Kategorie Elektrofahrzeuge

Hier gibt es alles über Fahrzeuge zu lesen, die zum Teil oder ausschließlich elektrisch angetrieben werden.
Fahrräder, Roller, Motorräder und Autos. Viele dieser Fahrzeuge habe ich persönlich getestet!

Test – Hyundai Ioniq übers Osterwochenende

Über die Osterfeiertage habe ich nun endlich den Hyundai Ioniq zum 20180330_131550 - HyundaiTest bekommen.
Der Hyundai hat zwar nur einen 28 kW/h Akku, ist aber bei entsprechender Fahrweise sehr Sparsam unterwegs und schafft daher trotzdem eine NEFZ Reichweite von 280km. In der Praxis bedeutet das realistische 200km,  bei normaler Fahrweise. Der Wagen kann mit Wechselstrom über Typ2 einphasig mit 6,6 kW geladen werden. Bei der Gleichstromladung mit CCS kann das Auto allerdings bis zu 75 kW aufnehmen. Das ist der höchste Wert aller bisherigen Testfahrzeuge und derzeit nur an wenigen Ladestationen möglich. Damit ist der Ioniq zukunftssicher aufgestellt und kann auch auf Ionity hervorragend laden, sobald das Netzwerk verfügbar ist.
Der Motor leistet 120 PS und kann damit in 9,6 Sekunden von 0-100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 165 km/h.

Ausstattung (Crono Paket):
QI-Lader in Mittelkonsole, Klima, gutes Navi!, Lenkradheizung, Wärmepumpe, Lane Assist, variable Cruise Control, Kamera hinten, elektrisch  Sitze, Hill Holder, Fahrerspeicherung, Touchbildschirm in der Mittelkonsole und gut angeordnete Displays im Tacho Bereich.

Praxistest:
Schon die erste Begegnung beim Einsteigen hat ein positives Erlebnis gebracht. Ich lege mein Smartphone in die Schale der Mittelablage und “palim” ertönt. Das Signal, dass mein Handy trotz dicker Hülle von dem eingebauten QI-Lader aufgeladen wird. Nicht nur das, mein Handy wird auch noch relativ schnell geladen, so mag ich das!
Meine Testfahrt führt mich von Wien in das ca. 100km entfernte Raiding in der Nähe von Oberpullendorf im Burgenland.
20180401_162532 - Tacho dunkelBei der Hinfahrt bin ich im Programm “Sport” zügig unterwegs. Auf der Autobahn die maximal mögliche Geschwindigkeit und auch sonst gut durchbeschleunigt. Nach ca. 100 km sind noch 35km Restreichweite im Akku. Dafür habe aber nicht bewusst irgendwo Strom gespart 😉
Der Ioniq macht im Sport Programm zwar durchaus Freude, aber das Auto mag lieber Cruisen!
Obwohl sich die Federung des Ioniq eher etwas härter anfühlt ist er sehr bequem.
Ein Schnellader in Oberpullendorf sorgte während des Mittagessens für einen vollgeladenen Akku. Es ist übrigens der einzige Schnellader in 35km Reichweite, also sollte man hier besser etwas vorausschauender planen!

20180401_154036 - MittelkonsoleBei der Rückfahrt im Modus “Normal” lasse ich die meiste Zeit den Tempomaten in Kombination mit der Cruise Control fahren. Damit beschleunigt das Auto sehr sparsam und versucht möglichst nicht mehr wie 20 kW Leistung abzurufen. Das Beschleunigen dauert zwar somit für mich eine gefühlte Ewigkeit, aber meine Beifahrerin findet es “normal”. Auch auf der Rückfahrt habe ich den Tempomaten auf der Autobahn mit ca. 135 km/h eingestellt. Durch die Cruise Control und wenig Verkehr habe ich trotz 22km Umweg bei der Rückfahrt noch fast 50 km Restreichweite im Akku als ich wieder in Wien ankomme! DAS ist ein guter Wert.

Der Fahrspaß im Ioniq ist immer gegeben, denn das Auto hat viele Annehmlichkeiten eingebaut. Der Spurhalteassistent funktioniert selbst bei Seitenwind noch gut, kann aber nur ca. 30 Sek. ohne Hände am Lenkrad alleine Fahren. Verlassen würde ich mich also darauf nicht. Auf den Notfallbremsassistenten kann man sich allerdings sehr gut verlassen! Dieser hat bei der Rückfahrt möglicherweise einen Unfall verhindert, als das vorausfahrende Fahrzeug bei einer Autobahnausfahrt auf der Überholspur plötzlich unmotiviert eine Vollbremsung hinlegte.
So etwas habe ich noch nie erlebt und hätte ich wahrscheinlich in meinem eigenen Auto auch nicht unbeschadet überstanden.  DANKE Hyundai 😉

20180401_162801Die Armaturen im Auto sind sehr logisch angeordnet und es gibt nichts was ich vermisst habe!
Sogar eine Taste für das automatische Freigeben des Ladesteckers,  nach Beendigung des Ladevorganges, ist vorhanden
Alle Bedienelemente sind im Dunkeln sehr elegant blau beleuchtet.
In der kurzen Zeit meines Tests ist es mir nicht gelungen alle Feinheiten der Bedienung auszuprobieren. Echt schade, denn der Hyundai Ioniq macht viel Lust auf einen längeren Testzeitraum.

Fazit:
Eine schöne Limousine mit perfekter Bedienung und hervorragender Ausstattung. Viele kleine Details machen Freude dieses Auto zu fahren, es funktioniert sehr innovativ nahezu perfekt.
Sparsamer Motor und sehr gute Schnellladung an CCS Ladesäulen.
Mit 75 kW ist das Auto in 23 min von 0-80% aufgeladen, das ist wirklich praxistauglich.
Fast schade dass ich so ein großes Auto selten benötige, trotzdem ist ein starker Impuls entstanden den Hyundai Ioniq noch länger zu fahren und genauer zu erleben!
Und daher freue ich mich schon auf den Hyundai Kona, der in wenigen Monaten mit einer 64kW/h Batterie auf den Markt kommen wird. Sofern dieses Auto eine Anhängekupplung für meinen Radträger erlaubt, muss ich bei INSTADRIVE mal etwas genauer nach dem EASING Preis fragen 😉

Weitere Infos
Hyundai Ioniq bei INSTADRIVE
Hyundai Webseite

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Raus aus der Stadt – Praxistest mit dem BMWi3s

Vor kurzer Zeit hatte ich das Vergnügen den BMWi3 von INSTADRIVE kurz mal in der Stadt zu testen. Der Spaß war so groß, dass ich Lust bekam, auch noch den i3S zu testen. Diesmal allerdings etwas länger und auch außerhalb der Stadt. So beschloss ich einen Kongress Termin in Graz dafür zu nutzen, den BMWi3s mal auf der Mittelstrecke zu testen.
Mein Ansatz dabei ist sportlich zu fahren und Spaß zu haben. Dafür ist der BMW i3s natürlich hervorragend geeignet. Danke an das INSTADRIVE Team für diese Möglichkeit. In meinem Testbericht werde ihr immer wieder das Wort “Verbrenner” finden. Damit meine ich ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor (Benzin, oder Diesel).
 
20180312_101515 - KopieDas Auto
Der kleine BMW i3s ist bis auf ein paar Kleinigkeiten identisch mit dem i3. Er hat allerdings mit 184 PS um 14 PS mehr als der i3 und daher eine etwas bessere Beschleunigung. Er schafft mit 270 Nm Drehmoment den Sprint von 0-100 in 6,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h reicht selbst für die österreichische Autobahn, somit ideal für meine Testfahrt über die A2 nach Graz.

Langstrecke im Sparmodus ?
Mein Ziel in Graz ist gerade mal 200km entfernt. Theoretisch könnte man versuchen mit dem i3s im ECO Pro+ Modus bei einer maximalen Geschwindigkeit von 100 km/h mit einer Akkuladung durchzukommen. Das macht allerdings nicht nur wenig Spaß, sondern könnte knapp werden.
Da BMW von dem 33.2 kW/h Akku effektiv nur 27,2 kW/h nutzt, erwarte ich bei zügiger Fahrweise eine tatsächliche Reichweite von 150-180 km.
Denn ich möchte nicht mit einem 184 PS starken Auto einen Stromspar Rekord aufstellen, sondern Spaß haben und rausfinden, wie der I3s bei sportlicher Fahrweise in der Praxis funktioniert. Das bedeutet Fahrprogramm “Sport” und da wo es möglich ist, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Auf meiner Strecke gibt es genug Schnelladestationen, somit kann ich den kleinen Flitzer schon mal von der Leine lassen 😉

Erfahrungen in der Praxis.
Von Wien nach Graz wähle ich die A2. Das bedeutet fast ausschließlich Autobahn. Da mir diesmal keine 2018-03-12 Hartberg GoingElectric.de - Kopiefunktionierende Smartrics Karte zur Verfügung steht, plane ich die Route über Schnellader des BOE Netzwerkes, die ich mit meiner TANKE Karte meist sogar kostenlos verwenden kann. Ein genialer Lader, der angeblich mit CCS bis zu 120kW laden kann, steht am Stadtplatz von Hartberg. Daher planen wir dort unser Mittagessen ein. Der Schnellader ist ca. 5 km von der Autobahn entfernt. Der BMWi3s kann an diesem Lader knapp 50kW aufnehmen, und somit dauert unser Mittagessen fast eine halbe Stunde länger, wie das Aufladen.
Das reicht auch bei meiner Fahrweise locker bis zu unserem Ziel in Graz.
Im Hotels Novapark, wo unser Kongress stattfindet, gibt es leider noch keine Ladeinfrastruktur. Die Garage wird gerade neu gebaut. 20180309_153221 - KopieMan gestattet mir aber jede Nacht an die 220V Steckdose in der Garage für die Angestellten anzustecken. Ein etwas abenteuerlicher Stellplatz, aber es klappt und er ist kostenlos 😉

Für die Rückfahrt wählen wir diesmal die S6. Auf halber Strecke gibt es das sogenannte Mürz Center, wo ebenfalls ein starker Schnellader mit bis zu 50kW steht. Nach ca. 25 Min ist der kleine BMW von 35% wieder auf 95%. Auch hier dauert unsere Kaffeepause länger, als das Auto zum Aufladen braucht. Die Ladung reicht bis Wien und wir kommen wieder gut nach Hause.

Fazit der Testfahrt
Unsere Fahrt nach Graz war mit dem BMWi3s sehr angenehm. Da wir bei der Hinfahrt unseren Ladestopp in die Mittagspause verlegt haben, waren wir nicht viel langsamer, als mit einem Verbrenner. 
Reichweitenangst braucht man in Österreich auch ohne Smartrics Karte nicht zu haben. Die Ladeinfrastruktur des BOE Netzwerks ist jetzt schon sehr gut nutzbar und wird laufend besser. Das Laden ist sogar oft kostenlos möglich.
20180312_101448 - KopieWenn man sich damit abfinden kann, spätestens alle 200km ca. 30 Min “Ladeweile” an einem Schnellader zu verbringen, kann man mit dem BMWi3s auch auf die Langstrecke gehen.

Hat ein Fahrzeug 300 km NEFZ Reichweite, dann bleiben realistisch ca. 200 km übrig.
Fährt man auf der Autobahn 130km/h  statt 110 km/h, kann das bis zu 30% mehr Stromverbrauch verursachen. Ist es dann noch kalt, oder ruft man beispielsweise im BMWi3s die 184 PS öfter ab, dann sind schnell nur mehr 150 km Reichweite übrig. Das ist kein Nachteil, sondern eine Tatsache, die man einplanen kann!
Auch ein Verbrenner braucht unter solchen Umständen mehr Treibstoff. Nur merkt man es dort nicht so extrem, weil man einfach mehr Energie im Tank dabei hat 😉 Auf meiner Testfahrt habe ich übrigens nur Schnellader aufgesucht, die kostenlos waren. Ich habe daher auf der Strecke von mehr als 450 km, keinen Cent für Treibstoff ausgegeben. Macht mir das mal mit einem Verbrenner nach 😉
Auch wenn man ein Elektroauto zum Service stellt, bekommt man es meist volltankt wieder zurück. Probiert das mal in eurer Werkstatt….

Verbesserungspotential im BMWi3s
Der kleine BMW hat allerdings nicht nur Vorteile.
Auf kurvenreicher Strecke ab 100km/h Geschwindigkeit fällt mir auf, dass die Lenkung des BMW i3s etwas zu direkt reagiert. Das macht in der Stadt sehr viel Freude, aber auf der Autobahn oder Bundesstrasse könnte sie durchaus etwas träger sein. Das ist leider unabhängig von der gewählten Einstellung und daher in allen Fahrprogrammen zu spüren.
Der Sicherheitsgurt ist leider nicht höhenverstellbar, da er in der hinteren Türe eingebaut ist. Bei Personen unter 160cm Körpergröße, wie meiner Liebsten, ist der Gurt daher sehr nahe am Hals. In schnell gefahrenen Rechtskurven ist das etwas unangenehm. Hier könnten eventuell Sitze mit mehr Seitenhalt, oder eine Höhenverstellung für den Gurt helfen?

Fazit – BMWi3s
Das kleine Stadtauto macht auch auf der Autobahn viel Spaß, denn mit dem 184 PS Motor macht jedes Überholmanöver oder jeder schnelle Spurwechsel eine große Freude. Man muss nur sehr aufpassen dass der drehfreudige Motor nicht in Konflikt mit einem messfreudigen Polizisten kommt, denn wenn man den kleinen BMWi3s von der Leine lässt, kann es auch auf der Autobahn mal zu schnell werden.

20180309_085805 - InnenDie Verarbeitung des Autos ist so gut, wie man es von BMW gewohnt ist. Die verwendeten Materialien machen durchwegs einen robusten, manchmal auch verspielten Eindruck, wie beispielsweise die blaue Innenbeleuchtung beim Verlassen des Fahrzeugs.
Wenn es eine Kaufentscheidung geben müsste, würde ich eher zu einem TOP ausgestatteten I3 statt dem i3s greifen, denn für die meisten Situationen reichen die 170 PS völlig. Will man  um jeden Preis mit dem Elektroauto Eindruck machen, dann ist der BMW I3s sicher die bessere Wahl!
Mehr Details über das Modell BMW i3 könnt ihr auch im vorigen Artikel finden.
Den BMW i3 kann man ab € 229,- / Monat mieten. Die i3s Variante ist je nach Ausstattung etwas teurer.
Nähere Infos dazu auf der Webseite von INSTADRIVE

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Jaguar i-Pace – Angriff auf Tesla ?

vor ein paar Tagen wurde der neue Jaguar i-Pace vorgestellt und kann auch schon bestellt werden.
Mit den technischen Daten, ist er ein ernstzunehmender Konkurrent für Teslas Model X.
Das Fahrzeug wird in Graz bei Magna Steyr gebaut und ist somit ein Österreicher.

636474872605351240RIDas SUV hat 5 Plätze und ist mit 2 Motoren ausgerüstet. Einer vorne und einer hinten. Damit kommt der Jaguar auf eine Systemleistung von 294 kW (400 PS) und beschleunigt in 4,8 Sekunden auf 100km/h.
Der 90 kW/h Akku hat eine WLTP Reichweite von bis zu 480 km und kann an einer Schnelladesäule mit bis zu 100 kW in ca. 45 Min von 0 auf 80% geladen werden. An den derzeit verfügbaren Stationen mit maximal 50 kW wird er wohl etwas länger brauchen. Jaguar verspricht aber dass der iPace mit 50 kW innerhalb einer Stunde 270 km Reichweite laden kann.

Das Fahrwerk mit aktiver Luftfederung senkt das Fahrzeug ab 100km/h automatisch etwas ab, um den Luftwiederstand zu verbessern. Die Heizung funktioniert mit einer Wärmepumpe, die auch die Abwärme der Elektronik nutzen kann. Drei Bildschirme mit 5, 10 und 12 Zoll ersetzen die Armaturen und lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Fast alle Einstellungen für Klima, Sitz, Spiegel und Entertainment Jaguar Innenausstattungkönnen auf Wunsch als Profile auf den entsprechenden Autoschlüssel gespeichert werden. Über das eingebaute LTE Modul wird ein WLAN Access Point für die Passagiere zur Verfügung gestellt. Systemupdates bekommt das Auto ebenfalls online, so wie auch bei Tesla. Elon Musk muss sich schön langsam warm anziehen, denn der Jaguar i-Pace hat das Zeug zu einem tollen SUV, das mit einem Startpreis von ca. 78.500 Euro in dieser Preisklasse sicher ein gutes Angebot ist!
Ab Sommer 2018 soll der i-Pace ausgeliefert werden, und ich werde natürlich versuchen dieses geniale Auto für einen Praxistest zu bekommen 😉

Mehr Infos und viele Fotos und Videos auf der Webseite von Jaguar….

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ZOE Chamäleon Lader & Elektroautos bei Kälte

20171112_ZoeIn den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit die Renault Zoe R90 noch etwas genauer zu testen.
Da es zeitweise in Wien am Stadtrand -15 Grad hatte, ein guter Zeitpunkt herauszufinden, wie sich ein Elektroauto bei diesen Temperaturen verhält. Außerdem war der Testwagen inzwischen bei Renault zum Softwareupdate und sollte nun an einer Schnelladestation endlich die angekündigten 43 kW Strom aufnehmen. Wir werden sehen…

Elektroauto bei Kälte
Ein paar Nächte musste die ZOE nun draußen stehen. Und das bei bis zu -15 Grad. Es gilt herauszufinden wie viel Strom durch die Kälte verloren geht. In meinem Test waren das in 12 Stunden ca. 1-2% der Akkuladung!
In der Praxis habe ich bei -12 Grad ca. 4 km Reichweite in etwas mehr als 12 Stunden verloren. Das finde ich ok!
Der Start eines Elektroautos klappt bei diesen Temperaturen besser als beim Verbrenner. Da der Elektromotor keine Warmlauf Phase hat, ist sofort nach dem Start die volle Leistung da. Will man es im Auto warm haben, dann braucht die Heizung für den Anfang ca. 3kW, dass sollte man bedenken, denn die Leistung geht natürlich von der Reichweite ab, sofern die Heizung länger auf Vollgas läuft. Ist es dann halbwegs warm im Auto, reduziert sich der Verbrauch der Heizung auf ca. 1kW.

Das Eiskratzen macht bei der ZOE nicht besonders viel Spaß, da man die Scheibenwischer nicht fix aufstellen kann. Es gibt zwar einen Trick, dass man die Wischer aus der Mulde unter der Motorhaube senkreckt stellen kann, aber fixieren lassen sie sich danach leider auch nicht. Man muss die Wischer also halten und mit dem Eiskratzer rundherum arbeiten, oder sie kurz übers Eis fahren lassen. Nicht schlimm, aber etwas unpraktisch!
Gottseidank gibt es eine Einstellung der Heizung die Scheibe möglichst schnell zu enteisen. Diese kann man aktivieren, während man das Auto vom Schnee befreit. Abgase gibt es ja keine beim Stehen auch wenn der Wagen aktiviert ist 😉

ZOE – Laden nach dem Software Update
20180304_Smartrics Typ2 LeistungLetzte Woche war mein Testwagen bei Renault zum Softwareupdate. Grund dafür war, dass er an einer Smartrics Schnelladestation über den Typ2 Anschluss nicht die volle Leistung von 43 kW laden konnte.
Nach diesem Update wollte ich natürlich rausfinden ob sich an der etwas zickigen Ladeeigenschaft der ZOE was verbessert hat. Ein Frühstück bei MC-Donalds mit 36% Akkustand bringt allerdings keine herausragende Leistung hervor. In 41 Minuten konnten gerade mal 6,81 kWh geladen werden. Das entspricht einer Lade Leistung von knapp 10 kW. Eigentlich sollte die ZOE hier an der Smartrics Station bis zu 43kW ziehen können. Und heute hat es bereits 2 Grad Plus, also auch keine Ausrede bei der Temperatur! Hier hat sich das Chamäleon in die falsche Richtung angepasst!

Bei einer Tanke in der Nähe die lt. Beschreibung 22kW hergeben sollte, nimmt die ZOE ebenfalls nicht mehr wie 11kW Leistung. Das ist sehr schade, denn damit hat das Softwareupdate leider nicht viel gebracht.
20180303_122238 - KopieBei meinem letzten Test an der 11kW Ladesäule von HUMA Eleven, bekomme ich überhaupt keinen Strom in die ZOE. Auch nach mehrmaligem Wechsel des Anschlusses kommt immer wieder eine Fehlermeldung, dass ich den Ladeanschluss prüfen soll. Laden an diesen Stationen war leider gar nicht möglich!

Renault ZOE – diverse Kleinigkeiten
Hat man ein Modell mit der hervorragenden BOSE Hifi Anlage gewählt, dann kann man leider den Kofferraum nicht für größere Kisten nutzen. Denn der Verstärker der Anlage ist im Kofferraum so zentral montiert, dass es am Kofferraumbodens kaum eine ebene Stellfläche gibt. Damit kann man keine größeren Gegenstände im Kofferraum gerade abstellen! Dafür ist der Klang der Bose Anlage allerdings nicht schlecht 😉

Fazit:
Die ZOE ist eines der preiswertesten Fahrzeuge mit fast 400km (NEFZ) Reichweite.
Kalte Temperaturen machten der ZOE in meinem Test nichts aus. Kaltstartphase gibt es im Elektroauto sowieso nicht. Die Heizung reagiert gut, kostet aber ca. 20% Reichweite, die bei solchen Temperaturen ca. 220km beträgt.
Auf der Langstrecke sollte man derzeit für die “Ladezicke” immer mehrere Stunden Sicherheitspolster einplanen!  Für mich ein absolutes NoGo, denn das erzeugt unnötigen Stress bei der Streckenplanung.

Wer allerdings in seiner Garage eine funktionierende Ladestation besitzt und wenig Langstrecke fährt kann mit der ZOE durchaus glücklich werden. Ob Renault es je schaffen wird, dieses Auto, wie versprochen mit 43kW zu laden, bleibt offen…..

Mir persönlich gefallen auch einige Kleinigkeiten, wie zum Beispiel der Bose Verstärker am Kofferraumboden oder einige Bedienelemente nicht. Aber das ist meine subjektive Einstellung und hat nichts damit zu tun,  dass die ZOE ein durchaus brauchbares Elektroauto für Kurz- und Mittelstrecken ist.

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BMW i3 – aus Freude am Fahren und das elektrisch!

Die letzten 3 Tage hatte ich den neuen BMW i3 von INSTADRIVE zum Praxistest. Der kleine elektrische BMW hat ein etwas eigenwilliges Design. Das liegt sicher auch daran, dass es sich bei dem Fahrzeug nicht um einen umgebauten Verbrenner handelt, sondern um eine Neuentwicklung basierend auf Elektroantrieb.
Das aktuelle Modell hat einen 33 kW/h Akku und eine NEFZ Reichweite von 290 km.
20180215_160854 - SeitenansichtBei meiner Testfahrt zeigte der voll geladene Wagen allerdings eine Reichweite von 186 km an. Das liegt daran, dass BMW für die Berechnung der Reichweite nicht nur die Energie im Akku verwendet, sondern auch andere Einflüsse wie Temperatur, den bisherigen Verbrauch sowie die Fahrweise heranzieht.
Das sorgt für eine möglichst realistische Anzeige der Reichweite. Speziell wenn es kalt ist, sind die NEFZ Angaben relativ oft einiges von der Realität entfernt! Deshalb gibt BMW auf der Webseite auch einen Wert von 200 km Praxisreichweite an. Diese kann man mit dem I3 auch durchaus erreichen!

Außen
Der I3 ist mit knapp über 4 Meter Länge perfekt für die Stadt geeignet. Er hat 4 Sitzplätze. Durch den Heckantrieb ist der Wendekreis mit unter 10m sehr klein. Die speziellen Reifen mit 155/70 sind relativ schmal, das sieht man allerdings erst, wenn man die Lenkung einschlägt, denn im Gesamtbild wurde das berücksichtigt. Deshalb mach der kleine BMW auch einen souveränen Gesamteindruck. Die Beleuchtung ist zum Teil bereits in LED Ausführung und funktioniert hervorragend.

Innenraum
Der Innenraum des BMW i3, macht einen verspielten ersten Eindruck.
20180215_161001 - InnenraumDer Wählhebel für die Fahrprogramme und die darauf angebrachte Start/Stop Taste ist anfangs etwas Gewöhnungsbedürftig, weil beide hinter dem Lenkrad untergebracht sind. Der zentrale Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes wird mit einem Drehrad bedient, das sich in der Mittelkonsole befindet. Falls die rechte Hand während der Fahrt nicht am Lenkrad gebraucht wird, kommt sie genau dort zum Liegen und kann dann perfekt für die Bedienung verwendet werden. Man gleitet damit durch die gut strukturierten Menüs und findet sich schnell zurecht.
Im Auto gibt es zwar genug Ablagen, allerdings erscheint der vordere Bereich der Mittelkonsole etwas ungenutzt. Da wär noch mehr Ablage möglich gewesen.
Man sitzt im BMW i3 sowohl vorne als auch hinten sehr bequem und fühlt sich sofort wohl.

Fahrleistungen
Der Kleine BMW i3 hat Heckantrieb und bringt die elektrischen 170 PS mit 250 Nm auf die Straße. Das Auto beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 100. Damit gibt es an der Ampel im Normalfall kaum Gegner, DAS macht extrem viel Spaß!
Der I3 wird serienmäßig nur mit 155/70 er Reifen ausgeliefert. Damit fährt er sich zwar sehr sicher, aber im Grenzbereich merkt man schon, dass die Auflage Fläche der Reifen für diese Leistungsklasse etwas zu klein ist! In solchen Fahrsituationen greift allerdings das ESP sehr gut ein und sorgt für sichere Fahrt ohne als Spaß Bremse zu wirken. Der Begriff “aus Freude am Fahren” hat hier seine Bestätigung gefunden.
Wer noch sportlicher unterwegs sein möchte sollte sich den 184 PS starken I3s überlegen. Diesen gibt es auch mit breiteren Reifen, allerdings nur für den Sommer. Der BMW i3S hat aber bedingt durch den stärkeren Motor etwas weniger Reichweite.

Laden
Aufgeladen kann der BMW i3 entweder über Typ2 mit Wechselstrom angeblich mit 20180209_200813 - Ladenbis zu 11 kW,
oder mit CSS (bis zu 50kW). Am Schnellader mit 50 kW bringt man das Fahrzeug in ca. 40 Min von 0 auf 80% Ladung, das ist OK!
Steckt man den i3 an einen Lader, dann zeigt das Fahrzeug die Restzeit an, bis der Akku wieder voll ist.
Leider wird die derzeit geladene Leistung nicht direkt angezeigt, sie lässt sich aber daraus ungefähr abschätzen. Mir würde eine Anzeige der derzeit aufgenommenen Leistung (Strom & Spannung) gefallen, wie es beispielswiese beim Tesla funktioniert. Ist offensichtlich in der oberen Mittelklasse nicht machbar. Für Reichweiten Angsthasen gibt es den BMW auch mit einem kleinen Benzinmotor als Range Extender.

Besonderheiten
20180215_161027 - TürenDie hinteren Türen des BMW lassen sich nur öffnen, wenn auch die vordere Türe offen ist. Das ist zwar etwas ungewohnt, sorgt aber für einen sehr bequemen Einstieg für die hinteren Passagiere. Man muss nur etwas aufpassen, dass man sich nicht den Kopf an der oberen Verriegelung anstößt.
Vorne wo normalerweise der Motorraum ist, gibt es beim BMW i3 einen zweiten kleinen Kofferraum. Hier lassen sich perfekt alle nötigen Ladekabel verstauen, damit im Hinteren Teil nicht unnötig Platz verschwendet wird. Die Türen fallen alle satt ins Schloss, was auf eine gute Verarbeitung schließen lässt.

Fazit:
Der kleine BMW i3 hat bei mir einen ähnlich starken Kaufimpuls ausgelöst, wie der Tesla Model S!
Er geht mit seinen 170 PS nicht nur ab wie eine Rakete, sondern ist auch sehr intuitiv zu bedienen. Übertreibt man es mit den schmalen Reifen, dann hilft das ESP mit, ohne den Fahrspaß zu verderben.
Alles funktioniert gut und durchdacht, so wie man es von einem BMW gewohnt ist, das hat natürlich auch seinen Preis.
Von der Größe her ist er ideal für die Stadt. Auf der Langstrecke wird man mit dem i3 nur glücklich, wenn man alle 200km eine Pause von ca. 40 min an einer CCS Schnelladestation einkalkuliert.
Freude am Fahren macht er jedenfalls sehr,  also unbedingt mal bei INSTADRIVE probefahren!
Aber Vorsicht, der kleine I3 ist extrem ansteckend 😉

Weblinks:
BMW i3 bei INSTADRIVE mieten, ab 229,- monatlich
genaue technische Daten zum BMWi3 und I3S

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Nissan e-NV200 im Test

Als ich das Angebot bekam den Nissan NV-200 elektro zu testen dachte ich sofort an Parkplatzprobleme 😉
20180204_Nissan voderansichtIch hab ihn trotzdem ausprobiert, und war wirklich überrascht!
Der kleine Lieferwagen ist überraschend spritzig.
Die Bedienung des Fahrtzeuges ist selbsterklärend. Die Ausstattung lässt nichts Wichtiges vermissen, hat aber auch keine besonderen Highlights. Mein Testfahrzeug, mit der 24 kW/h Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich! Das neue Modell mit 40 kW/h kommt im 2.Quartal 2018 in den Handel.

Fahren – Bremsen

Der kleine Lieferwagen ist mit 254Nm Drehmoment recht schnittig zu fahren. Das Fahrwerk kann da leider nicht immer mithalten, denn der NV-200 hoppelt bei zügiger Fahrweise etwas an der Hinterachse.
Das liegt vielleicht auch daran, dass ein Lieferwagen selten ohne Ladung gefahren wird, wie in meinem Test.

Die 109 PS im NV-200 lassen sich so rasch aktivieren, dass die Vorderräder beim Beschleunigen schnell mal durchdrehen. Benutzt man den Kickdown sollten die Räder gerade stehen, sonst verliert man eventuell die Kontrolle. Mir persönlich gefällt das, denn niemand erwartet einen Ampelstart gegen einen Lieferwagen zu verlieren 😉
Will man nicht so zügig unterwegs sein, dann aktiviert man einfach den “ECO” Modus. Dieser nimmt dem Antrieb etwas Schärfe. Fährt man auf der Autobahn die vom Tacho angezeigte Höchstgeschwindigkeit von knapp 140 km/h, sorgt das für massive Verringerung der geschätzten Restreichweite! Man kann der Anzeige zusehen wie sie im Sekundentakt die Kilometer runterzählt, das ist fast schon beängstigend.

Beim Bremsen kann man sich mit dem Automatik Wählhebel die Stärke der Rekuperation aussuchen. Wenn man vorrausschauend fährt muss man in der starken Reku-Stufe fast gar nicht mehr bremsen. Das ist sehr angenehm und schont auch extrem die Bremsen. Beim Zurückfahren ertönt ein lauter Piepser außen am Auto.
Die eingebaute Rückfahrkamera hilft beim Einparken und lässt etwas vergessen, dass man mit einem 4,5 m langen Lieferwagen unterwegs ist. Alles in Allem fährt sich der NV-200 gut und macht auch Freude.

Akku – Laden
Mein Testwagen hatte eine 24kWh Batterie und damit eher schwach 20180204_Schnell Ladungausgestattet. In meinem Praxistest kommt man bei zügiger Fahrweise, gerade mal 120 km weit. Das ist sehr wenig! Speziell auf der Autobahn bei 130 km/h macht sich dieser Umstand stark bemerkbar. Man kann zusehen,  wie im Sekundentakt die Rest Kilometer verschwinden! Der ECO Modus hilft hier zwar ein bisschen, aber Wunder gibt es damit auch nicht.

Der NV-200 kann entweder mit Typ1 Stecker oder per CHAdemo mit Gleichstrom geladen werden. Schnelladen geht bis 80% der Akku Kapazität auch relativ schnell (ca. 40 min). Danach wird es zum Schutz des Akkus auch an der Schnelladestation eher langsam. In der Praxis habe ich den Wagen von 20% auf 92% in knapp einer Stunde geladen, das ist zwar OK, aber 100% Akku Ladung sind in diesem Auto leider nur ca. 120km Reichweite.
Für die Langstrecke ist das zu wenig!

Ausstattung
Die Bedienelemente sind ein wenig verteilt im Fahrzeug untergebracht, aber durchaus zu finden.
In der Mittelkonsole ist eine Multimedia Einheit verbaut. Hier gibt es Radio, ein ganz brauchbares Navi und eine Bluetooth Freisprecheinrichtung fürs Handy. Mein Telefon war schnell 20180204_Nissan Innenraumverbunden und hat auch sofort, ohne mich zu fragen, die Kontakte ins Auto geladen. Das hätte ich gerne verhindern dürfen!
Die Qualität der Freisprechanlage ist ok.
Der Bildschirm in der Mitte zeigt auch das Bild für die Rückfahrkamera an. Allerdings kann man nicht alle Einstellungen des Fahrzeugs von dort erreichen. Vieles davon muss man im wesentlich kleinerem Bildschirm, des Tachos machen. Offensichtlich ist hier die Integration in die Mittelkonsole nicht vollständig gelungen.
Die Heizung hat keine Wärmepumpe und braucht somit etwas mehr Energie vom Akku. Wenn es richtig kalt ist, kann das schon mal 15% Reichweite kosten. Leider gibt es angeblich bei diesem Modell auch keine Wärmepumpe gegen Aufpreis!
Gewöhnungsbedürftig ist die Handbremse auf der Beifahrerseite der Mittelkonsole. Hier hat sich Nissan offensichtlich erspart die Mechanik an die Linkslenker anzupassen.

Der 2 Meter Laderaum meines Testfahrzeuges fasst angeblich 2 Euro Paletten und kann bis zu 770kg Gewicht transportieren. Die elektrische Version des NV-200 kann damit mehr Gewicht zuladen, als das vergleichbare Diesel Modell. Die Ladekante ist mit 52cm relativ niedrig. Irgendwie schade, dass gerade niemand in meinem Bekanntenkreis umziehen muss, wär sicher interessant geworden 😉

Fazit:
Der Nissan NV-200 hinterlässt bei mir einen durchwegs positiven Eindruck. Er ist spritzig und hat alles was man in einem Lieferwagen braucht. Aber auch nicht mehr als nötig! Es gibt ihn als Kastenwagen mit ca. 770kg Zuladung, oder als 7 sitzigen Familien Van.
Das Modell mit der 24 kWh Batterie ist inzwischen nicht mehr erhältlich!  Mit dem Nachfolgemodell und der neuen 40kWh Batterie (Lieferbar Mitte 2018), ist man dann bestens gerüstete für einen Tag Liefern im Stadtgebiet, oder einen kleinen Ausflug mit der Familie. Ich gehe davon aus, dass dieses Modell dann ca. 250km Reichweite bekommen wird.

Bezugsquellen
Den elektrischen NV-200 kann man derzeit ab 169,- / Monat mieten. Nähere Infos dazu auf der Webseite von INSTADRIVE.
Kaufen kann man den NV-200 ab ca. 23.000,- wobei man sich genau überlegen sollte den Akku zu kaufen oder zu mieten. Denn beim Nissan ist beides möglich.

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Testberichte | Tags:

Elektromobilität – geballte Kompetenz auf einem Platz

Am 24. Jänner findet das monatliche  Kompetenztreffen des E-Mobility Club das erste Mal bei INSTADRIVE statt.
Ich habe die Jungs vom EMC auf der Vienna Autoshow kennengelernt und bin natürlich am 24.Jänner dabei um zu sehen ob ich dort Mitglied werden möchte!
Meine Leser sind natürlich hiermit herzlich eingeladen, dabei zu sein und sich über die neuesten Trends zu informieren 😉

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Vienna Autoshow – was geht elektrisch?

rxat_viennaautoshow_vas-logo-white-top_2017.rx.image.441Heute war ich auf der Vienna Autoshow auf der Messe im Prater. Ich wollte mal nachsehen was es so für Neuigkeiten am Elektroautomarkt gibt.

Was mir sofort auffällt ist, dass die Elektrofahrzeuge bei vielen Herstellern eher wenig prominent platziert sind. Es macht für mich den Eindruck als würden sie die Botschaft aussenden “Ja, wir haben Elektroautos, aber nur um unsere CO2 Bilanz zu verbessern” Das vorhandene Know How auf der Messe ist entsprechend angepasst 😉
Dabei gibt es durchaus interessante Fahrzeuge mit beachtenswerten Reichweiten. Zum Beispiel den Renault ZOE, den ich bereits getestet habe. Hundai hat seinen Ioniq auf der Messe etwas besser präsentiert. Er steht auf einer grünen Insel und auch noch auf meiner Testliste …

1465207789460Der neue Smart4Two electric Drive von Brabus ist auch zu sehen. Für mich eines der interessantesten Stadtautos, denn er hat in der neuen Version eine gute Reichweite und ist zu einem halbwegs moderaten Preis zu haben! Leider erst am März 2018
Auch Nissan;Volkswagen und Kia haben Elektroautos ausgestellt.

info-grafik-image-only-copyrightIn der Vorhalle der Messe treffe ich dann noch auf Instadrive, meinen Partner für die Teststellungen meiner Autotests. Am Stand vom Elektro Mobilitäts Club Österreich habe ich dann noch interessante Gespräche über Praxiserfahrungen. Diesen Club werde ich mir sicher am nächsten Clubabend genauer ansehen, denn die beiden Herren, mit denen ich spreche haben viel Wissen zu diesem Thema. Vom Elektro Mobilitäts Club gibt es auch ein Interview der Hersteller, die dort Elektroautos ausgestellt haben

Fazit:
Die Elektroautos sind auf der Messe angekommen, auch wenn manche Hersteller sie nicht in die erste Reihe stellen. Dass die Elektromobilität schon jetzt durchaus praxistauglich ist, bekommt man aber leider (noch) nicht zu hören, aber die Zukunft hat schon begonnen 😉
In meiner Kategorie “Elektrofahrzeuge” könnt ihr meine persönlichen Eindrücke lesen, die ich bis jetzt erhalten habe…

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Kia präsentiert Niro EV Studie auf CES

Die Optik des Kia Soul, den ich vor Kurzem testen durfte,  trifft nicht gerade meinen Geschmack 😉

niroev-12Heute habe ich allerdings auf der Webseite von GoingElectric.de eine Studie von Kia entdeckt, die mir gut gefällt!
Der Niro EV ist ein kompaktes vollelektrisches SUV mit einer Reichweite von ca. 383km. Das ist fein!
Der Motor mit 150 kW Leistung verspricht ein zügiges Fahrverhalten und  der 64 kW/h große Akku eine gute Praxistauglichkeit.
Bin sehr gespannt ob dieses Auto wirklich auf den Markt kommt ….

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Elektroautotest – Kia Soul EV

kia-soul-ev-exterior-designDie letzten 5 Tage hatte ich den Kia Soul EV von Instadrive zum Praxistest. Der Kia Soul EV ist ein schickes Auto, ob nun die eher rechteckige Optik gefällt, oder nicht, ist Geschmacksache. Der Wagen macht einen spritzigen Eindruck und  lässt sich zügig fortbewegen. Sportwagen Feeling kommt allerdings keines auf 😉 Die Bedienung ist logisch und man findet sich schnell zurecht.

Der 110 PS Motor beschleunigt in 11,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Genug Biss für zügiges Vorankommen. Die Höchstgeschwindigkeit von ca. 150 km/h ist ausreichend für die Stadt und kurze Autobahnfahrten. Der 27 kWh LiPo Akku sorgt für eine Reichweite von bis zu 200 km. In der Praxis kann man bei derzeitigen Temperaturen (ca. 5-10 Grad) im ECO Modus mit eingeschalteter Wärmepumpen Heizung, und Hifi Anlage mit ca. 160-180 km rechnen.
Der Unterschied zwischen der Normal Einstellung und ECO ist so gering, dass ich in meinem Test oft mit dem ECO Modus gefahren bin. Speziell auch deshalb, weil er nach dem Start immer voreingestellt ist.

Laden:

Der Kia kann entweder über einen TYP1 Anschluss mit Wechselstrom bis maximal 6,6 kW oder über CHAdeMo 32-Kia-Soul-EVbis 100 kW mit Gleichstrom geladen werden.
Leider kann man an allen Ladesäulen, die ein Typ2 Kabel fix verbaut haben, NICHT laden, denn das mitgelieferte Kabel von Typ1 auf Typ2 kann nur angeschlossen werden, wenn eine Typ2 Buchse vorhanden ist!
Damit kann der Kia auch am Typ2 Anschluss nur bis maximal 6,6 kW laden.
In der Praxis ist es also am besten, wenn man sich eine Schnell-Ladesäule mit CHAdeMo Anschluss sucht, oder über Nacht an der heimischen Steckdose lädt.

Ausstattung:kia-soul-ev-interior-style-and-comfort
Die Ausstattung meines Testwagen ist OK. Keyless Entry, Rückfahrkamera, Tempomat und Speedlimiter, gute Radio Ausstattung mit DAB und ein  Navigationssystem ohne Volltextsuche ist dabei. Im Navi auf dem Bildschirm der Mittelkonsole kann man alle Lagestationen suchen die man mit der derzeitigen Akkuladung noch erreichen kann, das finde ich nett. Etwas komisch finde ich, dass es spezielle Konfigurationsmenüs gibt, die man ausschließlich am Bildschirm hinter dem Lenkrad, 20171229_Kia Ladeanzeige_140330 - Kopienicht aber auf der zentralen Bedieneinheit einstellen kann!  Die Besonderheit des Kia ist eine sehr gut sichtbare Ladeanzeige direkt auf dem Armaturenbrett. Damit ist es auch aus kurzer Entfernung zum Auto möglich den Ladezustand festzustellen.
Der Kofferraum hat zwar eine hohe Ladekante, aber dafür gibt es unter dem Kofferrauboden 2 Fächer für die diversen Ladekabel, das bringt Ordnung in den Kofferraum.

Praxistest:
Nach meiner Einkaufstour wo ich kurz in einer Leinergarage am Typ2 aufladen durfte, war der Wagen ca. halb leer. 20171231_Smartrics_151050 - KopieEin kurzer Kaffee bei MC-Donalds wo bevorzugt Smartrics Schnelladestationen mit CHAdeMo stehen, waren nach ca. 17 Minuten wieder 60km mehr Reichweite vorhanden, das ist toll. Der Kia könnte über diesen Anschluss bis zu 100kW aufnehmen, Smartrics gibt am CHAdeMO Anschluss allerdings derzeit maximal 50kW her. Der Kia ist damit also auch für stärkere Schnelladestationen gerüstet. Damit wäre es theoretisch möglich das Auto in ca. 30 Min von 0% auf mehr als 90% zu laden.

Am nächsten Tag fuhr ich wieder ca. 100 km und konnte beim Billa am Flughafen ebenfalls eine Smartrics Station zum Aufladen finden. Ein 30 Minuten Einkauf reicht aus um wieder fast voll zu sein. In der Praxis gibt es also auch jetzt schon viele Möglichkeiten ein Elektroauto außerhalb der heimischen Garage während unvermeidbaren Tätigkeiten, wie einkaufen, nebenbei aufzuladen. Man muss nur seinen Horizont um die manchmal gut versteckten Ladesäulen erweitern 😉

Fazit:
Der Kia Soul EV ist ein praktisches Auto für die Stadt und kurze Strecken. Auf der Langstrecke ist er aufgrund seiner Reichweite nur geeignet, wenn man bereit ist alle ca. 180 km eine Schnelladesäule anzufahren.
Mir persönlich gefällt am Soul die einfache Bedienung und die wirklich gute Schnelladefähigkeit am CHAdeMO Anschluss. Bekommt man dort 100KW angeboten ist das Auto in ca. 30 Min wieder fast voll.
Was mir gar nicht gefällt ist seine rechteckige Optik und die Tatsache, dass er an Typ2 Ladestationen mit fix angeschlossenem Kabel NICHT geladen werden kann! Trotzdem ein nettes Elektroauto 😉

Der Kia Soul EV ist bei Instadrive ab ca. € 219,- pro Monat zu mieten.

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Aufladen Unterwegs – was kostet das ?

Während meines Tests habe ich mir sehr bewusst angesehen, wo man in der Praxis unterwegs ein Elektroauto laden kann. Ich war überrascht, dass es schon durchaus praktische Möglichkeiten gibt!

TANKE – Wien Energie
Die Tankstellen der Wien Energie heißen “Tanke”. Es gibt im Wiener Raum ca. 500 Stück dieser Tankstellen, die am BEÖ teilnehmen, dazu später!
Die Zapfsäulen stehen manchmal im öffentlichen Raum, leider aber auch oft in kostenpflichtigen Garagen!
Die Verrechnung erfolgt nach Ladezeit und man kann an ihnen meist bis 11kW oder bis 22kW laden. Zusätzlich gibt es an den Zapfsäulen immer 240V Anschlüsse mit 2kW.
Die Preise sind derzeit:

Anschluss Leistung
max.
€ / Stunde Verrechnungseinheit 20171128_Tanke_084720 - CUT
Schuko Stecker (240V) 3,7 kW 0,84 10 min
Typ2 11 kW 2,40 10 min
Typ2 22 kW 4,80 10 min
CCS 50 kW 9,60 10 min

Aus dieser Preisgestaltung ergeben sich zwei unterschiedliche Lade Szenarien. Beim Schnelladen werde ich den höchsten verfügbaren Ladestrom verwenden und mich nur kurze Zeit anschließen.
In der Praxis ist der Renault ZOE in mit 22kW in ca. 120 Min und mit 50kW in ca. 60 Min wieder fast voll.
Das kostet knapp unter € 10,- für ca. 350 km. Fährt man viel, dann rechnet sich das schnell 😉

Steht man als Pendler in einer Park & Ride Anlage wird man sinnvoller Weise den SCHUKO Stecker (3,7 kW) verwenden! Damit kommt man bei einer Ladedauer von ca. 10 Stunden auf den selben Preis und kann so sein Auto einen ganzen Arbeitstag angeschlossen lassen. Das ist schon sehr praxistauglich, wenn man während der Arbeit mit dem Elektroauto in einer P&R Anlage steht!

Smartrics:
Das Laden bei Smartrics Stationen ist leider sehr teurer. Hier wird nicht pro Stunde, sondern pro Minute abgerechnet. Dafür gibt es an jeder Smartrics ausschliesslich Schnelladeanschlüsse. Entweder CCS (50 kW), Cademo (50 kW) oder Typ2 bis (43 kW). Hier sind die Ladekabel an der Säule fix verbunden.
Ohne monatlichen Vertrag kostet das Laden:

Anschluss Leistung (max.) €-Cent  / Min. € / Stunde 20171112_Smartrics alle - Cut
CCS,Typ2,Cademo 11 kW 4 2,40
CCS,Typ2,Cademo 22 kW 15 9,-
CCS,Typ2,Cademo 50 kW 45 27,-

Den Renault ZOE hier vollzuladen dauert hier rein rechnerisch ca. 1 Stunde, sofern er an der Typ2 Säule wirklich die volle Leistung von 43kW bekommt. Wobei die letzten 20% sicher etwas länger dauern.
Kosten würde die Volladung hier allerdings mit ca. € 30,- DREIMAL so viel wie an der Tanke!
Rechnet man hier die Kosten für einen Diesel dagegen, kommt man fast auf den selben Preis.
Bei Smartrics wird man also wirklich nur im Notfall tanken!!
Der Fairness halber muss gesagt werden, dass es hier auch Monatsverträge gibt, die das Tanken merklich billiger machen, allerdings hat man dann laufenden Kosten von € 19,- bis € 49,- pro Monat!
Das dieses Verrechnungsmodell viele Freunde finden wird möchte ich stark bezweifeln 😉

BEÖ – Verbund der Energieversorger
imageEine interessante Entwicklung passiert gerade über den Bundesverband der Elektromobilität Österreich (BEÖ). Er vertritt die Interessen von derzeit elf Energieunternehmen in Österreich (siehe Bild) Alle in diesen Zusammenschluss befindliche Unternehmen haben einen gemeinsamen Tarif. Da auch WienEnergie dabei ist, kann man als Kunde von Wien Energie bei allen Verbundpartnern zum selben Preis wie bei einer Tanke aufladen (Preise siehe oben!).
Der Verbund , angeblich Österreichs führendes Stromunternehmen und somit die Ladestationen von Smartrics sind leider im BEÖ NICHT dabei!

Ladeinfrastruktur
Wie gut ausgebaut die Ladeinfrastruktur in Europa ist, kann man in diesem Artikel von Mobiflip.de gut nachlesen. Hier sieht man, dass es bei uns noch etwas Aufholbedarf gibt 😉
Aber es tut sich schon einiges, wie man in den weiterführenden Links lesen kann.

Smartrics errichtet erste “Ultra-Schnelladestation” in Wien
Wien stellt sich auf 80.000 Elektroautos bis 2030 ein
Dopplergruppe probiert es mit Schnelladestationen

Fazit:
Ich bin überzeugt, dass die Elektromobilität schon viel früher praxistauglich wird, als wir erwarten!
Die Zeichen sind inzwischen unübersehbar, denn alle Organisationen mit großen Fahrzeugflotten, wie zum Beispiel die Post oder das Land Niederösterreich haben schon längst begonnen auf Elektroautos umzurüsten!

Für Privatpersonen ist ein Elektroauto dann sehr interessant, wenn die Möglichkeit besteht hauptsächlich in der eigenen Garage über einen Haushaltstarif aufzuladen. Fahrten auf der Langstrecke sind inzwischen durchaus realistisch möglich, wenn man bereit ist etwas Planung in Kauf zu nehmen.
Solange es noch so viel Unwissenheit zum Thema Elektromobilität gibt, werden sich Halbwissende und Kritiker die fossilen Brennstoffe weiterhin schönreden, während der Rest bereits kostengünstig elektrisch unterwegs ist 😉 Ich persönlich werde jetzt mal prüfen ob eine Steckdose in meiner Garage möglich ist ….

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Elektroauto aufladen – Systeme & Stecker ?

Das Aufladen eines Elektroautos ist grundsätzlich sehr einfach. Will man auf der Langstrecke mit Schnelladung fahren, sollte man allerdings einige Grundlagen wissen!
Zuerst mal ist es wichtig zu wissen, dass es unterschiedliche Stecker Systeme gibt, mit denen man unterschiedliche Maximalleistung laden kann.
Daher die wichtigsten Anschlüsse hier kurz erklärt:

Typ2

20171112_Stecker Typ2 - CutIn Europa ist der Typ2 Stecker zum “Normalladen” mit Wechselstrom Standard. Daher findet man diese Anschlüsse an den meisten Ladesäulen. Entweder als Buchse um das beim Auto mitgelieferte Kabel dort anzuschließen, oder als Stecker mit einem entsprechenden Kabel. Der Typ 2 Anschluss ist zum “langsam” Laden mit bis zu 22kWh über die Ladeelektronik des Fahrzeuges gedacht. Je nach Fahrzeug Type dauert das Laden von 150 Minuten (Renault ZOE) bis 4 Stunden oder mehr (e-Golf)

Der Ladevorgang wird von der Bordelektronik des Fahrzeugs gesteuert und daher ist es abhängig von der Leistung die das Ladegerät verkraftet. Beim neuen e-Golf sind das leider nur maximal 7,5 kW.
DIe meisten Fahrzeuge kann man damit bis 22kW laden. In sehr seltenen Fällen, wie bei meinem ZOE Testwagen kann man damit sogar bis zu 40 kW laden, aber das ist eher die Ausnahme!
Das passende Ladekabel für Typ2 ist bei fast allen Fahrzeugen im Lieferumfang.

CSS

20171112_Stecker CSS - CutDer CCS Stecker ist zum Schnelladen mit Gleichstrom gedacht. Derzeit lassen sich damit ohne Probleme 50 kWh und mehr laden. Da der obere Teil des CSS Steckers mit dem Typ2 Stecker kompatibel ist, haben die meisten Fahrzeuge eine kombinierte Ladebuchse. Über den oberen Teil des Steckers läuft die Kommunikation des Fahrzeugakkus mit der Ladestation und die unteren Beiden sind für die Ladespannung auf große Leistung ausgelegt. Hier wird am Ladegerät des Fahrzeugs “vorbeigeladen” und die Ladestation handelt sich direkt mit der Fahrzeugbatterie aus, wie stark geladen werden kann.

In der EU ist CCS (Combindt Charging System) seit 2015 Standard für die Ladung mit Gleichstrom und seit 2017 verpflichtend vorgeschrieben für Ladestationen über 22kW Leistung!

Mit diesem Stecker kann man beispielsweise den e-Golf in ca. 30 Min von 0 auf 80% aufladen, der Renault ZOE hat diese Möglichkeit gar nicht, da er schon über Typ2 mit 43kW geladen werden kann!

Cademo

20171112_Stecker CadeMo - CutDen Cademo Stecker findet man eher auf Fahrzeugen die im asiatischen Raum produziert werden. Der Stecker kommuniziert mit der Ladestation über CAN-Bus und kann derzeit Ladeleistungen von bis zu 150kW realisieren. Langfristig sind sogar bis zu 400kW angedacht. Bei uns gibt es an den Stationen von Smartrics solche Lademöglichkeiten.

Tesla und Andere

Als Tesla die ersten Schnellader baute, gab es noch kein genormtes System zum Schnelladen, daher hat Tesla den Typ2 Stecker etwas abgewandelt. Deshalb kann Tesla mit diesem Stecker sowohl  Schnelladen mit Gleichstrom, als auch an der Typ2 Ladesäule mit Wechselstrom laden.

Der Vollständigkeit halber muss man noch den Typ1 Stecker erwähnen, den ich aber bis jetzt noch in keinem Fahrzeug gesehen hab!

Genauere Infos zu den Steckern und technische Erklärungen findet ihr auf der Webseite von GoingElectric.de

Daheim in der Garage

719px-Renault_ZOE_ICCB_NotladekabelBei einem Elektroauto macht es natürlich Sinn, das Fahrzeug so oft wie möglich zu Hause am eigenen Stromanschluss zu laden!
Um das richtig zu realisieren, lasst uns etwas rechnen:

Ein heutiges Fahrzeug mit einer brauchbaren Reichweite besitzt einen Akku mit 30-40 kWh. Am Beispiel des kürzlich getesteten Renault ZOE sind das 41kWh.
Eine Haushaltssteckdose kann normalerweise 10A Strom abgeben. Im besten Fall 16A.
Bei einer Spannung von 240 Volt kommen da zwischen 2400Watt und 3800 Watt heraus. Bei Voll-Last der Steckdose wohlgemerkt!
Rechnerisch braucht der Zoe damit also im schlimmsten Fall 17 Stunden bis er voll ist!
Will man ein vergleichbares Auto also über Nacht zuverlässig laden müssen mindestens 4000 Watt Leistung her.
Es liegt also nahe in der Garage einen 400V Drehstromanschluss zu installieren und diesen mit mindestens 10A Leistung auszustatten. Das lässt sich in nahezu jedem Haushalt realisieren. Damit kann man dann in maximal 10 Stunden nahezu jedes Elektroauto vollladen.
Wichtig dabei:
Das Ladekabel für zu Hause ist bei vielen Fahrzeugen NICHT im Lieferumfang und muss extra bestellt werden. Da sich in solche einem Kabel eine komplexe Ladeelektronik befindet, kostet es oft einige hundert Euro!

Als nächstes gibt es Infos zum Laden und den Kosten der unterschiedlichen Anbieter….

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Elektromobilität – Fluch oder Segen

payucaLogoLight-01Heute war ich bei Payuca auf einer Podiumsdiskussion zum Thema Elektromobilität.
Payuca ist ein innovatives Unternehmen. Es kümmert sich darum leerstehende Garagenplätze in Häusern für Kurzzeitparker zu erschließen. Und das zu einem Preis, der günstiger ist, wie die Parkscheingebühr!

Die Gäste waren:

  • Prof. Mag. Thomas Malloth, FRICS / Immobilienexperte und Sachverständiger
  • Prof. DI Dr. Harald Frey / TU-Wien Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
  • Marcella Karl / Stellvertretende Leiterin ÖAMTC Fuhrparkmanagement
  • Christoph Chorherr / Abgeordneter zum Wiener Landtag

Die Diskussion war sehr interessant, denn es wurde nicht nur “Pro” Elektromobilität argumentiert, sondern auch die urbane Mobilität generell beleuchtet. Speziell Prof. Mag. Thomas Malloth hatte hier zwar etwas radikale, aber durchaus interessante Ansätze den Verkehr in den Städten einzudämmen 😉 Von Fr. Marcella Karl durften wir erfahren dass der Öamtc schon sein langer Zeit Elektrofahrzeuge verwendet und auf die Mobilisierung solcher Fahrzeuge bestens vorbereitet ist.  Christoph Chorherr und Prof. DI. Dr. Frey brachten für uns etwas Licht in die Aspekte der Stadtplanung. Auch hier gibt es sehr spannende Entwicklungen.

Besonders faszinierend waren folgende Fakten, die sich teils während der Diskussion, aber auch nachher im Gespräch ergaben:

  • Wenn wir den gesamten Autoverkehr auf “elektrisch” umstellen brauchen wir gerade mal 16% mehr Strom.
  • Wenn man sich die gesamte Wertschöpfungskette ansieht ist die CO2 Belastung für die Produktion eines Elektrofahrzeuges nicht größer als die eines Benzinfahrzeuges.
  • Lithium, und andere Rohstoffe für die Batterieherstellung ist in ausreichender Menge vorhanden.
  • Die alten Fahrzeugbatterien bekommen in Stromspeichern ein 2. Leben bevor sie entsorgt und zum großen Teil wieder verwertet werden können.

Fazit der Diskussion war keine klare Bewertung ob Segen oder Fluch, sondern die Erkenntnis, dass die Elektromobilität unsere Welt, und die Art wie wir am öffentlichen Verkehr teilnehmen, stark verändern wird.
Klar wurde auch, dass dieser Prozess bereits begonnen hat und möglicherweise schneller abgeschlossen ist, als so manchen betroffenen Personen bewusst ist. In dieser Erkenntnis waren sich fast alle Diskussionsteilnehmer einig.

Danke Payuka für den Rahmen dieser interessanten Zusammenkunft.

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Renault ZOE – was kann die neue Version ?

Renault_76238_global_enDer kleine Renault Zoe , den ich übers Wochenende von Instadrive bekommen habe, ist ein interessantes Elektroauto!
Denn  Renault verspricht eine NEFZ Reichweite von 400 km mit der neuen 41kWh Batterie. Der Zoe hat eine Typ 2 Ladeanschluss ohne CCS, das bedeutet er kann nicht zusätzlich mit Gleichstrom geladen werden. Dafür lässt er am Typ 2 Stecker eine Ladeleistung von bis zu 43kW zu, sofern man eine passende Ladesäule findet!

Die Ausstattung des kleinen Franzosen ist entsprechend seiner Klasse ganz ordentlich. Tempomat, elektrische Fenster, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Navi, spezielle Reifen für geringen Rollwiderstand sind dabei. In meinem Testfahrzeug befindet sich auch die aufpreispflichtige Bose Hifi Anlage, wirklich hörenswert 😉

Ein besonderes Feature ist die eingebaute Wärmepumpe zum Heizen, die den Akku schont. Diese kann auch über die etwas groß geratene Fernbedienung, oder zeitgesteuert im Auto aktiviert werden. Allerdings nur wenn der Zoe am Ladestrom hängt.

Die wichtigsten Dinge können direkt übers Lenkrad bedient werden. Die Heizung und Kühlung hat Knöpfe auf der Mittelkonsole, Alles Andere kann man über den Bildschirm in der Mittelkonsole steuern. Die Einstellungsmöglichkeiten machen einen etwas durchwachsenen Eindruck. Durchaus übersichtlich aber etwas verspielt wirkt die Menüführung. Man hat oft das Gefühl dass hier nebensächliche Einstellungen im Vordergrund sind und sich wesentliche Menüpunkte hinter den erweiterten Optionen befinden, die über ein “+” Zeichen aufgerufen werden können. Bei genauer Betrachtung fehlt aber nichts!

renault-zoe-b10-ph1lr-features-confort-002.jpg.ximg.l_full_m.smartDas Navi macht den Eindruck als wäre es schon etwas in die Jahre gekommen, denn die Eingabe Tastatur ist noch nicht “QWERT” sondern “ABCD”. Die Navigation funktioniert aber ganz gut, bis auf den Menüpunkt der nächsten Ladestation. Hier wird mir bei der Abfrage mitten in Wien, eine Ladestation in 94 km Entfernung angeboten, das sollte Renault nochmal überarbeiten, gerade bei einem Elektroauto!!

 

Fahren:
Mit einer Länge von ca. 4 Metern fühlt sich der Zoe in der Stadt sehr wohl. Deaktiviert man den ECO Modus ist er mit seinen etwa 90 PS durchaus spritzig. Ampelduelle gewinnt man mit ihm nur, gegen durchschnittlich motorisierte Autos 😉 Die Bedienung ist simpel und man findet sich schnell zurecht. Nur die Lautstärke Wippe des Radio musste ich etwas länger suchen, denn sie befindet sich fix montiert an der Lenksäule. Dort ist sie, sobald man sie gefunden hat, hervorragend bedienbar. Sie ist gleichzeitig auch die Funktionstaste für die Bluetooth Freisprecheinrichtung.
Bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h erzeugt das Auto ein gut hörbares summendes Geräusch. Klingt fast etwas futuristisch. Offensichtlich ist das eine gewünschte Akustik um den Zoe auch im langsamen Geschwindigkeitsbereich für sehbehinderte Menschen hörbar zu machen. Ich würde mir wünschen hier eine Auswahl an Geräuschen zu haben. z.B einen 10 Zylinder Lamborghini 😉
Steht das Auto Bergauf und man steht etwas länger auf der Bremse, dann löst sich diese erst nach ca. 1 Sekunde von selbst. Das gibt Sicherheit beim Anfahren ohne Handbremse. Steht der Zoe allerdings gerade dann rollt er unverzüglich los, wenn man von der Bremse steigt. Durchaus OK, aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Reichweite und Tanken in der Praxis:
Ich habe den kleinen Zoe Freitag Früh vollgetankt bekommen. Während meiner Testfahrt bis Sonntag Nachmittag bin ich ca. 170 km vorwiegend in der Stadt gefahren. Das bedeutet viel Stop & Go Verkehr, besonders a20171112_134147 - Kopiem Freitag in der Früh!
Ich hatte dabei den Eco Modus ausgeschaltet, die ganze Zeit die Heizung auf 22 Grad und die meiste Zeit die Stereoanlage eingeschaltet. Tja, die Bose Anlage klingt wirklich toll 😉
Als ich zu meiner Testtankstelle kam, waren der Akku noch zu 51% voll.  Das ergibt eine rechnerische Gesamt Reichweite von ca. 340 km, bei meiner beschriebenen Fahrweise!
Ich gehe in ein Lokal neben der Tankstelle Mittagessen und nach genau 50 Min. an der (angeblich) 22kw Ladesäule ist der Zoe wieder auf 83%. Dass in dieser Zeit “nur” 12,4 geladen wurden, liegt möglicherweise daran, dass ab 80% Kapazität die Ladung langsamer stattfindet.
Rein Rechnerisch kann man den Zoe mit der Funktion Ultraschnelladung mit 43kW von 0% auf 80% in unter einer Stunde laden. Das sollte dann wieder für knapp 300km reichen, also durchaus praxistauglich!

verschiedene Modelle – Mietpreis:
Beim Zoe gibt es unterschiedliche Modelle (R90, Q90, Intens, Bose, Life). Gewisse Funktionen, wie z.B. das Ultraschnelle Laden kann nur der Q90, dieser hat aber weniger Motorleistung als der R90. Dafür hat der R90 trotz mehr Motorleistung eine etwas größere Reichweite mit dem selben Akku. Alles sehr verwirrend !?
Auch ist bei manchen Modellen kein Ladekabel mit 220V Stecker dabei. Diesen braucht man aber, um an einer normalen Haushaltssteckdose in der Garage zu laden!
Hier ist die gute Beratung von Instadrive gefragt, damit man beim Bestellen alles hat was man braucht…
Beim Instadrive „Easing“ mit 20.000 km / Jahr kostet das Auto etwas mehr als € 400,- inkl. Ust monatlich in der Vollausstattung bei ca. € 3800,- Anzahlung.

Fazit:
Der kleine Zoe ist erwachsen geworden, zumindest was seine Reichweite betrifft. Ich kann mir vorstellen in der Praxis sind mit dem 41kWh Akku auch bei “normaler” Fahrweise mehr als 300 km realistisch.Zoe Ladebuchse
Das Navi sollte nochmal eine Nachschulung zu den Ladestationen und ein aktuelles Tastaturlayout bekommen, aber das ist meckern auf hohem Niveau!
Dass der Zoe nicht mit CSS geladen werden kann, ist aufgrund der höheren Leistung am Typ 2 Stecker kein KO Kriterium, sollte aber gesagt werden. Denn Flexibilität kann in der Zukunft durchaus wichtig sein, wenn stärkere Ladestationen kommen, die nur mit CCS laden. Allerdings kann er dafür eine Typ 2 Stecker der meisten Ladesäulen voll auslasten.
Mir persönlich gefällt der Zoe zwar ganz gut, aber für “mein Auto” ist mir Alles optisch etwas zu verspielt und rund!
Ein gutes Elektroauto ist er sicher trotzdem, auch wenn mir der Zoe optisch nicht besonders gefällt 😉

Weiterführende Links:
Webseite von Renault
Zoe mieten über Instadrive

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Elektroauto Test – 4 Tage mit dem Renault ZOE

imageDen kleinen Renault hatte ich schon 2013 kurz mal zum Testen. Heute Früh bekomme ich ein neueres Modell mit einem stärkeren Akku und wesentlich mehr Reichweite. Die Akkuvariante  Z.E 40 hat vermutlich 40kw Leistung und eine NEFZ Reichweiter von 400km. In der Praxis kommt man damit sehr wahrscheinlich auch bei meiner Fahrweise mehr als 300km weit!
In wenigen Tagen gibt es meinen Testbericht, bleibt gespannt 😉

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5 Tage elektrisch unterwegs mit dem neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-active-displayDer elektrische VW Golf von Instadrive ist vollausgestattet. Das Auto kostet so wie ich es zum Testen bekommen habe ca. € 48.000,- 
In dieser Ausstattung ist auch die Hauptarmatur als sogenanntes “Active Display” ausgeführt, ein hochauflösender Bildschirm, der auswählbare Anzeigeschwerpunkte darstellen kann. Man kann sich den Bildschirm in gewissen Bereichen selbst einstellen.

Funktionen und Bedienung:
Alles was man sucht ist im Golf intuitiv zu finden und zu bedienen, obwohl das Auto sehr viele Funktionen hat. Fast zu viele für einen 5 Tage Test 😉
vw-volkswagen-car-netEs gibt eine (Automatic Cruise Control), Spurhalte Assistenten und eine automatische Einparkfunktion, aber dazu später. Die meisten Einstellungen können direkt über die ca. 15 Tasten am Lenkrad gemacht werden. Den Rest stellt man am Display in der Mittelkonsole über diverse übersichtliche Menüs ein. Anfangs verliert man etwas den Überblick, gewöhnt sich aber dann schnell an die angebotenen Funktionen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig, bis hin zur Höhe des Piepton der Einparkhilfe. Die wichtigsten Einstellungen können auf Wunsch einem Fahrerprofil zugeordnet und gespeichert werden.

elektrisch fahren:
Die Reichweite des E-Golf ist mit knapp 300km angegeben.
Schon der sparsamste Eco+ Modus ist angenehm zu fahren. Mit dieser Einstellung und angemessener Fahrweise, kann man das Fahrzeug sicher realistisch auf eine Reichweite von 250 km bringen, das ist schon sehr praxistauglich!
gl4839-print-a5Ich will allerdings mehr Spaß haben, überspringe den Eco Modus und nehme “Normal”. Die sportlichste Einstellung! Selbst hier kann man noch eine ansehnliche Reichweite erzielen, wenn man nicht an jeder Ampel der Erste sein muss. Wobei GENAU DAS macht mit dem e-Golf besonders viel Spaß.
Bei einer Systemleistung von ca. 100kW ist der E-Golf gut motorisiert. Denn das Drehmoment von 290 Nm liegt ohne Verzögerung SOFORT an und die Kraft wird dementsprechend umgesetzt.  Das bringt eine Beschleunigung von 0 auf 60 km/h in 4,2 und auf 100 km/h in 9,6 Sekunden.
Da kommt Freude auf 😉
Man muss allerdings verdammt aufpassen, denn der Wagen beschleunigt so schnell und vor allem LAUTLOS, dass man in wenigen Augenblicken die Höchstgeschwindigkeit in der Stadt überschritten hat.  Das sorgt auch für überraschte Gesichter der anderen Verkehrsteilnehmer, die sich unbedingt mit dem Elektroauto anlegen wollen 😉 Steigt man zu heftig aufs Strompedal, greift das ASR ein und regelt die Leistung entsprechend zurück.
Das Bremsen funktioniert zuerst über Rekuperation. Diese kann schon beim Loslassen des Strompedals einsetzen, je nachdem wie man es durch kurzes links und rechts drücken des Schalthebels einstellt. Stufe 3 wirkt so wie eine starke Motorbremswirkung bei einem Verbrennungsmotor, Stufe 1 fühlt sich wie der Leerlauf bei einem Benziner an. Betätigt man das Bremspedal wird die Rekuperation merklich  verstärkt, bis dann letztendlich ohne merklichen Moment die Scheibenbremsen eingreifen. Das Auto fühlt sich immer souverän und zuverlässig an!

Assistenz Systeme:
ACC: Damit folgt der Golf dem vorigen Fahrzeug bis zu einer einstellbaren Geschwindigkeit und bremst auch bis zum Stillstand ab, wenn es zu einem Stau kommt. Nur Anfahren muss man noch selber, wirklich sehr praktisch. Der Abstand kann individuell geregelt werden. Der kürzeste einstellbare Abstand passt gerade gut, dass genug Zwischenraum bleibt ohne zu viel Platz für Spurdrängler zu lassen.

vw-volkswagen-stauassistentZusätzlich zu der oben beschriebenen ACC besitzt der Golf noch einen Lane Assist. Mit diesem kann man automatisch die Spur halten lassen. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut, allerdings wählt der Golf einen sehr “progressiven” rechten Seitenrand auf der Mittelspur, wenn auf der rechten Spur KEINE Autos fahren. Ist rechts Verkehr, dann ist der Abstand eher “mittig”. Gut, aber für mich etwas ungewohnt, da ich meist in der Mitte einer Spur fahre.
Autonomes Fahren ist damit allerding nicht möglich, denn dazu verlangt mein Testfahrzeug zu oft nach meinen Händen am Lenkrad!

Einparken ist mit dem E-Golf auch eine einfache Sache. Die Rückfahr Kamera zeigt sehr gut auch bei Dunkelheit in Farbe an und die Abstandssensoren helfen auch noch. Wenn man, wie ich, gut einparken kann, dann irritieren die vielen Piepser im Auto etwas, aber allen Anderen hilft es sicher! Den automatischen Einpark Assistenten habe ich nicht ausprobiert, da die dafür nötigen Parkplätze für mich zu groß sind um so etwas zu brauchen.

Laden:
vw-volkswagen-elektroauto-e-golf1#Der Ladevorgang beim Golf ist relativ einfach. Man steckt das Ladekabel in das Auto und dann in die Ladestation. Die Ladung wird mit der Karte aktiviert und das Ladekabel mit dem Abschließen des Autos verriegelt. In meinem Testfahrzeug befindet sich ein Kabel für Typ2 und eines für eine Schuko Steckdose.
An der TANKE, der Wien Energie wird nicht nur die Leistung verrechnet, sondern die Ladezeit.
Rein rechnerisch kommt eine Volladung an der Tanke also auf ca. 8,-
In der Praxis wird man ein Elektroauto sicher zu einem großen Teil in der heimischen Garage laden, dort kommt man für die Volladung dann je nach Tarif auf 3,- bis 5,-

Mit dem Typ 2 Stecker ist der Golf in ca. 4,5 Stunden komplett aufgeladen. Das liegt daran, dass der Golf die Ladeleistung am Typ 2 Stecker auf ca. 7kW begrenzt! Schnelladen geht im Gold also nur über die CCS Ladebuchse an der passenden Ladesäule! Die maximale Ladegeschwindigkeit mit CCS ist von 0% auf 80% in ca. 45 Min!

Praxistest

Da ich am ersten Abend schon ca. 70km weit unterwegs war beschließe ich am nächsten Vormittag noch eine kurze Einkaufstour zu machen. Nach weiteren 42 km, zeigt mein Testwagen noch 152km Restreichweite an.

Ich beschließe mein Auto während einer Besprechung von 2 Stunden an einer Ladesäule der E-Tanke von Wienstrom zu laden. In einem 4km Radius von meiner Wohnung entfernt habe ich zwei Ladestationen. Eine mit 11kW bei einem Spar, und eine mit 22kW in einem Grünmarkt. Bei Spar parken immer wieder Benzin Autos vor der Ladesäule, weil diese nicht besonders gut gekennzeichnet sind. Ich fahre daher weiter zum Grünmarkt in die Heidestrasse.
Ich stecke meinen Testwagen dort zum Laden an die Tanke von Wien Energie mit 22kW an und fahre mit meinem E-Twow weiter zu meiner Besprechung. Als ich nach etwas mehr als 2 Stunden wieder zurückkomme ist der Golf bereits voll!
Ich fahre quer durch die Stadt und hole meine Liebste vom Büro ab, danach eine komplette Runde um den Gürtel und einige Erledigungen machen. Rasch stehen wieder über 50km auf dem Tacho. Restreichweite 186 km obwohl ich heute den Eco+ Modus nicht mehr ausprobiert und auch 2-3 Ampelstarts erfolgreich absolviert habe 😉 Das ist wirklich ordentlich!
vw-volkswagen-e-golf-elektroauto-seitenansichtAm letzten Tag fahre ich auf die Messe nach Tulln. Da die Ladestation von Tulln Energie dort leider nicht funktioniert, lässt man mich freundlicherweise auf dem Messegelände aufladen, . Da ich keinen 380V Adapter mit habe, lade ich nur mit 220V an einem Schukoanschluß. Die geladene Leistung reicht gerade mal für 30 zusätzliche Kilometer. Ich entscheide mich trotzdem für den Rückweg über den Exelberg, weil ich natürlich mit dem Golf auch mal ein paar Motorradfahrer jagen möchte 😉
Da sich keine Motorradfahrer melden überhole ich sehr zügig beim Bergauffahren einige ängstliche Sonntags Fahrer. Das führt zu einer “Neuberechnung” meiner Restreichweite von ca. 138km auf 108km. Aber es macht viel Spaß! Beim Bergabfahren gelingt es uns noch die herrliche Herbststimmung zu bewundern und etwas Strom mit Stufe 3 am Schalthebel zurückzugewinnen. In Neuwaldeck angekommen ist meine Adrenalin wieder normal und die Reichweitenanzeige wieder zurück auf 138 km obwohl ich inzwischen fast 20km gefahren bin. Es ist also die aktuelle Fahrweise sehr entscheidend für die berechnete Restreichweite. Das ist sehr realistisch und beruhigend, gefällt mir gut!

FAZIT:
Würde ich jetzt ein neues Auto brauchen und einen Stromanschluss in meiner Garage realisierbar sein, wäre der E-Golf sicher in der engeren Wahl. Der Preis für das Fahrzeug ist zwar noch etwas hoch aber er hat zwei wesentliche Merkmale die ICH bei einem Elektroauto wichtig finde. Ein realistische Reichweite von mindestens 250km und die Möglichkeit mit CCS in ca. 45min schnell zu laden. Damit ist er für die nahe Zukunft gut aufgestellt und man kann damit mit etwas Geduld auch die Langstrecke bewältigen! Die öffentliche Lade Infrastruktur hat leider noch etwas Potential nach oben, denn ich habe in der kurzen Zeit während meines Tests noch einige Unzulänglichkeiten entdeckt. Aber das wird sich in  der nächsten Zeit hoffentlich ändern, mal sehen wo es uns hinführt.

Den E-Golf bei Instadrive mieten?
Die Miete für dieses Auto bei Instadrive im “all Inclusive” Paket kostet ca. € 500,- monatlich bei ca. 25% Anzahlung abzüglich Förderung. Ein durchaus interessantes Paket, wenn man sich ohne Risiko für die nächsten 4 Jahre die Elektromobilität “Live” ansehen will. Als Fahrzeug für Mitarbeiter speziell für Firmen interessant da der E-Golf kein Sachbezug ist 😉

Nähere Infos:
Fahrzeug mieten: Instadrive
technische Daten: Volkswagen E-Golf

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5 Tage rein elektrisch fahren – Test des neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-innen-interieur-elektroautoHeute Nachmittag habe ich mit von Instadrive den neuen e-Golf zum testen geholt. Der neue Golf hat angeblich eine Reichweite von bis zu 300km, DAS ist bereits durchaus Praxistauglich!
Ich werde in den nächsten 5 Tagen herausfinden, wie man mit einem Elektroauto durch kommt OHNE einen Stromanschluss in der Garage zu haben 😉
Das bedeutet mehrmals eine Ladestation aufsuchen und aufladen. Eine TANKE Karte habe ich für meinen Test von Instadrive bekommen.

Der erste Eindruck ist schon mal hervorragend. Der Golf hat nicht nur einen Bildschirm in der Mittelkonsole, sondern auch das Armaturenbrett ist ein hochauflösender Bildschirm. Der ungefähre Preis für das Fahrzeug mit Vollausstattung ist etwas über  € 45.000,-.
Bei Instadrive kann man das Fahrzeug allerdings nicht kaufen, sondern es wird für 4 Jahre gemietet. In der Miete ist das Service, die Vollkasko Versicherung, Pickerl, ein Sicherheitspaket und noch einige andere Features inkludiert!

Ich werde jetzt mal 5 Tage lang herausfinden, wie sich der e-Golf so in der Praxis fährt….

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1. Kompetenzzentrums Österreichs für Elektromobilität eröffnet in Wien

20171021_163359Vertical und Instadrive haben heute in der Gänsbachergasse 1 das erste Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Wien eröffnet.
Auf 2000m2 Außenfläche und 500m2 Innenfläche gibt es am Bosch Standort in Wien 11, nicht nur geballtes Wissen über Elektromobilität, sondern auch markenübergreifende Beratung.

20171021_163423Vertical eMobility GmbH steht schon seit 2014 für qualifizierte Beratung und Service bei einspurigen Elektrofahrzeugen.
Inzwischen hat sich das Unternehmen als Marktführer in diesem Bereich etabliert.
Marken wie Torrot, Bultaco, NIU, E-Twow oder Johammer werden hier zum großen Teil als Importeur vertrieben.

Seit kurzer Zeit gibt es die Kooperation mit Instadrive, einer modernen Alternative zum Kauf von Elektroautos. Beim sogenannten “Easing” kommen Instadrive Kunden unkompliziert zu ihrem gewünschten PKW. Egal ob Tesla oder Smart, hier kann man nahezu alle Elektro-Fahrzeuge mieten.  
2017-10-17_Vertical Pressekonferenz_111153Das Ziel ist ein “rundum sorglos Paket” für Kunden anzubieten. Beginnen bei der Fahrzeugmiete, über Versicherung und Service bis hin zu günstigen Konditionen beim Laden, alles gibt es auf Wunsch inklusive!
Seit heute ist es am neuen Standort möglich, viele Elektromotorräder und Autos auszuprobieren oder gegen eine kleine Aufwandsentschädigung tageweise zu testen.

Fazit:
Es kommt Bewegung in den Elektroautomarkt, denn mit der markenunabhängige Beratung ist Instadrive derzeit einzigartig in Österreich. Ich habe mich schon für einige Fahrzeugtests angemeldet und werde hier meine Erfahrungen berichten….
Bleibt gespannt!

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Boom bei Elektroscootern

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Ich weiß ja schon lange, dass man mit einem Elektroscooter den Stadtverkehr hervorragend meistern kann.
Speziell in Verbindung mit den Öffis ist ein Elektroroller, wie zum Beispiel der E-Twow eine tolle Sache.

Gestern gab es in Wien heute einen kurzen aber interessanten Artikel über die tollen Roller. Angeblich erleben die Fahrzeuge gerade einen regelrechten Boom!
Dort wird auch beschrieben, wo man mit den Rollern fahren darf und wie die gesetzliche Grundlage ist.

Fazit:
Der Elektroroller gilt als Elektrofahrrad und darf am Radweg fahren.
Wenn kein Radweg existiert, muss er auf der Straße fahren!.
Am Gehsteig ist er nur dann erlaubt, wenn er abgeschaltet ist und mit Fuß Kraft bewegt wird.

Für mich gibt es derzeit kaum eine bessere Art der Fortbewegung ….
Hier gibts mehr Erfahrungen und Infos zu Rollern

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Bafang 8Fun – Totalschaden nach 22 Monaten??

Heute bekam ich einen Anruf von Backwind.at. Michael kann meinen Motor nicht reparieren!
Angeblich ist ein Lager defekt, welches er leider nicht tauschen kann, weil er dort nicht rankommt.
Somit ist mein Motor angeblich nicht mehr reparabel!
Ich bin sehr überrascht, denn Michael ist normalerweise jemand der alles reparieren kann.

Bafang defektMein Ruf nach einer Gewährleistung bleibt leider ebenfalls erfolglos, obwohl der Motor erst 22 Monate alt ist! Angeblich hat Michael er bereits mit dem Lieferanten gesprochen und dieser lehnt es ab, den Motor in die Gewährleistung zu nehmen. Auch eine Kulanz wird mir nicht angeboten.
Was mir Michael anbietet, ist ein günstiges Angebot auf den nächst größeren Bafang Motor mit neuem Akku umzusteigen.

Ich bin so überrascht von der gesamten Situation, dass ich jetzt mal vorerst nichts mehr kaufen möchte und ersuche Michael meinen Motor wieder zusammenzubauen und hole mein Utopia knatternd, aber fahrbereit wieder ab.

Fazit:
Der Bafang 8Fun wurde mir damals von Michael als langlebiges und hochwertiges Produkt angeboten, ideal um mein Sesselrad für lange Zeit gut anzutreiben. Von Beidem war ich bis jetzt sehr überzeugt.
Die derzeitige Situation hat nicht unbedingt geholfen mein Vertrauen in seine Empfehlung und die Qualität des Bafang Motors zu stärken ;-(
Ich kann daher ab dem heutigen Tag Bafang Motoren nicht mehr uneingeschränkt als qualitativ hochwertig weiterempfehlen, sehr schade!! Auch wenn mein Fall lt. Backwind nur ein Einzelfall ist…

Ich habe Michael ersucht zu prüfen ob er nicht doch noch eine Möglichkeit sieht das Problem zu lösen, wir werden sehen…

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Torrot Muvi – Moped oder Motorrad ?

20170801_alles - BlogHeute durfte ich bei Vertical.world für einige Stunden mit der Torrot Muvi probefahren.
Die Torrot Muvi kann als Motorrad, oder auch als Moped zugelassen werden. Die Motorrad Variante fällt in die Klasse A1 und kann mit der entsprechenden Prüfung auch mit B Führerschein gefahren werden.
Ich habe das Modell Torrot Muvi Executive getestet.

Der erste Eindruck ist gut. Das Motorrad ist eine Mischung zwischen Roller und Kleinmotorrad und hat alles was man benötigt dabei. Es kann wahlweise mit einem oder zwei Akkus ausgestattet werden und kommt mit zwei Akkus ca. 85km weit. Die Akkus sind entnehmbar und können daher auch aufgeladen werden, wenn keine Steckdos20170801_hinten - Bloge in der Garage vorhanden ist. Das Fahrgefühl ist gut, die Federung spürt sich eher härter an.
Anfänger werden sich damit wohl fühlen, denn der Antrieb der Torrot überfordert nicht mit übermäßiger Beschleunigung. An der Ampel nach vorne zu fahren, ist also nur etwas für sehr mutige 😉 
Aber es reicht um gemütlich durch die Stadt zu cruisen… Die Endgeschwindigkeit der Motorradvariante liegt bei ca. 65 km/h. Das Moped beschleunigt zwar gleich, regelt aber schon bei 45 km/h ab.

Die Ausstattung ist gut. Es gibt Scheibenbremsen vorne und hinten, sowie einen Riemenantrieb. Diese Antriebsart gilt als zuverlässiger eine Kette! Der Tacho zeigt neben der Geschwindigkeit auch den Ladestand der beiden Akkus. Bei der Verarbeitung der Verkleidung  merkt man an manchen Stellen, dass die Spaltmasse der Kunststoffteile nicht optimal sind, was in meinem kurzen Test aber keine Rückschlüsse auf die Qualität zulässt.
Im Gegenteil, die Torrot macht den Eindruck eines einfachen hübschen Kleinmotorrads mit einem guten Preis Leistungsverhältnis.

Ein Bluetooth Modul ermöglicht Zugriff auf Fahrdaten per Smartphone. Die App gibt es kostenlos für Android & iPhone.

Torrot Executive

 

  • 3000 Watt Brushless Motor mit 48 Volt
  • 2 x 1200 Wh Akku (Optional 3400 Wh)
  • 35 Nm Drehmoment
  • ca. 85 km Reichweite
  • Luftreifen 16 Zoll
  • Ladezeit 2,5 – 5 Stunden
  • Eigengewicht: 85 kg
  • Zuladung 160 kg
  • UVP: € 4999,-

Torrot Muvi City eMoped:
wie Executive aber:

  • 2650 Watt Brushless Motor
  • bis 45 km/h
  • UVP: € 4799,-

Fazit:
Ein hübsches und preiswertes Elektromotorrad (Moped) mit bewährter Ausstattung.
Nicht für die erste Startreihe, aber gut für gemütliches Weiterkommen in der Stadt….

Bezugsquelle:
Vertical World.com
http://torrot-motors.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Bafang 8Fun – Geräusche aus dem Motorraum

Seit einigen Wochen höre ich leise knatternde Geräusche, wenn der Bafang Motor auf meinem Utopia unter Last arbeitet. Ein kurzes Gespräch mit Michael vor ca. 1 Monat ergab, dass es nichts ernstes ist, sofern es nicht lauter wird.

Seit einigen Tagen ist es nun lauter und deshalb steht mein Utopia heute bei backwind.at um der Sache auf den Grund zu gehen!
Mal sehen ob ich wieder mal ein neues Zahnrad brauche, wie beim alten Sunstar Motor auch regelmäßig 😉

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad | Tags: ,

Vello Bike – Elektrorad mit Selbstladung!

Heute war ich bei Vello Bike um mir das neue Vello Bike+ anzusehen.
Das Besondere an diesem Fahrrad ist der im Hinterrad vollständig integrierte Elektroantrieb!
Er ist so effizient, dass er sich angeblich nahezu immer von selbst wieder auflädt.

Da das Fahrrad derzeit noch finanziert wird, konnte ich nur einen Prototypen probefahren. Dieses Fahrrad hat mich allerdings schon so fasziniert, dass ich mir für Ende September ein Testfahrrad bestellt habe, um darüber etwas genauer zu berichten.
Nur soviel: Die technischen Details dieses Antriebskonzeptes haben sehr interessante Ansätze.

Bis dahin kann man das vello Bike auch ohne Elektroantrieb kaufen ….
Wir bleiben gespannt….

Quelle: http://vello.bike

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

E-Twow S2 Booster Plus – Roller mit Farbdisplay

Brauche ich einen Roller mit Farbdisplay ? Nein, eigentlich nicht!
Trotzdem habe ich das Angebot von Backwind.at angenommen, den neuen E-Twow S2 Booster Plus mal einige Zeit zu testen und war angenehm überrascht. E-Twow hat wirklich gute Arbeit geleistet ein nahezu perfektes Produkt noch ein bisschen besser zu machen. Booster S2Plus1

Aussehen – eleganter
Der E-Twow S2 Booster Plus ist die optimale Weiterentwicklung des alten Modells. Das Farbdisplay ist nur eine der Neuerungen.
Das Aussehen habt sich nicht stark verändert. Nur die Öffnungen der Bodenplatte wurden durch rote Reflektoren ersetzt, sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern ist ein weitere Schritt in Richtung Straßenzulassung. Das Trittbrett ist nun durchgehend mit einem Antirutschbelag versehen, was den Grip auf der Standfläche wesentlich verbessert!
Auch wurde das Trittbrett an den Enden leicht verbreitert, was allerdings beim Fahren nicht wirklich bemerkbar ist.

Steuerung – merklich geschmeidiger
Die technische Grundausstattung ist gleich geblieben, die elektronische Steuerung wurde allerdings stark überarbeitet und reagiert nun wesentlich geschmeidiger auf Fahrbefehle. Speziell wenn man den Gasgriff ganz durchdrückt fährt der Roller nicht mehr mit Vollgas los, sondern beschleunigt zart und geschmeidig bis zur Höchstgeschwindigkeit! Auch ein Druck auf die Hinterradbremse verzögert jetzt wesentlich zarter wie beim alten Modell. Das ist auch perfekt so, denn damit kann das Vorderrad bei nassem Untergrund keine unerwarteten Manöver mehr veranstalten 😉 Somit ist es nicht mehr nötig die Rekuperation der Hinterradbremse zu deaktivieren!

Booster S2Plus3Auch die vordere Reku-Bremse wurde verbessert. Bei einer Vollbremsung mit dem Bremshebel kommt der Roller nun schneller zum Stillstand. 
Alles in Allem fährt sich der Roller jetzt viel berechenbarer, aber durchaus noch kraftvoll!

Die maximale Höchstgeschwindigkeit wurde leider etwas abgeriegelt. Drehte das Vorgängermodell den Motor manchmal bis ca. 32 km/h aus, wenn die elektronische Begrenzung abgeschaltet war, ist jetzt mit 30 km/h Schluss!
Das merkt man speziell bei Strecken wo es leicht bergabgeht 😉 Dort spürt man zwischen 28 km/h und 30 km/h die Aktivität des Begrenzers, die sich durch ein leichtes Aussetzen der Kraft bemerkbar macht. Nicht schlimm, aber schade…

Reichweite
Die Reichweite des neuen Rollers mit noch nicht eingefahrem Akku war in meinem kurzen Booster S2Plus2Test ca. 18 km. Allerdings hat meine Teststrecke einige kurze Steigungen und ich bin die gesamte Strecke ohne Begrenzung nahezu Vollgas gefahren. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass der Roller mit Begrenzung auf 25 km/h und “zarter” Fahrweise auf bis zu 30 km Reichweite kommt, sobald der Akku einige Male geladen wurde. Ich bin mit knapp 20 km bei meiner Fahrweise durchaus auch zufrieden.

Fazit:
Mir persönlich gefällt der E-Twow S2 Booster Plus sehr gut. Er reagiert merklich geschmeidiger und wird dadurch für Anfänger wesentlich berechenbarer! Für mich bedeutete es eine kleine Umstellung, denn ich bin jetzt seit vielen 100km mit dem alten Modell gewohnt, dass der Roller Vollgas losfährt, wenn ich die rechte Taste drücke.
Das Farbdisplay ist zwar sehr hübsch anzusehen, aber bei direkter Sonneneinstrahlung ist es schlechter abzulesen als die LCD Variante. 
Ich habe Michael von Backwind angeboten einen S2 Booster Plus etwas länger zu testen, mal sehen ob ich einen bekomme.
Quelle:
E-Twow
Backwind.at

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Torrot City Surfer – elektrisches Klapprad mal günstig

Immer wieder höre ich, dass man unter € 2000,- kein brauchbares elektrisches Klapprad bekommt.
Stimmt nicht ganz! Das Torrot City Surfer kostet derzeit bei Vertical World € 1499,- und es hat einige interessante Eigenschaften.
Ich habe mir das Klapprad heute von Vertical in Wien für 1 Tag ausgeborgt um zu sehen, wie es sich fährt, das Torrot City Surfer.

technische Daten:web_160616_RAW_Torrot_Citysurfer_0315-1030x687

  • Aluminium Rahmen,
  • Federgabel von RST vorne,
  • Shimano Schaltung TX55 (7 Gang)
  • Scheibenbremsen (mechanisch)
  • Motor Bafang bürstenlos (36V / 250 W)
  • Akku LiOn 36V / 375 Wh)
  • Gewicht: 21 kg (inkl Akku)

Das Torrot sieht auf den ersten Blick nicht wie ein Elektrofahrrad aus, denn der Akku ist sauber im Rahmen integriert und der Bafang Motor sitzt in der hinteren Radnabe. Diese Antriebsart macht Vortrieb unabhängig der geschalteten Gänge. Man muss auch nicht kraftvoll treten, ein leichtes drehen der Pedale reicht schon web_sixtophoto-torrot-city-surfer-1476-1030x687dass der Motor in der stärksten Stufe sehr kraftvoll beschleunigt. Genau so flink ist er wieder aus, sobald das Fahrrad 25 km/h erreicht hat. Die gefederte Vordergabel sorgt für eine sanfte Fahrt.

Die Anzeige ist hübsch und zeigt Akkustand, Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit und Kilometerstand an. Es gibt 5 Unterstützungsstufen, durch die entsprechend Leistung und Endgeschwindigkeit geregelt werden können. Man kann damit auch eine Schiebehilfe aktivieren und das eingebaute Licht einschalten.

sixtophoto-torrot-city-surfer-1474-1030x686Der Akku kann mit dem mitgelieferten Ladegerät entweder durch eine Öffnung im Rahmen geladen werden, oder aber man nimmt den versperrbaren Akku heraus und lädt ihn extern. Das macht Sinn, wenn das Torrot im Keller oder Fahrradraum bleiben muss. Um den Akku zu entnehmen muss das Fahrrad ein Stück zusammengeklappt werden, also kein großer Aufwand.
Wer etwas mehr mit dem kleinen Fahrrad befördern möchte, kann optional einen Gepäckträger und eine verperrbare Transportbox dazu bestellen. In die Box passt ein Regengewand, das Ladegerät und eine kleine Handtasche locker rein.

Fazit:

Das Torrot City Surfer macht einen guten Eindruck. Die Verarbeitung ist schlicht aber stimmig, es ist alles da was man braucht. Sogar etwas mehr, denn Scheibenbremsen sind in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Optisch ein Hingucker, da der Akku im Rahmen und der Motor in der hinteren Radnabe nicht sofort auffällt. Wer nicht viel für ein hübsches elektrisches Klapprad ausgeben möchte, sollte sich das Torrot mal bei Vertical World ansehen und probefahren…

Vertrieb in Wien: vertical.world
Hersteller: http://torrot-motors.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Bafang – das neue Display DPC-10

2017-05-29 c963Als ich den Bafang 8Fun im September 2015 bekam, war das C-963 das aktuelle Display (linkes Bild). Mich hat bei diesem immer gestört dass man nicht die Geschwindigkeit und den Tageskilometer auf einem Blick haben konnte. Stattdessen wurde die gerade am Motor verbrauchte Leistung angezeigt. Nicht uninteressant, aber nach 2 Jahren nicht mehr wirklich spannend!

Nachdem mein Utopia unlängst 10.000 km am Tacho hatte, war die Gelegenheit günstig ein neues Display (Tacho) anzuschaffen.

Nun fahre ich seit ca. 2 Wochen mit dem neuen Display DPC-10 von Bafang (Bild rechts).  Leistung kann ich nun nicht mehr abrufen, dafür habe ich endlich die gefahrenen Kilometer und die Geschwindigkeit im Blick ohne rumdrücken zu müssen. Das Display hat noch einige andere Vorteile.2017-05-29_Bafang neuer Tacho

  • Display kann mittig zentriert montiert werden
  • Anzeige ist sehr groß und daher gut ablesbar
  • automatische Beleuchtung
  • USB Anschluss zum Laden von Smartphones
  • Bedienungselement extra am Lenker
  • detailliertere Batterieanzeige

Handy Laden
Der USB Ladeanschluss am Display funktioniert nur, wenn man beim Einschalten des Displays das Smartphone schon angeschlossen hat. Leider kann das Display nur 500mA Strom abgeben, was für die meisten Smartphones leider gerade mal zur Ladeerhaltung reicht, wenn das Display eingeschaltet ist ;-( Das ist sehr schade, entspricht aber den technischen Spezifikationen von USB 2.0

automatisches Licht
Die automatische Beleuchtung ist wirklich sehr praktisch und kann in den Einstellungen des Displays individuell konfiguriert werden. Ein gutes Video wie man das Display konfigurieren kann, gibt es auf Youtube zu sehen.

Fazit:
Wenn ihr ein großes, gut ablesbares Display für den Bafang Motor sucht, seid ihr mit dem DPC-10 gut beraten. Das Laden des Smartphones mit diesem geringen Strom ist für mich kein Kaufkriterium, denn das kann jede PowerBank besser! Das Zurücksetzen des Tageskilometer ist etwas aufwendig, aber sonst kann ich das Display empfehlen. Bei Backwind.at könnt ihr das Display nicht nur kaufen, sondern bekommt es auch gleich perfekt montiert und eingestellt

Videovorstellung DPC-10 auf Youtube

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad | Tags: ,

Utopia Phönix 10.000 km ….

20170514_Tacho_10000Vor knapp 5 Jahren habe ich mein Utopia Phönix gebraucht gekauft. Heute hat mein Utopia Phönix Sesselrad ein rundes Jubiläum! Am Tacho stehen 10.000 km !!
Ich kann zwar nicht genau sagen wie viele Kilometer mein Utopia schon hatte, als ich es als Vorführmodell bekam. Ich vermute sogar ich habe damals den Tacho zurückgesetzt.
Aber ich weiß dass ich es mit ALLEN Sunstar Motoren mindestens 3500 km und mit dem Bafang 8fun mindestens 4000km gefahren bin. Das ist schon was 😉
Inzwischen hat das tolle Fahrrad von Utopia viele Änderungen und Verbesserungen erfahren.

  • April 2012 wird der erste Elektromotor eingebaut, ein Sunstar S03
  • Juli 2012 die ersten 1000 km, Entfernen des unnötigen Vollkettenschutz
  • August 2012 Erweiterung Handyhalter, Ladegerät über Dynamo, neue Sitzbespannung
  • September 2012 – Erweiterung Fahrradtaschen und Transport Träger für Klickfix
  • April 2013 – neuer Lenker und Luftfederung hinten
  • Mail 2013 – Upgrade auf Sunstar S03+
  • August 2013 – BMX-Dämpfergabel vorne (die beste Erweiterung die ich je eingebaut hab 😉
  • August 2013 – erster Getriebeschaden S03+
  • Juli 2015 – zweiter Getriebeschaden S03+
  • August 2015 – Motortausch Sunstar auf Bafang 8fun

Seit dieser Zeit läuft mein Utopia ohne Probleme. Der Bafang Motor h2017-05-17 Utopiaat inzwischen schon genau so viele Kilometer drauf, wie alle Sunstar Motoren mit mehreren Zahnkränzen zusammen. Er ist also sehr zu empfehlen!
Speziell auch deshalb, weil er mein Utopia Phönix mit knapp 30 kg Leergewicht und mir (knapp 90 kg) nach einer Anpassung der Übersetzung auf knapp 30 km/h beschleunigt, wenn ich ihm etwas helfe. Und das nun schon mehr als 4000 km lang.

Zeit mal danke zu sagen!
Aauch meinem Freund Michael von backwind.at, der nicht müde geworden ist, die vielen Verbesserungen und teilweise auch etwas kranken Ideen in mein Utopia einzubauen!
Danke Michael l!!
Zum “Geburtstag” gibt es heute ein neues Display für den Bafang Motor und neue Bremshebeln mit automatischer Motorabschaltung für die Magura Luise Scheibenbremse.

Ich wünsche mir noch viele 1000 km mit diesem tollen Fahrrad!
Denn auch wenn Utopia dieses tolle Ding inzwischen nicht mehr produziert, es ist die angenehmste Art Radzufahren die ich kenne!!
Alle meine Erlebnisse mit diesem tollen Fahrrad gibt es in der Rubrik „Utopia“ in der Schlagwortliste

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad | Tags: ,

Add-e Elektromotor zum Nachrüsten

Heute durfte ich mir von Vertical World ein sehr interessantes Antriebskonzept ausborgen.
Den Add-e Motor, der über eine Antriebsrolle auf das Hinterrad eines Fahrrades wirkt.
Die Montage ist angeblich auch von ungeübten Personen innerhalb von ca. 90 Min durchzuführen.

Technik – Motor
Die DriveUnit ist das Herzstück des Antriebsystems. Äußerlich unscheinbar, sind nur die Reibrolle und der Schwingarm erkennbar, im 2017-05-05 Add_e1Inneren ist modernste Elektronik und Sensorik verbaut. Das eloxierte Aluminium Gehäuse ist dabei gleichermaßen Motoraufhängung als auch “Schnellmontage Schnittstelle”.

  • Gewicht: < 1 kg
  • Abmessungen: 80 x 70 x 70 [mm]
  • Nominalleistung: 250 bzw. 600 [Watt]
  • Geschwindigkeit: 25 bzw. 45 [km/h]

Technik – Akku
2017-05-05 Add_AkkuDer Lithium Polymer Akku inkl. Ladeelektronik ist vollständig im Inneren der Aluminiumtrinkflasche versteckt. Im Boden der Flasche sind die Batteriekontakte eingearbeitet. Zur Leistungsverstellung dient der Trinkflaschenverschluss und erfordert kein weiteres Bedienteil.

  • Gewicht: 1kg
  • Kapazität: 9 Ah
  • Spannung: 25 Volt (Ladeschluss)
  • Reichweite: bis 60km *
  • Ladezeit: ~4h *

Praxis:
Der innovative Motor hat mich sehr überrascht, denn ich habe ihn massiv unterschätzt.
Verbaut auf einem leichten Rennrad ohne Gangschaltung (Singelspeed) hat der Motor zwar nicht viel Gewicht anzutreiben, aber dafür ist etwas mehr Kraft nötig die fehlende Gangschaltung auszugleichen.

Nach 2-3 Umdrehungen der Pedale setzt der 600 Watt starke Motor in meinem Testrad kraftvoll und merklich hörbar ein. Ist der Motor nicht auf 25 km/h begrenzt und die richtige Übersetzung verbaut kann er locker 35 km/h und mehr erreichen! Ich war sehr überrascht wie kraftvoll der Motor unterstützt!
Da kann sich fast jeder Radnabenmotor locker verstecken!
Allerdings ist er auch relativ laut, wie man in meinem kurzen Video sehen und hoffentlich auch hören kann

Der Trinkflaschen Akku mit ca. 200 Wh ist bei meinem Test nach knapp 20 km leer.
Allerdings hatte ich bei dieser Testfahrt fast immer die volle Leistung aktiviert. Einstellen kann man diese über den Drehregler an der Oberseite des Trinkflaschen Akku. Geht man es mit mehr Eigenleistung und einer niedrigeren Stufe an, kommt man damit nach Herstellerangaben bis zu 60 km weit.

Fazit:
Der Add-E ist ein durchaus interessanter Motor, der durch sein leichtes Gewicht und die kraftvolle Unterstützung auffällt. Der Akku ist zwar unscheinbar und sieht aus wie eine echte Trinkflasche, ist aber mit 200 Wh nicht unbedingt für längere Vollgastouren gebaut. Will man aber eigentlich eh Radfahren und braucht nur ab und zu eine kleine Unterstützung, ist dieses Antriebskonzept ideal!
Nicht nur weil es relativ leicht ist, sondern auch weil der Motor nur dann am Rad anliegt, wenn er auch benutzt wird. Wird er nicht verwendet, dann gibt es keine Verbindung zum Antriebsstrang und daher auch keine Beeinflussung oder Abnutzung. In diesem Fall hat man ein Fahrrad, das ca. 2 kg schwerer und wie gewohnt bedienbar bleibt.
Wirklich gut gemacht!

Quelle:
Bezug über Vertical World in Wien
Hersteller Seite
Link zum Interview mit dem Erfinder von Add-e

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Elektroautos und der IG-L Hunderter – Schildbürgerstreich ?

Heute lese ich auf Futurezone, dass der Verfassungsgerichtshof bestätigt hat, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft auch für Elektroautos gelten!

2017-04-06 iglDas ist meiner Meinung nach der größte Schildbürgerstreich des Jahres, denn die Argumentation ist nicht nur lächerlich, sondern beweist auch, dass durch den Boom der Elektroautos gewisse schwach durchdachte Regelungen nun bald nicht mehr durchgesetzt werden können.
Schon 2011 gab es so eine Geschichte. Damals versuchte man noch zu argumentieren dass auch Elektroautos durch ihren Reifenabrieb Schadstoffe “ausstoßen”.
Jetzt ist die Begründung, dass es in diesen 100er Zonen dann zur Verwirrung wegen unterschiedlicher Geschwindigkeiten kommt.
Das klingt schon sehr danach als suche man verzweifelt nach einer Argumentation! Denn auf einer dreispurigen Autobahn werden IMMER unterschiedliche Geschwindigkeiten gefahren, dafür gibt es ja auch mehrere Fahrspuren.

2017-04-06 grüne TaferlnEs wird also Zeit endlich zu akzeptieren, dass Elektrofahrzeuge, von gewissen Regeln die bisher “für Alle” gegolten haben einfach auszunehmen sind. Oder man überlegt sich angepasste Gesetzte, damit solche lächerlichen Argumentationen nicht mehr nötig sind.

Eine eindeutige Kennzeichnung von Elektroautos ist ja sein 3.April 2017 mit den grünen Kennzeichen möglich! Also könnte man sie auf der Autobahn durchaus unterscheiden 😉

Quelle: Futurzone.at
grüne Kennzeichen: Nachrichten.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

ZERO DS – Elektromotorrad mit Biss

2017-04-05 Zero WEBAls ich heute auf einen Kurzbesuch bei Vertical im Arsenal vorbeischaute, staunte ich nicht schlecht! Der ganze Verkaufsraum ist voll mit geilen Motorrädern. Und ALLE sind elektrisch angetrieben!

”Echte” Motorradfahrer für Elektromobilität zu begeistern ist sicher nicht leicht. Da geht es oft um Drehmoment, Beschleunigung und Sound.
Letzteren hat die Zero DS gar nicht. Nahezu geräuschlos beschleunigt das Motorrad während meiner Probefahrt.
Dafür kann sie bei der Beschleunigung und Drehmoment ohne Probleme bei der Oberklasse mithalten. Und das Ganze ohne schalten zu müssen!
Wirklich beeindruckend, wie das Ding abgeht. Selbst im Eco Modus kann man damit ca. 80% der PKW, die einem in der Stadt so begegnen ohne Probleme abstauben. Schaltet man dann in den Powermodus2017-04-05 Zero DS, erhöht sich der Prozentsatz meiner Meinung nach auf über 95%!
Dabei ist die Zero DS noch nicht das schnellste Motorrad aus der Zero Familie.
Die Zero DS macht wirklich Lust auf mehr und der Dauergrinser im Gesicht verschwindet nur sehr langsam wieder 😉
Ich ertappe mich bei der Testfahrt schon auf der Auffahrtspur zur Autobahn, als ich merke, dass ich eigentlich schon weit mehr als 30 Minuten unterwegs bin und gar keine Autobahnvignette habe!
Dieses Motorrad hat Potential für einen längeren Praxistest, mal sehen ob ich das hinbekomme…….

Fazit der kurzen Begegnung:
GEIL!!! Leider ist es der Preis auch denn die Zero DS beginnt bei ca. € 16.000 und das ist noch nicht die teuerste 😉
Wer mehr über dieses Motorrad wissen möchte: www.zeromotorcycles.com.
Oder ihr macht es wie ich und kommt zu Vertical auf eine Probefahrt

Kategorie: Elektrofahrzeuge