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Segway Praxistest – Tag13 – Navigation mit dem Segway

Heute war ich mit dem Segway beim Navigationsstammtisch. Am Heimweg von dort war es schon recht dunkl und ich hatte die Gelegenheit die Zusatzbeleuchtung des Segway auszuprobieren. Der Akkuscheinwerfer den mir Frau G. geborgt hatte, war bis jetzt immer daheim geblieben, weil ich ihn nicht unnötig mit mir herumtransportieren wollte. Heute hatte ich ihn mit!

Obwohl es nahezu überall auch ohne Scheinwerfer genug beleuchtet war, fand ich es toll. Allerdings muß man den Neigungswinkel am Anfang etwas justieren da sich der Segway ja vor und zurück neigt. Bei konstanter Geschwindigkeit ist das allerdings kein Problem mehr.

Am Ende meines Weges traute ich mich dann durch ein unbeleuchteten Park und stellte fest dass Lichtkegel eine hervorragende Ausleuchtung hatte. Wenn es also wirklich dunkel ist braucht man diese Ausrüstung unbedingt. Für Stadtfahrten wo man nur „gesehen werden“ muß tut es eine weisse LED-Blinklampe allemal.

So etwas hatte ich an der Rückseite auf dem i2 Lower Cargo Frame Kit angeklipst. Wo man das Rücklicht ohne die Bügeln montiert weiß ich allerdings nicht 😉

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Segway Praxistest – Tag11 – Tag 11 Stromverbrauch und Regen

Heute früh regnet es wieder als ich losfahre. Diesmal bin ich besser ausgerüstet als beim letzten Mal. Goretex Schuhwerk und einen Regenponcho der fast bis zu den Knien runtergeht. Als ich das Haus verlasse ist der Regen nur mehr sehr leicht.
Daher bin ich diesmal etwas zu gut ausgerüstet und daher wird meine "Außenhaut" nicht mal wirklich naß.

Da die Strasse und besonders der Radweg aber noch naß ist und auch einige Wasserlacken unterwegs meinen Weg kreuzen kann ich eines nun mit Sicherheit sagen: Von unten wird man am Segway NICHT naß. Sowohl die Platzform als auch die Kotflügel der Räder sind so konstruiert daß die Platform, und natürlich die Person die draufsteht absolut trocken bleibt.

Respekt an Segway das haben sich die Damen und Herren gut ausgetüftelt!

Heute vor dem Aufladen habe ich mal mein Leistungsmessgerät angesteckt und nachgesehen wieviel der Segway denn so beim Aufladen an Strom verbraucht. Lt. Messgerät sind das ca. 110 Watt (0,5 A bei 220 V). Ist so viel wie eine stärkere Glühbirne! Wenn der Segway fertig geladen ist sinkt der Stromverbrauch auf nur mehr ca. 3 Watt.
Schon stark daß man mit dem Strom den eine Glühbirne in 6h verbraucht mich fast 40km weit transportieren kann!
Wieso kann man nicht mit 500Watt ein Auto dazu bringen 4 Personen 40 km weit zu transportieren.
Ist vielleicht etwas zu "Blauäugig" aber man wird ja noch träumen dürfen ….

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Segway Praxistest – Tag10 – Wettfahrt "Öffis" gegen Segway

Seit ich mit dem Segway teste fahre ich selten bis gar nicht mit Andrea gemeinsam zur Arbeit.

Heute früh hat es sich ergeben dass gerade wie ich mit dem Segway aus der Reimmichlgasse rausfahre Andreas Bus kommt und sie einsteigen kann. Grund genug um mal zu testen wer denn schneller die ca. 4,5 km bis zur U-Bahn Station Simmering schaffen wird!
Der Autobus in dem Andrea sitzt bleibt bis zur Straßenbahnstation bei 3. Tor nur im Bedarfsfall bei bis zu 2 weiteren Stationen stehen. Heute fährt er natürlich (bis auf eine rote Ampel, an der ich auch warten muss) durch!

Beim 3. Tor fährt gerade eine Straßenbahn ein und Andrea setzt natürlich alles daran diese noch zu erwischen.
So optimal läuft es bei den Öffis vielleicht EINMAL im Monat, aber egal.

Ich bemühe mich nirgends stehen bleiben zu müssen! Leider verparken immer wieder größere Lieferwagen die Radwege in der Nähe von Simmering. Auch heute muss ich mehrmals über die Wiese oder den Gehsteig ausweichen um zügig weiter zu kommen. Die Straßenbahn in der Andrea sitzt ist zwar immer um einen Kilometer voraus, aber so richtig abhängen kann sie mich nicht. Immer wenn sie in einer Station stehen bleibt, gelingt es mit wieder aufzuholen!

Zwischen Zentralfriedhof 2.Tor und 1.Tor auf der langen Geraden hängt sie mich schließlich um eine Stationslänge ab.
Ich rufe Andrea an, und ersuche Sie mich anzurufen, sobald sie in Simmering ausgestiegen ist.
Als ihr Anruf kommt sehe ich sie bereits und bin daher nicht einmal 500m entfernt!

Ergebnis:
Selbst bei der optimalen Verbindung, bin ich mit dem Segway kaum langsamer.
Ich brauche insgesamt 11,5 Minuten. Andrea ist vielleicht heute 1 Minute schneller gewesen! Meist muss man schon auf den Autobus 10 Minuten warten, dann habe ich natürlich einen riesigen Vorsprung.
Natürlich muss man auch bedenken dass ich am Segway die gesamte Zeit mit "fahren" beschäftigt bin während Andrea die Hälfte der Zeit in Ruhe Zeitung lesen könnte.
Aber wer ließt noch was in der Zeitung steht….. 🙂

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Segway Praxistest – Tag9 – U-Bahn und Katzenkopf Notabschaltung

Heute habe wieder mal einige Kundenbesuche zu erledigen und daher bin ich viel mit der U-Bahn unterwegs!

Wenn am Bahnsteig viel los ist, macht es wirklich Mühe beim Nachziehen des Segway keinem über die Füße zu fahren.
Ich beschließe daher den Segway zu schieben. Das schützt zwar die Füße meiner Mitmenschen, ist aber wesentlich komplizierter als ziehen!! Irgendwie wünsche ich mir oft dass ich auch am Bahnsteig AM Segway stehen und im Schritt-Tempo fahren darf.
Das hab ich in der Bahnhofshalle mal probiert, aber da kam ich sofort in einer Lautsprecherdurchsage vor. Ich finde es zwar gut dass alles Videoüberwacht ist und die Stations- "Sheriffs" gut aufpassen, aber mich stört extrem dass man alle Fortbewegungsmethoden immer generalisiert!!
Dass man in der U-Bahnhalle nicht Fahrradfahren kann versteht jeder, aber wieso soll ich nicht auf meinem Segway stehen dürfen und Zentimeterweise dahinrollen. So bin ich zum Einen kein so großes Hindernis und zum Anderen brauche ich weniger aufpassen.
Auch habe ich inzwischen den perfekten Platz in der U-Bahn Garnitur gefunden um den Segway sicher abzustellen. Man stellt ihn quer zur Fahrtrichtung ganz an den Rand der Türe. Das blockiert zwar den Einstieg zu ca. 1/4, ist aber der sicherste Platz da man das Fahrzeug dann mit einem Schaumstoff überzogenen Haken an dem Haltegriff befestigen kann ohne was kaputt zu machen.
Unterwegs vom Ring Richtung Stephansplatz kurz vor dem DOM habe ich wieder mal eine Begegnung mit Katzenkopfpflaster. Die Schulerstrasse ist recht steil und es macht immer besonders Spaß zu sehen wie kraftvoll der Segway ist und ich bin mit Vollgas unterwegs. Am Stephansplatz ist das Pflaster sehr holprig und plötzlich hat mein Segway ein Problem mit dem Untergrund! So kommt es dass er mich langsam aber bestimmt fast bis zum Stillstand abbremst.

Die Fiaker sehen mir fasziniert zu wie ich langsam dahinrolle. Als der Segway wieder weiß wo es lang geht beschleunigt er wieder genau so automatisch. Dass man dabei niemals die Balance verlieren kann brauche ich wohl nicht erwähnen denn die Plattform wird trotz solcher Situationen IMMER ausbalanciert!

einzige Erkenntnis daraus:

Wenn’s zu holprig wird darf man es nicht eilig haben! Ich werd’s mir merken…

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Segway Praxistest – Tag8 – Einkaufen am Naschmarkt

Heute nach der Arbeit habe ich beschlossen am Heimweg den Naschmarkt zu besuchen. Das unangenehme am Naschmarkt ist ja immer, dass dieser ewig lange ist. So rennt man nach dem Einkaufen mit allen Plastiksackerln in der Hand noch einmal die gesamte Länge des Marktes zurück zum Auto.
Mit dem Segway ist das egal denn wenn ich fertig bin, fahre ich gleich weiter.

Das Angebot dort ist wirklich einmalig, und ich rolle Zentimeterweise durch den Markt da viele Leute unterwegs sind. Manchmal ist der Platz recht knapp, da Sonnenschirme herumstehen und auch auf den Kopf muss ich aufpassen denn alle Markisen sind niedriger wie ich plus Segway! Bei einer besonders engen stelle bleibe ich stehen da eine junge Frau bei einem Standl steht und gerade ihren Einkauf beendet hat. Ich habe so im Gefühl dass sie weggehen will. Und richtig, sie macht einen großen Schritt zurück!

Leider ohne vorher nach hinten zu sehen und so steht sie fast schon bei mir auf der Plattform des Segway. Obwohl ich nicht Schuld bin entschuldige ich mich höflich. Sie meint noch dass sie selbst schuld sei, denn sie hätte nicht zurückgeschaut. Da ich selbst bereits seit einiger Zeit stehen geblieben bin, kommen wir beide mit dem Schrecken davon.
Aus den reihen meldet sich ein Unkenruf: “ do derf ma dieses Ding aber ned fahren“. Ich frage mich woher der alte Mann diese Weisheit hat? Ob er selbst Segway fährt? Ich will es nicht so genau wissen und steige ab. Schließlich muss ich ja probieren wie es ist mit dem Segway „an der Hand“ durch den Nachmarkt zu gehen.

Diese Idee war aus zwei Gründen blöd! Erstens sieht man beim Nachziehen des Segway nicht wem man gerade über die Füße fährt und zweitens ist es bei der Hitze eher nicht ratsam ca. 50 kg Segway durch den Naschmarkt zu ziehen.
Nachdem ich ca. 5 Leuten erfolgreich über die Schuhe gefahren bin, pfeif ich drauf und steig wieder auf. So fühle ich mich wesentlich verantwortungsbewusster denn das Fahrzeug lässt sich „fahrend“ wesentlich sicherer und präziser steuern!!

Ich finde man sollte auch unsere Polizei mit Segways ausrüsten, damit das auch bei der Exekutive bekannt wird. Dann gäbe es in der Fußgängerzone bald ein Segway „schiebe Verbot“ oder eine „Fahranweisung“ 🙂

Nun beginnt mein Einkauf und es ist rasch zu Ende mit dem Fassungsvermögen meiner Lenkertasche, obwohl da ganz schön was reingeht! Da ich ja das Accessory Bar Kit montiert habe und sich da drauf auch der Knopf für die Navigationshalterung befindet, kann ich am Knopf auch noch 3-4 Sackerln aufhängen. So befinden sich bald eine Wassermelone, einige Gurken und sonstiges schwere Zeug auf meinem Lenker. Ich merke schon dass der Segway mit dem vielen Gewicht direkt an der Lenkerstange Probleme hat! Man kann das Fahrzeug plötzlich nicht mehr so präzise steuern da die „Ladung“ natürlich am Lenker baumelt und der Gleichgewichtssensor alle Arbeit hat den Segway stabil zu halten. Ich lade also einige schwere Dinge um in meinen Rucksack, das verkürzt sicher meinen nächsten Bremsweg……

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Segway Praxistest – Tag7 – Windausgleich und Fahrradappschleppdienst

Heute habe ich beschlossen gemeinsam mit Andrea  in die Firma zu fahren. Allerdings diesmal OHNE Unterstützung der Öffis!

Allerdings fahre ich mit dem Segway und sie mit dem Fahrrad. Schon nach dem ersten Kilometer machte sich bemerkbar dass Andrea immer zurück blieb da wir starken Gegenwind hatten. Am Segway merkt man davon überhaupt nichts. Ich fuhr genauso meine 20 km/h wie sonst auch. Damit Andrea mithalten konnte beschloss ich für sie den "Windausgleich" mit dem Segway zu machen. Dazu legte ich einfach meine flache Hand während der Fahrt auf ihren Rücken und streckte sie durch.

Absolut super, der Segway hatte genug Kraft um auch nicht das Fahrrad zu schieben und das fast mit der maximalen Geschwindigkeit!

Andrea wurde daraufhin übermütig und beschloss nicht wie geplant in Simmering in die U-Bahn umzusteigen, sondern "durchzufahren" bis in die Firma im 9. Bezirk.

Dazwischen gab’s natürlich immer wieder "Windausgleich" bis sich unsere Wege beim Stadtpark dann trennten!

Ich werde irgendwann mal testen wie viele Fahrräder man an den Seqway anhängen kann und dann vielleicht einen Abschleppdienst für Fahrräder anbieten. Oder vielleicht ein Rischka Service 🙂

Die Rückfahrt haben wir natürlich wieder gemeinsam gemacht. Diesmal gab es zwar keinen Wind mehr aber ich konnte auch gut als "Bergauf-Ausgleich" helfen!

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Segway Praxistest – Tag6 – Heimfahrt bei Regen

Heute hat mich bei der Heimfahrt der Regen überrascht. Der Segway hat mit Wasser grundsätzlich kein Problem solange es entweder von OBEN kommt, oder nicht tief ist. Die Elektronik ist spritzwassergeschützt verpackt und daher sollte ein e Regenfahrt dem Fahrzeug nichts ausmachen. Allerdings soll man den Segway laut Handbuch nicht unnötig in strömendem Regen fahren und natürlich darf man ihn auch nicht INS Wasser fahren! Aber eine 2-3 cm tiefe Wasserlacke macht ihm nichts aus.

Bei der Heimfahrt hatte ich nur eine Regenjacke und musste noch ca. 5 km bei Regen zurücklegen. Dabei konnte ich sehr gut feststellen dass meine Hose vom Gürtel bis etwas unter die Knie durch die Lenkertasche nahezu perfekt geschützt war.

Nur darunter (ca. 20-30 cm von der Plattform nach oben) wurde ich nass.

Beim nächsten Mal werde ich einen Regenponcho statt der Jacke ausprobieren…..

Beim Aufladen des Segway muss man allerdings sehr darauf achten dass das Fahrzeug TROCKEN ist wenn man den Ladestecker ansteckt. Nicht vergessen der Stecker hat 220 V Wechselspannung und das kann ähnlich ausgehen wie der Föhn in der Badewanne!!

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Segway Praxistest – Tag5 – Fotosession mit dem Segway

Tag 5 (Fotosession mit dem Segway)

Heute hatte mir ein Freund endlich ein paar Fotos gemacht, die ich für die Segway Fotogalerie brauche. Müssen noch bearbeitet werden und dann werden sie hier zu sehen sein!

Hab mich auch endlich getraut die Skateboardrampe zu probieren. Nach der ersten Überwindung eine leichte Übung für den Segway!
Auch diverse Steigungen auf Gras habe ich probiert. Dabei bestätigt sich wieder die Regel dass der Segway überall raufkommt wo die Reifen genügend Grip aufbauen können. Es ist vergleichbar mit einem Fahrrad. Alles was sich mit dem Fahrrad aus eigener Kraft befahren lässt, kann man auch mit dem Segway i2 bewältigen. Außer natürlich extremes Gelände aber dafür gibt es ja den Segway x2

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Segway Praxistest – Tag4 – Fahrzeugtausch & Hindernisse

Der heutige Tag beginnt eher unspektakulär. Ich fahre wieder mal durch den Zentralfriedhof weil die Strecke einfach viel ruhiger und ohne Autogestank ist! Ich grüße beim reinfahren den Portier, welcher mich offensichtlich von vorgestern noch kennt. Als ich den Friedhof auf der anderen Seite wieder verlassen will sitzt ein neuer Portier auf einem Sessel heraußen und ruft mir was zu. Ich bleibe stehen und frage höflich was den sei. Er mein nur „da nix fahren“! Ich freue mich wieder mal einen kompetenten und der deutschen Sprache mächtigen Gesprächspartner gefunden zu haben. Da ich etwas Zeit habe versuche ich vorerst höflich zu klären WARUM da nix fahren!
Er mein „da lesen Schild draußen“. Ich fahre vor das Tor des Friedhofs und sehe kein Schild! Weder eines für „Radfahren verboten“ noch eines für „Segway fahren verboten“. Ich frage WO den das Schild sei und aus welchem Grund man hier nicht fahren dürfe?

Er meint „ich nix, du fragen in Zentrale“ und deutet auf das andere Ende vom Friedhof. Ich beschließe, den Friedhof zu verlassen (was ich sowieso vor hatte), da ich heute Früh keinen Bock habe jugoslawisch oder türkisch oder was auch immer zu lernen um mich verständlich zu machen. Das hat man davon wenn man freundlich ist….

Ich besuche einige Kunden und fahre dann wieder ins Büro. (Akku halbleer). An frühen Nachmittag bin ich dann wieder auf Tour. Bei einem Kunden muss ich in einem engen Stiegenhaus in den ersten Stock. Dabei wird mir bewusst wie schwer der Segway eigentlich ist obwohl ich eh mit dem Aufzug fahre!
Ich könnte ihn ja auch auf der Straße lassen und an einen Straßenschild „ketten“ aber dafür ist mir das Ding einfach noch zu neu, außerdem ist er ja nur geliehen!
Nachdem ich noch ein bisschen rumfahre um diverse Sachen einzukaufen, schau ich wieder bei Fr. G. vorbei, die mir versprochen hat heute ein anderes Fahrzeug mit weiterem interessanten Zubehör zu borgen. Als ich meinen „alten“ Segway bei ihr abstelle ist der Akku wieder halb leer.

Erst jetzt fällt mir auf dass ich eigentlich von Pilgramgasse bis zum Karlsplatz mit der U-Bahn hätte fahren können. Auch egal.

Ich bekomme ein anderes Fahrzeug mit folgendem Zubehör: (siehe auch Segway-Zubehörliste)

.) Komfort Fußmatten – sollen angeblich die Stöße von der Straße zu den Füßen besser filtern
.) i2 Lower Cargo Frame Kit – damit man den Segway besser heben und Lichter für hinten montieren kann.
.) Accessory Bar Kit – Nun kann ich endlich die Klingel und auch mein Navigationssystem richtig befestigen!

Auf der Heimfahrt fällt mir schon auf dass sich mit diesen Fußmatte der Kontakt zum Boden eher schaumgebremst anfühlt.
Da ich beim Autofahren auch eher auf die Ausführung „Sportfahrwerk“ stehe, kann ich diesen Fußmatten weniger abgewinnen. Eines ist allerdings sicher, die Füße schont es bestimmt!
Bei der nächsten roten Ampel montiere ich meine Klingel auf dem Accessory Bar Kit. Nun kann ich endlich Wirbel machen ohne das blöde Ding dauernd aus der Taschenfalte fummeln zu müssen. Ist für die Fußgänger sicher auch gesünder 😉

Auf der Heimreise bin ich wieder ein wenig auf der Suche nach Hindernissen die der Segway bewältigen muss. Dabei finde ich eine Auffahrtsrampe für Kinderwagen die ich natürlich ausprobieren muss!
Die Skateboardrampe hebe ich mir für’s nächste Mal auf.

Als in nach einem kleinen Umweg durch eine mir unbekannte Häuserschlucht zu Hause ankomme ist der Akku wieder halb leer. Nun habe ich heute 1 1/2 Akkus leergefahren, sind sicher über 40 km. Die Füße tun mir trotz Komfort Fußmatten weh, aber nur leicht ….

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Segway Praxistest – Tag3 – Berg & Tal

Heute wollte ich mal die Steigfähigkeit des Segway testen. Mit der Garagenauffahrt hatte er sichtlich keine Probleme.
Toll, denn diese ist eigentlich schon sehr steil! Selbst bei längeren und auch starken Steigungen kann der Segway seine volle Geschwindigkeit erreichen, da sich rein rechnerisch für das Antriebssystem ja nur das Gewicht des Fahrers erhöht.

Auf dem Weg zu meinem nächsten Ziel bin ich auf der Suche nach allen Steigungen dieser Welt und werde gleich wieder fündig. Ein Hügel auf der Leberstrasse auf dem ein kleiner Trampelpfad ausgetreten ist, den die Arbeiter zu einer am Hügel befindlichen Firma verwenden. Ein gewagtes Vorhaben, denn der Hügel ist nicht nur steil sondern auch mit Wiese bewachsen. Das erste Stück der Steigung lässt sich trotz unebenen Untergrund gut befahren. Dann kommt leider eine Mulde und der Segway sitzt kurz mit der Lenkstange in der Erde auf. Segway bleibt stehen und ich „fahre“ weiter und bekomme einen Erdfleck auf meine Jean. Das hat man davon wenn man’s übertreibt 😉 Gut dass ich nur im Schritttempo unterwegs war!

Ergebnis des Tests: Solange der Segway mit beiden Rädern auf dem Boden ist und die Räder Grip haben ist nahezu JEDE erdenkliche Steigung kein Problem.

Mein Weg durch das Erholungsgebiet des Laaer Waldes ist ebenfalls keine große Herausforderung für den Segway. Teils Wiese, Wege die mit Split gestreut sind oder ähnliches lassen sich hervorragend befahren solange man den Räder Gelegenheit gibt Bodenhaftung aufzubauen. Ist das nicht mehr der Fall beginnt der Segway automatisch zu vibrieren und verringert selbstständig die Geschwindigkeit bis die Bodenhaftung wieder OK ist. Runterfallen kann man dabei normalerweise nicht außer wenn man auf ein Hindernis auffährt, wie ich vorher!

Auch einige Bahnbrücken mit Rampen für Radfahrer und auch die Unterführung der Gudrunstrasse sind nahezu mit der vollen Geschwindigkeit befahrbar. Allerdings merke ich auch dass dieses viele „Bergfahren“ auf die Akkuleistung geht, denn nach ca. 11 km ist der Akku schon halb leer. Jetzt weiß ich auch warum Segway eine Reichweite von 25 km – 35 km angibt 😉

Am Südbahnhof angekommen mache ich den zweiten Schnellbahntest. Diesmal ziehe ich den Segway die hohen Stufen der Schnellbahngarnitur OHNE Hilfe des Motors hoch. Geht wesentlich besser, da man leichter die Richtung dosieren kann. Braucht zwar viel Kraft, aber ist möglich!

In Meidling angekommen fahre ich die steile Ruckergasse hinunter und bemerke dass der Segway beginnt die Akkus aufzuladen. Das ist Energieeffizienz wie ich sie mir wünsche. Irgendwann werde ich mich mit dem leeren Akku auf den Großglockner stellen und testen wie voll er ist, wenn ich unten bin 😉

Immer wieder reden mich Leute auf das eigenartige Gefährt an. Ich glaube ich muss mir ein paar Prospekte bei Segway abholen und gleich eine Verkaufsprovision vereinbaren…

Am Nachmittag nach dem Einkaufen in einem Einkaufszentrum ist meine Lenkertasche voll beladen. Ich bin im gesamten Einkaufszentrum kein einziges mal vom Fahrzeug abgestiegen!
Wirklich hervorragend wie leicht und präzise man das Fahrzeug steuern kann. Mit meinem kleinen Elektroroller hätte ich mich das niemals getraut. Allerdings vermisse ich meinen Gepäckträger des Rollers, denn da konnte ich mehr verstauen.

Bei Segway am Parkring bei Frau G. erkundige ich mich über die Möglichkeit zusätzliche Stauraum am Segway zu gewinnen. Frau G. zeigt mir das so genannte „i2 Lower Cargo Frame Kit“ und die „Segway Hard Case by GIVI®“
Der Rahmen für die Kotflügel ist sicher sehr praktisch da man daran einiges befestigen kann (z.B Rücklichter). Außerdem lässt sich der Segway damit wesentlich leichter heben!
Die tollen Koffer begeistern mich allerdings weniger, da sie den Segway um Einiges breiter machen. Ist zwar nicht besonders viel, aber jedenfalls über 70cm. Ich muss wieder an die Schnellbahn denken, denn damit ist dann Schluss!

Allerdings kann ich mir vorstellen dass die Bügeln des „i2 Lower Cargo Frame Kit“ alleine sicher als Grundlage für kleine Fahrradtaschen bestens geeignet sind. Frau G. macht den Vorschlag meinen Leihsegway am kommenden Montag gegen ein Modell zu tauschen auf dem solche Bügel bereits montiert sind. Dann kann ich auf Taschensuche gehen. Das ist natürlich super für beide Seiten, denn ich verspreche Ihr das Ergebnis mitzuteilen. Ich bekomme noch einige Prospekte und danach geht’s wieder weiter …

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Segway Praxistest – Tag2 – Akkutest und Schnellbahn

Heute mache ich die erste große Tour. 14, Bezirk, 1, Bezirk, 3.Bezirk, 23.Bezirk allerdings mit U-Bahn Unterstützung! Termin bei der Bank. Ich bin froh dass man mich dort kennt und ich den Segway bis ins Büro von Frau K. mitnehmen kann. Denn der fehlende Ständer zum Abstellen des Segway (=Sonderzubehör, auf meiner Leihmaschine NICHT installiert) fehlt gewaltig. Man kann das Fahrzeug nur wo anlehnen, oder auf den Boden legen, was so aussieht als wäre das Ding umgefallen. Nicht sehr vorteilhaft. Danach mit der U3 in den ersten Bezirk.

In der U-Bahn finden sich genug Plätze wo das Fahrzeug nicht umfallen kann und auch nicht sonderlich im Weg ist. Sogar einen Platz zum Anhängen habe ich gefunden. Mitten im ersten muss ich in einige Geschäfte. Auch hier lehne ich den Segway an die Hausmauer und hoffe dass er nicht umfällt. Denn bei aktiviertem Alarm macht das einen ziemlichen Radau!!

Ich fahre zu Urban Mobility und flehe Frau G. um einen improvisierten Ständer aus Schaumgummi an. Trotzdem das der Einzige ist borgt sie mir das Ding. Nun kann ich den Segway endlich zumindest provisorisch abstellen!

Auf dem Rückweg in den 3.Bezirk fahre ich beim Kundenzentrum der Verkehrsbetriebe vorbei um zu klären wo ich meinen (oder besser noch nicht meinen) Segway überhaupt mitnehmen darf. Der nette Herr O. von der Rechtsabteilung ist etwas überrascht von meinem unangemeldeten Besuch. Vielleicht hätte ich doch vorher anrufen sollen. Trotzdem gelingt es ihm einige zuständige Kollegen zum Thema Segway zu befragen.

Abteilung Autobus: na ja, der zuständige Kollege ist eher distanziert und abgeneigt
Abteilung Straßenbahn: sieht schon besser aus
Abteilung U-Bahn: als Fahrrad vielleicht aber mal sehen

Offensichtlich haben die Wiener Linien schon negative Erfahrungen mit rücksichtslosen Leuten und ihren Fahrzeugen gemacht, den ich höre ein paar Geschichten die ich selbst nicht glauben kann.
Da fahren Leute IM Autobus mit Skootern rum !?!?! Dann darf man sich nicht wundern, wenn es grundsätzlich verboten ist, solche Fahrzeuge mitzunehmen! Das Ergebnis meiner Anfrage wird in 1-2 Wochen feststehen. Ich hoffe das Beste.

Aber warten wir es ab……

Nun teste ich den längsten Streckenabschnitt des heutigen Tages -> Slamastraße (Industriezentrum Süd). Von der U6 Station Schöpfwerk sind es bis dorthin ca. 6 km. Der Segway schafft das ohne Probleme. Und auch wieder zurück zum Schöpfwerk! Mit der Badnerbahn (Niederflur) fahre ich bis Meidling zur Schnellbahn da ich in die Landstrasse muss. Diesmal kommt endlich mal ein alter Schnellbahnzug der keinen Niederflur Einstieg hat. Da mit dem Segway rein ist leider eine kleine Herausforderung, da die Einstiegsmulde der Schnellbahn nach oben enger wird (siehe in der Schnellbahn).

Bei Ankunft in die Stadt habe ich nur noch 2 Akkustriche (von 8). Da der Zug von St. Marx erst in ca. 20 Minuten abfährt probiere ich wie weit ich in Richtung Heimat komme. 3 km vor meinem Ziel habe ich immer noch die 2 Akkustriche. Nun will ich’s genau wissen und fahre noch einen 5,5 km Umweg. Nach 2 km ist nur mehr ein Strich übrig. Das könnte knapp werden!

Ich fahre entlang der Straßenbahnlinie um jederzeit umsteigen zu können, aber der Akku schaffts locker bis nach Hause. Ich hab nicht gewusst dass nach 1 Strich auch noch 0 (=kein) Strich kommt und das Ding trotzdem noch fährt 😉

Insgesamt habe ich heute fast den ganzen Akku leer gefahren und das sind 36,7 km. Allerdings hatte ich heute nahezu kein Gepäck dabei und außerdem bin ich ja mit 82 kg nicht gerade extrem schwer!
Und es hat so viel Spaß gemacht dass mir erst jetzt wo ich sitze die Füße weh tun 😉

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Segway Praxistest – Tag1 – erster Eindruck

Frau G. freute sich sichtlich mit mir, dass ich mich endlich entschieden hatte.
Sicher auch deshalb weil sich dadurch viele Fragen erledigten die ich nun selbst in der Praxis austesten konnte.
Bevor ich wegfahren durfte wurde mir von ihr ein Notbremstest unter Anleitung angeboten.
Natürlich nahm ich Dankend an! Sie stellte einen Haberkornhut ca. 30m von meiner Startposition auf uns meinte "stellen sie sich vor da läuft ein Kind auf die Straße".
Und ich sollte beim Bremsen so agieren als würde ich mich hinsetzen.
Das tat ich daraufhin auch prompt. Allerdings bremste ich so heftig dass ich wirklich auf dem Gehsteig saß!!
Ich war einerseits erschrocken, aber auch begeistert, denn mein Bremsweg war extrem kurz!!

  Da das nicht so geplant war, einigten wir uns darauf dass das "Kind" doch ein Haberkornhut ist und
dann klappte es ohne "Umfaller". Ich durfte los, nachdem ich noch freundlicherweise einen Helm,
ein Fahrradschloss und ein Licht geborgt bekam. Bei dieser Gelegenheit muss ich sagen,
danke für die wirklich hervorragende Unterstützung!!
Zuerst mal einen Weg zu einem Kunden erledigen.
Die Entfernung vom Parkring in die hintere Zollamtstrasse kam mir extrem kurz vor.
Danach einige Dinge einkaufen und dann der erste Test: Zugfahren.
Zu meinem Glück kam vorerst mal eine Niederflur Garnitur und ich bemerkte das erste Mal dass dieser Segway breiter ist als ich dachte! Ich fuhr eine Station und testete beim Aussteigen mal wie sich der Segway auf der Rolltreppe tut.
Funktioniert ohne Probleme, allerdings ist das Fahrzeug so breit dass die so genannten “Rolltreppenläufer" schon
viel Mühe haben da noch vorbei zu kommen. Mir egal denn es heißt ja "Rolltreppe und nicht "Lauftreppe" 😉

Nach einigen Kilometern die mir von der Streckenlänge wesentlich kürzer vorkamen, trat ich den Heimweg an und verkürzte diesen mit einer Fahrt in der Niederflur Straßenbahn "ULF".

Allerdings kann man das nur ab späten Abend machen wenn die Straßenbahn leer ist. In einem vollbesetzten Straßenbahnzug möchte ich damit nicht einsteigen!

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