Kategorie Elektrofahrzeuge

Hier gibt es alles über Fahrzeuge zu lesen, die zum Teil oder ausschließlich elektrisch angetrieben werden.
Fahrräder, Roller, Motorräder und Autos. Viele dieser Fahrzeuge habe ich persönlich getestet!

Renault ZOE – was kann die neue Version ?

Renault_76238_global_enDer kleine Renault Zoe , den ich übers Wochenende von Instadrive bekommen habe, ist ein interessantes Elektroauto!
Denn  Renault verspricht eine NEFZ Reichweite von 400 km mit der neuen 41kWh Batterie. Der Zoe hat eine Typ 2 Ladeanschluss ohne CCS, das bedeutet er kann nicht zusätzlich mit Gleichstrom geladen werden. Dafür lässt er am Typ 2 Stecker eine Ladeleistung von bis zu 43kW zu, sofern man eine passende Ladesäule findet!

Die Ausstattung des kleinen Franzosen ist entsprechend seiner Klasse ganz ordentlich. Tempomat, elektrische Fenster, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Navi, spezielle Reifen für geringen Rollwiderstand sind dabei. In meinem Testfahrzeug befindet sich auch die aufpreispflichtige Bose Hifi Anlage, wirklich hörenswert 😉

Ein besonderes Feature ist die eingebaute Wärmepumpe zum Heizen, die den Akku schont. Diese kann auch über die etwas groß geratene Fernbedienung, oder zeitgesteuert im Auto aktiviert werden. Allerdings nur wenn der Zoe am Ladestrom hängt.

Die wichtigsten Dinge können direkt übers Lenkrad bedient werden. Die Heizung und Kühlung hat Knöpfe auf der Mittelkonsole, Alles Andere kann man über den Bildschirm in der Mittelkonsole steuern. Die Einstellungsmöglichkeiten machen einen etwas durchwachsenen Eindruck. Durchaus übersichtlich aber etwas verspielt wirkt die Menüführung. Man hat oft das Gefühl dass hier nebensächliche Einstellungen im Vordergrund sind und sich wesentliche Menüpunkte hinter den erweiterten Optionen befinden, die über ein “+” Zeichen aufgerufen werden können. Bei genauer Betrachtung fehlt aber nichts!

renault-zoe-b10-ph1lr-features-confort-002.jpg.ximg.l_full_m.smartDas Navi macht den Eindruck als wäre es schon etwas in die Jahre gekommen, denn die Eingabe Tastatur ist noch nicht “QWERT” sondern “ABCD”. Die Navigation funktioniert aber ganz gut, bis auf den Menüpunkt der nächsten Ladestation. Hier wird mir bei der Abfrage mitten in Wien, eine Ladestation in 94 km Entfernung angeboten, das sollte Renault nochmal überarbeiten, gerade bei einem Elektroauto!!

 

Fahren:
Mit einer Länge von ca. 4 Metern fühlt sich der Zoe in der Stadt sehr wohl. Deaktiviert man den ECO Modus ist er mit seinen etwa 90 PS durchaus spritzig. Ampelduelle gewinnt man mit ihm nur, gegen durchschnittlich motorisierte Autos 😉 Die Bedienung ist simpel und man findet sich schnell zurecht. Nur die Lautstärke Wippe des Radio musste ich etwas länger suchen, denn sie befindet sich fix montiert an der Lenksäule. Dort ist sie, sobald man sie gefunden hat, hervorragend bedienbar. Sie ist gleichzeitig auch die Funktionstaste für die Bluetooth Freisprecheinrichtung.
Bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h erzeugt das Auto ein gut hörbares summendes Geräusch. Klingt fast etwas futuristisch. Offensichtlich ist das eine gewünschte Akustik um den Zoe auch im langsamen Geschwindigkeitsbereich für sehbehinderte Menschen hörbar zu machen. Ich würde mir wünschen hier eine Auswahl an Geräuschen zu haben. z.B einen 10 Zylinder Lamborghini 😉
Steht das Auto Bergauf und man steht etwas länger auf der Bremse, dann löst sich diese erst nach ca. 1 Sekunde von selbst. Das gibt Sicherheit beim Anfahren ohne Handbremse. Steht der Zoe allerdings gerade dann rollt er unverzüglich los, wenn man von der Bremse steigt. Durchaus OK, aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Reichweite und Tanken in der Praxis:
Ich habe den kleinen Zoe Freitag Früh vollgetankt bekommen. Während meiner Testfahrt bis Sonntag Nachmittag bin ich ca. 170 km vorwiegend in der Stadt gefahren. Das bedeutet viel Stop & Go Verkehr, besonders a20171112_134147 - Kopiem Freitag in der Früh!
Ich hatte dabei den Eco Modus ausgeschaltet, die ganze Zeit die Heizung auf 22 Grad und die meiste Zeit die Stereoanlage eingeschaltet. Tja, die Bose Anlage klingt wirklich toll 😉
Als ich zu meiner Testtankstelle kam, waren der Akku noch zu 51% voll.  Das ergibt eine rechnerische Gesamt Reichweite von ca. 340 km, bei meiner beschriebenen Fahrweise!
Ich gehe in ein Lokal neben der Tankstelle Mittagessen und nach genau 50 Min. an der (angeblich) 22kw Ladesäule ist der Zoe wieder auf 83%. Dass in dieser Zeit “nur” 12,4 geladen wurden, liegt möglicherweise daran, dass ab 80% Kapazität die Ladung langsamer stattfindet.
Rein Rechnerisch kann man den Zoe mit der Funktion Ultraschnelladung mit 43kW von 0% auf 80% in unter einer Stunde laden. Das sollte dann wieder für knapp 300km reichen, also durchaus praxistauglich!

verschiedene Modelle – Mietpreis:
Beim Zoe gibt es unterschiedliche Modelle (R90, Q90, Intens, Bose, Life). Gewisse Funktionen, wie z.B. das Ultraschnelle Laden kann nur der Q90, dieser hat aber weniger Motorleistung als der R90. Dafür hat der R90 trotz mehr Motorleistung eine etwas größere Reichweite mit dem selben Akku. Alles sehr verwirrend !?
Auch ist bei manchen Modellen kein Ladekabel mit 220V Stecker dabei. Diesen braucht man aber, um an einer normalen Haushaltssteckdose in der Garage zu laden!
Hier ist die gute Beratung von Instadrive gefragt, damit man beim Bestellen alles hat was man braucht…
Beim Instadrive „Easing“ mit 20.000 km / Jahr kostet das Auto etwas mehr als € 400,- inkl. Ust monatlich in der Vollausstattung bei ca. € 3800,- Anzahlung.

Fazit:
Der kleine Zoe ist erwachsen geworden, zumindest was seine Reichweite betrifft. Ich kann mir vorstellen in der Praxis sind mit dem 41kWh Akku auch bei “normaler” Fahrweise mehr als 300 km realistisch.Zoe Ladebuchse
Das Navi sollte nochmal eine Nachschulung zu den Ladestationen und ein aktuelles Tastaturlayout bekommen, aber das ist meckern auf hohem Niveau!
Dass der Zoe nicht mit CSS geladen werden kann, ist aufgrund der höheren Leistung am Typ 2 Stecker kein KO Kriterium, sollte aber gesagt werden. Denn Flexibilität kann in der Zukunft durchaus wichtig sein, wenn stärkere Ladestationen kommen, die nur mit CCS laden. Allerdings kann er dafür eine Typ 2 Stecker der meisten Ladesäulen voll auslasten.
Mir persönlich gefällt der Zoe zwar ganz gut, aber für “mein Auto” ist mir Alles optisch etwas zu verspielt und rund!
Ein gutes Elektroauto ist er sicher trotzdem, auch wenn mir der Zoe optisch nicht besonders gefällt 😉

Weiterführende Links:
Webseite von Renault
Zoe mieten über Instadrive

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Elektroauto Test – 4 Tage mit dem Renault ZOE

imageDen kleinen Renault hatte ich schon 2013 kurz mal zum Testen. Heute Früh bekomme ich ein neueres Modell mit einem stärkeren Akku und wesentlich mehr Reichweite. Die Akkuvariante  Z.E 40 hat vermutlich 40kw Leistung und eine NEFZ Reichweiter von 400km. In der Praxis kommt man damit sehr wahrscheinlich auch bei meiner Fahrweise mehr als 300km weit!
In wenigen Tagen gibt es meinen Testbericht, bleibt gespannt 😉

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5 Tage elektrisch unterwegs mit dem neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-active-displayDer elektrische VW Golf von Instadrive ist vollausgestattet. Das Auto kostet so wie ich es zum Testen bekommen habe ca. € 48.000,- 
In dieser Ausstattung ist auch die Hauptarmatur als sogenanntes “Active Display” ausgeführt, ein hochauflösender Bildschirm, der auswählbare Anzeigeschwerpunkte darstellen kann. Man kann sich den Bildschirm in gewissen Bereichen selbst einstellen.

Funktionen und Bedienung:
Alles was man sucht ist im Golf intuitiv zu finden und zu bedienen, obwohl das Auto sehr viele Funktionen hat. Fast zu viele für einen 5 Tage Test 😉
vw-volkswagen-car-netEs gibt eine (Automatic Cruise Control), Spurhalte Assistenten und eine automatische Einparkfunktion, aber dazu später. Die meisten Einstellungen können direkt über die ca. 15 Tasten am Lenkrad gemacht werden. Den Rest stellt man am Display in der Mittelkonsole über diverse übersichtliche Menüs ein. Anfangs verliert man etwas den Überblick, gewöhnt sich aber dann schnell an die angebotenen Funktionen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig, bis hin zur Höhe des Piepton der Einparkhilfe. Die wichtigsten Einstellungen können auf Wunsch einem Fahrerprofil zugeordnet und gespeichert werden.

elektrisch fahren:
Die Reichweite des E-Golf ist mit knapp 300km angegeben.
Schon der sparsamste Eco+ Modus ist angenehm zu fahren. Mit dieser Einstellung und angemessener Fahrweise, kann man das Fahrzeug sicher realistisch auf eine Reichweite von 250 km bringen, das ist schon sehr praxistauglich!
gl4839-print-a5Ich will allerdings mehr Spaß haben, überspringe den Eco Modus und nehme “Normal”. Die sportlichste Einstellung! Selbst hier kann man noch eine ansehnliche Reichweite erzielen, wenn man nicht an jeder Ampel der Erste sein muss. Wobei GENAU DAS macht mit dem e-Golf besonders viel Spaß.
Bei einer Systemleistung von ca. 100kW ist der E-Golf gut motorisiert. Denn das Drehmoment von 290 Nm liegt ohne Verzögerung SOFORT an und die Kraft wird dementsprechend umgesetzt.  Das bringt eine Beschleunigung von 0 auf 60 km/h in 4,2 und auf 100 km/h in 9,6 Sekunden.
Da kommt Freude auf 😉
Man muss allerdings verdammt aufpassen, denn der Wagen beschleunigt so schnell und vor allem LAUTLOS, dass man in wenigen Augenblicken die Höchstgeschwindigkeit in der Stadt überschritten hat.  Das sorgt auch für überraschte Gesichter der anderen Verkehrsteilnehmer, die sich unbedingt mit dem Elektroauto anlegen wollen 😉 Steigt man zu heftig aufs Strompedal, greift das ASR ein und regelt die Leistung entsprechend zurück.
Das Bremsen funktioniert zuerst über Rekuperation. Diese kann schon beim Loslassen des Strompedals einsetzen, je nachdem wie man es durch kurzes links und rechts drücken des Schalthebels einstellt. Stufe 3 wirkt so wie eine starke Motorbremswirkung bei einem Verbrennungsmotor, Stufe 1 fühlt sich wie der Leerlauf bei einem Benziner an. Betätigt man das Bremspedal wird die Rekuperation merklich  verstärkt, bis dann letztendlich ohne merklichen Moment die Scheibenbremsen eingreifen. Das Auto fühlt sich immer souverän und zuverlässig an!

Assistenz Systeme:
ACC: Damit folgt der Golf dem vorigen Fahrzeug bis zu einer einstellbaren Geschwindigkeit und bremst auch bis zum Stillstand ab, wenn es zu einem Stau kommt. Nur Anfahren muss man noch selber, wirklich sehr praktisch. Der Abstand kann individuell geregelt werden. Der kürzeste einstellbare Abstand passt gerade gut, dass genug Zwischenraum bleibt ohne zu viel Platz für Spurdrängler zu lassen.

vw-volkswagen-stauassistentZusätzlich zu der oben beschriebenen ACC besitzt der Golf noch einen Lane Assist. Mit diesem kann man automatisch die Spur halten lassen. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut, allerdings wählt der Golf einen sehr “progressiven” rechten Seitenrand auf der Mittelspur, wenn auf der rechten Spur KEINE Autos fahren. Ist rechts Verkehr, dann ist der Abstand eher “mittig”. Gut, aber für mich etwas ungewohnt, da ich meist in der Mitte einer Spur fahre.
Autonomes Fahren ist damit allerding nicht möglich, denn dazu verlangt mein Testfahrzeug zu oft nach meinen Händen am Lenkrad!

Einparken ist mit dem E-Golf auch eine einfache Sache. Die Rückfahr Kamera zeigt sehr gut auch bei Dunkelheit in Farbe an und die Abstandssensoren helfen auch noch. Wenn man, wie ich, gut einparken kann, dann irritieren die vielen Piepser im Auto etwas, aber allen Anderen hilft es sicher! Den automatischen Einpark Assistenten habe ich nicht ausprobiert, da die dafür nötigen Parkplätze für mich zu groß sind um so etwas zu brauchen.

Laden:
vw-volkswagen-elektroauto-e-golf1#Der Ladevorgang beim Golf ist relativ einfach. Man steckt das Ladekabel in das Auto und dann in die Ladestation. Die Ladung wird mit der Karte aktiviert und das Ladekabel mit dem Abschließen des Autos verriegelt. In meinem Testfahrzeug befindet sich ein Kabel für Typ2 und eines für eine Schuko Steckdose.
An der TANKE, der Wien Energie wird nicht nur die Leistung verrechnet, sondern die Ladezeit.
Rein rechnerisch kommt eine Volladung an der Tanke also auf ca. 8,-
In der Praxis wird man ein Elektroauto sicher zu einem großen Teil in der heimischen Garage laden, dort kommt man für die Volladung dann je nach Tarif auf 3,- bis 5,-

Mit dem Typ 2 Stecker ist der Golf in ca. 4,5 Stunden komplett aufgeladen. Das liegt daran, dass der Golf die Ladeleistung am Typ 2 Stecker auf ca. 7kW begrenzt! Schnelladen geht im Gold also nur über die CCS Ladebuchse an der passenden Ladesäule! Die maximale Ladegeschwindigkeit mit CCS ist von 0% auf 80% in ca. 45 Min!

Praxistest

Da ich am ersten Abend schon ca. 70km weit unterwegs war beschließe ich am nächsten Vormittag noch eine kurze Einkaufstour zu machen. Nach weiteren 42 km, zeigt mein Testwagen noch 152km Restreichweite an.

Ich beschließe mein Auto während einer Besprechung von 2 Stunden an einer Ladesäule der E-Tanke von Wienstrom zu laden. In einem 4km Radius von meiner Wohnung entfernt habe ich zwei Ladestationen. Eine mit 11kW bei einem Spar, und eine mit 22kW in einem Grünmarkt. Bei Spar parken immer wieder Benzin Autos vor der Ladesäule, weil diese nicht besonders gut gekennzeichnet sind. Ich fahre daher weiter zum Grünmarkt in die Heidestrasse.
Ich stecke meinen Testwagen dort zum Laden an die Tanke von Wien Energie mit 22kW an und fahre mit meinem E-Twow weiter zu meiner Besprechung. Als ich nach etwas mehr als 2 Stunden wieder zurückkomme ist der Golf bereits voll!
Ich fahre quer durch die Stadt und hole meine Liebste vom Büro ab, danach eine komplette Runde um den Gürtel und einige Erledigungen machen. Rasch stehen wieder über 50km auf dem Tacho. Restreichweite 186 km obwohl ich heute den Eco+ Modus nicht mehr ausprobiert und auch 2-3 Ampelstarts erfolgreich absolviert habe 😉 Das ist wirklich ordentlich!
vw-volkswagen-e-golf-elektroauto-seitenansichtAm letzten Tag fahre ich auf die Messe nach Tulln. Da die Ladestation von Tulln Energie dort leider nicht funktioniert, lässt man mich freundlicherweise auf dem Messegelände aufladen, . Da ich keinen 380V Adapter mit habe, lade ich nur mit 220V an einem Schukoanschluß. Die geladene Leistung reicht gerade mal für 30 zusätzliche Kilometer. Ich entscheide mich trotzdem für den Rückweg über den Exelberg, weil ich natürlich mit dem Golf auch mal ein paar Motorradfahrer jagen möchte 😉
Da sich keine Motorradfahrer melden überhole ich sehr zügig beim Bergauffahren einige ängstliche Sonntags Fahrer. Das führt zu einer “Neuberechnung” meiner Restreichweite von ca. 138km auf 108km. Aber es macht viel Spaß! Beim Bergabfahren gelingt es uns noch die herrliche Herbststimmung zu bewundern und etwas Strom mit Stufe 3 am Schalthebel zurückzugewinnen. In Neuwaldeck angekommen ist meine Adrenalin wieder normal und die Reichweitenanzeige wieder zurück auf 138 km obwohl ich inzwischen fast 20km gefahren bin. Es ist also die aktuelle Fahrweise sehr entscheidend für die berechnete Restreichweite. Das ist sehr realistisch und beruhigend, gefällt mir gut!

FAZIT:
Würde ich jetzt ein neues Auto brauchen und einen Stromanschluss in meiner Garage realisierbar sein, wäre der E-Golf sicher in der engeren Wahl. Der Preis für das Fahrzeug ist zwar noch etwas hoch aber er hat zwei wesentliche Merkmale die ICH bei einem Elektroauto wichtig finde. Ein realistische Reichweite von mindestens 250km und die Möglichkeit mit CCS in ca. 45min schnell zu laden. Damit ist er für die nahe Zukunft gut aufgestellt und man kann damit mit etwas Geduld auch die Langstrecke bewältigen! Die öffentliche Lade Infrastruktur hat leider noch etwas Potential nach oben, denn ich habe in der kurzen Zeit während meines Tests noch einige Unzulänglichkeiten entdeckt. Aber das wird sich in  der nächsten Zeit hoffentlich ändern, mal sehen wo es uns hinführt.

Den E-Golf bei Instadrive mieten?
Die Miete für dieses Auto bei Instadrive im “all Inclusive” Paket kostet ca. € 500,- monatlich bei ca. 25% Anzahlung abzüglich Förderung. Ein durchaus interessantes Paket, wenn man sich ohne Risiko für die nächsten 4 Jahre die Elektromobilität “Live” ansehen will. Als Fahrzeug für Mitarbeiter speziell für Firmen interessant da der E-Golf kein Sachbezug ist 😉

Nähere Infos:
Fahrzeug mieten: Instadrive
technische Daten: Volkswagen E-Golf

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5 Tage rein elektrisch fahren – Test des neuen e-Golf

vw-volkswagen-e-golf-innen-interieur-elektroautoHeute Nachmittag habe ich mit von Instadrive den neuen e-Golf zum testen geholt. Der neue Golf hat angeblich eine Reichweite von bis zu 300km, DAS ist bereits durchaus Praxistauglich!
Ich werde in den nächsten 5 Tagen herausfinden, wie man mit einem Elektroauto durch kommt OHNE einen Stromanschluss in der Garage zu haben 😉
Das bedeutet mehrmals eine Ladestation aufsuchen und aufladen. Eine TANKE Karte habe ich für meinen Test von Instadrive bekommen.

Der erste Eindruck ist schon mal hervorragend. Der Golf hat nicht nur einen Bildschirm in der Mittelkonsole, sondern auch das Armaturenbrett ist ein hochauflösender Bildschirm. Der ungefähre Preis für das Fahrzeug mit Vollausstattung ist etwas über  € 45.000,-.
Bei Instadrive kann man das Fahrzeug allerdings nicht kaufen, sondern es wird für 4 Jahre gemietet. In der Miete ist das Service, die Vollkasko Versicherung, Pickerl, ein Sicherheitspaket und noch einige andere Features inkludiert!

Ich werde jetzt mal 5 Tage lang herausfinden, wie sich der e-Golf so in der Praxis fährt….

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1. Kompetenzzentrums Österreichs für Elektromobilität eröffnet in Wien

20171021_163359Vertical und Instadrive haben heute in der Gänsbachergasse 1 das erste Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Wien eröffnet.
Auf 2000m2 Außenfläche und 500m2 Innenfläche gibt es am Bosch Standort in Wien 11, nicht nur geballtes Wissen über Elektromobilität, sondern auch markenübergreifende Beratung.

20171021_163423Vertical eMobility GmbH steht schon seit 2014 für qualifizierte Beratung und Service bei einspurigen Elektrofahrzeugen.
Inzwischen hat sich das Unternehmen als Marktführer in diesem Bereich etabliert.
Marken wie Torrot, Bultaco, NIU, E-Twow oder Johammer werden hier zum großen Teil als Importeur vertrieben.

Seit kurzer Zeit gibt es die Kooperation mit Instadrive, einer modernen Alternative zum Kauf von Elektroautos. Beim sogenannten “Easing” kommen Instadrive Kunden unkompliziert zu ihrem gewünschten PKW. Egal ob Tesla oder Smart, hier kann man nahezu alle Elektro-Fahrzeuge mieten.  
2017-10-17_Vertical Pressekonferenz_111153Das Ziel ist ein “rundum sorglos Paket” für Kunden anzubieten. Beginnen bei der Fahrzeugmiete, über Versicherung und Service bis hin zu günstigen Konditionen beim Laden, alles gibt es auf Wunsch inklusive!
Seit heute ist es am neuen Standort möglich, viele Elektromotorräder und Autos auszuprobieren oder gegen eine kleine Aufwandsentschädigung tageweise zu testen.

Fazit:
Es kommt Bewegung in den Elektroautomarkt, denn mit der markenunabhängige Beratung ist Instadrive derzeit einzigartig in Österreich. Ich habe mich schon für einige Fahrzeugtests angemeldet und werde hier meine Erfahrungen berichten….
Bleibt gespannt!

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Boom bei Elektroscootern

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Ich weiß ja schon lange, dass man mit einem Elektroscooter den Stadtverkehr hervorragend meistern kann.
Speziell in Verbindung mit den Öffis ist ein Elektroroller, wie zum Beispiel der E-Twow eine tolle Sache.

Gestern gab es in Wien heute einen kurzen aber interessanten Artikel über die tollen Roller. Angeblich erleben die Fahrzeuge gerade einen regelrechten Boom!
Dort wird auch beschrieben, wo man mit den Rollern fahren darf und wie die gesetzliche Grundlage ist.

Fazit:
Der Elektroroller gilt als Elektrofahrrad und darf am Radweg fahren.
Wenn kein Radweg existiert, muss er auf der Straße fahren!.
Am Gehsteig ist er nur dann erlaubt, wenn er abgeschaltet ist und mit Fuß Kraft bewegt wird.

Für mich gibt es derzeit kaum eine bessere Art der Fortbewegung ….
Hier gibts mehr Erfahrungen und Infos zu Rollern

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Bafang 8Fun – Totalschaden nach 22 Monaten??

Heute bekam ich einen Anruf von Backwind.at. Michael kann meinen Motor nicht reparieren!
Angeblich ist ein Lager defekt, welches er leider nicht tauschen kann, weil er dort nicht rankommt.
Somit ist mein Motor angeblich nicht mehr reparabel!
Ich bin sehr überrascht, denn Michael ist normalerweise jemand der alles reparieren kann.

Bafang defektMein Ruf nach einer Gewährleistung bleibt leider ebenfalls erfolglos, obwohl der Motor erst 22 Monate alt ist! Angeblich hat Michael er bereits mit dem Lieferanten gesprochen und dieser lehnt es ab, den Motor in die Gewährleistung zu nehmen. Auch eine Kulanz wird mir nicht angeboten.
Was mir Michael anbietet, ist ein günstiges Angebot auf den nächst größeren Bafang Motor mit neuem Akku umzusteigen.

Ich bin so überrascht von der gesamten Situation, dass ich jetzt mal vorerst nichts mehr kaufen möchte und ersuche Michael meinen Motor wieder zusammenzubauen und hole mein Utopia knatternd, aber fahrbereit wieder ab.

Fazit:
Der Bafang 8Fun wurde mir damals von Michael als langlebiges und hochwertiges Produkt angeboten, ideal um mein Sesselrad für lange Zeit gut anzutreiben. Von Beidem war ich bis jetzt sehr überzeugt.
Die derzeitige Situation hat nicht unbedingt geholfen mein Vertrauen in seine Empfehlung und die Qualität des Bafang Motors zu stärken ;-(
Ich kann daher ab dem heutigen Tag Bafang Motoren nicht mehr uneingeschränkt als qualitativ hochwertig weiterempfehlen, sehr schade!! Auch wenn mein Fall lt. Backwind nur ein Einzelfall ist…

Ich habe Michael ersucht zu prüfen ob er nicht doch noch eine Möglichkeit sieht das Problem zu lösen, wir werden sehen…

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Torrot Muvi – Moped oder Motorrad ?

20170801_alles - BlogHeute durfte ich bei Vertical.world für einige Stunden mit der Torrot Muvi probefahren.
Die Torrot Muvi kann als Motorrad, oder auch als Moped zugelassen werden. Die Motorrad Variante fällt in die Klasse A1 und kann mit der entsprechenden Prüfung auch mit B Führerschein gefahren werden.
Ich habe das Modell Torrot Muvi Executive getestet.

Der erste Eindruck ist gut. Das Motorrad ist eine Mischung zwischen Roller und Kleinmotorrad und hat alles was man benötigt dabei. Es kann wahlweise mit einem oder zwei Akkus ausgestattet werden und kommt mit zwei Akkus ca. 85km weit. Die Akkus sind entnehmbar und können daher auch aufgeladen werden, wenn keine Steckdos20170801_hinten - Bloge in der Garage vorhanden ist. Das Fahrgefühl ist gut, die Federung spürt sich eher härter an.
Anfänger werden sich damit wohl fühlen, denn der Antrieb der Torrot überfordert nicht mit übermäßiger Beschleunigung. An der Ampel nach vorne zu fahren, ist also nur etwas für sehr mutige 😉 
Aber es reicht um gemütlich durch die Stadt zu cruisen… Die Endgeschwindigkeit der Motorradvariante liegt bei ca. 65 km/h. Das Moped beschleunigt zwar gleich, regelt aber schon bei 45 km/h ab.

Die Ausstattung ist gut. Es gibt Scheibenbremsen vorne und hinten, sowie einen Riemenantrieb. Diese Antriebsart gilt als zuverlässiger eine Kette! Der Tacho zeigt neben der Geschwindigkeit auch den Ladestand der beiden Akkus. Bei der Verarbeitung der Verkleidung  merkt man an manchen Stellen, dass die Spaltmasse der Kunststoffteile nicht optimal sind, was in meinem kurzen Test aber keine Rückschlüsse auf die Qualität zulässt.
Im Gegenteil, die Torrot macht den Eindruck eines einfachen hübschen Kleinmotorrads mit einem guten Preis Leistungsverhältnis.

Ein Bluetooth Modul ermöglicht Zugriff auf Fahrdaten per Smartphone. Die App gibt es kostenlos für Android & iPhone.

Torrot Executive

 

  • 3000 Watt Brushless Motor mit 48 Volt
  • 2 x 1200 Wh Akku (Optional 3400 Wh)
  • 35 Nm Drehmoment
  • ca. 85 km Reichweite
  • Luftreifen 16 Zoll
  • Ladezeit 2,5 – 5 Stunden
  • Eigengewicht: 85 kg
  • Zuladung 160 kg
  • UVP: € 4999,-

Torrot Muvi City eMoped:
wie Executive aber:

  • 2650 Watt Brushless Motor
  • bis 45 km/h
  • UVP: € 4799,-

Fazit:
Ein hübsches und preiswertes Elektromotorrad (Moped) mit bewährter Ausstattung.
Nicht für die erste Startreihe, aber gut für gemütliches Weiterkommen in der Stadt….

Bezugsquelle:
Vertical World.com
http://torrot-motors.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Bafang 8Fun – Geräusche aus dem Motorraum

Seit einigen Wochen höre ich leise knatternde Geräusche, wenn der Bafang Motor auf meinem Utopia unter Last arbeitet. Ein kurzes Gespräch mit Michael vor ca. 1 Monat ergab, dass es nichts ernstes ist, sofern es nicht lauter wird.

Seit einigen Tagen ist es nun lauter und deshalb steht mein Utopia heute bei backwind.at um der Sache auf den Grund zu gehen!
Mal sehen ob ich wieder mal ein neues Zahnrad brauche, wie beim alten Sunstar Motor auch regelmäßig 😉

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Vello Bike – Elektrorad mit Selbstladung!

Heute war ich bei Vello Bike um mir das neue Vello Bike+ anzusehen.
Das Besondere an diesem Fahrrad ist der im Hinterrad vollständig integrierte Elektroantrieb!
Er ist so effizient, dass er sich angeblich nahezu immer von selbst wieder auflädt.

Da das Fahrrad derzeit noch finanziert wird, konnte ich nur einen Prototypen probefahren. Dieses Fahrrad hat mich allerdings schon so fasziniert, dass ich mir für Ende September ein Testfahrrad bestellt habe, um darüber etwas genauer zu berichten.
Nur soviel: Die technischen Details dieses Antriebskonzeptes haben sehr interessante Ansätze.

Bis dahin kann man das vello Bike auch ohne Elektroantrieb kaufen ….
Wir bleiben gespannt….

Quelle: http://vello.bike

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

E-Twow S2 Booster Plus – Roller mit Farbdisplay

Brauche ich einen Roller mit Farbdisplay ? Nein, eigentlich nicht!
Trotzdem habe ich das Angebot von Backwind.at angenommen, den neuen E-Twow S2 Booster Plus mal einige Zeit zu testen und war angenehm überrascht. E-Twow hat wirklich gute Arbeit geleistet ein nahezu perfektes Produkt noch ein bisschen besser zu machen. Booster S2Plus1

Aussehen – eleganter
Der E-Twow S2 Booster Plus ist die optimale Weiterentwicklung des alten Modells. Das Farbdisplay ist nur eine der Neuerungen.
Das Aussehen habt sich nicht stark verändert. Nur die Öffnungen der Bodenplatte wurden durch rote Reflektoren ersetzt, sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern ist ein weitere Schritt in Richtung Straßenzulassung. Das Trittbrett ist nun durchgehend mit einem Antirutschbelag versehen, was den Grip auf der Standfläche wesentlich verbessert!
Auch wurde das Trittbrett an den Enden leicht verbreitert, was allerdings beim Fahren nicht wirklich bemerkbar ist.

Steuerung – merklich geschmeidiger
Die technische Grundausstattung ist gleich geblieben, die elektronische Steuerung wurde allerdings stark überarbeitet und reagiert nun wesentlich geschmeidiger auf Fahrbefehle. Speziell wenn man den Gasgriff ganz durchdrückt fährt der Roller nicht mehr mit Vollgas los, sondern beschleunigt zart und geschmeidig bis zur Höchstgeschwindigkeit! Auch ein Druck auf die Hinterradbremse verzögert jetzt wesentlich zarter wie beim alten Modell. Das ist auch perfekt so, denn damit kann das Vorderrad bei nassem Untergrund keine unerwarteten Manöver mehr veranstalten 😉 Somit ist es nicht mehr nötig die Rekuperation der Hinterradbremse zu deaktivieren!

Booster S2Plus3Auch die vordere Reku-Bremse wurde verbessert. Bei einer Vollbremsung mit dem Bremshebel kommt der Roller nun schneller zum Stillstand. 
Alles in Allem fährt sich der Roller jetzt viel berechenbarer, aber durchaus noch kraftvoll!

Die maximale Höchstgeschwindigkeit wurde leider etwas abgeriegelt. Drehte das Vorgängermodell den Motor manchmal bis ca. 32 km/h aus, wenn die elektronische Begrenzung abgeschaltet war, ist jetzt mit 30 km/h Schluss!
Das merkt man speziell bei Strecken wo es leicht bergabgeht 😉 Dort spürt man zwischen 28 km/h und 30 km/h die Aktivität des Begrenzers, die sich durch ein leichtes Aussetzen der Kraft bemerkbar macht. Nicht schlimm, aber schade…

Reichweite
Die Reichweite des neuen Rollers mit noch nicht eingefahrem Akku war in meinem kurzen Booster S2Plus2Test ca. 18 km. Allerdings hat meine Teststrecke einige kurze Steigungen und ich bin die gesamte Strecke ohne Begrenzung nahezu Vollgas gefahren. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass der Roller mit Begrenzung auf 25 km/h und “zarter” Fahrweise auf bis zu 30 km Reichweite kommt, sobald der Akku einige Male geladen wurde. Ich bin mit knapp 20 km bei meiner Fahrweise durchaus auch zufrieden.

Fazit:
Mir persönlich gefällt der E-Twow S2 Booster Plus sehr gut. Er reagiert merklich geschmeidiger und wird dadurch für Anfänger wesentlich berechenbarer! Für mich bedeutete es eine kleine Umstellung, denn ich bin jetzt seit vielen 100km mit dem alten Modell gewohnt, dass der Roller Vollgas losfährt, wenn ich die rechte Taste drücke.
Das Farbdisplay ist zwar sehr hübsch anzusehen, aber bei direkter Sonneneinstrahlung ist es schlechter abzulesen als die LCD Variante. 
Ich habe Michael von Backwind angeboten einen S2 Booster Plus etwas länger zu testen, mal sehen ob ich einen bekomme.
Quelle:
E-Twow
Backwind.at

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Torrot City Surfer – elektrisches Klapprad mal günstig

Immer wieder höre ich, dass man unter € 2000,- kein brauchbares elektrisches Klapprad bekommt.
Stimmt nicht ganz! Das Torrot City Surfer kostet derzeit bei Vertical World € 1499,- und es hat einige interessante Eigenschaften.
Ich habe mir das Klapprad heute von Vertical in Wien für 1 Tag ausgeborgt um zu sehen, wie es sich fährt, das Torrot City Surfer.

technische Daten:web_160616_RAW_Torrot_Citysurfer_0315-1030x687

  • Aluminium Rahmen,
  • Federgabel von RST vorne,
  • Shimano Schaltung TX55 (7 Gang)
  • Scheibenbremsen (mechanisch)
  • Motor Bafang bürstenlos (36V / 250 W)
  • Akku LiOn 36V / 375 Wh)
  • Gewicht: 21 kg (inkl Akku)

Das Torrot sieht auf den ersten Blick nicht wie ein Elektrofahrrad aus, denn der Akku ist sauber im Rahmen integriert und der Bafang Motor sitzt in der hinteren Radnabe. Diese Antriebsart macht Vortrieb unabhängig der geschalteten Gänge. Man muss auch nicht kraftvoll treten, ein leichtes drehen der Pedale reicht schon web_sixtophoto-torrot-city-surfer-1476-1030x687dass der Motor in der stärksten Stufe sehr kraftvoll beschleunigt. Genau so flink ist er wieder aus, sobald das Fahrrad 25 km/h erreicht hat. Die gefederte Vordergabel sorgt für eine sanfte Fahrt.

Die Anzeige ist hübsch und zeigt Akkustand, Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit und Kilometerstand an. Es gibt 5 Unterstützungsstufen, durch die entsprechend Leistung und Endgeschwindigkeit geregelt werden können. Man kann damit auch eine Schiebehilfe aktivieren und das eingebaute Licht einschalten.

sixtophoto-torrot-city-surfer-1474-1030x686Der Akku kann mit dem mitgelieferten Ladegerät entweder durch eine Öffnung im Rahmen geladen werden, oder aber man nimmt den versperrbaren Akku heraus und lädt ihn extern. Das macht Sinn, wenn das Torrot im Keller oder Fahrradraum bleiben muss. Um den Akku zu entnehmen muss das Fahrrad ein Stück zusammengeklappt werden, also kein großer Aufwand.
Wer etwas mehr mit dem kleinen Fahrrad befördern möchte, kann optional einen Gepäckträger und eine verperrbare Transportbox dazu bestellen. In die Box passt ein Regengewand, das Ladegerät und eine kleine Handtasche locker rein.

Fazit:

Das Torrot City Surfer macht einen guten Eindruck. Die Verarbeitung ist schlicht aber stimmig, es ist alles da was man braucht. Sogar etwas mehr, denn Scheibenbremsen sind in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Optisch ein Hingucker, da der Akku im Rahmen und der Motor in der hinteren Radnabe nicht sofort auffällt. Wer nicht viel für ein hübsches elektrisches Klapprad ausgeben möchte, sollte sich das Torrot mal bei Vertical World ansehen und probefahren…

Vertrieb in Wien: vertical.world
Hersteller: http://torrot-motors.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Bafang – das neue Display DPC-10

2017-05-29 c963Als ich den Bafang 8Fun im September 2015 bekam, war das C-963 das aktuelle Display (linkes Bild). Mich hat bei diesem immer gestört dass man nicht die Geschwindigkeit und den Tageskilometer auf einem Blick haben konnte. Stattdessen wurde die gerade am Motor verbrauchte Leistung angezeigt. Nicht uninteressant, aber nach 2 Jahren nicht mehr wirklich spannend!

Nachdem mein Utopia unlängst 10.000 km am Tacho hatte, war die Gelegenheit günstig ein neues Display (Tacho) anzuschaffen.

Nun fahre ich seit ca. 2 Wochen mit dem neuen Display DPC-10 von Bafang (Bild rechts).  Leistung kann ich nun nicht mehr abrufen, dafür habe ich endlich die gefahrenen Kilometer und die Geschwindigkeit im Blick ohne rumdrücken zu müssen. Das Display hat noch einige andere Vorteile.2017-05-29_Bafang neuer Tacho

  • Display kann mittig zentriert montiert werden
  • Anzeige ist sehr groß und daher gut ablesbar
  • automatische Beleuchtung
  • USB Anschluss zum Laden von Smartphones
  • Bedienungselement extra am Lenker
  • detailliertere Batterieanzeige

Handy Laden
Der USB Ladeanschluss am Display funktioniert nur, wenn man beim Einschalten des Displays das Smartphone schon angeschlossen hat. Leider kann das Display nur 500mA Strom abgeben, was für die meisten Smartphones leider gerade mal zur Ladeerhaltung reicht, wenn das Display eingeschaltet ist ;-( Das ist sehr schade, entspricht aber den technischen Spezifikationen von USB 2.0

automatisches Licht
Die automatische Beleuchtung ist wirklich sehr praktisch und kann in den Einstellungen des Displays individuell konfiguriert werden. Ein gutes Video wie man das Display konfigurieren kann, gibt es auf Youtube zu sehen.

Fazit:
Wenn ihr ein großes, gut ablesbares Display für den Bafang Motor sucht, seid ihr mit dem DPC-10 gut beraten. Das Laden des Smartphones mit diesem geringen Strom ist für mich kein Kaufkriterium, denn das kann jede PowerBank besser! Das Zurücksetzen des Tageskilometer ist etwas aufwendig, aber sonst kann ich das Display empfehlen. Bei Backwind.at könnt ihr das Display nicht nur kaufen, sondern bekommt es auch gleich perfekt montiert und eingestellt

Videovorstellung DPC-10 auf Youtube

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Utopia Phönix 10.000 km ….

20170514_Tacho_10000Vor knapp 5 Jahren habe ich mein Utopia Phönix gebraucht gekauft. Heute hat mein Utopia Phönix Sesselrad ein rundes Jubiläum! Am Tacho stehen 10.000 km !!
Ich kann zwar nicht genau sagen wie viele Kilometer mein Utopia schon hatte, als ich es als Vorführmodell bekam. Ich vermute sogar ich habe damals den Tacho zurückgesetzt.
Aber ich weiß dass ich es mit ALLEN Sunstar Motoren mindestens 3500 km und mit dem Bafang 8fun mindestens 4000km gefahren bin. Das ist schon was 😉
Inzwischen hat das tolle Fahrrad von Utopia viele Änderungen und Verbesserungen erfahren.

  • April 2012 wird der erste Elektromotor eingebaut, ein Sunstar S03
  • Juli 2012 die ersten 1000 km, Entfernen des unnötigen Vollkettenschutz
  • August 2012 Erweiterung Handyhalter, Ladegerät über Dynamo, neue Sitzbespannung
  • September 2012 – Erweiterung Fahrradtaschen und Transport Träger für Klickfix
  • April 2013 – neuer Lenker und Luftfederung hinten
  • Mail 2013 – Upgrade auf Sunstar S03+
  • August 2013 – BMX-Dämpfergabel vorne (die beste Erweiterung die ich je eingebaut hab 😉
  • August 2013 – erster Getriebeschaden S03+
  • Juli 2015 – zweiter Getriebeschaden S03+
  • August 2015 – Motortausch Sunstar auf Bafang 8fun

Seit dieser Zeit läuft mein Utopia ohne Probleme. Der Bafang Motor h2017-05-17 Utopiaat inzwischen schon genau so viele Kilometer drauf, wie alle Sunstar Motoren mit mehreren Zahnkränzen zusammen. Er ist also sehr zu empfehlen!
Speziell auch deshalb, weil er mein Utopia Phönix mit knapp 30 kg Leergewicht und mir (knapp 90 kg) nach einer Anpassung der Übersetzung auf knapp 30 km/h beschleunigt, wenn ich ihm etwas helfe. Und das nun schon mehr als 4000 km lang.

Zeit mal danke zu sagen!
Aauch meinem Freund Michael von backwind.at, der nicht müde geworden ist, die vielen Verbesserungen und teilweise auch etwas kranken Ideen in mein Utopia einzubauen!
Danke Michael l!!
Zum “Geburtstag” gibt es heute ein neues Display für den Bafang Motor und neue Bremshebeln mit automatischer Motorabschaltung für die Magura Luise Scheibenbremse.

Ich wünsche mir noch viele 1000 km mit diesem tollen Fahrrad!
Denn auch wenn Utopia dieses tolle Ding inzwischen nicht mehr produziert, es ist die angenehmste Art Radzufahren die ich kenne!!
Alle meine Erlebnisse mit diesem tollen Fahrrad gibt es in der Rubrik „Utopia“ in der Schlagwortliste

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Add-e Elektromotor zum Nachrüsten

Heute durfte ich mir von Vertical World ein sehr interessantes Antriebskonzept ausborgen.
Den Add-e Motor, der über eine Antriebsrolle auf das Hinterrad eines Fahrrades wirkt.
Die Montage ist angeblich auch von ungeübten Personen innerhalb von ca. 90 Min durchzuführen.

Technik – Motor
Die DriveUnit ist das Herzstück des Antriebsystems. Äußerlich unscheinbar, sind nur die Reibrolle und der Schwingarm erkennbar, im 2017-05-05 Add_e1Inneren ist modernste Elektronik und Sensorik verbaut. Das eloxierte Aluminium Gehäuse ist dabei gleichermaßen Motoraufhängung als auch “Schnellmontage Schnittstelle”.

  • Gewicht: < 1 kg
  • Abmessungen: 80 x 70 x 70 [mm]
  • Nominalleistung: 250 bzw. 600 [Watt]
  • Geschwindigkeit: 25 bzw. 45 [km/h]

Technik – Akku
2017-05-05 Add_AkkuDer Lithium Polymer Akku inkl. Ladeelektronik ist vollständig im Inneren der Aluminiumtrinkflasche versteckt. Im Boden der Flasche sind die Batteriekontakte eingearbeitet. Zur Leistungsverstellung dient der Trinkflaschenverschluss und erfordert kein weiteres Bedienteil.

  • Gewicht: 1kg
  • Kapazität: 9 Ah
  • Spannung: 25 Volt (Ladeschluss)
  • Reichweite: bis 60km *
  • Ladezeit: ~4h *

Praxis:
Der innovative Motor hat mich sehr überrascht, denn ich habe ihn massiv unterschätzt.
Verbaut auf einem leichten Rennrad ohne Gangschaltung (Singelspeed) hat der Motor zwar nicht viel Gewicht anzutreiben, aber dafür ist etwas mehr Kraft nötig die fehlende Gangschaltung auszugleichen.

Nach 2-3 Umdrehungen der Pedale setzt der 600 Watt starke Motor in meinem Testrad kraftvoll und merklich hörbar ein. Ist der Motor nicht auf 25 km/h begrenzt und die richtige Übersetzung verbaut kann er locker 35 km/h und mehr erreichen! Ich war sehr überrascht wie kraftvoll der Motor unterstützt!
Da kann sich fast jeder Radnabenmotor locker verstecken!
Allerdings ist er auch relativ laut, wie man in meinem kurzen Video sehen und hoffentlich auch hören kann

Der Trinkflaschen Akku mit ca. 200 Wh ist bei meinem Test nach knapp 20 km leer.
Allerdings hatte ich bei dieser Testfahrt fast immer die volle Leistung aktiviert. Einstellen kann man diese über den Drehregler an der Oberseite des Trinkflaschen Akku. Geht man es mit mehr Eigenleistung und einer niedrigeren Stufe an, kommt man damit nach Herstellerangaben bis zu 60 km weit.

Fazit:
Der Add-E ist ein durchaus interessanter Motor, der durch sein leichtes Gewicht und die kraftvolle Unterstützung auffällt. Der Akku ist zwar unscheinbar und sieht aus wie eine echte Trinkflasche, ist aber mit 200 Wh nicht unbedingt für längere Vollgastouren gebaut. Will man aber eigentlich eh Radfahren und braucht nur ab und zu eine kleine Unterstützung, ist dieses Antriebskonzept ideal!
Nicht nur weil es relativ leicht ist, sondern auch weil der Motor nur dann am Rad anliegt, wenn er auch benutzt wird. Wird er nicht verwendet, dann gibt es keine Verbindung zum Antriebsstrang und daher auch keine Beeinflussung oder Abnutzung. In diesem Fall hat man ein Fahrrad, das ca. 2 kg schwerer und wie gewohnt bedienbar bleibt.
Wirklich gut gemacht!

Quelle:
Bezug über Vertical World in Wien
Hersteller Seite
Link zum Interview mit dem Erfinder von Add-e

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Elektroautos und der IG-L Hunderter – Schildbürgerstreich ?

Heute lese ich auf Futurezone, dass der Verfassungsgerichtshof bestätigt hat, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft auch für Elektroautos gelten!

2017-04-06 iglDas ist meiner Meinung nach der größte Schildbürgerstreich des Jahres, denn die Argumentation ist nicht nur lächerlich, sondern beweist auch, dass durch den Boom der Elektroautos gewisse schwach durchdachte Regelungen nun bald nicht mehr durchgesetzt werden können.
Schon 2011 gab es so eine Geschichte. Damals versuchte man noch zu argumentieren dass auch Elektroautos durch ihren Reifenabrieb Schadstoffe “ausstoßen”.
Jetzt ist die Begründung, dass es in diesen 100er Zonen dann zur Verwirrung wegen unterschiedlicher Geschwindigkeiten kommt.
Das klingt schon sehr danach als suche man verzweifelt nach einer Argumentation! Denn auf einer dreispurigen Autobahn werden IMMER unterschiedliche Geschwindigkeiten gefahren, dafür gibt es ja auch mehrere Fahrspuren.

2017-04-06 grüne TaferlnEs wird also Zeit endlich zu akzeptieren, dass Elektrofahrzeuge, von gewissen Regeln die bisher “für Alle” gegolten haben einfach auszunehmen sind. Oder man überlegt sich angepasste Gesetzte, damit solche lächerlichen Argumentationen nicht mehr nötig sind.

Eine eindeutige Kennzeichnung von Elektroautos ist ja sein 3.April 2017 mit den grünen Kennzeichen möglich! Also könnte man sie auf der Autobahn durchaus unterscheiden 😉

Quelle: Futurzone.at
grüne Kennzeichen: Nachrichten.at

Kategorie: Elektrofahrzeuge | Tags:

ZERO DS – Elektromotorrad mit Biss

2017-04-05 Zero WEBAls ich heute auf einen Kurzbesuch bei Vertical im Arsenal vorbeischaute, staunte ich nicht schlecht! Der ganze Verkaufsraum ist voll mit geilen Motorrädern. Und ALLE sind elektrisch angetrieben!

”Echte” Motorradfahrer für Elektromobilität zu begeistern ist sicher nicht leicht. Da geht es oft um Drehmoment, Beschleunigung und Sound.
Letzteren hat die Zero DS gar nicht. Nahezu geräuschlos beschleunigt das Motorrad während meiner Probefahrt.
Dafür kann sie bei der Beschleunigung und Drehmoment ohne Probleme bei der Oberklasse mithalten. Und das Ganze ohne schalten zu müssen!
Wirklich beeindruckend, wie das Ding abgeht. Selbst im Eco Modus kann man damit ca. 80% der PKW, die einem in der Stadt so begegnen ohne Probleme abstauben. Schaltet man dann in den Powermodus2017-04-05 Zero DS, erhöht sich der Prozentsatz meiner Meinung nach auf über 95%!
Dabei ist die Zero DS noch nicht das schnellste Motorrad aus der Zero Familie.
Die Zero DS macht wirklich Lust auf mehr und der Dauergrinser im Gesicht verschwindet nur sehr langsam wieder 😉
Ich ertappe mich bei der Testfahrt schon auf der Auffahrtspur zur Autobahn, als ich merke, dass ich eigentlich schon weit mehr als 30 Minuten unterwegs bin und gar keine Autobahnvignette habe!
Dieses Motorrad hat Potential für einen längeren Praxistest, mal sehen ob ich das hinbekomme…….

Fazit der kurzen Begegnung:
GEIL!!! Leider ist es der Preis auch denn die Zero DS beginnt bei ca. € 16.000 und das ist noch nicht die teuerste 😉
Wer mehr über dieses Motorrad wissen möchte: www.zeromotorcycles.com.
Oder ihr macht es wie ich und kommt zu Vertical auf eine Probefahrt

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Neuigkeiten vom Bikefestival 2017

Schon etwas her, aber nicht minder interessant. Am heurigen Bikefestival am Rathausplatz gab es einige Neue Fahrräder zu bewundern. Der Trend zu spezialisierten Lastenfahrrädern zeigt, dass es bereits ein Umdenken gibt! Das Anliefern von Waren in der Wiener Innenstadt mit dem Fahrrad, wird immer 20170401_UrbanArrow_blogattraktiver! Speziell im Bereich um den Stephans Platz kann man mit dem Auto oder LKW nur sehr beschränkt zufahren. Mit dem Lastenfahrrad ist das kein Problem!
Daher gab es heuer einige interessante Lastenfahrräder mit Elektroantrieb von Bosch zu sehen. Da diese Räder relativ schwer sind, macht es natürlich hier besonders viel Sinn einen leistungsfähigen Elektroantrieb einzubauen.

Ich durfte einige der Fahrzeuge probefahren und war überrascht, wie leicht und präzise sich die meisten Räder fahren lassen! Speziell das UrbanArrow machte trotz des langen Radstandes einen sehr guten Eindruck. In die Wanne vor dem Fahrrad kann man locker 2 Kinder reinsetzen, oder entsprechend viel Ladegut. Durch den Elektroantrieb ist 20170401_mk1e_bloges sehr leicht zu bewegen und es macht viel Spass damit unterwegs zu sein.

Das MK1-E ist mit einer Zweiradlenkung und einer Wetter sicheren Kabine ausgestattet. Auch hier lassen sich ohne Probleme 2 Kinder, oder Ladegut unterbringen. Vorteil hier, dass die Kabine verschlossen werden kann und damit die Kids auch bei starkem Regen trocken bleiben. Was den Fahrer betrifft, ist das eine andere Geschichte 😉

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Bikefestival am Rathausplatz

image

Wie jedes Jahr war ich heuer wieder auf dem Bikefestival  am Rathausplatz.
Dort gibt es nicht nur spektakuläre Stunts auf der großen Rampe zu sehen, sondern auch viele Neuigkeiten der interessantesten Fahrradhersteller.

Diesmal gab es sehr interessante Lastenräder zu sehen und auch Probezufahren. Einige interessante Roller habe ich auch gefunden, mal sehen ob sich daraus einige Testberichte ergeben ….

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Elektroroller – Reichweite und Kosten

Unabhängig von den Anschaffungskosten, werde ich immer wieder die selben Dinge gefragt. Ich habe mal ein paar Antworten zusammengestellt, die ich mit dem Etwow V3.5 “erfahren” habe.

2017-03-17_Reichweite 18km - KleinWie weit kommt man mit einer Ladung:
In meinem Praxistest knapp 20 km. Allerdings ist das sehr stark abhängig vom Gewicht des Fahrers (in meinem Fall ca. 85kg) und der Strecke die man fährt. In meinem Fall habe ich ca. 5% Bergauf und der Rest ist relativ gerade. Damit komme ich in meinem Test auf 18,3 km bis der Roller leer ist. Am Anfang geht die Akkuanzeige relativ schnell auf die Hälfte runter, erholt sich aber dann wieder. Überraschend war, dass ich mit KEINEM Akkustrich noch ca. 2,5 km gefahren bin, bis der Kleine wirklich leer war. Leer bedeutet, dass der Roller merklich an Kraft verliert und dann sollte man ihn auch möglichst abschalten um den Akku zu schonen!

2017-03-17  Stromverbrauch1Wie lange lädt der Roller:
Wenn er komplett leergefahren ist, dann braucht er ca. 2,5 Stunden bis er wieder zu 85% voll ist. Bis zu 100 % dauert dann noch ca. 1 Stunde
Dabei verbraucht er die meiste Zeit 130 Watt und gesamt 0,27 kWh.
Die genaue Ladekurve kann man auf dem Bild rechts gut sehen.

Was kostet eine Vollladung:
Je nach Stromtarif kostet das dann zwischen 5-8 EuroCent für eine Strecke von 20km.
Stromverbrauch ausrechnen: http://www.stromverbrauchinfo.de
Ganz schön günstig, wenn man im Vergleich dazu ein Mofa rechnet, welches auch nicht viel schneller fährt 😉
Noch dazu bin ich mit dem Etwow am Radweg unterwegs und kann ihn in der U-Bahn mitnehmen, das geht mit dem Mofa nicht!

Diese Vergleichswerte sind natürlich in geringer Modifikation auch auf andere vergleichbare Fahrzeuge umzusetzen. Als Nahverkehrslösung für die Stadt mit U-Bahn Unterstützung gibt es derzeit nix besseres ….

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Etwow Version 3.5 – Modellpflege und neue Farben

Seit heute habe ich wieder einen Etwow Roller von Backwind. Michael hat mir diesmal einen brandneuen Etwow der Version 3.5 in rot besorgt. In diesem Modell sind nun alle Erkenntnisse von Etwow und von Michael in einem Fahrzeug vereint.

Serienmäßig dabei:2017-03-16 Etwow

  • Beleuchtung vorne und hinten
  • Bremslicht
  • neue Griffe (etwas dicker als bisher)
  • neue Farben (rot, giftgrün)
  • Lichtautomatik kann nun abgeschaltet werden.

Erweiterung von Backwind:

  • Spritzschutz für Kleidung (vorne und hinten)
    SEHR wichtig, wenn man auch bei Regen mit schöner Kleidung fährt
  • Klickfix Halterung für Klickfix Vario Rack
  • Seitenreflektoren (Fahrradverordnung)

Nach einigen Tests von ungefederten Rollern ist mir eines sofort aufgefallen. Der Etwow fährt sich einfach sensationell weich und angenehm. Ich werde den Neuen nun mal einige Zeit EINfahren und dann mal einen Reichweitentest machen…..

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Elektroroller Micro emicro One nach 10 Tagen Praxis

2017-02-21 emicro_001Nun habe ich den emicro One von Micro (=emicro) seit fast 2 Wochen im Praxistest. Unsere anfänglichen Missverständnisse sind ausgeräumt und ich komme seither gut mit ihm zurecht! Der Kleine hat wieder Erwarten durchaus Potential mir im Praxis Einsatz Freude zu machen!

Bis jetzt habe ich mich immer bevorzugt mit Fahrzeugen bewegt, die keine Kraftanstrengung benötigten. Damit waren auch längeren Strecken (bis 20km) eher akkubedingt begrenzt.
Das ändert sich mit dem eMicro, denn er braucht körperliche Unterstützung beim Fahren!  Längere Strecken , wie 20 km, damit zu fahren, ist anstrengender und braucht merklich mehr Zeit. Daher ist er wirklich nur für die letzten Kilometer gedacht, was auch durch die Akkureichweite von weniger als 15 km vorgegeben ist. Ein etwas anderes Bewegungsprofil erschließt sich also für mich.
Ich fahre wirklich nur die Strecken mit dem Roller, die nicht anders möglich sind.

Bedienung
Die Akkuanzeige mit 4 Leuchtdioden im hinteren Teil des Trittbretts ist die einzige Information, die man bekommt. Über die Kreisförmige glatte Fläche kann die stärke der Unterstützung über einen Steuerungschip eingestellt werden. Mehr Bedienungselemente gibt es nicht. Wird das Hinterrad gedreht, erwacht der Roller zum Leben und beim 1. bis 2. Anschieben setzt die Unterstützung ein. Damit ist gesichert, dass der Kleine nur dann aktiv ist, wenn man ihn auch braucht. Das hat während meines Tests immer zuverlässig funktioniert und es gab nie das Bedürfnis weiterer Bedienelemente. Die Ladebuchse auf der rechten Seite im Trittbrett ist taktisch gut untergebracht und war auch nach einer Fahrt im Regen nicht nassgespritzt.
Der Ladevorgang dauert nur wenige Stunden, wobei ich den Roller in meinem Test nicht leer gefahren habe.

Fahren
Beim Fahren mit dem kleinen Roller muss man sich mit dem automatischen Antriebskonzept etwas anfreunden. Knopf drücken und Losfahren ist mit dem emicro NICHT!. Man muss nicht nur kräftig antauchen, sondern auch in gewisser Regelmäßigkeit, damit der Roller in Bewegung  bleibt. Das ist einerseits manchmal mühsam, allerdings bleibt der Körper in Bewegung, was grundsätzlich ja wünschenswert ist. Hat man den Roller dazu gebracht die Unterstützung zu aktivieren, dann setzt diese auch Kraftvoll ein. Hier sollte man sich langsam an Steigerungsstufen herantasten, sonst wird man, wie ich beim ersten Mal möglicherweise überrascht …

2017-02-21 emicro_front_001Die kleinen Räder und die fehlende Federung machen wirklich nur auf ebenem Untergrund Spaß. Selbst etwas mehr Streusplitt sorgt schon dafür, dass der automatische Antrieb unmotiviert schwach wird. Das ist auch gut so, denn auf unebenem Untergrund will man mit diesem Roller nicht schnell fahren! Auf gerader Strecke, wie dem Radweg von Simmering nach Schwechat, bin ich aber durchaus auch mal länger mit 20 km/h unterwegs. Das sorgt nicht nur für ausreichend Bewegung meines Körpers, sondern ist auf längere Zeit durchaus schweißtreibend. Steht man zu weit hinten am Brett und tritt kräftig an, kann es passieren, dass der Kleine das Vorderrad kurz entlastet und dann seitlich ein wenig versetzt. Ist auch klar, denn der Motor ist im Hinterrad und der Akku unter dem Trittbrett. Man gewöhnt sich aber schnell daran weit vorne zu stehen.

Bei schnellerer Fahrt ist der Roller durch den kurzen Radstand merklich unruhiger als mein Vergleichsfahrzeug eTwow. Nicht besorgniserregend, aber erwähnenswert. Der Wendekreis ist dafür vorbildlich, denn der Lenker kann komplett um 360 Grad gedreht werden, da es vorne weder Kabeln noch Antrieb gibt.

Bremsen
Das Bremsen ist sehr einfach. Man tritt leicht auf den hinteren Kotflügel und es setzt eine merkliche Rekuperation ein. Soweit so perfekt! Das Ausrollen aus der Fahrt, wie es mit anderen Fahrzeugen möglich ist, gestaltet sich mit dem dem Roller etwas kniffelig. Denn er versucht möglichst optimal auch den Auslauf elektrisch zu unterstützen. Somit kann es durchaus sein, dass er kurz vor dem Stillstand noch mal eine kleine Beschleunigung durchführt. Speziell vor engeren Kurven langsamer werden ist somit nicht immer einfach. Ist man in Fahrt und es kommt eine Situation in Sichtweite wo man vielleicht bremsen muss, sollte man damit rechnen und jedenfalls schon den Fuß auf der Bremse haben!
Hat man diese Grundregel verinnerlicht, kommt man mit dem emicro ganz gut zurecht.

Beladung
Ich habe ja auf meinen Testfahrzeugen immer eine Klickfix Halterung drauf. Der emicro One ist dafür nicht geeignet, denn der gesamte Roller hat nur 7,5 kg und der Lenker ist daher nicht für die Montage von Gepäck geeignet! Ich habe gerade mal ein kleines LED Licht und eine Klingel montiert. Alles was man transportieren will,  sollte also in einen Rucksack und nicht in irgendwelche Taschen, die am Lenker baumeln…

wo fährt man damit?
Mit dem emicro wird man eher auf dem Gehsteig fahren müssen, denn die Entfaltung der Geschwindigkeit überschreitet die 20 kn/h Grenze eher selten! Auf der Straße macht er keinen Spaß und durch das dauernde anschieben wird man sich dort auch keine Freunde machen. Deshalb erwische ich mich oft instinktiv den Gehsteig zu bevorzugen. Schiebt man kräftig an, muss man allerdings gut auf Häusereingänge aufpassen, sonst ist mit fast 20 km/h Ärger vorprogrammiert Zwinkerndes Smiley
Am liebsten war mir für den eMicro ein gut asphaltierter Radweg, dort ist man mit dem Fahrzeug gut aufgehoben.
In den Öffis ist der Kleine wesentlich besser zu verstauen als der E-Twow, das ist sehr praktisch. Auch dass er wesentlich leichter ist, merkt man jedes Mal wenn man irgendwo aus oder einsteigt. Strecken bis maximal 5km sind mit dem emicro durchaus ok, aber nur wenn es eben ist. Alles was darüber ist wünsche ich mir ein anderes Fahrzeug.

Fazit
Der eMicro ist mit 7,5 kg Gewicht der leichteste elektrisch angetriebene Roller, den ich bisher fahren durfte. Auf ebenem Untergrund fährt er sich toll. Wenn man sich ein wenig mit dem Antriebskonzept befasst, kommt man auch zu sehr brauchbare Unterstützung durch den Elektromotor. Das klappt selbst bei Steigungen, aber nur wenn man auch kräftig mithilft. Das Fahrverhalten ist ähnlich wie bei allen Rollern mit kleinen Rädern und kurzem Radstand. Im Vergleich zum Referenz Roller E-Twow fährt er sich etwas nervöser und wesentlich härter. Als Fahrzeug für die letzte Meile durch sein Gewicht die optimale Lösung für Leute, die sich gerne auch etwas bewegen möchten. Ich habe im Zuge meines Tests beschlossen, dass ich lieber mit weniger körperlicher Anstrengung unterwegs sein werde und deshalb suche ich mir als Nächstes wieder ein Testfahrzeug das auf Knopfdruck fährt.
Bis dahin hab ich noch etwas Spaß mit dem Kleinen emicro auf meiner letzten Meile Zwinkerndes Smiley

Der Preis  für den Kleinen ist angemessen, denn man bekommt mit dem eMicro One ein gut verarbeitetes und technisch durchaus ausgereiftes Fahrzeug. Wer jetzt Lust bekommen hat, den Roller gibt es bei Scootervienna.at zu kaufen und auch probezufahren.

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emicro one–Elektroroller von Micro

Heute habe ich von ScooterVienna den ersten Elektroroller von Micro zum testen bekommen, den emicro one.

Die Infos auf der Webseite von Micro lesen sich vollmundig:
WILLKOMMEN IN DER ZUKUNFT DER WELTWEIT ERSTE ELEKTROSCOOTER MIT MOTION-CONTROL!
Motion-Control ist eine kleine Sensation in der Welt der Motorensteuerung. Der Motor unterstützt den Fahrer bei jedem Abstoßen am Boden mit elektrischer Energie, ähnlich wie die Tretunterstützung beim E-Bike. Dabei erreicht das emicro bis zu 25 km/h und meistert auch jede Steigung mühelos. Der kompakte und
leistungsstarke Motor ist im Hinterrad verbaut und der Lithium-Ionen Akku befindet sich im Trittbrett des Scooters.
Dieser liefert während 10 – 15 Kilometern Energie und ist mit 82 Wattstunden genau so groß, dass er noch problemlos im Flugzeug transportiert werden kann…..

2017-02-21 emicro_front_001Technische Daten:
Tragkraft: 100kg
Rollen: 120mm Hartgummi PU
Lenkerhöhe: 73 cm / 96 cm
Gewicht: 7,5 kg
Motor: BLDC 250W / 500W
Akku: Lithium Ionen mit 82Wh
Geschwindigkeit: max. 25 km/h
Reichweite: 10 – 15 km

Den kleinen Micro E-Roller gibt es schon seit zwei Jahren. Da ich nicht aus der Roller Fraktion komme, sondern eher auf Fahrzeuge mit Gasgriff stehe, hatte ich den E-Micro bis heute noch nicht auf meinem Fokus. Nun ist gerade Zeit und Lust aufgekommen was, für mich Neues zu testen.
 
Kleine Roller hat nur 7,5 kg und ist damit ein absolutes Leichtgewicht! Er hat für den Fahrbetrieb keine Bedienelemente und wird automatisch aktiviert, sobald sich das Hinterrad dreht.
Ab diesem Zeitpunkt gibt er zu jedem Rollerstoß, den der Fahrer macht bis zu 500 Watt Energie dazu, je nachdem wie stark angetreten wird.  
Eingebaute Sensoren erkennen angeblich welches Fahrmanöver der Fahrer machen will und ergänzt dieses auch durch angemessene Elektrounterstützung. Mein erster Versuch das auszuprobieren kostet mich eine Wrangler Jeans und 1/8l kolloidales Silber für mein Knie Zwinkerndes Smiley Ich fürchte den Befehl für das Fahrmanöver “langsamer fahren” muss ich dem emicro One noch etwas präziser übermitteln…

Nach einige Kilometern kann ich zwar immer noch nicht langsamer fahren, ohne die Rollerbremse zu betätigen, aber schnell fahren geht schon sehr gut. Je heftiger ist anstoße, desto schneller wird der Roller. Auf den ersten 3 km komme ich schon auf eine maximal Geschwindigkeit von 18 km/h (GPS-Messung). Wobei das noch nicht die Endgeschwindigkeit des Rollers ist, aber vorerst mal meine Eigene…
Beim Tritt auf die Rollerbremse setzt auch eine gut wirkende Rekuperation ein.

erstes Fazit:
Für Leute die bis jetzt mit einem Roller OHNE  Elektro gefahren sind, ist der Micro ein durchaus interessanter Wegbegleiter, da sich am sogenannten “antauchen” beim Rollerfahren grundsätzlich nichts ändert, nur die Kraft wird durchaus kraftvoll elektrisch “verlängert”.
Wie gut ich mit dieser Verlängerung zurecht komme, werde ich in den nächsten Tagen herausfinden….

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Radfahren im Tiefschnee – ja das geht!

20170201_Fatbike im Schnee_095239Als ich gestern meinen E-Twow zu Backwind.at zurückbrachte, hatte Michael ein neues FatBike in der Werkstatt stehen. Nicht mal im Winter gibt er eine Ruhe der Michael Zwinkerndes Smiley

Da ich etwas Zeit hatte, schlug ich eine kurze Ausfahrt vor. Lange musste ich Michael nicht überreden eine Ausfahrt in den Tiefschnee zu machen.20170201_Fatbike im Schnee_095918
Das Bike hat einen extrastarken Bafang Tretlagermotor mit 1800 Watt Spitzenleistung, der bis zu 130 Nm Drehmoment hat!
Der Akku hat 48 Volt und leistet ca. 520 Wh. Zwar perfekt, aber nix für die Straße, also auf zu unserem Testgelände Zwinkerndes Smiley

20170201_Fatbike im Schnee_101227Tiefschneefahren ist für das Fatbike kein Problem. Alles was niedriger ist wie das Tretlager, geht locker. Auch Schneehaufen bis zu 1/2 Meter schafft das Bike ohne Probleme! Die Kraft wird so heftig auf das Hinterrad übertragen, dass das kleinste Kranzerl am Hinterrad schon einige Zähne eingebüßt hat.

Ich würde wirklich gerne mal probieren ob man damit eine Schipiste rauffahren kann, ich glaube das würde auch klappen. Dieses Fatbike ist der absolute Spaß Bringer im Schnee und nach 45 Min ist der Akku bereits halb leer. Na ja, wir haben dem Bike auch nix geschenkt, wie man an der Kleindung und dem Material sehen kann ……

Wer Details sehen will, hier in diesem Youtube Video!

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

E-Twow Roller retour

20170120_09 E-Twow Fahrt bei minus 11 Grad 5723Heute habe ich nach langem Testfahren den alten E-Twow wieder zurück zu Backwind gebracht.

Es macht zwar auch im Winter sehr viel Spaß mit dem Ding unterwegs zu sein, auch bei minus 11 Grad (siehe Foto). Aber man muss sich halt immer sehr gut anziehen!
Es ist wieder mal Zeit für eine kurze Pause und etwas mehr Bewegung, da ich merke dass der Roller dafür sorgt, kaum mehr zu Fuß zu gehen Zwinkerndes Smiley20170120_09 E-Twow Fahrt bei minus 11 Grad 5529

Michael von backwind hat mir schon eine besondere Überraschung für das kommende Frühjahr angekündigt. Ich weiß nur dass es ein Roller ist, mehr noch nicht. Bin schon sehr gespannt.
Bis dahin heißt es jetzt mal wieder “i am walking, yes indead …..”

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Ecorocket die Elektrorakete 2. Begegnung

Heuer im Mai habe ich dieses innovative Elektromotorrad schon mal kurz probegefahren.
2016-11-01_EcorocketIch war von dem Fahrzeug begeistert und Stefan Huber hat mich damals eingeladen seine Erfindung mal Abseits der Straße  mit voller Leistung zu testen.
Heute war es soweit. Ich besuchte Stefan in Wels und wir machten eine Ausfahrt auf privaten Wegen und im Gelände.

Wir hatten nicht nur ein hervorragendes Wetter, sondern auch sehr interessante Strecken weit weg von Straßen und Autos.
Der Antrieb mit 4000 Watt ist sehr kraftvoll, aber durch die gut abgestimmte Elektronik ist das Fahrzeug jederzeit gut beherrschbar.

Der Motor ist direkt in der Radnabe integriert und wird mit einem Drehgriff am Lenker aktiviert. Das Fahrzeug braucht eigentlich keine Pedale, aber so sieht es mehr wie ein Fahrrad aus. Der Akku sitzt in der Mitte in einer Box zwischen den Beinen, relativ weit oben. Das macht während der Fahrt manchmal Lust auf einen tieferen Schwerpunkt, für Offroad Fahrten ist es aber sehr wichtig unter dem Fahrzeug viel Bodenfreiheit zu haben. Denn alles was mit dem Vorderrad geschafft werden kann ist auch für das restliche Rad kein Hindernis. In meinem Offroad Test gab es nicht viel was mich aufhalten konnte, außer vielleicht meine Gedanken Zwinkerndes Smiley Alle Komponenten sind vom Feinsten! Hydraulische Doppelkolben Scheibenbremsen, hochwertige Gabel und auch die Federung ist hervorragend. Man fühlt sich fast wie auf einem fliegenden Teppich, nur mit viel Power!
Ich fahre heute über Gelände welches ich mit einem normalem Fahrrad niemals in der Geschwindigkeit befahren würde. Fast spielerisch meistert Ecorocket sogar ein abgemähtes Maisfeld.

2016-11-01_Ecorocket_135939Die Leistung des Akkus ist variabel und kann je nach gewünschter Reichweite konfiguriert werden. Stefan erzählt mir, dass er bis zu 200km Reichweite in den Kasten zwischen den Knien reinkonfigurieren kann.

Ecorocket macht wirklich viel Spaß und der Nachmittag vergeht so schnell, dass wir es kaum glauben. Nach ca. 25 km Fahrt spüre ich meine Knie schon recht stark, da die Pedale für Personen meiner Größe sehr weit oben sind. Dadurch sind die Knie relativ stark angewinkelt. Ich wünschte mir eine Ecorocket als Sesselrad Konfiguration, habe das allerdings nur leise ausgesprochen, denn Stefan hatte durchaus schon realistische Ideen dazu ….

Fazit:
Ecorocket mach viel Spaß, hat aber leider derzeit (noch) keine Straßen Zulassung!
Von der Leistung her fällt es eher in die 125 Motorrad Klasse und müsste ein Motorradkennzeichen haben. Um es als Fahrrad für die Straße zuzulassen müsste der 4000W Motor gegen einen mit maximal 600W ersetzt und auf 25 km/h begrenzt werden.
Für Stefan Huber ist es gut so wie er es erfunden hat, und das finde ich auch.
Denn die Ecorocket macht sehr viel Spaß, auch wenn sie nicht in das Regelwerk unserer Gesellschaft passt….
Wer mal Lust hat auf so einer elektrischen Rakete zu sitzen, hier die Webseite

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Cabriovelo – das ideale Fortbewegungsmittel für den Herbst?

Cabriovelo – das ideale Fortbewegungsmittel für den Herbst!
Es kann offen gefahren werden und auch geschlossen.2016-08-30 cabriovelo-convertible-velomobile-8

Das Fahrzeug wird gerade auf Indiegogo finanziert, ab ca. 4000,- ist man dabei…

Ich würd das Ding gerne mal probefahren. Für den Wiener Stadtverkehr ist es aber eher nicht geeignet, da viele Radwege zu schmal für das Cabriovelo sind. Da müsste man schon auf der Straße damit fahren, schade ;-(

Kategorie: Elektrofahrzeuge, Fahrrad

UNU der praktische Elektroroller für die Stadt

20160808_172829_BlogGestern durfte ich einen Elektroroller der Firma Unumotors kurz Probe fahren. Der kleine nur ca. 70kg leichte Roller kann mit 1-2 ca. 8 kg schweren Akkus bestückt werden und kommt dann pro Akku etwa 50 km weit.
Das Praktische an diesem Fahrzeug ist, dass man die Akkus rausnehmen und so unabhängig vom Platz des Rollers aufladen kann. Ideal für alle, die keine eigene Garage haben.

Die Probefahrt mit dem 2000W starken Modell war nett. Der Kleine beschleunigt ganz ordentlich obwohl es nicht das stärkste Modell von Unu ist.
Bei meinem kurzen Test ist mir aufgefallen, dass der Roller wirklich nur die notwendigste technische Ausrüstung hat. Keine unnötigen Features, dadurch sehr einfach und übersichtlich zu bedienen. Dadurch ist er auch ab ca. € 1600,- (1000W Modell) zu haben, ein echter Kampfpreis!

Der kleine Roller macht Lust auf einen längeren Praxistest, mal sehen ob’s klappt…..

Kategorie: Elektrofahrzeuge

Kleefer – Praxistest

Yoom.at hat mir den kleinen Roller für ca. 1 Woche zum Praxistest überlassen und so fahre ich gleich zwei mal damit von Daheim, die ca. 12 km in die Firma. Der 36V Motor des Kleefer ist extrem leise und fährt sich auf ebenem Untergrund ausgesprochen angenehm! Er beschleunigt zügig aber nicht übertrieben bis ca. 25 km/h und fährt auch leichte Steigungen sehr kraftvoll hoch.
Anfangs musste ich mich etwas umgewöhnen, denn die Lenkung reagiert sehr akkurat. Nach einigen Kilometern Eingewöhnung beginnt es Spaß zu machen. Nicht jedermanns Sache, aber ich mag es, wenn ein Fahrzeug meine Befehle ohne Verzögerung umsetzt!

2016-07-20_Kleefer hinten_thumbWird der Boden länger uneben, dann braucht der Kleefer etwas mehr Aufmerksamkeit, denn die direkte Lenkung und der kurze Radstand sorgen für ein unruhiges Fahrgefühl. Das macht sich weniger bei kurzen Unebenheiten bemerkbar, sondern eher auf längeren unebenen Wegstücken.
Das luftgefüllte Hinterrad sorgt zwar für weniger Erschütterung , aber möglicherweise auch für unruhige Fahrgefühl wenn es mal länger uneben wird. Die eher starre Bauweise des Rollers hat natürlich nicht nur Vorteile…
Aber für solche Strecken ist kein Roller gedacht Zwinkerndes Smiley

Die angegebene Reichweite von 15km schafft der Kleefer sicher, denn nach 12km habe ich noch 2016-07-22_Kleefer Displayeinen Strich auf der Anzeige. Diese ist einfach und kann sowohl den Akkustand, als auch die gefahrenen Kilometer des “Trip” und Gesamtkilometer anzeigen. Startet man den Roller ist er vorerst mal auf 6 km/h limitiert und kann mit einem Knopfdruck auf Fullspeed umgeschaltet werden. Das fördert zwar die Sicherheit, ist aber auf Dauer etwas lästig. Unbeabsichtigt starten kann man den Roller dichn, denn der Gasgriff zeigt erst Wirkung, wenn sich die Räder drehen. Die Trip Anzeige stellt sich jedes Mal auf “0”, wenn der Roller abgeschaltet wird. Nicht sehr sinnvoll, denn eine Tagestour kann man damit nicht aufzeichnen ohne den Kleefer dauernd eingeschaltet zu lassen.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich mit dem kleineren 2016-07-20_Kleefer U-BahnRoller viel weniger im Weg bals mit dem E-Twow.
Denn dort lässt sich der Kleefer unter den Sitz schieben, ohne beim dahinter sitzenden Passagier auf die Füße zu fahren.
Auch in der Kinderwagen Bucht der U-Bahn ragt er nicht über die Begrenzung hinaus. Daher kann  man sich auch dort relativ Platzsparend aus dem Weg stellen. Der E-Twow steht im Vergleich dazu in diesem Bereich ca. 10 cm in den Durchgang hinein. Dadurch fallen immer wieder einige blinde “Lemminge” über das Hinterrad drüber.

Viel Transportieren kann man mit dem Kleefer nicht! Da er keine genormte Lenkstange hat, passen keine Erweiterungen von Drittanbietern (wie z.B. Klickfix). Einen kleinen Einkauf, muss man also über die Lenkstange hängen, alles Andere kann nur am Körper z.B. in einem Rucksack getragen werden.
Die Lenkstange ist nicht höhenverstellbar.  Beim Fahren hätte ich das gar nicht bemerkt, aber in den Öffis fällt es auf, wenn man sitzt und den Roller zwischen den Füßen hat.
Die eingebaute Beleuchtung, muss als homöopathisch bezeichnet werden. Hier ist noch Verbesserungspotential vorhanden, denn die drei blauen LEDs sind maximal ein Partygag, aber kein Licht. Dafür kann sie praktisch über eine Taste am Lenker aktiviert werden. Von Yoom.at habe ich erfahren, dass hier schon eine verbesserte Version in Aussicht gestellt wurde, die dann sogar ein Rücklicht hat. Wir bleiben gespannt …

FAZIT des Vergleichs:
Der Kleefer hat durchaus Potential. Er ist kleiner, leiser und macht einen etwas robusteren Eindruck als der E-Twow ohne wesentliche Einschränkungen zu haben.
Solange die Strecke eben ist fährt er sich gut. Je unwegsamer der Untergrund wird, desto eher wünsche ich mir wieder auf einem E-Twow zu stehen.  Katzenkopfpflaster, wie im 1.Bezirk um den Stephansplatz herum mag er gar nicht.
2016-07-22 Vergleich RollerDer abnehmbare Akku mit Smartphone Ladenschluss gefällt mir sehr gut. Besonders praktisch wenn der Roller im Keller oder Fahrradraum abgestellt werden muss! Der leise kräftige Motor macht ebenfalls viel Freunde. Mit Knapp über 10 kg (inkl. Akku) ist er gerade mal 30dag leichter wie der E-Twow.
Der durchdachte Klappmechanismus und der kleine aber robuste Ständer machen in der Praxis viel Freude und ergänzen den Kleefer zu einem gut abgestimmten Angebot!
Ich würde ihn am ehesten deshalb kaufen, weil er merklich kürzer ist und so in den Öffis viel weniger auffällt! Der Fahrkomfort ist allerdings beim E-Twow besser…

Danke YOOM.at für die Testwoche ….
Dort gibts den Kleefer auch um ca. 1100,- zu kaufen

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Kleefer – kleiner Roller mit viel Potential

Ich teste viele Elektrofahrzeuge. Manchmal kurz, manche auch länger.  Für einen Praxistest wähle ich natürlich bevorzugt Fahrzeuge die für mich Potential haben sie zu kaufen.
Der Kleefer Elektrotroller, den ich von Yoom zum Testen angeboten bekam, ist so ein Fahrzeug.
Da ich oft mit dem E-Twow unterwegs bin liegt also ein Vergleich nahe. Dabei geht es nicht um besser oder schlechter, sondern um die Unterschiede, die eventuell als Kaufkriterium für den Kleefer dienen.

Was unterscheidet den kleinen Kleefer vom E-Twow Roller ?
Er ist insgesamt merklich kürzer! Das macht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln Sinn !
Denn je weniger Platz man in den Öffis braucht, desto flexibler kann man sich hinsetzen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Durch das kürzere Fahrgestell und die fehlende Federung fährt sich der Roller merklich “knackiger”. Fahrmanöver werden direkter umgesetzt. Man muss sich am Anfang etwas daran gewöhnen, aber danach macht er durchaus Freude.

Gebremst wird mir einer Handbremse die zuerst die Rekuperation aktiviert und dann bei stärkerem Zug eine Trommelbremse im Luft gefüllten Hinterrad auslöst.
Bei der ersten Bremsung war ich fast etwas überrascht von der guten Bremswirkung, das gefällt mir sehr.

20160720_Kleefer AkkuanschlußDer abnehmbare Wechselakku (209 Wh) hat den Vorteil, dass man zum Laden nicht den ganzen Roller mitnehmen muss. Ich habe damit kein Problem, aber es gibt durchaus Einsatzgebiete wo der Roller im Keller oder im Fahrradraum abgestellt werden muss.
Dann ist es praktisch wenn man den Akku zum Laden abnehmen kann. Dieser kann, wenn er am Roller montiert ist auch abgesperrt werden. Durch die zweistrebige Lenkerkonstruktion, lässt sich der Kleefer auch gut mit einem Fahrradschloß irgendwo anhängen. 
Beim Verriegeln des Akkus muss man aufpassen, dass der Haltestift im Mechanismus gut eingeschnappt ist, sonst fällt einem der Akku beim Losfahren auf die Füße!

Toll ist, dass der Akku am unteren Ende einen USB Ausgang hat, mit dem man ein Smartphone oder jedes beliebige USB Gerät aufladen kann. Somit dient der Akku im Urlaub gleich als Powerpack. Mein Samsung Galaxy lädt der Akku mit etwas über 1A Strom, das ist ganz ordentlich!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         Ein Alleinstellungsmerkmal des Kleefer ist der halbautomatische Klappmechanismus. Tippt man mit der Fußspitze auf den Auslösemechanismus, dann zieht eine Feder die Bodenplatte des Rollers nach oben und der Kleine ist zusammengeklappt. Drückt man die Bodenplatte leicht vom zusammengeklappten Roller weg, dann lässt die Feder die Bodenplatte wieder nach unten los und der Mechanismus verriegelt automatisch für den Fahrbetrieb. Das ist sehr praktisch, denn man muss nicht nicht mehr bücken um den Roller zusammenzuklappen.

Ich habe ein kleines Youtube Video gemacht, damit ihr euch das vorstellen könnt. Auf Youtube findet ihr natürlich auch ein ImageVideo von Kleefer, wo man es auch sieht. Den Vorgang selbst sollte man etwas üben, dann sieht es durchaus cool aus Zwinkerndes Smiley
Parken kann man den Roller mit dem links an der Bodenplatte montierten Ständer. Dieser ist robust genug um den Roller in jeder Situation sicher abzustellen.

Ich freue mich nun schon auf eine ganze Woche mit dem Kleefer im Praxistest ….

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