Corona Sanktionen – geht die Verhältnismäßigkeit verloren ?

quarantine-4953975_1280Seit Beginn  der Krise in Österreich, für mich ist das Freitag der 13. März 2020, sind wir mehr oder weniger deaktiviert. Zu diesem Zeitpunkt war es vielleicht noch wichtig den Stecker zu ziehen um ein mögliches Massensterben zu verhindern. Die Art und Weise wie das passiert ist stimmt mich trotzdem sehr nachdenklich! Es werden langjährig existierende Gesetze umgeworfen um fadenscheinige Hilfspakete anzubieten, die sich bei genauerer Betrachtung als unzureichend herausstellen.

Eine Woche später werden Sanktionen gesetzt und Regelungen für die Bevölkerung getroffen. Spätestens JETZT beginnt die Gesetzmäßigkeit zu verschwimmen!
Eine Mischung aus “die Regierung empfiehlt” und “es gibt Gesetze für” entgleitet der Übersichtlichkeit. Einige Rechtsanwälte haben zur Realität einen anderen Zugang wie man im Interview mit Verfassungsjurist Georg Negwer in Cafe Puls hören kann.

nach ca. 4 Wochen

Die Regierung lässt kleine Geschäfte wieder öffnen, die “großen” bleiben geschlossen. Spätestens jetzt beginnt für mich die ein Gefühl der Unüberlegtheit unter den Entscheidungsträgern sichtbar zu werden. Warum darf beispielsweise ein Spielwarengeschäft im 1.Bezirk nicht aufsperren in dem sich die wenigen Kunden auf 4 Etagen leicht verlaufen, während es beim Supermarkt an der Kassa unvermeidbar ist sich unerwünscht näher zu kommen!

1-2 Wochen später

Jetzt wird es wirklich skurril! Lokale dürfen öffnen um telefonisch Bestellungen abzuwickeln. Theoretisch dürfen spätestens jetzt auch Würstelstände aufsperren. Aber wenn ich was beim Würstelstand abholen will werde ich gestraft ?? Kein Witz, denn das ist angeblich nicht erlaubt.
Wenn ich aber beim Würstelstand aber vorher ANRUFE während ich daneben stehe und danach einen RÜCKRUF bekomme, dass meine Käsekrainer fertig ist, das ist erlaubt.
Hallo geht’s noch ??? Dagegen erscheinen mir die Schildbürger als hochintelligent Winking smile

Oder ein Gesundheitszentrum welches auch ein Fitnesscenter beinhaltet darf nicht aufsperren? Dort werden unter Anderem Personen mit Knochenkrankheiten behandelt die regelmäßiges Training BENÖTIGEN. Noch dazu wäre dort der nötige Sicherheitsabstand extrem leicht umzusetzen! Aber seht euch das Video von Karl Walzl hier selber an…

Derzeitiges Fazit:

Nicht das Corona Virus hält die Welt im Griff, sondern unsere Reaktionen darauf!
Ich denke, dass inzwischen schön langsam Erklärungsbedarf für einige überstürzte Entscheidungen entsteht die bald korrigiert werden sollten! Welche Grundlage ich für meine Meinungsbildung unter vielen Anderen herangezogen habe, könnt ihr hier nachlesen:

Faktencheck gefällig ?

.) Die Presse – Regierungswünsche als geltendes Recht hingestellt
.) Lockdown verschiebt Tote in die Zukunft
.) ex. Bundespräsident,Dr. Heinz Fischer –  Die Qualität der Gesetzgebung
.) Professor Klaus Büschl – kein Corona Toter ohne Vorerkrankung!
.) News – Arzt fragt sich: Sind wir überhaupt in Gefahr?
.) Falter – Corona Notstand und Demokratie besonders Fr. Dr. Griss ist hier interessant (ab ca. Minute 5 im 30 Min Video)

Ich würde es sehr begrüßen wenn es gelingt hier endlich wieder eine Verhältnismäßigkeit zu schaffen. Schön langsam wird es Zeit, dass wir zu einer Normalität mit Bewusstsein zurückkehren und dass jede(r ) seine Verantwortung übernimmt und wir gemeinsam darauf achten, dass nicht nur die Menschen gesund bleiben, sondern auch alle betroffenen Personen wieder in Verbindung treten können und die entsprechenden Wirtschaftszweige wieder gesund werden können.

Sonst stimmt irgendwann der Satz “Operation gelungen, Patient TOT”

Wie würde ich das machen?

Ich bin weder Virologe noch Arzt, aber meiner persönlichen Meinung nach, können wir eine Ansteckung auf Dauer wahrscheinlich nicht verhindern. Die Pandemie eindämmen können wir aber möglicherweise, wenn viele von uns die Krankheit bekommen und danach dagegen immun werden. Das bedeutet für mich, dass ich eine Ansteckung als gesunder Mensch nicht mit aller Gewalt verhindern muss.

Das gilt natürlich nicht, wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre, oder eine Vorerkrankung habe!! Hier muss ich mich über den bestmöglichen Schutz informieren und diesen umsetzen. In diesem Fall kann sicher ein Facharzt wirksame Maßnahmen empfehlen, z.B. eine FPP3 Maske.

Ich würde also alle Institutionen wo erwachsene Menschen zusammenkommen  wieder öffnen. Dort wo man den angemessenen Abstand nicht immer einhalten kann (Öffis, Einkaufen, u.s.w) MUSS jede(r ) einen Mund Nasenschutz tragen um eine Ansteckung seines Gegenüber zu minimieren. Personen die besonders gefährdet sind sollen sich eigenverantwortlich sicher ausrüsten, oder die Öffentlichkeit meiden.

 

2 Kommentare
  1. Monika Fiala sagt:

    Die Erfahrungswerte fehlten,nicht nur bei uns sondern Weltweit. Ich sehe Kurz als Sprechpuppe. Wobei man seine Berater nicht kennt,sogenannte Ghost Berater.
    Doch sind die Entscheidungen schwer. Sein Satz * die neue Normalität*, akzeptiere ich so nicht. Kurz spricht meist auf Meta Ebene. So schafft er mit NLP, die Angst der Bürger, das Gewissen der Menschen zu leiten, um nicht zu sagen manipulieren.
    Ja als unheilbar Lungengeschädigte, mache ich mir Gedanken. Sie weisen aber eine andere Richtung als von der Regierung vorgegeben.
    Ich möchte,die Zeit die ich habe mit meiner Familie und engen Freunden verbringen.
    Auf mein Wahl Enkelkind werde ich nicht länger verzichten.
    Ich holte sie zu mir, zu spüren, was in ihr und auch in mir gefühlsmäßig abging ist nicht in Worte zu fassen.
    Tränen in den Augen in die Arme fallen und nur umarmt halten.
    Da war keine Angst der Ansteckung,nur Freude und in Frage stellen WARUM….
    Ich habe einen Termin zum Antikörper Test, um für mich zu wissen …. Ob ich außerhalb meiner Familie aufpassen muss.
    Ob ich richtig Handel weiß ich nicht.
    Welche folgen es haben kann,weiß ich nicht.
    Was ich weiß ist, ich verzichte niemals mehr auf Menschen die mir wichtig sind.

  2. Johann Fürnsinn sagt:

    Mir scheint es an der Zeit die schwurbelige Vorgangsweise, PK als Ankündigung weiterer PKs ohne tatsächliche Information, endlich aufzugeben. Hard facts über COVID-19 sind gefragt, die gibt es leider (noch) nicht. Aber konkrete gesetzesbasierte Vorgangsweisen unter Abwägung der Risken. Zahlen die auf breitflächigen Test passieren und nicht Hochrechnungen die auf Annahmen und möglichen Wahrscheinlichkeiten beruhen sind jetzt erforderlich. Und endlich Erhebung relevanter Daten (wieviele Tote OHNE Vorerkrankung, welche Vorerkrankungen, ..) sowie Studien um endlich evidenzbasiertw Vorgangsweisen zu beschließen. Letztendlich fehlt eine Betrachtung die über die virologische oder wirtschaftliche Sicht hinausgeht und die Menschen in den Mittelpunkt stellt.