Kategorie Testberichte

Alles was in der PC-News oder auf dem Blog getestet wurde!

Raincombi – Abschluß Test im Dauerregen

2015-10-19 RaincombiHeute Regnet es den ganzen Tag, juchuuu…..
Nein, ich bin nicht verrückt, ich teste noch immer den Raincombi.
Und heute habe ich das IDEALE Testfeld!

Also fahre ich heute bestens ausgerüstet im strömenden Regen nicht nur bis zu U-Bahn, sondern gleich ca. 12 km bis in die Firma. Der Rainkombi trägt sich sehr angenehm und ich habe während der Fahrt oft auch Gegenwind. Um das Wasser im Gesicht zu verringern, habe ich unter der Kapuze des Rainkombi  noch eine Schirmkappe auf.

Nach der Fahrt mache ich eine kurze “Bestandsaufnahme” und stelle folgendes fest:

  • die Stelle wo der Raincombi über die Schuhe drüber geht ist hervorragend geschützt und trocken
    Das hatte ich nicht erwartet, weil dort gibt’s normalerweise immer nasse Stellen.
    Grund dafür ist die großzugige Länge der Beine beim Raincombi und die flexiblen Klettverschlüsse am Ende der Beine.
  • Die ausreichend langen Beine sorgen auch dafür, dass während der gesamten Fahrt nix spannt, oder zwickt. Einfach perfekt.
  • Die Kapuze lässt sich sehr gut einrichten und gibt immer eine gute Sicht auf die Seite frei.
    Bei starkem Gegenwind ist meine Schirmkappe allerdings ganz gut, dadurch kommt weniger Regen ins Gesicht und ich brauche die Kapuze nicht so streng zuziehen.
  • Die Abschlusbündchen in den Ärmeln sorgen hervorragend dafür dass nur die vordere Hälfte meiner Handschuhe nass werden, aber nicht die Unterarme.
  • Einziges Problem, das mir auffällt, dass es dort wo die 3 Zippverschlüsse sich treffen reingeregnet hat. Ein nasser Schritt der nach dezenter Inkontinenz aussieht ist die Folge. Zum Glück habe ich als erfahrener Radfahrer ein Reservegewand in der Firma Zwinkerndes Smiley
    Nach genauer Untersuchung stelle ich fest, dass ich die wirklich hervorragenden Dichtungslaschen zwischen den Beinen schlampig verschlossen habe!
  • Der Raincombi ist schon nach kurzer Zeit (noch vor der Mittagspause) völlig trocken, obwohl er zuvor triefnass war.
  • Vor der Heimfahrt verschließe ich die Dichtungslaschen zwischen den Beinen, so wie es vorgesehen ist und komme daheim ohne nassen Schritt an, obwohl es noch immer stark schüttet!
    Dafür sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, dann klappts auch!

Fazit:

2015-09-27 Raincombi RolleDer Raincombi ist das beste Regengewand das ich bis jetzt verwendet habe. Seinen relativ hohen Preis rechtfertigt er durch sehr gut durchdachte Konstruktion und praxistaugliche Ausführung. Mir fällt auch nach längerem Überlegen nichts ein, was man hier noch besser machen könnte.
Außer vielleicht  etwas größere Laschen bei den Zippverschlüssen, damit man diese besser einhängen kann. Und genau diese sind bei der nächsten Produktion schon in Planung, habe ich von Raincombi erfahren.

Jedenfalls wird mich in Zukunft eine Schlechtwetterwarnung nicht mehr daran hindern trotzdem mit dem Fahrrad zu fahren. Denn es macht fast ein bisschen Spaß mit dem Raincombi im Regen zu fahren, deshalb habe ich beschlossen ihn zu behalten …..

Bezugsquelle: http://www.raincombi.at

Kategorie: Fahrrad, Testberichte

Raincombi – wenn man mal Regen braucht…

Nun hab ich schon ca. 3 Wochen den Raincombi zum Testen und es hat im Urlaub kein einziges Mal richtig geregnet. Tja, wenn man mal Regen braucht, ist keiner da. Gestern Nachmittag war es dann soweit, endlich ein heftiger Regenguss!
Eigentlich wollte ich ja Büroarbeit machen, aber die Verlockung den Raincombi unter “echten” Bedingungen zu testen war dann doch zu groß. So startete ich eine kleine Testfahrt von ca. 10 km um zu sehen wie der Raincombi sich im Regen denn macht.

2015-09-27 Raincombi anziehenDas Anziehen geht inzwischen schon relativ schnell. Nur beim Schließen der kleinen Zippverschlüssen hab ich noch nicht die optimale Geschwindigkeit. Sie haben aus Gewichtsgründen sehr kleine Laschen zum Einhängen und da brauche ich noch etwas mehr Übung. Trotzdem schaffe ich es in etwas weniger als zwei Minuten fertig angezogen zu sein. Super ist, dass man die Hosenbeine einfach nur zusammen zippen kann und somit weder in die Hosenbeine “einsteigen”, noch die Schuhe ausziehen muss. Wirklich sehr praktisch.

Kaum betrete ich fertig adjustiert das Freie, hört es augenblicklich auf zu schütten! Raincombi hat offensichtlich auch regenstoppende Fähigkeiten Zwinkerndes Smiley

Es bleibt aber noch genug Regen um meinen Test fortzusetzen. Was mir sofort positiv auffällt, als ich losfahre, ist die sehr gute Sicht auf die Seite, durch die geschlossene Kapuze. Sie kann mit Gummizügen seitlich und auch hinten exakt auf die gewünschte Kopfgröße eingestellt werden. Egal ob man mit Helm fährt oder so wie ich mit einer Schirmkappe, die Kapuze passt immer perfekt. Auch die 2015-09-27 Raincombi kapuzeBündchen mit Daumenschlaufe am Ende der Ärmel sind super, denn dadurch bläst der starke Wind nicht in die Ärmel rein. Die wasserdichte Innentasche beim Modell Parka nimmt sicher geschützt ein Smartphone, Ausweis oder Geld auf. Zusätzlich gibt es noch eine große Tasche am Schenkel für Schlüssel oder andere Dinge. Diese Tasche ist auch gleichzeitig der Behälter in dem der Raincombi verstaut wird, wenn er nicht gerade im Einsatz ist.

Durch den großzügigen Schnitt in bestimmten Bereichen gibt es auch keinerlei Einschränkung in der Bewegungsfreiheit, so wie bei vergleichbaren Produkten. Der schwedische Funktionsstoff ist trotz Wasser Dichtheit (8.000 mm Wassersäule) ausreichend atmungsaktiv (RET 13,5). So hatte ich währen der ganzen Fahrt ein angenehmes Gefühl ohne zu schwitzen, oder irgendwie beeinträchtigt zu sein. Fast so als hätte ich gar keine Regenkombi an.

2015-09-27 Raincombi beineDas Material ist zu 57% aus Polyamid und zu 43% aus Polyurethan und frei von giftigen Fluorcarbonen (PFOA/PFOS).  Das Material kann mit 30 Grad gewaschen werden (Handwaschprogramm) und durch Bügeln auf Stufe1 kann sogar die Imprägnierung (Bionic-Finish) wieder vollständig reaktiviert werden.
Das Material ist sehr reißfest und qualitativ eines der hochwertigsten derzeit am Markt verfügbaren.

Den Raincombi gibt es in zwei Ausführungen. Den Overall Parka mit eingebauter Hose, die man optional in der Jacke verstecken kann und den Overall Sporty mit cleverem Belüftungssystem. Raincombi Produkte sind in unterschiedlichen Farben erhältlich.

mein persönliches Fazit:
Raincombi ist das beste Regengewand, das ich je verwendet habe!
Der Preis ist zwar im oberen Segment angesiedelt, aber der Raincombi ist jeden Cent davon wert, wenn ihr einen Regenschutz ohne Kompromisse wollt.
Die wichtigsten Punkte:

  • sehr schnell an und auszuziehen 2015-09-27 Raincombi Rolle
    nach einiger Übung in unter 90 Sekunden
  • sehr angenehm zu tragen
    auch bei direktem Hautkontakt (kurze Ärmel)
  • sehr praktisch auch bei extremen Wind
    da alle Öffnungen individuell verschlossen werden können
  • trocknet extrem schnell
  • sehr kleines Packmaß und Gewicht (ca. 450 g)

Ich habe die Erlaubnis bekommen, den Raincombi noch einige Zeit weiter zu testen und werde natürlich gerne berichten, falls es noch neue Erkenntnisse damit gibt.

Hersteller: http://www.raincombi.at
Händler: Fahrradeck, YOOM,

Kategorie: Fahrrad, Testberichte

Sony Xperia Z3 – Testbericht

2015-03-12 XperiaZ3_VariationenIn der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht über das  Sony Xperia Z3 erschienen. Nicht viel Neues, aber stabile wasserdichte Hardware von Sony.

Inzwischen sogar mit Lollipop

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LG G3 – Testbericht in der PC-News

2014-11-17 g3

In der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht über das  LG G3 erschienen. Eines der besten Smartphones, die ich bis jetzt testen durfte!

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Testbericht – Sony Smartband SWR10

2014-08-25 SmartBand_Black

In der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht über das Sony Smartband SWR10

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Sony Xperia Z2 – das bessere Z1 ?

2014-08-25 Xperia_Z2_WaterIn der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht des Sony Xperia Z2 gerade erschienen.

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Xperia Z1 Compact – nettes kleines Ding …

2014-03-26 Xperia_Z1_CompactHeute habe ich ein Xperia Z1 Compact nach etwas mehr als einer Woche wieder zu Sony zurückgeschickt. Das Besondere an diesem Gerät ist, dass es die leistungsfähige Hardware eines Flaggschiffes in einem kleinen Gehäuse mit 4,3 Zoll Display.

Perfekt für alle, die ein leistungsfähiges und wasserdichtes Smartphone, aber kein großes Display und Gehäuse wollen.  Das Xperia Z1 Compact misst 127 x 64,9 x 9,5 mm und hat 137 Gramm. Die Auflösung ist mit 1.280 x 720 Pixel ausreichend für seine Displaygröße.
Wasserdicht (IP55 und IP58) und Staubdicht (IP55) ist es ebenfalls.
Durch den separaten Knopf zur Kamera Auslösung, lassen sich damit auch Unterwasser Fotos machen.

Der 2,2 GHz Qualcomm MSM8974 Quad-Core-Prozessor und Google Android 4.4 (Kitkat) lassen keine Wünsche offen. Die Kamera macht sehr brauchbare Bilder für ein Smartphone.

Mir persönlich ist das Display schon fast etwas zu klein, daher habe ich das kleine Telefon nicht für einen längeren Praxistest hergenommen. Aber das ist sicher auch viel Gewohnheit.
Wenn jemand von euch ein kleines 4,3 Zoll Smartphone sucht, das nicht unbedingt ein Full HD Display haben muss, ist das Xperia Z1 Compact sicher eine Überlegung wert.

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Pebble – die ersten Programme – Evernote auf der Uhr ?

2014-03-26 Casio 1981Was braucht man auf einer Uhr?

Diese Frage stellte sich das erste Mal in den 80ern als 1981 die ersten Casio Uhren mit Taschenrechner herauskamen!

2014-03-26 Pebble Timer AppDie Funktionen der Pebble lassen sich individuell gestalten. Vom einfachen Timer, bis hin zu Börsenkursen oder Twitter Feeds oder Live Nachrichten kann sie alles darstellen. Man kann in der Timer App sogar jeden Timer individuell einstellen und speichern. Von einer Sekunde, bis zu einigen 100 Tagen ist alles möglich!

Wichtig: Es läuft immer nur die App, die auch am Display angezeigt wird. Ist eine App nicht zu sehen, ist sie deaktiviert. Das ist wichtig zu wissen, denn eine laufende Stoppuhr oder Timer App hört sofort auf zu laufen, sobald man eine andere App in den Vordergrund holt!!
In meinem Test habe ich mich vorerst mal beschränkt Programme zu suchen, die ICH brauchen kann. Die Timer App ist schon mal fix auf der Uhr drauf!

2014-03-26 Pebble EvernoteDie zweite App die ich gerade ausprobiere ist Evernote. Man kann damit auf der Uhr Informationen aus dem Evernote aus dem Telefon anzeigen. Ob das Sinn macht, kann ich nicht 100 % genau sagen, es ist jedenfalls faszinierend. Ob ich im Supermarkt, die Einkaufsliste wirklich auf der Uhr durchgehe, wenn ich das Handy dabei habe, lass ich mal dahingestellt. Auch kann man auf der Uhr nicht suchen, sondern nur durch bestimmte Einträge blättern. Ich kann mir aber vorstellen einen Favoriten im Evernote anzulegen, der nur Informationen enthält die auf der Uhr sinnvoll angezeigt werden. Diesen Favoriten kann man dann auf der Pebble aufrufen.

Kategorie: Innovative Technik, Testberichte

Pebble – die Pepple App und Watchfaces

Gestern hab ich mal in den Programmen rumgestöbert, die für die Pebble so existieren.
Dabei habe ich rasch einige interessante Tools gefunden, die mit der Pebble recht nett funktionieren.

Zuerst mal muss man die Pebble App im Playstore runterladen. Hat man die App installiert, kann man  dann IN der App die Pebble mit dem Smartphone verknüpfen.
IN der App werden auch die meisten Programme, Watchfaces und andere Dinge für die Uhr herunterladen.
Als erster Download wird mal das Softwareupdate 2.01 für die Pebble angeboten. Dieses bringt einige Verbesserungen und Bugfixes auf die Pebble.

Da Pebble die Softwaredownloads erst vor kurzem auf IN App Installation umgestellt hat, kann man natürlich auch im Playstore unzählige Programme für die Pebble finden.
Wo man die Apps für die kleine Uhr auch immer her hat, einige von ihnen sind wirklich nett.

2014-03-25 Pebble WatchfaceDie wichtigste Kategorie sind die Watchfaces. Das eingestellte Watchface ist immer zu sehen, wenn man die Uhr ansieht. Es gibt Watchfaces in allen Variationen. Mein Favorit ist eine Darstellung die gleichzeitig Uhrzeit, Datum, Wetter und Außentemperatur der nächstgelegenen Messstation anzeigen.

Zusätzlich sieht man auf der Anzeige den Akkustand der Pebble und ob eine Bluetooth Verbindung existiert. Die Anzeige ist sehr übersichtlich, daher auch leicht abzulesen.
Der Ideenvielfalt solcher Faces sind keine Grenzen gesetzt, man findet also sicher ein Bild das passt!

2014-03-25 Pebble AppUnabhängig von den Watchfaces kann man bis zu 8 Apps auf die Pebble spielen. In der Pebble APP werden diese verwaltet. Man sieht dort wie viele “Slots” auf der Uhr noch frei sind und kann diese zwischen Pebble und dem sogenannten “App Locker” hin und herschieben.

Apps die man von der Pebble entfernt, bleiben vorerst im Locker gespeichert und können von dort sehr rasch wieder installiert werden. So ist es möglich die 8 App Speicherplätze auf der Uhr recht schnell wieder zu verändern.

Wenn man eine APP komplett entfernen will, muss man sie auch aus dem Locker löschen, erst danach ist sie entfernt und kann vom Store wieder geladen werden.

Kategorie: Innovative Technik, Testberichte

Fritz!Fon C4 – die Fernbedienung für die Frtiz!Box

2014-02-14 fritzfon_c4Das neue  Fritz!Fon C4 war innerhalb kurzer Zeit in mein Heimsystem integriert.
Einfach ein langer Druck auf die “DECT”-Taste an der Fritz!Box und fertig.
Das Display und die Menüführung ist vorbildlich. Man findet sich sofort zurecht und bekommt zusätzlich noch Lust alle möglichen angebotenen Spielereien auszuprobieren, aber vorher zu den Basisfunktionen!

Das Telefon bekommt sofort Zugriff auf das in der FritzBox eingerichtete Telefonbuch. Ohne irgendwas überspielen zu müssen. Das ist vorbildlich, denn meine alten Gigaset Telefone musste ich immer händisch mit den aktuellen Telefondaten bespielen! Die Gesprächsqualität ist durch HD Funktion sehr gut. Auch beim Freisprechen bleiben keine Wünsche offen.

Anklopfen, Rufumleitung, Halten, Makeln, Vermitteln und Dreierkonferenz sind natürlich genau so selbstverständlich, wie die SIP Funktionalität nach RFC3261 für Internet Telefonie.

Auch die Zusatzfunktionen die das Telefon in Verbindung mit der Fritz!Box kann, sind sehr praktisch.

  • Internet Radio
    Ist auf der Fritzbox Internet Radio eigerichtet, kann man die Sender auf dem Telefon auswählen und abspielen. Diese kann man dann entweder über den Lautsprecher des Telefons wiedergeben, oder via Kopfhöreranschluss an ein Headset. Mit dem entsprechenden Kabel, lässt sich das Telefon theoretisch auch mit der Stereoanlage verbinden.
  • Steuerung der Fritz!Box
    Praktisch habe ich gefunden, dass man über das Telefon die WLAN Funktionen der Box steuern kann.
    So ist es beispielsweise möglich das WLAN oder das getrennte GAST-WLAN mit dem Fon einzuschalten.
  • Steuerung von Fritz Aktoren
    Hat man eine oder mehrere Fritz!Powerline Dosen, lassen sich auch diese direkt über das Telefon ein und ausschalten. SO ist es möglich über das Telefon eine kleine Heimautomatisation zu realisieren.
    Leider gibt es von AVM derzeit nur eine Zwischensteckdose die EIN/AUS Schalten kann.

Soweit mal die Erkenntnisse nach mehr als einer Woche mit dem Fritz!Fon C4 von AVM

Kategorie: Testberichte

Praxistest Acer Iconia W4 – Testgerät ist da…

2014-02-22 AcerIconiaW4Gestern kam ein neues Testgerät an. Der Acer Iconia W4.
Dieses Gerät interessiert mich besonders, weil es das erste Windows 8.1 Tablett mit 8 Zoll Bildschirmdiagonale ist, welches ich zum Testen bekomme. Ich bin schon gespannt, ob man auf einem Display dieser Größe mit Windows vernünftig arbeiten kann.

Das Acer Iconia W4. erhält den neuesten Intel® Atom™ Prozessor mit 1,33 GHz und 2 GB RAM. Damit sollen ca.  10 Stunden Akkulaufzeit herauskommen.  Das Display des Acer Iconia W4 löst mit 1280 x 800 Bildpunkten auf, und ist auf den ersten Eindruck sehr gut abzulesen. Die IPS-Technologie bietet angeblich gleichbleibenden Farben aus jedem Winkel bis 170 Grad und die Zero Air Gap-Technologie minimiert Spiegelungen und sorgt so für eine gestochen scharfe und lebendige Darstellung – selbst bei Sonnenlicht.

Die 2 MP Frontkamera erstellt Bilder mit 1080p. Die 5 MP Rückseitenkamera mit Autofokus ermöglicht Aufnahmen mit unglaublichen 60 Bildern pro Sekunde.

Dank des MicroSD™-Kartensteckplatzes (bis zu 32 GB) ist auch die Erweiterung des Speicherplatz kein Problem. Zusätzlich gibt es noch einen Micro-HDMI®-Anschluss und einen Micro-USB-Anschluss. Über den Micro USB wird das Tablett geladen und zusätzlich kann man hier mit einem optionalen Micro-USB auf USB Adapter  diverse Endgeräte anschließen.

Ich darf das Gerät bis Anfang April testen und werde danach bei einem Clubabend des Clubcomputer meine Erfahrungen damit Berichten. Der Termin dafür steht schon fest, und ihr könnt euch bereits anmelden!
Natürlich könnt ihr auf meinem Blog alle Erfahrungen lesen, dazu sucht einfach nach “Iconia W4

Kategorie: Computer, Testberichte

Testbericht – Sony Xperia Z1 – PC-News

2014-02-20 XperiaZIn der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht des Sony Xperia Z1 gerade erschienen.

Falls ihr den Artikel im PDF Format herunterladen und lesen wollt.

Kategorie: Android, Smartphone, Testberichte | Tags:

Testbericht – Jabra Motionn UC+

2014-02-20 Jabra_MotionUCIn der aktuellen Ausgabe der PC-News ist mein Testbericht des Jabra Motion UC+ gerade erschienen.

Falls ihr den Artikel im PDF Format herunterladen und lesen wollt.

Kategorie: Smartphone, Testberichte | Tags:

Fritz!Fon C4 von AVM im Test

Vor einigen Tage habe ich das neue Fritz!Fon C4 für einen Praxistest bekommen.
Das DECT Telefon wartet mit folgenden Funktionen auf:

  • Schnurloses Telefon (DECT) für Internet- und Festnetztelefonie 2014-02-14 fritzfon_c4
  • Optimale Ergänzung für alle FRITZ!Box-Modelle mit DECT-Basis
  • Unterstützt HD-Telefonie für ein natürliches Klangbild
  • Full-Duplex-Freisprechen, Lauthören in HD-Qualität
  • Ab Werk sicher durch verschlüsselte Sprachübertragung
  • RSS-Feeds, Internetradio und Podcasts empfangen
  • Eingegangene E-Mails lesen und beantworten
  • Telefonbuch für 300 Einträge und mehrere Anrufbeantworter
  • Ruflisten, Weckruf, Babyfon, Klingelsperre
  • Übersichtliche Menüs auf hochwertigem Farbdisplay (180 ppi)
  • Telefonieren und Audio hören über Headset
  • Update mit neuen Funktionen spielend einfach per Tastendruck
  • DECT-Eco: Funkabschaltung bei Bereitschaft

Liest sich schon ganz ordentlich!
Mich haben die Funktionen angesprochen, die das C4 in Verbindung mit einer Fritz Box kann. Und genau diese werde ich in den nächsten Wochen genauer testen…

Kategorie: Innovative Technik, Testberichte

Artikel und Belegexemplare ab Jänner 2014 im Blog!

Seit Februar 1995 gibt es schon meine Testberichte und Artikel in den unterschiedlichsten Medien.
In den letzten 20 Jahren habe ich einige 100 Artikel über viele technische Neuerungen verfasst.
Der erste Artikel erschien im Februar 1995 über den HP 100LX Palmtop.
Ihr glaubt das Smartwatches eine neue Erfindung sind, dann lest mal den Artikel über die Times Datalink vom September 1995!
Seit Jänner 2014 werde ich diese Artikel nicht mehr händisch in meinem Webspace verwalten, sondern hier im Blog!
Für euch ergeben sich dadurch unterschiedliche Möglichkeiten diese zu selektieren:

  • Die neue Kategorie “Testberichte”.
    Hier könnt ihr euch alles ansehen was ich so getestet habe.
    Egal ob Blogartikel, oder PC-News Artikel.
    Unabhängig davon ob Elektrofahrzeug oder Smartphone!
  • Die neue Schlagwort Rubrik „PC-News“
    Dort gibt es alle Artikel die ab 01.01.2014 in der PC-News erschienen sind!
    Das werden eher EDV Dinge sein (Smartphones, EDV Zubehör, Tabletts)
    Artikel von 2013 und früher sind auf der neuen Artikelseite zu finden.
  • Die neue Schlagwort Rubrik „Tablett“
    Dort findet ihr alles, was grösser wie ein Smartphone ist (ab ca. 7 Zoll) und wo man den Bildschirm berühren kann.
    Unabhängig ob Android oder Windows.
    Wobei mein Interesse bei grösseren Geräten eher Richtung Windows 8.1 oder neuer geht!.

Die alten Artikel bleiben auf der neuen Artikelseite zum ABruf gespeichert.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim lesen, der alten und neuen Artikel und Testberichte….

Kategorie: Android, Computer, Smartphone, Testberichte | Tags: ,

Wechsel von A1 zu Drei – vor drei Jahren

Unlängst habe ich wieder mal in der Liste meiner unveröffentlichten Artikel gestöbert und habe etwas gefunden.
Der Artikel über meinen “Leidensweg” als ich A1 aufgegeben habe und zu DREI gewechselt bin.

Ich hatte den Artikel damals nicht veröffentlicht um A1 milde zu stimmen, damit mein Wechsel ohne Ärger abläuft. Inzwischen ist es DREI Jahre her und ich muss fast schon darüber lachen….

Kategorie: Meckerecke, Smartphone, Testberichte

Hofer Akoya P2212T – leider ein kurzes Vergnügen …

20131205_TablettVor einer Woche musste ich leider mein tolles Akoya P2212T wieder zurückbringen ;-(
Das Display hatte einen Fehler und ich wollte das Risiko einer Reparatur nicht in Kauf nehmen!
Es wurde allerdings von Hofer ohne Probleme zurück genommen, das ist wirklich toll!!
Schade dass ich kein Austausch Gerät bekommen konnte ;-(

Schade, denn dieses Tablett hatte wirklich potential!! Die Kombination der Hardware im Tablett und dem Tastatur Teil waren nahezu perfekt. Auch das Display lies keine Wünsche offen. Und der Preis war für diese Hardware wirklich hervorragend!
Auch Windows 8.1 ist inzwischen fast erwachsen geworden. In den knapp 2 Wochen, die ich mit dem Tablett verbringen durfte hat sich für mich einiges sehr klar dargestellt. Natürlich subjektiv …

Am Tablett und ohne Einschränkungen Arbeiten nur mit Windows
Ein Tablett mit Touchscreen muss, wenn man darauf auch produktiv arbeiten möchte, Windows 8.1 haben. Android eignet sich im Vergleich dazu nur für kleine administrative Tätigkeiten. Auf dem Akoya konnte ich die mangelnde Programmvielfalt vom “Kachelwindows” leicht ausgleichen indem ich einfach die passende Software im “echten Windows” installierte. Speziell Programme für die es (noch) keine Alternativen im Kachel-Windows gibt, wie Total Commander, Blogsoftware, Office  u.s.w

Displaygröße und Auflösung müssen zueinanderpassen
10 Zoll geht perfekt mit FullHD 1920 x 1080. Wenn das Display kleiner wäre, könnte man die Bedienelemente im “richtigen Windows” kaum erkennen. Beim Akoya war das nahezu perfekt abgestimmt! Wobei im “Kachel-Windows” war das Display schon fast etwas zu groß. Denn dort ist alles sehr überdurchschnittlich dimensioniert und es ist viel Platz am Bildschirm ungenutzt. Dafür konnte man im richtigen Windows wirklich gut arbeiten.

Festplatte in der Tastatur – toll, aber mit Vorsicht
Der große Vorteil des Akoya war, dass er im Tastatur Teil eine 500GB große Festplatte hatte. Das ist zwar toll, wenn man mit beiden Teilen unterwegs ist, aber die trennbare Bauform verleitet sehr oft nur mit dem Tablett unterwegs zu sein. Mann muss daher sehr aufpassen, was man in die “Bodenstation” ablegt.
Für Datensicherung oder um einige Videos mitzunehmen war es schon sehr klasse, dass die große Festplatte da war, aber dann musste man auch beide Teile herumschleppen …
Wobei das Gewicht der beiden Teile von jeweils ca. 800 Gramm nicht wirklich “schleppen” bedeutet.

Fazit
Ich bin auf den Geschmack gekommen nun doch ein Tablett zu besitzen. Allerdings bin ich von Android Tabletts weitgehend geheilt, seit ich gemerkt habe, dass es mit Windows wesentlich produktiver geht.
Leider gibt es noch immer kaum brauchbare Software für das Kachel-Windows, aber mit Geräten wie dem Akoya wird es sicher bald zu einer gewissen Nachfrage kommen.
In Zukunft wünsche ich mir viele gute Apps für die “Kacheln” um so oft wie möglich nur mit dem Display Teil eines Tabletts ähnlich dem Akoya herumzulaufen. Den Teil mit Tastatur, großer Festplatte, 2.Akku brauche ich dann nur mehr auf Dienstreise und im Urlaub mitnehmen.

Ich mach mich jetzt jedenfalls auf die Suche nach einem vergleichbaren Produkt wie den Akoya P2212T. Wenn ich mir was wünschen darf, dann mit 4 GB (statt 2GB) Hauptspeicher und einer etwas größeren SSD in Display Teil! Und das zu einem akzeptablen Preis von maximal EUR 600,-
Mal sehen was ich finde. Falls ihr was interessantes findet, dann lasst es mich wissen!!

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Netgear Push2TV 3000 – Miracast wie es sein soll

20131212 Miracast3Heute habe ich den Netgear PTV3000 Miracast Adapter (=P2TV) bekommen. Dieses 8 x 5 x 1 Zentimeter große Kästchen ist angeblich in der Lage ALLE Inhalte von meinem neuen Tablett und auch von Smartphones die Miracast unterstützen, kabellos an den Fernseher zu übertragen. Und das OHNE zusätzliche Software, wie beim PTV-01
Der Nachmittag heute ist also draufgegangen um herauszufinden, was das Ding wirklich kann.
Zuerst habe ich mal, nach der Anleitung ein Firmware Update für das P2TV gemacht. In diversen Internetforen sind Fehler beschrieben, die es inzwischen gar nicht mehr gibt. Leider basieren darauf auch viele Bewertungen, die inzwischen nicht mehr richtig sind!

Grundlagen
Grundlegend kann der P2TV Videosignale von allen Geräten empfangen, die sich entweder an den WiDi oder den Miracast Standard halten. Und das sich schon einige, denn derzeit sieht es so aus als würde sich Miracast langsam durchsetzen. Derzeit kann jedes Android Gerät ab 4.2 und jeder Windows 8.x PC der einen passenden Chipsatz hat Informationen über Miracast senden. In der Wikipedia gibt es nähere Infos zu Miracast oder Intel Wireless Display.

Praxis
Schließt man den P2TV am HDMI Anschluss eines Fernseher an und versorgt ihn über den Mini USB Anschluss mit Strom ist der erste Schritt auch schon erledigt. Der Adapter beginnt nach einigen Minuten selbsttätig auf Empfang zu gehen. Dann kann man über die unterschiedlichen Geräte eine Verbindung aufbauen.

20131212 MiracastAndroid
In Android 4.x ist der Miracast Standard schon eingebaut. Sowohl mein XperiaZ als auch mein Nexus 4 (inzwischen mit Android 4.4.2) können an den Netgear PTV3000 problemlos Inhalte übertragen. Und zwar OHNE eine spezielle Software zu brauchen! Man geht einfach in die Einstellungen unter “Display”, “Bildschirmübertragung” und aktiviert dort die Kabellose Übertragung. Anschließen wählt man das Zielgerät aus und sieht danach sofort das Bild des Smartphones am Fernseher und kann dann jedes beliebige Programm zum Abspielen von Inhalten starten.  Toll ist hier, dass die Internetverbindung über HSDPA bestehen bleibt, obwohl WLAN für die Bildschirmübertragung benötigt wird. Nur die WLAN Verbindung wir getrennt! Man kann also auch Videos aus Youtube oder anderen Onlinequellen abspielen!

20131212_Miracast2Windows 8.1 (mit Medion Akoya)

Unter Windows 8.1 ist es ebenfalls so einfach. Anfangs dachte ich viel zu kompliziert und habe eine Software zum Übertragen gesucht, die ich starten wollte. Der Miracast Standard ist in Windows 8 allerdings bereits integriert. Deshalb braucht man einfach nur von rechts wischen und “Geräte” auswählen. Danach “Projizieren” und “Drahtlose Anzeige hinzufügen” . Hat man das einmal für ein Miracast fähiges Gerät gemacht, dann bleibt es gespeichert und kann im “Projizieren” Menü direkt aufgerufen werden, wie man im Bild rechts sieht!
Auch unter Windows 8 kann die WLAN Verbindung trotz Miracast Übertragung weiter benutzt werden, sie ist nur in meinem Test lähmend langsam!! Ich habe einen Downlaod während der Bildübertragung probiert und kam gerade mal auf 5 – 10% der sonst üblichen Geschwindigkeit.
Für Präsentationen reicht es aber, denn da muss man selten größere Dinge runterladen und gleichzeitig ein Bild projizieren.
Einen sehr brauchbaren Bericht habe ich auf auf windowsblog.at gefunden, der von Georg Binder betreut wird. Dort gibt es auch eine ausführlichere Anleitung und ein paar Screenshots mehr.

Fazit:

Der Netgear Push2TV 3000 hat mich so weit fasziniert, dass ich ihn behalten werde. Meine wichtigsten Anforderungen sind erfüllt.

  • Bild übertragen und gleichzeitig HSDPA Verbindung am Smartphone
  • geringe Größe und Gewicht des Adapters
  • einfache Bedienung
  • Funktioniert OHNE zusätzliche Software auf Android und Windows 8

Alles Weitere werde ich in der nächsten Zeit noch herausfinden. Der Preis von ca. EUR 70,- ist zwar kein Schnäppchen, aber angemessen für die flexible Leistung. Wenn ihr den Netgear Push2TV 3000 gekauft habt, bitte SOFORT das Firmwareupdate auf der Webseite von Netgear runterladen und durchführen!
Ihr erspart euch damit möglicherweise einige Probleme ….

Kategorie: Android, Computer, Innovative Technik, Testberichte

Akoya P2212T – das Multitablett von Hofer

Vor einigen Tagen hab ich es geschafft einen von 6 Stück Akoya Multimode Touch-Notebook zu ergattern. Das Notebook wurde um 399,- angeboten und war in meiner Filiale nach gestoppten 45 Sekunden ausverkauft!!

Anfangs hatte ich noch bedenken, da es sich bei dem Gerät um eine sehr sparsam ausgelegte Konfiguration handelt.
Nur 2 GB Speicher und nur ein 1,6 Ghz Celeron Prozessor.
Nach dem Installieren wurde mir aber sehr schnell klar, dass es für meinen Anwendungszweck trotzdem reicht! Und der Preis ist unschlagbar….

Hardwaredaten

  • Intel® Celeron® P20131205_Tablettrozessor N2910
  • 500 GB HDD und 64 GB Flash-Speicher
    (64 GB Tablet-Einheit + 500 GB Basis-Einheit)
  • 2 GB Speicher
  • 2 x Lithium Polymer Akku
    (1 x Tablett und 1 x Basiseinheit)
    hält bis zu 10 Std. im Notebook-Modus
  • 3 x USB 2,0 und 1 x USB 3.0
    2 im Tablett und 2 in der Basis
  • integr. Frontkamera und Mikrofon
  • Micro SD Karten Slot (max. 64 GB)
  • 11,6 Zoll (29,5 cm) Full HD AHVA Multitouch-Display
    (1.920 x 1.080 Pixel)
    Micro HDMI Ausgang
  • Windows 8.1 Essentials (vorinstalliert)
    inkl. Wiederanlauf CD im Lieferumfang!
  • Intel® Wireless-ac 3160
    Bluetooth 4.0-Funktion, Wireless LAN IEEE 802.11ac Standard
  • Maße (BxHxT)/Gewicht:
    Tablet-Einheit: ca. 30,5 x 1,2 x 19,1 cm, 840 g
    Basis-Einheit: ca. 30,5 x 1,4 x 20,1 cm, 860 g

Getrennte Wege
Der 64 GB Flash Speicher, wo das Betriebssystem drauf ist, befindet sich in der Tablett Einheit. Der kleinere Akku ist auch da eingebaut (zusammen ca. 840g). Er enthält eine USB 3.0 und eine USB2.0 Schnittstelle, sowie den HDMI Anschluss und den MicroSD Slot. Somit kann dieser Teil komplett alleine ca. 5 Stunden betrieben werden! Ein vollwertiges Windows 8.1 Essentials, welches mit der passenden Seriennummer in jede beliebige Windows Version aktiviert werden kann, ist vorinstalliert. Kein RT Schmarrn, sondern ein ECHTES Windows!
Zum Internet Surfen, Emails ansehen, oder News lesen perfekt!

Gemeinsam ein Notebook
Der Tatstatur Teil hat einen zweiten Akku und die 500 GB Festplatte eingebaut. Dort sind auch noch  zwei weitere USB Schnittstellen eingebaut. Beide Teile gemeinsam halten mehr als 8 Stunden. Selbst beim Installieren getestet. Bei weniger intensiven Anwendungen kann man durchaus mit 10 Stunden Betriebszeit rechnen.

Geschwindigkeit
Für Geschwindigkeitsfanatiker ist der kleine Akoya nicht die erste Wahl, denn wenn mehrere aufwendigere Anwendungen laufen, können manchmal kurze Wartepausen entstehen.  Ich habe das Gerät allerdings als Ersatz für ein Android Tablett (z.B. Nexus 10) gekauft und dafür ist es bestens geeignet!

Praxistauglichkeit?
Als Tablett mit der Option normale Windows Programme darauf laufen zu lassen ist der Medion Akoya P2212T hervorragend geeignet. Der Bildschirm ist wirklich gut und die Auflösung von 1920 x 1080 (Full HD) passt hervorragend zur Bildschirmdiagonale! Die Aufteilung der Akkus und des Datenspeichers finde ich genial! Durch die Unterstützung aller handelsüblichen Windows Programme, bekommt das Gerät als Tablett einen überdurchschnittlichen Mehrwert gegenüber einem Android Gerät!
Die Bedienung über die Kacheln von Windows 8,1 ist genau so brauchbar, wie die Oberfläche auf Android. Im Desktop Modus ist die Fingerbedienung schon erstaunlich gut, aber manchmal nicht 100% praxistauglich. Aber da kommt dann die hervorragende Tastatur und eventuell eine Bluetooth Maus ins Spiel und dann passt wieder alles!

Während meiner Installation und einigen Stunden Arbeit auf dem Gerät sind noch keine Begehrlichkeiten aufgekommen, die ich mit dem Akoya nicht lösen konnte. In Tablett Modus macht der Kleine zwar sehr viel Spaß, aber das Arbeiten mit Windows Programmen, wo viele Tastatureingaben stattfinden, sind mühsam. Die Bildschirmtastatur nimmt die Hälfte des verfügbaren Bildschirmes ein. DAS ist aber bei allen anderen Windows 8 Tabletts mit dieser Auflösung genau so!

Inzwischen habe ich Office, Browser, Evernote, Lifewriter, Feedreader und einige andere Programme installiert und im Einsatz.
Alles weitere wird sich nun in meinem Alltagseinsatz zeigen, und ich bin schon gespannt was ich alles herausfinden werde.
Nur soviel: Mein vor ca. 5 Jahren gekauftes EEE-PC war bis vor kurzem immer noch im Einsatz, und hat gute Dienste geleistet. Geschwindigkeit ist also nicht alles …..
Aber auf den größeren Bilschirm und “Touch” von Akoya freue ich mich schon sehr!

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Miracast Dongle PTV-01 – FAZIT

20131128_SmallartMein Test des  Smallart PTV-01 Wifi Display Miracast Dongle mit DLNA Support ist nun zu Ende.

Der kleine Stick funktioniert grundsätzlich nicht schlecht. Die Miracast Verbindung lässt sich einfach aufbauen und mit der Software Airfun kann man einfach Videos und Fotos vom Handy auf den verbundenen Bildschirm ausgegeben werden.
Auch ein USB Datenspeicher lässt sich anschliessen

Miracast
Die drahtlose Verbindung vom Handy zum Smallart PTV-01 funktioniert über Miracast das heißt WLAN. Das bedeutet dass eine WLAN Verbindung vom Smartphone zum Gerät aufgebaut werden muss. Android kann  allerdings nur EINE Verbindung gleichzeitig aufbauen.  Daher kann man solange mit dem Smallart PTV-01 eine Verbindung besteht, keine Netzwerkverbindung nutzen. Somit lassen sich keine Videos aus dem Netzwerk oder von Youtube abspielen!

Stromversorgung
Auf dem kleinen Stick ist ein Micro USB Anschluss für die Stromversorgung. Ein Netzteil ist leider nicht dabei. Das beiliegende Micro USB Kabel kann aber an den meisten Fernsehern am USB Wartungsport angesteckt werde und bekommt dort Strom. Oder man schließt das Kabel an einen vorhandenen USB Lader an.

Festplatte und USB
Auf dem Stick ist noch ein weitere Micro USB Anschluss.
An diesen kann mit dem mitgelieferten USB-to GO Kabel ein Stick oder eine Festplatte angeschlossen werden.  In meinem Test verwendete ich eine 500GB Platte mit separatem Stromanschluss. Obwohl die Platte mit NTFS formatiert war, konnte ich mit dem Smallart PTV-01 auf die Files der Festplatte zugreifen. Es war sogar möglich die bis zu 5 GB großen .ts Files abzuspielen, die mein Mediaplayer normalerweise bekommt.
Bei einigen Formaten spielt der PTV-01 keinen Ton ab, was möglicherweise am Format des Videos liegen kann.

Steuerung Video
Die Menüstruktur wird sowohl auf dem Smartphone, als auch auf dem Bildschirm dargestellt und man kann mit der Software Airfun das Abspielen der Dateien steuern.
Die Steuerung der Wiedergabe funktioniert gut. Manchmal reagiert sie etwas verzögert, was allerdings nur selten unangenehm auffällt!
Leider habe ich in der Software keine Möglichkeit gefunden, in einem Video eine bestimmte Zeit vor und zurück zu springen. Das wäre sinnvoll um Werbung im Video zu überspringen!

Steuerung Fotos
Auch auf dem Gerät befindliche Fotos lassen sich einzeln auswählen und dann mit ausgewählten Übergängen anzeigen.
Die Software zeigt allerdings ALLE Fotos ohne Ordnerstruktur an, was beim Auswählen von vielen Fotos etwas mühsam ist.

FAZIT
Ich habe mir das Smallart PTV-01 bestellt um mir die Mitnahme eines Hardware Mediaplayers im nächsten Urlaub zu ersparen.
Die Wiedergabe Qualität der Videos und Fotos macht einen sehr brauchbaren Eindruck! Auch dass man sehr einfach von Festplatten und USB Sticks Videos wiedergeben kann, hat mir gefallen.
Leider ist mir die Bedienung des Gerätes über Airfun noch etwas zu mühsam. Die Oberfläche wirkt noch etwas unaufgeräumt und einige Funktionen haben noch Verbesserungspotential. Ich hatte mir eine wesentlich bessere Integration in das Betriessystem erwartet, daher ist das Gerät für mich nicht interessant!
Wer eine besser integrierte Lösung sucht, wird sich den PTV-3000 von Netgear zulegen…

Kategorie: Android, Multimedia, Testberichte

Miracast Dongle PTV-01 im Test

20131128_SmallartVor einigen Tagen kam ein neues Testgerät an. Das Smallart PTV-01 Wifi Display Miracast Dongle mit DLNA Support. Große Worte, denn sowohl Miracast als auch DNLA sind Standards die in vielen Smartphones bereits verbaut sind.
Meine Anforderungen an dieses Gerät sind zwar noch nicht 100% klar, aber einige grundlegende Wünsche hab ich schon. Mal sehen ob der kleine Stick in der Lage ist, diese auch zu erfüllen!

  • Videos vom Smartphone, aus Youtube und auch vom Netzwerk über das Smartphone am HDMI Fernseher wiedergeben
  • Fotos vom Smartphone als Diashow am Fernseher anzeigen.
  • Das Bild vom Smartphone am Fernseher anzeigen
    für Präsentationen und Schulungen.20131128_Airfun

Mein erster Test des PTV-01 läuft schon mal recht gut. Rasch habe ich den Stick am Fernseher angeschlossen und das Smartphone über WiFi mit dem Dongle verbunden. Über den am Fernseher angezeigten Weblink ist die Software Airfun schnell auf dem Handy installiert.

Mit der Software kann man dann auf Videos und Fotos des Gerätes zugreifen und diese auf dem Bildschirm des Fernsehers drahtlos darstellen.
In den nächsten Tagen werde ich rausfinden, wie praxistauglich diese Lösung ist und einige Erfahrungen hier berichten…..

Kategorie: Android, Multimedia, Testberichte

Sony Smartwatch 2 – Spielzeug oder was?

20131106_smartwatchVorige Woche habe ich die neue Sony Smartwatch 2 zum Testen bekommen. Generell sind Smartwatches derzeit stark im Trend.
Ich habe mir also die Uhr genauer angesehen, obwohl ich schon seit Jahren keine Armbanduhr mehr trage. Ich wolle herausfinden ob die Sony Smartwatch 2 nur ein Spielzeug für Geeks ist, oder ob man daraus einen praktischen Nutzen gewinnen kann.

Hardware
Die Form mit 40 x 40 x 9 mm erinnert ein wenig an frühere Zeiten wo die Casio “Databank” Wecker alle möglichen Funktionen bis hin zum Taschenrechner anboten. Nur dass die Smartwatch 2 von Sony natürlich wesentlich eleganter aussieht. Durch die hochwertige Verarbeitung des Aluminium Gehäuse, macht sie auch einen sehr robusten Eindruck.
Die Bedienelemente halten sich in Grenzen.  Ein/Aus Knopf auf der rechten Seite und eine Micro USB Buchse zum Aufladen auf der linke Seite – fertig.
Die restliche Bedienung funktioniert über die im Bildschirm eingelassenen Soft Tasten und den berührungsintensiven Bildschirm selbst.
Das Gehäuse ist staubgeschützt und wasserdicht nach IP57.Die Uhr kann also maximal 1 Stunde in bis zu 1m tiefen Wasser ohne Schaden überleben, sagt Sony!
Die Akkulaufzeit beträgt ca. 4-5 Tage. Das transreflektive LCD Display (220 x 176 Pixel) mit einem Durchmesser von 4cm ist auch ohne aktivierte Hintergrundbeleuchtung meist brauchbar abzulesen. Will man Beleuchtung, dann reicht ein kurzer Druck auf den Einschalteknopf. Das Licht schaltet sich nach einigen Sekunden von selbst wieder aus.

Die Smartwatch 2 (=SW2) hat keine eigene SIM Karte, sondern verbindet sich über Bluetooth 4.0 mit einem Android Handy. Die Kopplung kann auch über NFC erfolgen, zumindest hat das auch meinem XperiaZ1 Testgerät so funktioniert. Die Uhr ist danach dauernd mit dem Android Handy verbunden, sobald die beiden Geräte in der Nähe sind.

Über eine eigene App von Sony, die kostenlos im PlayStore heruntergeladen werden kann, wird die Uhr gesteuert und konfiguriert. Diese App ist in der Statusleiste immer zu sehen. Sie zeigt nicht nur den Status der Verbindung an, sondern wird auch über die Android Statusleiste aktiviert. Ein Icon gibt es dafür nicht, was am Anfang meines Tests für Verwirrung gesorgt hat.

Was kann man damit nun anfangen?

Anrufverwaltung – Telefongespräche annehmen und ablehnen 20131106_smartwatch3
Diese Funktion ermöglicht ein Telefongespräch, welches am verbundenen Smartphone ankommt anzunehmen oder abzulehnen.
Das macht allerdings beim ANNEHMEN nur dann Sinn, wenn man ein Bluetooth  Headset im Ohr hat, denn sonst muss man erst recht das Handy aus der Tasche nehmen.
Auf der Smartwatch 2 selbst kann man nicht telefonieren.
Zum Abweisen eines Telefongespräches macht es schon mehr Sinn, denn man erspart sich das Handy anzugreifen.
Man kann auf der Uhr auch das Anruprotokoll ansehen und darüber Personen anrufen, oder ihnen ein vorgefeertigtes SMS senden.

SMS lesen und Kurzantworten schicken

Mit einer kostenlosen Zusatzapp von Sony aus dem Playstore kann man SMS Nachrichten auf der Smartwatch anzeigen lassen und diese auch mit vorgefertigten SMS Kurznachrichten beantworten. SMS schreiben ist auf der SW2 nicht möglich. Die Nachrichten zum Senden lassen sich am Smartphone vorbereiten und können dann auf der Uhr ausgewählt und verschickt werden.

Benachrichtigungen lesen

Auch Benachrichtigungen die über WhatsApp, Facebook, Gmail oder Twitter hereinkommen, kann man auf der Uhr ablesen. Angeblich kann man sogar über die Uhr zurücktwittern. Diese Funktionen müssen aber über zusätzliche Apps aktiviert werden, die teilweise kostenpflichtig sind, deshalb habe ich sie nicht ausprobiert!
Jedenfalls ist die SW2 hervorragend geeignet in einer Besprechung diskret Infos zu checken, ohne das Handy aus der Tasche zu nehmen. Allerdings braucht man dafür gute Augen, denn die Infos lassen sich auf dem 4cm Display aus mehr als 50cm Entfernung nicht mehr genau ablesen. Aber für die meisten Anwendungsfälle reicht das.

Uhr und Watchfaces zum Auswählen

Natürlich zeigt die SW2 auch die Uhrzeit an. Das Zifferblatt ist im Normalzustand dunkel, aber man sieht trotzdem immer leicht die Uhrzeit. Man kann diese Anzeige auch aus fünf unterschiedlichen Anzeigeformen, sogenannten Watchfaces, auswählen. Leider sind die vorinstallierten Faces nicht besonders unterschiedlich! Es stehen vier analoge Anzeigen je zwei in Hell und dunkel zur Auswahl, sowie eine digitale Anzeige die leider nur Zeit aber kein Datum anzeigt. Hier hätte sich Sony etwas mehr Mühe geben können!
Natürlich kann man im Playstore unterschiedliche weitere Watchfaces herunterladen. Leider werden diese aber nicht in die Anzeigeliste von Sony integriert, sondern laufen als eigene Apps. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich diese Erweiterungen dauerhaft anzuzeigen. Sofort wenn die Uhr in den Ruhezustand geht, sieht man wieder das Standard Watchface von Sony ;-(

Weckerfunktion und Timer

Die SW2 hat auch eine Weckfunktion mit der man sich sehr flexibel aufwecken lassen kann. Unterschiedliche Weckzeiten die Tageweise, auch mit unterschiedlichen Nachschlafzeiten versehen, eingestellt werden können. Ist eine Weckzeit erreicht, dann beginnt die Uhr zu vibrieren. Jede Weckzeit kann mit einem eigenen Nachschlafzeit von 10, 15 oder 30 Minuten verwehen werden, das ist wirklich brauchbar! Auch ein kleiner Timer ist enthalten.

20131106_smartwatch2Viele Anwendungen von Drittherstellern

Im Playstore gibt es viele interessante Anwendungen von Drittherstellern. Taschenrechner,  Infodisplay für Whatsapp und viele andere nützliche Dinge kann man sich auf die SW2 laden. Leider sind die meisten Anwendungen kostenpflichtig und daher habe ich in meinem Test nur sehr wenige ausprobiert.  Ich bin sicher damit kann man sich die SW2 für nahezu jeden Einsatzzweck herrichten!
Das offene Ökosystem auf Android 4.x Basis, ermöglicht es den Entwicklern Software zu entwerfen die auch auf anderen Android 4.x Smartphones läuft.
Die in der Uhr eigebauten Sensoren und der Vibrationsalarm lässt sich auch von Drittanbietern über das Smartwatch 2 SDK für ihre Programme nutzen.

MEIN Fazit

Die Smartwatch 2 von Sony ist eine nette Fernbedienung für das Smartphone.  In Kombination mit einem Headset, oder einer Freisprecheinrichtung kann man Telefongespräche an der Uhr sehr komfortabel annehmen. Auch das kurze Ansehen einer SMS macht auf der Uhr Sinn.
Mit den vielen Erweiterungen, von Drittherstellern kann man sicher auch noch viele andere interessante Dinge mit der Uhr machen. Da die meisten davon kostenpflichtig sind, habe ich diese nicht ausprobiert!

Ich denke die SW2 hat viel Potential! Speziell was die Funktonen auf der Uhr betrifft, habe ich mir allerdings etwas mehr vorinstalliert erwartet. Mir persönlich würde eine größere Auswahl an hübschen Watchfaces gefallen, die auch dauerhaft angezeigt werden können.
Zusätzlich könnte man den eingebauten Beschleunigungssensor für Schlaftracking oder andere Funktionen verwenden. Aber das kommt vielleicht noch, denn die SW2 ist dafür offen…
Deshalb werde ich vorerst auf eine Sony Smartwatch 2 an meinem Handgelenk verzichten. Mal sehen was uns die Zukunft Interessantes bringt.
Wer allerdings eine trendige Fernbedienung am Handgelenk für sein Smartphone sucht, die viel Potential hat und über Drittanbieterfunktionen super erweitert werden kann, der sollte sich die Sony Smartwatch 2 genauer ansehen ….

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IO-Scooter Vienna XE – Tag 3 – Wiederbelebung und Erklärung

Heute versuche ich mal telefonisch eine Lademöglichkeit für meinen liegen gebliebenen Test-Roller zu finden.
Dazu rufe ich bei Wien Energie an und habe Glück. Die Dame an der Vermittlung kann mit meinem Anruf so überhaupt nix anfangen. Da sie offensichtlich nur Elektroroller beeindruckend fand, werde ich ins Fuhrparkmanagement der Wiener Netze verbunden.  Diese Handlung hat zwei Vorteile!
1.) Haben die dort auch Elektroautos und somit sofort Mitleid mit mir und 2.) ist das Fuhrparkmanagement ca. 200m von meiner gestrigen “Absturzstelle” entfernt!! GENIAL!!!20130924_iO VIENNA XE

Ein sehr netter Mitarbeiter vom Fuhrparkmanagement ersucht mich in 15 Min nochmals anzurufen, damit er klären kann ob ich zum Aufladen Asyl bei ihnen bekomme. Als ich dann anrufe ist alles klar. Man lässt mich 2-3 Stunden meinen Roller aufladen. Ich fahre mit dem Auto dorthin und nach knapp 30 Minuten ist der Roller in der Werkstatt des Fuhrparkmanagement am Strom. Es ergibt sich noch ein nettes Gespräch wo wir einige Erfahrungen in der Elektromobilität austauschen und mein Testfahrzeug genau inspiziert wird. So etwas gabs dort noch nicht oft…

In der Zwischenzeit erledige ich einige Wege und kläre mit IO-Scooter was gestern das Problem gewesen sein kann. Nach kurzem Gespräch ist es klar. ICH war das Problem!!

Die Ladeanzeige aller  IO-Scooter hat mehrere Funktionen, die man richtig deuten muss. Leider war ich bei der Übernahme nicht genau genug DAS zu hinterfragen. Im Stillstand zeigt die Anzeige nicht die Restkapazität an, sondern die Batterie Leerlaufspannung. Den Akkuladestand bekommt man nur während der Fahrt angezeigt, wenn keine Last auf den Batterien ist.
Soll heißen: Wenn man auf eine bestimmte Geschwindigkeit beschleunigt hat und diese dann auf gerade Strecke hält ohne Last, DANN zeigt die Anzeige den realistischen Akkustand an. Tja, das hätte ich eventuell bei der Fahrzeugübergabe wissen müssen Zwinkerndes Smiley

Egal, nun habe ich halt in Echtzeit herausgefunden, das ein vollgeladener Vienna XE bei zügiger Fahrweise in meinem Test ca. 60 km weit kommt. Das ist ganz schön gut, weil ich eher auf Spaß und beschleunigen unterwegs war und nicht auf stromsparen. Die Herstellerangabe sagt 70km bei 50 km/h. Aber wer will schon dauernd 50 km/h fahren, obwohl das in der Stadt eigentlich so Vorschrift ist ….

Mein Fazit:

20130924_iO VIENNA XE2Der IO-Scooter Vienna XE macht viel Spaß. Er ist sehr wendig und kann mit vielen benzingetriebenen Motorrädern locker mithalten. Nein, er ist in gewissen Bereichen zwischen 30 km/h und 60 km/h sogar manchmal schneller  und bissiger! Glaubt mir ich habs ausprobiert, sogar gegen eine Enduro Zwinkerndes Smiley
Auf längeren Strecken hat mir die aufrechte Sitzposition leichte Verspannungen bereitet. Aber das mag daran liegen dass ich schon sehr lange nur mehr angelehnt sitzend Zweirad fahre…

Die Reichweite von ca. 70 km ist mir persönlich etwas zu wenig. Denn man erwischt sich mit dem Vienna XE gerne noch etwas länger durch die Stadt flitzen zu wollen. Und wenn man den Roller zügig bewegt, wird man manchmal auch nur auf 60 km Reichweite kommen! Wer damit das Auslangen findet, wird mit dem leichten und wendigen Vienna XE sicher seine Freude haben!
ICH werde mir bald mal den IO-Scooter Manhattan ansehen. Der hat eine Reichweite von 70 – 120 km, das entspricht schon eher meinem Bewegungsprofil. Bin schon gespannt ob der große Bruder auch so spritzig ist….

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Testberichte

IO-Scooter – Tag 2 – Akku leergefahren

Heute hab ich schon in der früh einiges zu erledigen. Einkaufen, dann in die Shoppingcity kurz noch nach Hause und dann in die Arbeit.
Als ich die Arbeit verlasse zeigt die Akkustandsanzeige noch 45% Ladung an. Ich wundere mich, nehme es aber wohlwollend zur Kenntnis und fahre noch in den 9,Bezirk Kabarettkarten holen.

20130924_Akku leer1Als ich dann ca. 2/3 meines Heimweges hinter mir habe, merke ich dass der Roller nicht mehr so richtig zieht. Die Akkuanzeige ist nun innerhalb von nur 9km auf Leer gesprungen. Beim Gasometer, ca. 3 km nach den ersten Anzeichen,  bleibt der Roller dann stehen. AUS die Maus!!

Ich verbringe die nächste Stunde damit zu versuchen irgendwo eine Steckdose für 30 Minuten zu bekommen. Damit würde die Ladung reichen, dass ich die restlichen 6-8 km nach Hause komme. Aber leider ist man mit einem “Motorroller” in keinem Lokal wo sich die Steckdosen fast immer IM Lokal befinden, gerne gesehen.
In einigen Parkgaragen des Gasometers finde ich auch einige Steckdosen, diese sind aber alle durchwegs deaktiviert. Tja, die haben gewusst dass ich komme Zwinkerndes Smiley

Nach ca. 1 Stunde gebe ich auf und rufe den ÖAMTC an. Wozu hat man denn eine Clubkarte. Die freundliche Dame am Telefon fragt mich nach Clubkartennummer u.s.w. Ich sage deutlich dass ich mit einem ELEKTROROLLER und einer LEEREN Batterie liegen geblieben bin. Ja, kein Problem, der Pannenfahrer kommt. Ich denke mir, die haben vielleicht schon spezielle Pannenfahrzeuge mit Generator oder was auch immer. Stutzig werden hätte ich sollen als die Dame vom ÖAMTC nach der Farbe des Rollers fragt…..20130924_Akku leer2

Weitere 80 min später, ich habe noch ein paar Steckdosen gesucht, kommt der Pannenfahrer. Als er meinen Elektroroller sieht, meint er: “Da kann ich leider nix machen”. Auf meine Frage wieso er das nicht schon vor 80 min gewusst hat, meint er, dass die Vorinformation nichts von einem Elektrofahrzeug gesagt hat, obwohl ich mehrmals am Telefon darauf hingewiesen hab!
Ich bin stink sauer auf den Roller, den ÖAMTC und überhaupt die ganze Situation mit den vielen Elektrotankstellen die es angeblich gibt ;-(

Ich sperre den Roller ab und mache mich mit dem Taxi auf den Heimweg.

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IO-Scooter Vienna XE – 3 Tage Test

Heute früh habe ich mein Testfahrzeug Vienna XE von IO-Scooter.at abgeholt. In der Firmenzentrale in Brunn am Gebirge stehen unzählige unterschiedliche Modelle.

Der Vienna XE ist die leistungsstarke Variante des Rollers, die als Motorrad zugelassen ist.

Die Technik der Vienna XE ist gut ausgedacht:20130923_iO VIENNA XE

  • gelochte Scheibenbremsen vorne und hinten
  • Radnabenmotor (10.000 Watt) mit 93% Wirkungsgrad und Energierückgewinnung
  • Rückwärtsgang
  • moderne Akkutechnik (64 V LiFePo4/40 Ah/ 2550 Wh)
  • Reichweite ca. 70 km
  • Fahrwerk mit einstellbaren Gasdruckstoßdämpfern und Teleskopgabel
  • Ladegerät mit Batteriewächter und Vollademöglichkeit in 2,5 Stunden

Der Roller kann auch mit einem Moped Kennzeichen zugelassen werden und heißt dann Vienna (ohne XE).
Er hat dann einen etwas schwächeren Motor, schwächere Akkus und weniger Reichweite!

Der erste Rundgang um das Fahrzeug ist schnell erledigt. Am Armaturenbrett gibt es einen Tacho, Ladekontrolle und Anzeigen für Blinker und Fernlicht, das wars.
Kein Schnickschnack, aber trotzdem ist alles da was man braucht!
In der Lenkerverkleidung ist bei den Füßen ein kleines offenes Ablagefach und unter dem Sitz der Rollers ist Platz für das Ladegerät, oder einen Jet Helm.
Ein Vollvisierhelm passt leider nicht rein! Unter der Sitzbank ist auch der Stecker für das Ladegerät und ein zentraler Ausschalter für die Stromversorgung untergebracht.
Wenn das relativ große Ladegerät drinnen ist, dann passt dort nicht mehr viel hinein.

Die Bedienung des Vienna XE  ist einfach! Zündschlüssel umdrehen und Losfahren. Die Besonderheit bei diesem Roller ist der Rückwärtsgang.
Betätigt man einen Taster am rechten Lenkergriff und gibt dann Gas, fährt der Roller kraftvoll, aber langsam retour! Braucht kein Mensch, war meine erste Reaktion, denn der Roller ist nur ca. 150 kg schwer. Aber schon am selben Tag habe ich rausgefunden, dass es doch recht nett ist, wenn man so etwas hat.

Nachdem alle Formalitäten geklärt sind, fahre ich los. Der kleine Roller fühlt sich sehr leicht und wendig an. Die Fahrleistungen sind für einen Stadtflitzer ausreichend!
Der Roller beschleunigt bis 30 km/h zügig aber nicht extrem. von 40 km/h bis ca. 60 km/h kann man durch starkes Gas geben wirklich überraschende Beschleunigung erzielen.
Die Höchstgeschwindigkeit ist bei ca. 75 km/h erreicht.
Wie es mir im Stadtverkehr in den nächsten Tagen so geht, werde ich berichten….

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Scooterbike Hybrid – 6.Tag – Abschlussbericht

2010_09_17_Scooterbike HypridDas Scooterbike Hybrid ist wirklich nahezu perfekt und es ist mir schwer gefallen es heute wieder zu Backwind.at zurückzubringen. Michael hat sich schon gefreut, denn es warten schon einige Leute die von mir während der Testwoche Visitenkarten bekommen haben, auf eine Probefahrt. Ich bin sicher das Scooterbike wird nicht lange im Geschäft stehen!

Die Vorteile dieses Fahrradkonzeptes überwiegen klar im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad. Die Sitzposition ist sehr angenehm und ich hatte während der ca. 500 km, die ich mit dem Fahrrad unterwegs war, keine Poposchmerzen, oder ähnliche Probleme mit dem Rücken!
Zwar haben anfangs einige Muskeln rebelliert, von denen ich nicht mal wusste dass es sie gibt. Aber das hat sich nach einer kurzen Trainingszeit wieder gelegt und die Kerle haben akzeptiert dass sie nun auch was hackel müssen 😉

Beim Beladen des Fahrrades ist mir angenehm aufgefallen dass das Gewicht hinter dem Sitz das Fahrverhalten eher positiv beeinflusst als Negativ!. Bei höherer Beladung wirkt das Rad noch laufruhiger. Nur beim langsam fahren in engen Kurven, speziell enge Rechts-links Kombinationen ist der Lenkeinschlag schwer zu dosieren. Hier braucht man entweder viel Gefühl und auch Übung, oder man stellt einfach die Füße auf den Boden und manövriert da durch ohne zu treten. Sieht zwar nicht so professionell aus, ist aber in manchen Fällen sicherer!

Hier eine kurze Zusammenstellung der Fakten die mir aufgefallen sind:

  • PRO – Sitzposition, sehr bequem und nach kurzer Zeit will man nicht mehr anders sitzen! 
  • PRO – bei hohen Geschwindigkeiten sehr laufruhig durch den langen Radstand
  • PRO – Hohe Beladungsfähigkeit bei guter Laufruhe
  • PRO – Sitzposition bleibt erhalten auch beim Stehen. Einfach die Füße runter stellen reicht.
  • PRO – Gute Beleuchtung bereits serienmäßig
  • PRO – gute Bremsanlage (fürs Vorderrad bei Nässe fast schon zu gut!)
  • PRO – Schalensitz ist sehr bequem!! – Sonderausstattung (229,-)
  • PRO – BionX 250 HT mit dem neuen Display sehr Leistungsfähig!! (leider auch sehr teuer)
  • PRO – Schwalbe Breifung mit Kevlar Pannenschutz (vorbildlich)
  • PRO – Cruiser Lenker sehr bequem zu fahren – Sonderausstattung (25,-)
  • PRO – Trotz des hohen Gewichtes (über 30kg) sehr ausgewogen und gut zu tragen
  • KONTRA – wackelig beim langsamen Fahren in engen Kurven.
  • KONTRA – Kettenkranz vorne “frisst” gerne dünne Hosen!!

Wie schon gesagt überwiegen die Vorteile dieses Fahrrades stark, daher bin ich derzeit sehr überzeugt von dieser Art des Radfahrens. Nach diesem Test würde ich gerne einen direkten Vergleich zum neuen Utopia Phönix haben, da dieses Fahrrad einige Änderungen besitzt, die vielleicht auch dem Scooterbike gut tun würden.

Beispielsweise wäre der Vollkettenschutz (zumindest Vorne) eine starke Bereicherung. Auch ein 20“ Vorderrad würde dem Scooterbike wahrscheinlich ganz gut tun. Allerdings nur dann wenn man nicht auf das integriertes Steuerkopf-Federsystem verzichtet, den in meinem Test hat es oft einen guten Dienst getan!
Speziell bei steileren Auffahrtsrampen ist es eine hervorragende Hilfe um etwas gedämpft anzukommen.
Auch kommt in meinem Test oft der Wunsch nach mehr Gängen auf, denn dann könnte man noch höhere Geschwindigkeiten mit dem Rad fahren, ohne viel zu “haxeln”.
Leider ist mir keine Schaltung bekannt die mehr als 9 Zahnkränze in Verbindung mit dem BionX Elektroantrieb am Hinterrad unterbringt!
Deshalb ist mein getestetes Scooterbike schon die perfekteste Ausbaustufe die es derzeit mit Elektromotor im Heck gibt. Eine Lösung mit Frontmotor halte ich in diesem  Fahrrad für keine gute Idee, da das Vorderrad meiner Meinung nicht genügend Traktion dafür hat. Speziell bei Nässe wär das gar nicht lustig.
Hier würde beispielsweise der Mittelmotor von Panasonic hervorragend reinpassen, aber Weihnachten kommt ja erst…

Ich werd meine Wunschliste nach den vielen Eindrücken mal zusammenstellen und dann sehen, ob jemand so ein Rad im Frühjahr 2011 auch baut!
Wenn ja, dann wird es sicher eine Kaufentscheidung geben, sofern ich das Geld dann auch zusammen habe 😉

Alle Erfahrungen mit dem Fahrrad könnt ihr bekommen, wenn ihr hier im Blog nach Scooterbike sucht!

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Scooterbike Hybrid – 5.Tag – Stadttour bei Regen

Heute habe ich endlich wieder mal Zeit mit dem Scooterbike zu fahren. Diesmal beruflich, denn ich muss in mehreren Außenstellen Netzwerkkomponenten anschließen.

Ein idealer Testtag ist heute nicht, denn schon bei der Abfahrt regnet es leicht. Ich beschließe gleich die ganze Regenmontur anzuziehen und habe wieder mal den richtigen Riecher, denn auf halber Strecke zur ersten Außenstelle beginnt es zu schütten.

2010_09_16_Scooterbike_Vorderrad Die Fahrt bei Regen lässt wieder meine Zweifel aufkommen ob das kleine 16 Zoll Vorderrad wirklich eine gute Wahl für das Fahrrad ist. Denn in Kombination mit der Magura “Luise”, der hydraulischen Scheibenbremse ist das Rad auf nassem, rutschigen Untergrund sehr vorsichtig zu bremsen.

Als ich allerdings bei einer Straßenkreuzung eine Vollbremsung machen muss, weil ein Autofahrer versucht telefonierend mit einer Hand eine Kurve zu meistern, bin ich Froh dass man durch die niedrige Sitzposition mit den Füßen mit bremsen kann. Das hat in diesem Fall zwei Vorteile!
Zum Einen erhöht es die Verzögerung und zum Anderen kann ich das Gleichgewicht halten obwohl das Vorderrad trotz “Stotterbremse” nicht mehr ganz stabil auf der Straße liegt.

So beschließe ich auf Kosten meiner Schuhsolen den Trottel nicht abzuschießen, denn es wäre auch sehr Schade um das schöne Scooterbike!
Ich denke dass ich mit einem herkömmlichen Fahrrad da mehr Probleme gehabt hätte, denn nur mit der Bremswirkung der Räder, wär sich das auch damit nicht mehr ausgegangen.
Dabei war ich in diesem Fall gar nicht so schnell dran.

Der Regen wird immer stärker und ich habe es etwas schwer den Drehgriff der 9 Gang Schaltung zu verwenden, da meine regennassen Hände auf dem Griff immer abrutschen. Den sollte man vielleicht etwas leichtgängiger machen.2010_09_16_Scooterbike_Drehgriff

Ich schaffe die vier Lokationen in nicht mal 4 Stunden obwohl ich jeweils ca. 30 Minuten für den Aufbau brauche. Massiv förderlich sind dafür zwei Tatsachen. Zum Einen brauche ich keinen Parkplatz suchen und zum Anderen kann ich immer die Ideallinie fahren (z.B. durch die Innenstadt). Immer mehr bin ich der Meinung dass dieses Fahrrad mit dem BionX Antrieb der ideale Ersatz für das Auto ist, sofern man nicht viel zu transportieren hat.
Die Allwettertauglichkeit des Fahrrades hat sich mit diesem Tag zwar bestätigt. Allerdings drängt sich schon die Frage auf ob man auch bereit ist, bei solchem Wetter mit Regengewand ausgerüstet auch im starken Regen zu fahren, denn Spaß macht das nur bedingt.
Auch muss man einkalkulieren dass man am Ziel die Zeit braucht, sich von den nassen Sachen zu befreien und diese auch irgendwo unterbringen sollte.

Alles in Allem war es ein lehrreicher Tag und ich bin total überrascht, wie schnell ich die 36 km heute mit dem Scooterbike Hybrid erledigt hatte, obwohl es sicher die Hälfte davon regnete.

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Scooterbike Hybrid – 4.Tag – Zug und U-Bahn

Heute bin ich mal zum Test in der U-Bahn und in der Schnellbahn unterwegs.

2010_09_14_Scooterbike_Schnellbahn Da das Scooterbike Hybrid nur um ca. 15 cm länger ist wie mein “Standard Fahrrad”, sollte das kein besonderes Problem werden.

Allerdings ist das Scooterbike mit ca. 33kg (aufgetankt) nicht unbedingt ein Leichtgewicht. Denn der BionX Antrieb hat schon seine geschätzten 8 kg.
Da das Fahrrad keinen Alurahmen hat, sondern aus hochfestem CroMo-Rohr ist, kommen da schon für das Fahrrad ohne Elektroantrieb 25,5 Kg auf die Wage.
Jedoch ist die Gewichtsverteilung absolut ideal und so lässt sich das Scooterbike viel leichter in den Zug heben als beispielsweise der “weisse Riese” den ich vor einiger Zeit zum Test hatte!
Das hat mich etwas überrascht, denn ich hatte mir mehr Probleme mit dem langen Ding erwartet…

In manchen Aufzügen, speziell in den U-Bahn Stationen ist das dann nicht mehr so einfach. Denn dort habe ich oft mit meinem herkömmlichen Fahrrad schon meine liebe Not. Aber was solls, meist ist sowieso eine Rolltreppe da, und auch dort macht das Scooterbike keine schlechte Figur.
In der U-Bahn selbst geht sich das Fahrrad in einem Wagon quer ebenfalls ohne Probleme aus, allerdings gibt es in diesem Wagon dann nicht mehr viel Platz zum durchgehen. Gerade mal ein halber Meter auf EINER Seite lässt sich machen. In diesem Fall schummle ich mich nicht mehr so gerne zu “nicht Fahrradzeiten” in die U-Bahn, denn das gibt doch mehr Konfliktpotential als zum Beispiel mit einem Klapprad, welches bedeutend kürzer ist!
Und solange die Leute ohne Probleme vorbeigehen können, gibts auch keinen Ärger 😉

Fazit: Praxistest in den öffentlichen Verkehrsmitteln bestanden!

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Scooterbike Hybrid – 2.Tag – BionX der Go und STOP Antrieb

2010_09_11_bionx-logo Heute hab ich mal beschlossen den Akku des Scooterbike Hybrid leerzufahren. Irgendwie kommt mir Radfahren mit dem BionX Antrieb vor wie Selbstbetrug. Denn auf die stärkste Unterstützungsstufe eingestellt, macht er dir zuerst Lust auf Beschleunigung die bis 25 km/h so rasant funktioniert, wie bei keinem bis jetzt getesteten Fahrrad, also “GO”. Und dieses “GO” passiert kraftvoll auch beim Bergauffahren ohne ein merkliches Geräusch vom Motor zu hören, da der Antrieb von BionX kein Getriebe hat. Wirklich toll!!!
Dann bei exakt 25 km/h ist plötzlich der Strom weg, also STOP. Ich nenne ihn daher “GO and STOP” Antrieb!

Ich habe gestern Abend fast 2 Stunden im Internet verbracht und unzählige Codes gefunden, die es angeblich möglich machen diesem Antrieb ein wenig sanfte Dynamik im oberen Bereich beizubringen. Soll heißen, dass der Abschalte-Vorgang etwas sanfter bis ca. 28 km/h ausklingt als bei 25 km/h den Stecker rauszuziehen! Leider ist mein Testfahrrad mit der neuesten Version dieses Antriebes ausgestattet (siehe Bild) und da geht angeblich nix mehr. 2010_09_11_BionX DisplayDa der Motor die Leistung selbst drosselt und auch weiß für welchen Radumfang er verbaut wurde, ist auch nix mit kleinerem Radumfang einstellen und ähnlichen Tricks! Schade, denn im Internet habe ich gelesen dass der Motor in anderen Ländern sogar bis 32 km/h zugelassen ist und früher bis zu dieser Geschwindigkeit auch eingestellt werden könnte. Nicht dass ich jetzt damit rasen möchte, aber wenn die Unterstützung bis 28 km/h noch wenig mittut und bei 30 km/h dann komplett aus ist, wär das absolut perfekt! 
Und meines Wissens räumt der Gesetzgeber eine gewisse Toleranzgrenze bis 28 km/h ein, also wärs auch gesetzlich im Rahmen.

Nun ja, vielleicht findet sich da ja noch eine Lösung, denn so wie es jetzt ist funktioniert es zwar toll, aber ab 25 km/h sehr plötzlich Spassfrei ;-( Dafür gefällt mir das neue Display wesentlich besser, als die bisherigen BionX Anzeige!

Ich habs heute trotzdem geschafft ca. 45 km auf den Tacho zu radeln und dabei waren noch 2 von 8 Akkustrichen vorhanden. Daher schätze ich die Reichweite bei voller Unterstützung (stufe 4) mit dem Scooterbike auf ca. 55 km. Und das obwohl das Fahrrad komplett ca. 33 kg hat!

Nun zum vorher angesprochenen Selbstbetrug. Dieser sah so aus, dass ich mit dem Fahrrad IMMER schneller unterwegs war als 25 km/h und somit ohne es zu merken, viel mit getreten habe. Der Tagesschnitt lag lt. Tacho bei 23.5 km/h. Klingt für mich zwar etwas viel, aber wird schon stimmen, denn beim Bergabfahren können schon mal 40 km/h am Tacho stehen!
Und das Fahrrad läuft trotz des relativ schweren Motors sehr leicht und mit kaum merklichen Widerstand. Das hohe Gewicht merkt man nur, ein kleines bisschen, wenn ohne Strom gefahren wird.

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Scooterbike Hybrid – 1.Tag – die Krönung der Fahrradfahrens

  Vor einigen Tagen habe ich ja, wie schon gelesen das Scooterbike Hybrid für einen Test von Backwind.at bekommen.

2010_09_10_Ich auf dem ScooterbikeEin Fahrrad dieser Bauform beabsichtige ich eventuell nächstes Frühjahr zu kaufen, denn ich bin überzeugt dass diese Art Fahrrad zu fahren die Entspannteste ist die es gibt! Nun habe ich die Gelegenheit herauszufinden ob das auch wirklich stimmt.

Mein erster Eindruck von dem Fahrrad ist “GEIL”. Die Sitzposition ist perfekt und mit dem optionalen Schalensitz meines Testrades fühlt man sich sofort nach dem Hinsetzen total geborgen!

Der Basisrahmen entspricht einem Scooterbike ROADSTER SCB 1.5 der mit einem Schalensitz aufgerüstet wurde. 
Weiter technischen Daten meines Testrrades könnt ihr auf der Webseite von Scooterbike nachlesen.

Fahren auf diesem Rad ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase unbeschreiblich angenehm. Durch die niedrigere Sitzposition hat man weniger Abstand zur Straße. Das macht sich beim stehen bleiben dadurch bemerkbar, dass man die Füße auf den Boden stellen kann ohne absteigen zu müssen. Speziell für kleine Personen ideal! Der lange Radstand des Fahrrades macht es auch bei höheren Geschwindigkeiten leicht beherrschbar und trotzdem leicht zu manövrieren.
Ich bin am ersten Tag schon fast 30 km damit gefahren weil man, einmal im Sattel, gar nicht mehr absteigen möchte.

Der Antrieb von Bionix, welcher auf meinem Testrad verbaut ist, hat mich ehrlich gesagt sehr zwiegespalten. Einerseits schiebt er auf der stärksten Unterstützungsstufe an wie verrückt. Und das nahezu lautlos und ohne Anstrengung.
Zum anderen bricht er diesen tolle Vortrieb bei exakt 25 km/h wieder genau so rasant ab. So wie es das Gesetz vorschreibt, ohne Spielraum. Das ist wie “Coitus interruptus”, denn gerade bei 25 km/h kommt der Wunsch auf noch weiter zu beschleunigen. Das geht auch, aber eben nur mehr mit Muskelkraft. 
In der Praxis bedeutet das erst einmal das Beschleunigungsloch zu überwinden und dafür fehlen der 9 Gang Schaltung noch ein paar obere Gänge.

Allerdings ist dieses Empfinden sehr stark subjektiv, denn auf diesem Fahrrad spürt man nahezu keine Geschwindigkeit. Und genau deshalb ist das Verlangen nach mehr Geschwindigkeit auch so stark!
Angeblich kommt das daher dass man, nicht wie beim herkömmlichen Fahrrad, auf die Straße runter sieht und bewusst wahrnimmt wie Asphalt unter einem vorbeizieht, sondern eher nach oben sieht. Dadurch bekommt man mehr das Gefühl gefahren zu werden und die Geschwindigkeit sieht langsamer aus als sie ist.

Mein erster Eindruck ist jedenfalls toll! Wie es weitergeht hier, in den nächsten Tage…

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