Egret ONE – “the ONE and only” Elektroroller ?

2014-05-12 Egret FederungLetztes Wochenende durfte ich für mehr als zwei Tage den Egret One Elektroroller testen. Der Egret One ist der ultimative Elektroroller für alle Tretroller Fans.
Mir war der Test viel zu kurz, daher hier nur die wichtigsten Erkenntnisse.

LiFePo4 Akku in der Bodenplatte, Motor im Hinterrad, alles sehr zusammengeräumt und hochwertig verarbeitet! Der Roller hat einen beleuchteten Tacho, Tageskilometerzähler und Gesamtkilometer. Mit einem kleinen Hebel auf der rechten Seite wird Gas gegeben. Links die Bremse mit Rekuperationsfunktion die auch auf das Hinterrad wirkt.
Der ca. 15 kg schwere Roller kann bis zu 120 kg Zuladung vertragen.  Der Raddurchmeser von ca. 6 Zoll (16 cm) ist bemerkenswert klein, dafür ist das Vorderrad gefedert. Die Reichweite wird vom Hersteller mit 25 km angegeben, das ist schon sehr ordentlich für den 36V /8 Ah Akku!

Der Roller ist vom Werk aus auf 20 km/h gedrosselt, kann aber auch auf 12 km/h oder 35 km/h Endgeschwindigkeit konfiguriert werden. Perfekt, denn so können sowohl Kinder damit fahren (12 km/h), oder Speedjunkies wie ich. Das macht wirklich Freude, denn soviel Power 2014-05-12 Egret Tachotraut man dem kleinen Roller nicht zu! Zwinkerndes Smiley Habe mit der schnellen Variante auch noch ca. 15 km Reichweite zusammengebracht, obwohl ich dem Kleinen nichts geschenkt habe. Das ist wirklich ein guter Wert!
In wenigen Sekunden zusammengeklappt, lässt er sich sowohl im Auto, als auch in jedem Öffi problemlos mitnehmen.

Bei meiner Testfahrt hatte ich sehr viel Spaß, denn der Roller ist nicht nur sehr kraftvoll sondern auch wirklich schnell. Die kleinen Räder sind relativ breit, dadurch hat man auch auf etwas unebenem Asphalt immer ein sicheres Gefühl. Auf losem Untergrund ist man mit dem Roller sowieso nicht unterwegs, denn das geht bei einer Bodenfreiheit von wenigen Zentimetern eh nicht.

Wird es holprig (Katzenkopfpflaster oder gerillter Asphalt) klappert der kleine Roller so laut, dass man automatisch langsamer wird. Schon aus Respekt, dem Kleinen nicht “weh zu tun”. Obwohl ich denke dass der Egret One mehr aushält als man ihm zumutet, denn er macht einen sehr stabilen Eindruck!

Am Sonntag schüttet es in Strömen, doch ich fahre trotzdem Frühstück holen. Der Egret macht auch auf nasser Fahrbahn einen sicheren Eindruck. Da das Gehäuse gut abgedichtet ist, braucht man auch nicht jede Lacke umfahren. Der Motor, oder die Plattform sollte allerdings nicht unbedingt untergetaucht werden!
Die Kurvenlage muss allerdings etwas angepasst werden, sonst gibt es einen Schotterausschlag Zwinkerndes Smiley

Fazit:
Ich will den Egret One gerne länger testen!
Jeder Rollerfan sollte das Ding mal probefahren. Aber Vorsicht!
Infektionsgefahr ist sehr akut und kostet etwas über EUR 1000,-, denn das ist der Preis für den kleinen Flitzer!
Eines der interessantesten Gefährte, die ich bis jetzt von Yoom hatte!
Und ich werde ihn hoffentlich Ende Juni nochmal für einen längeren Praxistest bekommen….

Importeur für Österreich: Yoom
Hersteller: Egret
Nachtrag vom 27.09.2014 – Kurztest auf Trends der Zukunft
Nachtrag vom 28.09.2014 – Artikel mit Testbericht in Futurezone

2 Kommentare
  1. scooter sagt:

    Hi, wie war die Performance am Berg???

    • Paul Belcl sagt:

      Normale Stgeigungen wo du mit dem Fahrrad zurückschalten musst, nimmt er mit ca. 22 km/h immer noch sehr souverän!