ist, wenn man ihn auch braucht. Das hat während meines Tests immer zuverlässig funktioniert und es gab nie das Bedürfnis weiterer Bedienelemente. Die Ladebuchse auf der rechten Seite im Trittbrett ist taktisch gut untergebracht und war auch nach einer Fahrt im Regen nicht nassgespritzt.
Der Ladevorgang dauert nur wenige Stunden, wobei ich den Roller in meinem Test nicht leer gefahren habe.

Fahren
Beim Fahren mit dem kleinen Roller muss man sich mit dem automatischen Antriebskonzept etwas anfreunden. Knopf drücken und Losfahren ist mit dem emicro NICHT!. Man muss nicht nur kräftig antauchen, sondern auch in gewisser Regelmäßigkeit, damit der Roller in Bewegung  bleibt. Das ist einerseits manchmal mühsam, allerdings bleibt der Körper in Bewegung, was grundsätzlich ja wünschenswert ist. Hat man den Roller dazu gebracht die Unterstützung zu aktivieren, dann setzt diese auch Kraftvoll ein. Hier sollte man sich langsam an Steigerungsstufen herantasten, sonst wird man, wie ich beim ersten Mal möglicherweise überrascht …

2017-02-21 emicro_front_001Die kleinen Räder und die fehlende Federung machen wirklich nur auf ebenem Untergrund Spaß. Selbst etwas mehr Streusplitt sorgt schon dafür, dass der automatische Antrieb unmotiviert schwach wird. Das ist auch gut so, denn auf unebenem Untergrund will man mit diesem Roller nicht schnell fahren! Auf gerader Strecke, wie dem Radweg von Simmering nach Schwechat, bin ich aber durchaus auch mal länger mit 20 km/h unterwegs. Das sorgt nicht nur für ausreichend Bewegung meines Körpers, sondern ist auf längere Zeit durchaus schweißtreibend. Steht man zu weit hinten am Brett und tritt kräftig an, kann es passieren, dass der Kleine das Vorderrad kurz entlastet und dann seitlich ein wenig versetzt. Ist auch klar, denn der Motor ist im Hinterrad und der Akku unter dem Trittbrett. Man gewöhnt sich aber schnell daran weit vorne zu stehen.

Bei schnellerer Fahrt ist der Roller durch den kurzen Radstand merklich unruhiger als mein Vergleichsfahrzeug eTwow. Nicht besorgniserregend, aber erwähnenswert. Der Wendekreis ist dafür vorbildlich, denn der Lenker kann komplett um 360 Grad gedreht werden, da es vorne weder Kabeln noch Antrieb gibt.

Bremsen
Das Bremsen ist sehr einfach. Man tritt leicht auf den hinteren Kotflügel und es setzt eine merkliche Rekuperation ein. Soweit so perfekt! Das Ausrollen aus der Fahrt, wie es mit anderen Fahrzeugen möglich ist, gestaltet sich mit dem dem Roller etwas kniffelig. Denn er versucht möglichst optimal auch den Auslauf elektrisch zu unterstützen. Somit kann es durchaus sein, dass er kurz vor dem Stillstand noch mal eine kleine Beschleunigung durchführt. Speziell vor engeren Kurven langsamer werden ist somit nicht immer einfach. Ist man in Fahrt und es kommt eine Situation in Sichtweite wo man vielleicht bremsen muss, sollte man damit rechnen und jedenfalls schon den Fuß auf der Bremse haben!
Hat man diese Grundregel verinnerlicht, kommt man mit dem emicro ganz gut zurecht.

Beladung
Ich habe ja auf meinen Testfahrzeugen immer eine Klickfix Halterung drauf. Der emicro One ist dafür nicht geeignet, denn der gesamte Roller hat nur 7,5 kg und der Lenker ist daher nicht für die Montage von Gepäck geeignet! Ich habe gerade mal ein kleines LED Licht und eine Klingel montiert. Alles was man transportieren will,  sollte also in einen Rucksack und nicht in irgendwelche Taschen, die am Lenker baumeln…

wo fährt man damit?
Mit dem emicro wird man eher auf dem Gehsteig fahren müssen, denn die Entfaltung der Geschwindigkeit überschreitet die 20 kn/h Grenze eher selten! Auf der Straße macht er keinen Spaß und durch das dauernde anschieben wird man sich dort auch keine Freunde machen. Deshalb erwische ich mich oft instinktiv den Gehsteig zu bevorzugen. Schiebt man kräftig an, muss man allerdings gut auf Häusereingänge aufpassen, sonst ist mit fast 20 km/h Ärger vorprogrammiert Zwinkerndes Smiley
Am liebsten war mir für den eMicro ein gut asphaltierter Radweg, dort ist man mit dem Fahrzeug gut aufgehoben.
In den Öffis ist der Kleine wesentlich besser zu verstauen als der E-Twow, das ist sehr praktisch. Auch dass er wesentlich leichter ist, merkt man jedes Mal wenn man irgendwo aus oder einsteigt. Strecken bis maximal 5km sind mit dem emicro durchaus ok, aber nur wenn es eben ist. Alles was darüber ist wünsche ich mir ein anderes Fahrzeug.

Fazit
Der eMicro ist mit 7,5 kg Gewicht der leichteste elektrisch angetriebene Roller, den ich bisher fahren durfte. Auf ebenem Untergrund fährt er sich toll. Wenn man sich ein wenig mit dem Antriebskonzept befasst, kommt man auch zu sehr brauchbare Unterstützung durch den Elektromotor. Das klappt selbst bei Steigungen, aber nur wenn man auch kräftig mithilft. Das Fahrverhalten ist ähnlich wie bei allen Rollern mit kleinen Rädern und kurzem Radstand. Im Vergleich zum Referenz Roller E-Twow fährt er sich etwas nervöser und wesentlich härter. Als Fahrzeug für die letzte Meile durch sein Gewicht die optimale Lösung für Leute, die sich gerne auch etwas bewegen möchten. Ich habe im Zuge meines Tests beschlossen, dass ich lieber mit weniger körperlicher Anstrengung unterwegs sein werde und deshalb suche ich mir als Nächstes wieder ein Testfahrzeug das auf Knopfdruck fährt.
Bis dahin hab ich noch etwas Spaß mit dem Kleinen emicro auf meiner letzten Meile Zwinkerndes Smiley

Der Preis  für den Kleinen ist angemessen, denn man bekommt mit dem eMicro One ein gut verarbeitetes und technisch durchaus ausgereiftes Fahrzeug. Wer jetzt Lust bekommen hat, den Roller gibt es bei Scootervienna.at zu kaufen und auch probezufahren.

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Theaterstück – das perfekte Desaster Dinner

2017-03-03 Desaster DinnerGanz ohne Erwartungen ging ich unlängst in ein Theaterstück im Theater Center Forum.
Das perfekte Desaster Dinner ist eine Verwechslungskomödie der besonderen Art.

Mit viel Humor wird eine Dreiecksgeschickte dargestellt, die letztendlich zu einer desaströsen Verwirrkomödie endet. Keine Sekunde langweilig und immer wenn man glaubt, es kann nicht mehr schlimmer werden, dann setzen die Darsteller noch einen drauf.

Wenn ihr Verwirrung liebt und einen Abend mit viel Lachen verbringen wollt, dann seht euch dieses Stück an…

Kategorie: Lustiges

emicro one–Elektroroller von Micro

Heute habe ich von ScooterVienna den ersten Elektroroller von Micro zum testen bekommen, den emicro one.

Die Infos auf der Webseite von Micro lesen sich vollmundig:
WILLKOMMEN IN DER ZUKUNFT DER WELTWEIT ERSTE ELEKTROSCOOTER MIT MOTION-CONTROL!
Motion-Control ist eine kleine Sensation in der Welt der Motorensteuerung. Der Motor unterstützt den Fahrer bei jedem Abstoßen am Boden mit elektrischer Energie, ähnlich wie die Tretunterstützung beim E-Bike. Dabei erreicht das emicro bis zu 25 km/h und meistert auch jede Steigung mühelos. Der kompakte und
leistungsstarke Motor ist im Hinterrad verbaut und der Lithium-Ionen Akku befindet sich im Trittbrett des Scooters.
Dieser liefert während 10 – 15 Kilometern Energie und ist mit 82 Wattstunden genau so groß, dass er noch problemlos im Flugzeug transportiert werden kann…..

2017-02-21 emicro_front_001Technische Daten:
Tragkraft: 100kg
Rollen: 120mm Hartgummi PU
Lenkerhöhe: 73 cm / 96 cm
Gewicht: 7,5 kg
Motor: BLDC 250W / 500W
Akku: Lithium Ionen mit 82Wh
Geschwindigkeit: max. 25 km/h
Reichweite: 10 – 15 km

Den kleinen Micro E-Roller gibt es schon seit zwei Jahren. Da ich nicht aus der Roller Fraktion komme, sondern eher auf Fahrzeuge mit Gasgriff stehe, hatte ich den E-Micro bis heute noch nicht auf meinem Fokus. Nun ist gerade Zeit und Lust aufgekommen was, für mich Neues zu testen.
 
Kleine Roller hat nur 7,5 kg und ist damit ein absolutes Leichtgewicht! Er hat für den Fahrbetrieb keine Bedienelemente und wird automatisch aktiviert, sobald sich das Hinterrad dreht.
Ab diesem Zeitpunkt gibt er zu jedem Rollerstoß, den der Fahrer macht bis zu 500 Watt Energie dazu, je nachdem wie stark angetreten wird.  
Eingebaute Sensoren erkennen angeblich welches Fahrmanöver der Fahrer machen will und ergänzt dieses auch durch angemessene Elektrounterstützung. Mein erster Versuch das auszuprobieren kostet mich eine Wrangler Jeans und 1/8l kolloidales Silber für mein Knie Zwinkerndes Smiley Ich fürchte den Befehl für das Fahrmanöver “langsamer fahren” muss ich dem emicro One noch etwas präziser übermitteln…

Nach einige Kilometern kann ich zwar immer noch nicht langsamer fahren, ohne die Rollerbremse zu betätigen, aber schnell fahren geht schon sehr gut. Je heftiger ist anstoße, desto schneller wird der Roller. Auf den ersten 3 km komme ich schon auf eine maximal Geschwindigkeit von 18 km/h (GPS-Messung). Wobei das noch nicht die Endgeschwindigkeit des Rollers ist, aber vorerst mal meine Eigene…
Beim Tritt auf die Rollerbremse setzt auch eine gut wirkende Rekuperation ein.

erstes Fazit:
Für Leute die bis jetzt mit einem Roller OHNE  Elektro gefahren sind, ist der Micro ein durchaus interessanter Wegbegleiter, da sich am sogenannten “antauchen” beim Rollerfahren grundsätzlich nichts ändert, nur die Kraft wird durchaus kraftvoll elektrisch “verlängert”.
Wie gut ich mit dieser Verlängerung zurecht komme, werde ich in den nächsten Tagen herausfinden….

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Radfahren im Tiefschnee – ja das geht!

20170201_Fatbike im Schnee_095239Als ich gestern meinen E-Twow zu Backwind.at zurückbrachte, hatte Michael ein neues FatBike in der Werkstatt stehen. Nicht mal im Winter gibt er eine Ruhe der Michael Zwinkerndes Smiley

Da ich etwas Zeit hatte, schlug ich eine kurze Ausfahrt vor. Lange musste ich Michael nicht überreden eine Ausfahrt in den Tiefschnee zu machen.20170201_Fatbike im Schnee_095918
Das Bike hat einen extrastarken Bafang Tretlagermotor mit 1800 Watt Spitzenleistung, der bis zu 130 Nm Drehmoment hat!
Der Akku hat 48 Volt und leistet ca. 520 Wh. Zwar perfekt, aber nix für die Straße, also auf zu unserem Testgelände Zwinkerndes Smiley

20170201_Fatbike im Schnee_101227Tiefschneefahren ist für das Fatbike kein Problem. Alles was niedriger ist wie das Tretlager, geht locker. Auch Schneehaufen bis zu 1/2 Meter schafft das Bike ohne Probleme! Die Kraft wird so heftig auf das Hinterrad übertragen, dass das kleinste Kranzerl am Hinterrad schon einige Zähne eingebüßt hat.

Ich würde wirklich gerne mal probieren ob man damit eine Schipiste rauffahren kann, ich glaube das würde auch klappen. Dieses Fatbike ist der absolute Spaß Bringer im Schnee und nach 45 Min ist der Akku bereits halb leer. Na ja, wir haben dem Bike auch nix geschenkt, wie man an der Kleindung und dem Material sehen kann ……

Wer Details sehen will, hier in diesem Youtube Video!

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

E-Twow Roller retour

20170120_09 E-Twow Fahrt bei minus 11 Grad 5723Heute habe ich nach langem Testfahren den alten E-Twow wieder zurück zu Backwind gebracht.

Es macht zwar auch im Winter sehr viel Spaß mit dem Ding unterwegs zu sein, auch bei minus 11 Grad (siehe Foto). Aber man muss sich halt immer sehr gut anziehen!
Es ist wieder mal Zeit für eine kurze Pause und etwas mehr Bewegung, da ich merke dass der Roller dafür sorgt, kaum mehr zu Fuß zu gehen Zwinkerndes Smiley20170120_09 E-Twow Fahrt bei minus 11 Grad 5529

Michael von backwind hat mir schon eine besondere Überraschung für das kommende Frühjahr angekündigt. Ich weiß nur dass es ein Roller ist, mehr noch nicht. Bin schon sehr gespannt.
Bis dahin heißt es jetzt mal wieder “i am walking, yes indead …..”

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Ab heute sind wir Dipl. Lebens und Sozialberater.

Am 29.01.2017 haben wir, nach etwas mehr als 2 Jahren, die Ausbildung zum Dipl. Lebens und Sozialberater abgeschlossen.
Es war eine interessante Zeit und wir haben sehr viele Gleichgesinnte offene Kollegen kennen gelernt.
Mit diesem erweiterten Portfolio an Wissen, besinnen wir uns nun wieder an unsere Wurzeln, mit dem Familienstellen.

Mit heutigem Datum ist es amtlich, und unser Gewerbeschein ist aktiviert.

Kategorie: Familienstellen

Diplomprüfung geschafft, jetzt wird wieder gebloggt …

Vorige Woche haben Andrea und ich die Diplomprüfung zum Dipl. Lebens und Sozial Berater bestanden und heute Früh haben wir alle Unterlagen zur Einreichung für den Gewerbeschein gebracht.

Einige 100 Seiten Protokolle, 155 Peergroups, 2 Semester Praktikum und mehr als 500 Stunden Ausbildung haben wir in den letzten 30 Monaten absolviert.

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Jetzt ist endlich wieder Zeit zum Leben Zwinkerndes Smiley
Und zum bloggen …..

Kategorie: Allgemein, Familienstellen

Nichts los hier !?

Hallo Ihr Lieben,

Seit einiger Zeit ist hier nicht besonders viel los.
Das liegt daran dass:

1.) unsere Ausbildung zum Dipl. Lebens und Sozialberater in die Endphase geht und es noch viel zu lernen gibt.
2.) Die Testfahrzeuge für meine Artikel im Winter eher selten daher kommen Zwinkerndes Smiley
3.) Die Erlebnisse draußen weniger werden, wenn es kalt wird.

Aber die guten Vorsätze fürs Jahr 2017 sind schon gemacht und auch einige Ideen für neue Testberichte sind schon in Vorbereitung!

In diesem Sinn wünsche ich euch ein geruhsames Weihnachtsfest und dass ihr euch Dieses mit vielen lieben Menschen teilt.

Alles Liebe
Paul Belcl

Kategorie: Allgemein

Supermailer – doch nichts für mich!

Ich verwende seit einiger Zeit schon den Supermailer für unsere Email Newsletter.
Ich habe die Software im April 2016 gekauft, weil ich mir eingebildet hab, die Newsletter unbedingt lokal administrieren und versenden zu wollen.
Leider ist die Software sehr umständlich zu bedienen und verhaut auch immer wieder die Formatierungen der erstellten Newsletter. Daher ist es für mich sehr aufwendig einen brauchbaren Newsletter damit zu machen!
Anfragen beim Support des Programmes haben immer wieder zu Rückmeldungen geführt dass es mein Rechner sein muss, weil dieser Fehler sonst nirgends auftritt.  Ich hatte also nun mehrere Monate keine brauchbare Lösung für dieses Problem.

Unlängst kam ein Update des Programmes heraus und ich versuchte wieder mal beim Support eine Lösung zu finden. Dort kamen dann immer wieder ausweichende Antworten, wie: “irgendwas zerstören Sie da immer oder irgendwas ist mit Ihrem Rechner, kein anderer hat solche Probleme. …..”

Da ich keine Lust mehr hatte dauernd um vernünftigen Support betteln zu müssen, habe ich dem Supermailer abschließend noch ein kurzes Demovideo mit dem Beweis des Fehlers geschickt, die Software deinstalliert und die bezahlten Lizenzkosten abgeschrieben. Sorry aber ich habe keine Zeit kostenlos ein Programm zu testen das meiner Meinung nach noch massives Verbesserungspotential hat! Denn der Fehler lag letztendlich an einer Einstellung des Programmes, die es nur deshalb gibt, weil die Software HTML Formatierungen manchmal fehlinterpretiert.

FAZIT:
Supermailer ist meiner Meinung nach überladen mit Funktionen und daher für einfache Aufgaben viel zu kompliziert zu bedienen. Der Support nicht lösungsorientiert und daher wenig hilfreich. Schade dass ich da erst draufgekommen bin, nachdem ich die Software gekauft hatte ;-(
Gottseidank gibt es inzwischen Programme die viel besser und einfacher zu bedienen sind und zusätzlich noch schönere Newsletter erzeugen. Für welches ich mich letztendlich entscheide, könnt ihr hier bald lesen…. Zwinkerndes Smiley
Supermailer ist für mich jedenfalls Geschichte….

Kategorie: Computer, Meckerecke

Ecorocket die Elektrorakete 2. Begegnung

Heuer im Mai habe ich dieses innovative Elektromotorrad schon mal kurz probegefahren.
2016-11-01_EcorocketIch war von dem Fahrzeug begeistert und Stefan Huber hat mich damals eingeladen seine Erfindung mal Abseits der Straße  mit voller Leistung zu testen.
Heute war es soweit. Ich besuchte Stefan in Wels und wir machten eine Ausfahrt auf privaten Wegen und im Gelände.

Wir hatten nicht nur ein hervorragendes Wetter, sondern auch sehr interessante Strecken weit weg von Straßen und Autos.
Der Antrieb mit 4000 Watt ist sehr kraftvoll, aber durch die gut abgestimmte Elektronik ist das Fahrzeug jederzeit gut beherrschbar.

Der Motor ist direkt in der Radnabe integriert und wird mit einem Drehgriff am Lenker aktiviert. Das Fahrzeug braucht eigentlich keine Pedale, aber so sieht es mehr wie ein Fahrrad aus. Der Akku sitzt in der Mitte in einer Box zwischen den Beinen, relativ weit oben. Das macht während der Fahrt manchmal Lust auf einen tieferen Schwerpunkt, für Offroad Fahrten ist es aber sehr wichtig unter dem Fahrzeug viel Bodenfreiheit zu haben. Denn alles was mit dem Vorderrad geschafft werden kann ist auch für das restliche Rad kein Hindernis. In meinem Offroad Test gab es nicht viel was mich aufhalten konnte, außer vielleicht meine Gedanken Zwinkerndes Smiley Alle Komponenten sind vom Feinsten! Hydraulische Doppelkolben Scheibenbremsen, hochwertige Gabel und auch die Federung ist hervorragend. Man fühlt sich fast wie auf einem fliegenden Teppich, nur mit viel Power!
Ich fahre heute über Gelände welches ich mit einem normalem Fahrrad niemals in der Geschwindigkeit befahren würde. Fast spielerisch meistert Ecorocket sogar ein abgemähtes Maisfeld.

2016-11-01_Ecorocket_135939Die Leistung des Akkus ist variabel und kann je nach gewünschter Reichweite konfiguriert werden. Stefan erzählt mir, dass er bis zu 200km Reichweite in den Kasten zwischen den Knien reinkonfigurieren kann.

Ecorocket macht wirklich viel Spaß und der Nachmittag vergeht so schnell, dass wir es kaum glauben. Nach ca. 25 km Fahrt spüre ich meine Knie schon recht stark, da die Pedale für Personen meiner Größe sehr weit oben sind. Dadurch sind die Knie relativ stark angewinkelt. Ich wünschte mir eine Ecorocket als Sesselrad Konfiguration, habe das allerdings nur leise ausgesprochen, denn Stefan hatte durchaus schon realistische Ideen dazu ….

Fazit:
Ecorocket mach viel Spaß, hat aber leider derzeit (noch) keine Straßen Zulassung!
Von der Leistung her fällt es eher in die 125 Motorrad Klasse und müsste ein Motorradkennzeichen haben. Um es als Fahrrad für die Straße zuzulassen müsste der 4000W Motor gegen einen mit maximal 600W ersetzt und auf 25 km/h begrenzt werden.
Für Stefan Huber ist es gut so wie er es erfunden hat, und das finde ich auch.
Denn die Ecorocket macht sehr viel Spaß, auch wenn sie nicht in das Regelwerk unserer Gesellschaft passt….
Wer mal Lust hat auf so einer elektrischen Rakete zu sitzen, hier die Webseite

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Fibaro HC2 – Fenster automatisch öffnen

2016-11-03 Aumüller KS2Seit kurzer Zeit habe ich den ersten automatischen Fensterantrieb in meine Fibaro HC2 integriert. Die Suche war relativ schwierig, denn es gibt viele Lösungen auf dem Markt, die zwar billig sind, aber auch dementsprechende Qualität haben. Für meine Lösung wollte ich aber etwas qualitativ hochwertiges und deshalb habe ich mich für den Antrieb KS2 von Aumüller entschieden. Windowsdrives, wo ich bestellt habe, war sehr kompetent und hat mich schon vor dem Kauf ausführlich beraten.

2016-11-03 Fibaro Roller ShutterDer Antrieb ist ideal für Kippfenster. Er ist mit ca. 2,4 cm extrem schmal und trotzdem sehr kraftvoll und hat einen Aushub von ca. 15 cm. Dieser kann kostenlos bei Windowsdrives in ca. 2cm Schritten verkürzt konfiguriert werden, falls es ein Fenster gibt, das weniger als 15cm weit aufgeht. Für mein Fenster sind 15cm perfekt. Der Antrieb schaltet automatisch aus, wenn seine Endposition erreicht ist und kann somit auch mit einfachen Komponenten gesteuert werden.
Bei der Installation gab es dann noch einige Unklarheiten betreffend der Ansteuerung die telefonisch mit Windowsdrives sehr rasch und kompetent geklärt werden konnten. Service und Support sind also werklich hervorragend!

2016-11-03 NodOn OctanIn meine Fibaro HC2 habe ich den Öffner über einen Fibaro Jalousiesteuersatz integriert. Da der Fensterantrieb für mich nur offen oder zu sein muss, habe ich auf die Kalibrierung der Position verzichtet und den Steuersatz mit nur zwei Positionen in die Anlage integriert.

Zur Bedienung habe ich mir zum Einen Hardwaretasten direkt beim Fenster montieren lassen. Damit ist es möglich den Antrieb auch zu betätigen falls die Haussteuerung mal “offline” ist. Für die Steuerung per Fernbedienung habe ich mich für die NodOn Octan entschieden. Die Basis der Fernbedienung ist eine Wandhalterung mit Magnetmulde. In diese ist die einnehmbare Fernbedienung integriert.

Da es in der Nacht auf unserer Straßenseite sehr ruhig ist, habe ich das Fenster immer geöffnet. Ab 4:30 beginnt der Frühverkehr und deshalb schließt die HC2 das Fenster um 4:00 Uhr. Um 7:00 Uhr wird es automatisch wieder geöffnet, und ich erspar mir den Wecker Zwinkerndes Smiley

Außerdem ist der Antrieb in die Abwesenheitssteuerung integriert und kann automatisch geschlossen werden, sobald ich das Haus verlasse. Alles in Allem also eine perfekte Funktionalität

Fazit:
Die Lösung war einer der Hauptgründe warum ich die Haussteuerung haben wollte. Die Kosten sind mit ca. 450,- (inkl Montage und Z-Wave Anbindung) zwar kein Schnäppchen, aber für einen guten Schlaf eine lohnende Investition.
Der Antrieb  ist nicht zu laut und funktioniert sehr zuverlässig. So wie es aussieht wird es nicht der letzte Fensterantrieb sein, den ich montiere …..

Kategorie: Haussteuerung | Tags: ,

Kabarett im Rotneusiedlerhof

pressematerial.htmlHeute waren wir im Rotneusiedlerhof in einem Kabarett von Clemens Maria Schreiner. Obwohl er schon seit 2012 Kabaretts spielt, hatten wir von ihm erst gehört als er in der ORF Sendung “Was gibt es Neues” aufgetreten ist. Dort hat er uns mit eloquentem Wortwitz und schlagfertigen Kommentaren beeindruckt.

Das war der Grund dafür heute mehr von ihm sehen wollen. Sein Programm “was wäre wenn” ist eine sehr gelungene Inszenierung einer Beziehungsgeschichte, die nicht nur lustig, sondern auch mit modularem Ablauf gestaltet ist. Während der Vorstellung bekommt das Publikum den Eindruck über den Verlauf der Geschichte mitentscheiden zu können. Es bleibt bis zum Schluss spannend und man bekommt nicht wirklich genau mit, ob es tatsächlich eine Entscheidung des Publikums war, wie das Kabarett letztendlich ausgeht.

Fazit:
Für uns ist das nicht nur Kabarett auf hohem Niveau, sondern auch eine gelungene Kombination aus Lachen gepaart mit spannendem Ablauf. Lieber Clemens Maria Schreiner, wir werden uns mit Sicherheit wiedersehen!

Kategorie: Zeit mit Freunden

Vortrag von Damian Izdebski – “Meine besten Fehler”

2016-10-20 Damian IdsdebskiHeute war ein besonderer Clubabend im Club Computer. Wir hatten Damian Izdebski zu Gast. Er hat 1999 mit seiner Frau die Firma DiTech gegründet.
Ditech mauserte sich in den darauffolgenden 15 Jahren zum besten Computerfachhändler in Wien und hat 2014 trotz extrem hoher Umsätze eine sehr rasche und unerwartete Insolvent hingelegt. Damian erzählt uns die genauen Hintergründe und erklärt welche Fehler er damals gemacht hat.
Die Geschichte von ihm persönlich zu hören, bringt nicht nur Klarheit, sondern löst in mir auch sehr viel Respekt vor seiner Person aus. Denn der Grund für die Insolvenz war eher eine unglückliche Verkettung von wirtschaftlichen Umständen, als persönliches Scheitern seiner Person. Trotzdem hat er die Verantwortung dafür übernommen und versucht auch mit seinem privaten Kapital alles erdenkliche zu tun um DiTech zu retten. Wer sich für die genaueren Hintergründe interessiert, sollte sich das Buch “Meine besten Fehler” von Damian kaufen und es lesen. Ich habe es in 2 Tagen verschlungen obwohl ich normalerweise keine Bücher lese!

2016-10-20 TechboldDamian erzählt am Clubabend aber nicht nur seine Geschichte, sondern stellt auch seine neue Firma “Techbold" vor. Es gibt also wieder einen zuverlässigen Hersteller für High End Computer. Techbold stellt zwar in erster Linie hochwertige Gaming PC’s her, aber man kann auch andere Geräte bauen lassen.
Bei der Vorstellung dieser neuen Idee merkt man stark, dass in Damian ein Feuer für neue Innovationen brennt.
Und wieder hat er besondere Ideen es etwas anders zu machen, wie die Anderen und deshalb bin ich überzeugt, dass er mit dieser neuen Idee Erfolg haben wird.
Ich werde jedenfalls meinen nächsten High End PC wieder bei ihm bauen lassen. Leider stehen die Chancen dafür nicht besonders gut. Denn mein Server , den ich 2010 bei DiTech bauen lies, läuft seit dieser Zeit nahezu 7 Tage die Woche 24 Stunden ohne Probleme durch! Auch eine DImotion Workstation ist seit dieser Zeit häufig in Betrieb und macht keine Anstalten eine Ablöse zu benötigen.

Es wird also hoffentlich noch etwas dauern, bis wir ins Geschäft kommen Zwinkerndes Smiley

Kategorie: Computer

Geburtstag im Hotel Kempinski

2016-09-30_Kempinsky HauptsaalHeute zu meinem runden Geburtstag war ich eingeladen im Hotel Kempinski Palais Hansen
Das tolle Hotel stand bis jetzt nicht auf meiner Besuchsliste, da es sich etwas über meiner Gehaltsklasse befindet.
Das Schicksal hat dafür gesorgt, dass ich den Head Concierge des Hotels näher kennenlernen durfte und so war ich heute dort nicht nur auf ein leckeres Mittagessen eingeladen, sondern bekam auch noch eine sehr ausführliche Hotelführung.

2016-09-30_Kempinsky PflanzenwandDer Raum in dem wir unser leckeres Essen einnehmen durften hat zwei große begrünte Wände. Hier hat es eine tolle Energie und ist sehr gemütlich. Es gibt auch kleinere Bereiche, zum Beispiel das Wohnzimmer, wo man ungestört von anderen Gästen plaudern kann, falls man das mag. Das Service ist sehr zuvorkommend und trotzdem gleichzeitig unaufdringlich. Wir werden ausführlich zu der Tageskarte beraten und perfekt betreut. Die Vorspeise, ein Beef Tartare war eines der Besten, die ich je gegessen habe. Fein gewürzt2016-09-30_Kempinsky Essen und trotzdem genug Platz für den Fleischgeschmack des Filets. Auch der anschließend bestellte Fisch schmeckte hervorragend, der Salat war mit erlesenen Blättern verfeinert  und selbst die Süßkartoffeln waren knusprig angebraten.

In diesem Haus wurde modernes Design integriert ohne die Seele des Gebäudes zu zerstören. Der Slogan “internationales Hotel mit Wiener Herz” trifft hier voll und ganz zu. Wir werden durch die Räume des Hotels geführt und erst jetzt wird uns bewusst, was man alles bekommt, wenn man im Hotel Kempinski eines der Zimmer bucht. Angefangen vom Fitnesscenter, dem Spa, mehreren Saunen und einem kleinen Schwimmbad ist hier alles verfügbar. Selbst ein sehr schöner Ruheraum ist vorhanden.
2016-09-30_Kempinsky SpaNatürlich kann man hier auch nahezu jede erdenkliche Massage oder Behandlungen buchen. Dafür gibt es mehrere Behandlungsräume die mit allem Nötigen ausgestattet sind.

Das Hotel hat über 150 Zimmer und natürlich auch einige erlesene Suiten. Diese kosten zum Teil einen 5 stelligen EUR Betrag pro Nacht. Für uns weniger erschwinglich, aber viele prominente Gäste haben das Hotel schon besucht. Wir bekommen Gelegenheit einen kurzen Blick in eine der Suiten zu werfen, da diese gerade für einen neuen Gast hergerichtet wird. Hier gibt es nicht nur eine hervorragende Stereoanlage und in fast jedem der unzähligen Räume einen Flachbildfernseher, sondern auch ein Bad, das fast so groß ist, wie mein Wohnzimmer mit allem Komfort. So viel Luxus zu haben ist durchaus mal eine tolle Sache, aber auf Dauer würde es uns wahrscheinlich nicht viel glücklicher machen, als wir schon sind.
2016-09-30_Kempinsky Präsidenten SuiteMit diesem Gedanken setzen wir uns noch kurz in die Zigarren Lounge auf einen kleinen Espresso und Andrea genießt eine Zigarette. Danach begeben wir uns mit einem tollen Erlebnis in unserer Erinnerung wieder zurück in unser Leben. Mit der Erkenntnis dass es noch viel Luxus gibt, aber auch dankbar dass es uns so gut geht!
Das Kempinski sieht uns sicher wieder, denn hier gibt es einige Angebote die wir uns noch ansehen möchten. Zum Beispiel den Ladies Tea, Gents Tea oder das Langschläferfrühstück.
Der nächste Anlass dafür findet sich sicher Zwinkerndes Smiley

Kategorie: Essen & Trinken, Reisen

WhatsApp – Nun ist es Erledigt!

Heute, mit 2 Tagen Verspätung, ist es vollbracht. Wie schon Anfang September angekündigt ist mein Leben vorerst mal WhatsApp FREI!!

Ich habe mein WhatsApp Konto gelöscht und die Software auf meinem Handy deinstalliert.

Genau rechtzeitig, denn ich musste gerade auf Golem.de lesen, dass die neuen Datenfreigaberichtlinien bald ZWINGEND werden. Das bedeutet, dass man sie danach gar nicht mehr ablehnen kann !!
Eigentlich müsste ich jetzt jede Person verklagen, die meine Adresse in ihrem Adressbuch hat und WhatsApp weiterhin verwendet, aber ich will meine Freunde ja behalten Zwinkerndes Smiley

Nach meinem Ausstieg von WhatsApp kamen von vielen Freunden und Bekannten Rückmeldungen die mich durchaus nachdenklich gemacht haben. auf einige möchte ich hier mal eingehen.

  • Facebook, Google u.s.w hat doch eh schon alle unsere Daten, da ist das mit WhatsApp auch schon egal.
    Diese Meldung bekam ich am häufigsten!
    Sie ist richtig wie falsch zugleich, denn wer Google Mail sowie Kalender verwendet hat dem Einen großen Konzern schon seine Seele verkauft. Wer zusätzlich noch Facebook und WhatsApp am Smartphone verwendet ist grundsätzlich vollständig “assimiliert” Zwinkerndes Smiley
    Das betrifft aber soweit meines WIssens nur die EIGENEN Daten, aber keine FREMDEN!
    Bei WhatsApp geht es ja um die Weitergabe von Daten, die gar nicht MIR gehören. Welche Daten genau genutzt werde ist leider nicht konkret herauszufinden, nur dass es um Inhalte der Adressbücher geht!
    Noch kann man diese Nutzung verbieten, aber nicht mehr lange, wie hier zu lesen ist!
  • Ich brauche einen Messenger für den Chor, den Kegelklub oder was auch immer, um dort Gruppennachrichten zu verschicken. Das ist viel einfacher als dauernd Emails zu schreiben.
    Stimmt, ist einfacher! Geht aber auch mit alternativen Messenger die nicht alle Daten aufsaugen und für irgendwelche Werbeprofile vergewaltigen.
    Ich habe mir zwar keine Alternativen angesehen, weil ich so etwas nicht brauche, aber bin sicher, dass sich da was finden lässt, wenn man etwas motiviert ist.
  • Ich telefoniere über WhatsApp kostenlos.
    DAS ist eines der Alleinstellungsmerkmale, denn hier gibt es nur wenige Alternativen.
  • Ich möchte im Urlaub Nachrichten verschicken ohne Roaming für SMS zu bezahlen. Geht mit anderen Messengern auch, aber nicht so flexibel.
  • Wobei man mit etwas Hirn und ein paar Änderungen durchaus einen Ausweg hat.
    Viele Internet Provider bieten Emailaccounts kostenlos an, die nicht mit Google oder Facebook verbunden sind. Die Programme zum Abfragen sind meist ebenfalls kostenlos erhältlich.

Was mache ICH um da nicht mehr als nötig dabei zu sein und trotzdem mobil zu meinen Daten zu kommen?

  • Ich verwende am Smartphone KEIN Facebook, sondern nur am PC.
    Die Daten die Facebook von mir hat sind, bis auf meine verlinkten Freunde auch im Telefonbuch zu finden. Alles was ich dort verlinke ist auf meinem Blog auch zu lesen.
  • Ich verwende von Google KEINE Dienste, wie Kalender, Mail, Kontakte. Meine persönlichen Daten (Mail, Kalender, Kontakte) befinden sich auf einem Mailserver bei meinem Provider, den ich persönlich kenn. Mit dem Exchange Sync Programm (TouchDown) werden die Daten verschlüsselt abgefragt und am Handy in einer separaten Datenbank der Software ablegt.
  • Alle Daten die ich unterwegs mit haben muss, befinden sich entweder in lokal am Smartphone gespeicherten Dateien, oder in Cloudservices denen ich vertraue. Diese sind in einigen Fällen kostenpflichtig (z.B. Evernote). Manchmal nutze ich für den Transport vom Handy auf den PC ein DropBox Konto. Die Daten werden aber von dort nach dem Transport wieder automatisch entfernt (FreeFileSync). In der Cloud bleiben also von mir bis auf Evernote KEINE Daten.
  • Bilder die ich im Blog teile sind immer auf meinem Webspace gespeichert. Alles auf meiner Domäne belcl.at unter meinem Zugriff.

Ja, der Aufwand für all das ist höher als einfach alles planlos in irgendwelche Dienste zu schmeißen.
Dafür habe ich immer die Möglichkeit was zu löschen, ändern oder hinzuzufügen. Und das ohne mich um irgendwelche Regeln kümmern zu müssen ob vielleicht ein Bild nicht den Richtlinien entspricht, oder mir Sorgen zu machen, dass ich irgendwas nicht mehr unter meiner Kontrolle habe……

Macht mit euren Daten was ihr gut findet, aber seid etwas kritischer welche Dienste euch welchen Preis bezahlen lassen, denn nix ist umsonst, soviel steht fest!

Die hier beschriebenen Vorgehenswiesen gelten zur Fertigstellung dieses Artikels.
Sie sind diskussionsfähig, wenn ihr das wollt.
Ich bin immer bereit meinen Horizont im Gespräch mit euch zu erweitern, auch wenn es manchmal auf den ersten Bick nicht so aussieht ;.)  Ich freue mich schon über Kommentare…..

Hier einige Quellen zu WhatsApp Artikeln zur Meinungsbildung:
Androidmag.de – Noch kannst du Facebook die Werbenutzung verbieten
Golem.de – Neue Whatsapp-Bedingungen werden Pflicht
MobiFlip.de – Datenweitergabe bei WhatsApp: Widerspruchsfrist läuft heute ab
Der Standard – Verbraucherschützer mahnen Whatsapp ab
AndroidPit.de – Verbraucherschützer stellen Whatsapp ein Ultimatum

Kategorie: Android, Meckerecke

Rom Kurztrip 4 – Vor Abflug noch abgezockt von Mafiosi

Die Rückfahrt zum Flughafen mit dem Leonardo Express zum Flughafen gestaltet sich nochmal etwas “Kundenfreundlich”. Wir kaufen, wie auch bei der Anreise, unsere Tickets und gehen zum Bahngleis. Bei Betreten des Bahnsteiges werden unsere Tickets von einem freundlichen Herrn in Bahnuniform begutachtet und man zeigt uns die Richtig zum Zug.
Als wir dann im Zug sitzen und dieser angefahren ist, kommt ein Schaffner. Dieser macht uns darauf aufmerksam dass wir unsere Tickets entwerten hätten sollen. Eine heftige Diskussion entsteht da ich ihn darauf hinweise dass sie von einem Kollegen angesehen worden waren und dieser uns das NICHT gesagt hatte, als wir noch die Möglichkeit gehabt hätten.
2016-09-26_LeonardoIst dem Mafiosi egal und er fordert zusätzliche € 5,- von JEDEM von uns. Ich verweigere die Bezahlung und darauf wird der Typ richtig ungemütlich. Leider hat Andras Schwester dann die Summe von 25,- für uns alle bezahlt. Schade ich hätte wirkliche gerne ausprobiert, welche folgend das gehabt hätte, wenn man einfach die Bezahlung verweigert ??

Viele andere Reisende wurden hier auch schon abgezockt, wie man auf Tripadvisor lesen kann.
Und viele haben auch danach eine Strafe von € 50,- bezahlen müssen, weil sie wie ich die € 5,- verweigert haben. DAS hätte ich gerne ausgefochten…..

Fazit:
Ich Rom wir man sehr oft weit über die Grenzen des Erträglichen abgezockt. Ich habe die Stadt gesehen und sie war durchaus schön. Wiederkommen werde ich nicht, denn ich habe mich mehr als Melkkuh gefühlt, denn als willkommener Gast. Es gibt also noch immer Mafiosi in Rom, allerdings haben sie jetzt offizielle Jobs, wie Schaffner oder Security Mitarbeiter und haben sich auf Touristen spezialisiert Zwinkerndes Smiley
Trotzdem eine sehr schöne Stadt, die ja nix für ihre Leute kann. Die schönsten Fotos aus Rom, habe ich für euch auf das Fotoportal gestellt….

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Rom Kurztrip 3 – Colloseum und Stadtbesichtigung

2016-09-28 Christiana BusHeute gehts gleich in der Früh mit einem HopOn-OFF Bus der Linie “Roma Christiana”. Diese Linie ist die Einzige in unserem Rom Pass inkludierte und daher fahren wir mit ihr gleich mal zum Kolosseum. Wenn ihr Rom wirklich mit dem Sightseeing Bus erkunden wollt, sucht euch eine andere Buslinie! Es gibt hier kaum ansagen zu den Sehenswürdigkeiten, 2016-09-25 Colloseum GS7_130641_fnoch fährt der Bus alle Sehenswürdigkeiten ab! Er bevorzugt eher die Kirchen von Rom und seine Route ist darauf ausgelegt!
Vor dem Kolosseum erwartet uns wieder eine Schlange. Auch MIT Rom Pass muss man sich hier anstellen. Es gibt zwar einen separaten Eingang für Rom Card Besitzer, aber die beiden Schlangen sind gleich lang.
2016-09-25 Colloseum GS7_141025_fHier erwartet uns dann eine Überraschung, denn alle Getränke die wir und für den Tag gekauft haben müssen draußen bleiben. Da es keine Möglichkeit gibt seine Sachen irgendwo zu hinterlegen, müssen wir unseren Gesamten Tagesvorrat an Wasser wegwerfen. (NSK!). Hat man hier Angst, dass die Ruine ihre Form durch eine explodierende Mineralwassserflasche entscheidend verändert?
Zum Glück laufen beim Ausgang einige Schwarzafrikaner mit gekühlten Wasserflaschen herum, die wir 2016-09-25 Führung Sonnenuntergang GS7_185016_fnachher für teures Geld kaufen können. Ich glaube sogar einige der Flaschen zu erkennen, die ich schon beim Eingang abgestellt gesehen hab Zwinkerndes Smiley.
Das Kolosseum selbst ist sehr beeindruckend. Auch hier bin ich der Meinung man muss es einmal gesehen haben.

2016-09-25 Hotel Atlantico Dachterasse GS7_232118_fAm Abend hat Andrea für uns eine Stadtbesichtigung zu Fuß gebucht. “Rom bei Sonnenuntergang”. Wir schlendern gemütlich durch die Stadt und sehen die schönsten Plätze und einen beeindruckenden Sonnenuntergang über Rom. Am Abend gibt es dann noch ein EIS im Eissalon der mehr als 150 Eissorten verkauft.

Zum Abschluss setzen wir uns noch mit 1-2 Limonchello in die Bar auf unserer Dachterrasse im Hotel und genießen den herrlichen Blick über Rom bei Nacht.

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Rom Kurztrip 2 – Vatikan und Museum

2016-09-24 Vatikan GS7_094818Der erste Tag in Rom geht natürlich für den Vatikan drauf. Es ist ein absolutes Muss wenn man in Rom ist. Wie auf dem Bild zu sehen ist war schon in der Früh eine heftige Menschenschlange vor dem Eingang!
Mit unserem Rom Pass hatten wir zwar ein Ticket mit dem man sich angeblich nicht anstellen muss, aber auch wir müssen ca. 20 Min warten. Allerdings in einer wesentlich kürzeren Schlange. Die Kontrollen am Eingang des Vatikan sind ähnlich wie am Flughafen, nur dass man Getränke und Nagelfeilen behalten darf Zwinkerndes Smiley Dafür müssen gewisse Bekleidungsvorschriften beachtet werden. Männer UND Frauen müssen so bekleidet sein, dass sowohl die Knie als auch die Schultern bedeckt sind. Kurze Röcke oder Hose und ärmelloses Leiberl geht gar nicht. Hat man das falsche Gewand bleibt man draußen!
2016-09-24 Vatikan GS7_101151Die Kirche ist zwar sehr beeindruckend, aber es sind unvorstellbar viele Leute da. Meiner Meinung nach sind es schon viel zu viele um sich das Gebäude angemessen ansehen zu können. Es ist zwar trotzdem einen Besuch wert aber an vielen Stellen kommt der starke Gedanke auf, als würde man hier durch einen extrem hohen Besucherstrom eine Gewinnmaximierung durchführen. Und das obwohl wir beim Buchen eine Zeit unseres Besuches angeben mussten und auch die entsprechenden Aufkleber bekommen.
Mir persönlich liegen Gotteshäuser grundsätzlich nicht so am Herzen und so breche ich den Besuch im Vatikan ab, denn beim Betreten der Sixtinischen Kapelle bekam ich das erste Mal in meinem Leben Zugang zu dem Gefühl was PLATZANGST bedeutet! Leider wurde ich durch mein frühzeitiges Verlassen der Kirche von meiner Familie getrennt und nach dieser Erkenntnis gab es kein Zurück mehr. Ich musste trotz heftiger Diskussion mit den Ordnungshütern allen Ernstes die fast 3 km um den Vatikan herumgehen um wieder zu meiner Gruppe zu gelangen, nur weil ich ein paar Schritte zu weit nach draußen gegangen bin. Wieder ein Minuspunkt (=NSK!).

2016-09-24 Vatikan Museum GS7_125342_fAnschließend besuchen wir das Vatikan Museum. Dazu müssen wir um den gesamten Vatikan außen herum gehen, denn innen darf man nicht durch! Die Strecke kannte ich schon, denn ich hatte schon mal das Vergnügen…
Das Museum beinhaltet äußerst beeindruckende Bilder die als Malereien auf Wand und Decke der Räume angebracht sind. Die wunderschönen Exponate sind absolut sehenswert und man bekommt einen guten Eindruck wie es damals in der Zeit zuging als die römisch katholische Kirche ihre Schäfchen missionierte.
Mann sieht auf den Bilder sehr viel Blutvergießen! Für mich der beste Beweis, dass es nicht immer so menschenfreundlich zuging, wie man im Religionsunterricht immer behauptet hat Zwinkerndes Smiley

Fazit:
Man muss den Vatikan und das Museum einmal im Leben gesehen haben, die herrliche Architektur und die vielen Bilder sprechen eine sehr eindeutige Sprache. Aber nochmal bringt mich hier keiner rein!

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Rom Kurztrip 1 – Anreise

Nach einem Tag Aufenthalt in Wien sind wir nun unterwegs nach Rom. Diesen Trip hat sich unsere Familie gegenseitig zu Weihnachten geschenkt, lange bevor wir Andalusien gebucht haben.

2016-09-23 Hotel Atlantico GS7_090314_fVom Flughafen geht es mit dem Leonardo Express in 30 Minuten in die Stadt zur Station “Terminal”. Der Zug kostet ca. 15,- pro Person und ist NICHT in unserer ROM Card inkludiert. Kein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass bei uns der CAT schon teuer ist und nur 8,- kostet. Aber hier muss jeder Tourist durch der nach Rom will, somit eine gelungene Einnahmequelle Zwinkerndes Smiley

Wir haben uns einen ROM Pass gekauft, der nicht nur alle öffentlichen Verkehrsmittel in Rom (außer den Leonardo) inkludiert, sondern auch fast alle Sehenswürdigkeiten die wir geplant haben.
Leider kann der ROM Pass weder elektronisch verwendet werden, noch war es möglich ihn vorab zu 2016-09-23 Hotel Atlantico GS7_090301_fbekommen, oder im Hotel abzugeben, obwohl wir ihn schon im Voraus bezahlen mussten. Nicht sehr kundenfreundlich. (=NSK!). Wir begeben uns also zur Ausgabestelle des Passes mit der U-Bahn und müssen dafür gleich wieder ein Ticket kaufen!

Unser Hotel Atlantico liegt ca. 5 Gehminuten von der Station Terminal entfernt. Die Lage an der Hauptstraße ist zwar nicht besonders ruhig, aber dafür haben wir an der Station nicht zur den Zug, sondern auch 2 U-Bahn Stationen zur Verfügung die sich kreuzen. Auch fast alle Sightseeing Busse haben 5 Gehminuten von unserem Hotel eine Station. Der ideale Ausgangspunkt um Rom zu erkunden!

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Urlaub in Spanien 7 – Abschied und Fazit

Nun geht es wieder zurück nach Hause, denn Übermorgen schon reisen wir für ein paar Tage nach Rom um uns die italienische Stadt anzusehen.
Spanien hat uns Landschaftlich sehr gut gefallen aber die Menschen hier sind sehr unterschiedlich!  
Manchmal wurden wir wirklich als Gäste behandelt, die herzlich willkommen sind. Oft aber auch als Touristen die möglichst schnell “abgefertigt” werden müssen und dementsprechend behandelt werden. Die herzliche Menschlichkeit wie zum Beispiel in Griechenland oder Italien, gibt es hier nur selten zu spüren.

Werden wir wiederkommen?
Möglicherweise werden wir wieder nach Spanien kommen, aber dann sehen wir uns einen anderen Teil des Landes an. Unseren FKK Campingplatz Almanat können wir jedenfalls sehr weiterempfehlen. Die Anlage war während unseres Aufenthaltes sehr ruhig und der Strand  sowie das Restaurant am Meer sind  uns in sehr guter Erinnerung geblieben. Es war bis auf Samstag, da gab es eine Party im Nachbarcamp, äußerst ruhig und entspannend hier zu wohnen.
Für Leute die Nachtleben und “Action” suchen, ist das der falsche Platz!

Inzwischen gibt es auf meinem Fotoportal einige Eindrücke per Bild zu bewundern…

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Navigation im Urlaub – Sygic gegen HereWeGo

Jedes Mal im Urlaub stellt sich die Frage mit welchem Navi ich denn gerne unterwegs sein möchte. Für das reine Navigieren im Inland verwende ich inzwischen entweder Google Maps oder HereWeGo. Im Urlaub sind mir die Beiden allerdings etwas zu wenig Leistungsfähig, da sie spezielle Funktionen, wie das einfache Speichern von Wegpunkten, oder Zwischenziele nicht oder nur umständlich beherrschen.

Deshalb habe ich für den Urlaub meine vor langer Zeit gekaufte Sygic Lizenz wieder aktiviert.
Sygic war bis zur Verschlimmbesserng der Oberfläche vor einigen Jahren meine absolute Lieblings App. Eine radikale Änderung der Bedienoberfläche mit massiven Einschränkungen der netten Features hat mich damals sehr verärgert und ich wendete mich von Sygic ab.
Im Urlaub allerdings hat die Software immer noch einige Vorteile:

  • Einfaches Speichern von Wegpunkten
  • mehrere Zwischenziele auf einer Route
  • sehr innovative Routen auf kleinen Straßen
  • Auswahlmöglichkeit der Routenführung (schnell, kurz, ökonomisch)
  • Speichern der Benutzerkonfig inkl. der Wegpunkte (lokal und in der DrobBox)

2016-09-20 SygicWir waren nun schon mehr als 500 km mit Sygic unterwegs und ich bin sehr zwiegespalten. Die Bedienung der Software ist zwar merklich flexibler als HereWeGo, und die Routenführung ist vorbildlich!!
Leider sind die Ansagen auf längeren Strecken oft mangelhaft. Speziell auf der Autobahn “vergisst” die Software wesentliche Abzweigungen an Autobahnkreuzen anzusagen, was MEHRMALS dazu geführt hat, dass wir einige Kilometer Umweg gefahren sind. Die Anzeige des Spurassistent führt in einigen Fällen dazu, dass am Display nur mehr Chaos angezeigt wird, weil sich die Software anscheinend nicht entscheiden kann, welche der Anzeigen wichtiger ist und daher eindeutig dargestellt werden sollte!

2016-09-20 HereWeGoDas Verbesserungspotential ist hier so massiv, dass ich in den letzten Tagen auf HereWeGo umgestiegen bin!
Da wir einige der Strecken mit beiden Programmen gefahren sind, kann ich auch bestätigen, dass es mit HereWeGo wesentlicher präzisere Ansagen in den entsprechenden Bereichen gibt. Die Routenführung ist zwar nicht immer so “innovativ”, wie bei Sygic, aber angekommen sind wir trotzdem immer ohne Umwege. Und mit HereWeGo haben wir uns jedenfalls kein einziges Mal verfahren!

Fazit:

Ich werde in Zukunft im Urlaub speziell auf längeren Autobahnstrecken die umständliche Bedienbarkeit von HereWeGo in Kauf nehmen und auf Sygic verzichten. Denn letztendlich sind hier präzise Ansagen wichtiger, als eine besonders innovative Routenführung.
Sygic wird in meinem Anwendungsbereich eher ein Nieschendasein finden, wenn ich mal ohne Autobahn im Hinterland innovative Routen finden will und etwas Zeit habe auch mal eine Abzweigung zu verpassen.
Müsste ich mich für eines der Beiden Programme entscheiden, dann wäre es derzeit eindeutig HereWeGo denn die Routenführung UND die Sprachansagen sind wirklich sehr brauchbar!

Programme im Playstore:
Here We Go
Sygic

Kategorie: Android, GPS-Navigation, Reisen

Urlaub in Spanien 6 – Ronda & Marbella

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Heute steht wieder ein Tagesausflug auf dem Programm. Wir fahren zuerst nach Ronda und machen dann am Rückweg einen Abstecher nach Marbella. Die Fahrt nach Ronda ist zwar zum großen Teil auf der Autobahn möglich, aber die letzten 40km fahren wir eine einspurige Bergstraße entlang. Sehr schön anzusehen welche Strecke man entlang von unzähligen Bergen zurücklegt und wie sich die Straße durch die Landschaft schlängelt. Fährt man, wie wir, in einer langen Schlange hinter einem  Leihwagen mit einem furchtsamen Touristenehepaar her, kann die Strecke schon mal etwas über eine Stunde dauern. Überholen kann man nur selten und dann nur mit einem Fahrzeug das wesentlich mehr PS als mein kleiner Geländewagen besitzt ;.(

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Erst wenn man in Ronda über die Brücke aus dem 18 Jahrhundert fährt, die die Stadt in zwei Teile teilt, sieht man wie prachtvoll diese an die über 100 m tiefe Schlucht gebaut ist. Zahlreiche Cafes und Restaurants laden in der Stadt zum Verweilen ein. Auch eine Einkaufsstraße mit vielen Geschäften gibt es hier. Überall werden Waren angeboten die angeblich in der Region hergestellt werden. Vieles davon ist sehr hübsch, aber der Kitsch ist hier auch nicht weit entfernt ;.)

Mitten unter dem Hauptplatz gibt es eine Garage wo wir parken, denn in der Stadt ist sehr viel los. Selbst in der Parkgarage gibt es bei unserem Eintreffen einen heftigen Stau. Viele Tagestouristen sind in der Stadt und sorgen für belebten Andrang in den Lokalen der Stadt. Wir schlendern einige Stunden durch die teils engen Gassen und machen uns dann wieder auf den Weg. Schließlich wollen wir zum Abendessen schon in Marbella sein….

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         In Marbella  angekommen stellen wir unser Auto in die Garage direkt am Hafen und setzen uns in eines der schicken Lokale am Strand. Von dort aus haben wir einen direkten Blick auf die Einfahrt zum Jachthafen und können sehen, was sich dort so tut. Einige sehr teure Yachten und auch Ausflugsboote kommen vorbei, während wir ein frühes Abendessen genießen.
Nach dem Essen schlendern wir noch durch den riesigen Yachthafen und sehen uns die tollen und extrem teuren Yachten und Autos an, die dort dicht nebeneinander geparkt sind.
Auf der Landseite gibt es eben so viele Geschäfte die nicht weniger teure Waren anbieten. Uhren, Gewand, Parfüms, fast alles was gut und teuer ist kann man hier kaufen.
Zwischen den vielen mehr oder weniger reichen Touristen findet man oft auch dunkelhäutige Händler die gefälschte Taschen oder Uhren, sowie Tücher oder Schmuck anbieten. Sogar ein iPhone um € 200,. hätte ich bekommen können. Sicher ein Schnäppchen  Zwinkerndes Smiley

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Urlaub in Spanien 5 – Die Höhlen von Nerja

2016-09-18_Nerja_152131Nachdem wir gestern einen Tag am Strand und mit dem Meer verbracht haben, ging es heute in das ca. 30km entfernte Nerja. Dort gibt es eine ca. 24.000 Jahre alte Höhlenanlage, die man auch ohne Kletterausrüstung besichtigen kann. Als wir kurz nach Mittag dort ankommen, sind wir etwas überrascht. Denn die nächste freie Führung um 15.00 Uhr ist eine der letzten heute. Wir sichern uns zwei Tickets und gehen in ein benachbartes Tapas Lokal einige Kleinigkeiten essen. Nach dem Essen finden wir Platz für ein nettes gemütliches Päuschen im Schatten, bis unsere Führung beginnt.

2016-09-18_Nerja_154817Die Höhlenanlage ist die beeindruckendste, die wir jemals gesehen haben! Riesige bis zu 30 m hohe Stalaktiten und Stalagmiten kann man hier beobachten. Die Höhle wurde von mehr als 24.000 Jahren von unseren Vorfahren als Wohnraum aber auch Beerdigungsstätte genutzt. Viele Wandmalereien zeigen Bilder von Tieren und andere Symbole. Unsere Führung wird durch einen Audioguide mit Videobildschirm unterstützt, auf dem man sich die wichtigsten Zeichnungen ansehen kann, denn die Originale sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

2016-09-18 Nerja GS7_154310_fWährend der gesamten Führung bekommt man viel Hintergrundinformation über die damaligen Bewohner und wie sie in der Höhle gelebt haben. Auch jetzt gibt es noch viele Lebewesen in der Höhle, die sich an die Umgebung perfekt angepasst haben. Insekten und anderes Getier, sogar einige Pflanzen die dort wachsen wo sie das Licht der Scheinwerfer zur Photosynthese verwenden können. Deshalb gibt es auch keine Beleuchtung an den alten Inschriften und Zeichnungen, damit die Pflanzen dort nicht wachsen und diese zerstören!
In der etwas mehr als 45 Minuten dauernden Führung bekommen wir immer wieder Bilder zu sehen, die man in dieser beeindruckenden Tiefe und Weite niemals auf einem Foto festhalten kann.
Eine ähnliche Weite bekommen dafür Mund und Augen Zwinkerndes Smiley

weiterführende Infos: The Nerjacaves

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Urlaub in Spanien 4 – Heut spielts Granada

2016-09-16_Alhambra Mittag_123010Unser heutiger Tagesausflug führt uns nach Granada. Dort besuchen wir die Alhambra und die Gärten des Generalife. Zu unserem Ziel führt uns eine mautpflichtige Autobahn, die sehr eindrucksvoll über die Schluchten des gebirgigen Hinterlandes gebaut wurde. Wir sind etwas früher losgefahren damit wir Vorort noch etwas von Granada sehen können. Als wir ankommen sind wir etwas überrascht. Granada ist wesentlich größer als erwartet.
Wir beschließen gleich direkt zur Alhambra zu fahren um uns dort ein wenig umzusehen. Viele Busse, der Parkplatz schon relativ voll, wir bleiben gleich da. In einem sehr netten Lokal direkt über dem Eingang der Alhambra gönnen wir uns ein äußerst leckeres Mittagessen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Wir haben die Tickets schon vor unserer Anreise gebucht, und das ist durchaus sinnvoll. Denn Vorort bekommt man nur mehr Karten für den Eintritt in 2 Tagen. Zur vereinbarten Zeit wartet ein Mitarbeiter von “Get your Guide” und überreicht uns die Tickets sowie einen Audioguide. Wie haben nämlich  beschlossen die gesamte Führung ohne Guide alleine in unserem Tempo zu machen.
Durch die Vorbestellung unsere Karten sparen wir uns auch das ewige Anstellen an den Ticketschaltern, wobei heute ist es eigentlich nicht so schlimm.

2016-09-16_Palast_151950Als erstes gehen wir zum Palast. Dort haben wir um 14.30 Uhr einen Rundgang reserviert. Als wir dort ankommen, verstehen wir warum man eine Zeit für den Besuch festlegen muss. Der Palast würde dem Besucherstrom sonst nicht standhalten. Nach einer kurzen Wartezeit verbringen wir über eine Stunde im Palast und seinen wunderschönen Räumen und kleinen Gärten. Überall fliest Wasser durch kleine Kanäle am Rand des Weges. Die Wände aller Innenräume sind so aufwendig mit händisch gemachten Ornamenten verziert, dass wir aus dem Staunen fast nicht heraus kommen. So feine detaillierte Arbeiten haben wir noch niemals an einem Gebäude gesehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Außerhalb des Palastes sieht man Ausgrabungen von Medina und viele beeindruckende Pflanzen und beeindrucken zugeschnittene Hecken.  Die Gärten des Generalife erleben wir schon etwas überfordert der bisherigen Erlebnisse eher schaumgebremst. Auch hier gibt es beeindruckende Pflanzen und Plätze mit Wasserspielen. Die vielen Eindrücke des Ortes lassen sich in ihrer Vielfalt gar nicht angemessen aufnehmen. Hier könnte man durchaus mehrmals herkommen um wirklich Alles nicht nur gesehen, sondern auch angemessen aufgenommen zu haben. Nach etwas mehr als 3 Stunden geben wir auf.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Auf unserem Heimweg zwingt uns unser Trinkfreudiger Geländewage ca. 30 km vor unserem Ziel die Autobahn zu verlassen um zu tanken. Wir nutzen die Gelegenheit um den Rest des Weges über die Küstenstrasse nach Hause zu fahren. Auf dem Weg “findet” und ein nettes Lokal mit Meerblick wo wir eine hervorragende Fischplatte für 2 Personen genießen. Leckeres Essen mit Blick auf das Meer, Herz was willst du Me(e)hr Smiley

Mehr Fotos von Alhambra und unserem Urlaub gibt es am Fotoportal unter “Andalusien”…

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Urlaub in Spanien 4 – Heut spielts Granada

2016-09-16_Alhambra Mittag_123010Unser heutiger Tagesausflug führt uns nach Granada. Dort besuchen wir die Alhambra und die Gärten des Generalife. Zu unserem Ziel führt uns eine mautpflichtige Autobahn, die sehr eindrucksvoll über die Schluchten des gebirgigen Hinterlandes gebaut wurde. Wir sind etwas früher losgefahren damit wir Vorort noch etwas von Granada sehen können. Als wir ankommen sind wir etwas überrascht. Granada ist wesentlich größer als erwartet.
Wir beschließen gleich direkt zur Alhambra zu fahren um uns dort ein wenig umzusehen. Viele Busse, der Parkplatz schon relativ voll, wir bleiben gleich da. In einem sehr netten Lokal direkt über dem Eingang der Alhambra gönnen wir uns ein äußerst leckeres Mittagessen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Wir haben die Tickets schon vor unserer Anreise gebucht, und das ist durchaus sinnvoll. Denn Vorort bekommt man nur mehr Karten für den Eintritt in 2 Tagen. Zur vereinbarten Zeit wartet ein Mitarbeiter von “Get your Guide” und überreicht uns die Tickets sowie einen Audioguide. Wie haben nämlich  beschlossen die gesamte Führung ohne Guide alleine in unserem Tempo zu machen.
Durch die Vorbestellung unsere Karten sparen wir uns auch das ewige Anstellen an den Ticketschaltern, wobei heute ist es eigentlich nicht so schlimm.

2016-09-16_Palast_151950Als erstes gehen wir zum Palast. Dort haben wir um 14.30 Uhr einen Rundgang reserviert. Als wir dort ankommen, verstehen wir warum man eine Zeit für den Besuch festlegen muss. Der Palast würde dem Besucherstrom sonst nicht standhalten. Nach einer kurzen Wartezeit verbringen wir über eine Stunde im Palast und seinen wunderschönen Räumen und kleinen Gärten. Überall fliest Wasser durch kleine Kanäle am Rand des Weges. Die Wände aller Innenräume sind so aufwendig mit händisch gemachten Ornamenten verziert, dass wir aus dem Staunen fast nicht heraus kommen. So feine detaillierte Arbeiten haben wir noch niemals an einem Gebäude gesehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Außerhalb des Palastes sieht man Ausgrabungen von Medina und viele beeindruckende Pflanzen und beeindrucken zugeschnittene Hecken.  Die Gärten des Generalife erleben wir schon etwas überfordert der bisherigen Erlebnisse eher schaumgebremst. Auch hier gibt es beeindruckende Pflanzen und Plätze mit Wasserspielen. Die vielen Eindrücke des Ortes lassen sich in ihrer Vielfalt gar nicht angemessen aufnehmen. Hier könnte man durchaus mehrmals herkommen um wirklich Alles nicht nur gesehen, sondern auch angemessen aufgenommen zu haben. Nach etwas mehr als 3 Stunden geben wir auf.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Auf unserem Heimweg zwingt uns unser Trinkfreudiger Geländewage ca. 30 km vor unserem Ziel die Autobahn zu verlassen um zu tanken. Wir nutzen die Gelegenheit um den Rest des Weges über die Küstenstrasse nach Hause zu fahren. Auf dem Weg “findet” und ein nettes Lokal mit Meerblick wo wir eine hervorragende Fischplatte für 2 Personen genießen. Leckeres Essen mit Blick auf das Meer, Herz was willst du Me(e)hr Smiley

Die vielen wunderschönen Fotos von Alhambra kommen noch auf mein Fotoportal, sobald wir wieder daheim sind!

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Urlaub in Spanien 3 – Malaga

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Heute gehts nach Malaga. Aber nicht bevor wir ein gutes Frühstück auf unserer Dachterrasse mit Blick auf das Meer genossen haben. Mit dem Auto ist man über die Autobahn von unserem Quartier in ca. 20 Min in Malaga, der zweitgrößten Stadt in Andalusien. Die Stadt ist beeindruckend schön. Überall stehen riesige Palmen. Die Häuser sind oft in leuchtenden Farben gestrichen.
Parkplätze findet man im Zentrum leider nur selten, daher parken wie in OLYMPUS DIGITAL CAMERA         einer Tiefgarage mitten unter der Altstadt.  Der Preis der Garage ist in so kleiner Schrift angeschrieben, dass man es vom Auto aus kaum lesen kann, bevor man ein Ticket gezogen hat. So fahren wir mal rein und informieren uns nachher, dass es € 0,0735 pro Minute kostet. Die Art die Preise in Garagen anzuschreiben, wird uns den restlichen Urlaub verfolgen, aber das wissen wir ja jetzt noch nicht…..2016-09-14_Eis_130540

Ein ausführlicher Bummel durch die Altstadt führt uns vorbei an einigen sehenswerten Gebäuden, Geschäften und Lokalen. Ein Eisstand mit Fruchteis mit Schokolade Option zieht uns sofort in seinen Bann. So leckeres natürliches Fruchteis haben wir noch nicht bekommen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Überall sieht man Musikanten, Verkäufer mit allen möglichen Dingen und auch Bettler. Ein alter Mann, der zu Klängen eines Gitarrenspiels seiner beiden Kollegen tanzt fällt uns besonders auf. Er ist so fröhlich tanzend unterwegs, dass er viele Leute anregt stehen zu bleiben. Aus der letzten Tanz Pose muss man ihm zwar aufstehen helfen, aber das tut der Fröhlichkeit keinen Abbruch. Als er mit dem Spendenbecher herumgeht gibt es Handkuss für die Damen, was zu einigen spontanen und sehr emotionalen Umarmungen führt. Der alte Mann und seine herzliche freudige Art hat uns in Gedanken noch einige Zeit begleitet….

Die schöne Stadt und ihre vielen hübschen Winkel und Ecken hat uns so verzaubert, dass die Zeit wie im Flug vergeht, wobei die Zeit des Fluges gar nicht so schnell vergangen ist, blöder Vergleich Zwinkerndes Smiley

Malaga hat uns jedenfalls gefallen und wir können es sehr empfehlen! Die Garagenrechnung für den Tag eher nicht, aber was solls, wir sind im Urlaub …..

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Urlaub in Spanien 2 – Hinterland

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Heute treibt es uns ins Landes Innere. Wir fahren einfach drauf los ohne ein bestimmtes Ziel. Am Besten irgendwo hoch hinauf um so weit wie möglich übers Land zu sehen. Da kommt uns doch der kleine Suzuki Jimmy gerade recht. Eine steile Bergstraße die teilweise nur ein breiterer Schotterweg ist führt uns fast ganz hinauf.
Von hier aus sieht man übers Land bis zum Meer. Diese gigantische Weite OLYMPUS DIGITAL CAMERA         lässt sich auf keinem Foto festhalten. Überall wachsen Früchte und Pflanzen, die es bei uns daheim nur im Supermarkt zu finden gibt. Avokados, Mangos, und einige anderen leckeren Dinge.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Teilweise liegen die Früchte direkt vor unseren Füßen (Rädern). Einige reife Mangos können wir dann nicht liegen lassen und verstauen sie im Auto. Von diesem Zeitpunkt an riecht es dort so lecker, dass wir es fast nicht bis Daheim aushalten um unsere “Beute” verspeisen zu können. Eines schon voraus, sie waren super lecker!!!

Wir entdecken dass der Schotterweg direkt über den Berg in Richtung unsres Camps führt und beschließen gleich “Offroad” nach Hause zu fahren. Die Strecke wird unterwegs noch anspruchsvoll, aber macht auch viel Spaß!

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Urlaub in Spanien 1 – Andalusien wir kommen…

Von Wien fliegt man direkt nach Malaga in ca. 3 Stunden. Nach der Ankunft am Flughafen werden wir mit dem Shuttlebus zu unserem Auto gebracht. Andrea hat meinem Forscherdrang entsprechend ein passendes Auto bestellt. Der Suzuki Jimmy ist eines der besten 4WD Fahrzeuge die ich im Urlaub 2016-09-12_Bungalowhatte. Klein, wendig und auf Wunsch mit untersetztem Allradantrieb. Die besten Voraussetzungen für Erkundungstouren im Hinterland.

Zuvor geht es aber zu unserem Bungalow im FKK Camp. Hier haben wir 2 Schlafzimmer, eine Dusche mit Bad und Klo, einen Wohnraum und eine Dachterrasse von der man zwischen den Palmen das Meer sehen kann. Alles da was man im Urlaub braucht. Und das beste: Raus aus der Wäsch! Wir starten mal zu einer Erkundungstour.
20160918_173033In der Anlage gibt es einen Indoor und einen Outdoor Pool. Ein kleiner Minigolfplatz sowie eine nette kleine Outdoor Fitnessanlage ist auch da. Man kann sich Fahrräder ausborgen, oder Tischtennis spielen. Und das sind nur die Dinge, die wir ohne viel Suchen gefunden haben. Über das nette Restaurant direkt am Meer, gelangt man an den FKK Strand. Hier kann man Sonnenschirme und Liegen mieten, oder sich einfach mit einem Handtuch in den Sand legen. Das Meer ist heute sehr rau, daher beschließen wir nur mal die Wassertemperatur zu prüfen. Wasser ist sehr erfrischend, geschätzt 20 Grad. Der Outdoor Pool ist mit 25 Grad deutlich angenehmer temperiert. Angeblich hat  das Meer hier das ganze Jahr diese Temperatur, weil es nach wenigen Metern schon steil nach unten geht und sich deshalb am Strand nicht viel erwärmt, dafür gibt es keine ewigen Fußmärsche bis man schwimmen kann Zwinkerndes Smiley

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Whats App und die Benutzerdaten – jetzt reichts!!

2016-09-09 WhatsAppIch war nie ein Freund von Messengern, wie WhatsApp!
Denn jedes Smartphone mit dem WhatsApp möglich ist, kann auch Email versenden.

Ich habe mich trotzdem zu WhatsApp verleiten lasse weil fast alle meine Kontakte darüber erreichbar sind.
Ich fand es durchaus praktisch kurze Texte oder Dateianhänge ohne großen Aufwand zu verschicken ohne gleich ein Email schreiben zu müssen.

Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook wurde versprochen dass alles so bleibt wie es ist. Nun lese ich in den Medien widersprüchliche Meldungen, dass Whatsapp mit der letzten Änderung der Geschäftsbedingungen Daten an Facebook schickt. Gerüchten zur Folge werden aber nicht nur die eigene Telefonnummer an Facebook verschickt, sondern angeblich auch Adressbücher der Nutzer! Mit dem Zustimmungshackerl bei den Geschäftsbedingungen ist man damit einverstanden.

Rechtlich gesehen ist es aber gar nicht möglich damit einverstanden zu sein, denn dazu müsste man JEDEN Kontakt in JEDEM Adressbuch fragen ob ihm das recht ist. Aus diesem Grund habe ich in WhatsApp meine Zustimmung nicht gegeben. Und das solltet ihr auch tun!!

Gestern lese ich dann in einem Bericht vom Androidmagazin, dass nun auch bald Werbung über WhatsApp verschickt wird. Damit ist meine Schmerzgrenze ein Programm zu nutzen, das ich nicht brauche WEIT überschritten!!

Ich werde Whatsapp ab dem 25.September 2016 (Datum des Werbestarts) deinstallieren und ihr werdet mich daher über den Dienst nicht mehr erreichen!
Für die zukünftige Kontaktaufnahme ist bei mir Telefon, Email oder auch SMS möglich.
Sollte sich an dem jetzigen Umstand bei WhatsApp etwas ändern, oder sich ein anderer Messenger etablieren, der akzeptabel mit den Benutzerdaten umgeht, dann könnt ihr mich in Zukunft vielleicht wieder überreden.

Mit diesem Blogartikel möchte ich euch allerdings auch anregen mal darüber nachzudenken, wie unsere Kommunikation derzeit abläuft. Persönliche Gespräche werden oft ersetzt durch oberflächliche Texte und zeilenlange Emoticons . Könnt ihr gerne machen, aber ICH bin ab dem 25. September nicht mehr dabei …..

Kategorie: Android, Meckerecke

Fibaro HC2 – Erweiterung um automatische Sperrerkennung

2016-09-01 Riegelkontakt InnenHeute wurde in meinem Wohnungsschloss ein Riegelkontakt eingebaut. Dieser meldet über einen potentialfreien Schalter ob die Eingangstüre versperrt oder unversperrt ist.

In Kombination  mit einem Fibaro Türkontakt kann meine Heimzentrale Fibaro HC2 nun basierend auf dieser Information gewisse Dinge steuern. Vorerst habe ich eine Funktion die mir die Tür und Fensterkontakte prüft und eine Meldung am Handy ausgibt, falls beim Verlassen des Hauses irgend wo eine Balkontüre oder ein 2016-09-02 16_18_54-Home Center 2Fenster offen ist. Natürlich kann man damit auch die Beleuchtung auf vergessene Lichter prüfen u.s.w Was genau wird sich noch zeigen.

Es ist der erste Schritt zu einer einfachen Abwesenheitserkennung OHNE, dass irgendwer aktiv einen Schalter drücken, oder einen Alarm aktivieren muss, wenn Mann oder Frau das Haus verlässt. Denn mein automatisches Haus soll möglichst OHNE zusätzlichen Befassungsaufwand funktionieren!

Der Kontakt wurde von einem auf Riegelkontakte spezialisierten Schlosser eingebaut. Der Einbau dauert ca. 90 Minuten und der Kontakt ist mit ca. € 80,- Materialkosten auch im erträglichen Rahmen. Der nächste Schritt wird sein, herauszufinden wie man bei versperrter Türe IM Haus feststellen kann ob Personen wach sind, oder schlafen, aber das ist eine andere Geschichte Zwinkerndes Smiley
Je länger ich mich damit beschäftige, desto sicherer bin ich mir:
Die Grenzen dieses Systems sind meist nur eingeschränkt durch unsere Fantasie …..

Wer sich nähere Infos oder Inspiration zur Programmierung in der HC2 ansehen möchte, der sollte im Forum von Siio vorbeischauen. Dort wurde ich zu dem Ganzen inspiriert!

Kategorie: Haussteuerung | Tags: ,

Cabriovelo – das ideale Fortbewegungsmittel für den Herbst?

Cabriovelo – das ideale Fortbewegungsmittel für den Herbst!
Es kann offen gefahren werden und auch geschlossen.2016-08-30 cabriovelo-convertible-velomobile-8

Das Fahrzeug wird gerade auf Indiegogo finanziert, ab ca. 4000,- ist man dabei…

Ich würd das Ding gerne mal probefahren. Für den Wiener Stadtverkehr ist es aber eher nicht geeignet, da viele Radwege zu schmal für das Cabriovelo sind. Da müsste man schon auf der Straße damit fahren, schade ;-(

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Samsung Galaxy S7 Edge – sinnvolles Zubehör

Da ich nun beschlossen habe mir das Samsung Galaxy S7 Edge zu behalte und als Hauptgerät zu verwenden, bin ich auf der Such nach sinnvollem Zubehör.

Kabellos Laden:
Das erste Gerät welches ich mir angesehen habe ist das induktive Schnelladegerät von Samsung.
Ic2016-07-22 Samsung Chargerh hatte vor mein S7 damit in einigen Räumen einfach abzulegen um es aufzuladen. Das Ladegerät ist überraschend groß. Nach kurzer Zeit stelle ich fest, dass es einen Lüfter eingebaut hat, der sich beim Schnelladen aktiviert. Er ist zwar nicht besonders laut, aber somit ist das Gerät nicht Schlafzimmertauglich! Ich entschließe mich dazu vorerst meinen alten Zens Lader weiterzuverwenden. Der lädt zwar nicht schnell, aber ohne Lüftergeräusch. Wenn ich über Nacht lade, dann ist die Geschwindigkeit sowieso nebensächlich.
Wenn ihr euch ein Gerät von Zens kaufen wollt, empfehle ich allerdings das neuere Modell mit Micro USB Anschluß Zens ZESC03, denn mein altes braucht noch ein spezielles Netzteil.

Ladekabel:
2016-07-22 Gold KabelSeit einiger Zeit gibt es schon Micro USB Kabeln die beidseitig angesteckt werden können. Ich habe nun mal so ein Kabel getestet und bin davon begeistert. Mein “Premium Nylon Dual Kabel in Gold” ist zwar nicht billig, aber es funktioniert hervorragend. Bei diese Variante des Kabels ist auch der USB-A Stecker verdrehsicher ausgeführt. Empfehlenswert für alle Personen die sich mit der Fummelei am Stecker nicht länger auseinandersetzen wollen.

Ladegeräte zum Schnelladen:
Die unterschiedlichen Systeme zum Schnelladen sind inzwischen etwas unübersichtlich geworden.
2016-07-22 EasyAccDeshalb habe ich mir zum Testen einige Geräte angelacht, die teilweise als Tagesangebote im Amazon Shop verbilligt waren. Das 4 fach Ladegerät von RAVPower kann angeblich das S7 um 75% schneller laden. Auch das 6 fach Ladegerät von EasyAcc kann das genauso gut.
Jedes der beiden Geräte hat EINEN QuickCharge 2.0 Port. Anderen Ports laden “nur” intelligent. Dabei handelt das Ladegerät mit dem Telefon den  maximalen Ladestrom aus.
Beide Geräte arbeiten gut und laden zuverlässig. Da mein S7 grundsätzlich nur Nachts geladen wird, habe ich keine Infos über die Ladegeschwindigkeit. In 1-2 Stunden sollte es aber durchaus möglich sein das Gerät damit vollzuladen.

Taschen und Schutz:
2016-07-22 Lila FyyZum Schutz des Gerätes habe ich seit langer Zeit eine gute Gürteltasche von Xirrix im Einsatz. Diese gibt es auch in 4XL passend zum S7 Edge. Da ich nicht immer einen Gürtel trage, habe ich mir auch noch eine transparente Mumbi Schutzhülle und eine weitere Tasche gekauft.
Die Kunstledertasche von FYY war für mich ein besonderes Gustostückerl, weil es sie in vielen unterschiedlichen Farben gibt, auch in Lila. Ja MIR gefällt das so! Zwinkerndes Smiley 
Die Qualität aller gekauften Taschen und Hüllen ist bis jetzt OK, somit habe ich für fast jede Gelegenheit ein passendes Behältnis für mein S7 Edge.

2016-07-22 displayfolieDisplayschutzfolie
Normalerweise halte ich nicht viel von Displayschutzfolien. Da ich aber in den Medien Berichte verfolgt habe, dass die Original Cover von Samsung das Display trotz Gorilla Glas zerkratzen, habe ich es wieder mal probiert.  Das Ergebnis:
Die Folien für das S7 sind leider nicht passgenau geschnitten. Das führ speziell beim S7 EDGE dazu dass die Folienkante im sichtbaren Displaybereich endet wie man an der roten Linie im Bild sehen kann. Das ist für mich absolut unbrauchbar!
Somit habe ich die Folie von meinem S7 wieder entfernt und werde es bevorzugt in einer Tasche transportieren, die auch das Display schützt.

Die im Artikel verlinkten Produkte sind Affiliate Links zu Amazon.

Kategorie: Android, Smartphone | Tags:

Domitech – Z-Wave Led Birne

2016-07-30_DomiBulbIch teste in letzter Zeit immer wieder Z-Wave Komponenten auf ihre Praxistauglichkeit.
Als ich die Led Bulb von Domitech bekam, dachte ich nicht daran, dass sie mit eine Preis von ca. 35,- so kostengünstig ist. Warum?
Das kommt heraus, wenn man vergleicht was es kostet eine dimmbare Led Birne mit Zwave zu betreiben! Man braucht dazu nämlich:

  • Einen Dimmbaren Steckdosenadapter (ca. 30,- bis 60,-)
  • eine Dimmbare LED mit ca. 650 Lumen (ca. 8,- bis 15,-)

Die DomiTech Led Bulb ist für knapp 35,- zu haben und braucht nur in einen E27 Sockel eingeschraubt zu werden. Was ist nun das Besondere an dieser Birne?

  • Komplett dimmbare LED mit 650 Lumen (vergleichbar 60W)
  • Angenehm warmweißes Licht (2700K)
  • Integrierter Z-Wave Funk
  • In Zwei- und Dreileitersystemen einsetzbar
  • Lampe speichert letzten Dimmzustand beim Ausschalten
  • Will man ein Licht im Normalfall mit einem Schalter anschalten und hat man zur Lampe nur 2 Drähte, dann ist das mit Z-Wave schwer. Denn ist der Strom abgeschaltet, dann ist auch die Z-Wave Komponente Tot.
    Die Glühbirne von DomiTech kann durch 2 x betätigen des Netzschalters ausgeschaltet werden OHNE dass man sie tatsächlich von Strom trennen muss. Sie kann also mit etwas Hirn auch auf einer 2 Draht Leitung betrieben werden.

    Das macht zum Beispiel bei einem Nachtlicht Sinn, welches zu 90% mit Schalter bedient wird. Durch die Z-Wave Steuerung kann es auch über die Haussteuerung abgeschaltet werden, wenn man es mal vergisst. Zum Beispiel bei Verwendung einer Szene die bei Verlassen des Hauses alle vergessenen Verbraucher deaktiviert. Gewöhnt man sich daran die Lampe durch 2 x betätigen des Lichtschalters abzuschalten, kann sie sogar wieder über Zwave aktiviert werden.
    Nicht spektakulär aber durchaus sinnvoll ….

    Kategorie: Haussteuerung | Tags:

    Radwochenende

    20160814_Radtour1Letztes Wochenende hatten wir einen kleinen Bewegungsdrang und somit gab es einige Radtouren.
    Besonders gut gefallen hat uns die Radtour von Baden durch das Helenental.
    Die Strecke ist wunderschön und führt entlang der Schwechat. Die Landschaft ist sehr beeindruckend und wir sind daher langsam unterwegs um all die vielen Eindrücke aufnehmen zu können. Duft von Zyklamen bringt uns immer wieder dazu eine “olifaktorische” Pause einzulegen Zwinkerndes Smiley

    Wir sind allerdings nur bis Sattelbach gekommen, denn danach muss man bis Alland auf der stark befahrenen Bundesstrasse weiterfahren. Das hätte die Erlebnisse auf der bisherigen Fahrt wieder zunichte gemacht, daher haben wir uns entschieden wieder zurückzufahren und in Baden noch einen leckeren Eiskaffee direkt im Park am Teich zu trinken. Somit ist “gustatorisch” auch alles bestens Zwinkerndes Smiley

    20160814_RadtourAm Vortag gabs eine etwas längere Fahrt von Lilienfeld über Freiland nach Türnitz. In Türnitz haben wir uns eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn gegönnt und sind dann wieder zurückgefahren.
    Die Strecke verläuft zum Teil auf einer alten stillgelegten Bahnstrecke und daher fährt man auch durch einige Tunnels. Sehr nett! In Lilienfelt gibt es dann im Salettl noch einen leckeren Espresso mit einer Eiskugel (Afogato) zum Abschluss. Das Lokal hat einige Liegen direkt am Wasser, sehr zu empfehlen!

    Wir können beide Strecken sehr empfehlen! Die Fahrt von Baden bis Sattelbach und zurück ist mit ca. 20km durchaus auch für Familien mit Kindern geeignet, die schon etwas Radfahren gewöhnt sind.

    Kategorie: Fahrrad

    Drei erhöht massiv die Preise bei Bestandskunden!!

    Ich war mit meinem DREI Vertrag bis jetzt eigentlich sehr zufrieden!
    Habe derzeit 5 GB Daten, 1000 Minuten und 1000 SMS ohne Vertragsbindung und ohne Servicepauschale um € 12,-.

    Vor einer Woche bekomme ich ein Schreiben von Drei :

    Brief von Drei

    Brief von Drei

    Im Kleingedruckten finde ich dann noch eine automatische Vertragsverlängerung auf 1 Jahr, wenn man die Kündigungsfrist versäumt. Für mich ist der Vertrag damit hinfällig!! Nicht wegen der Preiserhöhung, sondern weil alle Vorteile dieses Vertrages auf einen Schlag wegfallen!!

    Schade ich war mit dem Netz sehr zufrieden. Habe Drei nun mal einen eingeschriebenen Brief geschickt in dem ich den Vertragsänderungen wiederspreche und habe ihnen ein passendes Gegenangebot gemacht. Bin gespannt wie sie reagieren Zwinkerndes Smiley

    Sollte ich von dort bis Ende August keine Antwort bekommen, werde ich dem Beispiel von Helmut der mobilitylounge folgen und auf YESS umsteigen. Dort habe ich nahezu die gleichen Dienste mit etwas weniger Datenvolumen und das sogar noch um mehr als € 6,- / Monat billiger….

    Ja, liebe Drei, diese unüberlegte Aktion wird euch sicher einige Kunden kosten, die rechnen können  ….

    Wenn ihr ähnliches Erlebt habt, dann schaut mal auf Smartchecker.at nach. Dort gibt es einen sehr gut gemachten Tarifvergleich….

    Kategorie: Meckerecke, Smartphone