Kategorie Elektrofahrzeuge

Hier gibt es alles über Fahrzeuge zu lesen, die zum Teil oder ausschließlich elektrisch angetrieben werden.
Fahrräder, Roller, Motorräder und Autos. Viele dieser Fahrzeuge habe ich persönlich getestet!

Bafang – das neue Display DPC-10

2017-05-29 c963Als ich den Bafang 8Fun im September 2015 bekam, war das C-963 das aktuelle Display (linkes Bild). Mich hat bei diesem immer gestört dass man nicht die Geschwindigkeit und den Tageskilometer auf einem Blick haben konnte. Stattdessen wurde die gerade am Motor verbrauchte Leistung angezeigt. Nicht uninteressant, aber nach 2 Jahren nicht mehr wirklich spannend!

Nachdem mein Utopia unlängst 10.000 km am Tacho hatte, war die Gelegenheit günstig ein neues Display (Tacho) anzuschaffen.

Nun fahre ich seit ca. 2 Wochen mit dem neuen Display DPC-10 von Bafang (Bild rechts).  Leistung kann ich nun nicht mehr abrufen, dafür habe ich endlich die gefahrenen Kilometer und die Geschwindigkeit im Blick ohne rumdrücken zu müssen. Das Display hat noch einige andere Vorteile.2017-05-29_Bafang neuer Tacho

  • Display kann mittig zentriert montiert werden
  • Anzeige ist sehr groß und daher gut ablesbar
  • automatische Beleuchtung
  • USB Anschluss zum Laden von Smartphones
  • Bedienungselement extra am Lenker
  • detailliertere Batterieanzeige

Handy Laden
Der USB Ladeanschluss am Display funktioniert nur, wenn man beim Einschalten des Displays das Smartphone schon angeschlossen hat. Leider kann das Display nur 500mA Strom abgeben, was für die meisten Smartphones leider gerade mal zur Ladeerhaltung reicht, wenn das Display eingeschaltet ist ;-( Das ist sehr schade, entspricht aber den technischen Spezifikationen von USB 2.0

automatisches Licht
Die automatische Beleuchtung ist wirklich sehr praktisch und kann in den Einstellungen des Displays individuell konfiguriert werden. Ein gutes Video wie man das Display konfigurieren kann, gibt es auf Youtube zu sehen.

Fazit:
Wenn ihr ein großes, gut ablesbares Display für den Bafang Motor sucht, seid ihr mit dem DPC-10 gut beraten. Das Laden des Smartphones mit diesem geringen Strom ist für mich kein Kaufkriterium, denn das kann jede PowerBank besser! Das Zurücksetzen des Tageskilometer ist etwas aufwendig, aber sonst kann ich das Display empfehlen. Bei Backwind.at könnt ihr das Display nicht nur kaufen, sondern bekommt es auch gleich perfekt montiert und eingestellt

Videovorstellung DPC-10 auf Youtube

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Utopia Phönix 10.000 km ….

20170514_Tacho_10000Vor knapp 5 Jahren habe ich mein Utopia Phönix gebraucht gekauft. Heute hat mein Utopia Phönix Sesselrad ein rundes Jubiläum! Am Tacho stehen 10.000 km !!
Ich kann zwar nicht genau sagen wie viele Kilometer mein Utopia schon hatte, als ich es als Vorführmodell bekam. Ich vermute sogar ich habe damals den Tacho zurückgesetzt.
Aber ich weiß dass ich es mit ALLEN Sunstar Motoren mindestens 3500 km und mit dem Bafang 8fun mindestens 4000km gefahren bin. Das ist schon was 😉
Inzwischen hat das tolle Fahrrad von Utopia viele Änderungen und Verbesserungen erfahren.

  • April 2012 wird der erste Elektromotor eingebaut, ein Sunstar S03
  • Juli 2012 die ersten 1000 km, Entfernen des unnötigen Vollkettenschutz
  • August 2012 Erweiterung Handyhalter, Ladegerät über Dynamo, neue Sitzbespannung
  • September 2012 – Erweiterung Fahrradtaschen und Transport Träger für Klickfix
  • April 2013 – neuer Lenker und Luftfederung hinten
  • Mail 2013 – Upgrade auf Sunstar S03+
  • August 2013 – BMX-Dämpfergabel vorne (die beste Erweiterung die ich je eingebaut hab 😉
  • August 2013 – erster Getriebeschaden S03+
  • Juli 2015 – zweiter Getriebeschaden S03+
  • August 2015 – Motortausch Sunstar auf Bafang 8fun

Seit dieser Zeit läuft mein Utopia ohne Probleme. Der Bafang Motor h2017-05-17 Utopiaat inzwischen schon genau so viele Kilometer drauf, wie alle Sunstar Motoren mit mehreren Zahnkränzen zusammen. Er ist also sehr zu empfehlen!
Speziell auch deshalb, weil er mein Utopia Phönix mit knapp 30 kg Leergewicht und mir (knapp 90 kg) nach einer Anpassung der Übersetzung auf knapp 30 km/h beschleunigt, wenn ich ihm etwas helfe. Und das nun schon mehr als 4000 km lang.

Zeit mal danke zu sagen!
Aauch meinem Freund Michael von backwind.at, der nicht müde geworden ist, die vielen Verbesserungen und teilweise auch etwas kranken Ideen in mein Utopia einzubauen!
Danke Michael l!!
Zum “Geburtstag” gibt es heute ein neues Display für den Bafang Motor und neue Bremshebeln mit automatischer Motorabschaltung für die Magura Luise Scheibenbremse.

Ich wünsche mir noch viele 1000 km mit diesem tollen Fahrrad!
Denn auch wenn Utopia dieses tolle Ding inzwischen nicht mehr produziert, es ist die angenehmste Art Radzufahren die ich kenne!!

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Add-e Elektromotor zum Nachrüsten

Heute durfte ich mir von Vertical World ein sehr interessantes Antriebskonzept ausborgen.
Den Add-e Motor, der über eine Antriebsrolle auf das Hinterrad eines Fahrrades wirkt.
Die Montage ist angeblich auch von ungeübten Personen innerhalb von ca. 90 Min durchzuführen.

Technik – Motor
Die DriveUnit ist das Herzstück des Antriebsystems. Äußerlich unscheinbar, sind nur die Reibrolle und der Schwingarm erkennbar, im 2017-05-05 Add_e1Inneren ist modernste Elektronik und Sensorik verbaut. Das eloxierte Aluminium Gehäuse ist dabei gleichermaßen Motoraufhängung als auch “Schnellmontage Schnittstelle”.

  • Gewicht: < 1 kg
  • Abmessungen: 80 x 70 x 70 [mm]
  • Nominalleistung: 250 bzw. 600 [Watt]
  • Geschwindigkeit: 25 bzw. 45 [km/h]

Technik – Akku
2017-05-05 Add_AkkuDer Lithium Polymer Akku inkl. Ladeelektronik ist vollständig im Inneren der Aluminiumtrinkflasche versteckt. Im Boden der Flasche sind die Batteriekontakte eingearbeitet. Zur Leistungsverstellung dient der Trinkflaschenverschluss und erfordert kein weiteres Bedienteil.

  • Gewicht: 1kg
  • Kapazität: 9 Ah
  • Spannung: 25 Volt (Ladeschluss)
  • Reichweite: bis 60km *
  • Ladezeit: ~4h *

Praxis:
Der innovative Motor hat mich sehr überrascht, denn ich habe ihn massiv unterschätzt.
Verbaut auf einem leichten Rennrad ohne Gangschaltung (Singelspeed) hat der Motor zwar nicht viel Gewicht anzutreiben, aber dafür ist etwas mehr Kraft nötig die fehlende Gangschaltung auszugleichen.

Nach 2-3 Umdrehungen der Pedale setzt der 600 Watt starke Motor in meinem Testrad kraftvoll und merklich hörbar ein. Ist der Motor nicht auf 25 km/h begrenzt und die richtige Übersetzung verbaut kann er locker 35 km/h und mehr erreichen! Ich war sehr überrascht wie kraftvoll der Motor unterstützt!
Da kann sich fast jeder Radnabenmotor locker verstecken!
Allerdings ist er auch relativ laut, wie man in meinem kurzen Video sehen und hoffentlich auch hören kann

Der Trinkflaschen Akku mit ca. 200 Wh ist bei meinem Test nach knapp 20 km leer.
Allerdings hatte ich bei dieser Testfahrt fast immer die volle Leistung aktiviert. Einstellen kann man diese über den Drehregler an der Oberseite des Trinkflaschen Akku. Geht man es mit mehr Eigenleistung und einer niedrigeren Stufe an, kommt man damit nach Herstellerangaben bis zu 60 km weit.

Fazit:
Der Add-E ist ein durchaus interessanter Motor, der durch sein leichtes Gewicht und die kraftvolle Unterstützung auffällt. Der Akku ist zwar unscheinbar und sieht aus wie eine echte Trinkflasche, ist aber mit 200 Wh nicht unbedingt für längere Vollgastouren gebaut. Will man aber eigentlich eh Radfahren und braucht nur ab und zu eine kleine Unterstützung, ist dieses Antriebskonzept ideal!
Nicht nur weil es relativ leicht ist, sondern auch weil der Motor nur dann am Rad anliegt, wenn er auch benutzt wird. Wird er nicht verwendet, dann gibt es keine Verbindung zum Antriebsstrang und daher auch keine Beeinflussung oder Abnutzung. In diesem Fall hat man ein Fahrrad, das ca. 2 kg schwerer und wie gewohnt bedienbar bleibt.
Wirklich gut gemacht!

Quelle:
Bezug über Vertical World in Wien
Hersteller Seite
Link zum Interview mit dem Erfinder von Add-e

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Elektroautos und der IG-L Hunderter – Schildbürgerstreich ?

Heute lese ich auf Futurezone, dass der Verfassungsgerichtshof bestätigt hat, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft auch für Elektroautos gelten!

2017-04-06 iglDas ist meiner Meinung nach der größte Schildbürgerstreich des Jahres, denn die Argumentation ist nicht nur lächerlich, sondern beweist auch, dass durch den Boom der Elektroautos gewisse schwach durchdachte Regelungen nun bald nicht mehr durchgesetzt werden können.
Schon 2011 gab es so eine Geschichte. Damals versuchte man noch zu argumentieren dass auch Elektroautos durch ihren Reifenabrieb Schadstoffe “ausstoßen”.
Jetzt ist die Begründung, dass es in diesen 100er Zonen dann zur Verwirrung wegen unterschiedlicher Geschwindigkeiten kommt.
Das klingt schon sehr danach als suche man verzweifelt nach einer Argumentation! Denn auf einer dreispurigen Autobahn werden IMMER unterschiedliche Geschwindigkeiten gefahren, dafür gibt es ja auch mehrere Fahrspuren.

2017-04-06 grüne TaferlnEs wird also Zeit endlich zu akzeptieren, dass Elektrofahrzeuge, von gewissen Regeln die bisher “für Alle” gegolten haben einfach auszunehmen sind. Oder man überlegt sich angepasste Gesetzte, damit solche lächerlichen Argumentationen nicht mehr nötig sind.

Eine eindeutige Kennzeichnung von Elektroautos ist ja sein 3.April 2017 mit den grünen Kennzeichen möglich! Also könnte man sie auf der Autobahn durchaus unterscheiden 😉

Quelle: Futurzone.at
grüne Kennzeichen: Nachrichten.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge

ZERO DS – Elektromotorrad mit Biss

2017-04-05 Zero WEBAls ich heute auf einen Kurzbesuch bei Vertical im Arsenal vorbeischaute, staunte ich nicht schlecht! Der ganze Verkaufsraum ist voll mit geilen Motorrädern. Und ALLE sind elektrisch angetrieben!

”Echte” Motorradfahrer für Elektromobilität zu begeistern ist sicher nicht leicht. Da geht es oft um Drehmoment, Beschleunigung und Sound.
Letzteren hat die Zero DS gar nicht. Nahezu geräuschlos beschleunigt das Motorrad während meiner Probefahrt.
Dafür kann sie bei der Beschleunigung und Drehmoment ohne Probleme bei der Oberklasse mithalten. Und das Ganze ohne schalten zu müssen!
Wirklich beeindruckend, wie das Ding abgeht. Selbst im Eco Modus kann man damit ca. 80% der PKW, die einem in der Stadt so begegnen ohne Probleme abstauben. Schaltet man dann in den Powermodus2017-04-05 Zero DS, erhöht sich der Prozentsatz meiner Meinung nach auf über 95%!
Dabei ist die Zero DS noch nicht das schnellste Motorrad aus der Zero Familie.
Die Zero DS macht wirklich Lust auf mehr und der Dauergrinser im Gesicht verschwindet nur sehr langsam wieder 😉
Ich ertappe mich bei der Testfahrt schon auf der Auffahrtspur zur Autobahn, als ich merke, dass ich eigentlich schon weit mehr als 30 Minuten unterwegs bin und gar keine Autobahnvignette habe!
Dieses Motorrad hat Potential für einen längeren Praxistest, mal sehen ob ich das hinbekomme…….

Fazit der kurzen Begegnung:
GEIL!!! Leider ist es der Preis auch denn die Zero DS beginnt bei ca. € 16.000 und das ist noch nicht die teuerste 😉
Wer mehr über dieses Motorrad wissen möchte: www.zeromotorcycles.com.
Oder ihr macht es wie ich und kommt zu Vertical auf eine Probefahrt

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Bikefestival am Rathausplatz

image

Wie jedes Jahr war ich heuer wieder auf dem Bikefestival  am Rathausplatz.
Dort gibt es nicht nur spektakuläre Stunts auf der großen Rampe zu sehen, sondern auch viele Neuigkeiten der interessantesten Fahrradhersteller.

Diesmal gab es sehr interessante Lastenräder zu sehen und auch Probezufahren. Einige interessante Roller habe ich auch gefunden, mal sehen ob sich daraus einige Testberichte ergeben ….

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Elektroroller – Reichweite und Kosten

Unabhängig von den Anschaffungskosten, werde ich immer wieder die selben Dinge gefragt. Ich habe mal ein paar Antworten zusammengestellt, die ich mit dem Etwow V3.5 “erfahren” habe.

2017-03-17_Reichweite 18km - KleinWie weit kommt man mit einer Ladung:
In meinem Praxistest knapp 20 km. Allerdings ist das sehr stark abhängig vom Gewicht des Fahrers (in meinem Fall ca. 85kg) und der Strecke die man fährt. In meinem Fall habe ich ca. 5% Bergauf und der Rest ist relativ gerade. Damit komme ich in meinem Test auf 18,3 km bis der Roller leer ist. Am Anfang geht die Akkuanzeige relativ schnell auf die Hälfte runter, erholt sich aber dann wieder. Überraschend war, dass ich mit KEINEM Akkustrich noch ca. 2,5 km gefahren bin, bis der Kleine wirklich leer war. Leer bedeutet, dass der Roller merklich an Kraft verliert und dann sollte man ihn auch möglichst abschalten um den Akku zu schonen!

2017-03-17  Stromverbrauch1Wie lange lädt der Roller:
Wenn er komplett leergefahren ist, dann braucht er ca. 2,5 Stunden bis er wieder zu 85% voll ist. Bis zu 100 % dauert dann noch ca. 1 Stunde
Dabei verbraucht er die meiste Zeit 130 Watt und gesamt 0,27 kWh.
Die genaue Ladekurve kann man auf dem Bild rechts gut sehen.

Was kostet eine Vollladung:
Je nach Stromtarif kostet das dann zwischen 5-8 EuroCent für eine Strecke von 20km.
Stromverbrauch ausrechnen: http://www.stromverbrauchinfo.de
Ganz schön günstig, wenn man im Vergleich dazu ein Mofa rechnet, welches auch nicht viel schneller fährt 😉
Noch dazu bin ich mit dem Etwow am Radweg unterwegs und kann ihn in der U-Bahn mitnehmen, das geht mit dem Mofa nicht!

Diese Vergleichswerte sind natürlich in geringer Modifikation auch auf andere vergleichbare Fahrzeuge umzusetzen. Als Nahverkehrslösung für die Stadt mit U-Bahn Unterstützung gibt es derzeit nix besseres ….

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Etwow Version 3.5 – Modellpflege und neue Farben

Seit heute habe ich wieder einen Etwow Roller von Backwind. Michael hat mir diesmal einen brandneuen Etwow der Version 3.5 in rot besorgt. In diesem Modell sind nun alle Erkenntnisse von Etwow und von Michael in einem Fahrzeug vereint.

Serienmäßig dabei:2017-03-16 Etwow

  • Beleuchtung vorne und hinten
  • Bremslicht
  • neue Griffe (etwas dicker als bisher)
  • neue Farben (rot, giftgrün)
  • Lichtautomatik kann nun abgeschaltet werden.

Erweiterung von Backwind:

  • Spritzschutz für Kleidung (vorne und hinten)
    SEHR wichtig, wenn man auch bei Regen mit schöner Kleidung fährt
  • Klickfix Halterung für Klickfix Vario Rack
  • Seitenreflektoren (Fahrradverordnung)

Nach einigen Tests von ungefederten Rollern ist mir eines sofort aufgefallen. Der Etwow fährt sich einfach sensationell weich und angenehm. Ich werde den Neuen nun mal einige Zeit EINfahren und dann mal einen Reichweitentest machen…..

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Elektroroller Micro emicro One nach 10 Tagen Praxis

2017-02-21 emicro_001Nun habe ich den emicro One von Micro (=emicro) seit fast 2 Wochen im Praxistest. Unsere anfänglichen Missverständnisse sind ausgeräumt und ich komme seither gut mit ihm zurecht! Der Kleine hat wieder Erwarten durchaus Potential mir im Praxis Einsatz Freude zu machen!

Bis jetzt habe ich mich immer bevorzugt mit Fahrzeugen bewegt, die keine Kraftanstrengung benötigten. Damit waren auch längeren Strecken (bis 20km) eher akkubedingt begrenzt.
Das ändert sich mit dem eMicro, denn er braucht körperliche Unterstützung beim Fahren!  Längere Strecken , wie 20 km, damit zu fahren, ist anstrengender und braucht merklich mehr Zeit. Daher ist er wirklich nur für die letzten Kilometer gedacht, was auch durch die Akkureichweite von weniger als 15 km vorgegeben ist. Ein etwas anderes Bewegungsprofil erschließt sich also für mich.
Ich fahre wirklich nur die Strecken mit dem Roller, die nicht anders möglich sind.

Bedienung
Die Akkuanzeige mit 4 Leuchtdioden im hinteren Teil des Trittbretts ist die einzige Information, die man bekommt. Über die Kreisförmige glatte Fläche kann die stärke der Unterstützung über einen Steuerungschip eingestellt werden. Mehr Bedienungselemente gibt es nicht. Wird das Hinterrad gedreht, erwacht der Roller zum Leben und beim 1. bis 2. Anschieben setzt die Unterstützung ein. Damit ist gesichert, dass der Kleine nur dann aktiv ist, wenn man ihn auch braucht. Das hat während meines Tests immer zuverlässig funktioniert und es gab nie das Bedürfnis weiterer Bedienelemente. Die Ladebuchse auf der rechten Seite im Trittbrett ist taktisch gut untergebracht und war auch nach einer Fahrt im Regen nicht nassgespritzt.
Der Ladevorgang dauert nur wenige Stunden, wobei ich den Roller in meinem Test nicht leer gefahren habe.

Fahren
Beim Fahren mit dem kleinen Roller muss man sich mit dem automatischen Antriebskonzept etwas anfreunden. Knopf drücken und Losfahren ist mit dem emicro NICHT!. Man muss nicht nur kräftig antauchen, sondern auch in gewisser Regelmäßigkeit, damit der Roller in Bewegung  bleibt. Das ist einerseits manchmal mühsam, allerdings bleibt der Körper in Bewegung, was grundsätzlich ja wünschenswert ist. Hat man den Roller dazu gebracht die Unterstützung zu aktivieren, dann setzt diese auch Kraftvoll ein. Hier sollte man sich langsam an Steigerungsstufen herantasten, sonst wird man, wie ich beim ersten Mal möglicherweise überrascht …

2017-02-21 emicro_front_001Die kleinen Räder und die fehlende Federung machen wirklich nur auf ebenem Untergrund Spaß. Selbst etwas mehr Streusplitt sorgt schon dafür, dass der automatische Antrieb unmotiviert schwach wird. Das ist auch gut so, denn auf unebenem Untergrund will man mit diesem Roller nicht schnell fahren! Auf gerader Strecke, wie dem Radweg von Simmering nach Schwechat, bin ich aber durchaus auch mal länger mit 20 km/h unterwegs. Das sorgt nicht nur für ausreichend Bewegung meines Körpers, sondern ist auf längere Zeit durchaus schweißtreibend. Steht man zu weit hinten am Brett und tritt kräftig an, kann es passieren, dass der Kleine das Vorderrad kurz entlastet und dann seitlich ein wenig versetzt. Ist auch klar, denn der Motor ist im Hinterrad und der Akku unter dem Trittbrett. Man gewöhnt sich aber schnell daran weit vorne zu stehen.

Bei schnellerer Fahrt ist der Roller durch den kurzen Radstand merklich unruhiger als mein Vergleichsfahrzeug eTwow. Nicht besorgniserregend, aber erwähnenswert. Der Wendekreis ist dafür vorbildlich, denn der Lenker kann komplett um 360 Grad gedreht werden, da es vorne weder Kabeln noch Antrieb gibt.

Bremsen
Das Bremsen ist sehr einfach. Man tritt leicht auf den hinteren Kotflügel und es setzt eine merkliche Rekuperation ein. Soweit so perfekt! Das Ausrollen aus der Fahrt, wie es mit anderen Fahrzeugen möglich ist, gestaltet sich mit dem dem Roller etwas kniffelig. Denn er versucht möglichst optimal auch den Auslauf elektrisch zu unterstützen. Somit kann es durchaus sein, dass er kurz vor dem Stillstand noch mal eine kleine Beschleunigung durchführt. Speziell vor engeren Kurven langsamer werden ist somit nicht immer einfach. Ist man in Fahrt und es kommt eine Situation in Sichtweite wo man vielleicht bremsen muss, sollte man damit rechnen und jedenfalls schon den Fuß auf der Bremse haben!
Hat man diese Grundregel verinnerlicht, kommt man mit dem emicro ganz gut zurecht.

Beladung
Ich habe ja auf meinen Testfahrzeugen immer eine Klickfix Halterung drauf. Der emicro One ist dafür nicht geeignet, denn der gesamte Roller hat nur 7,5 kg und der Lenker ist daher nicht für die Montage von Gepäck geeignet! Ich habe gerade mal ein kleines LED Licht und eine Klingel montiert. Alles was man transportieren will,  sollte also in einen Rucksack und nicht in irgendwelche Taschen, die am Lenker baumeln…

wo fährt man damit?
Mit dem emicro wird man eher auf dem Gehsteig fahren müssen, denn die Entfaltung der Geschwindigkeit überschreitet die 20 kn/h Grenze eher selten! Auf der Straße macht er keinen Spaß und durch das dauernde anschieben wird man sich dort auch keine Freunde machen. Deshalb erwische ich mich oft instinktiv den Gehsteig zu bevorzugen. Schiebt man kräftig an, muss man allerdings gut auf Häusereingänge aufpassen, sonst ist mit fast 20 km/h Ärger vorprogrammiert Zwinkerndes Smiley
Am liebsten war mir für den eMicro ein gut asphaltierter Radweg, dort ist man mit dem Fahrzeug gut aufgehoben.
In den Öffis ist der Kleine wesentlich besser zu verstauen als der E-Twow, das ist sehr praktisch. Auch dass er wesentlich leichter ist, merkt man jedes Mal wenn man irgendwo aus oder einsteigt. Strecken bis maximal 5km sind mit dem emicro durchaus ok, aber nur wenn es eben ist. Alles was darüber ist wünsche ich mir ein anderes Fahrzeug.

Fazit
Der eMicro ist mit 7,5 kg Gewicht der leichteste elektrisch angetriebene Roller, den ich bisher fahren durfte. Auf ebenem Untergrund fährt er sich toll. Wenn man sich ein wenig mit dem Antriebskonzept befasst, kommt man auch zu sehr brauchbare Unterstützung durch den Elektromotor. Das klappt selbst bei Steigungen, aber nur wenn man auch kräftig mithilft. Das Fahrverhalten ist ähnlich wie bei allen Rollern mit kleinen Rädern und kurzem Radstand. Im Vergleich zum Referenz Roller E-Twow fährt er sich etwas nervöser und wesentlich härter. Als Fahrzeug für die letzte Meile durch sein Gewicht die optimale Lösung für Leute, die sich gerne auch etwas bewegen möchten. Ich habe im Zuge meines Tests beschlossen, dass ich lieber mit weniger körperlicher Anstrengung unterwegs sein werde und deshalb suche ich mir als Nächstes wieder ein Testfahrzeug das auf Knopfdruck fährt.
Bis dahin hab ich noch etwas Spaß mit dem Kleinen emicro auf meiner letzten Meile Zwinkerndes Smiley

Der Preis  für den Kleinen ist angemessen, denn man bekommt mit dem eMicro One ein gut verarbeitetes und technisch durchaus ausgereiftes Fahrzeug. Wer jetzt Lust bekommen hat, den Roller gibt es bei Scootervienna.at zu kaufen und auch probezufahren.

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emicro one–Elektroroller von Micro

Heute habe ich von ScooterVienna den ersten Elektroroller von Micro zum testen bekommen, den emicro one.

Die Infos auf der Webseite von Micro lesen sich vollmundig:
WILLKOMMEN IN DER ZUKUNFT DER WELTWEIT ERSTE ELEKTROSCOOTER MIT MOTION-CONTROL!
Motion-Control ist eine kleine Sensation in der Welt der Motorensteuerung. Der Motor unterstützt den Fahrer bei jedem Abstoßen am Boden mit elektrischer Energie, ähnlich wie die Tretunterstützung beim E-Bike. Dabei erreicht das emicro bis zu 25 km/h und meistert auch jede Steigung mühelos. Der kompakte und
leistungsstarke Motor ist im Hinterrad verbaut und der Lithium-Ionen Akku befindet sich im Trittbrett des Scooters.
Dieser liefert während 10 – 15 Kilometern Energie und ist mit 82 Wattstunden genau so groß, dass er noch problemlos im Flugzeug transportiert werden kann…..

2017-02-21 emicro_front_001Technische Daten:
Tragkraft: 100kg
Rollen: 120mm Hartgummi PU
Lenkerhöhe: 73 cm / 96 cm
Gewicht: 7,5 kg
Motor: BLDC 250W / 500W
Akku: Lithium Ionen mit 82Wh
Geschwindigkeit: max. 25 km/h
Reichweite: 10 – 15 km

Den kleinen Micro E-Roller gibt es schon seit zwei Jahren. Da ich nicht aus der Roller Fraktion komme, sondern eher auf Fahrzeuge mit Gasgriff stehe, hatte ich den E-Micro bis heute noch nicht auf meinem Fokus. Nun ist gerade Zeit und Lust aufgekommen was, für mich Neues zu testen.
 
Kleine Roller hat nur 7,5 kg und ist damit ein absolutes Leichtgewicht! Er hat für den Fahrbetrieb keine Bedienelemente und wird automatisch aktiviert, sobald sich das Hinterrad dreht.
Ab diesem Zeitpunkt gibt er zu jedem Rollerstoß, den der Fahrer macht bis zu 500 Watt Energie dazu, je nachdem wie stark angetreten wird.  
Eingebaute Sensoren erkennen angeblich welches Fahrmanöver der Fahrer machen will und ergänzt dieses auch durch angemessene Elektrounterstützung. Mein erster Versuch das auszuprobieren kostet mich eine Wrangler Jeans und 1/8l kolloidales Silber für mein Knie Zwinkerndes Smiley Ich fürchte den Befehl für das Fahrmanöver “langsamer fahren” muss ich dem emicro One noch etwas präziser übermitteln…

Nach einige Kilometern kann ich zwar immer noch nicht langsamer fahren, ohne die Rollerbremse zu betätigen, aber schnell fahren geht schon sehr gut. Je heftiger ist anstoße, desto schneller wird der Roller. Auf den ersten 3 km komme ich schon auf eine maximal Geschwindigkeit von 18 km/h (GPS-Messung). Wobei das noch nicht die Endgeschwindigkeit des Rollers ist, aber vorerst mal meine Eigene…
Beim Tritt auf die Rollerbremse setzt auch eine gut wirkende Rekuperation ein.

erstes Fazit:
Für Leute die bis jetzt mit einem Roller OHNE  Elektro gefahren sind, ist der Micro ein durchaus interessanter Wegbegleiter, da sich am sogenannten “antauchen” beim Rollerfahren grundsätzlich nichts ändert, nur die Kraft wird durchaus kraftvoll elektrisch “verlängert”.
Wie gut ich mit dieser Verlängerung zurecht komme, werde ich in den nächsten Tagen herausfinden….

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Radfahren im Tiefschnee – ja das geht!

20170201_Fatbike im Schnee_095239Als ich gestern meinen E-Twow zu Backwind.at zurückbrachte, hatte Michael ein neues FatBike in der Werkstatt stehen. Nicht mal im Winter gibt er eine Ruhe der Michael Zwinkerndes Smiley

Da ich etwas Zeit hatte, schlug ich eine kurze Ausfahrt vor. Lange musste ich Michael nicht überreden eine Ausfahrt in den Tiefschnee zu machen.20170201_Fatbike im Schnee_095918
Das Bike hat einen extrastarken Bafang Tretlagermotor mit 1800 Watt Spitzenleistung, der bis zu 130 Nm Drehmoment hat!
Der Akku hat 48 Volt und leistet ca. 520 Wh. Zwar perfekt, aber nix für die Straße, also auf zu unserem Testgelände Zwinkerndes Smiley

20170201_Fatbike im Schnee_101227Tiefschneefahren ist für das Fatbike kein Problem. Alles was niedriger ist wie das Tretlager, geht locker. Auch Schneehaufen bis zu 1/2 Meter schafft das Bike ohne Probleme! Die Kraft wird so heftig auf das Hinterrad übertragen, dass das kleinste Kranzerl am Hinterrad schon einige Zähne eingebüßt hat.

Ich würde wirklich gerne mal probieren ob man damit eine Schipiste rauffahren kann, ich glaube das würde auch klappen. Dieses Fatbike ist der absolute Spaß Bringer im Schnee und nach 45 Min ist der Akku bereits halb leer. Na ja, wir haben dem Bike auch nix geschenkt, wie man an der Kleindung und dem Material sehen kann ……

Wer Details sehen will, hier in diesem Youtube Video!

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

E-Twow Roller retour

20170120_09 E-Twow Fahrt bei minus 11 Grad 5723Heute habe ich nach langem Testfahren den alten E-Twow wieder zurück zu Backwind gebracht.

Es macht zwar auch im Winter sehr viel Spaß mit dem Ding unterwegs zu sein, auch bei minus 11 Grad (siehe Foto). Aber man muss sich halt immer sehr gut anziehen!
Es ist wieder mal Zeit für eine kurze Pause und etwas mehr Bewegung, da ich merke dass der Roller dafür sorgt, kaum mehr zu Fuß zu gehen Zwinkerndes Smiley20170120_09 E-Twow Fahrt bei minus 11 Grad 5529

Michael von backwind hat mir schon eine besondere Überraschung für das kommende Frühjahr angekündigt. Ich weiß nur dass es ein Roller ist, mehr noch nicht. Bin schon sehr gespannt.
Bis dahin heißt es jetzt mal wieder “i am walking, yes indead …..”

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Ecorocket die Elektrorakete 2. Begegnung

Heuer im Mai habe ich dieses innovative Elektromotorrad schon mal kurz probegefahren.
2016-11-01_EcorocketIch war von dem Fahrzeug begeistert und Stefan Huber hat mich damals eingeladen seine Erfindung mal Abseits der Straße  mit voller Leistung zu testen.
Heute war es soweit. Ich besuchte Stefan in Wels und wir machten eine Ausfahrt auf privaten Wegen und im Gelände.

Wir hatten nicht nur ein hervorragendes Wetter, sondern auch sehr interessante Strecken weit weg von Straßen und Autos.
Der Antrieb mit 4000 Watt ist sehr kraftvoll, aber durch die gut abgestimmte Elektronik ist das Fahrzeug jederzeit gut beherrschbar.

Der Motor ist direkt in der Radnabe integriert und wird mit einem Drehgriff am Lenker aktiviert. Das Fahrzeug braucht eigentlich keine Pedale, aber so sieht es mehr wie ein Fahrrad aus. Der Akku sitzt in der Mitte in einer Box zwischen den Beinen, relativ weit oben. Das macht während der Fahrt manchmal Lust auf einen tieferen Schwerpunkt, für Offroad Fahrten ist es aber sehr wichtig unter dem Fahrzeug viel Bodenfreiheit zu haben. Denn alles was mit dem Vorderrad geschafft werden kann ist auch für das restliche Rad kein Hindernis. In meinem Offroad Test gab es nicht viel was mich aufhalten konnte, außer vielleicht meine Gedanken Zwinkerndes Smiley Alle Komponenten sind vom Feinsten! Hydraulische Doppelkolben Scheibenbremsen, hochwertige Gabel und auch die Federung ist hervorragend. Man fühlt sich fast wie auf einem fliegenden Teppich, nur mit viel Power!
Ich fahre heute über Gelände welches ich mit einem normalem Fahrrad niemals in der Geschwindigkeit befahren würde. Fast spielerisch meistert Ecorocket sogar ein abgemähtes Maisfeld.

2016-11-01_Ecorocket_135939Die Leistung des Akkus ist variabel und kann je nach gewünschter Reichweite konfiguriert werden. Stefan erzählt mir, dass er bis zu 200km Reichweite in den Kasten zwischen den Knien reinkonfigurieren kann.

Ecorocket macht wirklich viel Spaß und der Nachmittag vergeht so schnell, dass wir es kaum glauben. Nach ca. 25 km Fahrt spüre ich meine Knie schon recht stark, da die Pedale für Personen meiner Größe sehr weit oben sind. Dadurch sind die Knie relativ stark angewinkelt. Ich wünschte mir eine Ecorocket als Sesselrad Konfiguration, habe das allerdings nur leise ausgesprochen, denn Stefan hatte durchaus schon realistische Ideen dazu ….

Fazit:
Ecorocket mach viel Spaß, hat aber leider derzeit (noch) keine Straßen Zulassung!
Von der Leistung her fällt es eher in die 125 Motorrad Klasse und müsste ein Motorradkennzeichen haben. Um es als Fahrrad für die Straße zuzulassen müsste der 4000W Motor gegen einen mit maximal 600W ersetzt und auf 25 km/h begrenzt werden.
Für Stefan Huber ist es gut so wie er es erfunden hat, und das finde ich auch.
Denn die Ecorocket macht sehr viel Spaß, auch wenn sie nicht in das Regelwerk unserer Gesellschaft passt….
Wer mal Lust hat auf so einer elektrischen Rakete zu sitzen, hier die Webseite

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Cabriovelo – das ideale Fortbewegungsmittel für den Herbst?

Cabriovelo – das ideale Fortbewegungsmittel für den Herbst!
Es kann offen gefahren werden und auch geschlossen.2016-08-30 cabriovelo-convertible-velomobile-8

Das Fahrzeug wird gerade auf Indiegogo finanziert, ab ca. 4000,- ist man dabei…

Ich würd das Ding gerne mal probefahren. Für den Wiener Stadtverkehr ist es aber eher nicht geeignet, da viele Radwege zu schmal für das Cabriovelo sind. Da müsste man schon auf der Straße damit fahren, schade ;-(

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

UNU der praktische Elektroroller für die Stadt

20160808_172829_BlogGestern durfte ich einen Elektroroller der Firma Unumotors kurz Probe fahren. Der kleine nur ca. 70kg leichte Roller kann mit 1-2 ca. 8 kg schweren Akkus bestückt werden und kommt dann pro Akku etwa 50 km weit.
Das Praktische an diesem Fahrzeug ist, dass man die Akkus rausnehmen und so unabhängig vom Platz des Rollers aufladen kann. Ideal für alle, die keine eigene Garage haben.

Die Probefahrt mit dem 2000W starken Modell war nett. Der Kleine beschleunigt ganz ordentlich obwohl es nicht das stärkste Modell von Unu ist.
Bei meinem kurzen Test ist mir aufgefallen, dass der Roller wirklich nur die notwendigste technische Ausrüstung hat. Keine unnötigen Features, dadurch sehr einfach und übersichtlich zu bedienen. Dadurch ist er auch ab ca. € 1600,- (1000W Modell) zu haben, ein echter Kampfpreis!

Der kleine Roller macht Lust auf einen längeren Praxistest, mal sehen ob’s klappt…..

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Kleefer – Praxistest

Yoom.at hat mir den kleinen Roller für ca. 1 Woche zum Praxistest überlassen und so fahre ich gleich zwei mal damit von Daheim, die ca. 12 km in die Firma. Der 36V Motor des Kleefer ist extrem leise und fährt sich auf ebenem Untergrund ausgesprochen angenehm! Er beschleunigt zügig aber nicht übertrieben bis ca. 25 km/h und fährt auch leichte Steigungen sehr kraftvoll hoch.
Anfangs musste ich mich etwas umgewöhnen, denn die Lenkung reagiert sehr akkurat. Nach einigen Kilometern Eingewöhnung beginnt es Spaß zu machen. Nicht jedermanns Sache, aber ich mag es, wenn ein Fahrzeug meine Befehle ohne Verzögerung umsetzt!

2016-07-20_Kleefer hinten_thumbWird der Boden länger uneben, dann braucht der Kleefer etwas mehr Aufmerksamkeit, denn die direkte Lenkung und der kurze Radstand sorgen für ein unruhiges Fahrgefühl. Das macht sich weniger bei kurzen Unebenheiten bemerkbar, sondern eher auf längeren unebenen Wegstücken.
Das luftgefüllte Hinterrad sorgt zwar für weniger Erschütterung , aber möglicherweise auch für unruhige Fahrgefühl wenn es mal länger uneben wird. Die eher starre Bauweise des Rollers hat natürlich nicht nur Vorteile…
Aber für solche Strecken ist kein Roller gedacht Zwinkerndes Smiley

Die angegebene Reichweite von 15km schafft der Kleefer sicher, denn nach 12km habe ich noch 2016-07-22_Kleefer Displayeinen Strich auf der Anzeige. Diese ist einfach und kann sowohl den Akkustand, als auch die gefahrenen Kilometer des “Trip” und Gesamtkilometer anzeigen. Startet man den Roller ist er vorerst mal auf 6 km/h limitiert und kann mit einem Knopfdruck auf Fullspeed umgeschaltet werden. Das fördert zwar die Sicherheit, ist aber auf Dauer etwas lästig. Unbeabsichtigt starten kann man den Roller dichn, denn der Gasgriff zeigt erst Wirkung, wenn sich die Räder drehen. Die Trip Anzeige stellt sich jedes Mal auf “0”, wenn der Roller abgeschaltet wird. Nicht sehr sinnvoll, denn eine Tagestour kann man damit nicht aufzeichnen ohne den Kleefer dauernd eingeschaltet zu lassen.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich mit dem kleineren 2016-07-20_Kleefer U-BahnRoller viel weniger im Weg bals mit dem E-Twow.
Denn dort lässt sich der Kleefer unter den Sitz schieben, ohne beim dahinter sitzenden Passagier auf die Füße zu fahren.
Auch in der Kinderwagen Bucht der U-Bahn ragt er nicht über die Begrenzung hinaus. Daher kann  man sich auch dort relativ Platzsparend aus dem Weg stellen. Der E-Twow steht im Vergleich dazu in diesem Bereich ca. 10 cm in den Durchgang hinein. Dadurch fallen immer wieder einige blinde “Lemminge” über das Hinterrad drüber.

Viel Transportieren kann man mit dem Kleefer nicht! Da er keine genormte Lenkstange hat, passen keine Erweiterungen von Drittanbietern (wie z.B. Klickfix). Einen kleinen Einkauf, muss man also über die Lenkstange hängen, alles Andere kann nur am Körper z.B. in einem Rucksack getragen werden.
Die Lenkstange ist nicht höhenverstellbar.  Beim Fahren hätte ich das gar nicht bemerkt, aber in den Öffis fällt es auf, wenn man sitzt und den Roller zwischen den Füßen hat.
Die eingebaute Beleuchtung, muss als homöopathisch bezeichnet werden. Hier ist noch Verbesserungspotential vorhanden, denn die drei blauen LEDs sind maximal ein Partygag, aber kein Licht. Dafür kann sie praktisch über eine Taste am Lenker aktiviert werden. Von Yoom.at habe ich erfahren, dass hier schon eine verbesserte Version in Aussicht gestellt wurde, die dann sogar ein Rücklicht hat. Wir bleiben gespannt …

FAZIT des Vergleichs:
Der Kleefer hat durchaus Potential. Er ist kleiner, leiser und macht einen etwas robusteren Eindruck als der E-Twow ohne wesentliche Einschränkungen zu haben.
Solange die Strecke eben ist fährt er sich gut. Je unwegsamer der Untergrund wird, desto eher wünsche ich mir wieder auf einem E-Twow zu stehen.  Katzenkopfpflaster, wie im 1.Bezirk um den Stephansplatz herum mag er gar nicht.
2016-07-22 Vergleich RollerDer abnehmbare Akku mit Smartphone Ladenschluss gefällt mir sehr gut. Besonders praktisch wenn der Roller im Keller oder Fahrradraum abgestellt werden muss! Der leise kräftige Motor macht ebenfalls viel Freunde. Mit Knapp über 10 kg (inkl. Akku) ist er gerade mal 30dag leichter wie der E-Twow.
Der durchdachte Klappmechanismus und der kleine aber robuste Ständer machen in der Praxis viel Freude und ergänzen den Kleefer zu einem gut abgestimmten Angebot!
Ich würde ihn am ehesten deshalb kaufen, weil er merklich kürzer ist und so in den Öffis viel weniger auffällt! Der Fahrkomfort ist allerdings beim E-Twow besser…

Danke YOOM.at für die Testwoche ….
Dort gibts den Kleefer auch um ca. 1100,- zu kaufen

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Kleefer – kleiner Roller mit viel Potential

Ich teste viele Elektrofahrzeuge. Manchmal kurz, manche auch länger.  Für einen Praxistest wähle ich natürlich bevorzugt Fahrzeuge die für mich Potential haben sie zu kaufen.
Der Kleefer Elektrotroller, den ich von Yoom zum Testen angeboten bekam, ist so ein Fahrzeug.
Da ich oft mit dem E-Twow unterwegs bin liegt also ein Vergleich nahe. Dabei geht es nicht um besser oder schlechter, sondern um die Unterschiede, die eventuell als Kaufkriterium für den Kleefer dienen.

Was unterscheidet den kleinen Kleefer vom E-Twow Roller ?
Er ist insgesamt merklich kürzer! Das macht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln Sinn !
Denn je weniger Platz man in den Öffis braucht, desto flexibler kann man sich hinsetzen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Durch das kürzere Fahrgestell und die fehlende Federung fährt sich der Roller merklich “knackiger”. Fahrmanöver werden direkter umgesetzt. Man muss sich am Anfang etwas daran gewöhnen, aber danach macht er durchaus Freude.

Gebremst wird mir einer Handbremse die zuerst die Rekuperation aktiviert und dann bei stärkerem Zug eine Trommelbremse im Luft gefüllten Hinterrad auslöst.
Bei der ersten Bremsung war ich fast etwas überrascht von der guten Bremswirkung, das gefällt mir sehr.

20160720_Kleefer AkkuanschlußDer abnehmbare Wechselakku (209 Wh) hat den Vorteil, dass man zum Laden nicht den ganzen Roller mitnehmen muss. Ich habe damit kein Problem, aber es gibt durchaus Einsatzgebiete wo der Roller im Keller oder im Fahrradraum abgestellt werden muss.
Dann ist es praktisch wenn man den Akku zum Laden abnehmen kann. Dieser kann, wenn er am Roller montiert ist auch abgesperrt werden. Durch die zweistrebige Lenkerkonstruktion, lässt sich der Kleefer auch gut mit einem Fahrradschloß irgendwo anhängen. 
Beim Verriegeln des Akkus muss man aufpassen, dass der Haltestift im Mechanismus gut eingeschnappt ist, sonst fällt einem der Akku beim Losfahren auf die Füße!

Toll ist, dass der Akku am unteren Ende einen USB Ausgang hat, mit dem man ein Smartphone oder jedes beliebige USB Gerät aufladen kann. Somit dient der Akku im Urlaub gleich als Powerpack. Mein Samsung Galaxy lädt der Akku mit etwas über 1A Strom, das ist ganz ordentlich!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Ein Alleinstellungsmerkmal des Kleefer ist der halbautomatische Klappmechanismus. Tippt man mit der Fußspitze auf den Auslösemechanismus, dann zieht eine Feder die Bodenplatte des Rollers nach oben und der Kleine ist zusammengeklappt. Drückt man die Bodenplatte leicht vom zusammengeklappten Roller weg, dann lässt die Feder die Bodenplatte wieder nach unten los und der Mechanismus verriegelt automatisch für den Fahrbetrieb. Das ist sehr praktisch, denn man muss nicht nicht mehr bücken um den Roller zusammenzuklappen.

Ich habe ein kleines Youtube Video gemacht, damit ihr euch das vorstellen könnt. Auf Youtube findet ihr natürlich auch ein ImageVideo von Kleefer, wo man es auch sieht. Den Vorgang selbst sollte man etwas üben, dann sieht es durchaus cool aus Zwinkerndes Smiley
Parken kann man den Roller mit dem links an der Bodenplatte montierten Ständer. Dieser ist robust genug um den Roller in jeder Situation sicher abzustellen.

Ich freue mich nun schon auf eine ganze Woche mit dem Kleefer im Praxistest ….

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NineBot Mini Pro – Fazit nach einer Woche

Der kleine Baby Segway von Ninebot hat mich überrascht. Er fährt sich sehr stimmig und in der Woche wo wir gemeinsam unterwegs waren, hat er viel Spaß gemacht.
2016-07-13_Ninebot PraterDer Ninebot Mini Pro vereint die geringe Baugröße und das leichte Gewicht eines Hoverboard mit dem stabilen Fahrverhalten auf unebenem Untergrund.
Natürlich kann er nicht mit einem Segway mithalten, aber das Fahrverhalten ist dem sehr ähnlich.
Die Lenkbewegungen werden etwas akkurater umgesetzt und der Kleine balanciert von alleine weiter wenn man absteigt. Dieser Umstand ist sehr praktisch, wenn man irgendwo warten muss und nicht auf dem Fahrzeug steht. Zieht man ihn in dieser Einstellung hinter sich nach, folgt er brav, wie ein kleiner Hund.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist er aufgrund seiner Handlichkeit etwas besser zu verstauen als der E-Twow Roller, da er wesentlich kürzer ist. Obwohl der Ninebot um 2 kg schwerer ist, kann man ihn leichter irgendwo verstauen ohne im Weg zu sein.

2016-07-11 NineBot ÖffiToll finde ich die Ausstattung mit dem kraftvollen Motor, der jede Steigung meiner Testwoche mitgemacht hat. Selbst gegen die gestrigen Windböen hat er sich erfolgreich gestemmt. Auch bei Regen macht er einen stabilen und sicheren Eindruck.
Die Beleuchtung vorne kann man durchaus als Fahrlicht im Dunkeln verwenden. Auch hinten ist er mit Blinker und Bremslicht gut ausgerüstet.

Da der NineBot Mini auch ohne Fahrer selbst balanciert, kann man ihn über die Smartphone App fernsteuern. Ist zwar in der Praxis eher Sinn Frei, aber durchaus lustig! Die App zeichnet auch alle Wegstrecken auf und “lügt” die Geschwindigkeit vor. Der Ninebot soll 18 km/h schnell sein, aber mehrere Messungen (GPS und Radar) zeigen an dass es in Wirklichkeit nur 15 km/h sind.
Das ist für mich auch der Hauptgrund ihn eher als Fun Fahrzeug zu sehen und nicht als Stadtverkehrsmittel. Denn schnell vorwärtskommen kann man mit ihm nicht.
Hier ein kurzer Videoclip wie der NineBot so fährt

Fazit:
Funfahrzeug mit Spaß Faktor und beschränkter Praxistauglichkeit für Strecken wo man es nicht eilig hat. Gute Fahrstabilität durch relativ große Luftreifen.
Danke Johann von Xrent.at für das Testfahrzeug!

Bezugsquelle: Xrent.at
oder Amazon (affiliate Link)

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NineBot Mini Pro – Tag2 – die ersten Kilometer

Heute früh wage ich mit dem NineBot Pro eine kleine Einkaufstour von ca. 3km. Einfach nur um zu testen ob ich überhaupt Lust bekomme, mit dem kleinen Roller auch länger unterwegs zu sein.
Als ich zurückkomme steht eines fest, JA ich will Zwinkerndes Smiley

Somit kommt mein Fotorucksack zum Einsatz, denn auf dem NineBot kann man nichts transportieren, was nicht am Körper des Fahrers befestigt ist. Ich fahre die knapp 5km bis zu U-Bahn über einen schönen Radweg, der kurz auch über einen befestigten Schotterweg führt.

Der NineBot fährt sich auf nahezu jedem Untergrund angenehm und ohne Überraschungen. Die 10” Räder sind auch groß genug um sicher über kleine Gehsteigkanten (bis 2cm) oder Auffahrtsrampen zu fahren. Bei den ersten Kontakten dieser Art ist eher mein Kopf das Hindernis, nicht der NineBot. Aber wenn man sich traut, kommt man schnell drauf, dass der Kleine solche Hindernisse gut meistern kann.

2016-07-11 Ninebot LichtAuch Steigungen und Bodenschwellen in 30er Zonen sind kein Problem. Fährt man sie zu schnell an, dann bremst der NineBot behutsam, nach dem Anfahren der Schwelle ab. Beim ersten Mal etwas ungewohnt, aber total stimmig. Auch das übrige Verhalten des NineBot kann als stimmig bezeichnet werden. Neigt man sich zu weit nach vorne und wird der Kleine zu schnell, beginnt er zu piepsen. Dann sollte man tunlichst weniger Druck machen, denn wenn man es übertreibt, dann kann es auch mal eng werden. Denn im Extremfall, wenn man sich nach dem gut hörbaren Piepsen weiterhin nach vorne lehnt, hat der Ninebot nicht genug Kraft sich wieder geradezurichten und fällt nach Vorne um. Hab ich von Johann erzählt bekommen, nicht selber ausprobiert Zwinkerndes Smiley

Kommt man zu einem Hindernis, das nicht überfahrbar ist, kann man absteigen und den Ninebot elektrisch unterstützt darüberfahren lassen, oder einfach drüber heben. Der NineBot bleibt auch im “Balance Modus”, wenn niemand draufsteht, das unterscheidet ihn vom Segway!
Wird er mit der ausgezogenen Führungsstange nachgezogen folgt er brav wie ein Hund seinem Herrchen, das ist sehr praktisch!

Am Abend entschließe ich mich vom Hauptbahnhof die ca. 8 km bis nach Hause mit dem NineBot zu fahren. Bei dieser Gelegenheit lasse ich mein GPS mitlaufen und bin etwas enttäuscht. Denn die in der NineBot angezeigten 18,5 km/h sind in Wirklichkeit nur knapp 15 km/h. Das ist schon ein merklicher Unterschied. So brauche ich für die Strecke insgesamt mehr als 40 Min!
Das können andere Fahrzeuge besser und vor allem schneller!

Als ich daheim ankomme ist es schon dunkel und ich sehe wie die Beleuchtung des NineBot funktioniert.
Fazit: Durchaus brauchbar die Beleuchtung für 15 km/h Vmax Zwinkerndes Smiley

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NineBot Mini Pro – Baby Segway im Praxistest

2016-07-10 Ninebot 09.53.41Da mir von NineBot selbst aufgrund meiner angeblichen “Segway Befangenheit” noch kein Testfahrzeug überlassen wurde, werde ich jetzt mal den Kleinen NineBot Mini Pro testen.
Danke an Xrent.at für das Testfahrzeug!

Der kleine NineBot ist eine recht gut gelungene Mischung aus einem Segway und einem Angelboard. Die Steuerung für die Fahrt passiert über Gewichtsverlagerung nach vorne und hinten. Gelenkt wird mit der Stange zwischen den Knien. Soweit ganz einfach.

Nach dem Auspacken meines Testfahrzeuges muss ich zuerst mal die NineBot App für Android aus dem Playstore laden. Denn nur damit kann man den kleinen NineBot vollständig aktivieren!
Anfangs war ich etwas ärgerlich, aber der Sinn dahinter ist durchaus gut durchdacht!
Der Kleine Roller fährt zwar auch ohne App, aber dann nur maximal 6 km/h. Will man schneller fahren, dann muss man ein kleines Übungsprogramm über die App absolvieren. Nach einigen Warnhinweisen wird man aufgefordert auf den Roller zu steigen und muss dann eine volle Links und Rechtsdrehung machen, sowie ca. 10 m fahren und 5 Sekunden ruhig stehen. Anschließend wird der NineBot auf 10 km/h freigeschaltet. Danach muss man noch 1km in diesem langsamen 2016-07-10 Ninebot 10.04.06Modus zurücklegen und bekommt anschließend die Einstellung freigeschaltet, die vollen 18 km/h fahren zu dürfen. Es nervt zwar, wenn man sofort losfahren will, ist aber eine sehr gute Möglichkeit das Fahrzeug besser kennen zu lernen bevor man sich mit voller Geschwindigkeit bewegen kann. Gefällt mir….

Nun hängt mein NineBot Testfahrzeug am Strom um vollgeladen für die erste Fahrt morgen Früh zur Verfügung zu stehen. Vorher spiele ich auch gleich noch ein Firmwareupdate ein, welches die Software vorschlägt.

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Spaßfahrzeuge ins Haus gebracht – Xrent kann das…

2016-07-10 19_XrentVor einigen Tagen habe ich Johann von Xrent.at kennen gelernt. Xrent hat sich ein interessantes Verleihkonzept ausgedacht. Xrent bringt die ausgeliehenen Fahrzeuge in ganz Österreich ins Haus und holt sie nach der Leihdauer wieder ab.
Ideal für Firmenfeiern, oder andere Veranstaltungen wo man eines oder besser gleich mehrere der folgenden Fahrzeuge braucht:

Ich habe mir heute zum Testen für ein paar Tage den NineBot Mini ausgeborgt.
Der Ninebot steht schon länger auf meiner Testwunschliste, somit hat sich das ganz gut getroffen…

Die Lieferung erfolgte prompt und zuverlässig. Normalerweise gibt es eine ausführliche Einleitung durch einen der Instruktoren von Xrent, aber da ich ja schon Segway Vorkenntnisse habe, beschränken wir uns auf die wesentlichen Unterschiede.

Ich bekomme einen originalverpackten Ninebot Mini Pro den ich in den nächsten Tagen in der Praxis testen werde…..

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E-Twow – sinnvolle Erweiterungen

Den E-Twow Elektroroller fahre ich nun schon in der 3.Generation. Nach etwas mehr als 1000 km mit allen Generationen dieses Rollers habe ich einige Verbesserungen und Erweiterungen gefunden, die durchaus wichtig sind.

Kotflügel Verlängerung hinten
2016-04-01 Kotflügel hintenDie hintere Verlängerung sieht nicht nur sehr gut aus, sondern ist auch sehr wichtig. Denn  bei Fahrten auf nasser Straße, verhindert sie dass der Dreck am ganzen Rücken verteilt wird. Leider erhöht die hintere Verlängerung auch die Gefahr, dass der Kotflügel bricht, denn sie ist aus Hart-Plastik. Wenn man mit dem Hinterrad beim Einparken an die Wand, oder ein anderes Hindernis stößt ist es oft schon passiert! Hier ist Michael von Backwind.at immer froh wenn ich komme, denn der Kotflügel hinten kostet ca. 25,- ohne Montage. Ich habe daher diese Verlängerung vorerst wieder entfernt, bis Michael hier noch was besseres findet…
Ich wünsche mir eine Lösung aus Gummi, die sich einfach so weit verbiegen kann bis das Hinterrad Berührungen mit Hindernissen abfangen kann.

Kotflügel Verlängerung vorne
Ist zwar für Regenfahrten nicht zwingend nötig, sorgt aber dafür dass unter dem Roller weniger Dreck ist. Zusätzlich unterstützt der relativ stabile Gummi den Roller zusätzlich zu stabilisieren, wenn er über die Ständerfunktion abgestellt wird.

Klickfix Halter vorne
Der Klickfix Halter am Lenker ist für mich wichtig um Kleinigkeiten zu transportieren. Allerdings muss man sehr achtsam sein, dass nicht zu viel Eingeladen wird. Der Roller verändert dadurch sein Fahrverhalten merklich! Mehr als einen Tageseinkauf bis maximal 7kg sollte man nicht zuladen. Da der Fahrradkorb von Klickfix etwas zu weit heraus ragt, habe ich mich für das Klickfix Vario Rack entschieden und darauf eine kleinen Rucksack befestigt. Dort ist das Regengewand und ein kleines Schloss drinnen. Der restliche Platz kann für einen kleinen Einkauf verwendet werden.

Licht und Klingel
Ab der Version 3.0 ist der E-Twow Roller mit ausreichend Licht versorgt um auf dem Radweg gut gesehen zu werden. Für die absolute Dunkelheit sollte man sich allerdings eine zusätzliche Beleuchtung für Vorne besorgen, da das LED Licht am Roller nur für wenige Meter Sicht sorgt.
Zum Signalgeben ist die am Roller eingebaute “Quäke” die eher als Rückfahrpiepserl eines LKW gedeutet wird, nahezu unbrauchbar. Hier empfiehlt sich eine Klingel zu montieren. Leider ist die Lenkstange des Rollers mit 25mm etwas dicker als die beim Fahrrad! Daher passen nicht alle Klingeln auf den Lenker. Backwind.at hat allerdings inzwischen passende Klingeln im Programm, also einfach gleich mitkaufen …

Fazit
So wie der E-Twow ausgestattet ist, leistet er mir gute Dienste. Er fällt nirgends unangenehm auf und lässt sich wirklich überall ohne großen Aufwand mitnehmen. Diesen Vorteil hat kein anderes Fahrzeug in meinem Fuhrpark Zwinkerndes Smiley

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Bafang – neue Programmiermöglichkeiten

Die Möglichkeit den Bafang BBS02 zu programmieren, gibt es schon sehr lange.
Michael von backwind.at hat mir vor einigen Tagen ein Kabel und die Software gegeben, um das mal selbst auszuprobieren. Ziel ist es, die Fahrstufen des Motors so anzupassen, dass sie meinen Anforderungen entsprechen.

  1. Andrea Stufe
    Diese Fahrstufe soll es mit ermöglichen, bei einer Radtour mit meinem Schatz Andrea gemäßigt angetrieben zu werden. Die Geschwindigkeit wird auf 22 km/h gedrosselt und der maximale Strom zum Motor um ca. 50%.
    Dadurch bekommt der Motor so wenig Leistung dass ich gleich viel Power habe, wie Andreas Flyer Mittelmotor und bei 22 km/h ist Schluss. 2016-05-30 19_56_18-Controller System
  2. Strom Spar Stufe
    Hier bekommt der Motor nur 75% Strom und keine Abriegelung bei der Geschwindigkeit. Ich bin also 1/3 sparsamer unterwegs. Wichtig bei Radtouren wo ich die maximale Reichweite des Akkus brauche, und starke Beschleunigung nicht wichtig ist!
  3. Schiebe Modus
    Hier limitiere ich die Geschwindigkeit auf ca. 6 km/h und die Leistung auf 10%.
    Ideal wenn ich das mehr als 30 kg schwere Rad mal länger Bergauf schieben muss. zum Beispiel beim Überqueren von Fußgängerbrücken.
  4. Vollgas
    Hier wird nix abgeriegelt!
    Der Motor unterstützt mich mit bis zu 300%, solange ich in die Pedale trete.
    Perfekt zum erzeugen von beeindruckten Gesichtern bei den Kollegen mit den gelben Rucksäcken, die meist gut durchtrainiert an der Ampeln vorfahren, weil sie glauben mein Sesselrad wäre nicht schnell genug. So kann man sich täuschen Zwinkerndes Smiley

Fazit:
Den Antrieb auf die eigenen Bedürfnisse einstellen zu können ist ein Alleinstellungsmerkmal beim Bafang BBS02. Wer sich nicht mit der relativ eigenwilligen Software und den Einstellungen rumplagen will, der kann das auch gerne von Backwind durchführen lassen. Voraussetzung ist natürlich ein Bafang BBS02 Mittelmotor Zwinkerndes Smiley

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Utopia Sesselrad – 4 Jahre Erfahrungen

2010_07_03_PhoenixSeit einigen Tagen zeigt der Tacho meines Utopia Phönix Sesselrades über 8000 km an.
Seit dem Kauf im Jahr 2012 hat sich das tolle Fahrrad wirklich bestens bewährt.

Nach dem Kauf habe ich natürlich noch einiges an dem tollen Fahrrad verbessert.

2016-05-17 UtopiaFazit nach mehr als 4 Jahren:
Ich würde das Utopia Phönix sofort wieder kaufen!
Leider hat die Utopia Radmanufaktur inzwischen mit finanziellen Problemen zu kämpfen und das Phönix wird nicht mehr gebaut. Alle anderen ähnlichen Fahrräder, wie zum Beispiel das Scooterbike können leider mit dem Utopia nicht mithalten ;-(

Ich werde das gute Stück also gut pflegen um es noch viele 1000 km fahren zu können Zwinkerndes Smiley

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Elektro Trike mit fast 500km Reichweite

2016-05-13 e-trike-2-620x347Ich bin immer wieder begeistert welche tollen Fahrzeuge in der letzten Zeit entstehen!
Diese Trikes haben eine Reichweite von 480 km und können bis zu 96 km/h schnell sein!

Hersteller Odyssey Trikes baut die Räder aus leichten Materialien, die zum großen Teil aus dem 3D Drucker stammen. Beeindruckend!

Ich würde so ein Teil gerne mal fahren!

Quelle: Trendsderzukunft

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Kurztest des EcoRocket

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Vor einiger Zeit habe  ich im Internet das Power Bike “EcoRocket” gefunden.
Heute war es dann möglich dieses geile Bike mal kurz probezufahren, denn Stefan Huber, der Erfinder aus Wels hatte kurzfristig Zeit für mich.

Der 4200 Watt starke Motor beschleunigt das Fahrrad in null komma nix auf bis zu 70 km/h!
Mit der 60V Batterie die 20 Ah Kapazität mitbringt, kann man bis zu 150 km weit fahren. Wenn man allerdings so die Sau rauslässt, wie ich heute, dann ist wahrscheinlich schon früher Schluss.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Als ich das Imagevideo auf Youtube sah, dachte ich die Aufnahmen wirken nur so schnell. Jetzt weiß ich, das EcoRocket IST so schnell. Und es macht einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck!
Damit sind auch anspruchsvolle Manöver möglich, wie man hier beim Stufenfahren gut sehen kann!

Das Rad macht so süchtig, dass ich fast mein Utopia dagegen eingetauscht hätte.
Zum Glück hatte Stefan was dagegen, aber den Dauergrinser werd ich lange nicht aus meinem Gesicht bekommen Smiley
Wir beschließen daher eine Fortsetzung bei Stefan in Wels, wo es mehr Möglichkeiten für “Offroad” gibt, als hier ….

Kategorie: Elektrofahrzeuge

ZAR – der 4kg Elektroroller

Ich bin immer wieder auf der Suche nach innovative Verkehrsmitteln.
Mein Hauptaugenmerk geht dabei auf Fahrzeuge die sehr klein und leistungsfähig sind!
Derzeit ist die optimalste Lösung der E-Twow Roller, den ich gerade in der 3.Generation von Backwind.at teste.

The World's Lightest & Smartest E-Scooter: cool, small, portable, and can be easily folded into a backpack and bring it anywhere.Pre-Order your ZAR:pre-order@crazyfire.loveEin Kickstarter Projekt plant jetzt ZAR. Dieser kleine Roller hat einen sehr effizienten Elektroanrieb und ein Gewicht von nur 4 kg!

Leichtbauweise und Wegfall unnötiger Teile macht es möglich.

Noch dazu soll der Kleine äußerst robust sein.
Ich würd ihn gerne mal in der Praxis testen!!

Quelle: TurnOn oder Kickstarter

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Anhänger verwandelt Hoverboards in rollende Strandsitze

Ein Hoverboard hab ich ja schon mal getestet. Die Praxistauglichkeit stand damals sehr in Frage 😉

HoverSeat-blue-03

Mit dieser Erweiterung kann ich mir durchaus vorstellen, dass mir ein Hoverboard Spaß macht

Quelle: Engadget.com

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Eröffnung Vertical Popup Store

Heute Nachmittag war die Eröffnung des Vertical Popup Store am Opernring 5.

Team Vertical um Philipp Halla hat sich auf eine erlesene Produktpalette spezialisiert, die ihre Wertschöpfung möglichst in Österreichischen Unternehmen haben. Seit heute Nachmittag gibt es auf der ehemaligen Ausstellungsfläche von Ucarver nun auch andere Produkte von Vertical zu bestaunen.

UcarverDas Produktportfolio umfasst nun auch den UCARVER und das Mi-bike. Weiter hat er das erste österreichische E-Motorrad, den Johammer J1, zu Gast.

Den Ucarver hatte ich schon vor knapp einem Jahr im Test, das neue Modell ist nun auch in schwarz oder anderen Farben erhältlich und hat einen merklich leiseren Motor bekommen. Außerdem kann man ihn nun auch mit einem Sitz bekommen, der auf der Bodenplatte montiert ist. Sieht nun nicht nur viel eleganter aus, als die grüne Variante, sondern fährt sich auch gut. Ich werde mit in nächster Zeit ein Testfahrzeug ausborgen um einen kurzen Praxistest zu machen…

JoammerDer Johammer J1 ist ein sehr stylisches Motorrad. Die Rundungen sind hier kaum zu übersehen. Einige innovative technische Verspieltheiten sind die Instrumente und die Begrenzungsleuchten an der Außenseite. Beides ist in den Spiegeln untergebracht und daher erst auf den 2. Blick sichtbar. Die Sitzposition auf dem Einsitzigen Motorrad ist etwas gewöhnungsbedürftig, genaueres kann ich natürlich in einem Praxistest herausfinden. Ich vermute allerdings, dass der Johammer eher nicht für den Alltagseinsatz gebaut ist, sondern für Leute die um jeden Preis auffallen wollen.  Ein Praxistest ist dann allerdings nicht angemessen Zwinkerndes Smiley

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Besuch bei Vertical – Roller aus dem Schliessfach

2016-03-30 16.55.06Heute Nachmittag war ich wieder mal zu Besuch bei Vertical.  Philipp Halla wollte mir wieder einige Neuigkeiten zum Thema Elektrofahrzeuge zeigen.
Leider waren einige der angekündigten Vorführgeräte, z.B das Joamer E-Motorrad nicht verfügbar, aber ich konnte trotzdem einige Neuigkeiten erfahren.

Konkret hat mir Philipp von seiner Idee “Roller aus dem Schließfach” erzählt und dazu einige Bilder gezeigt. Mit dieser Idee trifft er nicht nur eine Lösung für das “the last Mile” Problem, sondern hat es damit auch in die Top 10 der ersten österreichischen E-Mobility Challenge geschafft.

2016-03-30 Vertikal RollerboxDie Idee, die sich “InstaDrive” nennt, ermöglicht es Roller die in einem Schließfach aufbewahrt werden, mit einer Smartphone App ganz einfach zu buchen und auszuborgen.

Ich wünsche mir, dass sich diese Idee durchsetzt und habe ersucht die erste Box bei der U3 Station Simmering aufzustellen, dann melde ich mich auch sofort für einen Praxistest dieses Systems!

Und den Joamer Test holen wir natürlich nach Zwinkerndes Smiley

Quelle: Vertical
und: bmvit

Kategorie: Elektrofahrzeuge

E-Twow Modell 2016 im Praxistest

Heute hat mir Michael von Backwind.at das 2016 er Modell des E-Twow Booster für einen längeren Praxistest zur Verfügung gestellt.
Ich habe das Modell ja schon mal kurz angetestet, aber so richtig im Detail noch nicht!

Der E-Twow Roller ist für mich immer noch das Praxistauglichste Fahrzeug zum “überall mithaben”, wenn es darum geht unauffällig und schnell unterwegs zu sein!

Im Vergleich zum Mobiky ist der Roller wesentlich praktischer, da er wirklich überall mitgenommen werden kann, sogar in die kleinste Trafik. Zusätzlich kann ich ihn schnell mal im Kofferraum meines Auto transportieren ohne Sitze umklappen zu müssen, wie beim Mobiky.

Außerdem bemerke ich, dass der Roller wesentlich weniger auffällt als das kleine Klapprad, wenn ich damit ein Geschäft betrete.

Eigentlich sollte man mehrere Elektrofahrzeuge haben, je nach Tagesverfassung und geplanter Wegstrecke einen E-Twow, ein Mobiky und ein Utopia Phönix Zwinkerndes Smiley

Mein Testroller ist diesmal mit folgendem Zubehör ausgestattet:

  • Klickfix Halterung für Lenker
  • Spritzschutz für Kotflügel vorne und hinten
  • Klingel (da auf die Pfeifquietsche vom E-Twow niemand angemessen reagiert)
  • Der Rekuperationskontakt am Hinterrad wurde deaktiviert!
    Damit löst das Betätigen der Hinterradbremse KEINE Rekuperation am Vorderrad aus!
    Dadurch muss man bei Nässe nicht so aufpassen, wenn man Bodenmarkierungen anbremst Zwinkerndes Smiley

So ausgerüstet werde ich nun mal einige Zeit rumfahren und berichten …..

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Swincar – elektrisches Spinnenfahrzeug für fast Überall

Laius-des-pages-annonces-Medias---Videos55ae14fe0f398Das Swincar ist eine sehr interessante Erfindung. Das Fahrzeug ist so aufgebaut, dass es vier unabhängig gefederte Räder mit je einem Elektromotor besitzt. Durch die innovative Radaufhängung kann das Fahrzeug auf nahezu jedem unebenen Untergrund fahren. Selbst schräg am Hang oder über kleine Gräben ist möglich!

Die Kabine in der der Fahrer sitzt wird dabei immer automatisch ausgeglichen.
Nachdem ich mir das Image Video angesehen hatte war mir sofort eines klar:
Ich will das Ding FAHREN!!!!

Hier ein Video, indem zu sehen ist wie leistungsfähig das Gerät ist.
Noch mehr Videos auf der Webseite des französischen Herstellers….

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Innovative Technik

Bafang BBS02 – Fazit nach 4 Monaten

2016-02-08 bafang-largeIm September 2015 hat Michael mir das Angebot gemacht, von meinem defekten Sunstar S03 auf den Bafang BBS02 umzusteigen. Bis heute bin ich mit dem Motor mehrere 100 km gefahren und habe den Umstieg nicht bereut!

Im Dezember hat Michael von Backwind.at mir noch einige Parameter des Motors umprogrammiert und das Ansprechverhalten so an meine Bedürfnisse angepasst.

Nachlauf
Nachlaufzeit des Motors wurde deaktiviert. Man kann nun beim Schalten wesentlich schneller die Gänge wechseln, weil man nicht warten muss, bis der Motor aufhört anzuschieben

Fahrstufen
Anpassung der Fahrstufen von 9 auf 5.
Es gibt beim BBS02 bis zu 9 Fahrstufen, die sich aber letztendlich nicht wirklich stark voneinander unterscheiden. Deshalb habe ich Michael gebeten mir die Anzahl auf 5 zu reduzieren.

Leistungsparameter
Mit dieser Änderung hat mich der Motor letztendlich dann vollkommen überzeugt, denn damit bekommt der Motor immer die maximale Leistung beim Fahren. Das geht zwar etwas auf die Reichweite, aber nur wenn ich in Stufe 5 unterwegs bin und es wirklich eilig habe Zwinkerndes Smiley

Gasgriff
2016-02-08 bafangteile-largeDen optionalen Gasgriff, hatte ich zwar schon seit dem ersten Tag, aber auch hier wurde das Ansprechverhalten optimiert. Wenn ich draufdrücke liegt sofort die volle Motorleistung an, das macht Freude beim Überholen und auch der Ampelstart versetzt so manche Benzinrollerfahrer mit rotem Taferl etwas in Erstaunen, denn bis 25 km/h bin ich SICHER vorne!

Fazit
Ich würde nie wieder einen Sunstar Motor kaufen, denn der Bafang BBS02 ist leiser, stärker und smarter zu fahren. Das Fahrerlebnis ist auch stimmiger, da die Steuerung des Motors in vielen Fahrsituationen genau so viel Kraft dazugibt, dass es Freude macht. Das in Kombination mit dem Utopia Sesselrad wiederum sorgt für ein Dauergrinsen beim Fahren ….
Was mich etwas stört ist dass die Anzeige nicht gleichzeitig die Geschwindigkeit und die gefahrenen KM anzeigen kann, aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn dafür hab ich einfach meinen alten Tacho auf dem Rad gelassen …..

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Jack – interessanter Roller

2016-02-03 1Jack

Heute wieder etwas im Internet gestöbert und Jack gefunden.
Jack ist ein interessanter Roller der zwar nicht besonders leicht aussieht, aber sehr robust. Die Luft Reifen geben ihm sicher ein gutes Fahrverhalten auch ohne Federung!
Außerdem hat er zwei Scheibenbremsen und einen sehr gut durchdachten Faltmechanismus. 

Sehr euch das Video an, falls ihr interessiert seid, der Mechanismus macht einen gut durchdachten Eindruck!
Ich werde versuchen ob ich ein Testfahrzeug bekomme, mal sehen….

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Hiriko Car – DAS elektrische Stadtauto

Heute auf der Webseite von Trends der Zukunft gesehen. DAS elektrische Stadtauto, welches sich zusammenfalten und dann einparken lässt. Der Einstieg erinnert ein wenig an die Isetta von BMW.

Seht euch das Video auf Youtube an, und macht euch ei Bild…

2016-01-25 Hiriko-Citycar-620x349

Ich würde das Ding gerne Probefahren, sieht wirklich sehr praktisch aus!

Quellen:
Trends der Zukunft.de
Fastcoexist

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Jack Hot – Edelroller aus Carbon mit nur 6,3 kg

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVor einigen Tagen durfte ich bei Beko einen neuen Roller probefahren. Den Jack Hot.
Dieser Roller ist wirklich Hot, denn er ist fast vollständig aus Carbon hergestellt und hat daher nur 6,3 kg! Der erste Eindruck war toll, denn der Jack Hot wirkt wesentlich edler als alles was ich bis jetzt gesehen habe!

Der Akku ist in der Lenkstange verbaut und somit ist die Trittfläche sehr dünn. Obwohl der Jackhot um mehr als 10 cm kürzer ist, als der E-Twow, hat man auf dem Trittbrett mehr Platz.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADieser Roller ist die logische Verkleinerung der bekannten Fahrzeuge, ohne merkliche Einschränkungen. Ob sich dieser erste Eindruck bestätigt, werde ich hoffentlich bald in einem Praxistest herausfinden.

Wenn ihr euch den Roller live ansehen möchtet, Beko hat mit Elektro Power Bike einen Stand auf der Wiener Ferienmesse, die heute beginnt.
Halle B auf Stand: 0336.
Ich freue mich schon auf einen ausgiebigen Praxistest mit dem Jack Hot, sobald die erste Lieferung da ist ….

Nähere Infos auf der Webseite: Jackhot.com

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UP-Hill mit 1100 Watt – das stärkste Rad von Backwind

2015-12-28 Fully ImageGestern habe ich eine Einladung von Michael (backwind.at) bekommen, ein neues Einzelstück kurz zu testen.
Ein vollgefedertes Mountainbike der Oberklasse mit einem 1000 Watt Bafang BBS02 Mittelmotor.

Der stärkste Motor von Bafang hat 48 Volt und eine Spitzenleistung von 1100 Watt.

Das Rad hat trotz dieser Leistung nur halb soviel Gewicht, wie mein Phönix Sesselrad, nämlich 17 kg! Der Antrieb ist schwerpunktmäßig auf Kraft übersetzt!

Da Michael einige Einstellungen am Motor feinjustieren muss, machen wir eine Testfahrt ins Gelände um herauszufinden wie praxistauglich das Fahrrad ist.

2015-12-28 Fully PowerDie Kraft des Motors und die Übersetzung der Schaltung ist so ausgelegt, dass man mit etwas Erfahrung fast genau so schnell Uphill fahren kann, wie Downhill.

Ein durchdrehender Hinterreifen ist damit genau so möglich wie ein Wheely. Wenn man es übertreibt, dann steigt man schon mal hinten über den Sattel ab  Zwinkerndes Smiley

Das Fahrrad macht einen ausgewogenen Gesamteindruck, weil sowohl Motor, als auch Akku in der Mitte des Rades montiert sind. Somit können Schaltung und Federung ungehindert arbeiten. Die Schaltung mit Drehgriff ist für ein Mountainbike etwas unüblich, funktioniert aber knackig. Mir persönlich gefällt eine Schaltung mit Tipphebeln besser, da man sich beim Bergauffahren die Gänge nicht so leicht verstellen kann.

Beeindruckend, was Michael aus dem Elektromotor alles herausholen kann. Ich würde das Rad zwar nicht im Straßenverkehr fahren, aber fürs Gelände hat es totales Suchtpotential!!
Anbei einige Videos, aus unserem Test…

Und Michael meint, da geht noch mehr, aber das ist eine andere Geschichte …..

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Tesla fahren wieder im Angebot …

2015-12-17 Tesla EcotecIch habe ja vor einige Zeit mal einen Tag mit dem Tesla Model S 85D verbracht.
Diese Möglichkeit gibt es gerade wieder!

Der Gutschein 8 Stunden mit dem Tesla unterwegs zu sein, ist noch 12 Tage bei Groupon erhältlich!

Für alle die noch nie ein Elektroauto gefahren sind eine hervorragende Idee das mal auszuprobieren.
Ich kann euch garantieren das hat Suchtfaktor Zwinkerndes Smiley

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Das Auto der Zukunft

Unlängst habe ich einen Artikel gefunden, bei dem es um technische Neuerungen in Autos geht.
Interessant dabei ist für mich wie viele Innovationen es in Zukunft in den Fahrzeugen geben wird. Viele davon halte ich für Sinnvoll, manche aber auch weniger.
Hier ein Auszug wo es so hingeht:

Die technische Entwicklung von Fahrzeugen schreitet stetig voran. Durch die Einführung der 2015-11-25 automobile-zukunft-infografik-2Sicherheitsgurt-Pflicht im Jahr 1976 und von Airbags in den 1980er Jahren wurden Automobile langsam sicherer. Seit einigen Jahren übertreffen sich die Hersteller bei dem serienmäßigen Einbau von innovativer Technik gegenseitig und versuchen die Anzahl der Verkehrsunfälle immer weiter zu reduzieren. Doch nicht nur der Aspekt der Sicherheit hat für die Automobilhersteller Priorität, auch die Themen Komfort und Klimaschutz spielen eine große Rolle. Eine spannende Infografik des Online-Gebrauchtwagenspezialisten wirkaufendeinauto.at zeigt, wie das Auto der Zukunft aussehen könnte.

Ein Trend in der Autoindustrie, dem aktuell besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist das autonome Fahren. Das Auto der Zukunft soll ohne menschliche Einwirkung selbstständig fahren, lenken und parken. Während Volvo und der Suchmaschinen-Gigant Google aktuell noch an Projekten für das autonome Fahren arbeiten, hat Elektroauto-Hersteller Tesla einige Modelle bereits mit einer Autopilot-Software ausgestattet. Die Fahrzeuge können dadurch selbstständig die Spur wechseln und einparken.

Im Zeichen des Klimawandels setzen Automobilhersteller bei dem Auto der Zukunft auch auf alternative Antriebe. Ob Elektroantrieb, Brennstoffzelle oder Hybridauto – immer mehr Autofahrer bauen auf umweltschonende Kraftstoffe. Allerdings ist die Nachfrage bislang noch wesentlich geringer als von Politik und Industrie gewünscht. Das liegt unter anderem an der geringen Reichweite, wenigen Tank- beziehungsweise Lademöglichkeiten sowie dem relativ hohen Preis der Fahrzeuge. Trotzdem liegt die Zukunft des Automobils höchstwahrscheinlich nicht in Benzin- oder Dieselmotoren!

Mehr dazu auf der Infografik von Auto der Zukunft

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Jetflyer – 1/2 Tag Praxistest

20151120_Jetflyer1Auf der Suche nach innovativen Elektrofahrzeugen bin ich unlängst auf den Jetflyer gestoßen. Heute war es mir kurzfristig möglich ein Fahrzeug für eine Tag zum Praxistest zu bekommen.
Der Jetflyer ist ein Spaßmobil das mit rotem Kennzeichen für die Straße als Moped zugelassen ist. Aufgebaut wie ein Quad fährt es sich auch ähnlich. Der Elektroantrieb beschleunigt in der ersten halben Sekunde eher träge, danach recht zügig bis exakt 45 km/h. Danach wird abgeregelt, obwohl es sich so anfühlt als wär da noch Reserve für mehr. Die vier Scheibenbremsen verstärken den Eindruck, dass der Jetflyer durchaus schneller fahren könnte.

Heute ist nicht gerade das ideale Wetter um ein solches Fahrzeug zu testen, da es schon beim Losfahren regnet. Für mich kein Problem, da ich gut ausgerüstet bin 😉

Die ersten Meter mit dem Jetflyer sind eine Herausforderung. Die Lenkung ist sehr direkt und durch den Regen ist die Straße etwas rutschig.
20151120_Jetflyer2Es fühlt sich für mich so an als ob der Jetflyer seitlich etwas hoppelt und dadurch mehr Platz braucht, als ihm zusteht. Das stimmt allerdings nur bedingt, denn dieses subjektive Gefühl bestätigt sich nach längerer Fahrt nicht.
Die Federung vorne ist angenehm weich, am Heck allerdings extrem hart! Alles was im Topcase verstaut ist, wird daher heftig durchgeschüttelt. Heikles Gut sollte man mit dem Jetflyer eher nicht hinten transportieren!
Die Kotflügeln schützen gut vor Wasser von der Straße, alles was sich oberhalb der Knie befindet ist nur durch meinen Rain Combi geschützt.

Die rechte Bremse des Jetflyer ist als zentrale Bremse ausgelegt und wirkt auf alle Räder. Sie verzögert in einigen Tests auch ohne Probleme und sehr zackig obwohl die Straße nass ist!

Fährt man entspannt dann ist der Jetflyer sehr berechenbar. In schnell gefahrenen Kurven vermisse ich etwas Seitenhalt! Schade, denn da wäre noch mehr Spaß Potential möglich!
Auf der nassen Straße ist es trotzdem durchaus möglich mal das Heck überholen lassen, wenn man es darauf anlegt. Das wird aber durch leichtes untersteuern vom Jetflyer vorher angezeigt.

20151120_Jetflyer3Ich fahre mit dem Jetflyer ca. 40 km, dann ist der Akku auf 30% runter. Reichweitenmonster ist er damit nicht.
Jedoch nach eine Stunde an meiner Steckdose auf der Terrasse ist er wieder auf 70% aufgeladen, das ist wirklich nicht schlecht!
In meinem Tagesablauf kann es durchaus mal vorkommen, dass ich 100km und mehr in der Stadt unterwegs bin. Ob der Jetflyer auf längeren Strecken für mich bequem zu fahren ist, müsste ich allerdings noch in einem Dauertest rausfinden, Denn die Sitzhaltung speziell der Knie ist nach 40 km schon spürbar.

Die kurze Zeit die ich mit ihm verbracht habe, hat er durchaus Spaß gemacht.
Mit einem Preis von 9500,-, ist der Jetflyer schlichtweg viel zu teuer!
Denn dafür bekommt man schon einen Renault Twizzy, der vielleicht nicht so fesch daherkommt, aber nicht weniger Spaß macht, wie man in meinem Kurztest lesen kann!
Der hat allerdings hat allerdings mehrere Vorteile, wie zum Beispiel ein Dach, ca. 100km/h Endgeschwindigkeit und ca. 100 km Reichweite.

Für Pendler ohne Führerschein die nicht mehr als 60km Gesamtstrecke zurücklegen wollen, ist der Jetflyer aber durchaus interessant. Allerdings nur dann wenn die 45km/h Höchstgeschwindigkeit und die offene Karosserie im Winter nicht zur Spaßbremse werden. Ich fürchte nur dass er in diesem Fall mindestens 2000,- weniger kosten müsste, sonst werden die Absatzzahlen nicht besonders hoch!

In Österreich wird das Fahrzeug von Evolution Gmbh in Stainz vertrieben.
Verkaufsstellen gibt es einige, davon zwei in Wien. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist den Jetflyer probezufahren kann sich gerne einen Termin ausmachen.
Mein Testfahrzeug kam von Reifen Weichberger in Wien 23

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Groovemover oder Balanceboard – 24 h Kurztest

Ich interessiere mich grundsätzlich nicht für sinnloses Zeug, deshalb habe ich diese Balanceboards auch bis 2015-11-18 BalanceBoard2jetzt nicht näher getestet.
Ein Balanceboard ist ein Segway ohne Stange, damit hat mich Michael von Backwind, dann doch überzeugt mir so ein “Rollbrett” näher anzusehen. Und letztendlich ist es auch ein Elektrofahrzeug, also her mit so einem Ding.
Grundlagen:
Diese Geräte gibt es in allen erdenklichen Ausführungen und Variationen. Mein Testboard hat 10 Zoll Luftreifen und ist dadurch wesentlich weniger nervös zu fahren, wie die bisherigen Teile auf denen ich schon draufstand. Gefahren wird durch Gewichtsverlagerung vorne/hinten und gelenkt wird mittels kippen des Fußes auf der Seite in die man fahren will.

Gestartet wird das Gerät über einen coolen Funkschlüssel, der an einen Autoschlüssel der Oberklasse erinnert

2015-11-18 BalanceBoard3Das Board kann über Bluetooth mit einem Smartphone verbunden werden und dann lässt sich Musik auf Lautsprecher im Board abspielen. Geiles Feature für Partys wo die Soundanlage vergessen wurde oder wenn man um jeden Preis auffallen will. Auf Messen oder für Werbefahrten durchaus eine brauchbare Idee.

Praxis:
Die Lernkurve für ebene Strecken ist relativ gering! Schon nach 20 Minuten kann man sich mit dem Board angemessen aber langsam fortbewegen. Ich habe beschlossen vom Hauptbahnhof in die Firma zu fahren (ca. 5 km) und den Gedanken nach ca. 1km wieder verworfen. Das Board fährt auf geradem Untergrund zwar theoretisch bis zu 15 km/h, aber alle Unebenheiten die unterwegs so auftauchen, halten mich immens auf!
Schon leichte Kanten von ca. 1-2 Zentimeter sind ein unüberwindbares Hindernis.
Ich bin sicher, dass sich die Barriere zum großen Teil in meinem Kopf abspielt, speziell wenn ich sehe, wie Kinder mit diesen Boards durch die Gegend flitzen. Aber in meiner Welt muss ICH mit dem Fahrzeug zurechtkommen und das kann ich in diesem Fall nur schwer.

Ich fahre trotzdem mit dem Board heute insgesamt doch c2015-11-18 BalanceBoard1a. 5 km und spüre Muskeln von denen ich in den letzten 48 Jahren nichts wusste. DAS wäre für mich durchaus ein Grund noch länger auf diesem Board zu stehen. Nämlich als Fitnessgerät für den Bewegungsapparat. Aber da muss man schon viel Zeit haben, denn ich brauche für eine Strecke von 2 km am Abend ca. 45 Minuten, die ich in 20 Minuten locker zu Fuß geschafft hätte.
Als ich dann in der U-Bahn nach Hause fahre, merke ich wie unhandlich das Ding zu tragen ist. Da das Board ca. 12 kg hat muss man es schon ordentlich halten. Leider kann man es kam umfassen, somit ist der einzige Weg es wie eine Hantel zu schultern. Das kommt in einer vollen U-Bahn nicht so gut.

Fazit:
Das Board macht auf absolut ebener Strecke durchaus Spaß. Die relativ großen Räder geben ausreichend Sicherheit und durch das Gewicht von 12kg liegt das Board auch gut auf der Straße.
In der Praxis für die Fortbewegung in der Stadt ist es aber eher weniger praktisch. Unebenheiten von über 2 cm sind nur sehr schwer zu überwinden und wenn man es tragen muss, hängt es sich schon nach wenigen Minuten fest ins Gewicht.
Als Funfahrzeug für Messen durchaus lustig, aber nichts für mich! Somit bekommt Michael sein Spielzeug schon viel früher wieder zurück als ausgemacht Zwinkerndes Smiley Danke trotzdem für die Erfahrung….

Nähere Infos zu meinem Groovemover Testfahrzeug mit 10 Zoll Rädern

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Vertical “Speedy” nach 10 Tagen Praxistest

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer “Speedy” von Vertical ist, wie schon gesagt eine verbesserte Weiterentwicklung des E-Twow Rollers.
Mein Testfahrzeug in knalligem Grün fällt extrem gut auf und sorgt für einige interessante Gespräche zur Elektromobilität unter Passanten.
Der Vertical Speedy macht einen etwas robusteren Eindruck, als das Vorgängermodell, welches ich fast 6 Monate lang gefahren bin.
Der Lenkervorbau wackelt nicht mehr so stark beim Fahren und vermittelt dadurch ein merklich sichereres Fahrgefühl. Auch die neuen Griffe machen einen hochwertigeren Eindruck als beim Vorgänger.
Die Räder haben sich nicht verändert, obwohl Phillip Haller schon mit einem Luftreifen für das Hinterrad experimentiert. Mal sehen, ob das einen Vorteil bring…

Beleuchtung eingebaut
Die Beleuchtung vorne hat sich nicht geändert, aber das neue Mode2015-11-15 Vertical Rücklichtll hat nun auch hinten eine kleine LED Leiste in den Kotflügel integriert. Diese wird nicht nur als Licht verwendet, sondern funktioniert auch als Bremsleuchte. Die Bremsled leuchten sowohl beim Rekuperieren, als auch, wenn man die Kotflügelbremse auslöst.
Als Licht sind die vier LEDs nicht besonders hell, wenn man aber bremst, dann ist der Roller auch aus weiterer Entfernung deutlich sichtbar. Für den Betrieb auf dem Gehsteig durchaus ausreichend, auf der Straße oder dem Radweg würde ich ein zusätzliches Licht empfehlen, weil die Rollerbeleuchtung relativ tief angebracht ist!

Fahrwerk:
Der Vertical Speedy ist Vollgefedert und vermittelt daher sehr viel Fahrspaß. Gerade auf leichten Unebenheiten ist das angenehm zu spüren. Die Federung hinten kann mit einer Schraube verkürzt und daher etwas straffer gestellt werden. Da ich nicht besonders schwer bin, bevorzuge ich die Einstellung mit angenehm großen Federweg. Mit dem Roller auf Katzenkopfpflaster oder Schotter zu fahren ist zwar möglich, aber je größer die Unebenheiten werden desto weniger Freude macht es. Außerdem fühle ich, dass es dem Fahrzeug langfristig nicht besonders gut tut!

Zulassung:
OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Höchstgeschwindigkeit, ohne Drosselung, ist mit 29 km/h etwas langsamer als beim Vorgängermodell.
Auf privatem Gelände konnte das Vorgängermodell noch ca. 32 km/h erreichen.
Da Vertical den Roller mit Straßen Zulassung als Fahrrad verkauft, wird er bei Auslieferung auf 25 km/h Höchstgeschwindigkeit gedrosselt.
Damit er allerdings der Fahrradverordnung entspricht und am Radweg verwendet werden darf, muss man selbst noch die vorgeschriebenen Reflektoren (vorne, hinten und seitlich) anbringen. Diese sind bei meinem Testfahrzeug nicht dabei! Außerdem MUSS man unbedingt eine Klingel auf den Roller montieren, denn die Quietschhupe entspricht zwar der Verordnung, wird aber von ALLEN Verkehrsteilnehmern ignoriert, da das Geräusch erst geortet werden muss, bevor es zugeordnet werden kann!

technische Daten:

Praxis:
In der Praxis macht der kleine Roller sehr viel Spaß. Er ist für mich immer dann die beste Wahl in Wien 2015-11-15 Vertical Speedy 07.57.38unterwegs zu sein, wenn ich nichts zu transportieren habe und nur mit dem Rucksack unterwegs bin.
Der Lenker des Rollers kann zwar einen Klickfix Halter aufnehmen, aber alles was man dort auflädt verändert oft das Fahrverhalten.

An diesen Tagen wo ich mehr Öffi und  wenig zusätzliche Strecken fahren muss ist der Roller mit einer Reichweite von ca. 20 km mein bester Begleiter.
Die kleinen Räder sind ein angemessener Kompromiss zwischen Gewicht und Fahrsicherheit. Auf trockener Fahrbahn muss man auch nur auf tiefe Längsrillen aufpassen. Wenn es Nass oder rutschig wird, dann ist mehr Aufmerksamkeit angesagt, denn dann kann es schon mal passieren dass bei schnellerer Kurvenfahrt das Heck zum überholen ansetzt. Für geübte Rollerfahrer aber kein Problem hier den richtigen Drive zu finden, denn das Fahrverhalten des Vertical Speedy ist durchaus berechenbar.

Fazit:
Mir gefällt besonders an dem neuen Modell, dass er es einen etwas robusteren Eindruck macht und dass ich die Beleuchtung nun auch für hinten immer dabei habe. Der leer gefahrenen Roller kann in ca. 3 Stunden wieder voll aufladen werden und ist somit das ideale Stadtfahrzeug für Strecken von 5 – 35 km pro Tag je nachdem ob man nachladen kann oder nicht.

2015-11-15 Etwow RückVerbesserungspotential hat der hintere Kotflügel! Obwohl er schon etwas verlängert wurde spritzt bei nassem Wetter der Dreck auf die Kleidung oder in meinem Fall auf den hellen Rucksack. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern lässt sich auch vermeiden, wie man am Foto meines getunten Vorgängers sehen kann (siehe Bild rechts) ….
Die Reflektoren sollten schon bei der Auslieferung drauf sein denn nur so entspricht der Roller der Fahrradverordnung! Und eine Klingel ist eine gute Investition!
Zum Transport von kleinen Dingen kann man am Lenker die Klickfix Halterung und das Variorack montieren, mehr wie 7 kg Gewicht sollte man aber nicht einplanen ohne es vorher mal in der Praxis zu testen …

Der Preis von ca. 999,- ist angemessen, denn der Roller ist das innovativste Fahrzeug, dass man derzeit in dieser Gewichtsklasse kaufen kann.

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Elektroroller – Vertical Speedy für 14 Tage zum Test

Heute hab ich mir den “Speedy” vom Vertical Schauraum im Arsenal abgeholt.

2015-11-06 Vertical1Vertical ist ein Wiener Startup Unternehmen rund um den ehemaligen Volkswagenmanager Philipp Halla (38) und steht für Lifestyle, exzellente Leichtbauweise und Design. Mit dem VERTICAL Elektroroller wurden Lösungen für intermodale Verkehrskonzepte, für die Verbindung von öffentlichem Verkehr und Individualverkehr gefunden……
soweit ein Auszug aus dem Pressetext!

Der Vertical “Speedy” entspricht einer Weiterentwicklung des bekannten E-Twow Modells.
Was sich genau geändert hat, werde ich in den nächsten 14 Tagen herausfinden…

Mehr zu dem Roller auf der Webseite von Vertical….

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Unterschied Kadenz und Drehmoment bei Elektrorädern

Nachdem ich in meinem Artikel über den Bafang Motor auf die konkreten Unterschiede zwischen Drehmoment und Kadenzsteuerung angesprochen wurde, hier mal einige Erkenntnisse aus der Praxis:

Drehmomentsteuerung (S03)

  • Beim Wegfahren muss merklicher Druck auf die Pedale ausgeübt werden, um die Motorunterstützung zu aktivieren. Ein unabsichtliches Losfahren ist unwahrscheinlich.
  • Im Stand sollte man nicht auf die Pedale drücken. Der Motor hat zwar eine Abschaltung, wenn er die Leistung nicht umsetzen kann, aber bis diese sich aktiviert, versucht er loszufahren.
  • Beim Beschleunigen reicht es angemessen Druck auf die Pedale zu bringen
  • Bergauf fahren. Auch hier ist nur der Druck auf die Pedale entscheidend.
    Der Motor gibt bei starkem Druck auch viel Leistung ab, unabhängig welcher Gang drinnen ist.
    Das führt zwar zu einem kraftvollen Fahrerlebnis, geht aber auf das Material (siehe hier!)
  • Gasgriff: ist beim S03 nicht möglich!

Kadenzsteuerung (z.B. Bafang 8Fun)

  • Beim Wegfahren reicht es die Pedale zu drehen um Unterstützung zu bekommen
    Daher kostet es weniger Anstrengung, kann aber in seltenen Fällen auch zu einer “Überreaktion” führen, wenn man gar nicht losfahren möchte und die Pedale dreht.
  • Im Stand kann man sich ohne Auswirkung auf den Pedalen abstützen
  • Beim Beschleunigen ist es stark abhängig wie der Motor eingestellt ist. 
    Standardeinstellung beim Bafang ist, dass bei niedrig werdender Kadenz der Motor ausgleichend eingreift. Das bedeutet, wenn man langsamer pedalliert gibt der Motor die fehlende Leistung dazu.
    Will man schneller werden, dann kann es oft sein, dass man höher schalten muss um durch die geringere Drehzahl Leistung vom Motor zu bekommen. Diese Eigenart hat mich beim Umstieg am meisten verwirrt, da es eher ungewohnt ist! Hier wäre sinnvoller, dass beim schnelleren Drehen der Pedale auch mehr Leistung dazugegeben wird.
  • beim Bergauf fahren unterstützt der Motor angemessen, aber nicht übertrieben. Man muss öfter schalten, als beim S03, da der Bafang seine Leistung sehr smart und gezielt abgibt.
  • Gasgriff: optional möglich
    Der Gasgriff ist der Problemlöser für Situationen wo der Motor in meinem Test für mich subjektiv unangemessen reagiert. Ein Druck auf den Gasgriff gibt sofort die maximale Motorleistung ab.

Fazit:

Die Drehmomentsteuerung liegt mir zwar intuitiver, da ich mit mehr Kraft auf die Pedale immer mehr Leistung bekomme. Allerdings habe ich inzwischen durchaus auch Vorteile bei der Kadenzsteuerung gefunden, die ich nicht mehr missen möchte.

2015-09-08 bafang-largeDer Kadenzgesteuerte Motor (Bafang 8Fun) unterstützt sehr smart und viel mehr unbemerkt. Aber weit nicht so kraftvoll. Sie sollte mit dem optionalen Gasgriff geordert werden. Dieser mach nicht nur viel Spaß, sondern kann bei großzügiger Auslegung des Akkus durchaus mal einen Tretfaulen Tag unterstützen.

Im Test kam ich mit dem Utopia und der Rohloff Schaltung mehr als 20 km weit ohne zu treten. War gar nicht leicht, denn ich musste mich extrem zurückhalten um diesen Test durchzuhalten, da ich immer wieder reflexartig mittreten wollte Zwinkerndes Smiley

Nach meinem ausführlichen Test bin ich inzwischen schon viel überzeugter vom kadenzgesteuerten Motor, als am Anfang.  Jedenfalls rate ich jedem Käufer sich BEIDE Systeme anzusehen, wenn die Möglichkeit besteht, denn letztendlich bleibt es eine subjektive Entscheidung, mit welchem System man besser zurecht kommt.

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Bafang – Kandidat für eine lange Freundschaft

Ich habe den Bafang 8Fun 36 V nun während meines Radurlaubes im Waldviertel ausführlich getestet.

Eines schon vorweg, der Bafang Motor ist nicht Drehmoment gesteuert, sondern reagiert ausschließlich auf Kadenz, also Drehzahl der Pedale. Das ist für mich eine starke Umstellung, da das Ansprechverhalten völlig unterschiedlich ist.
Anfangs nicht so meine bevorzugte Fahrweise, aber ich konnte im Urlaub durchaus einige Vorteile aus dieser Antriebsart gewinnen.

Vorteil des Bafang 8Fun im Vergleich zum Sunstar S03+:

  • Der Bafang ist wesentlich leiser!
  • 2015-09-29 Bafang MorotDer Motor ist im Antritt nicht so “brutal” sondern eher smart
    Dadurch ist er effizienter und schrottet keine Zahnräder Zwinkerndes Smiley
  • Motor kann individuell programmiert werden!
    Ansprechverhalten, Unterstützung und vieles Andere kann variiert werden
  • Gasgriff Option
    Über den optionalen Gasgriff kann sofort die volle Leistung des Motors abgerufen werden.
    Hilft beim Beschleunigen und Losfahren, sofern man richtig schaltet.

Nachteil des Bafang im Vergleich zum Sunstar S03+:

  • starker Druck auf die Pedale beim Bergauffahren bewirkt keine Kraftsteigerung.
    Wenn der Motor in einem bestimmten Fahrsituation trotz Schalten zu wenig Leistung abgibt, dann hilft es nur den optionalen Gasgriff zu drücken.

2015-09-29 Vitenso AkkuAlles in Allem ist der Bafang Motor sicher das bessere Gesamtpaket obwohl ich mich noch etwas daran gewöhnen muss. Schließlich bin ich jetzt fast 3 Jahre mit Drehmomentsteuerung gefahren!

Ich werde jedenfalls das Angebot von Michael annehmen und den angemessenen Aufpreis für den neuen Motor mit 36V Akku bezahlen. Michael übernimmt damit auch meinen gebrauchten Sunstar S03 und die Diskussionen mit Sunstar, denn die haben sich noch immer nicht zu dem Serienfehler geäußert. Da mein Motorschaden mit Sunstar bei Backwind.at kein Einzelfall war, hat Michael diesen Fall zur Chefsache erklärt.

Ich bin sehr gespannt wie Sunstar nun reagiert, ich werde hier berichten, denn diese Sache ist natürlich wichtig für die Weiterempfehlung dieser Marke, hier auf meinem Blog!
Danke Michael für den äußerst fairen Preis für das “Update”, denn so haben wir wieder BEIDE die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln…

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Sunstar S03+ immer noch defekt, Backwind machts wieder gut…

2015-09-08 Sunstar motor totNun ist es schon 2 Wochen her, seit mein Sunstar S03 beim Hersteller untersucht wird.
Leider gibt es immer noch keine Lösung!

Da ich nun wegen meines geplanten Fahrradurlaubes schon auf Nadeln sitze, hat mir Michael von Backwind.at vor ein paar Tagen ein interessantes Angebot gemacht. 
Er baut mir ins Utopia einen neuen 36V Bafang Motor mit 465 Wh Akku ein und lässt mich diese Kombination mal während meines Urlaubs ausgiebig testen.
Danach kann ich mich entscheiden ob ich umsteigen will oder weiter, mit einem dann hoffentlich schon reparierten Sunstar, weiterfahren möchte.
Ich nehme das Angebot dankend an und bekomme daher heute Früh mein Fahrrad mit dem eingebauten Testmotor übergeben.  Ich bezahle nur einen Freundschaftspreis für den Umbau.

2015-09-08 bafang-largeDer erste Eindruck ist sehr gut. Der neue Bafang Motor 8FUN ist extrem leise und hat einen eher sanften Antritt.
Die Programmierung hat, wie soll Ichs nett sagen,  noch “etwas Verbesserungspotential” Zwinkerndes Smiley 
Aber Michael verspricht mir, dass der neue Motor sobald er richtig eingestellt ist, dem Sunstar durchaus ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen ist.

In meinem Urlaub werde ich nun mal die Standardeinstellungen testen und dann sobald der Motor fertig konfiguriert ist weiter berichten…..

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technische Vergleichsliste Elektrofahrzeuge

Ich werde immer wieder gefragt, ob es irgendwo eine Vergleichsliste aller von mir getesteten Elektrofahrzeuge gibt. Ich hab mal begonnen so eine Liste zu erstellen.

In diese Liste befinden sich alle Fahrzeuge, die ich von August 2013 bis April 2015 testen durfte.
Auch sind nur Fahrzeuge aufgelistet wo ich genug Zeit hatte mich genauer damit zu beschäftigen (Testzeitraum > 1 Woche). Das waren folgende Fahrzeuge:

Die komplette Vergleichsliste der technischen Daten gibt es hier als PDF zum Downlaod.
Falls Werte falsch sind oder fehlen, bin ich gerne bereit, diese zu verbessern….

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Mobiki von Solex – Praxistest des neuen Modells

Das Vorgängermodell des Mobiky hatte ich mehr als 3 Jahre und mehrere 1000 km im Einsatz. Ich war mit dem Rad sehr zufrieden und es hat hier für einige interessante Blogartikel gesorgt.
Neue viel kleinere und leichtere Fahrzeuge, haben mich dazu gebracht dieses Fahrrad im April 2015 zu verkaufen. Da die kleinen Roller wie der E-Twow oder der Ucarver nicht dazu führen , dass ich mich viel bewege, habe ich wieder nach einem Mobiky Ausschau gehalten.

Moboky–Imagevideo

Das “neue” Mobiky wird nun von Solex produziert und hat im Vergleich zum Vorgänger einige Verbesserungen erfahren.

  • 36V Motor und Akku
    dadurch ist es merklich kräftiger als die alte Version
  • beleuchtetes Display mit Tacho und Tageskilometer
  • 4 Fahrstufen (statt bisher 3)
  • kleine Veränderungen an der Akku Montage

Ganz zufällig bekam ich ein günstiges Angebot, da ein Kunde von yoom.at sein im April gekauftes Rad nach ca. 80 gefahrenen Kilometern nicht mehr wollte. So habe ich beschlossen, es mir für einen Langzeittest, zu kaufen. Trifft sich gut, denn mein Utopia ist durch den Schaden am Motor sowieso gerade nicht verwendbar.

Die Ausrüstung des Rades war überkomplett und musste nur noch durch einige Kleinigkeiten ergänzt werden.
Ich habe dafür nun folgendes sehr praktische Zubehör:

  • gefederte Sattelstütze
  • Gel Sattel
  • Klickfix Halter für Lenker
  • Klickfix Halter für Sattelstütze
  • Klickfix Shopper 24L Tasche
  • Klickfix Variorack

Alex von yoom.at hat mir heute noch einen Spritzschutz für Vorne und hinten verbaut, damit der Dreck von der Straße nicht auf meine Kleidung spritzt!

Mit dieser Ausstattung werde ich das kleine praktische Klapprad nun bis Ende des Jahres einem ausgiebigen Praxistest unterziehen und danach entscheiden ob ich es behalte oder im Frühling 2016 wieder verkaufe…….

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Utopia und Sunstar S03 – komische Geräusche im Motor

Vor etwas mehr als 6 Wochen hat Michael von Backwind.at bei meinem, im Utopia eingebauten Sunstar Motor, das Antriebszahnrad getauscht. Nun höre ich scherende Geräusche aus dem Motor, die so laut sind, dass ich mein Fahrrad sofort zu Backwind gebracht habe.
Michael hat sich den Motor genauer angesehen und festgestellt, dass es im Motor ein Kugellager zerbröselt hat. 2015-09-01 Sunstar defekt
Da dies nach Angaben des Herstellers noch nie passiert ist, muss mein Motor zu Sunstar geschickt werden. Besonders spannend für mich, denn der Motor ist ca. 3 Jahre alt und somit nicht mehr in Garantie! Ich hoffe bei Sunstar reagiert man halbwegs kulant, was die Reparaturkosten betrifft.

Ich bin gespannt was da rauskommt, denn ich habe ab Mitte September Urlaub und schon einige ausgiebige Radtouren geplant. Einerseits gut, dass der Schaden noch vorher aufgetreten ist, andererseits knapp um eine Lösung zu finden.

Michael verspricht mir sich darum zu bemühen, dass ich im Urlaub ein funktionierendes Utopia bekomme, mal sehen…..

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Flash – Mischung aus E-Roller und Lastenesel

imageVor ein paar Tagen durfte ich bei Yoom den “Flash 5” probefahren.  Dieses Fahrzeug ist eine interessante Verbindung zwischen Elektrofahrrad und Transportgerät.

Angeblich kann man dem Flash bis zu 250 kg Gewicht aufladen (je nach Modell).
Interessant ist auch, dass der Flash vollständig individuell auf Kundenwunsch gebaut werden kann. Der vordere Teil bleibt immer der Gleiche, der hintere Teil (nach der Lenkerstütze) kann angepasst werden.
Mögliche Lösungen mit Sitz, Plattform für schwere Lasten, Golf Pack, oder so wie bei meinem Testfahrzeug, einfach einen Platz zum Draufstehen.

2015-08-31 Flash TransportrollerDer Flash fährt sich auf geradem Untergrund stabil und gut. Auf Kopfsteinpflaster merkt man etwas, dass das Fahrzeugt keine Federung hat.
Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h aber problemlos beherrschbar. Die Reichweite ist, je nach Akkuausrüstung, mit ca. 30 km angegeben. Auf meinem Testfahrzeug ist “nur” eine Felgenbremse verbaut. Ob diese auch beim Transport schwerer Lasten zuverlässig verzögert, wäre einen Praxistest wert. Sie ist jedenfalls doppelt augelegt damit bekommt der Flash eine Fahrradzulassung. Er ist mit den dafür nötigen Reflektoren ausgestattet, eine Beleuchtung hatte das Ausstellungsfahrzeug allerdings nicht.

Fazit meiner kurzen Probefahrt:
Der Antrieb funktioniert kraftvoll. Die verbauten Komponenten machen einen ausgereiften, aber wenig innovativen Eindruck. Zum Beispiel ist im Fahrzeug ein Blei/Gel Akku verbaut. Der Spaß Faktor mit dem Flash ist für mich eher überschaubarZwinkerndes Smiley
Aber das ist eh nicht das Ziel bei diesem Fahrzeug. Dafür hat der Flash sicher sehr viel Potential wenn man ein robustes und zuverlässiges Transportmittel mit flexibler Transportfläche benötigt. Der stabile Stahlrahmen sorgt dafür, dass der Flash diese Anforderung auch erfüllen kann.

Bezugsquelle: http://www.yoom.at
Nähere Infos zum Flash: http://www.prom-motion.com

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Werde ich von Backwind bezahlt?

Bei dieser Gelegenheit die Antwort auf eine oft gestellte Frage:
Bin ich bei backwind.at angestellt, oder werde ich für meine Blogartikel bezahlt?
Nein, bin ich nicht und werde ich nicht, leider 😉

Warum blogge ich dann soviel über “Produkte” von Backwind.at?  Ganz einfach:

Michael von Backwind ist der Einzige Händler in Wien der vom Rollator, bis zum Rischka alles mit einem Elektroantrieb versehen kann. Außerdem teilt er meine große Leidenschaft immer wieder neue innovative Elektrofahrzeuge zu erforschen und borgt mir sehr bereitwillig seine Erfindungen.

Auch ist Michael sehr flexibel, wenn ich auf meinem Utopia etwas umgebaut oder erweitert haben möchte. Das ist für uns beide ein ausreichender Ausgleich und deshalb lest ihr hier auch mehr von backwind.at als von anderen Herstellern.

Ich teste aber auch gerne Produkte anderer Händler oder Hersteller, wenn sie mich inspirieren.
Also nicht zögern, mich zu kontaktieren, wenn es was Interessantes zum Testen gibt!

Auf den Ninebot für einen Praxistest, warte ich beispielsweise noch immer ….. Zwinkerndes Smiley

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Nuvincy Harmony & Sunstar S03+ nach 2 Wochen

Nun teste ich die Kombination der Nuvinci Harmony und Sunstar S03+ (36V) seit 14 Tagen.
In der Praxis hat sich diese Kombination sehr gut bewährt!

Ich möchte hier auch gleich Anmerken dass die Kombination für Alltags Radler keinerlei Wünsche offen lässt!
Folgende Punkte sind mir bei meinen hohen Anforderungen besonders aufgefallen:

Schaltung Nuvinci Harmony:

  • 2015-08-26 HarmonyDie Schaltung hat einen Automatikmodus, wo man die Tretfrequenz festlegt (blaue Anzeige), oder eine normale Schaltmöglichkeit für die Übersetzung. Beide Varianten sind stufenlos regelbar!
  • Die Kraft des Motors wird von der Schaltung sehr gut umgesetzt
    Man kann mit dieser Kombination Steigungen bewältigen, die an die Haftgrenze der Reifen meines Testfahrrades gehen. Da bei optimal eingestellter Kadenz nicht geschaltet werden muss, zieht das Fahrrad wie am Gummiband, nahezu jede Steigung hinauf! Das ist vorbildlich!!
  • Bei geringer Tretfrequenz kann man in Kombination mit dem Motor sehr einfach brauchbare Geschwindigkeiten erreichen. Der “offene” Motor bringt es mit kräftigem Treten bei der Schaltung auf über 35 km/h. Die Straßenvariante regelt natürlich bei 25 km/h ab, wie vorgeschrieben!
  • Ab 40 km/h beginnt dann, mit oder ohne Motor,  die “Haxlerei”. Soll heißen, dass beim schnelleren Bergabfahren nicht mehr so bequem mitgetreten werden kann, so wie ich es von meiner Rohloff Schaltung gewohnt bin.  Das liegt an der etwas geringeren Bandbreite der Nuvinci Schaltung (360% im Vergleich zu 528% beim Rohloff). In der Praxis ist das trotzdem ein guter Wert!
  • Leichte Aussetzer habe ich bemerkt, wenn es zu stärkeren Erschütterungen kommt. Die Schaltung muss dann neu kalibrieren und hat kleine Unstimmigkeiten von ca. 1/4 Sekunde. Das ist zwar unbedenklich beim Fahren, führt aber zu kurzem Schlupf. Dieser Schlupf macht sich auch bemerkbar wenn sich die Steigung plötzlich ändert. Die Nuvinci muss dann Drehmoment nachregeln und das merkt man an einem kurzen Drehzahlanstieg beim Motor und einem Nachlassen des Gegendrucks auf den Pedalen.
  • Generell spürt man bei der Schaltung einen minimalen Kraftverlust beim Antreten. Ich vermute das ist der Zeitraum wo die beiden Kugel in der Schaltung die Flüssigkeit zusammenpressen bis Reibung entsteht. Ist nicht schlimm, aber gewöhnungsbedürftig. Wird außerdem von einem kräftigen Motor wieder relativiert Zwinkerndes Smiley
  • Selbst ohne Elektroantrieb macht die Nuvinci auch eine gute Figur. Nur dass man dann bei steilen Passagen selbst die Kraft aufbringen muss, um zügig voranzukommen. Hier wünsche ich mir bei sehr steilen Passagen noch 1-2 kleinere Gänge…
  • Die Schaltung funktioniert sogar ganz ohne Strom. Allerdings nur mit EINEM, sehr leichten Gang. Man kommt damit zwar auch weiter, nur Freude macht es keine.
    In so eine Situation kommt man aber nur mit viel Gedankenlosigkeit, denn selbst ein leerer Akku, der den Motor nicht mehr antreiben kann, schafft es noch Strom für ca. 50 km Schalten mit der Nuvinci zu liefern, bevor er komplett leer ist.

Ich würde bei der Schaltung eigentlich nur 4 Einstellungen brauchen:

  1. schnell (Stufe1)
  2. leicht Bergauf (Stufe 3-4)
  3. steil bergauf (Stufe 5-7)
  4. Uphill (Stufe 10-12)

Motor Sunstar S03+ (36V)

  • 2015-08-19 10.31.07Der Motor reagiert kraftvoll und passt gut in diese Kombination
  • Die Drehmomentsteuerung sorgt dafür dass man trotz des kräftigen Vortriebs noch in die Pedale treten muss. Denn der Motor addiert seine Leistung zu der Kraft mit der man tritt.
    Vereinfacht: Je stärker der Pedaldruck, desto mehr kraft vom Motor.
    Stufe1 ca. +100%, Stufe 2 ca. +200% und bei Stufe3 ca. +300%.
    Wobei die Zugaben nicht so exakt zu nehmen sind!
  • In der stärksten Unterstützungsstufe ist der Nachlauf von fast einer Sekunde merkbar. Die Schaltung kompensiert allerdings ein kleines Bisschen davon. In der kleinsten Stufe ist der Nachlauf dafür kaum spürbar.
  • Das Display ist sehr gut ablesbar, für meine Begriffe aber etwas überdimensioniert!
  • die automatische Displaybeleuchtung sorgt dafür dass es immer gut ablesbar bleibt
  • Die Tasten wirken nur auf der Hälfte wo die Beschriftung ist.
    Die andere Hälfte der Tasten ist ohne Funktion. Das verwirrt am Anfang etwas und wirkt unfertig.
  • Die Anzeige hat 2 rückstellbare Kilometerzähler (Trip1, Trip2) die beide gleichzeitig mitlaufen. So lässt sich ein Tageskilometerstand und zusätzlich einer für Streckenabschnitte speichern. Natürlich gibt es auch einen Gesamtkilometerstand.
    Zusätzlich sieht man noch die Geschwindigkeit, die Unterstützungsstufe (Support), den Akkustand und die Außentemperatur. Sehr gut ablesbar und vorbildlich angeordnet.

Alles in Allem macht die Kombination sehr viel Freude, weil man sehr faul unterwegs sein kann.

Werd ich mein Utopia umbauen?
NEIN, denn die Bandbreite meiner Rohloff Speedhub 500 ist mir sehr recht.
Speziell beim Fahren ohne Strom, wird mir schnell klar, wie toll es ist, eine Schaltbandbreite von 528% mit 14 vollkommen symmetrischen Gängen zu haben!
Das kann auch die nahezu perfekte Automatik der Nuvinci nicht toppen.

Beim Elektrisch Fahren, ist es allerdings durchaus oft ein Vorteil, wenn man gar nicht mehr schalten muss! Somit kann ich diese Variante für alle Leute empfehlen, die sich nicht gerne mit Gängen, oder dem Schalten an sich auseinander setzen wollen. Wenn allerdings Nuvinci, dann bitte mit Elektromotor im Rad, sonst macht es wesentlich weniger Freude!

Quellen:
Testfahrrad von backwind.at
Motor: Sunstar
Schaltung: Nuvinci Harmony

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Scooterbike mit Nuvinci Schaltung und Elektro Antrieb

Das Skooterbike von Used habe ich 2011 schon einige Monate getestet. Damals hatte das Rad einen BionX Heckmotor und eine Nabenschaltung. Nun hat Michael von Backwind dem Fahrrad ein völlig neues Antriebskonzept verpasst!
Der Motor ist ein Sunstar S03+ in der neuesten Variante mit 36V und neuem Display. Die Schaltung ist eine Nuvinci Harmony 360.

Schaltung:
2015-08-13 nuvinci-getriebe-funktionsweiseDie Nuvinci Harmony 360 gibt es nun schon ein paar Jahre. Ich habe die Schaltung schon kurz angetestet, aber noch nie in einem Sesselrad.
Die Konstruktion ist grundsätzlich genial, da sie wie ein Planetengetriebe funktioniert und mit der elektrischen Verstellung zusätzlich noch eine fixe Kadenz (Tretfrequenz) ermöglicht. In Kombination mit einem Elektroantrieb im Tretlager eine geniale Kombination. Genauere technische Infos über das Funktionsprinzip der Schaltung könnt ihr in diesem Video von Nuvinci sehen!
Eine weniger technische Beschreibung gibt es hier

Motor:
Der Sunstar S03 ist ein “alter” Bekannter. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er Drehmoment gesteuert ist und dadurch sehr gut für meinen Einsatzzweck passt. Denn ich will meine eingesetzte Kraft verstärkt haben und nicht nur durch das drehen der Pedale fahren, wie bei einem Kadenz gesteuerten Motor.
2015-08-13 iBike-S03 -KB-0004-with-human-interfaceObwohl der Gedanke, nur durch drehen der Pedale ohne Anstrengung zu fahren, durchaus verlockend wäre.

Ich werde das neue Antriebskonzept mal ein paar Tage testen und hier berichten….
Soviel schon mal als Vorgeschmack: Diese Kombination ist hervorragend abgestimmt!

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E-Twow Booster – 1000 km gefahren

Nun habe ich den E-Twow Booster schon seit mehr als ca. 3 Monaten im Dauertest und habe nun schon mehr als 1000 km drauf. Hier einige Erkenntnisse im Vergleich zum “alten” Modell, das jetzt als “Eco” verkauft wird.

Die lustigste Erkenntnis zuerst:
Der Roller hat einen eingebauten Ständer!!
Wieso ist das so lustig, weil ich es erst vor einigen Wochen entdeckt habe, obwohl ich diesen Roller und das Vorgängermodell schon mehrere 1000 km gefahren bin. Drückt man den Klappmechanismus vorne den roten Knopf kann man den Roller etwas absenken. Dann steht er von ganz alleine.
Und wenn in meiner Tasche nicht gerade ein Wochenendeinkauf drin ist, bleibt er auch stehen…

Der Kotflügel hinten hat, mal nett formuliert, massives Verbesserungspotential! In der serienmäßigen Ausstattung wird man nämlich bei Fahrt auf nassem Untergrund ziemlich schnell bis zum oberen Rücken dreckig. Eine von Michael montierte Verlängerung des Kotflügels sorgt also dafür dass der Dreck nicht mehr heraufspritzt. Diese Verlängerung hat allerdings den Nachteil dass beim Zurückfahren nicht mehr das Hinterrad die Stöße abfängt, sondern der Kotflügel. Dieser bricht dann relativ schnell!

Ich habe inzwischen 4 Kotflügel geschrottet. Beim einem Teil der “Unfälle” war ich zwar selbst schuld, aber das rechtfertigt nicht die “brechfreudigkeit” des Plastikteils. Fazit: Immer gut aufpassen dass:

  • beim Zusammenklappen nicht der Metallbügel des Lenkers auf das Plastik schlägt, sondern in den Metallteil der Halterung
  • Beim Rangieren, dass ihr nicht zu heftig mit der Hinterseite des Rollers wo anfahrt!
  • Beim Einladen ins Auto, dass während der Fahrt kein Druck auf die hintere Hälfte des Kotflügels ausgeübt wird.
  • Beim Absteigen, dass ihr nicht mit den Schuhen in Querrichtung am Kotflügel ankommt

Denn all diese Dinge führen zu einem Grinsen auf dem Gesicht von Michael bei backwind.at, denn der Kotflügel muss dann getauscht werden. Das Teil kostet zwar nur EUR 12,- und etwas Montagezeit, aber blöd ist es trotzdem. Denn habt ihr keinen Kotflügel und es beginnt zu regnen, dann seid ihr bestens eingesaut Zwinkerndes Smiley

Reichweite und Leistung:
Die Reichweite des Modell Booster (33.6V/6.8 Ah) ist im Vergleich zum Modell ECO (24V/6,89 Ah) nahezu gleich, obwohl der Booster wesentlich besser beschleunigt. Die Batterieanzeige ist etwas zuverlässiger und das Aufladen klappt auch etwas schneller. Mir gefällt besonders, dass der Roller merklich mehr Kraft hat, wenn es mal leicht bergauf geht. Die Endgeschwindigkeit hat sich auch etwas erhöht und selbst beim Bergauffahren bleibt die Geschwindigkeit meist bei über 20 km/h.
In Summe also ist der Aufpreis für den Booster eine gute Investition.

Gefällt mir:

  • Der Motor ist merklich kraftvoller
  • Steigungen nimmt er merklich schneller
  • Die Reichweite ist nahezu gleich, wenn nicht sogar besser
  • die Höchstgeschwindigkeit ist um ca. 5 km/h schneller

Gefällt mir weniger:

  • das Ladegerät ist merklich größer, lädt aber auch in nur 3 Stunden voll.
  • breite Längsrillen und Katzenkopfpflaster mag der Roller gar nicht
    aber das war auch beim Eco schon so Zwinkerndes Smiley

Fazit:
Für mich ist der E-Twow Speed praxistauglichste Fahrzeug, wenn man mit knapp 10 kg Gewicht unterwegs sein möchte. Allerdings wird mir schön langsam bewusst, dass ich mit diesem Roller keinerlei Bewegung mehr mache. Es wird daher langsam der Gedanke an einen Nachfolger meines geliebten Mobiky laut. Denn mein Körper möchte sich durchaus auch mal “betätigen” und da ist treten sicher besser als mit den Füßen einen Roller anzuschieben. Ich werde mal abwarten ob dieser Gedanke stärker wird Zwinkerndes Smiley

Bis dahin, Hier noch ein neues Imagevideo von E-Twow

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Puma Elektroroller – Testfahrt

2015-08-01 PumaVor ein paar Tagen konnte ich einen Prototypen des chinesischen PUMA Rollers bei backwind.at testen.
Der Roller hat eine Leistung von 9kW und sieht auf den ersten Eindruck sehr edel aus.
Auf den zweiten Blick merkt man ihm zwar das Herstellungsland an manchen Stellen an, aber er macht trotzdem einen brauchbaren Eindruck Zwinkerndes Smiley

Innovative Beleuchtung ist serienmäßig, Scheibenbremsen vorne und hinten ebenfalls. Der Motor sorgt für eine sanfte Anfahrt und kommt danach mit kurzer Verzögerung sehr kraftvoll in die Gänge. Vermutlich um die Energie des Akkus optimal auszunutzen. Die Reichweite beträgt ca. 200 km, was schon recht ordentlich ist.
Während meiner Probefahrt, bin ich ca. 45 km gefahren und hab nicht mal 1/4 des Akkus verbraucht.
Beim Einparken macht sich der Retourgang positiv bemerkbar obwohl der Roller nicht besonders schwer ist.

2015-08-01 Puma1Der Stauraum unter der Sitzbank kann zwar einen Jet Helm und einen kleinen Einkauf aufnehmen, mein Carberg Vollvisierhelm passt leider nicht hinein! Weiteren Stauraum gibt es nicht, daher wird man das Fahrzeug für die Praxis eher mit einem Topcase ausrüsten.

Das Fahrgefühl ist durchaus gut, allerdings fällt mir der nervöse Gasgriff etwas unangenehm auf. Langsam im Stau mitfahren ist damit nur mit etwas Übung möglich. Lässt sich aber alles Softwaretechnisch noch feintunen, sagt Michael. Die Federung macht einen straffen Eindruck und bei Querkanten in der Fahrbahn hört man sie arbeiten.

Alles in Allem eine interessante Sache, dieser Roller, denn wenn er wirklich 200km Reichweite hat, dann ist er etwas Besonderes. In den 48 Stunden, die ich den Roller fahren durfte, musste ich feststellen, dass ich mit den Öffis in Kombination mit dem E-Twow trotzdem sehr oft schneller am Ziel war. Und die Menge des möglichen Transportgutes ist beim Etwow größer Zwinkerndes Smiley….
Nähere Infos zum Roller auf der Webseite von Backwind.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Sunstar S03 im Utopia wieder mal ein Zahnrad

Der S03 Motor der ersten Generation hat in meinem Utopia seit dem Getriebeschaden 2013 hervorragend funktioniert.
Letzten Samstag hatte ich dann wieder mal einen Getriebeschaden.
Dass Plastikzahnräder nicht die optimale Lösung sind, wenn man ein über 30kg schweres Utopia mit oft noch ca. 90 kg Zuladung bewegt,wusste ich schon damals. Nur hatte Michael von backwind damals kein Metallzahnrad lagernd und ich wollte mein Fahrrad so schnell wie möglich wieder fahren.
Nun, nach doch fast 2 Jahren bekommt mein Sunstar S03 nun endlich ein Ersatzgetriebe aus Metall, statt Plastik.2015-07-20 Sunstar

Die Metall Variante des Antriebszahnrades ist mit EUR 85,- leider nicht gerade billig! Dafür macht mir Michael diesmal einen Pauschalpreis für die Arbeitszeit. Heute habe ich das reparierte Utopia wieder abholen dürfen.

Der erste Eindruck ist zwar gut, aber der Antrieb ist nun merklich lauter als bisher. Klar, denn Metall hat andere Abrolleigenschaften als Plastik und das hört man auch. Ich nehme das lautere Fahrgeräusch aber gerne in Kauf, denn ich hoffe damit nun endlich nicht mehr alle 24 Monate mit dem S03 zum “Zahnarzt” zu müssen!

Danke jedenfalls für Michael für die rasche Reparatur!

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad | Tags: ,

Segway war gestern – Oxboard ist heute …

2015-06-23 oxboardHeute bekam ich von Gerd einen Tipp mir einen Artikel über das Oxboard anzusehen.
Schon gefahren, hab ich geantwortet!
Gerd mag diese Antwort zwar nicht gerne, aber liest trotzdem interessiert meine Erfahrungen zu diesen Fahrzeugen. Bitte Gerd, weite informieren, ab und zu findest du durchaus auch für mich neue Inspirationen Zwinkerndes Smiley

Am heurigen Segwaytreffen in Steyr hatte ich Gelegenheit ein Oxboard und einige Umbauten der Schweizer Segwayschrauber zu fahren. Wenn man sich traut ist die Einstiegshürde durchaus machbar! Meine Testfahrten verliefen gut, für den Alltag sind mir solche Fahrzeuge etwas zu “wackelig”

Habe einige kurze Videos auf Youtube gestellt.

Fazit: Das Oxboard und ähnliche Fahrzeuge sind durchaus brauchbar. Auf losem Untergrund muss man allerdings einige Überwindung mitbringen um auf die Technik zu vertrauen. Als Ablöse für den Segway kann es nicht dienen, aber ich würde gerne mal eine Woche Praxistest mit diesem Teil machen …

Bezugsquelle: http://www.oxboard.nu

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Innovative Technik

MAMS 2015 – Segwaytreffen in Steyr

2015-05-31 MamsDiese Woche war wieder das jährliche Segwaytreffen in Steyr. Von Montag bis Sonntag fahren die Segwayfans organisiert von Boris schöne teils anspruchsvolle Touren im schönen Steyr.

Vom Besuch des Sensenmuseums und Besichtigung der “rinnerten Wand” über die Fahrt zur Grünburgerhütte mit Besuch des Gipfel Kreuzes, oder zum Koglerhof, bis hin zu einer Offroad Tour auf den Damberg ist alles dabei. Die Routen hinter den Links sind über Komoot aufgezeichnet und haben teils auch Fotos dabei.

Natürlich gab’s auch wieder einen NightGlide und am Sonntag war wieder mal eine Schnitzeljagt angesagt.
Am Mittwoch mussten wir noch ein paar Regenschauer dulden, danach war das Wetter bis auf ein paar kleine Ausnahmen sehr warm und hervorragend geeignet zum Segway fahren.

Die Schweizer Segwayschrauber haben von jedem Tag ein kleines Video mit unzähligen Eindrücken dieser Woche für uns alle gemacht:2015-05-31 Rollbrett

In der Basis von Segway in Steyr hatten einige Teilnehmer tolle neue Fahrzeuge zum Testen mitgebracht. Unter Anderem einige Plattformen mit Rädern, die ich natürlich gerne kurz mal getestet habe Zwinkerndes Smiley
Danke an Boris und sein tolles Team für die Organisation und die vielen Erlebnisse, die wir machen durften!
Ich freu mich schon auf den MAMS – Season Closer im Oktober….

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Zeit mit Freunden | Tags:

E-Twow “Speed” – erste Testergebnisse …

Seit ich den neuen E-Twow Speed habe, versuche ich im Rahmen meiner Möglichkeiten die maximale Reichweite herauszufinden. Dazu muss ich allerding erst mal den Akku richtig einfahren. Lithium Akkus müssen ca. 5-10 x geladen werden, bevor sie ihre volle Kapazität entfalten.

Mit dem E-Twow Power bin ich nun schon bald soweit. Inzwischen hab ich schon einiges herausgefunden:

Das BMS des Rollers ist besser geworden.
2015-04-27 20.4km 1%Das Batterie Management System, auch verantwortlich für die Akkuanzeige ist nun etwas realistischer.
Nach einer Fahrt von ca. 14 km waren auf der Akkuanzeige unter Belastung noch 2 Striche zu sehen, man kann also davon ausgehen, dass der E-Twow Speed noch weitere 5-10 km damit fahren kann. In meinem heutigen Test mit noch nicht fertig eingefahrenem Akku, teils heftigem Gegenwind und einigen Steigungen schafft der Roller schon über 20 km Reichweite!
Ich gehe also davon aus dass mit meinem Gewicht von ca. 85 kg (+7kg Tasche) auch 25 km drinnen sind, wenn der Akku eingefahren ist und weniger Wind weht.
Sieht man den letzten Akkustrich, dann sollte man nicht mehr weit fahren müssen, denn dann geht dem Kleinen innerhalb von ca. 1-2 km die Luft aus…

Endgeschwindigkeit realistisch. 2015-04-27 E-Twow Speed
Die Endgeschwindigkeit von 32 km/h erreicht der Roller zwar lt. GPS Messung nicht. Aber auf gerader Strecke sind 27 km/h (+- 2) durchaus drinnen. Somit gehe ich davon aus, dass sich der Roller damit auch innerhalb der Toleranzgrenze der Gesetzeslage bewegt. Ehrlich gesagt ist diese Geschwindigkeit mehr als ausreichend für die Bauform des Rollers. Und mit 25 km/h führt man auf dem Radweg sehr gemütlich mit den anderen Radlern mit ohne ein Verkehrshindernis zu sein!

Die Kraftentfaltung ist wirklich merklich besser als beim “Eco”.
Viel wichtiger ist, dass der Kleine “Speed” die Geschwindigkeit von 25 km/h auch bei leichten Steigungen halten kann. Denn bei denen wurde das Vorgängermodell “Eco” merklich (bis zu 10 km/h) langsamer.
Der e-Twow Speed fährt hier nun mit 2-5 km/h reduzierter Geschwindigkeit durch. Natürlich hilft es, wenn man etwas Schwung mitnehmen kann Zwinkerndes Smiley
Bei größeren Steigungen merkt man das Leistungsplus zwar auch, aber irgendwann ist natürlich auch hier Schluss. Alles in Allem macht der Speed merklich mehr Freude als das Vorgängermodell!

Gewicht
2015-04-27 E-Twow GewichtDer “Eco” hatte ca. 9,7 kg. Mit nur 1 kg Mehrgewicht zum Vorgänger ist er durchaus gut ausgewogen. Und da ist die Klickfix Halterung schon dabei.
Ich hatte vor ein paar Tagen einen Micro Roller (ohne Elektroantrieb) in der Hand, der knapp über 6 kg schwer ist, da leg ich gerne 5 kg drauf und kann mehr als 20 km weit elektrisch fahren! Ok, da ist dann noch der Preis von knapp unter € 1000,- in der besten Ausstattung.

Laden:
2015-04-28 Ladegerät E-Twow SpeedDas Ladegerät des Speed ist zwar merklich größer geworden, es lädt aber auch den komplett leeren Roller in ca. 2-3 Stunden wieder voll auf. Die Kosten für eine Volladung belaufen sich ca, auf €0,04 also hochgerechnet ca. 14,- EUR pro Jahr, wenn man den Roller täglich vollkommen leer fährt.


erstes Fazit:
Der E-Twow Power ist nahezu perfekt. Mit der Heckbeleuchtung von Backwind.at und dem Halter für die Tasche fehlt ihm eigentlich nur mehr ein Ständer zum Abstellen. Aber den hat mir Michael eh schon versprochen!
Sobald die Idee aus seinem Kopf raus will, werde ich sie natürlich gerne testen Zwinkerndes Smiley

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

Ucarver – Fazit des Tests mit dem aktuellen Modell

2015-05-30 U-Carver1Vor einigen Wochen habe ich meinen fast 6 Monate dauernden  Langzeit Test mit dem U-Carver beendet.  Hier mein Fazit für das aktuelle Modell.

Der Ucarver ist eines der stabilsten Fahrzeuge, die ich länger testen durfte!
Er wird in Österreich von GW-St.Pölten produziert und ist entsprechend hochwertig und ausgereift. Die Bedienelemente sind zwar nicht ultramodern, aber einfach zu bedienen und zuverlässig. Die Technik im Fahrzeug, speziell der Motor, ist hervorragend abgestimmt und macht einen ausgereiften Eindruck.

gut gefallen hat mir:

  • kurzer Radstand
    sehr praktisch,  schnell zusammengelegt und transportfähig
  • Durch drei Räder steht der U-Carver ohne Stütze
  • gute Bremsen
    wirkt auf ein Vorderrad und ein Hinterrad, verzögert hervorragend
  • kräftiger und zugleich sparsamer Motor
    schafft Steigungen (bis 10%)
  • sicheres Fahrverhalten und viel Freude beim Fahren!

Nicht so gut gefallen hat mir:2015-05-30 U-Carver2

  • Gewicht mit pannensicherer Bereifung knapp 15 kg schwer
  • Höchstgeschwindigkeit nur ca. 20 km/h
  • keine Federung
  • Beleuchtung wird nicht über Fahrzeugbatterie gespeist
    Aber das ist Meckern auf hohem Niveau!

Wer ein hochwertiges und zuverlässiges Fahrzeug sucht, ist mit dem UCarver gut beraten.  Der Ucarver hat mich während der Testphase nie im Stich gelassen. Auch nicht bei Schnee und Regen.
Der Preis von € 1800,- ist für die gebotene Qualität durchaus angemessen. Außerdem ist der U-Carver TÜV geprüft und entspricht der Fahrradverordnung, damit ist sicher und gesetzestreu unterwegs 😉
Alles was ich mit dem Ucarver erlebt habe, gibt es in der Schlagwortwolke unter U-Carver zu lesen.
Danke an GW-St.Pölten für die bereitwillige Teststellung.

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Firefly – Rollstuhl trifft Elektrorad

Das passiert, wenn sich ein Rollstuhl und ein Elektrorad näher kennen lernen Zwinkerndes Smiley
2015-04-24 Firefly

Der Firefly ist ein elektroangetriebenes Vorsatzbike.
Dieses Bike hat im Gegensatz zu einem Handbike, keine handangetriebene Kurbelwelle. Der Firefly ist mittels vier selbstverriegelnden Kugelgelenken mit dem Rollstuhl verbunden.

Durch den Anbau des Firefly an einen handangetriebenen Rollstuhl entsteht quasi ein Elektrorollstuhl. Der eine Reichweite bis 30 km hat. Im Video sieh man dass er auch ganz schön schnell ist…

Quelle: rollick.biz

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Fahrrad zum Service mit dem E-Twow im Gepäck

Einige meiner Fahrräder habe ich beim Fahrradeck in Hernals gekauft. 2015-04-22 Rad mit Etwow in Tasche
Wie zum Beispiel mein Mobiky Jouri Elektro.

Werner Weinhappl verkauft nicht nur qualitativ hochwertige Fahrräder sondern ist auch ein hervorragender Mechaniker.  Leider ist das Geschäft am anderen Ende von Wien in Hernals und so ist der Weg immer sehr Zeitaufwendig, wenn mal was ist.

Heute habe ich ein Fahrrad für unsere Firma zum Service gebracht und für die Rückfahrt einfach den E-Twow in der Ortlieb Tasche mitgenommen. Hinfahrt mit dem Fahrrad und 11 kg E-Twow in der Tasche. Rückfahrt mit dem E-Twow. Das macht Freunde, denn der kleine Roller passt haargenau in eine Ortlieb BackRoller Classic Tasche rein…

Sehr praktisch, der kleine Roller…

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E-Twow „Speed“ – endlich!!

Den E-Twow Roller kenn ich ja schon seit längerer Zeit. Ich habe ihn als Schweber (von Beko) oder als Etwow 2.5 (von Backwind) getestet.
Nun ist das Nachfolgemodell der e-Twow “SPEED” verfügbar und ich habe diesen heute von Michael (backwind.at) für einen längeren Test bekommen!
Grundsätzlich sieht der Roller exakt so aus, wie sein Vorgänger!
Was ist nun neu?
Die elektrische Anlage des Rollers wurde mit mehr Power versehen. Der Motor hat nun merklich mehr Kraft!
Genauere Unterschiede zeigt die Tabelle. Das alte Modell gibt es nach wie vor unter der Bezeichnung “ECO” zu kaufen.

2015-04-21 E-Twow Vergleich

Was der “Neue” wirklich besser kann, werde ich in den nächsten Wochen in einem Praxistest herausfinden.
Eines nur vorweg:
Das Ding macht schon auf den ersten Kilometern viel mehr Spaß als der “Alte” ….  Zwinkerndes Smiley

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Sunstar S03 mit 36 V probegefahren

2015-04-21 Sunstar S03 09.35.10Heute habe ich mir bei Michael von Backwind.at den neuen E-Twow Power abgeholt. Bei dieser Gelegenheit durfte ich kurz den brandneuen Sunstar S03 mit 36 Volt und einem völlig neuen Display probefahren.

Der Motor auf dem Testrad war noch nicht auf 25 km/h runtergedrosselt und ich konnte somit die hervorragende Drehfreudigkeit bis fast 35 km/h fühlen.
Das Display sieht nicht schlecht aus, und ist groß genug um es hervorragend ablesen zu können.
Der Motor zieht sehr kraftvoll und der Nachlauf ist merklich kürzer als bei der 24V Version!
Dieser Motor spürt sich an als würde er perfekt in mein Utopia passen Zwinkerndes Smiley

Ich habe Michael mein Utopia für einen längeren Praxistest angeboten, mal sehen ob er mir drauf einsteigt….
Wenn ja, dann gibt es hier einen ausführlichen Testbericht!

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Sucddy – Fazit meines Kurztest

Der Scuddy ist eines der kraftvollsten Elektrofahrzeuge in der Klasse bis 25 km/h , die ich je getestet habe! Keine Steigung konnte ihn aufhalten, selbst meine Garagenauffahrt konnte ihn nicht bremsen.
Mit 50 cm Breite und 110 cm Länge ist er von den Abmessungen merklich kleiner als ein Elektrofahrrad und noch dazu klappbar. 2015-04-19_Stehend fahrenDie Breite gibt ihm zwar subjektiv den Eindruck auf manchen Fahrradwegen zu viel Platz zu brauchen, messtechnisch ist das aber nicht korrekt, denn mein Utopia Sesselrad braucht mit montierten Seitentaschen fast 15 cm mehr Platz.

Das Gewicht von ca. 30 kg im fahrbereiten Zustand mit Sitz ist allerdings doppelt so schwer wie zum Beispiel das Mobiky Klapprad. Dafür gibt es eine Reichweite von ca. 35 km.
Der Scuddy macht viel Spaß beim Fahren. Lässt man sich auf die mögliche Schräglage ein, dann sind Kurven eine wahre Freude. Damit das allerdings auch halbwegs cool aussieht, sollte man auf einem Parkplatz etwas üben.

Perfekt ist der Scuddy für Personen die längere Strecken fahren wollen und keinen Bewegungsanspruch haben. Der Scuddy ist kraftvoll und kann, zusammengeklappt trotzdem einfach im Zug oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden. Mit Sitz und KlickFix Korb kann  man mit ihm einiges transportieren. Mit der RFID Diebstahlsicherung ist er auch nicht so leicht von unbefugten Personen in Betrieb zu nehmen. Absperren sollte man ihn aber trotzdem, wenn er länger unbeaufsichtigt bleibt!

Die Höchstgeschwindigkeit für den Scuddy als Fahrrad ist mit 25 km/h beschränkt, es gibt allerdings eine Version mit rotem Taferl (Mopedkennzeichen), die dann ca. 35 km/h schnell ist.

Den Preis von ca. 4500,- halte ich für dieses ausgereifte Produkt durchaus angemessen, denn es ist wirklich hochwertige durchdachte Technik verbaut. Genauer Infos dazu gibt es auf der Scuddy Webseite.
Mir hat der Scuddy während des Tests viel Spaß bereitet. Er hat sich auch als beachtlich verwandlungsfähig herausgestellt, nachdem ich doch noch eine vorsichtige Freundschaft mit dem Klappmechanismus geschlossen habe Zwinkerndes Smiley
2015-04-20 KofferraumSo wird mein Testfahrzeug ein letztes Mal zusammengeklappt und geht zurück zu t43b.com. In meinem Kofferraum findet der Scuddy übrigens locker Platz.

Wenn ihr Interesse bekommen habt einen Scuddy mal probezufahren, dann meldet euch bei t43b.com, der Generalvertretung von Scuddy für Österreich. Sie ist übrigens nicht weit von Wien in Bruck an der Leitha zu finden. Wenn ihr den ganzen Artikel lesen wollt ist hier der richtige Link, am Besten von unten nach oben lesen…

Meinen Anforderungen entspricht der Scuddy nicht so sehr, denn ich brauche nicht unbedingt so viel Reichweite, möchte aber meinen elektrischen Begleiter oft in enge Geschäfte oder Büros mitnehmen. Den Scuddy dann jedes Mal zusammenzuklappen oder draußen abzusperren, ist für mich zu umständlich, wenn ich durch die Geschäfte ziehe. Genau deshalb bevorzuge ich ein Fahrzeug, welches ich mitnehmen kann, wie zum Beispiel den E-Twow Roller.
Von diesem bekomme ich übrigens voraussichtlich morgen eine brandneue stärkere Version für einen 14 Tage Test, aber das ist eine andere Geschichte ….

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Scuddy – 4. im Zug und Fahrt bei Regen

Den Scuddy kann man mit oder ohne Sitz fahren.

2015-04-15_Scuddy mit Sitz2015-04-15_Scuddy ohne Sitz

Beim Sitzen fährt man entspannter. Da der Abstand Lenker und Sitz, sowie die Sitzhöhe fix vorgegeben ist, gibt es nicht viel Spielraum zum Verstellen. Der Lenker kann allerdings in der Höhe verstellt werden. Beim Wegfahren tut man sich sitzend merklich leichter. Will man die Füße wirklich bequem abstellen, kommt dafür am ehesten der grüne Akku Bereich des Scuddy in Frage. Dort wird’s aber leider schnell schmutzig.
2015-04-19_Schnellbahn2In meinem Test habe ich die Füße hinten abgestellt, was in meinem Fall allerdings auf längere Strecken unbequem wird. Nach Rückfrage bei t43b.com bekomme ich die Auskunft, dass man die Füße auf den grünen Bereich draufstellen kann, aber sich dort nicht abstützen sollte.

Auf dem Scuddy zu stehen ist auch OK. Der große Vorteil dabei ist, dass man den Sitz beim Zusammenklappen nicht irgendwo verstauen muss. Ideal also für den Transport im Zug. Dafür ist es auch ratsam den optionalen Klickfix Korb daheim zu lassen denn dann wird der Scuddy wirklich praktisch transportfähig.
Man kann ihn nämlich wie eine Sackrodel die Stufen runtertransportieren und auch in Schnellbahnzügen mit hohem Einstieg raufziehen und im Zug perfekt abstellen.
2015-04-19_Schnellbahn1Ich habe mich mit dem Klappmechanismus also noch etwas intensiver beschäftigt und bin auch noch ein Stück mit der Schnellbahn gefahren. Der Scuddy ist zwar nicht so schnell geklappt wie das Mobiky oder der U-Carver, aber länger wie 1 Minute braucht man mit etwas Übung auch hier nicht. Will man oft umsteigen, so wie ich an manchen Tagen,  sollte man allerdings berücksichtigen, dass man den Sitz und den KlicFix Korb vor dem Klappen abnehmen und irgendwo zwischenlagern muss!

Heute Abend hat mich dann ein massiver Regenguss erwischt, und den Scuddy zu einer regelrechten Wasserfahrt verholfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Scuddy seinen Fahrer hervorragend vor Spritzwasser durch die Räder schützt. Das Fahrverhalten ändert sich bei nasser Straße nicht merklich, das gefällt mir.
2015-04-19 Lichtkegel GarageEbenfalls bemerkenswert ist die an die Bordelektrik angeschlossene LED-Beleuchtung, die einen tollen breiten Lichtkegel erzeugt und damit für hervorragende Sicht sorgt.  Das Rücklicht ist zwar baulich bedingt etwas tief angebracht, aber dafür ist ein helles Bremslicht in die LED Leiste integriert!
So gut beleuchtet, war noch kein Testfahrzeug in der 25 km/h Klasse.

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Scuddy – 3. in den Öffis

2015-04-16 Scuddy U-BahnHeute war ich mit dem Scuddy mal ohne Sitz unterwegs und hab versucht  U-Bahn, Zug und Rolltreppen zu benutzen. In der U-Bahn kann der Scuddy locker auf einem Kinderwagenplatz in einer neuen Garnitur stehen.
Ist ja im Grunde von der Bauform ähnlich, nur das Kind ist halt größer Zwinkerndes Smiley
In einem der älteren U-Bahn Züge sollte man den Scuddy entweder zu Fahrradzeiten mitnehmen, oder besser zusammenklappen.

2015-04-16 Scuddy RolltreppeAuf der Rolltreppe macht er keine Probleme, da das Fahrzeug sogar von Alleine stehen bleibt. Offensichtlich ist der Radabstand exakt 2 Treppenstufen lang, sehr praktisch!
Ich habe mir den Nachmittag frei genommen und bin mit einem Freund am Donaukanal Mittagessen gewesen. Danach quer durch die Stadt etwas Sonne und Frischluft auf abgelegenen Radwegen zu tanken. Der Scuddy macht beim Fahren viel Freude und auch die Reichweite lässt sich durchaus für Fahrten quer durch die Stadt nutzen.

Am Abend wollte ich dann noch mit dem Zug zu einem Termin fahren. In meiner Praxis war es dann doch nicht so einfach wie im Video von Scuddy. Warum?

  1. Muss man den Sitz vorher runternehmen, nur wohin mit dem Ding,
    wenn man bereits am Bahnsteig steht.
  2. Ist die Tasche am Klickfix Halter etwas im Weg
    Ok runternehmen und da gleich den Sitz rein, passt soweit!
  3. Greift man das Hinterteil des Scuddy an, wird man schnell schmutzig, also immer ein Set Einweghandschuhe griffbereit. Merk ich mir fürs nächste Mal 😉
  4. Biegt man den Lenker etwas zu weit, dann schert er an den Kotflügeln.
    Das führt auf Dauer sicher zu Kratzern.

Fazit des Faltvorgangens:
Man sollte sich das etwas genauer zeigen lassen, das habe ich beim Abholen meines Testfahrzeuges nicht gemacht, weil ich schon geil auf FAHREN war 😉
Und jedenfalls ca. 5 mal üben bevor man sich, wie ich heute Abend, zeitlich etwas zu knapp auf dem Bahnhof begibt!
Morgen gehts  wieder ohne Öffis in die Stadt.
Scuddy fahren macht eh viel mehr Spass, als mit dem Zug ….

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Scuddy – 2. erste Ausfahrt nach 30 km

Heute mal über die Donaukanal Route in die Firma gefahren. Scuddy mit Sitz und viel Gegenwind am Donaukanal, die Frisur ist zwar im Eimer Zwinkerndes Smiley, aber der Scuddy hat noch mehr als den halben Akku! Die Strecke ist ca. 15 km lang, und der Gegenwind war stark. Der Akku vom Scuddy auch, also Reichweite genug!

Der Motor zieht auf der schnelleren Stufe wirklich gut an und ist sehr leise. Der Lüfter vom Ladegerät des Scuddy ist lauter … Auch wenn es mal steiler wird, lässt die Kraft des Scuddy kaum nach. Selbst auf meiner Garagenauffahrt schaffe ich es bergauf aus dem Stand bis auf 22 km/h zu beschleunigen, das hat bisher nur mein Segway geschafft!

Der eingebaute Tacho zeigt bei Vollgas ca. 27 km/h an, mein GPS Tracker macht daraus 26 km/h, entspricht also voll den gesetzlichen Vorschriften. Der Scuddy selbst könnte auch schneller, nämlich bis 35 km/h, allerdings braucht er dann ein Mopedkennzeichen und darf nicht mehr auf dem Radweg verwendet werden.

2015-04-16 Scuddy VideoVom Fahrverhalten hinterlässt der Scuddy ein sehr sicheres Gefühl, welches sich in engeren Kurven anfangs etwas verflüchtigt. Wenn man sich allerdings traut, dann kann man mit dem Scuddy auch bei höherem Tempo enge Kurvenradien fahren. Der Mut des Fahrers ist hierbei das größte Hindernis, das Fahrwerk des Scuddy ist es meist nicht Zwinkerndes Smiley Hier das Video

Auch auf holprigem Untergrund (Katzenkopf Pflaster) fährt sich der Scuddy weitgehend neutral. Wird es zu holprig, dann sollte man sich etwas nach vorne lehnen, sonst beginnt der Scuddy leicht zu springen. Sobald aber mein Rucksack im Korb vorne drinnen ist passt es wieder, somit ist das meckern auf hohem Niveau …

Am Rückweg durch die Hauptallee kommt auch ein Stück Schotterweg und ebener Waldboden unter die Räder. Auch diese Strecke ist für den Scuddy keine große Herausforderung. Kommt man an kleine Hindernisse, wie Äste oder kleine Steine sollte man sich abgewöhnen wie zwischen die Vorderräder “in die Mitte” zu nehmen, denn dann bekommt sie das Hinterrad ab. Ist aber reine Gewöhnungssache.

Zu Hause angekommen spüre ich eine leichte Verspannung. Ich bin jetzt ca. 30 km auf dem Scuddy gesessen und stelle fest, dass meine Haltung nicht optimal war.
Heute war mal ein “Sitz-Tag”. Das bedeutet ich hatte den Sitz auf dem Scuddy montiert. Morgen wird ein “ohne Sitz Tag” da ich den Scuddy im Zug mitnehmen muss, und beim Zusammenklappen ist der Sitz im Weg! Mal sehen ob sich mein Körper beim Stehen leichter tut.

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Segway nach China an NineBot verkauft

2015-04-15 NinebotESegway der innovative Rollerhersteller, der als erster einen selbstbalancierenden Roller am Markt platzierte wurde vor kurzem an den chinesischen Hersteller Ninebot verkauft.

Anfangs war ich schockiert, denn ich habe ja selbst von 2007 bis 2010 einen Segway besessen und damit meine Mobilität in Wien bestritten. Der Segway war das zuverlässigste Elektrofahrzeug das ich je besessen hab!
Auf der Bikemesse am Rathausplatz durfte ich bei Yoom kurz mal einen Ninebot E testen.
Mein erster Eindruck: SEHR innovativ das chinesische Gegenstück!
Display im Lenker, LED Beleuchtung, Handy Anbindung und USB-Ladeanschluss sind schon ganz nette Dinge. Das Fahrverhalten ist ebenfalls sehr ähnlich und durchaus mit dem des Segway vergleichbar!
Meine erste Anfrage an Ninebot führte leider zu keiner Teststellung, aber vielleicht ändert sin das ja jetzt. Ich wäre bereit, für den Ninebot …  Zwinkerndes Smiley

Quelle: orf.at
Quellink: Ninebot

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Scuddy – 1. Eindruck

2015-04-15 Scuddy_freiDas erste Mal habe ich den Scuddy im Internet vor ca. 3 Jahren gesehen, als er angekündigt wurde. Heute hab ich mir den Scuddy in der City Version zum Testsen abgeholt. Der erste Eindruck ist schon mal sehr gut. Der Scuddy ist zwar merklich größer als E-Twow oder U-Carver, lässt sich aber fast auf die Größe einer Bierkiste zusammenlegen.

Die Ausstattung für den Fahrbetrieb lässt auf den ersten Blick keine Wünsche offen.

  • Hydraulische Scheibenbremsen vorne, Trommelbremse hinten
    Rekuperationsbremse zusätzlich!
  • LED Beleuchtung vorne und hinten inkl. Bremslicht
    Die Frontbeleuchtung ist hervorragend stark!
  • sehr kraftvoller Motor der von 1500W auf 600W für Österreich abgeregelt wurde.
    schafft Steigung von 20% ohne Probleme!
  • 2 Fahrprogramme für bis zu 20 km/h und sanftem Antritt, oder bis 25 km/h und kräftiger Beschleunigung. Es gibt auch eine 35 km/h Variante mit rotem Taferl
  • wahlweise mit Sitz oder stehend zu verwenden
  • elektronische Wegfahrsperre über RFID-Chip und versperrbares Akkuschloss
  • 512 Wh LiFePo4 Hochleistungs Akku abnehmbar (ca. 6 kg)
  • Klickfix Halterung bereits serienmäßig

Ich habe knapp eine Woche zum testen und werde herausfinden wie man mit dem Scuddy in Wien unterwegs sein kann. Eines weiß ich nach einer ca. 20 km Fahrt von gestern jetzt schon. Spaß macht es jedenfalls!!

Bezugsquelle T43B.freizeit (Generalimporteur)

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Sanitäter auf Segways

2015-04-12 Segway SanitäterAuf dem Bike Festival am Rathausplatz habe ich Sanitäter vom roten Kreuz auf Segways gesehen.
Hatte nicht gewusst, dass die schon offiziell damit rumfahren!

In der Menschenmenge sicher eine sehr brauchbare Fortbewegungsmethode, cool …..

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Bikefestival am Rathausplatz mit dem neuen Power Etwow ?

2015-04-07 Bike FestivalKommendes Wochenende ist das Bike Festival am Rathausplatz.
Werde voraussichtlich am Sonntag um die Mittagszeit unten sein.

Werde dort mit leider NICHT dem brandneuen E-Twow mit 33V Motor von Backwind hinfahren, da Michael von Backwind ihn mir sprichwörtlich “unterm Arsch” wegverkauft hat Zwinkerndes Smiley
Aber Nachschub ist schon bestellt und mit etwas Glück, bekomme  ich nächste Woche schon wieder einen Testroller…

Das neue TOP Modell von E-Twow  ist ca. 1 kg schwerer als das alte Modell, dafür aber mit dem 33 Volt Motor viel kräftiger! Es gibt auch das alte Modell mit einem stärkeren Akku für mehr Reichweite.
Genauere Erfahrungen gibt es, sobald ich wieder ein Testfahrzeug habe!

Am Rathausplatz werde ich nun also doch mit dem Vorgänger auftauchen…

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Warum Radfahren, wenn fliegen auch geht …

Stau ist ja beim Radfahren noch nicht so ein Problem, aber falls es doch mal soweit kommt ist dieses Fahrrad sicher eine große Hilfe…

Quelle: Youtube

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U-Carver – Update mit einigen Verbesserungen

Vor ca. 10 Tagen habe ich einen verbesserten U-Carver von GW St. Pölten bekommen. Er hat nun pannensichere Räder die statt einem Luftschlauch einen elastischen Schaum beinhalten. Dadurch gibt es keine Probleme mehr mit Reifenpannen.
Die neuen Räder sind allerdings ca. 500 Gramm pro Rad schwerer. Der UCarver hat jetzt statt ca. 13 kg schon fast 15 kg, und das macht sich beim Tragen des Fahrzeuges leicht bemerkbar. Speziell wenn man das Fahrzeug, wie ich gerne, nur an der Stange die Stiegen runterträgt ohne es zusammenzuklappen.

Die ausgeschäumten Reifen sind zwar merklich härter als die mit Luft gefüllten Vorgänger.Das Fahrverhalten verändert sich aber nur minimal. Bei starken Bodenunebenheiten merkt man dass der U-Carver manchmal etwas hoppelt.

2015-04-06 Ucarver SpritzschutzDer Spritzschutz an der hinteren Radabdeckung wurde verbreitert und sorgt dafür dass bei nasser Fahrbahn kein Wasser mehr auf die Kleidung spritzt. Diese kleine Veränderung macht das Fahren bei nasser Straße wesentlich angenehmer, da ich mein Regengewand wirklich nur mehr dann anziehen muss, wenn es auch regnet.
Die rote Markierung am Foto ,markiert die ursprüngliche Form.

2015-04-06 HaltegitterDie Halterung am vorderen Lenker wurde verkürzt und statt dem kleinen Korb bekam der U-Carver ein kleines gebogenes Gittergestell von Klickfix. Damit kann man jetzt auch größere Dinge transportieren, braucht aber für kleine Dinge eine Tasche oder einen Rucksack zum Reingeben. Da das Gestell wesentlich leichter als der Korb ist, sorgt es auch für ein besseres Fahrverhalten!

Die Höchstgeschwindigkeit hat sich leicht verbessert.In meinen Messungen der letzten 10 Tage schafft der U-Carver auf gerade Strecke nun manchmal statt 20 km/h schon 22 km/h aus eigener Kraft. Das macht merklich mehr Spaß, hat aber noch Potential nach oben Zwinkerndes Smiley Mir würde es gefallen, wenn der Ucarver zumindest 25 km/h schnell wäre, denn das ist für Fahrzeuge dieser bauart erlaubt und mit dem Ucarver, vom Fahrverhalten her, durchaus möglich!

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Segway in Steyr – Neueröffnung

2015-03-27 Segway Base1Heute war ich bei der Neueröffnung von Segway in Steyr eingeladen. Boris hat seine neue Segwaybase sehr übersichtlich und aufgeräumt gestaltet.
Bis zu 24 Segways stehen hier zur Vermietung bereit.

Aus der Lounge gibt es  “Meerblick” denn von hier kann man auf die Enns hinunterschauen.

2015-03-27 Segway Anhänger2Leider musste das Segwaytreffen abgesagt werden, und somit gab es an diesem Wochenende keine Ausfahrten ;-(
Ich hoffe dass ich im Sommer wieder fahren kann, denn eigentlich war es schon Zeit …..
Jedenfalls mitfahren konnte ich in einem selbstgebauten Anhänger für den Segway Zwinkerndes Smiley

Die neue Adresse ist ab sofort:
Grün­markt 15, 4400 Steyr

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Ucarver – Reifenpanne und Update meines Testfahrzeuges

2015-03-23 Ucarver Reifenwechsel1Gestern hatte ich bei meinem U-Carver Testfahrzeug der GW St. Pölten eine Reifenpanne. Der rechte Hinterreifen hat offensichtlich mit einem kleinen Nagel eine innigere Beziehung eingegangen als mir lieb war. Leider hatte beim Auswählen meiner Testausstattung aus Gewichtsgründen auf die pannensichere Bereifung verzichtet, jetzt hat sich das gerächt  Zwinkerndes Smiley
Ein Reifenwechsel beim Ucarver ist allerdings nicht besonders schwierig.

Mann entfernt den Reifen von der Achse indem man die mittlere Schraube löst. Danach keinesfalls versuchen mit Werkzeug den Reifen von der Felge zu lösen, sondern die 6 Schrauben der Felge lösen. Diese ist nämlich zweigeteilt und man kann 2015-03-24 Ucarver Reifenwechselnach dem Lösen der Schauben die beiden Hälften der Felge entfernen und der Reifen inklusive Schlauch bleibt übrig.

Man muss danach nur mehr den Schlauch tauschen und alles wieder zusammenbauen.
Meiner Meinung nach sehr wartungsfreundlich.

Da sowieso gerade ein Update meines Testfahrzeuges zur Sprache stand, habe ich das Angebot von GW-St. Pölten angenommen mein Fahrzeug zum “Update” zu schicken.
Danke an das Team von der GW-St.Pölten für die tolle Unterstützung!

In den nächsten Tagen werde ich mein Testfahrzeug dann zurückbekommen das folgende Verbesserungen hat:

  • pannensichere Bereifung
  • verbesserte Halterung mit Universalbügel statt dem Korb
  • schnellere Höchstgeschwindigkeit (bis 25 km/h)

GW-St. Pölten hat meinen Test für das neue Fahrzeug um einige Monate verlängert, ich werde also berichten sobald mein verbesserter U-Carver da ist…

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Mit dem Tesla Model S85 in die Therme

2015-01-26 TeslaModelSHeute hatte ich einen Tesla Model S85 zum Testen. Das Model S85 hat eine theoretische Reichweite von mehr als 400km, beschleunigt in 4,2 Sekunden auf 100 und ist auch noch wunderschön.
Nachdem ich das Auto in der Lugnercity abgeholt hatte, ging es in die Rognertherme Blumau. Mein Tesla zeigte beim Start ca. 380 km Reichweite an. Die gesamte Strecke von ca. 285 km (hin & retour) sollte für den Tesla also auch ohne Aufladen zu machen sein. Die brachiale Beschleunigung des ModelS85 macht auf der Autobahn sehr viel Spaß!  Normalerweise legt man sich nicht mit Porsche Cayenne S oder ähnlichen Gefährten an, mit dem S85 sind diese Autos keine Gegner, sondern eher Opfer 😉 Ich wünscht ich wär auf einer deutschen Autobahn…….
In Blumau angekommen hatte ich noch ca. 160 km Restreichweite auf der Anzeige. 2015-01-26 LadeanzeigeTrotzdem habe ich das Fahrzeug in Blumau an die 200V Ladestation, die es dort zur kostenlosen Nutzung gibt, abgeschlossen.
Nach ca. 5 Stunden Therme hatte ich mit 220V (13A) wieder 206 km Reichweite auf der Uhr. Mit 220 Volt einen Tesla kurz nachzuladen, macht also nicht wirklich Sinn!
Beim Heimfahren über das Stück Bundesstraße bis zur Autobahn ein paar Mal Beschleunigung ausprobiert, und als ich auf der Autobahn ankam, waren noch 170 km Restreichweite auf der Uhr. OK, die Strecke bis zur Autobahn sind zwar nur 8 km lang, aber ich hatte auf diesem Abschnitt viel Freude mit dem Tesla Zwinkerndes Smiley
So edel und gleichzeitig sportlich bin ich noch nie im Leben elektrisch unterwegs gewesen!!

Nach ca. 60 km auf der Autobahn begann das Navi zu meckern, dass ich langsamer fahren sollte sonst würde ich mein Ziel in der Lugnercity nicht erreichen. Und das obwohl ich seit der Auffahrt auf die Autobahn den Tempomat auf die Höchstgeschwindigkeit (mit etwas Reserve) eingestellt hatte.
Nach 80 km meinte das Navi ich würde das Ziel mit 1% Restakku erreichen, obwohl die dynamische Restanzeige ca. 30 km mehr Reichweite anzeigte als auf dem Navi zum Ziel stand.

2015-01-26 Tesla SuperchargerIch beschloss also sicherheitshalber die ca. 15 km vom meinem Ziel  entfernte Tesla Supercharger Station in der Gutheil Schodergasse anzufahren. Diese Schnellader wollte ich sowieso schon immer mal sehen! Nach weiteren 20 km meinte das Navi, dass ich auch diese nicht mehr erreichen würde. Sehr eigenartig, denn die “Typical Range” Restkilometer Anzeige in der Tachomitte war anderer Meinung.

2015-01-26 Tesla SuperchargerLetztendlich erreichten wir den Tesla Supercharger mit Restakku für 4km nachdem das Navi schon 22 km vorher 0% Akku angezeigt hatte. Die “Typical Range” Anzeige in der Tachomitte hat also recht!! Das wär sich auch bis in die Lugnercity noch ausgegangen…
Die Superchargerstationen von Tesla können einen Model S85 in ca. 1 Stunde wieder voll aufladen. Die ersten 2/3 der Ladung geht sehr schnell. So hatten wir nach etwas mehr als 10 Minuten wieder 100km Reichweite auf der Uhr. Wenn man sich den Ladestrom auf der Ladeanzeige rechts ansieht kein Wunder. Und das kostenlos!!

Alles in Allem hat der Tesla Model S85 sehr viel Spaß gemacht. Alles funktioniert wie erwartet. Die Bedienung ist sehr logisch und der riesige Bildschirm in der Mittelkonsole ein Traum!
Wir sind mit etwas nachladen über 320 km weit gefahren trotz ca. 2 Grad Außentemperatur und meiner “forschen” Fahrweise. Ich hatte auf der Hinfahrt viel Spaß beim Beschleunigen, und im Auto war alles eingeschaltet was Freude macht (auch die Sitzheizung auf Andreas Seite) Zwinkerndes Smiley
Lässt man öfter den Tempomaten fahren und macht keine Revierkämpfe auf der Autobahn, dann gehen sich sicher auch ohne Nachladen noch 50-70 km mehr aus!

Fazit:
Der Tesla Modell S 85 kommt zwar keine 450 km weit, aber mit mehr als 320 km im Winter, bei meiner Fahrweise ist er absolut praxistauglich!
Ich würde mir an jeder Autobahnraststätte einen Tesla Supercharger wünschen, denn dann wäre mein einziges Problem die etwas mehr als € 70.000,- für das günstigste Modes S aufzutreiben Zwinkerndes Smiley
Aber das muss ich mir zwar als Durchschnittsverdiener nicht wirklich ernsthaft überlegen, aber der Tesla Model S85 ist das einzige Auto für das ich sofort zu sparen beginnen würde …..

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Vor 30 Jahren: Ein Elektromobil vom Computer-Pionier

Sinclair_C5_with_high_vis_mastVor etwas mehr als dreißig Jahren präsentierte Sir Clive Sinclair sein Elektromobil C5. Clive Sinclair wurde durch die innovative Erfindung seines Mikrocomputers ZX81 berühmt.
Ich hatte so einen ZX81 damals auch, wusste allerdings damit (noch) nicht wirklich viel anzufangen Zwinkerndes Smiley

Dass Sinclair auch ein für damalige Zeiten sehr innovatives Elektrofahrzeug erfunden hatte, war mir bis jetzt neu!

Der Sinclair C5 bestand fast ausschließlich aus Kunststoff und hatte nur drei Räder. 25 km/h Höchstgeschwindigkeit waren damals angesagt. Der Elektromotor unter dem Sitz leistete 250 Watt, die Reichweite betrug maximal 32 Kilometer. War der Akkus Leer konnte man auch mit Pedalen angetrieben weiterfahren. Der C5 kostete knapp 400 Pfund. Rückspiegel, Blinker und Hupe gab es als Sonderausstattung gegen Aufpreis.

Leider gab es damals viele technische Probleme, die wir heute sicher hervorragend lösen könnten. Deshalb wurde die Produktion nach einiger Zeit wieder eingestellt. Das Design könnte man jedenfalls heute auch noch “modern” nennen. Vor 30 Jahren war das sicher der Hammer!

Quelle: Heise.de

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Wie wird man sichtbarer ? Mit einem LED Gürtel !

2015-01-08 vorneBeim Testen der unterschiedlichsten Fahrzeuge im Winter habe ich ein Problem. Trotz vorschriftsmäßiger Beleuchtung werde ich manchmal übersehen!
Teils ist es Unachtsamkeit, manchmal auch Ignoranz. Wie auch immer, damit ist jetzt Schluss!
Ich habe mich “sichtbarer” gemacht!
Wie ?
Mit einem Led Stripe, den ich auf einen Gürtel genäht habe. Derzeit noch ein Prototyp, funktioniert aber schon ganz brauchbar! Was braucht man dazu?2015-01-08 Leds

1 x einen USB Led Stripe in ROT
1 x einen USB Led Stripe in weiss
1 x ein Kofferriemenset (oder einen breiten Gürtel)
Lötkolben, Heißkleber, Nadel und Faden

Die beiden LED-Produkte werden fertig vorkonfiguriert als 50 cm Streifen geliefert, sind wasserdicht und haben einen USB Stecker dran. Sie können alle 3 cm (nach 2015-01-08 hintenjeder LED) auf die passende Länge gekürzt werden. Ich habe sie so gekürzt und zusammengelötet, dass ich vorne weiß und hinten rot leuchte. Mein Gürtel besteht aus insgesamt 23 Leds und nimmt einen Strom von ca. 1200 mA auf. Mein 8400 mAh USB Akku kann das Set also ca. 7 Stunden betreiben, bis er leer ist. Der Akku hängt in einer Gürteltasche direkt am Gürtel drauf und kann dort auch ein und ausgeschaltet werden. Der Gürtel ist mit kurzen Kabelbrücken soweit verstellbar, dass er über jede Jacke geschnallt werden kann.

Fazit:
Es werde Licht!
Und wenn ich jetzt noch übersehen werde, dann hat es mein Schicksal so bestimmt Zwinkerndes Smiley

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auch der E-Twow muss in den Schnee …

2014-12-31 E-Twow -15GradHeute war ich mal, zum direkten Vergleich einen Tag mit dem E-Twow unterwegs. Deshalb gibt es einige Worte zum Vergleichen der beiden Fahrzeuge U-Carver und E-Twow.
Es ist Arschkalt, das bestätigt mir auch die Temperaturanzeige im Cockpit des Rollers Zwinkerndes Smiley

Auf Schneefahrbahn oder in tieferem Schnee kann man mit dem E-Twow nur schwer fahren. Speziell auf eisigem Schnee lassen die harten Räder des Rollers zwar Traktion zu, rutschen aber bei Unebenheiten im Schnee schnell mal ab. Das geht mit dem U-Carver wesentlich besser.
Sobald die Räder den darunterliegenden Asphalt erreichen wird ist es perfekt !
Auf dem Trockenen fällt mir im direkten Vergleich auf, dass der E-Twow wesentlich ruhiger läuft. Lenkkorrekturen sind kaum nötig. Der U-Carver macht einen wesentlich nervöseren Eindruck, obwohl er mit den drei Lufträder absolut sicher auf der Straße ist! Aber das unruhige Lenkgefühl ist halt trotzdem da, liegt wahrscheinlich am kürzeren Radstand….
Selbst mit der Ortlieb Tasche am Roller , fällt mir auf, dass sich der E-Twow VIEL entspannter steuern lässt.
Der starke Gegenwind, den ich an beiden Tagen hatte, macht dem E-Twow merklich mehr Probleme. Oft bin ich gerade mal 14 km/h schnell und der kleine Motor plagt sich sehr! Der U-Carver hat sich gestern auch geplagt, aber deshalb bin ich nicht wesentlich langsamer gefahren. Daran merkt man wie viel Kraft der Motor des U-Carver hat!
Die Kälte und der Wind macht beiden Rollern nichts, außer dass die Reichweite geringer ist als bei Plustemperaturen.

Daheim angekommen stelle ich noch zwei Dinge fest. Der E-Twow nimmt wesentlich weniger Dreck von draußen mit, und mein Gewand ist absolut sauber obwohl es draußen immer noch nass und matschig ist!
Ein Pluspunkt für den E-Twow!

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U-Carver im Schnee ? Ja das fährt …

2014-12-29 U-Carver im SchneeAls ich meinen U-Carver zum Test von GW-St. Pölten bekam wurde mir nahegelegt das Fahrzeug mal im Schnee auszuprobieren. Der U-Carver macht angeblich im Schnee nicht nur besondere Spuren, sondern fährt sich auch ganz gut.
Natürlich komme ich dieser Bitte gerne nach. Heute ist der ideale Tag für einen solchen Test!

Es ist –7 Grad kalt, als ich heute früh gut verpackt mit dem Testfahrzeug das Haus verlasse. Der starke eisige Wind, macht die Sache noch interessanter. Eine harte Prüfung meine Ausrüstung und den U-Carver Zwinkerndes Smiley

Gibt man auf rutschigem Untergrund zu viel Gas, dann verhält sich der U-Carver wie ein alter 5er BMW, er kommt, meist kontrolliert, mit dem Heck nach vorne. Übertreibt man die Fahrweise, dann kann es schon mal passieren, dass man quer unterwegs ist. Durch die drei Räder ist es allerdings problemlos möglich auch ohne Rutschpartie unterwegs zu sein, wenn man nicht übermütig wird. Selbst Eiskrusten am Radweg nach Simmering, der nur lieblos geräumt wurde, sind kein Problem. Solange zumindest 2014-12-29 U-Carver SpurenEINES der 3 Räder Grip hat. Ich würde zwar nicht bevorzugt beim heutigen Wetter mit dem U-Carver unterwegs sein, aber es ist durchaus möglich.

Im Tiefschnee wird die knappe Bodenfreiheit hinten, schnell zur Spaß Bremse, aber dafür ist der U-Carver auch nicht gemacht!

Leider ist der angeblich verbesserte Spritzschutz auf dem Fahrzeug immer noch nicht perfekt! Der Rücken bleibt zwar sauber, aber die Hosenbeine meiner Regenhose sind immer noch bis über die Knie mit Dreck bespritzt. Hier gibt es also noch Verbesserungspotential.
Die Heck-Beleuchtung hat sich auf dem neuen Testfahrzeug wesentlich verbessert. Man sieht mich jetzt von hinten richtig gut. Allerdings wär eine Stromversorgung vom Fahrzeug Akku noch toll, dann könnte man sich die 4 AA Batterien (2 Vorne, 2 Hinten) sparen!

Die Reichweite bei diesen Temperaturen (ca. –6 Grad) ist übrigens etwas eingeschränkt. Nach ca. 8km habe ich nur mehr die rote Akkuanzeige, das bedeutet eine geschätzte Reichweite von ca. 12 km! Ausprobieren will ich das aber bei diesen Temperaturen lieber nicht Zwinkerndes Smiley

Zurück zu Hause fällt mir auf, dass der U-Carver viel Dreck mitbringt! Nachdem er im Warmen ca. 30 Min steht, habe ich eine bemerkenswerte Wasserlacke am Boden. Offensichtlich gibt es unter dem Fahrzeug einige Plätze wo der Schnee und Gatsch gut hängenbleiben kann…

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U-Carver – Modell 2014 im Test

Nach meinem Besuch im Werk von GW-St. Pölten habe ich heute den versprochenen U-Carver zum Testen bekommen! Diesen darf ich jetzt mal bis Ende Jänner testen!

Folgende Änderungen sind mir angekündigt worden beziehungsweise an der Version 2014 aufgefallen:

  • größere Räder
  • verbessertes Rücklicht
  • Fahrradlicht vorne
  • Feststellbremse bremst merklich besser
  • Klappmechanismus verbessert
  • nur mehr 2 Fahrprogramme serienmäßig

Weitere Infos, sobald ich einen genaueren Vergleich habe …

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U-Carver – Besichtigung bei WG-St. Pölten

Aufgrund meines Praxistest mit dem U-Carver bekam ich heute einen Anruf vom Verkaufsleiter der U-Carver Produktionsstätte. Nach einem kurzen freundlichen Gespräch, wurde ich eingeladen mir das Werk in St. Pölten anzusehen. Da ich kurzfristig Zeit hatte, setzte ich mich ins Auto und fuhr nach St. Pölten.

Sehr gefreut habe ich mich dort über den äußerst freundlichen Empfang!
GW-St. Pölten baut nicht nur den U-Carver, sondern auch viele andere Dinge für die Elektroindustrie und diverse heimische Betriebe. Das Werk ist viele 1000 m2 groß und die Führung war sehr interessant.

logo_gwSTPöltenDer U-Carver wird nahezu vollständig in der GW-ST. Pölten gefertigt. Nur einige Zubehörteile werden zugekauft. In der Produktion bestätigt sich mein erster Eindruck. Der U-Carver wird meinem hohen Qualitätsanspruch sicher gerecht. Die Qualitätsanforderungen und Testanforderungen für das Fahrzeug sind hoch!

Meine “Mängelliste” aus dem Test des Fahrzeuges von Beko ist dort nicht nur bereits bekannt, sondern viele der von mir gefunden Unzulänglichkeiten bereits behoben.
Aus diesem Grund wird mir angeboten, einen U-Carver aus der neuen Serie 2014 für einige Zeit zu testen. Beeindruckt verlasse ich das Werk und bin gespannt wie schnell ich mein Testfahrzeug bekommen werde …..
Wenn euch interessiert, was GW-St.Pölten alles so macht, seht euch die Imagevideos an

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Wieviel transportiere ich auf einem E-Roller ?

Grundsätzlich ist meine Antwort in so einem Fall immer: Soviel wie er tragen kann!
Diese Aussage muss ich allerdings beim e-Twow etwas korrigieren, denn der Roller muss fahrbar und auch beherrschbar bleiben!!

Segel beim Schweber
Die Segeltasche des Schwebers von Beko ist nahezu perfekt für den Alltag!
Man kann in der Tasche das Ladegerät, Regengewand, ein kleines Notebook und einen kleinen Einkauf perfekt verstauen. Und das ohne merkliche Beeinträchtigung beim Fahren!
Leider hatte ich beim Absteigen manchmal Probleme meine Reflexe und die Verspannung des Segels in Einklang zu bringen Zwinkerndes Smiley. Auch ist das Fassungsvermögen des Segels für größere Gepäckstücke eher begrenzt. Durch den Aufbau des Segels ist auch die Montage weiterer Halterungen am Lenker des Rollers nur schwer möglich, daher suchte ich hier noch nach einer besseren Lösung!

KlickFix und Korb am Lenker
2014-12-10 Etwow Korb vorne1Da ich oft zwar leichte aber etwas größere Packerl transportieren möchte, habe ich also mit einer KlickFix Halterung experimentiert. Michael von Backwind.at hat diese Variante mit einem kleinen schwarten Korb von Klickfix perfektioniert. Der Nachteil ist, dass der Korb viel weniger Platz für Kleinigkeiten hat, wie das Segel am Schweber! Außerdem ist er offen, und daher ist der Inhalt nicht gegen Witterungseinflüsse geschützt

KlickFix und Ortlieb Tasche am Lenker

2014-12-10 E-Twow mit BügelDie bis jetzt flexibelste Lösung ist eine wasserdichte Ortlieb Tasche, die mit einem selbst gebauten Montagebügel auf den Klickfix Halter passt. Die Tasche ist breiter als er Korb und nicht vollständig fix montiert. deshalb wackelt sie seitlich etwas. Das stört allerdings nicht, so lange die Tasche nur das Regengewand und das Ladegerät enthält.

2014-12-10  E-Twow Tasche innenWenn die Tasche voll beladen ist, lässt sich der Roller nur schwer präzise steuern, da das Gewicht in der Tasche stark am Lenker zerrt. Ich habe daher einen zweiten Halter montiert, der es ermöglicht, die Tasche auch an der Innenseite des Lenkers zu montieren. Sie ragt dann so weit zu den Füssen herein, dass die Tasche mit den Knien stabilisiert werden kann. Klingt zwar wiedersinnig, aber das Fahrgefühl verbessert sich dadurch sehr zum Positiven. Speziell wenn in der Taschen die vom Halter erlaubten 7 kg Zuladung sind, kann man den Roller mit etwas Übung noch zuverlässig steuern.

Derzeit werde ich nun mit der Ortlieb Tasche am Lenker fahren. Für die Zukunft wäre ein Schweber Segel in Kombination mit einer Halterung für die Ortlieb Tasche erstrebenswert. Dann könnten die Dinge, die ich immer mitbrauche im Segels sein und ich müsste die Tasche nur mehr montieren, wenn mal wieder ein größeres Packerl zu transportieren ist!

Wenn ihr die Fotos größer sehen wollt, einfach auf die Bilder klicken!

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Rollertausch bei Backwind – kann Hinterbremse umkonfiguriert werden ?

Nachdem das Ersatzteil für meinen defekten E-Twow Roller noch immer nicht da ist, hat mir Michael nun auf meinen Wunsch, gestern seinen Vorführroller zur Verfügung gestellt. Die letzten 3 Wochen hatte ich ja eh den U-Carver zum Test, da wars nicht so schlimm. Nun bin ich schon mehrere Tage ohne Fahrzeug und , die Sonne scheint, das geht gar nicht  Zwinkerndes Smiley

Nachdem ich auf den Vorführroller all mein Zubehör montiert habe, fällt mir etwas ein. Wenn man die automatische Rekuperation über die Hinterradbremse deaktiviert, kann das Problem, welches ich vor mehr als 3 Wochen hatte nicht mehr auftreten! 
Ein weitere Vorteil für mich, dass ich damit fahrtechnisch auswählen kann, ob ich vorne oder hinten bremsen will.
Ist mir lieber, denn wenn ich mit dem Roller eine Notbremsung machen muss, dann stört es mich ehrlich gesagt, dass er dann vorne auch bremst. Liegt man nämlich in so einer Situation leicht in der Kurve und es ist vielleicht auch noch nass, dann kann schon mal das Vorderrad eigene Wege gehen.

Ich ersuche Michael meinen Roller nach erfolgter Reparatur gleich mal so zu konfigurieren, dass die hintere Bremse auch nur auf das Hinterrad wirkt!

Bis das passiert, werde ich nun mal mit dem Vorführer rumfahren und etwas die Beladung testen …

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U-Carver – der letzte Tag und Fazit

Heute war der letzte Tag meines U-Carver Tests. Morgen muss ich ihn wieder zu Beko zurückbringen! Mein Fazit ist etwas zwiegespalten, da ich nach der heutigen Heimfahrt wieder nass und dreckig angekommen bin Zwinkerndes Smiley Hier meine, natürlich subjektive,  Bewertung

Positiv ist mir aufgefallen:

  • 2014-12-01 U-Carver1Sehr wendig und mit etwas Übung viel Freude beim Fahren
  • starker Motor der auch leichte Steigungen kraftvoll meistert
  • hochwertig verarbeitet
  • gute Bremsen, auch bei Nässe
    integrales Bremssystem auf vorder und Hinterräder
  • gute Straßenlage und sicheres Fahrverhalten durch DREI Räder
  • Fahrprogramme für alle Ansprüche
  • Kurz und praktisch, leicht zusammenklappbar und zu transportieren
  • steht alleine und hat Feststellbremse

Nicht so gut hat mir gefallen:

  • Beim Regen eine richtige Dreckschleuder!!
    nur mit Schutzkleidung zu fahren!
  • 2014-12-01 U-Carver2keine brauchbare Beleuchtung
    Licht hinten ist sehr schwach, vorne kein serienmäßiges Licht
  • maximale Geschwindigkeit “nur” 20 km/h
    nach einigen GPS Messungen erst rausgekommen!
  • etwas hecklastig, Anfangs gewöhnungsbedürftig
  • serienmäßig keine Möglichkeit Dinge zu transportieren
  • Preis von EUR 1800,-
    Ist zwar für die Qualität angemessen, aber dafür ist der U-Carver
    zu spartanisch ausgestattet!

Der U-Carver ist etwas für Leute die ein robustes und qualitativ hochwertiges Fahrzeug aus Österreich suchen. Er macht Spaß, ist aber in einigen Details nicht praxistauglich zu Ende gedacht, wie ich am Spritzschutz der Hinterräder oder an der Möglichkeit Dinge zu transportieren, erkennen durfte.
In Summe ist mir persönlich ein Roller auf der Basis vom Schweber lieber, da er leichter und flexibler und auch um Einiges billiger ist!
Speziell was die flexible Konstruktion betrifft, hat Beko einiges vor, wie man die Rollerwelt und die elektrische Fortbewegung zusammenbringt. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon auf der Facebookseite vom Spazierschweberclub zu sehen. Ich hoffe, dass ich die Ergüsse aus diesem Projekt bald probefahren darf. Wenn das passiert, werde ich natürlich darüber berichten!!

Nochmal danke an Christof für die großzügige Leihstellung!

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U-Carver – in den Öffis und anderen Transportmitteln

2014-11-26 U-Carver in der u-BahnDer U-Carver macht in den Öffis eine gute Figur. Da er um ca. 15cm kürzer ist, als der Schweber kann man ihn in der U-Bahn seitlich an eine Trennwand stellen, ohne dass er jemanden behindert. Da der Kleine alleine steht und eine Feststellbremse hat, braucht man ihn gar nicht anbinden. Das ist wirklich vorbildlich!

2014-11-26 SchnellbahnAuch in der Schnellbahn ist der U-Carver leicht unterzubringen. Das Fahrzeug kann locker vollständig unter dem Sitz verstaut werden. Nur der Lenker ist dann noch zu sehen. Diesen kann man beim Sitzen aber problemlos zwischen die Beide einklemmen.

2014-11-26 U-Carver auf der RolltreppeAuf der Rolltreppe ist der U-Carver nicht ganz so praktisch, da der kurze Radstand es nicht erlaubt, das Fahrzeug vollständig auf zwei Treppen der Rolltreppe abzustellen. Deshalb muss man ihn auf der Rolltreppe gut festhalten! Bei dem Gewicht von ca. 13 kg kann man ihn aber auch ohne Probleme über die Stufen tragen.

2014-11-26 im AutoMuss der U-Carver mal im Auto mitgenommen werden, klappt das auch problemlos. Der Klappmechanismus ist sehr einfach zu bedienen und somit ist der ROller schnell mal zusammengelegt. Er kann dann am eingeklappten Lenker getragen und gehoben werden. Allerdings muss man darauf achten, den U-Carver möglichst weit hinten zu halten, da das Hinterteil sehr viel schwerer ist, als der Rest!

Gut gefällt mir dass der U-Carver alleine steht und eine Feststellbremse hat. Dadurch braucht er nicht immer die volle Aufmerksamkeit, wenn man mal beide Hände frei haben muss! Der kurze Radstand ist meist von Vorteil, außer vielleicht auf der Rolltreppe. Habe jedenfalls während meines 14 Tage Tests viel Spaß mit dem U-Carver, obwohl er jetzt nicht mein Lieblingsfahrzeug wird.

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Impossible – das kleinste Elektrofahrrad der Welt ?

Habt ihr Lust 45 Minuten lang mit 20 km/h unterwegs sein, und danach nur 5 kg Gewicht herumtragen ?
Dann solltet ihr euch das “Impossible” auf Kickstarter mal ansehen!

Ich finde das kleine Rad sieht sehr filigran und wackelig aus! Kann mur nicht vorstellen, dass es mit größeren Bodenunebenheiten zurecht kommt. Aber es sieht jedenfalls interessant aus….

Quelle: Mobiflip.de
Quelle: Trends der Zukunft

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U-Carver – der erste Tag

Heute habe ich einige Wege zu erledigen. Da mein U-Carver Testfahrzeug, keinerlei Transportbehälter hat, ist mein Rucksack voll angestopft. Ich fahre die Strecke von Daheim in den 3.Bezirk zu meinem ersten Termin. Zeit genug um mir die 4 Fahrprogramme genauer anzusehen. 2014-11-19 UCarver Bedieneinheit3Die Programme werden reihum aktiviert, wenn man den Gashebel gedrückt hält und danach den Einschalteknopf betätigt. Jedes Programm, wird mit einer Tonfolge aus dem Hintern des U-Carvers signalisiert. Will man also von Programm 2 auf Programm 1 zurück, muss man die Prozedur so oft durchführen, bis wieder der Ton von Programm 1 zu hören ist. Klingt schwieriger als es ist!

1.) Die lahme Ente
Mit diesem Programm kommt keine Freude auf, denn hier geht alles so gemächlich, dass es fast schon langweilig wird. Dieses Programm ist perfekt für Angsthasen, alte Omis und Behinderte die gerade noch alleine stehen können.

2.) Wird schon besser
Hiermit kann man schon arbeiten. Das Programm ist beim Anfahren immer noch relativ träge aber nach ca. 1 Sekunde kommt schon Freude auf. Dieses Programm ist ideal für nasses Wetter, rutschige Straße oder leichtes Gelände.

3.) Aber Hallo
Hier gibt der U-Carver beim Losfahren schon ordentlich Stoff. Nach einer kurzen Nachdenkpause wird  kräftig beschleunigt. Dieses Programm gefällt mir am Meisten und ich verwende ich heute den restlichen Tag!

4.) Kamika(t)ze
Hier ist die Beschleunigung gleich nach dem Drücken des Gashebels richtig stark. Wenn man auf Unebenheiten, die das Vorderrad entlasten, zu viel Gas gibt, kommt schon mal ein Wheely raus! Durch den kurzen Radstand des U-Carvers, nur was für Leute die schon einige Erfahrung haben! Dennoch macht dieses Programm richtig Spaß, wenn man sich beim Losfahren angemessen nach vorne beugt. Da kommt kein Opa auf dem Elektrorad mehr mit, bis 25 km/h jedenfalls Zwinkerndes Smiley ….

Denn bei 25 km/h ist bei allen Programmen Schluss. Der Motor ist leider relativ laut, aber man hat selten den Eindruck, dass er sich plagt. Im Gegenteil, es fühlt sich an, als wären hier noch massig Leistungsreserven vorhanden! Ich gehe davon aus dass hier noch Spielraum für Tuning ist Zwinkerndes Smiley

Beim Fahren habe ich heute den ganzen Tage ein gemischtes Gefühl. Der U-Carver reagiert, trotzdem dass Christof bereits den Lenker verbreitert hat, sehr direkt auf alle Fahrmanöver. Unabhängig davon ob sie gewollt sind, oder nicht. Beim überfahren von Bodenunebenheiten wie Schienen oder Auffahrtsrampen, macht er dadurch manchmal einen etwas nervösen Eindruck. Neigt man sich beim Befahren einer Rampe zu weit nach hinten, verliert das Vorderrad manchmal kurz den Grip und der Kleine biegt unmotiviert ab. Lehnt man sich aber dabei nach vorne, klappt alles problemlos und fühlt sich auch sicher an. Erst nach ca. 5 Kilometern Fahrt wird mir klar, dass der U-Carver mit den DREI Rädern wesentlich sicherer zu fahren ist, wie ein Roller.
Ab diesem Zeitpunkt macht es auch viel Spaß, denn der U-Carver kann mit etwas Übung wirklich spektakuläre Fahrmanöver machen.  Speziell der kleine Kurvenradius ist in manchen Situationen wirklich beeindruckend. Der U-Carver kann den Lenker fast einmal komplett rumdrehen und daher fast auf der Stelle wenden. Anfangs aber nur mit Programm 2 und etwas Gefühl
Die Auffahrtsrampe eines Radweges dient mir zur etwas genaueren Erprobung der Kurvenlage und der Kraftentfaltung des Motors. Beides macht wirklich Lust auf mehr Zeit, um den U-Carver besser kennen zu lernen!
Leider ist die Straße immer noch nass und so werde ich heute keine Experimente mehr machen!

Bodenunebenheiten wie der löchrige Asphalt oder das kleine Kopfsteinpflaster auf meiner Teststrecke lassen den U-Carver ziemlich kalt. NICHTS klappert oder scheppert, und ich habe auch keine Angst etwas kaputt zu machen, wie manchmal beim E-Twow Roller. Diese Tatsache spricht für eine hochwertige Verarbeitung des U-Carver, die man auch nahezu in jedem Teil spüren und sehen kann!

2014-11-19 U-Carver Ladegerät1Nach ca. 14 km lässt die Leistung des U-Carvers merklich nach, obwohl auf der 3 teiligen Akkuanzeige noch 2 Lämpchen leuchten. Zwei Kilometer später ist auch die zweite Lampe aus. Die Leistung ist nun schon sehr schwach!
Trotzdem komme ich mit etwas Körpereinsatz, fast bis an mein Ziel, denn der U-Carver fährt mit der letzten Akkulampe noch ca. 2 km weit. Offensichtlich regelt der Motor die Leistung stark herunter, um Akku zu sparen, denn schnell bin ich nicht. Ich finde es aber toll, denn so kann man mit der restlichen Energie ganz passabel haushalten ohne schieben zu müssen. Insgesamt schaffe ich heute mit meinem Testfahrzeug etwas mehr wie 18 km Reichweite.

Beim Laden merke ich dann, dass das Ladegerät einen lauten Lüfter verbaut hat. Im Bürobetrieb so nebenbei aufzuladen, ist leider damit nicht möglich. So wandert mein Testfahrzeug in den Abstellraum und wird dort aufgeladen. Das Ladegerät des U-Carvers ist leider auch ca. doppelt so groß, wie das des e-Twow Rollers. Zum “immer mithaben” fast etwas zu groß!

2014-11-19 U-Carver RücklichtBei der Heimfahrt am Abend fällt mir noch etwas zur Beleuchtung meines Testfahrzeuges auf. Das am U-Carver eingebaute Rücklicht bekommt eher die Bezeichnung “Funzel”, denn für ein Licht ist es viel zu schwach! Vorne hat mein Testfahrzeug kein fix montiertes Licht, daher musste eine kleine LED-Fahrradlampe montiert werden. Hier gibt es noch etwas Verbesserungspotential, denn ich bin der Meinung, dass jedes elektrisch angetriebene Fahrzeug auch gleich eine Licht dabei haben sollte, das über die Bordspannung gespeist wird. Damit muss man nicht dauernd daran denken Akkus oder Batterien zu wechseln!

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U-Carver – nun doch noch ein Test

2014-11-18 U-Carver1Vor 4 Wochen hatte ich eine kurze Probefahrt mit einem U-Carver.  Ein Testtermin konnte leider nicht vereinbart werden, da der österreichische Hersteller offensichtlich keine Fahrzeuge an Blogger zum Testen verleiht. Da ich mich auch als Kunde dafür interessierte, sollte ich für eine längere Probefahrt zurückgerufen werden.
Leider hat mich der Verkäufer von U-Carver nicht mehr kontaktiert, offensichtlich war die Angst vor “dem Blogger” größer, als die Aussicht auf ein verkauftes Fahrzeug Zwinkerndes Smiley
Und so habe ich über einen anderen Weg einen etwas älteres Modell des U-Carver zum Test bekommen. Danke Christof !

2014-11-18 UCarver Bremse vorneDer U-Carver sieht aus wie eine Mischung aus Roller und Skateboard. Er macht einen sehr robusten und hochwertigen Eindruck. Vorne ist er aufgebaut wie ein Tretroller, nur hochwertiger verarbeitet. Ein Bremshebel wirkt sowohl auf die Bandbremse vorne, als auch auf die hinteren Räder, somit ist eine angemessene Verzögerung gewährleistet. Die Trittplatte ist breiter als bei einem Roller, daher kann man bequem beide Füße nebeneinander abstellen. 2014-11-18 UCarver Hinterteil1Der hintere Teil hat zwei Räder nebeneinander und ist über ein Gelenk mit der Trittplatte verbunden. In diesem hinteren Teil befindet sich auch der Akku. Eine Federung, wie beim E-Twow oder Schweber  gibt es nicht!
Die Bremse verzögert wirklich vorbildlich! Bei einer Vollbremsung beginnen zuerst die Hinterräder leicht zu blockieren, was sich im Normalfall positiv auf die Fahrstabilität beim Bremsen auswirkt, das gefällt mir!
Da der Ucarver durch die nebeneinander angeordneten Hinterräder von selbst steht, hat die Bremse auch eine Feststellfunktion. Somit kann der Roller auch auf schiefer Strecke sicher abgestellt werden.

Die Steuereinheit mit dem Gashebel, dem Einschalteknopf und den drei Anzeigelampen, wirkt etwas “altbacken” Das Fahrzeug hat 4 2014-11-18 UCarver Bedieneinheit2Fahrprofile, die über eine Tastenkombination beim Einschalten aktiviert werden können. Die vier Einstellungen unterscheiden sich durch einen mehr oder weniger kraftvollen Einsatz des Motors.  Von “ da schläft sogar die Oma ein” bis “geht ab wie Schmitds Katze” kann man über diese 4 Profile einstellen.  Zwinkerndes Smiley

Der U-Carver merkt sich das eingestellte Fahrprofil nach dem Ausschalten so lange, bis es wieder über die Tastenfolge umgestellt wird. Im stärksten Modus gibt der U-Carver so brutal Gas, dass sogar ein Wheely möglich ist, wenn man nicht aufpasst!
Ich wähle daher fürs Erste mal Stufe 2. Alle Fahrprofile haben die gleiche Endgeschwindigkeit von ca. 25 km/h. Somit gibt es auch bei der Polizei keine Diskussionen.

Mein erster Eindruck, nach einer ca. 5km langen Fahrt, in die Firma ist schon mal etwas feucht!
Da es geregnet hat, ist die Straße nass. Der U-Carver lässt mich  nach kurzer Zeit an diesem Umstand teilhaben, da das Hinterteil des Fahrzeugs leider das ganze Regenwasser und den Dreck der Straße auf meinem Rücken und der Hose verteilt. Das ist schon mal nicht gut!

Ich werde also heute Abend mein wasserdichtes Regengewand anziehen und morgen mal eine etwas längere Strecke fahren….

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E-Twow – Elektronik defekt – Überlast beim Rekuperieren ?

2014-11-17 PlatineGestern hatte mein E-Twow Roller ein kleines Problem. Ich wollte gerade Frühstück holen und plötzlich rieht es nach verbrannter Elektronik.
Bei Wegfahren mit vollem Akku, hatte ich nach dem ersten Bremsen mit der Rekuperation ein kurzes Blitzen auf der Konsole gesehen und danach war alles finster.

Michael hat den Roller heute gleich mal zerlegt und untersucht. Tatsächlich gibt es offensichtlich ein verbratenes Bauteil in der Konsole ;-(

Ich vermute, dass es hierbei um ein Problem mit der Ableitung der Überspannung aus der Rekuperation geht. Wenn der Roller vollgeladen ist, dann kann nichts in den Akku zurückgeladen werden, um diesen nicht zu beschädigen. In dieser kurzen Zeit, die ersten 500m Fahrt, muss die Energie der Rekuperation anders “verbraten” werden. Offensichtlich war dieser Baustein bei meinem Roller überlastet.

Nun dann warte ich mal bis Michael eine Ersatzkonsole bekommt …..

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Neues vom LIT-Motors C1

Über dieses sehr innovative Fahrzeug habe ich schon mehrmals berichtet.
Nun ist wieder ein Video von dieser Motorrad-Auto Kombination aufgetaucht.
Hier sieht man auch einige technischen Details:

Ich halte dieses Fahrzeug für eine kleine Revolution im Stadtverkehr. Nicht nur weil es innovativ, sonder auch sehr sicher aussieht!
Angeblich soll es in ca. 1 Jahr auf den Markt kommen und ca, 25.000 US$ kosten, ich bin sehr gespannt!

Quelle: Trends der Zukunft

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E-twow Elektroroller Version 2.5 – von Backwind

Nachdem ich nun einige Zeit lang den e-twow Elektroroller und den baugleichen Schweber von Beko getestet habe, sind mir einige “Verbesserungsvorschläge” eingefallen.
Michael von Backwind hat sich meine Vorschläge angesehen und daraus den
E-twow Roller Gen 2,5 kreiert!

Beleuchtung
2014-11-04 RücklichtDer kleine Roller hat vorne ein ganz brauchbares LED Licht in der Konsole eingebaut. 2014-11-06 Seitenstrahler 19.45.56 - KopieMichaels Version 2.5 hat nun auch hinten ein LED Licht am Kotflügel montiert.
Das geniale an der Sache: Das Led Licht wird mit der Fahrzeugbeleuchtung an der Konsole, gemeinsam mit dem Frontlicht gemeinsam aktiviert und von dort auch mit Strom versorgt! Das Rücklicht ist eine Eigenkonstruktion von Backwind, die mit der gleichen Bordspannung funktioniert, wie das Frontlich, das ist absolut genial!!
Die Kabelführung ist teilweise im Gehäuse des Rollers verlegt, oder unsichtbar und wasserdicht in der Radmulde verklebt.
Macht Alles einen professionellen und zuverlässigen Eindruck!
Ich selbst habe dann noch eine Kombination aus Reflektoren und Reflektorfolien seitlich auf dem Roller vorne und hinten angebracht.
Somit entspricht er nun der Fahrradverordnung!

Spritzwasser
2014-10-31 Etwow RückBeim Fahren im Regen ist mir aufgefallen,dass der hintere Kotflügel etwas zu kurz geraten ist. Somit spritzt Dreck von der Straße auf die Kleidung oder meinen Rucksack. Michael hat gleich BEIDE Kotflügel mit etwas breiteren Kunststoff Lippen verlängert. 2014-10-31 Etwow Spritzschutz vorne - KopieSomit ist Spritzwasser auch kein Problem mehr. Mit dem vorderen Spritzschutz bleiben nun auch die Schuhe sauber! Habe ich schon ausprobiert, funktioniert.
Und aussehen tut es auch noch recht gut!
Ein Seitenständer am Beispiel des Egret ist bei Backwind schon in Planung, das dauert aber noch etwas….
Michael hat es schon im Kopf, ich hoffe es tut nicht allzu weh, bevor es raus darf Zwinkerndes Smiley

Transport
2014-10-31 Etwow Korb vorne1 - KopieZum Transport hat Michael auf den E-Twow eine KlickFix Halterung und einen kleinen Korb montiert. Diese Variante werde ich nun mal einige Zeit testen und dann meine “Transporterfahrungen” berichten!
Jedenfalls passt auf die Klickfixhalterung schon mal was Anderes auch drauf, als der Korb, aber das wird eine andere Geschichte …..

Geschichten die alle getesteten Elektroroller betreffen, haben übrigens seit Kurzem einen eigenen Tag (e-roller) bekommen und können in der Schlagwortwolke ausgewählt werden.

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Elektrobusse mit 900 A schnelladen

Heute habe ich einen Artikel im Elektroniknet.de gefunden. Dort wird beschrieben, wie man bereits in der Praxis Elektrobusse an jeder Haltestelle mit hohem Strom nachladen kann. Die Zeit, die der Bus in der Station verbringt, reicht um genug Energie aufzunehmen um weiterfahren zu können. Dazu kann das Ladesystem angeblich bis zu 900A Strom liefern!!

2014-10-31 Elektrobusse

Wenn das mit einer PKW Batterie auch klappen würde, wär das nicht schlecht. Der maximale Ladestrom von 900A könnte bei 380 Volt ca. 350 Kilowatt in einer Stunde laden, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Das ist 20 x soviel Energie wie ein durchschnittliches Elektroauto für eine Vollladung braucht.
Rechne ich jetzt weiter, dann könnte man ein normales Elektroauto mit 380 Volt und 900A theoretisch in ca. 5 Minuten vollladen. DAS wäre der Tod eines jeden Benziners, denn dann würde der Ladevorgang genau so lange dauern, wie tanken!

Ich fürchte bis die Bürokratie soweit ist, die entsprechenden Konzepte zu machen, kann ich nicht mehr Autofahren, weil ich zu alt bin Zwinkerndes Smiley
Die Technik kann es offensichtlich jetzt schon …..

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Elom Fatbike – kurze Testfahrt

Elom FatbikeFast immer, wenn ich mal wieder bei Yoom vorbeikomme, gibt es neue Fahrzeuge. Heute stand das Fatbike “4point8” von Elom in der Auslage.
Das Bike ist fast ausschließlich aus Carbon. Die mehr als 12 cm breiten Reifen sind schlauchlos und auf 900mm breiten Carbonfelgen montiert. ALles zusammen mit Antrieb und Akku wiegt gerade mal ca. 22 kg
Natürlich darf ich das Rad kurz mal probefahren!

Für dieses FatBike gibt es kaum Hindernisse. Die fetten Reifen haben nur 0,6 Bar Druck drinnen und somit macht sich dieses Rad seine Ideallinie selbst.
Fast alles was niedriger wie 15 cm ist, kann überfahren werden, als wäre er gar nicht da!
Was liegt näher als mal ein paar Stufen mit dem Fatbike hinunter zu fahren. Wie ihr im folgenden Video sehen könnt, kein Problem.

Da in dem Bike auch ein sehr starker Motor von MPF eingebaut ist, habe ich versucht die Stufen auch wieder RAUF zu fahren. Geht auch, seht selbst meinen ersten Versuch
Mit etwas Übung und ein wenig mehr Schwung, wär sich sicher die ganze Treppe ausgegangen Zwinkerndes Smiley

Natürlich kann man mit dem 4point8 auch ebenerdig fahren. je nach Motorausstattung bis zu 45 km/h schnell! Der 36V Antrieb mit einem 12 A/h Akku bringt mit 418 Wh dafür ausreichend Energie mit.
Auf Asphalt wird man dabei von einem stetigen Singen der Reifen begleitet …
Nichts für lange Touren, aber jedenfalls hervorragend für Downhill, oder auch Uphill!!

Links:
Genaue technische Daten
Fotos und Beschreibung

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Tesla Model S Probefahren ?

Heute hab ich beim Groupon ein interessantes Angebot gefunden:

2014-10-28 Tesla

DAS werde ich mir überlegen!!
Ist zwar nicht billig, aber einen Tag lang Spaß mit dem Tesla, stell ich mir toll vor!
Ich wollte dieses geniale Auto sowieso schon immer mal probefahren.

Interesse??
Hier gehts zum Deal

Kategorie: Elektrofahrzeuge

MAMS 2014 3/3 ist vorbei – toll war es wieder mit euch!!

Heute ging das 3 tägige Segwaytreffen “MAMS Season Closer” zu Ende.
Die Kälte hielt sich in erträglichen Grenzen und durch die Regenfälle der vergangenen Tage gab es viel Platz zum Spielen bei unserer Offroadtour am Freitag und Samstag.
Danke an das Wetter, dass uns Wasser von oben erspart geblieben ist!

Nachdem ich alle Lieben wieder mal gesehen habe und 3 Tage lang mehr als 20 Stunden am Segway gestanden bin, darf der Winter nun kommen. Ich freue mich schon auf MAMS 2015 1/3 den “Season Opener” für nächstes Jahr von 27.03. – 29.03……

Danke an Boris und das Team für die vielen schönen Stunden mit euch und den Segways!!!

Das kleine Video oben hat übrigens Florin für uns gemacht…

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Toyota testet Carsharing – mit i-Rod Elektrodreirädern

Vor kurzem auf Gizmodo gefunden. Toyota testet in Grenoble ein Carsharing Projekt mit Elektrodreirädern des Typs i-Rod.  Das kleine Elektrodreidrad vereint viele Vorteile des Autos und des Motorrades in sich. Klein, wendig, Platz für 2 Personen in einer Wettergeschützen Kabine.

Im Video sieht man auch dass es sicher viel Spaß macht den i-Rod zu fahren !!

Quelle: Gizmodo

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Schweben bei Regen – kein Problem

Heute hat es beim Heimfahren geschüttet. Ich musste trotzdem nach Hause und so haben der Schweber  und ich, gleich einen Regentest gemacht. Ich habe ein wasserdichtes Regengewand mit. Die Elektrik und der Motor des Rollers sind angeblich  gekapselt und sollten eine Fahrt im Regen problemlos aushalten!

2014-09-24 Schweber mit Schirm - KopieWichtig bei Fahrten im Regen ist, dass die Gummilippe der Ladebuchse gut geschlossen ist, sonst kommt eventuell Wasser rein. Die Segeltasche des Schwebers ist offensichtlich regendicht, allerdings lässt sich der Zippverschluss nicht bis ganz nach oben schließen. Ich gebe daher das Ladegerät vor Beginn meiner Fahrt lieber in meinen wasserdichten Rucksack!

Wenn man vernünftig fährt ändert sich das Fahrverhalten bei Nässe nicht merklich. Selbst nasse Blätter sind kein Problem, solange man sich nicht in die Kurve legt.

Die weiße Bodenplatte des Rollers wird leider schnell schmutzig. Die Segeltasche hält zwar etwas vom Regen ab, als Regenschutz für die Beine kann sie allerdings nicht dienen.
Der hintere Kotflügel des Schwebers ist leider etwas zu kurz ausgelegt und so spritzt das Regenwasser vom Hinterrad fast bis zu den Schultern auf die Kleidung. Dieses Problem kenn ich schon vom Mobiky, dort habe ich den Kotflügel mit einer kleinen Gummilippe verlängert!

Die am Schweber eingebaute Beleuchtung vorne ist hervorragend geeignet um gut gesehen zu werden. Viel Sicht im Dunkeln bringt der Led Scheinwerfer allerdings nicht.
Hinten muss man selbst für Beleuchtung sorgen, denn ein Rücklicht hat der kleine Roller nicht.

Der Schweber hat den Regenguss jedenfalls bestens überstanden und ich auch. Ohne wasserfesten Kleidung macht so eine Fahrt aber nur bedingt Spaß. Die Konstruktion auf dem Foto hätte ich heute gerne auf Praxistauglichkeit getestet, sie ist aber noch ein Versuchsaufbau Smiley

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Schweber nach einer Woche schweben

Nun habe ich den Schweber seit etwas mehr als einer Woche. Lange genug um die ersten Erfahrungen berichten zu können.
Ich verwende den kleinen Roller hauptsächlich um die ca. 5 km lange Strecke von zu Hause nach Simmering zu kommen. Nach der Arbeit geht’s natürlich auch noch etwas durch die Stadt um Besorgungen zu machen oder einzukaufen. Ich erwische mich oft dabei viel weiter zu fahren als geplant, weil der kleine Roller so viel Spaß macht!
Oft ist es natürlich auch nötig etwas zu transportieren. Und das nicht zu knapp. 

Beladung:
Das Transportsegel des Schwebers hinterlässt dabei einen sehr gemischten Eindruck. Kleinere Dinge lassen sich darin hervorragend unterbringen. 2014-10-02_Schweber mit RucksackSelbst mein Rucksack passt knapp hinein, allerdings muss der Verschluss dann offen bleiben. Das Fahrverhalten des Rollers ändert sich dadurch wenig, da beim Fahren das Segel und auch das Ladegut zwischen den Füßen eingeklemmt ist.
Ich bin trotzdem vom Rucksacktransport wieder abgekommen, da das Segel dadurch schon etwas stark gespannt wird. Schließlich will ich ja nix kaputt machen! Hier fehlt für meinen persönlichen Bedarf noch eine Erweiterungsmöglichkeit für größere Einkäufe.

Mir passiert es auch manchmal beim Absteigen, dass ich mit dem Fuß am Segel hängen bleibe. Am Schweber muss man eher wie bei einem Fahrrad nach Hinten absteigen, als bei einem Roller. Hier ist offensichtlich ein gewisser Gewöhnungseffekt nötig, der bei mir bis jetzt noch nicht eingetreten ist.

Fahren und bremsen
Das Fahren mit dem Roller funktioniert grundsätzlich sehr entspannt. Einfach rechts draufdrücken und los geht’s! Der Roller fährt sich auf fast jedem Untergrund problemlos. Man muss nur bei tieferen Längsrillen oder vergleichbaren Kanten  in der Fahrbahn aufpassen, dass der Roller nicht der falschen Spur folgt.  Der Hebel für die Rekuperationsbremse funktioniert bei vorausschauender Fahrweise so gut, dass man auf den Kotflügel als Bremse in fast 90% der Situationen verzichten kann. Trotzdem sollte man ab und zu damit bremsen, damit man in Gefahren Situationen richtig reagieren kann! Gelingt das nicht, dann ist die Abdeckung der LED Beleuchtung die erste Knautschzone! Ist der Akku des Rollers voll aufgeladen sollte man die ersten 1000 Meter jedenfalls mit der Hinterradbremse unterwegs sein, denn die Rekuperation kann bei vollem Akku plötzlich aussetzen!! Dass ist kein Fehler sondern eine Schutzfunktion, damit der Akku nicht überladen wird. Ähnliches Verhalten konnte ich auch beim Segway bereits beobachten.

in den Öffis
2014-09-29 Schweber in ÖffisIn den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich mit dem Schweber wesentlich flexibler unterwegs als mit dem Mobiky. Der kleine Roller findet fast immer einen Platz. Will man ihn unter den Sitzen verstecken, behindert manchmal das Transportsegel die Einschubtiefe. Mit einem kleinen biegsamen weichen Anbinde Bügel, den man im Foto sieht, kann man den Roller nahezu perfekt fixieren. Ragt der Lenker in den Fahrgastraum dann birgt es die Gefahr, dass einige Leute, die in der U-Bahn wie Lemminge rumlaufen daran anstoßen. Also immer den Lenker einklappen, dann werden sie durch das etwas zu gut geschmierte Scharnier am eingeklappten Lenker gleich als Lemminge gekennzeichnet Zwinkerndes Smiley

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